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Original subtitles

***

*leise, düstere Klänge*

*Wasser plätschert.*

Personen und ihre Farben: Žofka Míra Josef

*düstere Klänge*

*Die Musik läuft weiter.*

*Ein Pferd wiehert.*

*sanfte Musik*

Du siehst wunderschön aus, Liebling.

Na, wen haben wir denn da?

Du kleiner Strolch.

Unser kleiner Räuber ... Hat da jemand ausgeschlafen?

Hallo, Majda. - Hallo.

Meine kleine Rasselbande. - Rüben sind das, kleine Rüben.

Hier, alle aufsammeln.

Genau. - Der ist schön.

Der ist schön. Der ist nicht schlecht.

(Mutter) Mhm, der ist nicht schlecht.

(Junge) Und hier, der ist auch schön. Aber ...

(Mutter) Leg ihn in den Korb.

Papa!

*düstere Musik*

(Mann) Das ist wunderschön. Siehst du das?

Schau dich um.

Und dann hier ...

Das haben wir dazugekauft und jetzt gehört uns alles,

wohin man auch sieht.

Etwas pervers, so viel Land zu haben, oder?

Lass doch endlich dieses Aktivisten-Gerede sein.

Weißt du, worum es mir geht?

Dass es dir hier gefällt, dass du dich hier zu Hause fühlst.

Hier bist du zu Hause. Hm?

Wir können unterschiedlicher Meinung sein,

das ist vielleicht normal.

Aber wir gehen anständig miteinander um, okay?

Oh, ja.

Dein Lieblingsbettzeug.

Ja.

Und ähm ... die habe ich dir gekauft.

Zum Spaß!

Danke schön.

Ich freue mich, dass du hier bist.

Hallo, Opa.

Das da!

Wie viele Autos hast du abgefackelt?

Gar keins.

Also ein Scheiß-Rebell.

Wir sind gegen Gewalt.

Ich würde euch ordentlich malochen lassen.

Dann wäre Ruhe.

Guten Appetit.

Guten Appetit.

Miluška, diese Suppe ist wunderbar. - Du Schmeichler.

Da fehlt Salz.

Du weißt, dass du das nicht darfst. - Los, gib her.

Mehr.

Noch mehr!

Das reicht.

Bist du noch Jungfrau?

Papa, lass das doch.

Ist es heutzutage normal, in seinem Alter Jungfrau zu sein?

Vater, lass ihn doch in Ruhe.

Ich habe das nicht aufgebaut, damit es ein Nichtsnutz erbt.

Lass ihn anständig arbeiten. Er braucht Ordnung.

Überlass mir das, hm?

In seinem Alter und er fickt nicht, das ist nicht normal.

Keine Angst vor dem Wasser! Geh rein, je tiefer, desto besser.

Du hast keine Angst, dich nass zu machen?

Keine Sorge, Chef. So gefällt mir das.

Dann ist es gut.

Ist das gut geschmiert? - Na klar.

Was fehlt? - Das Silikon.

Haben die das nicht? - Ja, drüben.

Die Männer haben das. - Genau.

Was brauchen die so lange? - Die sind in allem langsam.

Auf geht's, Leute. - An den Start!

Wie findest du die Shirts?

Super, oder?

Na ja ... Ich weiß nicht wirklich.

Alle Teilnehmer auf die Plätze. - Bleib hinter der Linie.

Auf die Plätze, fertig ...

*Schuss*

Los, los, los!

*Anfeuerungsrufe*

Schneller, schneller, schneller.

Pass doch auf, schneller.

Mensch, lauf, Jarin!

(Frau) Jarin, du schaffst das.

Jarin!

Jarin, du warst das letzte Mal am Ventil, Mann!

Weißt du was? Setz dich selber aufs Ventil.

*Schuss* Los, Mädels!

*Anfeuerungsrufe*

Los, los, los. Kämpfen, ja, kämpfen.

Ja, ja, ja! Ganz gut dabei.

Ein Glück, dass wir die Mädels haben.

Bravo! - Fantastische Zeit.

Fantastische Zeit.

Ihr seid spitze. Die schnellsten von allen.

Jetzt zeigt ihr es dem ganzen Landkreis.

Habt ihr das gesehen?

Ihr Schlappschwänze.

Hallo. Alles klar?

Du siehst echt bescheuert aus.

Ich dachte das ganze Jahr an dich. - Und was kam dabei raus?

Nichts.

Das tut mir leid.

Hast du Lust, was zu unternehmen?

Und was?

Wir könnten irgendwo hingehen.

Wohin? - Míra!

Viel... Was denn?

Komm bitte.

Was ist denn? - Ich habe gesagt, komm her.

Was? - Lass doch dieses Mädchen.

In Prag gibt's Mädchen. Warum eine von hier?

Das ist doch wohl meine Sache, hm?

Viktor, Schatz, reg dich nicht auf. Hörst du?

Hast du das gesehen? Ich bin dem scheißegal.

Das ist doch wohl nicht dein Ernst!

Was? - Heb das wieder auf.

Du sollst das aufheben, sage ich!

Viktor, Schatz. Du hast es doch mit dem Herzen.

Herrgott noch mal!

*Musik, Sirenen*

(Menge) ♪ Lasst es in der Erde. Lasst es einfach in der Erde.

♪ Lasst es in der Erde. Lasst es einfach in der Erde.

Was steht da drauf?

"Ich verzweifle an der Gleichgültigkeit

angesichts der Klimakatastrophe."

Ja, krass.

*Autos hupen.*

Hey, hey, hey!

Was für Dreckspolizisten. - Mhm.

*Er stöhnt.*

*Die Menge singt weiter.

Das könnte explodieren.

Wie meinst du das?

Man zündest es an, dann explodiert es.

Der ganze Agrarbetrieb im Arsch.

Dein Papa würde sich wundern.

Das ist ein Scherz, oder?

Nein.

Aber das ist Gewalt. - Das, was dein Vater macht, nicht?

Unsere Bienen sterben wegen dieses Scheißkrams.

Wir müssen das alles explodieren lassen.

Die ganze Welt soll zusehen.

Bist du dabei?

Meinst du das ernst?

Mhm.

*Es läuft elektronische Musik auf dem Handy.*

Hier.

Ahoi, Míra.

Ahoi. - Ahoi.

Na, komm her.

Du auch.

*Die Kinder lachen.*

Ahoi. - Ahoi.

Wie geht's dir? - Gut.

Und deiner Mutter?

Ständig im Krankenhaus oder in der Praxis.

Was willst du studieren?

Ich habe einen Platz für Medizin und Agrarwissenschaften.

Ist doch spannend.

Welchen möchtest du? - Weiß ich noch nicht.

Ich habe Žofka versprochen, dass ich mit ihr Mathe übe.

Hm, das ist nett von dir. Alleine lernt sie einfach nicht.

Das ist nicht wahr.

Bleib hier. Lass sie in Ruhe.

Komm. Wir beide waschen jetzt.

Also, du musst x auf dieselbe Seite bringen, klar?

Wie jetzt?

Du multipliziert das mit -1. Hier ist es 4x, daraus wird -4x.

Da hast du -12, daraus wird 12.

5x ist gleich 12, hm?

Was ist?

Míra, leihst du mir dein Handy? Bitte!

Warte.

Übernimmst du das Füttern? - Ja.

Ja? - Ja.

Holst du auch das Wasser? - Jip.

Ja? - Jip.

Okay.

Und sei vorsichtig damit, ja? - Bin ich.

Da. - Okay.

Also was ist jetzt x?

Ähm ... 12/5?

Mhm.

X plus 2/5 ist gleich 1.

Nimm die Gleichung mal 5, so löst du nach x auf.

Hol die 2 auf die andere Seite, dann wird daraus -2.

Wie viel ist x?

*Es läuft leise Musik.*

Was soll das denn hier?

Gib das her.

Ein Handy. Mama, Papa hat ein Handy.

Willst du sie nicht in Ruhe lassen? - Nein.

Da ist das Handy.

Ich will hier so was nicht, Míra. Und du weißt das.

Entschuldigung.

Warum entschuldigst du dich?

Jeder auf diesem Planeten hat einen Computer und ein Handy.

Bloß wir dürfen nicht?

Ein Telefon haben wir. Das funktioniert.

Wir kommen ohne das zurecht. Es zerstört die Seele.

So ein Schwachsinn. - So nicht, Žofka.

Alle normalen Menschen haben Elektrizität.

Komm, Míra. Hier gibt es heute nur Theater.

Fang nicht an, dich zu bemitleiden. Komm.

Was hat er gegen Technologie?

Warum lehnt er das so ab? - Wie gesagt, er spinnt.

Hast du nicht gesagt, er sei IT-Ingenieur?

Das war er.

Warum hat er aufgehört?

Weiß ich nicht. Einen Dachschaden bekommen?

Ich sage doch, er spinnt.

Hol mich hier raus, bitte.

Ich will unter Menschen.

Ich halte es hier nicht aus. Ich stinke nur nach Tier.

Es nervt nur.

Du stinkst nicht.

Ich werde hier verrückt. Bring mich weg.

Wohin? - In die Welt, Mann.

Wo willst du wohnen? - Bei euch in Prag.

Das geht nicht. Da ist kein Platz.

Dann bei irgendwelchen Freunden.

Äh ... Welche denn?

Keine Ahnung, irgendwelche finden wir schon.

*Er seufzt.*

Als Filip sich sich auf die Straße geklebt hat,

warum hast du es nicht auch getan?

Ich bin allergisch auf die chemische Scheiße.

Hm ...

Und ich bin allergisch auf feige Schisser.

*Der Wind rauscht.*

*leise, unruhige Musik*

*Die Kinder summen.*

Ja, kräftig. Ja.

Geschafft. - Das ist aber viel Wasser.

Viel. - Ganz viel.

Ein See. - So viel?

Da können die schwimmen. Alle Tiere haben Wasser.

Warte kurz. Und jetzt zu euch.

Ziege.

Ziege!

Ja.

Er ist gestern wieder besoffen nach Hause gekommen.

Er legt sich hin und schnarcht, dass das ganze Haus wackelt.

Ich habe kein Auge zugemacht.

Das ist doch kein Leben. Nur scheiße ist das.

Kerle taugen einfach nichts. Einer wie der andere.

Und deiner, der taugt gleich gar nichts.

Pflänzchen, Tiere, der macht es sich schön zu Hause.

Und du schuftest hier.

Ich weiß nicht. Ich würde das nicht ertragen.

Es kommt kein Wasser.

(Viktor) In Ordnung.

Ich schicke Venca vorbei.

Viktor? - Nein, darüber streite ich nicht.

In Ordnung. Tschau.

Schatz, es gibt kein Wasser.

Wie, es gibt kein Wasser? - Es fließt nicht.

Miluška, ruf in der Werkstatt an.

(Viktor) Wo fährst du hin?

Los.

Ist Venca da drin? - (Mann) Ich glaube ja, Chef.

Venca!

Venca, was ist los?

Die Pumpe läuft, aber es kommt kein Wasser.

So ein Mist.

Das liegt daran, dass die Brunnen trocken sind.

Kann sein.

Alles klar.

Jarin! - Ja?

Nimm den Traktor und fahr zu Lojza. - Ja.

Was guckst du so? Wir haben kein Wasser.

Seid sparsam damit.

Gib sie gleich mir.

Was machst du denn? - Nichts, alles gut.

Was ist los? Wo hakt es denn?

Geh mal raus an die Luft. - Nein, es geht schon.

Soll ich dir Wasser bringen? - Nein, danke.

Ahoi.

Ahoi. - Ahoi, Mami.

Ahoi.

Aufstehen.

Was ist los? - Es ist 9 Uhr.

Du solltest seit einer Stunde lernen. - Meine Güte.

Du lässt es wieder schleifen.

Und du stinkst nach Schweinemist.

Danke dir für diese Erleuchtung.

Mama, er hat schon wieder an meinen Haaren gezogen.

Aber sie hat mich getreten. - Was soll das, Josifek?

Hör auf!

Lass das!

Jetzt hör auf. - Aua!

(Madja) Hör auf! - Ahoi.

Lass mich die nehmen. - Schon gut.

(Majda) Lass das.

Josifek, sag mal. Das macht man nicht.

Verstehst du, dass du das nicht darfst?

Du Rabauke. So gehst du nicht mit Mädchen um.

Hörst du? Das machst du nicht mit den Mädchen.

*Windrauschen*

(Vater) Kinder, kommt.

Nicht!

Lass das. - Majda.

Achtung. - Hör auf.

Hört ihr beide auf. - Majda kann viel Stroh essen.

(Josifek) Majda! - Das pikst doch.

Ich muss mal mit dir reden. - Was denn?

Wir müssen uns unterhalten. In Ruhe.

Ist irgendwas? - (Majda) Papa!

Die Ente will nicht schwimmen. - Wir müssen was besprechen.

Ich mache Tee. - (Josifek) Majda.

Hilf mir.

*Die Ente schnattert.* - (Josifek) Sie ist wieder oben.

Was macht ihr da für einen Blödsinn?

Seid mal wieder vernünftig.

Los, los. - Ja!

Los, komm her. Jetzt fange ich dich.

Gleich habe ich dich.

Jetzt habe ich dich. Ich habe dich.

(Majda) Žofka. - Hier, lecker, für dich.

Der ist gut. - Ist noch sehr heiß, oder?

Das macht mir nichts.

Was ist denn?

Ich wollte nur mal mit dir zusammen sein.

Ach so.

*Er summt.*

Kommt, setzen wir uns. Setzen wir uns.

Woah!

Josef, willst du das nicht lassen? - Will ich nicht.

Leute, lasst mich durch. Ich habe genug von dem Mist.

Macht hier Platz, verdammt! Lass den Scheiß, das ist bescheuert.

Du nervst, ich habe keine Zeit für so was.

Verdammt noch mal! *Josef summt.*

Miluška, hol die Jungs ran.

Was ist denn? - Josef.

Herrgott noch mal, der gibt echt keine Ruhe!

Arme Eva. Und die armen Kinder.

Du fährst mit raus, komm. - Ich fahre nirgends hin.

Klappe, los jetzt!

(Viktor) Josef, bitte, erspar uns das Theater.

Durch dein Zeug sind die Bienen tot. Du hast alles vergiftet.

(Viktor) Darüber können wir reden, aber jetzt geh bitte.

Kinder, sagt eurem Vater, er soll vernünftig sein.

Das führt doch zu nichts.

Mensch, ich erfülle alle Normen und Vorschriften,

während du mein Land betrittst und meine Arbeit behinderst.

Ich kann dich dafür anzeigen. - Dann zeig mich doch an.

Verklag mich. Ich verklage dich wegen der Bienen.

Dann kapiert endlich jemand den Scheiß.

(Viktor) Rufen wir die Polizei, oder was ist dein Vorschlag?

Josef, jetzt bitte.

Quäle bitte nicht die Kinder und quäle uns nicht, bitte.

Na gut. Los, Männer.

Kommt, wir ziehen ihn runter. - Klar.

Komm, lass doch los.

Wirklich. - (Majda) Lasst ihn in Ruhe!

Lasst doch mal los. - Lasst ihn los.

*Alle reden durcheinander.*

Lass los. Mach keinen Blödsinn, Mann.

Komm, rüber. Komm.

Jetzt komm. - Hier rüber.

Lasst ihn los.

Komm.

Hey! - Mist.

Komm, Kleine. - Komm zurück.

Ist doch gut. - Jetzt komm.

Ich bringe dich jetzt hier weg.

Nun los.

Also wirklich. - Rüber mit dir ...

Gut jetzt.

Das ist einfach peinlich.

Wohin gehst du?

Und, war es das wert?

Wieso fragst du das? - Du kannst ja kämpfen.

Aber hör auf, die Kinder da reinzuziehen!

Aber das geht sie doch an.

Genau wie dich.

Oder lebst du etwa nicht hier?

*leise, düstere Musik*

*Wasser plätschert.*

*Schritte nähern sich.

Da.

Míra.

Ich wollte mich entschuldigen.

Aber das musst du gar nicht. Setz dich zu uns, komm.

Es ist mir peinlich.

Peinlich, ja?

Peinlich ist, dass du nichts gemacht hast.

Hätte ich mit ihm kämpfen sollen? - Ja!

Jedenfalls nicht dumm rumstehen. - (Mutter) Lass Míra in Ruhe.

Klar, du hast gut reden.

Warum warst du nicht dabei? Es betrifft dich doch auch.

Ich arbeite seit heute früh und habe Mittag gemacht.

Es gibt wichtigere Dinge. Die kannst du nicht erkennen, hm?

Hauptsache, was zu essen. - Komm mir nicht so, Žofi.

Du stinkst nach Schweinemist.

Das ganze Haus stinkt danach. Ich halte es nicht aus.

Das ging zu weit!

Ekelhaft.

Komm mit, Josi. Wir gehen.

Die gehen mir so auf die Nerven. Es kotzt mich nur noch an.

Die sind doch alle nicht ganz normal.

Du bist auch verweichlicht, Mírolein.

Nenn mich nicht Mírolein.

Wenn ich sehen würde, dass dir jemand was antut, Míra,

würde ich dir helfen und davon könnte mich niemand abhalten.

*sanfte Musik*

Es tut mir leid.

Kommt essen.

Entschuldige, Mama.

Findest du dich manchmal selbst ekelhaft?

Ja.

Nur so ab und zu oder immer?

Ich tue es die ganze Zeit.

Das sind die Hormone, Žofi.

Wieso schleppst du den hier an?

Er soll das auch hören. - Warum?

Es geht um seine Zukunft. - (skeptisch) Mhm.

Papa, ich gehe nicht mit rein.

Du sollst aber erfahren, womit ich es da zu tun habe, los.

Ich grüße euch.

Hallo. - Hallo, Olda.

Grüße dich.

Der kleine Mírek? - Mhm, Míra.

Ja. - Der kleine Mírek.

Ich kenne dich noch, da warst du so klein.

Weißt du noch, wie wir gespielt haben?

Nein. - Du erinnerst dich sicher an Olda.

Nein. - Was darf ich euch anbieten?

Wasser. - Whiskey.

Danke.

Bitte.

Was habt ihr euch für mich vorgestellt?

Also gut, Viktor, ökonomisch läuft es nicht bei euch.

Verpachte deine Flächen an uns. Dann machen wir alles.

Du musst nichts weiter tun.

Das halbe Dorf arbeitet für mich.

Wo sollen die Leute arbeiten? - Scheiß auf die Leute.

Ein besseres Angebot wirst du niemals bekommen.

Gib mir noch Zeit, hm?

Noch mehr Zeit? So ein Unfug.

Fang endlich mal an ...

... deinen Kopf zu nutzen.

Schau dir an, wie weit Olda es gebracht hat.

Und warum?

Weil er denken kann.

Und du? Was hast du erreicht?

Nichts.

Weil du nur Stroh im Kopf hast.

Statt Gehirn. - Míra, wir gehen.

Dumm wie seine Mutter ist er.

Die dachte ewig an die Leute.

Die kontrollieren alles, den ganzen Markt.

Dann verzichte doch auf Chemie.

Dann wächst nichts und das, was wächst, fressen die Insekten.

Aber wenn wir einen Weg finden?

Wir pflanzen Bäume, die die Bodenfeuchtigkeit erhalten.

Auf den Bäumen sind Vögel und Käfer, die Schädlinge essen.

Also brauchen wir keine Insektizide.

Dadurch sparen wir. - Ja.

Und pflügen sollen wir mit dem Handpflug?

Du siehst doch an Josef, wohin dieser Blödsinn führt.

Würde Eva nicht für mich arbeiten, fräßen die Heu.

Weißt du was? Vertiefe dich in unsere Buchhaltung.

Wenn du die Zahlen verstanden hast, dann reden wir weiter.

Gut. Sehr gut, super.

Geht noch tiefer runter. Wir wollen, dass es rausspritzt.

Na siehst du? Es gibt genug Wasser.

Es würde für einen 2. Schweinestall reichen.

Oder, Männer? - (lachend) Ja, bestimmt.

Denke ich auch. - Ja, gar nicht schlecht.

Bei den Preisen heute. - Na, mal sehen.

(Menge) ♪ Lasst es in der Erde. Lasst es einfach in der Erde.

Na los!

Los, komm!

Auf! - Nicht hierhin.

Daran werde ich mich nie gewöhnen.

Doch, das wird schon noch. - Hopp!

Wenn du so lange hier bist wie ich, gewöhnst du dich dran.

*Alle rufen durcheinander.*

Los, schneller!

Rüber, rüber! Weiterlaufen, weiterlaufen.

*Die Schweine quieken.*

Mach doch. - Mach!

Rein mit euch. - Treib sie rein.

Treib sie rein, verdammt noch mal. Macht schon!

Papa, das ist unmenschlich.

Alles gut, mein Junge. Das sind keine Menschen.

Kannst du mal fühlen? Da ist irgendwas.

Spürst du das?

Ich habe das Gefühl, es wird größer.

Das ist bestimmt nichts.

Ich weiß nicht wirklich.

Nicht, dass sich daraus was entwickelt.

Wein.

Was ist?

Wie kannst du damit leben, dass du alles hier gestohlen hast?

Was meinst du das?

Du hast die Genossenschaften ruiniert.

Alles für einen Spottpreis gekauft.

Ist das meine Schuld, dass sie zu blöd waren?

Die Leute hier hassen dich.

Míra, wie redest du mit deinem Opa?

*Er stöhnt verächtlich.*

(Viktor) Komm, iss.

Ich fahre nach Hause. - Warte, Moment.

Also erstens bist du hier zuhause.

Und zweitens ist am Samstag der Wettkampf.

Willst du uns da im Stich lassen?

*spannende Musik*

(Viktor) Mannschaften, Achtung!

Žofka, komm schon!

(Mann) Herr Bürgermeister, die Mannschaften sind bereit.

Danke, rühren lassen. - Rührt euch!

Liebe Mitbürger und Mitbürgerinnen, lasst mich euch willkommen heißen.

Zum heutigen Bürgermeisterpokalspiel.

Ich habe noch eine schöne Aufgabe.

Ich möchte einem Mitglied für langjährige Tätigkeit danken.

Herrn Dvořáček!

*Applaus*

Ah, von dir freut mich das besonders.

Fertig!

*Das Publikum feuert die Mannschaften an.*

*Das Publikum feuert die Mannschaften an.*

*Das Publikum feuert die Mannschaften an.*

*Schuss*

Was ist los? Was machst du da?

Was soll das, Žofka? Nun schnell!

*Das Publikum feuert die Mannschaften an.*

Nein! - (Frau) Žofka, was soll der Quatsch?

*spannende Musik*

Was sollte das bitte?

Bist du auf Drogen, besoffen oder was?

Nein. - Hast du das mit Absicht gemacht?

Ja, es ist echt cool, dich sauer zu sehen.

Es macht dir also Spaß, mich sauer zu sehen?

Und die Mädels, die tun dir nicht leid?

Eigentlich nicht. - Mensch, verzieh dich bloß.

Komm Žofka, trink ein Bier. - Danke.

Fühlst du dich gut, weil du dich an Viktor gerächt hast?

Ja. - Tun dir die Mädchen nicht leid?

Schon. - Wieso hast du es dann gemacht?

Weil es Spaß macht.

Und dann wunderst du dich, dass du dich selbst ekelhaft findest?

Das hättest du nicht sagen sollen.

Wo gehst du hin?

Los, küss mich. - Was?

Du sollst mich küssen. - Lass den Quatsch.

Komm, küss mich. - Du sollst den Quatsch lassen.

Du Feigling!

*spannende Musik*

*gemütliche Musik*

Tanzt du mit mir, Žofka? - Nein.

Warum? Los, lass uns tanzen.

Nein. - Tja, war wohl nichts, he?

*gemütliche Musik*

*spannende Musik*

*Die Schweine quieken.*

*gemütliche Musik*

*schwungvolle Musik*

*schwungvolle Musik in tschechischer Sprache*

*Die Schweine grunzen.*

*schwungvolle Musik*

Jarin, mach die Tore zu! Los, pack die Schweine ein.

Viktor, wo bist du?

Verdammt noch mal, so ein Scheiß! Viktor!

Guck dir das an, alle raus. - Das passiert nicht einfach so.

Das gibt es doch gar nicht. - Tonda!

Das ist unglaublich!

Tonda, verdammt noch mal, du blödes Rindvieh!

War er das? - Jarin!

Als ob ich ihm die Flasche gegeben hätte ...

Ist das kacke. Gibt es nicht.

*spannende Musik*

Du bist klasse!

Zwie ..., Zwie ..., Zwiebeln! Zwie ...

Zwie ..., Zwie ..., Zwiebeln. Zwie ..., Zwie ..., Zwiebeln.

Wenn du die Schweine suchst, die sind da hinten lang gerannt.

Wo ist Míra? - Ich weiß nicht.

Ist er nicht hier? - Nein.

Ist Žofka hier? - Nein.

Sind sie zusammen weg? - Wer weiß.

Wenn ich es wüsste, würde ich es dir nicht sagen.

Ihr habt ihm Schwachsinn erzählt. Jetzt verhält er sich wie ein Irrer.

Das macht der nur, um eurer Tochter groß zu imponieren.

Viktor, verschwinde hier.

(Kind) Sein Auto, sein Auto ist ganz schön schnell.

Wenn sie zusammen sind, mache ich mir keine Sorgen.

Na, ich schon. - Míra ist ein vernünftiger Junge.

Míra schon, um Žofka mache ich mir Sorgen.

Ihr Badezimmer ist super.

Wissen deine Eltern denn, dass du hier bist?

Sonst gib mir bitte ihre Nummer, dann rufe ich sie an.

Die habe ich vergessen.

Du weißt die Nummer von deinem Papa nicht mehr?

Nein.

Míra, hast du sie?

Nein.

Bitte sag mir jetzt diese Nummer.

Ich weiß sie ja nicht.

Ist dir das völlig egal, dass deine Eltern sich Sorgen machen?

Wieso sollten sie sich sorgen? - Weil sie Angst um dich haben.

Ich werde nicht zurückgehen. - Warum?

Weil es da stinkt. Ich will unter Menschen.

Ich will normal sein.

Aber mein Vater spinnt und meine Mutter macht alles mit.

Die kotzen mich an.

Bitte gib mir diese Nummer. - Nein.

Wirst du hier schlafen oder die junge Dame?

Möchtest du im Zimmer schlafen oder hier?

Ich möchte bei dir schlafen.

Also ihr schlaft schon jeder für sich.

Míra, du gehst in dein Zimmer. Žofka kann hier schlafen.

Aber ich will bei dir schlafen.

*Míra räuspert sich.*

Warum können wir nicht zusammen schlafen?

Žofi lass doch den Quatsch.

Was denn? - Ich gehe.

Warum? - Weil du scheiße bist.

Lass mich in Ruhe! - Warte doch.

Geh zu Mama.

Lass mich raus!

Warte!

Lass mich raus.

Wo willst du denn hin?

*Sirene*

(leise) Schön schlafen.

In der letzten Zeit bin ich ständig so erschöpft.

Mich nervt das hier alles.

Eva?

Was ist denn Eva? - Ich habe was Schlechtes gegessen.

Warte.

Wasser, bitte!

Eva ...

Josef, Josef, wo bist du? - Hier!

Was ist los? - Ich habe was Schlechtes gegessen.

Hilf mir.

Ich hätte einen Arzt gerufen. Sie wollte aber keinen.

*Eva atmet schwer.*

Ich weiß nicht wirklich ...

Au.

Ist es wieder da?

Du bist doch zur Nachsorge gegangen. Da war nichts.

Sie haben nach der letzten Geburt Metastasen entdeckt.

Im Darm, der Leber, den Nieren, den Lymphknoten.

Ich bin dann da nicht mehr hingegangen.

Warum hast du nichts gesagt?

Es tut mir leid.

Du wirst wieder gesund.

Ich will nicht wieder Patientin sein.

Keine Chemo.

Ich will hier sein.

Wir helfen dir und alles wird gut.

Glaub mir.

Au.

*Eva stöhnt.*

Wasser.

*Eva stöhnt.*

Hol mir einen Lappen.

*Demonstranten rufen in englischer Sprache.*

Was wollen wir? - Klimagerechtigkeit!

Wann wollen wir sie? - Jetzt!

Kämpfen wir für sie? - Ja!

Kriegen wir sie? - Ja!

Was wollen wir? - Klimagerechtigkeit!

Wann wollen wir sie? - Jetzt!

Was wollen wir? - Klimagerechtigkeit!

Wann wollen wir sie? - Jetzt!

Kämpfen wir für sie? - Ja!

Kriegen wir sie? - Ja!

Was wollen wir? - Klimagerechtigkeit!

Wann wollen wir sie? - Jetzt!

Kriegen wir sie? - Ja!

Was wollen wir? - Klimagerechtigkeit!

Wann wollen wir sie? - Jetzt!

Was wollen wir? - Klimagerechtigkeit!

Wann wollen wir sie? - Jetzt!

Kämpfen wir für sie? - Ja!

Kriegen wir sie? - Ja!

(Sprecher) Hallo, allerseits!

Dies ist ein Protest gegen schmutzige Banken.

(Wachmann) Was soll das? Verlassen Sie das Gebäude.

(Sprecher) Die dazu beitragen, die Klimakrise verschärfen.

Grenzenloser Wachstum und begrenzte Ressourcen passen nicht zusammen.

Dies treibt uns in den Klimakollaps. Wir müssen jetzt handeln.

Wir müssen gesellschaftliche Veränderungen vornehmen.

Sonst steigen die Temperaturen bis Ende des Jahrhunderts um 4°C.

Das würde unsere Zivilisation vernichten.

Die Finanzinstitute kennen die Risiken fossiler Energieträger.

Doch sie unterstützen die fossile Brennstoffindustrie.

So, als ginge sie das alles nichts an.

*Sirene*

Polizei, wir fordern Sie auf, diesen Bereich zu verlassen!

Im Namen des Gesetztes:

Verlassen Sie diesen Bereich, sonst werden Sie verhaftet!

Verlassen Sie diesen Bereich, sonst werden Sie verhaftet!

Das ist der Sprecher.

Mit ihm sollten wir anfangen, notfalls auch Zwangsmaßnahmen.

*Demonstranten rufen in englischer Sprache.*

Aussterben! - Aufstand!

Aussterben! - Aufstand!

Aussterben! - Aufstand!

Aussterben! - Aufstand!

(Polizei) Wenn Sie den Raum nicht verlassen, werden Sie verhaftet.

*Demonstranten rufen in englischer Sprache.*

Was wollen wir? - Klimagerechtigkeit!

Wann wollen wir sie? - Jetzt!

Kämpfen wir für sie? - Ja!

Nicht.

Lasst mich los!

Nein, lass mich los!

Hast du Žofka gesehen? - Nein.

Ich auch nicht.

Danke, dass du so schön ans Telefon gehst.

Weißt du, wie oft ich dich angerufen habe?

Entschuldige.

Hauptsache, euch ist nichts passiert. Wo ist Žofka?

In Deutschland. - Wieso?

Sie ist da mit so einem Typen hin zum Demonstrieren.

Ist was vorgefallen?

Sie hat einen richtigen Helden gefunden.

*Schritte*

Josef hat mich angerufen. Sie brauchen Žofka zu Hause.

Wieso?

*Kinder reden miteinander.*

So geht das. - Kann ich auch mal?

Nicht so anfassen.

Oh, mir ist eine runtergefallen.

*Gänse schnattern.*

Meine ist die Größte. - Nein, das ist deine.

(Eva schwach) Mehl. - Was?

Mach mehr Mehl dazu. - Ja.

Verdammt, eine Scheiße, scheiße!

(Kind) Míra! - Hallo!

Hallo. - (Kind) Míra!

He, komm her!

Ich will auch.

Wie geht es ihr?

Na warte.

Hallo.

*Die Kinder kreischen vergnügt.*

Wo ist Žofka?

Auf einer Demo mit Aktivisten.

Warum nicht zusammen mit Míra?

Sie hat Schluss gemacht.

Majda trink nicht das Wasser von den Pflaumen.

Ich habe gesagt, dass du das nicht trinken sollst.

(Eva) Míra, komm her.

Wie geht es dir?

Gut.

Kann ich helfen mit irgendwas? - Du kannst füttern.

Ja, komm, wir zeigen dir alles! - Ist gut, ich komme.

Ich habe in Prag eine hervorragende Pflege für dich organisiert.

Wir wollen doch das Beste für dich.

Ich bin eine Last für dich.

Kann ich euch unterstützen?

Würdest du im Haus wischen? Es sieht da furchtbar aus.

Äh, ja.

Ich fühle mich einfach wie Dreck.

Hast du Putzmittel?

So was haben wir nicht.

Womit putzt du? - Seife.

Hast du für Eva wenigstens Windeln?

Nein.

Wie machst du das dann?

Ich wasche.

*Das Wasser rauscht.*

Soll ich sie überzeugen, mit mir nach Prag zur Untersuchung zu fahren?

Ohne eine Untersuchung kann ich nicht helfen.

Eva hat sich entschieden. Ich respektiere das.

Tut mir leid.

*Das Wasser rauscht.*

*Im Video sind Schreie, Hupen und Sirenen zu hören.*

Kommt essen, Kinder.

Alena, würdest du mir dein Auto leihen?

Ich möchte Žofka holen.

Danke.

(englisch) Wir sind unaufhaltbar! Eine andere Welt ist möglich!

(Sprecher) Wir wissen, eine bessere Zukunft ist möglich.

Wir fordern einen Bürgerrat. Dieser ist so nah wie nie.

In Berlin ist er schon. Im Saarland kommt er bald.

Diese Dinge stehen im Koalitionsvertrag.

Die Regierung versprach, uns zu schützen.

Aber sie baut neue Pipelines, Terminals, Kohlekraftwerke.

Sie denkt über Öl in der Nordsee und Fracking nach.

Sie setzt weiter auf Wachstum ohne Ende!

Hier geht es nicht weiter. - Žofka!

Gehen Sie zurück. - Meine Tochter ist da.

Interessiert mich nicht. - Žofka, Žofka!

So geht das nicht. Bitte bleiben Sie zurück.

*Demonstranten rufen in englischer Sprache.*

Zeigt uns, wie Demokratie aussieht. So sieht Demokratie aus!

Zeigt uns, wie Demokratie aussieht. So sieht Demokratie aus!"

Wo haben Sie ihre Schuhe gelassen?

Ich trage keine Schuhe.

Ihr Personalausweis ist seit zwei Jahren abgelaufen.

Tut mir leid.

Ich hatte keine Zeit, einen neuen zu beantragen.

Dann geben Sie mir bitte ihre Telefonnummer.

Sie hat kein Telefon.

Ihre E-Mail-Adresse?

Hat sie nicht.

Ich habe alles versaut.

Wieso?

Ich habe dir Morphium mitgebracht.

Dann fühlst du dich besser.

Ich möchte bei Verstand bleiben.

Du bist doch Ärztin.

Wieso tust du überhaupt nichts?

Wieso rufen wir keinen Krankenwagen?

Gehst du bitte Wasser holen, Majdi? - Wieso ich?

Wieso soll ich denn hier immer alles machen?

Das kotzt mich so an!

Papa!

Papa! - Majdi, was ist denn?

Ach komm, komm her.

Wieso ist Mama nicht im Krankenhaus? Wieso kann man das nicht behandeln?

Wieso sagt mir niemand etwas?

Warum hast du es mir nicht gleich gesagt?

Glaubst du wirklich, dass ich so dumm bin?

Wir wollten warten, bis Žofka da ist.

Wieso das? Wozu brauche ich sie denn?

Komm her.

*Majda schluchzt.*

Meint ihr, das ist zu blass? - Die anderen sind leuchtend.

Das wird schon gut. - Du passt gut auf das Poster.

Da ist wieder eine Nachricht für dich.

Warum lassen die mich nicht in Ruhe? Ich habe mein eigenes Leben.

Ach komm, das ist doch kindisch.

He, was steht denn da drin?

Ich muss nach Hause.

He, he, es wird alles gut.

Hopp und los!

Ja, lauf!

Lauf ganz schnell.

Super!

Los, komm!

Komm her!

*Eva stöhnt.*

Nein, nein! - Dich werden die Hühner fressen.

*Eva stöhnt.*

Majdi.

Was ist da?

Juckt das? - Ja, am Bauch habe ich auch was.

Hol mal die Ringelblumensalbe.

Warm genug?

*Ein Auto nähert sich.*

Hallo.

Hallo.

Was machst du denn hier? - Ich schneide Gemüse.

Wie geht es? - (Eva) Na ja.

Wann fängst du wieder an? - Ich komme nicht wieder.

Und warum?

Eva hat Krebs.

Was? - Im Endstadium.

Das wusste ich nicht.

Tut mir leid.

Was ist mit dir? Wann kommst du wieder nach Hause?

Ich wüsste nicht, warum.

Du wüsstest nicht, warum. Komm mal her, komm jetzt her.

Du solltest dich wegen der Schweine entschuldigen.

Opa erwartet das. - Warum?

Weil du mir und Opa damit geschadet hast.

Ständig rufen Leute an. Die Schweine verwüsten ihre Felder.

Eine Schande, entschuldige dich. Dann ist Opa nicht mehr sauer.

Was für ein Feigling du bist, hast Angst vor Opa.

Versteckst dich hinter ihm. - Pass auf.

Ich entschuldige mich nicht.

Geh besser mit den Schweinen und Menschen um.

Ich bin dir so dankbar für alles.

Da gibt es doch gar nichts zu danken.

Ich bedanke mich.

In unserem Krankenhaus sterben Leute allein hinter Plastikvorhängen.

Ich bewundere dich.

Pflaster mit Morphium, falls sie die will.

Eins reicht vier Tage.

Stell dich darauf ein, dass sie erbrechen wird.

Dieses hier unterstützt die Verdauung.

Tschüs!

Kannst du eine genaue Analyse von dem Wasser machen?

Warum?

Ich möchte wissen, was da drin ist. - Wieso?

Du bist doch Ärztin. Warum haben die Kinder Ekzeme?

Warum ist Eva krank?

Der Dreck, den Papa versprüht, sickert ins Grundwasser.

Die trinken das dann.

Dann müssten sie neben so einem Lager leben, aber hier?

Mama, bitte.

Ich kann stolz auf dich sein.

Tschüs. - Tschüs.

(alle) Tschüss. - Komm gut nach Hause.

*spannende Musik*

*sanfte Musik*

*sanfte Musik*

Majda! - Hallo, Schwester.

Wo ist sie? - Im Bett.

Wie geht es ihr? - Nicht so gut.

Heul nicht. Damit hilfst du niemandem.

Geh schon.

Mami. - Žofi.

Žofi.

Žofi.

*Eva stöhnt.*

*Etwas hämmert.*

Žofka! - Hallo, komm her, du.

Hallo!

Warum ist Mama nicht im Krankenhaus?

Sie will hier sein.

Aber das ist nicht normal. Warum macht ihr solche Sachen?

Weil Mama das so will.

Deine Mutter ist doch Ärztin. Warum sagst du nichts dazu?

Eva hat zu Hause alles, was sie braucht.

Im Krankenhaus hat sie alles, was sie braucht!

Dort können sie sie heilen.

Das können sie nicht.

*spannende Musik*

*spannende Musik*

*spannende Musik*

Kommst du, um dich zu entschuldigen?

Was soll das? - Josef braucht Wasser.

Wozu? Bei Josef gibt es genug.

Das ist vergiftet.

Wie vergiftet?

Darin sind Rückstände von dem, was du auf die Felder spitzt.

Mamas hat eine Analyse gemacht. Ich schicke sie dir.

Warte mal. Was genau soll das heißen?

Was ist das? - Ich habe euch Wasser geholt.

Warum?

Weil man das Wasser aus dem Brunnen nicht trinken kann.

Doch sicher, ich habe es untersuchen lassen.

Es ist gut. - Diese Analyse ist detaillierter.

Mama kennt jemandem im Labor. Willst du sie sehen?

Nein, und kipp das weg. Ich will von Viktor nichts.

Wieso?

Sollen wir vergiftetes Wasser trinken?

Langsam.

Was soll ich dann da?

Ich brauche dich hier. Ich brauche dich wirklich hier.

Was machst du?

Wie?

Du tust gar nicht für mich, nicht ein winzig kleines bisschen.

Ich bereite die Veranstaltung vor. Das weißt du.

Meinst du, ich mache das aus Spaß?

*Eva stöhnt.*

Ja, denke schon.

Was ist, Mami?

Wasser.

Nein, mach das hier nass und halte es ihr an die Lippen.

*Eva saugt am Tuch.*

*Eva saugt am Tuch.*

Was hast du? - Ich weiß nicht, mein Herz rast.

Hier. - Danke.

Was soll das denn? - Es könnte doch auch hier drin sein.

Was?

Von den oberen Flächen läuft doch alles hierher.

Wir brauchen eine Wasseranalyse.

Bitte Schatz, beruhige dich. Das ist doch Unsinn.

Und wenn es hier auch ist? Weißt du, was das anrichten kann?

Warum habe ich so wenige Spermien? - Ach, Schatz.

Kannst du das Herz hören? - Ja, ich höre es.

*Sirene*

Josef!

Hallo.

Hallo.

Ich habe dir Wasser mitgebracht, Qualität für Babynahrung.

Ja, danke.

Wohin soll der Anhänger? - Egal, stell ihn irgendwo hin.

Was ist mit Eva? Wie geht es ihr?

Sie ist gestern Nacht gestorben.

*Ein Auto nähert sich.*

*Viktor räuspert sich.*

*Sirene*

Zügig mit den Töpfen.

Wir wollen nicht bis heute Abend zu Gange sein.

Hier bitte.

Wenn alle abgeladen sind, können wir Feierabend machen.

Wo kommen die hin?

Hier ist der nächste. - Ja, gib her.

Bäume pflanzen auf den Feldern?

Ja. - Hast du sie noch alle?

Oder hast du jetzt einen Vogel?

Verschwinde, Papa. Du bist im Weg.

Ladet die wieder auf, Herr Gott.

Das ist doch Schwachsinn.

Hörst du?

Hast du das gehört?

Hast du gehört, was ich gesagt habe?

Vorbei!

Komm schon!

Ich kann dich fahren. Hast du gepackt?

Woher weißt du, dass ich fahre? - Ich sprach mit deiner Mutter.

Ihr sprecht miteinander? - Pack doch einfach, bitte.

Nein, danke, ich fahre Zug.

Josef, ich möchte mit dir reden.

Was gibt es? - Komm, bitte.

Das ist für dich.

Verpiss dich, ja.

Na ja, Eva hat doch einige Jahre bei uns gearbeitet.

Nehmt es an.

Hm?

Was soll der Schwachsinn? Danke.

Gern geschehen.

Wir sind doch Menschen, oder?

Gibt es bei dir Arbeit?

Ich kann Traktor fahren und mit Schweinen komme ich zurecht.

Die Schweine sind abgeschafft. Traktorfahrer habe ich genug.

Ich brauche wen für die IT. Da sieht es bei mir echt übel aus.

Nein, das nicht. - Ach bitte, Papa.

In so was bist du gut. Warum stellst du dich da so an?

Also IT.

Super, so machen wir das. Also bis morgen im Büro!

Ich würde dich gerne umarmen.

Ist das nötig?

Nein, ist nicht nötig. Was willst du jetzt studieren?

Weiß nicht.

Egal was, ich unterstütze dich. Tschüs.

Papa, warte auf mich.

Hier hast du ein Brot für die Fahrt. - Danke.

Üben wir weiter Mathe? - Gerne, klar.

*Der Automotor springt an.*

(alle) Tschüs!

(alle) Tschüs!

*Donner grollt.*

*sanfte Musik*

*sanfte Musik*

Du musst ziehen. Da geht es lang.

Jetzt kann ich nämlich auslegen. Ätsch!

Pass auf, die ist gut.

1, 2, 3, vorbei.

*sanfte Musik*

*Copyright Untertitel: MDR 2024*

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