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Original subtitles

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Telefonklingeln *

Ja, hallo?

Wer ist da? Was wollen Sie von mir?

Lassen Sie mich in Ruhe!

Du hast mich erschreckt. Du bist noch hier.

Lars, ich muss mit dir reden.

Da gibt es nichts mehr zu reden, Jenny.

Vertrau mir einfach, bitte. - Kann ich das denn noch?

Lars, ich will das so nicht mehr.

Bei allem, was wir durchgemacht haben.

Scheinbar reicht das nicht. Du schließt mich aus.

Ich dachte, wir ... Egal, mach, was du willst.

Jenny, ich mach das auch für uns.

Lass mich das auf Kurs bringen, dann wird sich alles ändern.

Weißt du noch, von innen nach außen.

Sag mir, wenn ich einen Fehler gemacht habe, ist es meine Schuld?

Nein! Wirklich nicht. Versprochen.

* Spannungsgeladene Musik *

Ich dachte, wir hätten alles geklärt.

* Spannungsgeladene Musik *

* Spannungsgeladene Musik *

* Spannungsgeladene Musik *

* Spannungsgeladene Musik *

Henk, es ist schon fertig.

* Spannungsgeladene Musik *

* Spannungsgeladene Musik *

* Spannungsgeladene Musik *

* Spannungsgeladene Musik *

* Spannungsgeladene Musik *

* Spannungsgeladene Musik *

Moin. - Moin.

Wo kommst du denn her? - Draußen.

Können wir.

Alles okay bei dir? - Klar.

Und bei dir? - Klar.

Gut.

Na dann, ist ja alles klar.

Natürlich ist das nicht Ihr Fehler. Das ist doch ...

Ja, aber passen Sie auf.

Sie unternehmen gar nichts und ich lasse mir was einfallen.

Ja? Okay, danke.

Hat sich die Bank schon gemeldet? - Nein.

Um viel Zeit haben wir nicht mehr.

Du zweifelst doch nicht daran, dass unser Weg der richtige ist.

Es ist der einzige.

Nur ein nachhaltiger Ansatz kann die Schifffahrt in die Zukunft führen.

Gut, in einer halben Stunde wissen wir das.

Gewerkschaft, Betriebsrat um 11. - Gut.

Wir brauchen noch einen Fahrer. - Das ist mein Mann.

Hey, du. Ja, Duda.

Kommst du mal?

Du versteckst dich also vor deinem Bankberater?

Oder vor einer Affäre, die du nicht mehr losmirst?

Genau, vor der Affäre mit meinem Bankberater.

Jetzt lass es einfach, okay?

Oder vor deiner Vermieterin?

Aha.

Was will sie? Bier untervermieten? - Nee, verkaufen.

An mich.

Was? War das doch toll? - Und jetzt will sie in Entscheidung.

Am liebsten gestern.

Ich dachte schon, ihr kommt nicht mehr.

Du kannst froh sein, dass Brokkost im Urlaub ist.

Sonst wär das gar nicht drin.

Das gleiche Geld du bringst für dich. - Hey, errein gut bei mir.

Moin.

Mein Tauchpater hat kurzfristig abgesagt. Ohne darf ich nicht.

Ich bereue die Frage jetzt schon.

Aber wieso ohne Sauerstoff tauchen, wenn es auch mitgeht?

Abneuen tauchen ist mehr Meditation.

Entspannung. Ganz bei sich sein.

Urängste überwinden.

Kommt der ewigen Ruhe wahrscheinlich am nächsten.

Nur, dass man immer wieder auftaucht.

In der Tiefsee vielleicht. - Irgendwo muss man ja anfangen.

* Musik *

Moin, Führerschein und Fahrzeugpapiere bitte.

Und ich fahre extra neben Straßen. - Junos?

Muss pünktlich am Bahnhof sein. Abholservice.

Die Papiere. - Echt jetzt? - Ja.

Hast du wieder einen neuen Job?

Ja, Herr Nitton hat mich übernommen.

Nachdem ihr meinen alten Boss eingebuchtet habt.

Erst mal als Springer, aber sogar besser bezahlt.

Echt jetzt ein Ticket? Dein Ernst?

Wir kommen doch nicht in der Probezeit.

Verkehrsregeln gibt es nicht erst seit letzter Woche.

Wie wärs mit einem Familien-Sabbat?

Wie wärs mit einem Dreistigkeits-Aufschlag?

Und ab sofort fahren wir?

Angepasst und vorsichtig. - Geht doch.

Gute Fahrt.

* Musik *

Ist das noch Vorbereitung oder Sauerstoffmangel?

Das ist echt eines seiner seltsamsten Hobbys.

* Er atmet schwer. *

* Musik *

* Musik *

Wie lange bleibt ihr denn da unten?

* Musik *

* Musik *

Der atmet nicht mehr.

Was ist denn los?

Ich hab gedacht, es ist Seelgras.

Die Haare der Art, die bewegt mich nicht mehr.

Bisher ist er tot hier unten.

Zur Entspannung empfehle ich Ihnen

ein non-stereodales Muskel-Relaxanz.

Das wirkt schnell und punktuierend.

Bevor Sie fragen, ist das ein wohlverdienter Erholungsurlaub?

Ja, aber ... - Das ist gar nicht für lange.

Das ist ein wohlverdienter Erholungsurlaub.

Und zurück. - Schönen Tag.

Wiedersehen. - Wiedersehen.

Syr, hi.

Tatort.

Was hab ich damit zu tun?

Ich bin aber nicht Inser.

Und sofort ist es auch ein bisschen schwierig.

Klar, Notfall. Sorry.

Rockhaus, was?

Urlaub. Echt jetzt?

Ja, bis gleich.

Cousins! Es geht über!

Morgen, Frau Kost.

Frau Eveling.

Sind die anderen auf da?

Die sind bei der Verkehrskontrolle auf dem Deichweg.

Zumindest laut Ihrem Dienstplan.

Was machen Sie hier? - Es ist doch Abdehntag.

Haben Sie hier nicht Urlaub? - Nein, ich hab keinen Urlaub.

Ich bin hier zu Hause.

Entschuldigung, aber ich bin externe Dienstleisterin,

nicht Ihre Angestellte.

Das stimmt. Entschuldigung.

Aber wenn Sie keinen Urlaub haben, waren Sie da nicht los.

Wohin? - Zum Leichen von den RMS.

Das machen die Kollegen.

Ich hab da volles Verzauern.

Nicht ein persönlicher Gegenstand.

Hast du denn schon was zur Todesursache?

Sorry, ich musste das genau mal untersuchen.

Aber hier ein stumpfes Schlagtrauma im Hinterkopf.

Keine offene Runde, aber mehr kann ich noch nicht sagen.

Aber hier ist doch noch eine Runde.

Ja, offen, aber nicht eingeblutet.

Das heißt, es ist ein Blut.

Ja, es ist ein Blut.

Ja, offen, aber nicht eingeblutet.

Das heißt, das Blut wurde entweder abgewaschen

oder die Wunde wurde im Postmord hinzugefügt?

Ja, der Todeszeitpunkt war vor 9-13 Stunden.

Und so lange lag er auch im Wasser. Ungefähr.

Das bedeutet, gestern Abend zwischen 8 und 0 Uhr.

Und nichts, womit wir ihn identifizieren könnten.

Und nichts, womit wir ihn identifizieren könnten.

Wie wär's denn mit nem Ausweis?

Im Wasser, sonst nix.

Lars Schäfer, Jahrgang '79, wohnt hier in Leer.

Kein Bargeld, keine Kredi kam.

Vielleicht 'nen Überfall beim Spazierengehen?

Fragt sich nur wo.

Die Leiche war festgeklemmt.

Vielleicht wurde sie von der Strömung hergetrieben.

Ja, kein Ehering, nur ein Abdruck.

Sprechen wir doch mal mit seiner Frau.

Das wird gut.

Ja.

Danke, Melanie.

Wolfgang.

Geht's dir? Ich nehm ihn jetzt erst mal mit.

Ein Profis Profi, totes Tod. Wer könnte besser 'ne Leiche finden?

Ähm, muss mal gucken, ob das geht.

Deswegen Sicherheit, Versicherungen und so.

Hier alleine. Müsste ja nicht an die große Glocke hängen.

Aber klar, ist ja praktisch, dass ich ihn gefunden hab.

Sonst hätte ich jetzt hier 'ne Leerfahrt gehabt.

Willst du dich nicht erst mal ein paar Tage freinehmen?

Urlaub? Von mir selbst, ne?

Ich nehm mich jetzt erst mal mit.

Guck mal, der Tod war Professor an 'ner Hochschule in Leer.

Moin, Herr Brokkost.

Sagen Sie, sind Sie nicht im... Nein.

Was haben Sie?

Wir haben eine männliche Leiche, 44, Lars Schäfer.

War Professor an 'ner Privathochschule "Oceano" hier in Leer.

Die Schnösel-Uni?

Ja, und es war eher kein Unfall.

Woher wollen Sie das wissen?

Naja, er hat zwei Schläge auf der Hand.

Und seine Wertsachen fehlen. Also alles bis auf seine Brieftasche.

So unüblich für so 'n Raubüberfall, oder?

Vielleicht sollte es aber auch nur nach 'nem Raubmutter aussehen.

Wie auch immer, Frau Harms ist dran. Wie Frau Harms?

Also, weil Insa ist ja tatsächlich im...

Frau Eslegl? Ja?

Sie machen das ausgezeichnet.

Würden Sie dann auch noch gerne die Angehörigen informieren?

Dankeschön.

Ist Herr jetzt im Urlaub oder nicht?

Ich kann mich nicht dran erinnern, dass er jemals im Urlaub war.

Ermordet?

Wer sollte denn meinen Mann ermorden?

Das wissen wir leider noch nicht, aber wir arbeiten dran, Frau Schäfer.

Das ist seine Grübelrute. Wenn ihn was beschäftigt, gehe ich dort spazieren.

Wer wusste davon? Jeder, der ihn kennt.

Und worüber könnte er gegrübelt haben?

Spielt vielleicht nicht so in Ihre Ehe?

Ich mache uns mal 'n Tee.

Ich weiß seit einer Woche, dass Lars eine Affäre hat.

Und wissen Sie auch mit wem?

Vermutlich jemand aus der Hochschule. Lars hat es mir zugegeben.

Ich hab ihn rausgeworfen.

Ist es meine Schuld?

Franzi, es ist nicht deine Schuld.

Hat der Mann irgendwelche Feinde?

Vielleicht an der Hochschule?

Er kommt mit allen klar. Er ist ein besonderer Dozent.

Er brennt für sein Fachgebiet.

Dann nehmen Sie die Ideale schon manchmal im Weg.

Die PHO ist exklusiv und teuer, ja.

Und Lars ist halt so.

Warum?

Wurde er gemobbt?

Oder gab es Streit wegen was Berufliches?

Die Arbeit hielt er von mir fern. Aus gutem Grund offenbar.

Wann haben Sie Ihren Mann das letzte Mal gesehen?

Ich weiß nicht.

Vorgestern kam er kurz ins Wohnzimmer.

Er wollte noch was holen.

Wir haben ihn damit alleine gelassen.

Wo waren Sie gestern nach 19 Uhr?

Hier. Den ganzen Abend.

Wir beide.

Gut.

Das war es dann auch erst mal.

Danke.

Wissen Sie zufällig, wo Ihr Mann zuletzt gewohnt hat?

Mein armes Kind.

Was machst du denn hier?

Ich freue mich auch, dich zu sehen.

Nein, Tom.

Bitte halten Sie mich auf dem Laufenden.

Und zwar zu jeder Zeit.

Die Werfteigentümer-Familie?

Wenn Sie noch was einfällt,

nennen Sie sich ein Beileid.

Danke.

Du weißt, es ist nicht ganz ohne?

Ja, ja.

Trommelfell, Risse, Taucher, Krankheit, Sinnesstörung.

Ohne Macht? Keine Sorge.

Mein Apnoe-Tauchen ist rein meditativ.

Da geht es nicht um Höchstleistung oder Tiefstleistung.

Wegen Tauchen.

Ich meinte eigentlich den Toten.

Ach so, ja, nee.

Leichen sind ja mein täglich Brot.

Moin. Moin. Moin.

Der Urlauber. Fehlt Ihnen noch was für einen Strandkorb?

Ja.

Sie waren am Fundort.

Ja, das ist richtig, aber nur weil Frau Scherzinger...

Fein. Sie haben die Leiche untersucht?

Ja, das ist richtig, aber ich wollte nicht...

Der Mann starb an einem Schädel Trauma.

Ja.

Das ist falsch.

Wie falsch? Dann klären Sie mich auf.

Das ist ein Stumpfes Schlagtrauma.

Das war die Ursache, weshalb er ins Wasser geriet.

Da hat er noch gelebt.

Was war in der Lunge? Er ist ertrunken.

Jetzt wird es schwierig.

Der Tote wurde in der Ems gefunden.

In seiner Lunge war Salzwasser 0,8 %.

Das ist in etwa die Salzkonzentration des Meeres

im Mündungsbereich.

Wie hat er in die Ems gekommen?

Das ist ein Gegenströmung, oder?

Sie melden sich bei mir,

wenn Sie neue Erkenntnisse haben.

Danke.

Hat er gerade Danke gesagt?

Entschuldigt mich einen Moment.

Brauchst du was?

Nein, danke.

Was hat die Polizei gesagt?

Mir geht es gut.

Danke für deine Nachfrage.

Sei nicht so kindisch.

Ich sehe doch, dass du da bist.

Hätte ich mich bei dir anmelden sollen.

Jedenfalls hast du dich nicht verändert.

Bist du glücklich mit deinem Unglück?

Das sagt ja die Richtige.

Nur wenn das Freiheit ist.

Tut mir leid.

Franziska bracht mich jetzt.

Du bist praktisch so ein toter Schwiegersohn.

Jetzt kannst du dir deine verlorene Tochter zurückholen.

* Musik *

* Musik *

Die Kollegen haben die Schwestern überprüft.

Katharina hat tatsächlich ein paar Jugenddelikte.

Ruhestörung, Diebstahl, Randalismus.

Bei deinen Eltern? Und Franziska?

Nichts.

Was das hier wohl kostet?

Unser Jahresgehalt an der Polizeischule.

Pro Semester.

Kein Wunder, dass nur ich hier rumlaufen kann.

Ich kann mich an meine Studienzeit noch erinnern.

Aber es ist nicht mein Job.

Wie kommst du mit der Situation zurecht?

Ich weiß, du warst mit Lars befreundet.

Ja, das ist schrecklich.

Das kommt etwas überraschend.

Aber ich wäre dir sehr dankbar, wenn du ihn vertreten könntest.

Selbstverständlich, das mache ich.

Gut.

Professorin Gabrielsen? - Ja.

Das ist mein Kollege Kassens, Polizeilehrer.

Wir haben es gerade erfahren, wir sind einfach geschockt.

Bitte setzen Sie sich.

Was können Sie uns über Herrn Schäfer sagen?

Nur das Beste.

Integra Mensch, Fachmann, sogar ein guter Pädagoge.

Er hat seit 5 Jahren bei uns unterrichtet im Fachbereich Maritimes.

Das ist mein wissenschaftlicher Mitarbeiter, Herr Wallin.

Wann haben Sie ihn zuletzt gesehen?

Gestern Morgen an seinem Büro.

Hatte er Freunde hier, Kollegen, Studierende?

Es gab mal Meinungsverschiedenheiten, das ist ja normal.

Wahrscheinlich nicht nur in der Wissenschaft, aber Feinde.

Sie sagten gerade, er war sogar ein guter Pädagoge.

Wie meinen Sie das?

Fachlich gesehen sind alle Kolleg*innen herausragend.

Aber manche verstecken sich auch ein bisschen hinter ihrem Wissen.

Und Schäfer war da anders? - Ja, absolut.

Idealistisch, charismatisch, bescheiden.

Sehr beliebt, was wahrscheinlich auch Vorurteile und Misstrauen

im Kollegium geschürt hat.

Gut, wir bräuchten eine Liste der Studierenden,

der Kollegen und seiner Projekte.

Die aktuelle Adresse, haben Sie die auch?

Ja, kümmerst du dich darum? - Ja, klar.

Termine absagen, Audimax blocken, Rundmail ohne Details.

Kommen Sie mit, ich zeig Ihnen alles.

Immerhin, getroffen haben wir uns jetzt schon mal.

Der Sekretariat hat meine Karte, falls Ihnen noch was einfällt.

Katharina ist bei ihr eingezogen? - Ja.

Sehe ich gegen mich? - Das hält wohl nie auf.

Und die Polizei wird uns sicher auch mal zufragen.

Ist mir zu. - Entschuldige, aber hier muss es auch irgendwie weitergehen.

Die Präsentation ist und bleibt das.

Ja.

Pies ist weg.

Du weißt doch ganz genau, was hier auf dem Spiel steht.

Marketing-Abteilung. Braucht auch eine Entscheidung.

Wir gehen online.

Was genau umfasst denn das Fachgebiet Maritimes?

Grundlagen der Ozeanografie, ökologisch nachhaltige Konstruktion

von Seefahrzeugen und vieles mehr.

Die PHO bietet eben diese einzigartige Verbindung

zwischen Theorie und Praxis. - Wenn man es sich leisten kann.

Ja, natürlich. Dafür bieten wir unseren Studierenden

eine exklusive Zukunft auf dem internationalen Markt.

Und der Kollege in Ihrem Büro? - Professor Halvorsen aus Oslo.

Schäfer hat ihn als Gastdozent gewinnen können.

Und das alles finanzieren Sie über Sponsoren und Studiengebühren?

Leider nicht. Dazu kommen Spenden, Lizenzeinnahmen aus Patentrechten

und natürlich die Synergieeffekte durch die Zusammenarbeit

mit Industrie und Wirtschaft.

* Spannungsvolle Musik *

Jetzt ist es wohl offiziell.

Okay, die Blogger wieder natürlich.

Gut, bevor es hier zu Spekulationen kommt,

wir werden Sie gleich informieren im Audimax.

Professor Halvorsen wird die Vorlesung erst mal übernehmen.

Vielen Dank. - Entschuldigung.

Ich muss da dran gehen. Alles Weitere erklärt Ihnen Herr Wallin.

Ja? - Sie haben noch Fragen?

Ja. - Ja. Mein Kollege übernimmt das.

Ich befrage mal die Studenten, ja?

Bitte. - Also...

Was können Sie uns denn über Schäfer sagen aus Studenten-Sicht?

Am besten Sie fragen Jenny Pfeiffer, seine Assistentin.

Die beiden waren quasi unzertrennlich.

Wie nahe stammen die beiden sich denn?

Na ja, es gab Gerüchte.

Die Affäre? - Vielleicht wollte man ihm auch nur was anhängen.

Hm. Gut.

Gut, können wir? - Ja.

Können wir dann noch sein Büro sehen? - Ja klar.

* Spannungsvolle Musik *

Professor Halvorsen? - Jonas, hi. Komm rein.

Moin. - Moin.

Moin. - Moin.

Martin, wenn Sie wollen. - Er ist lügig.

In Norwegen gibt es kein Sie.

Suchst du was Bestimmtes, Martin? - Nein.

Oder ja, ich übernehme den Unterricht von Lars.

Und ich brauche seine Unterlagen.

Das Büro ist Gegenstand einer Mordermittlung.

Ach, das wusste ich nicht. Entschuldigung.

Kannten Sie Professor Schäfer gut? - Er war ein guter Freund.

Und einer der besten auf unserem Fachgebiet.

Wir arbeiten seit Jahren immer wieder

an internationalen Projekten zusammen.

Woran zuletzt? - Ein Umweltprojekt

zur Beseitigung von Kleinstpartikeln in Schiffsabgasen.

Wenn man so will,

ein Upgrade des Filtersystems.

Ist dir sonst irgendwas aufgefallen?

Vielleicht das, was fehlt?

Ein paar Akten, sein Laptop.

Entschuldigt, Ruth braucht meine Hilfe.

Professor Gabrielsen?

Der Laptop, was war das für ein Gerät?

Ein Roughbook für den Autoeinsatz.

Okay, danke.

Können die Spur sich gleich hier weitermachen.

* Musik *

* Glockenläuten *

Puh.

Moin. - Moin.

Was kann ich für Sie tun?

Der Mann meiner Schwester ist unerwartet verstorben.

Mein herzliches Beileid.

Die Polizei hat gesagt, ein lokaler Unternehmer hat ihn gefunden.

Das sind Sie? Sie haben ihn gefunden, oder?

Zufällig.

Wenn es Ihnen lieber ist,

dass jemand anders die Bestattung übernimmt.

Konnte man sehen, ob er leiden musste?

Wie sah er aus, mein Mann?

Friedlich.

Als würde er schlafen. Ganz friedlich.

Ich will, dass Sie die Beisetzung ausrichten.

Alles weitere klären wir dann bei uns hier.

Ich kann nur sehen.

Tut mir leid.

Meine Schwester, also wir alle, sind ziemlich durch den Wind.

Ich weiß.

Der Tod ist ja mein Leben.

Ja, danke.

Wiedersehen. - Wiedersehen.

Ein ganz schöner Aufwand für so ein paar Minipartikel, oder?

Wenn die Schiffe danach sauberer sind,

ist doch jeder kleinste Schritt ein wichtiger Schritt.

Es geht doch nichts über den guten alten Dieselgeruch.

Syah?

Ähm, Frau Ösligülen?

Geh du doch schon mal vor, ich komme gleich nach.

Ist dir noch was eingefallen?

Hier, das ist die Adresse von Professor Schäfer.

Von seiner Assistentin Jenny liegen komischerweise keine vor.

Okay, danke.

Und hier, das ist meine Adresse.

Falls Ihnen noch was einfällt.

Frau Polizistin?

Oberkommissarin.

Polizei-Oberkommissarin.

Für nach dem Mordermittlung.

Wäre wohl sonst uncool, oder?

Ja.

Wär uncool.

Ich hab die Adresse.

Übrigens, unser Toter wurde nicht erschlagen,

er ist ertrunken in der Emsenbelau.

Wie ist er dann stromaufwärts gelangt?

Würde unser Olauber auch gern wissen.

Es hilft Dinge anzugehen, statt vor ihnen wegzulaufen, Henk.

Darauf, was mir schneller ist, ne?

Ja, ich warte auf die Handyortung.

Ja, Lars Schäfer, leer.

Ja, ich warte ja schon eine ganze Weile, aber...

Moin.

Haben Sie was vergessen?

Eine Rechnung?

Nee, einen Perspektivwechsel.

Bitte was? Wozu brauchen Sie das?

Wozu brauchen Sie das?

Ja, hier Brokkost.

Ach so, ja, macht nichts.

Ja, ich ruf später noch mal an.

Ja, wir waren... Wo waren wir?

Sie sind im Dienst, obwohl Sie Urlaub haben.

Ich hab keinen Urlaub.

Was veranlasst unsere relativ Spezialistin hier,

um Schläge zu verteilen?

Warum sind Sie hier? Warum sind Sie nicht in den Bergen

geblieben?

Ich weiß, was dir helfen würde, mal durchzulüften.

Das ist wirklich nur für den Fall.

Und bevor Sie mich noch rausschmeißen.

Weiß ich sehr früh, Achter.

Hört den Vögeln zugucken beim...

Nee, komm.

Hört.

Hört.

Hört.

Hört.

Hört.

Hört.

Hört.

Hört.

Hört.

Hört.

Hört.

Hört.

Moin. - Ja, natürlich. Die Ordnung.

Ich höre.

Danke.

Herr Prokost, alles okay?

Wieso fragt mich das heute jeder?

Schäfer's Handy und Laptop

waren zuletzt in der Hochschule eingelaut.

Und zwar vor dem vermuteten Todeszeitpunkt.

Wahrscheinlich wollten Sie mir auch gerade sagen,

dass Schäfer eine Affäre hatte.

Mit wem?

Vielleicht mit seiner Assistentin, Jenny Pfeiffer.

Die Frau vermutet, dass es jemand von der Hochschule ist.

Die hatten Alibi. Sie war zu Hause mit ihrer Schwester.

Das haben wir überprüft.

Und die Schwestern geben sich gegenseitig das Alibi?

Was mit der Affäre?

Wieso sollte die ihn umbringen?

Es fehlen Daten von Schäfer, mit denen die PHO ganz gut verdienen.

Patente und so.

Vielleicht wollte Schäfer selbst die Daten verkaufen.

Die Übergabe scheitert, dann lässt man es wie ein Raubmord aussehen.

Aber wieso sollte ihn jemand im Bündungsbereich der Ems

ertrinken lassen und ihn dann stromaufwärts ablegen?

Vielleicht, um uns vom Tatort abzulenken?

Ich kümmere mich um die Nethums- und die Raubmordtheorie.

Sie befragen Jenny Pfeiffer.

Richtig. Besorgen Sie mir bitte die Adresse von dem ...

Schäfer.

Sehr gut, sehr gut. Also fahren Sie dahin.

Sie machen das. Sehr gut.

* Musik *

* Musik *

Warte mal, ich glaube, das da hinten ist er.

Warte mal, ich glaube, das da hinten ist er.

Ja, das ist er.

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

Scheiße.

* Musik *

Nur leer im Fall für die Spurse.

Ja.

Was hat er hier gesucht?

Das Laptop?

Und wer wusste davon, dass Schäfer hier wohnt?

Jeder, der in der Hochschule Zugang zu den Daten hatte.

Oder jemand, der ihm nahe stand.

* Musik *

* Musik *

Eveling?

Frau Eveling.

Ich weiß, Ihr Job sind natürlich Daten und Technik.

Ich weiß, Ihr Job sind natürlich Daten und Technik.

Es gibt natürlich auch gelegentlich Schnittmengen zu unserer Ermittlungsarbeit.

Es gibt natürlich auch gelegentlich Schnittmengen zu unserer Ermittlungsarbeit.

Sie könnten auch einfach zum Punkt kommen, Herr Prokost.

Ich mache Ihnen einen Vorschlag.

Ihr Vogeldingster.

Ja, ich mache es.

Gegen 2, 3 dienstliche Gegenleistungen.

Gegen 2, 3 dienstliche Gegenleistungen.

Also bezahlt natürlich.

* Musik *

Moin. - Moin.

Stichwort Beruhigungsmittel.

Was wirkt denn da schneller und nachhaltiger als das übliche Zeug?

Was wirkt denn da schneller und nachhaltiger als das übliche Zeug?

Darf ich fragen wofür? - Schweigepflicht.

Eine traumatisierte Angehörige einer Kundin

hat mich vertrauensvoll um Rat gebeten.

Dann sollte sie an der Ursache arbeiten, bevor sie zu Medikamenten greift.

Dann sollte sie an der Ursache arbeiten, bevor sie zu Medikamenten greift.

Und wenn sie das schon versucht hätte?

Dann müsste ich die Art ihres Traumas kennen.

Es könnte sein, dass ihr ein eigentlich völlig normaler beruflicher Umstand

Es könnte sein, dass ihr ein eigentlich völlig normaler beruflicher Umstand

nähergeht, als er eigentlich sollte.

Jetzt fragt sie sich möglicherweise, wie das passieren konnte.

So scheint es zu sein, möglicherweise.

Möglicherweise hatte sie vielleicht ihre Rüstung nicht an.

Ihre? - Berufsbekleidung. Warum trage ich hier diesen Kittel?

Ihre? - Berufsbekleidung. Warum trage ich hier diesen Kittel?

Tradition. Schutz vor Schmutz, Professionalität.

Und? Psychologie.

Und? Psychologie. Wenn ich den Kittel anhab, dann bin ich ein Profi.

Dann kann ich Menschen helfen, ohne das alles direkt an mich ranlassen zu müssen.

Dann kann ich Menschen helfen, ohne das alles direkt an mich ranlassen zu müssen.

Das ist wie bei dir mit deinem Anzug.

Die nicht beim Tauchen natürlich nicht.

Also welche Lösung empfiehlt der Profi?

Also welche Lösung empfiehlt der Profi?

Was ist das? Soll ich bis dahin zählen?

Was ist das? Soll ich bis dahin zählen?

Das ist eine Telefonnummer. Du sollst sie anrufen.

Ich hatte eigentlich an etwas Stärkeres gedacht.

Ich kann deine Kundin an ihren Ängsten arbeiten.

Ich will jetzt eher ausrichten.

Ich will jetzt eher ausrichten.

Viel Erfolg, Wolfgang. - Danke, Melanie.

Jenny? Kannst du hier kurz weitermachen?

Moin, Jonas. - Hey, Moin.

Keine Absicht. Ich bin spät dran.

Alles okay. Ich soll die Nettungs in die Stadt fahren und tanken,

bevor ein Besuch von der Hochschule kommt.

Du studierst an der PRO? Dann kennst du ja wahrscheinlich auch.

Ist das ein Problem? - Nein, willst du mich verarschen?

Das ist der Hammer. Du hast echt was drauf.

Dann ist es cool, wenn du es für dich behalten würdest, okay?

Ja, klar. - Auch, dass ich hier arbeite.

Alles klar. Solidarität mit der Arbeiterklasse. Ist nice.

Danke.

Danke.

Rich Kids sieht das hier ja mal sogar nicht aus.

Na ja, wer weiß. Vielleicht hat sie Stress mit ihren Eltern.

Oder sie will es halt alleine schaffen.

Der Laden gehört in den Nettungs.

Eine billige Wohnung für Werf-Mitarbeiter, oder was?

Dann weiß ich vielleicht, wo wir Danny finden.

Komm.

Ja, Herr Brockhorst, Polizei Lea.

Ich hätte gern einen Termin.

Oh, ich glaube, das hat sich gerade erledigt. Danke schön.

Guten Tag. - Guten Tag.

Herr und Frau Nittum. Ich wollte gerade einen Termin.

Mein Beileid.

Ihre Mordermittlung. Wo stehen wir da gerade?

Gibt es schon einen Verdacht?

Franziska, unsere Tochter für Sie, bricht gerade eine Welt zusammen.

Vielleicht können wir irgendwas tun. - Nehmen wir doch erst mal Platz.

Ein paar Fragen hätte ich schon noch.

Herr Schäfer war Ihr Schwiegersohn? - Genau.

Dieser Vorfall kommt wirklich zu Unzeit.

Wir stehen kurz vor der Präsentation einer bahnrechnenden Abgastechnik,

die wir in jahrelanger Entwicklung jetzt endlich zur Marktreife geführt haben.

Massive Investitionen in die Zukunft mit der PHO.

Ich darf sagen, wir sind einer der Hauptsponsoren.

Ja.

Und wer war da dann der Entwicklung beteiligt?

Herr Halverson. - Und Lars Schäfer.

Okay. Gab es da Schwierigkeiten mit dem Projekt?

Es gibt kein Projekt, bei dem es keine gibt.

Aber Öl-Neun nichts Besonderes.

Wie war Ihr persönliches Verhältnis zu Herrn Schäfer?

Franziska liebte Ihren Mann.

Wir lieben unsere Tochter.

Spannungen. Schauen Sie, unsere Familie ist seit 4 Generationen

tief in Leer verwurzelt.

Lars interessierte weder die Werft noch unsere Verantwortung

in dieser Stadt gegenüber. Und den Menschen.

Und unsere Familie. Unser Verhältnis war eher distanziert.

Aber das ist vielleicht das einzig Gute an Tragöien,

dass Sie Familien wieder zusammenbringen.

Gut, mit anderen Worten, Sie haben bis jetzt noch gar nichts.

Ich habe ja doch gesagt, er hätte sich gemeldet.

Das tun Sie, nicht wahr?

Ja, natürlich.

Dann nochmals, danke. Eine Frage hätte ich noch.

Würden Sie Ihrem Schwiegersohn zutrauen,

dass er Forschungsgeheimnisse verkauft hat?

Ehrlich gesagt, es gibt nichts, was wir unserem Schwiegersohn

nicht zugetraut hätten.

Und wo waren Sie gestern Abend nach 19 Uhr?

Geschichtsverein. Vorstandssitzung.

Unternehmerverband. Im Rathaus.

Nochmals, danke. Vielen Dank.

Hammer, die Kiste schluckt mal eben eine halbe Monatsmiete.

Jenny?

Ach, Nene.

Echt jetzt? Wohin? Schick, schick.

Erst ein Ticket und jetzt ein Besuch in Uniform?

Wollt ihr, dass ich meinen Job direkt wieder verliere?

Es geht ausnahmsweise mal nicht um dich, Bruder Herz.

Wir suchen eine Jenny Pfeiffer, kennst du die?

Ja, ich such die auch.

Normalerweise stellt sich die Stempel nur nach ihr.

Ist wohl in der Pause.

Was wollt ihr von ihr?

Nur mit ihr reden?

Was genau arbeitet sie hier eigentlich?

Was weiß ich, abkleben, schleifen, ausbessern.

Hast du sie vielleicht mal mit einem Freund gesehen?

Wir sind älter als ich. Ich weiß nicht mal, wo sie wohnt.

Ist privat nicht sehr gesprächig.

Mehr weiß ich wirklich nicht, Leute.

Und ich war euch jetzt sehr dankbar, wenn ich einfach meinen Job machen kann, ja?

Bitte. Danke.

Gut, sich endlich mal zu treffen, Frau Pfeiffer.

Wir hatten da ein paar Fragen zu ihrem Professor Schäfer.

Ja, aber bitte nicht hier, okay?

Kommen Sie.

Ich hab nichts mit dem Mord zu tun.

Wozu dann dieses Versteckspiel?

Hatten Sie die Affäre mit Ihnen?

Was? Nein. Muss ich das hier überhaupt?

Wir müssen gar nichts, aber dann werden wir Sie vorladen.

Immerhin waren Sie Schäfers Assistentin.

Sagen Sie, haben Sie finanzielle Probleme?

Woher wissen Sie das?

Ein Job in der Knochenmühle, ein Zimmer an der Bruchbude und ein Studium an der Bonzenuni.

Wie passt das zusammen?

Ich komme aus einer Arbeiterfamilie, so wie alle hier.

Und Sie und Schäfer standen sich nahe?

Irgendwie sah er sich selbst in mir, auch wenn das so nicht ganz stimmt.

Wie meinen Sie das?

Er wollte das System von innen gerechter machen,

sich anpassen, nach den Regeln spielen.

Irgendwie war er gestresst in letzter Zeit.

Zurückgezogen, hat mich auf Distanz gehalten.

Sogar mit Professor Halverson hat er sich angelegt,

obwohl die total gut befreundet waren.

Wo waren Sie gestern Abend?

Zu Hause, lernen.

Ja.

Mittagspause am Leichenfundort.

Ah.

Brauchen Sie Hilfe?

Sie sind doch im Lerner Unternehmerverband.

War ja gestern Abend Sitzung?

Da war der Sitzung, ja.

Henning nicht dumm, war der da?

Der war da, aber nicht lange, nur bis halb sieben oder so.

Viel länger war ich nämlich auch nicht da und der ist definitiv vor mir gegangen.

Ah.

Haben Sie mal überlegt, von hier wegzugehen?

Hühnersuppe, selbst gemacht.

Auch wenn du keinen Hunger hast, musst du jetzt was essen.

Danke, Mama, das ist lieb von dir.

Spar dir den Kommentar.

Ich habe nichts gesagt.

Vielleicht geht es einmal im Leben nicht mehr um dich.

Gings das denn jemals?

Deine Schwester hat gerade ihren Mann verloren.

Und ja, es ist einiges schief gelaufen zwischen uns.

Immer schon.

Und ich war sicher nicht immer die Mutter, die ich gern gewesen wäre.

Aber könnten wir vielleicht aus diesem Alptraum

irgendwas Gutes ziehen?

Und dafür sorgen, dass wir nicht alles verlieren?

Gib mir ein bisschen Zeit, ja?

Natürlich.

Natürlich, mein Schatz.

Es tut mir leid, Kathi.

Alles.

Und falls du jemals wieder...

Meine Tür steht immer offen für dich.

Was ist das jetzt? Ich habe noch zu tun.

Versteckt sie sich etwa, Frau Halvorsen?

Warum?

Die Werft arbeitet doch mit der Hochschule zusammen.

Das lief alles über Lars.

Was könnt ihr ihr wollen?

Ich weiß nur, dass ich aufliege, wenn er mich sieht.

Trauer grenze direkt an den Bestärter

und um den Rest kümmert sich der Vorstand.

Herr Nitton, was kann ich für Sie tun?

Sie wissen doch, was auf dem Spiel steht.

Sie wissen auch, was passiert, wenn meine Werft untergeht,

nur weil Sie Ihren verdammten Laden hier nicht im Griff haben.

Sie brauchen mir nichts zu drohen. Ich bin mir über den Ernst der Lage im Klang.

Wo sind denn diese Daten?

Warum wird hier nicht jeder einzelne Stein umgedreht?

Weil wir hier eine Mordermittlung haben. Was soll ich denn machen?

Wir sind alle entsetzt über den Tod Ihres Schwiegersohns.

Das ist für Sie und Ihre Familie eine furchtbare Tragödie.

Wir haben auch sehr viel zu verlieren und wir arbeiten dran.

Rund um die Uhr. - Lassen Sie sich was einfallen.

Oder ich sorge dafür, dass die ganze Scheiße genau vor Ihrer Tür landet.

Prof. Halvorsen in mein Büro. Jetzt sofort.

Also, Junus sagt, er hat Halvorsen am Morgen des Leichenfronts abgeholt.

Halvorsen ist also erst nach dem Mordelehrer angekommen.

Wenigstens einen, den man als Täter ausschrieb.

Die Netums waren beide auf öffentlichen Veranstaltungen.

Aber keiner hat die den ganzen Abend gesehen.

Was ist denn mit dieser Jenny Pfeiffer?

Die war zu Hause und hat gelernt. Die Überprüfung läuft noch.

Sonst noch was?

Die Pfeiffer meinte, der Chef hatte einen Streit mit Halvorsen gehabt.

Was wohl ungewöhnlich war. Die beiden waren befreundet.

Warum ging es bei der Technik eigentlich jetzt genau?

Ganz genau. Wer sieht das auch nicht?

Das ist ja eine zusätzliche Abgasreinigung bei Schussmotoren.

Scheint jedenfalls wichtig für die Werft zu sein.

Gamechanger, technische Revolution, neues Level der Umweltverträglichkeit.

Die hängen sich ganz schön aus dem Fenster raus, was?

Na ja, da waren die Bilanzen in den letzten Jahren auch so übel.

Da würde ich auch jeden Pups als Sensation verkaufen.

Sie kümmern sich darum? - Mhm.

Ich will wissen, was dieser Gamechanger ist.

Ah.

Und keinfach Chinesisch. Bitte.

Bitte?

Immer noch? Wie kann das sein?

Wir haben alles gecheckt. Mehrfach.

Dann noch mal.

Die verdammte Abweichung.

Probleme? - Eine Anomalie in Versuchsergebnissen.

Ihr habt noch Fragen. - Ja.

Wie war dein Verhältnis zu Ola Schilfe?

Wir waren gute Freunde, auch lange bevor wir zusammen gearbeitet haben.

Und trotzdem hatten Sie letzte Woche Streit.

Worum genau ging es da? - Das rein wissenschaftlich.

Wir haben das am Telefon geklärt.

Eine Woche später bist du hier. - Ja.

Und warum? - Für das Projekt Tendlicht.

Ich soll bei der Präsentation in der Werft dabei sein.

Was auch für mich neu ist.

Beruflichen Erfolg auf diese Weise zu schauen,

das machen wir nicht in Norwegen.

Stehe ich unter Verdacht?

Was ist das Neue an dieser Abgasbehandlung?

Es gibt ja schon Dieselfilter.

Das ist ein kleines Partikel Passier.

Unsere Lösung nicht, auch nicht bei extremer Strömung.

Sie ist günstig und benötigt keine neuen Infrastrukturen.

Und die Patentrechte hätten Mittelmoni Hochschule.

Wenn ihr mich entschuldigt,

ich habe noch einen Termin außerhalb.

Natürlich.

Scheiße.

Wir versuchen ein Versuchsergebnis aus dem Abgasprojekt zu bestätigen.

Aber es kommen immer falsche Strömungsdaten raus.

Eine Abweichung reicht, um alle Versuchsdaten anzuzweifeln.

Lars hat den Versuch durchgeführt,

aber den Nachweis nicht in die Datenbank eingepflegt.

Warum nicht? - Keine Ahnung.

Sorry, ich muss.

Wo ist dieser verdammte Laptop?

Er versucht ihn zu ordnen, erfolglos.

Die Nutzung der Geräte ist beruflich und auf den Campus beschränkt.

Normalerweise.

Das heißt, Schäfer hat seinen Laptop auch privat genutzt?

Er tat mir leid nach der Trennung.

Dann habe ich mein Okay gegeben, dass er den Laptop abends mit nach Hause nehmen durfte.

Könnte er halber sein unterschlagen haben?

Der Laptop fehlt ja ungefähr seit seiner Ankunft vor zwei Tagen.

Vor drei Tagen. - Was?

Ein Tag vor dem Mord? Sind Sie sicher?

Wir haben seinen Flug storniert und er wollte auf eigene Kosten früher anreisen.

Okay.

Gut, danke. Wir melden uns dann.

Halbwüssen hat er also die Möglichkeit Schäfer zu ermorden.

Und je nachdem, was auf dem Laptop ist, vielleicht auch ein Motiv.

Aber Junus hat ihn doch gestern erst am Bahnhof abgeholt.

Also einen Tag nach dem Mord.

Okay.

Ja, in Ordnung. Danke.

Okay, also Brokkos klärt, dass er jetzt, was Halverson vor seiner Abholung hier gemacht hat.

Das ist ja ein Urlaub, ne?

Ja.

Sag mal, ist das nicht Wolfgang?

Lass mich mal hier raus, bitte.

Grüße von mir. Ich mach mal mit da.

Okay, bis dann. - Bis dann.

Wie wird die Bilder nicht los?

Sein Gesicht. Sobald ich die Augen zumache, das Wasser.

Ich kriege Herzrasen, Atemnot.

Ich weiß nicht, ob ich da jemals wieder rein kann.

Wolfgang, du musst da nicht alleine durch.

Vielleicht brauchst du Hilfe.

Vielleicht auch professionelle Hilfe.

Ich war schon in der Apotheke bei Melanie, wenn du das meinst.

Ja, nicht ganz.

Du bist doch sonst auch Expertin für "Ich schaff das schon alleine".

Nur weil ich das so mache, ist es ja nicht das Richtige.

Außerdem immer so alleine ist auf Dauer auch ganz schön langweilig.

Aha.

Ja, und zu zweit, ach, ich weiß nicht.

Dieses ganze Kennenlernen, Ausgehen, Abchecken.

Und am Ende passt es dann doch nicht.

Ja.

Du hast Angst, enttäuscht zu werden.

Ja, und du hast Angst, zu sehen.

Hey.

Und, hat er sich wieder eingekriegt?

Wo fahren wir hin?

Söha, überleg doch mal.

Der Streit zwischen Schäfer und Halverson.

Angenommen, es ging dabei um diesen Versuch, den Schäfer nicht eingepflegt hat.

Irgendetwas stimmt doch damit nicht.

Hätten die beiden alles geklärt, wie er behauptet,

hätte Schäfer die Daten freigeben können.

Aber er behält sie auf seinem Laptop.

Du meinst, er hat ihn hier versteckt.

Seine Frau meinte doch, er hätte kurz vor seinem Tod noch was abgeholt.

Wenn Sie uns sagen, was Sie suchen, könnten wir helfen.

Ja, wir suchen nach seinem Dienstlaptop.

Eigentlich nur für die Arbeit auf dem Campus bestimmt.

Moment, Sie sagen Dienstlaptop und suchen hier?

Das heißt, er hat ihn auch privat genutzt?

Und der Laptop ist jetzt ein Schlüssel zu was?

Nein.

Sorry.

Franzi, ich glaube, du verrennst dich da gerade.

Sie wissen doch irgendwas, jetzt sagen Sie was.

Frau Schäfer, wir können zum jetzigen Zeitpunkt noch gar nichts ausschließen, okay?

Was ist das?

Sagen Sie es mir.

Nein, noch nur gesehen.

Und dann noch in dem alten Ding.

Darf ich?

Sie wollten mich sprechen?

Setz dich.

Es geht um Lars.

Okay.

Die Daten seiner letzten Versuchsreihe, wo sind die?

In seinen Akten und seinem Laptop nehme ich an.

Das wissen wir, aber wo sind Akten und Laptop?

Ich habe sie bestimmt nicht.

Wenn jemand alles über seine Arbeit weiß, dann doch bestimmt Sie.

Ja, aber das hat er mir nicht gesagt.

Wirklich nicht.

Wenn Sie es erfahren, dann kommen Sie damit zu uns, und zwar nur zu uns.

Haben wir uns verstanden?

Sie wollen doch bald Ihren Abschluss machen, oder?

Natürlich, Frau Professorin.

Und du wiederholst den Versuch.

Ihr seid doch die Experten.

Woher kommt denn diese verdammte Anomalie?

Der Laptop war nicht da.

Die Spur sich dreht aber noch mal alles auf links.

Und was steht da jetzt?

Ist das ein Mordmotiv?

Nein, das ist eine Menge Fachchinesisch.

Genau das, was Sie nicht wollten.

Aber vielleicht ist da ein Hinweis drin, wir brauchen eine Übersetzung.

Ja, aber nicht von Professor Halverson.

Die Kollegen aus Hamburg haben ein Video von ihm.

Vor drei Tagen, nach dem Flug von Oslo.

Hamburg leer, knapp drei Stunden.

Und jetzt kommt es noch besser.

Das Geld hat er nicht selbst bezahlt, sondern die Werft.

Der Taxifahrer hat ihn direkt vom Flughafen zu Schusthorn rein gefahren.

Die Bank, Hauptfinanziell der Werft.

Was wollte er da?

Offiziell, dänische Auskünfte.

Vielleicht sollte der Bank erklären, wann Nettum mit der neuen Erfindung Geld machen kann.

Ja, oder überhaupt. Das ist Lobbyarbeit.

Das hat mit wissenschaftlicher Arbeit gar nichts mehr zu tun.

Nettum hat Schwierigkeiten bei dem Projekt, das hat er selbst zugegeben.

Wir müssen wissen, was da drin steht.

Wenn jemand Schäfers Notizen lesen kann, dann noch wahrscheinlich seine Assistentin, oder?

Ja.

Reden Sie doch mal mit der, hm?

Machen wir.

Noch immer nichts in Sachen Anomalie?

Professor Halvorsen ist kurz vorm Durchdrehen.

Die Präsentation ist am Montag. Wenn wir sie bis dahin nicht haben...

Das hier haben wir bei Schäfer gefunden.

Können Sie uns sagen, was da steht?

Jetzt muss ich mir in Ruhe ansehen.

Geht es heute Abend? Ich muss gleich arbeiten.

Und ich bin froh, wenn ich hier wegkomme.

Na klar, bis dann.

Seit wann gibt es denn eigentlich die Anomalie?

Seit etwa drei Tagen.

Also dein Schäfer ist tot.

Könnten Sie uns das Becken noch mal zeigen?

Wir können hier jeden Ozean der Welt simulieren.

Strömungen, Wasserzusammensetzung, Temperaturen, Wellengang.

Nicht schlecht.

Sie sagten "Ozean", das heißt, das ist Salzwasser.

Wie wir es brauchen. Wir fahren hier alle Versuche unter Realbedingungen.

Hier geht es um Strömungsverhältnisse in Binnenmeeren oder Bereichen mit vermindertem Salzgehalt.

Wie in Mündungsbereichen vom Flüssen?

Zum Beispiel.

Salzgehalt etwa 0,8%?

Sogar ziemlich genau.

Oder das Wassernachschiff, was tot gewechselt?

Nein.

Stellen Sie das Ding aber.

Und keiner rührt hier irgendwas an!

Charakteristisch für den Steinschmetzer ist die Schwarz-Weiß-Färbung des Schwanzes.

Im Flug sieht man ein schwarzes Tee.

Da! Gesehen?

Das wissen Sie jetzt woher?

Mein Opa war Hobby-Ornithologe auf Langeoog.

Dacht's, ich komm aus Hamburg?

Ja, da hat er gewohnt. Hab die Sommerferien oft bei ihm verbracht.

Ich seh noch Vogelscheiße.

Das ist kein Dreck. Das ist ein wichtiges Naturreservat.

Es gibt kaum auch solche Vogelschutzgebiete.

Die Industrie hat das alles kaputt gemacht.

Wollen wir die Sache nicht einfach abkürzen?

Sie sagen mir, was Sie sagen wollen.

Ich tue Sie als wäre ich überrascht, wenn Sie sagen, was ich hier erwarte.

Theoretisch steht den Vögeln die ganze Welt offen.

Aber ausgerechnet hier und nur hier tun Sie das,

wofür die Natur Sie geschaffen hat.

Wovon reden Sie eigentlich?

Von mir und von allen anderen hier.

Ich hab da keine große Weisheit für Sie.

Ich glaube nur, jeder Mensch braucht einen Ort,

an dem er wirklich gut sein kann.

Und es wäre schade, wenn man den als Gefängnis betrachtet.

Weil er uns etwas gibt. Ein Lebensinhalt.

Und dann brauchen Sie auch keinen Urlaub mehr zu verschenken,

weil Sie Angst haben vor einer leeren Wohnung.

Das wars eigentlich auch schon.

Alles eine Frage des Blickwinkels.

Und war es das, was Sie erwartet haben?

Nein.

* Musik *

Moin, Henk. - Melanie, hast du schon was?

Es kommt ein bisschen drauf an, ob ich es raten oder wissen soll.

Zweiteres? - Ja, warte.

Ja, stimmt. Salzgehalt 0,8%.

Und die Reste nicht als Zusammensetzung?

Exakt wie in der Probe aus der Lunge des Opfers.

Das Becken ist ertaut ohne.

Tja. - Jenny?

Wieso ist unten nicht vorlackiert?

Jenny! Jenny?

Fuck. Der Laptop im Becken.

Na klar. - Was für ein Becken?

Ich hab's nachgerechnet. Ich weiß jetzt, was die Anomalie ist.

Was? Jenny! Das Boot!

Wie stellen Sie sich das jetzt vor?

Also das ganze Labor als Tatort?

Was bedeutet das denn jetzt?

Wir sind schon im Rückstand wegen der Anomalie.

Das ist eine Präsentation. - Je schneller Sie uns arbeiten lassen,

desto schneller sind wir auch fertig.

Wer hatte denn zum Tatzeitpunkt Zugang zum Labor?

Alle. Alle Beteiligten am NITUM-Projekt.

Und Sie haben hier keine Videoüberwachung?

Nee, das ist alles vertraulich, aber kein Rundmission.

Kommst du mal? - Entschuldigen Sie bitte.

Bitte.

Guck dir das hier mal an.

Das heißt, die Anomalie nach der Halvorsen die ganze Zeit sucht,

ist vielleicht der Laptop.

Und das bedeutet, er ist im Versuchsbecken versteckt.

Was hat er dich verpackt in der Ausbruchtau?

Von wem ist denn die Nachricht? - Wahrscheinlich von Jenny.

Und sie hat die Skizze entschüssigt.

Ich geb Brocke aus Bescheid.

Wenn dort unten ein Fremdkörper ist, stimmt es.

Wenn ich ihn rausrechne, stimmen die Daten wieder.

Und das mussten erst 2 Polizisten rausfinden, ja?

Wie lange dauert es denn, das Wasser abzulassen?

24 Stunden.

Ja, und noch weitere 72, um es wiederzufüllen

und alles neu zu kalibrieren.

Gut, danke.

Und jetzt muss ich Sie leider bitten, den Tattoo zu verlassen.

Gut, wenn Sie noch was brauchen, wissen Sie ja, wo Sie mich finden.

Ja. - Soll ich nicht lieber hierbleiben?

Falls Sie Hilfe benötigt? - Nein.

Sicher? - Ja, danke.

Brockhorst hat einen Polizeitauber angefordert.

Ich hab ihm gesagt, ich mach das selber, aber er hat darauf bestanden.

Vormorgen, Vormittag, jedenfalls nicht hier.

Das bedeutet warten und observieren.

Oder Plan D.

Bist du sicher, dass Wolfgang noch kommt?

Er hat gesagt, er ist gleich da.

Immer noch dieser Janosch.

Hast du schon deinen Notartermin?

Wovor hast du Angst, Henk?

Ein Hausbootschwimm vor Wasser ist.

Du bist und bleibst frei. Du kannst es jederzeit verkaufen.

Ich muss mal.

Du hast eh alle im Griff, ne? Bin gleich wieder da.

Na klar.

Hallo?

Stehen bleiben!

Ich sei.

* Spannungsgeladene Musik *

Scheiße!

Wir treten!

Stehen bleiben!

Runter mit der Maske!

* Spannungsgeladene Musik *

Ich hab Lars nicht umgebracht.

Ich hab meine Schwester betrogen.

Das halt ich fast nicht aus, aber ich bin keine Mörderin.

Moment, Sie sind die Affäre?

Ja.

Lars und ich haben uns wieder wahnsinnig ineinander verliebt.

Was meinen Sie mit "wieder"?

Wir waren in der Schule zusammen. Er war meine erste große Liebe.

Ich bin ins Ausland gegangen und erst mit Franzi zusammengekommen.

Und warum sind Sie dann zurück?

Ich habe in Frankreich nicht gefunden, was ich gesucht habe.

Aber ich wünschte, ich wäre einfach da geblieben.

Und was wollten Sie jetzt hier?

Die Skizze war eine Nachricht an mich.

Das habe ich jetzt erst verstanden. Wir haben Sternmelder geliebt.

Und er wollte mir damit sagen, wo der Laptop ist.

Den Sie schon vergeblich im Bohrmobil gesucht haben, ne?

Ja.

Und warum?

Wir wollten weg von hier.

Wir hatten die Tickets schon gekauft.

Aber ich weiß nicht, ob Franzi das jetzt noch findet.

Macht Sinn, ne?

Wir müssen Sie jetzt leider mitnehmen.

Aufs Revier.

Moin.

Einmal ins Revier, bitte.

Herr Brockhorst.

Sie hat den Mord gar nicht begangen.

Ne, anscheinend nicht.

Und Sie ist die Affäre von Lars Schäfer.

Sie wissen davon.

Instinkt.

Ja.

Ermitteln Sie mal schön weiter.

Ja.

Also gut, hör zu.

Irgendwo da unten müsste der Laptop sein, ja?

An Notfälle bin ich ja gewöhnt.

Aber du weißt, dass ich nicht weiß, ob ich das schon wieder kann.

Ich weiß, dass du das schaffen kannst.

Ich bin ja wieder wachsend.

Keine Nachspiel.

So.

Wolfgang, alles okay?

Du musst das nicht machen, wenn es nicht klappt, okay?

Du hast geschluckt.

Jetzt läuft das.

Okay.

Scheiße.

Hoffentlich packt er das.

Ja, klar.

Was ist los? Warum taucht er nicht auf?

Jetzt gib ihm noch eine Minute.

Und?

Das nächste Mal kostet.

Ja.

Der Kaffee ist gut, aber fucken wäre mir lieber.

Das Motiv muss in den Versuchsprotokollen zum Nitton-Projekt stehen.

Der Chef hat irgendwas entdeckt.

Dann guckt euch das hier mal an.

Die Protokolle sind da, aber vor allem das, eine E-Mail.

Von Schäfer an seinen Schwiegervater Henning Nitton.

Die war verschlüsselt, aber ich habe sie geknackt.

Schäfer teilt ihm eine zufällige Entdeckung mit.

Halversons Reinigungsverfahren filtert die Schadstoffpartikel gar nicht.

Beziehungsweise nur teilweise.

Sobald die Strömung einen gewissen Wert erreicht,

wird der Filter durchlöschig.

Und kleinere Verbindungen, die zwar nicht nachweisbar sind, aber ebenso schädlich, kommen durch.

Das Verfahren ist denn nützlos.

Das macht die Abgase im Prinzip nur unsichtbar, aber nicht unschädlich.

Schäfer hat den Schäfer entdeckt und informiert seinen Schwiegervater darüber.

Und der geht damit zu Halverson?

Na ja, wenn Halverson dafür verantwortlich war,

dann wäre auch klar, warum der wirklich hinter dem Laptop her ist.

Um den Betrug zu kaffern und seinen Arsch zu retten.

Vor allem seinen Job.

Von wann ist denn die E-Mail?

Einen Tag vor Halversons Ankunft im Lärm.

Stark.

Was ist das?

Der Verhörung.

Machst du die Tür zu?

Es geht um den Abgleich der Versuchsprotokolle.

Gingen wir sie durch?

Ja, gerne.

So, das.

Versuch 23.06.423.

Das...

Ja, stimmt.

Die 20.06.423?

20, ja.

Da ist nichts Auffälliges in deinem Versuch.

Das ist ein guter Versuch.

Das ist ein guter Versuch.

Ja, das ist ein guter Versuch.

Das ist ein guter Versuch.

Da ist nichts Auffälliges in deinem Versuch.

Ich hab keine Ahnung, warum Lase nicht eingepflegt hat.

Danke.

Ich kann dir gerne noch weitere Details geben, wenn du das brauchst.

Frank, hast du mal eine Sekunde?

Ich bin gleich wieder da.

* Musik *

Das war's.

* Musik *

Ähm, ich dachte, ich hab einen Fehler entdeckt

und wollte was checken, aber...

Ja, war es nicht.

Halbersohn, Sie wussten von Schäfer's Mail

und seinen Schwiegervater richtig?

Welchen E-Mail?

Da ist eine Kamera.

Und die Festplatte haben wir kopiert.

Ich bin dir verantwortlich.

Es sieht nicht gut für dich aus, Martin.

Liebe Franzi, wenn du das hier liest,

bin ich wahrscheinlich schon nicht mehr in Lea.

Ich muss weg, um dir nicht noch mehr Kummer zu bereiten.

Ich bin die Affäre, Franzi.

Als ich zurückgekommen bin, lag eure Ehe schon in Trümmern.

Du wolltest es nicht sehen.

Aber ihr hattet euch auseinandergelebt

und Lars wollte dich verlassen.

Ich weiß nicht, ob du mir vergeben kannst

oder ob unsere Beziehung jemals wieder so sein wird wie früher.

Aber ich hoffe, dass wir vielleicht eines Tages

einen Weg finden, darüber zu sprechen und zu heilen.

Katharina.

Lars hatte natürlich recht, die Versuchsdaten sind gefälscht.

Die Technik ist im Grunde nutzlos.

Wenn Sie das alles schon vorher wussten,

wozu dann der ganze Aufwand?

Diese Idee funktioniert in der Theorie.

Aber ich habe das in der Praxis noch nicht hinbekommen.

Ich habe mir Zeit und Geld gebraucht.

Aber nettum hatte beide es nicht mehr, gell?

Für einen Abbruch war es zu spät.

Also habe ich Daten und Technik angepasst.

Und wieso ist der Schäfer nicht schon früher draufgekommen?

Ich habe in Oslo daran gearbeitet,

aber am Ende brauchte ich das Versuchsbecken.

Und Lars, er...

Ich habe wirklich versucht, ihn auszuwalten, aber...

Aber damit wäre der Ruf dahin.

Und der der Hochschule. Und die Werft pleite.

Und deshalb hast du deinen Freund kaltgemacht.

Kaltgemacht? Was ist das?

Er umgelegt hat. Er mordet.

Das weiß ich nicht.

Ich weiß nicht, was an dem Abend passiert ist, aber ich weiß nicht.

Ich bin kein Mörder.

Ich bin Wissenschaftler und überzeugter Umweltschützer.

Umweltschützer? - Ja.

Es tut mir leid, Herr Halvorsen,

aber das hier alles hört sich eher nach dem Gegenteil an.

Unsere Wirtschaft basiert auf der Ausbeutung der Natur.

Das müssen wir ändern. Dringend.

Aber dafür brauchen wir neue Technologien

und mehr Zeit, mehr Geld, mehr Investoren.

Eine Übergangsphase, bis die Technik wirklich grün ist.

In der Sie betrügen und Greenwashing betreiben,

macht doch alles gar keinen Sinn. - Nee, in der wir zeigen,

dass kleine Schritte und Geduld sich auszahlen.

Genau das wollte auch Henning. - Moment.

Nytum wusste schon vor Schäfer's Mail, dass die Technik Betrug war?

Ich hab's ihm vor ein paar Wochen gesagt.

Und er tat das Richtige.

Glaubst du ihm?

Ja. - Nytum wird nicht einfach so gestehen.

Hat ihm auch eine Idee.

Dann müssen wir es ihm verkabeln und hoffen,

dass er ihn nicht um sich überfühlen lässt.

Dann am besten da, wo er sich am sichersten fühlt.

Technik steht.

Was mache ich, wenn Henning das entdeckt?

Keine Sorge, wir sind immer in der Nähe.

Heute toi.

* Musik *

* Musik *

* Musik *

Sind wir allein?

Was denkst du denn?

Was ist jetzt mit der Mail?

Hast du sie vernichtet?

Ich will wissen, was mit Lars passiert ist.

Wir waren uns doch einig,

dass man für das Gute manchmal schmerzhafte Opfer bringen muss.

Aber nicht so, Henning. Das wollte ich nicht.

Denkst du etwa ich?

Was ist mit dir?

Hast du plötzlich Skrupel? Ausgerechnet du?

Es geht nicht um Skrupel. Weißt du, was mit ihm passiert ist?

Dann sag es mir. Hast du ihn getötet?

Nein, ich wollte ihn nur zur Vernunft bringen.

Ich wollte den Schisten in Idealismus vergessen

und das Richtige tun.

Fuck, da ist noch jemand in der Halle.

Sie bleiben hier.

Kannst du vielleicht einmal was zu Ende bringen?

Du hast Lars getötet. Warum?

Lars wollte meine Familie vernichten.

Unser Lebenswerk.

Vergangenheit, Zukunft, alles.

Ich musste ihn aufhalten.

Und ich hatte ihn so weit.

Ich habe ihm Angst gemacht.

Ich habe ihn nachts angerufen.

Ich habe ihn bedroht.

Lars war kurz davor, Geld anzunehmen

und für immer zu verschwinden.

Dann entscheidet sich dieser Idiot für seine Ideale.

Ich war es nicht.

Ich wollte zur Presse gehen.

Lars hatte seine Chance.

So wie du.

Du musst das nicht tun.

Ich sage es niemandem.

Wir haben genug verloren.

Das reicht.

Runter mit der Waffe.

Das bringt doch nichts.

Wollen Sie noch mehr Unglück über Ihre Familie bringen?

Frau Nittum, bitte.

Wir sollten die Veranstaltung verlassen,

um mit Lars alleine zu sprechen.

Richtig.

Barbara ahnte das und ist mir gefolgt.

Aber hier war klar, dass ich zu feige bin.

Wir haben gedacht, der ist tot.

Deswegen haben wir ihn in die Ems geworfen.

Es ist vorbei.

Geben Sie mir bitte die Waffe.

Was geschieht jetzt mit meinen Töchtern?

Was geschieht jetzt mit meinen Töchtern?

Was geschieht jetzt mit meinen Töchtern?

Herr Brokost?

Herr Brokost?

Die Nittums erwartet eine Anklage wegen Mord und Beihilfe zum Mord.

Die Nittums erwartet eine Anklage wegen Mord und Beihilfe zum Mord.

Ihre Töchter.

Katharina wird sich wegen Einbruchs verantworten müssen.

Franziska ist unschuldig.

Halvorsen wird für seine Kooperation

wahrscheinlich mit einer Bewehrung davonkommen.

Was mit der Werft?

Die Hochschule berät über neue Compliance-Regeln.

Im Umgang mit Sponsoren, Industriepartnern und so.

Alles gut, alles fein. Das Wetter ist schön.

Sehr gut. Gute Arbeit.

Also jetzt mal ehrlich.

Diese Urlaubsgeschichte, die dienstliche Nachsicht.

Was ist los mit Ihnen?

Werden Sie altersmilde?

Gar sonst jetzt, wo Sie es bemerken.

Das ist der Urlaubstag.

Ich will morgen früh einen ausführlichen Bericht auf meinem Schreibtisch sehen.

Ist das klar?

Gut.

Endlich ist er wieder da, Alter.

Sag mal, war das ein Fernglas?

Frau Pfeiffer.

Haben Sie gerade Ihre Aussage gemacht?

Ja, einfach.

Ich bin noch mal zurück in der Tatnacht.

Was? Warum haben Sie uns das nicht gesagt?

Aus Angst.

Schuldgefühl.

Ich hatte etwas vergessen, aber ich bin sofort wieder raus.

Den Mord habe ich nicht mitgekriegt.

Wäre ich geblieben, vielleicht würde Lars noch leben.

Seien Sie nicht so streng zu sich.

Ja.

Was ist dagegen, wenn wir uns beeilen?

Warum?

Notartermin. Ich kaufe das Hausboot.

Hiermit taufe ich dich auf den Namen.

Die heißt doch schon Marianne.

Oder willst du sie jetzt umbenennen?

Bist du verrückt? Das bringt Unglück.

Quatsch. Aber jetzt gehört sie mir.

Wolltest du dir jetzt ein ungefährlicheres Hobby tauchen?

Nein, ich war schon längst wieder drin.

Du musst einfach rein ins kalte Wasser.

Konfrontationstherapie.

Ich bringe übrigens auch ins kalte Wasser.

Heute Abend?

Allein?

Nein.

Gut für Jonas.

Ist sie nicht schön?

Meine Marianne.

Die schönste von allen.

Komm, du kriegst auch mal einen Schluck.

Auf dich.

Auf Marianne.

Komm, du kriegst auch mal einen Schluck.

Komm, du kriegst auch mal einen Schluck.

Auf dich.

Auf Marianne.

Komm, du kriegst auch mal einen Schluck.

Auf Marianne.

Komm, du kriegst auch mal einen Schluck.

Auf Marianne.

Komm, du kriegst auch mal einen Schluck.

Auf Marianne.

Komm, du kriegst auch mal einen Schluck.

Auf Marianne.

Komm, du kriegst auch mal einen Schluck.

Auf Marianne.

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