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- Oh, mein Gott, was hast du getan? - Reg dich nicht auf!
- Alles in Ordnung? - Danke, danke.
Gestatten...
Wo ist meine Brille?
Wissen Sie, man geht doch nicht einfach über die Straße, ohne sich umzusehen!
Ja, es ist meine Schuld. Ich war in Gedanken versunken.
- Er ist tot, nicht wahr? - Nein!
Sie sind ein wahrer Gentleman.
Das beweist, dass Sie Ihre Schuld so unverblümt zugeben.
Was reden Sie da? Das war Ihre Schuld, nicht seine!
Ich habe alles gesehen! Sie kamen wie eine Rakete angerauscht!
Und wie es sich gehört, saßen Sie am Steuer
und haben sich mit Ihrer Alten gestritten! - Ich würde mich nie mit ihr streiten!
- Es ist immer dasselbe! Nie kannst du aufpassen! - Halt den Mund!
- Es war meine Schuld! - Niemals, es war seine Schuld!
Wie wollen Sie Grünschnabel das beurteilen?
- Ihre Brille. - Danke.
Ich bin Arzt! Lassen Sie mich durch!
Nicht anrühren, das könnte schlimm enden!
- Ahh! - Entschuldigung.
Das ist völlig unnötig!
- Ich habe nicht mal eine Schramme! - Wir werden sehen!
Halten Sie sich da raus!
- Wollen sie mal hören? - Nein!
Ruft einer von Ihnen Polizei und Krankenwagen?
Nein, ich fühle mich hervorragend!
Edith wartet auf mich. Edith ist meine Frau.
- Heute ist unser Hochzeitstag. - Dann dürfen Sie sie nicht warten lassen!
Da haben Sie Recht.
- Mein Gott! Wo ist mein Geschenk? - Ist es das?
- Ja, das ist es. - Ist der Krankenwagen unterwegs?
Es war wirklich seine Schuld, ich kann das beschwören!
Der Käfig.
- Der Käfig. - Das war ein Käfig.
Noch ein Stück vom Käfig.
- Noch ein Stück vom Käfig. - Ein toller Käfig war das.
- Ein Kanarienvogel. - Ein Kanarienvogel. - Bedauerlich.
- Und noch ein Kanarienvogel. - Noch ein Kanarienvogel...
Ist hier ein Nest?
Sie sind alle tot, nicht wahr?
Porzellan!
Müsste der Krankenwagen nicht schon hier sein?
Ich bin Zeuge, es war alles seine Schuld!
Verzeihung, haben Sie mal einen Moment?
Gestatten? Verzeihung... Danke sehr...
Hören Sie, ich weiß nicht, wie ich mich ausdrücken soll.
Ich möchte Sie nicht beleidigen, aber ich...
Ich bitte Sie, mein Herr. Es war doch meine Schuld.
Dann wenigstens für das Bein.
Mein Bein ist voll in Ordnung, könnte nicht besser sein.
- Dann für den Käfig? - Nein, vergessen Sie den Käfig.
- Aber dann für den Kanarienvogel! - Zwei Kanarienvögel!
Aber ich nehme trotzdem kein Geld an!
110, 120, 130, 140...
150 Pfund Sterling. Gar nicht mal schlecht...
Der war bisher der Großzügigste.
ZWEI FÄUSTE RÄUMEN AUF
- Kommandant, ein Gespräch! - Wer ist dran?
- Können Sie sich das nicht denken? - Was denn, der schon wieder?
Mit diesem Teil hätte man auch Zahnarzt werden können...
- Hallo? - Ich verbinde mit dem Kommandanten.
- Ja, hallo? - Hör mal zu.
Was würdest du sagen, wenn du gegen einen Ölbohrturm krachen würdest?
Tolle Frage. Aber nehmen wir mal an, das würde passieren...
dann würde nicht das Schiff untergehen, sondern nur Ihr Fantasie-Ölbohrturm.
Und sollten wir so einen Turm wirklich versenken,
dann wären die Kosten für Sie als Schiffseigner nicht abschätzbar!
Also lassen wir das lieber.
Und wenn wir gegen eine dieser Minen schippern,
die hier überall rumschwimmen?
Wer würde uns das glauben, der 2. Weltkrieg ist schon 'ne Weile vorbei.
Das wäre eine Lachnummer.
Ich muss dieses Schiff versenken, koste es, was es wolle!
Eine schwimmende Spielhölle, mitten auf hoher See, wunderbare Idee...
Ein Schwan, der goldene Eier legt, oder ein Huhn...
Ist auch egal, beide haben Federn.
Der Casinodampfer war deine Idee, nicht meine, klar?
Mit dem Stampfen der Motoren werden wir die Roulettekugel übertönen...
Das war eine Jahrhundertidee!
Ich habe Jahre daran herumgefeilt, das konnte nicht schiefgehen!
In der Theorie konnte das nicht, richtig. Aber in der Praxis funktioniert es nicht!
Und warum verlieren die Leute in einem Casino auf dem Festland...
ihr letztes Hemd und hier bei mir auf meinem Schiff beuten sie mich aus,
als wäre ich ein Goldesel?
Das liegt an der Exzentrik der Gaußkurve.
- Was? - Verstehst du nicht.
Du willst doch juristischen Beistand, oder?
Meinst du, ich hab dich nach Kalifornien geholt, damit du hier rumflirtest?
Also, mit diesem Schiff zahlst du, verlierst du...
Einen Dollar pro Minute!
60 Dollar in der Stunde!
1500 Dollar jeden Tag!
- 547.500 Dollar in einem Jahr! - Ok, reg dich nicht auf!
- Dieser verdammte Kahn frisst mich auf! - Ja, ärgerlich.
Und da niemand so verrückt ist, so ein Schiff zu kaufen,
du aber nicht alles verlieren willst, musst du es versenken.
Und sobald es auf dem Grund des Meeres liegt, kassierst du die Versicherungssumme.
Ja und ich zermartere mir den Kopf, wie ich den Kahn versenken kann,
und dieser Trottel von Kommandant findet andauernd Entschuldigungen, es nicht zu tun!
Nur hat der Mann damit recht.
Als Anwalt und Freund deines Vertrauens sage ich dir,
es gibt nur eine Möglichkeit, dieses Schiff loszuwerden...
Wir müssen einen riesigen Schwindel inszenieren.
Was soll das denn jetzt?
Willst du sagen, dass meine Ideen kein Schwindel sind? So schlau bin ich auch!
Ja, aber ich werd dafür bezahlt.
Die Jungs von der Versicherung lassen sich nicht so leicht täuschen.
Nein, Joe, überlasse das mir, ich habe da meine Erfahrungen.
Ist das klar?
Bevollmächtigter Anwalt ist daran interessiert,
für solventen Klienten ein Turbo-Passagierschiff zu kaufen,
mit mindestens 200 komplett eingerichteten Kabinen.
Verhandlungsbasis: 5 Millionen Dollar.
Ja, gar nicht mal schlecht.
Du hast dieses Inserat aufgegeben. Du gibst vor,
dass du jemanden suchst, der ein Schiff wie meines kaufen will.
Und daraufhin wird ein besonders Schlauer versuchen, dir dein Schiff abzukaufen,
sagen wir mal, für 3 Millionen Dollar,
um es dann mir wieder für 5 Millionen zu verkaufen.
Genau...
Und wenn er dann zu dir kommt, um es dir zu verkaufen,
...hast du dich in Luft aufgelöst. - Schicksal.
Moment! Damit das Ding auf keinen Fall schiefgeht,
müssen wir den Mann genau auswählen.
Es muss jemand sein, der danach giert, andere hereinzulegen.
Sein Pech wird sein, dass er selbst in die Grube reinfällt,
und nicht der, für den er sie gegraben hat.
Eine glänzende Idee, Joe.
Irre ich mich, oder hat er gute Laune?
- Das wäre doch der richtige Moment... - Nein!
Wie sollen wir das hier mitten auf der Straße inszenieren?
Und er kann sehr komisch werden.
Jedenfalls wird er uns nicht vor Freude um den Hals fallen, wenn er uns sieht.
Wir schauen mal, wohin er geht, und dann schnappen wir ihn uns!
Letzter Stock, 1. Tür rechts.
He!
Entschuldigt, aber immer diese Parkplatzsuche...
- Und, einen gefunden? - Nein, ich hab ihn verkauft.
- Was? An wen? - An einen Polizisten.
- Wir stecken fest. - Das merke ich... - Was fummelst du da auch rum?
- Wer denn? Ich? - Er hat den falschen Knopf gedrückt!
Aber ich hab auf den hier gedrückt.
- He, seht mal! Da ist Charleston! - Charleston!
- Charleston! - Hallo!
- He, warte doch! - Hol uns hier raus!
Tausend Mal hab ich euch schon gesagt, dass ihr zu dämlich seid.
Selbst Taubstumme bemerken euch, wenn ihr sie verfolgt.
Und noch was: der Plan, den ihr mir vorgeschlagen habt, ist hirnverbrannt!
- He, wir können doch darüber reden! - Wohin läufst du denn?
- Warte doch! - Charleston!
Charleston!
Setzt euch, ihr Schwachköpfe.
Hier ist für jeden ein Sessel.
Setzt euch, los.
Los, setz du dich da hin.
Frankie, ich wusste sofort, dass ihr zuerst hierher kommt.
Übrigens eine Schweinerei, dass dein Vogel zwei Tage hungern musste.
Und dann habe ich dein Tagebuch gefunden. Ist doch deines, oder?
Ich werd es behalten. Willst du wissen, wieso?
Wenn die Polizei es finden würde...
dann müsstet ihr euch einen Haufen Erklärungen einfallen lassen.
Seit wann führst du ein Tagebuch?
Naja, das sind doch nur Stichworte, wegen meinem schlechten Gedächtnis.
So etwas dämliches...
Fred, jetzt bleib mal ruhig.
Oder machst du nie Fehler?
Hast du dir die Anzeige hier angestrichen?
Ich war das nicht, das war er!
- Was, ich? Nein! - Schon gut...
Ihr seid ja schlimmer als ein Kindergarten.
Jedes Mal, wenn ich euch wiedersehe, seid ihr noch verrückter geworden.
Verstehe. Jetzt können wir alles abblasen.
Nein, werdet ihr nicht. Die Idee ist gut.
Na, seht ihr, was hab ich gesagt? Eine super Idee und ganz simpel.
Wie gesagt, wir kaufen das Schiff des Amerikaners...
...für 3 Millionen. - 3 Millionen.
Und eine Minute später verkaufen wir es für... - 5 Millionen!
Aber da wäre noch der schwache Punkt des Plans.
Wir haben die 3 Millionen nicht, deswegen wenden wir uns an dich.
- Du könntest das Problem lösen. - Nein.
Was, nicht? Nicht dein Ernst...
- Gefällt dir unser Plan doch nicht? - Doch, doch...
- Aber... - Aber?
Es darf kein Fehler mehr passieren.
Das, auf was wir uns eingelassen haben,
ist ein dreifacher Salto mit Schraube ohne Netz und Fallschirm.
Das erste, was ich brauche, ist ein kleines, unbekanntes Theater,
außerhalb des Zentrums.
Sein oder nicht Sein, das ist hier die Frage...
ob's edler... edler? Oh Gott.
Seid ihr fertig?
Entschuldige, wir sind dem Bühnenzauber erlegen.
Kindergarten...
Das wichtige hier sind die vielen Ausgänge.
Ich will nicht wie die Maus in der Falle stecken.
Und denkt dran, wir sind hier, um eine Show abzuziehen.
Das Publikum muss an euch glauben!
Ihr müsst alles können, wie richtige Schauspieler und Sänger.
Es darf keine Zweifel geben.
Na dann übernehme ich schon mal die künstlerische Leitung.
Wieso du? Ich habe schon mal ein Theaterstück inszeniert!
Ja, in der Klapsmühle vielleicht!
- Klapsmühle?! - Kinder, wo ist meine Garderobe?
- Ist mein Kostüm schon fertig? - Ja, ich zeig's dir!
Um den Spiegel herum sind Glühbirnen,
und die Telegramme sind auch schon abgeschickt,
eines an den Anwalt und eines an diesen Anderson!
Sieh dir das an! Das sind die Bretter, die die Welt bedeuten.
Wolltest du nicht mal Tischler werden?
Ich hab mal bei Maria Stuart vorgesprochen, da bin ich rausgeflogen.
Aber etwas ist eigenartig. Ich hab noch kein Theater gesehen,
das keinen Souffleurkasten hat. Der müsste doch hier sein...
Ah, du hast ihn gefunden!
Du Idiot! Hilf mir lieber hier raus!
Hallo, Joe?
Hallo, Joe? Hallo?
- Hallo, Joe? - Hallo, Morris? Hallo?
- Hallo? - Ich verstehe dich nicht!
- Hallo, Joe? - Hallo, Morris?
Verdammt! Einen Moment!
Das Telefon ist ins Wasser gefallen!
Jetzt verstehe ich dich! Also hör genau zu:
Unser Plan funktioniert! Der Fisch hat wie geplant angebissen!
Einen Moment noch, Morris! Eine Sekunde!
So, da bin ich!
Hallo, Morris?
Hallo?
Mir steht das Wasser bis zum Hals!
Der Plan hat angebissen! Der Fisch funktioniert!
Joe, bist du betrunken. Ich habe dir eben das gleiche andersrum erzählt?
Was redest du da für wirres Zeug?
Hast du etwa was getrunken? Es ist früh am Morgen!
Ich habe ein Telegramm von einem Brasilianer bekommen,
einem Mr. Anderson, der mir ein Schiff wie deines anbietet.
Hör mir zu, ich habe ein Telegramm bekommen. Von einem Brasilianer.
Von einem gewissen Anderson, er will mein Schiff kaufen.
Sprich lauter, es rauscht so.
Ich nehme den nächsten Flieger nach London, verstehst du?
Also am besten nimmst du den nächsten Flieger nach London, ok?
Die Telefonate mit dir bringen mich um.
Hallo? Scotland Yard?
- Ja - Zimmer 32 bitte.
Ich möchte mit diesem geisteskranken und bescheuerten Sergeant Roy reden!
Bitte.
Moment, bleiben Sie dran. Arschgesicht.
Hallo? - Sergeant Roy?
- Ja? - Hör zu, mein Kleiner,
das hier ist ein anonymer Anruf.
Das ist ja mal was Neues... Also?
Sag mal, sucht ihr immer noch den Typen, der vor 6 Monaten...
die Versicherung betrogen hat?
- Die Sache mit der Schweizer Bank? - Genau.
- Also sucht ihr ihn noch? - Ja.
Ok, kleiner Ochsenfrosch, dann höre mal genau zu.
Ich verstehe!
Charleston?
Er war es doch, oder?
Für einen Idioten gut geraten.
Ok, Junge, hast du noch was für mich?
Der Name allein reicht nicht.
Wo steckt er?
Bitte...
Bitte!
Im Moment befindet er sich über den Azoren in einem Flieger.
Er landet bald in London, Flugnummer BC 274.
Die Maschine kommt aus New York.
Die Maschine startete vom Kennedy-Airport um genau 1 Uhr.
Wen wollen Sie sprechen?
- Menon, M, E, N, O, N. - Den gibt's hier nicht.
Doch, seit 2 Minuten. Ich bin das.
Menon, M, E, N, O, N.
Ja, das verstehe ich, Menon.
Niemand versteht meinen Namen richtig, ich wechsle ihn oft.
Ich habe ihn ausgezeichnet verstanden.
Sie sind gescheiter als Sie aussehen.
Manche nennen mich Memon, Mammon, Maumau...
Also, Mr. Menon, da wir jetzt wissen, wie Sie heißen, Mr. Menon,
...was kann ich für Sie tun? - Oh, ich bitte Sie...
Doch nicht hier. Sagen Sie Ihrem Boss, dass ich da bin.
Menon.
Mr. Menon ist hier, er hat einen Termin.
- Er kann hereinkommen. - Herein?
- Durch diese Tür dort. - Danke.
Oh, noch was: Ich erwarte einen wichtigen Anruf für Mr. Menon, das bin ich.
- Stellen Sie ihn dann ins Büro durch? - Aber sicher.
Danke.
Könnten Sie auch Ihrer Zentrale Bescheid geben, dass...
Kein Problem. Ein Anruf für Mr. Menon, das sind Sie.
Danke.
Sagen Sie der Zentrale, dass der Anruf für Mr. Menon ist?
Menon!
- M, E, N, O, N. - Ich hab's begriffen!
Mann, das war doch Rot!
Halt, nicht anfassen! Ich bin Arzt!
Warten Sie! Einen Moment!
Stopp!
Um Gottes Willen!
- Nicht anfassen! - Der ist so starr?
Er ist Arzt.
Jedenfalls hatten wir Grün.
Der sieht aber gar nicht gut aus.
Sie dürfen ihn nicht bewegen!
Was macht der denn mit dem?
Schon der 7. Unfall dieses Jahr...
Es dürfte wohl bekannt sein, dass das Bild sich in meinem Besitz befindet.
Verstehen Sie, ich habe mich gefragt,
wie eine seriöse und weltberühmte Galerie...
bei einer Gauguin-Ausstellung mein Bild vergisst. Das ist einfach absurd.
Vielleicht ist in der vielen Post auch meine Einladung verlorengegangen?
Also habe ich beschlossen, das Bild persönlich vorbeizubringen.
Hier ist es.
Es tut mir Leid, Mr. Menon, aber dieses Bild ist eine Fälschung.
Was?
Eine sehr primitive sogar.
Aber es trägt doch seine Signatur.
Das Bild hat mit allem zu tun, aber nichts mit Gauguin.
Gauguin hat einen ganz anderen Stil, das hier ist nur irgendwelche Kleckserei.
Sehr deprimierend.
Irgendwie kommt mir das alles sehr seltsam vor.
Und was wäre das bitteschön?
Ich meine, ich glaube Ihnen ja, wenn Sie sagen, dass es eine Fälschung ist,
aber ein Freund von mir, den Sie auch gut kennen,
hat mir versichert, dass dieses Bild...
...authentisch sei.
Und wie heißt unser gemeinsamer Freund?
Watkins, Richard Watkins.
Aha.
Mr. Watkins?
Guten Tag, wir sind wegen des Bildes hier.
Wegen des Bildes.
Heute?
Jawohl, heute.
Heute.
Na dann los.
Oh, Entschuldigung.
Verzeihung.
Nach links.
Ihr glaubt doch wohl nicht, dass ich mein Bild...
den ersten beiden Idioten gebe, die an meiner Haustür klopfen?
- Zeigt mal eure Ausweise. - Wir sind nicht hier,
um das Bild mitzunehmen, wir wollen es nur fotografieren.
Fotografieren? Was soll das?
Wollt ihr ein Foto ausstellen?
Genau das haben wir vor.
Es sieht so aus, als würde man Ihr Bild nicht mehr wollen.
Die wollen mein Bild nicht mehr?!
Wer genau will mein Bild nicht mehr?
Das alles steht in diesem Brief hier!
Die wollen also mein Bild nicht mehr, ja?
Lächerlich!
Wer kann sich so etwas Unglaubliches nur anmaßen?!
Zweifel an der Echtheit?
Was soll der Schwachsinn?
Die zweifeln an der Echtheit, soll das ein Witz sein?
Wer ist dieser Mr. Me...
- Menon? - Das ist unser Kunstexperte.
Sie könnten ihn jetzt im Büro anrufen,
um das mit ihm persönlich zu klären.
Experte!
Auf den bin ich mal gespannt!
Dem werd ich zeigen, wer hier der Experte ist!
Hallo? Tate Gallery?
Ich bin Mr. Watkins. Watkins!
Geben Sie mir bitte... Mr. Menon.
Ja, er ist beim Direktor.
- Ja? - Ein Anruf für Mr. Menon.
Stellen Sie durch.
- Darf ich? Danke. - Aber klar.
Hallo, hier spricht Menon.
Oh, Mr. Watkins.
Würden Sie mir bitte erklären, was hier vor sich geht?
Soeben erfahre ich...
Seit Monaten bitten Sie mich, dass ich mein Bild ausstellen soll.
Und jetzt kriege ich durch einen Boten diesen Brief!
Ich darf mal vorlesen. Was steht denn hier?
- Sie wollen mir hier weismachen... - Dass die Echtheit des Bild bezweifelt wird.
Zweifel?
Eine Fälschung!
Er ist fürchterlich nervös.
Der Direktor sagt mir, dass die Echtheit des Bildes...
Ja, genau. Mehr als zweifelhaft.
Fälschung!
- Das ist klar gefälscht! - Jetzt reißen Sie sich zusammen!
Wahnsinn! Ich werde Sie verklagen!
Wollen Sie mal mit ihm plaudern?
Guten Tag, Mr. Watkins.
...auf mir sitzenlasse! Wer sind Sie denn?!
Mr. Menon wollte Sie nicht beleidigen...
Das ist lächerlich! Wie können Sie es wagen!
Es gibt keine Zweifel, das Bild ist eine Fälschung.
Und eine schlechte dazu.
Wie können Sie und dieser Mammon solch einen Mist erzählen?!
Ich verlange, dass mein Bild, wie wir es vereinbart haben,
auf der Ausstellung gezeigt wird! - Wie Sie wünschen, Mr. Watkins.
Und ich verlange eine Beschriftung!
Leihgabe aus der Sammlung von Madame Genevieve Watkins.
- Meine Mutter. - Wir machen, was Sie verlangen.
Und verzeihen Sie mir wegen des Briefes, ein Irrtum.
- Vernichten Sie ihn. - Schon geschehen!
Dieser Idiot!
Wo ist der Schlüssel? Ah, ja.
Mein Vater besaß 100 Pferde, zwei Farmen,
ein Schloss in Yorkshire,
und eine riesige Sammlung unbezahlbarer Bilder.
Jetzt ist nur noch dieses übrig geblieben.
Wirklich?
Ja, den Rest hat meine Mutter beim Roulette verspielt.
Und dann kommt dieser Kerl und erzählt, dass Bild sei eine Fälschung!
Ich bin mir sicher, der stand unter Drogen.
Die Alarmanlage! Ich schalte sie aus!
Schnell, hol die Kassette!
Erledigt.
- Vorsicht! - Ja.
- Schön langsam! - Kein Problem.
Guten Tag.
Wiedersehen!
Was ist passiert?
John! Komm da raus.
Alles ok?
Guten Tag, Inspektor. Sind die Bremsen defekt?
Hallo Peter, die Bremsen sind in Ordnung.
Ich bin heute morgen nur ein wenig nervös.
Sehr nervös!
Das sechste Mal diesen Monat schon, dass er mich umgefahren hat.
Er ist sehr nervös.
Kaufen Sie sich ein Fahrrad, John!
Achtung.
- Guten Morgen, Inspektor. - Guten Morgen.
- Guten Morgen, Inspektor. - Guten Morgen.
Guten Morgen, Inspektor.
- Guten Morgen, Inspektor. - Guten Morgen.
- Entschuldigung. - Tölpel!
- Guten Morgen, Inspektor. - Roy!
Hier.
Guten Morgen, Inspektor.
Sind Sie betrunken?
Dieser Morgen ist nicht so wie andere Tage.
Was heißt das?
Wieso ist dieser Morgen so anders?
Welche Dinge machen ihn denn so anders... als andere Morgen?
Ein grandioser Morgen. Wir stehen vor der Aufklärung!
Oh je! Sie wissen es schon!
- Und woher wissen Sie es? - Ein anonymer Anrufer hat mich informiert.
Passen Sie auf, Roy!
Jemand will mich ruinieren. Wenn er Krieg will, soll er ihn bekommen!
Aber wenn Sie glauben, dass das, was heute morgen passiert ist...
Sie lassen mich als Idioten dastehen, mit so einem blöden Grinsen.
- Das lasse ich nicht zu! - Herr Kommissar! - Schweigen Sie!
- Wer weiß noch was davon, außer Ihnen? - Wer weiß wovon?
- Na von... - Ah, vom Anrufer? - Ja ja, vom Anrufer.
Niemand weiß etwas davon. Glauben Sie, dass ich sowas herumposaune?
Ist gut Roy! Das bleibt aber unter uns? - Natürlich.
Dann ist gut!
- Trinken Sie auch einen Schluck? - Nein, Danke.
Sehen Sie mal, Roy! Nach 20-jähriger Erfahrung und einer glänzenden Karriere
muss ich wohl einsehen, dass man mich zum Deppen gemacht hat.
Zu einem großen Deppen!
Erinnern Sie mich nicht nochmal daran!
Klar?
Zweitens: Von jetzt an keine Anzeigen, und es wird nicht spioniert.
Und kein schwachsinniges Grinsen!
Darf ich Ihnen einen Rat geben, Herr Kommissar?
- Nein! Was für einen? - Sagen Sie nichts weiter!
- Warum? - Weil hier ein Missverständnis vorliegt.
Sie sprechen über eine persönliche Sache, die mich nichts angeht.
Und worüber ich ehrlich gesagt auch nichts wissen möchte.
Eben, ein Missverständnis.
Ja, das mag sein.
Sie haben wohl Recht.
Dann wäre es doch toll, wenn Sie mir endlich erzählen,
was Ihnen dieser unbekannte Anrufer eigentlich berichtet hat!
Inspektor Watkins, Scotland Yard, Interpol Department.
Ich habe einen Haftbefehl gegen Sie, Mr. Bryant, alias Charleston.
Das muss eine Verwechslung sein, mein Name ist Parker.
Peter Parker, P. P.
Gegen Peter Parker haben wir auch einen Haftbefehl.
Und einen gegen Jeremy Harvey und Abdul Aziz. Reicht das?
- Etwa auch einen Blanko-Haftbefehl? - Ja, auch das.
- Dann schreiben Sie... - Name?
Douglas.
- Nachname? - Douglas.
- Er wollte den Nachnamen. - Ich sagte doch Douglas.
- Douglas D. Douglas. D. D. D. - Gehen wir.
- Zum Hilton. - Wieder Streit mit Ihrer Frau, Inspektor?
- Nein, Mr. Douglas steigt dort ab. - Was ist das, englischer Humor?
Hallo, Morris? Morris, Morris!
- Hallo, Joe! - Na endlich! Wo bist du, Morris?
Wie? Wo bin ich? In meinem Büro. Du hast mich doch angerufen. Wo bist du?
Morris, du machst mich verrückt, ich sitze in einem Auto.
Bis dahin ist alles klar, du sitzt in einem Auto.
Aber wo?
Dieser Anwalt muss aber auch alles wissen!
- Wo... Wo... Wo sind wir jetzt? - Auf der Straße vom Flughafen in die Stadt.
Hast du verstanden? Ich sitze in einem Auto auf der Straße vom Flughafen in die Stadt.
Bist du jetzt zufrieden?
Reg dich doch nicht so auf, in welcher Stadt?
Es ist doch nicht zu fassen, in welcher Stadt?
- Wo? - In London. - Ich bin in London, wo sonst?!
London! Warum sagst Du das nicht gleich? Du hast mich richtig erschreckt.
Ich hab dich erschreckt? Das einzig Erschreckende ist,
dass Du nie ein Wort von dem verstehst, was ich Dir sage.
Aber egal! Bleib wo du bist, ich komme ins Büro.
Nein, nein, nein... Du kannst nicht in mein Büro kommen!
Dann komm du eben zu mir.
Ich wollt's nicht sagen,
aber ich fand es nicht nett, dass Du mich nicht abgeholt hast.
Joe, kapier endlich, dass Du nicht in mein Büro kommen kannst.
Man darf uns nicht zusammen sehen.
Jetzt Pass mal auf, Morris!
Wenn Anderson uns zusammen sieht, merkt er, dass wir zusammenarbeiten!
- Was? Welcher Parkinson? - Nicht Parkinson, Anderson!
Anderson, Parkinson, ist mir doch egal!
Pass auf, Morris! Wie du willst.
Denn dafür bezahl ich dich ja, oder nicht? Aber ich will dir noch was sagen!
Du hast eine furchtbare Art am Telefon, ich will nie wieder mit dir sprechen!
Britanniens Gefängnisse sind sehr luxuriös.
Wann hören Sie auf, mich zu unterschätzen, Douglas?
- Dann nach Ihnen. - Wie Sie wollen.
Hübsche Aussicht, nicht?
- Sehen Sie sich nochmal genau um. - Oh, ich kenne das Hotel.
- Aber es gibt komfortablere. - Sicher.
Mit gestohlenem Geld sind einem die Preise sowieso egal.
Sehr weise.
Aber eines ist doch sicher.
Londons Gefängnisse sind viel ungemütlicher.
Ich werde Sie gnadenlos ins Loch bringen, so geht das nicht weiter.
- Na, dann mal los. - Einen Moment.
Ich habe Ihnen einen Vorschlag zu machen.
Bitte.
Akzeptieren Sie diesen Vorschlag, können Sie hierbleiben.
- Ansonsten... - Wandere ich ins Loch, nicht wahr?
- Bin sehr gespannt... - Die Sache ist die...
Eine unangenehme Geschichte.
Ich tue so, als wären Sie mir entwischt, und Sie helfen mir bei dieser Geschichte.
Es geht um ein Gemälde, ein sehr wertvolles Gemälde.
Wie ist Ihre Antwort?
Nein.
Und warum nicht, Charleston?
Mein Name ist Douglas und ich bin kein Polizeispitzel!
Dafür werde ich dich bezahlen lassen! Alles auf einmal wirst du zahlen!
Wird das etwa eine Erpressung?
Das trifft es ziemlich genau auf den Punkt!
Also gut, um was geht es?
Also: ein merkwürdiger Inder hat kürzlich die Freundin eines Ministers reingelegt.
Zufällig ist dieser Minister ein Freund von mir.
Watkins, das fängt ja sehr böse an.
Wie meinst du das?
Du machst ein bisschen zu viel Wind.
Soviel Geschrei wegen der Freundin?
Minister kommen und gehen, und ihre Freundinnen auch. Nein, nein, Inspektor.
Hier pfeift nur einer aus dem letzten Loch, und der ist hier mit mir im Zimmer.
Aus dem letzten Loch pfeifen nennt man das heute?
Freu dich nicht zu früh.
- Begleiten Sie den Herren auf Zimmer 306! - Folgen Sie mir bitte!
Hallo! Geben Sie mir bitte Zimmer 305!
Hallo! Ist aber auch blöd, Ein Telefon im Bad!
- Hallo! - Hallo!
Einen Moment noch! Bin gleich da.
- Hallo, Joe? - Wer spricht? - Joe, ich bin's, Morris.
Ah, Morris, ich dachte, dass du es bist.
- Ich bin hier im Hotel. - Wie bitte? - Im Hotel.
Ist gut, dann komm rauf!
Ich bin auch schon oben, in Zimmer 306.
Morris, du hast dich in der Tür geirrt, ich bin in Zimmer 305.
Ich weiß, deshalb bin ich ja in Zimmer 306 gezogen.
Warum bist du denn in 306, wenn ich in 305 bin?
Moment, Morris, einen Moment!
Hallo?
Weil die Zimmer einen Durchgang haben.
Sie haben einen Durchgang, verstehst du?
Moment, Morris. Morris!
Wenn du deine Tür aufmachst, und ich meine
können wir uns treffen, ohne dass uns jemand sieht.
Wir könnten uns das sparen, wenn Du mit dem Telefon umgehen könntest.
Ist gut, ist gut!
Morris!
- Morris! - Hier bin ich, Joe.
Wo ist der Schlüssel?
- Hast du ihn gefunden? - Ja.
- Morris! -Ja. - Morris! - Einen Moment.
Wie kann ein Mann mit Staatsexamen keine Tür aufbekommen?
Ich glaube, dein Plan löst sich schon in Luft auf! Ich mach das alleine!
- Hallo. - Eine Sekunde!
Zentrale, ich brauche eine Verbindung.
- Hallo? - Ich bin's...
Wie wäre das, wenn wir... du gegen einen Eisberg donnern würdest?
Das ist eine hervorragende Idee! Nur wird es etwas schwierig,
hier im Mittelmeer auf einen Eisberg zu treffen!
Das ist doch dein Problem, ich liefere die Ideen!
Wieso gibt's die nur am Nordpol? Die treiben doch überall vor sich hin!
Nicht im Mittelmeer?! Die treiben überall herum!
Ok, schon verstanden!
Ich glaube, ich schmeiß den raus. Der widerspricht doch nur.
Nordpol, Südpol, Westpol... die treiben doch überall herum,
ich hab's doch selbst gesehen!
Morris. Morris!
Ich glaube, unser Plan ist doch gar nicht so schlecht.
Halte dich nur an mich.
- Mein Luftballon! - Nicht weinen, wir kaufen einen neuen!
Was suchst du denn hier, Fred?
Du bringst aber auch alles durcheinander.
Den Anwalt verfolge ich und nicht dich.
Sag mir nicht, was ich zu tun habe!
Ich verfolge den Schiffsbesitzer, den Amerikaner.
Was?!
Beide wohnen hier?
Wo wohnt denn deiner?
Auf Zimmer 305.
Meiner wohnt auf 306.
Das kann doch kein Zufall sein.
Meinst du die kennen sich?
Falls dem so ist, will man uns verarschen.
Verarschen? Uns?
Was heißt, ich will es wieder haben? Ich muss! Abgesehen vom Wert...
ist es meine einzige Sicherheit, bzw. war meine Sicherheit...
Ich kann mir das nicht erlauben, verstehst du?
Ja, klar.
Selbst mir wird es nicht leichtfallen, das Bild wiederzufinden.
Und du wirst mir helfen müssen.
- Was wünschen Sie? - Nichts.
Entschuldigung, ist hier noch frei?
Bitte.
Ich verstehe.
Hast du gewusst, dass ich eigentlich kein Polizist werden wollte?
Chirurg, das war es! Ich hatte mich sogar schon in der Universität eingeschrieben.
- Sie wünschen? - Tee mit Zitrone.
- Sofort. - Auch die Vorlesungen liefen bestens,
selbst die Professoren lobten mich.
Verschwinde! Am besten sofort.
Ein Notfall, unser Plan ist durchschaut! Wir stecken in der Falle.
Dann müssen wir da raus.
Und wie?
Lass dir was einfallen.
Oh, entschuldigen Sie.
- Entschuldigen Sie. - Schon gut.
Wo waren wir? Wie sind deine Bedingungen?
Zum Einen musst du mir vollkommene Bewegungsfreiheit garantieren.
Das heißt mit anderen Worten, du musst mir versprechen,
dass du mich nicht beschatten lässt.
Gut.
Dann musst du mir versprechen, dass du dich nicht aus dem Staub machst.
Ok.
Wie sehe ich aus?
Ihr könnt's ja auch mal versuchen! Mir ist es nicht gelungen.
Aber zumindest hat er kapiert, dass aus der ganzen Sache nichts wird.
Er hat es sehr gut verstanden,
aber er meint, so eine Möglichkeit kommt nicht noch einmal,
und somit will er es zu Ende bringen.
Wer hätte gedacht, dass das das Ende ist?
Blöder hätte es aber auch nicht laufen können.
Jetzt stehen wir auch noch vor Charleston dumm da.
- Wäre auch zu schön gewesen! - So ein Genie wie er tappt da rein!
In die Falle eines amerikanischen Nobodys.
Das hat der Amerikaner gut hingekriegt.
Sucht einen Blöden und findet gleich vier.
Ja, ja, ja!
Sehr schön, aber ihr könnt gehen. Die Show wurde abgeblasen!
Nein, das kann nicht sein. Es muss weitergehen!
Bist der Choreograph? Ich bin der Impresario, es ist vorbei!
Du irrst dich, Mr. Impresario. Die Show findet statt.
- Also doch. - Na, was habe ich gesagt?
Kinder, wer hat euch gesagt, dass ihr gehen könnt? Weiter, weiter!
Vielleicht habe ich mich beim Fußtelegramm vertippt. Da sind ein paar Umstände...
- Umstände. - Nein, es war unmissverständlich.
Der Käufer der Blue Star für 5 Millionen Dollar existiert nicht!
Existiert nicht.
Morris und der amerikanische Reeder stecken unter einer Decke!
Das wusste ich von Anfang an! Euer Plan,
den Ami auf's Kreuz zu legen, hätte nie funktioniert.
Wir werden das Kind schon schaukeln.
- Darf ich mitschaukeln? - Aber sicher.
Denn heute ist ein wunderbarer Tag.
- Los Charleston, tanze! - Wie in alten Zeiten!
- Hallo? Das ist ein anonymer Anruf. - Was, anonymer Anruf?
Ist mir doch scheißegal! Ich will wissen, wer da ist!
Sie sind auch nicht gerade der Freundlichste, was?
Ein anonymer Anrufer ist ein anonymer Anrufer.
Wie können Sie mich da nach meinem Namen fragen?
Ein Verrückter! Morris!
- Hallo? - Hallo?
Morris! Ein Anruf!
Hallo?
Wo ist er denn hin? He!
Morris!
Komm rein, du Trottel! Morris!
Hallo?
Hallo?
- Hallo? - Was ist?
Endlich, Morris. Komm mal her!
Hier ist ein Anonymer dran!
Ich habe eine wichtige Information für Sie.
Die sollte Ihnen 10.000 Pfund wert sein.
- 10.000 Pfund?! - Verstanden.
- Ich zahle das! - Die Information, die ich hier habe,
ist viel mehr wert. Vielleicht sogar Millionen von Dollar.
Wenn Sie interessiert sind, treffen wir uns in einer Stunde im Hyde Park.
Ja, bin ich. Aber es ist zu viel!
Kennen Sie einen Mr. Anderson?
Wenn der von dem Telefonat erfährt, wird er mich vierteilen lassen!
Das Risiko, das ich hier eingehe,
sollte Ihnen schon 10.000 Pfund wert sein, oder? - Ja.
- Gibt's einen Rabatt? - Bei mir nicht.
Ich bin doch kein Discountladen.
10.000 Pfund, bar.
Entweder alles oder nichts.
Das wär's.
Wenn meine Informationen stimmen,
müssten es die beide da drüben sein. Erkennst du sie?
Welche beiden? Ich sehe niemanden!
Die beiden da auf dem Bürgersteig.
Man nennt sie den Kater und den Fuchs.
- Genau die haben mein Bild geklaut! - Genau.
Bleib hier, wo willst du denn hin?
Das sind nur kleine Fische.
Ich werd mir diese kleinen Fische schnappen,
und dann werd ich aus ihnen herausprügeln, wo mein Bild steckt!
Sie würden es dir niemals sagen.
Sei brav.
Sonst explodierst du noch eines Tages.
Die beiden wissen noch nicht einmal, für wen sie gearbeitet haben.
Da kommt das Gehirn der Operation.
Der Mann im Dunkeln, der von allem profitiert.
Der Wagen ist seine Zentrale.
Von dort aus gibt er seine Befehle für sämtliche Unternehmungen.
Die beiden da müssen es sein.
Fahr langsam...
Fahr langsam an den Bürgersteig!
Vorsichtig hinterher, Watkins. Präge dir sein Gesicht genau ein.
Dieser Mann hat dein Bild.
- Hätten wir das nicht per Telefon klären können? - Nein.
Sie haben uns noch etwas zu geben.
Könnten wir das nicht gleich erledigen?
Hier, ihr Halsabschneider.
Genau 10.000 Pfund.
- Hast du gesehen, ihr Lohn! - Das war ein ganzer Batzen Sterling!
Wenn man einen Polizisten reinlegt, verdoppelt sich der Preis.
- Ihr kennt also Mr. Anderson? - Ja, zu unserem Bedauern.
- Wir arbeiten für ihn. - Arbeiten für ihn.
Er hat ein kleines Theater in London,
und ist gerade dabei, eine Show vorzubereiten.
- Irgendwie gefällt uns das nicht. - Ganz und gar nicht.
- Was denn, die Show? - Nein, die ist wirklich großartig!
Und wie die uns gefällt, so voller...
Nein, Anderson gefällt uns nicht.
Ein harter Typ.
Ein Geschäftsmann ohne Skrupel.
- Und vor allem auch ein Spieler. - Ja, die Gewalttätigkeit in Person...
- Halt's Maul! - Ja, halt's Maul!
Ein total Verrückter!
- Hallo, jetzt kommt mal zur Sache. - Ja, sicher.
Das ist die wichtige Information.
Ja, Sie werden sehr zufrieden sein.
Soweit wir wissen, will Anderson ein Schiff von Ihnen kaufen.
- Für 3 Millionen, richtig? - Weiter.
Aber er kann mit Ihrem Schiff nichts anfangen,
also versucht er es an einen Anwalt weiterzuverkaufen!
- Morris! - Morris!
- Morris? - Ja, sehen Sie,
dieser Anwalt sucht genauso ein Schiff wie das Ihre für seinen Mandanten.
- 5 Millionen will er dafür bezahlen! - 5!
- 5 Millionen? - Ja.
Exakt.
Und das ist die Information, die mich 10.000 Pfund kostet?
Das ist doch sehr preiswert. Jetzt müssen Sie nur noch Morris kontaktieren,
ihm Ihr Schiff für 5 Millionen verkaufen anstatt dem anderen für 3 Millionen,
verdienen damit eine Stange Geld und haben Anderson dabei noch reingelegt!
- Toll, oder? - Toll, oder?
- Wie finden Sie das? - Wie finden Sie das?
- Ist das nicht ein Hammer? - Ein Hammer.
Anhalten...
Sofort anhalten!
Raus hier!
Gar nicht zimperlich, dieser Amerikaner!
Ja, das ist noch einer der ganz harten Sorte.
Morris!
Morris, warum gehst du nicht ran?
Morris!
Watkins, jetzt brauchen wir einen genialen Einfall.
Ich verhafte ihn, der Rest kommt von selbst.
Du denkst immer nur wie ein Polizist. Wenn du ihn wirklich einsperrst,
musst du ihn auch schnell wieder frei- lassen. Hast nichts gegen ihn in der Hand.
Und dein Bild bekommst du auch nicht wieder. Es muss wirklich was Geniales sein.
- Aber was? - Wie ich sagte, eine große Idee!
Er wird mit Sicherheit jemanden suchen, dem man das Bild andrehen kann.
Und wir helfen ihm dabei, jemanden zu finden, nämlich Anderson.
Ein reicher Brasilianer, macht immer nur große Geschäfte.
Ein Abenteurer und Spieler. Einer, der überall ein Geschäft wittert.
Einer, der keine Skrupel kennt, wenn es was zu holen gibt.
Und wo ist dieser Anderson?
Ganz in der Nähe.
Näher als du denkst.
Oh...
Du!
Habe ich mir doch gedacht.
Siehst du?
Um jemanden wie diesen Amerikaner auf's Kreuz zu legen,
der so schlau wie misstrauisch...
und auf seine Art auch ein Genie ist,
muss alles perfekt und ohne Fehler ablaufen!
Ich verstehe.
Damit Anderson glaubwürdig erscheint,
wird er in diesem Theater eine Show finanzieren, richtig?
Nicht schlecht, du fängst an, zu begreifen.
- Weiter so... - Weitere Probleme? - Ja.
Leider gibt es immer wieder Umstände, mit denen auch jemand wie ich...
nicht alleine fertig werden kann.
Und um diese aus dem Weg zu räumen,
braucht man einen Schweinehund von Polizist wie dich, Watkins.
- Polizei. Rufen Sie den Direktor! - Ja, Sir.
Hallo, Herr Direktor, die Polizei ist hier.
Ihr bewacht die Notausgänge, ihr bewacht die Lüftungsanlage!
- Die Luft hier ist aber stickig. - Ja, stimmt.
Folgen Sie mir!
In der Küche halten die sich bestimmt nicht an die Vorschriften.
- Da bin ich mir sicher. - Gut, schauen Sie nach!
- Guten Tag, was ist denn passiert? - Sind Sie der Direktor?
Ja, aber was ist passiert?
Es ist tragisch...
- Ja, tragisch. - Tragisch, warum tragisch?
Sie halten die Vorschriften nicht ein.
Die Lüftungsanlage funktioniert nicht.
- Das muss ein Missverständnis sein. - Kein Missverständnis, es stinkt.
Ich bekomme andauernd anonyme Briefe aus diesem Hotel.
- Anonyme Briefe? - Wäre ich sonst hier?
Nach dem fünften Brief bin ich gezwungen
Schritte einzuleiten, auch wenn ich gerne mal ein Auge zudrücke.
Ich fasse es nicht, dass Sie anonymen Briefen glauben.
Warum nicht? Ich glaube alles.
Ich habe immer gute Tipps bekommen. Bitte die Bücher!
Bücher? Was denn für Bücher?
Die Hauptbücher.
Mr. Lomonaco?
Mr. Lomonaco?
- Wer? - Lomonaco?
Lomonaco.
- Ach, das bin ich. - Sie haben einen Termin mit Mr. Anderson?
- Ja. - Ich bin sein Sekretär.
Folgen Sie mir bitte, ich führe Sie zu ihm.
Einen Moment, bitte.
Nichts geht mehr!
Mr. Lomonaco ist hier.
Ja, Sir?
Würden Sie den Scheck bitte einlösen für Mr. Anderson?
Sehr gut.
Ich freue mich sehr, Sie zufriedengestellt zu haben.
Aber ich hoffe, es wird hier keine Schlägerei geben?!
Wie kommen Sie denn darauf?
Sie haben es hier mit Gentlemen zu tun.
- So, bitte.
- Bitte, Sir. - Nichts geht mehr!
- Folgen Sie mir bitte? - Einen Moment.
Danke.
Schrecklich! Der sieht irgendwie so gewalttätig aus!
Sie lesen zu viel Romane, der ist ganz harmlos!
Wenn er aber doch zuschlägt, gibt's Ärger...
- Bitte, Mr. Anderson ist gleich da. - Danke.
- Ach, und... - Entschuldigung.
- Ich habe es eilig. - Nur eine Minute.
- Rechtsanwalt Morris? - Ja.
- Sie haben einen Termin mit Mr. Anderson? - Ja.
Ich bin sein Sekretär. Folgen Sie mir, ich führe Sie zu ihm.
- Bitte sehr, Mr. Anderson ist gleich da. - Danke.
Verdammt nochmal.
- Mr. Lomonaco? - Ja.
Ich bin Antonio Prieto Marino Jahirzino De Olivera Anderson.
- Äh... - Nennen Sie mich einfach Anderson.
- Ich freue mich, Mr. Parkinson. - Die Freude ist ganz auf meiner Seite!
Das war der brasilianische Gruß!
- Beeindruckend, Danke. - Entschuldigen Sie bitte meine Verspätung.
Ich bin auch nicht immer pünktlich.
Schließlich haben wir Geschäftsleute uns um wichtige Geschäfte zu kümmern.
Kommen Sie doch bitte herein, mein Anwalt kommt gleich.
Machen Sie es sich bequem, was zum trinken kommt sofort.
- Hallo... - Spielen Sie nie an diesen Automaten?
Ich?
- Nein. - Würden Sie mal drauf spucken, damit es Glück bringt?
- Oh, danke. - Bitte.
An den Dingern verdient nur das Casino.
Gestern war's genauso! Ich werf ein Geldstück rein und dann...
Jackpot!
- Lustig, nicht wahr? - Furchtbar lustig.
Mr. Perkins, würden Sie mir bitte folgen?
- Mr. Pinkerton, dieser Herr ist... - Wissen Sie,
- ...was mir letztens in Las Vegas passiert ist? - Nein.
- Eine tolle Geschichte! - Das ist...
Zwei Tage habe ich an diesen Automaten gespielt,
und rausgekommen ist nicht einmal ein Kirschkern.
- Unglaublich, was? - Ja. Das ist mein Anwalt...
- Mr. Blake. - Brown! - Blake, Brown, ist doch egal!
- Sehr erfreut, Mr. Blake Brown. - Brown!
Mr. Blake Brown hat schon alles vorbereitet,
über den Preis haben wir ja schon gesprochen, bitte nur noch unterschreiben!
- Reichen auch drei dicke Kreuze? - Nein, das geht nicht.
Wir müssen uns aber beeilen, ich muss heute noch nach New York zurück.
Frühstück in New York, Mittag in London und Abendessen wieder in New York.
Eine hübsche Tour, was?
- Muss der brasilianische Gruß noch sein? - Nein, dann lassen wir das doch.
Vielen Dank.
Also das hier sind die Schiffspapiere.
Und das hier ist die libanesische Registereintragung.
Die Eigentumspapiere,
das Personalverzeichnis und das hier...
ist das neueste Gutachten über den perfekten Zustand des Schiffes.
- Wenn Sie kontrollieren wollen? - Ich vertraue Ihnen blind.
Blind? Mit solchen Leuten arbeiten wir oft und gern!
Das sind die Versicherungspolicen.
- Für 7 Millionen Dollar? - So wie ich's gesagt habe.
Und das ist der Kaufvertrag.
Möchten Sie beide jetzt unterzeichnen?
- Sie zuerst bitte. - Ich? Na, gerne.
Es tut mir sehr Leid, Mr. Anderson, aber hätten Sie ein Dokument bei sich,
welches Ihre Identität...?
- Keine Sorge, das hab ich vorausgesehen. - Vorausgesehen...
Ist doch nicht so schlimm, wenn er den Ausweis nicht hat.
- Doch, doch... - Nein, nein...
- Wir brauchen ihn. - Wir brauchen einen Ausweis.
Haben oder nicht haben, das ist hier Frage.
Was macht er, er fühlt? Und...
Er hat ihn!
- Nehmen Sie Platz. - Alles in Ordnung.
Vielen Dank.
Nein, danke. Meiner schreibt besser.
- Die Zahlung erfolgt über mehrere Banken. - Kein Problem.
- Amerikanische? - Nein, schweizerische.
Noch besser!
Entschuldigung, Mr. Anderson, das 8. Mal hintereinander kam Rot,
was soll ich bloß tun?
Verdammt! Endlich eine Serie, wie lange habe ich darauf gewartet?
Das muss ich mir unbedingt ansehen!
- Gentlemen, ich bin gleich wieder zurück! - Aber Mr. Parkinson...
- Sie müssen hier noch unterschreiben. - Einen Moment.
Das ist wirklich zu wichtig für mich, 8 Mal hintereinander Rot!
Als Nichtspieler können Sie das nicht verstehen! Ich unterschreibe,
wenn ich gleich wieder da bin! Bis gleich.
- Aber... die Unterschrift! - Nur eine Sekunde!
Mr. Anderson!
- Bravo, wo ist der andere? - Da drüben. - Gut, gehen wir.
Zigarre!
Danke, Sir.
- Morris, Morris. - Ich kann dich nicht verstehen!
Zieh die Antenne raus!
- Morris! - Jetzt höre ich dich.
Pass auf, der Kerl hat bei mir noch nicht unterschrieben.
Ich hab das Spiel durchschaut.
Erst will er dir das Schiff verkaufen, um es dann mir mit deinem Geld abzukaufen.
Keine Sorge, das wird ihm nicht gelingen. Da kommt er!
- Mr. Morris? - Ja?
Ich bin Prieto Jahirzino Marino De Olivera Anderson.
- Ich bin erfreut, Sie zu sehen. - Die Freude ist ganz auf meiner Seite.
Ich habe ein brasilianisches Geschenk für Sie. Eine Zigarre.
Sehr freundlich, aber ich rauche nicht.
Sie beleidigen mich, wenn Sie sie nicht annehmen. Bitte.
Danke.
Tolles Aroma, nicht wahr?
Ich hoffe, Sie haben alles mitgebracht. Oder wollen Sie jetzt doch nicht?
- Nicht wollen? Aber nicht doch! - Ziehen Sie mal kräftig.
Ziehen Sie, los!
Noch kräftiger.
Weiter, die ist ja noch gar nicht an. Ein einmaliger Genuss, Mr. Morris.
Also, Mr. Anderson, ich habe alle wichtigen Papiere mitgebracht.
Hier ist meine Prokura, aber ich fürchte, es wird noch eine Zeitverschiebung geben.
Das werden Sie mir doch nicht antun!
Ich warte auf die telefonische Bestätigung meines Mandanten,
es kann sich nur um Minuten handeln.
Vielleicht hat Ihr Mandant es sich anders überlegt?
Nein, ausgeschlossen. Sehen Sie.
Hier haben wir die Schecks für Sie, schon unterschrieben.
Hatte ich Ihnen nicht gesagt, dass ich nur Bargeld nehme?
Ah, ja, ja, ja. Ich erinnere mich.
Aber das würde dann noch eine weitere Zeitverzögerung bedeuten.
- Wollen wir's nicht auf morgen verschieben? - Nein, warum denn?
Vielleicht haben Sie Schwierigkeiten, soviel Bargeld aufzutreiben...
Nein, das ist gar kein Problem.
Aber ich habe heute noch einen weiteren Termin, außerhalb von London.
Nein, noch 2-3 Telefonate und spätestens in 15 Minuten...
haben wir alles unter Dach und Fach.
- 15 Minuten? - Höchstens.
Gut, ich werde dann wieder hier sein.
Unglaublich fantastisch! So etwas habe ich noch nie gesehen!
Sehen Sie, Rot! 12 Mal hintereinander!
- Und wissen Sie, wann ich aufgehört habe? - Nach dem 11. Mal?
Nein, nach dem 12. Mal! Ich hab die Bank gesprengt!
Herzlichen Glückwunsch!
- Würden Sie dann bitte unterschreiben? - Was denn?
- Den Vertrag. - Ach, ja! Entschuldigung.
Wollen wir es nicht auf morgen verschieben?
Ich möchte mein Glück nicht strapazieren.
Aber ich muss heute noch nach New York, der Flug ist schon gebucht!
Ja, dann geht das natürlich nicht.
Dann wollen wir mal.
Die paar Millionen...
- Das wär's. - Vielen Dank.
Und jetzt bitte den Vertrag.
So, und jetzt werde ich noch eine Runde Roulette spielen.
- Das ist auch sehr wichtig. - Sehr wichtig!
- Und Mr. Lomonaco? - Der ist weggegangen.
Das war mir klar.
Er lässt sich empfehlen, er hatte es sehr eilig.
- Hier, das sind Ihre. - Danke.
- Ach, Mr. Brown! - Ja?
Ist dieser Vertrag überhaupt gültig?
Natürlich, das Schiff gehört jetzt Ihnen.
- Sind Sie sich sicher? - Vollkommen sicher.
Meinen Glückwunsch.
- London, Hotel Royal? - Ja?
- Verbinden Sie mich mit Mr. Lomonaco. - Er schläft gerade.
Wecken Sie ihn bitte, es geht um Leben und Tod!
Bitte?
Ich übernehme die volle Verantwortung, und jetzt machen Sie schon! Schnell!
Das wird sonst sehr teuer, ich spreche aus Port Said.
He, du machst mir ja das Kleid kaputt!
Egal, ich kauf dir ein neues. Was denn jetzt!
Was denn, gibst du schon auf? Komm, mein Süßer!
- Warum geht er nicht ans Telefon? - Wer denn?
Der pennt bestimmt schon wieder. Ich bin sofort wieder da, Kleine.
Äffchen, wohin willst du?
Bis gleich, Liebling...
Ciao...
Joe! Joe!
Wer? Was? Polizei? Ich sehe nichts! Hallo Morris?
- Ganz ruhig, Joe. - Ich sehe nichts! Hilfe!
Das Licht ist an... Wie siehst du denn aus?
- Morris, was willst du denn? - Da ist ein Gespräch für dich.
- Was ist? - Das Telefon bimmelt wie verrückt.
- Rede bitte lauter, du bist so leise. - Das Telefon klingelt für dich!
Was ist mit dir? Bist du taub, blind, stumm?
Oh, mein Gott! Das Telefon! Moment, ich verbinde mit Mr. Lomonaco.
Gib schon her.
- Hallo? - Joe!
- Hallo? - Joe, hörst Du mich, ich bin's? Hallo!
Hallo! Da ist kein Mensch dran, ich höre nichts.
- Hallo? Hier ist Port Said. - Ich höre nichts...
Joe, geh dran! Es ist wichtig!
- Wer ist dran? - Ein gewisser Mr. Said.
Mr. Said?!
Ich kenne keinen Mr. Said! Du Blödmann!
- Warum weckst du mich dafür? - Er sagt, es sei sehr dringend.
- Hallo? - Sir, hier ist Bob.
- Ich rufe aus Port Said an. - Aus Port Said!
- Entschuldige, Joe. - Morris, warum hast du mir das nicht gleich gesagt?
Das habe ich doch die ganze Zeit versucht!
- Hallo... - Joe, ich hab's geschafft!
- Was denn? - Sie fragen noch? Das Schiff!
Ich habe es endlich versenkt!
- Er hat... - Was hat er?
- Er hat... - Er hat?
- Er hat das Schiff... - Was?
Er hat das Schiff versenkt!
Seit zwei Stunden herrscht zwischen Arabern und Israelis wieder Krieg.
Ich habe das Schiff in die Schusslinie gebracht und wumms!
Da war es versenkt!
- Die Krawatte! - Der Krieg!
Ich konnte mich gerade noch retten.
Sie können beruhigt sein, es gab keine Verletzten,
bis auf die armen, toten Fische.
Es ist Krieg! Das Schiff wurde versenkt!
- Krieg, ich muss da hin! - Joe, warte!
Hast du gehört? Es ist Krieg, und dieser Idiot ist mittendrin!
- Welcher Krieg? - Zwischen Arabern und Israelis.
- Hauptsache, wir bleiben verschont. - Morris, komm mal schnell! Schau!
...in einem Treffen wurden beide Parteien dazu aufgefordert,
die kriegerischen Handlungen einzustellen,
und die Friedensbedingungen zu akzeptieren.
Welche Gründe der neue Konflikt im Nahen Osten auch haben mag,
die Kämpfe finden hauptsächlich auf der Golanhöhe und am Suez-Kanal statt.
Wir konnten telefonischen Kontakt...
Und dieser hirnverbrannte Vollidiot fährt da mitten hinein...
und lässt das Schiff versenken! Seit zwei Jahren flehe ich ihn an,
diesen verdammten Kahn auf Grund zu setzen!
Und wann macht er es? Eine Stunde, nachdem ich es verkauft habe!
Merkst du nicht, welches Glück du hast? Denk doch mal an diesen Anderson...
3 Millionen für ein Wrack auf dem Meeresgrund! Unglaublich!
Hast du Idiot den Verstand verloren? Komm her, bei Fuß!
Hast du vergessen, dass das Schiff auf 7 Millionen Dollar versichert war?
Das gilt auch für den Kriegsfall?
Sicher, darum habe ich das Schiff doch bei Loyds versichert.
Anderson hat jetzt das Geschäft seines Lebens gemacht!
Und was nun? Jetzt können wir nur noch zuschauen.
Und vielleicht... wer weiß... Warten wir bis morgen. Gute Nacht, Joe.
- Gute Nacht? Bist du wahnsinnig? - Mein Äffchen!
- Äffchen! - Sei still!
Morris, komm her!
Ich habe eine Idee, was wir jetzt tun!
Wir müssen das Schiff zurückkaufen!
Das wird ein Spiel mit dem Feuer! Du musst den Kerl überreden!
Hier geht's um 5 Millionen Dollar, verstehst du?
- Ja, 5 Millionen Dollar. - 5 Millionen!
Hallo? Bist du das, Joe?
Alles in Ordnung? Gibt's Probleme, irgendwelche Schwierigkeiten?
Nein, keine Probleme. Es ist nur schwierig, mitten in der Nacht Bargeld aufzutreiben.
Aber ein bisschen konnte ich schon zusammenkratzen.
Sehr gut, Morris.
Hör zu, klappere alle Wettbüros von Jack Ohio ab, die nehmen meine Schecks an.
Und wenn sie dir nichts geben wollen, redest du mit ihm persönlich, verstanden?!
Im Moment ist die beste Zeit, da liegen die Tageseinnahmen vor.
Aber beeile dich! Wenn Anderson mitkriegt, dass der Krieg ausgebrochen ist,
dann sind wir alle am Arsch!
Hier spricht George De Niro direkt aus Port Said.
Der Luftangriff der Israelis war außerordentlich zerstörerisch.
Die gesamte Innenstadt ist ein einziger Trümmerhaufen.
Es ist unglaublich, das Feuer breitet sich in rasender Geschwindigkeit aus!
Im Hafen wurden bereits mehrere Schiffe versenkt,
über die Anzahl der Opfer ist allerdings noch nichts bekannt.
Außerdem wurden noch der norwegische Frachter Siostrom...
und die unter libanesischer Flagge fahrende Blue Star versenkt.
Glücklicherweise sind dort keine Opfer zu beklagen,
die Crews konnten sich rechtzeitig retten, die Schiffe aber sind komplett zerstört.
Zentra...
Zentrale!
Morris, es kam grad im Fernsehen. Der Name des Schiffes, alles!
Jetzt können wir nur hoffen, dass Anderson keinen Fernseher in der Nähe hat.
...muss ein neuer Angriff befürchtet werden.
Die Bevölkerung hat sich in die Keller geflüchtet,
die Straßen sind wie leergefegt.
Über allem liegt der rote Schein des Feuers,
während immer wieder Explosionen zu sehen sind.
Die Kapazitäten der Krankenhäuser sind bereits erschöpft...
Hallo, Scotland Yard? Inspektor Watkins.
Wir sind hier im Militärhospital von Port Said.
Sie sind der Kapitän der Blue Star, nicht wahr?
- Ja. - Was tun Sie hier im Krankenhaus?
- Sind Sie verletzt worden? - Nein.
Mamma Mia, die hätten dich umlegen sollen!
Wo genau ist Ihr Schiff getroffen worden?
Ziemlich breitseitig, würde ich sagen. In wenigen Minuten war alles vorbei.
Glauben Sie, es besteht die Möglichkeit, das Schiff zu bergen?
Nein, das Schiff ist vollkommen zerstört.
Du Lump, du Verbrecher! Dir kann man nicht mal ein Kartoffelbrot anvertrauen!
Und dir habe ich mein schönes Schiff anvertraut!
Und was tust du? Du versenkst es! Du undankbarer Hund! Ich hasse dich!
Zentrale!
Geben Sie mir 924... Zentrale, hören Sie...
9241734, es ist furchtbar dringend!
Joe, ich höre dich.
- Morris, Morris! - Hallo!
Morris!
Joe, alles bestens! Ich habe alles, was wir brauchen.
Ich bin unterwegs zu Anderson.
Wir wollen jetzt mal einen Verletzten fragen.
Wo wurden Sie getroffen, Soldat?
Wie Sie bemerkt haben, steht dieser Soldat unter Schock.
Aber die Ärzte haben uns versichert,
dass keine Lebensgefahr besteht.
Meine Damen und Herren, gute Nacht.
Sehen Sie hier die Panzer, die mitten im Einsatz sind.
- He! He! - Wer ist da?
- Soll ich noch länger leerstehen? - Bin ich für deine Füllung verantwortlich?
- Wo ist denn mein Äffchen? - Was?
- Wo ist mein Äffchen?! - Such woanders.
Ach, Morris... Dein Äffchen ist nicht hier!
- Weißt du nicht, wo er ist? - Nein, weiß ich nicht.
Er wollte mir 30 Kleider kaufen!
- Wieviel kaufst du mir? - Nicht mal eines!
- Warum nicht? - Weil ich dir keines kaufen werde!
- Wie heißt du, Zuckerschweinchen? - Ja, Zuckerschweinchen.
So, und hier bleibst du sitzen und wartest auf dein Äffchen Morris.
Er kommt gleich zurück. Du kannst ja bis dahin Fernsehen schauen!
- Vielleicht läuft ein toller Krimi. - Ist denn nicht schon Sendeschluss?
- Nein, das ist eine Nachtaufnahme. - Es wird hell?
- Dann schau fleißig. - Kannst du Monopoly? - Nein.
Bleib hier! Warum läuft denn da nichts im Fernsehen?
- Wollen wir nicht doch Monopoly spielen? - Gib mal die Fernbedienung.
- Zuckerschweinchen? - Einen Moment...
Über den Ausgang der Schlacht gibt es nicht einmal Vermutungen,
während es Stunde für Stunde immer schlimmer wird.
Oh, nein!
Zentrale!
Gehen Sie bitte ran. Sagen Sie ihm, dass alles ok ist.
- Ja? - Wo ist Morris?
- Er ist gerade ins Gebäude gegangen. - Wo reingegangen?
Sieht aus wie ein Theater. Aber Sie sollen sich keine Sorgen machen.
Er sagt, es ist alles ok.
Ein Scheißdreck ist ok! Gib mir einen der Jungs.
- Ja, Chef. - Hör zu, keine Gewalt! Aber doch mit aller Härte...
Geht da rein, schnappt euch Morris samt Koffer und bringt ihn hierher! Verstanden?!
- Mr. Anderson wird sofort da sein. - Danke.
- Mr. Morris. - Oh, Mr. Anderson.
Wer weiß, was Sie schon von mir gedacht haben mögen.
Es hat wirklich etwas gedauert, das Geld zusammen zu bekommen.
Ich verstehe sehr gut. Aber ich hatte nur wenig Gelegenheit, an Sie zu denken.
- Naja, jetzt können wir ja das Geschäft beenden! - Ja, sicher.
- Setzen Sie sich. - Danke.
Aufmachen! Wir suchen Morris!
Lasst uns rein!
Ich will nicht kleinlich sein, aber es sollte alles seine Ordnung haben.
- Kein Problem. Zigarre? - Nein, danke.
- Sind Sie kein Freund? - Doch, ich bin aber Nichtraucher. - Bitte.
Danke.
- Sie dürfen hier nicht rein! - Aus dem Weg, Mann.
Nein, das darfst du nicht! Nicht würgen!
Aber warum ausgerechnet mich?
- Alles in Ordnung, nur... - Nur was?
- Es fehlen die Versicherungspolicen. - Oh, die Policen!
Hier sind sie.
Was ist da los?
Hören Sie nicht hin, die proben.
Ach, die Probe.
Also gut, alles bestens. Hier ist das Geld.
Entschuldigen Sie, aber die verlangen nach mir. Die sind alle etwas nervös.
Wir sind wie eine große Familie. Nur eine Minute.
Aber ich hab's wirklich eilig. Ich kann ja schon mal unterschreiben.
- Ja, ok. Ich bin in einer Minute zurück. - Eine Minute ist ok.
- Worum geht's denn hier? - Um das hier!
- Wohin willst du? - Ich suche Morris. - Siehst du nicht, dass wir proben?
Sowas macht man doch nicht! Man stört niemanden bei der Arbeit!
Findest du das in Ordnung? Sieh mal dort.
Oh, Verzeihung. Darf ich mal?
Gefällt dir das? So ergeht es allen, die uns bei den Proben stören!
Was für Manieren sind das? Du solltet jetzt gehen.
Dann eben durch den Boden.
Hast du immer noch nicht genug? Ich habe noch ein paar Argumente.
Nein, nicht! Nicht mein Ohr!
Aufmachen! Aufmachen!
Na, was habe ich gesagt? Nur eine Minute!
- Ist denn was passiert? - Nein, was soll passiert sein?
- Alles in Ordnung. - Ah, dann ist ja gut.
So, dann wollen wir jetzt mal den Vertrag unterschreiben.
Danke sehr. Diese Kopie für mich, und diese für Sie, ok?
- Und jetzt das Geld! - Das Geld...
- Danke. - Ich habe zu danken.
- Sie zählen nicht nach? - Ich bitte Sie, unter Gentlemen.
- So, hier. - Danke.
- Und der Rest. - Das nehme ich gerne.
Watson! Vielen Dank, Mr. Morris.
- Es war mir eine Freude. - Begleiten Sie den Herren nach draußen.
- Sir, bitte. - Gute Nacht.
Gute Nacht.
Vergesst nicht, zur Kasse zu gehen. Die Kostüme an der Garderobe abgeben.
Und bitte nichts liegenlassen! Danke.
Da hinten ist der Ausgang! Ciao.
Und für Sie, Kommandant, ein Spezialpreis.
Waren Sie zufrieden mit mir?
Respekt, das war die beste Rolle Ihres Lebens!
- Von so einer Traumrolle habe ich immer geträumt! - Ausgezeichnet.
Halt! Polizei!
Meine Herren, Sie kommen wie gerufen. Schnell, helfen Sie mir!
- Halt, wohin willst du denn? Durchsuchen. - Was soll denn das?
Was soll denn die Fummelei?
Oh, du bist also bewaffnet... Und du hast nichts zu verbergen?
- Mr. Sheriff, man hat mich beraubt! - Vorsicht!
Wenn du mich noch einmal Sheriff nennst, wird das hier schnell ein Mordfall!
- Wenn Sie kein Sheriff sind, was dann... - Inspektor, wir haben es gefunden!
Wusste ich's doch!
- Wohin denn so eilig? - Lassen Sie mich los!
- Hier, Inspektor. - Was soll das?
Was suchen Sie in meinem Koffer?
Ah, endlich, mein Bild! Mein Gauguin.
- Das ist der Beweis. Verhaften! - Ich verlange eine Erklärung!
- War das Erklärung genug? - Sind hier alle verrückt? Wahnsinniger!
- Was ist hier los?! - Begreifst du immer noch nicht? Warte...
Er hat mich schon wieder geschlagen! Ihr Kriminellen!
Das Schiff ist nicht untergegangen, einen Krieg gibt es nicht.
- Alles war getürkt, auch die Sendung! - Sei still!
Wo sind die Schecks, die du für das Bild bekommen hast?
Ah, hier sind sie. Sind sowieso gefälscht.
Joe Lomonaco, Sie sind des Raubes, der Erpressung,
und des illegalen Besitzes einer Feuerwaffe angeklagt.
Sie werden mit sofortiger Wirkung des Landes verwiesen.
Zusätzlich erhalten Sie lebenslanges Einreiseverbot in das britische Königreich.
Mit der nächsten Maschine fliegen Sie in die Vereinigten Staaten zurück!
- Ist noch was unklar? - Ja! Nein! - Dann ist gut.
- Joe, ich hab's geschafft! - Morris, erkläre du es ihnen!
- Schafft ihn weg! - Was soll denn die Schubserei!
Aber Joe...
Kennen Sie den Herrn?
Was, den? Nein, nur vom Sehen.
Los, Kinder, runter! Geht.
Eine aufregende Nacht, Douglas...
Douglas? Das muss ein Missverständnis sein.
Ich bin Antonio Prieto De Olivera Anderson.
Hör auf damit. Das Stück ist zu Ende, Charleston.
Wirklich? Das ist irgendwie schade, ich hatte mich schon an die Rolle gewöhnt.
Ist schon komisch. Jetzt, wo ich so oft mit dir zusammen war,
hätte ich Lust, den Beruf zu wechseln.
Ja, geht mir auch so. - Ach, wirklich?
Also fängt jetzt ein neues Stück an?
Watkins, jetzt schicken wir die Leute erst einmal nach Hause.
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