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[Sirene, Großstadtatmo]
[Schnelle, treibende Musik]
[Gespräche im Hintergrund]
[Weiterhin Musik, ansonsten Ruhe]
[Zofias Vater] -I'm here to see Josh.
[Fahrstuhltür öffnet sich, Musik endet]
-Hey, Jan.
-Sorry I made you come all the way out to the office.
Zof should be here any minute.
-She gave us a little bonding time, I guess.
-Yeah.
-I saw the travel plan.
Your map. Can't say I enjoyed it.
-Okay, well...
Zof and I made the plan together, so.
-I won't call it a plan.
Travelling the world after all the sweat she shed in Stanford,
all the money.
-Don't worry about the money, we're good.
-It's not your money I'm worried about.
-Well. We're traveling for six months.
We're going to see the world before things get...
...real, You know?
-Real? -Yeah.
[Josh] -Hey!
-Hey guys! -You okay?
-Yeah, you? -Yeah.
-Princess. -Tata.
So...
-I brought you some Krakowska and Meszlys.
-We're going to see Poland, Tata.
-So I heard. Yeah, we have reservations,
so we should all get going.
-I'm sorry, I'm not coming.
I only brought... the sausage.
-Oh no! -No, Tata!
-Look, I had terribly long week
and I have to get up really early tomorrow.
You know how it is.
-Yeah.
-Take good care of yourself. -Jeah.
-Josh. -Yeah?
-I hope you get to see a bit of the real world.
Before things will get serious.
[Langsame, ziehende Musik]
[Kaffeemaschine dröhnt]
[Rosa] -Und, wie läuft's mit deinen Silicon Typen?
[Mark] -Wir streiten uns um drei Buchstaben.
Das ist echt zum verrückt werden.
Meinst du, unser Gast kommt nochmal zurück?
-Nein.
[Schritte nähern sich, klappern an der Kaffeemaschine]
Hübsch!
Was für Buchstaben denn?
-Der Eigentümer des Grundstücks, auf dem wir bauen wollen,
möchte keine Leuchtbuchstaben von einem amerikanischen Großkonzern.
Don't ask. -Dann nehmt ein anderes Grundstück.
-Ist leider perfekt. An der Spree, gegenüber von den Clubs,
genau das, was sie suchen.
Soll ich dir einen richtigen Kaffee machen?
-Hat Brenner was mit eurem geheimnisvollen Projekt zu tun?
-Brenner.
Du hast schon wieder diesen Reporter-Blick.
-Wie sieht der denn aus?
-Gierig, Ängstlich.
So eine Mischung aus Kaninchen und...
-...Wolf?
-Rottweiler. [Mark lacht]
-Sagst du mir, was Brenner bei euch macht?
Off the record?
-Off the record?
-Wenn du an irgendwas mit Brenner dran bist, das kann mir echt schaden.
Hey. Wenn ich mit denen heute essen gehe,
kommst du dann mit?
Verbringen wir wenigstens ein bisschen Zeit zusammen.
Okay, Off the record.
Brenner macht, was er will.
Ich habe überhaupt keine Ahnung, wie ich den Typen kriegen kann.
Der Regierende gibt schon überall mit diesem Innovationslab an.
Susanne verkauft es als meine Idee. Vor allem, wenn es nicht klappt.
[Handyton]
Genau genommen nur, wenn es nicht klappt.
Hey. Du kommst mit, oder?
-Ja.
-Wünsch mir Glück, Mush push.
Wünsch mir Glück!
-Glück.
[Schnelle, spannende Musik]
[Stimmendurcheinander, Rollstuhl quietscht]
[Musik klingt aus]
[Josh] -Shit.
[Josh] -Hey. [Zof's Vater] -Fuck you.
-No luggage? -What for?
[Autotür wird geschlossen]
-So it's just you.
-Just me.
Who else were you expecting?
What about your folks?
-They can't make it.
-I fucking knew it.
[Schwere, langsame Musik]
[Klopfen, Tür wird geöffnet]
-Paula?
Paula?
[Wagen hält mit quietschenden Reifen]
In ihrem Zimmer.
[Wohnungstür wird quietschend geschlossen]
[Türen quietschen]
[Musik klingt aus]
[Sanft] -Paula.
[Entfernte Sirene]
[Paula gibt leise Laute von sich]
Paula, Papa ist da.
[Paula] -Papa.
[Bodo seufzt besorgt]
[Vorwurfsvoll] -Mann, Anna! Was ist denn passiert?
Warum hat sie denn wieder angefangen?
-Keine Ahnung. Sie hatte Schicht und dann...
-Schicht? Was für eine Schicht denn? -Na, Im Reaktor.
-Wie bitte? Paula arbeitet im Reaktor?
Warum hast du mir das nicht erzählt?
In meinem Club, Anna?
-Gestern war da so 'ne Frau da,
die meinte, sie ist eine Freundin von Paula,
aber ich sag safe, die kannte Paula gar nicht.
-Rosa Bernhard.
-Die hat ihre Nummer da gelassen.
-Die habe ich auch.
[Sanft] Komm, Komm mal her. Wir fahren jetzt heim.
[Paula seufzt schwach] Komm mal her, Schatz.
[Sanfte Musik setzt ein] Ja. Komm.
[Bodo atmet angestrengt]
So ist gut.
Komm. Komm, wir gehen jetzt.
[Paula atmet schwach] So.
[Musik wird schneller, verzweifelt]
[Mark] -Hi. -Thank you.
-Hello. -Did you meet?
That's Virginia, she's leading the VR team.
-Hello everyone, Nice to meet you guys.
[Durcheinander]
[Mark] -You can put the VR glasses on now.
Look in this direction.
This is where the rendering will be.
-Let's see what happens.
-And I'll be with you in a second.
-Thank you.
[Begeisterte Reaktionen der Gruppe, Lachen]
[Freizeichen Telefon]
[Frau Hintergrund] -Impressive, huh?
[Übers Telefon] -Mark Lingen.
Wir sind jetzt schon am Grundstück.
Wann kommen Sie denn?
-Gar nicht, Lingen. Ich dachte, ich hab mich klar ausgedrückt
-Wie bitte? -Sie haben mich schon verstanden.
Keine drei Buchstaben, ist mein letztes Wort.
Punkt. [Legt auf]
-Ah. Hi. So.
-Äh, Mr. Brenner says hello.
-He's not coming?
-He's a very busy man. I'm sorry.
-Oh, -Yeah.
-Okay.
I hope he'll find time to reconsider his attitude towards the...
...Illuminated Lettering.
I'm starting to fall in love with Berlin.
[Mark] -I work on it, I promise.
-You alright? -Yes.
-It's perfect.
[Mark] -Oh! I'm glad you like it. Perfect, yes?
-You saw it, huh?
-It's been a journey.
-Perfect. So, you can now have like... walk around,
have a feel for the place,
make yourself comfortable and...
for tonight, I have a very, very, very special treat, so.
[Reaktionen]
[Lachen] -Did I say to much? Yes...
-Come with me, I show you one little very special place.
The canteen. [Lachen und Reaktionen der Gruppe]
So, imagine first, here, ground floor...
...third floor on this side. You know?
[Langsame, ziehende Musik, Möwen schreien]
[Musik wird ruckartiger]
[Musik endet abrupt mit Türklingel]
[Drückt Knopf, Mann spricht] -Ja, bitte?
[Gegensprechanlage] -Rosa Bernhardt. Berliner Allgemeine.
Ich würde gerne mit Ihnen über den Unglücksfall sprechen.
[Tippen im Hintergrund]
-Berliner Allgemeine.
-Wer? -Berliner Allgemeine, sagt sie.
Reporterin.
[Knopf wird gedrückt] -Ähm, Frau Bernhard,
wir äußern uns nicht zu internen Vorgängen,
[Lautsprecher] schon gar nicht gegenüber den Medien.
-Es geht um den Tod der Amerikanerin.
-Ja, Ja, Wie bereits gesagt, wir äußern uns nicht
zu internen Vorgängen. Das ist unsere Club-Philosophie.
-Philosophie?
So nennen Sie das?
Schweigen? Was sind Sie, ein tibetanisches Kloster?
-Ich will alles wissen, was in der Nacht passiert ist.
-Ist nicht eigentlich unser Prinzip, dass wir nicht alles wissen wollen?
[Zof's Vater] -Can I smoke here?
-No Sir, Mr. Lewandowski.
Unfortunately not.
We don't offer any smoking rooms anymore.
-I thought things were still different here.
-The bathroom has a spectacular view on the Gedächtniskirche.
And... are Mrs. And Mr. Feinstein also checking in?
-No, They won't make it.
Some fundraising, a premiere, a banquet.
The Met, You know.
Danke.
-His Card, Sir.
-Thank you. -Danke sehr.
[Tür öffnet und schließt dann wieder]
[Leise, ziehende Musik setzt ein]
-Can I get her documents? Papers?
-Why don't you enjoy the spectacular view from the bathroom?
-Okay, no problem.
[Mit Berliner Dialekt] -Normale Leute holen sich einen Termin.
-Normale Leute.
-Ganz genau. Sie schreiben doch sowieso, was sie wollen.
In ihrer sogenannten freien Presse.
-Ich wäre an ihrer Stelle vorsichtig, was die Wortwahl angeht.
-Wollen Sie mir jetzt drohen, oder was?
[Berliner Dialekt] -Was denn los, Krischi?
-Die Dame sagt, sie ist von der Zeitung.
-Hier. Hat aber gar keinen Termin.
-Rosa Bernhard von der Berliner Allgemeinen.
Ich habe eine Frage, die können Sie mir ganz sicher auch so beantworten.
Sind Sie für den Reaktor zuständig?
-Meine Kollegin hat Recht, Sie müssen sich an die Pressestelle wenden.
-Die Nightmanagerin, die in der Nacht gearbeitet hat,
als die Amerikanerin gestorben ist, haben Sie mit der gesprochen?
-Pressestelle Berliner Polizei, Tempelhofer Damm.
[Frau flüstert] Lügenpresse.
[Flüstert] -Bullensau.
-Ganz schön dreist, die junge Dame.
-Die Frau, die eben hier war. Was wollte die?
[Mann] -Irgendeine Journalistin von der Berliner Allgemeinen.
[Frau] -Sagt sie.
[Irfan] -Ach was. [Mann] -Kennst du die?
-Die war auch im Krankenhaus bei dem Witwer. Die ist Journalistin.
[Stöhnt] -Ja, sieht ganz so aus.
Ich hab das Drama ja schon wieder ganz genau vor Augen.
Dunkler Techno-Club als Drogenumschlag,
Polizei guckt weg, das ist Berlin. Bla, bla, bla, bla.
[Irfan zieht Karte vom Tisch]
-Hey Irfan. Ich kümmer' mich.
[Angespannte Musik setzt ein]
[SMS-Ton]
[Straße, Stadt, Stimmenmeer]
[Handy klingelt]
[Kowalski, Telefon] -Ich brauche ein bisschen mehr
Informationen über die Geschichte,
die du nicht schreibst.
-Was? -Ralfi erhielt Anrufe von seinen
Informanten, die wissen wollen, an was wir arbeiten.
-Was denn für Informanten?
[Ralfi] -Kripo Köpenick, Chef.
-Was geht die denn bitte an, was ich mache?
-Na, die vielleicht nichts,
Aber mich. Deinen Redakteur!
Du kannst nicht im Namen der Zeitung recherchieren,
ohne dass wir davon wissen.
-Okay, Dann komm ich vorbei und erzähl dir,
was ich mache. Aber nur dir.
-Rosa? Rosa!
[Musik klingt aus]
[Unruhiges Durcheinander von Automat und Stimmen]
[Durcheinander nun weiter weg und leiser]
[Klopfen]
[Rosa] -Hi.
-Thanks for coming.
-I couldn't touch it.
-Do you want to give me the dress?
[Musik setzt leise und zaghaft ein]
[Musik ist traurig, langsam, endgültig]
[Musik klingt aus]
[Josh] -I should shave my beard.
[Zofia] -Why?
-I figured, it's time things went back to normal.
-Not yet. Not tonight.
It makes you look...
-Hot?
-I was going for adventurous.
-Well, maybe I'll keep it.
-You know, um...
we don't have to go back on Monday.
-Can we talk about this in the morning?
When things are real again?
-Real. So this wasn't real for you? -That's not what I said.
-We should talk, but you never listen.
-How am I not listening? We're here, aren't we?
You're a big night? Your random club, You got the drugs,
I'm dressed all in black? How am I not listening?
Let's talk about it in the morning, okay?
[Plastiktüte knistert]
[Musik wird ruhiger]
[Musik klingt aus, geht in Straßenlärm über]
-Fancy.
-Yeah. Zof would've hated it.
I picked it for my parents. They never showed.
So it's just Zof's Dad.
[Auto hupt]
-What about her mom?
-She died two years ago.
-By the way, I found out who the night manager was.
I'll try to get in touch with her.
I'll let you know as soon as I do, okay?
-Yeah, please do. Thanks.
[Gespräche im Hintergrund]
-Is that him?
-Yeah. I should... .
Thank you.
-Sure.
-You're just checking in. How come?
-Yeah, I... couldn't bring myself to pack her things.
-Can I help you with that?
-I'm good. Thanks.
[Autos hupen aggressiv]
[Autos hupen aggressiv]
[Traurige, ziehende Musik]
[Tiefes Ausatmen]
[Beide lachen]
-Ey. [Lacht]
[Maklerin] -Das war also der Masterbedroom.
Hier der begehbare Kleiderschrank.
Sehr viel Stauraum, großzügig eingerichtet.
Es gibt zwei Balkone und eine Dachterrasse,
die zeige ich Ihnen gleich.
Und auch hier: Genug Stauraum.
[SMS-Ton]
[Schnurrender Motor des Schrankes]
Die Küche ist Maßanfertigung.
[Schrank schließt sich]
Hier geht es zur Dachterrasse.
In der Innenhof-Oase gibt es viel Platz zum Spielen.
Ja, haben Sie noch Fragen?
-Ähm... haben wir?
-Ähm... die... diese Möbel, sind die da dabei, oder?
-Das ist eine Mustereinrichtung.
Dann können Sie sich vielleicht besser vorstellen,
was in den großen Räumen alles machbar ist.
[Rosa, gehaucht] -Okay.
[Vögel singen, vereinzelte Autos fahren vorbei]
[Marklerin] -Miet-Kauf oder Kauf, beides möglich.
[Mark] -Wir besprechen uns ganz kurz
und dann bin ich sofort wieder bei Ihnen, ja?
[Tür geht auf] Hey.
Dir gefällt es gar nicht, Oder?
-Das ist total... spießig und seelenlos.
-Ja, du musst dir das halt ohne die Möbel vorstellen.
-Ich hab doch ne Wohnung.
-Ja. Deine.
Es geht hier um was ganz anderes, oder?
-Ja, wahrscheinlich.
Ich muss jetzt auch los. Können wir...
...können wir da heute Abend drüber sprechen?
Tschau.
[Tauben gurren, unruhige Musik setzt ein]
-Herr Brenner ist gleich für Sie da.
[Musik klingt aus, ruhige, glockenartige Klänge]
Darf ich Ihnen etwas zu trinken anbieten?
-Ähm, [Räuspert sich] eine Cola. Light, bitte.
-Eis? Zitrone? Etwas Minze?
-Nur die Cola, bitte.
-Setzen Sie sich gerne.
[Schritte entfernen sich]
[Langsame, aufgeregte Musik setzt ein]
[Musik klingt aus]
[Schritte nähern sich]
[Brenner] -Frau Bernhard.
Schön, dass Sie das einrichten konnten.
-Vielen Dank für die Einladung.
-Marienburger Straße, Ende der 80er Jahre.
Bitte, setzen Sie sich doch.
Hier an der Ecke... [Seufzt]
Diesen Bäcker, den kannte ich gut.
Wunderbare Eclairs.
Liebesknochen. Kennen Sie den Begriff eigentlich?
[Brenner, dumpf] Die Merkel hat hier
ihre politische Laufbahn begonnen.
Im Wahlkreisbüro des demokratischen Aufbruchs.
[Rosa] -Sie waren damals auch in der Politik, soweit ich weiß.
Eher am anderen Ende des politischen Spektrums.
-Worüber genau wollen Sie eigentlich schreiben?
-Über die Mieterinnen in der Karl-Marx-Allee.
[Rosa] Die Leute, deren Wohnungen an
irgendwelche Immobilien-Fonds verhökert wurden.
Das hatte ich Ihrem Büro eigentlich schon geschrieben.
-Ja, ja, klar, ich weiß.
Aber ich meine, worüber wollen Sie wirklich schreiben?
-Das weiß man am Anfang nie.
-Das ist eine kluge Antwort.
-Danke.
[Unruhige Musik setzt ein]
Wer ist das?
Ist das Ihre Tochter?
-Sie sollten mich nicht unterschätzen.
Frau Bernhard, das wär... großer Fehler.
Schauen Sie, meine Tochter hat ihr eigenes Leben.
Wäre klug von Ihnen, wenn Sie nicht weiter zu ihr Kontakt suchen.
Haben Sie das verstanden?
-Drohen Sie mir, Herr Brenner?
-Victor? Wir sind doch jetzt fertig, oder?
Bringen Sie Frau Bernhard bitte zur Tür.
Raus.
[Schritte entfernen sich, Aufzugtür]
[Schnelle, aufgeregte Musik setzt ein]
[Frustrierter Laut] -Oh Paula.
[Schreit] Paula!
-Hi? [Telefon] -Ist Paula bei dir?
-Nee, Sie ist nicht hier. -Hör zu, wenn...
wenn diese Rosa Bernhard wieder vorbeikommt:
Du redest nicht mit ihr und lässt niemanden mehr rein.
Okay?
-Okay.
[Langes, frustriertes Seufzen]
[Brenner] -Fuck.
[Musik klingt aus. Leiser Verkehr, entfernte Sirene, Wind]
[Rosa] -Wer sind denn Ralfis Informanten?
-Schumann ist so ein Wichtigtuer aus Köpenick
Keine Ahnung, aber immer die große Klappe.
Hat mir einen langen Vortrag über den Dienstweg gegeben,
den du nicht eingehalten hast.
Angeblich.
Hm?
-Ok, Matt.
Es ist immer noch keine Geschichte, auch wenn es so klingt.
Aber sie geht so:
Samstagnacht ist eine amerikanische Touristin
an einer Überdosis im Krankenhaus Köpenick gestorben.
Sie war vorher im Reaktor.
Dem Club.
-Ja, ja, klar. Tanzmusik.
-Genau.
Und ich habe ihren Witwer zufällig im Krankenhaus getroffen.
-Hm?
-Irgendwas erzählt er mir nicht, aber das finde ich noch raus.
Und, ob du es glaubst oder nicht,
die Night Managerin, die Dienst hatte,
ist die Tochter vom Brenner.
-Hast du mit Brenner gesprochen?
-Schöne Wohnung.
-Zuhause? Wie hast du denn das hingekriegt?
[Rosa zieht die Nase hoch]
Das letzte Mal, als du so geguckt hast, war,
als du mir deine Reus-Geschichte gepitcht hast.
-Das war was anderes, Matt.
Ich will es wirklich nicht schreiben.
Erstmal.
Erstmal fühlen.
Verstehen.
-Nur, dass du Bescheid weißt, die Idiotin aus der Geschäftsführung.
Präsentieren irgend' ein Event zusammen mit Brenner
in diesem Reaktor.
-Was?
-Hmh. Aus Promotion sagt Müller.
[Stöhnt]
Aber vielleicht solltest du so lange die Füße stillhalten,
bevor du Brenner zu nah kommst.
Deine Mutter... ist die noch im Krankenhaus?
Das ist nicht deine Schuld.
Sei nicht so hart zu dir.
-Manchmal glaube ich, du bist mein einziger Freund.
-Och. Das ist ja das Traurigste, was ich je gehört habe.
Mir ist kalt.
Kommst du mit?
Ich bleib noch ein bisschen.
-Pass ja auf dich auf, ja?
[Stöhnt]
[Schritte entfernen sich]
[Langsame, zarte Musik setzt ein]
[Rosa, Telefon] -Ja?
[Mutter] -Was denkst du denn?
Dieser Ort ist nicht gut für mich.
-Du musst ja auch gar nicht da sein.
-Wie meinst du das?
-Vielleicht versuchst du dich nicht ständig umzubringen?
-Du bist so herzlos.
Naja... Vielleicht ist das ja auch bald kein Problem mehr für dich.
-Was soll denn das jetzt heißen?
Die haben heute einen Bluttest gemacht.
[Mutter, Telefon] Kann sein, dass ich Krebs hab.
-Warum solltest du jetzt auch noch Krebs haben?
-Weil es mir nicht gut geht, Rosi.
Schon so lange nicht.
[Fahnenstange klappert im Wind]
-Hast du nochmal wegen der Therapie gefragt? -
Nee, hab ich noch nicht gemacht.
Und übrigens, der Arzt ist auch sehr besorgt.
Ein ganz netter. Dr. Schneider.
Robert Schneider. Hat in Leipzig studiert.
Ich freu mich immer, wenn der kommt, dann ist lustig.
[Sie lacht und wird immer unverständlicher]
[Unruhige, schnelle Musik]
[Nachricht wird abgeschickt]
[SMS-Ton]
[Tippen, Nachricht wird gesendet]
[Dumpfes Dröhnen, klingt dann wieder aus]
[Dumpfes Stimmendurcheinander]
[Schleimige, ekelige Laute]
[Klebrige, matschige Laute]
-For the second course, we have a Sancerre de la Villebois.
It is hardy and minerally and goes really well with the grilled salmon.
[Rasheedi] -Hm, Sounds great to me, huh?
[Mann] -Great, Love it.
[Matschige Laute]
-Du siehst schön aus.
-Fühl mich aber nicht so.
-Wieso?
-Meine Mutter hat Krebs.
[Bedienung] -Wine? -Äh, yeah.
Äh, was?
-Also, Sagt sie zumindest.
Der Arzt ist anscheinend sehr besorgt.
Er heißt Schneider und hat in Leipzig studiert.
[Rasheedi] -I like it. Ehm, sorry.
Excuse me to interrupt but, ehm...
Mark told us, you are originally from Berlin, huh?
-Did he? -Yeah.
-How exciting.
-Yes.
-Thank you.
-I think you are actually the first native Berliner I've met. So far.
-Yeah? -Yes.
-Yeah, we are a very rare species.
-How come?
-Probably because of... people like you.
-People... I don't understand what you mean?
-I mean, most native Berliners can't afford to live in the city anymore.
Including my mother actually. She used to live five minutes from here.
And now she can't afford it anymore.
It takes her an hour to get here now.
-Wow, sorry to hear that.
-Don't worry. The good thing is,
we don't have to see each other that much.
[Unsicheres Lachen]
-Okay.
[Klebrige, schmatzige Geräusche]
[Bedienung] -So, this is grilled celery with linseed and egg yolk oil.
All of it local, of course.
[Rosa schmatzt laut]
[Gabel fällt laut auf den Tisch] -I have to go for a smoke.
[Räuspert sich, lautes Stuhl schieben]
[Rasheedi] -Enjoy. [Lacht]
-So sorry, Her mother is really sick.
-Oh. -Yes, she has cancer.
-Oh!
[Bedrückte Laute] -Cheers anyway?
-Cheers. -Cheers. To our mothers.
-Cheers.
[Ruhige Seitenstraße]
[Tür fällt zu]
[Rosa] -Hallo, stranger!
-Hey. -You want some wine?
-Thanks.
I had to escape my father-in-law.
He hates me.
-My mother tried to kill herself.
When we met at the hospital.
That's why I was there.
-Fuck.
[Zieht schniefend Luft ein]
I'm so sorry.
-She's okay.
-I feel like an idiot. I never even asked.
-I don't want you to feel sorry for me.
That's the last thing I want. [Schnieft]
Also, I'm kind of used to it. It's not the first time.
I just want you to know that I...
I can relate.
To the guilt. The 'What if's...
Should I've done something to stop her from doing it.
I don't know. Just...
messes with your head.
[Schnieft]
[Rosa seufzt]
[Ruhiges, entspanntes Stimmendurcheinander]
[Ruhige Hintergrundmusik]
-Ehm, not to be the corporate asshole, [lacht] but...
Have you had the chance to talk to Mr. Brenner?
-Yeah, briefly. Yeah. I got this. I mean...
we're working on the project for three years now.
He's not going to pull out because of three letters, I mean.
-Sure?
-Yeah. It's because he's from the East.
-What do you mean by that?
-He's sentimental. People from the East are sentimental.
Yeah.
[Rasheedi lacht] -Funny.
-Ehm, sorry Mark, is your girlfriend okay?
Who is he?
[Düstere Musik] -That's an American friend of us.
He's not doing so well.
-Okay?
-I will just quickly check on him.
-If you need help, call me. -No, no, no.
[Schnelle, angespannte Musik]
-Hi. I'm Mark.
I'm a Rosa's boyfriend.
-Hey. -Hi.
-Josh. -I know.
Thank you, for letting me crash on your sofa.
-Sorry for your loss.
-I didn't mean to crash your party, ehm...
-It's okay.
It's Rosas fault.
She always does this.
She gets too involved with her story.
She hasn't told you?
She's going to write about you.
[Hund bellt in der Ferne]
I thought you knew.
-Why are you telling me this?
-Don't underestimate her, okay?
-I hope, I haven't ruined your evening.
-Not possible in my situation.
-I'm really sorry.
-Thanks for the heads up. -Yeah.
[Musik ist schnell, unruhig, bedrückend]
[Bitterer, harter Tonfall] -Besser?
Dein Freund ist nach Hause gegangen.
-Hast ihm gar nicht erzählt, dass du über ihn schreibst?
-Was?
-Ich gehe mich mal weiter um meine Gäste kümmern.
[Musik wird schneller, lauter]
[Schneller, elektronischer Beat]
-Scheiße.
[Musik klingt aus]
Can't find what you're looking for?
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