All language subtitles for V wie Vendetta

af Afrikaans
ak Akan
sq Albanian
am Amharic
ar Arabic
hy Armenian
az Azerbaijani
eu Basque
be Belarusian
bem Bemba
bn Bengali
bh Bihari
bs Bosnian
br Breton
bg Bulgarian
km Cambodian
ca Catalan
ceb Cebuano
chr Cherokee
ny Chichewa
zh-CN Chinese (Simplified)
zh-TW Chinese (Traditional)
co Corsican
hr Croatian
cs Czech
da Danish
nl Dutch
en English
eo Esperanto
et Estonian
ee Ewe
fo Faroese
tl Filipino
fi Finnish
fr French
fy Frisian
gaa Ga
gl Galician
ka Georgian
de German
el Greek
gn Guarani
gu Gujarati
ht Haitian Creole
ha Hausa
haw Hawaiian
iw Hebrew
hi Hindi
hmn Hmong
hu Hungarian
is Icelandic
ig Igbo
id Indonesian
ia Interlingua
ga Irish
it Italian
ja Japanese
jw Javanese
kn Kannada
kk Kazakh
rw Kinyarwanda
rn Kirundi
kg Kongo
ko Korean
kri Krio (Sierra Leone)
ku Kurdish
ckb Kurdish (Soranî)
ky Kyrgyz
lo Laothian
la Latin
lv Latvian
ln Lingala
lt Lithuanian
loz Lozi
lg Luganda
ach Luo
lb Luxembourgish
mk Macedonian
mg Malagasy
ms Malay
ml Malayalam
mt Maltese
mi Maori
mr Marathi
mfe Mauritian Creole
mo Moldavian
mn Mongolian
my Myanmar (Burmese)
sr-ME Montenegrin
ne Nepali
pcm Nigerian Pidgin
nso Northern Sotho
no Norwegian
nn Norwegian (Nynorsk)
oc Occitan
or Oriya
om Oromo
ps Pashto
fa Persian
pl Polish
pt-BR Portuguese (Brazil)
pt Portuguese (Portugal)
pa Punjabi
qu Quechua
ro Romanian
rm Romansh
nyn Runyakitara
ru Russian
sm Samoan
gd Scots Gaelic
sr Serbian
sh Serbo-Croatian
st Sesotho
tn Setswana
crs Seychellois Creole
sn Shona
sd Sindhi
si Sinhalese
sk Slovak
sl Slovenian
so Somali
es Spanish Download
es-419 Spanish (Latin American)
su Sundanese
sw Swahili
sv Swedish
tg Tajik
ta Tamil
tt Tatar
te Telugu
th Thai
ti Tigrinya
to Tonga
lua Tshiluba
tum Tumbuka
tr Turkish
tk Turkmen
tw Twi
ug Uighur
uk Ukrainian
ur Urdu
uz Uzbek
vi Vietnamese
cy Welsh
wo Wolof
xh Xhosa
yi Yiddish
yo Yoruba
zu Zulu

Original subtitles

(Frau) Remember, remember, the 5th of November.

Die Verschwörung und der Verrat.

Es gibt keinen Grund, den Pulververrat jemals zu vergessen.

Aber was ist mit dem Mann?

Ich weiß, dass er Guy Fawkes hieß,

und 1605 das Parlament in die Luft jagen wollte.

Aber wer war er wirklich?

Wie war er?

(Hunde bellen)

(Frau) Wir sollen der Idee gedenken, nicht aber des Mannes.

Denn ein Mensch kann versagen.

Er kann gefasst, getötet und vergessen werden.

Doch eine Idee kann auch nach 400 Jahren noch die Welt verändern.

Welche Macht Ideen haben, weiß ich aus eigener Erfahrung.

Ich habe erlebt, wie Menschen in ihrem Namen töteten

(Menge schreit)

und dabei starben, als sie sie verteidigten.

Aber eine Idee kann man nicht küssen.

Man kann sie nicht berühren oder umarmen.

Ideen bluten nicht und empfinden keinen Schmerz.

Sie lieben nicht.

Und nicht die Idee vermisse ich, sondern den Mann.

Den Mann, der mich des 5. Novembers gedenken lässt.

Einen Mann, den ich niemals vergesse.

V WIE VENDETTA

Die ehemaligen USA sind so dringend

auf Medikamenten-Lieferungen angewiesen,

dass sie schon mehrere Container Weizen und Tabak losgeschickt haben.

Wie sie meinten, eine Geste ihres guten Willens.

Wollen Sie wissen, was ich denke?

Da Sie meine Sendung verfolgen, nehme ich es an.

Höchste Zeit, dass wir den Kolonien zeigen, was wir von ihnen halten.

Revanchieren wir uns für ihre kleine Teeparty vor ein paar Jahrhunderten.

Gehen wir an die Docks und versenken den ganzen Mist dort,

wo alles aus dem ulzerösen Schließ- muskel von Arscherika hingehört!

Wer macht mit, verdammt nochmal?!

(Zuschauer im TV klatschen)

Hat euch das gefallen?

USA: ulzeröser Schließmuskel von Arscherika. Ist doch wahr.

Dieses Land besaß absolut alles.

Und was ist heute, 20 Jahre später, daraus geworden?

Die größte Leprakolonie der Welt. Und warum?

Gottlosigkeit. Ich sage es nochmal.

Gottlosigkeit.

Es war nicht der Krieg, den sie anfingen,

nicht die Pest, die sie erschufen,

sondern Gottes Gericht.

Niemand entkommt seiner Vergangenheit.

Niemand entkommt Gottes Gericht.

Glaubt ihr etwa, dass er nicht da oben ist?

Glaubt ihr etwa, dass er nicht über dieses Land wacht?

Wie soll man es dann erklären?

Er wollte uns prüfen und wir haben standgehalten.

Wir haben getan, was wir tun mussten.

Islington, Enfield. Ich war dabei und habe alles gesehen.

Immigranten.

Moslems.

Homosexuelle.

Terroristen.

Verseuchte Degenerierte.

Weg damit!

Stärke durch Einigkeit, Einigkeit durch Glauben!

Ich bin ein gottesfürchtiger Engländer

und gottverdammt stolz darauf!

Danke, das reicht.

Scheiße.

(Lautsprecher) Ab sofort gilt die gelbe Ausgangssperre.

Zuwiderhandelnde werden festgenommen.

Dies dient Ihrem Schutz.

Verzeihung, Miss.

Entschuldigung, ich habe Sie nicht gesehen.

- Wir haben's wohl eilig? - Ich wollte nur...

- Es besteht Ausgangssperre. - Mein Onkel ist sehr krank.

Ein kranker Onkel? Was meinst du dazu, Willy?

Dass das Blödsinn ist.

Es war falsch von mir, trotz Ausgangssperre unterwegs zu sein.

Du kannst dich um uns kümmern, bevor du zu deinem Onkel gehst.

(Mann) Mein Freund ist auch krank. Stimmt's, Willy?

Schwerer Fall von Frust. Fühl mal.

Fassen Sie mich nicht an!

Das Kätzchen hat Krallen!

- Sie hat uns gedroht. - Allerdings.

Du weißt doch, was das heißt?

Dass wir das Strafmaß nach eigenem Ermessen festlegen.

Und du darfst es schlucken.

- Oh Gott, ihr seid Fingermänner. - Jetzt hat sie's geschnallt.

Das habe ich nicht gewusst. Es tut mir Leid.

Noch nicht. Aber bald.

Morgen Früh wird keiner Schlampe in London etwas so Leid tun wie dir.

Zumindest wird keine so leiden.

Bitte tun Sie das nicht!

Ich gehe nach Hause! Ich mache das nie mehr!

Was meint ihr, Jungs?

Schont man die Rute, verwöhnt man das Kind.

Hilfe!

"Um ihn schwärmen die wuchernden Tücken der Natur."

(Fingermann) Was soll das?! (Willy) Verpiss dich!

"Fortunen höhnend, mit gezücktem Stahl,

der in des Blutgerichts Vollziehung dampfte."

(Fingermann) Wir sind Fingermänner, Kumpel.

Aha!

(Schreit)

(Wimmert)

Herr im Himmel! Gnade!

"Wir sind oft hierin zu tadeln. Gar viel erlebt man's -

mit andächtigen Mienen und frommen Wesen überzuckern wir den Teufel.

- Was soll das denn heißen? - Schon die Rute...

(Knüppel fällt)

Ich versichere Ihnen, dass ich Ihnen nichts Böses will.

- Wer sind Sie? - Wer?

"Wer" ist nur die Form, "Was" die Funktion.

Was bin ich? Ein Mann mit einer Maske.

- Das sehe ich. - Natürlich.

Ich stelle Ihre Beobachtungsgabe nicht in Abrede,

verweise jedoch auf die Widersprüchlichkeit,

einen Maskierten danach zu fragen, wer er ist.

Ach so.

Doch gestatten Sie mir in dieser verheißungsvollsten aller Nächte

statt des üblichen Spitznamens

eine buchstäbliche Charakterbeschreibung.

Voila!

Äußerlich die Vision eines demütigen Veteranen des Vaudeville,

vorgesehen als Opfer und auch als Verbrecher

von den Variationen der Vorsehung.

Diese Visage ist keine Verkleidung aus Eitelkeit,

sondern Vermächtnis der Vox Populi, nun vakant, verschwunden.

Diese tapfere Verkörperung eines vergangenen Verdrusses ist lebending

und verspricht, das verderbte Verbrecherpack zu vernichten,

das dem Verbot der Willensäußerung vehement Vorschub verschafft!

Stärke durch Einigkeit Einigkeit durch Glauben

Das einzige Verdikt heißt Rache, eine Vendetta,

heilig wie ein Votiv, nicht vergebens,

denn ihr Wert und ihre Wahrhaftigkeit

werden den Vorsorglichen und Vor- trefflichen zu ihrem Recht verhelfen

(V lacht)

Die Vichyssoise aus verschnörkelten Verbalitäten verzweigt sich etwas.

Es ist mir eine große Ehre, Sie kennen zu lernen.

Bitte nennen Sie mich V.

Sind Sie vielleicht verrückt?

Das wird man mit Sicherheit behaupten.

Doch mit wem habe ich das Vergnügen?

Ich heiße Evey.

Evey? E. V. Natürlich.

Was soll das heißen?

Dass ich wie Gott, nicht an Würfelspiele und Zufälle glaube.

Hat man Sie verletzt?

Nein, alles in Ordnung.

Dank Ihnen.

Ich habe nur meine Rolle gespielt.

Aber sagen Sie, mögen Sie Musik, Evey?

Schon.

Ich bin Musiker und unterwegs zu einer ganz besonderen Vorstellung.

Was für ein Musiker?

Schlaginstrumente sind mein Spezialgebiet,

doch heute Nacht werde ich das gesamte Orchester aufspielen lassen.

Es wäre mir eine große Ehre, wenn Sie mich begleiten könnten.

Lieber nicht. Ich muss nach Hause.

Ich verspreche Ihnen, dass es alles übertrifft, was Sie kennen.

und anschließend kehren Sie wohlbehalten nach Hause zurück.

Gut.

(Evey) Es ist schön hier oben.

Eine geeignetere Bühne kann man nicht verlangen.

Ich sehe keine Instrumente.

Ihre Beobachtungsgabe leistet Ihnen auch weiterhin gute Dienste,

doch gemach.

Madame Justitia widme ich dieses Konzert,

in Anerkennung des Urlaubs, den sie von diesen Breiten macht

und der Hochstaplerin, die ihren Platz eingenommen hat.

Wissen Sie, welcher Tag heute ist, Evey?

Der 4. November?

Nicht mehr.

(Glocken läuten)

(singt:) remember, remember the 5th of November.

Die Verschwörung und der Verrat

Es gibt keinen Grund

die Pulververschwörung jemals zu vergessen.

Zuerst die Ouvertüre.

Ja.

Ja, die Streicher.

Hören Sie sie?

Jetzt die Blechbläser.

Ich höre sie!

(Tschaikowskys Ouvertüre 1812 spielt über Lautsprecher)

Guck mal raus, Mami! Die spielen Musik!

AUSGANGSSPERRE

Wie machen Sie das? - Warten Sie.

Und jetzt das Crescendo!

(V lacht)

Herrlich, nicht wahr?

Gentlemen, Sie hatten 4 Stunden Zeit.

Hoffentlich haben Sie Ergebnisse. Mr. Creedy?

Der Bereich um das Old Bailey ist abgeriegelt.

Alle relevanten Augenzeugen sind in Gewahrsam.

Gut. Mr. Etheridge?

In der Zentrale des Notstandssenders wurde ein Tonträger gefunden.

Eine DCD von Tschaikowskys Ouvertüre 1812.

Auf die schwarze Liste damit. Ich will diese Musik nie mehr hören.

Ja, Sir.

Wir haben unsere Razzien verdoppelt

und nehmen vermehrt Telefon-Überwachungen vor.

Ein hoher Prozentsatz der Gespräche hat die Explosion zum Thema.

Mr. Dascomb, was unternehmen wir da?

Wir sprechen von einer Notsprengung.

Angepasste Berichterstattungen gibt es im Netz und im Interlink.

Mehrere Gutachter werden Mängel des Old Bailey bestätigen.

Prothero soll heute Abend erklären wie gefährlich die alten Kästen sind.

und dass man sich nicht an die Bauwerke

einer dekadenten Vergangenheit klammern darf.

Er sollte auch sagen, dass das Neue Bailey ein Symbol unserer Zeit

und einer Zukunft wird, die wir uns erkämpft haben.

Mr. Heyer?

Unsere Überwachungskameras

haben mehrere Bilder des Terroristen eingefangen,

wobei die Maske eine Identifikation der Iris natürlich unmöglich macht.

Wir haben auch eine Aufnahme des Mädchens,

das Creedys Leute, nun ja, festhielten.

Wer ist sie, Mr. Finch?

Wissen wir noch nicht, Sir, aber wir gehen diversen Hinweisen nach.

Sonst noch was?

An Abschussstelle und Tatort haben wir Spuren

des verwendeten Sprengstoffes gefunden.

Trotz ihrer Hochwertigkeit entstanden die Sprengsätze

aus handelsüblichen Chemikalien im Eigenbau,

was ihre Herkunft leider sehr schwer feststellbar macht.

Wer immer er auch ist, Kanzler, er ist jedenfalls ziemlich gut.

Ihre fachlichen Fußnoten sind überflüssig, Mr. Finch.

Verzeihung, Kanzler.

Gentlemen, dies ist eine Prüfung.

In Momenten wie diesen kommt es auf Gottvertrauen an.

Jetzt darin nachzulassen, hieße,

alles anzuzweifeln, woran wir glauben

alles, wofür wir gekämpft haben.

Zweifel stürzen dieses Land wieder ins Chaos,

und das lasse ich nicht zu.

Ich will, dass dieser Terrorist geschnappt wird.

Dann soll er begreifen, was Terror wirklich heißt.

England obsiegt.

(Gruppe) England obsiegt.

(Titelmusik spielt im Fernsehen)

(Frau) Glaubst du, das kauft man uns ab?

(Dascomb) Warum nicht?

Wir sind der BTN.

Bei uns werden Nachrichten gemeldet, nicht frei erfunden.

Dafür ist der Staat da.

Eine kleine Anekdote am Rande:

Das für das Old Bailey zuständige Abrissteam

bereitete dem alten Mädchen einen Abschied

mit - wenn auch improvisiertem - Knalleffekt.

Obwohl die Sprengung seit geraumer Zeit angesetzt war,

standen Musik und Feuerwerk, wie uns der Chef des Teams mitteilte,

definitiv nicht auf dem Programm.

(Mann) Wir machen kurz Pause.

Glaubst du den Blödsinn etwa? Da wurde gar nichts abgerissen.

Ich hab die ganze Sache gesehen.

Hast du's gesehen?

Nein, ich war gestern Abend...

Stimmt ja. Du warst bei Daddy Deitrich.

Evey, da bist du ja. Du arbeitest doch noch für mich?

Entschuldige, Patricia.

Ich brauche 2 Espressi und 3 Mal Kaffee von unten.

Und Deitrich wartet auf seinen Tee.

(Mann) Ich kapiere das nicht.

Warum trägt er eine Guy-Fawkes-Maske und jagt das Gericht in die Luft?

Wollte Fawkes nicht das Parlament sprengen?

Noch ist es nicht zu spät. Er hat noch 16 Stunden Zeit.

Vielleicht legt er gerade erst los.

(Telefon klingelt)

Ja?

Ein Hinweis auf das Mädchen.

(Mann) Aber nein, ich find's toll. Eine Kuh, die gekreuzigt wird!

Rasend komisch. Doch das kriegst du niemals durch.

Schreib's um, ja? Bis dann.

Ich entsinne mich nicht,

jemals von einer attraktiveren Frau versetzt worden zu sein.

Mr. Deitrich...

"Gordon", bitte. Mit dem "Mister" komme ich mir nur noch älter vor.

Gordon,

ich war gestern Abend schon unterwegs, dann kamen Fingermänner.

Da bekam ich Angst und bin wieder nach Hause gegangen.

Nach der gestrigen Nacht wird die Ausgangssperre nur verschärft werden.

UNGÜLTIG Hammond, Evey

Erwischt.

Hey, Fred.

Alles schon durchleuchtet? Nein. Und randvoll mit Bomben.

Zünde sie aber erst in der Werbepause.

Wie kannst du dir so einen Mist ansehen?

"Laser Lass" ist doch 'n Knaller.

(Frauen unterhalten sich)

Was ist das?

Weiß nicht. Ist gerade gekommen. "Für Studio 3" steht drauf.

Das ist bestimmt für Prothero.

Dem verwöhnten Flegel sollte mal jemand sagen,

dass der Sender nicht sein Privatspielplatz ist.

Was ist das denn?!

Schieb sie dahinten hin, bis ich weiß, wofür sie sind.

Es wird ernst. Ihre Eltern waren politische Aktivisten.

Sie kamen in Haft, als sie 12 war.

Und sie?

(Finch:) 5 Jahre Jugend-Besserungs-Projekt.

(Dominic) Scheiße.

Wir brauchen Verstärkung, aber so wenig wie möglich.

Sind Sie sich ganz sicher, Sir?

Ich will mit ihr reden.

Bevor sie in einen von Creedys schwarzen Säcken verschwindet.

Wer sind Sie?

Zeig mir deinen Ausweis, sonst hol ich die Storm Saxons.

Verdammte Scheiße.

(Reifen quietschen)

(Mann) Tempo!

(Piepsen)

(Alarm ertönt)

Ihr 2 bewacht die Aufzüge. Der Rest kommt mit mir.

(Lautsprecher:) Achtung.

Alle Mitarbeiter werden aufgefordert, das Gebäude zu verlassen.

Das ist keine Übung.

Verflucht nochmal, was ist hier los?

Sie klemmt. - Einschlagen.

Dominic!

Polizei! Aus dem Weg!

Aus dem Weg!

Mist!

(Mann im Fernsehen:) Ich kann Ihnen sagen, was ich weiß..

England obsiegt.

Räumt die Flure.

Hilfe, Storm! Hilfe!

(Mann) Herrgott nochmal, nimm die Finger weg!

Dad, was ist mit der Glotze?

Guten Abend, London.

Zunächst möchte ich mich für diese Unterbrechung entschuldigen.

Das ist der Notstandskanal!

Wie viele von Ihnen schätze auch ich

die Annehmlichkeiten alltäglicher Regelmäßigkeit,

die Geborgenheit des Vertrauten, die Beschaulichkeit der Wiederholung.

Verflucht.

Ich genieße sie wie jeder andere.

Doch anlässlich eines Gedenktages..

Wer ist das, Mama? - Sch.

...wobei Ereignisse der Vergangenheit,

zumeist jemandes Tod oder das Ende eines langen Krieges,

üblicherweise mit einem hübschen Feiertag begangen werden,

schlage ich vor, wir ehren diesen 5. November,

ein Tag, dessen leider heute nicht mehr gedacht wird,

indem wir eine Auszeit von unserem Alltag nehmen und ein wenig plaudern

Natürlich gibt es jene, die nicht wollen, dass wir sprechen.

Lass mich nachdenken.

Vermutlich werden bereits Befehle in Telefone gebrüllt,

sind bald Bewaffnete auf dem Weg.

Kanzler Sutler. - Scheiße!

Warum? Obwohl man statt zum Gespräch auch zum Schlagstock greifen kann,

behalten Worte immer ihre Macht.

Worte sind ein Mittel, sich Bedeutung zu erschließen,

und für jene, die hören wollen, Ausdruck der Wahrheit.

Und wahr ist nun mal, dass etwas ganz

und gar nicht in Ordnung ist mit diesem Land.

Sie haben ihn konzipiert.

Sie wollten jeden Fernseher Londons erreichen.

Grausamkeit und Ungerechtigkeit, Intoleranz und Unterdrückung.

Und während man einst die Freiheit besaß, zu widersprechen,

zu denken und zu reden, wie man es für richtig hielt,

hat man nun die Zensoren und Überwachungsanlagen,

die einen zur Konformität und Unterwerfung zwingen.

Kameras! Wir brauchen Kameras!

Wie konnte es dazu kommen? Wer hat Schuld?

Sicherlich tragen einige mehr Verantwortung als andere,

und man wird sie zur Rechenschaft ziehen.

Doch, seien wir ehrlich, wer einen Schuldigen sucht,

braucht nur in den Spiegel zu sehen.

Ich weiß, warum ihr es getan habt.

Ich weiß, dass ihr Angst hattet.

Wer hätte sie nicht? Krieg, Terror, Seuchen.

Unzählige Bedrohungen

verschworen sich dazu, euch eures Verstandes zu berauben.

Eure Furcht gewann die Oberhand und in eurer Panik

habt ihr euch an den heutigen Großkanzler Adam Sutler gewendet.

Er versprach euch Ordnung und Frieden.

Und als Gegenleistung verlangte er nureuer stilles Einverständnis.

Inspector, wir sind fast durch.

Vergangene Nacht wollte ich dem Schweigen ein Ende bereiten.

Vergangene Nacht habe ich das Old Bailey zerstört,

um dieses Land an das zu erinnern, was es vergessen hat.

Vor über 400 Jahren wollte uns ein großer Landsmann den 5. November

für immer im Gedächtnis verankern.

Er wollte die Welt daran erinnern, dass Gerechtigkeit und Freiheit

mehr als Worte sind. Sie sind Perspektiven.

Wenn ihr also nichts gesehen habt,

wenn die Verbrechen dieses Staates euch weiterhin unbekannt sind,

dann schlage ich vor, dass ihr

den 5. November unbegangen verstreichen lasst.

Aber wenn ihr seht, was ich sehe,

wenn ihr empfindet, wie ich empfinde und danach strebt, wonach ich strebe

dann fordere ich euch auf, heute in einem Jahr neben mir zu stehen.

vor den Toren des Parlaments

und gemeinsam bescheren wir ihnen einen 5. November,

den man nie und nimmer vergisst.

Kerosinnebel. Er hat unsere Rauchmaschinen genommen.

Überwacht die Ausgänge.

Keiner kommt raus.

Alle anderen mitkommen.

Links. Sie nach rechts.

Verteilt euch.

(Mann:) Nicht schießen! Bitte nicht schießen!

(Finch) Nicht schießen!

(Mann stöhnt)

Er hat uns allen Masken aufgesetzt.

Großer Gott!

(Mann:) Nicht schießen! (Mann:) Halt!

(Mann:) Halt! (Mann:) Nicht schießen!

Keiner bewegt sich!

Wer eine Maske trägt, hinknien!

Nehmt ihnen die Masken ab.

Schnell!

Im Senderaum tickt eine Zeitbombe.

Nein!

Jones, schaffen Sie alle ohne Maske hier raus.

Marshal, packen Sie bei dem Mann mit an. Alle anderen: mitkommen.

(Piepsen)

Großer Gott.

Beeilt euch! Los, alles raus!

Dascomb?

Wissen Sie, wie lang es dauern würde, diese Anlage wieder aufzubauen?

Und wissen Sie, was Sie da machen?

(Mann 1) Halt!

Bitte nicht schießen! Er ist es!

Hinknien!

(Mann wimmert)

(Messer sticht zu)

Dann mal los.

Ich hab's geschafft!

Keine Bewegung!

Hände auf den Kopf! Wird's bald? Sonst schieße ich!

Die Reaktionsgeschwindigkeit der Londoner Polizei überrascht mich.

Ich hätte nicht gedacht, dass ihr so blitzschnell seid.

Wir waren leider schon hier, bevor du angefangen hast, Freundchen.

Also, ich weiß ja nicht.

Aah!

SONDERMELDUNG

Wir unterbrechen unser Programm wegen der erschütternden Meldung

über einen Anschlag auf den Jordan Tower,

der erst vor wenigen Minuten beendet wurde.

Ein geistig verwirrter Terrorist, bis jetzt nur als "V" identifiziert,

überfiel die Sendezentrale mit Sprengstoffen und anderen Waffen,

die er gegen wehrlose Zivilpersonen einsetzte,

um eine Hassbotschaft auszustrahlen.

Soeben erhalten wir die Bilder dieses wagemutigen Polizeieinsatzes.

(Polizist im TV) Keine Bewegung, sonst schießen wir.

Hier handelt es sich nur um einen allerersten Bericht,

doch es wird vermutet, dass der Terrorist bei dem Einsatz tot ist.

Quatsch!

Wie die Behörden mitteilten, ist die Gefahr gebannt.

Der Terrorist ist tot.

(Finch) Da. Was überlegt er?

Will er sie liegen lassen?

Nachdem sie ihm das Leben gerettet hat?

Er ist ein Terrorist. Der handelt nicht wie du und ich.

Irgendwo ist er auch Mensch.

Und egal was passiert, er hat sie jetzt am Hals.

(Julie Londons "Cry Me A River" spielt in der Ferne)

Sie haben mich erschreckt.

Ich bitte um Verzeihung.

Geht's wieder einigermaßen? Ja, danke.

Was ist das hier?

Mein Zuhause. Ich nenne es die "Schattengalerie".

Es ist sehr schön.

Wo haben Sie die ganzen Sachen her?

Von hier und da.

Vieles aus den Stahlkammern

des Ministeriums für Beanstandbare Gegenstände.

Sie haben sie gestohlen?

Lieber Himmel, nein. Stehlen setzt einen Eigentümer voraus.

Einem Zensoren kann man nichts stehlen.

Ich habe sie lediglich zurückbeschafft.

Wenn das hier jemals entdeckt wird...

Dann sind ein paar Kunstwerke die geringsten meiner Sorgen.

Nach allem, was Sie getan haben?

Mein Gott, was habe ich eigentlich getan?

Wieso habe ich dem Polizisten Tränengas ins Gesicht gesprüht?!

Sie haben getan, was Sie für richtig hielten.

Das hätte ich nicht machen dürfen. Ich war wohl nicht bei Verstand.

Finden Sie das wirklich oder wollen die nur, dass Sie das finden?

Ich finde, ich sollte jetzt gehen.

Darf ich fragen, wohin?

Nach Hause. Ich muss nach Hause. Sie werden doch gesucht.

Wenn die wissen, wo Sie arbeiten, wissen die auch, wo Sie wohnen.

Ich habe Freunde, bei denen ich wohnen kann.

Daraus wird leider auch nichts.

Glauben Sie mir, Evey, ich habe das auch nicht gewollt,

aber es ging nicht anders.

Sie waren bewusstlos und ich musste mich entscheiden.

Hätte ich Sie dort gelassen, säßen Sie jetzt in Creedys Verhörzelle.

Man würde Sie einsperren, foltern und aller Wahrscheinlichkeit nach

töten, um an mich ranzukommen.

Nach dem, was Sie getan haben, konnte ich das nicht zulassen.

Also brachte ich Sie an den einzigen Ort, wo Sie sicher sind.

Hierhin. Zu mir nach Hause.

Ich verrate keinem was! Sie können mir vertrauen.

Es tut mir Leid, dieses Risiko kann ich nicht eingehen.

Aber ich weiß doch gar nicht, wo wir hier sind.

Sie wissen, dass wir unter der Erde sind kenen die Farbe des Steins.

Das reicht für einen intelligenten Menschen.

Soll das heißen, dass ich hier bleiben muss?

Nur bis ich fertig bin. Nach dem 5. ist es egal.

Heute in einem Jahr? Ich muss ein Jahr lang hier bleiben?

Es tut mir Leid, Evey. Ich wusste mir nicht anders zu helfen.

Sie hätten mich liegen lassen sollen!

Warum haben Sie mich nicht einfach liegen gelassen?!

(V seufzt)

(Tür schlägt zu)

Noch irgendwas über die Eltern?

Ja, nichts Gutes. Sie wurden in Belmarsh interniert.

Nein. - Ja.

Sie starb bei einem Hungerstreik und er,

als das Militär die Ordnung wiederherstellte.

Aber es kommt noch dicker. Ihr Bruder war an der St. Mary s School.

Mein Gott.

Nur Unglück.

Ihre Geschichte kennen wir. Jetzt brauchen wir seine.

(Stan Getz' "The Girl From Ipanema" spielt in Jukebox)

(V summt)

V?

Ah. Bonjour, Mademoiselle.

Ich muss mich für mein Benehmen gestern Abend entschuldigen.

Ich weiß, was Sie für mich getan haben nud bin Ihnen dankbar.

Ihre Hände!

Ja.

(V summt)

So, besser. Hoffentlich ist Ihnen nicht der Appetit vergangen.

Aber nein. Ist alles in Ordnung mit Ihnen?

Mir geht's gut.

Darf ich fragen, wie das passiert ist?

Ein Brand. Es ist schon lange her.

Für manche eine Ewigkeit.

Kein gutes Thema für ein Tischgespräch.

Möchten Sie eine Tasse Tee zum Ei?

Gern, danke. Ich habe einen tierischen Hunger.

Setzen Sie sich.

Mmm.

Lecker. Gut.

Ich habe keine echte Butter mehr gegessen,

seit ich ein kleines Mädchen war.

Wo haben Sie die her?

Von einem Güterzug unterwegs zu Kanzler Sutler.

Sie haben sie Kanzler Sutler geklaut? Ja!

Sie sind wahnsinnig.

Ich wage alles, was dem Menschen ziemt. Wer mehr wagt, der ist keiner

Macbeth.

Sehr gut. Meine Mutter.

Sie hat mir immer seine Stücke vorgelesen

und seitdem wollte ich Schauspielerin werden.

Am Theater, beim Film.

Mit 9 war ich die Viola in "Was ihr wollt". Mom war sehr stolz.

Wo lebt Ihre Mutter heute?

Sie ist tot.

Das tut mir Leid.

Darf ich Sie dazu fragen, was Sie im Fernsehen gesagt haben?

Haben Sie das ernst gemeint? Jedes Wort.

Meinen Sie, wenn Sie das Parlament sprengen,

wird irgendwas besser in diesem Land?

Gewissheit gibt es nicht, nur Gelegenheit.

Falls jemand dorthin kommt, ist es ziemlich gewiss,

dass Creedy jedem Einzelnen den schwarzen Sack verpasst.

Ein Volk sollte keine Angst vor seiner Regierung haben.

Regierungen sollten Angst vor ihrem Volk haben.

Das wollen Sie erreichen, indem Sie ein Gebäude in die Luft jagen?

Das Gebäude ist ein Symbol, ebenso wie seine Zerstörung eines ist.

Symbole erhalten ihre Macht durch Menschen.

Für sich ist ein Symbol bedeutungslos.

Doch sind genügend Menschen beteiligt,

kann die Sprengung eines Gebäudes die Welt verändern.

Könnte ich das doch glauben.

Wenn die Welt sich verändert hat, dann immer nur zum Schlechteren.

Ich kann Ihnen sagen, was ich weiß. Ich weiß, dass das kein Mann ist.

(Prothero:) Wieso?

Ein Mann läuft nicht mit einer Maske rum.

Ein Mann bedroht keine unschuldigen Zivilisten!

Wie jeder freiheitshassende Terrorist ist er ein gottverdammter Feigling.

(Telefon klingelt)

Keine Diskussionen, Roger. Wenn ich morgen reinkomme, ist der Ire weg.

Er hat keine Ahnung vom Ausleuchten.

Ich hab 'ne Nase wie Big Ben, Scheiße nochmal!

Hören Sie mal, Sie Schwachkopf. England obsiegt, weil ich es sage!

Das gilt auch für jedes faule Arschloch dieser Sendung.

Suchen Sie einen neuen Kameramann oder suchen Sie sich einen neuen Job.

Ich sage euch, was ich mir wünsche.

Wäre ich doch da gewesen!

Hätte ich ihm nur einmal gegenübergestanden!

Mehr wäre nicht nötig gewesen.

SICHERHEITSPRÜFUNG

Dieser V und seine Komplizin Evey Hammond

sind Neo-Demagogen, die ihre Hassbotschaft verspritzen...

Eine wirre, abartige Stimme verkündet das Ultimatum eines Terroristen,

auf das zügig und mit chirurgisch präziser Gerechtigleit reagiert wurde

Hochverrat! Keine Gnade!

Und die Moral von der Geschichte?

Die Guten gewinnen, die Bösen verlieren und wie immer gilt:

England obsiegt!

Heilige Scheiße!

Guten Abend, Commander Prothero.

Wie sind Sie hier reingekommen?

Lassen Sie nur. Ich habe sicher- gestellt, dass unser Wiedersehen

nicht durch nervige nächtliche Anrufe gestört wird, Commander.

Warum nennen Sie mich so?

Das war doch Ihr Rang, als wir uns vor Jahren kennen lernten.

Sie trugen damals Uniform.

Sie?

Sie sind das.

Der Geist der vergangenen Weihnacht.

(Telefon klingelt)

Ja? (Dascomb) Finch, Dascomb hier.

Dascomb?

Den Kanzler habe ich schon angerufen. Die Situation darf nicht eskalieren.

Welche Situation?

Kanzler Sutler ist ebenfalls der Meinung,

dass wir äußerste Diskretion wahren müssen.

Ungünstig vermittelt könnte der Tod

der "Stimme Londons" verheerend für uns sein.

Vielleicht ein Schlaganfall?

Nein, zu entsetzlich.

Ein sanfter, würdevoller Tod im Schlaf.

Geben die Überwachungskameras was her?

Nein, alle lahm gelegt. Die gleiche Handschrift wie vorher.

Aber das Kartengerät am Aufzug hat jemanden registriert.

Lassen Sie mich raten. - Sie steckt ganz schön tief drin.

(Metall klirrt)

V?

(Musik spielt im Fernsehen)

(V lacht)

Mein dicker metallener Freund.

(Macht Würgegeräusche)

(Stöhnt)

Mondego!

Ich habe dich doch hoffentlich nicht geweckt?

Nein. Ich dachte nur, du würdest dich wirklich schlagen.

Mein Lieblingsfilm.

Der Graf von Monte Christo, mit Robert Donat als Edmond Dantes.

"Nicht meine Klinge, Mondego, Eure Vergangenheit hat Euch entwaffnet."

Ich finde ihn immer wieder großartig.

Ich habe ihn noch nie gesehen. Wirklich nicht?

Möchtest du?

Hat er ein Happy End?

Wie es nur auf Zelluloid geboten wird.

Gut.

Leg aber den Degen weg.

Die Forensik ist fertig. Keine Fingerabdrücke, keine Haare.

Der Kerl ist der reinste Geist. Bei Prothero haben sie umso mehr gefunden

Drogen? - Genug, um eine Apotheke aufzumachen.

Interessant. - Wieso?

Wussten Sie, dass Prothero einer der reichsten Männer im Land war,

bevor er die "Stimme Londons" wurde?

Drogen?

Aber legale. Hauptaktionär des Pharmakonzerns Viadoxic.

Viadoxic und Saint Mary's in nicht mal einer Woche. Zufall?

Wenn man so was so lange macht wie ich, glaubt man nicht mehr an Zufälle

"Dürfen wir raufkommen?"

"Sucht Euch selbst einen Baum."

Hat er dir gefallen? Ja.

Aber Mercedes tut mir Leid.

Warum?

Weil seine Rache ihm wichtiger war als sie.

...mit Entsetzen reagiert, als bekannt wurde, dass der beliebteste..

Warte. Was ist da los?

...meist geehrtste Star seit Bestehen des BTN,

ein Mann, den die ganze Nation als die "Stimme Londons" kennt,

gestern am späten Abend an Herzversagen verstarb.

Sie lügt.

Woher weißt du das?

Sie muss ständig zwinkern, wenn sie weiß, dass eine Meldung falsch ist.

Und so kam es für alle, die ihn kannten, nicht überraschend,

dass man ihn tot in seinem Büro auffand,

wo er oft noch spät arbeitete, wenn alle längst zu Hause waren.

Lewis, wir werden dich schmerzlich vermissen.

V, gestern konnte ich meinen Ausweis nicht finden.

Du hattest ihn doch nicht, oder?

Ziehst du eine Lüge oder die Wahrheit vor?

Hast du damit was zu tun?

Ja, ich habe ihn getötet.

Du?! Oh, Gott.

Du regst dich auf?

Ob ich mich aufrege?! Du hast Lewis Prothero umgebracht!

Ich hätte auch die Fingermänner töten können, da kam kein Einwand.

Gewalt kann auch Gutes bewirken.

Wovon redest du da?

Von Gerechtigkeit.

Ach so.

In diesem Land gibt es kein Gericht für Leute wie Prothero.

Willst du etwa noch mehr Menschen umbringen?

Ja.

Sehen Sie sich das mal an. Protheros Militärakte.

Was sehen Sie?

Irak, Kurdistan, Syrien, davor und danach, Sudan.

Umtriebiger Junge.

Aber danach war er Leiter der Haftanstalt in Larkhill eimgesetzt.

Keine gute Tat bleibt ungesühnt.

Glauben Sie, dass eine Verbindung

zwischen unserem Täter und Larkhill besteht?

Das wäre eine Erklärung für die Verbindung

zwischen ihm und der kleinen Hammond.

Das Blöde ist nur, dass ich sonst nirgendwo was darüber finde.

Larkhill? An diese Einrichtung entsinne ich mich nicht, Inspector,

aber Sie dürfen sich gerne nochmal unsere Unterlagen vornehmen.

Wir haben alles durchgesehen, Major.

Da steht nur, dass es eine Haftanstalt in Larkhill gab,

etwa 10 Meilen nördlich von Salisbury.

Na bitte.

Die Sache ist einigermaßen dringlich.

Wir müssen wissen, ob sich diese Anstalt von anderen unterschied.

Tut mir Leid, Inspector. Ich entsinne mich einfach nicht.

Wiesen die, die dort hinkamen, ein bestimmtes Profil auf?

Die üblichen Unerwünschten, denke ich.

Aber wissen Sie es?

Natürlich nicht. Ich war dort nie stationiert.

Kennen Sie jemanden, der's war?

Ich kann Ihnen keine Namen nennen. Wenn Sie unsere Unterlagen durchgehen

Die sind entweder gelöscht, entfernt oder nicht vorhanden.

Als damaliger Chef des Inhaftierungsprogramms...

Ich gebe zu bedenken, dass die Lage äußerst chaotisch war.

Das ist mit heute gar nicht zu vergleichen.

Wir haben alle nur unsere Pflicht getan.

Und unter den gegebenen Umständen so gut wir konnten.

Mehr habe ich dazu nicht zu sagen.

Du kannst das.

Ich habe nachgedacht.

Ich möchte dich um etwas bitten.

Doch dazu müsstest du erst ein paar Sachen über mich wissen.

Mein Vater war Schriftsteller. Er hätte dir gefallen.

Er sagte immer, dass Künstler Lügen verwenden, um die Wahrheit zu sagen.

während Politiker damit die Wahrheit vertuschen.

Ein Mann nach meinem Geschmack.

Er hat wunderbare Geschichten erzählt,

bis mein Bruder starb.

Dann wurde alles anders.

Mein Bruder war Schüler am Saint Mary's.

Nach seinem Tod engagierten sich meine Eltern politisch.

Sie demonstrierten gegen den Krieg und die Restauration.

Als Sutler zum Großkanzler ernannt wurde,

waren sie bei den Aufständen in Leeds dabei.

Ich saß vorm Fernseher und hatte Angst, dass sie getötet würden.

Ich weiß noch, wie sie nachts gestritten haben.

Mum wollte das Land verlassen, Dad weigerte sich.

Er meinte, wenn wir wegliefen, würden sie gewinnen.

"Gewinnen", als wäre alles nur ein Spiel.

(Tür geht auf)

Evey! Versteck dich!

Ich habe sie niemals wieder gesehen.

Als hätten die Schwarzsäcke sie von der Erdoberfläche radiert.

Das tut mir sehr Leid, Evey.

Nein, mir tut es Leid.

Mir tut Leid, dass ich nicht stärker bin.

Dass ich nicht wie meine Eltern bin. Ich wäre es gern,

aber ich bin's nicht.

Ich wünschte, ich hätte nicht ständig Angst,

aber ich habe Angst.

Ich weiß, wie kaputt diese Welt ist. Ich weiß das besser als die meisten.

Und wenn ich irgendwie dazu beitragen kann, sie besser zu machen

gib mir bitte Bescheid.

Wenn du möchtest.

Glauben Sie wirklich, dass Sie hier etwas finden?

Versuchen kann man's.

Eins gilt nämlich für alle Staaten.

Die vollständigsten Unterlagen hat die Steuerbehörde.

Die elektronischen Dateien sind wohl alle verloren gegangen,

wahrscheinlich während der Restauration.

Damals ist vieles spurlos verschwunden.

Aber ich habe diese Akte im Tresorraum gefunden.

Da ist alles drin, was wir über Larkhill haben.

Danke. Das ist uns eine große Hilfe.

"Vi Veri

Veniversum Vivus Vici."

"Durch die Macht der Wahrheit habe

ich als Lebender das Universum erobert."

Dein Motto?

Aus "Faust".

Wollte der nicht den Teufel übers Ohr hauen?

Ja. Apropos Teufel:

Gilt dein Angebot, mir zu helfen, eigentlich noch?

Klar.

Unvorhergesehene Umstände haben meinen

ursprünglichen Plan nämlich beschleunigt.

Und nun benötige ich jemanden mit schauspielerischen Fähigkeiten.

Ich werde mein Möglichstes tun.

Das glaube ich dir gern.

Noch eine Ärztin. Wieso braucht eine Haftanstalt so viele Ärzte?

Keine Ahnung, aber das ist interessant.

Das höchste Gehalt im Lager erhielt ein Priester.

Tatsächlich? - Ja, Vater Lilliman.

Lilliman?

Der hat 200 Riesen im Monat gekriegt.

Wirklich interessant.

Er ist zum Bischof befördert worden.

Eure Exzellenz.

Denis, ist alles in die Wege geleitet?

Ja, soeben kamen Ihre Reisedaten übers Interlink und

Sie müssten pünktlich zur Messe in Perth eintreffen.

Sie sind ungeheuer tüchtig, Denis,

Vortreffliches Beispiel für alle, die im Namen des Herrn arbeiten, doch..

Eure Exzellenz? - Mich interessiert, wann ich

meine kleine Zuwendung in Empfang nehmen kann.

Meine letzte kleine Freude.

Es tut mir Leid, Eure Exzellenz.

Sie ist eingetroffen, doch bei der Agentur gab es ein Missverständnis.

Und man hat ein Mädchen geschickt, das etwas älter ist als sonst.

Älter?

Hoffentlich nicht zu alt?

Das müssen Eure Exzellenz entscheiden.

Du meine Güte.

Eure Exzellenz.

Dass ich auch nur einen Moment an deiner Lieblichkeit zweifelte!

Mea culpa, mein Kind.

Wir haben nicht viel Zeit und ich muss Ihnen etwas sagen.

Eine Beichte?

Ich liebe das Beichtspiel.

Bekenne deine Sünden.

Das ist kein Spiel, Eure Exzellenz.

Gleich kommt jemand und ich glaube, er will Sie umbringen.

Wie bitte?

Dafür, dass ich Ihnen das sage, fordere ich Schutz für mich.

Ich hatte nichts mit dem Old Bailey zu tun

und die Sache im Jordan Tower war falsch,

aber ich finde, hiermit hab ich's wettgemacht.

Was redest du da?

Ich bin Evey Hammond.

Ich war in den vergangenen Wochen die Gefangene des Terroristen V

und der kommt jeden Augenblick zur Tür herein,

weil ich ihm im Ankleideraum das Fenster geöffnet habe.

Köstlich!

Dieses Spiel habe ich noch nie gespielt!

Was hast du doch für eine entzückende Fantasie!

Hoffentlich ist alles Übrige an dir ebenso interessant.

Sie müssen mir glauben. - Aber ja.

Ich beweise dir die Festigkeit meines Glaubens.

Runter von mir!

Ich habe die gefährliche Terroristin gefangen!

Wie entlocken wir ihr ein Geständnis?

Oh!

Du verdammte kleine Hure!

Reverend. - Großer Gott.

Sie hat nicht gelogen. Sie sind es.

Es tut mir Leid.

Ich musste es tun. Evey!

"Und so bekleid ich meine nackte Bosheit mit alten Fetzen,

aus der Schrift gestohlen,

und sehe aus wie ein Heil'ger, wo ich Teufel bin."

Bitte! Erbarmen Sie sich.

Heute Abend nicht, Bischof.

Heute Abend nicht.

(Lilliman über Lautsprecher) Tun Sie's nicht. Ich flehe Sie an.

Kinderstunde in der Abtei.

Mund auf, Zunge raus.

Mann!

(Lilliman) Ich will nicht sterben!

Überwachungseinheit 109. Wir haben einen Notfall.

(Kamera klickt)

Überprüfen Sie alle in der Akte.

Ich will wissen, wo sich alle aufhalten.

Noch heute Nacht.

Lächeln, da kommt der Oberfinger.

Machen Sie sich an die Arbeit. Ich übernehme ihn.

Creedy?

Was machen Sie denn hier?

Mehrere prominente Parteimitglieder wurden ermordet, Chief Inspector.

Diese ungewöhnliche Situation verlangt

mehr als Ihre gewöhnliche Aufmerksamkeit.

Der Kanzler besteht darauf, dass ich sofort hinzugezogen werde.

Die Ermittlungen werden schwierig, wenn Sie alle meine Zeugen einsperren

Informationssicherheit hat höchste Priorität.

Und Fehler wie die im Jordan Tower, können nicht hingenmmen werden.

Falls es sich um ein Versehen handelte.

Was soll das heißen?

Der Terrorist ist recht vertraut mit unserem System.

Der Kanzler argwöhnt, dass er einen Informanten hat.

Stehe ich etwa unter Beobachtung?

Es wäre Ihnen jedenfalls anzuraten,

Ermittlungen zu längst vergangenen Ereignissen einzustellen

und sich auf die Belange unserer Gegenwart zu konzentrieren.

Sie meinen Larkhill?

Major Wilson ist ein Freund des Großkanzlers.

Seine Loyalität steht außer Frage.

Aber meine nicht?

Ihre Mutter war doch Irin?

Schrecklich, was Saint Mary's in Irland angerichtet hat.

Ich bin seit 27 Jahren in der Partei.

Ich an Ihrer Stelle würde den Terroristen finden

und zwar bald.

(Türklingeln)

(Sirene heult in der Ferne)

Evey? Großer Gott!

Tut mir Leid, aber ich weiß sonst nicht, wohin.

Dann komm lieber rein, sonst sieht dich noch jemand.

Prost.

Jeder Polizist im ganzen Land sucht mich.

Ich weiß, es ist unmöglich von mir, Sie in diese Lage zu bringen.

Wenn man mich hier findet, könnte das übel für Sie ausgehen.

Evey, hör mir mal zu.

Falls der Staat mein Haus durchsucht, wärst du mein geringstes Problem.

Du hast mir vertraut.

Was wären das für schlechte Manieren, dir nicht zu vertrauen.

Das gibt's nicht!

God Save The Queen! Ich war damals mit meinen Eltern in der Ausstellung

Ich dachte immer, Sutler hätte es vernichten lassen.

Er glaubt es auch.

Es war teurer als dieses Haus.

Doch egal, wie mies es mir geht, es heitert mich jedes Mal auf.

Was ist das?

Eine Ausgabe des Koran aus dem 14. Jahrhundert.

Sind Sie Moslem? - Nein, beim Fernsehen.

Warum haben Sie ihn dann?

Die Kalligrafie und Poesie kann ich auch so schön finden.

Aber ist es das wert? Wenn die so was hier finden!

Ich sagte doch, du wärst mein geringstes Problem.

Danke, Gordon.

Vielen Dank. - Keine Ursache.

Angefangen hat alles in der Nacht, als das Old Bailey in die Luft flog.

Ich war auf dem Weg hierher und...

Ah.

Ja.

Wir sind beide auf der Flucht, jeder auf seine Weise.

Aber... - Du wunderst dich, dass du hier

zum Abendessen eingeladen warst,

wo mir doch der Appetit nach ausgefallenerer Kost steht?

Leider erwartet man es von einem Mann in meiner Stellung,

dass er attraktive Frauen wie dich bewirtet,

denn würde ich einladen, wen ich wirklich wollte,

hätte ich sehr bald kein Zuhause mehr und erst recht keine Sendung.

Das tut mir Leid.

Nicht so sehr wie mir.

Mit der Zeit verliert man jedoch den Appetit.

Man trägt so lange eine Maske, dass man vergisst, wer man darunter war.

(Delia) Tut mir Leid, Chief Inspector.

Toxikologisch das Gleiche wie bei Prothero.

Diese Gifte findet man in jedem Londoner Haushalt.

Danke, Delia.

(Delia) Haben Sie schon eine heiße Spur zu dem Kerl?

Ehrlich gesagt, noch nichts.

Aber Sie könnten mir noch einen Gefallen tun.

Sie haben doch als Botanikerin angefangen, stimmt's?

Das ist eine Scarlet Carson.

Sie gelten als ausgestorben.

Er hinterlässt sie am Tatort.

Es wäre nett, wenn Sie mal einen Blick drauf werfen.

Jede Information könnte helfen.

Sicher.

(Telefon klingelt)

Verzeihung.

(Dominic:) Ich habe die Akte durch, Inspector. Kommen Sie lieber her.

(Finch) Alles klar.

(Finch) Er hat sie alle umgebracht. (Dominic) Bis auf eine.

(Finch) Wer ist sie? (Dominic) Ich weiß nicht.

Sie war jedenfalls Lagerleiterin in Larkhill,

aber nach der Schließung verschwand sie für 2 Jahre.

Dann beantragte sie ein Ausreisevisum, das abgelehnt wurde.

Wollte sie abhauen?

Vermutlich. Danach taucht sie nirgendwo mehr auf.

Sie hat ihren Namen geändert.

Davon gehe ich aus.

Ich hab die Meldebehörde angerufen, habe aber noch nichts gehört.

Es ist sehr spät, beziehungsweise früh.

Rufen Sie nochmal an. Ich will den Namen haben.

Was? Sind Sie sich ganz sicher?

Danke.

Dr. Diana Stanton hat sich in Delia Surridge umbenannt.

- Die Gerichtsmedizinerin? - Ja.

Bei der war ich gerade!

(Wind bläst)

Sie sind es, nicht wahr?

Sie kommen, um mich zu töten.

Ja.

Gott sei Dank.

(Sirene heult)

"Tut mir Leid, Inspector, ich kriege keine Verbindung."

"Die Leitung ist gestört."

Ach du Scheiße.

Er ist da.

(Delia) Nach allem, was passiert ist, was die getan haben,

dachte ich an Selbstmord,

doch ich wusste, dass Sie eines Tages kommen würden.

Ich habe nicht gewusst, was die vorhatten.

Das schwöre ich Ihnen.

Lesen Sie mein Tagebuch.

Was getan wurde, haben Sie erst ermöglicht.

Oppenheimer konnte mehr verändern als nur den Verlauf eines Krieges.

Er hat den Lauf der Geschichte verändert.

Ist es falsch, sich an eine solche Hoffnung zu klammern?

Ich bin nicht wegen Ihrer Hoffnungen gekommen,

sondern wegen Ihrer Taten.

Komisch. Heute bekam ich eine Ihrer Rosen.

Da erst wurde mir klar, dass Sie der Terrorist sind.

So ein merkwürdiger Zufall, dass ich ausgerechnet heute eine bekam.

Es gibt keine Zufälle, Delia. Nur die Illusion des Zufalls.

Ich habe noch eine Rose.

Und diese ist für Sie.

Töten Sie mich jetzt?

Ich habe Sie vor 10 Minuten getötet, als sie schliefen.

Tut es weh?

Nein.

Danke.

Ist es überflüssig, sich zu entschuldigen?

Niemals.

Es tut mir so Leid.

(Sirene heult)

Mist.

(Finch) Der Terrorist wollte es uns zukommen lassen.

Wir sollten die Hintergründe erfahren, zumindest teilweise.

Soll das heißen, Sie haben das Dokument gelesen, Inspector?

Ja, Sir. - Hat es sonst noch jemand gelesen?

Nein, Sir. - Dann möchte ich eines

unmissverständlich klarstellen:

Sein Inhalt betrifft die nationale Sicherheit

und stellt nicht nur eine Verunglimpfung von Parteifreunden dar

sondern auch einen krassen Verstoß gegen die Treuepflicht-Gesetze.

Da sich die Echtheit des Dokuments nicht feststellen lässt,

könnte es sich um eine raffinierte Fälschung des Terroristen handeln,

aber auch um die Fantasie-Ergüsse eines ehemaligen Parteimitglieds,

das aus psychischen Gründen zurücktreten musste.

Jedes Gespräch über dieses Dokument oder seinen Inhalt

wird als Volksverhetzung geahndet,

wenn nicht als Hochverrat.

Haben Sie das verstanden, Mr. Finch?

Ja, Sir.

Sie täten gut daran, es aus Ihrem Gedächtnis zu streichen.

(Delia) "23. Mai."

"Heute traf mein 1. Kontingent Versuchspersonen ein."

"Und ich muss zugeben, dass ich sehr aufgeregt bin."

"Dies könnte der Anbruch eines neuen Zeitalters sein."

"Atomkraft ist bedeutungslos"

"in einer Welt, wo ein Virus ganze Bevölkerungen töten kann,"

"ihr Hab und Gut aber intakt lässt."

(Delia) "27. Mai."

"Prothero führte einen Geistlichen ins Labor, Vater Lilliman."

"der die Einhaltung der Regeln- Rechte-Gesetze überwachen soll."

"Ich wurde nervös, aber der Commander meinte, es gäbe keine Probleme"

"2. Juni."

"Wenn diese Leute wüssten, wie sie ihrem Land helfen,"

"würden sie sich dann anders benehmen?"

"Sie sind so schwach und erbärmlich. Nie sehen sie einem in die Augen."

"Manchmal hasse ich sie richtig."

"18. August."

"Von den anfänglichen 4 Dutzend sind über 75 % gestorben."

"Noch lässt sich kein Verhaltensmuster beobachten."

"18. September."

"Ein Fall lässt mich jedoch weiterhin hoffen."

"Sein Immunsystem weist keine der Pathologien"

"der übrigen Versuchspersonen auf."

"Ich habe zahlreiche Zellanomalien in seinem Blut entdeckt,"

"die ich noch nicht einordnen konnte."

"Die Mutationen sind wohl Auslöser für die abnormale Entwicklung"

"der Bewegungsempfindung und Reflexe."

"Die Versuchsperson gab an, sich nicht zu erinnern, wer er sei."

"Aber ganz gleich, wer er war, er ist der Schlüssel zu unserem Traum"

"und unsere Hoffnung, dass nicht alles umsonst gewesen ist."

"5. November."

"Gegen Mitternacht ging es los."

"Die 1. Explosionen zerrissen den gesamten Ärztetrakt."

"Meine ganze Arbeit... weg."

"Ich hatte kaum begriffen, was passiert war, da sah ich ihn:"

"Den Mann aus Zimmer 5."

"Er sah mich an. Nicht mit den Augen."

"Da waren keine Augen."

"Doch ich weiß, dass er mich ansah, weil ich es spürte."

(Schreit)

(Delia) "Gott, was habe ich getan?"

(Stan Getz' "Corcovado" ertönt)

Bonjour, Mademoiselle.

Was kochen Sie da?

"Ei-im-Körbchen". Hat meine Mum immer gemacht.

Komisch. - Was?

Am 1. Morgen hat er mir genau so ein Ei gemacht.

Wirklich? Ehrenwort.

Ein merkwürdiger Zufall. Obwohl es eine nahe liegende Erklärung gibt.

Ja? Ja, Evey.

Ich bin V. Endlich erfährst du die Wahrheit.

Jetzt bist du sprachlos. Es ist ja auch schwer vorstellbar,

dass sich unter diesem faltigen, gut genährten Äußeren

ein Killer und Fetischist Fawkes scher Masken verbirgt.

Viva la revolucion!

Das ist nicht lustig, Gordon. - Ich weiß.

Ohne Studiopublikum tauge ich nichts.

Es sind schon Leute für weniger ins Gefängnis gekommen.

Natürlich hatte er Recht, nicht?

Mit diesem Land ist wirklich was nicht in Ordnung.

Terroranschlag mit Biowaffe.

Wasseraufbereitungsanlage "Three Waters" verseucht.

Rätselhafte Virusinfektion EPIDEMIE

Krawalle am King's Krankenhaus

80.000 Tote

Morgen, Inspector.

Sie sind ja früh da.

Ist was?

Sie sehen angeschlagen aus.

(Piepsen)

Ich möchte Ihnen eine Frage stellen.

Sie brauchen sie nicht zu beantworten.

Ich will es nur mal aussprechen.

Aber versprechn Sie, dass die Frage nicht aus diesem Büro dringt.

Natürlich nicht, Inspector.

Wegen des Terroristen?

Nein.

Was dann, Chef?

Meine Frage betrifft Saint Mary's

und Three Waters.

Die Frage, die mich seit 24 Stunden wach hält,

die ich stellen muss, lautet:

Was ist, wenn der schlimmste,

entsetzlichste Biowaffenanschlag in der Geschichte dieses Landes

nicht das Werk religiöser Extremisten war?

Jetzt verstehe ich Sie nicht.

Sie wurden doch gefasst. Sie haben gestanden!

Und wurden hingerichtet, ich weiß. Und vielleicht ist es ja so gewesen.

Aber wenn ich diese Verkettung von Ereignissen sehe,

diese Zufälle,

drängt sich mir die Frage auf: Und wenn es nicht so gewesen ist?

Wenn jemand anders das Virus auf uns losgelassen hat?

Wenn jemand anders alle diese Menschen auf dem Gewissen hat?

Würde man wirklich wissen wollen, wer es war?

Klar.

Selbst wenn es jemand war, der für diese Regierung arbeitet?

Das ist meine Frage.

Wenn unsere Regierung die Verantwortung für das trüge,

was in Saint Mary's passiert ist, und in Three Waters,

wenn unsere eigene Regierung die Verantwortung für den Tod

von fast 100.000 Menschen trüge,

würde man das wirklich wissen wollen?

(Mann) Wie bei den Scheiß-Kommunisten.

(Mann:) Alles verlogene, raffgierige Heuchler.

STÄRKE DURCH EINIGKEIT EINIGKEIT DURCH GLAUBEN

Hochgerechnet ergeben unsere Mitschnitte,

dass 80 % der Bevölkerung der Ansicht sind, dass der Terrorist noch lebt.

Wir verzeichnen eine 12-prozentige Zunahme der positiven Erwähnungen

in allen 4 Quadranten.

(Sutler)Mr. Creedy? - Wir geben unser Bestes, Kanzler.

Die Zahl der Festnahmen ist so hoch wie zuletzt während der Restauration.

Ich will mehr als Festnahmen. Ich will Ergebnisse.

(Musik spielt im Fernsehen)

Was ist denn jetzt los? - Ich habe was zu feiern.

Was denn?

Das könnte die beste Sendung werden, die wir je gemacht haben.

"Heute Abend haben wir eine ganz außergewöhnliche Sendung für Sie."

"Sie werden es nicht glauben, ich glaube es selbst kaum."

"Wir begrüßen ganz herzlich"

"unseren Kanzler Adam Sutler!"

(Zuschauer klatschen. "God Save The Queen" spielt im TV)

Quatsch! - Ach was!

Das von der Zensur genehmigte Skript haben wir weggeworfen

- und was anderes gedreht. - Oh, mein Gott.

(Schluckt)

"Kanzler, soviel ich weiß, stehen Sie enorm unter Stress,"

"seit dieser leidigen Terrorismus-Geschichte."

"Deshalb dachten wir, Ihnen zu etwas Entspannung zu verhelfen."

"Mädels!"

(Rockmusik spielt im Fernsehen)

"Nichts geht über warme Milch."

"Sie gönnen sich jeden Abend ein Glas?"

"Schon als kleiner Junge."

"Sie irren sich. Der Terrorist war nie ernstlich ein Thema."

(Deitrich) "Ach nein? Kanzler, Kanzler..."

Er ist da!

"Soll das heißen, dass er nicht mehr lebt und aktiv iat?"

"Der Terrorist wurde ausgeschaltet."

(Explodiert)

"Großer Gott! Kanzler! Da!"

"Der Terrorist!"

(Falscher Sutler) "Der Terrorist!"

(Zuschauer lachen)

"Ergreift ihn!"

"Oje."

(Lachen)

(Boots Randolphs "Yakety Sax" spielt im TV)

"Endlich! Und jetzt, vor aller Augen..."

"Er!"

"Hände weg! Ich bin der Kanzler!"

"Unterstehen Sie sich! Ich bin der Kanzler!"

"Hochstapler!"

"Soldaten! Dieser Mann ist ein Terrorist!"

"Erschießt den Verräter!" "Lügner!"

"Betrüger!" "Schwindler!"

"Legt an! Zielt!"

"Feuer!"

(Zuschauer klatschen)

(Kichert)

Was sollen sie schon groß machen? Uns eine Geldstrafe aufbrummen?

Na und? Wir haben die meistgesehene Sendung im Äther.

Sie sind mein Manager. Dafür bezahle ich Sie.

Ich hätte ihn vor Jahren engagieren sollen. Als meine Mutter.

Sie sind verrückt. - Oder nicht gestillt worden.

Ist für Sie alles ein Witz?

Nur das, was wichtig ist.

Und wenn die Sie holen kommen? - Ich will dir sagen, was passiert.

Ich werde zerknirscht irgendeine langweilige Spendenaktion machen

und währenddessen explodieren unsere Einschaltquoten.

Da passiert nichts. Glaub mir.

(Glas zerbricht)

Gordon?

(Männer rufen)

Schnell! Versteck dich!

Ist jetzt nicht mehr so witzig, du Witzbold!

(Keucht)

(Stöhnt)

(Mann) Erwischt! - Nein!

(Evey schreit)

(Schnappt nach Luft)

(Mann) Wissen Sie, warum Sie hier sind, Evey Hammond?

Bitte...

(Mann) Gegen Sie wurde Anklage erhoben wegen dreifachen Mordes,

Bombardierung von Staatseigentum,

Hochverrats, terroristischer Umtriebe und Volksverhetzung,

was mit dem Tod durch ein Erschießungskommando bestraft wird.

Sie haben nur eine einzige Chance, Ihr Leben zu retten.

Verraten Sie uns die Identität oder den Aufenthaltsort

von Codename "V".

Wenn Ihre Informationen zu seiner Ergreifung führen,

dürfen Sie diese Einrichtung unverzüglich verlassen.

Haben Sie verstanden, was ich Ihnen gesagt habe?

Dann können Sie weiterleben wie zuvor, Miss Hammond.

Sie brauchen nur zu kooperieren.

Das übliche Verfahren!

(Weint)

(Evey weint)

(Evey schreit und weint)

(Tür geht auf)

(Quietscht)

(Rascheln)

(Frauenstimme) "Ich werde dich nicht überzeugen können,"

"dass dies nicht einer ihrer Tricks ist,"

"doch das ist mir egal. Ich bin ich."

"Ich heiße Valerie."

"Da ich wahrscheinlich bald sterbe,"

"möchte ich jemandem von meinem Leben erzählen."

"Das wird die einzige Autobiografie, die ich je schreibe und, mein Gott"

"ich schreibe sie auf Klopapier."

"Geboren wurde ich 1985 in Nottingham."

"Ich weiß nicht mehr viel aus der frühen Zeit,"

"doch ich erinnere mich an den Regen."

"Meine Großmutter besaß einen Bauernhof"

"und sagte immer, dass Gott im Regen drin ist."

"Mit 11 kam ich auf ein Mädchengymnasium."

"Dort lernte ich meine 1. Freundin kennen. Sie hieß Sarah."

"Sie hatte so wunderschöne Handgelenke."

"Ich habe geglaubt, wir würden uns ewig lieben."

"Unser Lehrer sagte, dass sei eine pubertäre Phase,"

"aus der man herauswächst."

"Bei Sarah war es so."

"Bei mir nicht."

"2002 verliebte ich mich in Christina."

"In dem Jahr hatte ich mein Coming-out bei meinen Eltern."

(Mann schimpft unverständlich)

"Ich hätte es nicht geschafft,"

"wenn Chris mir nicht die Hand gehalten hätte."

"Mein Vater sah mich nicht an und sagte, ich sollte verschwinden."

(Frau weint)

(Valerie) "Meine Mutter sagte gar nichts."

"Ich hatte ihnen nur die Wahrheit gesagt. War das egoistisch?"

"Unsere Integrität hat einen so geringen Preis."

"Dabei ist sie eigentlich alles, was wir haben."

"Sie ist das allerletzte Bisschen von uns."

"Doch innerhalb dieses Bisschens sind wir frei."

(Mann) Es hört auf, wenn Sie wollen. Sagen Sie uns nur, wo er ist.

Ich weiß es nicht!

(Valerie) "Ich wusste immer, was ich aus meinem Leben machen wollte."

"Und 2015 spielte ich meine 1. Hauptrolle in dem Film "The Salt""

"Das war die wichtigste Rolle meines Lebens. Nicht für meine Karriere."

"sondern weil ich Ruth kennen lernte."

"Schon bei unserem 1. Kuss"

"wusste ich, dass ich nie wieder andere Lippen als ihre küssen wollte.

"Wir zogen in eine kleine Wohnung in London."

"Vor dem Fenster pflanzte sie Scarlet Carsons für mich an"

"und es duftete immer nach Rosen bei uns."

"Das waren die schönsten Jahre meines Lebens."

(Schüsse im Fernsehen)

(Valerie) "Doch der Krieg der Amerikaner wurde schlimmer."

"und erreichte irgendwann London."

(TV:) Der Gesetzesvorschlag aus

dem Verteidigungsministerium von Adam Sutler,

die verbleibenden U-Bahnhöfe zu schließen, wurde einstimmig an...

"Danach gab es keine Rosen mehr."

"Für niemanden."

(Mann) Sie machen's nicht mehr lange. Sie werden hier sterben.

Warum schützen Sie jemanden, dem Sie scheißegal sind?

(Tür schlägt zu)

(Valerie) "Ich weiß noch, wie die Wörter ihre Bedeutung veränderten."

"Ungebräuchliche wie "kollateral" und "Verkündigung" wurden Furcht erregend

"während "Nordfeuer" und "Treue- pflicht-Gesetze" Macht erlangten.

"Ich weiß noch, wie aus "anders" "gefährlich" wurde."

"Ich verstehe immer noch nicht,"

"warum sie uns so hassen."

(Stöhnt)

(Valerie) "Ruth kassierten sie, als sie einkaufen war."

FÜR IHRE SICHERHEIT

"In meinem ganzen Leben habe ich nie so sehr geweint."

"Es dauerte nicht lange, bis sie mich abholten."

"Es kommt mir seltsam vor,"

"dass mein Leben an einem so schrecklichen Ort enden soll,"

"aber 3 Jahre lang hatte ich Rosen"

"und musste mich bei niemandem entschuldigen."

"Ich werde hier sterben."

"Jedes Bisschen von mir wird zugrunde gehen."

"Jedes, bis auf eines."

"Ein Bisschen."

"Es ist klein und zerbrechlich"

"und das Einzige auf der Welt, das zu haben sich lohnt."

"Wir dürfen es nicht verlieren oder verschenken"

"und niemals dulden, dass man es uns wegnimmt."

"Egal, wer du bist, ich hoffe, dass du von hier entkommst."

"Ich hoffe, dass die Welt sich ändert und alles wieder besser wird."

"Doch am meisten hoffe ich, dass du mich verstehst,"

"wenn ich dir sage, obwohl ich dich nicht kenne"

"und dir vermutlich nie begegne,"

"nie mit dir lachen, weinen oder dich küssen werde,"

"dass ich dich liebe."

"Von ganzem Herzen liebe ich dich."

"Valerie."

(Mann) Ich soll Ihnen mitteilen,

dass Sie von einem Sondergericht verurteilt wurden

und hingerichtet werden, falls Sie nicht bereit sind, zu kooperiren.

Verstehen Sie, was ich Ihnen sage?

Ja. - Sind Sie bereit, zu kooperieren?

Nein.

Nun gut.

Bringen Sie Miss Hammond zurück in ihre Zelle.

Ein Kommando aus 6 Mann soll sie hinterm Chemikalienlager erschießen.

(Mann) Es ist so weit.

Ich bin bereit.

(Mann) Sie wollen nur einen kleinen Hinweis.

Sagen Sie ihnen doch was. Irgendwas.

Danke. Lieber sterbe ich hinterm Chemikalienlager.

(Mann) Dann haben Sie keine Angst mehr.

Sie sind frei.

Was?

Hallo, Evey.

Du.

Du warst das.

Ja.

Das war nicht echt.

- Ist Gordon... Mr. Deitrich ist leider tot.

Ich dachte, sie würden ihn nur festnehmen,

doch als sie den Koran fanden,

ließen sie ihn hinrichten.

Oh, Gott.

Zum Glück habe ich dich vor ihnen erwischt.

Du hast mich erwischt?

Du hast mir das angetan?

Du hast mich kahl rasiert?

Du hast mich gefoltert?

Du hast mich gefoltert!

Warum?

Du sagtest doch, du wolltest ohne Angst leben.

Ich wünschte, es hätte einen einfacheren Weg gegeben.

Oh, mein Gott. Möglicherweise vergibst du mir nie.

Aber du wirst auch nie verstehen, wie schwer mir das alles fiel.

Jeden Tag sah ich in mir alles, was du jetzt in mir siehst.

Jeden Tag wollte ich es beenden,

aber immer, wenn du dich geweigert hast, nachzugeben, konnte ich nicht

Du bist krank! Du bist böse!

Du hättest es beenden können. Doch du hast nicht nachgegeben.

Warum nicht? Lass mich in Ruhe! Ich hasse dich!

Genau!

Zuerst hielt ich es auch für Hass, denn außer Hass kannte ich nichts.

Hass hat meine Welt errichtet, mich eingesperrt,

mich essen, trinken, atmen gelehrt.

Ich glaubte, an all dem Hass in meinen Adern zu sterben.

Aber dann ist etwas passiert.

Es ist mir ebenso passiert wie dir.

Sei still! Ich will deine Lügen nicht hören!

Dein eigener Vater sagte, dass Künstler

Lügen verwenden, um die Wahrheit zu sagen.

Ja, ich habe eine Lüge erschaffen.

Aber weil du sie geglaubt hast, hast du etwas

Wahres über dich erfahren. - Nein!

Was in der Zelle wahr gewesen ist, ist jetzt noch genauso wahr.

Was du da drinnen empfunden hast, hat mit mir nichts zu tun.

Ich empfinde überhaupt nichts mehr!

Lauf nicht davor weg, Evey. Du bist dein ganzes Leben lang weggelaufen.

(Schnappt nach Luft)

Ich kriege keine Luft.

Asthma. Schon als kleines...

Hör mir zu, Evey.

Das könnte der wichtigste Augenblick deines Lebens sein. Steh dazu.

(Weint)

Sie haben dir deine Eltern und deinen Bruder genommen.

Sie haben dich in eine Zelle gesteckt und dir alles genommen.

Und du hast gedacht, dass es nichts weiter gab,

dass du nur noch dein Leben hattest. Aber so war es nicht, stimmt's?

Bitte!

Du hast etwas anderes entdeckt.

In der Zelle hast du etwas entdeckt, das wichtiger war als dein Leben.

Denn als sie dir mit dem Tod drohten,

weil du ihnen nicht gabst, was sie wollten,

hast du ihnen gesagt, dass du lieber sterben würdest.

Du warst mit deinem Tod konfrontiert.

Du warst ruhig. Du warst gefasst.

Versuche zu fühlen, was du dort gefühlt hast.

Ich fühlte...

Ja?

Mir ist schwindlig. Ich muss an die Luft.

Bitte, ich muss hier raus.

Ein Aufzug bringt uns aufs Dach.

(Regen prasselt und Donner grollt)

Gott ist im Regen.

(Weint)

(Schreit)

(Cat Powers "I Found A Reason" spielt)

V,

ich gehe.

Hier drin sind 872 Lieder.

Ich habe mir jedes angehört, aber noch nie zu einem getanzt.

Hast du mich gehört?

Ja.

Ich kann hier nicht bleiben.

Ich weiß.

Du wirst keine verschlossenen Türen mehr vorfinden.

Eigentlich wollte ich den behalten, aber du hast ihn ja geschrieben.

Nein.

Darf ich dir etwas zeigen, bevor du gehst?

Es gab sie wirklich. Ja.

Sie ist bildschön.

Hast du sie gekannt? - Nein.

Sie schrieb den Brief kurz vor ihrem Tod.

Ich habe ihn dir so zugestellt, wie er mir zugestellt wurde.

Dann ist das wirklich passiert?

- Ja. - Du warst in der Zelle neben ihr.

Darum geht es hier.

Du rächst dich für das, was sie ihr angetan haben.

Und dir.

Was mir angetan wurde, hat mich erschaffen.

Es ist ein Grundprinzip des Universums,

dass jede Handlung eine Reaktion auslöst.

So siehst du das? Wie eine Formel?

Was mir angetan wurde, war monströs.

Und so wurde ein Monster erschaffen.

Weißt du schon, wo du hingehst?

Nein.

Das hätte mir früher Angst gemacht, aber ich muss dir wohl dafür danken.

Danke.

Leb wohl.

Evey.

Darf ich dich um etwas bitten?

Wenn ich einen Wunsch frei hätte, würde ich dich gerne ein letztes Mal

vor dem 5. wieder sehen.

Gut.

Danke.

(Weint)

(Heyer) Kanzler, ich weiß, dass niemand drüber reden möchte,

aber wenn wir auf den Ernstfall vorbereitet sein wollen,

dann dürfen wir es nicht länger außer Acht lassen.

Der Ihnen vorliegende Bericht wurde von Gutachtern überprüft.

Daraus wird ersichtlich,

dass es für den Terroristen am logischsten wäre,

aus der Luft anzugreifen.

Ein 2. Bericht legt einen Anschlag per Zug nahe,

obwohl die Tunnel um das Parlament herum gesperrt wurden.

Wer hat diesen Bericht verfasst?

(Heyer) Chief Inspector Finch.

Haben Sie Beweise, die Ihre These untermauern?

Nein, Sir. Das ist nur so ein Gefühl.

Eins weiß ich sicher, Inspector Finch.

Dieser Staat würde nicht überleben, verließe er sich auf Ihre Gefühle.

Mr. Dascomb, was wir jetzt brauchen,

ist eine klare Botschaft an die Bevölkerung dieses Landes.

Sie muss in jeder Zeitung zu lesen,

in jedem Radio zu hören und in jedem Fernseher zu sehen sein.

Diese Botschaft muss durch das gesamte Interlink erschallen!

Dieses Land soll merken, dass wir am Rande der Auslöschung stehen.

Jeder Mann, jede Frau, jedes Kind soll begreifen, wie nah das Chaos ist

Ich will, dass allen

wieder einfällt, warum sie uns brauchen!

Im Mittleren Westen der ehemaligen USA wütet der Bürgerkrieg.

Ursache des Trinkwasser-Engpasses seien die geringen Niederschläge.

Das Ministerium rechnet mit einer Preisanhebung bei den Bezugsscheinen.

Die Polizei nahm 9 Personen fest...

So eine gequirlte Scheiße. Das geht schon den ganzen Sommer so.

Außerhalb des Quarantäne-Gebiets starben

27 Menschen an einem neuen Krankheitserreger.

Die Behörden haben neue Beweise gefunden,

die die Terrororganisation V

mit dem Virusangriff von Saint Mary's

auf London vor 14 Jahren in Verbindung bringen.

(Debugging-Gerät piepst)

(Dominic) Mein Freund beim Finger ist fündig geworden:

3 Männer. Verdeckte Ermittler.

Ehemals Schwarzsäcke, alle unter Creedy.

(Finch) Alan Percy, Robert Keyes, William Rookwood.

Am Tag nach dem Ausbruch von Saint Mary's

bläst Percy seiner Beretta einen, kommt Keyes bei einem Brand um und

Rookwood verschwindet spurlos.

Diese Scheißzufälle gehen mir auf den Sack.

Rookwood. Woher kenne ich den Namen?

Verehrter Inspector, ich sehe, Sie suchen mich.

Sie sind wohl bereit für die Wahrheit.

Wenn Sie diese E-Mail beantworten, schicke ich Ihnen meine Kontaktdaten.

(Dominic) Er muss seiner Datei beim Finger

eine automatische E-Mail angehängt haben.

Aber woher wusste er, wer Sie sind?

Was machen wir jetzt?

Ich bin Polizist. Ich muss es rausfinden.

Ich war bei der Eröffnung. Mir war ganz flau im Magen.

Ist es heute noch.

ZUR ERINNERUNG AN DIE OPFER DES ST. MARY'S VIRUS

Das ist nahe genug, Inspector.

(Debugging-Gerät piepst)

Wir tragen keine Wanzen.

Jemand in meiner Lage überlebt nur, wenn er Vorsichtsmaßnahmen trifft.

Sie haben Informationen für uns?

Nein. Sämtliche Namen und Daten kennen Sie bereits.

Was Sie wirklich brauchen, ist eine Geschichte.

Eine Geschichte kann wahr oder falsch sein.

Das zu beurteilen überlasse ich Ihnen.

Wie so oft beginnt unsere Geschichte

mit einem jungen, aufstrebenden Politiker.

Er ist ein tiefreligiöser Mensch und Mitglied der konservativen Partei.

Er ist zielstrebig und hat fürs demokratische Prozedere nichts übrig

Je mehr Macht er hat, desto offen- sichtlicher wird sein Fanatismus

und desto aggressiver werden seine Anhänger.

Seine Partei ruft im Namen der Sicherheit ein Projekt aus.

Es firmiert als Forschungsstelle für biologische Kampfstoffe

und die Kosten spielen keine Rolle.

Das wahre Ziel ist jedoch Macht,

die totale Herrschaft.

Aber das Projekt endet blutig.

Dennoch waren die Bemühungen der Beteiligten nicht umsonst,

denn aus dem Blut eines Opfers wird eine

neue Möglichkeit, Krieg zu führen geboren.

Stellen Sie sich ein Virus vor, wie es furchtbarer nicht geht

und nur Sie hätten das Heilmittel dagegen.

Wenn Ihr höchstes Ziel Macht ist,

wie lässt sich so eine Waffe am besten einsetzen?

An dieser Stelle in der Geschichte kommt nun eine Spinne daher.

Ein Mann, der anscheinend kein Gewissen hat,

für den der Zweck grundsätzlich die Mittel heiligt.

Er schlägt vor, keinen Feind des Landes anzugreifen,

sondern das Land selbst.

3 Ziele werden für einen möglichst wirkungsvollen Anschlag ausgewählt:

Eine Schule, ein U-Bahnhof und eine Wasseraufbereitungsanlage.

Mehrere 100 Menschen sterben innerhalb der 1. Wochen.

...dass Three Waters in der Tat verseucht wurde.

Die Behörden bemühen sich, die tödlichen Ausbreitung zu stoppen.

...eine Welle der Zerstörung durch das gesamte U-Bahn-Netz.

EPIDEMIE

Aufgeheizt durch die Medien greifen Angst und Panik um sich.

und spalteten das Land, bis endlich das wahre Ziel in Sichtweite kam.

Vor der Saint-Mary's-Krise hätte niemand

den Wahlausgang in diesem Jahr vorhergesagt.

Niemand.

Und nicht lange nach der Wahl, siehe da, ein Wunder!

Manche glaubten an das Wirken Gottes,

aber es handelte sich um einen Pharmakonzern,

den gewisse Parteimitglieder kontrollieren

und der sie alle stinkreich machte.

Ein Jahr später stehen mehrere Extremisten

vor Gericht, werden für schuldig befunden

und hingerichtet, für ihre Opfer eine Gedenkstätte errichtet.

Aber das Endergebnis, die wahre Genialität des Plans, war die Angst.

Angst wurde das wirkungsvollste Werkzeug dieser Regierung

und sie beförderte unseren Politiker

in das neu geschaffene Amt des Großkanzlers.

Der Rest ist bekannt.

Können Sie irgendetwas davon beweisen?

Was denken Sie, warum ich noch lebe?

Verstehe. Wir würden Sie gern in Schutzhaft nehmen, Mr. Rookwood.

Das glaube ich gern.

Aber wenn Sie die Aufzeichnung haben wollen, tun Sie, was ich Ihnen sage.

Lassen Sie Creedy rund um die Uhr observieren.

Wenn er nicht mehr unbemerkt in der Nase bohren kann, melde ich mich.

Bis dann.

(Finch) Rookwood,

warum melden Sie sich erst jetzt?

Worauf haben Sie gewartet?

Auf Sie, Inspector. Ich brauchte Sie.

Sch, sch, sch...

(Beethovens Sinfonie Nr. 5 spielt über Lautsprecher)

Was treibt der da in der Dunkelheit?

Grusel-Creedy? Ich will's lieber nicht wissen.

Sutler kann Ihnen nicht mehr trauen, stimmt's, Mr. Creedy?

Und wir wissen beide, warum nicht.

Nachdem ich das Parlament zerstört habe,

muss er einen Sündenbock anbieten.

Und wer wird das sein? Sie, Mr. Creedy.

Ein so intelligenter Mann wie Sie hat das vermutlich schon gedacht.

Ein so intelligenter Mann wie Sie hat vermutlich schon einen Plan.

Dieser Plan ist der Grund, warum Sutler Ihnen nicht mehr traut.

Er ist der Grund, warum Sie in diesem Augenblick überwacht werden,

warum alles hier Augen und Ohren hat und jedes Telefon eine Wanze.

Blödsinn.

Ein so intelligenter Mann wie Sie weiß es besser.

Was wollen Sie?

Sutler.

Mr. Creedy, Sie haben doch gewusst, dass das kommt.

Eines Tages würde es heißen, Sie oder er.

Deswegen ist Sutler aus Sicherheitsgründen untergetaucht.

Deswegen haben Sie mehrere Leute in Sutlers Umfeld,

Männer, auf die man zählen kann. Sie müssen nur das Kommando geben.

Was springt für mich dabei raus?

Ich.

Wenn Sie einwilligen, malen Sie ein X an Ihre Haustür.

Warum sollte ich Ihnen trauen?

Weil das die einzige Möglichkeit ist, dass ich jemals aufhören werde.

(Musik spielt im Fernsehen)

(Dantes) Nicht meine Klinge, Mondego,

sondern Eure Vergangenheit hat Euch entwaffnet.

Dürfen wir raufkommen?

Sucht Euch selbst einen Baum.

(Dominic) Wir haben Grusel-Creedy

seit Wochen aufgespießt wie einen Schmetterling.

Aber nichts. Worauf wartet er?

(Telefon klingelt)

Für Sie.

(Mann) Spreche ich mit Chief Inspector Finch?

Ja. - Hier Captain Clark vom 137. Bezirk.

Wir haben ihn gefunden. - Wen?

William Rookwood. Den suchen Sie doch.

Ihre Vermisstenmeldung von vorletzter Woche

habe ich mit unseren Namenlosen verglichen.

Ich hab ihn. Vollkommene Gebiss-Übereinstimmung.

Eine Wasserleiche. Fischer haben ihn rausgezogen.

Kein Ausweis. Alles ungeklärt. Bis jetzt.

William Rookwood ist tot?

Kann man sagen. Seit 20 Jahren.

So 'ne Scheiße!

Der Hurensohn

hat mir die Scheiße eingeflößt und ich hab sie geschluckt!

Und was machen wir jetzt, Inspector?

Was wir gleich hätten machen sollen.

Wir schnappen ihn.

(Sprühdose zischt)

(Sprühdose rasselt)

Jeder Tag, Gentlemen,

jeder Tag, der uns dem November näher bringt,

jeder Tag, an dem dieser Mann noch frei herumläuft,

ist ein weiterer Fehlschlag.

347 Tage, Gentlemen,

347 Fehlschläge!

Kanzler, wir sind unzulänglich ausgerüstet, um...

Wir werden unter der Lawine Ihrer Unzulänglichkeiten begraben.

(Türklingeln)

Ich mach auf.

Eric Finch? - Ja.

Verfluchte Scheiße.

Wie viele sind rausgegangen?

(Telefon klingelt)

Bis jetzt 8 Güterwaggons. Einige 100.000 mindestens.

Scheiße.

Verhaften Sie jeden, der mit so einer Maske erwischt wird!

(Mann) Geld her!

Her mit dem Scheißgeld!

Der reinste Belagerungszustand. Die ganze Stadt spielt verrückt.

Genau das will er doch. - Was?

(Mann) Anarchie im Königreich! - Chaos.

Mr. Creedy, ich mache Sie für die Lage persönlich verantwortlich.

(Finch) Das Problem ist, dass er uns besser kennt als wir selbst.

Deshalb war ich vergangene Nacht in Larkhill.

Das ist außerhalb der Quarantänezone.

Ich musste es sehen.

Viel übrig war nicht.

Doch etwas war merkwürdig.

Ich hatte plötzlich das Gefühl, dass alles zusammenhängt.

Ich meinte, alles zu sehen:

Eine lange Kette von Ereignissen, die bis vor Larkhill zurückreicht.

Ich hatte das Gefühl, alles genau zu sehen, was passiert ist.

Und alles, was passieren wird.

Wie ein klares Muster war alles vor mir ausgebreitet

und da wurde mir klar, dass wir alle ein Teil davon sind.

Und alle darin gefangen sind.

(Glocke läutet)

Dann wissen Sie, wie es weitergeht?

Nein. Es war nur ein Gefühl.

Aber ich kann's mir denken.

Bei so viel Chaos wird irgendjemand etwas Dummes machen.

Und wenn es dazu kommt,

dann wird's hässlich.

(Unhörbarer Dialog)

In Brixton wurden Krawallmacher festgenommen.

Dann ist Sutler gezwungen, das Einzige zu tun, wovon er was versteht

Und V braucht nur sein Wort zu halten.

Und dann...

(Uhr piepst)

(Richard Hawleys "Long Black Train" spielt im Radio)

Heute Nacht ist deine große Nacht.

Bist du bereit?

Sind wir bereit?

(Julie Londons "Cry Me A River" spielt in Jukebox)

Der Song hat mir gefehlt.

Ich hätte nicht gedacht, dass du kommst.

Ich hab's doch gesagt. Ah.

Du siehst gut aus.

Danke.

Und wie hast du es vermieden, entdeckt zu werden?

Ein gefälschter Ausweis eignet sich besser als eine Fawkes Maske.

Immer, wenn ich eine Sirene hörte, habe ich mir Sorgen um dich gemacht.

Ich hab mir selbst eine Zeit lang Sorgen gemacht.

Aber eines Tages war ich im Supermarkt.

Plötzlich stellte sich eine gute Kollegin vom BTN hinter mir an.

Ich war so nervös, dass mir beim Bezahlen mein Geld runterfiel.

Meine Freundin hob es auf und gab's mir.

Sie hat mir in die Augen gesehen

und mich nicht erkannt.

Was du mit mir gemacht hast, hat wohl besser funktioniert,

als ich mir vorstellen konnte.

Ich habe ein Geschenk für dich, Evey.

Doch bevor ich es dir gebe, möchte ich dich etwas fragen.

Tanzt du mit mir?

Jetzt? Am Abend deiner Revolution?

Eine Revolution, bei der man nicht tanzt, ist der Mühe nicht wert.

Gerne.

Heute Nacht richte ich mich direkt an diese Leute,

um ihnen die Lage unmissverständlich klar zu machen.

Für die Sicherheit dieser Nation ist absoluter Gehorsam unabdingbar.

Heute Nacht wird an jedem Demonstranten,

Volksverhetzer oder Unruhestifter

ein Exempel statuiert.

(Räuspert sich)

Kanzler, eine Eventualität wurde noch nicht angesprochen.

Und die wäre, Mr. Dascomb?

Wenn es dem Terroristen gelingt... - Wird es nicht.

Es ist sehr unwahrscheinlich, aber wenn doch...

Wenn doch und dem Gebäude stößt etwas zu,

dann hat das nur eine Auswirkung:

Dass ich morgen Früh nicht die Zeitung,

sondern Mr. Creedys Rücktrittserklärung lese!

(Antony And The Johnsons' "Bird Gerhl" spielt in Jukebox)

Du warst fleißig. Sie haben große Angst.

Ich habe gehört, dass Sutler heute Abend eine Ansprache hält.

Es ist gleich so weit.

Das mit den Masken war genial.

Es war merkwürdig, überall dein Gesicht zu sehen.

"Verhehle, wer ich bin und steh mir bei,

mich zu verkleiden wie es etwas taugt zu meinem Plan."

"Was ihr wollt".

Viola.

Ich versteh das nicht. Was?

Wie du mit das Wichtigste sein kannst, was mir je passierte,

und ich trotzdem fast nichts über dich weiß.

Ich weiß nicht, wo du geboren wurdest,

wer deine Eltern waren,

ob du Geschwister hattest.

Ich weiß nicht mal, wie du wirklich aussiehst.

Evey, bitte.

Es gibt ein Gesicht hinter dieser Maske,

doch das bin ich nicht.

Genauso wenig, wie ich die Muskeln darunter bin

oder die Knochen.

Ich verstehe.

Danke.

Es bleibt nicht mehr viel Zeit.

Ich muss dir etwas geben.

Ich bin am Parlament vorbeigefahren.

So was hab ich noch nie erlebt. Panzer, Flak, Infanterie.

Da wünscht man sich, dass bloß keiner auftaucht.

Aber wenn doch, was passiert dann?

Was passiert, wenn sich Menschen ohne Waffen

gegen Menschen mit Waffen auflehnen.

Halten Sie an.

Wir durchsuchen die Tunnel seit Wochen.

Glauben Sie, dass Sie ihn jetzt da finden?

Inspector,

es ist alles schief gelaufen, oder?

Die U-Bahn? Ich dachte, die hätten hier alles dichtgemacht.

Haben sie auch.

10 Jahre habe ich gebraucht, um die Schienen zu räumen

und neue hinzuzufügen.

Ich zeig's dir.

BRITISCHER DÜNGER

Diese Schienen führen zum Parlament.

Ja.

Dann passiert es wirklich?

Ja, wenn du es willst.

Was?

Das ist mein Geschenk an dich, Evey.

Alles, was ich habe, mein Zuhause, meine Bücher, diesen Zug,

hinterlasse ich dir zur freien Verfügung.

Ist das wieder ein Trick, V?

Nein. Keine Tricks mehr, keine Lügen.

Nur noch die Wahrheit.

Und die Wahrheit ist, dass du mir klar machtest, dass ich falsch lag.

Dass die Entscheidung, diesen Hebel zu ziehen, nicht bei mir liegt.

Warum nicht? Weil diese Welt,

der ich angehöre und die ich mitgestaltete, heute Nacht endet.

Und morgen beginnt eine andere Welt,

die andere Menschen gestalten. Diese Entscheidung liegt bei ihnen.

Wo willst du hin?

Die Zeit ist gekommen, dass ich meinem Schöpfer gegenübertrete

und ihm alles, was er getan hat, mit Gleichem vergelte.

V, warte! Bitte, du brauchst das nicht zu tun!

Lass es sein. Wir können zusammen hier verschwinden.

Nein. Du hast mich schon richtig gesehen.

Auf mich wartet kein Baum.

Alles, was ich will, liegt am Ende dieses tUNNELS:

Das ist nicht wahr.

Ich kann nicht.

Meine englischen Landsleute,

heute Abend ist unsere Heimat,

ist alles, was wir vertreten und was uns lieb und teuer ist,

einer schweren Bedrohung ausgesetzt.

(Mann) Hier ist alles sauber, Sir.

Dieser brutale, beispiellose Angriff auf unsere Sicherheit

Wird weder ohne Gegenwehr erfolgen.

Wo ist er?

.noch bleibt er ungestraft.

Einen Penny für Guy.

Unser Feind ist heimtückisch und trachtet danach, uns zu spalten

und das Fundament unserer großen Nation zu zerstören.

Ich habe meinen Teil der Abmachung eingehalten. Sie Ihren auch?

Geht ihn holen.

Heute Nacht müssen wir standhaft bleiben,

müssen wir entschlossen bleiben,

vor allem aber müssen wir vereint bleiben.

Wer heute Nacht die Ausgangssperre missachtet,

gilt als Helfershelfer unseres Feindes

und wird ohne Einschränkung als Terrorist vor Gericht gebracht.

Ich will sein Gesicht sehen.

Heute Nacht verspreche ich Ihnen hoch und heilig,

dass das Urteil schnell erfolgen wird,

dass es gerecht sein wird

und gnadenlos.

Oh, Gott. Nein.

Endlich begegnen wir uns.

(Weint)

Ich habe etwas für Sie, Kanzler.

Ein Abschiedsgeschenk für alles, was Sie getan haben,

für alles, was Sie hätten tun können und das, was Ihnen noch bleibt.

Leben Sie wohl, Kanzler.

Mr. Creedy.

Widerlich.

(Schuss erhallt)

Da das erledigt wäre,

wollen wir endlich einen Blick auf Ihr Gesicht werfen.

Nehmen Sie die Maske ab.

Nein.

(Männer stöhnen)

Bockig bis zum Schluss.

Sie winseln nicht wie er. Sie haben keine Angst vor dem Tod.

Sie sind wie ich.

Wir haben nur eine Gemeinsamkeit: Dass wir beide gleich sterben werden

Und wie soll das passieren?

Mit meinen Händen um Ihre Kehle.

Blödsinn.

Was wollen Sie machen? Wir haben hier alles durchkämmt.

Sie haben gar nichts.

Nichts außer Ihren dämlichen Messern und Ihrem affigen Karate-Getue.

Wir haben Gewehre.

Nein, Sie haben Kugeln

und hoffen, dass ich nicht mehr stehe, wenn Ihre Magazine leer sind.

Falls doch, sind Sie alle tot, noch ehe Sie nachgeladen haben.

Das ist unmöglich!

(Entsichert Waffe)

Erschießt ihn.

(Atmet schwer)

Ich bin dran.

(Schreit)

(Mann schreit)

Stirb!

Warum stirbst du nicht?!

Warum stirbst du nicht?

Hinter dieser Maske befindet sich mehr als nur Fleisch.

Hinter dieser Maske befindet sich eine Idee, Mr. Creedy.

Und Ideen sind kugelsicher.

(Hals bricht)

(Keucht)

(Stöhnt)

(Hubschrauber surrt)

Hier Sektor 1. Whitehall ist gesichert.

(Mann) Hier General Ackroyd.

Kommunikation knapp und präzise halten.

Hier wurde schon genug Bockmist gebaut!

V!

(V schnappt nach Luft)

Wir müssen die Blutung stillen.

Nicht, bitte. Es geht mit mir zu Ende.

Und ich bin froh drüber.

Sag das nicht.

Ich sage nur die Wahrheit.

20 Jahre lang habe ich nur auf diesen Tag hingelebt.

Nichts anderes hat existiert,

bis ich dich sah.

Dann wurde alles anders.

Ich habe mich in dich verliebt, Evey.

So, wie ich es nicht mehr für möglich hielt.

V, ich will nicht, dass du stirbst.

Das ist das Allerschönste,

was du mir schenken konntest.

V?

V?!

(Weint)

Überwachungsgeräte melden Bewegungen Richtung Trafalgar Square.

Hier Sektor 1. Wir haben Feindberührung.

(Entsichern Waffen)

Halt! Keine Bewegung!

Sie sind Evey Hammond, stimmt's?

Dann ist es vorbei?

Fast.

Stopp!

Nehmen Sie die Hand von dem Hebel.

Nein.

(Lieutenant) Der Feind rückt zügig an.

General, wie sollen wir vorgehen?

Keine Reaktion vom Oberkommando.

Auch nicht von Parteichef Creedy

oder vom Großkanzler.

Wieso tun Sie das?

Weil er Recht hatte. - In welcher Hinsicht?

Dass dieses Land im Moment mehr braucht als nur ein Bauwerk.

Es braucht Hoffnung.

Scheiße! Nicht schießen!

Ach du heilige Scheiße.

(Glocke läutet)

Es ist so weit.

Sagen Sie,

hören Sie gern Musik, Mr. Finch?

(Tschaikowskys Ouvertüre 1812 spielt über Lautsprecher)

Diese Musik?

Ja.

Seine Musik.

(Glocke läutet)

(Feuerwerk pfeift)

Wer war er?

Er war Edmond Dantes.

Und er war mein Vater

und meine Mutter.

Mein Bruder.

Mein Freund.

Er war Sie

und ich.

Er war wir alle.

Niemand wird diese Nacht je vergessen.

und was sie für dieses Land bedeutet hat.

Doch ich werde den Mann nie vergessen

und was er mir bedeutet hat.

ZUM ANDENKEN AN ADRIAN BIDDLE, BSC 1952 - 2005

Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.