All language subtitles for Sisi Staffel 4-Sisi (4x03).deu

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Original subtitles

Vater hat Schloss Possenhofenbei einem Pferderennen

als Preis eingesetzt.

Ich bin der Eigentümerdieses Schlosses.

Ich möchte länger bleiben.

Um mich von meinem Vaterzu verabschieden.

Eine Bitte hätte ich: nicht reiten.

Ich bitte Euch um eine Revanche.

Avalon gegen Pastoriusauf dem Oktoberfest.

Ihr sitzt im Sattel.

Ich werde meinen Mund halten.- Ihr habt hier nichts zu suchen.

(Avalon wiehert laut)

Haltet es!

Ich muss die Stallmeisterin finden.

Ohne sie kriege ich Avalonnicht unter Kontrolle.

Ich hab mich entschieden.König Ludwig.

Ludwig ist ein Satyr.

(Louis) Ich sollJustizminister werden?

Ich brauche jemanden im Ministerrat,dem ich vertrauen kann.

Ich möchte dich meiner Muttervorstellen. Auf deiner Premiere.

Darf ich Ihnenmeine Tochter vorstellen?

Katharina von Maillinger.

* Musik *

* Applaus *

(Ludovika stöhnt)* Raunen *

Ihr wart die Geliebte meines Vaters.

Ich bin seine Tochter.

* Musik *

Wenn wir es einmalganz nüchtern betrachten:

Was kann ich tun, damit Ihrnach Possenhofen zurückkommt?

Zumindest,bis das Rennen vorbei ist?

Warum kauft Ihr Euch nicht einfachein neues Schloss?

Heimat kann man nicht kaufen.

Ich wüsste nicht,wer Avalon reiten sollte.

Ich.

Hoheit.

Ich weiß, dass Ihrden Reitsport liebt, aber...

Was haltet Ihr von 2.000 Guldenfür 6 Wochen?

Auch mich kann man nicht kaufen.

* Musik *

Ich werde morgen um 9auf dem Reitplatz sein.

Überlegt es Euch.

* Musik *

(Sophie Charlotte)Wieso soll ich mich beruhigen?

Du bist in Ohnmacht gefallen.

(Ludovika) Du unterstehst dich,so mit mir zu reden.

(Sophie Charlotte)Das ist wirklich irre.

Das glaube ich nicht.So kannst du nicht mit mir umgehen!

Ich bin eine erwachsene Frau!

Du bist ein ungezogenes Gör!

Und du machst, was ich sage!Hoch da!

Ich hasse diese Familie!

Bitte langsam.- Ich packe meine Sachen und hau ab!

Eine Woche Hausarrest,junges Fräulein. In deinem Zimmer.

Und was soll ich machen?

(Ludovika) Dir deinen Cousinaus dem Kopf schlagen.

(Sophie Charlotte) Und wenn ich malmuss? - Du hast einen Nachttopf.

Wo warst du? Hast du davon gewusst?- Wovon?

Sophie Charlottewar mit Ludwig in der Oper.

Ich dachte, du passt auf sie auf?

Du fragst bitte nach einem Platzin der klösterlichen

Erziehungsanstalt für Frauen.- Frauenwörth?

Du kannst Sophie Charlottenicht ins Kloster....

Und ob ich das kann.

Wie ist sie überhauptin die Stadt gekommen?

Sie wird wohl kaumallein gefahren sein.

Ich habe sienach Nymphenburg gebracht.

Von der Oper wusste ich nichts.

Intrigiert habt ihr gegen mich,schämt euch.

Diese ganze Oper war doch nurein Ablenkungsmanöver. - Nein, Mama.

So? Was dann?

Du warst früher nie in der Oper.

Ich wollte dir jemanden vorstellen.- Aha. Wen?

Den Minister. Maillinger.

Ich glaub dir kein Wort.

Rutsch mir doch den Buckel runter.Echt.

Louis.* Tür wird zugeschlagen *

Wie konntet ihr mich so hintergehen?

* Tür wird zugeschlagen *

* Vogelzwitschern *

Guten Morgen.

Auch schlecht geschlafen?

(seufzend) Ja.

Das Rennen ist in 6 Wochen, undPapas Pferd kann mich nicht leiden.

Wo ist Mama?

Die kommt nach gesternschwer aus dem Bett.

Kein Wort über die Aufführung.

Es geht nur um Ludwigund unsere kleine Schwester.

Warum hast du Mama deine Verlobtenicht vorgestellt?

Ich... Ich habs versaut.

Und Sophie Charlottehat den Abend ruiniert.

Besitzt du nun endlich die Güte,mir zu sagen, wo du gestern warst?

Sisi, sag nicht, du warst...- Doch.

Ich muss dir etwas sagen.

Ich hab gesagt, du sollst dichvon dieser Frau fernhalten.

Aber...- Kein Aber.

Es ist alles kompliziert genug,mach es nicht schlimmer.

Du verstehst nicht, es...

Guten Morgen Tante Sophie.

Guten Morgen.

Guten Morgen.

Eure Mutter fühlt sich elend.

Was habt ihr euch dabei gedacht?

Die Lage ist, äh...

...komplex.

Es ist ganz einfach.

Euer Vater ist gestorben,und ihr braucht jetzt Halt.

Keine Träumereien oder Verbindungen,

die das Ansehen der Familieschwächen könnten.

Legt das Croissant wieder hin.Und auch kein Saft.

Sophie Charlotte ist mit Wasserund Brot ausreichend versorgt.

Und wenn wir beim Ansehen sind:Der Hofball in Wien steht bevor.

Der Kaiser sollte ihn nichtalleine bestreiten.

Danke, dass du mich vertrittst,Tante Sophie.

Vor meiner Abreise möchte ich nochgerne etwas mit euch besprechen.

Die Gräfin von Schlandwighat bis vor Kurzem

nach einer passenden Partiefür ihre Tochter gesucht.

Sie war so freundlich,mir ihre Recherche zu überlassen.

Was hast du vor?

Frauenwörth wird Sophie CharlottesSehnsucht nach Ludwig vergrößern.

Und jetzt soll ein neuer Kandidather? - Sie ist jung.

So schnell,wie sie sich verguckt hat,

wird sie sichfür einen anderen begeistern.

Wenn sie König Ludwig will,sollten wir das ernst nehmen.

Der König hat MagdalenaGräfin von Traunstein entehrt,

genauso wie die Herzoginvon Ismaning.

Die Baronesse von Mangfeldist in der Nervenheilanstalt,

seitdem er siehat fallen lassen.

Ich denke nicht, dass SophieCharlotte mitspielen wird.

Schon, wenn sie erfährt,was ihre Mutter vorhat.

Du solltest sie baldin Kenntnis setzen.

Der ist viel zu alt.

Und der ist viel zu klein.

Um Gottes willen.

Die von La Rosées blicken auf einelange Tradition als Kämmerer zurück.

Hat der dem Adel nicht abgeschworen?

Den Titel hat er noch,darauf kommt es an.

Es ist ein begehrter Junggeselle,

wohlhabend, mit engen Verbindungenzum Bürgertum.

Ich finde ihn... modern.Passt zu Sophie Charlotte.

Ich finde den nicht gut.

Tatsächlich?- Ja, sieht aus wie ein Angeber.

Er ist attraktiv.

Wie ihr meint.

Eure Mutterwird auf meinen Rat hören.

Ein Empfang hier in Possenhofenwäre ein netter Anlass,

Sophie Charlotte mit den Herrenbekanntzumachen.

Dann werde ich mich wohlum die Einladungen kümmern.

Wenn ihr mich entschuldigen würdet.

Gute Reise, Sophie.

Bitte grüß Franz von mirund gib den Kindern einen Kuss.

Ich würde dem Kaiserlieber berichten,

wann seine Frau zurückkehrt.

Bald.

* Musik *

Hoheit, ich hoffe,Erzherzogin Sophie hat Euch nicht

in diesem Aufzugaus dem Haus gehen sehen.

Keine Sorge, die verabschiedet sichvon meiner Mutter.

Wenn der Kaiser das erfährt,sind meine Tage gezählt.

Bitte seid vorsichtig, Hoheit. Mirscheint dieses Pferd unberechenbar.

(Sis) Guten Morgen.

Hier ist Euer Korsett.

Wie gewünscht habe ich es verstärkt,

um Eure Lendenwirbel zu schützen,Majestät.

Glaubt Ihr wirklich, dieStallmeisterin kommt zurück, ja?

Hoffentlich.

Sitzt wie angegossen.

Danke, Ihr könnt gehen.- Stets zu Diensten.

Hoheit.

* Wiehern *

Da ist sie.

Verflucht.- Oh, Gott sei Dank.

2.000 Gulden für 6 Wochen.

Und am Ende gehört Avalon mir.

Wenn er das Rennen gewinnt.

Wir müssen zuerstam Vertrauen arbeiten.

Folgt mir.

* Musik *

Die Knechte haben Linda heute Morgenim Stall gesehen.

Und du glaubst, dass Sisimit ihrer Rückkehr zu tun hat?

Hier steht jedenfalls die Adresse,und der Ordner lag auf dem Tisch.

Aber welchen Grund hätte Sisi,diese Person aufzusuchen, außer...

Ich hab dich gewarnt.

Wer sucht, der findet.

Ich mach mir solche Sorgen.

Behalt die Dinge im Blick.

Dann wird nichts passieren.

Dein Geheimnis ist gut gehütet.

Auch wenn vielleicht das einoder andere Detail ans Licht kommt.

Danke.

Danke Schwester.

Komm, ich begleite dich nochzur Kutsche.

Ja, treiben, treiben,weiter, weiter, weiter.

Verhaltet Euch ruhig,er nimmt jede Eurer Bewegungen wahr.

(Avalon wiehert)Ruhig, hab ich gesagt.

Ihr müsst die Richtung vorgeben.

(Avalon wiehert und schnaubt)

Schön.

Jetzt noch mal anhalten.

Jetzt lasst Ihr die Gerte fallen.

(Avalon wiehert)

Dann dreht Ihr Euchmit der Schulter zu ihm

und senkt den Kopfwie eine Leitstute.

Und wartet,bis er von alleine kommt.

(Avalon schnaubt)

* Musik *

(Avalon schnaubt)

* Musik *

Ja, wunderbar.

Gut.

Jetzt versucht Ihr,die Longe anzulegen. Langsam.

Und vorsichtig,das mag er nicht besonders.

(Avalon wiehert laut)

Avalon, ganz ruhig.- Bleibt ruhig.

Bleib stehen!

Wir müssen ihn einfangen.- Ich komm mit!

Meine Stallburschen würden die Weltnicht verstehen, wenn Ihr mitkommt.

Aber... - Ihr seid die Kaiserinvon Österreich.

Los, Jungs.

(Louis) Bitte, gnädiger Herr,ich muss sie sprechen.

(Mann) Tut mir leid,das ist nicht möglich.

Es dauert nur 5 min. Bitte.- Sie probt gerade.

(Louis) Aber es ist äußerst wichtig.- Das geht nicht.

Ich werde ihr Bescheid geben.- Sehr wohl.

Fräulein Mendelist eine zauberhafte Person.

Wie bitte?

Ich kann nicht, wir proben.

Ich wollte mich entschuldigen.

Für das Malheur hier gestern Abend.

Für welches genau?

Henriette, bitte,es tut mir aufrichtig leid.

Wie war die Premiere noch?

Was soll das?

Du hast mich im Foyer stehen lassenwie bestellt und nicht abgeholt.

Deine Schwesterist an der Seite des Königs.

Was wird deine Mutter denken?- Das spielt keine Rolle.

Du bist Herzog in Bayern.

Spross der einflussreichstenFamilie, dein Cousin ist der König.

Über kurz oder langkann ich nicht mithalten,

egal, was deine Mutter sagt.

Das musst du nicht. - Ich habeeine Arbeit, die mir gefällt.

Eine Wohnung, die ich bezahle,ich möchte das nicht aufgeben.

* Musik *

Ich muss wieder rein, Louis.- Das kannst du nicht machen.

Bitte.- Es tut mir leid.

* Tür wird geöffnetund wieder geschlossen *

Louis?

Ja?

Ist alles in Ordnung?

Sie hat die Verlobung aufgelöst.- Was? Warum?

Frag nicht.

(Ludovika) Sisi, ist Louis da?Wir wollen essen.

Lieber Gott,beschütze unsere Familie

und unseren geliebten Max im Himmel.

Amen.(alle) Amen.

Wisst ihr noch,wie Max immer zu sagen pflegte:

Eine warme Suppelegt sich wie Seide ums Herz.

Ja, Mama.

Löblich, dass ihr Verantwortungfür eure Schwester übernehmen wollt.

Aber ich kann diesem Empfangnur zustimmen,

wenn Sophie Charlotte bereit ist,zu kooperieren.

Die Nonnen wären mir lieber.

Ich glaube nicht, dass das Klosterder richtige Weg für sie ist.

Kümmere dichum deine eigenen Angelegenheiten.

Diese Stallmeisterin ist wieder da.

Ich möchte, dass sie verschwindet,diese Person ist untragbar.

Wie ich vernommen habe,ist ihr ein Pferd abhandengekommen,

spurlos verschwunden.

Dieser Aragon.- Avalon.

Ich habe Sisi gebeten,sich von dieser Person fernzuhalten.

Was hat es auf sichmit dieser Person?

Linda ist unsere Halbschwester.

Wie bitte, hat sie das gesagt?

Ich meine, stimmt es?

Sisi, das kannst du mir nicht antun.

Danke Sisi, großartig.

Noch ein Problem mehr.

Sie ist kein Problem.Sie ist auch Papas Kind.

Ich habe genug. Ich helfe jetztbei der Suche nach Avalon.

* Musik *

Avalon!

Avalon!

Avalon!

* Musik *

(Franz) Ich will Euch nichtsvormachen, Herzogin.

Es wird nicht einfach für Euchin Wien.

Meint Ihr mit Wien nur den Hofstaat?

Oder meint Ihr damit auch Euch?

Ich fürchte,ich meine damit auch mich.

Was wollt Ihr hier?

Dasselbe könnte ich Euch fragen.

Spioniert Ihr mir nach?

Ich bin schon als kleines Kindhierhergekommen.

Und wie lange seid Ihrin der Regel geblieben?

Gerne einige Stunden.

Aha.

* Musik *

(Stallknecht) Avalon! Avalon!

(Linda) Avalon!- Ach.

Euch ist das Pferdabhandengekommen?

Ihr tretet doch zum Rennen an, oder?

Ich hab einen Ruf zu verlieren.

Wollt Ihr schon gehen? - Ich wünschEuch einen schönen Tag.

* Wiehern *

Habt Ihr Eurer Mutter erzählt,wie es um ihr Schloss steht?

Das muss ich nicht,weil ich sowieso gewinnen werde.

Mit Geheimnissenist es wie mit faulen Zähnen.

Solange man sie hat, tun sie weh.

* Musik *

Das Bein ist geschwollen.

Wir sollten ihmein paar Tage Ruhe geben.

Aber wir können die Zeit nutzen,um unseren Gegner auszuspionieren.

Georg Basseletreitet bald wieder ein Rennen.

Ich hatte gehofft, ihm so schnellnicht wieder zu begegnen.

Wenn Ihr gewinnen wollt,solltet Ihr seine Taktik kennen.

Also?

* Rattern *

Stör ich?

Da schau her, mein Bruder.

Und ich dachte,ihr habt mich vergessen.

Hast du was von Ludwig gehört?

Ja.

Ich werde ihn treffen.

Wahrscheinlich will erum meine Hand anhalten.

Du bist ja jetzt dasFamilienoberhaupt. - Träum weiter.

Weiß er,dass ihr mich weggesperrt habt?

Du wusstest genau, dass ichHenriette Mama vorstellen wollte.

Ich kann nichts dafür.

Du hättest nicht hingehen müssen.

Ich hab ein Stelldicheinmit dem König, und nee, ja,

ich mach nicht mit.

Mutter möchte dich nach Frauenwörthschicken. - Ins Kloster?

Willst du das?- Nein.

Dann wirst du dichnach jemand anderem umsehen müssen.

Mama wird einen Empfang gebenund dich verheiraten.

Das ist nicht dein Ernst?- Mein voller.

Oder lieber doch ins Kloster?

Sehr gut.

Was ist mit Ludwig?

Ich werde es ihmschonend beibringen.

Wenn er noch weiß, wer du bist.

* Tür wird geöffnetund geschlossen *

* Musik und Wiehern *

Wollen wir wetten?

Ist das Euer Ernst?

* Musik *

Kommt, ich lade Euch ein.

10 Mark auf Pastorius.

Ihr wettet auf unseren Gegner?- Er wird gewinnen.

10 Mark auf Red Carpet.

Viel Glück, meine Damen.- Danke.

Euer Vater hat auch nieauf die Favoriten gesetzt.

Unser Vater.

* Stimmengewirr *

Hattet Ihr ein enges Verhältniszu ihm?

An der Türschwellezu Schloss Possenhofen war Schluss.

Das Schlossist das Reich Eurer Mutter.

(Mann) Da kommen sie.* Wiehern *

Da vorne ist Red Carpet.

* Musik *

Ah, Durchlaucht.

Und zukünftiger Justizminister.

Darf ich vorstellen:Katharina Maillinger.

Aber wie ich höre, seid Ihr Euchbereits in der Oper begegnet.

Ja.

Verzeihung.

Sehr erfreut.

Ihr wolltet mich sprechen,Königliche Hoheit?

Ich? Nein. Ihr sollt sprechen.

Ich habe andere Verpflichtungen.

Gnädigste.

Aber Ludwig...

Möchten Sie hieroder anderswo speisen?

Wieso speisen?- Gerne hier.

(Diener) Sehr wohl.

Wie hat Euch die Oper gefallen?

Zumindest bis...

...meine Mutter aus dem Saalgetragen wurde?

Eure Familie hat jedenfallsfür gute Unterhaltung gesorgt.

* Ploppen *

Champagner?

* dumpfe Musik *

Red Carpet liegt vorn.

Wer weiß, vielleicht habe ich heuteGlück mit meiner Wette.

Freut Euch nicht zu früh.

Er überholt immerüber die äußere Bahn.

Er ist gut.

(Menge jubelt)

* Klingeln *

Es wird viel Arbeit,ihn zu besiegen.

Ihr macht mir ja Mut.

(Linda) Ich bin einfach nur ehrlich.

* Musik *

♪ Eh die Maienlüfte wehn,

eh die Drossel singt im Wald:

Willst du mich noch einmal sehn?

Komm, o komme bald.

Komm, o komme bald. ♪

* Klopfen *

Ja?

Das... Das war wirklich wunderschön.

Ich hab dich vermisst.

Das ist noch reichlich untertrieben.

Aber wahrscheinlich hast du recht,es...

Es ist besser so.

Es ist vernünftiger.

Ja, vernünftig.

Das trifft es ganz gut.

* Musik *

Tja.

Tja.

* Musik *

Wo bist du gewesen?

* Musik *

Warum bist du zurückgegangen?

Das geht dich nichts an. - Diewerden dich niemals akzeptieren.

Vielleicht solltest dunicht so viel trinken.

Spar dir deine Ratschläge.

Dein geliebter Vater hat jeden Taggesoffen, dieses Scheusal.

Red nicht so über ihn.

Ach, wen interessiert es?Der ist tot.

Und wir sitzen bald auf der Straße.

Ich habe eine neue Arbeit.Wir werden eine Lösung finden.

Ich will aber keine Almosen mehraus Possenhofen.

Max hat diese Wohnung bezahlt.

Er hat sich um dich gesorgtund um mich.

Er hat mich gekauft.

Und dich mit.

Verstehst du das?

Du gehörst nicht in diese Familie,genauso wenig wie ich.

Du hast dieses Leben gewählt,auch für mich.

Keiner hat dich gezwungen,du hattest die Wahl.

Aber über mein Lebenbestimme nur noch ich.

* Musik *

* Schritte *

Verzeiht, Majestät.

Der Botschafter wartet bereitsseit einer halben Stunde.

Soll ich ihn wegschicken?

Nein. Ich werde Euch begleiten.

Gibt es Nachricht von meiner Frau?

Auch heute nichts, Majestät.

* Musik *

* Klopfen *

Hoheit, es wird höchste Zeit,Euch für den Empfang einzukleiden.

Danke.

Gibt es sonst noch etwas, Gräfin?

Nun ja, Euer Gemahlhat Euch dieses Telegramm geschickt.

Und mich lässt er fragen, wie esum Euch und Eure Gesundheit steht.

Dann werdet Ihr ihmwohl antworten müssen.

Selbstverständlich, Hoheit,aber was?

Ich werde ihm späterselbst schreiben.

Jawohl.

Ich bin gleich fertig.

(Sisi ächzt)

Stellt das bittein den Wintergarten.

Wo ist Sophie Charlotte?- Louis holt sie gerade.

Die Gäste sind schon da. Dass sieimmer zu spät kommen muss.

Ganz ruhig, Mama. Alles wird gut.

* Musik beginnt *

Du willst wirklich ins Klostergehen? - Warum nicht?

Willst du auch?

Ich glaube nicht, dass mir dassteht. - Das weißt du nicht.

Wir haben uns weit aus demFenster gelehnt für dich.

Du willst diese Schauspielerinheiraten

und mich da runterschleppen?

Das mit Henriette und mirist was Ernstes.

Ludwig und du...- Und weiß Mama schon davon?

Ludwig und du,das ist nur eine Schwärmerei.

Wie oft hast du ihn bisher gesehen?

Einmal in der Kirchebei Papas Beerdigung

und dann einmal an diesem Abend.

Bitte, vielleicht ist da unten jaein Mann, der etwas taugt, hm?

Schließ die Augen.

(seufzt)

Also, wenn du so da runtergehst,lasse ich mir das nicht entgehen.

Graf von Galandi.

Graf zu Wolfratshausen.

Verzeiht,dass wir Euch haben warten lassen.

Sehr erfreut.

Wo bleibt sie denn, Eure Tochter?

* Raunen *

* Musik *

* wildes Geflüster *

Um Gottes willen.

* wildes Geflüster *

* Musik beginnt *

Darf ich vorstellen:

Sophie Charlotte AugusteHerzogin in Bayern.

Darf ich mich abschminken?

Du hast mehr Schneid,als ich dachte.

Graf Egbert zu Wolfratshausen.

* Musik *

(Diener) Dann trage ich Euch für denWalzer ein? - Ja, ganz recht.

* Musik *

* Musik stoppt abrupt *

* wildes Geflüster *

* Musik *

Bitte, macht weiter.

* Musik beginnt *

Eine Freude, Sie zu sehen.

Das darf doch nicht wahr sein.

Ich kläre das.

Mama.

Mama. Beruhige dich.

Er ist immer noch der König.

In dem Moment bricht er mir vor denLatz. Kann man sich das vorstellen?

Eure Hoheit?

Ah, meine Kaiserin.

Darf ich dichunter 4 Augen sprechen?

Was zur Hölle machst du hier?

Du scheinst dich nicht zu freuen,dass ich da bin.

Hast du mich absichtlichnicht eingeladen?

Ludwig.

Bitte.

Du glaubst, ich meine esmit deiner Schwester nicht ernst.

Dann pass mal ganz genau auf.

* Musik stoppt abrupt *

* Raunen *

Oh mein Gott.

Darf ich bitten, Herzogin?

Musik.

Morgen früh fahre ichnach Frauenwörth. - Nein.

Er hat sich soeben zu ihr bekannt.Vor allen.

Kümmere dich darum,dass er sie jetzt auch heiratet.

Und zwar so schnell wie möglich.

* Musik im Hintergrund *

(Mann) Eure Majestät.(Frau) Eure Majestät.

(Georg) Ganz schön was gebotenbei Euch.

Was macht Ihr hier?

Die Mutter Eures Gattenhat mich eingeladen.

Dachte,ich schau mir das Theater mal an.

* Musik im Hintergrund *

Oh, Brahms.

Würdet Ihr mir die Ehre erweisen?

* dramatische Musik *

Ihr habt sie gefunden?- Ja.

Euer Bericht, Braun.

Schuss aus nächster Nähe.Austrittswunde am Hinterkopf.

Eine regelrechte Hinrichtung.

Oder ein Selbstmord.- Keine Tatwaffe.

Die Nachbarin hat jemanden gesehen.

Außerdem, diese Schuhabdrücke könnennicht von der Toten stammen.

* Musik *

Und wer ist das?

* Musik *

Das ist der kürzlich verstorbeneHerzog Max in Bayern.

Da schau her.

* Musik *

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