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(Transcribed by TurboScribe.ai. Go Unlimited to remove this message.) Na komm, wir nehmen noch einen.
Ne Bar?
Das ist nichts für uns.
Na hör mal, wir sind die herrschende Klasse.
Na komm.
Bitte.
Tja, was können Sie empfehlen?
Leningrader Nacht.
Wodka mit Wermut auf Reis.
Nimm mal doch drei.
Nö.
Es war nicht richtig, dass du die Flappen hingeschmissen hast.
Mensch, zehn Jahre habe ich als Schweißerin gearbeitet.
Naja, ein paar Mal hatte ich Schwierigkeiten mit der Schicht, aber...
Zehn Jahre!
Kommt dieser Heidi von der Katerabteilung und sagt so nicht, die Anforderungen
wachsen.
Du musst auf Schule gehen.
Oder als Beiküchin arbeiten.
Für's halbe Geld.
Du bist so frech halt.
Nee, nee.
Ich hab mich entschieden.
Ich fang ein neues Leben an.
Und der Abschied, der tut dir nicht weh?
Bisschen schon.
Dann...
Lasst es euch gut gehen und denkt mal an Jöse.
Hier, verdammt!
Wie oft kann ich das noch sagen?
Ruhe!
Ruhe!
Was ist denn das?
Die Bohrbrigade vom Öl.
Hm, Schwerverdiener.
Ach, Angeber.
Fristlos entlassen.
Darf man wissen, warum?
Klare Verhältnisse, Bern.
Das ist unsere Devise.
Jeder muss wissen, mit wem er es zu tun hat.
Also Beichte.
Naja, eine ganze Truppe von uns.
Ich war in der Chemiebude.
Wir haben am städtischen Schwimmbad mitgebaut.
Ich weiß nicht, wie viele Stunden.
Tausend bestimmt.
Oder noch mehr.
Ohne Bezahlung natürlich.
Und dann war feierliche Einweihung.
Und...
Kunst und Kunst geladen.
Bloß unsere Truppe nicht.
Einfach vergessen.
Wir haben natürlich auf eigene Rechnung einen drauf gemacht.
Und dann, Sonntag vor Mittag, kurz vor der Eröffnung.
Ich, rüber über den Zaun, rein in das Bad.
Und blau wie ein Feichel.
Rauf auf den Zehn-Meter-Turm.
Und gerade wie der Bürgermeister mit dem Festgefolge so daher schreitet,
ich taste mich auf das Sprungbrett bis hart an die Kante, gehe
in die Hocke.
Und...
Und dann war das ein Klatscher mitten ins Bassin.
Gesprungen.
Geschissen.
Und manchmal habe ich gedacht, jetzt
bist du über 30.
Jetzt kannst du arbeiten wie ein Mann.
Du musst beweisen.
Jeden Tag.
Und das ist es dann also.
Oder war es das?
Das wunderbare Leben.
Kommt nichts nach.
Nichts Schöneres, nichts Besseres.
Hier fehlt ein Mann, Elsa.
Ach, hör doch auf.
Klaus.
Der Junge ist mutig und schwindelfrei.
Er ist unser Mann.
Also habe ich ihn eingestellt als Turmsteiger.
Jetzt bist du dran.
Oba, noch eine Runde.
Ganz hübsche Frau.
Du wirst dir noch mal den Hals brechen mit deinen Weibergeschichten.
Keiner der Stiesel tanzt mit ihr.
Hol die beiden an unseren Tisch.
Freddy, du bist doch viel zu blau zum Tanzen.
Ja, ich weiß nicht.
Ist nicht meine Frau.
Ah, meine auch nicht.
Wen könnte ich sonst noch fragen?
Den Gatten?
Ich habe keinen.
Oh, das kann doch nicht wahr sein.
Eine so schöne Frau und noch nicht verehelicht.
Vermute auch nicht von hier.
Wieso?
Wir wohnen in dieser Gegend, halt doch mal ehrlich.
Ich habe noch keine getroffen, die so apart ist wie Sie.
Das ist doch Schmus.
Schmusen Sie nicht gern?
Nicht mit jedem.
Ich bin nicht jeder.
Ich bin Bohrmeister, wissen Sie, auf der Anlage draußen.
Und heute haben wir unsere Brigade eine bestimmte Teufel
niedergebracht.
Genau das darf ich nicht sagen.
Aber doch so viel.
Wir haben Grund zu feiern.
Gratuliere.
Sie feiern auch was?
Stopp, offen tanzen nicht erwünscht.
Bitte weiter.
Sie feiern auch was?
Geburtstag?
Ah, dann kann es nur eine Prämie sein.
Ich spüre es an Ihrem Arbeiterhändchen.
Ich creme jeden Tag mit Glycerin.
Also Prämie.
Wir feiern Abschied.
Die beiden aus meiner Brigade und ich.
Ich bin den letzten Abend in der Stadt.
Darf ich Sie einladen?
Was trinken Sie?
Wenig, gerade Nacht.
Wer wird mit Wodka auf Eis?
Probier ich.
Einmal treffe ich eine so schöne Frau.
Was sagt sie mir?
Adieu.
Ihnen wird es an Frauen ja nicht mangeln.
Wissen Sie, ich krieg das selten unter einen Hut.
Die Arbeit, die Liebe.
Heute hier, morgen dort.
Dabei mach ich keiner was vor.
Ich sag's jeder, je ich etwas anfange.
Und heute muss ich es Ihnen sagen.
Na, dann zuerst mal Prost.
Süß und bitter.
Wie das Leben.
Schlimme Erfahrung.
Was würden Sie denn zu mir sagen?
Klare Verhältnisse, mein Schatz.
Hören Sie mal.
Ich bin ein geschiedener Mann.
Zwei Kinder.
Fünf und sechs Jahre alt.
Übrigens im selben Jahr geboren.
So, meiner bin ich.
Ich kann nichts dafür.
Ich treib mich eine Zeit lang in der Gegend herum.
Ich will hier so lange ein zärtlicher Liebhaber sein.
Aber red' mir niemals von Heiligen.
Aha.
Na, ein faires Angebot.
Und die Kinder, fehlt Ihnen da nichts?
Ach.
Ich würde sie gern öfter sehen.
Aber der neue Papa wünscht es nicht.
Meine Ehemalige hasst mich gerade schön.
Und begreife ich nicht, wa?
Einen so schönen Kerl wie mich.
Sie lachen gerne.
Und sie lieben mich.
Mir geht's da wie Ihnen.
Ich bring' das nicht unter allen Mut.
Arbeit und Liebe.
Hübsche Männer gibt's ja viele.
Aber welcher ist der Richtige?
Aber hier sitzt er doch.
Darf ich mich vorstellen?
Freddy Voss.
Else Scharfschwert.
Bitte?
Scharf-Schwert.
Ah.
Ich heiße zwar nicht so, aber scharf bin ich auch.
Und meinen Säbel führe ich bestimmt nicht schlecht.
Zahlen!
Doch, kein Humor.
Ich hab' den Witz zu oft gehört.
Tut mir leid, ich hatte Sie eingeladen.
Ich kann Sie auch einladen, ich kann's mir leisten.
Zahlen.
Meine Tasche.
Mein Gott, wo ist denn meine Tasche?
Hier!
Danke.
Schleppen Sie da einen Goldschatz mit sich herum?
Ja, so was Ähnliches.
Warum wollen Sie weg aus der Stadt?
Was geht Sie das an?
Viele hauen doch nach dem Westen ab.
Enttäuschte, Verführte, Gescheiterte.
Ich will mich verbessern.
Vielleicht kann ich helfen.
Ja?
Wir brauchen dringend eine Köchin.
Das hat mir heute schon mal jemand angeboten.
Was ist denn?
Mach auf!
Es ist Mitternacht!
Er soll sich zum Teufel scheren.
Du sollst in den Fritschhof kommen, sofort.
Er hat uns nie einen nicht gerechten Lohn gezahlt, der Schuft.
Und du willst für ihn springen, mitten in der Nacht.
Heinz?
Es ist wichtig für dich, also komm!
Ja!
Hier!
Steck ihm was ins Maul, irgendetwas!
Hier!
Na los!
Du darfst dich setzen.
Wie lange dienst du auf dem Hof?
Acht Jahre, Herr Fritsche.
Und daher, so lange hat mich nie jemand an den Tisch der Herrschaft geladen.
Auch kein Grund dazu.
Wir müssen den Hof verlassen.
Ja.
Den schönen Besitz.
Unsere Heimat.
Jetzt, wo alles bald ganz anders wird, da müssen Sie noch weg.
Ihretwegen, Gebhard.
Hat sie Ihnen nicht jeden Sonnabend ein Vier-Pfund-Brot mitgegeben, meine
Schwägerin?
Immer einen Korb Kartoffeln und sogar ein Stück Butter, wenn es übrig war.
Ich habe ja sieben Kinder, Frau Rieber.
Ich kriege sie nie satt, von dem abhärmlichen Deputat.
Ich habe halt den gerechten Lohn verlangt.
Haben wir nicht gutes Geld bezahlt?
Gutes Geld?
Gut, gut.
Nicht der Frau.
Und nie richtig Versicherung.
Wir werden auch einmal alt.
Mussten Sie meinen Bruder deshalb anzeigen beim Bürgermeister?
Diesem Kommunisten.
Nun werden sie dich ausrufen.
In Rias.
Gewarnt wird vor Paul Gebhard.
Aus Kloster Döhre.
Die sagen jeden Spitzel im Radio durch.
Ich habe aber den Bürgermeister bloß als Umarmat gefragt.
Sieh mal, was das für ein Mensch ist.
Der Bürgermeister.
Du willst einen Rat?
Und der macht eine Anzeige daraus.
Wegen Gesetzesverletzung und Steuerhinterziehung.
Nun droht mal Verhaftung.
Prozess und Knast.
Gewarnt wird vor Paul Gebhard.
Dem Spitzel.
Ich muss fort.
Heute Nacht noch.
Das habe ich nie gewollt.
Nie gewollt.
Das glaube ich.
Du bist nun mal nicht der Hellste.
Mit Mühe lesen und schreiben gelernt im Schlesischen.
Aber den Lohn nachrechnen, die Versicherung.
Das kann er.
Gewesen und vorbei.
Hast nicht mal am Radio gehört, was los ist in der Welt?
Und hier?
Bei uns in der Zone?
Schau hier in Ungarn.
Ein ganzes Volk hat nicht gewollt, was sie auch bei uns erzwingen möchten.
Kommunismus und Kultur.
Doch was hat sich eingemischt?
Aber eins hat er nicht verhindern können.
Dass sie die Genossenschaften haben auflösen müssen.
Auch in Polen.
Und der Bauer hat wieder seins gekriegt.
Warum erzählen Sie mir das?
Damit du begreifst, dass Fritzsche bald wiederkommt.
Es bleibt hier in der Zone nicht, wie es ist.
Die halbe Welt ist dagegen.
Und die drüben.
Wollen auch nicht, dass hier eine Provinz von Sowjetrussland wird.
Nicht mehr lange.
Und Deutschland ist wieder eins.
Und so lange brauche ich auf dich, Gebart.
Ich verstehe es halt nicht, Herr Fritzsche.
Du bist ein tüchtiger Arbeiter, du.
Kennst dich aus in der Wirtschaft.
Deine Eltern auch, die Belgier brauchen was zu fressen.
Du wirst mein ...
Treuhänder sein, hier auf dem Hof.
Du wirst mir den Besitz retten.
Über die traurigen Zeiten hinweg.
Und er, der Schwage, der ...
wird mir berichten und dich beraten.
Was geht hier vor?
Wir müssen fort.
Und was wollen Sie von meinem Mann?
Er soll aufpassen, dass alles beieinander bleibt.
All unser bisschen, wir haben es verloren.
Und keiner von euch hat es uns nachfühlen können.
Ihr habt uns manchmal behandelt, als hätten wir Bettelsäcke aus dem Osten ganz
alleine den Krieg verloren.
Nee, nee.
All unser bisschen, wir haben es, müssen stehen lassen und konnten zu keinem
sagen, pass auch schön auf, bis ich werde wiederkommen.
Nun wisst ihr, wie es ist.
Ich will, dass ihr unser Haus bezieht.
Obwohl mein Sohn Hilma und seine Frau den Anspruch hätten als nächste
Verwandtschaft.
Das alles da hier?
Euch lassen sie niemals den Hof.
Aber der Geppert mit seinen sieben Kindern, ja, er ist arbeiterklasse.
Du brauchst nur ja zu sagen.
Und nicht länger zu meckern über deinen engen Karten.
Das alles soll hier bleiben.
Stiele.
Tische.
Ja, ja, du kannst alles benutzen, alles bewohnen.
Der schöne Teppich.
Die feinen Uhren.
Und eine Jäde, die tickt.
Die Bilder, die Gläser.
Die Jardinen sind vollgasamt.
Nur ein paar besonders wertvolle Stücke sind aufgeladen.
Hier ist eine Liste von allen Sachen.
Die bekommt Schwager Riebau.
Hier wird nichts, aber auch nichts verscherbelt.
Oder?
Vor allem eins.
Lass nicht die geringste Veränderung zu.
Nicht am Haus, nicht an Stellen.
Sie werden nichts bestimmen.
Der Bürgermeister.
Und der andere.
Der Vorsitzende Alermann ist ein vernünftiger Mensch und unser Schwiegersohn.
Er weiß, Geppert kennt sich aus.
Er ist auf dem Hof.
Tritt ein in die Genossenschaft, Proformer.
Vor Ehrlichkeit will ich in Berlin sein, du musst zuerst fahren.
E?
Geppert, ich lass dir ein Palast zu deiner
Nutzung.
Vertrauen gegen Vertrauen.
Du fährst mit dem Wagen mit ein paar Sachen durchs Nonnenholz.
Hinter der Grenze wirst du erwartet.
Das ist so mal gefährlich.
Du fährst den Weg durchs Moor.
Und wenn sie mich schnappen?
Du fährst doch nicht zum ersten Mal ins Lüneburgische.
Na komm, schau dir deine Wohnung an.
Frau.
Das Zimmer kennen Sie?
Ein paar von den Stühlen würden gut auf den Rehbauhof passen.
Herr Fritsche, wir sind Ihrer Zähne bei Tische.
Da fehlen ja sogar noch zwei Stühle.
Schwester, alles bleibt hier!
Kommen Sie.
Kommen Sie.
Vielleicht kriegst du Lust, der Frau ein Achterskinn zu machen.
Geppert, mach lieber was Schriftliches mit Herrn Fritsche.
Ja.
Du bist hier, ich bin dort.
Was nutzt da Geschriebenes?
Wie schon gesagt, Vertrauen gegen Vertrauen.
Du bringst mir die Sachen durchs Nonnenholz.
Geppert, wo steht der Wagen?
Halt an!
Ich möchte zu Fuß Einzug halten.
Wir treffen uns beim LPG-Büro, ja?
Fritz, Kurt, Jan!
Als meine Mutter starb, waren wir plötzlich allein.
Sie hat euch großgezogen.
Du warst fünf und er war erst zwei.
Keine Ahnung, haben einen Markt mit zwei Söhnen ins Haus.
Dann sind wir in die Stadt gezogen, 45.
Um unser Glück zu machen.
Aber jetzt komm ich nach Hause.
Die Esel mit drei Söhnen.
Jetzt bleib ich.
Hier sind auch noch welche begraben.
Fast hätte Jans Vater da sein können.
Er ist ein guter Jagerling.
Aber er lebt?
Ich glaube schon.
Komm, Mutter.
Hier ist
geschlossen.
Dann werde ich warten.
Bist du die Else?
Bitte.
Kaffee machen?
Mutter!
Ich habe keine Zeit.
Willst du deine neue Wohnung nicht angucken?
Wieso?
Mutter!
Unsere neue Nachbarin ist da.
Komm, Mutter.
Ich soll auch auf Arbeit ein Gehilfer sein.
Deine Eltern.
So lange sind sie nur schon tot.
Und ich kann auch schon kaum noch grauchen.
Jedes Mal, wenn ich die Wildgänse sehen möchte, möchte ich mit ihnen ziehen.
Aber ich kann doch den Alten nicht allein lassen.
Bleib mal schon noch ein bisschen bei uns.
Doch, komm, Mama.
Stoß dich nicht!
Manche sitzen noch immer auf den Kisten, so wie sie mit dem Dreck gekommen
sind.
Hat er schon gehört?
Von den großen Bauern ist heute Nacht wieder einer rüber.
Ich muss was machen.
Bei den vielen Kindern erwartet uns hier und drüben nichts.
Ja, die jungen Frauen muren.
Der Bauern soll jetzt Ausguss und Wasser haben für alle Familien.
Na, komm.
Hier.
Noch höher!
Da kannst du kochen.
Aber Elze ...
Elze!
Elze!
Zwölf Jahre müssen wir damit zufrieden sein.
Die Meldung
über die Republikflucht des Bauern Fritsche.
Bitte unterschreiben.
So.
Den wärmen wir los.
Aber Genosse Sommerfeld, jede Flucht ist zu bedauern.
Natürlich.
Im Knast wäre mir lieber gewesen.
Herr Spekulant.
Herr Alemann kümmert sich bereits um das zurückgelassene Vieh usw.
Ohne Auftrag.
Was sag ich immer, Meierchen?
Der Mensch.
Can't find what you're looking for?
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