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[Musik]
Blumen, KDD.
Hören Sie mich.
Hauptkommissaire, ich bin Kriminaldauerdienst. Nein, wir kommen ohne Blauli.
Kriminaldauerdienst, Rade.
Ich kann Sie Sie nämlich verstehen. Sie müssen sich erst mal beruhigen.
Polizei!
Kriminaldauerdienst, Mimi Hu?
Okay, wir kommen sofort. Bleiben Sie dort.
Hören Sie mich zu?
Unternehmen Sie nichts bis wir vor Ort sind, um die Situation zu entspannen.
[Musik]
[Musik]
Guten Abend, Teddy.
Guten Abend, Paula.
Alles gut?
Ja, ja.
Hi.
Wie ist es?
Gut geschlafen?
Gut, sehr gut.
Geh mal, Feierabend.
Na, KDD, die Schuhe weg.
Was ist denn?
KDD, schade.
Ja, hallo, hören Sie mal die Schuhe, mein Mann ist verschwunden.
Sie wollen also eine Vermisstenanzeige aufgeben?
Ja.
Also ich weiß nicht, ob das wirklich Sinn macht, gute Frau.
Morgen ist Rade ertragen, wissen Sie?
Seit wann ist denn jemand verschwunden?
So zwischen zwei und drei.
Okay.
Seit heute Mittag, 14 Uhr.
Und das nervt, sage ich Ihnen.
Natürlich ist das total nervig, wenn ein eigener Mann verschäumt ist.
Hat er denn eine Stammkneipe?
Ja, das können Sie laut sagen.
Vielleicht rufen Sie da mal an.
[Musik]
Ach so, es handelt sich also um Ihren Sohn, wie alt ist denn Ihr Sohn?
Der ist jetzt 43.
43?
Ja, genau.
Also in dem Alter sollte er eigentlich schon wissen, was für ein gutes.
[Musik]
Ist das alles echt?
Ja.
Aber Finger, ganz kleiner.
[Musik]
Wann hast Du feierabend?
Für Dich gar nicht.
[Musik]
Sie glauben also, er kommt schnell in Schwierigkeiten.
Rutscht in Sachen rein, die nichts angehen.
Der geborene Pechvogel versteht.
Lässt mich in Ruhe, sonst hol ich die Jungs.
Die können Dir auch nicht helfen.
[Musik]
Hey Mann, das tat weh!
Lass ihn!
Ich weiß er draußen auf Dich.
[Musik]
Der Fritz hat schon so viel Pech gehabt, wissen Sie.
Ich richte Ihnen gerne aus, dass Sie nicht sauer sind auf ihn.
Wenn Sie mir endlich einen Namen geben wollen.
Schulz.
Schulz.
[Musik]
Lomka DD.
Z oder TZ?
Nur mit Z.
Was ist denn das für ein Problem, das Ihr Deinem Laden habt?
Felix Santini, schon mal gehört?
Santini?
Der hat eine langjährige Haftstrafe abzusitzen.
Von wegen, der steht bei mir im Lokal.
Und ich würde ihn gerne loswerden, bevor er mir den Laden abfackelt.
Wenn wir vorbeikommen, müssen Sie schon einen Driftigen Grund haben.
Der belästigt meine Mädchen.
Ist das Driftig genug?
Mann, das muss die Bullen aus dem Spiel.
Wo ist denn der Mann jetzt?
Was ist, wenn er wieder durchdreht?
Ich habe das geklärt.
Es geht doch eh los um mich.
Sind Sie noch dran?
Hallo?
Wieso steht er dann da noch rum?
Er ist doch weg.
Also, rick dich ab.
Bist du nicht etwa mit ihm reden?
Bist du verrückt?
Überlass das mir, okay?
Das ist mein...
Hallo?
Hallo?
Tut mir leid, das war eine Verwechslung.
Felix Santini, ich brauche mal den strafregesten Auszug.
Santini?
Warum fragst du dich an Faye Erich?
Der hat ihn verhaftet.
Der hat heute einen Termin.
Bei der Diensthaussicht.
Falsch, Simon Kramer dich kennst.
Er ist Chef des Dizernats für internen Ermittlungen.
Wir kennen uns.
Wir wissen deine jüngsten beruflichen Erfolge zwar zu schätzen,
aber den Beförderung stopp können wir es mit Abschluss des internen
Disziplinarverfahrens aufheben.
Tut mir leid.
Falls Sie lieber einen Anwalt dabei haben wollen,
dann müssen wir dieses Gespräch gar nicht erst führen.
Ich brauche keinen Anwalt, ich wüsste nicht wozu.
Ich bin nicht der Anwalt.
Ich bin nicht der Anwalt.
Ich bin nicht der Anwalt.
Ich brauche keinen Anwalt, ich wüsste nicht wozu.
Ich nehme an, Sie kennen Ihre Ermittlungsakte.
Verschiedene Disziplinarverfahren wegen Körperverletzung,
Beleidigung, Nötigung im Dienst, Verdacht der Aussageertritte.
Wir sollen den Menschen leben retten, wenn man uns zwingt,
auch die größten Arschlöcher noch mit Glacierhandschuhen anzufassen.
Kein Grund, Recht zu brechen, Erichsen.
Ich werde alles dafür tun, damit sich hier nicht der Eindruck breitmacht
und so Beamten sind halt so eingeladen,
mit Gewaltaussagen zu erzwingen.
Was werfen Sie mir vor, Folter?
Der Geist steckt in der Flasche.
Schienen Sie den Korken nicht ab.
Apropos Korken.
Sie scheinen sich im Dienst über so einiges hinwegzusetzen.
Verstöße gehen die Straßenverkehrsordnung,
zuletzt unter Alkohleinfluss, Entzug der Fahrerlaubnis.
Ich trink nicht mehr, schon lang nicht mehr.
Eine Abmahnung, zwei Verweise, Beförderung, Stopp.
Damit stehst du kurz vor der Suspendierung.
Können Sie sich an die noch erinnern,
wie viele Menschen Sie im Laufe Ihrer Karriere erschossen haben?
Drei.
Damit liegen Sie weit über den Durchschnitt.
Ich habe nicht gekniffen, wenn es hart wurde.
Was sagen Sie zu dem Gerücht,
dass Sie bei der Festnahme eines Geisegängsters
voreilig von der Schusswaffe Gebrauch gemacht haben?
Ich weiß nicht, wer sowas behauptet.
Ich habe den Notfall geschossen.
Dann hoffe ich, dass Sie sich im Rahmen der weiteren Ermittlung
keine Indizien finden, die Sie in der Sache zusätzlich belasten.
Aber noch haben Sie ja die Rückendeckung des Kollegen Sikoral.
Weil wir hier weder Gerüchte noch Schlagzeilen gebrauchen können.
Aber ich warne Sie.
Bei der geringsten Unregelmäßigkeit ein migriger Dienstverstoß
und ich zieh Sie aus dem Verkehr.
Haben Sie in Ihrem Leben eigentlich jemandes was anderes gemacht hat,
um schreibtisch zu sitzen?
Sie halten die Straße sauber und nicht die Polizei.
Na, Erich, was wollten die von dir?
Ich werden die von der Dienst auf sich schon wollen.
Ich wüsste nur, ob das Geld auf meinem Konto auf mir gehört.
Welches Konto meinet ihr?
Das in der Schweiz.
Du lachst alleine, Teddy.
Scheiß ist der Heiß.
Ich konnte ihn noch nie leiden.
Keine Idee, Erichsen?
Ich war Polizeischutz-Erichsen und zwar sofort.
Wieso das denn?
Santini ist draußen.
Der hat doch Sicherheitsverwahrung.
Das ist Bullshit, der ist draußen.
Irgend so ein beknackter Amtsarzt hat ihn krankgeschrieben.
Was hast du denn so befürchten, was will er denn von dir?
Ich kann doch nicht einfach auf blau und dunz den Polizeischutzgewehren.
Der kriegt noch Kohle von mir in Kredit.
Kann man nicht vorstellen, dass er das vergessen hat.
Geld oder Kniescheibe, mazidonisches Motto.
Ruf mich an, sobald Santini auftaucht, ja?
Die Polizei ist mir eine schöne Hilfe.
Wenn ich den beknackten Psychopathen erst mal an den Hals habe,
ist alles zu spät.
Was ist denn?
Neut, Jod, neute.
Um elf liegt meine Kohle. 40.000.
Das war aber noch in Marco, oder?
Red keinen Scheiß, Martinelli.
Hast du was mit dem Geld begriffen?
Ja, das wird aber nicht ganz einfach in der kurzen Zeit, oder?
Du hattest fünf Jahre Zeit, oder?
Wo wohnt Theodora?
In allem Höhe habe ich gehört.
Einen Typ?
Kann man nicht vorstellen, dass sie fünf Jahre auf dich gewartet hat, oder?
Das ist irgendwie unrealistisch.
Was macht denn mein Sohn?
Dein Sohn, was soll er machen, dein Sohn?
Der spielt mit meinem Sohn Fußball.
Der Jugend.
Wie viele rote Karten hat er denn schon kassiert?
Komm schon, wer hat mehr Tore gemacht?
Der spielt nicht mehr.
Wie der spielt nicht mehr, er spielt nicht rum.
Deine Alter hat ihn abgemeldet.
Wieso das denn?
Hören Sie, ich brauche Polizeischutz.
Vielleicht können Sie mir erst mal Ihren Namen voran.
Theodora Santini.
Frau Santini.
Meine Ex-Mann ist aus dem Knast.
Ich habe Angst, dass er hier auftaucht, total durchdreht,
um mich grün und blau schlägt.
Was soll der für Gründe haben, Frau Santini?
Gründe. Felix braucht doch keine Gründe, Mann.
Es ist ein gewalttätiger Irrer.
Santini hat fünf Jahre abgesessen, wegen aller möglichen schweren Delikte.
Notorischer Schwerf aber hier.
Der eine Vorstrafenliste, da ist alles dabei.
Rheubäuche, Erpressung, Drogenhandel,
sexuelle Nötigung, schwere Körperverletzungen.
Außerdem habe ich mich von ihm scheiden lassen, als er im Knast saß.
Er war ein Kasselmann, also Geld, ein Treibergedatz.
Äußerst gewaltig und unberechenbar.
Er war bei den paramilitärischen materiellen Truppen im Kosovo.
Natürlich läuft auch nichts mit zwischen uns.
Aber ich glaube, kaum, dass er das genauso sehen wird.
Und außerdem habe ich Geburtstag.
Denn er hat dann auch nie vergessen.
Geben Sie mir doch Ihre Adresse. Wir kommen gleich mal vorbei.
Sie sollten aber solange auf keinen Fall die Wohnung verlassen.
Vielleicht werden wir Sie vorübergehend in einem Frauenhaus unterbringen,
bis geklärt ist, ob er sie tatsächlich belästigen will.
Es tut mir leid, Tio Dora.
Du glaubst nicht, dass du einfach so abraumen kannst, Tio?
Nein, ich schwöre es dir. Wie kommst du denn da auf?
Nette Wohnung.
Wie geht es im Juni?
Na gut, natürlich.
Wo ist er denn?
Wo ist denn hier das Kinderzimmer?
Wo ist mein Sohn?
Wo ist das denn hier?
Wo ist mein Sohn?
Du brauchst dir überhaupt keine Sorgen zu machen.
Es geht ihm gut. Wirklich!
Ich liebe überhaupt nicht, was du mir sagst. Ich bin so eine Schnalle.
Wo ist mein Sohn?
Wo ist Toni?
Toni lebt nicht mehr bei mir.
Ich kann nichts dafür. Das Jugendamt.
Das ist noch ganz bei Trost.
Aber kein Quatsch. Lügt mich nicht an.
Ich habe Toni vor drei Jahren zur Adaption freigegeben.
Was hast du gemacht?
Es war ein Notfall.
Was für ein Notfall?
Es ging ja einige Zeit nicht so gut.
Und da konnte sie nicht richtig um den Jungen kümmern. Verstehst du?
Der war es doch scheißegal, wie er draußen klarkommt.
Im Grunde, im Grunde wollte sie das überhaupt nicht.
Da schläft der Bier drüber, oder?
Halt die Schnauze!
Halt die Fresse!
Halt die Fresse!
Wo finde ich ihn?
Das weiß ich nicht.
Das weiß ich nicht!
Bei wem lebt der Junge?
Name, Adresse, Telefon.
Man erfährt nicht, wo das eigene Kind hinkommt.
Tia Dora, erzähl mir keinen Müll.
Das Prinzip jeder Adaption ist,
dass die leiblichen Eltern den neuen Aufenthaltsort des Kindes
genauso wie ich hier war, mit den neuen Eltern,
woher das Kind stammt.
Aber weißt du was?
Dem Kind werden mit Volljährigkeit den Namen
der leiblichen Eltern begann gegeben.
Ach ja?
Das heißt, dass ich ihn erst in zehn Jahren wiedersehen kann.
So viel Zeit habe ich leider nicht.
Tony ist bei guten Leuten untergebracht.
Interessiert mir ein Scheißdreck!
Wer weiß, über den Aufenthaltsort des Jungen Bescheid?
Das Standesamt.
Dort werden die Akten aber unter Verschluss gehalten,
da kommt keiner ran.
Ja, und das hat jetzt sowieso schon zu.
Und morgen ist leider Vatertag.
Standesamt, das hat doch bestimmt einen Namen.
Irgend ein Bürohängs, der sich auskennt.
* Musik *
Alla Möhren.
Frau Himriss?
* Telefonklingeln *
* Telefonklingeln *
* Telefonklingeln *
* Telefonklingeln *
Wer hat denn hier die Bullen gerufen?
* Telefonklingeln *
* Telefonklingeln *
Super, ma'a.
Frau Santini? Ja?
Hauptkommissarin Blom, Hauptkommissar Erichsen.
Wir haben einen Anruf erhalten, dass Sie sich bedroht füllen.
Nein, das Ganze war ein Irrtum.
Vor zehn Minuten haben Sie mir noch was anderes erzählt.
Können wir mal kurz reinkommen?
Ja, sicher. Bitte.
Bist du sehr ihr Selbst?
Ist alles okay?
Tag. Tag.
Hast du also keine Handgreiflichkeiten gegeben?
Nein, wieso?
Und woher kommt das geschwollene Gesicht?
Einer Hautkrim, die ich nicht vertrage.
Wenn das Zeug nicht dermatologisch getestet ist.
Das sieht aber nicht aus wie gar nicht.
Ihre Bewährung ist futsch, wenn Sie Ihre alten Drohungen gegen Ihre Ex-Frau wahrmachen.
Das würde ich niemals machen, Herr Kommissar.
Es ist überhaupt nichts passiert.
Begleiten Sie mich mal kurz nach außen?
Was werfen Sie mir denn vor?
Folgen Sie mir einfach, das glaube ich für alle Beteiligten das Beste.
Was soll das? Ich weiß nicht, wozu.
Ich würde es nicht darauf ankommen lassen.
Widerstand gegen die Staatsgewalt ist bereits ein Verstoß gegen die Bewährungsauflagen.
[Musik]
Wollen Sie jetzt Anzeige erstatten?
Wieso denn?
Der hat sich ganz korrekt verhalten.
Und Sie können mir auch nichts anderes erzählen, nämlich an.
Er war ganz harmlos.
Total lieb, wenn ich jetzt über Nachdenke.
Das ist meine Nachbarin.
Sie war dabei.
Machen Sie mir doch nichts vor, Frau Santini.
Sie haben Polizeischutz gefordert.
Und jetzt, wo Ihr Ex-Mann offensichtlich gewalttätig geworden ist,
verzichten Sie auf eine Anzeige?
Wir können Ihnen nur helfen, wenn Sie mit uns zusammenarbeiten.
Wovor haben Sie Angst?
Hat Ihr Ex-Mann Sie geschlagen, Frau Santini?
Nein.
Haben Sie eigentlich ein Kind?
[Musik]
Leider nicht.
Das ist mein Neffe.
[Musik]
Netter, Junge Jannefe.
Was hat Santini von Ihnen gewollt?
Können Sie mir wenigstens das sagen?
Naja, er war fünf Jahre im Bau.
Wahrscheinlich hat er mich vermisst.
Wäre er auch kein Wunder, oder?
Es gibt ja Santini verschiedene Anrufe von verschiedenen Leuten,
die übereinstimmen sich beschweren,
dass sie sie bedroht haben.
Hat mich etwa irgendwer angezeigt, Herr Kommissar?
Sie haben ihre Ex-Frau geschlagen, das ist offensichtlich.
In der Regel schlage ich keine Frauen.
Es ist keineswegs mehr nötig, dass die Opferanzeige erstatten.
Das macht ersatzweise auch die Polizei.
Ich sage nichts mehr, bis mein Anwalt hier ist.
Dann rufen Sie Ihren Anwalt mal an.
Was ist los? Steckst du in Schwierigkeiten?
Magenschmerzen.
Wieso? Liegt dir Kram im Magen?
Ich überleg mir gerade, ob ich den ganzen Kram nicht hinschmeiß.
Was will er denn von dir?
Jedes Mal, wenn Sie so einen riesen Arschloch einbuchen,
dann kommen Sie zu mir.
Und wenn ich den Rosen nicht zuhalten kann,
pädophiler, vergewaltiger, gewaltetiger Ehemann,
dann heißt es eher Riesen.
Geht du doch mal mit ihm.
Vielleicht kriegst du ja was aus ihm raus.
Solange wir uns an legitime Vernehmungsmethoden halten,
habe ich damit kein Problem.
Ich kann doch nicht nur mit dem Notizbock rumlaufen.
Guck dir so ein Tini doch mal an.
Irgendwann sagst du so einen Fohl, dass es bald knallt,
bis er mal ordentlich aufmacht.
Er hat doch recht.
Er hatte eine Mange genommen als die Letztlachschlöcher.
Ach also, was treibst du über, Teddy?
Du kriegst doch kein vernünftiges Wort raus,
wenn ich immer nur in die Vorschriften helst.
Ach ja? Und wer bitte schön legt fest, wie weit wir gehen dürfen?
Du etwa?
Huck, HDD?
Ja, hier ist Matt Vinelli.
Ich habe hier schon wieder so einen komischen Vogel,
der behauptet, in meinem Laden wäre sein neuer Anzug zu Schaden gekommen.
Was ist denn passiert?
Gab es eine Schlägerei?
Quatsch, der ist gestolpert, jetzt will er ein Ersatzanzug.
Wie wäre es, wenn Sie ihm einfach die chemische Reinigung zahlen würden?
Das will er ja nicht.
Der Typ ist nicht ganz schussig.
Okay, beschreiben Sie mir den Mann.
Ist er betrunken?
Nein.
Macht er einen verwirrten Eindruck oder ist er psychisch gestört?
Aber hundertprozentig.
Der Typ denkt, er spielt ja die erste Geige.
Geben Sie mir mal den Mann.
Kannst du telefonieren?
Bitte schön.
Ja, Schultz.
Hier ist die Kripo. Nehmen Sie doch das Angebot an.
Geben Sie den Anzug in die Reinigung
zum schönen Vatertag.
Moment mal.
Sie meinen also auch, dass ich hier keinen neuen Anzug bekomme.
Du kriegst gleich so ein Tritt in den Arsch für Schwachkopf.
Was machen Sie da? Hallo?
Hallo, sind Sie noch dran?
Der hat zu mir das Schwachkopf gesagt.
Ich meine, Sie können die Sache auch zur Versicherung melden.
Versicherung?
Davon hat mir mein Pfleger gar nichts gesagt.
Ihr Pfleger?
Welcher Pfleger? Hallo?
Scheiße, ich glaube, wir haben jemand aus Ochsenzoll.
Helikowski.
Ich würde gerne an einem richterlichen Beschluss sehen,
warum mein Mandant festgehalten wird.
Wir überprüfen noch verschiedene Vorwörfe,
die gegen Ihren Mandanten erhoben werden.
Herr Santini hat einen ordnungsgemäß gemeldeten Warnsitz.
Für Ihre Anschuldigung.
Gibt es außerdem Wiederbeweise,
noch die belastende Aussage der angeblichen Zeugen?
Korrekt.
Frau Santini und Ihre Nachbarn haben klar und deutlich ausgesagt,
dass Sie meinen Mandanten nichts vorzuwerfen hätten.
Ihr Mandant hat mit Verlaub verschiedenen Zeugen
in einem Geschichte erhebt.
Das heißt, die Polizei anzeige gegen Ihren Mandanten.
Na, dann mal los.
Aber ich bezweifle,
dass die Polizei sich beambten,
wie sie überhaupt noch leisten kann.
Sagen Sie, Herr Kommissar,
haben Sie Alkohol getrunken?
Heide da, oder die Mann?
Komm mal am Blick mit, Franz.
Wir reden.
Wo willst denn hin?
Unseren Freund vom Balkan war so richtig schön
in den Arsch treten.
Du tötzt hier niemanden in den Arsch.
Du machst jetzt Feierabend.
Sein Anwalt hat sich beschwert,
dass wir ihn ohne hieb und stichfeste Anschuldigungen
festgehalten haben.
Das hat gerade ziemlich einen Stunk im Haus gemacht.
Herr Krofsky ist doch kein Mann.
Er hat seinen Doktor und eine reguläre Zulassung.
Der hat dem Leben noch keinen Gerichtssaal von Ihnen gesehen.
Auf der Anklagebank vielleicht.
Der Konstantin ist eine Mischpok.
Die waren beide zusammen bei der Bazedonischen Miliz,
als Technischützen und Sabotage-Experten.
Herr Krofsky hat da unten mehr Leute umgelegt
als Hamburg in der Kriminalstatistik hat.
Die saßen zusammen im serbischen Knast,
haben Käfer gefressen und Urin getrunken.
Da ist eine Glock 9 mm sauber nicht registriert.
Da ist eine Glock 9 mm sauber nicht registriert.
Lene ist auch wieder da.
Wo war er denn?
Im Kaufhaus in einer Umkleiderkabine.
Ich sage dir, da ist eine geborene Frauengeld.
Der alte Imstand ist ab und nach lieber Stunden.
Mach hier ein Angebot, das ich ablehnen kann.
Wird das nicht ablehnen, ja.
Woher nun ist?
Adoptionsfall Santini.
Ich suche meinen Sohn.
Ich habe über 200 Adoptionen im Jahr.
Außerdem sind diese Informationen streng geheim.
Das ist Gesetz.
An Ihrer Stelle würde ich jetzt mal
an dem Fachsinnigesetz scheißen.
Wo ist mein Sohn?
Da müssen wir mal unter esgucken.
Gute Idee.
Da bin ich mal gespannt, wie die mein Sohn untergebracht haben.
Das wäre für Ihren Sohn sicher nicht gut,
wenn er plötzlich seinen leiblichen Vater erlebt,
wo er sich in dieser Familie gerade so gut akklimatisiert hat.
Das ist aber ein schlechter Scherz.
Haben Sie mal genau hingeguckt?
Haben Sie mal gesehen, was der Typ für ein Arschloch ist?
Glauben Sie nicht, dass wir uns das nicht gut überlegt hätten?
Santini hat mehrere Leute bedroht.
Und ich wette, der baut gerade wieder irgendeinen Scheiß.
Ich hätte ihn gerne noch hier behalten.
Gute Polizei, aber nicht Prävention.
In ohne Beweise festzuhalten ist keine Prävention,
sondern pure Spekulation.
Muss sich da raushalten, weil Kramer sich die Sache
jetzt auch noch unter den Nagel gerissen hat.
Wie lange kennen wir uns, Rudi?
Der läuft da draußen irgendwo um und schiebt das nächste Ding an.
Ich kann es mir nicht leisten,
dass Kramer die ganze Abteilung anscheißt.
Außerdem hast du getrunken.
Magen, bitte. Kein Alkohol im Dienst.
Ich bin so was von Nüchtern.
Linker Finger an die Nase.
Und auf den Strich laufen.
Also das ist nun wirklich Quatsch, Chef.
Knaben, kriegst du.
Was sind denn das für ein neues Spielchen hier?
Guten Abend, Herr Kramer.
Ihnen empfehle ich, sich da rauszuhalten, Herr Schrader.
Wenn nicht, werden sie es hier nicht weit bringen.
Aber wenn Sie sich da rauszuhalten,
dann werden Sie es nicht mehr tun.
Und wenn Sie es nicht mehr tun,
dann werden Sie es nicht mehr tun.
Und wenn Sie es nicht mehr tun,
dann werden Sie es nicht mehr tun,
dann werden Sie es nicht mehr tun.
Und wenn Sie es nicht mehr tun,
dann werden Sie es nicht mehr tun.
Und wenn Sie es nicht mehr tun,
dann werden Sie es nicht mehr tun.
Und Sie sind ja wohl nicht dienstauglich, oder?
Bei allem Respekt, Herr Kramer.
Aber Kollege Erichsenbeuhrt haben wir jederzeit härtet.
Sie reden nur, wenn Sie gefragt werden, klar?
Sollen wir jetzt mal ein richtigen Alkohol-Test machen?
Wie bei jedem scheiß normalen Autofahrer?
Was fasst denn diesmal?
Vodka.
Gin.
Geneva.
Weißkalke, Aquavint.
Aquavint.
Sie sind suspendiert, Erichsen.
Mit sofortiger Wirkung.
Sie haben bei der Polizei nichts mehr verloren.
Das garantiere ich Ihnen.
Schade.
Sie haben Dienst.
Sein Zukunft vorsichtiger, ja?
Was?
Vorsichtiger?
Du kannst mich hier nicht abholen von dem Präsidium.
Die wollen mich abschießen, Irene.
Wer denn?
Der Typ von der Dienstaufsicht?
Ja, der Typ von der Dienstaufsicht?
Der Typ von der Dienstaufsicht?
Ja, der Typ von der Dienstaufsicht?
Ja, der Typ von der Dienstaufsicht?
Ja, der Typ von der Dienstaufsicht?
Ja, der Typ von der Dienstaufsicht?
Ja, der Typ von der Dienstaufsicht?
Der Typ von der Dienstaufsicht?
Was hat er in der Hand?
Der Bullo und die Gängisterwitwit, das hat er in der Hand.
Ja, und?
Das ist doch nicht verboten.
Es würde mit Sicherheit einige Fragen aufwerfen,
wenn man uns zusammensieht.
Sie würden gucken, woher habe ich das Geld fürs Haus?
Jeder hier weiß, dass ich pleite bin.
Schmeiß einfach hin.
Wir hauen ab.
Wir haben genug Geld, Erich.
Noch bin ich Polizist, Irene.
Ja, mit Leib und Seele.
Sie sind zufällig über eine Geldtasche gestolpert.
Und das vergessen Sie zurückzugeben.
Das war kein Zufall.
Weil du nach 20 Jahren Bullerei gemerkt hast,
dass ich die Scheiße nicht lohnt.
Dann kam er an, genau das!
Der hat mich auf der Ruhe der Stoche nachgesucht, aus Zeugen.
Wie nahmen Sie denn?
Höchstens mich.
Und was mit was Luft?
Und ich? Mit wem soll ich mir die Zeit vertreiben?
Hm? Hm?
Fritz Schulz, alias Fritz de Kett.
Sitz seit Jahren in der Klapse.
Er ist ein ehemaliger Krankenpfleger
mit krankhaften Sauberkeitsfilme.
Fritz de Kett?
Heimlich still und leise hat der Patienten
irgendwelche gefährliche Mittel gespritzt,
nur weil sie ins Bett gepieselt haben.
Außerdem hatte er eine Krankenschwestern mehrfach sexuell belästigt.
Es war ein Wohr gearbeitet,
falls er da wieder auftaucht.
Kann ich Ihnen irgendwie helfen?
Ich suche Frau Blom.
Frau Santini,
haben Sie sich doch zu einer Aussage entschlossen?
Du, Teddy, sonst noch was?
Hatte irgendwelche speziellen Angewohnheiten?
Ja, er fährt gerne Taxi
mit selbst ausgefüllten Beförderungsschein.
Wir haben alle Taxi-Zentralen informiert.
Ich denke, er sollte kaum mehr ein Wagen bekommen.
Das Rumgegurke kann aber teuer werden.
Wo wollen Sie denn nun hin?
Na Palmberg.
Da waren wir doch erst von einer halben Stunde.
Also ab 100 Euro mach ich Zwischenkasse, ja?
Ich bin Musiker, ja?
Konnte ich ja nicht wissen.
Hier,
live mitschnitt von meinem letzten Konzert.
Können Sie mal reinmachen.
Hat Karajan dirigiert.
Nein.
Das ist der erste Kassel.
Dann können Sie mal reinmachen.
Hat Karajan dirigiert.
Aber das mit der Kohle wäre trotzdem prima.
Kein Problem.
Ich stelle Ihnen einen Check aus.
Check ist gut.
So.
Den gibt es aber erst im Palmberg.
Kein Problem, Meister.
Palmberg kenne ich eine Krankenschwester.
Und der, der sich bei Arzen lassen.
Was?
Wir wollen heiraten.
Aber nicht in den Ochsenzoll.
Aber nicht in den Ochsenzoll.
Der ist gut.
Das ist doch die Klappsenmühle.
Dann ist nämlich heiraten verboten.
Was ist mit meinem Ex-Mann?
Haben Sie ihn eingebuchtet?
Nein.
Wir mussten ihn wieder auf freien Fuß setzen.
Ich brauch Polizeischutz.
Und wieso?
Hatte sie doch geschlagen?
Hat sie also im Reflex geschlagen.
Das klingt ja fast so, als gäbe es dafür eine Rechtfertigung.
Hat es vielleicht mit ihrem Sohn zu tun?
Was wissen Sie denn von meinem Sohn?
Die Aktie ihres Mannes.
Danach haben Sie einen gemeinsamen Sohn,
für den Sie das alleinige Sorgerecht hatten.
Sie haben ihn zur Adoption freigegeben.
Ohne Ihren Mann zu informieren.
Stimmt's?
Das mit der Adoption war ein großer Fehler.
Ich war zu jung, als ich Mutter wurde.
Warum haben Sie Ihren Sohn denn weggegeben?
Ich hab von Ihnen nicht den Eindruck,
als ob Sie sich nicht um ein Kind kümmern könnten.
Sie haben noch überhaupt keine Ahnung.
Ich arbeite nachts.
Und was arbeiten Sie?
Eine Titten-Show, wenn Sie es genau wissen wollen.
Okay.
Aber nicht unbedingt ein Grund, kein Kind zu haben.
Ja, aber die beim Jugendamt waren eine ganz andere Meinung.
Ja.
Ich weiß, wovon Sie reden.
Ich bin auch alleine ziehen.
Alleinerziehen?
Alleinerziehen.
Wie schön für Sie.
Bei Ihnen kommt aber auch keiner vor,
der Ihnen das Kind wegnehmen will, oder?
In Ihrem Leben hätte ich meinen kleinen,
diesem Arschloch überlassen.
Ich hatte zwar das alleinige Sorgerecht,
aber das hat Felix noch nie interessiert.
Am Ende wäre er mit Turni nach Skorpche abgehauen,
auf Nimmer wiedersehen.
Und heute wollte er den Jungen sehen.
Ja, war bestimmt Scheiße für ihn.
Das Recht werde ich keine Gewalttätigkeiten.
Wissen Sie, das hat bei Frauensystem.
Zuerst werden Sie geschlagen
und dann vergessen Sie so schnell wie möglich.
Ich musste ihm den Namen der Standesamtleiterin geben.
Und das sagen Sie erst jetzt?
Wie heißt die Frau? Wissen Sie das noch?
So wie ich Felix kenne,
hat er sie in den Kofferraum gesteckt
und steht schon bei den neuen Eltern vor der Tür.
Und Sie haben keine Ahnung, wo das sein könnte.
Ah.
* Musik *
* Musik *
Was kann ich für Sie tun?
Sie wissen, wer ich bin.
Ich bin hier, um meinen Sohn abzuholen.
Das können Sie nicht.
Wir haben Turni rechtmäßig adoptiert.
Das ist unser Sohn erlebbar. - Die Sache ist ungültig.
Ich habe das nicht unterschrieben.
Mazedonisches Recht?
Ich werde mich erkennend nicht zeigen,
dass Sie sich um einen Sohn gekümmert haben.
Aber jetzt bin ich wieder da und werde ihm mitnehmen.
Nichts ergleichen, wenn Sie tun.
Wenn Sie der Meinung sind, Sie hätten einen Recht darauf tun,
Sie können ihn nicht einfach auftauchen und ihn mitnehmen.
Und jetzt entschuldigen Sie.
Wenn Sie jetzt nicht wollen, dass hier irgendjemandem etwas passiert,
sollten Sie meinem Sohn sagen, hör zu,
das ist dein Vater und er will mit Dir was essen gehen.
Das kann ich nicht.
Er hat Sie selbst ja auch nicht gesehen.
Er erkennt Sie doch gar nicht.
Aber klar wird er mich erkennen.
Ich bin sein Vater.
Sie können alles von mir verlangen, nur das nicht.
Mama, wer ist das?
Alles klar, Toni?
Ja?
Immer mein Schatz.
Das ist ein guter Freund von Papa.
Ein guter Freund?
Sind Sie das nicht?
Doch.
Doch, doch.
Der möchte mit dir was essen gehen.
Vielleicht ein Hamburger, was meinst du, hast du Lust?
Ja.
Mama, kommt ihr nach, Jan?
Also, was ist, Kumpel?
Ich habe noch was vergessen.
Ein Fußballmuss mit.
Na, dann komm.
Was auf dich auf, Toni, hörst du?
Keine Angst, Mama, kommt dich nach.
Santini hat vor wenigen Minuten ein Acht,
die Rehn-Jungen seinen Sohn entführt.
Der Junge hat Adaptiv-Eltern,
deren Adresse Santini herausbekommen hat.
Die Verhandlung läuft.
Aber die Sache hat einen Haken.
Bei den Adaptiv-Eltern handelt es sich um Prominenz.
Santini Junior lebt bei unserem allseits geschätzten Kollegen Kramer.
Tut mir leid, Herr Kramer.
Ich habe mich auf die Haken geholfen.
Ich habe nicht mehr geklappt.
Ich habe mich geklappt.
Tut mir leid, Herr Kramer.
Er gibt sich aus der Vernehmung von Santini
irgendein Anhaltspunkt, wohin er den Jungen gebracht haben könnte.
Wir sollten sofort mit seinem Anwalt reden.
Okay, das mache ich.
Der hat sowieso einen Astrid verdient.
Das reicht, Schrader.
Komm, haben wir den Kollegen Erichsen beurlaubt,
flippt schon der nächste aus.
Kollege Schrader wollte lediglich zum Ausdruck bringen,
dass dieser Anwalt ein äußerst fragwürdiger Typ ist.
Ich brauche euch wohl nicht zu sagen,
dass Santini uneingeschränkte Priorität hat.
Du solltest meine Presse sprechen werden.
Wenn du dir das weißen kannst.
Schmeckt's?
Spitzel.
Aber ich finde nicht so auf fast Hut.
Wer ist mir als Emise-Bürger?
Deine Mutter wird schon wissen, was für dich das Pest ist.
Oder bist du der andere Meinung?
Meine Mutter ist die beste Mutter der Welt.
Und dein Vater?
Mein Vater hat wenig Zeit.
Hat er dich deshalb vom Fußball abgenählen?
Nein, nein.
Mein Jugendfußball wird so viel gebrüllt.
Besonders, die Eltern sind voll prollig.
Da hat er recht.
Ich will nicht überhaupt nicht.
Okay.
Ich habe auch gekickt.
Wo denn?
Er sollte sogar bei Rottersten Belglat spielen.
Was ist das denn?
Das beste Team in Jugoslawien.
Mein Vater macht Tick-Wan, du.
Welchen Gott hat er denn?
Schwarz, dritter dann.
Er ist der King.
Du sagst so was.
Wollen wir mal eine Runde am Strand kicken?
Jetzt kicken?
Nein, morgen früh.
Ich habe das mit deinen Eltern besprochen.
Wir müssen nur ein bisschen Auto fahren.
Und unterwegs ganz zu schlafen.
Und Schule, halt morgen früh aus.
Wirklich?
Das ist aber eine Ausnahme.
Nur ein einziges Maß.
Und wenn ich mich will?
Dann freist du dich zu deiner Mutter zurück.
Der Junge ist für mich und meine Frau.
Wir unser eigener Sohn.
Jahrelang haben wir versucht,
eigene Kinder zu bekommen.
Und nie habe ich meine Frau so glücklich gesehen.
Wie nach der Adoption.
Du wusstest, wer der leibliche Vater ist?
Das erfährt man grundsätzlich nicht.
Sie sind Polizist.
Verstehen Sie mich nicht falsch, aber mich hätte das interessiert.
Uns nicht.
Meine Frau hat gesagt, halt dich an die Spielregeln.
Wir sollten möglichst unbefangen auf das Kind zugehen.
Wussten Sie, dass das Kind aus einem zerröteten Elternhaus stammt?
Nein.
Jetzt hören Sie mir mal zu.
Man wird monatelang von Kopf bis Fuß durchgeschickt.
Hausdurchsuchung, polizeiliches Führungszeug.
Und dann irgendwann mit ganz viel Glück kriegen Sie den Zuschlag.
Wir mussten darum kämpfen.
Das lassen wir uns nicht kaputt machen.
Haben Sie schon irgendeine Ahnung,
wo sich Santini aufhalten könnte?
Er hat keinen festen Wohnsitz und sein Anwalt des Spulos verschwunden.
Unser Kollege Erichsen,
der Erichsmann.
Unser Kollege Erichsen,
der ja leider nicht mehr im Dienst ist,
hat einen weiteren Anruf in der Sache Santini entgegengenommen.
Dann holen Sie Erichsen sofort hierher zurück.
Dazu müsste ich erst mal all seine Stammkneipen abklappern.
Da gibt es sich bestimmt die Kante,
damit sich das beim nächsten Mal mit dem Alkoholz
es doch wirklich lohnt.
Holen Sie ihn zurück.
Und zwar nüchtern.
Und der Kerl mir hilft, helfe auch ihm.
Wie kann man sich denn Ihre Hilfe konkret vorstellen, Herr Krammer?
Mein neuer Zwischenbericht würde ihn rehabilitieren.
Ich glaube,
ich habe da eine Idee, wo ich den Kollegen finden kann.
Hast du deine Waffe schon abgegeben?
Das macht immer nichts hemmt.
Das ist ja nur eine Frage.
Da ist der Arsch wieder auftaucht.
Noch.
Bin ich Polizist.
Wenn du ihn schon brauchst.
Danke, nee, nötig.
Danke, nee, nötig.
Kollege Krammer,
Santini hat seinen Sohn.
Ja, ich kenne ihn nicht.
Er bittet dich darum, dass du dein Job wieder antritt.
So schnell ändert sich die Spielregel.
Aber nicht mit mir. Krammer ist ein Arsch und bleibt einer.
Wie geht es nicht um Krammer?
Wie geht es um Kindesentführung?
Er ist so.
Irgendwie habe ich sogar Verständnis für Santini.
Da gab es jetzt jahrelang im Knast.
Hat keine Ahnung von gar nix.
Dritt den Dienst wieder.
Du kennst Santini. Das ist deine Chance, dich zu rehabilitieren.
Wie das denn?
Niemand wird dich kritisieren.
Du kannst einer Linie abschluht treubleiben.
Meine Linie.
Der bringt mich gerade um Kopf und Kragen, meine Linie.
Die haben mich auf der Abschlussliste.
Und wenn du da nicht auch irgendwann landen willst,
pass ganz genau auf.
Mit wem du redest und darauf dich einlässig bist.
Bist du ganz schnell draußen und brauchst selber einen Anwalt?
So.
Bin ich schuldig?
Willst du mich beleidigen?
Das geht aufs Haus.
Für mal Dank.
Ich bin gleich wieder da.
Mein Geld.
Ich habe 5.000 Euro in der Kasse.
Mehr hab ich nicht.
5.000 Euro?
Der Laden ist voll.
Geht kein Müll.
Mach jetzt keinen Quatsch.
Martinelli.
Du brauchst das nie.
Alle mal hören.
Wer jetzt kein Ärger will, legt sie auf den Boden
und holt die Brieftaschen raus.
Und zwar sofort.
Zeig, zeig.
Hey.
Was ist mit dir?
Hast du was mit den Ohren?
Alles voll da unten.
Willst du mich verarschen?
Nein, wirklich nicht.
Warum legst du dich da nicht hin?
Weil mein Partner was dagegen hat.
Möge ich umdrehen, Santini?
Und die Waffe ganz langsam runter.
Du bist so vielleicht ein Penner.
Komm, bist du draußen.
Schon bist du wieder drin.
Wo ist dein Sohn?
Jetzt draußen im Wagen vor der Tür.
Vielleicht können Sie mir einen Gefallen tun
und mich nicht vor den Augen meines Sohnes verhaften.
Wir bringen ihn hinten raus.
Danke, es ist ein feiner Zug.
Wir können jetzt alle wieder aufstehen.
Du bist so schnell, Freunde.
Und spielst jetzt nicht den Mutigen.
Tapferkeit ist Irrsinn.
Das kostet Sie Ihre Anwaltszulassung, das wissen Sie.
Ist scheißegal.
Das bin ich im Schuldig.
Handseln ab.
Bring den Jungen 24 Stunden zurück.
Was will er mit noch 24 Stunden?
Interessiert keinen.
Abfahrt.
Du bist in der Tür.
Ich kann nicht kapieren, wie so in Santini durch die Lappen gegangen ist.
Sie haben ihn auch schon gehabt?
Allerdings, Santini war sogar schon hier,
mitten im Büro, genau da auf Ihrem Stuhl.
Schon vergessen?
Das ist gar nicht sein Stuhl.
Er wusste, was Santini vorgehabt hat.
Aber er hat ihn absolut richtig eingeschätzt.
Wenn Kollege Irrsinn seinen beschissenen Job behalten will,
dann muss er zeigen, was er drauf hat.
Der Kollege Irrsinn muss hier gar nichts.
Herr Kramer,
vielleicht lassen Sie einfach mal Ihre Frau was sagen.
Wie wäre es, wenn Sie sich einfach aushalten, Schroder?
Was haben Sie denn bisher getan?
Wo ist er mit meinem Jungen hin?
Keine Angst, Liebling.
Wir bekommen Toni zurück, das verspricht.
Wir müssen darauf auf Hochtouren.
Allerdings haben wir Nachrichtensperre erlassen.
Wieso? Wieso keine Öffentlichkeitsverhandlung?
Weil es eine Aussage gibt,
nach der Santini den Jungen nach 24 Stunden zurückbringen will.
Und das glauben Sie?
Wir wollen ihn nicht massiv unter Druck setzen,
solange eine Chance besteht, ihn so zur Aufgabe zu bewegen.
Das ist doch ausgemachter Schwachsinn.
Die Aussage ist absolut glaubwürdig.
Santini hat Krebs.
Ach, kommen Sie.
Was sind das schon wieder von der tolle Geschichte?
Das ist ein Nostarztes.
Demnach sieht es gar nicht gut aus für Santini so gesundheitsmäßig.
Der pumpt sich mit Scheiße voll.
Morpheum.
Er hat vielleicht noch zwei Monate zu leben.
Der kann seinem Sohn auch keine Zukunft bieten.
Was ist, wenn er ihn auf dem Balkan versteppt?
Die Kontakte werden überprüft.
Selbstverständlich werden wir ihn nicht unterschätzen.
Santini wird nach wie vor als gefährlicher Gewalttäter eingestuft.
In der Vorstrafenliste fällt ein Telefonbuch.
Seine Vorstrafen geben nicht unbedingt Aufschluss
über das Verhältnis zu seinem Sohn.
Solche Väter behandeln ihre Kinder auf die rohe Eier.
Lass doch Ihren psychologischen Quatsch aus dem Spiel!
Tony ist nicht Santini's Sohn.
Nicht wirklich.
Haben Sie's ja nicht verstanden?
Jetzt kommen Sie endlich runter.
Danke.
Haben Sie schon seine Ex vorüberprüft?
Haben wir schon gemacht.
Ist zu keine Aussage zu bewegen.
Ja, ja.
Wahrscheinlich hofft sie, mit Santinis Hilfe das Kind zurückzubekommen.
Was haben Sie denn gesagt?
Haben Sie gesagt, dass der Junge es gut bei uns hat?
Ja, das haben Sie schon gesagt.
Was Sie verstanden sind, Frau Kramer.
Könnten wir versuchen, gemeinsam mit ihr zu reden.
Ja.
Ja, lassen Sie mich mit ihr reden.
Wenn sie noch was für Tony empfindet,
dann muss sie uns sagen, was sie weiß.
Glaubst du, es bringt was, die beiden Frauen zusammenzubringen?
Wenn Frau Santini weiß, wo ihr Sohn ist,
dann wird sie es doch beständig adoptiv mutter sagen.
Oder sie ist emotional so aufgeheizt,
dass sie mehr sagt, als sie will.
Wenn Betroffene unter sich sind,
da geben sich manchmal unglaubliche Dinge.
Er hat sie als Versager gefühlt.
Unsere Ehe stand auf der Kippe,
als wir den Bescheid der Adoption bekommen.
Jetzt steht er wieder genau so unter Druck.
Und hier, das Neuste
aus den Charts der Vollidioten und Schwerverbrecher,
nur auf Radio "Polizeifunk".
Der Gesuchte Fritz Schulz befindet sich immer noch auf der Flucht.
Er hat den Manager des Strip-Lokals brutal niedergeschlagen.
Seine Pflege an der Psychiatrie schätzen Schulz
als extrem gefährlich ein.
Er konnte mit einem kleinen Kammermusikorchester
mit einem kleinen Kammermusikorchester
beitragen.
Er konnte mit einem kleinen Kammermusikorchester
das in der geschlossenen Anstalt zum Feiertag
aufgetreten ist, unbemerkt entkommen.
Er lieb klassische Musik
und hatte trotz isolierter Unterbringung
eine Sonnenerlaubnis.
Das war ein tolles Konzert.
Und? Wie groß bist denn du?
Ich bin 1,69.
Genau wie ich.
Im Anschluss an die Bachsonate
hat er den Cellisten auf der Toilette
in den Schwitzkasten genommen
und bis zur Ohnmacht gefürgt.
Seitdem trägt er den Anzug des Cellospielers,
seine Papiere, seine Kreditkarten,
sein Handy, sein Cellokoffer.
Der Musikartist überlebt
und erholt sich im Krankenhaus
von einer gehörnischen Ton während Schulz.
Mit dessen Kreditkarten
in einer Tankstelle sein Lieblings-Eis gekauft hat.
Hä?
Ihr Fahrgast wirft seinen Müller auf die Straße.
Mein Fahrgast? Unmöglich.
Das ist doch ein ganz Korrektor.
Reden Sie mal mit ihm.
Kein Problem.
Der Müll ist schon von der Straße.
Wer ist das?
Ich bin Claire Kramer, die Adoptionsmutter.
Habe ich mir schon gedacht, dass Sie das versuchen würden.
Was versuchen?
Die Tränennummer.
Wegen Toni geht es schlecht und ich verrate euch,
wo ihr die beiden finden könnt.
Aber ich weiß nichts.
Ich wäre froh, wenn wir das nicht zwischen Tür und Angel besprechen müssten.
Und sein muss.
Bitte.
Sie sind kalten Schwester?
Nachtschicht. Auf Abruf, heute ist Vatertag.
Ja, allerdings.
Frau Santini, ich möchte Sie nochmals bitten,
uns bei der Suche nach Ihrem Ex-Mann behilflich zu sein.
Ich wüsste nicht wie.
Haben Sie nicht irgendeine Ahnung, wo er mit dem Jungen hingefahren sein könnte?
Bitte helfen Sie uns.
Wenn Sie meinen Sohn hin und wieder sehen wollen,
dann lässt sich da sicher was vereinbaren.
Er ist nicht hier so ein Okay.
Er ist nur ausgeliehen. Verstehen Sie?
Wie bitte?
Ich will nicht zurückdrehen, Frau Santini.
Sie haben sich freiwillig entschlossenen Jungen anzugeben.
Ja, weil ich die ganze Zeit Angst hatte,
dass er mit ihm noch mal zu Toni abhaut.
Glauben Sie, dass er das jetzt vorhat?
Felix ist ein Arschloch.
Da ist es schon besser, dass Toni bei dieser Frau aufwächst.
Sie können sicher sein, dass es dem Jungen bei uns gut geht.
Was haben Sie denn als Erstes mit ihm gemacht?
Zu so einem Psychodoktor geschickt, stimmt's?
Er hatte Lernschwierigkeiten.
Und wir haben ihm jede erdenkliche Hilfe gegeben.
Er kannte ja noch nicht mal seine Lieblingsfarbe.
Rot.
Theodora war schon nach einer Woche wieder im Standesamt,
um die Sache rückgängig zu machen.
Ja, aber Sie haben die Adresse nicht rausgerübt.
Die Beamte hat mir gesagt,
es hätte ich mir eher überlegen müssen.
Ihr Sohn?
Tut mir leid, Frau Santini, aber dafür ist es leider zu spät.
Mit oder ohne Kind?
Als Tänzerin bist du erste Sahne.
Wir sind kreuz und quer durch die Stadt gefahren
und haben alle Fußballplätze abgesucht.
Aber ich glaube,
sie hat ihn bereits abgemeldet.
Es geht ihm wirklich gut bei uns.
Er macht genug Sport.
Er ist auf einer sehr guten Schule, verstehen Sie?
Wohin ihr toller Mannemann hinfährt?
Nein, das mache ich.
Jeden Morgen pünktlich um acht.
Jeden Morgen pünktlich?
Fahren Sie mit dem schicken Zweitwagen zur Schule, ja?
Was haben Sie denn für ein Auto?
Ist überhaupt sicher, hat eine Knautschzone.
Für den Stadtverkehr ist der Wagen okay.
Na ja.
Wissen Sie?
Einem Tag an dem ich Toni abgeben musste.
Es war endlich ein schöner Tag.
Da verabschiede ich mich von ihm
und die Standesbeamte nimmt ihn mir ab.
Ja, so winkt er noch.
Verstehen Sie?
Aber diesmal war es für immer.
Ich sitze in meinem Auto
und er war weg.
Ich hatte diesen stechenden Schmerz,
diese Sehnsucht.
Ich war wie ein Trance.
Kein klarer Gedanke.
Dann habe ich dieses riesige Schwimmkrokodil
auf der Rückbank vergessen.
Ich habe ihm auch so eins gekauft.
Dieses verdammte Krokodil nimmt mir die Sicht.
Und ich setze den Wagen raus,
ohne auf den Verkehr zu achten.
Und ein anderer Wagen fährt voll in mich rein,
rammt mich.
Total Crash, ja?
Aber ich wache im Krankenhaus auf.
Ich lebe noch.
Die andere Frau ist tot.
Ich hatte Tod sein können.
Aber Gott hat es so gewollt.
Seitdem habe ich mich nie wieder
hinter das Steuer gesetzt.
Ich habe immer wieder angeboten,
mit meinem Wagen zu fahren.
Aber sie konnte es nicht.
Wir sichern Ihnen Polizeischutz zu.
Allerdings wäre es wichtig,
dass Sie sich jetzt zu einer Aussage entschließen könnten.
Das kommt nicht in Frage.
Ich bin noch nicht lebensmüde.
Felix ist paranoid.
Ich habe in die paar Bullen vor der Tür überhaupt nichts.
Haben Sie keine Angst um Ihren Sohn?
Wollen Sie nicht wiedersehen?
Gut.
Kommen Sie.
Wiedersehen.
Tschüss.
Wenn die Bullen geschnappt haben,
werden sie in der Wohnung umkrempeln.
Da schlaft es immer wieder zum Kinderzimmer.
In die Küche kommt ein relativ kühlschrank für die Eisgrämmen.
Wie stellst du dir das vor?
Rechtmäßig geht das nicht.
Du hast den Sohn abgegeben.
Ich werde alles wiederrufen.
Und du willst doch nicht etwa wieder mit Felix?
Nein, Gott bewahre.
Alleinerziehend.
Wie die Kommissarin, die schafft das doch auch.
Und was ist mit der neuen Mutter?
Die wird sich wohl nach einem neuen Kind umgucken müssen.
Ich glaube, Gott will mir eine zweite Chance geben.
Kann ich dir die erichsen?
Ein Junge in einem Kofferraum.
Wo soll das sein?
Restaurante Borknik.
Was ist das für ein Wagen?
Und welche Farbe hat diese Mercedes?
Silberkron.
Sind Sie sich sicher?
Wir müssen die Klappe halten verdammt.
Wo ist der Vater des Jungen?
Im Restaurant.
Ich weiß, wie viele Schulze es gibt.
329.
Aber es gibt nur eine Adele Schulz.
Haltet endlich die Klappe!
Sie haben keinen Sohn namens Fritz Schulz.
Ihr bleibt die ganze Nacht hier.
Kein Problem, Mann. Wir sind jung.
Das ist Restaurant Dubrovnik.
Ich komme mit.
Hatten Sie es nicht grundsätzlich für besser den Kollegen Erichsen,
die Ermittlungen zu überlassen?
Schließlich sind Sie persönlich involviert.
Ich habe jetzt keine Lust, mich ins Bett zu legen.
Okay, aber ich bestehre darauf, dass Sie sich zurückhalten.
Das sind Kosovo-Veteranen.
Da gibt es nicht viel Spielraum.
Behalten Sie die Nerven her, Kramer.
Egal, was passiert.
Wo wollt ihr hin?
Wir haben ein Hinweis bekommen.
Ich weiß, wo die Sanzini weiß, wo er ist.
Das will er aber nicht zu benutzen.
Ich habe so eine Angst, dass sie ein Sohn eines Tages wieder haben will.
Verstell dir das doch mal vor.
Vielleicht will der Junge ja auch gar nicht mehr zu uns zurück.
Soweit wird es nicht kommt, Lea.
Ja, das sagst du so.
Sehen wir, dann verlasse ich dich.
Der Junge kommt zurück.
Der kann doch gar nicht anders.
Das ist kein Geheimnis.
Der Junge kommt zurück.
Der kann doch gar nicht anders.
Was spricht du mir das?
Hoch und heilig.
Ihr Siegura.
Schusswaffengebrauch läuft nur auf meine Anweisung.
Jetzt können wir durch Scheißmethoden vielleicht das erste Mal eine wirkliche Hilfe sagen.
Ich bin gespannt, ob sie das hinkriegen.
Ich habe auch nicht das Insantini noch mal durch die Lappen getötet.
Alles im legalen Rahmen.
Sie haben noch Schusswaffenerfahrung.
Die Methode der Erichsen.
Wie man Leute zum Sprechen bringt.
Wie man Leute zum Schweigen bringt.
Wie man Leute im Untod macht.
Vergesst nicht gar nicht, dass ich ein paar wichtige Zeugenaussagen gegen sie habe.
Die ich bisher aus dir das Scheißakte rausgehalten habe.
Was sind das für Aussagen?
Irgendwelche Scheißspitze, die sich aufspielen wollen oder wie?
Ich denke da eher an diese aparte, dunklerige Frau.
Mit diesen Verhältnissen haben.
Vielleicht ist es ihnen nicht klar, dass ich für meine Frau alles tun werde.
Vielleicht ist es ihnen nicht klar, dass ich für meine Frau alles tun werde.
Hey, was macht der denn da?
Können Sie das hier vielleicht mal erklären?
Das mache ich immer so.
Ich habe kein Geld für ein Bibisitter.
Machen Menschen nicht mal in Ruhe Essen.
Wollt sofort ein Junge aus dem Kofferraum.
Gibt es hier nur Idioten?
Wo ist mein Sohn?
Dann kommt dein Freund dann endlich.
Bald. Erholt nur was für mich.
Was medizinisches.
Hast du Krebs?
Auch immer Krebs sagt meine Mami.
Eine neue Mami.
Sie kümmert sich wohl ganz gut um dich, diese Frau.
Mama ist eigentlich immer für mich da.
Schule, Ferien.
Theodorer ist deine richtige Mami.
Er hat den Autounfall.
Ich kann dir von dir erzählen, wenn du willst.
Nö, liebe von meinem Papi.
Felix Antini.
Da gibt es eigentlich nicht viel zu erzählen.
Aber es ist nicht so, wie es ist.
Ja, aber es ist ja so.
Ich kann dich nicht viel zu erzählen.
Außer, dass ich endlich mal einen guten Tag machen will.
Nach fünf beschissenen Jahren.
Rauchen macht Krebs.
Deine Mama ist eine ktuige Frau, Toni.
Und wenn sie dich nur halb so lieb hat wie dein Papi.
Halt sie fest.
Ich glaube, wir gehen.
Komm.
Setz Kammer dich unter Druck.
Wie kommst du noch so was?
Sie setzt ihm die Pistole auf die Brust.
Du weißt, wie schwierig es werden kann,
wenn Kollegen persönlich involviert sind.
Über den Eheproblemen vergisst man manchmal den Job.
Hab ich kein Problem mit meinem Kopf, ist klar.
Solange du nun ein Job machst, ist okay.
Aber wenn da irgendeine Gegenleistung von dir verlangt, Eric,
dann steig aus.
Was denn für eine Gegenleistung?
Was meinst du denn damit?
Wenn wir hier durch Dick und Dünn gehen, uns hundertprozentig vertrauen,
dann muss er schon mal die Karten auf den Tisch legen.
Ist irgendwas dran an den Spekulationen?
Hast du tatsächlich voreilig von der Schusswaffe gebraucht gemacht?
Hat Kammer irgendwas Belastendes gegen dich in der Hand?
Die Anschuldigungen sind vollkommen außer Luft gegriffen.
Wenn man von einer kleinen Abmahnung ab sich von ein paar Jahren wegen 1, 2 Wortgarten zuviel,
ist er dem dringend nur noch um Anzustoßen.
Jetzt habt ihr es alle gehört, lasst ihn zufrieden
und respektiert seinen Aussagen.
Alles andere sind doch nur Gerichte.
Informier uns sofort, wenn ihr eine Spur habt.
Wir müssen jede Möglichkeit nutzen, mit Santini zu reden,
bevor die Sache eskaliert.
Ja, mir soll es nicht liegen.
Darf ich dir irgendwas fragen?
Du fragst doch sowieso.
Das sind mit Kindern.
Wäre das was für dich?
Nee, ich glaube, das wäre nichts für mich.
Dass so einer Schwangerschaft es erst mal dein Schreibtisch besetzt.
Also, dann haben wir genug Menschen auf dem Chlorus.
Du bist ja richtig romantisch.
Sag das nicht.
Eigentlich bin ich ein Familienmensch.
Ich habe zwei Brüder, fünf Cousins,
und ich bin auf dem Chlorus.
Ich bin auf dem Chlorus.
Ich bin auf dem Chlorus.
Ich habe zwei Brüder, fünf Cousins,
und drei Cousinen.
Mein Vater hat in Zagonde gar Küche in.
Mich hast du bei deinen Eltern noch nie zum Essen eingeladen.
Aber du musst pünktlich sein.
In deren Sicht sind sie sehr preußisch.
Kommissar Schrader, guten Abend.
Kommissar Anhu.
Sie haben heute ihren Sohn als vermisst gemeldet.
Ich glaube, sie können uns bei der Suche behilflich sein.
Hat er wieder was verbrochen?
Schwere Körperverletzung in mehreren Fällen.
Ein Musiker legt den Krankenhaus.
Den hat ihren Zückendersohn fast stranguliert.
Er wird aber auch viel übertrieben.
Warum haben Sie denn nicht gleich gesagt,
dass der gute Jungen schon wieder aus Ochsenzoll ausgeblüxt ist?
Ich wollte doch noch mit ihm reden.
Aber man weiß ja nie, wie der reagiert.
Manchmal ganz zärtlich und empfindsam
und dann schrecklich aufbrausend.
Ziemlich unternehmungsloslich.
Unter den ganzen Idioten hat es ja auch nicht leicht.
Wir müssen mal bei Ihnen rein, Frau Scholz.
Er ist nicht da.
Wir sehen uns trotzdem rum.
Haben Sie denn eine Ahnung, wo er sich im Moment befindet?
Keine Ahnung, der lückt mich sowieso immer an.
Sehen Sie, alles unverändert.
Wollte wohl Kapitän werden?
Kapitän?
Als Krankenpfleger, da war er richtig gut.
Sauber.
Hat als Kind schon immer gerne Arztserien geguckt.
Und dieses Mädchen?
Wer ist dieses Mädchen hier?
Das ist Fanny, eine Nachtschwester.
Die wäre die richtige Partie für mein Fritz gewesen.
Und warum ist das in beiden Hübschen nichts geworden?
Er hat ihr unter den Kittel gefasst, so was Spaß.
Und da hat sie ihn einen Schwachkopf genannt.
Und das kann er ja nun überhaupt nicht leiden.
* Musik *
Hallo, Fanny.
Ich will's.
Warten Sie.
Er wartet draußen.
Es geht gleich weiter.
Ja, und mein Geld?
* Musik *
Da.
Hat wie ein Check für Blöde oder was?
Dafür fahre ich aber nicht durch die halbe Stadt, Meister.
Scherz.
Scherz.
Sie kriegen schon der Geld.
Jetzt setzen Sie sich dahin und warten.
Aber nicht vergessen, Karajan.
Meine Uhr läuft weiter.
Nicht schreien, Fanny.
Wir waren auch niemanden weg.
Sind alle bitten, belegt?
Nicht weinen.
Hey.
Nicht weinen.
Stetsche und Simon Weißig.
Hallo, kann ich bitte mit Schwester Fanny sprechen?
Was?
Kann ich bitte mit Schwester Fanny sprechen?
Nein, Schwester Fanny hat jetzt keine Zeit.
Wir haben ja einen dringenden Notfall.
Aufgelegt.
Ich glaub, der Irre ist schon da.
Ich mag dich, Fanny.
Ich dich auch.
Aber das war nicht immer so.
Stimmt's?
Ja.
Nicht weinen, Fanny.
Nein, noch nicht.
Du sollst nicht weinen.
Du sollst nicht weinen.
Verauf zu weinen.
Nein, das gibt es doch gar nicht.
Die Kumpfukommissarin.
Leute, der Busfahrer.
Jetzt Taxi.
Hallo.
Wo ist dieser Mann?
Aber Vorsicht.
Er will mit seiner kranken Schwester nicht gestört.
Er will mit seiner kranken Schwester nicht gestört.
Nein.
Er will mit seiner kranken Schwester nicht gestört.
Er will mit seiner kranken Schwester nicht gestört.
Er will mit seiner kranken Schwester nicht gestört werden.
Hier ist Nachschwester Hu.
Machen Sie bitte die Tür auf.
Hier ist er.
Nachschwester Hu.
Was ist denn jetzt wieder los?
Nachschwester Hu?
Sind Sie neu hier?
Ich bin die Nachschicht.
Sie haben ja gar keine Dienstkleidung.
Ich fange ja gerade erst an.
Halt!
Das würde ich nicht tun.
Ich hau mir auf den Kopf.
Aber vorher will ich mein Geld haben.
Schultz, Sie sind verhaftet.
Ich habe doch gar nichts gemacht.
Wenn Sie jetzt nicht gekommen wären.
Frau Hu, wie wär's mit ein paar Handschellen?
Aber gerne, Herr Schrader.
Ja.
Aber gerne, Herr Schrader.
Ich baue einen Anwalt. - Da sitzt einer direkt neben Ihnen.
Wirst du da?
Ich vertrete keines Fachköpfer.
Wir haben ihn beim Abendessen erwischt. Erte, Fleischspießchen, Reis und Krautsalat.
Da hast du ja mal wieder Näschen gehabt. - Nicht ich, der Chef.
Er meinte, Jugoslawen essen gerne Jugoslawisch und geht nochmal rein in den Laden.
Schon was gegessen?
* Musik *
Was ist denn hier, die Toiletten? - Haare da rausgekehrt.
* Stöhnen *
* Schrei *
20 Ampolen mit 500 Milligramm Morfium
und eine durchgeladene gestohlene Polizeipistole.
Und nun macht ihr vom Aussage Verweigerungsrecht Gebrauch.
Macht er ja.
Interessant.
Dann werden wir unmittelbaren Zwang anwenden.
Ihnen ist doch wohl klar, was Sie damit andeuten.
Ist doch recht.
Nach 136 A eine klarverbotene Vernehmungsmethode.
Erst Vater und Eltern ist jedes Mittel recht.
Hier geht's um Kindesentführung.
Dieser kleine Wichser hier macht sich ohnehin Zweifel in Mithilterschaft.
Sie werden sowieso nichts zu erfahren.
Herr Krammer, Herr Krammer, wo ist das?
Er weiß nicht, was ich schon alles durchgemacht habe.
Stromschläge, Zigaretten, Glut.
Er sagt, er weiß nicht, wo der Junge ist.
Und wenn er lügt? Wozu hat er sonst das Morfium besorgt?
Erpresste Beweis haben vor Gericht keine Gültigkeit.
Wenn wir damit anfangen, dann traut uns bald keiner mehr.
Mensch, der hält uns hin!
Ich hab an seine Menschlichkeit appelliert.
Das ist doch der, der durchmacht.
Ressentin ist kein Sexualstraftäter, ja?
Deswegen tut er vorurteilt!
Herr Krammer ist der leibliche Vater, er wird dem Jugendlichst tun!
Gnade Ihnen Gott, wenn doch.
Sie wissen das genauso gut wie Herr Krammer.
Oder suchen Sie vielleicht nach einer Legdimation.
Wollen Sie die Hände in den Schoß legen, oder was?
Nein.
Krankenschwestern gehört mir!
Krankenschwestern gehört mir!
Wenn du dich da mal nicht ihreskommst.
Spinnst du euch weiter, den Hafen Karl-Neckorski?
Damit können Sie uns nicht imponieren.
Ehrlich gesagt, halt ist sie für ziemlich beschränkt.
Sie haben eine Anwaltexistenz.
Hoffentlich bezahlt Santini sie gut.
Ihr Polizisten kapiert gar nichts.
Ihr denkt, es geht immer nur ums Geld.
Manchmal denken wir auch weiter.
Kadavagehorsam lässt sich nicht bezahlen, da gebe ich Ihnen recht.
Da braucht man mehr als Geld.
Freundschaft, Liebe, ein gemeinsames Verbrechen.
Wie meinen?
Sie waren doch zur selben Zeit im Kosovo wie Santini.
Wie viele Leichen haben Sie beide denn da im Keller?
Ein Sie in Krieg, schöne Frau.
Ich habe nichts zu bedauern.
Nicht zu bedauern?
Sehen Sie denn keinen Unterschied darin, jemandem im Krieg den Rücken frei zu halten
und hier eine Kindesinführung zu decken?
Ich kann Santini nicht verpfeifen.
Verstehen Sie das nicht?
Nein.
Ich bin kein Schwachkopf.
Jetzt sollte man den Frankenfufe meinen Sohn finden.
Arschlauch!
Sie wollten uns noch erzählen,
warum Sie Ihren Spätzchen nicht verpfeifen können.
Sie haben in Nagel Fußball gespielt.
Fußball war das Einzige, was uns am Leben gehalten hat.
Fußball und sein Sohn.
Das ist auch heute das Wichtigste in seinem Leben.
Was sollen das? Wissen Sie, wie spät es ist?
Sagen Sie, Ihr Mann hat auch früher mit dem jungen Fußball gespielt.
Ja und?
Hatten die da irgendwo ihre Lieblingsplätze?
Ja.
Sagen Sie uns, wohin gefallen ist?
Das springt denn dabei raus?
Hier.
5.000.
Warten Sie hier.
Haben Sie noch Geld dabei, falls Ihr mehr will?
Ach komm, Sie ...
Ich weiß, dass das für Sie kein Problem ist.
Das ergibt mir, ich werde das wieder gut machen.
Das verspreche ich hoch und heilig.
Kann dir mir vorstellen, dass die beiden an der Elbe sind.
Blanken Sie.
Ja, da haben Sie sich schon früher immer Fußball gespielt.
Sie haben es wirklich nicht verdient,
einen so großartigen Junge aufzuziehen.
Zentraler Nährichten.
Ich wäsche, wenn du dich mal meldest, Erich.
Ich hätte befürchtet, Sie würden ausklingen und die Frau schlagen.
Vielleicht hätte ich ja genau das tun sollen.
Ich muss Rückmeldung machen.
Sie hoffen jetzt niemanden mehr an.
Wie wollen Sie mich daran hindern?
In Ihrer Situation würde ich das einfach akzeptiert werden.
Ich werde mich auch erkenntlich zeigen.
Ich soll Ihnen den Zweck ignorieren, das ist ein bisschen viel verlangt, wenn Sie nicht?
Ich möchte nicht miterleben, wie Ihre super Karriere den Bach untergeht.
Was haben Sie mit Santini vor?
Da machen Sie sich mal keine Sorgen, ich will nur mit Ihnen reden.
Ich will nicht, dass Sie sich mal anzufechten.
Hätte er damit erfolgt?
Das wäs ich.
Vielleicht ist da sowas noch nicht passiert, aber das wird vor allem richtig gezerrt
und das wird meine Frau nicht verkraften.
Ich glaube nicht, dass es ihm darum geht.
Wieso? Wegen der Sache mit dem Krebs meint sie.
Der Typ überhaupt schon Chemotherapie hinter sich.
Die Medizin ist heutzutage auf dem anderen Stand.
Todgesagte Lebenlänge.
Gut.
The beginning of today and the hope for tomorrow.
Erich geht einfach nicht dran.
Aber pass auf, dass ihm nichts passiert, ja?
Jetzt macht die Sache nicht noch schlimmer, als sie ist.
Kann ich mich auf dich verlassen?
Haben Sie irgendwelche Neuigkeiten, Frau Kramer?
Nein, wieso?
Es wäre jetzt wichtig, dass Sie uns das mitteilen.
Hat die Mann sie vielleicht gerade angerufen?
Nein, da irren sie sich.
Machen Sie uns doch nichts vor, Frau Kramer.
Er ruft sie alle halbe Stunde an.
Er frisst ihn aus der Hand, er macht nichts ohne sie.
Er hat mir aber nichts gesagt.
Jedenfalls nichts von Bedeutung.
Sie sagten gerade, er hätte nicht angerufen.
Ist das nicht Privatsache?
Wenn Sie uns wichtige Informationen unterschlagen,
dann ist es keine Privatsache mehr.
Und wenn Sie damit anderen Gefahr bringen,
ist das sogar strafbar.
Wenn Ihr Mann jetzt das tut, was ich vermute.
Was vermuten Sie denn?
Dass das Antini erschießen wird.
Mein Mann ist Polizist vor Blumen.
Sie sollten die Sein Farbenunterstellung unterlassen.
Wenn er nicht gebremst wird,
wird Ihr Sohn zum zweiten Mal keinen Vater haben.
Ist Ihnen das eigentlich klar?
Geht es dir nicht gut?
Nicht weiter schlimm.
Na, ergänzt du es wieder?
Na klar, wir waren schon mal hier, wir haben gekickt.
Klar ist er drüben.
Da drüben?
Ja.
Schön, dass du dich aneinast.
Ich hatte schon Angst, du wolltest es nicht mehr.
Das gibt es nicht.
Was hast du aufgehoben?
Der ist doch von meinem Vater.
Was ist?
Du hast doch eine Runde?
Du hast doch Kopfweh.
Willst du spielen oder hast du Schiss, dass ich gewinne?
Ich habe keine Ahnung.
Belagut!
Komm!
So fester!
Komm Toni, nur halt!
Wir warten hier.
Santini ist nicht überwerfelt.
Wir finden schon einen richtigen Augenblick in Zufahrt.
Wie denn?
Der Junge spielt mit Rückenbindern, wenn er beim nächsten Ball richtig trifft,
dann rollt er weit hinter Santinis Tor.
Dann laufen sie zu dem Jungen und ich übernehmen Santini.
Dann geht Toni auf.
Das ist ein Stickwett!
Die hat ihren Junge umgegeben.
Eine Waffe ist kein Spass.
Ich nehme mich jetzt zustande.
Ich nehme mich jetzt zustande.
Ich nehme mich jetzt zustande.
Ich nehme mich jetzt zustande.
Kramer!
Wir müssen jetzt leider aufhören.
Warum?
Ich werde immer bei dir sein.
Kramer!
Machen Sie keine Unsinn!
Machen Sie keine Unsinn!
Geben Sie mir Ihre Waffe, Kramer!
Toni, ich bin's.
Ich bin hier nach Hause.
Ich bin's doch.
Ich bin hier nach Hause.
Geben Sie mir Ihre Waffe, Kramer!
Ich bin hier nach Hause.
Ich bin hier nach Hause.
Ich bin hier nach Hause.
Ich bin hier nach Hause.
Ich bin hier nach Hause.
Ich bin hier nach Hause.
Ich bin hier nach Hause.
Ich bin hier nach Hause.
Ich bin hier nach Hause.
Ich bin hier nach Hause.
Ich bin hier nach Hause.
Ich bin hier nach Hause.
Ich bin hier nach Hause.
Ich bin hier nach Hause.
Ich bin hier nach Hause.
Ich will Toni abholen.
Sie wissen so gut wie ich, dass das nicht geht, Frau Santini.
Setzen wir uns doch.
Hören Sie, Toni ist nichts passiert.
Aber ich muss Ihnen leider mitteilen,
dass Ihr Ex-Mann bei einem Schusswechsel ums Leben gekommen ist.
Wer hat ihn umgebracht?
Wissen Sie das?
Die genauen Umstände sind noch nicht geklärt.
Ach, kommen Sie.
Das war dieser Kramer, stimmt's?
Hat mein Sohn es etwa gesehen?
Ich sagte Ihnen doch gerade, Ihrem Kind geht's es gut.
Aber wissen Sie was?
Ich werde das wieder gut machen.
Wieder gut machen?
Was meinen Sie denn damit?
Kommt er jetzt wieder zu dieser Frau?
Erst mal haben wir ihn so gut für möglich versorgt.
Und dann holts ihn wieder ab, ja?
Ja, davon gehe ich aus.
Ich meine, er lebt doch dort seit Jahren glücklich und zufrieden.
Ich bin sicher, Sie können mit Frau Kramer über eine Besuchsregelung reden.
Also geht das jetzt alles so weiter?
Kann ich meinen Sohn jetzt nicht wiederhaben?
Frau Santini, denken Sie doch an den Jungen.
Huka-DD?
Sagen Sie mir doch, was los ist.
Nein, Sie haben nichts zu befürchten.
Ist Tio-Dua schon da?
Ja, sie ist hier. Sie hat sich Sorgen um ihren Sohn gemacht.
Ich glaub, sie trägt gleich durch.
Was meinen Sie? Mir trägt gleich durch.
Schauen Sie jetzt nicht hin, aber ich glaub, sie hat eine Waffe in ihrer Tasche.
Okay, haben Sie mich noch gar nicht richtig verstanden.
Hören Sie mir überhaupt zu.
Ich höre Ihnen zu, Frau Santini.
Sind Sie sich sicher?
Ja, ich war dabei, wie Santini die Waffe bei ihr versteckt hat.
Danke für den Hinweis.
Ach so.
Und dann fährt sie ihn also wieder schön mit ihrem tollen Mini zur Schule, ja?
Ich halte das nicht mehr aus! Werden Sie denn?
Frau Santini, wir würden gerne mal einen Blick in Ihre Tasche werfen.
Ach ja?
Jetzt machen Sie doch keine Dummheiten.
Was glotzt dir so, ha?
Frau Santini, Ihre Tasche bitte.
Dies von Felix, die wollte ich Ihnen sowieso geben.
Ihr brauchst ja jetzt nicht mehr.
Was habt ihr mir gedacht, dass ich hier irgendjemanden umbringe, oder was?
Wir hatten den Eindruck, Sie wären vielleicht in Panik und machen etwas Unüberlegtes.
Ach ja? Kann ich jetzt meinen Sohn sehen?
Das halte ich jetzt nicht für so eine gute Idee, Frau Santini.
Er steht total schock.
Er wird Sie vermutlich auch nicht sofort erkennen.
Und kommt denn diese Frau?
Das kann ich Ihnen nicht sagen.
Aber ich verspreche Ihnen, ich werde wegen Toni mit Frau Krammer reden, okay?
Das brauchen Sie nicht.
Soll ich Ihnen ein Taxi rufen?
Eure nicht nötig.
Ich bin mit dem Auto da.
[Musik]
Danke, dass Sie mich nochmal mit meiner Frau sprechen lassen.
Aber wir kommen mit rein.
Besser ist es, die Nomaten heute mal.
[Musik]
Dann nehmen wir ihm die Anschöllen ab.
[Musik]
Toni, magst du ein bisschen Kakao?
Oder Kekse?
Du bist kein Hunger.
[Musik]
Und der Brett hat mir voll in die Seite.
Zack! Total Crash.
[Musik]
Was ist denn passiert?
Sie fährt wie der Auto.
[Musik]
Könne ich Toni jetzt abholen?
Da müssen Sie mit unserer Frau Blom sprechen.
Das Siepsychologin.
Ich weiß im Moment leider gar nicht, wie es Ihrem Sohn geht.
Na dann mache ich das jetzt sofort.
Hast du mein Mantel gesehen?
In der Garderobe.
Sag mal, wärst du eigentlich gerne Vater?
[Musik]
Ich glaub, dafür bin ich inzwischen einfach schon zu alt.
[Telefon]
Karma?
Frau Karma, bleiben Sie bitte im Haus.
Ich dachte, ich könnte Toni jetzt abholen.
Das können Sie auch später machen.
Ich möchte Sie nur vorsichtshalber bitten,
jetzt auf gar keinen Fall das Haus zu verlassen.
Okay?
Steigen Sie auf keinen Fall ein.
Ich versteh nicht, wieso?
Das ist nur eine Vorsichtsmaßnahme.
[Musik]
Frau Karma, haben Sie mich verstanden?
Mein Mann fährt gerade weg.
Scheiße und ab!
[Musik]
[Musik]
[Musik]
[Musik]
[Musik]
[Schreie]
[Schreie]
[Schreie]
[Schreie]
[Schreie]
[Schreie]
[Schreie]
[Schreie]
[Schreie]
Schrade, Kripo, wir brauchen sofort einen Krankenwagen.
[Schreie]
[Schreie]
[Schreie]
[Schreie]
Glückwunsch, dass Sie den Jungen unterschadet
aus der Sache rausgeholt haben.
[Schreie]
Kollege Karma ist über den Berg.
Ich konnte mit ihm sprechen.
Das hätte ich gehofft.
Ich kann dir außer dem mitteilen,
dass das Ermittlungsverfahren gegen dich eingestellt worden ist.
Wie das?
Die Beschuldigten, die die belastenden Aussagen
gegen dich vorgebracht haben,
sind vom Dezernat für interne Ermittlungen
als unglaubwürdig eingeschätzt worden.
Ein Verdacht auf Aussageerpressung
ist somit hinfällig.
Ist es amtlich?
Ist doch okay.
Kollege Karma sagt, er habe in Notwehr geschossen.
Ja.
Nein.
Wie? Nein.
Ich verstehe dich ganz.
Nein, es war keine Notwehr.
Du meinst, er hat voreilig von der Schusswaffe gebraucht gemacht.
Nein.
Er hat gezielt geschossen.
Bist du da eigentlich über die Tragweite
deiner Aussage im Klaren?
Karma ist einer unserer angesehensten Polizisten.
Er hat sich auch in deiner Angelegenheit
ausgesprochen, stark engagiert,
um jeden Verdacht gegen dich auszuräumen.
Was verleiht ihr von mir?
Ich bin gerade von einem schwerwiegenden Vorwurf
entlastet worden, um jetzt im Gegenzug
eine falsche Aussage zu machen?
Sintini war eine üble Ratte,
hochkribinell, bewaffnet
und als ausgesprochen gefährlich eingestuft.
Du weißt selbst, dass man als Polizist
manchmal in ne hundertsten Sekunden entscheiden muss.
Karma hat er alle Zeit der Welt.
Oder den Motiv.
Das weiß ich, das weiß du,
und das weiß auch der Kollege Schrader.
Hätte er die Verhaftung uns überlassen,
dann wäre Sintini noch im Leben.
Sintini war jeden Vater.
Vielleicht berücksichtigt ihr das bei eurer Aussage.
Sintini war ebenfalls Vater.
Er hätte nicht sterben müssen.
Vielleicht hast du die Situation ja anders gesehen
und bestätigst Kramers Aussage.
Ich kann nur die Aussage von Erich bestätigen, Chef.
Dann werden wir noch einmal
eine getrennte Vernehmung vornehmen,
damit ja keine Aussage
und der Loyalitätsdruck gemacht wird.
Sie werden nichts anderes hören.
Du fängst dir gerade erst an, Teddy.
Du hast mit einer ganzen Menge Leute gut klarkommen.
Jetzt komm ich nicht mit diesem einen an.
Wisch die andere Scheiß.
Der junge Sklammkopf, der weiß genau, was er gesehen hat.
Ich frage mich gerade, ob wir uns
mit der Aufhebung deines Disziplinarverfahren
seinen Gefallen getan haben.
Wenn ihr jetzt Scheiße draufseht,
kommen wir uns mit der Dienstvorschrift
und wir haben ein Disziplinarverfahren am Heiß.
Was ist das denn?
Das ist ein Blödsinn.
Wenn wir Frau verabschieden,
müssen wir keine Kollegen weinen.
Toni.
Mama.
Mama.
Danke, dass ich zugestimmt habe.
Es ist gar nicht so Besonderes.
Rufen Sie mich an, wenn Sie mir eine Hilfe benötigen.
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Rufen Sie mich an, wenn Sie mir eine Hilfe benötigen.
Rufen Sie mich an, wenn Sie mir eine Hilfe benötigen.
Der hat seinen Kleingeld schon in meiner Hosentasche gehabt.
Kleingeld? Das waren ein paar Tausender.
Ist das nicht Privatsache?
Du kennst deine Gehaltsgruppe.
Willst du mir mal klären, was du damit meinst?
Hast du vielleicht Informationen,
dass Erik in irgendeiner krummen Sache drinsteckt?
Nein, habe ich nicht.
Okay, Fakt ist, der Verschlosser ist abgeschlossen.
Erik hat den Typ in Notwehr erschossen.
Das hat die Dienstaufsicht heute bestätigt.
Damals ist eine halbe Million verschwunden.
Was meinst du damit, Teddy?
Vergiss es, ich muss aufs Klo.
Was ist los? Ist was passiert?
Ich habe dich was gefragt, Teddy.
Geld löst sich nicht einfach in Luft auf.
Das traust du ihm zu?
Hört zu, wenn bekannt wird, dass du ihn verdächtigst.
Landet sein Hintern ganz schnell auf der Straße.
Warum sollte das bekannt werden?
Für ich sollte mir die Sache mit Erik erst mal selbst klären.
Ihr habt recht, ich weiß auch nicht, was mit mir los ist.
Was ist denn los?
Ich weiß auch nicht, was mit mir los ist.
Man sollte ihm einfach nur sagen, dass er sein Geld zu Hause lässt.
Wer weiß, wie andere das sehen.
Er bringt sich doch nur unnötig in Schwierigkeiten.
Hast du Lust auf einen Kaffee?
Eigentlich lieben gerne aber.
Und müder, Teddy, bringt es einfach nicht. Bis morgen.
Bis morgen, Teddy.
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