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Es gibt jene, die sagen werden, er sei ein Hüne von einem Mann
und besäße die Kraft von zehn und die Schnelligkeit von hundert.
Ein Wikingerkrieger mit einem Herzen von Gold.
Und einer Faust aus Eisen.
Aber im Grunde ist er viel mehr als das.
Im Grunde ist er das, was seine Geschichte erzählt.
Denn die Geschichte eines Mannes ist alles, was er hat.
Sohn von Ekgtheow,
Gefolgsmann von Hygelac,
Herrscher der Geaten.
Das ist die Geschichte von Beowulf.
Wie lange werdet ihr von dem Untier schon angegriffen?
Seit der letzten Ernte, seit fast einem Jahr.
Da, hört Ihr? Es macht sich bemerkbar.
Es weiß, dass wir kommen. Das ist ein gutes Zeichen.
Ein gutes Zeichen? - Hier lebt es also?
Ja, dort. - Könnt Ihr mir sagen, wie es aussieht?
Das ist unmöglich, wir haben es nie gesehen.
Sein Enkelkind hat es verschleppt, mein Enkelsohn wurde von ihm angegriffen
und tödlich verwundet zurückgelassen.
Finn? Geh sofort weg von da!
Mein Herr, Ihr wollt dem Ungeheuer ohne Euren Helm gegenübertreten?
Ich werd ihn nicht brauchen. Gib mir die Fackel.
Halte dich von ihm fern, ich traue ihm nicht.
Er riecht seltsam. - Ja, mein Herr.
Was ist, wenn er nicht zurückkommt? - Er kommt immer zurück.
Es ist tot!
Ja! Beowulf! Beowulf! - Beowulf! Beowulf!
Grendel erwartet uns.
Los, fass mit an! - Hier rüber!
Hier ist noch Platz! - Ja, so ist gut.
Komm her! - Und die Ladung gut festmachen!
Und die Kisten unter Deck! - Wo ist das Trinkwasser?
Kommt schon, Männer, hissen! - Vergesst die Kisten nicht!
Beeilt euch! - Macht die Fackeln an!
Erhebe dich, Beowulf!
Deine Tage waren vom Glück gesegnet. - Wie Eure, mein König.
Dein Ruhm und deine Abenteuer eilen dir voraus.
Dein Heldentum scheint zur Legende zu werden,
aber jetzt wirst du gegen Grendel kämpfen.
Ein Ungeheuer, das einem ganzen Königreich das Rückgrat gebrochen hat.
Die Bestie hat schon zu lange ungestraft gemordet.
Ich werde zwölf Eurer besten Männer mitnehmen.
Nur für den Fall, dass es zu Missverständnissen kommt.
Ich bin der Ansicht, Finn hat auf dieser Reise nichts verloren.
Es ist nur, ich hatte Beowulf gebeten mich mitzunehmen.
Ich möchte es Euch gegenüber nicht an Achtung fehlen lassen,
aber wie soll ich je ein großer Krieger werden, Onkel, wenn ich...
Wenn ich hier bleibe und Frauen und Kinder bloß gegen den Südwind verteidige?
Ihr habt mein Wort, mein König. Es wird ihm kein Leid geschehen.
Dein Wort gilt, und du hast es zu halten.
Jetzt möchte ich dir noch etwas geben, und zwar eine Waffe.
Aber ich habe doch mein treues Nägling, mein König.
Du wirst aber mehr als ein Schwert brauchen, um diese Bestie zu besiegen.
Gut, gebt es ihm.
Versuche, das Beiboot da drüben zu treffen.
Sie wird mir gute Dienste leisten.
Ich bestehe darauf, dass du sie benutzt.
Diese Waffe wird dir die nötige Kraft geben, die du brauchst,
um deinen Gegner zu besiegen.
Geh! Geh und besiege das Ungeheuer!
Und kehre unversehrt zu uns zurück.
Ja, mein König.
Danke, Onkel.
Heil, Sigmund! Sind die Götter bei dieser Reise auf unserer Seite?
Heute früh vor unserer Abreise sah ich zwei Raben vor dem Fenster sitzen.
Das ist ein gutes Omen.
Zwischen deinem Raben und des Graubarts Weisheit
werden wir die See sicher überqueren.
Dieser Sturm macht mir Sorge.
Ich bin sicher, es ist nichts, womit unser mächtiger Schiffsführer
nicht fertig werden würde.
Ich kannte seinen Vater, König Skild.
König Hrotgar selbst war einmal ein wilder Krieger,
bis die Bestie Grendel sein Königreich in die Knie zwang.
Woher wisst Ihr, dass es Grendel überhaupt gibt?
Geschichten bedeuten doch nichts, das sind bloß Lügen. Sie sind nicht wahr.
Kommt ein Mann ans Ende seiner Tage, junger Finn,
ist seine Geschichte alles, was er noch hat.
Durch seine Geschichte wird man sich an ihn erinnern.
Durch sie kann ein Mann ewig leben.
Nun, König Hrotgar...
König Hrotgar war einst ein gefürchteter Krieger.
Hrotgar war der Sohn eines Adelsgeschlechts,
das sich seinen Titel in blutigen Kämpfen erworben hatte.
Nach vielen Siegen beschloss Hrotgar, eine mächtige Halle zu bauen.
Eine Stätte für all seine kraftvollen Krieger,
die höher in den Himmel streben sollten,
als alles, was die Menschen bis dahin gekannt hatten.
Er nannte sie Heorot.
Nichts war seit dem römischen Imperium so mächtig gewesen.
Seine Königin, Königin Onela, war eine Frau,
von deren Schönheit man in allen Reichen sprach.
Seine Söhne, Prinz Anferth und Prinz Renn, diese Jungen, noch jünger als du,
Finn, sollten die Herrschaft übernehmen, wenn für den König die Zeit gekommen war,
ins Totenreich hinüber zu gehen.
Aber diese Zeit war noch weit entfernt.
Das war die goldene Zeit von König Hrotgars Herrschaft.
Es ist spät geworden, junger Finn.
Du musst schlafen.
Nein, erzählt mir, was als Nächstes geschah!
Ich habe gedacht, Geschichten bedeuten nichts?
Bitte.
Es war eine unvergleichliche Feier.
Aber all die Freude und das Lachen waren für eine verlorene Seele zu viel.
Grendel, in seiner Schlechtigkeit, hasste den Klang des Lachens und der Musik,
die von Heorot herüber schall.
Halb Mensch, halb Bestie, streift Grendel in den Mooren und Wäldern umher.
Und so lebt er als Gefangener in seiner eigenen Hölle.
Ein Nachfahre Kains, der seinen Bruder Abel erschlagen hatte.
Ein Spross der Nafnatur-Riesen, die die große Sintflut überlebt hatten.
Als die Nacht kam, war das Fest zuende,
und Grendel machte sich auf nach Heorot.
Als der Morgen graute, kamen die Trauer und die Tränen für die Toten.
Die Dänen waren nicht in der Lage, Grendel aufzuhalten.
Und so fuhr das Ungeheuer fort und hörte nicht auf,
Heorot Nacht für Nacht anzugreifen.
König Hrotgar hielt düsteren Rat mit seinen Soldaten ab, die vorhatten,
die Bestie bei seiner Rückkehr in einen Hinterhalt zu locken.
Die schöne Königin Onela verfiel mehr und mehr dem Wahnsinn,
während Grendel im Königreich wütete.
Die Zeit verging, und der einstmals starke König
alterte weit über seine Jahre hinaus.
Das ganze Land war mit Verzweiflung erfüllt.
Bis der König gezwungen war, Heorot aufzugeben
und in das Dorf seiner Untertanen zu ziehen.
Aber damit war der Zorn Grendels nicht gestillt.
Die Söhne des Königs, Renn und Anferth, wollten Rache für ihren Vater nehmen.
Jedoch im Kampf gegen das Ungeheuer ließ Anferth auf Grund seiner Feigheit
seinen Bruder im Stich, der bestialisch von Grendel getötet wurde.
Der Ruhm von Hrotgars Haus war nun durch den Wahnsinn der Königin
und das Blut seines jüngsten Sohnes befleckt.
Der einstmals so große König versank im Elend.
Wir werden die Bestie bekämpfen und siegreich sein.
Ich habe ihr gesagt, sie sollte sich in ihrem Alter noch nicht so viele Gedanken
um Jungs machen. Mir erscheint es viel zu früh, findet Ihr nicht auch, meine Königin?
Sie hat noch nicht einmal richtige Schuhe an, habe ich nicht recht?
Wir haben Halbmond.
Verzeiht, meine Königin, ich habe nicht gehört, was Ihr gesagt habt.
Weil du getratscht hast.
Ist dir die Bedeutung des Halbmondes entgangen?
Vegebt mir, meine Königin, ich bin dessen nicht würdig.
Oh Ingrid, nicht doch. - Verzeiht, meine Königin.
Wir haben Halbmond!
Das bedeutet... - Ja, meine Königin?
Das bedeutet, meine letzte Vision war vor einem Monat.
Die Zeit ist gekommen, es ist so weit.
Ja, meine Königin. - Ich muss den König sehen.
Seid Ihr sicher, meine Königin?
Mein König!
Ah, du meine geliebte Königin. - Ich konnte es sehen.
Was ist bloß aus dir geworden, mein wahnsinniges Weib?
Ich habe es gesehen. - Schon wieder eine Vision?
Männer werden kommen.
Männer werden kommen?
Das ist nunmal der Lauf der Dinge, es kommen immer Männer und gehen wieder.
Mein König!
Diese kommen, um Euch um eine Audienz zu ersuchen.
Ihr müsst sie wie Freunde behandeln. Diese Männer sind edel
und kommen mit einem großen Vorhaben.
Ja, natürlich. - So begreift doch!
Die Zeit ist reif! Die Männer sind da!
Und wenn sie um eine Audienz ersuchen, müssen sie wie Freunde behandelt werden.
Diese Männer, mein Gemahl, sind edel und kommen mit einem großen Vorhaben.
Welches Vorhaben, mein Weib?
Warum sollten solche Edelmänner in ein Land kommen, das so dunkel
und verflucht ist wie das unsrige?
Sie kommen, um das zu retten, was so verzweifelt nach Rettung schreit.
Unser Königreich... - Nein!
Nicht nur unser Königreich, mein Gemahl.
Diese Männer kommen, um unsere Seelen zu retten.
Löscht das Feuer!
Ich kann nicht mehr!
Beowulf, der Sturm ist gekommen, um uns alle zu töten. Die See hat uns getäuscht!
Vorsicht, die Segel!
Feuer! - Vorsichtig!
Feuer! Passt auf! - Bleibt auf euren Posten!
Feuer, Männer, Feuer! Löscht sofort das Feuer!
Kommt her! - Dreht das Schiff steuerbords! Steuerbords!
Hauptsegel wenden! Einholen!
Finn, nach unten mit dir, ich kann dich hier nicht gebrauchen!
Aber ich kann helfen!
Hygelac hatte recht damit! Die Götter sind zornig,
ich hätte dich nicht mitnehmen sollen. Nun geh! Geh schon!
Wir müssen das Feuer löschen! - Wasser!
Mann über Bord! - Passt auf!
Bleibt auf euren Posten! - Sigmund!
Bitte hilf mir!
Ist das alles, was ihr Götter uns entgegenschleudern könnt?
Ist das alles, was ihr habt?
Schmeiß das Seil! - Ich kann nicht mehr!
Halt dich fest! - Bleibt bei den Segeln!
Land!
Du hast mich geweckt! Ich hätte nicht übel Lust, deinen Kopf zu fordern, Wulfgar!
Ein Schiff nähert sich uns.
Ein Schiff? Du weckst mich wegen eines Schiffes?
Hast du denn nichts besseres zu tun, Wulfgar?
Sie haben keine Flagge gehisst, mein Herr.
Soll ich die Bogenschützen alarmieren?
Nein. Lass sie ans Ufer kommen, wir haben eine Überraschung für sie.
Sie sollen erfahren, wie wir unsere ungebetenen Gäste behandeln.
Ich muss um Audienz bei König Hrotgar ersuchen.
Wie ich es mir gedacht habe, wir werden verfolgt.
Ja, eine ganze Weile schon, ist mir auch aufgefallen.
Wenn sie uns verfolgen, warum greifen sie dann nicht an?
Wer weiß? Vielleicht wissen sie nicht, was sie von uns halten sollen.
Seht es als gutes Zeichen an.
Es kommt von dort hinten.
Ich sehe etwas.
Zusammenschließen! Kreisformation! - Kreis! Kreisformation!
Sigmund, gib mir die Waffe des Königs!
Das ist eine interessante Waffe, findest du nicht auch, Wulfgar?
Wenn man bedenkt, dass Feuer das einzige ist, das es fürchtet?
Heil! - Heil!
Wessen Haus dient Ihr? - Wer fragt das?
Ein einfacher Wächter, der keine Angst hat, an diesem Tag zu sterben.
Wir haben keinen Streit mit dir, Wächter.
Dieses zu entscheiden obliegt wohl mir. Wir sahen Euer Schiff ankommen.
Es ist sehr gewagt von Euch, am helllichten Tag
und ohne Vorankündigung hierher zu kommen.
Eure einzige Referenz ist diese neuartige Waffe, dir Ihr tragt.
Ich wiederhole die Frage: Wessen Haus dient Ihr?
Wir sind die Geaten, wir folgen Hygelac.
Und welche Angelegenheiten führen Euch an die Küsten Dänemarks, ihr Geaten,
die Hygelac folgen und die zum Kriege gekleidet sind?
Wir ersuchen um eine Audienz bei König Hrotgar, dem großen Herrscher der Dänen.
Um das zu schaffen, müsst Ihr erstmal an mir vorbei.
Dann seid so gut und tretet beiseite, damit wir König Hrotgar aufsuchen können.
Was für ein Wächter wäre ich wohl, wenn ich Euch so einfach gestatten würde,
meinen König aufzusuchen?
Ohne, dass meine Männer und meine Wenigkeit Euer Begehr eingefordert hätten?
Betrachtet Eure Forderung als eingelöst.
Wir stellen keine Gefahr für Euch und Eure Landsleute dar.
Wir sind auf der Suche nach der großen Bestie, Grendel.
Grendel? Das wäre ja mal was. Wie lautet Euer Name?
Wie lautet der Name Eures Vaters? - Meines Vaters Name war Ekgtheow.
Ekgtheow?
Wenn Ihr behauptet, der Sohn Ekgtheows zu sein, dann seid Ihr mit Sicherheit Beowulf.
So ist es.
Der Geatenkrieger, der von den Riesen gezeugt wurde,
der Kraft und Mut von 30 Kriegern besitzt.
Euer Ruf eilt Euch voraus.
Wie Ihr wünscht, Beowulf der Geaten, Sohn Ekgtheows. Ihr sollt Eure Audienz erhalten.
Aber es ist komisch.
Ich hätte mir Euch größer vorgestellt.
Nehmt ihre Waffen.
Sagt meinem Vater, dass er einen Gast hat.
Was ist denn mit denen los?
Vielleicht macht es ihnen Angst, wie du aussiehst, Olf.
Oder auch wie du riechst.
Hört ihr? - Was?
Keine Kinder, kein Spielen, kein Lachen.
Ich verstehe das nicht, warum haben alle solche Angst?
Sigmund? Ich spüre, dass hier etwas Dunkles ist.
Mehr als nur ein Ungeheuer.
Die wissen nicht, ob sie sich freuen sollen, uns zu sehen.
Ja, hier gibt es mehr, als man auf den ersten Blick erkennt.
Etwas tief verborgenes.
Seid auf der Hut.
Heil Hrotgar!
Heil Beowulf!
Ist es möglich? Ekgtheows Sohn schon so erwachsen.
Mein Vater sprach voller Zuneigung von Euch, großer König.
Und die Legende deiner machtvollen Taten und Größe ist dir vorausgeeilt, Beowulf.
Ich jedoch besitze keine Macht und Größe mehr.
Eine Geißel hat mein Haus befallen.
Und einen fürchterlichen Tribut gefordert.
Ich fürchte, es ist nur eine Frage der Zeit, bis wir am Ende sind.
Aber verratet mir doch, warum Ihr zu uns gekommen seid.
Der Name Grendel hat unser Land erreicht. Seeleute bringen Geschichten,
dass die viel gepriesenen Hallen von Heorot verlassen wären,
dass Männer von diesem gierigen und bösen Biest, dessen Blutrausch kein Ende kennt,
brutal abgeschlachtet wurden.
Leider sind die Geschichten wahr.
Ich bin gekommen, um die Größe Eures Namens wiederherzustellen.
Und den Ruhm Eures Königreichs.
Und wie willst du das schaffen?
Ich werde Grendel, diesem großen, gefürchteten Ungeheuer,
endgültig den Garaus machen.
Ja, aber viele Männer haben schon versucht, Grendel zu töten.
Alles Helden, gestorben sind sie trotzdem.
Aber nicht Beowulf von den Geaten.
Vater, Grendel hatte angegriffen,
aber Beowulf hat ihn mit einer neuartigen Waffe abgewehrt.
Was ist das für eine Waffe?
Sie ist in der Lage, einen Pfeil mit der Kraft von 100 Männern abzuschießen.
Wir haben viele Waffen ausprobiert, um diese Bestie zu töten,
aber bisher war keine erfolgreich.
Nichts für ungut, Beowulf,
niemand zweifelt an deiner Geschicklichkeit mit dem Schwert
und vielleicht auch mit dieser neuen Waffe.
Aber der Blutdurst dieses Monsters ist unstillbar.
Ja, mein König.
Prinz Anferth scheint mir nicht vertauenswürdig.
War er es nicht, der seinen Bruder betrogen hat?
Ja. Er ist nicht dem Geiste nach als Edel- mann geboren worden, nur dem Blute nach.
Ihr werdet sicher mit ihm fertig. - Es ist nicht Anferth, der mir Sorgen macht,
es ist der König, der mich beunruhigt. Ich glaube, dass er etwas verbirgt.
Willkommen auf Heorot, Beowulf.
Gefallen. Und dennoch, ein Abglanz seiner Herrlichkeit hat sich bewahrt.
Grendel hat hier öfter gespeist als ich.
Unser Leben ist durch seinen Hass zerstört worden.
Das Einzige, was diese Bestie niemals anrührt, ist der Thron.
Er weiß, dass Gottes Urteil ihn tot niederstrecken würde,
sollte er sich ihm jemals nähern.
Also, wie lautet dein Plan, Beowulf?
Ihr sagtet, Grendel würde nur angreifen, wenn Gelage oder Feste sind.
Ja, wenn die Bäuche unserer Krieger voll und sie trunken vor Met sind.
Er wird von Klang des Willens und der guten Wünsche der Menschen angezogen.
Dinge, die er in seiner Bösartigkeit unmöglich begreifen kann.
Dann ist das seine Schwäche. So werden wir ihn zu uns locken.
Wir werden ein Festgelage vorbereiten.
Heute Nacht soll in diesen Hallen nicht das Blut der Dänen fließen,
sondern das Blut von Grendel. - So bereitet das Fest vor!
Heil dir, Beowulf! Heil Beowulf!
Heil Beowulf! Heil Beowulf! Heil Beowulf!...
Trink nicht so viel, ich werde dich im Kampf brauchen.
Ich bin immer bereit zu kämpfen.
Und ich kämpfe besser, wenn ich betrunken bin.
Ja. Ja, ich weiß.
Ein Trinkspruch auf Beowulf, dafür,
dass er uns in die große Halle von Heorot geführt hat!
Es reicht, du betrunkener Narr!
Lasst uns das Fest beginnen.
Heute Nacht ist es so, als wäre mir die Last vieler Jahre genommen worden,
dank Beowulf.
Es scheint mir eine Ewigkeit her zu sein,
dass diese Halle eine solche Feier gesehen hat.
Und wie viele unserer Brüder haben wir nach einer solchen Nacht schon verloren?
Jeder von ihnen hatte geschworen, Grendel zu töten.
Doch unersättlich ist der Hunger dieses bösen Ungeheuers.
Bedenkt aber auch, dass das Böse nicht nur in dem Ungeheuer selbst haust,
sondern auch in den Herzen der Menschen.
Ja, aber gute Menschen bekämpfen das Böse in ihrem Herzen.
Grendel ist ein Dämon! Für ihn ist alle Hoffnung verloren,
er hat sich längst der Sklaverei seiner eigenen gemeinen Gelüste ergeben.
Aber heute Nacht, wenn die Götter Beowulfs Arm führen,
wird er ein für alle Mal besiegt werden.
Und jetzt: Auf Grendels Tod!
Auf Grendels Tod!
Junger Finn! Junger Finn, amüsierst du dich auch schön?
Ja, meine Königin.
Kennst du unsere bezaubernde Ingrid? - Nein, meine Königin,
ich hatte bis jetzt noch nicht das Vergnügen.
Ingrid, warum unterhältst du nicht unseren jungen Finn,
bevor ich ihn noch für mich selbst stehlen muss?
Es ist mir eine Ehre.
Die Männer sollen aufhören, sie haben genug getrunken.
Ich hoffe, sie sind bereit, wenn das Ungeheuer angreift.
Sie werden es sein.
Kämpfst du schon lange an Beowulfs Seite? - Lange genug, er ist mir wie ein Vater.
Aber er ist nicht dein Vater? - Nein.
Was ist mit deinen Eltern geschehen? - Sie wurden verraten und ermordet.
Mein Onkel ist Herrscher der Geaten, König Hygelac.
Du bist königlichen Blutes? - Ja.
Aber ich werde niemals auf einem Thron sitzen, es sei denn, es ist einer,
den ich selbst zimmere.
Mein Onkel hat viele Söhne und Erben.
Aber ich war damals ein Kind, da wurde der Thron durch einen Herausforderer bedroht.
Meine Eltern hat man entführt, um meinen Onkel zum Abdanken zu bewegen.
Er schickte Soldaten, aber als sie eintrafen, war meine Mutter bereits tot.
Mein Vater starb in den Armen meines Onkels, aber erst,
nachdem mein Onkel ihm geschworen hatte, dass er dafür sorgen würde,
dass ich ein großer Mann und großer Krieger werde.
Und dann vertraute er meine Erziehung Beowulf an.
Du musst wohl sehr tapfer sein.
Es tut mir wirklich sehr leid, was deinen Eltern widerfahren ist.
Das braucht es nicht. Ich erinnere mich kaum an sie, sie waren...
Ich war noch sehr klein.
Sie leben weiter, in den Geschichten, die mein Onkel mir erzählt.
Erzähl mir von deinen Abenteuern. - Da gibt es nicht viel zu erzählen.
Ich bin nur sein Schüler, er lässt mich nicht kämpfen.
Oh, das wirst du schon noch. Und dann wirst du deine eigene Geschichte haben.
Es wird die Geschichte des tapferen Kriegers Finn.
Finn, der dabei geholfen hat, das mächtige Monster Grendel zu töten.
Darf ich Euch um diesen Tanz bitten? - Ja.
Darf ich?
Anferth, Ihr seid betrunken!
Hört auf! Und benehmt Euch wie ein Prinz!
Wie ich schon sagte, Männer, alles, was wir haben, sind unsere Geschichten.
Geschichten? Ich kann Euch eine Geschichte erzählen.
Ah, Anferth hat eine Geschichte. - Ja.
Anferth hat eine Geschichte. Alle herhören, er hat eine Geschichte.
Breka. Das ist eine Geschichte, was?
Breka. Kennt Ihr die? Jedes Mal, wenn ich den Namen Beowulf höre,
höre ich auch stets den Namen Breka.
Ein König, der durch Eure Hände fast getötet worden wäre.
Setz dich, Anferth! Du machst dich zum Narren, mein Sohn!
Ich werde mich nicht hinsetzen!
Vater!
Nicht, ehe diese Geschichte erzählt ist.
Niemand hier wünscht deine Geschichte zu hören.
Bitte! Hör auf deinen Vater, Anferth!
Was? Beowulf weigert sich, seinen Namen in einer weiteren Geschichte zu hören?
Diese Geschichte ist wohl nicht allzu ruhmreich, oder?
Nein? Es sei denn, Ihr seht es, so einen König fast getötet zu haben.
Aber Ihr seid ja Beowulf in dieser Geschichte, nicht wahr?
Seid Ihr es nicht?
Wer seid Ihr, dass Ihr solche Lügen erzählt?
Ich bin Prinz von Dänemark, du kleiner Wurm!
Ihr beleidigt mich nicht! - Finn. Finn!
Anferth, Euer Gesicht ist glühend rot vom Bier.
Nennt Ihr mich einen Narren, Beowulf?
Nein. Ich sage nur, dass Ihr zu viel getrunken habt.
Trinkt noch etwas Met. Oder vielleicht etwas Wasser.
Ich könnte Euch schlagen. Den, der den Mut und die Stärke von 30 Männern besitzt,
der in meines Vaters Haus kommt und verspricht, Grendel zu töten,
sodass mein Vater ihn mit mehr Aufmerksamkeit und Zuneigung bedenkt
als seinen eigenen Sohn! - Setz dich, Anferth!
Es ist eine Schande, dich meinen Sohn zu nennen!
Leugnet Ihr, dass ich Euch jetzt töten könnte?
Ihr könntet es, werdet es aber nicht tun.
Holt Euer Schwert.
Kämpft gegen mich!
Lasst uns sehen, in welche Art von Geschichte Ihr wirklich gehört.
Ihr seid nicht nur ein Feigling, Ihr seid ein kleiner Feigling.
Anferth, darf ich Euch etwas vorschlagen?
Manchmal ist es am Besten, ein Schläfchen zu machen.
Ich bitte um Entschuldigung.
Er hatte es mehr als verdient.
Habe ich Breka zum Schwimmen herausgefordert?
Und hat er dabei fast sein Leben eingebüßt?
Ja, ich habe es getan.
Aber habe ich ihn fast getötet? Ich habe ihn vor neun Seeungeheuern gerettet,
die die Seeleute seit Anbeginn der Zeit heimgesucht hatten.
So, wie ich sie getötet habe, könnte ich auch Euch töten, Anferth.
Aber jetzt steht uns ein wichtiger Kampf bevor, Anferth.
Grendel kommt! Grendel kommt! - Zu den Waffen!
Na los, habt ihr gehört? - Es ist so weit!
Holt eure Waffen. - Ja.
Kommt, Männer!
Hey Grendel!
Los, zündet das Feuer an!
Er weiß, dass er verloren ist. Erhebt das Schwert gegen ihn!
Lass mich los! - Nein! Nein, bitte geh nicht!
Er braucht Hilfe! - Geh nicht, nein!
Kommt! Kommt, schnell!
Finn, nein!
Das ist Eure Schuld! Ihr ward so siegesgewiss.
Ihr habt gesagt, diese Halle würde rot von Grendels Blut sein.
Aber das ist nicht eingetroffen. Sie ist rot vom Blut der Dänen.
Wie lautet Eure Geschichte jetzt, Beowulf?
Meine Geschichte ist noch nicht zu Ende. Ist Eure es, Anferth?
Es ist freundlich von der Dame des Hauses, mich zu versorgen und zu pflegen.
Einen Mann, der so tapfer ist wie du, zu pflegen, ist mir eine Ehre.
Ingrid?
Ich brauche einen Moment allein mit Finn.
Ich komme wieder und sehe dann nach dir.
Wie fühlst du dich, Finn?
Ich fühle mich besser.
Ihr seid böse auf mich. - Was hast du dir dabei gedacht?
Was hättest du gegen dieses Geschöpf ausrichten können?
Ich musste es versuchen. Ihr ward in Schwierigkeiten,
und Nägling war in meiner Reichweite.
Du hättest nicht am Kampf teilnehmen dürfen.
Ja, aber wie soll ich je ein großer Krieger werden,
wenn Ihr mich nicht kämpfen lasst?
Du wirst kämpfen, die Zeit kommt. Hygelac hatte recht,
du hättest nicht mit uns kommen dürfen. Ich werde dich zurück aufs Schiff schicken.
Nein! Ich bitte Euch, schickt mich nicht zurück. Bitte, lasst mich bleiben.
Ich habe Hygelac einen Eid geschworen, dass dir kein Leid geschehen würde.
Diese Bestie Grendel ist zu gefährlich, Finn.
Ihr habt mich gelehrt, dass allein die Götter unser Schicksal bestimmen,
nicht König Hygelac.
Ja, das habe ich wohl getan.
Mein König, Grendel hat das Dorf Horsums angegriffen.
Und so beginnt es wieder. Du hast mich im Stich gelassen, Beowulf.
Du hast mich im Stich gelassen, und jetzt nimmt diese Bestie Rache.
Wir hatten eine Art Abkommen mit diesem Geschöpf erreicht.
Und jetzt werden wir wieder viele tödliche Verluste zu beklagen haben.
Das ist wahr. Ich konnte Grendel nicht töten, also ließ ich Euch im Stich.
Aber ich frage Euch: Habt Ihr Euch nicht selbst und Euer Volk im Stich gelassen?
Was sagst du da?
Die Bestie hat Euch vergiftet, mit Furcht und Hass.
Euer Erfolg und Euer Land ist dabei, zu sterben.
Aufgrund Eurer Furcht werden keine Kinder geboren, die das Erbe antreten,
wenn Ihr gestorben seid. Euer Heim ist ein Sarg geworden.
Eure Nation stirbt durch die Hände Grendels.
Und Ihr wisst, dass das nicht mein Werk ist.
Dieses Verhängnis hat schon vor langer Zeit seinen Anfang genommen.
Du hast recht, mein Freund.
Unser Land ist schon vor langer Zeit vergiftet worden.
Vergiftet durch ein dunkles Geheimnis. - Nein!
Nein, erzählt ihm nicht mehr!
Erzählt ihm nicht mehr, mein Gemahl, ich flehe Euch an!
Erzählt ihm nicht mehr!
Es hat keinen Sinn, darauf kommt es nicht mehr an.
Beowulf spricht die Wahrheit.
Die Wahrheit zu verleugnen heißt, weiterhin in Angst zu leben.
Es wird Zeit, dass wir aufhören, uns hinter unserem Geheimnis zu verstecken.
Das ist vielleicht unsere letzte Chance.
Unser Volk wurde zum ersten Mal angegriffen, das war,
als Skilt noch König war.
Skilt wusste von Grendel?
Ich spreche von seiner Mutter, Hak!
Sie kam aus den Wäldern und richtete jedes Mal ein sinnloses Gemetzel an.
Niemand konnte sie aufhalten.
Und um ihren Blutdurst zu besänftigen, schloss Skilt einen Pakt mit ihr.
Es wurde ein Steinaltar errichtet.
Und bei jedem Vollmond wurde ihr ein Opfer dargebracht.
Ein Opfer? - Ja. Grauenvoll.
Aber es funktionierte.
Viele Jahre griff Hak nicht mehr an.
Und dann, eines Tages, verschwand sie in den Wäldern und ward nie mehr gesehen.
Man nahm an, dass sie gestorben sei.
Jedoch nicht, bevor sie einen Sohn geboren hatte.
Eben jene Bestie, die uns bis zum heutigen Tage in Angst und Schrecken hält.
Als er jung war, jagte Grendel vor allem im Wald nach Tieren,
hin und wieder nach Reisenden. Aber mit der Zeit begann er, wie seine Mutter vor ihm,
die Städte und Dörfer anzugreifen.
Also erneuerte ich den Pakt.
Das ist unser dunkles Geheimnis.
Der Grund, wieso du hier keine Kinder spielen siehst,
ist der, dass es leider keine mehr gibt, die ich noch opfern könnte.
Das war der Zeitpunkt, als Grendel wieder anzugreifen begann.
Es gibt also wirklich keine Kinder mehr?
Nun, irgendwo wird es schon Kinder geben,
aber sie werden gut versteckt gehalten. Vor Grendel
und vor mir.
Ihre Eltern fürchten den Tag, an dem ich gezwungen bin,
wieder mit dem Opfern anzufangen.
Ich glaube, dieser Tag ist nun gekommen.
Ich wüsste sonst keinen anderen Weg, ihn zu besänftigen.
Ich nehme an, dass du jetzt denkst,
dass Grendel nicht das einzige Ungeheuer in meinem Land ist.
Und du hast recht.
Ich bin nicht stolz auf das, was ich getan habe,
oder wozu ich geworden bin.
Aber alles, was ich tat, das tat ich nur, um mein Königreich zu retten.
Ich urteile nicht über Euch, großer König.
Es reicht, dass ich über mich selbst urteile.
Aber wenn du es nicht schaffst, Grendel zu besiegen, Beowulf,
bleibt mir leider keine Wahl.
Ich schwöre bei den Göttern, dass Eure Kinder sicher schlafen werden.
Dann geh. Und kehre nicht wieder zurück.
Es sei denn, du bringst den Beweis, dass Grendel tot ist.
Wenn ich dich nicht wiedersehe,
bedeutet das,
dass die Götter mein Land endgültig dem Untergang geweiht haben.
Ich werde Euch nicht enttäuschen.
Beowulf!
Beowulf, Ihr müsst mich mit Euch nehmen.
Nein, Finn, du musst bei Ingrid und der Königin bleiben, um sie zu beschützen.
Aber Ihr habt doch selbst gesagt, dass... - Finn, nein! Reiten wir los!
Na komm!
Wir werden die Bestie da besiegen, wo sie lebt und atmet.
Und da wir wissen, dass sie Feuer fürchtet, werden wir diese Furcht nutzen,
um sie zu vernichten.
Anferth, Ihr und ich werden die Männer zu Grendels Lager führen,
dort warten, um ihn dann aus dem Hinterhalt anzugreifen.
Seht! Seht! Dort!
Füllt die Fässer.
Wulfgar, du wirst die Vorposten bemannen und die brennenden Ölfässer katapultieren.
Zündet die Ladung!
Dadurch wird die Bestie aus ihrem Versteck getrieben.
Feuer!
Dann greifen wir sie an, und ich werde ihr mit der Waffe des Königs den Rest geben.
Es beginnt, Männer, geht sofort in Deckung!
Feuer!
Und Feuer!
Es kommt nicht raus. - Jetzt liegt es in Beowulfs Händen.
Seid Ihr sicher, dass es da drin ist?
Wartet hier, Männer!
Was, wenn er nicht zurückkommt?
Er kehrt immer zurück. - Was tust du hier?
Die Königin und Ingrid sind in Sicherheit. Ich bin euch gefolgt.
Du bist ein Narr, Junge! Und es ist gut möglich,
dass du dafür mit deinem Leben bezahlen wirst.
Das ist eine Falle! Das ist eine Falle!
Beowulf! - Finn, nein!
Warte! Warte! Nein, Finn!
Grendel ist tot.
Hinfort damit.
Schafft mir dieses Ding aus meinen Augen.
Ich bitte dich, dies als Zeichen unserer Dankbarkeit zu akzeptieren.
Es ist mir eine Ehre. - Sie ist ganz auf meiner Seite.
Es war ein wohlverdienter Sieg.
Mein Haus ist wieder groß, dank dir.
Du sollst wissen, dass hier immer ein Platz für dich sein wird, Beowulf der Geaten.
Möget Ihr mit gutem Omen segeln.
Mögen die Menschen deines Landes viele Kinder kriegen,
die Glück und Frieden kennenlernen.
Wulfgar! Begleite unseren Bruder auf sein Schiff.
Darauf war ich nicht vorbereitet. - Musst du wirklich gehen?
Ich folge Beowulf und Hygelac.
Kannst du nicht deinem Herzen folgen?
Mögen die Götter mit dir sein, Beowulf.
Anferth, ein heldenhafter Kampf. - Danke.
Finn?
Ich muss nun gehen.
Ich komme wieder.
Junger Finn! Kehre sicher zu uns zurück. - Das werde ich, ich verspreche es.
Für deinen Mut auf dieser langen und schwierigen Reise.
Danke, Beowulf. Es bringt mir Ehre.
Wieso habt Ihr mich nicht dafür gescholten,
dass ich Euch zu Grendels Lager gefolgt bin?
Man kann einen Mann nicht dafür schelten, seinem Herzen zu folgen.
Du hast dein eigenes Schicksal, Finn. Eines, das von meinem getrennt ist.
Guten Morgen!
Hallo alter Mann, wie geht es dir?
Geht! Geht schon!
Ingrid!
Ingrid! - Ingrid!
Ingrid!
Ingrid! - Ingrid!
Was war das? - Grendels Mutter.
Hak!
Feuert das Warnsignal von der Festung ab!
Und betet zu den Göttern, dass Beowulf es sieht, bevor er segelt.
Schützt Mutter!
Kommt, meine Königin.
Kommt, kommt!
Ladet das Katapult!
Eine Fackel!
Und Feuer!
Beowulf, den Göttern sei Dank! - Was ist geschehen, edler Hrotgar?
Ich habe Euer Warnfeuer gesehen. - Hak ist wieder zurückgekehrt.
Es besteht kein Zweifel, sie will Grendels Tod rächen. Sie hat Ingrid verschleppt.
Anforth ist ihr gefolgt und versucht, sie zurückzuholen.
Finn!
Ingrid!
Lauf weg, Ingrid! Ingrid, lauf weg!
Anferth! Anferth!
Ihr werdet wieder gesund, mein Prinz! Kommt!
Du musst dich retten, Ingrid. Rette dich!
Sie kommt bald wieder zurück. - Ich kann Euch hier nicht zurücklassen.
Ich liebe dich.
Ich liebe dich.
Und ich war ein Narr, dass ich es dir nie sagen konnte.
Es tut mir so leid. Ich weiß nicht, was ich sagen soll.
Ich hoffe, dass der junge Finn dich glücklich macht.
Bitte, wenn du meinen Vater siehst,
dann bitte ihn, er soll mir den Tod meines Bruders bitte vergeben.
Ingrid! - Hilfe!
Ingrid!
Ingrid!
Hilfe! Hilfe!
Ingrid! - Finn, Finn!
Finn!
Du bist da! - Ich liebe dich.
Ich hab dich vermisst. - Ich hab dich auch vermisst.
Ich dachte, du wärst tot.
Da ist Hak!
Nein, wir müssen von hier fort!
Lauf! - Nein!
Du sollst weglaufen!
Na los, lauf!
Finn!
Finn! Finn!
Finn! Nein!
Finn!
König Hrotgar! König Hrotgar!
Anferth! Wo ist Anferth?
Mein Sohn!
Auch mein letzter Sohn ist tot.
Mein König? Anferth wollte, dass ich Euch darum bitte,
ihm den Tod seines Bruders zu vergeben.
Mein König, auch ich trauere um den Verlust Eures Sohnes, aber Finn wird vermisst.
Das Ungeheuer hat ihn mitgenommen. Er hat sich geopfert, um mein Leben zu retten.
Das Ungeheuer ist in dieser Richtung verschwunden.
Ich werde Finn zurückholen.
Nein! Sie benutzt ihn als Köder.
Ihr ward es, der Grendel getötet hat. Sie bereitet eine Falle vor.
Sie wartet auf Euch.
Ich habe Grendel getötet, und ich werde auch Hak töten.
Beowulf!
Bevor du die Höhle Haks betrittst, gibt es etwas, was du wissen musst.
Dort wirst du den Platz finden, wo der Vertrag von Hak unterzeichnet wurde,
mit Blut.
An der selben Stelle wirst du noch etwas anderes finden.
Der Legende nach hat der, der es besitzt, die Kraft, sie zu töten. Allein!
Wenn du dies in den Händen hast, Beowulf, dann wird sie mit Sicherheit sterben.
Was ist das? Wovon sprecht Ihr? - Es ist ein Schwert.
Eine legendenumwobene Klinge namens Eltis. - Danke, mein König.
Räche den Tod meines Sohnes, hörst du? Beowulf!
Beowulf, hilf mir! - Finn?
Hilfe! Hilf mir, Beowulf! - Finn! Finn!
Finn! Du musst aufstehen. Du musst gehen. - Beowulf...
Beowulf...
Ein Geschenk meines Onkels, König Hygelacs.
Sie will mehr.
Mein König, ich bin es, Beowulf! - Öffnet das Tor!
Ich gebe Euer Königreich an Euch zurück, edler Hrotgar.
Danke.
Während die Jahre vergingen, änderte sich die Geschichte.
Obwohl mir die Erinnerungen an die Abenteuer mit Beowulf teuer sind,
müssen wir alle unser eigenes Geschick bestimmen,
denn eines Mannes Geschichte ist alles, was er hat,
und durch seine Geschichte kann ein Mann ewig leben.
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