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(Transcribed by TurboScribe.ai. Go Unlimited to remove this message.) Ein Handtuch für den Meister, er wird sich die Hände abtrocknen wollen.

Schlachten im Frühjahr, der hätte das gemütlich gehalten.

Das Wetter ist noch gut, es ist noch kühl.

Hat uns zu Weihnachten die Schlachtgenehmigung verweigert, der Bürgermeister,

dieser Streusel.

Wegen geringfügiger Säufe und ein paar Kilo Schweinefleisch.

Mein Gott, sind das Zeiten.

Wo bleibt denn der Korn?

Ein Schwätzchen für den Meister.

Trauert dich, mein liebes Kind.

Sofort!

Das Stück.

Ach, sie kommen herum, heißt der König, und wissen, überall wird geklagt.

Besonders die Pfefferlage ist katastrophal.

Gott sei Dank sind die Pakete rechtzeitig aus Lüneburg angekommen.

Sie brauchen sich nicht zu sorgen.

Wenn das Schwein am Haken hängt, wird der Erste eingeschenkt.

Unwahrscheinlich, der Speck, und zu weiß.

Das ist Gisela's verdient.

Sie versteht sich auf Bedienung.

Die Mägde tun doch heutzutage kaum noch etwas.

Wollen selber bedient werden.

Aber die Küche ist meine Domäne.

Ich habe für heute Abend Gäste geladen.

Pastors und Verwandtschaft.

Sie werden es doch schaffen, meister, nicht?

Aber natürlich.

Von der guten alten Art, die Bäuerin, nicht wahr?

Na, hi!

Na, na, was ist denn?

Kuss ihn, kuss ihn!

Na, kuss!

So, Platz.

So ist es gut.

Manche Hunde mögen Briefträger nicht.

Dieses Tier, ein besonders gescheites, müssen Sie wissen, hat eine Art

Klasseninstinkt entwickelt, glaube ich.

Was?

Instinkt.

Das verstehe ich nicht.

Das macht er wohl nicht, aber Platz nehmen dürfen Sie, bitte schön.

Manchmal machen wir uns Sorgen um unseren Herrn Bürgermeister.

Wie kann denn ein Mann nur so allein leben, ohne Frau?

Gewiss entbehrt er manches.

Ich habe ja Frau Ludmeier.

Kochen Sie, Fräulein.

Habe ich doch gewusst.

Deshalb habe ich Ihnen etwas mitgebracht.

Nur eine Kleinigkeit vom Schlachtgefest.

Das ist nicht wie im Dorf.

Man verpflichtet sich zu gar nichts.

Ich sage

auch immer wie der Meister das macht.

Natürlich habe ich feine Gewürze besorgt.

Majoran aus dem Griechischen, Pfeffer aus Spanien und

Knoblauch direkt aus dem Lüneburgschen.

Drüben soll ja sogar das Wasser besser sein.

Grüßen Sie mir Ihren Mann.

Der hängt schon wieder mit dem Schweinesal.

Und bis morgen nicht geliefert ist, muss

ich Anzeige erstatten.

Leider.

Hat es die Ehre.

Gelassen, Instinkt.

Mensch, wenn es ums Fressen geht.

Kussi, Mensch.

Ach, Kuss.

Na gut, na gut, na gut.

Hier.

Na los.

Na

los.

Hol die zu mir.

Es sieht so aus.

Bin ich hier richtig beim Bürgermeister?

Seltsames Gefährt kutschieren Sie da.

Das Feinste, was Sie auf Lager hatten.

Firma Urfel-Günde.

Bestattung aller Art.

Ich bringe Ihnen den Baron von Plato, Herr auf Dir und Ihre Vorwerk,

Herr zu Riesdorf, der wünschte, in heimatlicher Erde bestattet zu werden.

Das darf doch nicht wahr sein.

Hier sind die Unterlagen.

Genehmigung westlich sowie östlich.

Gehörtenstempel und so weiter und so weiter.

Nee, nee, nee.

Bestattungen sind Angelegenheit des Pfarrers.

Der ist nicht da.

Also muss ich Ihnen den Herrn Baron überlassen.

Nebst Prunkwagen für den Umzug durch die Fluren und so weiter.

Rat des Bezirks.

Tatsächlich.

Ein ordnungsgemäßes Ost-West-Geschäft.

Aber Genosse Sommerfeld.

Kollege, Kollege.

Mach Dir einen Vorschlag.

Du fährst die Fuhre rüber nach Riesdorf.

Drei Kilometer ist eine Kleinigkeit.

Der Pfarrer dort ist ein umgänglicher Mensch.

Der wird die Leiche verwahren.

Auftrag bis Kloster Döhre.

Die Pferde und ich, wir sind von der Brauerei ausgebohrt.

Und ich hab die Schnauze voll.

Überall rennen eben die Kinder nach.

Ich kratz die Kurve.

Wie?

Ja, der Waren muss von der Straße.

Nee, nee.

Dann fass mal bitte mit an.

Also.

Mit Hau, Ruck, Hau.

Ruck.

Ich danke euch, Leute.

Danke.

So, jetzt geht nach Hause.

Ich hatte geglaubt, wir wären sie los für immer.

Und jetzt sind sie wieder da.

Ich hab den Baron gekannt, Herbert.

Das ist ein harter Mann gewesen.

Der hat nichts übrig gehabt für Gefühle.

Der will doch nicht die Eichen von Kloster Döhre rauschnören, um eben ins

Schlaf.

Herbert, der will Unruhe machen.

Das ist ihm gelungen.

Es wird sich niemand sicher fühlen mehr auf seinem Acker.

Der muss weg.

Ja, heute Nacht.

Her mit der MDS und ab über die Grenze.

Er ist hier mit Billigung der Behörde.

Frag mich bloß nicht, warum.

Der Mann war unser Gegner, jetzt ist er tot, muss unter die Erde.

Ich respektiere die Würde des Todes.

Schließlich fliegen wir alle mal in solche Hände.

Ja, Herbert, wir kommen alle mal dran.

Aber niemand wird Nutzen ziehen aus unserem Tod.

Die treiben da drüben dreckige Politik mit einer Leiche, begreifst du das?

Ja, trotz allem missfällt es mir, einen Toten hin und her zu kommen wie ein

Schindluder.

Ja, dann komm mal mit.

Erzähl ihm mal, Latteck.

Erzähl es ihm.

Der Grabstein ist auch schon da.

Von drüben, weil bei uns gibt's kein Gold für die Ehe.

Na, sag ihm doch mal, was draufsteht, was draufsteht als Drohung für uns, für

die ehemaligen Knechte.

Sag es ihm doch mal.

Du hast schon eine theatralische Art an dir.

Die Rache ist mein, spricht der Herr.

Wie gut, dass ich den Herrn unter Verschluss habe.

Der Herr Pfarrer wird mit mir verhandelt.

Wahrhaftigen Gottes, er warf die Wurst dem Hunde vor.

Das sollte was heißen.

Und es war Sünde.

Es waren nur die Kinder.

Was halten Sie eigentlich von dem Konföderationsangebot, Herr Brassow?

Na, meiner Meinung nach, tot ernst gemeint.

Das entspricht dem übertriebenen Sicherheitsbedürfnis der Russland.

Wenn Adenauer ein gewitzter Politiker ist, woran niemand zweifelt, dann gibt es

in kurzer Zeit nicht mehr, was sich da nennt, deutsche demokratische Republik.

Darauf lassen wir uns einen klaren trinken.

Außerdem bei der Verdauung.

Die Damen, bitte.

Auf die Zukunft.

Und die zugeerbten Höfe.

Gott möge sie erhalten.

Amen.

Guten Abend allerseits.

Nun lasst euch bloß ein Jahr aufhalten.

Zum Wohl.

Bitte.

Einen kleinen zum Trinken haben wir mitgebracht.

Mögt denn all euer Geschlachten es ...

Moment mal.

Möge es doch verkommen und verschimmeln.

Kühse in Fleischbrühe gesoppen, mit frischer Bratwurst gefüllt.

Eine Spezialität des Hauses.

Wo bleibt denn die Soße?

Bitte, Kind.

Das Haus ist voll, wir sind bei Tisch.

Das seht ihr ja.

Gibt es was Besonderes?

Der Herr Fritsche, der Schwager, hat da etwas geschrieben.

Was soll das?

Der Stall.

Wir haben ja noch neu eindecken lassen.

Ja und?

Wen soll das interessieren?

Ich dachte eben, den Herrn Fritsche wird das halt interessieren.

Wir sind doch da hier unter uns.

Zwischen uns gibt es wenig Gemeinsamkeit, liebe Frau Geppert.

Ihr Bruder, der Herr Fritsche, immer lässt er auch schön

grüßen.

Und ein Paket hat er uns auch geschickt.

Sogar mit Parfüm.

Tosca.

Was ganz was Besonderes.

Sollten Sie auch nehmen, junge Frau, man riecht nicht mehr ganz so nach Stall.

Der Sauerkohl, endlich.

Mein Gott, Bertolt, das Essen wird kalt.

Na dann, Prost.

Bei uns daheme war es Sitte, dass Nachbarschaft mit Nachbarschaft auf

Freundschaft hielten.

Beim Schweineschlachten, da ging man einfach hin und her.

Man sagte sein Sprüchlein und tat von allem, was kosten.

So war das bei uns.

Da gehörte eins dazu.

Lade sie doch ein, ich bitte dich herzlich.

Dieses Gezeug, hört sich doch alles auf.

Ich werde selbstverständlich noch eine Wurstbrühe schicken lassen, Frau

Geppert.

Auch Wellfleisch zum Kosten für die Nachbarschaft.

Und jetzt wollen Sie bitte respektieren, dass wir liebe Gäste haben.

Aber euren Schnaps, ihr werdet ihn doch austrinken.

Wie der Bettler an der Türe.

Und ohne, dass einer anstößt.

Nee.

Nee und nee.

So ist es.

Man möchte die Dreharbeiten machen für euch.

Die gefährlichen Sachen.

Und ist er sonst nie gelitten?

Nicht geladen, Geppert.

Und man lädt sich nicht selber ein.

So ist hier die Sitte.

Der muss, der muss das so sagen, frisst

sich durch bei jeder Kindstaufe, bei jeder Leiche.

Klopft nur an und euch wird aufgetan.

Wenn Sie nur öfters ans Golgeshaus klopfen dürfen.

Ja, ich muss gehen.

Die Stühle reichen tatsächlich nicht.

Wir hatten ja nicht einen von Schwager Fritsche ablassen wollen.

Aber ihr sollt von allem kosten.

Hat sich Schwachheiten eingebildet, was?

Jetzt seid ihr da, wo ihr hier seid.

Bei mir.

Am Gesindetisch.

Durch den Wanstfeuer meins wegen.

Aber verlangt nicht, dass ich euch bediene.

Nee.

Nee.

Nee und nee.

Schönes Weib, die schwierige Tochter.

Scheuen beiden hat er sich aufgehauen.

Der Sohn.

Die beiden Alten haben gerade noch vom Strick geschneiden können.

Eher voll ins Erdrosseltunnel.

Und dann haben sie es leihen müssen.

Mit verkniffener Fresse.

Dass die schwierige Tochter Einzug hielt.

Die ist von einfacher Herkunft wie ihr und ich.

Da wäre er beinahe tot gewesen.

Der hübsche Mann.

Tot.

Mensch, das ist ja ein Idiot.

Weil der vergisst.

Was ist?

Fleischböhren, scharf gewürzt.

Vor allem Zucker nicht vergessen, zum Kontrast.

Dann quirlen sie 20 Eier mit etwas Muskat.

Wirst du nicht ordentlich bedient?

Ich wollte es ausrichten.

Wir haben es reinen Weg vergessen.

In der Aufregung.

Der Herr von Plato ist gekommen.

Auch eine Neuerung.

Sie dürfen alle kommen.

Der Bürgermeister hält die Leiche unter Verschluss.

Wo ist Allermann?

Verschwunden, der feige Hund.

Da gehörst du hin.

Da wirst du bald wieder hausen.

Anstecken.

Feuer machen.

Alles vorbei.

Ruhig, ganz ruhig.

Das geht alles sein Kampf.

Guten Abend, Herr Bürgermeister.

Habe ich tatsächlich das Vergnügen mit dem Herrn Pastor persönlich.

Den Spaß können Sie jeden Sonntag haben, dort drüben.

Ja, da bin ich aber besser.

Ich habe Sprechstunden an jedem Wochentag.

Ich höre von Merkwürdigkeiten.

Sie saßen beim Schmause.

Deswegen musste ich inzwischen die sterbliche Hülle eines ihrer

Schäflein verwalten.

Herr Rieber, ein Gespann.

Ich bitte sofort.

Moment!

Nicht so schnell mit der jungen Pferde.

Forderungen.

Sie müssen schon erlauben.

Natürlich erpresserische.

Wie kommen Sie denn darauf?

Ich habe Geschichten gehört von der Beerdigung einer Gräfin.

Wenig noble, ziemlich schlimme.

Würdelose.

Erbrechung eines Sarges, Fotografen Straßensperren.

Man hat sich aufgeführt in Usedom, als wolle eine arme Tote an den Grundfesten

ihres Staates rütteln.

Um nichts dergleichen geht es mir.

Sondern?

Um Ordnung.

Ich weiß von einem Stein, auf dem eingemeißelt steht,

dort wurde ruhender Herr von Plato.

Herr auf Döre und Vorwerk Döre.

Herr zu Riesdorf.

Inzwischen sind Bauern die Besitzer der Ländereien.

Es ist ihnen verbrieft.

Also wird auf dem Stein falsch Zeugnis abgelegt.

Das ist nicht in Ordnung.

Sogar gegen die Gebote.

Wie bitte?

Herr, Sie müssen wissen, ich war lange im Waisenhaus.

Bei sehr frommen Schwestern.

Das ist ja sehr schön, Herr Sommerfeld.

Und übrigens bin ich nicht verantwortlich für die Arbeit eines Steinmetzer.

Dann werden wir rasch einig werden.

Sie überlassen mir den Stein vorübergehend.

Wegen Korrektur der Schrift.

Dafür kriegen Sie ihn.

Und keinerlei Behinderung, Beeinträchtigungen der Pfeier oder dergleichen.

Wie kommen Sie darauf?

Die Pferde, Herr Riebauer.

Halt!

Noch was?

Sie sind der Pfarrherr dort drüben.

Sie sollen dem Mann beisetzen, wie es der Brauch ist und wie es jedem Menschen

zukommt.

Jedem.

Also, Margaron unter den Toten des Dorfes.

Ich verlange nur eins.

Er muss in die Reihe.

Was heißt das?

Keinerlei Absonderlichkeiten.

Keine Sperenzchen, so etwa Umzüge mit diesem hässlichen

Gefährter oder Prozessionen durch die Felder und Wälder.

Ich gebiete im Dorf und ich will keinen aufsehen.

Der Wagen bleibt stehen.

Das Reich Gottes, Herr Pfarrer, kommt nicht mit äußerlichen Gebärden und nicht

mit Gepränge, denn es ist inwendig in Euch.

Also, machen wir die ganze Sache ein bisschen bescheiden, ja?

Nehmt Euch den Sarg runter, ich hol mir den Stein.

Gehabt.

Ich bin doch nicht blöde.

Ihr habt mich nie an den Tisch gelassen.

Habt ihr mich nie an den Tisch.

Habt ihr mich nie gelassen.

Weshalb soll ich denn Euch zu Willen sein?

Weshalb soll ich denn das?

Ich bin doch nicht ...

Ich bin nicht blöde!

Der ist

zurückgekommen.

Der ist ...

Der ist jetzt da.

Und wenn Richard zurückkommt, komme ich

zurück in den Garten.

Hä?

Ich stecke ihn ab.

Ich stecke ...

Was mache ich denn dagegen?

Halt Dich an die richtigen Leute, Mensch.

Sauf nicht so viel.

Komm mit mir, komm.

Sie sind

kleinwichtig.

Nein.

Treu meiner Sache.

Und wer im Geringsten treu ist, Herr Pfarrer, und im Kleinsten, der ist auch im

Großen treu.

Lukas, bitte 16.

Na dann

helft

doch mal mit.

Na?

Die wollen sich ...

Die wollen sich rächen.

Die wollen mir doch Angst machen.

Lass mir doch von Ihnen mal ...

Lass mir doch von Ihnen mal Angst machen!

Ich bin Staat!

Ich könnte

einen Kreuz schnitzen.

Mit einem hübschen Palmenzweig in Brandmalerei.

Als Erzgebirgler versteht man sich doch.

Du hast mir keinen Gefallen getan.

Da ziehen

Sie zur Beisetzung des Barons!

Deine Bürger!

Na ja, jedenfalls nicht geschlossen.

Lass sie doch ziehen, Elte.

Meinetwegen jeden Sonntag!

Solange sie pünktlich bei mir ihren Zehnten abliefern.

Ich meine Schweinesäulen.

Milch, Kartoffeln, freie Spitzen.

Die wir Ihnen gut bezahlen.

Lass sie doch litaneien.

Großer Gott, wir loben dich.

Ich sage dir, die singen alle noch mal Brüder zur Sonne, zur Freiheit.

Orgelbegleitung, was?

Na ja, den Kompromiss würde ich machen.

Na, na, gucke.

Wir haben Verbündete.

Was für welche?

Nicht einer, der grüßt?

Seit tausend Jahren ziehen die Leute zur Kirche, um ihr Haupt zu beugen.

Seit drei Monaten hocke ich in dieser Bruchbude und sollte mich wundern, wenn

die Leute den Kopf nicht vor mir neigen wollen.

Die alte Frau Lattik, eben hat sie genickt.

Und die andere?

Aber ich merke mir jeden Namen.

Jeden einzelnen.

Wer stark ist, kann weithersehen.

Wir sind stärker als der Herr Pfarrer Elsen.

Hinter uns steht die Arbeiterklasse.

Solche Kerle.

Einer wie der andere.

Und wer steht denn hinter dem anderen?

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