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(Transcribed by TurboScribe.ai. Go Unlimited to remove this message.) Es ist nichts weiter.
Du bekommst dein Kind.
Ja, mir war auch so.
Aber ich hab's nicht wahrhaben wollen.
Es geht nicht, Doktor.
Geht nicht.
Du sollst den obersten haben.
Den wildesten von der ganzen Bande.
Du hättest bei Zeiten deinen Gynäkologen aufsuchen sollen, wenn dir ein
Verhütung gelegen war.
Bist doch sonst nicht von gestern.
Wenn wir lieben, sind wir auch heute noch oft der Dumme.
Von Leidenschaft übermannt.
Äh, noch mal jung sein.
Ich kann das Kind nicht haben, Doktor.
Du bist jung und kerngesund.
Meine Arbeit.
Ich muss auf Schule.
Das ist eine Chance für mich.
Mein Jüngster, der ist jetzt zwölf.
Soll das alles noch mal von vorn anfangen?
Und ich hab doch ein Recht, mal aus den Sorgen rauszukommen.
Ich will endlich anfangen zu leben.
Mit diesem Mann?
Ja, ich liebe ihn, sonst säße ich ja nicht hier herum bei ihm.
Aber er wird nicht bei mir bleiben.
Und wird das Kind aufziehen?
Wieder allein?
Ich werd's nicht liebhaben können.
Sie müssen es mir nehmen, Doktor.
In die Kirche renn ich nicht oft.
Aber ich bin ein Christ, hab nie ein Helderhaus gemacht.
Hab also bestimmte Prinzipien.
Und meine eigenen Begriffe von Sittlichkeit und Moral.
Ich bin mit Ihnen alt geworden.
Hören Sie doch auf, das nutzen mir große Worte.
Also muss ich es einfach sagen.
Ich habe vielen Kindern auf die Welt geholfen.
Und niemals eines weggebracht.
Ich bin zu alt, um mich zu ändern.
Wissen Sie die Adresse?
Er ist...
Ein Mann, der von dir geliebt wird, das kann kein schlechter Kerl sein.
Warum kannst du nicht mit ihm reden?
So, da essen die Nächte.
Der Bürgermeister hatte wohl was besseres gekocht.
Nee, aber auch werden die Belgier erwähnt.
Oder sind sie krank?
Geärschte Mutter.
Damit es nicht heisst, meine Schwiegertochter gibt man immer eine Tasse, was
warm ist.
Aber ganz umsonst, dass wir dem Bürgermeister beschissen haben.
Die Lebensmittelkarten werden abgeschafft.
Auf Nächte ist mehr Verlass, auf Regen gar nicht.
So, da essen die Nächte.
Der Kleine muss aber.
Wo sind Christiane, Ralf und Frank?
Wo sind die anderen?
Die liegen schon im Bett.
Na, denen werde ich Beine machen.
Du unternehmst ja nichts.
Aber ich werde denen Beine machen.
Was soll denn das sein?
Was soll denn das heissen?
Das riecht nass.
Um Gottes Willen!
Wie sieht denn hier denn aus?
Mach doch mal den Mund offen und sag doch mal ein Wort.
Wo ist denn Christiane?
Christiane?
Was soll denn das?
Christiane, sie haben das Mädchen das aufgelassen im Donnerstag.
Was hast du da zu tun?
Los, du willst doch den Weg abmessen.
Keine Schwester ist in deinem Holz ertrunken.
Wohin denn?
Am Klamm hoch.
Danke.
Okay.
Die Frau, meine.
Ja, setzt euch.
Ja, das tut mir so leid.
Wir hatten manchmal Ärger miteinander.
Ihr denkt vielleicht, ich bin bloß ein Fremder und kann nichts ermessen.
Ich stehe neben eurem Schmerz.
Aber ein Kind verlieren, so ein hübsches Mädchen.
Ich kann nachfühlen, wie bitter das ist.
Du weißt es also.
Dr. Pezold hat mir den Totenschein vorbeigebracht.
Zurzeit bin ich nicht Bürgermeister, das wisst ihr ja.
Ich überlebe es nicht, ich kann es nicht überleben.
Du musst.
Die anderen Kinder brauchen dich.
Nein, ihr sollt nicht umsonst gekommen sein.
Ich trage das ein ins Register.
Darum geht es nicht.
Der Pfarrer hat uns fortgeschickt.
Musste er auch das Kreuz zerschlagen im Suff.
Und Sie sind doch dabei gewesen.
Und haben ihm auch nicht gewehrt.
Warum soll auch die Kleine kein ordentliches Reingraben kriegen?
Und auch nie aufgebaut werden in der Halle?
Du sagst, du bist nie Bürgermeister.
Aber einen muss ich doch fragen.
Wo die Kleine derweile liegen soll, die
3 Tage?
In der Kinderkammer?
Oder auf dem Tisch in der Wohnstube?
So haben sie es früher gemacht.
Sie sollen nicht in die Reihe dürfen.
Unsere Christiane.
Und nicht in ihr weiter Erle ruhen.
Sondern bei den Selbstmördern verscharrt werden.
Hinten in der Friedhofsecke.
Wegen ihrem Vater.
Weil der im Suff ihr Kreuz zerschlagen hat.
Der Äcker sagt, wir hätten keinen Anspruch.
Weil wir gottlos sind.
Also ist es sozial.
Ich bin halt nie in der Kirche.
Den kaufe ich mir.
Der lässt sich von niemandem sprechen.
Und wir wissen, anrufen soll am Nachmittag.
Es arbeitet und niemand bei der Beerdigung.
Habt ihr einen Sarg?
Der Helm bricht.
Ich schicke euch Träger.
Morgen früh.
Kurz nach 10.
Das Mittel wird aufgebart.
Beerdigt.
In der Reihe.
Wie sich das für jeden Menschen gehört.
Das verspreche ich euch.
Guten Morgen.
Der Hund.
Es wird nicht verboten sein, den Hund alleine zu führen.
Übrigens ist das auf jedem städtischen Friedhof erlaubt.
Schönes Wetter, was?
Schönes Wetter, ja.
Übrigens, als Küster und vor allem als Orgelspieler wird es sich vielleicht
interessieren.
Das Tier ist mir mal zugelaufen.
Ja, sehr anhänglich.
Ich habe es Cosi genannt.
Wissen Sie warum?
Aus Verehrung für Cosima.
Der Gattin von Richard Wagner.
Verehre den Meister.
Dann Häuser.
Du mein Bruder.
Und so weiter.
Ich habe eine Frage.
Hat er auch der Meister für Orgel geschrieben?
Nein.
Ach, halten Sie doch bitte mal.
Das ist ja wohl auch das Werk eines Kunsthandwerkers.
Das ist für das Portal.
Das ist sehr gut.
Und der?
Der ist für dieser Kristall.
Probieren wir mal.
Wunderbar.
Sehr gut.
Ich bedanke mich, Richard.
Schönen Tag.
Du machst deine Arbeit wie immer, mein Freund.
Komm, Cosi.
Komm, Cosi, komm.
Na komm her.
Und Platz.
Morgen.
Morgen.
Morgen.
Na, Cosi.
Wie gut, dass ich nicht mehr als Staatsfunktionär arbeite.
Ein einfacher Bürger kann sich was erlauben.
So widerspricht man.
Eine dicke Frau hätte sofort widersprochen.
Aber du verstehst mich.
Na ja.
Weißt du, wenn ich nochmal auf die Welt kommen könnte, ich würde nicht nochmal
heiraten, sondern gleich mit dem Hund zusammenziehen.
Was?
Was Sie hier tun, wahrhaftig, es ist eine Sünde und Schande, Herr Sommerfeld.
Ich sitze doch bloß.
Aber, wenn Sie meinen, weichen Sie und zwar im
Augenblick.
Ich weiche, sobald wir einig sind.
Keinen Augenblick früher.
Hört mal her, Leute.
Bloß, weil Ihr Vater Genossenschaftsbauer ist und, na ja, fromm
auch nicht gerade.
Und weil er außerdem ein Tolpatsch ist, verweigert Euer Herr Eckart, der
Christiane Geppert, Christiane heißt sie, trägt also einen
frommen Namen.
Ihr kennt sie alle, habt mit Euren Kindern gespielt.
Verweigert dem toten Mädchen die Auffahrung in der Leichenhalle und ein Grab
in der Reihe.
Auf diesem Boden, auf dem Acker des Herrn, gebietet nicht die weltliche Macht,
sondern ich.
Ach Sie.
Ich dachte...
Ich will mich in Demut fassen.
Ich will Sie bitten, Herr Sommerfeld, lassen Sie die Gemeinde und mich zur
Kirche.
Hat keinen Zweck, Herr Eckart.
Sie lässt Sie hier nicht durch.
Wir müssen zur Abmachung kommen, solange gilt Aussperrung.
Der Herr wird Sie strafen.
Ach, der liebe Herr Jesus, wenn er lebte, der wäre bestimmt auf meiner Seite
und hätte von links einen so sturen Menschen wie Sie aus seinem Tempel gejagt.
Und der liebe Gott, wenn es ihn gibt, der wäre bestimmt auch auf meiner Seite
und hätte nichts dagegen, dass die kleine Christiane ein ehrliches Grab
bekommt.
Und jetzt ist Schluss mit der Debatte.
Ich hab's eilig, die guten Leute sicher auch.
Also, öffnen Sie die Leichenhalle, die
Friedhofsporte werde ich öffnen.
Ja, schön.
Ja, ja, ja.
Na, na, na.
Also, einen Augenblick noch.
Kommen Sie.
Na, kommen Sie mal bitte.
Recht schönen guten Morgen, Frau Eckart.
Und nichts für ungut.
Bitteschön, wir brauchen bloß mal den Schlüssel von der Halle.
Da ist eine schöne Stelle.
Neben dem Herrn Baron?
Warum denn nicht?
Gerade gut genug für die kleine Tochter von Melchior Kepfer.
Einverstanden?
Das alles wird Folgen haben.
Ja, ja, das fürchte ich auch.
Christa Böhmer!
Hier.
Du kannst wieder läuten.
Ja, ja.
Ende der Aussperrung.
Gute Nacht.
Unsere Kondolation.
Ihr habt sie gewiss erhalten.
Es sind gar viele Trauerkarten angekommen.
Auch Briefe.
Wir konnten leider zur Beerdigung nicht kommen.
Haben unsere Anteilnahme aber schriftlich ausgedrückt.
Ich lese die Karten nicht.
Mir ist so weh ums Herze.
Das kann ich verstehen.
Das kann keiner nicht verstehen, der es nicht hat durchmachen müssen.
Das Leben muss weitergehen.
Das sagt man so dahin, wenn man nichts anderes zu sagen weiss.
Vielleicht dürfen wir uns einen Augenblick setzen.
Das ist Christian, ihr Stuhl.
Da setzt sich keiner drauf.
Du warst die Schönste von allen.
Die Beste.
Und auch die Fleißigste.
Du darfst dich nicht gegen die anderen Kinder versindigen, Elli.
Sie sind auch brave Kinder.
Sie sind auch brav.
He, Mutter.
Es war keins so wie die.
Wir wollen heute keinen Besuch.
Unser Anliegen ist rasch vorgetragen.
Sehen Sie, liebe Frau Gebhardt, Sina war 40 Jahre bei uns im Dienst.
40 Jahre.
So lange bleibt nur einer, wenn es ihr gefällt.
Wenn sie gut behandelt wird.
Sie ist sehr gut aufgenommen in den Kreis der Familie.
Trotzdem hat sie jetzt angehalten.
Hat sie angehalten.
Wir würden zu gern ihre Carla zu uns nehmen.
Das Mädel könnte die Hauswirtschaft erlernen.
Ich bin als Lehrfrau zugelassen.
200 Mark auf die Hand.
Can't find what you're looking for?
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