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Zulu
.
Ladies and Gentlemen, in Namen der Levi Strauss & Company
heiße ich Sie alle herzlich willkommen!
Werden Sie heute Zeuge einer patentierten Weltneuheit!
Eine Hose, die selbst der stärksten Beanspruchung widersteht.
Auf mein Kommando werden diese beiden Pferde versuchen,
die Hose innerhalb von zehn Sekunden auseinanderzureißen.
Meine Damen und Herren, es ...
geht ...
los!
Zehn, neun,
acht ...
*packende Musik*
Levi Strauss
Jacob Davis
Fanny Strauss
Annie
*Vogelzwitschern*
Du musst ihre Gier füttern. Schau dir die Menschen an.
Versuch herauszubekommen, was sie unbedingt haben wollen.
Und wenn ich nichts finde? Schaust du genauer.
Auf jedes Detail, die Finger, Kleidung, egal.
Irgendwo wirst du was finden.
*Schweine grunzen entfernt.*
Was wollt ihr denn?
Wir verkaufen Kurzwaren und Stoffe. Wir haben was ganz Besonderes.
Was soll ich denn mit Stoffen? Verschwindet!
Ihr Juden seid doch nur Diebe und Betrüger.
Hast du ein Taschenmesser?
So wie das hier?
Für einen Taler gehört es dir.
*Schritte*
Du sollst dich nicht einlassen mit diesem Judenpack!
Und ihr verschwindet. Seid ihr taub? Haut ab!
Gnädige Frau,
wir haben auch schöne Stoffe im Angebot.
Hey ... Ey!
Wage es nicht, das Haus zu betreten.
Er hat mein Messer geklaut.
Mein Sohn klaut nicht. Und jetzt verschwindet!
*gespannte Gitarrenmusik*
Was für schreckliche Menschen.
Ja, aber aufgeben darfst du trotzdem nicht.
Hast du ihr ... Gerechtigkeit muss sein.
Wir haben heute zwei Leinentücher verkauft.
Und ein Taschenmesser bei den Püttners. Gut.
Heute kam Nachricht von deinen Söhnen aus New York.
Und?
Sie konnten so gute Geschäfte machen,
dass sie den Laden erweitern mussten.
Und sie erkundigen sich, wie es uns geht,
besonders dem Herrn Vater.
*Husten*
Sie sagen auch, ihre Tür steht uns jederzeit offen,
wenn wir den Weg auf uns nehmen würden.
Vater?
Was ist so schlecht an Amerika?
Buttenheim ist dein Zuhause.
Hier hast du alles, was du brauchst.
*Husten*
Ich will mehr vom Leben.
Du ... Du hast keine Ahnung vom Leben.
Jonas und Louis durften auch gehen.
Warum dürfen wir nicht?
Weil du's mir nicht zutraust. Du ...
Sag's ruhig!
Ja.
Ich traue es dir nicht zu.
Du ... Du bist nicht wie Jonas oder wie Louis. Du ...
Und ich bin zum Glück auch nicht so wie du.
Du ...
*starkes Husten von drinnen*
*Keuchen, Krachen* (Rebekka) Hirsch?
Hirsch! Vater!
(schluchzt) Hirsch ...
*melancholische Musik*
Dein Onkel Samuel hat erzählt, der Zar will gegen die Osmanen ziehen.
Man sagt, er will seine Juden loswerden,
indem er sie an vorderste Front schickt.
Du solltest verschwinden.
Ich lasse dich nicht allein.
Jetzt, wo Mutter nicht mehr da ist.
Ich will dich nicht auch noch verlieren.
Dann sollte ich bleiben.
*ernste Musik*
Machen Sie auf!
*Hämmern* Sie sollen die Tür aufmachen!
Jacob, du musst los!
Im Namen des Zaren, Sie müssen die Tür aufmachen! Jetzt!
Wir kommen gleich rein!
Hau ab! - Machen Sie auf!
*Tür öffnet.* Wo ist dein Sohn?
Er wohnt nicht mehr hier. - Wo ist dein Sohn?
Sag dem Zar, er kann mir mal den Buckel runterutschen!
*Schuss, Körper fällt.*
Selber schuld. Störrischer Jude.
*gefühlvolle Musik*
Nein, Papa, lass ihn.
Sei vernünftig.
Dein Hund ist krank. Er leidet nur.
Er kann nicht bei uns bleiben. - Nein, er darf nicht sterben!
Papa, bitte wirf ihn nicht ins Meer!
Glaub mir, es ist das Beste für ihn, er hat große Schmerzen.
Es tut mir leid.
Bitte, Papa, tu's nicht!
Clara ... - Nein!
Deinem Hund geht's nicht gut?
Wenn du möchtest, kann ich mich um ihn kümmern.
Können Sie ihn wieder gesund machen?
Zumindest kenne ich mich mit Hunden aus.
*Hund winselt.*
Mach's gut, Karli. - Wie soll ich Ihnen danken?
Komm.
*Hund winselt.*
*Platschen*
*melancholische Musik*
Und was sagen Sie, wenn sie nach dem Hund fragt?
Dann sage ich, er ist weggeschwommen.
Zu einer Insel mit vielen Hunden.
Hunde können sehr gut schwimmen.
Und Sie?
Was führt Sie aufs Schiff?
Ich würde gern ein Geschäft eröffnen, für Kurzwaren und Stoffe.
Das gibt es doch nicht.
Sie verkaufen Stoffe, und ich bin Schneider.
Das kann doch kein Zufall sein.
Und was sind Ihre Pläne?
Ich plane nicht. Vielleicht die Ostküste, vielleicht San Francisco.
San Francisco?
Wenn es stimmt, was die Leute darüber erzählen,
dann werde dort Träume wahr.
Ich heiße Jacob Davis.
Levi Strauss. Sehr angenehm.
*freundliche Folkmusik*
*Möwenschreie*
*Stimmengewirr*
Entschuldigung?
Oh, Entschuldigung.
Da sind sie.
Jonas! Louis! - Hey!
(Rebekka) Ach!
Hallo.
Hallo. - Herzlich willkommen in Amerika!
Levi. - Gut siehst du aus, Rebekka.
Groß bist du geworden.
Groß ist er geworden. Ich war zwölf, als ihr weg seid.
Stimmt, da warst du noch ein Pimpf.
Kommt, wir gehen.
Euer Gepäck wird geliefert. Komm.
*freundliche Folkmusik*
Wir sind da.
*Ladenglocke*
(Louis) Ja, es geht ums Gold.
Ihr glaubt nicht, wie viele Goldgräber hier jeden Tag landen.
Das sind Hunderte, von überall. - Mehr.
Mehr? Tausende!
Die kaufen hier ein, als gäb's kein Morgen. Auch bei uns,
dann reisen sie nach Westen.
Nach San Francisco, richtig? Erst mal, ja.
San Francisco wächst, wie keine andere Stadt.
Klingt nach einer Stadt für große Geschäfte.
Hört, hört, noch nicht mal 24 Stunden hier
und schon will er eine Dependance aufmachen?
Schau erst mal hier den beiden über die Schulter.
Das kann er doch, oder? - Will er denn?
Kommt, greift zu.
*Ächzen*
Ah.
Ah.
*Specht klopft entfernt.*
*Pferd schnaubt.*
*gemächliche Gitarrenmusik*
*Er ächzt.*
*Pferd schnaubt.*
*entfernte Stimmen*
Planen, Satteldecken, Duck Pants. Alles beste Qualität.
Alles selbst geschneidert. Wie viel?
Die Hose zwei Dollar.
Willst du uns auf den Arm nehmen? Einen Dollar.
Für drei Dollar kriegen Sie zwei. Der spinnt doch.
Hey! Kaufen Sie was oder geben Sie mir meine Waren zurück!
Habt ihr nicht gehört? Gebt mir meine Waren!
Ihr gottverdammten Hurensöhne!
Los, an die Arbeit!
Sie müssen sie entschuldigen,
der Fluss hat zuletzt kein Gold hergegeben.
Das schlägt ihnen aufs Gemüt.
Verstehe. Zwei Dollar will er.
Zwei Dollar?
Alles beste Qualität. Alles selbst geschneidert.
Du bist Schneider? Ja.
Du kümmerst dich um kaputte Zelte und Kleidung.
Siehst du die Hütte da? Das ist meine.
Die Frau übrigens auch.
Im vorderen Teil kannst du dich einrichten.
*ruhige Gitarrenmusik*
Hier notierst du den Artikel und die Summe.
Und hinten gibt es ein Register,
da sind alle Produkte aufgelistet.
(Kundin) Da wird sich meine Mutter freuen.
Viel Vergnügen damit. - Danke.
Also hier trage ich die Ware ein? Ja.
Kommst du zurecht? Ja.
Dahin bitte.
Es kommen noch mehr. Kannst du die auspacken und eintragen?
Kein Problem.
Hast du Fragen?
Nein.
Na dann.
Lass uns ein zweites Geschäft aufmachen.
Was? In San Francisco, nur wir beide.
Komm erst mal an und gib uns hier eine Chance.
(Menge) Fünf, vier,
drei, zwei, eins ...
Alles Gute zum Geburtstag! - Danke, danke, danke.
Danke, danke, danke. Danke.
*beschwingte Klaviermusik im Laden*
Happy Birthday.
Danke, mein Lieber.
Alles Gute zum Geburtstag!
Und danke für alles.
Ist nicht der Rede wert, mein Liebes.
Louis. - Hey!
Happy Birthday! - Vielen Dank.
Happy Birthday. - Vielen Dank.
Das ist meine Schwester Fanny. Sieht sie nicht umwerfend aus?
Danke, es hat mich sehr gefreut. Schönen Abend noch.
*beschwingte Musik und Stimmen von drinnen*
Die Nächte in New York sind anders als zu Hause.
Verzeihung, habe ich Sie erschreckt?
Keine Sorge, dazu braucht es schon mehr als freundliche Worte.
Zumal, wenn ich betrunken bin.
Ach so? Sie machen gar nicht den Eindruck, als wären Sie betrunken.
Da täuschen Sie sich mal nicht.
Ich hatte Angst vor dieser Stadt.
Wieso?
Ich komme aus einem Dorf bei Memmingen.
Aber ich habe mich getäuscht,
diese Stadt ... beruhigt mich auf eine ganz wunderbare Art.
Dann hoffe ich, dass diese Stadt auch auf mich diese Wirkung hat.
Sie kommen nicht von hier, oder?
Nein. Merkt man das? Ja.
Und woran?
An Ihrem Blick.
An Ihrer Art, wie Sie beobachten.
Sie sind neugierig. Das mag ich.
*zarte Musik*
Fanny Strauss.
David Stern mein Name.
Ich hoffe, wir sehen uns bald wieder.
*Tür wird geöffnet.*
Du bist ja noch wach? Mhm.
Dann hättest du noch mitfeiern können.
San Francisco. Da willst du also immer noch hin?
Du riechst nach Alkohol. Na und?
(seufzt) Ich werde niemals einen finden,
der so gut zu mir passt wie du.
Weißt du das eigentlich? Ob du das eigentlich weißt?
Oh nein, bitte, hör auf. Hör auf, bitte! Fanny.
Gut, ich komme mit nach San Francisco.
Aber nur unter einer Bedingung.
Wir gehen als Mann und Frau.
Was sagst du?
Und du willst wirklich gehen?
Ja.
Ich werde nicht mitkommen.
Warum?
Ich mag New York.
*sanfte Musik*
Für dich zum Abschied.
Mein letztes Hemd.
Jetzt ist es dein letztes Hemd.
Das ist ein Scheck über 100 Dollar.
Steck ihn ein. Ich bin gut versorgt hier.
*gefühlvolle Musik*
Ich vermisse dich jetzt schon.
*Sie räuspert sich.*
Viel Glück.
Euch auch.
*Grölen*
*unverständliches Stimmengewirr*
*Grölen*
*Schritte*
Ah, die Stoffe.
Sie können sie hierhin legen. Danke.
Er zwingt Sie hierzubleiben.
Und trotzdem haben Sie Leidenschaft.
*Schuss, Grölen*
Woher kommen Sie?
*Schuss* Aus Riga.
Ich komme auch aus einer Stadt am Meer. Aus Stettin.
*Grölen*
Ähm ... Verzeihung? Mhm?
Bitte lachen Sie mich nicht aus ...
Ich lache Sie nicht aus.
Ich kann blind einen Faden durch ein Nadelöhr ziehen, aber ...
ich kann nicht lesen.
Eine Hose für Mr. Parker. Die Größe kennen Sie ja.
Eine Hose für Mr. Valentine.
Vier Satteldecken, brauchen sie am Montag.
Und eine Zeltplane.
Danke.
Ach, und äh ...
Bitte sagen Sie es nicht Ihrem Mann. Er ist nicht mein Mann.
Noch nicht.
Möchten Sie's lernen? Also, ich meine, das Lesen.
Ich könnte es Ihnen beibringen.
Sehr gerne.
*sanfte Gitarrenmusik*
Auf Wiedersehen. Auf Wiedersehen.
*Schiffshorn*
*Möwenschreie*
*Stimmengewirr*
Verzeihung? Mr. Levi Strauss?
Ja? G. S. Goodman.
Ich soll Ihnen hier behilflich sein. Wer sagt das?
Ihr Bruder, Mr. Louis Strauss. Er hat mir telegrafiert.
Halbbruder.
Ich kümmere mich um die Belange der Firma hier.
Angenehm, Mr. Goodman.
Ganz meinerseits.
Gut, dann folgen Sie mir. Die Sacramento Street ist um die Ecke.
Wie bitte? Die neue Dependance.
Ah ja. Bitte.
Johnson, ein sogenannter Stoffmarkt,
hier die Straße runter.
Natürlich nicht zu vergleichen mit Ihrem Business.
So schön es hier am Tage ist, nachts ist es gefährlich.
Ihr Bruder hatte mich gebeten, mich nach einem Gebäude umzuschauen.
Da oben könnten Sie schlafen.
Was sagen Sie? Sind Sie zufrieden?
Ja.
Aber ich habe nicht erwartet ...
Dass Ihre Brüder einen Aufpasser anheuern?
Hat mein Halbbruder Sie engagiert? Für länger?
Nein, erst einmal nur für heute.
Kommen Sie erst mal in Ruhe an. Ich komme morgen wieder.
Warten Sie, Mr. Goodman.
In San Francisco gibt es 160 Hotels, 66 Restaurants
und Kaffeehäuser, 20 Badehäuser und jede Menge Schneidereien.
Äh ... Genau.
Lassen Sie uns loslegen. Sie sind doch engagiert.
Also ... Nach Ihnen.
Kommen Sie.
*belebte Gitarrenmusik*
Vor ein paar Jahren lebten hier 600 Seelen. Dann kam der Goldrausch.
25.000 Menschen in einem Jahr, jetzt über 40.000. Unglaublich.
Da kommt keiner hinterher, auch kein Gesetz.
Für 50 Cent tue ich alles. - Lass den Herren in Ruhe.
Haben Sie doch ein Herz!
Was ist das?
Der Cosmopolitan Club. Die erste Adresse der Stadt.
Vergessen Sie es, da kommen Sie nicht rein.
Wer sagt das?
Erst wenn man's geschafft hat.
Oder wenn du was verkaufen willst.
*belebte Gitarrenmusik*
Mr. Strauss, warten Sie, das ...
Servietten, Tischdecken, Bestecke.
In Spitzenqualität, direkt aus New York.
Und hier ist die Preisliste.
Ich gebe Ihnen einen Nachlass bei einer größeren Menge.
Sie kaufen vom Importeur, das ist Ihr Vorteil.
Und Ihre Ware ist noch auf See? Ja, ich erwarte sie in wenigen Tagen.
Allerdings ist die Ware zur Hälfte vergriffen.
Wenn Sie nicht bestellen, könnten Sie leer ausgehen.
Das Risiko gehe ich gern ein.
Ich bedanke mich für Ihre Zeit, Mr. Bell.
Oh ...
Darf ich?
Ja, das ist ein sehr feiner Stoff.
Aber nicht leicht in der Wäsche.
Schauen Sie ...
Leinen. Fein gearbeitet, und wenn Sie wollen, auch bestickt.
Den können Sie kochen, ohne dass er Schaden nimmt.
Kommen Sie wieder, wenn Sie die Ware haben.
Wenn ich das sehe, können die Herren das auch.
Einen schönen Abend.
Wiedersehen.
Warten Sie.
Kennst du dieses Gesicht?
Wir machen's so, ich bestelle zehn Decken.
Halten die, was Sie versprechen, führen wir dieses Gespräch fort.
Sehr gerne.
Das werden Sie nicht bereuen.
*Schritte, Tür wird geöffnet.*
"Liebe Fanny,
nun endlich finde ich die Muse, dir zu schreiben."
*Klopfen*
Sie sind Levi Strauss, richtig? Ja. Und wer sind Sie?
Ich bin Mr. J. C. Eddy. Das hier ist mein Sohn Henry.
Henry, sei so lieb und gib diesem Herrn die Hand.
Mr. Strauss. Angenehm.
Sie gedenken, sich hier niederzulassen?
Sie sind gut informiert.
Mr. Strauss ...
Wenn ich hier nicht für Ordnung sorgen würde,
hätten Sie schon in den Lauf einer Smith & Wesson geschaut.
Verstehen Sie mich?
Das hier ist meine Stadt.
Ich war schon hier, da gab's ein paar Zelte und man hat sich erwürgt.
Mein lieber Sohn Henry ist in so einem Zelt geboren.
Stimmt's, Henry?
*Donnergrollen*
Und was kann ich für Sie tun, Mr. J. C. Eddy?
Bronchien. Sie sollten das Rauchen aufgeben.
Sie haben ja so recht!
Henry, sei so lieb und erklär's dem Herren.
Mein Vater kümmert sich darum,
dass Ihnen nichts passiert, und Sie revanchieren sich dafür.
Revanchieren?
Zehn Prozent Ihres Umsatzes, und Sie sind hier sicher.
Niemand wird Sie behelligen.
Ich danke Ihnen, Mr. Eddy, aber ich kann gut auf mich aufpassen.
Ich wünsche einen schönen Abend.
Wie Sie meinen.
Ich wünsche Ihnen viel Glück hier.
Komm, Henry.
*ruhige Gitarrenmusik*
*Er spricht hebräisch.*
*Er spricht hebräisch.*
*Die Frauen sprechen hebräisch.*
(Männer) Amen.
(alle) Schabbat Schalom!
*Stimmen von nebenan*
(Frederick) Ich kann's nicht mehr hören!
Was ist los, hä? Nein, bitte ...
Hast du was anzuziehen, ja? Ja!
Halt's Maul! Sei ruhig! *Schläge*
*Möwenschreie*
Was machen Sie da? Morgen, Mr. Strauss.
Haben Sie gut geschlafen? Danke, ja. Was ist das?
Das Firmenschild. Das Firmenschild?
Sie brauchen doch ein Firmenschild.
Ja ja, natürlich. Ich habe Ihnen Kaffee mitgebracht.
Nehmen Sie sich ruhig.
Wollen Sie auch? Nein, danke.
Sie hatten gestern noch Besuch? Mr. Eddy und sein Sohn, richtig?
Was haben Sie zu ihm gesagt? Ich habe sie weggeschickt.
Das ist doch ein freies Land. Ich zahle kein Schutzgeld.
Mr. Strauss, ich glaube nicht, dass das so eine gute Idee war.
Ich habe nicht nach Ihrer Meinung gefragt.
Wie Sie meinen.
Was soll denn draufstehen auf dem Schild?
Levi Strauss & Co.?
Sie wollen unbedingt eine Arbeit. Ich glaube, Sie sind ein guter Chef.
Schreiben Sie "Strauss Brothers & Co." Sie können schreiben, oder?
Natürlich. Ich kann auch rechnen.
Ich könnte die Buchhaltung machen.
Vielen Dank für den Kaffee.
(Mann 1) Was soll denn das?
(Mann 2) So geht das nicht mehr weiter.
(Mann 3) Nee, das machen wir nicht.
*Stimmengewirr*
Ganz schön was los hier heute, hm?
Jude William, Herausgeber des Daily Evening Bulletin. Sehr erfreut.
Levi Strauss, Kurzwarenhändler. Auch erfreut.
(Mann) Spinnt der? Wissen Sie, was hier los ist?
Der da ist los.
Mr. Eddy?
Sie kennen ihn, hm? Wir hatten bereits das Vergnügen.
Habe ich schon gehört. - Der Nächste, bitte.
Name, Firma?
Levi Strauss. Strauss Brothers & Co.
Guten Tag, Mr. Strauss. Guten Tag.
Wie geht's Ihnen? Gut.
So, Transport, Lagerung, Werftgebühr.
Das macht 120 Dollar. 120 Dollar?
Tut mir leid, seit gestern beträgt die Werftgebühr 50 Dollar.
Ich habe nur 70 Dollar.
Dann müssen Sie die Ware leider hierlassen.
Ich habe die Ware verkauft. Ich muss sie ausliefern.
Wie gesagt, es tut mir leid, Mr. Strauss.
Würden Sie bitte zur Seite treten?
Der Nächste, bitte.
Warten Sie. Einen Moment.
*Münzen klimpern.*
*gespannte Musik*
Was ist das?
Ein Scheck.
Über 100 Dollar.
Sie können die Ware da drüben abholen.
Name, Firma?
(Mr. Eddy) Es gibt Regeln, an die halten wir uns.
Es gibt keine Ausnahme, stell dich da an.
Entweder du bezahlst oder die Ware bleibt hier. Wie immer!
Sehen Sie? Mr. Eddy denkt, er kann sich alles erlauben.
Ich arbeite an einem Artikel über ihn
und könnte die Aussage eines Geschäftsmannes gut gebrauchen.
Wie viel hast du?
Ich fürchte, da bin ich der Falsche.
Verstehe.
Einen schönen Tag noch, Mr. William. Ebenso.
Ähm ... Mr. Davis?
Hallo, ja, das hat mir ein chinesischer Heiler gezeigt.
Mein Rücken, ich sitze zu viel. Und hilft das?
Äh ... Ja, manchmal.
Soll ich Ihnen helfen? Oh nein, sonst verreißen Sie sich auch noch.
Ah ...
*Scheppern* Oh.
Bei Ihnen alles in Ordnung?
Sie haben da am Auge ... Darf ich?
*Tür quietscht.* Annie?
Was ist denn hier los?
Ich habe Mr. Davis nur neue Stoffe gebracht.
Da hat sie den ganzen weiten Weg auf sich genommen ...
Nur für mich.
Das kann nicht jeder von sich behaupten, dass die Frau ...
für einen um die ganze Welt gereist ist.
Ja.
Für Sie reist keine Frau um die ganze Welt.
*Stöhnen* Alles in Ordnung?
(stöhnt) Oh ...
Ich weiß, dass du scharf auf sie bist, du mieser kleiner Schneider.
Lassen Sie mich los!
*angespannte Musik*
Lass ihn los.
Du sollst ihn loslassen.
*Jacob röchelt.*
Wenn du noch einen Schritt näher kommst,
erschieße ich dich.
Ich bringe dich um.
Bleib ... stehen.
Bleib ... stehen!
Du Schlampe.
Can't find what you're looking for?
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