All language subtitles for Night shift 7- We are the police.mp3

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Original subtitles

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

Wir sind die Polizei, aber das klappt uns keine Arsch.

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

Oh, hier, Blut.

Und da noch mehr Blut.

Es geht ja gut los.

* Musik *

* Musik *

* Musik *

Der frisst 5 Kilo Fleisch am Tag.

Nein, wir haben dann noch eine exotische Tierart.

Ja, dann schauen wir sie doch mal an.

Ja, das Tier ist jetzt ein bisschen groß geworden,

aber im Prinzip ganz harmlos.

Man frisst einem so zu sagen aus der Hand.

Ich schau das mal an.

Ach, das ist ein Leguan, ne? Leguan kenne ich.

Hallo, Leguan.

* Musik *

* Musik *

Das ist ein Alligator, scheiß Alligator, ausgewachsendes Riesenviech.

Ja, aber der ist völlig harmlos.

Ich habe ihm gerade 20 Fosche gegeben, Leute, alles und auch.

Das ist ein Leitverschaften, es handelt sich um ein Krokodil.

Also gehen Sie bitte zurück in Ihre Wohnung

und warten, bis das Tier abgeholt wird.

Abgeholt.

Allerdings, das Tier kommt in so, aber nicht an der Leine,

sondern mit Tierpfleger und Betreuungsgewehr.

Betreuungsgewehr? Ja, Betreuungsgewehr.

Und ich hoffe, der Kollege ist ein guter Schütze.

Ich bin zwar Polizist,

aber wenn ich irgendwas nicht anfasse, dann sind es Krokodile.

* Musik *

* Musik *

Hallo, Verkehrsmodrolle. Hi.

Sie waren ein bisschen schnell, hier ist Tempo 80.

Wir haben Sie mit 110 gemessen.

Was? Oh, sorry.

Das muss ich wohl lieber sehen haben.

Dann geben Sie mir doch mal Führerschein, Fahrzeugpapiere

und Personalausweis.

Da gibt es nur meinen Führerschein bei.

Check das mal.

Die Geschwindigkeitsübertretung aus Orts von über 30 km/h

kostet sie 75 Euro und drei Punkte in Fansburg.

Alles klar, Meister.

Aber wenn Sie gleich zahlen, dann drück ich

mit Fansburg noch mal ein Auge zu.

Das ist jetzt aber mal tolerant.

Der starbt noch Geld, weiß ich?

Der Starter spart sich doch immer am Fahrbahn.

Stimmt so.

Jettung? Nö, danke.

Das ist von 100 pro keine Frauen.

Sondern? Tunden, 100 pro Tunden.

Wenn ich bulle, werde ich für mich die beiden

noch mal genauer angucken.

Scheiße klar.

* Musik *

* Musik *

Hallo, Verkehrskontrolle.

Sie waren 50 km/h zu schnell.

Ja, sorry, das ist ein Notfall.

Notfall? Mit 130 Sachen?

Wie wäre es, wenn Sie mir erst mal

Ihren Dienstausweis zeigen?

So, das bin ich.

Wenn Sie mir jetzt die 160 Euro in Bar geben,

vergesse ich die drei Punkte in Fansburg.

Ist das ein Angebot?

Eins muss man im Borschen lassen.

Er war verdammt hartnäckig.

Sie müssen mir eine Anzahl gerechnen.

Wegen Tierquälerei und versuchter Körperverletzung.

Das ist doch gut, wenn nur einmal

war ein Tierarztier da, dann Stachelverschluck.

Tierarzt ist immer gut.

Ohrensmahl, Hand rein, Stachel raus, das war's.

Zum Koko dient es doch kein Spaß.

Iggy hätte früher oder später jemanden ungebracht.

Ungebracht. Quatsch ist das.

Ein Hund, eine Katze, sie oder mich.

Tschüss. Tschüss.

Hallo.

Komm sie mal bitte mit.

Wieso?

Meine Mutter wird geschlagen.

Was?

Wer bist du denn?

Jennifer.

Und wer schlägt deine Mutter, Jennifer?

Mein Papa.

Dein Papa?

Er spinn.

Komm sie mal mit.

Erich.

Hallo.

Was machen Sie hier, wer sind Sie?

Entschuldigen Sie, dass wir hier so reinplatzen.

Aber Ihre Tochter hat uns drum gebeten.

Wir sind von der Kriegboot.

Jennifer, was soll das denn?

Ich bin Lisa Brenner und das sind mein Kollegen.

Erichsen. Ja, ja, wir kennen uns.

Ja, wir kennen uns.

Ihre Tochter sagt, es wäre von Seiten

ihres Mannes zu Gewalt an Wendung gekommen.

Das war kein Unfall.

Doch Jenny, das war ein Unfall.

Rechts in der Unfall.

Schätz jemanden trägt einen fetten Siegelring

am Mittelfinger und den Ehring da, wo ihn alle tragen?

Hält gar kein Ehring, wir leben in Scheidung.

Und die Scheidung akzeptiert er nicht?

Also ich habe das Sorge recht und die Wohnung

darf er sowieso nicht betreten.

Und was wollt er denn heute hier?

Er wollte uns sagen, dass er jetzt alles besser wird.

Wieso? Was macht er denn?

Er hat einen Resteladen.

Tesafilm, Waschmittel, Lederjacken, was für sich.

Alles ein Euro, was Mama Scheiße findet.

Sie sollten Ihnen anzeigen, wie ein Körperverletzung.

Garantiert nicht.

Sie haben Angst?

Er ist unberechenbar und außerdem krankhaft eifersüchtig.

Auf wen? Was geht sie das an?

Wir können Sie jetzt vorübergehen

zu Ihrer eigenen Sicherheit ins Frauenhaus bringen.

Oder was meinst du? Wer soll es?

Was? Nein, nein, nein, das geht gar nicht.

Ich habe heute meine Prüfung. Was für eine Prüfung?

Hotelfachfrau.

Mist, wie soll ich das machen mit der Scheißbeule?

Was soll ich denn so unser Zelt haben?

Und wo ist ihr Mann jetzt?

Keine Ahnung.

Beim Fasching.

Erzähl kein Unsinn.

Beim Fasching? Im April?

Er geht als Frau, habe ich genau gesehen.

Er gleitet sich häufiger?

Einmal war er klauen im Kindergarten.

Da oben ist ein Bild.

Der ist bestimmt gut als klauen.

Wenn er wiederkommt, rufen Sie mich an.

Ja.

Das wird schon wieder.

* Musik *

* Musik *

* Musik *

Hi. Hi.

Schließ ab.

Guten Tag, kleine Frau.

Zwei Minuten.

Das ist ein ganz normaler Überfall bei der Herrschaft.

Keine Panik.

Die tun was wir sagen und nichts wird passieren.

So aller hinlegen jetzt.

Du bist jetzt aufstehen mitkommen.

Kommt, lauf nicht rein.

Sind Sie Elaine?

Ja.

Welches ist denn nun das teuerste Colier hier, Elaine?

Bauen Sie die Preise ja nicht mal angeschrieben.

* Musik *

Sie haben mich doch nicht erschießen, oder?

Aufmachen.

Die wirklich teureen Stück sind alle oben in der Auslage.

Kein Müll.

Vertipp dich nicht.

Und sie selber machen.

Du bist gleich tot.

* Musik *

Schön. Fällt mir.

Das ist doch nett.

Einpacken.

Die Schuhe sind ein Albtraum.

Da kannste eine Woche nicht laufen.

Tja, Kaiser.

Zwei kommen mit.

Bitte nicht mich.

Ihr zwei kommt mit.

Elaine und die beiden.

Das ist gut.

So, wir gehen jetzt hier ganz normal raus, klar?

Klar.

Und kein Alarm.

Wann darf ich dann den Alarm geben?

Er fragt, wann den Alarm geben darf.

Hör mal zu, du Piep-Ax, das ist eine Geißnahme.

Also, wenn ihr die beiden Hübschen wieder sehen wirst, ja?

So, Abgang.

* Musik *

* Musik *

Hukadd?

Ja, hallo.

Ich bin hier in einer verdammt uminöse Fahrzeugkontrolle der Polizei.

Uminöse-Polizeikontrolle.

Die Typen sind keine normalen Polizisten.

So viel kann ich Ihnen schon mal sagen.

Jetzt mal ganz langsam.

Mit wem spreche ich denn da?

Mir passt es nicht, dass wir bei der Frau nichts machen konnten.

Du kannst doch nicht alle retten.

Wenn da was passiert?

Wenn in tausend anderen Wohnungen was passiert?

Wenn ein Kind lügt und die Nachbarn schweigen.

Kaffee kostet einen Euro, auch so.

Das darfst du nicht persönlich nehmen, kannst du gar nicht leisten.

Und ich kann es mir nicht leisten, um sonst zu arbeiten.

Polizeiarbeit umsonst, oder?

Vorsicht über Waldbruch.

Frau uns Frauenhaus, melder der Umstände für Frauen eingestellt.

Geschenkt.

So viel kann ich Ihnen schon mal sagen.

Wenn Sie mir nicht sofort sagen, wer Sie sind,

dann beende ich das Gespräch.

Zachari hat Immobilien.

Wegen einer Geschwindigkeitsübertretung von 50 Stundenkilometer

musste ich 160 Euro zahlen.

Kann das sein?

Da muss ich mich erstmal schlau machen.

Ich habe die SCVO auch noch im Kopf.

Aber was haben Sie denn im Kopf?

Sind Sie nicht die Polizei?

Die einen kassieren hier im Bar, die anderen wissen nicht Bescheid.

Und ich verpasse meinen Flug.

Jetzt werden Sie nicht frech.

Geben Sie mir mal das Kennzeichen des Polizeiautos.

Haha, 71, 71.

Kann ihr die errichten?

Ich kümmere mich drum.

Überfall? Was ist für ein Überfall?

Was kostet das an Stein?

So 15.000.

Jeder ein.

Echt jetzt?

Quatsch nicht.

Aber nur ein.

Kleine Aufmerksamkeit.

Wir haben ja genug davon, weißt du.

* Lachen *

Ui, ui, ui, alles klar, Schwester?

Tut dir denn jetzt was?

Keine Ahnung.

Manche Leute sind einfach zu blöd.

Wie kommst du drauf, dass ich deine Schwester bin?

Das war ein Scherz.

Das sagt man doch so.

Siehst du das Ding hier?

Gasig.

Das Ding macht gleich Schnap.

Und zwar da, wo es besonders weh tut.

Und da wollen wir mal sehen, wer hier eine Schwester ist.

Also verpiss dich, du Arschloch!

Von unterwegs.

Was für ein Scheißtag.

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

Herr Geiser.

Bist du bei der alles in Ordnung?

Ja.

Ich bin Theo Lomax, Polizeirat.

Benannt.

Erichsen?

Angenehm.

Ja, ich hätte in der Lampe gar nicht geben dürfen.

Was soll ich machen?

Haben sich die Geisen schon bei Ihnen gemeldet?

Nein, eine der beiden meinte, dass sie sich gleich wieder laufen lässt.

Gleich, was heißt denn gleich? Was war denn das für ein Typ?

Dass so was freier umläuft, das spricht nicht gerade für unsere Justizsysteme.

Die waren vorbestraft, meinst du?

Ja, sie vielleicht nicht.

Haben Sie diesen Raub schon taxiert?

Etwa 25 Millionen Euro.

Was?

Wie Sie sagten, 25 Millionen?

Ganz recht. Leider.

Die teuren Stücke müssen die Dibe ja nicht unbedingt kennen.

25 Millionen Euro?

Das war kein Zufall, Herr Geiser.

Das war auch kein Zufall, Herr...

Erichsen?

Erichsen.

Wir sind der beste Diamantenschmuckhändler der Stadt.

Dass die Diamanten im zweistelligen Millionenbereich im Safe legen.

Ist normal.

Wir hatten eine Lieferung aus Entwerben.

Die Diamantenkollis, ganze Diamantenkollektionen.

Kleine, feine, fünf Karreter.

Ein Teil davon sollte jetzt unsere Filiale gebracht werden.

Die Täter wussten, wo was liegt und kannten ihre Angestellten beim Namen.

Das war ein Insider.

Woher hatten Sie diese Information? Ex-Angestellte?

Das glaube ich nicht.

Vielleicht irgendwelche Kunden, die sich etwas zeigen ließen.

Hätten Sie die Täter schon mal gesehen?

Haben die ihn irgendwie bekannt vor?

Nein, ein Frauenkleidern, so viel steht fest.

Können Sie die genauer beschreiben?

Die sind völlig grotesgehaust.

Gerade zur Obstzön.

Sie waren beide blond.

Trug billige Frauenperücken aus Kunstphase.

Wenn Sie dann vorwärts euch dran gehalten hätten...

Wusch.

Dann wäre das Ding weg gewesen.

Hätten Sie wo gerne gemacht, was?

Das ist mein Feuerzeug.

Ich habe Ihnen Kollegen schon verstanden.

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

Hey, wieso kannten die meinen Namen?

Das ist alles ein Zeichen des Schicksals.

Was ist denn daran, Schicksal?

Wir beide sind dazu auserkommen, bescheckt zu werden, hm?

Elaine, wir sind gerade beide Opfer einer Geiselname geworden.

Das hätte richtig schlimm werden können.

Aber stattdessen hat jeder einen hübschen kleinen Stein geschenkt bekommen.

Fragt sich jetzt nur noch, was wir damit machen.

Verstehe ich nicht.

Du wirst es doch wohl nicht etwas zurückgeben.

Ja klar, was denn sonst?

Elaine, siehst du doch einfach mal Schmerzensgeld haben.

So ein Steinchen kostet 28.000.

Das schlägt auf.

Spätestens wenn sie Typenstappen vergessen ist,

die kriegen sie doch nicht.

Ich meine, selbst wenn, ja?

Denkst du, die gehen dann zur Polizei und sagen,

entschuldigen Sie bitte, aber ich glaube,

da fehlen noch zwei Steinchen, die haben wir verschenkt.

Das lohnt sich nicht, Yvonne.

Ja, aber der Chef hat das verdient.

Ich meine, wer macht denn die Umsätze?

Wer steht denn den ganzen Tag im Laden? Wir.

Und Ironie ist noch.

Denkst du, irgendjemand würde es eine halbe Stunde

mit dem Typen im Laden aushalten, wenn wir da nicht wären?

Garantiert nicht.

Denk dir eine Kette in den Ausschnitt,

gib den Klapps auf den Po und dann ab.

Und abends musst du es alles wieder abgehen.

Berufskleidung.

Ja, scheiße Berufskleidung.

Das ist schon drei Jahre.

Und du weißt, zwei Monate.

Ich habe vorher Parfüm verkauft, Yvonne.

Da wird nicht nur geglötzt, da wird geschnüffelt.

Die Typen kaufen das Zeug für ihre Frauen

und du bist die Testperson.

Da steckt jeder Kunde seine Nase in deinen Ausschnitt.

Ich bin echt froh, dass ich da weg bin.

Na, siehst du?

Jetzt hat das der Schicksal mal gut mit uns beiden gemein.

Hm?

Ich sag da.

Alles schickse.

Schickse.

* Musik *

Geile Schlampen, geile Schlampen.

Hier, hier.

Frau Reines-Tango.

Wo ist ein Gläser?

Da hinten.

Wir sind reich, Alter.

Scheiß mich an.

Tschüss.

Komm, lass mich Ihren Kopf nicht hängen, das wird schon wieder.

Er ist der Job und dann die privaten Dinge, klar?

Verstanden.

Er ist der Job, dann die privaten Dinge.

Okay.

Ein Teil in meinem Kopf sagt mir allerdings,

dass ich mich um meine Familie kümmern muss.

Was?

Verdi, du hast keine Familie mehr.

Der Fisch ist gegessen.

Kannst du dir irgendwann mal Geld schieben?

Reichlich Geld.

Das war es dann aber auch schon.

Jetzt freu dich noch mal.

Die ganze Kohle hier.

In dieser Scheiß-Rest-Rampe.

So kommt her, ihr kleinen Tanzmäuse.

Ich will euch alle sehen, eine nach der anderen.

Kommt alle zu mir.

Du auch?

Ja, dich meine ich.

Ihr werdet jetzt bei mir alle viel besser haben,

als bei diesem Scheiß-Jubilierung zu leben.

Das war vielleicht ein Arschloch.

Nee, das ist ein Arschloch.

Jetzt komm mal her.

Perfekt.

Wie ist das denn?

Stammkunde.

Was ist?

Was ist?

Ich brauche Waschpulverfrieden,

mein einziger Hose ist versaut.

Ein Euro?

Geschenkt, warte mal.

Boah, Maschine, Schiehunterwäsche.

Weichspüler.

Weltkatze.

Kettoblaster, Toaster, ich mach zu.

Wie zu?

Für immer, für immer, für immer.

Ich komm gleich wieder, Freddy.

Haben Sie ihn erkannt?

Ja, wie soll ich den identifizieren?

Die eine so aus wie Kim Basinger

und die andere machte einen auf Jane Mansfield.

Jane Mansfield?

Sie beruhen wir aus Hollywood

mit mächtigem Holz vor der Hütte,

wenn Sie verstehen, was ich meine.

Sie haben zehn Angestellte.

Wie ist das Arbeitsklima?

Selbstverständlich.

Wie soll ich das verstehen?

Keine in der betrieblichen Probleme.

Sie vertrauen Ihren Angestellten?

Ja, ich vertraue Ihren.

Ich finde, sie ist sogar hervorragend.

Sehen Sie meine beiden Schmuckverkäuferinnen?

Wir wohnen in die Läden.

Was?

Ich beschäftige nur hübsche Frauen.

Das ist sozusagen ein Geschäftsprinzip.

Ja.

Die männlichen Kunden legen schneller die Kreditkarte auf den Tisch.

Vor allem die Scheiße aus den Emiraten.

Die sehen bei den Mädels eine Perlenkette im Dekolletier.

Dann bleibt die Luft weg und der Preis spielt keine Rolle mehr.

Dann passen Sie auf,

dass Sie die beiden nicht aus Versehen mitverkaufen.

Sehr witzig, Kommissar.

Einer der Täter kannte ihre Angestellte Elaine mit Vornamen.

Vorher?

Woher soll ich das wissen?

Vielleicht war einmal als Kunde im Geschäft.

Dazu werde ich Ihren Namen aufgeschneppt.

Warum haben Sie nicht sofort Alarm gegeben?

Weil ich nicht sterben wollte.

Darum.

Verstehe ich vollkommen.

Keiner stirbt gerne.

Was ist mit Ihrem Sicherheitsbeamten?

Sind Sie mit der Firma im Allgemeinen zufrieden?

Das soll mit denen sein.

Die können jetzt ihre sieben Sachen packen.

Die werden selbstverständlich entlassen.

Was ist so was, bloß Juwelier geworden?

Vielleicht hat er sich selbst behaupten.

Der Typ?

Dafür hat er die Eier nicht.

Die Versicherung zahlen, das ist alles schon mal da gewesen.

Ich kann mich nicht vorstellen.

Danke.

Jedenfalls haben die beiden Typen das Ding nicht alleine durchgezogen.

Moin.

Hallo.

Hallo.

Hallo.

Hallo.

Hallo.

Moin.

Ich muss mal eben ganz dringend immer einer Frau sprechen.

Wie heißt denn Ihre Frau?

Rosa Kunkel.

Hab ich nicht.

Nur eine Rosa Dias.

Ja, das ist sie.

Holen Sie sie bitte daraus.

Wie raus?

Also das ist jetzt ganz schlecht.

Sie ist gerade mitten in der praktischen Prüfung.

Servieren mit drei Zellern.

Hallo?

Hören Sie mal.

Das ist eine glatte Eins.

Was meinen Sie?

Ja, natürlich.

Aber wenn das tatsächlich Ihre Frau ist,

so helfen Sie nicht.

Wie lange dauert denn so was?

Ein paar Minuten müssen Sie schon Geduld haben.

Als Assistentin.

Als Assistentin.

Das ist meine Pflicht,

für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen.

Hab ich gemerkt.

Du kannst mit der Kellerei aufhören.

Das brauchst du jetzt nicht mehr.

Du tust mir viel.

Pack deine Sachen und wir gehen.

Freddy, ich habe gerade praktische Prüfung.

Du brauchst diese Arschlöcher nicht mehr zu bedienen.

Teil zwei ist ein Reklamationsgespräch.

Bitte lass mich das jetzt machen.

Reklamationsgespräch?

Warum geht's da?

Ein Gast kommt zu dir und beschwert sich über irgendwas.

Worüber beschwert er sich?

Es hat ihm nicht geschmeckt.

Oder der Service war schlecht.

Und die Hotelfachfrau

muss die Reklamation höflich

aber bestimmt in die richtigen Bahnen lenken.

Rosa?

Was?

Spinnen jetzt nicht rum.

Du kommst jetzt mit.

Wir haben jetzt genug Geld.

Seit wann?

Ich habe nicht mehr.

Ist Ihnen an den Täter noch

irgendetwas Besonderes aufgefallen?

Naja, es sind erstlachtig

irgendwelche überkandidelten Frauen auf Schnäppchentour.

Ja, dann waren es Männer auf Schnäppchentour.

Das wissen wir schon.

Beide blond.

Beide das selbe Kostüm.

Dieser Besonnenbrille.

Der Dicke mit der Stop-Order

hat auf jeden Fall ein Ehring.

Hinsetzen.

Er legt mich aufs Ohr, ich bin nicht auf den Sack.

Waren das vielleicht mal Kunden von Ihnen?

Kam die Ihnen bekannt vor?

Nein.

Ich meine, wenn ein Kunde das Zweite mal bei uns in den Laden kommt,

dann müssen wir das wissen.

Unser Chef verlangt das von uns.

Er nennt das Kundenbindung.

Kundenbindung?

Ja.

Der Kunde ist König.

Der Kunde ist König.

Einer der Täter nannte ihre Kollegin beim Namen,

hat sie mit Elaine angesprochen.

Hatten Sie den Eindruck, dass die beiden sich kennen?

Nee, das war ja vergruselig.

Das hat uns Angst gemacht.

Es war so provokativ.

Wie wenn ein Fremder auf einmal bei Ihnen im Wohnzimmer sitzt.

Zum Glück ist das ja jetzt alles vorbei.

Danke, das war es erst mal.

Danke auch.

[Musik]

Hallo, zwei Döner, zwei Cola.

Alles klar.

Schön, dich in den Uniform einzusetzen.

Na, kein Mensch.

Leider machen Leute.

So, bitteschön.

Danke.

Und?

720 Euro.

Herr Hürer, der ist auch bei der Polizei.

Ah ja, wo denn?

Welches Revier?

Berlin, der spricht nur noch Türkisch.

Einmal zwei Döner und diese genauso aussehen.

Das ist jetzt wieder nett.

Danke.

Alles umsonst, was habe ich gesagt?

Tut mir leid, Kollege, aber Zuwendungen sind leider untersagt.

Das sind zwei Döner.

Hallo.

Sorry.

Was? Freut raus.

[Musik]

Stimmt so.

710.

Elaine.

Ihr Name ist gefallen.

Einer der Täter kannte sie.

Nein, er kannte mich nicht.

Wie erklären Sie sich das?

Haben Sie seine Stimme erkannt?

Nein.

Das hat uns total Angst gemacht.

Ein Mann in Frauenklamotten mit einer Pistole,

der sie mit Namen anspricht.

Ziemlich stalkermäßig.

Der Typ hat gesagt, Elaine,

wir sehen uns noch.

Jetzt gehen wir nicht auf die Nerven da.

Was, vielleicht ein Kunde?

Das glaube ich nicht.

Was ist mit ihrem Chef?

Was soll mit dem sein?

Hat sich die Weltwirtschaftskrise auf die Umsätze ausgewirkt.

Eine Menge Leute hängen zurzeit in der Luft.

Das wissen Sie.

Uns kaufen die Reichen.

Und unser Chef hat gerade zum 4. Mal geheiratet.

In Las Vegas.

War das uns noch irgendwas?

Haben Sie irgendwas vergessen?

Ja, wo kommt der denn her?

Den haben wir uns geschenkt.

Geschenkt?

Nee.

Das sind richtige Gentlemen-Gängste.

Nee.

Danke.

Bitte.

Haben Sie hier Kleinigkeit vergessen?

Was denn?

Eines von diesen klitzekleinsteinlichen,

die Sie gerne schon mal irgendwo im Rocksom verirrten.

Ja, das tut mir leid.

Das habe ich nicht aufgehängt.

Ja, können ja schon mal passieren.

Danke.

Sie sind entlastet.

Wieso das nicht jetzt?

Sie hat gestohlenes Liebesgut wiederbeschaft.

Hallo?

Hallo?

Wir haben ein paar Probleme.

Was hast du denn für Probleme?

Meine Mama wird vom Papa geschlagen.

Ach du Scheiße.

Wenn Sie mal mitkommen.

Wir machen gerade Pause.

Der Vater ist eine Katastrophe.

Ich halte euch die Teller warm.

Ist doch klar, dass wir mitkommen.

Wir sind die Polizei.

Warum schlägt denn dein Papa und deine Mama?

Weil er sie zurückhaben will.

Ja, so macht man das nicht.

Komm, wir reden mal mit ihm.

Komm.

Mama.

* Musik *

* Musik *

Mama.

Ich bin's.

Hallo, wir sind von der Polizei.

Jenny.

Polizei?

Du hast die Bullen gerufen.

Bist du bescheuert?

Ich habe die Bullen nicht gerufen.

Das war Jennifer, weil sie Angst hat.

Die sind wegen uns da.

Verstehst du, wegen Ehe streit?

Die wissen gar nichts von dem Überfall.

Du bist noch im Revier.

Heißt es dann auch Herr Kunkl, wenn Sie schon mal da sind?

Frag, was Sie wollen.

Was?

Was wollen Sie?

Wir würden gerne mal mit Ihrem Mann reden.

Verpiss dich, Leute.

Sag mal, wie heißt dein Papa?

Freddy.

Der Typ heißt Freddy.

Sprich ganz normal mit ihm.

Der Klang macht die Musik.

Der Klang macht die Musik nicht.

Okay, von mir aus da tun.

Also ganz friedlich.

Wenn er nicht hört, dann gehen wir rein und werfen ihn auf den Boden.

Ja, super Idee.

Du bist dir sicher, dass das alles sein muss?

Also hören Sie mal, Freddy.

Wir haben gehört, dass es bei Ihnen zur Gewaltanwendung gekommen ist.

Deswegen müssen wir Sie zur Vernehmung mitnehmen.

Mitnehmen?

Ich will Sie nicht mitnehmen.

Ich will Sie mein Brief abgeben.

Ich geh mir gar keinen mit, schon gar nicht mit Bullen.

Ich hab's euch ja gesagt.

Ich wollte jetzt die Bullen.

Dafür sind die ja da.

Haben Sie jetzt Ihre Frau geschlagen?

So geht das aber nicht.

Wir beide gehen jetzt mal ganz friedlich nach draußen.

Oh mein Gott.

Im Zweiten sind Schüsse gefalle.

Unser Gott war Friedlich.

Also ich bin ja nicht von der Polizei.

Aber mit dem Typen werde ich auch noch Probleme bekommen.

Tut mir leid, wenn ich das hier so sagen muss.

Der Punkt ist zurück.

Hast du mir gleich gesagt, weiß ich.

So.

Was passiert?

Der regnet überhaupt nicht mehr.

Vorsicht, da ist noch da drin.

Wer ist da noch drin?

Die Frau und die kleine Tochter.

Herr Kunkel, hier ist Ehringchen von der Krypo am besten.

Kommen Sie mit der hohen Händen raus aus der Wohnung.

Hautablass ist Privatsache.

Sie haben Polizisten angeschlossen.

Das ist keine Privatsache, Herr Kunkel.

Wir sollten Ruhe bewahren, wir können über alles regen.

Ist der Kollege tot?

Der Polizist ist verletzt.

Aber wir sollten jetzt gemeinsam nach einer Lösung suchen.

Auch um Sinne Ihrer Tochter.

Es geht dein Blutbad, wenn ihr euch nicht verpisst.

Scheiße.

Bleiben Sie mal hier.

Da kann man jetzt eh nicht mehr halten.

Danke für den Einsatz.

Können wir noch irgendwas für Sie tun?

Das ist mein Kumpel, das gibt's doch gar nicht.

Wir haben Theo Lomax, Polizeirat.

Wir hätten noch ein paar Fragen.

Wäre das für Sie jetzt in Ordnung?

Ja.

Haben Sie von der Schusswaffe Gebrauch gemacht?

Nein, die Kleine hat uns gerufen,

weil der Typ seine Frau verbrügelt hat.

Wir sind da hingegangen, um ihr Streit zu schlichten.

Und dann hat der Typ sofort geschossen.

Sie stehen unter Schock, Sie sollten jetzt freier Abend machen.

Welches ist Ihre Bier?

35.

45.

Sollen wir Sie nach Hause bremsen?

Nein, das geht schon.

Wer macht sowas?

Wer macht sowas?

Der Kumpel ist mehrfach vorbestraft wegen Raub- und Körperverletzungen.

Er hat vor einer Stunde in der Handelskammer

den Prüfer seiner Frau niedergeschlagen

und seine Frau gezogen mit ihm nach Hause zu gehen.

Er war im Knast in psychologischer Behandlung,

weil er die Trenne von seiner Frau nicht verkraftet hat.

Er gilt als extrem erotisch und gewalttätig.

Ich fühlte es gut noch dicker.

Laut Aussage seiner Tochter

hatte die Wohnung mit einer blonden Frau ein Perücke verlassen.

Ach, nee.

Sie haben Sie zufällig da oben noch einen zweiten Mann gesehen?

Nur die Tochter.

Die Frau.

Verstehe nicht, warum du mich betrogen hast.

Was?

Warum?

Sie haben uns auseinandergelebt, Freddy.

Auseinandergelebt.

Auseinandergelebt.

Ja?

Tut mir leid, Achsel.

Wie? Was tut dir leid?

Du.

Ich bin bei Rosa.

Ich habe dir doch gesagt, dass die Frauen Frieden.

Dann hat mir keine Ruhe gelassen.

Ich habe sie nur von der Handelskammer abgeholt.

Dann haben wir ihn nur abgeholt.

Gut, und dann?

Na ja, jetzt bin ich bei ihr.

Du bist bei ihr?

Ja, und die Polizei steht draußen.

Die Polizei?

Die wollten mich holen, Achsel.

Den ersten Bolgen habe ich angeschossen.

Sieht sich aber echt scheiße aus.

Du Idiot, du hast einen Bullen angeschossen?

Ich sage nichts, das weißt du.

Noch wissen die gar nicht, wer ich bin.

Ich meine, die wissen, wer ich bin.

Aber die wissen nicht, dass wir zusammen dieses Ding gedreht haben.

Halt das die Kappe, Freddy, sag gar nichts mehr.

Voll hier jetzt bloß nicht die Nerven.

Du weißt, wie die Frauen sind.

Sie liegen einem an.

Ja, ich weiß.

Jetzt gib mir mal Rosa.

Für dich.

Ja?

Rosa macht dir keine Sorgen.

Egal was passiert.

Für dich und deine Tochter ist gesorgt.

Gut, das wird Freddy ja freuen.

Und macht Freddy klar, dass das nur läuft,

wenn er auch die Schnauze hebt.

Hallo?

Äh, wer ist da?

Lisa Brenner von der Kreepo.

Sie wissen doch, wer ich bin, Frau Dias.

Ja, ja, ja, ich weiß, wer sie sind.

Sie haben die Leitung gekappt.

Was wollen Sie?

Ich wollte Ihnen nur sagen, wenn Sie mit uns reden wollen,

dann müssen Sie einfach nur einen Hörer abnehmen und wir sind dran.

Ganz ohne wählen.

Finden Sie das witzig?

Die Lage ist nicht witzig.

Sie haben einen Polizisten angeschossen, warum?

Weil er ihren Ehestreit schlichten wollte?

Sie wissen das genau wieso.

Tun Sie nicht so bescheuert.

Soft in der Ehe endet auf ziemlich übeln,

muss aber nicht sein.

Wichtig wäre jetzt nur,

dass Sie Ihre Tochter aus der Wohnung lassen.

Die Kleine muss ja nicht alles mitgehen.

Danach können Sie über alles verhandeln.

Ja, und kaum ist sie draußen.

Dann kommen Sie mit Rauchkanaten.

Das kenne ich doch.

Nein, machen wir nicht versprochen.

Was sind denn Ihre Forderungen?

Keine Ahnung.

Ein Hubschrauber.

Vor der Tür, dann passiert nichts.

Ein Hubschrauber?

Okay.

Bevor wir weiter drüber verhandeln,

müsste ich nur mehr Ihre Frau sprechen.

Wieso?

Ich möchte wissen, wie sie geht.

Das verstehen Sie doch, oder?

Drei Sätze, Rosa.

Sag ihr, es geht dir gut.

Sag ihr, du willst mit mir weg.

Und keine Jammerreihe, okay?

Ist alles in Ordnung, Rosa?

Ach ja.

Bei mir läuft alles soweit ganz gut.

Wieso klingt da aus?

Geht es um die Affäre, die Sie hatten?

Sagen Sie nur ja oder nein?

Ja.

Hören Sie zu, Rosa.

Sie müssen jetzt auf Freddy eingehen.

Sagen Sie ihm, es täte ihn leid.

Sie hätten sich einsam gefüllt, verstehen Sie?

Einsam.

Die Nummer zieht immer.

Da kriegt er Schuldgefühl.

Was sagt sie?

Das wir lieber aufgeben sollten, Freddy.

Provozieren Sie ihn nicht, Rosa.

So, Sie haben genug gehört.

Hubschrauber in einer Stunde.

Für mich, meine Frau und meine Tochter.

Sie können nicht nach Hause kommen.

Wir sind nicht weg.

Sie können nicht nach Hause kommen.

Er will ein Hubschrauber.

Ihr habt es gehört.

Ich gehe da jetzt rein.

Ich denke, du willst da Frau helfen?

Ja, erfordert ein Hubschrauber.

Also haben wir Zeit.

Der Typ hat einen an der Waffe.

Der macht, was die Frau will.

Wenn die sagt, ich will keinen Hubschrauber.

Dann ist er nicht aufgeregt.

Kunkel soll ein guter Vater gewesen sein.

Wer sagt es?

Die Nachbarn.

Er hat den Kindergarten zur Waschmaschine spendiert.

Die Wände gestrichen, saß im Elternrat.

So lange ein bisschen rausgeworfen hat.

Ich will keinen Rasskanten einsatzt, Erich.

Du kannst mir vertrauen.

In genau zehn Minuten rufe ich ihn wieder an.

In genau zehn Minuten bin ich oben.

Sie haben noch einen Balkon.

Ich muss in ihre Wohnung.

Da steht ein Vogelkrieg.

Es ist aber auch nur ein Vogel drin.

Nur ein Papageik.

Nehmt mir vorher mal ein Foto.

Das ist für ein Foto.

Ja, für unser Besucheralbum.

Ja, aber schnell.

Lächeln, Herr Kommissar.

Das ist schön geworden.

Danke.

Ich habe Ihnen doch von unseren Tieren erzählt, Kommissar.

Wenn ich irgendwas sticht und dabei ist, bringe ich Sie hinter Gitter.

Ja, nur, dass Sie sich jetzt nicht wundern.

Ich wundere Sie überhaupt nichts mehr.

Wir haben noch mehr Hausthebe.

Ich wisse, wenn Sie einfach mal die Klappe halten.

Ist das hier illegaler Zoo, oder was?

Immer nur dem Weg nach.

* Musik *

Normalerweise würde ich da jetzt mitkommen.

Ich klingel auch lieber.

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

Was machen Sie denn hier?

Weißt du noch, wer ich bin?

Der Bulle.

Ja, genau, der Bulle ist alles klar.

Papa hat gesagt, die sollen ins Bett gehen.

Mit die Ohren zu halten, damit ich das geschreife, Mama, nicht hören.

Ja, dann kümmere ich mich gleich drum, okay?

Jetzt kommst du erst mal mit.

Hier, vorsicht.

Vorsicht.

Ich hab sie.

* Musik *

Ready, gib doch einfach auf, bitte.

Lass uns von vorne anfangen.

Wann denn, Posa? Wann denn?

Die verknacken mich doch für zehn Jahre.

Wirst du so lange warten?

So lange wartest du nicht, Posa?

Das ist viel zu lange.

Das ist ein halbes Leben.

Man ist das Leben vorbei.

Außerdem liegst du mich an.

Das war eine Scheißaffäre, Fredin.

Ausrutscher Verschissung.

Was wollen Sie?

Sie sollten aufgeben, Herr Kunkel.

Ah ja?

Und warum sollte ich das?

Weil Sie Ihre Familie damit keinen Gefallen tun.

Es geht Ihnen doch um Ihre Familie, oder?

Na klar, was denn sonst?

Sie sind ein guter Vater, wie ich höre.

Ja, war ich vielleicht mal.

Sie waren zum Streichen im Kindergarten

und Sie haben Ihre Tochter sogar eine Hüpfburg geschenkt.

Was macht eigentlich meine Hubschraube?

Sie stirbt zuerst.

Ich mag sein, aber danach sterben Sie, dass müssen Sie entscheiden.

Mir ist es egal.

Bis jetzt hat Ihre Tochter nur zu verkaufen,

dass Sie einen Polizisten angeschossen haben.

Und wenn Sie Pech hat, dann verliert sie jetzt Vater und Mutter.

Wollen Sie das?

Wollen Sie das?

Wollen Sie das?

Soll denn der Scheiß?

Der hat Hoppig einfach abgeknallt.

Wollen Sie ein Disziplinarverfahren riskieren?

Jetzt reiß nicht mal zusammen, Mann.

Ist okay?

Ist okay?

Okay.

Das ist aber mein Kollegen verloren beim Schusswechsel.

Was war denn das für ein Ding?

Was für ein Ding?

Das Ding. Das war ein Raubüberfall.

Was haben die kastiert?

Ein paar Millionen.

Okay.

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

800 Ringe.

170 erwählen Colliers, Goldschmuck, Diamantenbruschen

und ungefähr 700 Rohdiamanten.

Drei Millionen war Cash bis Morgen früh.

Dass zu wenig Abera haben, die haben fünf Millionen ausgemacht.

Da fehlen zwei Sächen Steine und ein Diamant-Collier.

Was habt ihr damit gemacht?

Provision.

Provision?

Wir hatten ganz klar abgemacht, dass keiner einziger Diamant fehlt.

Wir hatten uns registrierte Ware.

Wem habt ihr die Steine geschenkt?

Fliegt so ein Stein auf, ist das eine verdammt heiße Spur.

Also hol das Zeug zurück.

Gebt der Braut die Idee dafür, Gebumstasbargeld?

Was ist das mit dem Preis Abera haben, das Angebot ist scheiße.

Das ist weniger als ein Fünftel des Gesandwärts.

So kannst du nicht rechnen, mein Junge.

Ich muss das Zeug verkaufen.

Und die Ware ist heiß, sie hat beim Bullen angeschossen.

Das war dein ausgeflippter Kumpel,

was ich dir immer sage, warum arbeitest du mit solchen Leuten?

Es ist meine Sache, ja?

Ich gebe dir drei Millionen, okay? Einverstanden?

Du redest mit mir, wie mit einem Idioten Abera haben.

Wo kannst du so schnell so viel Geld verdienen?

Du bist trotzdem zu wenig.

Jetzt reg dich mal ab, Achsel.

Ich kann die Ware nur pö ab pö verkaufen.

Drei Millionen ist ein außergewöhnliches Angebot.

Ich hoffe, der Bulle kommt durch.

Sonst ist die Achtsaison.

Und rat mal, wer dann der Hase ist.

Ich könnte mit dir manchmal so die Schnur zu Pullen, du Drecksaur.

Du hast immer recht, du hast immer recht.

Drei Millionen von mir aus.

Ich bin mir aber ziemlich sicher,

dass dir Schmuck da aus dem Raubüberfall stammt.

Kann das sein?

Weiß ich nicht, hat Freddy mir geschenkt.

Schönes Geschenk.

Haben Sie irgendeine Ahnung, wer an dem Überfall noch beteiligt war?

Ich hab Ihnen noch gesagt, dass ich zu meinem Mann keinen Kontakt habe.

Er hat einen Polizisten niedergeschossen, Frau Dias.

Der Kollege kämpft mit dem Leben.

Mit wem ist er ganz dicke, oder?

Alte Freund, der Knastkumpel.

Das wissen Sie doch sicher, oder?

Ich hab mit meinem Mann schon seit über einem Jahr nichts mehr zu tun.

Ich geh auf die Hotelfachschule.

Er darf meine Tochter einmal im Monat sehen.

Jeder erste verdammte Samstag im Monat.

Wo soll er der ganzen Scheiße? Weiß ich nichts.

Mir ist glaubt, wir zähle ich.

Das ist die Waffe von unserem Kollegen.

Das ist eine normale 6-Aurtee-6?

Hat er damit geschossen?

Die ist nicht echt.

Das ist ein Schreckschuss-Damee.

Was?

Wieso hat er keine normale Dienstwaffe?

Wie heißen wir der Kollege?

Uniformstand Uhland.

Aber ein Kollege Uhland ist im Revier 45 nicht bekannt.

Aha.

So hätten wir das jetzt aber auch noch mehr.

Guten Abend.

Danke.

Für alle, die es noch nicht wissen, ich bin der Neue.

Theo Lomax, der neue Chef, war die schlechte Nachricht vorneweg.

Scherz beiseite, die wirklich schlechte Nachricht.

Der Mann, der von dem Tatverdächtigen angeschossen wurde,

ist gerade aufgrund seiner Schutzverletzung gestorben.

Was heißt denn "der Mann"?

Theo, das war einer von uns, unser Kollege.

Nein, nein, nein, das war keiner von uns.

Der Tote war kein Polizist.

Was soll das heißen?

Der Mann hieß Hoppeck.

Er war Automechaniker, mehrfach Vorbestraf wegen Autodiebstahl

und diversen Drogendelegten.

Er hat gemeinsam mit dem Kumpel in Polizei-Uniform

Autofahrer wegen überhöhter Geschwindigkeit abkassiert.

Das ist nicht der Ernst.

Unsere beiden falschen Polizisten sind als solche nicht erkannt worden,

weil sie unter anderem eine perfekte Duplette eines Dienstfahrzeugs

mit der Nummer Herbert Herbert 7171 gefahren haben.

Sie sind dann allerdings von einem kleinen Mädchen

wegen häuslicher Gewalt um Hilfe gebeten worden

und dieser Bitte nachgekommen.

Die bittere Ironie dieser Geschichte,

unsere beiden kleinen kriminellen Hobby-Kollegen,

sind dann einen Großkriminellen geraten.

Ein Mann namens Freddy Kumpel und Kumpel hat sofort geschossen.

Er hätte auch ganz leicht einen von uns treffen können.

Es hat Gott sei Dank vom KDD überwältigt und verhaftet worden.

Kumpel ist dringend tatverdächtig,

heute Abend am Jubiläüberfall beteiligt gewesen zu sein.

Beute 25 Millionen.

So, und diesbezüglich suchen wir einen weiteren Tatbeteiligten.

Die Ermittlungen dazu leitet Lisa Beiner.

Ja, wir wissen noch nicht viel,

also richten Sie sich auf eine lange Nacht ein.

Bitte.

Die Täter sind nach dem Überfall in das Flughafenparkhaus gefahren.

Das hier ist Freddy Kumpel.

Und da wollen wir mal sehen, wer hier eine Schwester ist.

Der Flughafen hatte Glück,

dass Freddy seine friedlichen fünf Minuten hatte.

Aber er hat die zweite Überwachungskamera vergessen.

Hier, den Fahrer des Lieferwagens kennen wir noch nicht,

aber achten Sie auf seinen Tattoo am Handgelenk.

Der Beifahrer ist wiederum Freddy Kumpel.

Die Täter haben die beiden Geiseln kurz danach freigelassen.

Kumpel verweigert jede Aussage zu seiner Mithilftaschaft.

Und wir suchen dringend nach einem gestohlenen Weißenwäscherei-Lieferwagen.

Ich möchte Ihnen auch hinzufügen,

dass wir mit dem falschen Kollegen namens Kraut,

bitte, bitte vorsichtig umgehen sollten.

Der Mann ist ein vorbildlicher Polizist.

Er arbeitet frei, beruflich und vermutlich noch in Uniform.

Wir sollten also versuchen, diese äußerst peinliche Angelegenheit

so lange wie möglich unter Verschluss zu halten.

Sonst wird hier keiner von uns mehr ernst genommen.

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

Hast du verrückt, hierherzukommen? - Mann, ich hab mich umgesehen, da war nichts.

Wie, da war nichts? - Ja, da war halt nichts.

Aus einem Polizeivagen, der mir eine Zeit lang hinterhergefahren ist.

Was, Polizeivagen? - Ja.

Ja, der ist die ganze Zeit die Adenauer allee runtergefahren,

aber dann zum Glück abgebogen. - Ach, zum Glück abgebogen?

Ja. - Sind wir ganz sicher? - Ja.

Ich hab dir doch gesagt, dass du deinen Anteil kriegst, oder nicht?

Okay. Wann? - Morgen früh.

* Musik *

Mach jemand noch einen.

* Musik *

Dann nehm ich auf Freddy Verlass. - Woher soll ich den das wissen?

Ich will dich nicht nervös machen,

aber an deiner Stelle würde ich mich mal ein bisschen beeilen.

Ach, beeilen? Ach, das würdest du, ja, ist ein ganz toller Zinn.

Der Mann hat nichts mehr zu verlieren, Axel.

Ich war drauf und dran, durchzudrehen, Mann.

Ich hab ihm gesagt, er soll dich in Ruhe lassen.

Und du wusstest das?

Hier wird mir da auch nicht reinreden lassen, Rosa.

Ach, nee? Du bist ja auch nur so ein feiges Arschloch.

Entschuldigung, Axel.

Unser Freddy, er soll die Schnauze halten, ja?

Irgendwas sieht sich hier ... - ... wegen Körperverletzung.

Sie haben ihre Frau verprügelt.

Sagt sie das. - Sagt sie.

Und dann haben sie einen Assistenten der Handelskammer verprügelt.

Sagt er das. - Sagt er.

Sagt er. Und danach haben sie auf den Polizisten geschossen.

Sagt er das.

Er sagt gar nichts mehr.

Was ist mit ihm?

Der ist tot.

Und warum mischt sich der Idiot ein? Das war Privatsache.

Na ja, dann ...

Gewalt in der Familie ist keine Privatsache.

Aber das war auch nicht der Grund, warum sie zu Schusswaffe gegriffen haben.

Ich sag ihnen, warum.

Das hier haben sie ihrer Frau geschenkt.

Es stammt aus dem Überfall auf das Jubilägeschäft der Kaiser.

Ja, das habe ich hier irgendwo gekauft.

Jetzt mach mal ein Heilplan, Freddy.

Das Kollege kostet unter Brüdern mindestens 30.000.

Und du hast 50 Euro in der Hosentasche.

Das kann der Jubiläer ganz schnell identifizieren.

Mit dem Überfall habe ich nichts zu tun.

Überfall ist Überfall.

Und da kriegen wir dich sowieso dran.

Die Frage ist nur, ist dir ein langes oder ein halblanges Leben im Knast lieber.

Was für Optionen habe ich denn?

Optionen. Hatten wir auch noch nicht.

Na schön, ich sage Ihnen welche Option.

Es geht um die Frage, ob sie wegen Mord oder fahrlässiger Tötung angeklagt werden.

Sie können Punkte sammeln, wenn sie uns sagen, wie er in einem Überfall beteiligt war

und von wem der Tipp stammt.

Ich kann Ihnen nichts sagen, weil ich nicht da war.

Das verstehen Sie doch, oder?

Jetzt wird ja mal nicht albern.

Irgendwann werde ich irgendwann in diesem Füllmreifen Diva-Full wiedererkennen.

Und dann sitzst du die nächsten 15h auf deinem Arschbacke ab,

während deine Komplizen die Million irgendwann im Süden verjugeln.

Aufsetzen.

So was trage ich nicht.

Das sind deine Sachen, die haben aus dem Mülleimer in deiner Restaurante.

Wie gesagt, so was trage ich nicht.

Das steht dir immer gut.

Was ist los? Haben Sie ihn erkannt?

Da bin ich mir nicht sicher, tut mir leid.

Was heißt, Sie sind Sie nicht sicher?

Es war jedenfalls nicht der Typ, der mich bedrohte hat.

Sind Sie noch jemand andern?

Wir verfolgen mehrere Spuren, Herr Dekaiser.

Spuren im Sand noch.

Traffer. Das ist die 71er 71.

Stopp, bitte lötchen.

Na, gute Arbeit.

Mach mal schön Meldung und dann gucken wir, ob unser Kollege steckt.

So, krieg ich jetzt auch mal einen Trink.

Ein Bullerosa.

Scheiße, den kenn ich.

Was soll das heißen?

Das ist der Kollege von dem anderen.

Mich andere?

Der, der, der jetzt tut ist.

Was denn der jetzt tut?

Was das letzte Jahr mal ihr sagen kann.

Du halt den Aufbiss, bis wir hier raus sind.

Helin!

Hey, morgen sind wir schon ab, Ben-Duell.

Hey, wie geil ist das denn?

Jetzt halt die Klappe.

Hey, was soll das?

Warum verfolgst du mich?

Wer ist der Typ?

Was ist die Finger von dem?

Du kennst den Mann nicht?

Dann will ich dir mal was erklären und zwar schön langsam, damit du es auch kapierst.

Dieser Typ bringt Leute um.

Scheißegal.

Guten Abend.

Guten Abend.

Der Kollege ist zertrüm in der Disco.

Ein Zivil?

Ne, ne, schönen Uniform.

Dann sucht der Kollege jetzt den zweiten Mann.

Den unbekannten zweiten Mann.

Man sollte seine Gegner kennen.

Das ist vom Buddha.

Ja, das ist vom Buddha, Erich.

Überhaupt alles, was ich sage, ist vom Buddha.

Buddha sagt zum Beispiel auch schlechte Witze bringen schlechtes Karma.

Habe ich gesagt, das ist vom Buddha.

Hey, ich habe echt keinen Bullen gesehen.

Nein, war nicht. Da war ein Bulle.

Ja, ein Bulle, wegen Falspark.

Die hatten Bullen als Schossen, du blödes Huhn.

Kein Normalbürger.

Der ist schießt einen Bullen, weiß was dann passiert.

Da hast du 100 Bullen am Arsch.

Wo hast du den Scheiß Frauenfuhr mehr gelassen?

Mann, du bist kein Bulle, oder?

Ich bin Polizist, allerdings von der Sonderkommission.

Sonderkommission?

Ich bin der Verkehrspolizist.

Ich sage doch, der ist Verkehrspolizist.

Das hält dich nur seine Frise.

Jetzt frag ich noch mehr konkret, was er will.

Was willst du? Geld?

Du tippst vor nicht richtig.

Du denkst, du kommst hierher, hältst die Hand auf

und die gute Vieles glimpern.

Dein Kumpel erschießt mein Kumpel.

Und das hat Konsequenzen.

Ich finde auch einfach mal Stein ziehen.

Denk schnell, bitte.

Los, rüber ist aus dem Wagen.

Kraut, waffe runter, wir übernehmen hier.

[Geräusche]

[Geräusche]

[Geräusche]

Waffe runter.

Jetzt haben wir so was in der Platzsituation.

Würden Sie mal sagen.

Ich habe kein Problem damit.

Du nicht, aber er hier.

Schießt mir ins Kniemimi.

Du schießt, ist er tot?

Schießt mir im Kniemimi, egal wo ich ihn schieße.

Ich leg die Waffe weg.

Bleiben Sie stehen verdammt.

Ich leg die Waffe weg.

Warum hast du nicht geschossen?

Ich hatte Angst, Erich.

Die Sache mit Teddy ist zweier her.

Hast du diesen kranken Typen gesehen?

Habe ich gesehen, ja.

Hätte dich erschossen.

Habe ich gesehen.

So, hier setzen.

Sie haben Frau Dias verfolgt, warum?

Sie haben uns entstickt.

Sie wollten etwas ab vorm Kuchen.

Wer war dieser Typ?

Der Typ ist Axel.

Was ist denn für ein Axel?

Lisa, kommst du mal bitte.

Axel, gut genannt Axel.

Zwölf Jahre wegen zweifarem Totschlag,

Banküberfall und einem fehlgeschlangenen Raubüberfall.

Er war ein Kandidat für die Sicherungsverwahrung

und hat mit Freddy zur selben Zeit den Bruchseil eingesessen.

War der irgendwie in Begleitung?

Ja.

Er ist seine Alter, die hat überhaupt nichts gekauft.

Die war betrunken oder heil.

Wie hieß sie denn?

Freitunmar Freddy, ob er die Dame kennt.

Gut, dann kann ich ja jetzt gehen.

Schöne Ahnung.

Du machst jetzt erstmal eine kleine Pause.

Alter ist ja kennt von mir.

Du kannst ja nicht die ganze Zeit in Polizei und die Form rumlaufen.

Mit dem Arschloch?

Bleibst einfach hier in deiner Ecke.

Dann kann ja nichts passieren.

Wir haben nur die eine Zelle.

Das da ziehst du aus

und das hier ziehst du an.

Freddy,

wir haben deine Leute.

Wenn du hier nicht mutterseelend

allein auf dem Trockenhandsitzen willst,

dann fängst du jetzt an mir zu erzählen,

weil die Freundin deines Komplizen ist.

Tut mir leid, Sheriff.

In Frauenangelegenheiten mische ich mich nicht ein.

Ja, tut mir leid, kannst du vergessen.

Frauen sind Privatangelegenheiten.

Umziehen.

Also leute ich jetzt mal am Ernst.

Um die Uhrzeit ist es aber echt ein bisschen frech,

damit ihre Tochter in Zukunft ruhig schlagen kann.

Müssen wir sie sprechen, Frau Diaz?

Ja, ja, ja.

Sie haben sich heute Nacht mit dem Mitheter ihres Mannes getroffen.

Ein alter Kumpel.

Wer sagt das?

Sie sind gesehen worden.

Von wem?

Also ich sehe die Sache so, dieser Kraut ist ja kein richtiger Polizist.

Also, was will er behaupten?

Sie sind ja ein schönes Früchtchen.

Der Mann wollte ihn helfen.

Sein Freund wird bei der Aktion erschossen und Sie reden jetzt so n Müll?

Also zu Axel sage ich gar nichts.

Warum haben Sie getroffen? Was hat Ihnen Freddy versprochen?

Freddy verspricht viel, wenn der Tag lang ist.

Da braucht man gar nicht zuhören.

Was hat Ihnen Freddy versprochen?

Ein bisschen Schmuck, den hat die mir doch weggenommen.

Der Überfall auf den Juwelier war eigentlich

eine Nummer zu groß für die beiden.

Wer sind die Hinterminder?

Woher soll ich denn das wissen?

Wer ist deine Freundin?

Kenne ich nicht.

Hallo, alle haben Angst vor dem Typen.

Wisst ihr eigentlich, wer das ist?

Wir kennen sein Strafregister, fünf Telefonbücher.

Ja, ihr kennt nur das, wofür er verurteilt wurde.

Was müssen wir denn sonst noch wissen?

Er hat Tatus auf dem Unterarm.

Was für Tatus?

irgendwelche Tribles oder nackte Matrosenmädchen?

Nein, fünf Kreuze.

Bedeuten die irgendwas?

Gab Kreuze.

Die hatte sich nach und nach stechen lassen.

Sie wollen sagen, er hat fünf Kreuze.

Sie wollen sagen, er hat fünf Kreuze.

Sie wollen sagen, er hat fünf Menschen umgebracht.

Ich war nicht dabei.

Zumindest hat es nichts mit Schuld und Zühne zu tun.

Wir wissen nur von zwei.

Da kann ich ja froh sein, dass heute Nacht die Tatuläden schon zuhaben.

Sonst wäre ich die Nummer sechs geworden.

Ja, Glück gehabt.

Sie weiß, wer die Freundin ist.

Klar, wo willst du sie im Bäuchern das nehmen?

Ich wollte, du kriegst so was knallhartes in letzter Zeit.

Mir hängt der Job manchmal zum Hals raus.

Du weißt, dass die Frau dich anlügt, die kennt doch die andere.

Vielleicht ist es sogar ihre Freundin, verstehst du?

Jetzt würden wir gerne das Gästebuch sehen.

Warum?

Wieso das denn jetzt?

Wir sind die Polizei.

Ja, dann kommen Sie doch rein.

Dann werden Sie auch verstehen,

warum das mit den Tieren so gut funktioniert hat.

Ja, mit Krügers Feinkost

sind wir leider pleitegegangen.

Deshalb haben wir dann Krügers Nationalpark gegründet.

14-mal, Kinder sind aus dem Haus.

Mein Mann hat die Leute hergebracht

und ich habe die Fotos gemacht.

Das sind wir.

Das ist Egi.

Der ist ja noch klein.

Wer ist das?

Auch alles Nachbarn.

Der Apotheker von der Ecke.

Der Wetter von der Sauron-Kurke.

Die Jungs von der Müllabfuhr.

Die Sovanni von Vinica mit seinen Kindern.

Der Türke vom Kieberbrauch.

Bist du fünf Euro Eintritt?

Damit haben Sie die Umkosten gedeckt?

Ja.

Der Typ vom Ordnungsamt hat sogar 20 Euro bezahlt.

Allerdings mit zwei Kindern.

Das ist Freddy mit Jennifer.

Aber den kennen Sie ja schon.

Leider muss man jetzt fast sagen.

Den müssen wir jetzt aber aus dem Buch ausnehmen.

Ja, das macht einen extrem falschen Eindruck.

Wer ist das?

Der Bekannte von Freddy mit seiner Freundin Helene.

Helene.

Die hat hier in der Parfumierie gearbeitet.

Jetzt verkauft sie Schmuck.

Ich meine, so wie die aussieht, kriegt die jeden so.

Helene.

Super, Helene.

Super, Helene.

Super, Helene.

Helene.

Hey, was ist denn da?

Schon wieder nichts.

Sie sind vorläufig festgenommen.

Wo ist Axelrot?

Axelrot?

Er soll das sein. War das mein Entführer oder was?

Ja, genau der.

Wir haben gehört, Sie wollten zusammen auf große Reise gehen.

Weil er so lieb zu Ihnen war.

Ja.

Hast du mal einen Ball zum Schneider?

Na klar, Kollege.

Ich hab auch eine Hebebühne und Schweißbrenner

und ein Getunten von Shelby

mit 450 PS zum Abbohren vor der Tür.

Kannst du mir einen gefallen tun?

Du machst einen Scherz, oder?

Du hast meinen Kumpel abgeknallt.

Du machst das ja im Grunde nicht für mich,

sondern für meine Frau.

Vielen Dank.

Nicht nochmal.

Alles Wunder gewesen.

Was soll das?

Mach auf.

* Musik *

Das sind 30 Diamanten.

20 davon

gibst du meiner Frau.

10 darfst du selber behalten.

Das macht

ungefähr 60 Riesen.

20 deine Frauen ziehen nicht.

Korrekt.

Wieso vertraust du mir?

Ich vertraue dir nicht.

Was willst du machen, wenn ich die Steine einfach einsackere und abhaue?

Wie alt bist du jetzt?

31.

Im 15 Jahren komm ich raus.

Also sterbst du mit 48.

Ich glaube nicht, dass du das wirklich willst, oder?

Der Traum ist aus, Elaine.

Welcher Traum?

Der Traum vom großen Geld.

War schon mit Hartz IV ausgeträumt.

Das ist nicht der Fall.

Sie sind am Jubilierraub auf ihren Arbeitgeberhändekaiser beteiligt.

Dabei wurden 25 Millionen erbeutet.

Wenn Sie mit uns kooperieren,

können Sie das zu erwartender Strafmast ordentlich verringern.

Das müssen Sie mir erst mal alles nachweisen.

Elaine, Elaine.

Sie sind Axelrods Freundin.

Schon vergessen?

Das sind Sie doch, oder?

Die Hafe ist ein bisschen anders,

aber das sind Sie doch.

Außerdem sind Sie Verkäuferin bei der Kaiser,

die ideale Insiderin.

Sie wussten genau, dass heute die große Lieferung kommt.

Und Sie werden nun,

selbst wenn Sie nur wegen Beihilfe verurteilt werden,

wegen schwerem Raubüberfall in Tarteinheit,

mit Totschlag und Geiselname

für mehrere Jahre ins Gefängnis wandern.

Geiselname? Ich war selbst die Geisel.

Nein, nicht Sie, sondern Ihre Kollegen.

Sie hatten keine Angst, aber Ihre Kollegen.

Erkennen Sie Wander war schlecht, Sie fand das ziemlich spannend.

Wer hat die Sache gemanagt?

Ja, Scheiße, Axel.

Und Freddy?

Er ist wie sein kleiner Bruder.

Der fasst ohne Axel keinen Nagelfeile an.

Aber seine Frau hat er ohne Axel angefasst.

Und das wussten Sie.

Er hat sie geschlagen.

Warum haben Sie nichts dagegen unternommen?

Warum haben Sie Frau Dias nicht geholfen?

Sie haben echt keine Ahnung, was da abläuft.

So ein Schlägertyp lässt sich nicht einfach aufhalten.

Wenn sie sich einmischen wird, ist alles noch viel schlimmer.

Sie hätten sich an die Polizei wenden können.

Immer hindert Ihre Frauen in den Kind.

Ja, war ein Fehler.

Hat er sich etwa mit der Beute abgesetzt und Sie vergessen?

Das ist aber schade.

Witzig.

Sehr, sehr witzig.

Das können wir jetzt tatsache.

Ihr Freundesgewalttätiger hat fünf Kreuze auf dem Handgelenk

und Sie kennen die Bedeutung.

Wenn heute Nacht noch ein Kreuz dazu kommt,

dann nehme ich Sie persönlichen Haftung.

Die Kreuze bedeuten überhaupt nichts, Sie sind kult.

Mädchen, die Kreuze sind Grabkreuze.

Dein Freund bringt Leute um nach dem letzten Misslungen

und Überfall hat ein Autofahrer erschossen, weil er ihn erkannt hat.

Ja, weil er dem provoziert hat.

Das haben wir uns auch nicht ausgesucht.

Weil dann habe ich nichts gesagt.

Der geht doch nicht mit 25 Millionen in Diamanten ins Ausland.

Die nimmt ihm hier irgendjemand ab.

Wer ist das?

Ruh, vertickte das Zeug.

Los, los, los.

Wir haben keine Zeit.

Sonst ist er tatsächlich bald im Ausland.

Er in Brasilien und Sie hier.

Ja.

* Musik *

* Musik *

Sobald er drin ist, gehen wir rein.

Keine Alleingänge, Erich.

Ach, bist du deswegen jetzt bei uns?

Du hattest doch noch nie einen Chef.

Noch die Chefs, die kommen und gehen.

Ich war leider noch nicht Chef.

Hast du dich mal gefragt, warum?

Jetzt hast du immer zumindest einen, der dich für dir selbst stürzt.

Jetzt hast du mal einen, der dir ein bisschen auf die Finger klopft.

Und das muss ausgerechnet du sein.

Mach keinen Scheiß.

Sonst bist du raus.

Sag bloß.

* Musik *

Was ist das denn?

Eine halbe Million.

Das Geschäft ist nicht so leicht.

Ein Polizist ist das Ton.

Das war kein Polizist.

Das war ein kleines Arschloch.

Es ist eine Anzahlung.

Der Rest kommt nächste Woche.

Aber du tickst doch nicht ganz richtig.

Dann gib mir die Ware zurück.

Die Ware ist schon unterwegs.

Zu verschiedenen Interessenten.

Willst du mich jetzt hier im Laden kalt machen?

Ich brauche keinen Laden mehr.

Das ist voll krass.

Halt die Fresse.

Kein Mensch kann sich auf dich verlassen, Axel.

Was soll ich schon mit dir machen?

Die Waffe runter, Olaf.

Die Waffe wird hier.

Zurück, zurück.

Weg, alle weg. Los weg.

Haut ab, sonst ist euer Chef hier tot.

Weg, weg, weg.

Waffe weg.

Wo kommst du denn hier raus?

Ach so rot.

Ich komm hier nicht raus.

Die Waffe runter, Axel rot.

Du hast überhaupt keine Chance.

Ich hab keine Chance.

Bevor ich dein Chef ausknipse, fange ich mit dem Arschloch da an.

Mach keinen Scheiß, Axel.

Kannst du mal sehen.

Der wollte mich sowieso linken.

Voll krass war das.

Voll krass war das.

Erschieße ihn ehrlich.

Was soll das dann heißen? Erschieße ihn.

Gehst du Gott?

Frag dich lieber mal, ob ich dir erschieße.

Erschieße ihn ehrlich.

Das wirst du nicht machen, was machst du nicht?

Das mach ich doch.

Bist du wahnsinnig?

Ja.

Das war ganz schön knapp, mein Lieber.

Das kannst du laut sagen.

Wie, warst du dir nicht sicher?

Doch, irgendwie schon.

Ja.

Kraut.

Sie können gehen.

Wieso lasst denn?

Weil du ein guter Junge bist.

Vergesst es nicht.

Komm mal sehen.

Komm mal sehen.

Kaffee?

Sehr günstig, dauert immer ein bisschen.

Freiwillig oder fürs nächste Verhörer?

Freiwillig.

Danke, verzichte.

Danke.

Das war klar.

Eine lächerliche Anklage wegen Amtsmissbrauch.

Es dürfte aber günstig für Sie ausgehen.

Unsere Stimmen haben Sie.

Ihr Schakett, Herr Kommissar?

Ja.

Aus meiner schlanken Zeit.

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

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* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

Herr Kraut.

Herr Jennifer.

Schon zur Schule?

Jetzt gleich los.

Ich habe hier was für dich.

Was ist das?

Ein Glückssteine.

Gib dir mal deiner Mama.

Was will er denn schon wieder hier?

Nur ein kleines Geschenk für mich.

Ach so, nur ein kleines Geschenk.

Danke.

Die sind aber nicht zum Spielen da.

Danke.

Tschüss.

Tschüss, Kraut.

Kraut.

* Musik *

Mir ist der Diebes gut abhandengekommen.

Ich weiß nicht, wohin.

Diesmal habe ich auch keinen Tipp, Kommissar.

Kann man nichts machen.

Ach, Kraut.

Und nicht vergessen, wir sind die Polizei.

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

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* Musik *

* Musik *

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Untertitel im Auftrag des ZDF, 2020

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