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[Hund knurrt]
[düsteres Rauschen]
[schnauft]
[Hund knurrt aggressiv]
[knurrt weiter]
[Hund bellt]
Ich glaub, wir haben das jetzt besprochen.
[rhythmische, düstere Musik]
[Musik klingt aus]
[lautes Stöhnen]
Na?
Er macht's auch ohne Cash.
Ein Diamant kommt noch obendrauf.
Zwei Karat. I1-Qualität.
Na toll... Lass uns alleine fahren.
Wo sollen wir den herkriegen? Irgendwo ausbuddeln?
Hast du nicht erzählt, dass du Zahnschmerzen hast?
Nee. Wieso?
Frau Winkelmanns Diamant hat mindestens zwei Karat.
[stöhnt] Ich hasse Zahnärzte.
[Titelmusik]
[Peter Schilling singt "Major Tom" auf Englisch]
[Song klingt aus]
[Sprecher] Der Generalsekretär der SED
und Staatsratsvorsitzende Erich Honecker
heißt den Generalsekretär des ZK der KPdSU,
Michail Gorbatschow,
auf dem Boden der DDR herzlich willkommen.
[Klopfen]
Genosse Schweppenstette, könnten Sie mir bei den Akten helfen?
Seit der Beförderung schaffe ich nichts mehr.
Ich habe selbst viel zu tun.
[spricht Russisch]
[TV-Sprecher, auf Deutsch] Haben wir die Selbstkritik übertrieben?
Nähren wir damit die Propaganda?
[Schweppenstette] Die Gespräche mit Reagan haben sein Hirn vernebelt.
Oder die CIA hat was in den Wodka geschüttet.
[TV-Sprecher] Marx und Lenin lehren, dass die kritische Einstellung...
Wo stehen wir bei diesem Spiel?
Allein.
Ganz allein.
[TV-Sprecher] ...der Ausgangspunkt für ein konstruktives Programm.
Der Kurs der Beschleunigung der sozialökonomischen Entwicklung
ist in den Beschlüssen des Parteitages
und der Neufassung des Parteiprogramms allseitig begründet.
[tosender Applaus]
Ich muss nur Fleisch kaufen.
Was denn? Kein Huhn oder kein Schnitzel?
Die Strumpfhosen sind in zwei Stunden da.
Was? - Die Wartenden bitte hier rüber...
Nee! - Machen Sie Platz für die anderen.
Die Strümpfe kann sich meine Frau abschminken.
Wir sind nicht in Rumänien. Wir haben alles.
Wenn Sie das sagen. - Ja.
Entschuldigung.
Sind Sie alle für die Strümpfe hier? - [alle] Ja.
[laute Popmusik]
Alex... - Was soll das?
[seufzt] Komm, Alex. Die kapieren das nicht.
Wenn die wüssten, dass ich AIDS-Kranken helfe...
Wie soll ich erklären, dass ich dich kenne?
Du kennst dich nicht mal selbst. - Ich bin Soldat.
Ich hab eine Pflicht gegenüber meinem Land.
Vorher hast du Verpflichtungen dir selbst gegenüber!
Was machst du da?
Ich weiß es nicht.
Du bist noch nicht soweit.
[pulsierende Musik]
Good morning, Cape Town.
Guten Morgen, Tobias.
Wie war die Lesung? - Sehr gut. Danke.
Die Ladys hier sind total verknallt. - Natürlich.
Ist gut. Lasst uns über die Mission sprechen.
Was soll das denn? - Ich werde Thomas anketten.
Passt auf. Der Eingang ist hier. Winkelmanns Büro ist hier.
Wir müssen hier rein, damit Jason ein gutes Bild kriegt.
Du wirst nur wenig Zeit dafür haben.
Der Schuss, der um die Welt geht.
[Gebüsch raschelt]
Eigentlich habe ich heute geschlossen.
Danke, dass das so spontan klappt.
[leise barocke Musik] Setzen Sie sich.
Den Mund auf, bitte.
Mhm...
[Martin] Hm?
Oh ja. Eine Füllung ist leider ein bisschen locker.
Was? Echt? - Ja. 36, unten links.
Wir machen eine neue. - Wie? Jetzt?
Keine Angst. Wir betäuben das erstmal lokal.
Sind Sie sicher?
Ich kann das blind.
[heiser] Bitte nicht.
Das ist nur ein kleiner Stich. Ganz easy.
Ich brauche einen Schluck Wasser.
Ich lasse das besser zu Hause machen. - Wie bitte?
Und sich Ihre Reise von einem Zahn vermiesen lassen?
Das kann ich nicht zulassen.
[sanft] Mund auf, Augen zu.
[er ächzt]
Das war's schon.
Ohne Betäubung? - Ja. Ich mach das gerne überraschend.
Aber natürlich nur bei extrem tapferen Patienten.
Das hat gar nicht weh getan.
Wo haben Sie die Füllung machen lassen? - Oh, das ist lange her.
München.
[bedrohliche Klänge]
Was darf's denn sein?
Gold? Porzellan?
Oder lieber was Einfaches?
Ich nehm Gold. Wenn schon, denn schon.
-[Frau] Wo bleibt Jason? -Keine Ahnung.
Dann können wir das vergessen.
Und ich muss ihn noch instruieren.
Wer von euch kann mit einer Spiegelreflex umgehen?
Nur du. Du weißt auch, was wir brauchen.
Schafft ihr das auch ohne mich? - Klar.
Nur bei Winkelmanns kann man die Fenster öffnen.
Zweiter Stock, dritte Tür rechts. Wir haben nur 30 Minuten.
Wenn Winkelmann hier ist, wird es verdammt kompliziert.
[unverständliche Funksprüche]
[auf Deutsch] Sie sind 20 Minuten zu früh!
Besser als zu spät. - Herr Winkelmann ist noch nicht da.
Die anderen sind drin. - Wo sind die anderen?
Da lang. - Gut. Bitte kommen Sie hier rein.
Bitte warten Sie hier. Ich schaue, wo die anderen sind.
Tja.
Ja.
Ich habe das Buch gelesen.
Wirklich?
Das hat mich nicht enttäuscht.
Warum...
...zeig ich Ihnen nicht noch das Haus?
["I Want You" von Elvis Costello]
[langsame Gitarrenmusik]
[Song spielt weiter]
Suchen Sie was?
[Song klingt aus]
Sind wir hier alleine?
Wir haben ein Dienstmädchen, Celeste.
Die hat das Bett schon gemacht.
Und dann gibt es noch Nelson, den Gärtner.
Der ist irgendwo im Garten.
Angst?
Sollte ich?
Vielleicht.
[Klopfen]
Hi! Meine Kollegin hat Sie entdeckt.
Und jetzt wollten wir Sie fragen: Sind Sie Thomas Posimski?
Ja, der bin ich. - Wir lieben Ihr Buch!
Schön. Danke.
Was machen Sie denn hier?
[über Funk] Wo seid ihr? - Was war das?
Ähm... - Nur das Radio.
Wir sind etwas verspätet. Wir wollten zum Tafelberg.
Ach so. Ähm... Könnte ich noch ein Autogramm haben?
Ja, aber natürlich.
Alles klar. - Wir haben viel über die DDR gelernt.
Ja? Mhm... - Wie man dort lebt, sich liebt...
Schön. Alles klar. Tschüss. Danke. - Danke!
[Brigitte stöhnt]
[Tür schließt sich]
War da was?
Das ist nur Celeste.
[spannungsvolle Musik]
[leise] Was ist denn hier los?
Frank! - Hast du keine Patienten?
Nein, ich hab meine Übungen gemacht. Ich hüpfe gleich unter die Dusche.
Ich suche einen gelben Ordner. Der müsste hier sein.
Auf dem Schreibtisch. Unter der Zeitung.
Ach ja? - Ja.
Wenn ich dich nicht hätte...
Sieht gut aus...
Leider muss ich zurück. Ich bin schon spät dran.
Kleiner Vorgeschmack...
[unverständliche Stimme aus Funkgerät] - Hm?
[weiter unverständlich]
Was ist los? - Ich glaub, Dieter macht schlapp.
[Thomas] Scheiße!
Mach was, Thomas.
Ich kümmere mich drum.
Alles Gute.
[Frau] Was machen die denn da?
[Thomas] Entschuldigung? Ich habe mich verlaufen.
[reden unverständlich weiter]
[aufgeregtes Stimmengewirr]
Ich hab mit Fuchs gesprochen.
Du bekommst eine Schulung in Berlin.
Meine Tochter braucht mich.
Sie ist bei deiner Mutter gut aufgehoben.
Da kann ich sie besuchen. Aber von Berlin aus...
Rose, du bist in Gefahr, nicht deine Tochter.
Bring dich in Sicherheit, dann kannst du für sie sorgen.
[lacht bitter] Später...
Niemand kann dir besser helfen als meine Kollegen in Berlin.
Die zeigen dir, wie man das Netzwerk für den ANC aufbaut.
Was, wenn sie mich dort finden? Wie Olof Palme.
In der DDR bist du hinter dem Eisernen Vorhang.
Da bist du sicher.
Geh nach Berlin.
Tu es für deine Tochter.
Und für dich.
[seufzt] Ich will auch nicht erleben, dass dir was passiert.
[leises Stöhnen]
[Wasser plätschert]
[Plätschern verstummt]
Kannst du mir ein Handtuch bringen?
[ächzt]
Brauchst du bestimmt noch.
Und was ist mit dir? - Ich hab meine eigene.
[Rose lacht fröhlich]
Alles trennt sich.
Wir sehen uns sehr bald wieder.
Wenn du das sagst.
[melancholische Klänge]
[TV-Sprecher] Aktivisten haben die Botschaft der BRD besetzt,
um gegen das Apartheitregime zu protestieren.
[Sprecher spricht weiter]
Mädels, kommt ihr? Es gibt noch einen Apfel!
Jetzt!
Schon alles ausgefüllt? - Ich hoffe, es klappt.
Hier. Iss mal. - Ich auch.
Warum muss Sandra auf die Spezialschule?
Ich muss nicht, ich will.
Die Karl Marx ist die beste Oberschule in Berlin.
Woher weißt du das? - Weil Mama da auch war!
Da ist Onkel Thomas!
[Sprecher] Unter anderem der Schriftsteller Thomas Posimski.
Mein kleiner Bruder!
[Thomas] Ich interpretiere Nelson Mandela.
Wenn einem die Rechte genommen werden,
dann kann man nur zum Gesetzlosen werden.
[Sprecher] Die Alternativen wollten
auf die Missstände des Apartheidregimes aufmerksam machen.
Sie prangerten die weiterhin betriebenen Handelsbeziehungen
zwischen der BRD und Südafrika an.
[Tischbier] Wir haben ihnen ins Gewissen geredet.
Wir haben die Botschaft in ein Symbol der Freiheit verwandelt.
Wir können im Parlament nicht nur Schals stricken.
Wir müssen das Unrecht des Apartheid-Regimes sichtbar machen.
Hört, hört! - Kennst du den?
Nicht wirklich. Nur von einer Friedensdemo.
Ich glaube, das war '83.
Tim!
Schau mal, die Leute riskieren für ihre Überzeugung ihr Leben.
[Stimmengewirr im TV]
[Sprecher] Weitere Meldungen. Der erste Sekretär des ZK...
Pizza? - Ja.
Das Dinner ist halb neun. - Ich bin gleich soweit.
Wie war dein Tag?
Dieser Autor... Posimski? ...hat heute mit ein paar Alternativen
eine Riesenshow wegen Apartheid abgezogen.
Thomas Posimski? - Ja.
Plakate, Sprechgesänge...
Am Ende hat er sich noch an einen Baum gekettet.
Wo ist denn der Teppich? - In der Reinigung.
Mhm.
Ich schenk mir nochmal nach.
Ich bin gleich unten. - Mhm.
[afrikanische Gesänge]
Was?
Hast du Angst, wir fahren ohne dich?
[Musik endet]
[Dietrich] Das ist ein Gemälde von Max Liebermann.
Die Abteilung "Kunst und Antiquitäten" fand es in Pankow,
wo es Staub sammelte.
Jetzt sind wir in Gesprächen mit einem Interessenten aus New York.
Wie sagt man?
Des einen Schmutz ist des anderen Schatz.
Wenn Sie bei Freunden sind, inspizieren Sie bitte genau die Wände.
Vielen Dank.
Hier bei der HVA
sind ihre Vermögenswerte weniger materiell,
aber nicht weniger wertvoll.
Sie meinen, die Geschichten der Leute sollen nicht nur rumliegen?
Wenn Sie bei Freunden zu Besuch...
Frau Dietrich meint,
dass wir einzigartige Einblicke haben in das Leben und in die Köpfe.
Auch in die Köpfe in der ganzen Welt.
Ja. Nehmen Sie die Beroxalin-Pharmastudie.
Patienten kosten normalerweise Geld,
aber jetzt verdienen sie es und werden dabei geheilt.
Das ist eine Win-win-Situation.
Wie läuft die Studie, Genossin Schneider?
Ähm...
Zwölf Patienten mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung
sind aktiv an der Beroxalin-Studie beteiligt.
Also, es läuft auf jeden Fall gut. - Sehr gut.
Das ist genau der frische Wind, den ich mir erhoffe.
Der nächste Punkt betrifft eine Notiz von ganz oben.
Es geht um die Notwendigkeit,
die Moral in der Organisation zu stärken.
Wir sollen die Stärke unserer Ideale betonen
und von der Krise unserer sozialistischen Bruderländern ablenken.
[seufzt]
Je mehr man von verhungernden Rumänen hört...
Ich finde, wir sollten nicht nur an unsere Organisation denken...
sondern an alle Bürger in der DDR.
Richtig.
Vorschläge für eine kluge Aktion?
Für eine günstige Aktion.
Hm?
Wir könnten zum Jubiläum des antifaschistischen Schutzwalls
ein riesiges Feuerwerk aus China importieren.
Alle lieben doch Feuerwerk.
Unsere Devisen einfach verpuffen lassen?
Innerhalb von zehn Minuten?
Ich habe eine Idee.
Ich bin nebenbei noch so eine Art Astronom.
In meiner Freizeit natürlich.
Und es gibt einen Wald in der Prignitz, wo es so dunkel ist,
dass man mehr Sterne sieht, als an jedem anderen Ort,
an dem ich jemals gewesen bin.
Mit einem Teleskop
hat man einen atemberaubenden Blick auf die Milchstraße.
Wir könnten unsere verdienten Arbeiter und Bauern dahin einladen,
um die Sterne zu sehen.
Wenn man in die Sterne guckt,
fühlt man sich als Teil von etwas Großem.
Es gibt so viele Sonnen...
und Monde.
[pompöse Musik]
Und wenn man die Möglichkeit
von außerirdischem Leben in Betracht zieht...
fühlt man sich nicht so allein.
[Musik stoppt] Niemand fühlt sich allein in der DDR.
Wir könnten in ein neues Kreuzfahrtschiff investieren
und unsere jährliche Arbeiter-Kreuzfahrt fortsetzen.
Was würde das kosten?
Es gibt ein gebrauchtes für 120 Millionen DM aus dem Westen.
120 Millionen?
Wir können unsere Arbeiter zu Hause "Das Traumschiff" im ZDF gucken lassen.
Aber... - Ich gebe Ihnen 90 Millionen.
Den Rest werden Sie schon ausfindig machen.
Klar.
Wie läuft eigentlich das Würfel-&-Struth-Geschäft?
Verläuft alles nach Plan.
Ah, Genosse Hartmann!
Kommen Sie mal? - Ja.
Mein Pharma-Projekt ist sehr arbeitsintensiv.
Ich muss das Projekt Mikrochip an Sie delegieren.
Ja, ich weiß.
Was haben die besprochen?
Ich hab die Sterne-Tour vorgestellt, aber keiner hat's gecheckt.
Gecheckt?
Sie sind wieder beim Traumschiff gelandet.
Die ZDF-Reihe? - Nein.
Für unsere verdienten Arbeiter.
Ausflug in sozialistische Bruderstaaten und so weiter.
Natürlich ohne Landgang.
Natürlich ohne Landgang.
Und die Dietrich will nur die Hälfte zahlen.
Da sag ich mal, viel Glück. - Ja...
Der Sternenwald wäre inspirierender gewesen.
Und so viel billiger! - Mhm.
[pop]
[düstere Klänge]
[Männergesang]
[singen im Chor]
[alle] UNITA!
[TV-Sprecher] Jonas Savimbi, der UNITA-Anführer,
preist die Qualität eines US-Gewehrs.
[TV-Sprecher] Savimbi hat keine tröstenden Worte.
Er hat keine Hoffnung mehr, das Angola zu erschaffen,
von dem er immer geträumt habe.
Kommt es zur Niederlage durch die MPLA,
würde das nicht das Ende der Konfrontationen bedeuten,
sondern den Beginn eines neuen Krieges.
Gary!
Gary!
Guck mal, wer da ist, Martin.
General DeGraaf. Verdammte Scheiße.
[stumme Szene]
Du kannst dir einen neuen Liebhaber suchen.
Sehr witzig.
[ausgelassenes Stimmengewirr]
[Glas klirrt] [Männer lachen schallend]
Beruhig dich.
De Graaf hat die Waffen. Was hält ihn davon ab, uns umzubringen?
Kommt drauf an, was die vorhaben.
[laute Discomusik]
[Stimmengewirr]
Can't find what you're looking for?
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