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-Scheiße.
-Ging länger?
-Verräter!
-Und du?
Ey, Du kommst besoffen zu meinem Dinner und pöbelst rum
und dann taucht auch noch dein neuer Pflegefall auf?
Unangemeldet?
Du wusstest doch ganz genau, wie wichtig das für mich ist.
-Mhm.
[Schnauft]
-Ich kann...
-[Atmet schwer und schnauft]
-Ich kann nicht mehr.
Echt nicht. -Warum?
Weil du so ein verdammt guter Mensch bist?
[Leise Musik setzt ein]
-Zum Glück bin ich zu langweilig, um drüber zu schreiben.
[Die Tür geht auf und fällt ins Schloss]
[Sprachnachricht Rosa, Partygeräusche im Hintergrund]
-I'm sorry Josh, I...
I didn't wanna pull you into this.
These nerds, these investors...
They are negotiating my city.
My, life.
You are not the story here, Josh.
[Zwei Signaltöne] Mark is... he is a good guy, ok? But...
He is under a lot of pressure, I know I...
Maybe he is a litte jealous.
Fuck.
[Sprachnachricht endet]
[Zaghafte Musik setzt ein]
[Schritte, die Tür wird geöffnet und geschlossen]
[Leise Unterhaltungen, ruhige Klaviermusik]
-Let it steep. -Sorry?
-The Tee. Leave it for five minutes.
-We'd like to stay alone, young man.
[Betont] To steep.
-Thank you. Thank you.
-Where were we, Josh?
Cremation.
Cremation?
-It's what she would have wanted.
We didn't talk about it, but...
I know her.
She was my soulmate.
-Got a suit?
Do you want to go like that?
To the burning of your wife.
You're soulmates last journey?
-Okay. Fine.
Let's buy a suit.
[Türklingeln]
-Ist sie hier?
Scheiße!
-Verreist es sie wohl nicht.
-Quatsch!
Wo will sie denn hin? Sie kennt doch niemanden.
-Sie hat eine Freundin, Tamara.
-Aus dem Club die Tamara?
Meine Tamara?
-Bodo, irgendwie wird mir das alles zu viel.
Ich will auch dein Geld nicht mehr. Such dir ne neue snitch.
-Wie, snitch?
Du weißt schon, Leibwächter, Kindermädchen...
Was auch immer.
[Angespannte Musik setzt ein]
-Vergiss es, wirklich.
[Tür fällt ins Schloss]
[Musik schwillt an]
[Wählton]
[Klingelton]
[Brenner] -Tamara, warum hast du nicht gesagt,
dass sie für dich arbeitet?
-Ich wusste nicht, dass es deine Tochter ist.
Am Anfang jedenfalls nicht.
-Ist sie bei dir?
[Tamara] -Nein. Ich habe sie seit zwei Tagen nicht mehr gesehen.
[Josh] -Yeah, This is fine. Thank you
[Quietschen vom Gepäckwagen]
[Leise, traurige Musik setzt ein]
[Summt vor sich hin]
[Summen stoppt]
[Musik wird eindringlicher, er atmet zittrig]
[Musik wird perkussiver]
[Nachrichtenton]
[Nachrichtenton]
[Nachrichtenton]
[Tastentöne]
[Sendeton]
[Empfangston]
[Mark] Du wolltest mich sprechen.
-Wie geht es deiner Freundin?
Ist Ihre Mutter inzwischen schon aus dem Krankenhaus?
-Warum?
-Mir scheint, dass sie sich ziemlich gut davon erholt hat.
-Susanne, Ich weiß nicht, Was du mir sagen möchtest.
-Brenner hat mich gerade angerufen.
Er fühlt sich von Rosa bedrängt.
Ich habe nur gedacht, du willst es vielleicht wissen.
Für den Hinterkopf. In der YRE-Sache.
[Tür fällt zu]
[Paula] Anna?
-Dein Vater sucht dich.
-Story of my life.
-Paula, es mir wirklich leid.
Ich hätte dir was sagen mü... -Die Reporterin,
die hier war, weißt du, wie die hieß?
-Rosa von der Berliner Allgemeinen, glaube ich.
Die hat ihre Nummer hier auf den Kalender geschrieben.
[Die Haustür öffnet und schließt sich]
[Gemurmel, Tippen, Telefonklingeln]
[Mats] 25 Jahre. Das ist eine lange Zeit.
Bleiben wir beim "Du", Bodo?
-Aber natürlich. Klar.
Matt.
Immer noch die gute alte Berliner Allgemeine?
-Ja.
Bin hier irgendwie nicht weggekommen.
Anders als du.
-Am Ende kommt man sowieso immer wieder zurück.
-Hmm -Kommt nur darauf an, wie.
-Bitte.
Was willst du, Bodo?
-Was sollte ich schon von dieser alten Ostzeitung wollen?
Geschweige denn von dir.
Matthias,
ich hatte eher den Eindruck, ihr interessiert euch für mich.
-Ich nehme an, du meinst Rosa.
Ich habe gehört, ihr habt euch kennengelernt.
-Frau Bernhard, oh ja...
Herzlichen Glückwunsch zu dieser loose cannon.
Weißt du, sie hat mir ein Bild gestohlen.
-Ein Bild? -Ja.
Ein Gemälde. -Aha?
-Hat es aber wieder zurückgebracht.
Interessant. Ja, sie ist vielleicht ein bisschen ungewöhnlich, aber...
Das sind ja alle guten Reporter, nicht?
Sie sucht einen Gegenschuss für eine Geschichte
über den Verkauf der Karl-Marx-Allee.
Du willst die Stadt zurückkaufen, habe ich gehört.
-Dafür ist es zu spät, aber das weißt du ja besser als ich.
Hast ja 30 Jahre lang zugeguckt beim Verramschen von Ost-Berlin.
Ich richte mir Inseln ein.
Verstehst du, Matt? Berliner Inseln, Ost-Berliner Inseln.
Bitte sag deiner Star-Reporterin, dass ich ihr diese Inseln gern mal
zeige, aber...
Wenn die jetzt anfängt, sich in mein Privatleben einzumischen
und rumzuschnüffeln.
Dann lernt sie mich kennen.
Dann lernst auch du mich kennen.
Ich kaufe mir meine Inseln.
Und das hier ist eine schöne Insel.
Verstanden? -Hm
-Wir hatten alle unsere Chance vor 30 Jahren.
Auch du.
Schöner Anzug.
-Danke.
[Angespannte Musik]
-Philipp.
Ich will, dass du mir alles zusammensuchst,
was du über Brenner finden kannst. Wo kommt sein Geld her?
Was hat er die letzten 30 Jahre gemacht? Amerika... Alles.
Wo ist eigentlich Rosa?
Huh?
[Schnelle, angespannte Musik]
[Pförtner] Wie es der Name? [Paula] Rosa...
Ich weiß nicht genau. -Dann schaue ich mal schnell nach.
-Paula.
Ich habe deine Tasche schon gepackt.
[Zapfhahn]
[Leise Stimmen, Rockige Musik mit Violine]
-Hallo.
Na, ihr zwei Hübschen. -Hm.
-Konterbier oder was? [Rosa seufzt bejahend]
-Danke dir.
[Musikwechsel, Russische Folklore]
Immer noch die Männer?
Josh redet nicht mehr mit mir, weil Mark ihm erzählt hat,
was ich für eine Bluthündin bin.
-Ich mein' du machst doch nur deinen Job, oder?
Ich kann das einfach nicht unterscheiden.
Mein privates und mein berufliches Interesse. Ich hab einfach Interesse.
Ich stelle Fragen.
Ich weiß nicht, wann man wie, wo, welche Fragen stellen darf
und wann nicht.
-Das sind die Wattenscheid-Regeln.
-Die was? -Naja, Mark.
-Mark is aus Bielefeld.
-Ja, ist doch wurscht. Die haben von klein auf gelernt, wo man was sagt.
Das ist eine Klassenfrage, Rosachen.
-Klassenfrage.
-Wir kommen für die aus der Wildnis.
Wir bedrohen ihre Bürgerliche Ordnung.
Apropos Wildnis, Prost!
-Prost.
-Prost.
[Uhrenticken]
[Handyton]
[Mann] Der Übersetzer sollte gleich hier sein.
[Handyton]
[Stuhlknarzen]
-Right.
[Handyton] -Wissen Sie schon, welche Urne Sie möchten?
[Handyton]
[Stuhlknarzen]
-Uh, the light one.
-Könnten Sie hier reinsprechen, bitte?
[Seufzt] -Ehm, the light one, I need to take it on the plain.
[Handyton]
-Gut.
Im Krematorium müssten Sie dann eine Flugbuchung vorzeigen.
[Handyton] Im Krematorium müssen Sie Ihre Flugbuchung vorzeigen
und von der Botschaft benötigen Sie eine Bescheinigung,
dass Sie die Asche mit sich führen dürfen.
[Fehlerton]
[Handyton] M-i-t-f-ü-h-r-e-n.
[Wählton]
Entschuldigung.
[Schritte entfernen sich]
-Can't believe he doesn't speak English.
-The dead don't talk.
[Handyton] Der Übersetzer kommt heute leider nicht.
[Handyton]
-What? -The interpreter isn't coming.
Right. [Tippgeräusche]
[Automatenmusik]
[Kostja] -Spielen wir Risiko? -Mhm.
[Nachrichtenton]
[Münzen klimpern, Kotsja] Yes!
-Ich muss noch mal los.
[Schnelle, bedrohliche Musik, der Porsche-Motor beschleunigt]
[Reißverschluss]
[Brenner] -Wieso bist du nicht gleich zu mir gekommen?
Mir gehört der scheiß Club doch quasi.
Ich kann alles regeln.
-Eben, deshalb.
-Was?
-Weil du es geregelt hättest.
Ich will einfach nur mein eigenes Leben.
Der Job ist meins. Niemand weiß da, dass du mein Vater bist.
-Doch Paula. Die Bernhard weiß das.
-Die wer?
-Ja... Reporterin.
-Und? Hat doch nichts mit dir zu tun, was da im Club passiert ist.
-Die Bernhard interessiert sich überhaupt nicht für dich.
Die will über dich nur an mich rankommen.
Die will ein Porträt über mich schreiben, weißt du.
Bodo Brenner ist back in Berlin.
Die glauben, ich kaufe mir meine Stadt zurück oder was weiß ich.
[Ziehende Musik]
-Halt an, ich muss pinkeln.
[Vögel zwitschern]
[Atmen]
[Verkehr von draußen, Uhrticken]
[Türglocke]
[Rosa] Hallo.
Kranz. Senior. Mein herzliches Beileid.
-Ich bin nur zum Übersetzen hier.
-Gut. Es geht also wirklich nur um eine Einäscherung.
Keine Trauerfeier.
-So it's just a cremation, right?
No funeral service.
-We'll have this services at home.
-Yeah.
-Die Angehörigen haben vor der Einäscherung die Möglichkeit,
die Verstorbene noch einmal im Sarg zu sehen.
He asks if you want to see Zofia.
Before she....
-Yes, I would like to.
-Äh, Herr Feinstein,
wenn Sie möchten, würden wir auch die jüdische Gemeinde benachrichtigen.
-Wieso das?
-Wegen der Tonscherben für die Augen der Toten.
Und das Säckchen israelische Erde.
-Ehm. He says he can organize a jewish burial.
A funeral?
-She's Catholic. She was raised Catholic.
In Queens. A lady queen of martyrs.
-Tell him I'm sorry not to live up to his German expectations,
but I'm not his fucking Jew.
-Ähm, ich glaube, die Herren würden gerne den Urnenkatalog sehen.
[Die Tür öffnet sich, Türglocke]
[Die Tür kracht zu und schwingt nach]
[Handyklingeln]
Fuck.
Ja, Mama?
-Du wolltest mich doch abholen.
-Ja. Ich weiß.
-Ja wo biste denn?
Hast mich wieder vergessen, was?
Kommste noch, oder was?
-Ja, ich komm.
-Jetzt? -Ja!
-Ich warte hier. -Bis gleich.
-Thank you.
I want you to know I... might write about Zofia.
-Write?
-You don't know? -What?
-I'm a reporter.
Usually.
I know I don't look like one.
Or smell like one. Either.
I had a couple of beers.
-So what happened?
What happened to Zofia?
Who gave her the drugs?
She wouldn't take it, I know her.
Who did it?
[Angespannte Musik setzt ein]
-I don't know.
-When you know, you'll tell me, right?
-Of course.
[Musik wird schneller]
Danke.
[Musik wird perkussiver]
[Musik wird lauter, unruhiger]
[Musik endet mit dem Platschen, grillen zirpen]
[Ausatmer]
Josh, come on.
Stop it, Josh! What about stop do you not understand?
-Everything.
You okay?
-Yeah, I'm fine. Thanks for asking.
-What's wrong?
-Really?
Um.
How about you said that we would travel places we both want to see?
-Yeah! South Africa was on the list!
-Yeah, but I wanted to hike. Explore the country, take part in it,
not just Visit some posh Hotels.
-I want to relax. I want to enjoy our honeymoon.
-Sure, whatever.
-There's still plenty of time left.
I promise we will...
explore and do some crazy stuff.
-Okay.
We better.
-Okay. -Okay! -Okay. -Okay.
-Oh, we better. -Okay.
-Oh, we better. Oh, we better.
-You're an idiot.
[Beide lachen]
[Streichquartett setzt ein]
[Ein Motor dreht hoch]
[Paula] Brahms macht mich aggressiv.
-Ich dachte, es wäre ein schöner Gegensatz zum Techno in deinem Club.
-Mein Club?
-Ich lass den... Brahms aufführen in deinem Club.
-Papa, du hast doch gar keine Ahnung von Musik.
Ich weiß, ich sollte demütiger sein.
Ich habe einen Vater, der mir Klavierunterricht bezahlt hat,
Pferd,
Auto, Ausbildung...
Hattest du alles nicht.
Und? Wie fühlt sich das an, wenn man...
Geld in jemanden pumpt und aus dem Menschen nichts wird?
[Atmet]
[Brahms geht über in Score]
Ich weiß, warum du das alles machst. Du glaubst, ich bin wie sie.
Aber es stimmt nicht.
Mir fehlt der Mut, konsequent abzuhauen, so wie sie.
Sie war mutiger als ich.
[Hupen. Quietschende Reifen]
[Atmet angestrengt ein und aus]
[Maklerin] Es gibt noch drei weitere Räume.
Die können Sie nutzen, wie Sie möchten.
Wir helfen auch gerne, wenn Sie etwas umbauen wollen.
-Danke.
Ähm, entschuldigen Sie mich
eine ganz kurze Sekunde? -Klar.
-Super, ich bin sofort bei Ihnen, ja?
[Rufzeichen]
Hey.
[Rosa] -Ja?
-Ich bin bei der Wohnungsbesichtigung.
Wo bist du denn? [Rosa atmet gestresst aus]
-Sorry, ich bin im Krankenhaus. Meine Mutter abholen.
-Ah.
Ähm okay...
Nee, ich... ich...
Soll ich dir Fotos schicken?
-Nee, du kannst mich dazu schalten. -Okay.
[Handyton]
-Hallo. Ich habe Ihrem Mann schon gesagt,
dass Sie sich schnell entscheiden müssten.
Sind Sie eigentlich auch in der Politik?
-Nee, ich bin Reporterin. -Ach so.
Ja, das passt ja gut. [Lacht]
[Mark] Guck mal, ist schön, oder? Einmal hier den ganzen Blick.
Ist nicht zu groß.
Schöne Fensterfront.
Guck mal, da hinten ist dein Arbeitsplatz.
-Jaa. Ey, ist nicht schlecht, Mark.
Du, können wir später sprechen?
Ich muss jetzt meine Mama abholen, okay? Ciao!
-Ciao.
[Handy piepst]
[Berlinerisch] Nah. Das ist ja eine Überraschung.
-Tschuldigung.
Tut mir leid.
-Ich habe mit deiner Therapie angefangen.
-Meine Therapie?
-Na du wolltest doch immer, dass ich so was mache.
-Ja, und?
-Sie will in meine Vergangenheit. Kindheit, Jugend und so.
Wir dringen in mein Unterbewusstes vor.
[Hohe, ziehende Musik]
Du bringst mich jetzt nach Hause.
-Sicher. Nehm ich.
[Traurige, ziehende Musik]
[Auto im Leerlauf]
[Rosa] Soll ich noch mit hochkommen?
[Motor geht aus, Musik klingt aus]
[Petra] -Nee, lass mal.
Irgendwann gehst du ja sowieso wieder.
-Hast du gedacht, ich ziehe wieder ein oder was?
[Entfernte Krähen schreien]
Hättest du in so einem Moment eigentlich gerne einen Mann?
-Ich war mal einen Sommer lang mit so einem leipziger Maler zusammen.
Hermann hieß der.
Glatze und auch... zehn Jahre zu alt.
Kein schöner Mann, aber gut bestückt.
-Mama, bitte!
-Der hatte dieses herrliche Atelier in der leipziger Altstadt.
Hat mich gemalt und gevögelt, immer abwechselnd.
Ein riesen Pinsel.
[Lacht]
Den hätte ich geheiratet.
Einen Sommer lang jedenfalls. Juli, August '86
[Krähen]
Warum?
Mark?
Ich hatte auch mal so einen Politikertypen.
Der war eigentlich Theologiestudent aus Potsdam,
saß dann aber für die SPD in irgendeinem Landtag.
Der hat im Bett nur an sich selbst gedacht.
An den lieben Gott, Manfred Stolpe und den Weltfrieden.
-Warum gehts in deinem Leben eigentlich
nur ums Fremdgehen und Schwanzlängen?
-Ja, weil es das Wichtigste ist. [Lacht]
Alles Idioten, die Männer.
Aber jeden Morgen alleine aufwachen ist auch keine Freude, sag' ich dir.
Man denkt es nur, solange sie einem die Decke klauen und den Schlaf.
-Und Brenner?
-Brenner...
-Hat der dir auch mal die Decke geklaut?
Der schöne Bodo und die wilde Paula.
[Zaghafte, leise Musik setzt ein]
Hier. Lies das mal.
Aber wirklich! [Rosa atmet aus]
Danke für's Mitnehmen.
-Sagst du Bescheid, wenn es Neuigkeiten gibt?
Aus deinem Unterbewusstsein.
-Mach ich.
[Motor startet, Musik wird schneller]
[Autotür geht zu]
[Schnelle, bedrohliche Musik, knirschen der Reifen]
[Blinker]
[Handbremse]
[Musik klingt aus]
Rosa Bernhard. Berliner Allgemeine. Warum verfolgen Sie mich?
-Irfan Sehic, Polizei Berlin.
Sie können aufhören, zu filmen.
-Ach was.
Kann ich Ihnen bei irgendwas helfen?
-Glaub' nicht.
Aber vielleicht kann ich Ihnen helfen.
[Feuerzeug klickt]
-Wobei?
-Bei ihrer Reportage über die tote Amerikanerin.
Sehen Sie...
Ich kann Ihnen genau sagen, wie bei uns der Hase im Verein läuft.
Die Kollegen, werden die Ermittlungen in diesem Fall...
irgendwann einfach einstellen.
Das war's.
-Was wollen Sie jetzt von mir?
Sagen wir... Ich kannte mal jemanden der war auch feiern.
Er wusste nicht, wann zu viel zu viel ist.
Er ist dann von einer S-Bahn-Brücke gesprungen.
Ich habe alle Akten behalten.
-Das wird Ihren Kollegen aber nicht gefallen.
-Dann schützen Sie Ihre Quelle.
Sie wollen mir gar nicht helfen.
Sie wollen, dass ich Ihnen helfe.
-Ich denke, Sie sind Reporterin.
-Wenn Sie mir wirklich helfen wollen. Ich suche die Nightmanagerin.
[Langsame, sanfte Musik setzt ein]
[Hunde bellen in der Ferne]
[Handbremse, Motor geht aus]
Du hast es gewollt, jetzt jammer nicht.
[Tischtennisspiel]
-Bodo! -Ah, Nicolette.
[Nicolette] -Paula.
Ich melde mich, Bodo.
Hmm. Komm Paula!
Wir haben sogar dein altes Zimmer für dich hergerichtet.
[Langsame, ruhige Musik]
[Musik wird schneller, aufgeregt]
[Nähmaschine rattert]
[Telefonklingeln]
[Musik klingt aus] -Ja?
[Brenner am Telefon] -Petra?
-Bodo!
25 Jahre nichts von dir gehört.
Worum geht's?
-Um alles, Petra.
Um alles.
[Kowalski singt sonorig vor sich hin]
[Tür öffnet sich]
Ah Rosa, da bist du ja. Komm rein.
Du hattest doch eine gute Nase.
Setz dich.
Brenner hat mich heute besucht.
-Was, der war hier?
-Höchstpersönlich.
[Rosa atmet gequält aus]
-Jedenfalls hat er ein bisschen Brenner-Zeug erzählt.
Von früher und von heute.
-Kennt ihr euch?
-Wir kennen uns alle, Rosa.
-Oh Gott ey. -Ja.
Am Ende hat er gedroht, dass wir uns nicht in seine
Privatangelegenheiten einmischen sollen.
Sonst kauft er den Laden hier.
Also, wenn ich ihn richtig verstanden habe.
-Was? Wegen mir?
-Nee! Der ist so.
Aber je länger er sich auf seiner Brust herumgetrommelt hat,
desto mehr habe ich begriffen, dass ER die Geschichte ist.
Der Mann, der so schnell vor'm Kapitalismus wegrannte,
dass er ihn irgendwann überholte.
-Ja, guter Pitch. -Hmh
-Viel Spaß.
-Das hier. Das ist deine Geschichte.
Damit kommst du zurück.
-Zurück.
-Du weißt schon, Es zählt immer nur die nächste Geschichte.
Brenner hat angeboten, dir ein paar seiner Ostberliner Inseln zu zeigen.
Was auch immer das ist.
-Ich kann das nicht, Matt.
-Warum nicht? Weil du ihm ein Bild geklaut hast?
[Lacht] Nee. Weil ich gerade den Überblick verliere.
Oder den Boden unter den Füßen. Ich weiß es nicht.
-Rosa? Rosa!
-Ich glaube, du hattest recht. Ich brauche mal ne Pause.
[Tür geht zu]
[Entfernte Gänse]
[Blätter rascheln]
[Es klopft]
Ja.
[Die Tür öffnet sich. Schritte]
[Nicolette] Wir schalten in fünf Minuten das Licht aus.
Du kennst das ja.
Morgen ist ein neuer Tag.
Gute Nacht, Paula. [Tür schließt sich]
-Der erste Tag. [Schritte entfernen sich]
[Sanfte, ruhige Musik]
[Dumpfe Technomusik]
[Josh] -Zof?
Zof? Zof!
[Düstere Musik]
Zof?
Are you sleeping?
So I've never seen her
[Paula] They just sleep it off.
[Düstere Musik mit Technobeat]
[Josh] -Did you... should we call an ambulance?
-Everything will be fine.
-We need an ambulance. We need it now!
-It's gonna be fine. -Zof!
Somebody call the fucking ambulance! Please Now!
[Joshs Stimme hallt nach]
[Langsame, traurige Musik setzt ein]
[Tür wird geöffnet, Schlüssel klappert]
[Beide atmen schwer]
[Atmen]
[Handyklingeln]
Josh?
-Yeah.
Sorry. I know it's late.
-I don't sleep.
-Me neither.
Josh? -Yeah.
-I...
would like to see you again.
Before I go.
-Okay.
-There might be a story.
[Schnelle Musik setzt ein]
Can't find what you're looking for?
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