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Ich bin Unternehmer aus Hamburg mit 35 Angestellten
und wir haben stark zu leiden unter der
Wirtschaftskrise.
Wir sind Druckbetrieb und ich denke, dass es
Zeit ist, dass die Unternehmer mal auf die
Straße gehen.
Und deswegen bin ich heute hier mit meinen
Mitarbeitern.
Was sind Ihre Forderungen?
Unsere Forderungen sind definitiv Entbürokratisieren.
Wir haben Auflagen bis der Arzt kommt.
Die Kosten müssen runter, definitiv.
Wir brauchen Flexibilisierung am Arbeitsmarkt.
Wir müssen besser agieren können als Unternehmen.
Und wir brauchen positive Stimmung im Land, dass
wir wieder tatkräftig zupacken und nach vorne kommen.
Das ist definitiv unsere Forderung.
Welche Auflage stellt Ihnen am meisten ein Bein?
Man kann das jetzt gar nicht pauschal sagen,
dass es die eine Auflage ist.
Es sind die Dinge, die jeden Tag ein
Unternehmen eintrudeln, die uns permanent fordern, hier acht
Seiten auszufüllen, hier Statistik zu melden, hier irgendwelche
Auflagen zu erfüllen.
Man wird als Unternehmer in diesem Land permanent
unter Generalverdacht gestellt, dass man immer irgendwie beweisen
muss, dass man irgendwelche Dinge nicht tut.
In Wahrheit sind wir anständige, ordentliche Betriebe, die
ihren Job machen wollen.
Und da muss man nicht immer die Unternehmen
unter Generalverdacht stellen und meinen, dass man sie
permanent kontrollieren und überwachen muss.
Und das ist das, was uns echte Schwierigkeiten
macht.
Warum glauben Sie, ist Deutschland in so einer
großen Wirtschaftskrise?
Ich glaube, dass wir uns ausgeruht haben auf
gerade die letzten 20 Jahre Erfolg und nicht
die Dinge anpacken, die notwendig sind und meinen,
dass das alles so weitergeht und nicht eben
Ärmel hochkrempeln und anpacken und versuchen nach vorne
zu kommen.
Dann hätte ich noch eine abschließende Frage und
zwar, wie blicken Sie auf die Bundestagswahl im
Februar?
Ja, ich hoffe, dass sich was ändert.
Und dafür stehen wir hier.
Danke für Ihre Zeit.
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