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als Lehrfrau zugelassen.
200 Mark auf die Hand.
Und Wäsche für die Aussteuer.
Zu Weihnachten und an jeden Geburtstag.
Und Sie, Sie würden Korn bekommen vom Hof.
Nicht wahr, Bertolt?
Sodass ein zweites Schwein gefüttert werden kann.
Es wäre für das hübsche Mädchen eine Chance.
Für uns eine Hilfe.
Für Sie Entlastung.
Sie haben ja noch genügend Kinder daheim.
Nein.
Aber, Gebhardt.
Ich, ich muss Sie bitten, dass...
Du tust ja gerade so, als wärst du der
Herr auf Fritzches Hof.
Ich hause nehme ein Gott.
Bin nie mehr leiden zurück.
Bin kein Knecht mehr.
Nie wieder einer sein.
Mein Mädel wird keine Mark.
Was?
Was?
Sie war ruhig.
Sie hat an mir gehangen.
Ich kann gar nicht sagen, was sich tröstet.
Ich glaube, da kann wohl keiner was sagen.
Vater seufzt.
Mutter ist kaputt.
Immer gereizt.
Was meinst du, wie die sich angeschrien haben?
Bei uns haben sich alle angeschrien.
Jetzt ist es unheimlich still zu Hause.
Christiane ist tot und das ist schrecklich.
Ich glaube, es passiert bald wieder was Schreckliches.
Was denn?
Ich hab Angst vor irgendwas.
Wir hauen beide ab.
Ich kann nichts.
Mutter arbeitet.
So lange es so ist, kann ich nichts.
Du musst etwas lernen.
Du hast ein Recht darauf.
Es ist Gesetz.
So lange es so zu Hause ist, kann ich
nichts.
Dir darf es nicht so gehen, wie es meiner
Mutter geht.
Ich bin gern bei dir.
Warum bist du gern bei mir?
Du bist ruhig.
Was gibt es?
Extrem die Arbeit.
Bei dir verdient man bestimmt noch mal so viel
wie auf der MTS.
Könnte sein.
Stellst du ungelernte Arbeite ein?
Kommst du deshalb zu mir?
Wir wollten dir bloß sagen, dass es toll war,
wie ihr den Sarg getragen habt.
Weiß ich nicht.
Das Sommerfeld müsst ihr euch bedanken.
Auf der MTS wird erzählt, jetzt hätten sie ihn
erst richtig am Arsch.
Was er mit dem Pastor gemacht hat, wäre sektierisch
und parteifeindlich.
Aber er hat uns doch nur geholfen.
Was ihm auch passiert, ein solcher Mann wird bei
uns immer sein Zuhause haben.
Und einer wie ich?
Willst du nicht bei Carla bleiben?
Sie kann nicht lernen.
Ich muss erst Geld verdienen.
Hast du schon mit deiner Mutter gesprochen?
Nein.
Komm wieder öfter nach Hause, Junge.
Ich würde mich auch freuen.
V.
K.
Winter kann ich nicht leiden, wegen der Unentschiedenheit, mit
der er hierzulande auftritt.
Jedenfalls meistens.
Schnee und Kälte, von jedem ein bisschen.
Ich bin nicht für halb und halb.
Ich finde auch, dass man zu Ende bringen muss,
was man angefangen hat.
Du kannst nicht weg.
Ich verstehe schon.
Aber es ist doch schön hier.
Der Sommer ist wunderbar.
Alles voll da.
Wie wir beide.
Am liebsten würde ich vor Vergnügen schreien.
Tu es doch.
Ich lebe!
Was ist denn los?
Ich kann mich auch freuen wie du.
Dass heute heute ist.
Dass ein schöner Abend ist.
Dass wir zusammen sind.
Aber...
Ich habe es dir schon mal gesagt.
Ich bin nicht nur für mich selber da.
Ich...
von mir einander ab.
Ich muss wissen, was später ist.
Ich muss an die nächsten Monate denken.
Dann rechnen wir mal.
In 2, 3 Monaten bin ich fort von hier.
Bin irgendwo.
Aber ich bin doch nicht aus der Welt.
Dein Jüngster ist ein gescheites Kerlchen.
Nehmen wir mal an, er macht Abitur.
Das wäre in 6 Jahren.
Dann bin ich 40.
Dann wirst du frei sein.
Frei?
Du kannst den alten Freddy besuchen an den Wochenenden.
So oft du willst.
Mit 40 werde ich dich immer noch lieben.
Glaube ich.
Du liebst mich?
Also...
Du weißt es.
Auf der Anlage alles in Ordnung.
Keine besonderen Vorkommnisse.
Gut.
Hier ist die Dame.
Bitte.
Komm.
Macht keinen sonderlichen Eindruck, was?
Bei der Arbeit ist es anders.
Da ist es, als heulte ein Düsenjäger im Tiefflug
über unsere Köpfe weg.
So mörderisch pfeift das und dröhnt.
Wenn die Motoren anspringen, dann zittert die Anlage und
bebt, als wollte sie zerbersten.
Komm.
Komm lieber wieder runter.
Weißt du, Else?
Mich lockt das Wagnis.
Da machen sich ein paar Arbeiter auf den Weg,
eine Handvoll Ingenieure.
Gerade mal von der Schulbank weg.
Und maßen sich an, das gleiche zu erreichen, wie
die erfahrenen Bosse da drüben.
Mich fasziniert das Geheimnisvolle der Tiefe.
Ich will wissen, was tut sich da unter mir
und ungeheuer fern im Unsichtbaren, ne?
In welche Schichtung sind wir vorgestoßen?
Das ist aufregend, auch für die Kumpels, glaube ich.
Else, guck mal.
Ich sehe oft, wie sie den Bohrdreck zerreiben und
nicht abwarten können.
Ist es schon der Zechstein?
Ist er es?
Es scheint so, als wäre unsere Arbeit nur dreckig,
nur hart oder stumpfsinnig.
Na, was ist denn das?
Auch nicht der Zechstein.
Man braucht für diese Arbeit ein unglaubliches Fingerspitzengefühl und
ein verfeinertes Gehör.
Du musst hören, im höllischen Maschinenlärm, wie arbeitet die
Pumpe.
Laufen die Ketten am Drehtisch ruhig?
Wie sagt ihr, Else?
Ich kann nicht das Gras wachsen hören.
Aber ich höre genau, ob der Bohrmeißel 2000 Meter
tief in der Erde noch locker rollt oder nicht.
Was kann ich von meiner Arbeit erzählen?
Die Kuh hat ein blödes Auge und solche Sachen.
Verstehst du jetzt?
Diese Arbeit fordert alles von einem Mann.
Und er kann sie nur machen, glaube ich, solange
er jung ist.
Das brauchst du mir nicht zu erklären.
Bis 40, Else, möchte ich es machen.
Ich möchte auch wissen, ob es für die Katz
war, als ich ausgezogen bin als junger Mensch.
Große Rosinen im Kopf.
Oder ob ich unserem hübschen Lännchen einen Schatz zu
Füßen legen kann.
Nimmst du mich noch, wenn ich abgefragt bin?
Und vielleicht auch halbtaub?
Ich liebe dich, Freddy.
Wolltest du mir nicht irgendwas erzählen?
Kurtchen?
Er ist gefunden.
Gott sei Dank.
Ich habe meinen Kopf zermartert.
Was bringt so ein Junge dazu, einfach wegzugehen von
zu Hause?
Ein Mensch in dem Alter, der ist ja aus
14.
Der war die ganze Nacht nicht daheim.
Man denkt ja immer gleich ans Schlimmste.
Dass ihm was zugestoßen sein könnte.
Wie bei Gibberts Tochter.
Ist ihm was zugestoßen?
Schlimm genug ist die Sache schon.
Er war flüchtig.
Der Bundesgrenzschutz hat ihn aufgegriffen.
Im Nonnenholz, auf der anderen Seite.
Was soll er denn da wollen?
Vielleicht so eine Art Mutprobe.
Ich hole Zigaretten von drüben.
Wetten, dass ich in zwei Stunden zurück bin?
Wo ist er denn?
Nebenan.
Ich will ihn sehen.
Du kannst ihn gleich haben.
Aber erst müssen wir ein paar Worte miteinander reden.
Dir ist klar, dass Eltern...
sagen wir zumindest, mitverantwortlich sind...
für die Verhaltensweise ihrer Kinder.
Nichts geschieht von ungefähr.
Du musst was falsch gemacht haben.
Oder vernachlässigt bei der Erziehung.
Vielleicht sind die Jungen zu sehr sich selbst überlassen.
Ich habe eine Menge Arbeit, ich bin allein.
Du führst ein offenes Haus, höre ich.
Mein Gott.
Hätte ich dich doch ran lassen.
Damals auf meinem Sofa.
Vielleicht würdest du heute anders mit mir reden.
Bitte, bitte.
Der Junge ist 14.
Der Junge ist 14.
Müsst ihr denn die Sache so hochspielen?
Hier wird nichts hochgespielt.
Sie haben ihn drüben festgenommen und ausgeliefert.
Mit allem drumherum.
Das ist nur meine Staatsaffäre daraus geworden.
Ich versuche die Sache herunterzuspielen.
Ich habe mich nämlich reingehängt und gesagt, ich kenne
die Genossin, gebt mir den Jungen mit, dass ich
die Sache in Ordnung bringen kann.
Der Junge muss sich selbst verletzen.
Er muss darauf bestehen, dass man ein paar Konsequenzen
zieht.
Erstens.
Der Lehrvertrag zwischen Kurt Scharfschwert und der LPG wird
aufgehoben.
Der Junge darf nicht auf Fluren, in Grenzen hier
arbeiten.
Das tut er jetzt besser im Herzen des Landes.
Am besten in einer Ausbildungsstätte mit Heim.
Zweitens.
Einiges muss überprüft werden.
Zum Beispiel die Frage deiner Zuverlässigkeit.
Davon wird abhängen, ob du deinen Wohnsitz in Grenzen
hier behalten kannst.
Hübsche Lage, das Gehöft.
Na, na, nicht doch ein bisschen zu einsam?
Ich habe dich hier eher delegiert.
Ich muss dir offen sagen, du hast mich enttäuscht.
Ja, du hast mich völlig falsch eingeschätzt.
Tja.
Hiermit wäre wohl mein Landaufenthalt zu Ende.
Ihr schweigt, wenn ich bedierig auf Antwort warte.
Und ihr redet, wenn ich es nicht will.
Naja, vielleicht müsst ihr so handeln.
In einer solchen Situation.
Trotzdem, ich habe darauf gewartet, dass einer von euch
kommt und sagt, dein Kurtchen ist da in eine
schlimme Geschichte reingeschlittert.
Ich stehe dir bei.
Wie dann, Ilse?
Wenn ihr es nicht wisst.
Der Gestapo ist umsuch.
Früher hat man für den verlorenen Sohn einen Kalb
geschlachtet.
Früher tut's heute auch.
Wie siehst du denn aus?
Guten Tag, Herr Küsterblüm.
Dauert noch ein kleines Moment, den Kurtchen war nämlich
verreist.
Unterhalten mal.
Wie siehst du denn aus?
Ich guck dir schon nichts ab.
Ich bin ein Kind.
In dieser Familie ist ein Kind zu viel.
Der Große kann alles.
Der macht alles.
Der schlägt alles an.
Er ist wie ein Vater.
Nimm dir ein Beispiel an den.
Das habe ich hundertmal gehört.
Fritz ist der Größte.
Janni der Kleinste.
Der Hübscheste und der Allerliebste.
Und einen Liebsten hast du auch noch.
Mich kann keiner leiden.
Ich hatte solche Angst um dich.
Wann hast du das gemacht?
Erst muss die Häftlinge zusammengetrieben haben.
Die Schafe.
Die haben sich mitgenommen, wo der Draht in die
Rinde geschnitten hat.
Solche Fächer habe ich ausgemacht.
Komische Inschriften auch.
VK.
Ich denke mir, das heißt Vorwärtskommunisten.
Die haben sich Mut gemacht da im Wald.
Ich dachte, das würde dich interessieren.
Das ist unerforscht.
Vielleicht kommt das in die Zeitung.
Hast du das den Genossen erzählt?
Ja, aber die glauben mir nicht.
Ich habe das erst nicht mitgekriegt.
Hab großes Hallo.
Steck dir was ein, du Hungerleider.
Meine Taschen sind voll mit Westzigaretten.
Die glauben mir nicht.
Ich glaub dir.
Du, Mutti.
Vielleicht schreibe ich das auf.
Mit den Bäumen und den Narben.
Nach dem Vorprofil muss es noch eine Weile dauern.
Gas.
Gas.
Weißt du, was das bedeutet?
Wir werden bündig.
Maschinen stoppen.
Sie können mir glauben.
Er hat eine ausgemachte Begabung.
Die Kinder von Frau Schaftfeld sind alle hochbegabt.
Der Fritz nimmt Weckuhren auseinander.
Wenn er sie wieder zusammensetzt, bleibt nicht eine Schraube
übrig.
Wenn das keine Kunst ist.
Der Kurt hat ein Apfelreis neben ein Birnreis
gefropft.
Auf Eberesche.
Stellen Sie sich mal vor.
Ein Stang.
Er trägt sowohl eine Riese als auch einen Bosskopf.
Das interessiert niemanden, das gehört nur wirklich in die
Zeitung.
Musik ist doch noch was anderes, Frau Groschen.
Ich jedenfalls kann ihm nicht mehr viel beibringen.
Es ist auch nicht mein Fach, das Blech.
Er müsste auf eine Spezialschule.
Das heißt, nach Arnhem, ins Internat.
Nach der zehnten Klasse könnte er studieren.
Ein zweites Instrument neben Trompete, vielleicht Klavier.
Gar nicht schlecht.
Wenn Musikanten ins Dorf kamen, Elsa, erinnerst du dich
noch?
Ach du, mein Lieschen, mein Lieschen, mein
Lieschen.
Ich richte ein Freibier und außerdem 10 Mark die
Nacht und wurden von den Weibern umschwärmt, die lebten
wie die Maden ums Pferd.
Bei seiner Fähigkeit kann er Solist werden, kommt rum
in der Welt.
Vermutlich kann er bis nach New York reisen oder
nach Tokio oder auch Moskau natürlich.
Würdest du denn gern?
Und was mache ich ohne dich?
Sie müssen den Jungen mal so richtig hören.
Überlegen Sie es sich.
Bring mal Herrn Böhme raus.
Jetzt soll der Kleine mich auch noch verlassen.
Es kann dir Besseres passieren, der ist versorgt.
Der Alte ist es im Haus nicht mehr zu
halten.
Jetzt will er zusammenziehen mit der Tochter von der
Schlunte.
Für den Ausweis soll er sich auch was finden.
Der soll in ein Heim.
Na bitte.
Kannst du ja in Ruhe auf Schule.
Leuten wie euch bläst der Staat Puderzucker im Arsch.
Also manchmal geht mir deine Art auf die Nerven.
Dir geht was ganz anderes auf die Nerven.
Freddy, wenn man auf ihn wartet, ist er auch
nicht pünktlich.
Wie deine Regel.
Ich habe ein Aug auf die Wäsche, mehr kannst
du nichts vormachen.
Ich habe mir die Kerle mal vom Hals gehalten.
Das ist mir nicht schwer gefallen.
Ich hatte keinen Spaß an der Liebe.
Aus Angst.
Bei ihm war ich bedenkenlos.
Ich bin im dritten Monat.
Ich habe so viele Sorgen.
Was soll ich machen?
Drüben.
Nehmen sie 3000.
Nach unserem Geld.
Allerdings tipptopp gemacht, die Abtreibung vom Doktor.
So viel habe ich gerade gespart.
Der Tierarzt ist nicht zu kriegen.
Sie fühlt sich nicht.
Eine Frau hat sich bloß das Bein gebrochen.
Da war unter der Fußsohle eine Blutblase.
Schließlich hat sie Blut gebrochen.
Sie hätte sich aufs Herz schlagen können.
Was ist los?
Du und deine Geschichten.
Was ist los?
Er hat
recht.
Auf geht's.
Can't find what you're looking for?
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