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Zulu
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
Hey, was soll das?
Nehmen Sie die Lappe runter!
Du!
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
Komm mal!
* Musik *
* Musik *
Komm mal!
* Musik *
Komm mal!
* Musik *
* Musik *
Der Tote heißt Franz Kofler, der ist auf der Halter des Fahrzeugs.
Was uns aber stutzig gemacht hat, ist, dass wir kein Handy finden konnten.
Ermitteln Sie die Nummer und veranlassen Sie eine Ordnung.
Wurde Frau Dr. Kulikova schon verständigt?
Gerade eingetroffen.
Wir auch gleich.
* Musik *
Guten Morgen.
Ich hatte schon bessere.
Haben Sie ihn gefunden?
Setzen Sie sich doch in meinen Wagen, wir haben sich auf.
In der Fahrradtür ist ein Wässerchen.
Danke.
Hilf gegen alles!
* Musik *
* Musik *
Die Gesteinmetz, rück auf.
Sind Sie noch fix?
Bin es um Snowboarden, hier und Sie?
Heute nicht.
Ist er auf Rohren?
Vermutlich, ich wusste, dass der Airbag nicht ausgelöst wurde.
War er angeschneid?
Ja.
Da sind die Verletzungen vom Lenkrad.
Fragen Sie das die Spurensicherung?
Wenn dann war sie vermutlich nicht ursächlich für sein Tod.
Wann passiert das?
Dafür muss er erst mal auftauchen und auf meinem Tisch liegen.
Dann kann ich genauer sagen.
Wahrscheinlich heute Nacht.
Wenn der Wagen schon länger hier stehen würde,
wäre das sicher jemanden aufgefallen.
Der Wagen muss in die KTV.
Ich bin hier fertig, kann ich jetzt ums Snowboarden?
* Musik *
Saskia.
Ich wollte dich anrufen.
So, gut.
Keher Anruf ist ja auch ein Anruf.
Alles ist gut so, wie es ist.
Brauchst mir nichts zu erklären.
Würde ich aber gerne.
Vielleicht nicht hier.
Lass mich atmen.
Tut mir leid.
Robert, ich muss los.
Mein Vater flog die Sonne und sein Bruder wartet im Frost aus.
Ich habe noch eine dienstliche Frage.
Bitte.
Hast du den Toten gefunden?
Hast du den abgeschnallt?
So viel habe ich inzwischen gelernt.
Kennst du den?
Der Kofler Franz.
Der arbeitet für den Tyrolalift-Gesellschaft.
Die wollen Skischauke zwischen Kahlberg und Fichtelberg bauen.
Verländerschauke zwischen Deutschland und Tschechien.
Einfach hin und zurück auf den Skiern.
Klingt da ein großes Projekt.
Und nach einem großen Eingriff für die Natur.
Und dagegen gab es Widerstand.
Große Widerstand sogar.
Deshalb war der Kofler auch hier.
Um die Leute zu beruhigen.
Naja, eher um sie zu überzeugen.
Der Kofler ist in der Region durch dieses grössere Skigebiet.
Er hat Touristen für die Restaurants, die Hotels.
Mehr Leute für die Geschäfte.
Hier solltet man mit dem Schütz reden.
Schütz?
Ja, dem gehört das Hotelschütz.
Der kommt ursprünglich aus Tyrol.
Und der hat auch diesen Kontakt zu der Lift-Gesellschaft eingefädelt.
Ich danke Ihnen, danke Ihnen.
Und fragen Sie mich nicht nach den Nachteil der Skischaukel.
Es gibt nämlich keinen.
Ich sehe hier goldene Landschaften mit den neuen Liften.
* Applaus *
Sind Sie ganz sicher?
Es gibt keinen Zweifel.
Wir haben Franz Kofler eindeutig als den Toten identifiziert.
Das ist eine Katastrophe für die ganze Region.
Ohne Kofler?
Der hat die Leute mitgenommen.
Er hat alle von den Vorteilen überzeugt.
Na, wie es aussieht, nicht alle.
Er war sogar kurz davor, den sturen Lieberwirt zu überreden.
Das ist ein Disaster.
Überreden? Zu was?
Ein Stück seines Waldes zu verkaufen.
Ohne seinen Wald gibt es keine Skischaukel.
Und dieser Lieberwirt?
Der will nicht verkaufen.
Er liebt in seiner eigenen Welt.
Sein Wald ist ihm heilig.
Er hat vor ihm etwas Angst.
Wovor?
Er sagt, wir würden den Wald wecken oder so.
Er spinnt.
Kofler hat mir erzählt,
dass es sich mit Lieberwirt einig geworden ist.
Sie wissen ja, es ist immer eine Frage des Preises.
Kofler sagt immer,
wenn du das Problem nicht mit Geld lösen kannst,
lösen sie es mit noch mehr Geld.
Das war sein Leitspruch.
Papa!
Was ist mitkommen?
Das zählt an den Sinn, dass sie sich und Erik gebaut haben.
Das heißt Erik und ich.
Das ist Erik und ich gebaut haben.
Ja, ist ja gut.
Das ist Emil, mein Sohn.
Hallo, Emil.
Und Sie sind?
Erik Weber.
Erik, den Schieferleit des Vertreens.
Und Emil hilft schon tüchtig mit?
Komm jetzt!
Entschuldigen Sie, ich werde abgeführt.
* Musik *
* Musik *
Onkel Fritz.
Und?
Hat alles beim Papa geklagt?
Ja, ich wäre fast mitgeflogen.
Dann schlaufen da einen Vater,
den Winter in der Wärme auszusetzen.
Nein, der wird hier alles schneller fahren,
als der lieb ist.
Es hat mir deinen Vater eine ganze Liste von Arbeiten
an die Hand gegeben, die ich hier zu verrichten habe.
Aber ich bin auch froh,
dass ich einen Onkel hat.
Ja, der immer alles reparieren muss.
Für die Familie, für die Freunde.
Sag mal, ich würde gerne Wolke bei dir lassen.
Ich finde mich gleich wieder los.
Ja, ich habe schon gehört, um radioscheidliche Sache.
Das ist.
Du brauchst doch nicht.
Ich bin doch mit deinem Vater hier aufgewachsen.
Kenn ich jede Schublade im Haus.
Danke.
Das ist super.
Das habt ihr super gemacht.
Sag mal, Emil,
hast du nicht noch Hausaufgaben zu machen?
Ich glaube schon.
Ja, dann saust du mal rüber.
Okay.
Ciao.
Was weißt du über den Unfall?
Nicht viel, Koffer ist tot.
Und der Koffer?
Keine Ahnung.
Haben wir wohl nichts mehr in Koffer gesagt?
Die wir noch nie davon erzählen.
Das ist doch ein Täterwissen.
Scheiße.
* Musik *
Wer will denn hier wohnen?
Wie man, der seine Ruhe haben will.
* Musik *
Niemand, der die Welt aussperren will.
Wir einsperren.
Guten Tag, Robert Winkler, Kriminalpolizei, Herr Chemnitz.
Hallo.
Meine Kollegin Sabu, wir würden gern mit Herrn Lieberwirt sprechen.
Mein Mann ist zu jagten, dass morgen Nachmittag zurück.
Aber ich kann hier Ihre Fragen beantworten.
* Musik *
Vielen Dank.
Gerne.
Es ist ja tragisch.
Es tut mir leid.
Aber ja, ich mach's zu jung.
Händen Sie Herrn Kuffler auch persönlich?
Ja, natürlich.
Aber mehrmals hier.
Immer aufmerksam und charmant.
Blumen und Komplimente.
Aber er hat den Einfluss, den ich auf meinen Mann habe, überschätzt.
Sie sollten Ihren Mann überreden, den Wald zu verkaufen.
Ja.
Aber das wollte ich nicht.
Warum?
Es ist der Wald seiner Familie.
Schon seit mehreren Generationen.
Den verkauft man nicht.
Wie groß ist eigentlich der Altersunterschied zwischen Ihnen und Herrn Mann?
Inwiefern ist das relevant?
Hat denn außer Herrn Kuffler noch jemand versucht,
Ihren Mann umzustimmen?
Dort ist ihr Schütz natürlich.
Was der hier war, ging's hoch ja.
Du sturer Alter Bock.
Ohne den Tourismus wäre die ganze Region doch schon längst tot.
Hä, die Region?
Du gehst doch nur auf dich.
Henry, pass mal auf doch.
Die Menschen hier, die sind aufgebracht.
Und wütend auf dich.
Du solltest vorsichtig sein.
Nein, du wirst mir drohen.
Raus!
Friedrich!
Raus!
Zum Glück hat die Erik Weber dabei.
Kluger Kerl.
Weiß, wie man mit den Leuten reden muss.
Aber eigentlich hat die halbe Stadt Friedrich unter Druck gesetzt.
Die einen sind für den Ausbau des Skigebiets.
Die anderen dagegen.
Also hat er immer noch Unterstützer.
Die Lehrerin Claudia Lindner hat mit ihren Schülerinnen
und Schülern in einer Aktivistengruppe gegründet.
Um ihn zu helfen, falls ihm die Stadt mit den Eigenen droht.
Aber Friedrich lässt sich von niemandem was sagen.
Hört euch um Teufel.
Das geht euch nicht an.
Was mit meinem Wald passiert, entscheide ich.
Raus!
Ja.
Und jetzt haben sie das Waldstück besetzt.
Würden Sie Frau Lindner und ihren Aktivisten
eine Gewalttat zutrauen?
Also angeblich haben sie ein paar Schneekanonen demoliert.
Und natürlich waren Franz Kofler
und die Luftgesellschaft das Feindbild schlechthin für sie.
Aber das kann man ja auch verstehen, oder?
Er braucht denn hier noch mehr Skilifte.
Schlauer, als sich bei der Kälte festzukleben.
Dann gehen wir ihm zu Fuß.
Das ist ein Umfeld.
* Musik *
* Musik *
Guten Tag, Polizei Chemnitz.
Robert Winkler, mein Name.
Das ist meine Kollegin Zappel.
Wir sind laut, weil ihr unsere Zukunft klaut.
Wir sind hier, wir sind laut.
Wir haben eure Zukunft klaut.
Heute Morgen wurde die Leiche von Franz Kofler gefunden.
Wir ermitteln in einem Tötungsdelikt.
Was ist das?
Wer von Ihnen ist, Claudia Lindner?
Die kommt erst morgen früh wieder her.
Wir brauchen von Ihnen allen die Personalien
und genaue Angaben, was Sie gestern Abend gemacht haben.
Das Plakat ist als Beweismittel sichergestellt.
Ich kann die Wut schon verstehen.
Hochwasser, brennender Wälder, untergehende Inseln.
Was soll denn noch alles passieren?
Man muss den Klimawandel bekämpfen.
Auch wenn jemand dabei stirbt?
Ich glaube noch nicht ernsthaft,
wenn man das Leben schon hat.
Ich glaube, er hilft in unserem Beruf mich weiter.
Wir konnten das Handy des Toten inzwischen orten.
Es lag in seinem Hotelzimmer.
Zufall oder wie oft vergessen Sie Ihr Handy?
Viel zu selten, leider.
Und man sollte erst absichtlich hier liegen lassen haben.
Noch nicht geräumtet zu werden.
Entschuldigung.
Winkler?
Verstehe, bin auf dem Weg.
Checken Sie uns unten ein.
Dr. Kulikova will mich sehen.
Sind Sie sicher, dass es eine gute Idee ist,
wenn wir ausgenäht hier wohnen?
Warum nicht? Dann sind wir näher dran.
Hat Kulikova was gefunden?
Würde ich von ausgehen.
Liebe Grüße.
Friedrich!
Endlich.
Friedrich!
Friedrich!
Wo ist er?
Friedrich ist auf der Jagd.
Was, immer noch?
War die Polizei schon hier?
Allerdings.
Und?
Was und?
Was haben die gesagt?
Dass Franz Kofler einen Unfall hatte.
Einen Unfall?
Ganz klar, wer es glaubt.
Haben die was gefunden bei ihm?
Was sollen sie denn gefunden haben?
Komm, das weißt du doch ganz genau.
Rechte einem Mann aus,
dass Koflers Tod nichts ändern wird.
Ganz im Gegenteil.
Die Verletzung stammt definitiv nicht vor Unfall.
Sondern?
Diese Aluminiumabsplitterung war in der Runde am Kopf.
Die Gewalteinwirkung muss durch einen runden stumpfen
Gegenstand erfolgt sein.
Dann wurde Kofler niedergeschlagen.
Davon gehe ich aus.
Die Kollegen haben am Unfallort nichts sicherstellen können.
Wir haben außerdem Spuren von Fremdblut an seine Kleidung gefunden.
Fremdblut?
Kofler hat angehalten und den Wagen verlassen.
Dann muss es zu einem Kampf mit einer anderen Person gekommen sein.
Und Kofler wurde niedergeschlagen?
Dann wurde Kofler wieder in den Wagen gesetzt
und der Wagen wurde in die Schneewege fahren.
Es sollte für einen Unfall aussehen.
Als ob der verletzte Kofler nach dem Unfall
in seinem Wagen erfroren ist.
An den Händen von Kofler habe ich auch Reste von Metallstaub gefunden.
Dafür habe ich aber noch keinerlei Erklärung.
Was ist das?
Ich kenne die Oper gar nicht.
Tchaikovsky ist Zauberin.
Ein wunderbares Werk.
Leide viel zu selten gespielt.
Eine Oper über die großen Gefühle.
Darüber was Liebe und Eifersucht mit uns macht.
Schön, dass wir uns wieder live sehen.
Du bist viel hübscher als auf dein Profilbild.
Sag mal, kannst du sie echt nie lassen, ne?
Immer nach der gleiche Schamann.
Du kommst eigentlich erst jetzt vorbei.
Ja, ich bin es.
Tut mir leid.
Aber ich muss da einfach eine Weile lang alleine sein.
Das kompliziert.
Zeig mir einen Kerl, der es herzgebrochen hat.
Ich habe einen Kerl.
Er hat einen Kerl.
Er hat einen Kerl.
Zeig mir einen Kerl, der es herzgebrochen hat.
Ich bräuchte ihm alle Knochen.
Lass mal gut sein.
Er ist ja schon genug auf dem Kerl.
Das ist ein langer Herr.
Das ist eine echte Chance bei dem Henry.
Und das hast du mir klar gemacht.
Ich habe mich noch gar nicht richtig bedankt bei dir.
Nee, ist da keine große Sache.
Ich wusste ja, dass der Schütz jemand für einen Schieferlei sucht.
Ich wusste, dass du wieder ans Ärzte willst.
Danke, dass du dich wirklich kümmern darfst.
Wegen dir kann ich jetzt wieder halbwegs aufrichtig
die Straßen laufen, den Leuten ins Gesicht schauen.
Wenn es mal wieder schneit
und irgendjemand Schlitten fahren will, dann kommt er jetzt zu mir.
Was mir nie erzählt, was du gemacht hast,
nachdem du ja weg musstest.
Dann habt ihr auch geschrieben, Bilder geschickt.
Erik, ich meine, sie nehmen mehr und ein Foto immer im Jahr.
Wie war halt?
Komm, das bist du mir schuldig.
Dann wirst du jetzt mal ein ganz reises Tagebuch oder was?
Sasske, ich muss dir raus, das wisst du doch.
Die haben mir noch alle keine Chance gelassen.
Hast du sie nicht mehr verabschiedet?
Du musst einfach abgehauen.
Ja, aber ich habe dir doch so oft versprochen,
dass du sie nicht mehr reinziehen möchtest.
Mein Absprung muss ich echt mal alleine raffen.
Und seitdem hast du echt kein Mist mehr gemacht?
Nein, ich mag mein Job hier.
Das will ich nicht verkacken.
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
Herr Schitz.
Frau Lieberwirt macht einen sehr professionell Eindruck.
Colette?
Hinter der Bar.
Die ist gut, die ist gut, ja.
War ein riesen Glück für mich, dass sie sich hier ins Erzgebirge verlaufen hat.
Angeblich wollte sie schnell weg aus Berlin, jetzt ist sie hier.
Glück für mich.
Und ihren Mann hat sie hier kennengelernt?
Die Lieberwirt.
Ja, nach dem Tod seiner ersten Frau hat er seinen Kummer hier bei uns ertränkt.
Er war bei Colette, seiner jetzigen Frau.
Der war sofort schockverliebt.
Aber er war auch sehr großzügig.
Colette wusste das zu schätzen.
Zuerst hat sie ihn öfter nach Hause gefahren, dann ist sie öfter über Nacht geblieben.
Und jetzt sind sie Mann und Frau.
Wie ein Märchen.
Worum denkst du?
Worum die Zeit nicht jetzt einfach stehen bleiben kann.
Du musst nicht mehr allein sein.
Ich bleibe beide wenn du willst.
Aber nur ist deine Frau.
Es geht nicht.
Ich habe sie an Totenbeck geschworen.
Eine Entscheidung.
Wie ein Märchen.
Ja, wie ein Märchen.
Ja, wie ein Märchen.
Das war mein Schall.
Das ist nicht total.
Ich liebe, wenn die so bemutigt werden.
Das war mein Schall.
Das war mein Schall.
Das war mein Schall.
Das war mein Schall.
Das war mein Schall.
Das war mein Schall.
Das war mein Schall.
Schnitz, du immer noch?
Ja, wenn ich dazu komme.
Hast du Glückschwein noch?
Weiß ich gar nicht.
Wie?
Doch.
Irgendwo wird schon irgendwo sein.
Das kann aber nicht wahr sein.
Weißt du, wie viel Arbeit es war?
Ich habe nie wieder so ein gutes Ding hingekriegt.
Ja.
Ich muss morgen die Speicherkarten
von den Wildkameras austauschen.
Wenn du willst, kannst du mich begleiten.
Um elf gehe ich an der Ausrüge los.
Du weißt schon, dass ich da arbeiten muss?
Ja.
Überlegst du ja.
* Musik *
Was hat sie eigentlich hierher verschlagen?
Die Liebe.
Eine alte, die zu Ende ging.
Und eine neue, hiermit friedlich.
Eine vermögensfördernde Verbindung.
Wie man so hört.
Das ganze Leben ist ein Gebenunternehmen, Frau Sabo.
Weiß ich so gerne Geben, arbeiten Sie immer noch hier?
Ja, genau.
Und weil ich nicht gern alleine in dem Haus bin,
wenn Friedrich auf der Jagd ist.
Sie machen gar keinen ängstlichen Eindruck auf mich.
Sie werden vermisst.
An der Rezeption ist niemand.
Haben Sie mal einen Zimmerschlüssel?
Ja. Was hat Kulikova gesagt?
Die Kopfverletzung stammt nicht zum Lenkrad.
Dr. Kulikova geht davon aus,
dass Kuffler niedergeschlagen und ins Auto gesetzt wurde.
Also, wenn man jemanden bei diesen Temperaturen
im Wagen zurücklässt.
Das ist mindestens Totschlagverletzung.
Ja, oder Mord.
Das war ein langer Tag, Frau Sorge.
Der morgige Tag, der wird nicht kürzer werden.
Ja, genau 24 Stunden wegen Klavier jeder Tag.
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
Wunder, dass Kuffler in seinem Wagen gefroren ist.
Überprüfen wir jetzt diese Claudia Lindner?
Sie machen das. Du musst was anderes überprüfen.
Was anderes?
Ja, ich setze sie im Protestkampf ab.
Winkler, was ist denn eigentlich los mit ihm?
Nichts.
Sie sind unerträglich.
Nichts, was mit ihnen zu tun hat.
So ruhigend. Und mit wem hat es was zu tun?
Das ist privat.
Und darüber reden wir ja nicht.
Jetzt kommen Sie.
* Musik *
* Musik *
Friedrich, komm raus!
* Musik *
Komm raus, ich weiß, dass du da bist.
* Musik *
Saska-Berge, das ist nicht zu Hause. Ihr Vater auch nicht.
Ich weiß, Sie sind der Bruder von Georg Bergelt.
Der Onkel von Saska, Hauptkommissar Winkler.
Darf ich Ihnen ein paar Fragen stellen?
Danke.
Ich hab schon gehört, dass Sie mich suchen.
Und vermutlich wollen Sie jetzt meinen Alibi.
Claudia Lindner.
Sobo, Kippo Kendall.
Geh mal davon aus, dass Ihnen das ganze Camp hier einen Alibi gibt.
Sie suchen Sie sich alle gegenseitig hier.
Ist gut kombiniert von unserer Freundin und Helferin?
Vielleicht bin ich ja mehr Freundin, als Sie denken.
Deswegen sind Sie sicher nicht gekommen.
Sie und Ihre Truppe sind bei Lieberwirt aufmarschiert
und haben seine Frau und ihn bedroht.
Ach was, so ein Blödsinn, bedroht.
Lieberwirt hat uns seiner Jagdpüchse auf uns geschossen.
Franz Kofler haben Sie auch bedroht.
Einer musste dem mal die Grenzen aufzeigen.
Jetzt ist er tot.
Die jungen Leute kämpfen um nichts Geringeres als Ihre Zukunft.
Und dieser Zukunft stand Kofler im Weg?
Die Schischaukel, die er bauen wollte, stand im Weg.
Nicht er selbst.
Sicher.
Kommen Sie mal mit, ich zeig Ihnen was.
Kommen Sie.
(Düstere Musik)
Ja, mein Bruder war damals froh,
als Erik endlich weg war aus dem Erzgebirge.
Und ich auch.
Als Saskia als Partnerunkel.
Obwohl die beiden schon seit der Schule irgendwie befreundet waren.
Warum waren Sie froh?
Weil das eine sehr einsatige Geschichte war,
zwischen Saskia und Erik.
Sie musste ihm immer irgendwo haushelfen.
Jetzt hat sie ihm ja auch wieder geholfen
und hat ihm den Job vermittelt beim Schütz.
Er wusste immer genau, wie er sie ersetzen kann.
Wo musste sie ihm raushelfen?
Kleine Sachen.
Ladendickschmal.
Morbett geklaut.
Und später?
Ja, der erste Einbruch.
Wittorei.
Illegaler Waffenbesitz.
Mein Bruder hat oft darüber geredet.
Sie hat auch untergelitten unter dieser Geschichte zwischen Erik und Saskia.
Würden Sie ihm auch einen Gewalt verbrechen zu trauen?
Wir haben das hier wärmt.
Ist jüngste Gericht oder was?
Eine Verhandlung über jemanden, den ihr beide gar nie kennt.
Ich habe dich geste...
Du hast sich monatelang hier neblicken lassen.
Und jetzt schleicht er heimlich hinter meinem Rücken ins Haus
und schnürfe es in meinem Leben rum.
Ich ermittelte ein Tötungsdelikt. Ich will nur ein paar Fragen stellen.
Und ich will, dass du jetzt gehst.
Und wir bete reden noch.
* Musik *
Welt ihn was auf?
Nur hier auf der Piste liegt Schnee.
Und da wollen die eine Schischhautel bauen.
Es wird doch immer wärmer.
Schon jetzt sind über 80.000 Schneekanonen in den Alpen.
280 Millionen Kubikmeter Wasser werden dafür verschwendet.
Ich verstehe Ihre Wut.
Diese maßlose Energieverschwendung.
Ich verstehe das alles.
Aber wozu das Protest campt?
Ich will doch gar nicht verkaufen.
Aber seine Frau.
Ich verstehe dich nicht.
Dann könnten wir all das machen, wovon wir immer geträumt haben.
Das geht nicht.
Der Wald gehört zur Familie.
Ich bin jetzt deine Familie.
Alle anderen sind doch längst tot.
Du hast von Nichtrespekt.
Niemand darf den Wald wecken.
Und das hat Ihnen Colette Lieberwirt erzählt?
Nein. Der Schütz erzählt das.
Was könnte denn im Wald geweckt werden?
Sie kennen die alteingesessen Erzgebürger nicht.
Viele von denen sind sehr abergläubisch.
Hey Emil.
Ändest du dich an mich?
Du bist der Polizist.
Genau.
Kann ich mal deine Pistole sehen?
Okay.
Aber nur wenn du mir dein Zelt zeigst.
Okay.
Gut.
Boah.
Okay, jetzt bin ich dran.
Das ist ja wie in einem richtigen kleinen Haus hier.
Das ist meine Seite und die hier gehört Erik.
Sogar mit Tassen.
Für Schokolade.
Tut sicherlich gut bei der Kälte.
Ja.
Okay.
Kann ich Ihnen helfen?
Ne.
Jetzt kommt klar.
Ich dachte man darf keiner nicht befragen ohne ihre Eltern.
Es gab keine Befragung.
Emil wollte mir sein Zelt zeigen.
Wo waren Sie eigentlich vorgestern Abend?
Hier.
Sicher?
Ja ziemlich.
Wäre gut wenn Sie sich sicher sind.
Bei Ihrer Strafakt der Hüften belastbar ist alle weh.
Tschüss Emil.
Was will der Polizist von dir?
Er will, dass ich mir helfen die Bösen zu fangen.
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
Hallo Emil.
Goulette.
Ist Herr Weber da?
Was ist das für ein Becher?
Ich glaube nicht an Zufälle.
Das ist für Ehring-Leber ausgerechnet jetzt hier aufgetaucht ist.
Wer ist kein Beschuldigter?
Und selbst wenn, wäre die DNA auf diesen Becher vor Gericht nicht verwertbar.
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
Friedrich bist du zurück?
Friedrich?
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
Erich Weber hat ein Strafregister, was ich sehen lassen kann.
Das macht ihn aber nicht automatisch schuldig.
Winkler?
Goulette Lieberwirt. Mein Mann ist immer noch nicht für eine Jagd zurück.
Vielleicht hat er sich dazu entschieden länger zu bleiben.
Ausgeschlossen. Ich habe Angst.
Angst? Wovor?
Dass jemand was zugestoßen lässt.
Wo geht er denn jagen?
* Musik *
Und?
Sieht gut aus.
Wir müssen einfach immer weiter der Straße folgen.
Wenn Sie hier von der Straße reden, sind wir falsch.
* Musik *
* Musik *
Bischke!
Das ist übel.
Ich hab dich zu beschweren.
Wegen dir verpässt ich meine Mittagspause.
Ich hab aber um 11 gesagt.
Herrschte.
Du bist ein rischer Krebe.
Das muss Lieberwirt's Wald sein.
Die Hütte ist irgendwo da oben.
* Musik *
* Musik *
Kommt da rein.
Kommt raus.
Was hat sie denn?
Weiß nicht.
Was ist los?
Blut.
Ich freu mich, dass es nicht, vielleicht mit dir.
Und oben ist doch dem Lieberwirt seine Hütte.
Vielleicht hat er sich verletzt.
Los, komm!
Komm!
Oh Mann.
Ist immer das Gleiche hier.
Rossobo, nach oben geht's bergauf.
Oder finden Sie es ohne Handy nicht?
* Musik *
Friedrich?
Friedrich, bist du da?
Herr Lieberwirt?
Hallo.
Jetzt endlich.
Das kann nicht mehr weit sein.
Was will ich sagen?
* Musik *
* Musik *
Bauchschuss aus nächster Nähe.
Selbstmord.
Das ist ein qualvoller Tod.
Er war Jäger.
Warum sollte er sich in den Bauch schießen und unnötig leiden?
Auch der Eintrittswinkel spricht für eine Fremdbeteiligung.
Was denken Sie, wenn das Ganze passiert ist?
Ich weiß nicht, wie lange der Kamin offen brannte.
Und wie kalt es in der Hütte war.
Insofern lässt die Körper-Temperatur nur wage Rückschlüsse zu.
Also, wage reicht mir erst mal.
Ich denke, vor mindestens 30 Stunden.
Dann ist Lieberwirt ungefähr zur selben Zeit wie Franz Kofler gestorben.
Leisten Sie mir Gesellschaft bei der Obduktion.
Dann wissen wir beide mehr.
Die Spurensicherung hat im Umfeld der Hütte diverse Schuhspuren festgestellt.
Und natürlich die Spuren von Saskia Bergelt und Erik Weber.
Man sieht sich.
* Musik *
Was habt ihr hier oben gemacht?
Ich hab die Speicherkarten von den Wildkameras ausgewechselt.
Hier nach der Hütte?
Ja.
Dort unten ist doch der Ende.
Kann ihr weit von hier?
Die Karte müsste ich konfistieren.
Und Sie?
Ich hab die Saskia begleitet.
Da hat er einen Blut entdeckt und angeschlagen.
Und dann haben wir gedacht,
dass der Lieberwirt vielleicht verletzt ist und wollten helfen.
Ich muss Sie bitten, vorerst in Oberwiesenthal zu bleiben.
Genau, das hatte ich vor.
Ich bin gekommen, um zu bleiben.
Das ist er.
Besprechen wir uns noch.
Er hat Sie auf Ihrem Reviergang begleitet.
Klingt doch plausibel.
Ausgerechnet, wenn Sie die Karte der Wildkamera einsammelt,
würde mich nicht wundern, wenn die Karte leer ist.
Wir brauchen Fakten und Indizien, wie Sie immer sagen.
Frau Sabo, Einbruch, Diebstahl, Betrug, illegaler Waffenbesitz, Wilderei.
Soll ich noch weiter erzählen?
Jetzt geht es aber um zwei Tötungsdelikte.
Was anderes als Betrug und Diebstahl, Sie verrennen sich da an was.
Wollen Sie mir was Bestimmtes sagen, Frau Sabo?
Ja, Sie sind befangen wegen Saskia Bergelt.
Das macht Ihnen sicherlich nichts aus,
die Todesnachricht allein zu überbringen, oder?
Während ich mich weiter verrenne.
Und bitten Sie, Frau Lieberwirt um die Abgabe einer DNA-Probe.
Es tut mir sehr leid, Frau Lieberwirt.
Sie kannten man man doch gar nicht.
Stimmt ja.
War Ihre Ehe denn eine Vereinbarung?
Ja, das war sie.
Keine liebes Herz.
Welches Sack?
Herr Geben und Herr Nehmann.
Dass er eine glückliche Ehe war, wollte ich eigentlich fragen.
Glücklich.
Friedrich hat eine attraktive Frau in seiner Seite.
Darüber war er bestimmt glücklich.
Und ich wusste, dass ich für den Rest meines Lebens abgesichert bin.
Darüber bin ich glücklich.
Aber verstehen Sie mich nicht falsch.
Man gewinnt sich aneinander.
Sonst steht so was weh.
Wegen Nehmann.
Auch wenn es natürlich keine Liebe ist.
Nehmann.
Und Frieden.
Und jetzt kommt es mir so vor, so was.
So was vorbei wär mit den Frieden.
Hat den Mann die Räuchermännchen und Nussknacker überall aufgestellt?
Ja.
Er hat diese Holzfiguren geliebt.
Wissen Sie, warum?
Aber glaube.
Der Nussknacker steht für Glück.
Und wehrt mit seinem grimmigen Aussehen und seinen starken Zähne.
Feinde und böse Geister ab.
Gibt es denn welche hier im Haus?
Böse Geister.
Böse Geister gibt es überall.
Das Zelt?
Wieso wollte der Polizist in das Zelt sehen?
Der fand es halt cool.
Mau, zwei Abheben und dann?
Vier Abheben und Mau.
Dann kam Erik und der Polizist hat ihn ausgefragt.
Aha.
Was wollte der Polizist denn von Erik wissen?
Wo er gewesen ist.
Du sag mal, hat der Polizist irgendetwas von einem Koffer gesagt?
Einmal aussetzen.
Emil, du würdest mir sagen, wenn du was weißt, oder?
Mama.
Noch 'ne Wunde? - Ja.
Ja.
* Klopfen *
* Klopfen *
* Klopfen *
* Klopfen *
* Klopfen *
* Klopfen *
* Klopfen *
* Klopfen *
Ist offen.
Ähm...
Die Spurensicherung hat in der Jagdhütte drei männliche und zwar werbliche DNA-Spuren gefunden.
Zwei davon konnten dem Ehepaar lieber wird zugeordnet werden.
Eine führt vermutlich den Täterbehörden.
Weiter?
Es bleibt eine Sperrmarspur, die nicht mit der DNA von Friedrich Lieberwirt übereinstimmt
und eine unbekannte weibliche DNA-Spur.
Jetzt kommen sie zum Punkt, Frau Sabor.
Ich denke, die beiden haben die Jagdhütte als heimliches Liebesnast benutzt.
Ich geh da mal wieder.
Ich ginge alles auf dich vor.
Ich bin gekommen, um zu leiden.
* Klopfen *
* Klopfen *
* Klopfen *
* Klopfen *
* Klopfen *
Hast du mich erschreckt?
Was wollte denn die Polizei von dir?
Ob ich eine Alli wie habe.
Wenn sie sich auch von dir wissen wollen, wo du warst.
Hast du was über den Kofferhaus bekommen?
Nein.
Wie du.
Die Bergelsaske hat den toten Koffer doch gefunden.
Die muss doch wissen, ob der Koffer noch im Wagen war.
Du hängst doch die ganze Zeit mit dir rum.
Die hat dir doch sicher was gesagt.
Sie weiß nichts.
Erich.
Versuch nicht, mich zu verarschen.
Sonst sage ich dafür, dass du da wieder hinkommst.
Tschüss.
* Klopfen *
* Klopfen *
* Klopfen *
* Klopfen *
* Klopfen *
* Klopfen *
* Klopfen *
* Klopfen *
* Klopfen *
Ich muss drinnen mit dir sprechen.
Über was?
Ich will dich schützen.
Du musst in der ganzen neue Seite.
Die Karte der Wildkamera war leer.
Wie leer?
Du meinst, es sind nur Tiere drauf?
Nein, leer. Die Karte ist leer.
Das kann nicht sein.
An dem Spot ist ja immer Wildwechsel.
Deshalb hängt die Kamera auch dort.
Ich habe dich gelassen.
Nein.
Ich habe dich immer hier vorne in meiner ...
Was meinst du?
Erich wusste, dass dort eine Wildkamera ist.
Er kann dort gewesen sein und die Karte ausgetauscht haben.
Wieso fragst du mich so was?
Was soll der Erich damit tun haben?
Erich Weber gehört zum Kai des Verdächtigen.
Erich soll Friedrich Ungebracht haben?
Ja, möglich.
Er ist kein Teil.
Seine Jugend hat der missgebautes Stund.
Aber da bringt niemanden um.
Ich möchte nur für Schwierigkeiten bewahren.
Das regt er aber früh ein.
Seit deiner Pilgerselbstfindung habe ich nichts mehr von dir gehört.
Jetzt taust du dir auf.
Du bist ein großen Beschützer.
Ich ermittle den Zweitötungsdelikten.
So war es früher.
Du musst gut auf mich selber aufpassen.
Das freut sich echt.
Mir geht es gerade sehr gut runter.
Kann ich noch kurz dein Bad benutzen?
Na klar.
Tschüss.
Tschüss.
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
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* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
Bring die Sachen gerade auf die Dienststelle.
Und dann macht sich sofort ein Kollege auf den Weg.
Das klingt für mich aber eh nach einem Fall für die Katiogen.
Das ist eine etwas delikate Angelegenheit.
Ich verstehe.
Es ist sozusagen nur unter uns.
Ja genau, nur unter uns.
Das wird mich die ganze Nacht kosten.
Ich hoffe, sie remongieren sich.
Versprochen.
Ich hoffe, sie regnen sich.
Ich hoffe, sie regnen sich.
Ich hoffe, sie remongieren sich.
Versprochen. Bis morgen.
Bis morgen.
* Musik *
Ich bleibe bei dir, wenn du willst.
Aber nur als deine Frau.
Obwohl der liebe Welt nach dem Tod seiner ersten Frau versprochen hat,
hat er niemals mehr zu heiraten.
Ich habe sie am Totenbett geschworen.
Deine Entscheidung.
* Musik *
Ja, Wolke, da stehe ich nur nicht am Ator.
Und bin so krug, als wie zuvor.
Bloß weil ich meinen Mund nicht halten kann.
Aber wo da hätte mir ja auch was sagen können,
dass da was läuft zwischen deinem Frauchen und dem Kommissar.
Ich schaff das schon selber.
Ich sehe immer noch böse auf mich.
Ein bisserl.
Was soll dir das Gerät übern Ehre?
Was habt ihr euch dabei gedacht?
Ja, aber dein Vater und ich waren uns doch nur gut.
Ungefürzt.
Ich entscheide, was gut ist für mich und was nicht.
Deswegen war ich ja auch heute Nacht noch auf dem Ansitz.
Mein Wildschwein Gulasch.
Zur Versehnung.
Hast du nie vergessen, wie du mich rumkriegst, ne?
Du hast ja rechts was gehört, das Gerät über Ehre,
ich war übergriffig von mir aus.
Tut mir wirklich leid.
Ich bin froh, dass du hier bist, um mich zu helfen.
Und Papa sein Gelenken geht auf den Kanan bestimmt auch besser.
Hat sich an dieser Hunde kält, oder?
Wir sind schon im dritten Akt.
Der Fürst gesteht Nastasio seine Liebe.
Aber sie erwidert seine Liebe nicht.
Sie liebt den jungen Prinzen und nicht den Fürst.
Wenn sie noch Länge in Oberwiesenthal bleiben, wird es eng hier.
Was hat die Obduktion von Lieberwetter geben?
Bauchschuss. Aufgesetzt. Wie schon vor Ort vermutet.
Laut Ballistik eindeutig aus der Jagdbüchse, die auf dem Bett lag.
Was sind das für Verletzungen?
Kampf und Abwehrspuren.
Deshalb gehe ich von einem Unfall aus.
Es kam so einem Kampf und dabei hat sich dann der Schuss gelöst.
Wenn der Täter schnell Hilfe geholt hätte,
wäre Lieberwirt vielleicht noch am Leben.
Hat er aber nichts.
Allerdings sei der Täter auch nicht lange überlebt.
Sie wissen, wer der Täter ist?
Die Fremdblutanhaftungen an der Kleidung von Franz Koflar
stammen eindeutig von Friedrich Lieberwirt.
Der Schussabgabe ist Koflar in Panik ausgepochen und geflohen.
Der ist halt das Blut an Geländer.
Danach ist er mit seinem Wagen weggefahren.
Und jemand muss ihn auf der Landstraße abgepasst haben.
Die Frage ist, warum?
Koflar wollte nicht, dass ihm jemand nachweisen kann,
dass er bei Lieberwirt war. Deshalb hat er auch sein Handy im Hotel liegen lassen.
Vielleicht hat Koflar etwas von Lieberwirt gestohlen.
Und hat ihn dann auf der Landstraße aufgelauert.
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
Ich will was beim Grab gestiegen, um dich zu holen.
Also, du musst doch.
Hey, warte.
* Musik *
Also, die DNA-Spur auf diesem Becher
ist identisch mit der Spermospur in der Hütte.
Und die DNA auf dem Lippenstift?
Ist identisch mit einer der beiden weiblichen DNA-Spuren.
Dann waren diese beiden Personen in der Hütte.
Ohne jeglichen Zweifel.
Die Fürsten vergiftet aus, Eifersucht, Nastasja.
Und dabei empfand Nastasja gar nichts für diesen.
Die Liebe geht eben merkwürdige Wege.
* Musik *
* Musik *
Gört es Ihnen?
Leugnen ist zwecklos, oder?
Nachdem Lieberwirtz erster Frau Katrin gestorben war,
hat er sie in Tschechien einen erscheinen lassen,
damit er ihre Ohne in seinem Wald beisetzen konnte.
Das hat ihm der Wald heilig. - Ja.
Niemand durfte den Wald betreten und nichts durfte dort angerührt werden.
Angst hatte, dass seine tote Frau sie im Grab steigt und ihn erwürgt.
Weil er Colette geheiratet hat.
Sie kennen die Sage von der eifersüchtigen toten Frau.
Die Frau erscheint ihm.
Deshalb haben sie die schwarze Kutten angezogen
und ihn zu Tod erschreckt.
Im Grunde genommen war es ein Streich, mehr nicht.
Das war 'ne Nachstellung, Frau Lindner, aus Talking genannt.
Dafür werden Sie sich verantworten müssen.
Die Kutten ja nur, um sie bei der nächsten Demo zu tragen.
Als Henker des Weltklimas, wer weiß.
Colette, lieber wird, werden Sie so nicht davon abhalten können, den Wald zu verkaufen.
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
Ist das passiert? - Ja, kann man so sagen.
Willkommen, da geh mal ein Stück. Mein Onkel, der ist drin am Haus.
Hast du für dem auch Geheimnisse?
Robert, was war denn das schon wieder?
Was hatte der lieber wird in seiner Hütte?
Der lieber wird muss irgendwas Wertvolles in seiner Jagdtöte gehabt haben.
Ich weiß überhaupt nicht von, was du redest.
Wir wissen, dass Franz Kofler in der Nacht als Lieber wird erschossen, wo er bei ihm war.
Das ist auch eher getötet worden.
Das Motiv dafür könnte etwas sein, dass Kofler aus der Hütte gestohlen hat.
Wofür man dann wieder um ihn umgebracht hat.
Woher soll ich die wissen, was der lieber wird Wertvolles in seiner Hütte hatte?
Weil du dort warst. Brauchst gar nicht versuchen, nicht rauszureden.
Die Spurenlage ist eindeutig. - Was für eine Spurenlage?
Sag mal, was wird denn das jetzt hier? Verhör.
Du hast dich immer heimlich mit Erik in der Jagdhütte getroffen.
Ihr habt die Hütte als Liebesnest benutzt.
Das ist ja lächerlich.
Da Erik und ich, wir, wir fangen gerade erst an, uns wieder anzufreunden.
Und meine Gefühle von Erik, die ...
Sag mal, ich weiß überhaupt nur, wofür ich mich hier rechtfertigen soll.
Ja, aber tippt doch zu, dass du mit ihm in der Hütte warst.
Selbst wenn. Es geht sich nirgends an.
Das geht nicht sehr wohl, was an, wenn es um Mord geht.
So ein Quatsch. Du bist sehr versüchtig.
Was ja eigentlich ein Witz ist, nachdem du dich drei Monate nie gemeldet hast.
Du solltest mal anfangen, dich auf den Fall zu fokussieren.
Anstatt auf deine gekränkte Männlichkeit.
Das muss ich mir nicht anhören. - Was?
Dass du eifersüchtig bist?
Und, wer gibt dir jetzt was nicht zu?
Du, ich bin hier, weil ich ermittle.
Ja, dann beschränk dich mal aufs Ermitteln.
Darf ausnahmsweise ich jetzt mal dienstlich werden?
Ja, bitte.
Also, alles, was der Kofler vom Lieber wird wollte, war sehr weit.
Und der war doch nie in seiner Hütte.
Was hatte denn der Kofler, dem Lieber wird anzubieten?
Nöcht. Nur Geld.
Genau, Geld.
Ja, weil der Lieber wird wollte, ja, kein Geld.
Was soll noch mal Kofler's Leitspruch gewesen sein?
Was sag ich immer?
Wenn du das Problem nicht mit Geld lösen kannst, löses mit noch mehr Geld.
Jawohl.
Was ist, wenn Kofler lieber wird bestechen wollte?
Steuerfrei mit Schwarzgeld.
Aber wer könnte davon gewusst haben?
So gut wie alle.
Wusst ihr das Geld jetzt?
Das hat der Mörder von Kofler.
Warum hast du gedacht, die Hütte sind Liebesnässt vom Erich und von mir?
Wir haben Sperma-Spuren von Erich gefunden und DNA von dir.
Ja, und?
Ja, ich war in der Hütte.
Aber nie mit dem Erich.
Auf mein Revier gingen, da hab ich manchmal den alten Lieber wird besucht.
Haben wir klar, es war eingetrunken, ein bisschen gequatscht.
Soll ich dir jetzt glauben, ja?
Das ist mir Schnurzpips egal, was du mir glaubst.
Ja, das ist mir Schnurzpips.
Das ist mir Schnurzpips egal, was du mir glaubst.
Ich weiß ja, dass er stand.
Und wem habt ihr dir da noch Spuren gefunden?
Von den Lieberwärts.
Also auch von der Kulettlieberwirt.
Merkst du was?
Du bist so ein Idiot.
Lass dich hier nie mehr blicken.
Halt dich aus meinem Leben raus.
Lass dich hier nie mehr blicken.
Halt dich aus meinem Leben raus.
Halt dich aus.
Ah.
Lieber.
Halt dich aus.
Halt dich aus.
Halt dich aus.
Halt dich aus.
Halt dich aus.
Halt dich aus.
Halt dich aus.
Halt dich aus.
Halt dich aus.
Halt dich aus.
Halt dich aus.
Halt dich aus.
Halt dich aus.
Halt dich aus.
Halt dich aus.
Halt dich aus.
Halt dich aus.
Halt dich aus.
Halt dich aus.
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Halt dich aus.
Halt dich aus.
Halt dich aus.
Halt dich aus.
Halt dich aus.
Halt dich aus.
Halt dich aus.
Halt dich aus.
Halt dich aus.
Halt dich aus.
Erich, komm mal her.
Ich hab zu tun.
Das kann warten.
Komm jetzt her.
Sehr gut.
Komm her.
Ich will wissen, was dir zu entfällt.
Ja, das hier, das, das.
Ja, ja.
Ja.
Okay, ich war da.
Ich hab Kohler gesehen, wie er zu lieber wird in die Hütte gegeben ist.
Aber da ist ich so, ich hab den Koffer nicht.
Ach, Kohler ist immer noch in der Hand.
Ja, ja.
Du bist im Nachgefahren.
Und du hast den Koffer geklaut.
Mensch, Henry ist glaube ich jetzt nicht wirklich.
Genau, das glaube ich.
Und jetzt gegen die beiden hübschen in den Koffer holen.
Ja.
Los.
Warum sollte ich das tun?
Weil ich sonst diese Bilder der Polizei zeige.
Dieser Winkel würde alles tun, dich dafür einzubuchten.
(Spannungsvolle Musik)
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Darf ich?
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Frau Sauber, ich wollte Ihnen nur sagen, Sie hatten recht.
Ja, ich war befangen und habe mich verandt.
Das war falsch und ein Fehler von mir.
(Düstere Musik)
Was? - Na jetzt sie.
Nee, oder? - Doch.
Ich wollte Sie jetzt wirklich von mir hören. - Was denn?
(Düstere Musik)
Dass Sie mit Ihrem Verdacht bei Eric Weber recht hatten.
Nein, wir kommen nicht darauf, Frau Kollegin Servo.
Ich werde es auch nicht sagen. - Was anderes hätte mich auch enttäuscht.
Und das würde ich auf gar keinen Fall.
(Düstere Musik)
(Düstere Musik)
(Düstere Musik)
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