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Was kann ich tun,damit ihr zurückkommt?
Warum kauft ihr euch nichtein neues Schloss?
Heimat kann man nicht kaufen.
2.000 Gulden für 6 Wochen.
Wenn Ihr gewinnen wollt,solltet Ihr seine Taktik kennen.
Es wird verdammt viel Arbeit,ihn zu besiegen.
Dein Geheimnis ist gehütet.
Auch wenn das eine oder andereDetail ans Licht kommt.
Linda ist unsere Halbschwester.
Sisi, das kannst du mir nicht antun.
Du hast eine Hürde zu überwinden.(Louis:) Minister Maillinger.
Hast du seine Stimme,hast du den Posten.
Darf ich Ihnenmeine Tochter vorstellen?
Katharina von Maillinger.
Welch eine Überraschung.
Du bist Herzog in Bayern.
Über kurz oder langkann ich nicht mithalten.
(Louis:) Sie hatdie Verlobung aufgelöst.
Warum?- Frag nicht.
Löblich, dass ihr Verantwortungfür eure Schwester übernehmen wollt.
Mama wird einen Empfang gebenund dich verheiraten.
Das ist nicht dein Ernst?- Mein voller.
(Ludovika:) Darf ich vorstellen?Sophie Charlotte Herzogin in Bayern.
Er hat sich so eben zu ihr bekannt,vor allen.
Kümmere dich darum,dass er sie wirklich heiratet.
Sollen es alle erfahren.- Das darfst du nicht.
Drohst du mir?
Schuss aus nächster Nähe.
Austrittswunde am Hinterkopf.- Da schau her.
* Musik *
(Linda:) Guten Morgen.(Sisi:) Morgen.
Wie ich hörte, habt Ihr gesternmit Basselet getanzt.
Wolltet Ihr euren Gegner besserkennenlernen? - Tanzen kann er.
Bereit?
Avalon wird sich daran gewöhnenmüssen, dass Ihr die Herrin seid.
Uns bleibt nur wenig Zeit.
Die Kaiserin wird doch wohl nicht...- Aufsatteln? Doch, das wird sie.
(Avalon schnaubt)
Na los.
(Avalon schnaubt)Hey, ruhig, ganz ruhig.
Na geht doch.
Jetzt aufsteigen.
* Musik *
Er gehört dir.
* Musik *
Gut, Avalon.
Das machst du großartig.
Schön ruhig, Avalon.
* Musik *
Öffnet das Gatter.- Sicher?
Ja.
Wollen wir?(Avalon wiehert)
* Musik *
Whoo.
* Musik *
Wer seid Ihr?
Inspektor Hieronymusvon der Kriminalpolizei München.
Willkommen in Possenhofen.
Was wollt Ihrvon meiner Stallmeisterin?
Frau Schwarzsteht unter dem Verdacht,
eine Straftat begangen zu haben.
Eine Straftat?
Ihre Mutter ist ermordet worden.
Ihr könnt sie doch nichteinfach mitnehmen.
So, kann ich nicht?
Ich verbürge mich für sie.
Linda Schwarzwürde niemals jemanden umbringen,
schon gar nicht ihre Mutter.
Eine Nachbarin bezeugt,dass sie die Wohnung verlassen hat,
kurz nachdem ein Schussgefallen ist.
Aber warum sollte sieihre Mutter umbringen?
Das werden wir herausfinden.
Kommen wir zum nächsten Punkt.
Ich muss mit Euchund Eurer Familie sprechen.
Wo bringt Ihr sie hin?
In Gewahrsam.
Ich werde nur mit Euch reden,wenn ich noch mal zu ihr darf.
Bitte.
(brummt:) Na gut.
Es tut mir so leid.
Ich hole dich da raus.Verlass dich auf mich.
Sollte sie was brauchen,lasst es mich wissen.
Ich erwarte,dass sie gut behandelt wird.
* Musik *
* Musik *
Für mich bloß Wasser, danke.
Ich nehme auch nur Wasser.
Würdet Ihr uns verraten, was Ihrvon uns wollt? - Natürlich, Hoheit.
Ich möchte wissen,
wo jeder von Euch Freitag zwischen2 und 3 Uhr nachmittags war.
Verzeihung,entnehme ich Eurer Frage,
dass wir unter Verdacht stehen?
Vor Euch sitzt die Kaiserinvon Österreich.
Herzogin, ich bin nicht demAdelsregister verpflichtet,
sondern dem Bürgerlichen Gesetzbuch.
Ausschließlichdem Bürgerlichen Gesetzbuch.
Gut, fangen wir anders an.
Laut Eurer Stallknechte habt Ihrkürzlich Linda Schwarz entlassen.
Gab es einen Anlass?
Das hatte familiäre Gründe.
Also stimmt es, was die Nachbarinvon Frau Schwarz behauptet.
Euer Gatte hatte ein Verhältnismit dem Mordopfer
und Lindaist seine uneheliche Tochter.
Ich habe Linda Schwarznur gekündigt,
um nach dem Tod meines Mannesdie Verhältnisse zu klären.
Gut.
Dann gestattet mir bittenochmals die Frage,
wo wart Ihr zum genannten Zeitpunkt?
Wir waren alle hier.
Alle?
Nun gut.
Herzog,
wie war Euer Verhältniszu Adele Schwarz?
Ich, äh,ich kenne diese Frau gar nicht.
Aber Ihr habt dochmit ihr gesprochen
vor ein paar Tagenum die Mittagszeit in der Oper.
Du warst noch einmal in der Oper?Am helllichten Tag?
(Hieronymus:) Sie hat dort gearbeitetals Fräulein an der Tür.
Mir war nicht bewusst, dass siedie Mutter ist von Linda Schwarz.
Ja, verrückter Zufall,findet Ihr nicht auch?
Ich war nicht wegen Frau Schwarzdort. (Hieronymus:) Sondern?
Wegen Henriette Mendel.
(Hieronymus:) Die SängerinHenriette Mendel?
Frau Schwarz hat sich angeboten,ihr Bescheid zu geben,
dass ich mit ihr sprechen möchte.
Was wolltet Ihr von Frau Mendel?
Sie...
Sie war meine Verlobte.- Was?
Wir besprechen das später.- Wieso hast du mir nichts gesagt?
Das spielt keine Rolle, Mama.
Sie hat die Verlobung aufgelöst.- Da schau her.
Habt Ihr noch weitere Fragen?
Nein. Vorerst nicht.
* Musik *
Gräfin?- Ja?
Ich möchte,dass Ihr jemanden ausfindig macht.
Wen?
Wir brauchen Hilfe.
Was sollte das, Mutter? Warum hastdu nicht die Wahrheit gesagt?
Du hättest besserauf mich hören sollen.
Bitte?
Vielleicht wäre ihre Mutternoch am Leben,
wenn du Lindanicht zurückgeholt hättest.
Mama, weißt du,warum ich sie zurückgeholt habe?
Sisi.
Papa hat dieses Schloss bei einerWette verzockt. An Georg Basselet.
Das alles hiergehört längst nicht mehr dir.
Was redest du da?
Wir haben eine Chance, dass duWeihnachten nicht heimatlos bist.
Ich muss Georg Basseletbeim Oktoberfestrennen besiegen.
Aber ohne Lindakönnen wir das vergessen.
* Musik *
Was?
* Musik *
Hier, Mama.- Danke.
(stöhnt:) Ah.
Hopfen und Baldrian.
Brauchst du sonst noch etwas, Mama?- Wie konnte er mir das nur antun?
* Tür wird geöffnet *
* schnelle Schritte *
Was gibts?
Sprecht ruhig.
Herzog, ich weiß, es ist geradeunpassend, aber der Bote,
den Ihr wegen der Verlobung zu KönigLudwig geschickt habt, ist zurück.
Möchtet Ihr ihn sprechen?
(beide:) Ja. Möchten wir.
Bitte.
Herzog, ich weiß,Ihr habt mich angewiesen,
nur mit einer Unterschriftauf dem Ehevertrag zurückzukehren.
Ja, aber? Was hat er gesagt?
(Bote:) Es tut mir leid, Hoheit.
Gar nichts.
Das darf doch alles nicht wahr sein.
Sophie Charlotte, das heißt nochnichts bei ihm. - Doch, das tut es!
(schluchzt)
* Tür wird aufgeschlossen *
Hier, falls du Hunger hast.
Sie wollen mirdie Schuld zuschieben.
Eine Nachbarin soll michangeblich gesehen haben.
Jemand hat in meinem Manteldie Wohnung verlassen.
Die haben ihnauf der Straße gefunden.
Aber du warst es nicht.
Ich verspreche dir,dass ich alles dafür tun werde,
dass der Mörder deiner Muttergefunden wird.
Die haben nicht mal gesagt,was mit ihrem Leichnam passiert.
Ich werde michum ihr Begräbnis kümmern.
Danke.
Und wie gehts mit Avalon?
Es gibt jetzt Wichtigeres.
Aber...- Er vertraut mir zu wenig.
Du darfst nicht aufgeben.
Ich bin nicht wegen der 2.000 Guldenzurückgekommen.
Und in Wahrheitauch nicht wegen Avalon.
Wenn Max von dir erzählt hat,und das hat er sehr oft...
...ich habe dich immer dafürbewundert, dass du deinen Weg gehst
in einer Welt,die den Männern vorbehalten ist.
Die Vorstellung,dass eine Frau in den Sattel steigt
und das wichtigste Rennen Bayernsgewinnt.
Und dann auch noch die Kaiserin.
Deswegen habe ichdein Angebot angenommen.
Um das zusammen mit dirzu erkämpfen.
Hier.
Das wird dir helfen,sein Vertrauen zu gewinnen.
Bitte reite dieses Rennen.
* Musik *
(Avalon schnaubt)
Ganz ruhig.
Linda kommt bald wieder.Ich verspreche es dir.
Hoheit, Euer Gemahl fragt fasttäglich nach eurer Gesundheit.
Ich weiß nicht wasund v.a. wie ich ihm...
Ich schreibe meinem Gemahl,dass es mir gut geht.
Jawohl.
* Musik *
Geliebter Franz,
ich erhole mich prächtighier in Bayern.
Ich gehe es sehr vorsichtig an.
Aber jeden Tag traue ich mirein kleines bisschen mehr zu.
Gestern habe ich meinen1. längeren Spaziergang gemacht.
Es war sehr schön.
Die Sonne hat mir einen wunderbarenroten Teint auf die Haut gezaubert.
Heute wollen die Gräfin und icheinen weiteren Spaziergang wagen.
Mein Körper gewinntjeden Tag an Kraft.
Jeden Tag geht esein bisschen besser.
Über alles weiterewerde ich dir berichten.
Deine Sisi.
Bis morgen Avalon.
Wer seid Ihr?
* Musik *
Graf Grünne.
Danke, dass Ihr gekommen seid.
Ich hätte nicht damit gerechnet,dass wir uns jemals wiedersehen.
Ihr glaubt nicht wie froh ich bin,Euch zu sehen.
Was kann ich für Euch tun?
(flüstert:) Es geht um unsereStallmeisterin. - Linda Schwarz.
Gräfin Esterhazyhat mir bereits berichtet.
Bitte tragt alles zusammen,um sie zu entlasten.
Ihr seid die Cousine des Königs.
Könnt Ihr nichteine Begnadigung erwirken?
In Bayern weht ein neuer Wind.
König Ludwig hat da leidernicht mehr viel zu sagen.
Ich werde mich darum kümmern,Hoheit.
Graf Grünne?
Ja?
Bitte werft auch ein Augeauf meine Mutter.
Sie hat gegenüber der Polizeigelogen.
Sie war zur Tatzeitnicht in Possenhofen.
Glaubt Ihr etwa, dass sie...
Nein.
Aber ich vermute,sie verheimlicht etwas.
(Stallbursche:)Die Kaiserin vermutet,
dass Ihr etwas verheimlicht.
Und dann hat sie ihn gebeten,ein Auge auf Euch zu werfen.
Danke.
Kein Wort.
Zu niemandem.
Wilhelmine?
Hoheit?
Lasst eine Kutsche anspannen.- Sehr wohl, Hoheit.
* Musik *
* Musik *
Das seid doch Ihr.
Ja.
Welchen Preis hat Eure Kooperation?
* Musik *
* Musik *
Und nun fahrt mich bittezum Gestüt von Georg Basselet.
Es liegt auf dem Wegnach Holzkirchen.
* Musik *
Und?
Wie hat es deine Mutter aufgenommen,dass wir bereits verlobt waren?
Ist sie wieder in Ohnmacht gefallen?
Immerhin konnte ich ihr sagen, dassdu die Verlobung aufgelöst hast.
Bei uns zu Hausegehts nur noch drunter und drüber.
Langsam weiß ich nicht mehr,wo mir der Kopf steht.
Es tut mir leid.
* Klopfen *
Verzeihen Sie.
Frau Mendel, in 5 min auf der Bühne.
Jawohl, ich komme.
Ich habe die Möglichkeit bekommen,Justizminister zu werden.
Herzlichen Glückwunsch.
Was ist los? Auf so eine Chancehast du doch immer gewartet.
Ja, aber um den Postenzu bekommen...
Also Ludwig, legt mir nahe,dass ich...
...dafür die Tochterdes Ministerpräsidenten heirate.
Katharina Maillinger.
Ich hoffe, sie taugt was.
Heirate sie.
Meinst du das ernst?
Ich habe die Verlobung gelöst.Was soll ich jetzt dagegen sagen?
So ist das Spiel.
Henriette, bist du dir sicher?- Ja.
Ich muss zur Probe.
* Musik *
* Musik *
Was machst du da?
Ich lasse ein Begräbnisfür Lindas Mutter arrangieren.
Ich hoffe, du hast nichts dagegen?
Ich hoffe, du erwartest nicht,dass ich da hingehe.
Nein, Mama.
Ich war bei Georg Basselet.
Ich habe ihn ersucht,vom Rennen zurückzutreten.
Was? Was ist mit Possenhofen?
Alles hier erinnert michan deinen verstorbenen Vater.
Vielleicht würde mir ein Neuanfangbei euch in Wien guttun.
Und du kannst wieder nach Hause.
Mama, das hier ist mein Zuhause.Genauso wie deins.
Du hängst an diesem Schloss.- Basselet hat bereits zugestimmt.
* Musik *
* Musik *
* Musik *
Ich will unsere Vereinbarung zurück.
Was hat Euch meine Mutter geboten,
dass Ihr von diesem Rennenzurücktretet?
Sie hat mich nurüber Eure Verfassung aufgeklärt.
Ich wusste nichts von der SchwereEures Unfalls. - Mir geht es gut.
Es war fraglich,ob Ihr je wieder laufen könnt.
Nun, offensichtlich kann ich das.
Also was soll das?
Mir scheint ebenfalls,dass Ihr Euch überschätzt.
Inwiefern?
Ihr könnt gegen mich nicht gewinnen.
Was habt Ihr vor, Hoheit?
Was wird das?
Wollen wir mal sehen,wer hier schneller ist.
Um Gottes willen, nein.
* Musik *
Komm, auf gehts.
* Musik *
(Basselet:) Komm jetzt, zieh an.
Auf gehts.
Bleibt endlich stehenin Gottes Namen.
Ihr seid es nicht gewohnt, oder?Nicht zu kriegen, was Ihr wollt.
Wir hatten eine Abmachung undIhr wollt Euch nicht daran halten.
Weil ich Euchvor Euch selbst beschütze.
Ihr wollt meiner Familiedie Heimat nehmen.
Warum,was wollt Ihr mit diesem Schloss?
Das geht Euch nichts an.
Ihr habt Euch für Euer Exempel daslahmste Pferd im Stall ausgesucht.
Ich habe noch nie jemanden gesehen,der auf ihm so schnell war wie Ihr.
Euer Lob könnt Ihr Euch sparen.Gebt mir unser Rennen zurück.
Ich überlege es mir.
* Tür wird geöffnet *
Hoheit.
(Louis:) Da bist du ja.
Ich habe mir schon Sorgen gemacht.- Um mich?
Nein, dass ich alleinemit Mutter essen muss.
Sophie Charlotte hat sichin ihrem Zimmer verbarrikadiert.
Ich zähle auf dich.
Hoheit.
Geht es Euch gut?
Ja.
Könnt Ihr mir bitteein Bad einlassen? - Jawohl, Hoheit.
Da ist noch was.
Unter der Dienerschaftwird gemunkelt,
dass der König Sophie Charlottenach dem Fest
in die Stallungen gezogen hatund dann...
Ich befürchte, das ist der Grund,warum sie ihr Zimmer nicht verlässt.
Mein Gott.
Habt Ihr schon mit jemandem ausmeiner Familie darüber gesprochen?
Selbstverständlich nicht, Hoheit.
Willst du mir erzählen,was passiert ist?
Auf dem Fest?- Nichts.
Warst du an dem Abendnoch allein mit Ludwig?
Jemand hat euch gesehen.
Im Stall.- Nein.
Nein. Oh nein.
Nein, nein, nein, nein.- Du kannst mir alles erzählen.
Ich war halt neugierig.
Wie es ist mit einem Mann?
Ob es stimmt, was Mama sagt.
Ob er ein Satyr ist.
Hat er dir wehgetan?
Ja. Sehr.
Das hätte er nicht tun dürfen.
Wie meinst du das?
Er... Er ist kein Satyr,wenn du das meinst.
Jedenfalls nicht bei mir.
Er hat mich einfach sitzen lassen.
Ihr habt gar nicht...- Nein!
Er wollte mich nicht.
Deshalb meldet er sichja auch nicht mehr.
Vielleicht...
...wollte er deine Ehre schützen.
Meinst du?
* Musik *
(Ludovika:) Oh.
Hat sich Madamewieder herunterbequemt.
So, bevor hier im Haus noch mehrGerüchte die Runde machen,
solltet ihr esaus meinem Mund erfahren.
Ich habe am Abendmeines Festes versucht,
mich mit Ludwig zu vereinigen.
Bitte raus.
Wie konntest du?
Spar dir deine Worte, Mama.
Er wollte nicht und ist gegangen.
Wer weiß davon? - Irgendein Dienermuss uns gesehen haben.
Hatte wohl nichts Besseres zu tun.
Wenn das die Runde macht,du weißt, was das bedeutet.
Willst du ihn wirklich heiraten?
Das spielt jetzt keine Rolle mehr.Sie muss. - Mama!
Lass Sophie Charlottediese Frage beantworten.
Ja.
Wo willst du hin?
Zu Ludwig.
Ich werde eure Vermählungdingfest machen.
* Musik *
* Musik *
(König Ludwig:) Ah, Vetter.
Willkommen.
Was für einewunderschöne Überraschung.
Kann ich dir...
...etwas zu trinken anbieten?
Ich habe noch keine Antwortvon dir erhalten.
Ich weiß nicht, wovon du redest.
Ich weiß, dass dirdie demokratischen Kräfte
im Nacken sitzen, deshalbbrauchst du mich im Kabinett,
damit ich dir den Rücken frei halte.- Ja, die Demokraten.
Ich weiß, worauf du hinaus willst.
Was die Demokraten können,das kann ich schon lange.
Ich bitteum Eure ungeteilte Aufmerksamkeit.
Wir stimmen ab.
Demokratisch.
Wer ist dafür, dass ichseine kleine Schwester heirate?
Hm. So.
Wer ist dafür,dass ich mir eine andere suche?
Ha.
Unentschieden.
Niemand wird jemals gegen den Königstimmen. - Siehst du!
Es ist ein klassisches Dilemma.
Wie soll ich mich daje richtig entscheiden?
Bei allem Respekt, die Entscheidungliegt nicht mehr bei dir.
Die hast du getroffen,
als du meine Schwestervor aller Augen geküsst hast.
* Musik *
* Klopfen *
Darf ich reinkommen?
Bist du dir immer noch sicher,
dass ich die andere heiraten soll?
* Musik *
Sind das alles die Formalitätendeiner adeligen Eheschließung?
Ach, hör auf das zu lesen.
Ich glaube, ich habe die größteDummheit aller Zeiten begangen.
Wer kann schon von sich behaupten,
dem König die Levitengelesen zu haben?
Warum musste sich meine Schwesterausgerechnet ihn aussuchen?
Gott sei Dank wollen wirnicht mehr heiraten.
Ich nehme an, mit einerbereits entehrten Bürgerlichen
wäre der Katalog um einiges länger.
Da gäbe es gar keinen Katalog.
Ich glaube, das alles istgar keine so schlechte Idee.
Hm?- So können wir alles haben.
Eine wilde Beziehung.- Mhm.
Ich meine Karriere.- Mhm.
Und du deinen Ministerpostensamt Familie und Kindern.
Hm.
Madame de Pompadour, MadameDu Barry, Francoise de Châlus.
Ich wäre in guter Gesellschaft.
Diese Mätressen hatten wenigstenswas zu sagen am Hof.
* Musik *
* Musik *
Wir sind allein.
Konntet Ihr schon etwas rausfinden?
Leider sprechen alle Indizienfür Lindas Schuld.
Die Nachbarin behauptet,
dass Linda und ihre Mutterviel gestritten hätten.
Die Polizei hat den Abdruckeines Damenschuhs
im Blut des Opfers gefunden.
Größe 39.Das entspricht Lindas Größe.
Verdammt.
Da ist noch etwas.
Ihr hattet mich gebeten,nach eurer Mutter zu sehen.
Sie war gestern in München.Warum, weiß ich nicht.
Und heute frühwar sie auf dem Friedhof.
Aber nicht an dem Grab eures Vaters.
Sondern an einem anderen.
Der Grabstein trägt keine Inschrift.
Und im Friedhofsregisterist auch nichts aufgeführt.
Wollt ihr,dass ich der Sache weiter nachgehe?
Es wäre nur verständlich,das Ganze ruhen zu lassen.
* Musik *
Geht der Sache bitte nach.
Ich möchte wissen,was das für ein Grab ist.
Wie Ihr wünscht, Hoheit.
* Hufgetrappel *
Schneller, Avalon!
Ah.
Um ein Haar hättet Ihr gewonnen,Hoheit.
Eigentlich sollte er das Pferdmit Leichtigkeit schlagen.
Aber er will nicht.
Nun ja, da das Rennenohnehin abgesagt wurde,
wäre es nicht am besten,sich mit der Situation abzufinden?
* Musik *
Und, wie wars bei Ludwig?
Er wird nicht drumherum kommen,dich zu heiraten.
Die Frage ist nur,wann er das endlich einsieht.
D.h. er will mich eigentlichgar nicht.
Hm?
Louis, hat er das gesagt?- Nein.
Ich glaube sogar, er mag dich.- Wirklich?
Ich kenne Ludwigseit meiner Kindheit.
Er ist eine schwierige Person,
du solltest jemanden heiraten,der anständig zu dir ist.
Er war anständig.- Er hat eine dunkle Seite an sich.
Ich kann mir vorstellen,dass dich das fasziniert,
aber es wird dichnicht glücklich machen.
Das hier sind die Heiratskandidaten,
die nach eurem Kussnoch zur Verfügung stehen.
Lass mich wissen,für wen du dich entscheidest.
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Donnergrollen *
Falls Euch die Frage umtreibt,
auch ich bleibe in der Regelgerne länger hier.
* Donnergrollen *
Und, habt Ihr Euch entschieden?
Wird es ein Rennenzwischen uns geben?
* Donnergrollen *
(Basselet:) Oh.
* Donnergrollen *
* Musik *
Can't find what you're looking for?
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