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Original subtitles

Untertitel: UTW Münster

UT

(Charlotte Lindholm)

(Roswitha Porith) (Maria Knauf)

(Martin Felser) (Holger Funke)

(Peter Rönnau) (Günther Pries)

(Heike Breitenfeld) (Axel Breitenfeld)

Die Glocken läuten.

Kirchenmusik auf der Orgel

Herr Hartje!

Kommen Sie bitte einmal?

Trage diesen Ring als Zeichen unserer Liebe und Treue!

Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Ich will dich achten, ehren und lieben.

Trage diesen Ring als Zeichen unserer Liebe und Treue!

Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Gott verband Sie als Mann und Frau.

Ich bestätige im Namen Gottes den Ehebund, den Sie geschlossen haben.

Aber Sie, Frau ...

Helga Fehring. ... und Sie, Herr Hartje ...

... nehme ich zu Zeugen dieses heiligen Bundes.

Was Gott verbunden hat, darf der Mensch nicht trennen.

Nein! Halt! Lass mich runter!

Was ist? Wir müssen die Schweine füttern.

Sie bekamen heute Morgen eine doppelte Portion.

Ich sehe die Bäume dahinten so gerne.

Sie sehen aus wie auf einem alten Gemälde im Museum.

So friedlich. Das gehört jetzt alles dir.

Was ist los?

Wasser plätschert.

Charlotte? Duschst du jetzt schon mitten in der Nacht?

Schau mal auf die Uhr! ... Gibst du mir die Zahnbürste?

Sag einmal, Charlotte:

Wie viele Arten im Badezimmer zu sterben kennst du?

Natürlich? Oder gewaltsam? Gewaltsam natürlich!

Danke! Der Klassiker ist immer noch Fön ...

... in der Badewanne. Da stirbt man schon vor Langeweile.

Nein! Gewaltsam, wie ich es meine, wäre:

Ein 98 %-iges Salzsäure-Schaumbad, wo nur der blanke Knochen ...

Martin! Warum schreibst du eigentlich keine Liebesromane?

Frauen würden es lieber mögen.

Ich schloss ab mit Effi Briest seit meiner ersten Kurzgeschichte.

Das ist gut so. Frühstückst du mit mir?

Nein. Ich fahre aufs Land.

Was? Du weißt es! Diese Woche schon? Die Maßnahme ...

... für Personal-Entwicklung? Ja.

Wohin fährst du denn eigentlich?

Nach Lastrum.

Nein! Halt! Sie können da nicht parken!

Tag! Herr Funke! Ich bin Charlotte Lindholm aus Vechta.

Ich habe hier Dienst. Ich wohne hier.

Ich weiß. Wir sollen zusammenarbeiten.

Schöne Grüße vom Chef. Kommt Ihr Kollege noch?

Sie sind mein Kollege, Herr Funke.

Na! Dann man zu! Bitte, Frau ...

Hauptkommissarin Lindholm.

Ihr könnt das Schlitzauge auch gleich mitnehmen!

Möchte jemand eine Aussage machen?

Bitte verlassen Sie den Hof! Kinders! Bitte!

Ich kenne die Leute. Es war keiner von ihnen. Bestimmt ein Auswärtiger.

Tag, Frau Lindholm! Sie auch hier?

Tag, Robin! Schön, Sie zu sehen! Der Fotograf war schon da.

Herr Knauf ist beim Tee mit seiner Frau zusammengebrochen.

Wahrscheinlich Gift in den Keksen.

Er hat kurz gekrampft. Aber es wirkte schnell.

Frau Knauf?

Ich bin Charlotte Lindholm. Ich leite die Ermittlungen.

Wollen wir einen Moment an die frische Luft gehen?

Da sind doch alle.

Keine Sorge! Die sind weg. ... Kommen Sie!

Wollen wir uns hier setzen?

Ich möchte einen Moment alleine sein.

Ja, natürlich.

Jemand öffnet die Tür.

Johann!

Was wollen Sie hier? Ja ... Ich bin die Postbotin.

Ich möchte Maria jetzt nicht mit der Telefonrechnung belästigen.

Legen Sie es dahin!

Gehen Sie bitte!

Ich habe noch nie einen Toten gesehen.

Bitte!

Die Bäckerei hier liefert jeden Morgen die Brötchen.

Sie legt sie auf den Tisch. Ja. Und jeden Dienstag Kekse dazu.

Johanns Lieblingskekse. Haben Sie auch davon gegessen?

Ich mag sie nicht. Zu süß.

Das hat Ihnen das Leben gerettet. ... Wie lange lagen die Kekse da?

Zwei Stunden vielleicht.

Hätte jeder in dieser Zeit die Kekse vergiften können?

Fällt Ihnen da jemand ein?

Sie sahen es: Wir hatten nicht viele Freunde im Ort.

Was haben Sie da oben?

Ich bin hingefallen.

Waren Sie glücklich mit Johann?

Sagen Sie! Werden Sie jetzt den Hof erben?

Mir wird kalt.

Frau Knauf! Warten Sie noch einen Augenblick!

Sie singen ein englisches Lied.

Elton John und Kiki Dee. Oder?

Das Einzige, was ich noch von ihm habe.

Sind Sie eigentlich in Deutschland geboren?

Manila.

Seit wann sind Sie hier? Seit zwei Jahren.

Sie können gut Deutsch. Ich arbeitete dort bei Deutschen.

Wo haben Sie Johann kennen gelernt? Durch eine Anzeige.

In welcher Zeitung? Vergessen.

Nicht aus dem Katalog. Meinen Sie das?

Ich meine erst einmal gar nichts.

Klappern am Fenster.

Was ist da passiert?

Ich weiß nicht.

Liegen lassen! Ich hole die Spurensicherung.

Haben Sie jemanden, der sich um Sie kümmert?

Ich komme schon klar.

Tag!

Bist du bescheuert? Keine Paletten in den Hof!

Ich sagte es zehnmal! Jetzt hast du es!

Wissen Sie schon, wer es war? Das wäre schön.

Umständlich! Immer vor den Laden wegen der Wäsche!

Nein. Sie haben einen Trockner. Ist er kaputt?

Die Bäckerstochter Wiebke hat ein Baby bekommen.

Die Nachbarn schenken hier eine Grundausstattung beim 1. Kind.

Ach! Das ist ja nett.

Kannten Sie den Toten gut?

Johann!

Johann war mein Cousin. ... 2. Grades.

Ach! Sie waren verwandt!

Ja. Sehr entfernt.

Wie muss ich mir sein Leben so vorstellen?

Einsam. So ein Leben auf dem Land macht die Männer mürbe.

Verstehen Sie? Er hat immerhin geheiratet.

Ja, schon! Aber eine aus dem Katalog.

Sicher? Hat Herr Knauf seine Frau aus dem Katalog?

Ich habe ihm den Brief selber gebracht.

Ich erinnere mich. Er kam aus Hannover.

Die Spurensicherung kommt gleich. Das ist nicht Ihr Ernst! Doch!

Wir müssen sicherstellen, dass nicht noch mehr vergiftet ist.

Wann legten Sie die Kekse vor Johann Knaufs Tür?

6 Uhr, wie immer. (Radio:) "In der Bäckerei Breitenfeld ..."

"... in Lastrum wurden vergiftete Kekse gefunden. Alle Leute, ..."

"... die dort Kekse kauften, ..." Wir sind im Radio!

"... sollen die Kekse zur Polizei bringen!"

Das ist ein Familienrezept! "Lastrumer Mischung"! Hier!

Sonst liebend gern.

Heike! Lass das!

Der Keks war nicht vergiftet. Aber was ist mit den anderen?

Haben Sie Feinde? Werden Sie erpresst?

Quatsch! Wir sind nicht in Hannover! Bitte!

Danke!

Axel! Sag auch mal etwas!

Holger! Das ist reine Schikane! Die asiatische Schlampe bleibt frei.

Weil Sie nicht als Ausländerfeindin gelten wollen.

Ja. Das stimmt.

Lautes Klopfen

Die Bäckerei ist geschlossen.

Wegen dem Mord?

Ja. Muss das sein?

Die nächste Bäckerei ist 7 Kilometer weg.

Rönnau! Ich bin der Bürgermeister. Das ist meine Gattin.

Freut mich! Lindholm.

Tut mir Leid! ... Eine Frage: Wie gut kannten Sie Johann Knauf?

Na ja! Wie man sich so kennt.

Warum musste er wohl so sterben?

Keine Ahnung! Er war ein prima Kerl!

Seine kleine Frau ist ein schöner Farbklecks hier in der Gegend. Oder?

Ich habe heute schon ganz anderes gehört.

Auf Wiedersehen!

Guten Abend!

Guten Abend!

Guten Abend!

Guten Abend! ... Auf Wiedersehen! ... Alles Gute!

Auf Wiedersehen! Ach, Anna!

Guten Abend! Ich bin ...

Ich vermute Kriminalpolizei. Ja. Darf ich Sie sprechen?

Ja. Gleich, wenn ich hier fertig bin. Gut. Ich warte.

Wiedersehen! Wiedersehen!

Auf Wiedersehen!

Grüße daheim! Tschüs! Wiedersehen, Roswitha! Bis morgen!

Das Miststück will hier bleiben. Wovor hast du Angst?

Man weiß nie bei so einer. Übertreib nicht!

Sie muss etwas sagen!

Alles ist bedrohlich für sie, das etwas anders aussieht.

Ich kenne das. Niemand von denen hat mit Maria geredet. Wetten?

Und Sie?

Wie schaffte Johann die Situation?

Keine Ahnung! Wir waren nicht oft zusammen.

Aber Sie brachten ihm die Post.

Ja, natürlich. Das ist mein Job.

Sie bewegt nur ihre Lippen.

Ich fürchte, ich kann Ihnen nicht viel weiterhelfen.

Aber Sie haben die beiden doch getraut!

Erinnern Sie mich nicht daran! Eine traurige Feier.

Warum? Niemand aus dem Dorf war da.

"Niemand"? Auch nicht seine Kusine? Die Postbotin?

Johann hat sich mit der Heirat gegen die Dorfgemeinschaft gestellt.

Die Leute sehen das so.

Nur, weil Maria Philippinin ist?

Gab es Probleme in der Ehe?

Maria hat ein Pflaster an der Stirn. Kann Johann sie geschlagen haben?

Muss ich das Beichtgeheimnis erklären?

Was sagen Sie zu der Hetz-Stimmung draußen?

Kein Einklang mit der Bibel.

Aber so eine Frau hat eine gebrochene Vergangenheit.

Die Leute hier sind konservativ.

Ich fürchte, das passt nicht gut zusammen.

Was fürchten Sie?

Ich fürchte, Maria hat keine Chance hier im Dorf.

Wer war das?

Jedenfalls nicht aus meiner Gemeinde.

Gut. Danke! Und grüßen Sie Ihren Chef!

Kann ich Ihnen helfen?

Danke! Er verliert immer Luft.

Wissen Sie, wer Maria eben abgeholt hat?

Nein. Gehen wir ein Bier trinken?

Nein. Ich muss noch weg. Sonst gern.

Der Pfarrer sagte, Sie waren nicht auf Johanns Hochzeit.

Jemand will etwas von Ihnen.

Gab es einen Grund?

Die Einladung ist wichtig! ... Sie wissen, wo ich bin!

Schade um Johann! Es war ein Netter!

Warum war niemand auf seiner Hochzeit?

Weil er eine Asiatin geheiratet hat?

Das gab schon Ärger mit Pries. Pries? Der Bauunternehmer?

Warum ich hier bin:

Wir wollen wissen, wann wir den Laden wieder öffnen können.

Ich weiß, es ist hart für Sie.

Aber ich warte auf einen Anruf vom Labor. ... Welcher Ärger?

Er war nicht so schlimm. Alles ist jetzt wichtig für mich.

Johanns Umbau vom Stall!

Eine Mauer ging kaputt. Pries wollte nicht reparieren.

Schwarzarbeit? ... Kann man nicht reklamieren.

Die beiden waren sich seitdem spinnefeind.

Axel! ... Kommst du?

Danke!

Bitte!

Ich muss füttern! Vergiss die Holländer!

Der Hof gehört jetzt mir!

Du wirst abgeschoben. Trotz Erbe!

Ich bin verheiratet.

Gewesen! Nach 3 Jahren Ehe gibt es Aufenthaltsrecht. Vorher nicht!

Lasst mich endlich in Ruhe! Guten Abend!

Sie kümmern sich um die Witwe. Das ist ja nett.

Das ganze Dorf hat sich dann gegen Sie verschworen.

Übertrieben! Sie sind der Bauunternehmer.

Ja. Pries mein Name.

Ich habe schon von Ihnen gehört.

So! Wir wollen dann mal! ... Also dann! Tschüs, Maria!

Schönen Abend, Maria!

Freunde?

Wer waren die Männer in dem holländischen Auto?

Auch Freunde. Haben sie auch einen Namen?

Ich kenne nur ihre Vornamen. Frau Knauf!

Ich hörte einige Male, dass Sie doch über Katalog zu Johann kamen.

Dorfklatsch!

Okay.

Gehen Sie zu den Schweinen?

Wieso?

Darf ich mit? Ich liebe Schweine.

Alle reden laut durcheinander.

Hallo? Danke!

Guten Abend! Guten Abend! Moin! Moin!

Scheiße. Guten Abend!

Und? Kann ich jetzt helfen?

Er fällt immer zusammen. Darf ich? Ja, klar!

Auf Sie wartet auch keiner. Oder?

Und selber? Sind Sie verheiratet?

Ich? Um Gottes willen! ... Sie?

Ich war einmal. Aber das ist schon eine Weile her.

Auch ein Bier? ... Machst du uns noch ein Bier?

Maria und Johann. War das eine Liebesheirat?

Geht das? Liebe auf Bestellung? Es gab Tage nach der Hochzeit ...

... einen Riesenstreit. Danke!

Ach! Und worum ging es da?

Ich habe es nicht so genau gehört. ... Es war laut.

Hat er sie da geschlagen? ... Wegen des Pflasters!

Man muss bei Ihnen aufpassen. Die Männer lachen laut.

Lastrum wie es lebt und lacht.

Aber das ist nur die Spitze vom Eisberg.

Wie lebt es sich denn so im ewigen Eis?

Warm anziehen und einige Tricks können.

Ich bin neugierig. Beruflich oder privat?

Egal!

Du hast Pech in Hannover. Du ziehst aufs katholische Land.

Super Idee.

Noch weniger Männer. Alle ab 2O verheiratet.

Man kann ins Kloster gehen.

Der Pfarrer hat hier noch richtig Macht.

Die Leute gehen alle brav in die Kirche.

Aber es brodelt unter dem Eis.

Alle lechzen einmal nach einer kleinen Sünde.

Und Sie wildern in all den katholischen Ehen.

Alle sind nicht zu schaffen. Aber im Ernst!

Wenn du hier alleine bleibst, bist du selber schuld.

Okay! ... Und wenn du etwas Festes willst?

Du bist hübsch! Das Leben ist zu kurz für einsame Nächte.

Zieh nach Lastrum!

Noch ein Bier?

Nein, danke! Ich muss fahren. Noch zwei!

Nein! Noch zwei!

Apfelkorn!

Aber ich duze mich jetzt mit der Postbotin. Roswitha.

Scheinbar der einzig halbwegs vernünftige Mensch in dem Dorf.

Aber das bringt dich nicht richtig weit.

Ich weiß. Der Täter kann das Gift jederzeit und überall ...

... in die Kekse gespritzt haben.

Du musst also nicht nach Alibis fragen.

Das wird ein reiner Indizienfall. Falsch!

Ein Personenbeweis-Verfahren!

Da! Ich habe es! Was?

"Die Brasilianerin kleidet sich raffiniert ..."

"... und sexy. An der Seite Ihres Mannes ist sie eine schöne Frau."

"Aber: Die Brasilianerin ist auch treu."

Das ist die einzig mögliche Agentur in Hannover.

"Diskretion ist unsere Visitenkarte."

Na, super!

Sag einmal, Martin! Wann warst du das letzte Mal länger als zum ...

... Brötchen holen aus dem Haus?

Glaub nicht, ich nähere mich deinem Kuhdorf!

Ich bin nicht lebensmüde. Es gibt da Zecken.

Man kann sich davon eine Gehirnhaut-Entzündung holen.

Es gibt da draußen kaum medizinische Versorgung.

Wann?

Als die Expo war. Ja! Richtig. Der finnische Pavillon.

Ja! "Der finnische Pavillon". Und?

Wollen wir nicht mal wieder einen kleinen Ausflug machen?

Charlotte!

Nein!

O Mann! Ich war ewig nicht in diesem Stadtteil!

Du wohnst in diesem Stadtteil! Ewig nicht in dieser Straße.

Unsere Wohnung ist 3 Ecken weiter. Ich muss nicht herumgondeln.

Dein Plan ist unfertig. Wir sind fast pünktlich.

Aber wir vermitteln nicht an Frauen.

Ich bin seine Schwester. Er hätte sich ohne mich nicht hergetraut.

Ach! Sie haben angerufen! Wir haben selten Frauen als Kunden.

Der Name?

Ich will nicht.

Doch! ... Mein Bruder ist wahnsinnig schüchtern. Aber wunderbar!

Die Frau, die ihn bekommt, wird glücklich. Er kocht sehr gut.

Er räumt auf, saugt Staub. Das Beste ist: Er pinkelt im Sitzen.

Charlotte!

Es ist an der Zeit, dass er sich bindet.

Entschuldigung! ... Wo ist die Toilette?

Die dritte Tür links.

Danke!

Wir wollen heiraten und er wohnt noch bei uns zu Hause.

Entschuldigung! Wo genau ist links?

Ich zeige es Ihnen!

Entschuldigung!

Die Treppe herunter, dritte Tür links.

Da vorn! ... Bitte schön!

Entschuldigen Sie! Jetzt, wo wir mal ohne meine Schwester sind, ...

... ganz alleine: Es geht um Asien. Besser gesagt, um die Asiatinnen.

Gerne! Ihr sanftmütiges und warmherziges Naturell ...

... öffnet der Asiatin alle Herzen. Das bestätigen alle Kunden.

Verstehe! Meine Schwester möchte, dass ich eine Russin nehme oder so.

Aber ich persönlich bin eher geneigt, eine Asiatin zu bevorzugen.

Wegen ... dem äußeren Erscheinungsbild. Verstehen Sie?

Nicht so ganz.

Was hast du herausbekommen? Nichts.

Ich hatte die Zugangsnummer nicht.

Was? Ich vergeude meine Zeit ... War ein Witz.

Johann Knauf ließ sich den Katalog schicken. Aber sonst nichts.

Was? ... Und Maria?

Sie wurde nicht an Knauf vermittelt.

An Landwirt Oltmanns bei Oldenburg! Vermittlungsgebühr: 1O.OOO Mark!

1O!

Findest du allein den Weg nach Hause?

Zweite links!

Fand ich den finnischen Pavillon allein? Du bist ein Schatz.

He, du! Sag! Was ist hier los?

Zwangsversteigerung. Alles kommt unter den Hammer.

Aha!

Warten Sie mal!

He! ... Eine "Filetta". Baujahr 1962.

Ihre? Alles soll auf den Sperrmüll.

Sind Sie wahnsinnig? Wo ist der Besitzer?

Er hockt im Stall!

Herr Oltmanns? Ja?

Was wollen Sie dafür haben? Nehmen Sie das Scheißding mit!

Echt? "Hier ist Berlin, Berlin Ost."

Sie senden nicht mehr auf Mittelwelle.

Röhre. ... Danke!

Ich hätte es weggeschmissen. Aber meine Frau ...

Was ist mit ihr? Sie ist über alle Berge.

Tut mir Leid. Sie mochte gern Tiere.

Das ist auch wichtig, wenn man einen Hof zusammen hat.

Ich habe sie aus dem Elend geholt. Eine Philippinin.

Hübsch, sauber, adrett. Man konnte da nicht meckern.

Was passierte? Sie wollte alles, die miese Nutte!

Ja! Hier! Kennen Sie die ... Marcos von den Philippinen?

Die mit dem Schuhtick? Sie sind da alle so!

Maria kaufte 4 Kartons von denen da voll mit Schuhen!

Sie hat mich arm gemacht.

Hat sie Sie denn bestohlen? Nein. Das nun auch wieder nicht.

Ich ... war viel zu gutmütig. Sie sehen, wohin das führt.

Wie lange waren Sie verheiratet? Vor 7 Monaten war die Scheidung.

Es war ein halbes Jahr.

Ein halbes Jahr zu lang, wenn Sie mich fragen.

Wo ist Ihre Frau jetzt?

Wieso wollen Sie denn das wissen?

Tag, Herr Munderloh!

Schon etwas herausbekommen?

Ja.

Maria da Silva reichte nach 6 Monaten die Scheidung ein.

Sie wollte die Scheidung? ... Um Johann Knauf zu heiraten!

Ich weiß nichts davon. Für mich? Ach, ja!

Hier! ... Currywurst! Wie bestellt!

Wir mussten sie nach der Scheidung ausweisen.

Sie war noch nicht 3 Jahre verheiratet. ... Gesetz!

Ich habe gestern noch mit ihr gesprochen.

Wo? In Lastrum.

In Lastrum bei Vechta? Ja.

Wir müssten das hier haben.

Das heißt, sie ist seit der Scheidung von Oltmanns illegal hier.

Aber das Standesamt musste bei der Heirat mit Knauf ihren Pass prüfen.

Allerdings. ... Das ist ein dicker Hund!

Unmöglich! Die Aufenthalts- Genehmigung wurde verlängert.

Steht hier. Es ist also in Ordnung.

Man kann das so nicht sagen.

Der Vorgang geht normalerweise über meinen Tisch. Sehr merkwürdig!

Sie waren vielleicht in Urlaub.

Nicht in der Zeit.

Oje! ... Moin!

Moin! Ziehst du so schnell nach Lastrum?

Das Wetter hat mich überzeugt. ... Der Güllegeruch! Ist das immer so?

Nein. Nur 9 Monate im Jahr.

Aber wenn du dich ekelst, merkst du, dass du noch lebst.

Bitte? He! Das ist verboten!

Ich dachte, Postkarten sind erlaubt. ... Venedig.

Sie ist von Jan. Der Sohn von Anna.

Er schreibt seiner Mutter von der Klassenfahrt.

Charlotte!

Kommst du weiter mit dem Fall?

Na ja. Stück für Stück.

Glaubst du, Maria war es? Was glaubst du denn?

Ich glaube nicht, dass es einer aus dem Dorf war. Warum sollte er?

Schönen Tag!

Dir auch!

Warum haben Sie mir nicht erzählt, dass Sie schon verheiratet waren?

Weil ich das lieber vergessen will.

Herr Oltmanns sagt, Sie haben seinen Hof in die Pleite getrieben.

Auch, weil Sie so viele Schuhe gebraucht haben.

Ja? Glauben Sie das etwa?

Ich weiß nicht, was ich glauben soll.

Oltmanns ist ein brutaler Mann. Besonders, wenn er getrunken hat.

Und er war immer betrunken. Ich arbeitete allein auf dem Hof.

Bis ich die Scheidung einreichte. Sie standen vor der Ausweisung.

Aber Ihre Aufenthalts-Genehmigung wurde verlängert. Wie kam das?

Oltmanns behandelte mich wie einen Hund: treten, schlagen, demütigen.

Wer hat Ihnen geholfen? Ich würde gern Ihren Pass sehen, Frau Knauf!

Ich habe ihn verloren.

Dann suchen Sie ihn bitte! Ich muss Schweine füttern gehen.

Ich komme mit!

Es gibt in Manila keinen Unterschied zwischen Wohnzimmer und Schweinestall.

Ratten kommen bei Regen aus verstopften Gullis.

Schweine leben hier besser als dort Menschen.

Aber wir reden jetzt von Oldenburg.

Ich bin durch die Heirat mit Johann legal hier. Das ist nicht Ihre Sache.

War es mit Johann genauso wie mit Oltmanns?

Finden sie lieber Johanns Mörder! Ich meine genau das.

So! ... Bitte!

Ich hätte gern Ihre Haare, Frau Breitenfeld.

Wieso? So lang und glänzend.

Meine Haare dagegen!

Eine Dauerwelle würde helfen. Vielleicht ein anderes Mal.

Da ist kein Volumen drin! Ich habe viel versucht.

Haben Sie es in der Stadt machen lassen?

Ja. Anne! Nicht alles ist Gold, was glänzt.

Ja! Wann können wir unseren Laden öffnen?

Ich habe das Labor heute richtig angetrieben.

Hoffentlich!

Äh ... Ich dachte eigentlich nur an Fönen.

Nein, gut so! Richtig.

Wissen Sie, wer Johann vergiftete? Was glauben Sie?

Tja. Maria mit ihrer Verletzung so kurz nach der Hochzeit?

Niemand vom Dorf! Roswitha sagte das auch.

Die muss sich melden!

Die Arme, immer allein. Und was war mit Johann?

Ach! Quatsch!

Beide allein! Sie brachte die Post. Das muss nichts heißen!

Ich sah sie hinterm Stall im Maisfeld.

Ach, Mann!

O nein, nein, nein!

Lindholm hier. Wissen Sie mehr über die Aufenthalts-Genehmigung ...

... von Frau Knauf? ... Aha! Macht nichts!

Ich melde mich wieder.

Danke! Tschüs!

Ach Gott!

Lindholm hier. Ich habe eine Kennzeichen-Anfrage.

Frau Knauf!

Herr Funke! Lindholm hier. Kommen Sie zum Knaufschen Hof!

Bringen Sie einen Dietrich mit! Danke!

Herr Pries!

Guten Abend! Guten Abend!

Haben Sie Maria gesehen? Nein. Sie ist weg.

Sie ist vielleicht beim Frisör. Ich war gerade da.

Ja. Etwas ist anders. Ein dickes Auto! Passt zu Ihnen.

Von nichts kommt nichts. Ja. Ziehen Sie Autos aus dem Matsch?

Ist das Ihr Wagen? Ja. Ich mache das.

Die Holländer gestern an der Kirche! Wissen Sie, wer das war?

Nein. Sie waren heute wieder da.

Ja. Europa wächst zusammen. Das ist eben so.

Schönen Abend!

Na?

Na? Noch unterwegs?

Du stehst auch hier im Dunkeln. Hast du kein Zuhause?

Das ist mein Job. Hast du Maria gesehen?

Sie lief vor 2 Stunden über den Hof. ... Bist du in die Matsche gefallen?

Du kennst dich aber gut aus. Wir sind hier auf dem Land.

Komm!

Sie sind noch nicht einmal gefüttert.

Komisch. Warte! Na!

Süß! ... Oh! Danke!

Wieso weiß ich nicht, dass du etwas mit Johann hattest? Wer sagt das?

Stimmt es oder nicht? Das war nur einmal ganz kurz.

Jetzt warte mal!

Moin, Bernhard! Moin! Ich komme von Pries wegen der Schweine!

Ich hätte es dir erzählen sollen. Ich habe nicht daran gedacht.

Wusste Maria davon? Das ist ewig her!

Trotzdem!

Es war Schützenfest. Johann war ziemlich betrunken. Ich auch.

Ehrlich gesagt: Es ist nicht viel passiert.

Hat dir Pries das gepetzt? Wieso Pries?

Ich dachte nur. Ihr habt hier eben miteinander geredet.

Pries und Johann waren im Streit. Pries baut einen Baumarkt.

Er läuft immer herum. Wieso das denn?

Frag ihn selber! Sag! Du bist gut informiert.

Ich bin bei der Post.

Nicht beim Geheimdienst! ... Tschüs! Tschüs!

Ach!

Das Funktelefon klingelt. Ja? Lindholm.

"Engineering Projects Netherland".

Was machen die?

Das ist ja ein Ding! ... Danke!

Die Holländer?

Sie kommen von einem Konzern, der Baumärkte baut.

Gut gemacht!

Frau Knauf?

Frau Knauf?

Der Vogel ist ausgeflogen.

So ein Mist!

Haben Sie Hunger? Warm.

Alles sieht normal aus. Normal? Tisch gedeckt, Kamin an.

Machen Sie sich Suppe heiß, wenn Sie verschwinden wollen?

Meinen Sie, sie wurde entführt?

Aber alles war abgesperrt.

Glauben Sie, sie hat ihn umgebracht? Nur, weil sie weg ist?

Die Fahndung hat begonnen. ... Das Fundament ist weggesackt.

Die Mauern sind eingebrochen und Pries gab Johann die Schuld.

Er hätte zu wenig ausgeschachtet. Ich kenne die Geschichte.

Würden Sie hier einen Baumarkt hinstellen?

Kein Mensch kommt hierhin. Eben!

Hatte Maria gar keine Freunde? Nicht, dass ich wüsste.

Wussten Sie: Sie war verheiratet! Ja. Aber ich erfuhr es viel später.

Lassen Sie mich mal!

Haben Sie sich vor der Trauung den Pass angeschaut?

Ja. Sie waren schon standesamtlich vermählt.

Sie war ordentlich gemeldet. Es muss Trauzeugen gegeben haben.

Ja. Unser Organist Herr Hartje. Und eine Freundin der Braut.

Ich brauche ihren Namen und Adresse. Ja. Danke!

Ich habe es auch nicht geschafft.

Ja?

Frau Fehring? Ja.

Lindholm, Kripo. Worum geht es? Ihre Freundin Maria.

Was ist mit ihr? Sie ist verschwunden.

"Sie ist verschwunden." Was heißt das?

Könnten Sie mir sagen, wo sie ist? Nein. Tut mir Leid!

Wo lernten Sie sich kennen? In einer Kneipe.

Wie hat sie Johann kennen gelernt? Keine Ahnung!

Kannten Sie Marias ersten Mann?

Ein Säufer im Endstadium.

Tut mir Leid!

Steuererklärung! Ja. Jedes Jahr der gleiche Mist.

Bitte! ... Boh!

Berufsbekleidung 3.OOO Mark! Ich bekomme das nicht bei der Kripo.

Jeden Monat ein Zwölftel Paar Schuhe, Hose und Bluse.

Besser als Uniform. Oder? Was machen Sie beruflich?

Gastronomie.

Sie sind die einzige Freundin, die ich gefunden habe.

Können Sie mir nicht etwas über Maria erzählen?

Sie schwor, dass so etwas wie mit ihrem 1. Mann nie wieder passiert.

Es wurde mit Johann noch schlimmer. Wieso?

Er hat sie geschlagen. Ja! ... Einmal!

Aber sie haben sich wieder versöhnt.

Warum stritten sie denn? Sie hat es mir nicht erzählt.

Johann gab ihr das erste Mal so etwas wie ein Zuhause.

Sie hatte bis dahin nur Pech in ihrem Leben.

Wissen Sie überhaupt, was in ihrer Heimat los war?

Sie war bei einer deutschen Familie.

Der Sohn wird mit Kokain erwischt. Hausdurchsuchung.

Raten Sie, in welchem Zimmer man etwas fand?

Wird sie da wegen Drogen gesucht?

Völlig unschuldig. Können sie sich einen Knast in Manila vorstellen?

Als Frau? Sie erzählte mir nichts davon.

Maria ist ein armes Schwein. Jetzt noch diese Geschichte!

Wissen Sie, wo Maria nach ihrer ersten Ehe war? Nein!

Sie hatte keine Aufenthalts-Genehmigung.

Zu schön, um etwas drüber zu tragen. Es muss warm sein.

Wo haben Sie Maria kennen gelernt? "Im Eden".

Und da ist es warm genug.

Das ist ein Klub nebenan. Maria arbeitete nur hinter der Theke.

Sonst nichts! Absolut legal. Bibeln verkauft.

Wenn sie nicht verkaufen will? Sie muss!

Sie bleibt nicht hier als Witwe. Wir alle kaufen ihn ihr billig ab.

Sie kann den Hof doch verpachten. Aber sie tut es nicht!

Guten Abend!

Hat jemand von Ihnen Maria Knauf gesehen?

Weggelaufen! Das ist ein halbes Geständnis.

Hat sie keiner gesehen?

Wir waren hier. Sie nicht. Ich kann das bezeugen.

Herr Rönnau! Darf ich bitte einmal die Karte haben?

Danke!

Ah! Das Grundstück von Johann Knauf! Steht es schon zum Verkauf?

Wir machen Maria ein gutes, faires Angebot.

Wie praktisch! Alle Grundstücke von Johann Knauf sind rot umrandet.

Richtig? Sie sind begabt. Ich weiß.

Ich bin so begabt, dass ich jetzt einiges verstehe.

Dies an der Bundesstraße! Die meisten Kunden kommen da vorbei.

Um das Grundstück geht es. Oder?

Großer Gott!

Ich bin auf dem Land.

Bauland an der Bundesstraße. Neben Ihrem geplanten Baumarkt.

"Engineering Projects Netherland" baut Baumärkte.

Können Sie mithalten, wenn sie dort baut?

Pass auf, Mädchen! Konkurrenz belebt das Geschäft. Einfach.

Johann hätte nie an Sie verkauft. Lange vorbei!

Glauben Sie denn, Maria ist jetzt williger?

Herr Pries! Frage: Wie viel haben Sie schon investiert?

So viel?

(Plattdeutsch:) Das habt ihr alles aus der Großstadt!

Guten Abend!

Moin! Moin! Moin!

Spricht hier jemand meine Sprache?

Martin!

Was machst du denn hier?

Alles in Ordnung? Ja! Natürlich!

Ich dachte, ich ... Ich wollte mal ...

Komm! Ich werde dir jemanden vorstellen.

Roswitha!

Das ist Martin. ... Martin! Das ist Roswitha.

Guten Abend! Sie sind ihr Mitbewohner.

Das ist richtig. Setz dich! Ja. Drei, Hans!

Drei! Ich habe mich dreimal verfahren.

Weil eure Ortsschilder verdreckt sind.

Das kommt vom Güllefahren. ... Danke!

Charlotte!

Kannst du das Zeug wieder trinken? Sehr gerne!

Martin! Das ist tückisch! Da ist nichts drin. Na denn!

Prost!

Und?

Wie soll ich mir Ihr Leben hier vorstellen? Samstags Großraumdisco?

Oder Makramee-Arbeit vorm Fernsehen? Martin!

Er mag dich. Er zeigt es auf seine Weise.

Ich finde ihn auch nett. Bleiben Sie über Nacht?

Nein! Es gibt hier keine Brötchen, weil der Bäcker Backverbot hat.

Was soll es?

Wir nehmen noch einen. Dann ist Schluss.

Charlotte! ... Gnädige Frau!

Die Brille steht Ihnen sehr gut! Danke! Ihnen auch!

Ich habe sie gern getragen. Martin! ... He!

Charlotte! Der Kaffee nützt jetzt auch nichts mehr.

Ihr kommt zu mir morgen zum Frühstück und du trinkst noch einen.

Echt toller Besuch! Einen antrinken und sich danebenbenehmen!

Du! Ich kann auch im Auto schlafen.

Noch peinlicher! Jeder sieht dich da.

Sag mal, Charlotte! Ist das Radio neu?

Nicht ablenken! Ich wollte hier eigentlich allein schlafen.

Der Typ wollte es auf den Sperrmüll werfen.

Bringst du immer noch deine eigene Bettwäsche mit?

Ich hasse fremde Wäsche. Okay? Ende der Durchsage.

Du könntest mir dankbar sein.

Hast du das schon einmal mit deinem Therapeuten durchgequatscht?

Ich habe keinen Therapeuten. Obwohl ... nach dieser Nacht ...

So! Und wie machen wir das jetzt?

Charlotte! Wir legen uns da hinein und schlafen. Ich bin hundemüde.

Aber du musst dich doch noch umziehen.

Sag! Was erwartest du jetzt? Einen Tropfen Chanel No 5?

Hallo?

Hallo! ... Charlotte! Ich sehe nichts mehr!

Weil ich das Licht ausgemacht habe, du Dussel! Ich ziehe mich aus.

Das ist hier so dunkel auf dem Land. ... Ich mache mich ganz klein.

Du merkst gar nicht, dass ich da bin.

Charlotte!

Bist du mir noch böse?

Ich konnte nicht wissen, dass sie nur ein Gästezimmer haben.

Und dann auch noch indisch. Wie "indisch"?

Na ja! Mit Toilette am Ende des Ganges.

Also! Ich komme dann jetzt.

Hast du auch genug Platz?

Ja. Schlaf gut, mein Prinz!

Die Tante von der Kripo war schon im Ausländeramt!

Was soll sie herausbekommen? Sie ist sehr genau!

Sie muss unterschreiben. Ja. Oder nichts funktioniert.

Sie kündigen mir, wenn sie es wissen.

Ich werde ernst mit ihr reden.

Dann mach mal!

Hier ist der Vorvertrag.

Unterschreib und geh! Ihr habt Johann getötet.

So etwas! Wir haben dich gerettet! Du wärst ...

... schon lange im Knast.

Du wirst nie wieder so viel Geld in deinem Leben bekommen.

Ich unterschreibe nichts.

Jetzt mach schon! Vergiss es!

Also ...

Wir kommen nachher wieder. Überleg es dir, wenn du hier raus willst!

Na! Du hast aber ernst mit ihr geredet.

Leck mich doch am Arsch!

Wir hätten meinen Wagen nehmen sollen!

Frischluft fördert die Durchblutung des Gehirns.

Warum bin ich nicht gestern gefahren? Du magst sie.

Du willst mich immer verkuppeln. Ich?

Morgen, Herr Breitenfeld! Morgen, Frau Kommissarin! Morgen!

Moin!

Moin! Ihr seid schon da!

Stören wir? Nein! Fühlt euch wie zu Hause!

Tee? ... Kaffee? Oder lieber einen Rollmops?

Komm mal mit!

Du sagst nichts. Oder? Heike darf nichts davon wissen.

Was? Hast du mit dem Bäcker ... Der ist ein richtiges Tier.

Hier! Sie werden dir helfen! Uä! ... Gerollte Tiere!

Es ist viel zu früh. Für was? Für alles!

Ich wusste heute Morgen nicht, wo ich war, als ich aufwachte.

Ich verstehe das gut. Du wolltest schon gestern fahren.

Ja. Hätte ich es gemacht!

Der ist süß, dein Mitbewohner. Dein Männerbedarf ist doch gedeckt.

Natur.

Appetit kommt beim Essen.

Martin! Du kannst es dir bequem machen.

Und ich verwöhne dich dann.

Tatsächlich? Ich fühle mich gar nicht gut.

Verzeihung! Herr Munderloh!

Tag, Herr Rönnau!

Ach, Frau Lindholm!

Darf ich? ... Ich wollte eigentlich zu Ihnen.

Arbeiten Sie auch hier? Nein. Im Stadtarchiv.

In diesem Haus ein Stockwerk tiefer! Aha!

Die Bäckerei kann wieder öffnen. Kein Zyankali!

Das ist doch etwas!

Ja.

Kann ich Sie kurz allein sprechen? Jetzt sofort?

Ja. Das wäre schön.

Sind Sie mit Herrn Rönnau befreundet?

Wir sind gute Kollegen, obwohl er unten im Archiv arbeitet.

Und Sie trinken auch manchmal zusammen Kaffee.

Ich sagte Ihnen, Maria da Silva wohnt in Lastrum.

Haben Sie da mit Rönnau gesprochen?

Peter ... also Herr Rönnau ...

... hat mit der Sache nichts zu tun. Ja oder nein?

Ich glaube, wir haben kurz darüber geredet.

Zischendes Geräusch

Was wollen Sie?

Frau Fehring! Ich heiße hier Chantal.

Ich habe Fragen, Chantal. Muss das jetzt sein?

9,5O!

Heute ist nicht so viel los.

Der Laden war total voll eben während der Mittagspause.

War Johann Knauf einmal hier? Er war ein ganz Lieber.

Kein Typ für einen Puff.

Hat Maria hier einen Mann aus Lastrum kennen gelernt?

Sie kannte hier viele Männer. Dicker Mann, Mitte 5O.

Braune Haare, Beamtentyp. Die Hälfte der Kunden sieht so aus.

Nicht zu verstehen.

Was haben Sie ihm erzählt? Dass ich gleich für ihn da bin.

Der Glückliche! Das ist ein Quatscher.

Wie? Der will nicht ...

Er kann nicht. Herzmittel!

Wieso?

Irgendwelche Betablocker. Sie machen impotent. Aber er hat Lust.

Vielleicht hat sich von denen einer besonders um Maria gekümmert.

Nein. Ich kenne sie alle persönlich. Ich mache Theke.

Warum helfen Sie mir nicht? Sie sind doch mit Maria befreundet.

Jemand von der Behörde wollte Maria helfen.

Damit sie nicht illegal in Deutschland ist.

Peter Rönnau, Bürgermeister in Lastrum?

Kräuterpeter!

Na?

Sie haben den Humor wiedergefunden. Ja! Wir backen morgen wieder.

Herr Breitenfeld!

Mir ist noch etwas eingefallen.

Ja?

Ich weiß, es klingt jetzt komisch. Aber:

Denken Sie sich, ich bin ein Mann!

Schwierig!

Sie sollen es sich auch nur vorstellen.

So ein Gespräch von Mann zu Mann ohne Zeugen.

Ja. Von mir aus.

Mein Freund muss wegen seines Hochdrucks Betablocker schlucken.

Er leidet unter Impotenz. Sie haben diese Probleme nicht.

Ich dachte, Sie könnten ihm weiterhelfen.

Wer sagt denn so etwas?

Na ja! Ich weiß von Ihrem Verhältnis mit Roswitha.

Was ist los? ... Ich und Roswitha? Sie waren heute Morgen bei ihr.

Ich brachte ihr etwas. War das alles?

Ja.

Wir haben dir Kaffee und Kuchen mitgebracht.

Mit Zyankali? Du bist undankbar. Wir holten ...

... dich aus dem Puff. Peter gab dir eine Aufenthalts-Genehmigung.

Ich hätte das nie tun dürfen. Das ist zu spät.

Egal, ob du es warst oder nicht! Ich will den Vertrag.

Du blöde Kuh!

Ich lasse mir von dir nichts kaputtmachen!

Scheiße! Du hast mich dazu gebracht mitzumachen!

Überleg, was wir machen sollen! Du hast immer so "tolle" Ideen!

Sie hat mich mit Munderloh gesehen. Sie kann uns nichts!

Du verlierst nur dein Geld.

Ich meine Existenz, meine Pension! Alles!

Pass gut auf! Wenn es bekannt wird, sind wir beide dran!

Geht mein Baumarkt pleite, erhole ich mich nicht mehr!

Ja! Sie kann nicht weglaufen. Ich überlege zu Hause.

Sie redet, wenn wir sie herauslassen. Fresse! Ich will nichts hören!

Scheiße!

Peter! Was ist?

Glotz nicht so! Gib ein Glas! Oder soll ich aus der Flasche trinken?

Tag, Herr Rönnau!

Ich lasse euch besser allein.

Waren Sie jemals im "Eden"-Klub in Oldenburg, Herr Rönnau?

Was? ... Wie? Wie heißt der Laden?

Ich war da niemals.

Wie Sie wollen. Sie kommen mit zu einer Gegenüberstellung.

Kräuterpeter?

Also gut! Ich war da einmal oder zweimal.

Sie haben da Maria kennen gelernt und mit ins Dorf gebracht.

So?

Und eine Aufenthalts-Genehmigung besorgt.

Sie können das alles nicht beweisen.

Ich kann die Fingerabdrücke auf diesem Glas mit den Abdrücken ...

... vom Einbruch auf dem Hof Knauf vergleichen.

Jemand klingelt an der Tür.

Was haben Sie auf dem Hof gesucht? Marias Pass?

Mit der von Ihnen gefälschten Aufenthalts-Genehmigung?

Aber der Pass war nicht da. Das war doch die Scheiße!

Wo ist Maria?

Frau Rönnau räuspert sich.

Mein Wagen steckte im Matsch. Man konnte ihn locker herausziehen.

Das ist bei Ihnen anders, Herr Rönnau.

Sie stecken viel zu tief im Dreck.

Ich ... Ich weiß nicht, wo sie ist.

Welche Beweise haben Sie gegen Pries?

Die Aussage von Rönnau. Und Maria ist seit 24 Stunden weg.

Guten Abend! Wo ist der Chef?

Einen Termin? Machen Sie Feierabend! Was?

Herr Pries! Sie sind vorläufig festgenommen.

Warum?

Mordverdacht. Wollen Sie jetzt etwas dazu sagen? Ich habe Zeit.

He!

Ich lasse dich nicht allein.

Die Holländer wollten von Knauf ein Grundstück abkaufen, ...

... um einen Baumarkt zu bauen.

Sie bieten ihm mehr Geld. Er lehnt ab.

Er ist sauer auf Sie wegen der Mängel am Stall.

Sie sind am Ende, wenn die Holländer ...

... neben Ihnen einen Baumarkt bauen.

Europa wächst zusammen. Ich scheiße drauf!

Sie haben ein klares Motiv, Johann Knauf vergiftet zu haben.

Ist Ihnen das klar?

Quatsch!

Wo ist Maria Knauf?

Maria?

Ich bin es, Roswitha. Roswitha?

Komm! Du musst mir eine Anzeige machen! Wohin?

Woher wusstest du, wo ich bin?

Ich habe meine Ohren überall. Komm! Wir gehen erst einmal zu mir.

Ich will nach Hause.

Nein! Pries sucht dich da sofort. ... Jetzt komm!

Und? Auch einen kleinen?

Warum Sie? Was hat Ihnen Pries dafür gegeben?

Ich ... Ich war ihm noch etwas schuldig. ... Wegen des Anbaus.

Sie riskieren wegen eines Anbaus Ihre Existenz.

Ich sage Ihnen etwas! Das war ein Schwachsinns-Plan.

Maria hätte den Verkauf an die Holländer nicht verhindern können.

Es war Günthers Idee.

Sie sind jetzt dran!

Wegen Urkundenfälschung und Bestechlichkeit.

Das sind Kleinigkeiten gegen 2 Kapitalverbrechen.

Was wollen Sie mir noch anhängen?

Beihilfe zum Mord. Wenn es schlimm kommt, in zwei Fällen.

Was?

Wir sind da.

Ich dachte, ihr habt es alle zusammen mit Pries geplant.

Ich nicht.

Der mauert.

Ja.

Holen Sie ihn mal dazu!

Peter! Was machst du denn hier?

Herr Rönnau! Bitte setzen Sie sich!

Was haben Sie sich nur dabei gedacht?

Wovon reden Sie?

Maria bekommt die Aufenthalts-Genehmigung.

Sie soll Johann abhalten, an die Holländer zu verkaufen.

Aufhören! Die Sache funktioniert nicht.

Johann und Maria verlieben sich ineinander und heiraten.

Maria kann legal hier bleiben.

Da bleibt nur eine Lösung. Klar! Gift!

Das ist Weiberlogik!

Die Geschichte ist noch nicht zu Ende. Johann Knauf ist tot.

Und Maria trifft sich schon wieder mit den Holländern!

Wer einmal gemordet hat, kann auch zweimal. Oder?

Ich lasse mich nicht noch mehr reinziehen.

Beherrsch dich, du Jammerlappen! Herr Pries!

Die Holländer bauen den Baumarkt. Egal, wie das hier endet!

Maria würde niemals an Sie verkaufen.

Falls sie noch lebt.

Wir haben Maria bei Johann eingeschleust.

Aber wir haben ihn nicht getötet!

Ich glaube Ihnen nicht.

Ich weiß, wo sie ist.

Bitte?

Ich ... Ich weiß, wo Maria ist.

Was? ... Hier? ... Kommen Sie!

Dort hinten, Frau Kommissar!

Was soll das? Hier ist niemand!

Sie war noch vor einigen Stunden hier.

Ja. Und wo ist sie jetzt?

Du badest erst einmal. Die Welt sieht dann anders aus.

Ja. ... Darf ich meine Freundin in Oldenburg anrufen?

Ja.

Tut mir Leid!

Der Akku ist leer.

Ich mache es dann später.

Komm! Das Wasser wird kalt.

Ich mache uns erst einmal eine heiße Suppe, damit du zu Kräften kommst.

Schwimm nicht so weit hinaus!

Ihr wurde keine Heizung hingestellt. Ich verstehe euch nicht.

Und jetzt? Zu Marias Hof!

Sie hat sich vielleicht selber befreit.

Schade, dass wir nicht schon früher Freundinnen geworden sind!

Ja, schade.

Man kann alles ändern, wenn man will.

Alles.

Sie konnte sich nicht selber befreien.

Ja, richtig! Das war eine stabile Tür.

Mann! Ich Idiot!

He! Was ist los?

Es war traurig. Ich habe mir unsere Hochzeit anders vorgestellt.

Wieso warst du nicht da? Willst du das wirklich wissen?

Ja.

Okay!

Schau dir das an!

Schau, was du kaputtgemacht hast!

Iss die Suppe! Kein Hunger.

Iss jetzt die verdammte Suppe!

Nein!

Roswitha schreit und weint laut.

Geh weg!

Geh weg! Ich hasse dich!

Du hast mich auch nur ausgenutzt.

So wie Johann? Ja.

Ja.

Du hast ihn die ganze Zeit geliebt.

Ja.

Wir waren ein Paar. Wir waren immer ein Paar.

Aber keiner durfte das wissen, weil wir verwandt sind.

Und hier auf dem Land ...

Wir wollten heiraten. ... Ja. Wir wollten heiraten.

Wollte er das nicht? Nein.

Maria kam dann.

Er hat mich dann einfach weggestoßen.

Er hat mich einfach weggestoßen.

Er hat dann sogar gesagt, dass er mich nicht mehr liebt.

Aber ... ich liebe ihn doch.

Ich liebe ihn doch.

Bringst du mich nach Hause?

Wenn du mich ein Stück mitnimmst ...

Untertitelung 2OO2: Untertitel-Werkstatt Münster GmbH

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