All language subtitles for The Next Level-Folge 2 (S01_E02).deu

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Original subtitles

[Schnelle, laute Technomusik]

[Rauschen mischt sich unter die Musik]

-Are you okay?

[Handy vibriert]

[Paula] Tami, ist für dich. Ist der Club.

[Stöhnen] -Sorry, Babe.

[Erhebt sich ächzend, Handy vibriert weiter]

[Dielen quietschen laut] Ja? Was denn los?

Was? Bei uns oder im Krankenhaus?

[Frau am Telefon] -Sie ist im Krankenhaus gestorben.

-War die Polizei schon da?

-Ja, alles gut. Ich denke, am besten warten wir jetzt erstmal ab.

-Ich sage Paula, dass sie erst mal keine Schicht mehr hat.

-Hast du ihre Nummer? -Ja, ich hab ihren Nummer.

-Und weiß Paula Bescheid? -Hmh, keine Ahnung.

Ich komm jetzt auf jeden Fall rum.

Alles klar, bis später.

-Hi, ich bin Anna. -Hey, Tamara.

Sorry, dass ich deine Küche hier belege.

-Gar kein Stress.

-Hat mich gefreut, dich kennenzulernen.

-Same.

[Schwere, ziehende Musik]

[Entfernte Stadtgeräusche, leise Stimmen, Verkehr]

[Josh] -I didn't take care of her.

I promised that I will always take good care of her. I didn't.

-You think it's your fault, but it has nothing to do with you.

-I'm sorry.

What do I know?

[Rosa lacht leise]

-What?

-I just realized, I never asked you for your name

-Josh.

-Nice to meet you, Josh.

-Nice to meet you, Rosa.

[Entfernte Sirene, leises Stadtrauschen]

[Schritte nähern sich] -Seine Frau taucht nirgendwo auf.

Ich kann nichts über die finden.

-Willst du doch über die schreiben?

-Nein.

[Belustigt] -Aha.

-Bist du nicht ein bisschen overdressed für deine Nerds?

-Das sind superreiche, keine Nerds.

Die wollen sich in die Stadt einkaufen.

Die sind ganz begeistert von Berlin.

-Warum das denn?

-Image. Die suchen nach einer Geschichte, sagen sie.

Unsere ist gut.

-Unsere? Du bist aus Bielefeld.

-Tschüss. Ich hole dich um 19 Uhr ab, ja?

Deine Mutter. Krankenbesuch in Köpenick.

-Richtig, ich freu mich darauf.

-Und willst du das nicht mal... aufhängen?

-Ich glaub nicht, dass wir das behalten können.

-Hat sie noch irgendwas gesagt?

-Ich hab das echt nicht so verstanden.

Irgendwas von letzter Nacht. Reaktor, Polizei, Krankenhaus.

Passt auf dich auf, Pauli.

[Schritte entfernen sich]

[Haustür wird geöffnet und fällt dann ins Schloss]

[Langsame, traurige Musik]

[Tamaras Stimme] -Das ist die Mailbox von Tamara.

Bitte hinterlasst mir eine Nachricht.

[Musik klingt aus]

-Die Walters aus der Karl-Marx 19, bräuchte ich einmal bitte in groß.

[Boris] -Gibt's da nicht noch ein paar jüngere? So als Aufmacher.

-Als Hingucker? [Zustimmender Laut]

[Rosa] -Das mag schon sein, aber die beiden sind nun mal meine Helden.

Außerdem sind wir kein Zeitgeistmagazin, Boris.

[Er spricht mit Berliner Dialekt]

-Und, wie gefällt's dir an der Ostsee?

Da bist du doch noch, oder?

[Zustimmender Laut] -Joa, windig und kalt.

Ich hab einen Buckelwal gesehen.

Brenner. -Du hast Brenner getroffen?

-Nicht ganz offiziell.

Aber der meldet sich. Bin ich mir sicher.

[Er spricht mit starkem Berliner Dialekt]

-Ich glaube, der geht's schon wieder zu gut.

-Rosa, was ist denn jetzt?

Ralfi sagt, du recherchierst in der Clubszene?

[Sarkastischer Laut]

-Ach, Ralfi hat nur Angst, dass ich wieder

100 mal so viel geklickt werde wie er.

-Jetzt hast du meine Aufmerksamkeit.

-Na, erzähl.

-Die Geschichte ist so gut, dass es keine Geschichte ist.

Manche Stoffe sind so irre, dass man sie nicht aufschreiben kann.

-Wir schreiben nicht fürs Poesie-Album.

-Ich melde mich bei dir, sobald es ein Reportage ist.

-So, was sag ich denn jetzt Ralfi?

[Stöhnt] -Keine Ahnung, sagt ihm...

dass ich an einer richtig fetten Sache dran bin,

mit... Drogen und Tod und... Sex.

-Alle Beteiligten sind halb so alt wie er

und seine Kumpels bei der Polizei.

[Geräte piepen, Drucker drucken, dumpfe Gespräche]

Herr Feinstein? Kommen Sie.

[Autobahn von draußen, lautes ticken einer Uhr]

Eigentlich bin ich im Urlaub.

Aber Besuch aus Amerika bekommt man ja nicht so oft.

[Stuhl knatscht laut bei Bewegungen]

Mein Beileid.

Was kann ich für Sie tun?

-You speak English?

-Äh, keine Sorge, das kriegen wir hin.

In Berlin spricht kaum noch jemand Deutsch.

Äh... gutes Deutsch.

Wir starten mit einer Liste.

Unterschreiben Sie mal hier...

[Plastiktüte knistert]

...dass ich Ihnen das ausgehändigt habe.

[Sanfte, traurige Musik setzt ein]

[Leise, traurige Musik, schwere, rhythmische, metallische Geräusche]

[Schwere, Metallische Gegenstände schaben übereinander]

-Stay with me, okay? Please. I need you.

[Zofia keucht schwer]

I need you.

I love you.

[Musik klingt aus]

[Ratterndes Fahrgeräusch, Stimmengewirr]

[Leise, erwartungsvolle Musik]

[Tamara] -Hallo, Tamara hier. Hinterlasst gerne eine Nachricht.

-Kannst du mir mal bitte antworten?

Geht's der Amerikanerin gut?

[Technomusik setzt ein und wird lauter]

[Laute, schnelle Technomusik]

-Are you okay?

-I wanna stay and I wanna go.

-I know exactly the place to do both.

[Musik endet abrupt]

-So, Herr Zillinski,

wenn Sie hier noch einen Kringel machen, können Sie gehen.

-Einen Kringel wollen Sie? Wohin?

-Hier.

-Bravo. -Danke.

-Hey! Ich bin noch nicht fertig mit ihm.

Es gibt hier nichts zu holen, Irfan.

-Wir können ihn noch Stunden festsetzen.

-Es gibt nichts zu holen. -Hab 'nen Kringel gemacht.

-Raus jetzt. [Lachen, Lallen]

[Fußballspiel läuft dem einem Fernseher]

-Wieso lasst ihr mich mit dem kleinen Pisser da draußen nicht reden, hm?

Wieso lassen wir die einfach so weitermachen?

Da draußen ist jemand gestorben, verdammt nochmal!

-Es gibt keinen Zusammenhang zu der Amerikanerin, Irfan.

-Wie viel mehr Zusammenhang brauchst du?

Techno, Drogen, ein Club.

[Wird lauter] Und diese Policy von wegen:

'Ich seh' nichts, ich weiß nichts, da ist nichts!'

-Irfan, die Leiche wird gerade obduziert,

Witzel macht das persönlich.

Wir warten Gottes Nachricht ab, so lange halten wir die Füße still.

Minimal invasiv.

Haben wir bis jetzt immer super hingekriegt.

[Jubel von Fußballspiel]

-Alter! -2:0! [Lachen]

[Videoton, Mann spricht:]

-The River Spree was part of the Wall.

Now, the youth of the world

gather on the banks of the Spree to celebrate.

But also, to work and research...

-Ich versteh den Brenner einfach nicht.

[Video läuft im Hintergrund weiter]

-Der redet wie aus einer anderen Zeit,

als hätten sie ihn gerade aufgetaut.

[Sie lacht] -Ja.

Das war immer schon seine Taktik.

Ich weiß nicht, wie viel von dem alten Brenner in dem neuen steckt.

Aber der alte war Linientreu, Prinzipienfest,

Stur, wenn du so willst.

-Rede du doch mal mit ihm.

-Der lässt sich nicht zu irgendwas überreden,

von dem er nicht überzeugt ist.

Entweder du hast Argumente, oder...

...irgendwas anderes gegen ihn in der Hand.

-Was willst du mir damit sagen?

-Brenner war die letzten 30 Jahre nicht im Eis.

Hast du dir mal die aktuellen Zahlen angeguckt?

[Ungläubiges Atmen]

Wir sind gleich auf mit den Nazis.

Der Regierende braucht gute Nachrichten.

[Abweisend] -Hm.

-Ja, der will die Grundsteinlegung von diesem Lab.

Die Fotos möglichst noch dieses Jahr.

-Schönen Tag, Susanne.

[Schwere, traurige, wabernde Musik]

-Ist das die Polizei?

Warum müssen wir die reinlassen, die Policy ist doch eine ganz andere.

-Frag mich nicht.

[Irfan] -Sprechen Sie Deutsch?

Deutsch? Deutsch?

[Mit starkem Berliner Dialekt] -Wollte ich Sie auch gerade fragen.

-Lassen Sie bitte alles so liegen.

Ich räume hier die Scherben weg.

-Ist vielleicht ein bisschen spät jetzt, oder?

-Das in jedem Fall, aber das mache ich schon mal ganzes Leben lang.

Und es werden nicht weniger.

-Sagen Sie Bescheid, wenn Sie Ihre Scherben aufgefegt haben.

Ich mach dann den Rest.

Rauchen ist hier nicht. Ist n' Ruheraum.

[Paula] -Ich will jetzt mit Tamara sprechen. Warum sagt sie mir,

dass ich zu Hause bleiben soll und ruft mich nicht zurück?

Was ist mit dieser Frau von gestern? Geht es der nicht gut?

-Tamara ist wie jeden Montag im Homeoffice, ja?

Und es ist nichts passiert.

Entspann dich.

Die Sonne scheint, geh ein Buch lesen oder so, ja?

-Irfan!

[Leises Stimmengewirr]

[Ruhe, leises, schnelles Uhrticken]

[Schritte nähern sich]

-Moin, Mr. Feinstein, George Pickett.

And I'm terribly sorry for your loss.

-Thank you. -Please, come sit.

Are the german police being helpfull?

Is there anything else we can do for you?

You're not alone. You know that, right?

We are here for you.

This is already a big help, thanks.

-Jeah. Smart move. Lawyer up.

Especially considering the circumstances

under which your wife passed.

This freaking Bunker. You know, Berlin is so proud of these Clubs.

Don't expect them to do anything.

Not the police, not the DA. All slow as hell.

But we could set a fire.

Show them, we will not let one of us be forgotten.

Birgit? I want you to set up a pressconference.

-No, no, no, no, no. Thanks, but no thanks.

All I want, is to bring my wife back home safely, okay?

-Well...

It's a little bit late for that now, isn't it?

-Ja...

I guess so.

Thank you.

[Schritte entfernen sich]

[Leise Gespräche, Geräte piepen]

[Handy klingelt]

[Josh] -Hey. Could I ask for your help?

-Hey. -Hey.

-How can I help?

-I got this list of lawyers.

-Do you want to go for a walk?

-Jeah.

-Do you want me to come along?

To help you with the lawyers?

-Jeah, thank you.

-Can I see the list?

I think, you should go for this one, Siv Lindenberg.

-You know her? -No.

I just like the name.

[Lachen]

-Right. [Lachen]

[Rauschen, Kratzen vom Stift auf dem Papier]

[Frau] -Verstorbene ist Amerikanerin. Hochzeitsreise.

Noch keine Autopsie.

Kein toxikologischer Bericht.

[Schreiben auf Papier]

-Am I a suspect? Can I be prosecuted?

-No, this seems to be unlikely.

Or is there anything else, I should know about?

-I just wanted to check my legal situation.

As an American Citizen in Germany.

Given that I took a pill.

-You don't have to worry about that.

Da muss man maximal mit 'ner Geldstrafe rechnen.

-Worst case is just a fine..

[Anwältin] -But...

I don't want your wife. to have died in vain.

-I...I don't need any Courtroom-Drama.

-I'm a lawyer myself, so I...

...I just want to know why my wife is no longer with me, you know?

That's all.

-No, that's not what I'm talking about.

People die. In the Clubs, in the Hospitals.

Because the police in Berlin

turns a blind eye while they harass the small dealers in the park.

-I don't care.

Honestly.

My wife just died. I don't want a fight.

When can I go home?

-End of the week ...if there is no false play.

-What do you mean by 'false play'?

-Normally you don't die because of one pill.

It was one pill, right?

-Jeah. I mean...

I don't know for sure, but how could I?

-Okay. I gotta ask you some standard questions.

Do you remember anyone else?

Security, Drug dealers?

-No. Just the night manager.

-It's your call.

I can contact the presecution,

the narcotics, I would be surprised, if anyone in Berlin gives a damn.

-Like I said, no show.

-Okay.

-As I said, you call.

[Krähen schreien durcheinander, Verkehr rauscht auf der Straße]

[Rosa] -Und Paula, wie jetzt?

[Er spricht Berliner Dialekt]

-Eine Reichenberg, glaub ich, oder Reichenburg, irgendwie sowas.

Ach, über die Dealer was zu hören kannst du vergessen.

Paul ist jetzt seit ein paar Monaten Night Managerin da, die kommt gut an.

-Wie meinst du das?

-Naja, sie kommt beim Management gut an,

Tamara liebt die geradezu. Ich glaube, das ist so ein "Me Too" Ding.

-Was?

-Naja, die hat da in kürzester Zeit Karriere gemacht.

Wir hatten noch nie so eine junge Night Managerin.

-Ey, du siehst nicht so aus, aber bist ein echter Macho, was?

[Bellen]

-Hast du das gehört, Tarzan? Komm mal her hier.

-Ja, und diese Paula, wo wohnt die? Weißt du das?

-Ne, weiß ich nicht.

Aber ich kann's versuchen, raus zu finden.

Hast du aber nicht von mir, ja?

-Von wem? Ich kenne dich doch gar nicht.

-Ha, ha. Ich hab auch was zu verlieren.

-Ja, ich weiß. [Kussgeräusch]

-Komm.

[Stimmengewirr, langsame, traurige Musik]

[Freizeichen Telefon]

[Geschäftiges Treiben, Sägen]

[Telefon klingelt]

-And no one is gonna get that?

Hallo! [Telefon] -Hey, it's Josh.

-Hey, Josh!

-I need to talk to Jan.

[Säge schreit]

[Telefon] -Dad!

Dad! Hey, Dad! It's your favorite son in law.

[Musik baut sich auf, bekommt mehr Spannung]

-What's up, Josh?

[Leises Schluchzen über zitternder Musik]

-Hey, Dad.

Hey, what happened?

[Musik klingt langsam aus]

[Leiser Verkehr, entfernte Hintergrundstimmen]

[Türöffner brummt]

[Türklingel]

Hey! Ähm... ist Paula da?

-Ne. Wer bist du?

-Ich bin Rosa von der Berliner Allgemeinen. Ähm...

...ich geb dir kurz meine Nummer, ja?

Sag ihr bitte, dass sie mich unbedingt zurück rufen muss, ja?

Das ist wichtig.

Die sollen mich anrufen, ja?

[Fahrgeräusch Bahn, Stimmengewirr]

[Sprachnachricht Tamara] -Ja, sie ist verstorben.

Aber nicht bei uns.

Das war im Krankenhaus.

Wir haben damit nichts zu tun.

[Türen öffnen sich]

[Durchsage] -U5 nach Bernau. Einsteigen bitte!

[Langsame, bedrückende Musik]

[Leise Gespräche, tippen auf Tastaturen]

[Rothaarige spricht mit Berliner Dialekt:]

-Sie können ja nicht einfach so reinspazieren.

-Ähm, ich würde gerne eine Aussage machen?

-Ja, Sie nehmen Wartezimmer Platz, wie alle anderen auch.

Ja, nun hoppi! Da geht's lang. Ja.

[Wabernde, ziehende Musik]

[Musik geht in eine Akustik-Gitarre über]

[Sanftes, friedliches Gitarrenspiel, Brunnen plätschert]

[Laute Grillen, warmer Wind]

[Verhaltener Jubel, Pfiffe, Klatschen]

-Thanks guys.

So, whats your next stop? You've been to South America already?

-Jeah. We left before Zof could try that trippy Ayahuasca thing.

-It's not what they call it, babe, but okay.

-It's not called Ayahuasca?

-It's called Ayahuasca, not 'trippy Ayahuasca'

So, just call it Ayahuasca.

-Is it... Ayahuasca? Thats what I said, wasn't it?

-Jeah, it's not for everyone. I totally get that.

But it can give you a whole new perspective on life.

-For me, it was such an experience.

My god, it changed my life. Really.

It's so hard to describe in words what happens, but...

...sort of like you...

...download this information of the universe.

How everything is connected. How we are part of everything.

It's incredible, I mean...

...it's way better than sex. [Lachen] -Jeah.

-I's more of a deep loving hug, you know?

[Ungläubiger Laut]

-Well... it's not for everyone, so...

-Jeah, it's not for everyone.

And that's okay.

[Tiefes Einatmen] -Okay, well, I'm gonna go to our room.

[Er] -Are you leaving us? [Gruppe] -No, stay!

[Gruppe] -Come on, Josh! [Josh] -No.

-You coming?

[Exotische Vögel, Schweigen]

[Zögernd] -I... I think I might stay for a little bit.

-Sure. Good night

[Gruppe] -Good Night. -Good Night, Buddy.

[Vögel singen, zaghafte Musik setzt ein]

[Frau] -Can you play us another song?

-Oh jeah, absolutly. [Gruppe] -Yes, please!

[Laute Grillen, warmer Wind raschelt in den Blättern]

[Langsame, bedrückende Musik]

[Der Mann der vorher Gitarre gespielt hat, flüstert:]

# [Unverständlich]

Good Night.

[Grillen gehen langsam in der Musik unter]

[Musik verändert sich langsam, mischt sich mit einem schnelleren Beat]

[Umgebungsgeräusche werden langsam lauter]

[Geräusche und Stimmen mischen sich surreal mit Musik]

[Hoher Ton mischt sich in Musik und wird immer lauter]

[Musik endet abrupt]

[Regen prasselt laut auf das Auto]

-Jetzt haben wir Mama gar nichts mitgebracht.

-Was denn? Ah, shit!

Haben wir... shit. -Egal.

-Wir können noch an der Tanke anhalten.

-Ne.

[Klopfen]

[Rosa] -Hallo. [Mark] -Guten Tag.

[Rosa] -Hallo. [Mark] -Guten Tag.

[Mit Berliner Dialekt] -Was jetzt? Besuchszeit ist bis Acht.

-Dann haben wir ja noch 'ne halbe Stunde, hm?

-Ein ganz Schlauer!

[Spricht mit Berliner Dialekt] -Ich sterbe in der Wildnis.

-Hallo, Mama. -Hey, Petra.

[Sarkastisch] -Ach, die ganze Familie ist gekommen.

[Rosa] -Bis auf Papa.

Der fehlt noch. Aber Rakete ist es ja schon mal nicht.

[Petra lacht] [Mark] -Das wär's natürlich gewesen.

-Wie geht's dir denn?

-Naja. Ich bin nicht im Himmel aufgewacht,

sondern neben Frau Katschmarik da drüben aus Ahrensfelde.

-Hast du mit 'nem Himmel gerechnet oder was?

[Seufzt ] -Lange nichts von dir gelesen.

-Du liest unsere Zeitung doch gar nicht.

-Macht doch eh kaum noch einer.

[Tiefes Einatmen] -Ich habe mit deiner Ärztin gestern gesprochen.

Die meine, du sollst mal 'ne Therapie machen.

[Lacht verbittert] -Klar meint die das!

'Ne Therapeutin kann mir nicht mein Leben zurückgeben, weißt du?

Die kann das höchstens schön reden.

-Ich glaube nicht, dass Therapie...

-Ne, komm mal da hoch. Das nervt.

-...dass Therapie bedeutet, sich sein Leben schön zu reden.

-Das verstehst du nicht. Wir wollten ein eigenes Land.

Wir wollten die Welt sehen, reisen.

Wir wollten frei sein, und was haben wir gekriegt?

Den Westen. Therapeuten, Dinkelbrot,

dich, Maki, aus Wuppertal.

-Ich komme aus Bielefeld.

[Petra seufzt] -Der Westen hat alles gekauft.

Unsere Bands, unsere Schulen, Theater, unsere Kunst.

-Petra, ich war eins, als die Mauer fiel.

[Frau Nebenbett] -Ihr habt noch exakt 25 Minuten Zeit, dann ist Ruhe hier.

Klar? [Rosa seufzt genervt]

[Rosa setzt zum sprechen an]

-Kennst du eigentlich Brenner, Mama?

Bodo Brenner?

-Was? Wieso?

-Nur so.

-Ich bin müde.

[Rosa seufzt] -Okay. Gut, dann schlaf mal gut.

Tschüss. -Tschüss.

-Tschüss, Petra. -Tschüss.

[Frau Nebenbett, patzig] -Und Tschüss.

[Tür fällt ins Schloss]

[Mark] -Was meinte sie eigentlich mit Dinkelbrot?

-Was?

-Petra hat gesagt, Therapeuten, Dinkelbrot und dich.

-Und Wuppertal. -Tz.

-Kannst du mich da vorne rauslassen?

Ich muss nochmal kurz wo hin.

-Jetzt noch?

-Ist Arbeit.

[Regen prasselt auf das Auto]

[Verstockt] -Ja. -Danke.

[Straße, Gespräche, Lachen]

[Rosa] -Hey!

-Hey.

-How are you?

-I just can't stay here.

-We can find you a hotel.

Or you can stay at my place.

We have like, um... a guest bed.

It's... quite a small apartment,

I mean, probably not compared to apartments in New York.

You're from New York, right?

Anyway, it's like a... like a Auszieh-Couch?

Ehm... I don't know the english word. It's like a...

a couch, that you can pull out, and then you can sleep on it.

It's not very comfortable, but I think it's fine for one or two days.

-I'd really apreciate that. Thank you.

-Of course.

[Rosa, flüsternd] -Come in.

[Schleichende Schritte]

[In normaler Lautstärke] Okay, all good.

No need to be quiet.

[Rosa läuft in der Wohnung umher]

[Seufzen] Okay.

[Sie räuspert sich]

From my first apartment. [Lacht]

It's the only piece of furniture my boyfriend...

...can't take away from me.

[Angestrengte Laute, Klappern]

'Cause I won't let it go.

I forgot how it works.

[Beide keuchen angestrengt]

[Sofa rastet klappernd ein]

[Sie seufzt erleichtert]

I 'll be over there. Okay?

-Thank you.

[Zarte, traurige Musik setzt ein]

[Eine Tür fällt ins Schloss]

[Rosas Stimme als Voice-Over]

-Alles, was mich umgibt, ist Material.

Es ist ein einziges, weißes Rauschen dort draußen.

[Umblättern]

Irgendwann aber, erkenne ich einen Ton in diesem Rauschen.

Vielleicht kann man es eine Stimme nennen.

Ich folge ihr in ihre Welt, solange, bis ich sie verstehe.

Dann habe ich das Gefühl, am Leben zu sein.

Alles zu verstehen.

[Tippen auf Tastatur, Handy brummt]

Je näher ich den Menschen komme, die ich beschreibe,

Desto größer ist später ihre Enttäuschung.

[Brenner atmet tief ein und aus]

Wenn ich meine Arbeit mit zwei Worten beschreiben müsste,

dann wäre das 'Vertrauen' und 'Verrat'.

[Elektronisches Knistern, bedrohliche Musik]

[Bedrückende Stille, nur Knistern und Musik]

[Musik klingt aus]

[Schlüssel klappert, Schritte]

[Rosa atmet erschrocken ein]

[Rosa, leise] -Hey.

[Leise] -Wer ist das?

Rosa, wer ist der Typ in unserem Wohnzimmer?

-Das ist der Mann der Toten. Aus dem Krankenhaus der.

Er konnte in ihrem Hotelzimmer nicht mehr schlafen.

Ist verständlich, oder?

[Spuckt aus]

Wir sind doch keine Sozialstation.

[Rosa läuft umher]

Wir kennen den doch gar nicht.

Was, wenn der uns die Bude ausräumt?

[Rosa seufzt genervt] Was?

-Ja, dann haben wir weniger zu packen.

[Sarkastischer Laut]

-Wie lange bleibt er?

-Ich schätze mal, bis er die ganze Bude leergeräumt hat.

[Viel befahrene Straße]

[Ruhe, leises Rauschen, entferntes Klicken von Computern]

[Dumpfe Technomusik von nebenan]

[Keuchend] -And where are you from?

-I'm from Berlin.

I grew up in America

What about you?

[Nach Luft ringend] -I'm from New York...

[Gierig trinkend] ...from Queens.

I live in Manhattan now.

Corporate shit. Boring.

-I like New York.

[Zofia atmet schwer] -Jeah.

-Maybe. [Seufzt] I don't know.

It's just a rung on the ladder.

My life runs on tracks, you know?

[Zitternd] Are you from Berlin?

But I got to take things to the next Level.

-The next level?

[Zofia wimmert schwach]

[Sie atmet flach und angestrengt Keuchend]

[Josh] -Is she okay? [Paula] -Yes.

[Josh] -She needs an ambulance.

-Everything will be fine. -Do you hear me? We need it.

-I know. -Please! I'm scared, we need help.

[Sie ringt nach Luft] [Josh] Zof?

Zof?

[Josh brüllt verzweifelt] Zof! Zof! Zof...

[Flehend] Zoff, please!

[Zof würgt weiter]

[Traurige, ziehende Musik]

[Leise Gespräche, Verkehr]

[Gespräch leise und unverständlich]

[Unnatürlicher Hall, wabernde Geräusche und Musik]

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