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Original subtitles

[Musik]

Hier ist es auch nicht.

Hier mein Schossel, da hast du's.

Wo war's denn?

Wie immer.

Schon wieder ausgegangen, obwohl ich das Lade hab.

Das ist irgendwie hinüber.

Wasch was, da kriegst du zum Geburtstag ein neues.

Erst?

Pff, wo muss jetzt los?

Wer pfeift denn heute?

Keine Ahnung.

Ist nicht auch mitgekommen?

Nee.

Na gut, bis später.

Viel Spaß.

Euch auch.

Bis später.

[Vogelzwitschern]

Ciao.

Ciao.

[Vogelzwitschern]

[Musik]

[Musik]

[Musik]

[Musik]

Hast du die Leine?

Na ja, hab ich.

Na komm.

[Musik]

[Musik]

[Musik]

[Musik]

Ja?

Guten Morgen, wir haben eine vermisste Person.

Na, seit wann?

Gestern Nachmittag, 16 Uhr.

Sagt wer?

Ach, die Freiwillige Feuerwehr.

Die Freiwillige Feuerwehr?

Und ihr Mann.

Gut, ich mach mich auf den Weg.

Alles klar.

[Vogelzwitschern]

[Vogelzwitschern]

Morgen.

Na ja, deswegen genau.

Ja.

Alles klar, besten Dank.

Ciao.

Ist sie wieder aufgetaucht?

Äh, nee, leider nicht.

Handyordnung?

Sind die Kollegen dran, na ja.

Und wer hat sie denn zuletzt gesehen?

Der Ehemann, der Tobias Berghoff.

Der hat sie aber vermisst gemeldet.

Sag mal, kann das ein Unfall gewesen sein?

Ist hier irgendwie ein Fluss in der Nähe?

Also angeblich läuft es immer durch die Reben die gleiche Strecke.

Von Buringen Richtung Schmernau.

Du wohnst in Buringen, gell?

Kennst du die Frau?

Kenn die ganze Familie.

[Vogelzwitschern]

Sag mal, die wissen alle Bescheid, dass wir jetzt gleich ...

Ja, ich wollte nur mal wegen der Morgenrunde.

Also guten Morgen, Kollegen.

Morgen.

Stefanie Berghoff, 27 Jahre alt, aus Buringen.

Ist gestern Nachmittag zum Joggen aufgebrochen

und seitdem verschwunden.

Dann gehe ich erst eh noch die Mitnahme.

Das sind jetzt 17 Stunden, ja?

Suizid?

Heilig für unwahrscheinlich.

Ich kenne die Frau, die stammt aus geordneten Verhältnissen,

ist noch nicht lang verheiratet, bisher kinderlos,

arbeitet in der Winzergenossenschaft.

Schreingehäuser und Rettungsleitstelle sind abtelefoniert.

Nix.

Eine Streifenbesatzung und Kollegen der örtlichen Feuerwehr

sind die übliche Joggingroute von Frau Berghoff,

letzte Nacht mit Suchscheinwerfern abgefahren.

Nix ohne Erfolg.

Außerdem tun sich Freunde und Bekannte aus dem Dorf schon zusammen.

Die wechseln sich in unterschiedlichen Teams bei der Suche ab.

Das ist nicht gut.

Ihr weiß, was die dann möglichen Spuren zertrampeln.

Man verschwindet ja nicht einfach mal so.

Ist natürlich verständlich, dass sie alles suchen, gell?

Wir übernehmen das zügig.

Was wir vor allem aber brauchen, ist eine verlässliche Timeline.

Also wann war sie wo und vor allem wenn mit wem?

Ja?

David?

Mit dem Provider seid in Verbindung?

Funkzeitenabfrage, Handydaten, alles?

Okay, super.

Außerdem ist das Gebiet zu groß, um es abzusperren.

Das heißt, wir brauchen noch mehr Einsatzkräfte.

Carmen, Freddy.

Ihr klappert bitte mal die umliegenden Polizeidienststellen ab

und fragt nach freien Kapazitäten, ja?

Gut, danke.

Sandra hat schon recht, hier verschwindet sie einfach so.

Ich bin einfach immer eingebunden, das fällt auf, wenn da jemand fehlt.

Das ist nicht wie in der Großstadt.

Du, in Berlin hatten wir auch genug vermissten Fälle.

Ja, so meine ich das ja nicht.

Wir brauchen eine Hubschraube.

Eine Hubschraube?

Wir haben eine Bildkamera.

Na, wenn es zu teuer wird, bestellen wir halt die Caviar-Maschine wieder ab.

* Musik *

Jetzt mal links, links, links.

Hier? - Ja.

Aber hier war doch vor ein paar Jahren nur Acker.

Nee.

* Musik *

Kann man euch jetzt einen Dringer anbieten?

Danke dir.

War schön, dass ihr euch hier gemacht habt.

Wie lange seid ihr jetzt eigentlich schon verheiratet?

2 Jahre, aber wir sind ja schon 10 Jahre zusammen.

Ja.

Und Kinder haben Sie keine? - Nee.

Wir wollen aber welche.

Haben Sie denn gesehen, wie Ihre Frau zum Laufen los ist?

Nee, aber sie hatte schon ihre Laufklamotten angehabt

und wurde eigentlich auch gleich los.

War irgendwas anders, ist Ihnen irgendwas aufgefallen?

Hatte Sie Ärger mit irgendjemandem?

Nicht, dass ich wüsste.

Also, mit mir jedenfalls nicht.

Es gibt keinen Stress oder so, ist alles okay.

Du, das ist jetzt nur so eine Idee, aber könnte es vielleicht sein,

dass die Stefanie bei einem anderen absichtlich nicht erreichbar ist?

Sag mal, ist das dein Ernst jetzt?

Sorry, Tobias, wir müssen solche Sachen fragen.

Ganz oft, wenn Leute verschwinden,

dann stecken da Schwierigkeiten in der Beziehung dahinter, Routine.

Bis später, viel Spaß.

Euch auch, bis später.

Und?

Was? Ach so, nee, nee.

Nee.

Steffi ist vom Laufen her zurückgekommen, vom Laufen.

Hab ich auch gerade schon gesagt.

Und wann haben Sie sie denn das erste Mal vermisst?

Als ich vom Fußball zurück war.

Da hab ich mir gewundert, dass sie noch nicht da ist.

Wieviel war das?

Das muss kurz vor 6 gewesen sein.

Und dann?

Dann hab ich sie nicht erreicht.

Dann hab ich meine Schwiegerelter angerufen.

Dann haben wir zusammen nachher geschaut.

Ciao.

Und bei uns, wann hast du bei uns angerufen?

Gegen 9.

Also nicht bei euch, hier halt bei Martin auf der Wache.

Dürfte ich vielleicht die Handtasche von Ihrer Frau mal sehen?

Ja.

Hier bitte schön.

Danke.

Wo ist denn der Wagen von Ihrer Frau?

Ah, äh...

Den Wagen von der Steffi, den...

den Laufen.

Den Laufen.

Den Laufen.

Den Wagen von der Steffi, den noch mal letzte Woche verkauft.

Mhm.

Wart mal kurz.

Sollen wir dich mitnehmen?

Nö, warum?

Du hast es nicht gehört.

Was meinst du, was glaubst du?

Laufen ist keine Kategorie.

So mein ich das jetzt auch nicht.

Wie meinst du das denn?

Der Tobias ist ein guter.

Was soll das heißen?

Du bist doch auch ein Herd. Weißt du, was ich meine, oder?

Das ist nicht genau, was du meinst.

Wart mal kurz.

Riedle?

Ja?

Aha, bei uns.

Sag mal, wo fährst du denn eigentlich hin?

Zum Sportplatz.

Du bist aber da vorne rechts.

Okay.

Warte mal.

Ja.

Also ich würde sagen, als nächstes

fahren wir zum Wäldler und dann

über den Riedgraf in die nächste Rebe rein.

Okay.

Jetzt dürfen wir fragen, um was es hier geht.

Kramer.

Mein Kollege Riedle.

Was gibt's denn?

Was ist denn hier los?

Sag mal, machst du das nicht, Thomas?

Du kennst dich doch aus da.

Ich bin Kriminalobrät in Barbara Kramer.

Ja? Guten Tag. Und?

Das ist meine neue Chefin.

Ich bin der Vater von der Stephanie Berghoff.

Kennen Sie sich denn überhaupt aus da?

Ihr wisst doch, wir suchen noch die Steffi.

Kommen Sie mal kurz.

Ganz kurz.

Was ist denn?

Wir haben vollstes Verständnis.

Aber ich bitte Sie wirklich, überlassen Sie

die weiteren Suchmaßnahmen der Polizei.

Das kann ich nicht.

Wo haben Sie bis jetzt überall gesügt?

Richtung Schmerlau.

Laubauer Weg runter

und dann jetzt in der Rebe.

Das verstehe ich.

Aber wenn Sie jetzt hier überall

alle rumlaufen, dann verschwinden

möglicherweise wertvolle Spuren.

Spuren?

Behördliche Polizeiposten kümmern sich drum,

bis wir mehr Leute vor Ort haben.

Nee, die sollen das jetzt einfach ganz sein lassen.

Das kriegen wir doch im Leben nicht hin, Barbara.

Ich mein, lieber mitmachen lassen, aber halt unter Anleitung.

26 Stunden.

Jetzt gehen die Temperaturen noch auf 10 Grad runter.

Ja.

[Musik]

[Telefon klingelt]

Oh, sorry.

Jetzt muss ich eigentlich gleich nachher.

Okay. Sollen wir warten.

Weitli, ja.

Ein-Man-Trailer?

Ihr wisst aber schon,

was hier los ist, oder?

Du, das ist schon ein Riesen.

Der Tobias hat mir auch schon Anrufe. Aber ich habe null Ahnung,

wo die Steffi sein könnte.

Der Tobias hat gesagt, dass Sie Steffis beste Freundin sind.

Das denkt er noch.

Das ist ja süß.

Ich mein,

wir sehen uns leider nur noch bei der

Trainer-Orbende und der Weihnachtsferie stattwischt.

Das war es eigentlich.

Manchmal telefoniere man.

Und warum ist das so? Also wie

verbringt die Steffi jetzt ihre Zeit?

Mit ihrer Familie, so halt.

Kuschel vor der Glotz.

Verstehe ich ja auch.

Und was telefoniert ihr jetzt auch?

Nix Besonderes.

Du, Anja,

das wäre

schon wichtig.

Dass sie jetzt Folad nimmt, weil sie ihr Baby wolle.

Dass sie manchmal mogelt bei

ihrer Klamotte-Prise, weil der Tobias ganze Geld

ins Fuß stecken will.

Aber die sind schon süß miteinander.

Das tut euch jetzt auch nicht helfen, oder?

Und gab es irgendwie Konflikte,

hatte ich deswegen gesagt, dass hier

manchmal alles zu viel wird, oder war sie

traurig, dass sie nicht schwanger wird, irgendwas

in der Art. Kleine Kabeleien.

Aber das will sie sicher, dass ich das hier jetzt

so genau erzähle. Also

das geht jetzt nicht gegen den Tobias,

sondern für die Stephanie,

dass wir die schneller finden können.

Sie erzählen einfach, wir bewerten.

Ja.

Ein Spaziergänger

und seine Tochter glauben gegen 15.20

beim Lauburger Weg Richtung Lenzbach,

hier

an der joggenden

Stephanie vorbeigefahren zu sein.

Wäre bisher der späteste Zeitpunkt,

an dem sie gesehen wurde.

Die Flächen hier sind die ergebnislos

abgesuchten. Allerdings

hauptsächlich durch freiwillige Bürger.

Das heißt, das

liegt dann aber außerhalb von der üblichen

Joggingrude. Ja, deshalb.

Das heißt, wo

ist sie vermutlich lang gelaufen?

Wir haben zwei Dutzend Aussagen von Zeugen,

die Stephanie Berghoff gesehen haben,

oder gesehen haben wollen. Hauptsächlich in Buchen.

Brunnen,

Stadthalle,

Fischteiche, Sünekreuz.

Daraus ergibt sich dieses vorläufige

Bewegungsbild. Es verrät uns aber nicht eindeutig,

in welche Richtung Stephanie gelaufen ist.

Es gibt auch gegenläufige Aussagen.

Ein Winzer behauptet, hier am

Sonntagnachmittag in den Reben einen Schrei gehört

zu haben. Dachte zuerst, es ist ein Wildgänse

gewesen. Konnte also die Richtung nicht

zuordnen. Dagegen hat eine Frau beim

Pilze sammeln,

in Wald hier einen Schrei gehört.

Reben, Wald.

Das heißt,

sie kann hier lang gelaufen sein?

Oder hier lang?

Wenn der angenommene Schrei jetzt überhaupt von ihr gekommen ist.

Und hat

der Hubschrauberflug denn irgendwas ergeben?

Wärmebildkamera? Ne, es hat dazwischen

durch auch nochmal geregnet.

Der Regen senkt den Transmissionsfaktor der Luft.

Ja, Temperaturen lassen

sie schwer abgrenzen.

Was ist mit Wildkameras?

Abgefragt, nichts.

Außerdem kann es auch sein, dass sie

nicht abgebogen ist, sondern einfach weitergelaufen

und einfach spät. Okay, also das heißt,

wir suchen seit drei Tagen eine vermisste Frau

und wir wissen nur, dass sie irgendwo jobben war.

Richtig?

Vielleicht hat sie einen Ort ja doch verlassen.

Busfahrer, Bahnbedienstete und Taxifahrer

sagen alle nein.

Was ist mit den Fischteichen?

Die Taucher haben alles abgesucht, jeden Zentimeter.

Dann ist ja vielleicht doch

irgendwie

ein Privat-Pkw mitgefahren.

Was ist mit den Handydaten? Haben wir da jetzt endlich was?

Die Funkzellen hier sind riesig.

Das hilft nicht wirklich weiter. Aber wenigstens

wissen wir inzwischen, dass das Handy am Sonntagnachmittag

abprob vom Netz gegangen ist.

Verbindungsdaten sind aber noch nicht...

Baba, ja, was Zielführendes?

Nicht wirklich, nee.

Okay.

Ja, aber wir brauchen keine Taucher, wir brauchen eine

Hundertschaft. Das ist hier wirklich ein...

Lokalderby, weißt du, was da los ist?

Ja, nee.

Klar, kein Problem. Dann suchen einfach die Anwohner

weiter. Wenn wir Glück haben, findet sie irgendwie so

ein pfiffiger Pfadfinder und Spuren.

Scheißegal, das kümmern wir uns später.

Ich verwalte auch nur den Mangel.

So was für ein Areal reden wir denn?

Sorry, da ist jemand draußen. Der hat was für uns.

Handyfoto von der Vermissten. Wollt ihr kurz?

Du, entschuldige, aber Fotos haben wir

ehrlich gesagt schon genug. Könntest du das kurz übernehmen?

Klar. Super, danke.

*Klingeln*

Warte ganz kurz.

Ja, hallo?

Okay, Barbara,

Einzug kann ich dir schicken.

Wunderbar, vielen Dank. Bis wann?

Freitag, mehr geht nicht, okay?

Und als nächstes meine Leinvater

höre auf. Das funktioniert genau einmal bei mir.

Danke, tschüss.

Das heißt nichts.

Sorry, nochmal, das Selfie hat

Frau Berghoff am Sonntag nach Mittag verschickt.

Bevor sie wo es gelaufen ist.

Das hatte sie auch.

*Klingeln*

Die Polizei bittet um ihre

Mithilfe. Vermisst wird

Stefanie B. aus Buchingen.

Sie ist am Sonntagnachmittag zum Joggen

aufgebrochen und seitdem spurlos

verschwunden. Das Foto zeigt

Stefanie B. in der Kleidung, die sie zuletzt

trug. Sachdienliche Hinweise

nimmt jede Polizeidienststelle

oder die Kripo in Lauburg entgegen.

*dramatische Musik*

*dramatische Musik*

*dramatische Musik*

Thomas hier, ja?

Du, ähm,

wenn ihr da drüben mit den beiden

östlichen Planquartaten durchsetzt,

dann ziehen wir uns hier wieder zusammen, gell?

Einsatzabschnitt 1. Alles klar.

Danke dir, ja.

Tschau.

*dramatische Musik*

Das weiß ich jetzt gerade auch nicht so genau.

Da müssen wir irgendwie die Schicht wechseln.

*dramatische Musik*

*dramatische Musik*

*dramatische Musik*

*dramatische Musik*

*dramatische Musik*

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*dramatische Musik*

*dramatische Musik*

*dramatische Musik*

*dramatische Musik*

*dramatische Musik*

*dramatische Musik*

Nicht, dass sie auch im Fischfeier ertrunken ist, wie letztes Jahr der Hellenbrunnen.

Kennst du eigentlich die armen Brüster? Oder die Berghofs?

Barbara, ich freue mich, dass du wieder da bist.

Hab eh nie verstanden, was du in Berlin wolltest.

Aber ich spreche mit dir nicht über die Leute.

Das sind Schüler von mir, Nachbarn, Freunde, Kollegen.

Ich lasse nicht die Kategorien Täter oder Verdächtige in mein Leben.

Das war für dich deine Entscheidung.

- Mein ist es nicht. - Na ja.

Wenigstens habe ich von hier aus kurze Wege.

Na, mich stößt du nicht. Ich fahre eh bald wieder los.

Sag mal, muss ich eigentlich irgendwas bedenken wegen dem Haus?

Der Bauscheng wollte wegen der Erheizung vorbeikommen

und der Martini wegen der Elektrik.

- Ich dachte, wenn du eh hier bist. - Ja? Gut.

- Ach Gott, labens. - Tja.

Es ist ja nett, dass ihr noch aufhabt.

- Du hast Makar, ne? - Na ja.

So, alles habe ich noch nicht erlebt.

- Du schon, oder? - Ja, danke dir.

- Thomas? - Schon eine gute Ausgange, sowas?

- Du, das will ich gar nicht wissen. - Echt?

- Ja. Immer eins. - Okay.

Irgendetwas, was du weißt, dass ich mir nicht wüsste.

- Warum würdet ihr denn hier sitzen? - Keine Ahnung.

Warum fehlt eure Heizung Wasser?

- Keine Ahnung. - Sechste Mal.

* Spannungsgeladene Musik *

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* Spannungsgeladene Musik *

Können wir schon?

Ja, ihr könnt.

Und von dort gleich Tatort?

Das sieht so aus. Aber es ist ein kurzes Stück weggeschleift worden.

Und hier rüber.

Wenn wir davon ausgehen, dass keine Wildtiere dran quesen sind,

heißt das, der Täter hat ihren Körper nicht bedeckt,

sondern nur das kurze Stück weggezogen.

Ich stelle es genauso einsehbar wie Anna.

Vielleicht ist der Täter überrascht worden.

In Ansicht könnten wir zur Staffelübergabe kommen.

Ich hätte sie gerne im Sektionsraum.

Wird eh eine lange Nacht.

Ich denke, wir sind durch.

Was soll ich noch sagen?

Ihr habt selber Augen im Kopf.

Sie wird nicht runtergestolpert sein und ihr Shirt ist dabei verrutscht.

Wie lange ist hier schon tot? - Länger als 72 Stunden.

Körper- und Umgebungstemperatur unterscheiden sich nicht mehr.

Der Bodenstarre ist vollständig.

Ich sehe euch am Institut. - Ja.

Wie stockt man auf eine Soko auf?

Im Rathaus im Buching ist was frei.

Gesundheitsamt, da können wir rein.

Also, wenn uns das von Akustikern nicht killt.

Sprichst du mit der Familie?

Ja.

Ich stehe da unten. Ich muss gleich da lang.

Wir sehen uns wo?

In Lauburg. Heute Abend müssen wir vom Umzug.

Ich fahre zum Tobias. - Okay.

Also, bis dahin.

Stopp, Stopp. Warte mal.

Was macht ihr hier?

Wir haben gehört, dass vielleicht Stefanie...

Stimmt es? - Ich wollte gerade zu euch.

Ja? Jetzt kommt mal weg hier.

Was? Wie ist das denn?

Ihr könnt hier nicht weitergehen.

Wo ist sie? - Was ist hier passiert?

Hat ihr was angetan?

Ich kann euch keine Details geben.

Sie sehen... - Stopp.

Es tut mir leid.

Ja, das weiß ich nicht.

Keine Ahnung, Christian wollte sich drum kümmern.

Ich muss ihn fragen.

Okay, ich kann mich nicht kümmern jetzt.

Ich meide mich später, okay?

Tschüss.

Was ist denn jetzt? Kommt der Staatsanwalt noch?

Sonst fangen wir an.

Entschuldigung, ich...

Die Sachen bitte draußen ablegen. Ich zeig sie Ihnen.

Ja.

Ist das Ihre 1. Obduktion?

Brauche ich den Eindruck.

Okay, die Damen, kann losgehen? - Ja.

Okay, also nach der äußeren Leichenschau zu urteilen...

ist der Tod durch Gewalt gegen den Kopf eingetreten. Hier.

Natürlich ist das Tatwerkzeug aus Metall.

Weil weicheres Material hinterlässt nicht solche Spuren.

Ist sie missbraucht worden?

Da gab es keinen Geflechtsverkehr,

aber es gibt massive Verletzungen im Intimbereich.

Todeszeitpunkt?

Nach der langen Liegezeit schwierig,

aber der Fortgang der Verdauung wird uns weiterhelfen.

Sprich, die Forensik wird sich den Mageninhalt ganz genau anschauen

und dann wissen wir mehr.

1. Obduktion

Grüß Gott.

* Piepen *

Kollegen, kriege ich kurz mal eure Aufmerksamkeit, bitte?

Ganz kurz.

Erst mal vielen Dank, dass das alles so schnell geklappt hat.

Das ist super.

So, die Spuranlage ist aktuell denkbar schlecht.

Weil die Leiche von Stefanie Berghoff 4 Tage bei feuchter Witterung

im Laub gelegen hat.

Die Tat ist höchstwahrscheinlich sexuell motiviert,

aber wir haben bislang keine Fremd-DNA sichern können.

Darf ich ganz kurz, bitte?

Dankeschön.

So, der grob errechnete Todeszeitpunkt

stützt sich im Augenblick

nur auf den Verdauungsgrad der Nahrung im Verdauungstrakt.

Demnach ist Stefanie Berghoff am Tag ihres Verschwindens,

am Sonntagnachmittag zwischen 15.30 und 17.00 Uhr getötet worden.

Der Ehemann Tobias Berghoff hat für diesen Zeitpunkt ein Alibi.

Das persönliche Umfeld ist bisher unauffällig.

Wir müssen deswegen wahrscheinlich von einem Zufallstäter ausgehen.

Das sind doch eigentlich nur Ortskundige unterwegs.

Ist die genau da umgebracht worden?

Ja, also laut dem errechneten Tatzeitpunkt, ja, dort.

Oder zumindest in der unwillbaren Umgebung.

Außerdem nutzen Autofahrer aus dem näheren Kreis

die Strecke als Schleichweg nach Lenzbach.

Das ist in der Tat laut Umgebung.

Also Farbefabrikate, Teile von Kennzeichen, aber nix Vollständiges.

D.h. wird einigermaßen kompliziert, die Wagen zuzuordnen.

Wie ist denn das eigentlich mit den Tankstellebilder vom Sonntag?

Sind die gesichert worden oder vielleicht finden wir da Überschneidungen?

Klar sind die gesichert.

Die Anwohner sind übrigens extrem engagiert und hilfreich, gell?

Ja, aus Buchingen wird das ja auch keiner gewesen sein.

Also tut ihr mir bitte den Gefallen und achtet darauf,

dass ihr beim Bäcker oder sonst wo

nicht über Interna oder Ermittlungsstände redet, ja?

Also konkret suchen wir einen lachsfarbenen Laufschuh

und das Handy von der Stefanie Berghoff.

Ansonsten fehlt auch noch der Ehering, ein Ohrstecker und das Tatwerkzeug.

Ja, und das mediale Interesse ist jetzt schon riesig.

Also alle Anfragenseiten ist der Presse bitte sofort irgendwo da.

Da sitzt der Werner Schmidt. Weiterleiten, ja?

In zwei Stunden gibt es eine PK zusammen mit der Staatsanwältin, ja?

Also, an die Arbeit. - Danke euch.

Wir haben bisher einfach keinen einzigen Anhaltspunkt,

keine Spur, mit der wir die Leute irgendwie entlasten können.

Ja, wir sollten bei der PK auf dem Fundort hinweisen.

Vielleicht melden sich noch ein paar Zeugen, oder?

Ja, gut.

Also wir halten es möglichst knapp, von der Leiche im Rahmen

der polizeilichen Suchmaßnahmen, Tötungsdelikt, sexueller Motivation,

Fundort, aber nicht die genaue Aufhindesituation. - Ja.

Gut.

Habt ihr einen Moment?

Ich hab endlich die Verbindungsdaten von Stefanie Berghoffs Handy.

Kurz bevor sie losgelaufen ist, hat sie eine Textnachricht

und ein Selfie an einen Arbeitskollegen geschickt.

Das wissen wir schon. - Das war ja auch noch nicht verdächtig.

Aber laut Verbindungsdaten hatten die beiden recht regen Kontakt.

Er textet, sie reagiert. Er textet, sie reagiert. Das ist das Muster.

Ja, und? - Ja.

Nach dieser letzten Nachricht hat Rocco Detmers kein einziges Mal

versucht, Stefanie zu erreichen.

Als würde er wissen, dass da nichts mehr kommt.

Kann ich das mal?

Fahren wir hin, oder? - Ja.

Wir sehen uns gleich. - Ja, bis gleich.

* Musik *

Riedle, Kriminalpolizei. Ich meine Kollegin, Frau Kramer.

Grüß Gott. - Guten Tag.

Wir suchen einen Mitarbeiter von Ihnen, und zwar den Rocco Detmers.

Rocco?

Rocco?

Der ist da hinten bei den Stahlfässern. - Danke sehr.

Gerne.

Herr Detmers?

Herr Detmers?

Können Sie das mal ausstellen, bitte?

Riedle, Kriminalpolizei.

Sie haben sich täglich Textnachrichten geschickt.

Auch nach Feierabend oder Wochenende.

Ja, das ist korrekt. Meistens zumindest.

Schon öfter.

Aber Sie hätten mir schon gesagt,

wenn ich ihr damit auf den Zeiger gegangen wäre,

hätten wir uns gut verstanden.

Haben Sie sich mehr erhofft? - Nein.

Nein, also...

Ich bin erst seit einem halben Jahr hier.

Und...

Das ist halt irgendwie schwierig, hier reinzukommen.

Jeder kennt jeden.

Sind Sie zusammen joggen gegangen?

Nein, dafür bin ich zu langsam.

Da müsste ich erst mal anfangen, selbst zu trainieren.

Die letzte Nachricht, die Ihnen Stefanie Berghoff geschickt hat,

ist Foto. Sie haben gar nicht mehr darauf geantwortet. Warum?

Die wollten mir ein schlechtes Gewissen machen.

Weil ich hab wieder nach der Arbeit mir den Bauch vollgeschlagen.

Während sie joggen gegangen ist.

Am Montag ist sie nicht zur Arbeit erschienen.

Das ist alles so schnell gegangen, dass sie verschwunden ist.

Ich weiß auch nicht, was ich da texten hätte sollen.

Es ist auch komisch, wo bist du? Irgendwann wären wir auch nicht.

Kann ich den Schädverlauf mal sehen?

Klar.

Also...

Sie haben das Foto bekommen, und dann waren Sie wo?

Da war ich hier. Wir haben eine Hochzeit gehabt.

Ich hab den Abbau gemacht. - Allein?

Ja. - Das kann keiner bezeugen.

Die Anja hat den Stundenzettel unterschrieben.

Und wann war das?

So um halb fünf.

Fünf, so was.

Guten Tag. - Grüß Gott.

Entschuldigung, ja.

Riechle von der Kripo.

Können wir kurz was? - Natürlich.

Wir überprüfen das.

Barbara, ich geh schon mal raus.

Und den Schädverlauf bitte nicht löschen, ja?

Okay, dass es zumindest eine Antwort gibt.

Wir überprüfen erst mal das Alibi. - Ja.

Und dann gucken wir uns den mal genauer an.

Und?

Ausreichender Anfangsverdacht?

Es gibt Zweifel. Ich würd gerne Hausdurchsuchung machen lassen.

Okay. Und hier?

Wir können nur das sagen, was wir verabredet haben.

Wir haben nicht mehr.

Wir haben Sie zu dieser Pressekonferenz heute eingeladen,

weil von den Kolleginnen der Kripo-Lauburg eine weibliche Leiche

in der Nähe von Buchingen aufgebunden wurde.

Meine Aufgabe ist es nun, Sie über den Ermittlungsstand zu unterrichten.

Bei der Leiche handelt es sich um die,

seit 4 Tagen vermisste Stephanie Berghoff aus Buchingen,

nach der seit ihrem Verschwinden

am vergangenen Sonntag intensiv gesucht worden ist.

Frau Berghoff war von einer täglichen Joggingrunde nicht zurückgekehrt.

Nach der Obduktion müssen wir davon ausgehen,

dass Frau Berghoff einem Tötungsdelikt zum Opfer gefallen ist.

In Verbindung mit einer Sexualstraftat.

Bislang gibt es keine Spuren, die direkt zum Täter führen würden.

* Piepsen *

Hallo, Paketouzi.

* Piepsen *

Können wir schreiben?

Schönen Abend. - Du auch schön.

* Musik *

* Musik *

* Musik *

Das ist ja nicht so ein einsamer Grusel oder so.

Da gehen Leute hin zum Joggen, zum Pilze, zum Fahrradfahren,

keine Ahnung, spazieren gehen.

Da wird es ja noch mehr Zeugen geben, da muss es mehr Zeugen geben.

Insofern glaube ich schon, dass wir den kriegen, gute Chancen.

Willst du mich aufmuntern? - Ja, kann schon sein.

Barbara. - Hä?

Warum bist du eigentlich aus Berlin zurückgekommen?

War das wegen dem Fall, den du nicht gelöst hast?

Nee, meine Mutter lag im Sterben.

Ich wusste nicht, ob mein Vater damit alleine klarkommt.

Du hast auch noch 2 Brüder, oder?

Ja, aber der Klassiker ist, dass sich die Tochter kümmert.

Ich frage mich das auch, wie das später wird bei der Julia und mir.

Wegen uns und der Eltern und so.

Dein Vater wohnt sonst nicht allein, oder wie ist das?

Nee, der ist im Moment mit seinem Wohnmobil unterwegs.

Die haben mir die ganzen Touren noch mal machen,

die er mit meiner Mutter gemacht hat.

Du willst da nicht einziehen? - Nee.

Warum? - Das ist viel zu groß.

Wollt ihr das verkaufen?

Woher willst du das kaufen?

Bei uns ist es für die Kinder unterwegs.

Mich auch. Ist das jetzt nicht recht?

Ich glaube, wir können uns das nicht leisten.

Ist das zu nahe?

Das ist ja bloß ein Haus.

Nee, ein Elternhaus ist nicht nur ein Haus, aber klar.

Wenn dir das ernst ist, ich frage meinen Vater.

Danke.

Du.

Wenn das wirklich ein Zufallstäter ist,

dann wird das eine lange Strecke.

Richtig lang. - Ja.

Danke fürs Bringen. - Klar.

Gute Nacht. - Gute Nacht.

Gute Nacht.

* Musik *

# But me and my true love will never meet again.

Hey Josi, magst du mit uns mitfahren?

Passt, danke, ich bin mein Vater. - Alles klar.

Ciao. - Ciao.

* Musik *

* Sie singt. *

* Sie singt. *

* Sie singt. *

* Sie singt. *

* Sie schreit. *

* Sie schreit. *

* Musik *

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