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Untertitel: WDR mediagroup GmbH im Auftrag des WDR
als Frank Thiel
als Karl-Friedrich Boerne
So, da wären wir.
Mein Gott!
Da seid ihr ja endlich. Der Fernseher funktioniert wieder.
Professor Dreiden? 3-mal Pizza spezial. Macht 20 Euro.
Die übliche Quittung fürs Jugendamt, dass ich sie nicht behalten habe.
Sonntagabend hole ich sie wieder ab. Und wenn ich sie zurückbringe?
Das geht leider nicht. Der Gerichtsbescheid, ja.
Wie viel war das? - 20 Euro.
So, Kinder. Heute gibts Pizza. Selbst bestellt.
Heute kein Bock auf Pizza. Ich auch nicht.
Sieger im Springreiten: Friedrich Boerne!
Danke, danke.
Gratuliere, Herr Professor.
Wenn mir was zustößt, möchte ich auf Ihren Seziertisch.
Wenn ich Sie überlebe. Entschuldigung.
Hallo, Boerne. Was?
Bernhard, wo steckst du? Alter Freund, du wirst hier vermisst.
Was genau ist passiert?
Bulle, das haben Sie schon 10-mal fotografiert.
Machen Sie ein Bild von dem ganzen Wagen.
Sie zertrampeln Beweismaterial. - Es ist alles fotografiert.
Gehen Sie da weg! - Was soll das, Herr Professor!
Wer hat Sie gefragt?
Da sitzt ein toter Mann und überall sind Glassplitter.
Wenn wir Sie nicht hätten!
Jeder Glassplitter ist wichtig. Das Gesamtbild der Streuung.
Das erzählt uns eine Menge.
War die Autotür geschlossen?
Oder war er gerade dabei, die Tür zu öffnen? Und wo stand der Täter?
Professor Boerne, davon versteht die Spurensicherung mehr.
Lassen Sie es mich mit eigenen Augen bewundern.
Tschuldigung.
Wer hat den bloß hierher gebracht?
Guten Abend. Hauptkommissar Thiel.
Ich habe die Personalien aufgenommen.
Schön. Kümmern Sie sich um die Kinder.
Professor Dreiden? - Jetzt habe ich sie ganz verloren.
Was ist denn passiert?
Ich wusste, dass er kommt. Ich wurde gewarnt.
Wer hat Sie gewarnt?
Die Kinder sind nur selten bei mir.
Und ihre Mutter hetzt sie gegen mich auf.
Sie sprechen kaum noch mit mir. Ich musste mal mit jemandem reden.
Da habe ich Juliane angerufen.
Juliane? Hat die Dame einen Nachnamen?
Juliane Kraft. Sie war meine Freundin.
War?
Jetzt ist sie mit Jürgen zusammen. Oder war es.
Jürgen? Ach, Jürgen Wilken, der Tote.
Ich sollte nicht mehr anrufen, wenn Jürgen da ist.
Aber mir war elend wegen der Kinder.
Er hat gemerkt, dass ich anrief und hat sie angeschrien.
Woher wussten Sie, dass er herkommt?
Sie hat mich zurückgerufen.
Haben Sie eine Waffe?
Ich betreibe Friedensforschung. Ich hatte nie eine Waffe in der Hand.
Fahren Sie fort.
Er war schneller da, als ich dachte.
Ich war in der Küche, hörte den Knall und lief raus.
Dann habe ich ihn gefunden.
Sie waren also in der Küche. Und die Kinder? Wo waren die?
Oben. Die haben nichts gemerkt.
Es kann also niemand bezeugen, was Sie mir gerade erzählen, ja?
Karl, na endlich!
Hallo Bernhard.
Zieh deine Klamotten aus. Ich nehme alles mit ins Labor. Mach schon!
Wieso? Du kennst mich doch.
Ja, mein Freund. Aber Menschen können lügen, Fakten nicht.
Beim Abschuss einer Patrone treten Rückstände aus der Waffe aus.
Die finde ich an deiner Kleidung, falls du geschossen hast.
Nun mach schon! Hosen runter!
Und ihr habt überhaupt nichts gehört?
Nee, wir haben Fernsehen geguckt.
So laut? - Ja.
Was habt ihr denn geguckt? - Ein Pop-Konzert.
Und war das Fenster auf oder zu?
War zu.
Das ist schade. Von hier hätte man alles genau sehen können.
Was läuft zwischen dir und Juliane? - Gar nichts.
Das will ich hoffen.
Sonst schießen sie sich auf dich ein.
Glaub mir, ich wars nicht. - Was ich glaube, ist egal.
Wir müssen deine Unschuld beweisen.
Mach dir keine Gedanken. Ich mache das schon.
Juliane Kraft. Sie kennt den Toten.
Guten Abend. Hauptkommissar Thiel. Sie sind Frau Kraft?
Kraft. Juliane Kraft.
Das hätte ich ihm nie zugetraut.
Wem hätten Sie was nicht zugetraut?
Bernhard.
Professor Dreiden.
Ich war mit ihm befreundet.
Sie waren mit Professor Dreiden befreundet? - Ja.
Sind Sie hier im Dienst? Meine Kinder müssen hier weg.
Frau Dreiden? - Geschiedene Dreiden. Wo sind sie?
Bulle, Nadeshda soll die Kinder runterbringen. Durch den Garten.
Es musste ja so kommen. Da steht das Motiv, Herr Kommissar.
Woher wissen Sie, was passiert ist?
Mich rief jemand an. Ich habe 10 Jahre hier gelebt.
Bis die ihn mir weggeschnappt hat.
Suchen Sie was Bestimmtes? - Ihren Chef. Ist er das?
Manchmal hätte ich ihn auch gerne so, aber dann...
Wir sind verabredet.
Er pflegt seine Depression.
Die Sache geht ihm an die Nieren.
Er kennt Dreiden seit Kindesbeinen.
Sie waren Schulfreunde und haben gemeinsam studiert.
* laute klassische Musik *
Guten Tag.
Haben Sie was gegen Verdi?
Das Requiem ist sein Meisterwerk.
Verdi war...
...kein Kirchenfreund, aber... - Sie sind gefeuert.
Die Vorlesung ist sicher nicht zu Ende.
Ich wollte von Ihnen nichts über Opern erfahren.
Das Requiem ist keine Oper. - Es wurde religiöse Oper genannt.
Habe ich Sie unterschätzt, Herr Hauptkommissar?
Auch Fernsehen bildet.
Also, was gibts?
Er hatte 1,8 Promille, aber den Führerschein braucht er nicht mehr.
Kaliber 38, Trommelrevolver.
Bei einem senkrechten Durchschuss wäre die Scheibe nicht zersprungen.
Sie hätte ein kleines Loch. Das Projektil...
Das Projektil wäre hier an der Spitze eingedrückt.
Aber seine Durchschlagskraft wäre kaum gebremst.
Einen Schädeldurchschuss haben wir aber nicht.
Was haben wir denn?
Die Kugel blieb im Schädel stecken.
Unser Projektil...
... ist aber seitlich eingedrückt.
Es hat die Scheibe diagonal durchschlagen.
Der Glaswiderstand...
... ist dann deutlich größer.
Das erklärt auch den abgebremsten Steckschuss.
Also öffnete der Fahrer die Tür.
Also wird er denjenigen gekannt haben, der auf ihn zukam.
Er sah ihn ja direkt an, als der Schuss fiel.
Und wenn die Autotür zu war, und das Opfer den Kopf gedreht hat?
Dann müssen sie sich nicht gekannt haben. Wie auch immer:
Bernhard Dreiden hat nicht geschossen.
Ich weiß, was Sie denken.
Aber wir haben bei ihm nirgendwo Schmauchspuren gefunden.
Allerdings jede Menge Glassplitter von der Scheibe.
Wir müssen also nur noch anhand der Streuung ausrechnen,...
... wie weit Ihr Freund Dreiden entfernt stand.
Als er geschossen hat.
Oder?
Sie waren nicht im Institut und gehen nicht ans Telefon.
Ich habe gearbeitet.
Ich habe einen Durchsuchungsbefehl.
Sie verdächtigen mich also.
Leider kann niemand Ihre Version bezeugen. Keiner hat etwas gesehen.
Entschuldigen Sie. Die machen nichts kaputt.
War Ihr Verhältnis mit Juliane Kraft beendet?
Wir sind Freunde geblieben. Freunde?
Und? Haben sie noch mit ihr geschlafen?
Ja oder nein? Nein.
Der Mann hatte also keinen Grund auszuflippen und Sie zu bedrohen?
Er war betrunken. Woher wissen Sie das?
Ich habe sein Geschrei gehört. Kannten Sie ihn?
An der Uni machte er keinen Abschluss.
Dann kam er in mein Institut. Chef!
Das haben wir im Wäschekorb gefunden.
Das gibts doch nicht. Anscheinend schon.
38er. Lassen Sie prüfen, ob es die Tatwaffe ist.
Sie haben mich von Anfang an an der Nase herumgeführt.
Ihre Geschichte war erstunken und erlogen.
Sie standen direkt neben dem Wagen.
Ich möchte meinen Anwalt sprechen. Wenn wir im Präsidium sind.
Darf ich nicht mehr in meine Wohnung?
Die Kollegen kümmern sich um alles.
(Staatsanwältin) Die Fakten sind eindeutig.
Die Tatwaffe wurde identifiziert. Alle Indizien liegen auf der Hand.
Es gibt keine offenen Fragen. Ich danke Ihnen.
Haben Sie prima gemacht, Thiel.
Fakten, Fakten! Der Fall stürzt Ihnen vor Gericht zusammen.
Dreiden hat nicht geschossen.
Er hatte ein Motiv und hat gelogen.
Mir reichen die Glaspartikel. Mir aber nicht.
Lieber Professor! Sie beraten uns als Mediziner. Entscheiden tun wir.
Wir entscheiden auch, ob Sie als Forensiker...
... weiter für uns tätig sind, oder nicht.
Dreiden passt Ihnen in den Kram. Ich beweise, dass er es nicht war.
Ahne ich da persönliche Verbindungen zu Prof. Dreiden?
Tun Sie nicht so. Oder ahne ich da Persönliches?
Nehmen Sie es ihm übel, dass er in Ihrer Raupensammlung fehlt?
Verehrter Herr Professor, machen Sie den Fall wasserdicht.
Und sparen Sie sich die Witzchen.
Bei der machen Sie keinen Stich.
Es geht um Wahrheit, nicht um falsche Fakten.
Wir haben keine Rückstände auf Dreidens Kleidung gefunden.
Und das heißt, er war es nicht. Auch wenn es bequem wäre.
Sie akzeptieren meine Beweisführung nicht.
Sonst hätten Sie sich ja in Ihrem Freund getäuscht.
Befreien wir uns von Wissen und schaffen Platz für Erkenntnis.
Das ist nicht von Ihnen.
Doch. Finden sie den Mörder. Der läuft noch frei rum.
Hallo. Hallo.
Setzen wir uns in den Garten? Gerne.
Oh, ein schönes Haus! Ja.
Ich habe es geerbt. Aber es ist viel Arbeit.
Nehmen Sie auch einen Tee? Ja, gerne.
Ich bin seit zwei Jahren geschieden. Wer hat die Scheidung eingereicht?
Er ist doch verhaftet. Was interessiert Sie das noch?
Milch? Zucker?
Milch? (leise) Im Pfefferminztee?
Der Teufel steckt oft im Detail.
Wie war das Verhältnis zu Ihrem Mann?
Mein Mann machte seine Affäre öffentlich.
Er hat unsere Familie ruiniert und mich lächerlich gemacht.
Ich habe kein Mitleid mit ihm.
Sind Sie verheiratet? Geschieden.
Wie ist das Verhältnis zu Ihrer Ex-Frau?
Sie lebt im Ausland mit meinem Sohn.
Sie hat Sie verlassen, nicht? Einen anderen?
Leiden sie darunter?
Ich wollte etwas über Ihren Ex-Mann erfahren.
Na ja, nach zehn Jahren Ehe dachte ich, dass ich ihn kenne.
Wer weiß schon, warum man sich auf einen Mann einlässt, nicht?
Könnte ich mit Ihren Kindern sprechen?
Hannes ist Rudern und Ulrike ist bei ihrem Pferd.
Ich suche das Büro von Juliane Kraft.
Kraft? Das ist Zimmer 27b im Nordflügel.
Zimmer 27b, Nordflügel.
Jemand klopft.
Entschuldigung. Wissen Sie, wo Raum 27b ist?
Tut mir leid. Das gibts nicht.
Wollten Sie zu mir?
Sie schickt der Himmel. Wo ist das verdammte Büro von Juliane Kraft?
Guten Tag, das ist Hauptkommissar Thiel.
Er hat doch noch Fragen. Hallo.
Ich möchte Frau Kraft allein sprechen.
Ich störe doch nicht. Doch.
Geheimnisse? Ich komme später zu Ihnen, okay?
Ich soll also gehen? Ja.
Gut, dann gehe ich jetzt.
Ich gehe.
Wir haben Prof. Dreiden verhaftet. Wissen Sie das?
Woher?
Das hat im Haus die Runde gemacht.
Das ist bestimmt nicht einfach für Sie.
Sie wollen etwas über unser Verhältnis wissen?
Ganz genau.
Was soll ich dazu sagen?
Am besten die Wahrheit.
Man glaubt, ich bin ein Männer verschlingender Vampir.
Und?
Sind Sie das?
Aber über uns wird gleich auch wieder geredet.
Mama! Max!
Du großer Mann!
Pass mal auf, das ist Herr Thiel.
Ich bin Frank. Frank Thiel.
Kommissar bei der Polizei. Bei der Kripo? Mordkommission?
Haben Sie Ihre Kanone dabei? Na klar.
Darf ich sie sehen? Nee.
Ein andermal, okay?
Er ist kein Hauptkommissar. Glaubst du mir nicht?
Hier, schenke ich dir.
Mein Mann, Felix Kraft. Ex-Mann.
Du wolltest morgen kommen? Ja, aber ich kann heute Abend nicht.
Ein Job, aus dem nichts wird.
Ja und? Ich bestelle mir Pizza und gehe ins Bett.
Dazu brauche ich niemanden. Du sollst nicht allein sein.
Sie hat Angst, dass Oma sagt, sie ist 'ne Krähenmutter.
Max, Rabenmutter heißt das.
Bring ihn nach Hause. Du schläfst, wenn ich komme.
Sonst gehen wir nicht ins Kino. Ich petze es nicht der Oma.
So, machs gut. Komm.
Max!
Haben Sie sich wegen Prof. Dreiden scheiden lassen?
Das hat einen anderen Grund.
Meine Tochter Anna.
Sie ist bei einem Unfall gestorben.
Das hat unsere Ehe nicht ausgehalten.
Wann haben Sie das letzte Mal mit Prof. Dreiden geschlafen?
Motiv Eifersucht?
Vor drei Tagen.
Ich denke, es war lange aus?
Was heißt aus? Es ging ihm schlecht an dem Tag und mir auch.
Er hatte Probleme wegen seiner Kinder.
Und mein Sohn hatte Streit mit Jürgen. Das belastet mich immer.
Und da haben wir miteinander geschlafen.
Haben Sie mit Jürgen Wilken darüber geredet?
Der hätte mich umgebracht.
Er war sehr eifersüchtig.
Der Schuss hat die Schädelsuturen aufspringen lassen. Hier und hier.
Wenn der Druck entweicht, entsteht in der Waffe ein Vakuum.
Partikel werden angesaugt, die wir dann im Lauf finden.
Quod erat demonstrandum.
Wäre der Schuss aus größerer Entfernung abgegeben worden...
Alberich, machen Sie mal weiter.
Erst soll ich gehen, jetzt holen Sie mich. Was wollen Sie?
Fakten. Sie sind doch überzeugt, dass Dreiden unschuldig ist.
Also?
Wilken sitzt im Wagen und stößt die Tür auf. 1,50 m vor ihm steht:
Dreiden. Der Schuss fällt und er kriegt die ganzen Glassplitter ab.
Meine Rede.
Hätte er von da geschossen, wären auf den Splittern Schmauchspuren.
Wir haben uns die Mühe gemacht:
Kaum Schmauchpartikel.
Der Streuwinkel zeigt, dass der Täter etwa 6 Meter entfernt stand.
Dreiden stand gut einen Meter entfernt, aber der Schütze 6 Meter.
Sehr hypothetisch. - Finden Sie?
Ich habe doch noch Schmauchspuren auf Dreidens Kleidung gefunden.
Aber nicht vorne, sondern hinten.
Danach war er vier bis sechs Meter vom Schuss entfernt.
Das heißt:
Der Schuss wurde irgendwo hier abgegeben.
Der Schütze stand hinter Dreiden, verdeckt durch einen Busch.
Wahrscheinlich hat das Opfer seinen Mörder noch gesehen.
Der mysteriöse unbekannte dritte Mann.
Gut. Sie haben Ihren Täter, und Frau Staatsanwältin ist zufrieden.
Und dann ein Professor! Da ist es ein besonderes Vergnügen.
Und die Tatwaffe? Wie ist die ins Haus gekommen?
Es gab keinerlei Einbruchsspuren.
Was weiß ich? Sie sind die Polizei. Kriegen Sie es raus.
Angenommen dieser dritte Mann hat die Waffe dort versteckt.
Dann muss er sich sehr gut in dem Haus ausgekannt haben, oder?
* Telefonklingeln *
* Handy-Melodie: "Auf der Reeperbahn nachts um halb eins" *
Ja, Thiel. - Hier ist Max.
Meine Mutter ist nicht da. Da muss was passiert sein. Es ist drei.
Keine Sorge, die kommt bestimmt.
Sonst kommt sie nie so spät.
Vielleicht hat sie jemanden getroffen.
Dann hätte sie angerufen.
Vielleicht ist sie bei einer Freundin.
Nein, da muss was passiert sein. Sie sind doch von der Polizei.
Haben Sie einen Generalschlüssel für die Uni?
Wofür? - Das weiß ich noch nicht so genau.
Nur, weil der Junge anrief? - Sie hätten nicht mitkommen müssen.
Warum sollte Juliane jetzt in der Uni sein?
Irgendwo muss ich doch anfangen.
Übrigens: Die Tatwaffe hatte eine Ladehemmung nach dem ersten Schuss.
Die Staatsanwältin war nicht begeistert.
Diese verfrühten Pressekonferenzen können sich rächen.
Dreiden kommt morgen wieder raus. Aber er bleibt noch verdächtig.
Das ist nicht normal, bei dem, was hier geklaut wird.
Ist das nicht übertrieben?
Man kann nie wissen.
Frau Kraft? * Die Tür schlägt zu *
Oh Gott. Finden Sie das nicht übertrieben?
Man geht doch nicht und lässt alles offen.
Halt!
Rühren Sie sich nicht vom Fleck.
Das ist keine Bratensoße.
Stopp! Sie sollen stehen bleiben.
Jetzt schauen Sie sich mal diese Tropfenform an.
Diese sind nach unten gespritzt.
Und die von unten nach oben!
Interessiert Sie das überhaupt? - Sie haben mich hier festgenagelt.
Wegen des Teppichs. Kommen Sie schon.
Wenn Sie mich so freundlich bitten.
Anhand der Spritzer kann ich genau festlegen, wo das Opfer stand.
Und die Art der Verletzung.
Ja, toll. Und was ist mit dem Teppich?
Der lag hier nie. Er lag immer hier.
Können wir auch hier Bratensoße ausschließen? - Ich denke schon.
Ich bins, Thiel.
Tut mir leid, aber Sie müssen in die Universität kommen.
Ja, sofort. Und rufen Sie die Alberich an.
Die Kollegin von Prof. Boerne.
Die soll mit ihren Sachen auch herkommen.
Ich weiß, dass es 4 Uhr ist. 4:23 Uhr, um genau zu sein.
Ach so, Nadeshda:
Sie übernehmen die Leitung bei dem Einsatz.
Dann können Sie zeigen, was Sie draufhaben. Gut, bis dann.
Das Gewebe ist noch sehr feucht.
Es muss eine ziemliche Sauerei gewesen sein.
Sie machen das schon. Ich muss weg.
Morgen, Vattern, ich brauche dein Taxi.
In die Wilhelmsuniversität. Ja, bis gleich.
Der erste, der nicht fragt, wie spät es ist.
Wo wollen Sie denn jetzt hin? - Das schaffen Sie schon.
Sie spielen doch immer gerne meine Rolle.
Na? - Was ist passiert?
Nix. Ich bringe dich jetzt zu deinem Papa.
Das geht nicht. - Wieso denn nicht?
Ich will nicht zu ihm. - Hier bist du allein.
Der ist jetzt besoffen.
Du schläfst doch manchmal bei ihm, oder?
Er denkt, ich schlafe und holt sich einen Flachmann und ein Six-Pack.
Na gut. Wenn es hell ist, bringe ich dich zu deiner Oma, okay?
Hilfst du mir beim Puzzeln?
Na klar.
Wir denken, das Opfer... Juliane Kraft.
Ja, ähm... das wissen wir noch nicht.
Wir können das Blut noch nicht zuordnen.
Und das auf nüchternen Magen!
Das Opfer wurde im Büro angegriffen. Es gab einen Kampf.
Die Blutspritzer deuten auf einen spitzen Gegenstand hin.
Er traf das Opfer mit großer Kraft. Oder es war eine Schusswaffe.
Das Opfer wurde wohl aus dem Büro zu einem Wagen geschleift.
Vermutungen! Wo ist eigentlich Ihr Chef?
Der kümmert sich um Max, den Sohn von Juliane Kraft.
Der hätte jetzt was Besseres zu tun.
Finden Sie eine Leiche, dann sehen wir weiter.
Sehr wohl, gnädige Frau.
Gestern hat sie den Chef noch gelobt.
♪ Ja das Studium der Weiber ist schwer... ♪
Das stammt aus der Operette... - Ich hasse Operetten.
Ah ja.
Zu Recht!
Soll ich auf dich warten.
Lass mal, ich komm schon zurecht. Tschüss.
Hier, dein Rucksack!
Mein armer Schatz, so eine Aufregung!
Nun schlaf erst mal. Ich bin nicht müde.
Und dann ist die Mama wieder da.
Frau Retzlaf!
Der Rucksack. - Holst du mich von der Schule ab?
Du musst nicht in die Schule. - Aber morgen.
Na gut, morgen hole ich dich ab.
Hast du auch Kinder? - Ja, einen Sohn.
Wie alt ist der denn? - Etwas älter als du.
Wo ist der denn? - Ganz weit weg, im Känguru-Land.
Wo sich Waschbär und Kiwi gute Nacht sagen.
Da will ich auch mal hin. - Tschüs.
Sie hatten die Enkelin nach mir benannt.
Seit Annas Unfall ist alles durcheinander.
Entschuldigung, Sie sind die Mutter von...
Juliane. - ... Juliane.
Die andere Oma wohnt im Haus gegenüber.
Ach so, Sie sind Nachbarn?
Sozusagen. Seit 35 Jahren.
Die Geschichte mit Juliane und Felix war eine richtige Sandkastenliebe.
Er ist ein bisschen älter. Und sie waren immer zusammen.
Hoffentlich ist ihr nichts passiert.
Ich mache mir solche Sorgen.
Ich halte Sie auf dem Laufenden. Und passen Sie mir gut auf Max auf.
Guten Tag. Hauptkommissar Thiel. Ich habe ein paar Fragen.
Was wollen Sie denn?
Es geht um Ihre Schwiegertochter. Die ist verschwunden.
Die ist schon öfter verschwunden. Kein Grund zur Besorgnis.
Diesmal vielleicht schon. Darf ich reinkommen?
Ich kann Ihnen bestimmt nicht weiterhelfen.
Also Ihr Sohn war hier. Ist er nicht mehr weggefahren?
Nein, in der Nacht hat mein Sohn Felix hier übernachtet.
Gab es einen bestimmten Grund dafür?
Er hilft mir manchmal mit dem Vater.
Was meinen Sie, was der mir für Arbeit macht.
Hat er vorher angerufen?
Wofür? Die Tür steht ihm immer offen.
Es ist sein Zuhause.
Was macht Ihr Sohn zur Zeit?
Seit er getrennt ist, hat er viel zu tun. Ich weiß es nicht alles genau.
Er ist immer beschäftigt. Sein Leben besteht nur aus Arbeit.
Haben Sie noch Kontakt zu Juliane Kraft?
Sie lädt den Kleinen bei uns ab.
Wenn sie und Oma Retzlaf keine Zeit haben.
Dann hat sie die nette Schwiegertochter gespielt.
Ich will nichts sagen, aber Juliane hatte es faustdick hinter den Ohren.
Sie machte auf heilig, aber ihr war jeder Dahergelaufene recht.
Was mein armer Junge alles durchgemacht hat.
Aber er ist ein Goldschatz.
Solche Männer gibt es gar nicht mehr.
Ich würde gerne Ihren Mann sprechen.
Das geht nicht. - Wieso nicht?
Mein Mann hatte einen Unfall. Seit dem ist er gelähmt.
Seit dem spricht er auch nicht mehr.
Das tut mir leid. - Wir sind vom Unglück verfolgt.
Ich will Sie nicht weiter stören. - Danke schön.
Eine Frage noch: Machen Sie die Wäsche für Ihren Sohn?
Seit er geschieden ist.
Waschen kann er selbst, aber bügeln...
Ja, das kenne ich.
Tja, gut.
Ich habe alle losgeschickt, mit Hubschraubern und allem.
Keine Spur von Juliane Kraft, sagt die Einsatzleitung.
Das haben Sie toll gemacht. Wie hat die Klemm reagiert.
Sauer. Ihr Bonus ist verspielt.
Und Boerne? Hat der was rausgefunden?
Der macht die DNA-Analyse. Aber das dauert Stunden.
Die Frau kann doch nicht verschwunden sein.
Anscheinend schon. - Wen verdächtigen Sie?
Wieso? Wir wissen gar nicht, was mit ihr passiert ist.
Vielleicht hat sie sich mit einem Geliebten abgesetzt.
Und ist in Frankreich oder in der Karibik.
Das glaube ich nicht. Die lässt doch Ihren Sohn nicht im Stich.
Ich bin müde, ich gehe nach Hause.
Ich muss noch waschen. Ich habe keine Mutti, die das macht.
Ich auch nicht.
Guten Abend.
Ach, Sie gibt es auch noch?
Ich hätte nicht gedacht, dass Sie Ihre Wäsche selber machen.
Sie haben auch keinen Blick für Menschen.
Wie war Ihr Tag? - Danke, gut, ich habe gearbeitet.
Und? Gibt es schon Ergebnisse?
Die DNA-Analyse ist fertig.
Das Blut stammt von Juliane Kraft, und zwar nur von ihr.
Im Büro waren Schmauchpartikel. Es wurde eine Schusswaffe verwendet.
Wahrscheinlich ein Kopfschuss.
Sie ist also wahrscheinlich tot.
Wahrscheinlich!
Fakten, Fakten, Herr Prodessor!
Haben Sie gesagt.
Sie geben dem Täter Zeit, alle Spuren zu verwischen.
Das hat er schon.
Die Müllhalde muss informiert werden.
Das habe ich als Erstes getan, Sie Flachzange!
Geben Sie mir keine Anweisungen.
Ich mache meine Arbeit, Sie machen Ihre.
Wenn die Leiche weggeschafft wurde, muss es Spuren geben.
Auf einen bloßen Verdacht kriege ich keinen Durchsuchungsbefehl.
Das wissen Sie. - Na wunderbar!
Soll ich wasserdichte Indizien liefern?
Damit jeder glaubt, dass Juliane ermordet wurde.
Wir haben ja noch den ersten Mord. Da gibt es ne Leiche.
Scheiße!
Habe ich das Öko-Säckchen reingetan?
(Dreiden) Jürgens Kopf flog nach hinten.
Es war furchtbar. Ich war wie gelähmt.
Als ich mich umdrehte, war niemand zu sehen.
Wieso haben Sie mich angelogen?
Ich dachte, sonst würde man denken, dass ich es war.
Aufgrund der Indizien sind Sie entlastet.
Aber der Fall ist noch nicht gelaufen.
Ich brauche Details zu allen Beteiligten.
Was soll ich sagen? - Zum Beispiel:
Warum ließ Ihre Frau sich scheiden? - Da gibt es viele Gründe.
Dann nennen Sie mir einen.
Fragen Sie doch meine Frau.
Seit wann hatten Sie ein Verhältnis mit Juliane Kraft?
Wir kennen uns seit 15 Jahren.
Sie hat damals studiert, und ich war Assistent.
Also bevor Juliane Felix Kraft geheiratet hat.
Ja.
Wusste Ihre Frau davon? - Nein.
Und wusste Felix Kraft davon? - Keine Ahnung.
Aber Sie kennen Felix Kraft.
Natürlich, beruflich und privat. Unsere Kinder wachsen zusammen auf.
Da bleibt die Affäre ja in der Familie.
Der Täter hat das Opfer von hinten angegriffen.
Dann hat er ihm in den Kopf geschossen.
Wahrscheinlich mit einem Revolver, die Spuren sprechen dafür.
Das überzeugt kein Gericht.
Moment... - Können Sie mich loslassen?
Gehts? Nicht so voreilig!
Durch den Kopf wird viel Blut gepumpt.
Der Täter muss Blut an der Kleidung gehabt haben.
Also: Der Täter lässt das Opfer los.
Und es rutscht an der Wand entlang zu Boden.
Wir haben Textilfasern an der Tapete und am Regal gefunden.
Außerdem ist das Blut nach unten verwischt.
Sie liegt am Boden, das Blut läuft und läuft.
Der Täter zieht ihr eine Tüte über den Kopf und schleift sie zum Auto.
Hier muss die Tüte gerissen sein. Da gibt es Blutspuren.
Der Täter verstaut die Leiche und kehrt zurück.
Er verwischt hastig seine Spuren.
Den Fleck wischt er weg, den deckt er zu.
In der Nacht vom 7. auf den 8. August...
...hat der Täter Juliane Kraft umgebracht.
Waffe und Leiche gibt es nicht.
Mit dem Fall lacht mich jeder aus.
Herr Thiel braucht eine Grundlage, auf der er arbeiten kann.
Seit wann unterstützen Sie die Polizei?
Seit ich diesen Beruf ausübe. Da läuft ein Killer frei rum.
Kommen Sie mir nicht damit.
Das ist Ihnen doch egal.
Ich brauche einen Fall, der besteht.
Haben Sie denn einen ernsthaft Verdächtigen?
Ja, habe ich.
Oder ist es nur ein Polizistengespür?
Er braucht einen Durchsuchungsbefehl.
Stellen Sie einen Totenschein für Juliane Kraft aus!
Das können Sie nicht ohne Leiche.
Und ich verlasse mich nicht auf Spuren.
Für einen Indizienfall wird er alle nötigen Indizien liefern.
Seit wann ist er Ihr Anwalt? Haben Sie zusammen ne Leiche vergraben?
Wir haben zusammen gewaschen. - Ich werde mir das noch überlegen.
Und demnächst möchte nicht in so eine stinkige Turnhalle kommen.
Wen haben Sie denn im Gespür?
Den Ex-Mann, Felix Kraft.
Nadeshda, besorgen sie alle Informationen über ihn:
Arbeitsamt, Sozialamt, alles. Probleme mit der Polizei.
Irgendwelche Krankheiten... - Da helfe ich Ihnen unbürokratisch.
Ich will so viel wie möglich über ihn wissen, klar?
Wir brauchen Unterlagen über den Unfall seines Vaters.
Und über den Tod von Anna, seiner Tochter.
Und lassen Sie die Wohnungen überwachen.
Ich will immer wissen, wo er gerade ist, klar?
(leise) Ist das nicht zu einseitig? - Was?
Finden Sie das nicht einseitig? Nur Felix Kraft?
Och...
Dann Waidmannsheil! - Waidmannsdank.
(pfeift eine Melodie)
Ist hier jemand? - Ach, Kuhn. Ich muss was nachsehen.
Wie bist du reingekommen?
Bei mir sind Geheimnisse gut aufgehoben.
Wenn man sie verbreiten will.
Wenn du meinst, dass das hier nicht korrekt ist, hast du Recht.
Ich tue es für einen guten Zweck.
Frag mich, und ich sage dir, was du hören willst.
Felix Kraft, der war... - Ja, kenne ich.
Er war vor 6 Jahren hier in Behandlung.
Der war ein paar Wochen hier. Aber er ist ein Simulant.
Er wollte nur einen Persilschein haben.
Er hatte seine Frau geschlagen.
Nicht gefährlich, aber es war Körperverletzung.
Er hat auf "Psycho" gemacht? - Bei uns ging das nicht.
Aber ein Kollege hat ihm Unzurechnungsfähigkeit bescheinigt.
Der hat ihm Anti-Depressiva verschrieben.
Und wenn er die noch nimmt?
Zusammen mit Alkohol kommt er damit sogar bei Mord durch.
Ihr betreibt ein lausiges Geschäft.
In Leichen rumwühlen ist viel edler.
Warten sie auf jemanden, Herr Kommissar?
Ach, Ihre Kinder sind auch hier?
Wollen Sie mit ihnen reden?
Nein. Vielleicht später.
Ich warte auf jemand anderen.
Da kommen die beiden Blutsbrüder. Hallo, Süßer.
Hallo, Herr Kommissar. Haben Sie Mama gefunden?
Leider nicht. Aber ich wollte dich doch heute abholen.
Er isst heute bei uns. Wollen Sie nicht mitkommen? Es gibt Rouladen.
Ja, gerne. - Hallo, mein Schätzchen.
Der Kommissar kommt mit zu uns. - Hallo Ulrike.
Hallo.
Max kommt oft zu uns.
Trotz der Umstände. Er kann nichts für seine Eltern.
Treffen Sie Felix, seinen Vater, noch manchmal?
Ab und zu, aber selten. Er wird immer komplizierter.
Inwiefern?
Felix braucht Beschäftigung. Das gibt ihm Halt.
Ohne Arbeit wird das schwierig.
Wieso fragen Sie? - Seine Ex-Frau ist verschwunden.
Jetzt suchen wir nach möglichen Verdächtigen.
Und wer sind die Kandidaten?
Sie zum Beispiel.
Sie hätten ein hervorragendes Motiv.
Nein, so denke ich nicht, aber ich habe eine Durchsuchung beantragt.
Routinesache.
Reine Routinesache.
Was hätte Felix für ein Motiv? - Das ist das Problem.
Ich dachte, da können Sie mir weiterhelfen.
Er war sehr verletzt. Weil Juliane ihn seit Jahren betrogen hat.
Aber er kam darüber hinweg.
Der Tod seiner Tochter gab ihm den Rest. Von da an gings bergab.
War er gewalttätig? Hat er seine Frau geschlagen?
Mein Ex-Mann hatte ihn unter Verdacht. Da war mal irgendwas.
Hatte er mit Waffen zu tun?
Ich bin Pazifistin. Das weiß jeder.
Mir gegenüber spricht niemand von Waffen.
Ich würde mich gerne noch mal mit Max unterhalten.
Tun Sie das.
Sie wissen, dass Sie Kinder nicht verhören dürfen, oder?
Sind Sie Juristin?
Nach einem Kampf um die eigenen Kinder ist man juristisch fit.
Papa war schon da, als das Gebrüll anfing. Er wollte mich abholen.
Er hat den Streit zwischen deiner Mama und Jürgen also mitbekommen.
Hat er das bestimmt mitgekriegt?
Der Jürgen ist dann einfach abgehauen.
Und dein Papa?
Der hatte die Schnauze voll.
Er wollte mich später abholen.
Mama fuhr auch weg. Papa kam 1/2 h später.
1/2 h?
* Handyklingeln *
Ja, Thiel.
Moment. Die Durchsuchungsbefehle sind alle da?
Wissen Sie, wo Felix Kraft jetzt ist?
Gut, dann fangen wir bei den Eltern an.
Und bringen Sie Boerne mit.
Was soll das? - Durchsuchung!
Wir interessieren uns für Ihre Wäsche.
Was?
Blut kriegen Sie beim Waschen nie ganz raus. Sie erlauben?
Ihr fragt in der Nachbarschaft, ob jemand gesehen hat...
...wann Felix Kraft in der Nacht hier angekommen ist, okay?
Wo ist das Zimmer von Ihrem Sohn? - Muss das sein?
Ja. - Oben rechts.
Und wo ist die saubere Wäsche? - Im Wäscheschrank.
Wo ist der? - Um die Ecke!
Guten Morgen. - Können Sie nicht anklopfen?
Hausdurchsuchung!
Und Sie sind befugt dazu? - Natürlich.
Was liegt vor?
Für Ihre Mutter: Falschaussage, Behinderung der Justiz.
Die Beseitigung von Beweisen.
Für Sie: Mord an Jürgen Wilken und an Ihrer Ex-Frau.
Haben Sie was Konkretes? - Lassen Sie das meine Sorge sein.
Wir haben nichts verbrochen.
Lass gut sein, er tut nur seine Pflicht.
Anschließend nehmen wir uns Ihre Wohnung vor und Ihren Wagen.
Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich Kaffee und Kuchen besorgt.
Bitte.
Kommt Ihre Mutti hier nicht aufräumen?
Sie leben nicht allein und sind arbeitslos.
Sie müssen keine Umschulung machen. - Sie hatten eine Stelle an der Uni.
Die haben Sie aufgegeben, freiwillig.
Dafür kriegen Sie Arbeitslosenhilfe.
Und für das langt es allemal.
Sie sind entweder dumm oder ein Arschloch.
Vorsicht, das ist Beamtenbeleidigung.
Sie werden beim Arbeitsamt als Querulant geführt.
Und zwar schwierigster Sorte. - Ich verteidige nur meine Rechte.
Hat man Ihnen Unrecht getan? - Sie provozieren.
Das ist Ihnen fast gelungen.
Aber eben nur fast.
Sie brachten Ihren Sohn zurück. Sie hatten abends was vor.
Was war das? - Das geht Sie nichts an.
Sie waren doch die ganze Nacht bei Ihren Eltern.
Sie hätten Max mitnehmen können.
Ich wollte den Jungen loswerden.
Er geht mir auf die Nerven.
Kinderliebe kann man niemandem vorschreiben.
Liebten Sie Ihre Tochter?
Damals war ich eingebunden in meinen Beruf und meine Familie.
Das habe ich komplett verloren.
Ich bin ein Mensch voller Wut, da hat Max keinen Platz.
Nehmen Sie keine Anti-Depressiva mehr?
Gut recherchiert.
Entschuldigung, kann ich Sie kurz sprechen?
Es sieht nicht gut aus. Wir haben keine brauchbaren Spuren gefunden.
Und die unbrauchbaren?
Auf einigen Kleidungsstücken gibt es Flecken.
Ob das Blut ist, wird sich zeigen.
Ob es das Blut vom Opfer ist... Die Sachen wurden heiß gewaschen.
Und? Wie läufts da drinnen?
Ein arrogantes Arschloch, mit allen Wassern gewaschen.
Wir haben noch den VW-Bus.
So!
Überall hat man Ihnen gekündigt. Ich passe nirgendwo hin.
Selbst als Hilfskraft im Krematorium...
Was mussten Sie dort machen?
Nach der Trauerfeier schraubt man die Griffe vom Sarg ab.
Da die nicht verbrennen. Warum wurden Sie gefeuert?
Sie sind doch Jurist.
Sie wären fast Professor geworden.
Für Rechtsphilosophie. - Rechtsphilosophie?
Wer gibt wem das Recht, zu bestrafen oder zu töten.
Ihre Tochter ist aus dem Fenster Ihres Zimmers gestürzt, richtig?
Das wissen Sie.
Waren Sie denn da nicht zu Hause?
Lesen Sie Ihre Akte. - Ich will das von Ihnen hören.
Meine Frau sollte da sein, mein Vater war da und ich.
Aber das ist kein Motiv für einen Mord. Der Unfall ist lange her.
Sie haben Ihre Frau geschlagen. Geschah das öfter?
Lesen Sie es, oder fragen Sie sie.
Leider weiß ich nicht, wo sie ist. Können Sie mir das sagen?
Also der Wagen ist sicher mehrmals gewaschen worden.
Die Verkleidungen und die Polster müssen raus.
Vielleicht findet man dann was. - Sicher.
Das kriegt keiner ganz sauber.
Wir finden schon was. Zum Beispiel:
Dieses Haar.
Sehr gut. Das ist ein Anfang.
Warum sollte ich sie jetzt umbringen?
Sie geht seit Jahren mit jedem ins Bett.
Ja. Komm mal raus, ich habe was.
Moment mal.
Sie waren auch nicht abgeneigt. Das habe ich gesehen.
Ihr Fall ist so dünn, dass es keiner wird.
Keine Leiche, keine Waffe, das sieht nicht gut aus.
Ist doch gut für Sie. - Chef, kommen Sie mal?
Bin gleich wieder da.
Das wurde heute abgegeben.
Wieso kriege ich das jetzt erst? - Das ist irgendwo hängen geblieben.
Keine Blutspritzer. - Was?
Nix.
Hallo Boerne, ich habe hier was für Sie.
Holen Sie mal unser Herzchen.
Nein, nicht Sie! Ich komme gleich zu Ihnen.
Ja, bis gleich.
Sie werden beweisen können, dass das meine Sachen sind.
Aber wurde der Revolver auch benutzt? Und vom wem?
Das Blut stammt von einer Verletzung.
Juliane hat sich vor kurzem böse geschnitten.
Ich musste sie verbinden.
Sie geben zu, dass das Ihre Sachen sind?
Das beschleunigt das Verfahren. Aber Blut heißt ja nicht Mord.
Doppelmord! Für einen Haftbefehl langt es.
Guten Abend. Guten Abend. Sie sind da drüben.
Die Waffe ist nicht geladen?
Wir wissen nicht, ob damit geschossen wurde.
Blut von Juliane Kraft im Lauf käme von einem aufgesetzten Schuss.
Dann wäre das eindeutig die Mordwaffe und der Fall geklärt.
Aber da ist kein Blut. - Sie lernen aber schnell.
Wir sind also noch nicht weiter.
Ich habe schon Totenscheine für Vermisste ausgestellt.
Aber in diesem Fall kann man nicht sicher sein.
Und er hat kein Motiv.
Warum sollte er jetzt seine Ex-Frau umbringen?
Na wunderbar!
Sie holen mich hierher für einen "einfachen Fall".
Wir haben den Täter und Indizien, aber keine Tat.
Keine Leiche und kein Motiv.
Also meine Herren, entweder Leiche oder Motiv.
Eins von beiden brauche ich.
Alles klar?
Ich werde mir noch mal die Wohnung vornehmen.
Ich werde jeden Fetzen Papier studieren.
Vielleicht finde ich ja ein Motiv.
Ist das Ihre Aufgabe?
Halten Sie mich zurück? - Könnte ich das?
Ihre Leute sind doch überfordert.
Es gibt Zeiten, da muss man zusammenhalten.
Mir kommen die Tränen.
Sie erledigen die Zahlungen für Ihren Sohn.
Meine Mutter verwöhnt mich nie so. - Er hat doch keine Zeit.
So viel ist es ja nicht.
Das ist interessant.
Sie haben den Kommissar angelogen. Das mag er nicht.
Gut dass Sie nicht unter Eid standen. Sonst säßen Sie im Knast.
Na ja.
Der versteht da keinen Spaß. Er hat nicht viel Humor, der Kommissar.
Ich fürchte, Ihrer Tochter ist etwas Schreckliches passiert.
Tut mir leid.
Frau Retzlaf, erzählen Sie mir alles über Juliane und ihren Mann.
Alles, was Ihnen einfällt.
Sie haben sich als Kinder versprochen zu heiraten.
Vor der Hochzeit ging alles schief. Das wollten sie nicht wahrhaben.
Juliane hatte sehr viele Verehrer.
Sie fühlte sich manchmal bedrängt.
Da hat sie an Felix festgehalten.
So war sie in festen Händen.
Sie hätte den anderen nehmen sollen.
Professor Dreiden?
Er war damals noch kein Professor.
Aber sie hat sich nicht getraut. Felix hätte sie nie gehen lassen.
Wer war dabei, als Ihre Enkelin aus dem Fenster gefallen ist?
Juliane war nicht da. Felix hätte aufpassen sollen.
Er war wohl betrunken.
Ich habe ihm gesagt, dass er schuld ist an Annas Tod.
Seit dem redet er nicht mehr mit mir.
Ich gehe schon.
Boerne. - Retzlaf.
Haben Sie eine Zahnbürste oder einen Kamm von Ihrem Enkel Max?
Bitte geben Sie mir das mit. - Er ist ein Kollege.
Ich erkläre es Ihnen später. - Hier.
Dankeschön. Und das ist seine? - Ja.
Ausschließlich? - Natürlich.
Gnädige Frau, morgen haben Sie die Sachen wieder.
Was war das jetzt?
Das war Professor Boerne.
Guten Tag, hier ist Prof. Boerne von der Uni Münster.
Was für Tests macht ihr in eurem Labor?
Aha.
Und was bekomme ich für 865 Euro?
Einen Vaterschaftstest mit DNA und allem.
Der kostet 865 Euro mit Mehrwertsteuer?
Vielen Dank für die Information.
Guten Tag, Frau Kraft. Wir holen Sie ab zu einer Vernehmung.
Das geht nicht. Ich kann meinen Mann nicht allein lassen.
Wir kümmern uns um Ihren Mann.
Ja, Moment.
Wissen Sie von Großvater Krafts Unfall?
Unfall? Er wurde eher die Treppe hinuntergeschubst.
Was sagen Sie da? - Mutti und ihr Felix!
Der Beste, der Schönste! Der Großvater war nur geduldet.
Das ist doch kein Grund.
Ich weiß es nicht. Sein Unfall war kurz nach dem von Anna.
Seit dem spricht er nicht mehr. Wahrscheinlich hat er Angst.
Wird die jetzt verhaftet?
Nee, nee. Ich will mich nur in Ruhe mit Opa unterhalten.
In der Blumenkiste am Fenster ist ein Schlüssel. Für Felix.
Tag, Herr Kommissar. - Tag.
Sie können im Wagen warten.
Guten Tag Herr Kraft.
Ich bin Hauptkommissar Thiel. Erinnern Sie sich an mich?
Ich war schon mal hier.
Ich wollte mit Ihnen allein reden.
Wissen Sie, was die Leute über Sie und Ihre Familie erzählen.
Man sagt, Ihr Unfall war gar kein Unfall.
Das sind Mutter und Sohn. Und das ist der Vater.
Das ist ganz anders. Die Mutter kann den Sohn nicht verleugnen.
Aber Felix Kraft ist bestimmt nicht der Vater von Max.
Ach, verletzter Männerstolz!
Das ist ein ausgezeichnetes Motiv.
So was passiert unserer Alberich nicht:
Liebhaber und Ehegatte!
Sie kennen mich nicht.
Machen Sie mir keine Angst. Ich träume schlecht.
Machen Sie sich keine Hoffnungen. Sie sind mir zu alt.
Also wenn er nicht der Vater ist, wer ist dann der richtige Vater?
Der erschossene Lebensgefährte vielleicht.
Was sitzen Sie dann hier. Im Kühlschrank liegen 76 Kilo DNA.
* Telefonklingeln *
Professor Boerne.
Ach, Herr Kollege. Nett, dass Sie zurückrufen.
Wir haben Erkenntnisse über die Vaterschaft, aber schießen Sie los!
Das ist durch die Staatsanwaltschaft gedeckt.
Na schön, wie Sie wollen.
Ich kann Sie nicht zwingen, gegen Ihre Familie auszusagen.
Sie können auch die Wahrheit mit ins Grab nehmen.
Wenn Sie mit mir reden wollen, geben Sie mir ein Zeichen!
Also gut. Ich gehe jetzt.
Ich hoffe sehr, dass Sie nicht noch einen Unfall haben werden.
Ich rufe jetzt an, dass Ihre Frau zurückkommen kann.
Damit Sie nicht allein ohne Aufsicht sind.
Ich...
Ja?
Ich will hier raus.
Wann ist Ihr Sohn nach Hause gekommen?
(Kraft) Kurz nach vier Uhr.
Er war voller Flecken.
Und dann hat er Ihre Frau geweckt. - Die hat schon auf ihn gewartet.
Ganz ruhig.
Er hatte vorher angerufen. - Und Sie?
Ich habe nur gemerkt, dass was passiert sein muss.
Er war aufgeregt, hat sich gewaschen und ging dann in die Garage.
Genaueres wussten Sie auch nicht?
Das habe ich erst verstanden, als Sie mit Ihren Kollegen kamen.
Glauben Sie, er hat Juliane umgebracht?
Und warum?
Er hat einen Brief bekommen, vor ein paar Tagen.
Da ist er verrückt geworden. Er hat rumgeschrien.
Dass es jetzt reicht.
Und dass er sie umbringen wird.
Worum ging es in diesem Brief?
Sie haben nichts gesagt.
Aber ich habe mir zusammengereimt, dass es ein Vaterschaftstest war.
Er hat sie Hure geschimpft.
Schlampe!
Der Liebhaber ist auch nicht der Vater.
Die Dame hatte enormen Verschleiß.
Was heißt das schon? Juliane war keine Frau für eine Nacht.
Es gab nur den Ehemann, den toten Liebhaber und Bernhard Dreiden.
Das ist nicht viel, sicher weniger als bei Ihnen.
Nicht unbedingt. - Ach, Alberich.
Juliane hatte das gewisse Etwas.
Davon träumt man. Wir müssen nehmen, was kommt.
Stimmt, Sie sind Durchschnitt. Was ich von mir nicht sagen kann.
Sie drücken ihn nach unten.
Wenn Sie weiter so frech sind, mache ich Sie einen Kopf kürzer.
Nach Ihrer Rechnung bleibt nur Dreiden als Vater.
Da wird er sich aber freuen.
Es war gar nicht so schlimm bei der Polizei.
Ich habe die auflaufen lassen.
Die haben nichts in der Hand.
Das gibts doch nicht.
Was ist denn hier los?
Ihr Mann hatte den Wunsch, in ein Pflegeheim zu kommen.
Wo ist er?
Ihr Mann wünscht nicht, dass Sie erfahren, wo er sich aufhält.
Er spricht? - Ja, er hat sich klar ausgedrückt.
Und er wird aussagen: Über den Mord an Jürgen Wilken...
...an Juliane Kraft und über den Tod von Anna Kraft.
Und über das, was Sie ihm zugefügt haben.
Und das wird er vor Gericht wiederholen.
Das traut der sich nie.
Sie werden ihn nicht mehr daran hindern.
Sie reden nur noch mit der Polizei, Ihrem Rechtsvertreter...
...und den Beamten der Strafanstalt.
Ich sage nichts mehr. - Das müssen Sie auch nicht.
Der Typ schlängelt sich an jeder Frage vorbei.
Der Vaterschaftstest ist der Auslöser.
Er hat rausbekommen, dass Max nicht sein Sohn ist.
Wie gehts?
Wir sind nah dran. Wir haben ein Motiv.
Ich auch. Felix Kraft kann keine Kinder zeugen.
Er hat zu wenig aktive Spermien.
"Sperma light" macht Spaß, aber nicht schwanger.
Der leibliche Vater von Anna und Max Kraft ist Bernhard Dreiden.
Der ist gefährlich.
Er hat die Kuckuckseier ins Nest gelegt. Ob er das selbst wusste?
Ob Juliane das wusste?
Warum hat er Wilken umgebracht und nicht Dreiden?
Das frage ich mich auch. - Hat er den 1. Mord begangen?
Verunsichern Sie mich nicht. - Sagen wir ihm doch sein Motiv.
Nein, das hebt man sich für den Schluss auf.
Professor Boerne, Sie sind doch Forensiker und Arzt.
Das ist wohl bekannt.
War da nicht was mit Psychologie?
Worauf wollen Sie hinaus?
Die Kinder der Dreidens konnten...
...den Mord an Wilken genau beobachten.
Aber die können Sie ohne Betreuer nicht vernehmen.
Sie verstehen schnell. - So bin ich. Ich helfe, wo ich kann.
* Hupen * Hey!
Gibts noch größere? - Da kenne ich mich nicht so aus.
Er wollte, dass ich 300 fahre. - Er schwärmt sehr für Autos.
Und die beiden haben nichts von dem Abend bei Papi erzählt? - Nein.
Komisch. Ich glaube, die haben was gesehen.
Die wollen es mir nur nicht sagen.
Ich kann sie fragen. - Echt? Machst du das?
Kein Problem. - Super!
Sag ihnen, dass es ganz wichtig ist.
Klar.
Niemand ist böse, wenn sie gelogen haben.
Okay, fahren wir hin. Ich rede mit ihnen.
Ihr könnt hochkommen.
Ich habe an dem Abend meinen Sohn abgeholt.
Eine halbe Stunde, nachdem Ihre Ex-Frau das Haus verlassen hatte.
Angaben von Kindern zerpflückt Ihnen vor Gericht jeder Anwalt.
2 Zeugen haben Sie beobachtet.
Sie sind nach dem Schuss ins Badezimmer eingestiegen.
Dann kamen Sie wieder raus. - Sie haben die Waffe versteckt.
Sie stützen Ihre Beweise auf die Aussagen von drei Kindern?
Die erzählen Ihnen doch, was Sie hören wollen.
Warum sollte ich meine Ex-Frau und Ihren Freund umbringen?
Weil Sie zu wenig Spermien haben.
Und die Spermien, die Sie haben, sind inaktiv.
Sie haben kein Kind gezeugt. Dazu sind Sie nicht in der Lage.
Dieser Zweifel hat lange an Ihnen genagt.
Erst seit ein paar Tagen kennen Sie die Wahrheit.
Und diese Wahrheit war bitter.
Nichts haben Sie bisher geschafft.
Nicht mal eigene Kinder.
Warum sollte ich Julianes Freund umbringen?
Er ist nicht der Vater von Anna und Max.
Das kann ich Ihnen sagen.
Jürgen Wilken sah beim Aussteigen genau in Ihre Richtung.
Er hat Sie erkannt. Das war sein Todesurteil.
Ihn haben Sie zuerst ausgelöscht.
Als Sie Dreiden erschießen wollten, hat Ihre Waffe versagt.
Ja, so könnte es gewesen sein.
Aber Sie müssen das alles beweisen.
Was ist, wenn meine Ex-Frau eine Karte aus der Karibik schickt?
Das wird sie nicht. Sie haben doch in einem Krematorium gearbeitet.
Sie haben bestimmt die Leiche dort verbrannt.
Kommen Sie mal? - Jetzt nicht.
Bevor es zu spät ist.
Das sind die Neuzugänge. Wir haben im Moment Stau.
Wie lang ist der Stau? - Vielleicht 5 Tage.
Aber verbrannt werden alle. Todsicher.
Ich tu das nur für Sie, Herr Professor.
Wann wurde hier zuletzt sauber gemacht.
Hier wird einmal im Monat gewischt. Zuletzt vor 3 Wochen.
Dann gibt es noch Spuren. Kommen Ihre Leute?
Die sind gleich da. Es lassen sich viele verbrennen.
Krematorium liegt heute voll im Trend.
Und die sind jetzt 5 Tage hier? - Ja.
Allein konnte er sie nicht verbrennen.
Er hat sie mit dazu gelegt.
Arbeiten wir uns mal hier durch. - Das darf ich nicht machen.
Halten Sie das bitte an. - Was?
Schalten Sie das ab! - Ist ja gut.
Meine Herren, Ihr Bericht ist hieb- und stichfest.
Gute Arbeit!
Wer hatte die gute Idee, im Krematorium nachzusehen.
Wir betrachten uns eher als Team. Einer ist nichts ohne den anderen.
Ich hoffe, diese Ehe ist von langer Dauer.
Die Presse kommt um 4 Uhr.
Thiel, ich bin froh, dass Sie in unserer Stadt sind.
So einen wie Sie brauchen wir hier.
(Boerne gurrt und zwitschert)
Ich finde, so einen Ritterschlag müssen wir feiern.
"Fürchte die Griechen, auch wenn sie Geschenke machen!"
Sie haben Mama gefunden?
Ja.
Weißt du, Max...
Es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde, die sind schwer zu verstehen.
Darf ich dich anrufen, wenn ich ganz allein bin?
Na klar.
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