All language subtitles for 1981_Reisender Krieger.deu

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Original subtitles

.

Mit Untertiteln von SWISS TXT

* Muezzinruf *

* Strassengeräusche mischen sich in den Muezzinruf. *

* Rockmusik *

* Loungemusik *

Grüezi, Fräulein. Krieger von Blue Eye.- Grüezi.

Darf ich unsere neue Linie vorstellen?

Das ist z.B. Blue Dream.

Das ist unser neues Eau de Cologne.

Darf ich Ihre Hand haben?

Riechen Sie mal. - Hm, nichts Besonderes.

So riecht es diesen Winter in der Schweiz.

Hallo?

* Schreibmaschine *

Ja, was ist? - Krieger von Blue Eye.

Ich habe unsere neue Winterlinie.

Aber der Chef ist nicht hier. - Egal, ich zeige sie Ihnen.

Das ist Blue Dream von Blue Eye.

Ich habe schon Besseres gerochen.

So riecht es diesen Winter in der Schweiz.

Ein Müsterchen: Blue Dream von Blue Eye.

Ein Müsterchen: Blue Dream von Blue Eye.

Ein Müsterchen: Blue Dream von Blue Eye.

Ein Müsterchen: Blue Dream von Blue Eye.

Ein Müsterchen: Blue Dream von Blue Eye.- Danke.

Pardon.

Ein Müsterchen: Blue Dream von Blue Eye.

Auch für Sie ein Müsterchen: Blue Dream von Blue Eye.

Madame, ein Müsterchen: Blue Dream von Blue Eye.

Entschuldigung.

Ein Müsterchen: Blue Dream von Blue Eye.

Für Sie auch: Blue Dream von Blue Eye.

Ein Müsterchen: Blue Dream von Blue Eye.- Merci.

Für Sie auch ein Müsterchen: Blue Dream von Blue Eye.

Ein Müsterchen: Blue Dream von Blue Eye.

Darf ich? Blue Dream von Blue Eye. - Danke.

Ein Müsterchen für Sie: Blue Dream von Blue Eye.

Entschuldigung.

Stange.

Kann ich bitte bezahlen?

Sind Sie gespannt? - (Frau) Sehr.

(Mann) Die Augen sehen gleich ganz anders aus.

Viel schöner. Sie sehen etwas rassiger aus.

Das kann man auch auf der anderen Seite machen.

Ah.

Ja. - Sehen Sie?

Dann könnte man noch etwas Licht reinbringen,

indem man oben etwas Blau hinmacht.

Man schattiert das nach oben.

Wenn es am Abend wenig Licht hat, reflektiert das ein bisschen.

Wenn jemand ein Abend-Make-up braucht - nach oben schauen bitte -,

würde ich ganz wenig Grün hier in den Ecken anbringen.

(Mann) Ich möchte als Erstes ...

... eine ganz traditionelle Frisur zeigen.

Eine traditionelle Frisur,

die normalerweise auch geföhnt werden kann.

Das ist eine Frisur, die eingelegt oder geföhnt ist.

Das kennen wir alle.

Die Frisur hält fast eine Woche.

Will die Kundin sie zu Hause selber machen, kann sie das.

Eveline, könnten Sie den Föhn ausmachen?

(Frau) Eveline. - Ja?

Föhn ausmachen. - Das ist etwas ganz anderes.

Das ist eine Zwirbelfrisur.

Unsere Coiffeure haben sie den Afrikanerinnen abgeschaut.

Speziell denen aus Kenia.

Ich habe oft viel kompliziertere Frisuren gesehen,

die von den Afrikanerinnen selber gezwirbelt wurden.

In einer halben Stunde.

Sie hält drei bis vier Tage, ohne dass Sie noch mal flechten müssen.

Sie kann morgen und übermorgen twisten,

den ganzen Tag in die Diskothek

und muss sich nicht beim Coiffeur verschönern lassen.

Das Make-up ist von Herrn Victor.

Letzte Woche war eine grosse Show im neuen Stadttheater in Winterthur

mit 800 Teilnehmerinnen.

Eine Dame im reiferen Alter kann doch gut eine Föhnfrisur tragen.

Schütteln Sie den Kopf ganz fest. Stärker.

Noch stärker? - Noch stärker.

Viele Frauen meinen, man müsse eine Föhnfrisur mit viel Lack ankleben.

Das stimmt nicht, das hält.

Das ist natürlich und einfach rassig und toll.

Eine Frau, die Kinder und vielleicht Hunde hat ...

(Frau) Hunde nicht, aber Kinder. - Kinder.

Das reicht. - Mit den Haaren geht das.

Einen Applaus für eine schöne, reife Dame mit einer Föhnfrisur.

* Applaus *

Nächstes Jahr gehen wir drei Wochen

nach Japan, Korea und auf die Philippinen.

Einfach, weil es dort schönes Haar hat.

Die Haare bei uns sind schlecht wegen der Ernährung,

wegen der Umwelteinflüsse und wegen der Nervosität.

Darum müssen wir mehr für unsere Haare machen.

Das schlechte Gas auf der Strasse

und das schlechte Essen von Maggi und Knorr

sind schuld daran.

Sie haben mir eine grosse Freude bereitet.

Wir haben eine Premiere in der Firma Procosa SA in Genf.

Wir fabrizieren Femia-Produkte.

Femia gibt es im sog. Deckelsystem.

Als Premiere lancieren wir ab nächster Woche -

das gibt es noch in keinem Laden -

die neue Eau-de-Toilette-Serie Alain Delon.

Alain Delon wird am 23. November persönlich in Zürich erscheinen,

im Hotel Baur au Lac.

Es wird einen grossen Rummel geben.

Das ist eine Bombenlinie, die er auf die Beine gestellt hat.

Er hat über anderthalb Jahre daran gearbeitet.

Es ist ein reines Schweizerfabrikat.

Givaudan in Dübendorf hat den Geruch entworfen.

Und die Seife hat Alain Delon für über 2,5 Mio. Fr.

in der Seifenfabrik Mettler in Hornussen bestellt.

(Frau) Sie können es mir sagen.

(Über das Telefon) Soll Thomas ans Telefon?

(Frau) Nein, der Chef. - Aha.

Der Herr am Telefon heisst Thomas.

Ja. - (Mann) Habe ich einen Anruf?

Nein.

(Mann) Dann könnte man auflegen.

(Frau) Ja. Ja, ist gut. (Zu sich) So ein Stress.

(Frau) Ja, merci. - Ist die andere Leitung besetzt?

Ja. Merci. - Das ist gut. Merci.

(Frau) Is Friday afternoon possible for you?

Yes. Two o'clock is better, I think.

Yes?

Yes, two o'clock.

Yes. Your name, please?

Okay, thank you very much. Bye-bye.

Sie haben meine Geschäftsnummer? - Ja, ja.

* Anhaltender, surrend-rauschender, Klang *

* Anhaltender, surrend-rauschender Klang *

* Dudelsackartige Klänge mischen sich in das bestehende Geräusch. *

(TV) Sie benutzen einen Föhn.

Längen & Spitzen rät Ihnen zum Brushing-Shampoo,

zum besseren Schutz Ihres Haares.

Das Brushing-Shampoo bildet eine Schutzhülle bis an die Haarspitze.

Ihr Haar lässt sich leicht frisieren und ist seidig und weich.

Versuchen Sie die Brushing-Kopfwäsche -

von Längen & Spitzen für Sie geschaffen.

Zimmer 39 - könnte ich bitte telefonieren?

* Lustige Musik * Salü.

In Basel.

(TV) Westberlin. - Hm-m.

Frankreichs Staatspräsident Giscard d'Estaing

besucht die geteilte Stadt.

London. Chinas ... - Ja, ist gut, ja.

... Partei- und Regierungschef Hua Guofeng als Tourist im Tower.

Zu Ehren des französischen Präsidenten

waren Regimente der westlichen ... - Wenn ich es nicht vergesse.

Nicht anwesend war die Schutzmacht Sowjetunion.

Mhm.

Mhm. Mhm.

Giscard d'Estaing auf dem Berliner Kurfürstendamm.

Seit dem Einzug Napoleons in Berlin vor 173 Jahren ...

Ich habe "gut" gesagt.

... ist Giscard das erste franzö- sische Staatsoberhaupt zu Besuch.

Dem Ereignis angemessen fehlt es nicht an staatsmännischen Gesten.

Tausende von Berlinern kamen...

Nein. - ... um den Präsidenten zu sehen

und ihm zu applaudieren.

Besonders publikumswirksam war Giscards kurze Rede auf Deutsch.

(Giscard) Liebe Berlinerinnen ... - Alle wissen es jetzt.

* Jubel und Applaus *

Ich sage Ihnen ... - Gut.

... ganz herzlich guten Tag.

Versprochen.

Und heute will ich Ihnen ... - Also, schönen Abend noch. Tschau.

... den Willen Frankreichs ausdrücken ...

.. an Ihrer Seite ...

... für Freiheit, Sicherheit ...

... und den Fortbestand Berlins zu wirken.

(Mann) Die Wetterübersicht.

(Mann) Ich trockne wieder mal ab. - (Frau) Es gibt ein neues Pril.

Damit musst du nie mehr abtrocknen. - Was? Nie mehr?

(Mann) Jetzt gibt es das neue Pril mit dem neuen Schnelltrockner.

Typische Wasserflecken - hier muss abgetrocknet werden.

Das Glas wurde mit Pril gespült. Es trocknet und glänzt von selbst.

Nie mehr abtrocknen mit dem neuen Pril.

Freust du dich nicht? Nie mehr abtrocknen.

Ich trockne seit 20 Jahren - das wird mir fehlen.

* Rockmusik *

* Durchsagen über Lautsprecher *

Bä-bä-bä-bä.

Ja, hey, ja ...

Hä?

Endlich wird sie mal gefilmt und schon hat sie Panik.

Vielleicht wirst du ja entdeckt, du Steinwüste.

Lass mir das da. -(Frau) Jetzt warte doch mal.

Ich habe nicht so viel Zeit.

Komm, wir machen ein Gruppenfoto mit ihr drin.

Seid lieb miteinander und versöhnet euch.

Meinst du, mein Bruder mache mir Probleme?

Sicher nicht.

(Mann) Das ist immer das Schönste: Dem eigenen Bruder eine reinhauen.

(Frau) Bald ist 24 Uhr. - Eben, darum.

Einen Grossen und einen Schnaps.

Einen Grossen und einen Schnaps - gut.

Es geht nicht um den Ort. - Geh bitte wieder weg.

Ja, sicher. Weisst du, Halbstarke verprügeln ältere Leute.

Wir nicht. Wir versuchen zu helfen.

Was ist der Unterschied zwischen Rocker und Halbstarken?- Ja ...

Ihr prügelt euch schon, oder? - Das ist primitiv.

Das ist primitiv.

Ein Rocker hilft den Leuten mehr als ein Halbstarker.

Hey! - (Alle) Zum Wohl.

* Stimmengewirr *

So, runter damit.

* Stimmengewirr und Lachen *

Anstatt Dracula könnte ich dich Zahnlückenbaby nennen.

Zeig mal.

Fall nicht runter. - Das hier ist meine Frau.

Das ist meine Frau. Die hat eine Fotze. Eine Fotze.

* Stimmengewirr *

Komm, ich fick dich in den Arsch. * Dümmliches Lachen *

(Frau) Feierabend. Feierabend - seid so gut.

* Dümmliches Lachen *

Hey, ihr schwulen Typen. - Hey, lass meine Schwester in Ruhe.

* Dümmliches Lachen *

Aber, aber. Easy.

Kann ich bitte zahlen? - Ja.

* Träge Rockmusik *

* Animierte Rockmusik *

Da hat einer auf den Tisch gekotzt. Warst du das?

Ja, hast du es nicht gehört? - Komm, nein.

Wenn du mich fragst, muss ich ja antworten.

Sehe ich aus, als hätte ich gekotzt?

Niemand sieht danach aus, aber jeder muss mal.

Ja, was hätte ich gemacht?

Ich wäre nach oben, um zu kotzen.

Damit ihr auch was davon habt.

Ich bin 26.

Ich bin nicht wegen der Herbstmesse hier.

Ich habe nie ... * Unverständlich *

(Mann) Trostlos. Das ist wirklich trostlos.

(Frau) Ui, warte. Viel, viel ... Achtung.

(Mann) Wirklich trostlos. * Unverständlich *

Schau mal.

Bring das Zeugs.

Kannst du den nehmen?

Das sind ... * Unverständlich *

* Musik dröhnt laut nach draussen. *

(Mann) Bodybuilding? - (Mann) Ja, das ist Bodybuilding.

* Lachen * (Frau) Was ist das?

(Mann) Hat er angefangen? - (Frau) Was macht er?

Als hätte er ein Mikrofon. * Lachen *

(Mann) Ganz ein brutales Schwein.

* Lachen *

(Mann) Ein Bodybuilder.

Ja, das wird ein Body.

* Unverständlich *

Von Haus zu Haus zu gehen, kackt am meisten an.

Da hört man die langweiligen Biografien von 20 bis 30 Hausfrauen.

Was hast du verkauft? - Teppichschaum.

Vor der Türe etwas nass machen und 20 l schreiben.

Bei Werdmüller?

Bei H e r r Werdmüller.

Der, der beim Reden schwitzte?

Ein steiler Hardseller.

Der alte Trick. - Wenn du drin bist, bist du drin.

Das ging so:

Ich arbeite jetzt bei Güllenheim. Er war ...

... seinerzeit Landesstand.

Er stieg dann ... - Solche Typen kenne ich genug.

Er will den Markt kaputtmachen, weil er jetzt am Anfang ...

... sagte, er könne Steuergelder aus der Bundesrepublik investieren.

Jetzt müssen wir aber schauen. - Jetzt müssen wir vorwärtsmachen.

Ich habe mehrere WK hier oben gemacht.

Es hat erst im Dezember so viel Schnee.

Das war auch etwas für sich. - Das ist nichts.

250 m am Hang von Amdjer.

Wie kommst du denn darauf?

Ja, Algerien.

Oh, hast du den gemacht?

Eine typische, eidgenössische Tradition.

Das mit ... - Eidgenössische Tradition ...

Das mit den Söldnern.

Geh auf die andere Seite. - Ah ja.

Au travail.

Le boulot c'est la santé.

Manchmal habe ich das Gefühl, meine Verkaufsmethoden seien zu progressiv.

Willst du riechen?

Die Leute vom Land hinken einfach etwas hinterher.

Vielleicht ist das dein Fehler. Du musst härter arbeiten.

Ich bin ein totaler City Guy.

Ein kleines Stänzli.

Mansardenstänzli.

Du mit deinem Ehering. Das funktioniert in der Stadt nicht.

Aber hier auf dem Land schon.

Also.

Wir sind so weit.

Bereit? - Here we go again.

Hey, Don Costa, warte. * Unverständlich *

Ohne Auto bin ich ein Arschloch

und als solches sind wir in der Minderheit.

Was hast du denn verbrochen?

In Zürich machen die Parkhäuser um Mitternacht zu.

Ungefähr gegen 1 Uhr fuhr ich raus.

Ohne Fahrausweis habe ich natürlich eine Identitätskrise.

Darum dachte ich, ich könnte den Sticker ans Auto machen,

oder auch zwei. - An mein Auto?

Du sagtest, du würdest mir helfen.

Geht's noch?

Das ist nur eine halbe Hilfe ...

Ce sont tes oignons.

Blöder Volkswagen.

Ich folge dir.

Ça va être une histoire.

Il y a trois années j'étais ici avec une môme.

Un petit clébard qui me faisait chié.

Moi, j'étais à la place du vieux Schnock avant.

Elle faisait le soleil là-oú.

Et du ski. Moi, j'étais toujours dans la maison.

Französisch ist ein Untertitel zur Geschichte, wie sie war.

Stimmt.

Grüezi, Herr Krieger. - Wie war der Sommer?

Nicht besonders. - Das sagen alle.

Kopf hoch. Das ist übrigens der Herr Don Costa.

Item: Ich höre, Sie könnten unseren Lidschatten nicht verkaufen.

Wir können ihn einfach nicht verkaufen.

Aber das ist doch Blue Eye.

Sagen Sie nicht nur "Lidschatten".

Ich weiss, dass der Markt mit Lidschatten überschwemmt ist.

Aber Blue-Eye-Lidschatten ... - Er kommt nicht an.

Das sollten Sie betonen. Das ist ein Spitzenprodukt.

* Stimmengewirr *

Aló, aló ... Lo siento.

Creo que sí. Bueno.

Esperemos que les guste a todos ustedes este famoso conjunto:

los dos españoles.

Para ustedes: los dos españoles. * Jubel *

* Gemütliche Musik *

* Er singt auf Spanisch. *

* Energetische Musik *

* Applaus *

Uno, dos, tres.

* Energetische Rockmusik *

* Gemütliche Musik *

* Gemütliche Musik *

Siguemos con música.

* Dramatisches Gitarrensolo *

* Energetische Musik *

* Dramatische Musik *

* Ächzen *

* Ächzen *

* Er wäscht den Rasierer und lässt das Wasser ab. *

* Der Mann singt eine merkwürdige Melodie. *

* Er singt weiter. *

* Er singt weiter. *

Was ist?

Ich überlege nur.

Ich überlege, ob du mit mir schlafen willst.

Was?

Ob du mit einem Mann ins Bett gehst. Mit mir z.B.

Du hast schöne Augen.

Das wurde mir schon gesagt. Von meiner Frau.

Jetzt sind wir wohl beim Thema.

Ich finde es auch manchmal mit einem Mann schön.

Sehe ich so aus, als würde ich?

Denkst du? - Sehe ich so aus, als würde ich?

Ich weiss es nicht. - Wie muss man aussehen?

Ich kenne Sie und Ihre Generation weniger.

Manchmal hat man es als Mann extrem nötig,

auch mal in starke Arme genommen zu werden.

Es geht nicht immer nur ums Bumsen. Es geht ums Streicheln.

Ums Streicheln, ja. - Oder ums Halten.

Was möchtest du denn am liebsten halten?

Dir geht es um den Schwanz. Mir nicht.

Mir geht es darum, zu streicheln und einander in die Augen zu schauen.

Da bist du an der falschen Adresse.

Hast du noch nie mit einem Mann Liebe gemacht?

Kannst du dir das nicht vorstellen? Es ist schön.

Das interessiert mich gar nicht.

Das kann so schön sein wie mit einer Frau.

* Krieger stammelt. *

Es geht nicht nur ums Ficken - rein, raus.

Nein, darum geht es nicht. Das glaube ich.

Aber ich bin ... Ich mag Frauen.

Ich bin zufrieden. Was soll ich ... Wie heisst das so schön?

Es hat doch jeder etwas Weibliches und etwas Männliches.

Ich bin halt nur der männliche Typ.

* Flugzeuglärm übertönt das Gespräch. *

... wenn wir nur deswegen ausgestiegen sind.

Schade, du hast extrem schöne Augen.

Sehr schöne Augen.

Du kannst so weit mitfahren, wie du willst.

Aber nicht mit den Augen.

Mit dem Auto kannst du mitfahren.

Das verstehe ich nicht.

Immer diese Vorurteile. - Ich ...

Es ist wahnsinnig schön.

Das glaube ich dir, aber ...

Das kommt alles von der Kirche. Das ganze Moralzeugs.

Vergiss das. - Das hat nichts damit zu tun.

Woher hast du das? - Ja, komm ...

Woher hast du das? Es geht ja nur um Menschen.

Wir sind doch beide Menschen.

Ja gut, streicheln - ich streichle gerne eine Frau.

Es geht mir auch nicht ums Rammeln.

Ich habe die Haut eines Babys. - Das hat nichts damit zu tun.

Nein, was soll ich sagen? - Die Haut ist etwas vom Schönsten.

Denkst du, du wärst mein Typ?

Angenommen, wir sprechen weiterhin darüber?

Du bist mein Typ. - Ja, aber du wärst nicht meiner.

Übrigens. - Das sagst du nur.

Nein, komm ...

Lass uns weiterfahren. - Okay.

Und du gehst dorthin, wo du willst.

Wir können zusammen was essen.

Man muss die Verrücktheit ausleben dürfen.

Wenn man jeden Tag ... - Das ist keine Verrücktheit.

... eine Stunde über seine Grenzen gehen würde ...

Muss man denn alles mal gemacht haben?

Du bist völlig blockiert. - Nein.

Findest du, man müsse alles ausprobieren?

Man muss alles ausprobieren, was es gibt.

Wer sagt, dass es zwischen Männern keine Liebe geben soll?

Das nimmt mich wunder. Woher hast du den Mist?

Woher hast du, dass es das geben soll?

Wo hast du das gelesen? - Weil es schön ist.

Haut auf Haut. - Ja, Haut auf Haut, aber ....

Ach. - Es ist viel schöner ...

... mal von einem Mann, von einer starken Kraft ...

Ich bin stark genug für mich.

Ich will anderen meine Stärke geben. Z.B. meiner Frau.

Also, bitte ...

Du zerbrichst deine Frau doch jedes Mal wenn du so machst.

Dann macht das "knack" und sie ist am Boden.

Bei mir kannst du ... - Bleiben wir auf dem Boden.

Hm? Auf dem Boden der Realität.

* Er macht merkwürdige Geräusche. *

* Er macht merkwürdige Geräusche. *

Das ist doch Kacke. Fährst du den ganzen Tag in der Schweiz rum?

Reisen bildet.

Bildet?

So wie du reist? - Ich muss meine Brötchen verdienen.

Ich habe eine Familie. - Du versäufst das ja direkt wieder.

Nein, nein. - Nicht?

Ich muss immer wieder Auto fahren.

Aus der Beiz raus und Auto fahren. Super.

Mundspray.

Mundspray ...

Bist du immer noch verheiratet?

Ja. - Siehst du sie überhaupt ab und zu?

Am Telefon. - Am Telefon ...

Jeden Abend. - Ja, bravo. Findet sie das toll?

Ist sie froh, wenn sie dich nicht sieht?

Ich weiss es nicht. - Weisst du irgendetwas von ihr?

Am Sonntag bin ich zu Hause.

Am Sonntag. Gehst du mit ihr spazieren oder in die Beiz?

Spazieren. Ich bin die ganze Woche in der Beiz.

Wir gehen oft raus.

Einmal pro Woche?

Das ist nicht der grösste Aufsteller.

Du erzählst ja Dinge ...

Ich bin manchmal sehr lustig. - Bist du?

Ich möchte, dass du zu mir kommst, wenn du mal lustig bist.

Hm?

Das wäre mal eine gute Erfahrung.

So schlecht bin ich auch nicht.

Bitte?

Bin ich so schlecht?

Wenn du sagst, du seist lustig. Du bist immer müde.

Heute bin ich müde.

Du siehst immer aus, als bräuchtest du eine Kopfwäsche.

Aber du willst etwas verkaufen. Ich hätte etwas Besseres.

Ich kann dir schon Shampoo verkaufen.

Hm? - Shampoo.

Shampoo verkaufen? - Und du machst mir eine Kopfwäsche.

Du siehst aus, als hättest du sie nötig.

Es war wohl eine lange Nacht.

Alle, die schöner als ich sind, sind geschminkt.

Da muss ich ja hässlich sein.

Hm?

Ich kann dir eine machen, mit meinem eigenen Shampoo.

Du weisst, dass ich dir nichts abkaufe.

Eine kleine Hirnwäsche würde dir auch guttun.

Haar oder Gehirn? - Bitte?

Gehirn- oder Haarwäsche? - Gehirnwäsche.

Verbunden mit einer Haarwäsche natürlich.

Eine Kopfmassage ist immer gut, wenn man einen schweren Kopf hat.

Also. Wie teuer? - Hm?

Gratis. - Kollegenpreis?

Gratis, ich habe ja nichts zu tun.

Gut.

Wenn du meinst ... - Mhm.

... ich sähe danach besser aus ...

Hast du Existenzängste? - Nein. Ich kann nicht ...

Ich muss das Geschäft verkaufen.

Sagen: "Puff, fertig, jetzt gehe ich."

Du kannst doch austreten. Das macht ein anderer für dich.

Wenn ich alleine wäre, ginge das.

Ich muss für jemanden sorgen.

Ich habe irgendwann einen Vertrag unterschrieben.

Findest du, du sorgst für sie,

wenn sie die ganze Zeit als grüne Witwe im Hochhaus sitzt?

Sie hat Haushaltgeld, die Wohnung, Kleider, Essen ...

Vielleicht hätte sie lieber etwas anderes.

Mach ihr den Gefallen und steig aus.

Hm? - Dumm.

Wer denn? Sie oder du?

Dumm.

Ich will hier nicht Probleme rumwälzen.

I'm sorry. Du hast ja nicht gefragt.

Du kamst einfach. Du musst auch mit mir rechnen, wenn du kommst.

Gut, ich habe dich und Champagner.

Du hattest es meistens einfacher, ich bin einfach gerade aggressiver.

Das ist gut. - Mir stinkt das.

Mir stinkt die Arschlochigkeit dieser Welt.

Die stinkt mir.

Hm?

Genau solche Dinge, wie du sie erzählst, machen mich wütend.

"Für meine Frau sorgen" - du siehst sie ja nie.

Sorg doch für sie und geh zu ihr. Vielleicht freut sie sich ja darüber.

Dann merkt sie, wer sie ist und du vielleicht auch.

Schau mich nicht so an.

Es muss dir doch klar sein, dass du seit Jahren lügst.

Du lügst sie an. Und sie dich wahrscheinlich auch.

Das wird bald explodieren.

Eine Lüge zieht die nächste nach sich.

Irgendwann sind es so viele Lügen, dass es nicht mehr geht.

Geh doch.

Sie sagt, sie sei unter der Woche zu Hause.

Aber du weisst nicht mit wem.

Du bist unter der Woche auf der Gasse und sie weiss auch nicht mit wem.

Sie glaubt dir und du glaubst ihr.

Ihr habt eine Abmachung, euch nur am Sonntag zu sehen.- Ja.

Du kannst die ganze Woche machen, was du willst,

und am Sonntag musst du so tun, als hättest du Familie.

Am Sonntag habe ich sie ja.

Am Wochenende schalte ich ab. Meine Reise ist fertig.

Das scheint mir fake. Das ist nicht gut.

Das ist zu einfach.

Soll ich sie im Wohnwagen mitnehmen?

Du existierst für deine Frau ja unter der Woche gar nicht.

Soll ich einen Wohnwagen kaufen und sie mitnehmen?

Mach etwas Besseres: Geh mit ihr weg.

Mach etwas anderes. Kann sie nichts?

Gut kochen.

Dann eröffne doch eine Beiz in der Karibik.

Jetzt sind wir wieder bei der Beiz.

Aber in der Karibik.

Wieso in der Karibik? - Dort ist es doch schön.

Sie ist gesund und zufrieden,

es hat Sonnenschein, Palmen und weissen Sand und überhaupt.

Die Luft riecht gut und die Leute sind schön.

Willst du alleine in der Karibik sein?

Gehst du denn alleine oder zu zweit oder zu dritt?

Ich gehe überall alleine hin.

Und ich soll zu zweit gehen? - Nein, du kannst alleine gehen.

Du musst einfach konsequent sein. - Und einmal pro Monat telefonieren?

Dann telefonierst du nicht mehr und lässt sie.

Hm?

Wir haben uns aneinander gewöhnt.

Aneinander gewöhnt?

Das ist das Schlimmste, was du mir sagen kannst.

Ich weiss.

Ich möchte nicht, dass mir das passiert.

Ich möchte mich an niemanden gewöhnen.

Ich möchte nicht wissen,

was du unter der Woche in den Beizen über deine Frau sagst.

Wenn die Männer zusammensitzen und über die Weiber sprechen.

Da möchte ich dir nicht zuhören. Gib doch zu, dass du mitlachst.

Wie im Militär.

Es gibt nichts Tolleres, als über Frauen zu lästern.

Du hast aber auch eine Einstellung ....

Ist dir schon mal aufgefallen, dass Frauen das nicht machen?

Obwohl sie mehr Grund dazu hätten?

Ich weiss nicht ... - Nein, das höre ich nie.

Das höre ich nie. Und ich habe genug Frauen hier drin.

Auch wenn ich weiss, dass ihr Mann der grösste Scheisser ist.

Ich sehe ihn ja manchmal, wenn sie nicht dabei ist.

Auch wenn ich das weiss ...

... wenn sie im Coiffeurstuhl sitzt, tut sie so, als wäre alles super.

Alles ist in Ordnung. - Bist du sicher,

dass wir abends nichts anderes machen ...

Ihr macht das mehr. - ... als über Frauen lästern?

Du weisst doch, welche Ausdrücke es über Frauen gibt.

Das weisst du doch. - Ja. Aber auch über Männer.

"Blöde Schnitten", "scheiss Feigen" und all das.

Hast du je von einer Frau so etwas gehört? Nie.

Das höre ich selten. - Im Damensalon sicher nicht.

Auch sonst. - Aber wenn sie zusammensitzen ...

Sprechen sie nur über Mode und Kindererziehung?

Nein, über Cremeschnitten.

Genau, dann sprechen sie über Cremeschnitten.

Sie fressen den Kummer über ihr Elend mit Cremeschnitten in sich rein.

Das ist wirklich so. Es stinkt mir.

Es stinkt mir, dass ihr noch nicht rausgefunden habt,

dass Frauen die besten Freunde sind.

Vielleicht bist du nicht in der richtigen Gruppe.

Bei denen ... - Man kann nicht verallgemeinern.

Keine Angst, ich beklage mich nicht.

Ich habe es gut mit denen, mit denen ich bin.

Aber das sind wenige.

Du kannst ruhig mal bei uns in Zürich an den Tisch sitzen.

An den Vertretertisch.

Das möchte ich nicht - Aber ...

Nein, das möchte ich nicht.

Du kannst nicht von etwas erzählen, das du gar nicht erlebt hast.

Ich weiss das. Ich habe vorher in einer Beiz gearbeitet.

Ich weiss das. Ich weiss, was sie sagen.

Ich weiss auch, wie dasitzen, wenn sie ihre sog. Alte mitbringen.

So liebenswürdig.

So süss und nett.

Und ich musste so unglaublich diplomatisch sein,

um ja nicht die Zoten von letzter Nacht zu wiederholen,

als sie nicht dabei war.

Ich weiss das und es stinkt mir.

Ich weiss nicht ... Vielleicht musst du dein Glas austrinken und gehen.

Vielleicht tut dir meine Philosophie nicht so gut.

Es war eine schlechte Idee, heute in meinen Salon zu kommen.

Du bist mir reingelaufen.

Das ist wohl eine Aufforderung.

Vielleicht tut das deinem Gehirn nicht so gut.

Was ich dir erzähle.

Ich hätte schon lange aufstehen sollen.

Hättest du? - Eigentlich, oder?

Du konntest dich erleichtern. Vielleicht tat dir das gut.

Meinst du, es sei zu spät und du müsstest weiter zuhören?

Wenn dir das guttut ... - Mir geht es ja gut.

Also.

Dann ist ja doch gut, dass ich gekommen bin.

Mit den Kunden kannst du ja nicht so sprechen.

Ach, was ich denen alles erzähle ...

Ob sie es merken oder nicht.

Du sagst ihnen sicher nicht, sie sollen austrinken und gehen.

Die Kunden trinken auch nichts bei mir.

Spätestens, wenn sie mir verleiden, setze ich sie unter die Haube.

Unter die Haube bringen.

Ich wusste nicht, dass der Spruch aus einem Coiffeursalon kommt.

Man bringt die Frauen unter die Haube.

Dann hören sie nichts mehr.

Und du hörst sie auch nicht mehr.

Das ist sicher eine Männererfindung.

* Sie lacht zynisch. *

Ich meine es nicht böse.

Wirklich nicht. Ich mag die blöden Typen ja.

Sie haben es nur noch nie gemerkt.

Vielleicht ... - Gehst du telefonieren?

Ja. Vielleicht kann ich das Glas noch einmal brauchen.

Du gehst telefonieren.

Wenn sie eine Ahnung davon hätte, wer du bist,

könntest du ihr einen Gruss von mir ausrichten.

Aber da du sie anlügen musst, geht das auch nicht.

Hm?

Verrückt: Ich weiss, wer deine Frau ist,

aber sie hat keine Ahnung, dass es mich gibt.

Ich brauche meinen Mantel.

* Fröhliche Mundharmonikaklänge *

* Die Männer klatschen im Takt mit. *

Hey!

* Hupen *

Tschau.

Der weisse Strich, der rote Faden.

Licht!

Es werde Licht, und es ward Licht.

Geht's noch?

* Glockenschlag *

Ruhe will ich! * Glockenschlag *

* Er startet das Auto. *

Wohin musst du? - Nach Tenna.

Steig ein. - Ich weiss nicht.- Komm.

* Hupen *

* Kuhglocken *

Merci.

Bitte.

Mhm, Gschwellti. - Mhm.

Mögen Sie?

Ja, die kriegt man unten ja fast nicht mehr.

Das ist selbst gemachte Mayonnaise. - Selbst gemacht?

Ja.

Setzen Sie sich. Hast du die gemacht?

Nein, meine Mami.

Wer will Kaffee? Wer will Milch? Kalt oder warm?

Ich probiere die Milch. - Kalt oder warm?

Warm, wenn möglich.

Merci.

Und du? - Ich möchte Kaffee.

Kaffee? - Ich kann das selber.

Ätti nimmt auch Kaffee.

Danke. - Bitte.

Gut.

Möchtest du kalte oder warme?

Egal.

Ist das kalte? Dann kalte.

Viel?

So. Danke.

So, greifen Sie zu. - Wollen nicht Sie zuerst?

Nehmen Sie nur.

Ich habe Hunger.

Sind Sie schon lange auf der Fahrt? - Ja, schon ein paar Tage.

Aber ich kann nicht klagen.

Wo hast du ihn aufgegabelt?

Er blieb im Schnee stecken und nahm mich dann mit. - Ja.

Ja, ich fand ...

... so musste sie nicht alles rauflaufen.

Ja, das war nett. - Ja.

Nett ist, dass ich hier essen darf.

Was sind Sie von Beruf?

Kosmetikvertreter.

Ja. Ist das eine Existenz?

Ja, es ist eine amerikanische Firma. Die bezahlt nicht schlecht.

Wie gut ist der Warenabsatz?

Das kann ich nicht genau sagen. Ich zeige nur Muster.

Sind die da unten so hässlich, dass man das braucht?

Jede Frau will schöner als die andere sein.

Das haben unsere nicht nötig.

Hier oben habt ihr schöne Mädchen, da braucht ihr das nicht.

Nehmen Sie. - Merci.

Du bist so still. Hast du dich so erschrocken, als es rutschte?

Nein.

Es hat schon geschüttelt.

Was?

Als es etwas nach hinten ging. - Ah.

Das ist nicht gemütlich.

Das Töchterchen studiert. Ja.

Wir haben nicht genug Arbeit für alle.

Hast du Hausaufgaben?

Ich muss für nächste Woche Lektionen vorbereiten.

Für mein Praktikum.

Du sprichst bald wie die in Chur. - Hm?

Du sprichst bald wie die in Chur.

Du musst nicht alles aufnehmen, was sie sagen.

Sonst verstehen sie sie doch nicht. - Doch, doch.

Ich muss so sprechen, wie sie unten sprechen.

Das begreife ich.

Man muss sich etwas anpassen.

Ja, und dann sind sie weg.

Sie spielt wieder rum, anstatt zu essen.

Wie geht das weiter?

Oha.

Ich kann es nicht flicken.

Schiffbruch. - Mhm.

Mhm.

Gehen Sie oft ins Unterland?

Selten.

Nur, wenn Sie müssen? - Ja.

Bleiben Sie lieber hier oben?

Wir passen nicht so rein. In der Stadt hat man schnell Kopfschmerzen.

Das ist ungewohnt. - Ja, die Luft.

Da hilft auch ein Parfüm nichts.

Haben Sie was gegen Parfüms? - Ja.

Eine Abneigung. - Ja?- Ja.

Und Rasierwasser und so? - Nein.

Das sollte man nicht brauchen müssen. Das ist ja nicht natürlich.

Ja, also natürlich ...

Aber in der kalten Luft hier oben ...

Mit der zarten Haut nach dem Rasieren ...

Da gewöhnt man sich dran. Ohne Parfüm.

Man ist das ganze Jahr braun und ...

Das ist wohl ein Unterschied.

Ich schicke Ihnen eine Packung Parfüm.

Nein, nein. Nein, nein.

Das ist schade ums Geld.

Sonst kommt sie auch noch auf Ideen.

Ja, die Jungen wollen ja auch mit der Zeit gehen.

So ist es.

Jetzt machen wir langsam Feierabend.

Gut.

Ich bin auch langsam müde. - Ja?

Können Sie hier schlafen?

Ja, ja, das geht. Ich habe noch was.

Was ist das?

Ist das Ihr Parfüm? - Ja.

Ja ...

Danke vielmals. Gute Nacht. - Gute Nacht.

Gut? Aber Ihre Idioten dort unten

mit Blasen am Hintern, weil Sie nur rumsitzen ...

Kommen Sie mir nicht so.

Nein.

Nein.

Blasen ... Nein, komm. Ich will überhaupt ...

Ich habe ras-le-bol. Ja, ras-le-bol.

Das ganze Ding kann mich langsam.

Überhaupt. Das Ganze ... Ach, komm.

Ich will nicht noch lange am Telefon diskutieren.

Ich komme vorbei.

Ihr seht es dann. Ich komme und dann wird abgerechnet.

Tschau.

* Anhaltender, surrend-rauschender Klang *

* Anhaltender, surrend-rauschender Klang *

* Dudelsackartige Klänge mischen sich in das bestehende Geräusch. *

* Stimmengewirr *

Er ist doch gar nicht hier. - Ach was.

Komm ... - Der ganze Scheiss.

Ihr sitzt rum und fresst, während wir ...

Siehst du? - Er frisst auch gerade.

Meinst du, er warte auf dich? - Der Alte frisst.

Ich komme, wann ich will. - Er hat Besseres zu tun.

* Unverständliche Gespräche *

* Chillige Popmusik *

* Chillige Countrymusik *

Kannst du einen Franken wechseln?

* Chillige Countrymusik *

Okay. - Was ist mit dir passiert?

Was? - Deine Augen.

Was für Augen habe ich? Müde? - Ja, mit ein bisschen Runzeln.

Ja. Ich schaute früher immer in die Sonne.

Dein Look ist auch etwas schäbig.

Ich habe fünf Jahre in der Wüste gelebt

und immer in die Sonne geschaut.

Wenn ich etwas will, sage ich es. Das habe ich gemacht.

Gefallen dir meine Augen nicht?

Die Augen sind ja nicht gut.

Ja, weisst du ... Nein.

Du kamst wegen der wüsten Augen zu mir?

Ja.

Bist du verheiratet?

Wie? - Bist du verheiratet?

Sag es mir.

Ist das ein Fehler? - Nein.

Ich bin nur am Wochenende zu Hause.

Freuen sie sich, wenn du nach Hause kommst?

Ich freue mich auch. - Da flippen sie aus.

Wie heisst du? - Ruth.

Krieger. - Ruth. Ruth.

Ja, ich heisse Krieger. - Wie?

Krieger. - Das ist nicht dein Vorname.

Nein. Ich heisse Esther. - Nur Krieger.

Ich heisse Esther.

Willst du mir nicht deinen Vornamen sagen?

Rudolf.

Bist du auch verheiratet?

Nein.

Nicht mehr.

Aber ich bin nicht geschieden.

Mein Mann starb vor zwei Monaten.

Nein. - Ja.

Auch das geht vorbei, oder? - Das hat damit nichts zu tun.

Wenn ich mit einem Mann ins Bett will und er mir gefällt,

frage ich deutlich, ob er will oder nicht.

Dann können sie Nein oder Ja sagen.

Er kann Nein ... - Du hast noch nicht gefragt.

Dann frage ich halt jetzt.

Oh, ein Gebiss hat er auch noch.

* Ruhiger Popsong: "Strangers in the Night" von Frank Sinatra *

# Was so inviting. Something in your smile.

# Was so exciting.

# Something in your heart told me I must have you.

# Strangers in the night, two lonely people.

# We were strangers in the night.

# Up to the moment when we said our first hello.

# Little did we know, love was just a glance away,

# a warm embracing dance away.

# And ever since that night, we've been together.

# Lovers at first sight.

# In love forever.

# It turned out so right for strangers in the night.

* Instrumentalsolo *

# Strangers in the night, two lonely people.

# We were strangers in the night.

# Up to the moment when we said our first hello.

# Little did we know, love was just a glance away,

# a warm embracing dance away.

# And ever since that night, we've been together.

# Lovers at first sight.

# In love forever.

# It turned out so right for strangers in the night.

# Doo-doo-doo-doo-doo.

# Doo-doo-doo-doo, doo-doo-doo-doo-doo.

# La-la-la-la.

# Na-na-na-na-na.

# For strangers in the night.

* Spärlicher Applaus * Danke schön. Thank you.

Was macht ihr hier?

Hm?

* Trillerpfeife *

* Trillerpfeife *

* Fröhliche Musik aus der Ferne *

* Trillerpfeife *

* Trillerpfeife *

(Mann) Brüll nur weiter. Soll ich dir eine reinknallen?

* Das Trommeln des Mannes wird immer lauter und rhythmischer. *

Du!

Hey!

* Unverständlich *

Zahlen.

Alles zusammen, oder?

Idiot.

Zwei Zweier ...

21.60 Fr.

Was machst du mit den Orangenschnitzen?

Bitte? - Wirfst du die weg?

* Melancholische Musik *

* Unverständlich *

Meinst du mich? - Nein, den anderen.

Ich habe keine Augen am Rücken.

Oder nicht?

Ich erzähle dir was. - Was?

Der dort läuft mir hinterher.

* Unverständlich *

* Energetische Musik *

Willst du etwas von mir? - Wieso?

Du läufst mir hinterher.

Zufall. Reiner Zufall.

Ich gebe dir Zufall. - Es ist echt Zufall.

Echt Zufall?

Ich habe Feierabend.

Ich auch. - Ich will keine Leute ...

Ich habe nichts zu tun. Ich laufe genauso ziellos rum wie du.

(Mann) Avanti popolo!

Alla riscossa!

Bandiera rossa!

Vincera. Vincera. Vincera.

Avanti popolo!

Vincera.

# Bandiera rossa.

* Gemütliche Musik *

(Mann) Alright.

* Coole Rockmusik *

* Coole Rockmusik *

* Energetische Discomusik begleitet von einer Trillerpfeife *

* Energetische Discomusik begleitet von einer Trillerpfeife *

Ey-ey-ey!

(Mann) Das Schweizer Fernsehen ist ein Mist.

* Stimmengewirr *

Ich werfe Sie unters Auto.

* Unverständlich *

Doch, du kannst runter.

Geh an die Wand.

Geht weg.

* Stimmengewirr *

Was willst du machen? - Hä?- Was willst du machen?

* Stimmengewirr *

(Mann) Radio 24.

Radio 24!

Piratensender!

* Unverständlich *

(Mann) Das kommt alles im Fernsehen.

* Unverständlich *

* Lachen *

* Stimmengewirr *

Du gehst mich nichts an, aber ihn will ich unter dem Auto.

Ich will meinen Frieden.

Es sagt ja niemand was, verdammt.

Den fresse ich ohne Sauce.

Der frisst dich mit Sauce.

Ich fresse ihn mit Sauce. * Stimmengewirr *

(Mann) Je te demande quelque chose. Simplement ...

Komm, ich will Ruhe.

* Unverständlich * Il ne peut pas travailler ici.

Es ist nicht logisch, was er mir ...

Il faut qu'il travaille. Au moins autre mois. Au moins.

* Stimmengewirr *

* Unverständlich *

Araber, komm her. Da.

Da mache ich dir noch etwas. * Stimmengewirr *

Ich mache dir einen Teppich.

(Mann) Comment il parle contre les arabes.

Qu'est-ce que c'est? On est des esclaves ou quoi? Ici?

Ich erzähle dir was.

Solche Araber habe ich schon tausendmal gesehen.

Mhm.

Ich will nichts mehr mit ihnen zu tun haben.

Es ist doch egal, ob das Araber sind.

Bei uns gab es Typen, die genauso drauf waren.

Als ich es nicht mehr aushielt, haute ich ab.

Ich kam nicht mehr aus dem Urlaub zurück.

Noch einmal und ich hätte ihm ...

... voll eine reingehauen.

Aber er hatte ja mehrere Freunde mit sich.

Wenn du zugehauen hättest, wären sie dir auf den Hals gerückt.

Dann hättest du Schwierigkeiten gehabt.

Ja, okay.

Ich will nicht sagen, dass du nicht stark genug bist ...

So eine rein und dann sind sie al dente.

Die anderen hätten geholfen. Dann wäre es dir schlecht gegangen.

Wenn sie sich zusammenrotten, ist alles zu spät.

Das habe ich oft genug erlebt.

Ja ...

Du meinst es gut mit mir. - Ja.

Gut. - Wir unterhalten uns die ganze Zeit.

Soll ich jetzt Danke sagen? - Ne, musst du nicht.

Ich erzähle dir nur ... - Trinken wir einen Kaffee?

Gehen wir einen Kaffee trinken. - Gut.

Okay, machen wir.

Wo gibt es denn jetzt einen Kaffee? - Da zum Bahnhof runter.

In den Sous-sol. Weisst du, was das heisst?

Das ist Französisch. - Souterrain.

Unter der Erde. - Underground.

Da befinde ich mich auch öfters, unter der Erde.

Hm? Alles klar?

Wer bist du eigentlich? - Was?

Wer bist du? - Ich bin Jürgen.

Ich bin Trommler.

Jürgen, nimm einen Schluck. - Mhm.

Was machst du denn überhaupt?

Überhaupt? - Ja.

Tagsüber oder nachtsüber? - Sagen wir mal tagsüber.

Tagsüber verkaufe ich. - Mhm.

Was? - Und nachtsüber ...

* Unverständlich *

Ja.

Ich spiele Schlagzeug.

(Mann) Wir haben noch Platz.

Wir haben noch Platz.

Ich schaue nur, ob wir noch Platz haben.

Ich möchte wissen, wo der Fischer ist.

Dass ich Kulisse mache und so ...

Eine 3'500- bis 4'000-fränkige Steuerrechnung,

und dann meint ihr, ihr könnt das verlochen.

Aber da müsst ihr warten. - Hm?

Sicher.

Wenn ihr die Gangsterwelt habt ... Sie glauben es ja nicht. Hm?

Die haben Zeugs und Sachen.

Also. Sie glauben es ja nicht.

Sie fliegen uns schon lange über die Köpfe weg.

Elektronisch aussortieren.

Die Ausländer futtert man und die anderen lässt man verrecken.

Der, der mir das gestohlen hat ... Und so.

Ich mache das. Ich kann arbeiten, wenn ich muss.

Ich habe noch kein Pulver verlangt.

Ich liess mich ein Leben lang nie von einem fremden Einfluss stören.

Richtig?

Mein Vater war mein Stiefvater, und er war taub.

Er hat im Krieg das Gehör verloren.

Meinen richtigen Vater habe ich nie gesehen.

Der taube Stiefvater hatte kein Verständnis für Musik,

weil er seit seiner Jugend keine mehr gehört hatte.

Das Letzte, was er gehört hat, war der Krieg.

Panzer, Schüsse usw. Ich wollte halt Musik machen.

Mein Vater fand auch, ich solle was anderes werden.

Deiner?

Aber er hat es soweit angenommen. Er hat einen Jungen.- Mhm.

Er soll sich entfalten können.

Ja.

Aber ...

Es gibt entfalten und entfalten.

Ich will keinen Ärger.

Was soll das denn? - Das ist die neue Musik.

Was hat der denn gemacht?

War das die Musik? - Ja.

Der ist auch nicht glücklich. - Anscheinend nicht.

Er hat so einen schönen Kassetten- rekorder und es bringt nichts.

Bist du zufrieden? - Finanzielle Abhängigkeit ...

... wird überbewertet.

Es geht um die eigene Abhängigkeit. Um Unabhängigkeit.

Die Abhängigkeit der Person.

Bist du glücklich? - Ja.

Zumindest bin ich auf dem Weg, glücklich zu werden.

Der da wird es wohl nie.

Ich mag dich. Weisst du das? - Ja.

Ich spreche mit dir.

Solange du möchtest. - Ja.

Zumindest bist du noch in der Lage, das auszudrücken, was du denkst.

Und zu dem zu stehen. Wenn auch verschwommen.

Aber ... - Was ich über dich denke?

Ja, oder überhaupt.

Was macht er da?

Ich spiele mit Leuten in einer Band, in der einfach gesungen wird

und ich als Schlagzeuger nur die Funktion der Musik innehabe.

Das Ganze drückt dann was aus.

Es ist Musik für die Leute, die den Leuten was sagt.

Nicht nur, damit ich dort sitze und trommle

und meinen Spass habe. - Hast du deinen Traum ...

Konntest du deinen Traum realisieren?- Ja, ja.

Klar. Aber noch lange nicht so, dass ich dabei meine Ruhe hätte.

Die will ich eigentlich gar nicht. Das dauert alles unheimlich lange.

Man muss dafür bezahlen,

wenn man wirklich das machen will, was man will.

Wenn man "frei" sein will.

Wenn man wirklich das machen will, worauf man Lust hat,

und sich selbst verwirklichen will.

Hast du keinen Vaterkomplex? - Ne.

Habe ich nicht. - Komplex ...

Ne, habe ich keinen.

Ich habe mich unabhängig von ihm gemacht.

* Jürgen singt und klatscht. *

Bring mich nach Hause, Bub. - Okay.

Wir fahren heim.

Aber gut.

# Somebody loves me.

# I wonder who.

# Somebody loves me.

# I wonder who.

# I wonder who it could be.

# Somebody loves me.

# I wonder who. - # I wonder who.

# I wonder who ... - # ... could it be, yeah.

# Somebody loves me, I wonder who. - # I wonder who.

# I wonder who could it be.

# Somebody loves me.

# I wonder who. - # I wonder who.

# I wonder who could it be.

# Somebody loves me.

# I wonder who.

# I wonder who could it be.

# Somebody loves me, I wonder how. - # I wonder who.

How. - Who.

I wonder why.

Who could it be? - It could be me.

Could be you.

Or who? - # Somebody loves me.

# Somebody loves me. * Trillerpfeife *

# I wonder who. * Trillerpfeife *

Hey. - Was?

# I wonder who could it be. * Hupen *

# Somebody loves me, I wonder who. - # Who.

# I wonder ... - # ... who.

# Who could it be? * Trillerpfeife *

* Sie singen die Melodie. *

# Somebody loves me.

# Maybe ... - # ... you?

Or you?

Do you? You. Who do?

Who? Me? * Sie singen die Melodie. *

* Trillerpfeife *

* Hupen * # Somebody loves me.

# I wonder how. - # I wonder who. Who.

# I wonder how. And why.

# Somebody loves me.

* Er singt die Melodie. *

* Trillerpfeife *

* Hupen *

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