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Original subtitles

Darf ich? - Ja, aber bitte. Platz ist ja genug.

Aber sonst ist... - Ja, alles gut.

Wo warst du bei der Zeremonie? - Kirchen machen mir Angst.

Wie ist das, Daniel als Bräutigam zu sehen? Unerwartet, oder?

Ja, allerdings. Man kommt ins Grübeln. - Komm, wir tanzen.

Nein, nein. - Du machst meinem Bruder eine Freude.

Nein, ehrlich. Bei der letzten Hochzeit hab ich mir das Knie verrenkt.

Blödsinn. Komm, wir tanzen. - Das spielen sie für uns. Tanzen wir?

Ja. Aber alleine.

Oh! Tja, es sind harte Zeiten.

Nicht mal was zu essen gab's. Darf ich? - Nur zu. Kalbsbries bekommt mir nicht.

Ach was. Wie heißen Sie mit Vornamen? - Claude.

Claude? Meiner ist Serge. Ja.

Pardon. Von wessen Seite sind Sie? Von Daniels oder von der Brautseite?

Von der Brautseite. Der Cousin von dem Typ, der mit ihrer Mutter arbeitet.

Ach.

Wollen Sie tanzen, junger Mann?

Nein, vielen Dank. Ich wollte essen. - Ach so. Verzeihung.

Sie fragt mich schon zum dritten Mal. Gibt es alte Schachteln mit Alzheimer,

stehen die immer auf mich.

Das war meine Mutter.

Ach!

Yeah!

Yeah!

Jetzt bitte ich euch alle, an die Bühne zu kommen. Na los!

Kommt zur Bühne. Ihr wisst, heut Abend feiern wir...

die rauschende Hochzeit von Nathalie und von...

Daniel!

Ich hör es nicht. Von... - Daniel.

Ja!

Und alle!

Nach oben! Nach unten!

Nach oben! Nach unten! Noch höher! Noch tiefer!

Noch höher! Und drehen! Ja!

Ja!

Ja, bitte sehr! Und 'ne Runde Motorrad!

Motorrad! - Das macht ihr gut. Ja!

Und jetzt drehen. Vorwärts. Motorrad!

Motorrad! Und drehen! Motorrad!

Alles geben!

Und jetzt bitte ich nach vorn:

Daniel, hier hoch. Beifall für Daniel!

Ja, ja.

Daniel! - Hey! Daniel! Daniel!

Daniel! Daniel!

Und ja!

Wusste ich's doch! - Daniel! Daniel! Daniel!

Du musst auch mit! Trau dich!

Zieh los!

Hey!

Spring! Spring! Spring! Spring!

Spring!

Der Nächste! Wie heißt du? - Claude.

Wie? - Jean-Claude. Jean-Claude. Jean-Claude.

Jean-Claude. Jean-Claude. Jean-Claude.

Ok, wir werden jetzt aufhören. Eins, zwei, drei. Spring!

...und die sieben Zwerge. Antwort A. Schneewittchen und die 7 Steaks.

Antwort B.

Oder Schneewittchen und die 7 Pullunder. - Die neue Wohnung ist nett.

Ich hoffe, sie ist nicht zu teuer. - Das ist eine Klinik.

Ich hatte einen Unfall. - Natürlich, mein Liebling. Genau.

Vicky kommt nicht? - Hör schon auf mit Vicky.

Warum? - Es ist aus mit Vicky. Schluss!

Schluss mit Vicky? - Seit zwei Jahren schon.

Das habe ich nicht gewusst. - Du hast es mal gewusst.

Willst du weiter fernsehen? - Das wäre mir lieb, Ja.

Du hast Fieber. Du hast hohes Fieber. Oh, du brennst.

Geht's wieder? - So langsam brauchen wir 'ne Antwort...

Ja? - Ich bin's.

Hör auf. - Was?

Komm ruhig rein. - Geht's besser?

Ja.

Arbeiten Sie hier auf der Station? - Ich bin's, Eva. Daniels Schwester.

Oh ja. - Ich bring Sie nach Hause.

Hat sich nicht gebessert. - Schon gut. Ich bin das gewöhnt.

Ein Mitbringsel. Nichts Besonderes. - Das war nicht nötig.

Oh, ein Geschenk. Hat jemand Geburtstag? - Nein, niemand hat Geburtstag.

Und warum lädt mich keiner ein? - Eine Vase. Hübsche Idee, wie nützlich.

Ich bekomme kein Geschenk? - Nein.

Ach so, später... Eva, haben Sie einen Mann?

Judith. - Da könntest du...

Lass das. - Ich sprech mit dir. Antworte.

Sie ist süß, aber verheiratet. - Ich schreibe dir eine Entschuldigung.

Das muss reichen. - Bist du morgen Abend verplant?

Bedaure. Wieso denn? - Du solltest Solange treffen.

Die Augenärztin? - Wär doch was.

Das ist mir zu früh. - Das ist Ihm zu früh.

Warum triffst du sie nicht mal? - Lass das.

Weil sie eine Fremde ist. - Weil sie eine Fremde ist.

Schluss jetzt. - Das ist ein gewichtiger Grund.

Selbstverständlich.

Das sind wundervolle Tulpen. - Leider ist die Vase so abscheulich.

Wie die Haut von... - Sei still.

Ich kann mir nichts Lächerlicheres vorstellen.

Wie nennt man eine Frau, die immer weiß, wo ihr Mann ist. 24 Stunden am Tag?

Keine Ahnung. - Eine Witwe.

Aha. Wie komisch.

Heute Abend steigt 'ne Runde Rommé. Uns fehlt noch ein Spieler.

Ich bin schon verabredet. - Haus- oder Facharzt?

Was? Nicht doch. Triffst du 'ne Frau?

Schwindler! Um 9 bei mir. Totof und Jean-Mi kommen auch. Sei pünktlich.

Verloren.

Ja?

Soll raufkommen. Ich bin gleich da.

Daniel. - Wie geht es dir?

Was machst du hier? - Ich habe gerade 18 Wasserspender...

nebenan verkauft. Wollt ihr euren Zulieferer wechseln?

Bei 10 Flaschen gibt es 2 gratis. - Klingt ziemlich gut.

Ich hab das hier nicht zu entscheiden. - Bleibt noch Zeit für 'n Kaffee?

Eher nicht.

Damit hast du die Stimmung versaut. Du hättest später verunglücken können.

Beim Kuchen hätte es niemand gemerkt. - Ich hätte auch sterben können.

Nicht übertreiben.

Wie geht's mit deiner Frau? - Sie ist wundervoll.

Es ist harmonisch. Ihre Verwandtschaft ist nervig. Besonders ihre Mutter.

Sie wohnt im Moment fast bei uns. Sie bürgt für die Miete...

und hat die Kaution hinterlegt. Ich meine, das ist normal.

Ja. Ja, Ist normal.

Ist schon irre, Daniel. Da hast du jetzt geheiratet.

Ja. Ach, apropos heiraten.

Ich habe da was für dich. Eine Adresse. Ein Kunde. Sag, du kommst von mir.

Nein. Das hat nie was gebracht.

Das ist ein neues Netzwerk. Der Kerl kennt immens viele Leute.

Ich hab einen Termin für dich gemacht. - Nein. Das spar ich mir.

Kein Interesse.

Guten Tag.

Guten Tag. Claude Mendelbaum.

Ich will zu M. Germain. Ich komme... - Ja, Ja. Folgen Sie mir.

Nein, ich komme zwar auf Empfehlung eines Freundes. M. Germain...

Sie werden gleich abgeholt. - Ja. Der Termin mit M. Germain...

wurde von einem Freund... - Man wird sie gleich empfangen.

Guten Abend.

Das ist 'ne hübsche Überraschung. Weißt du noch, wer ich bin?

Nein, bedaure, aber leider... - Jean-Claude, richtig? Superman.

Du hast ziemlich Schwung in die lahme Feier gebracht.

Du solltest dich als Anheizer verkaufen. - Schön, dass Sie lachen konnten.

Aber mein Name ist Claude. Nicht Jean-Claude. Claude.

Serge. Bist du schon lange bei Germain? - Nein. Ich weiß nicht, wer er ist.

Im Grunde besuche ich nur den Freund eines Freundes. Daniels Freund.

Wessen? - Daniel. Der Bräutigam von neulich.

Ah, stimmt. Germain ist sehr gut. Er hat seine Methoden.

Und eine lückenlose Datenbank. - Wirklich? Da bleib ich nicht hier.

Das brauch ich nicht. Ich gehe. Entschuldigen Sie bitte. Wiedersehen.

Wenn Sie jetzt mitkommen wollen. - Nein. Das ist ein Missverständnis.

Das ist eine Partnervermittlung. - Nur zu. Vielen Dank.

Madame. Nein, nein. - Jetzt streikt der Superman.

Sie fühlen sich allein. Sehr allein. Ganz furchtbar allein.

Wie viele Menschen, die allein leben, geschieden oder verwitwet sind,

und Sie ertragen es nicht mehr. Auch Sie haben ein Recht auf Zärtlichkeit.

Liebevolle Anrufe am Mittag. Und Weihnachten mit den Schwiegereltern.

Wir arbeiten für Sie. Wir helfen Ihnen, die Zukunft in die Hand zu nehmen.

Werden Sie Mitglied im exklusiven Kreis von "Uni Célib". Damit Sie am Ende...

jeden Tages heimkommen und rufen können: "Ich bin da, Cherie."

Meinen Sie nicht auch, dass Sie jetzt an der Reihe sind?

Ihr Leben wird sich ändern.

"Uni Célib", die Kunst der Begegnung.

M. Mendelbaum, kommen Sie, bitte.

Ich weiß nicht, ob ich... - Schon gut.

Ihr Freund sagte, Sie wären verzweifelt. - Nein.

Krankhaft schüchtern, trifft das zu? - Um Himmels willen.

Vielleicht ein bisschen schüchtern. - Ihre Arbeit nimmt Sie in Anspruch.

Es fehlt Ihnen die Gelegenheit, die "Traumfrau" zu finden.

Zum Glück gibt es mich, M. Mendelbaum. - Ich bin überhaupt nicht verzweifelt.

Ich fühle mich sehr wohl so allein. - Alle behaupten das beim ersten Mal.

Aber bei mir ist es wahr.

Ich bringe mich gerne in die Realisation Ihres Partnerglücks ein. Machen Sie...

sich mit unserer Methodik vertraut. Die erste Beratung ist kostenlos.

Das erste Mal gibt's gratis. - Ja, vielen Dank, M. Germain.

Ich fürchte, Ihr Angebot ist nichts für mich. Auf Wiedersehen.

Überlegen Sie es sich. Weil Ihr Leben sich mit uns ändern kann.

Ja, aber... Nein, vielen Dank.

Ja, Daniel. Ich bin's. Spinnst du? Glaubst du, ich verschwende meine Zeit?

Bei so einem Scharlatan, hm? Schüchtern, depressiv und verzweifelt.

Würdest du mich so beschreiben? Super. Ich steh nicht vorm Selbstmord.

Ich fühle mich wundervoll. Auch Hilfe brauche ich nicht.

Nicht von so einem Hochstapler. Tschüss. - Ah, Jean-Claude, wie ist es gewesen?

Ach, ist nicht mein Ding. Ich bekomme Gänsehaut bei dem Guru.

Ja. Das ist wahr. Beim ersten Mal wirkt es etwas überzogen, was?

Ihr Leben wird sich ändern. Der Film, Germain. Du kommst auf den Geschmack.

Ich komme auf gar nichts. - Wie fährst du jetzt?

Mit dem Bus. Damit kann ich nicht auf mein Mofa steigen.

Ich nehm dich mit, wenn du willst. - Danke. Aber ich fahre lieber Bus.

Nenn mich einen perfekten Idioten. Mit 25 habe ich meine Frau getroffen,

mit 30 war ich dann verheiratet. Und geschieden war ich mit 40.

Also, hier in Paris enden inzwischen 2 von 3 Ehen mit der Scheidung.

Hast du Kinder? - Ja, zwei.

Bei der Nächsten rechts? - Nein. Fahr mich noch ein Stück weiter.

Ich gehe zu Freunden, Rommé spielen. - Ah, tolles Programm.

Wie heißen überhaupt deine Kumpels? - Totof und Jean-Mi.

Ach, wie auch sonst. Klar. - Wieso?

Rommé-Kumpel haben immer idiotische Spitznamen.

Außerdem sind rund 80 % davon doch Kollegen aus dem Büro.

In dem Fall nicht. Überhaupt nicht. Es sind nur Freunde. Nur Freunde.

Aus dem Büro. - Aus dem Büro.

Sag mal. Du bist 'n Zahlenmensch, hm? - Das muss deine Stärke sein.

Das ist wohl berufsbedingt, weißt du? Ich bin in 'ner Versicherungsfirma...

Statistiker. "La Bordelaise". - Deswegen. Klingt interessant.

Vollkommen falsch. Nein.

Wollen wir noch was trinken? - Nein. Die warten schon auf mich.

So, sprich weiter. Du sagtest...

Na ja. Ich sagte, das Leben ist wie eine Partie Poker, nicht wahr?

Ich hatte leider ganz miese Karten. - Ach, ist doch Unsinn.

Ich hab seit mindestens 5 Jahren keine Beziehung mehr gehabt.

Das kommt sicher nicht von ungefähr. - Bei mir sind's zwei Jahre.

Du hattest sicher mal zwischendurch... - Ja, Ja.

Nein. Ja, ja, ja. Da war Öfter was. - Hm.

Sag mal, willst du vielleicht was essen? - Ich mach uns 'n kleines Omelett.

Nein, danke. Ich hab keinen Hunger. - Mach's dir bequem. Bis gleich.

"Die Welt in Zahlen".

Übrigens, ist das hier eigentlich deine Wohnung?

Nein, die gehört meiner Mutter. Die ist bei ihrer Schwester im Süden.

Ist aber fast so, als wäre es meine.

Nach meiner Trennung hatte ich zunächst eine Wohnung gesucht.

Aber nach einem Jahr... Die Statistik, du verstehst.

Es gibt so viele Geschiedene und Singles. Alle leben heute allein.

Das Resultat: Erstens: Man findet keine Wohnung mehr.

Zweitens: Wenn, dann kosten sie ein Vermögen.

Ich hatte schon Schulden. Dann noch den Unterhalt für Sophie.

Und eine Wohnung für einen allein. Das ist...

Ich sammele Hochzeiten. - Sehr beeindruckend. Aber entschuldige,

zu all den Feiern wirst du eingeladen? - So ungefähr, ja.

Erzähl mir mehr über die Hochzeitsfotos. Das finde ich interessant.

Weißt du, seit dem Tag der Trennung von meiner Frau Sophie, das war der...

26. Oktober 1995, da bin ich...

auf der Suche. Ich hab Einsamkeit nie gut ertragen. Diskotheken, Clubs.

Oder Bars. Das ist nichts mehr für mich. Also... geh ich woanders suchen, ok?

Auf Hochzeiten sind viele schöne Frauen. Einige sind allein und...

dadurch empfänglich. Das ist der Ort, wo Einsamkeit schwer zu ertragen ist.

Das ist mein Jagdgrund. Die Zahlen sprechen für sich, weißt du?

56 % aller Männer lernen ihre Frauen auf Hochzeitsfeiern kennen, tja.

Entschuldige, aber wie kommst du an die vielen Einladungen?

Ganz einfach. Samstagabends ziehe ich einen Anzug an, ich mache die Runde,

suche die Hochzeitsfeiern raus. Dann gehe ich rein. Das ist alles.

Ganz schön frech. Also wirklich. - Ein Glas mehr oder weniger...

Das behältst du aber bitte für dich. - Ehrenwort, klar.

Gut.

Also warst du auch bei Daniel nicht... - Nein, so wenig wie bei den anderen.

Die Feier war auch nicht toll, oder? Das Essen eher mittelmäßig.

Ja.

Und "Uni Celib"?

"Uni Celib"? Das hat enormes Potential. Fast das größte in Paris, denke ich.

Ach was?

Da Sie mir sagten, die erste Sitzung wäre umsonst, habe ich mir gedacht,

warum nicht? Selbst wenn ich nie Probleme hätte im Umgang mit Frauen.

So im Allgemeinen. Wissen Sie, damit will ich mich nicht rechtfertigen.

Ich habe gerade eine komplizierte Geschichte hinter mir.

Ich bin noch sehr verletzlich. Ist noch frisch. Gerade mal zwei Jahre.

Sie werden den Weg zu uns nicht bereuen. Schön. Wie ich sehe, haben Sie...

Ihren Fragebogen ausgefüllt. Jetzt sind wir am Zug.

Wir werden Ihr Profil erstellen. Der Witz bei uns ist,

dass die Frauen die Wahl treffen. Es sind also unsere Kandidatinnen,

die von sich aus Kontakt aufnehmen.

Ihr Pseudonym lautet:

Johnny Depp.

Ja, wir haben's hier sehr mit dem Kino, den Träumen.

Johnny Depp? - Ja.

Eine Frage: Ich dachte, ich bekäme von Ihnen Fotos vorgelegt...

und könnte selbst meine Wahl treffen, wer gut zu mir passt.

Wir verfügen über modernere Techniken. - Also...

Pompidou ist tot. Auch wenn Sie seine Mode tragen.

Keine Sorge. Lassen Sie uns nur machen. Die Physis verleitet zu Irrtümern.

Das sollten Sie am besten wissen.

Na ja, nicht zwangsläufig, finde ich.

Das Leben ist wıe eine Partie Poker. Jeder nutzt seine Karten, wie er kann.

Und ich habe eben Pech gehabt. - Ich brauche Ihre Kreditkartennummer.

Zur Vervollständigung Ihrer Akte. - Sie haben mir doch aber gesagt,

dass einmal Beratung kostenlos wäre. - Das stimmt auch.

Aber es werden weitere folgen. Oder wird es bei einem Treffen bleiben?

Nein.

Dann los.

Voilà.

Nur eins noch:

Die Sache mit dem Pseudonym habe ich nicht verstanden. Wozu bekommt man das?

Hören Sie, mein Freund. Bekämen Sie lieber einen Anruf von...

Nehmen wir ruhig Julia Roberts. Oder Solange Buchard?

Julia Roberts. - Eben.

Es hilft doch, ein Gespräch anzufangen. Sie werden sehen, die sind nützlich.

Nein, Johnny. - Wie bitte?

Ich sagte Johnny. Johnny Depp. Mein Pseudonym.

Ach, stimmt ja.

Ihr Leben wird sich ändern.

Soll ich dir was sagen, Claudio? Ich beneide dich.

Du lebst in Ruhe, allein, und geniert es.

Ja, ich genieße es. Was riecht hier so? - Das wird das Fondue sein.

Ach Ja. Ist noch Wasser da? - Kennt ihr den schon?

Wie verrät sich ein Belgier bei Orgien? - Na, sag schon.

Entschuldige, darf ich mal telefonieren? - Du hast doch mal 'n Handy gehabt.

Lass mal hören. - Na bitte, telefoniere.

Danke.

Der Idiot fickt seine Frau.

Ganz witzig. Den finde ich nett.

Der ist gut. - Ja, der ist echt saugut.

Fandest du nicht? - Ja? Oh la la.

So 'n Mist, das klingt nicht gut. Ja, Pass auf. Hör zu. Ich komme sofort.

Was ist passiert? - Geht um meine Mutter.

Was Schlimmes? - Nein, bloß die ewige Müdigkeit.

Kommst du wieder? - Ja, nein, ich weiß nicht. Vielleicht.

Erzähl noch mal den von letzter Woche. Den mit dem Belgier und dem !Italiener.

Ja. Ein Italiener und ein Belgier... - Vergiss nicht die Selbstbeteiligung.

Sie haben Alkohol getrunken? - Selbstbeteiligung?

Niemand erwähnt? Jeder gibt 20 Euro zum Wein und zum Fondue.

Aber ja. Gerne.

Mache ich auch. Aber vielleicht, weil ich Salat mitgebracht habe...

Wenn jeder seinen Salat mitbringt, wird's sehr kompliziert.

Stimmt, das verstehe ich. - Ja.

Ich wünsche viel Vergnügen. Alles Gute. - Dir auch.

Ruh dich schön aus. Gute Besserung, Claudio.

Gute Nacht.

Sie haben eine neue Nachricht.

Hey, Johnny. Hier ist Travolta. Nein, ich bin's, Serge.

Da waren sicher schon 10 Anrufe vor mir. Das ist so, wenn man neu im Katalog ist.

Da spielen alle verrückt. Na ja. Wenn du heute Abend Zeit hast,

könnten wir zusammen essen gehen. 'ne Zusammenkunft in einem Restaurant.

Nicht weit von der Oper. Hey, ruf mich an, Johnny, klar?

'N Abend. - Hallo.

Entschuldigen Sie bitte, Monsieur. Oh, Pardon.

Pardon.

Guten Abend. Haben Sie reserviert? - Schon gut. Er gehört zu uns. Danke.

Warum hast du dich nicht gemeldet? Mal sehen, ob noch ein Platz frei ist.

Mit ihm sind wir vollzählig. - Ihr Fragebogen. Brigitte, 5 Minuten.

Macht 50 Euro. - Bitte schön. Das erste Mal für dich.

Welches erste Mal? Was steht auf der Karte? Ich habe einen...

ganz speziellen Ernährungsplan. - Ich sag's dir. Essen wollen wir nicht.

Das ist ein Speed-Date. Du verstehst? 7 Jungs, 7 Mädels, 7 Minuten.

So was mache ich nicht. Ich warte oben. - Nein, nein. Warte. Nicht doch.

Auf die Piste. 7 Minuten schaffst du. Schnapp dir ihre Telefonnummern.

Und dann verabredet ihr euch. Komm, sieh dir das mal an.

Kleiner Ratschlag: Zieh den Pulli aus, wenn du punkten willst. Setz dich.

Wo sitzt du? - Da. Gegenüber von dir. Viel Glück.

Notizen und Kreuzchen machen. Ganz einfach.

'N Abend. Hallo. - Guten Abend.

Geburtsdatum?

15. Januar '68. - Und Ihres?

Name? Vorname? - Mendelbaum, Claude.

Und Ihre? - Ich heiße Caren. Ich bin Anwältin.

Ganz offiziell. Mit Titel. Aber den lassen wir hier weg.

Ich habe fünf Hunde, drei Katzen, drei Kanarienvögel, ein Frettchen,

zwei Schildkröten aus Florida.

Ich komme nicht mit.

Ich möchte Ihnen ein Geschenk machen. Ich hoffe auf ein Wiedersehen mit Ihnen.

Wie viele Abenteuer haben Sie gehabt? - Ungefähr wie viele?

Eins.

Das ist bloß ein Witz. - Beruf fehlt noch.

Ich beschäftige mich mit der Defragmentierung von Datenbanken.

Aber mehr in Richtung Konfiguration. - Ist schon klar.

Ich hoffe auf ein Wiedersehen mit Ihnen. - Ich bin sehr häuslich.

Ich bin auch... - Keine Kompromisse.

Sie sind gewiss ein Mann der Tat. Und ehrgeizig, aber auch bodenständig.

Gesellschaftlicher Mittelpunkt. Extrovertiert.

Woher wissen Sie... - Wir kennen uns doch von irgendwoher.

Das ist gut möglich. Von wo? Ich... - Von einer Hochzeit?

Das kann absolut sein, keine Frage. Das wäre absolut möglich.

Ich habe das Sorgerecht für meine zwei Kinder. Die stammen aus meıner...

nicht aus der ersten, der zweiten Ehe. Nein, doch, aus der zweiten Ehe.

Der zweiten. - Ich möchte Ihnen ein Geschenk machen.

Ich hoffe auf ein Wiedersehen mit Ihnen. - Warum riechen Sie wie ein Emmentaler?

Ich war zu einem Fondue bei Freunden... - Alle kleinen Kanarienvögel...

fliegen etwa so. Aber sie machen...

Gerade wenn sie Angst haben. Wenn sie sich paaren, bei der Balz,

gehen die Flügel so. - Serge.

Sehr beeindruckend, was? - Es läuft. Du machst dich fabelhaft.

Geh ran. - Das ist der Leguan.

Noch nie gesehen? - Zweimal.

Dürfen Sie Lkw fahren? - Nein.

Den Führerschein müssen Sie aber machen. - Ich möchte Ihnen ein Geschenk machen.

Ich hoffe auf ein Wiedersehen mit Ihnen. - Sie bewegen sich in einem Umfeld...

von Kunst und Kultur? Sie haben immer viel Kontakt zu anderen. Irre ich etwa?

Nein. Sie haben mich durchschaut.

Sie sind Stier. - Steinbock, beinahe, genau.

Mein Ex musste eine Abfindung zahlen. - Entschuldigung. Wie alt sind Sie?

Die hat sie doch nicht alle, die Furie. Nur weil ich ihr Alter wissen will,

bricht sie mir fast die Nase. - Bitte lass mal frische Luft rein.

Ich finde solche Treffen merkwürdig. Du sitzt da wie 'n Idiot. Keine Zeit...

Mensch, niemand hat Zeit. Das ist, was du endlich kapieren musst.

Das war einmal. Aus. Heute muss man sofort das Entscheidende klären.

Ich bin länger auf dem Markt als du. Diese Treffen bringen mehr als andere.

'98 war ich mit auf so 'ner Einsame-Herzen-Reisetour.

Und schon am Flughafen war klar: Es würde mir gar nichts nützen.

Keine Frau war halbwegs interessant. 14 Tage und 12.000 Francs später...

hatte ich die Gewissheit. Hier weißt du nach sieben Minuten schon Bescheid.

Hat eine Interesse gezeigt? - Etliche. Vom Tierschutzverein eine.

Und noch 'ne andere. Die meinte, sie sei sicher, wir hätten uns schon...

im 12. Jahrhundert getroffen. In einem burmesischen Tal. Also da,

da kann durchaus was daraus werden. - Du hast mir wieder den Hals verrenkt.

Hör zu. Kurbele das Fenster runter. Was hast du in den Taschen. Brie?

Vielleicht bist du in Scheiße getreten. Ich brauche Luft. Dieser Gestank!

Sie haben zwei neue Nachrichten.

Hallo, kleiner König. Hier ist Mama. Tja, ich bin noch bei der Arbeit.

Mach doch schon mal deine Hausaufgaben. Du darfst dir einen Keks nehmen.

Die hat Tantchen gebacken. Küsschen, mein Liebling. Bis später. Ach,

und vergiss meine Schokolade nicht.

Ja, guten Tag. Ich hoffe, ich bin jetzt richtig bei M. Johnny Depp. Na ja.

Ich habe Ihre Kartei gelesen. Ich bin interessiert.

Sie erreichen mich unter: 01-53-01-12-54.

Und fragen Sie nach Sharon Stone.

Yes. Sieg!

Hallo. Guten Tag. Wie geht's? Johnny Depp am Apparat.

Sind Sie Sharon Stone? Perfekt. Das trifft sich gut.

Ich habe alle Ihre Filme gesehen. Verrückt, nicht?

Nein, das ist komplett bescheuert.

Komplett bescheuert. So wird das nichts.

Na gut.

Hallo. Ja. Guten Tag, wünsche ich. Hier ist Johnny Depp am Apparat.

Johnny Depp. Monsieur Depp.

Johnny.

Wie? Claude Mendelbaum in Wirklichkeit.

Also, ich habe Ihren Anruf bekommen und melde mich nun bei Ihnen...

in Bezug auf den Anruf, weil Sie mich baten, doch möglichst... Wie bitte?

Ah, Sie haben alle meine Filme gesehen. Fabelhaft, wirklich.

Sie haben Ihnen gefallen. Ich dachte, wir zwei würden vielleicht...

Vielleicht mal was trinken gehen. Heute Abend? Ja, klar. Ist wunderbar.

Das passt. Das passt ganz perfekt. Freut mich sehr. Also...

Also dann, bis später. Auf Wiedersehen, Sharon.

Johnny Depp.

Ja! Ja, ja. Ich komme, ich komme. Ich komme schon.

Ich komme schon.

Ich störe nicht, will ich hoffen. - Nein, überhaupt nicht. Los, komm rein.

Nein, danke. Ich bin sehr in Eile. Ich wollte dich um 'nen Gefallen bitten.

Mal gucken, ob's geht. Ich habe heute Abend 'ne Verabredung.

Wieder 'ne Kartenrunde mit Kumpels? - Nein. Jemand von Germain.

Sharon Stone. Ja! - Nein!

Hör zu. Bei mir ist es ganz ähnlich. Ich kenne sie aus dem Internet.

Bin ganz überwältigt von ihrem Charme. Eine Bombe.

Hast du denn ein Bild von ihr? - Nein, du doch von deiner auch nicht.

Ja, klar. - Also kannst du heute Abend?

Nein, wie ich dir schon sagte. Es ist ein klein bisschen kompliziert heute.

Aber morgen sofort. - Ich wusste, auf dich ist Verlass.

Hier. Justine.

Und Pauline. Meine Mädchen. Und das ist mein Freund Claude.

Nein, aber... Halt, Sekunde, nicht doch! Ich weiß nicht, was ich machen soll.

Ich habe keine Übung darin. - In dem Alter läuft das von allein.

Ich rufe dich an, bevor ich sie abhole. Ich stehe in deiner Schuld.

Sekunde. Warte. Warte. Serge, ich habe ein Rendezvous.

Ja, ich auch. Vielen Dank noch mal. Tausend Dank. Ich ruf dich an.

Schönen Abend.

Eva, hier ist Claude. Was machst du? Du musst mir einen Gefallen tun.

Betrifft heute Abend. Ich höre von dir. - Karo!

Nein! Ich mache Schluss. Seid etwas vorsichtiger, Mädels.

Das tut weh. Spielen wir Scrabble? - Nein. Das ist doch ätzend.

Da schlafen wir gleich ein. - Halt, also...

Nicht doch! Nein! Nein, nicht die Haare. - Doch!

Serge, bestellst du schon? - Ich erwarte noch jemanden.

Mein Spielefreund, mach mit. Komm her. Komm her. Und spiel mit mir.

Steig auf den Apfelbaum. Und hilf mir Äpfel klauen. Wollen wir baden gehen?

Ist das nicht wunderschön? Komm her, mein Spielefreund.

Dann komm, steig auf den Apfelbaum. Hilf mir Apfel klauen.

Und eins, zwei, drei, vier, fünf. Erklär mir, wer. Das fällt nicht schwer.

Nein, das habe ich nicht gesagt. Ich meine, Sharon Stone ist blond.

Und Sie sind brünett, nicht wahr? Kein Beinbruch. Wissen Sie,

ich will mir da gar nichts vormachen. Ich habe nicht viel von Johnny Depp.

Sehr viel, finde ich. - Im Ernst?

Nein, war ein Witz.

Sie haben von Ihrer Arbeit gesprochen. - Ja, Ja. Ich bin Informatiker.

Ich beschäftige mich mit der Defragmentierung logistischer...

Nichts furchtbar Spannendes. Nicht das Umfeld für Bekanntschaften.

Ich auch. Ich habe Durst.

Das ist das originellste Rendezvous, das ich je hatte.

Bitte gib mir mal das Ketchup. - Es tut mir leid. Ich habe nicht...

Nein, nein. Es liegt an mir. Zugegeben, etwas überraschend ist es schon.

Halb so wild, solang Sie nicht Ihre Frau mitbringen.

Claude, ich muss auf die Toilette. - Da muss ich auch hin.

Sie verzeihen. Geht ganz schnell. - Soll ich das lieber übernehmen?

Nein, nein. Ich mache das schon. Meine Damen. Entschuldigen Sie mich.

Serge. Dessert? Kaffee? Wir machen zu. - Ja. Kaffee. Kaffee, bitte.

Verdammte Scheiße.

Wie war's?

Offenbar lief es bei dir besser. - Na ja.

Alles gut gegangen? - Bitte brüll nicht so. Sie schlafen.

Und? Sharon Stone? Lass hören. - Es war eine familiäre Atmosphäre.

Und bei dir? - Ich habe super gegessen.

Na, erzähl. Begeistert wirkst du nicht. - Doch, doch. Es lief gut. Es lief gut.

Ihr Alter? - So Ende 30.

Hübsche Frau? - Hübsche Frau.

Und was macht sie so? - Hör mal. Sei nicht so neugierig.

Willst du ihre Nummer? - Nein.

Ich rufe sie sowieso nicht wieder an. Mit den Mädchen ging es halbwegs gut?

Ja, problemlos. - Gut.

Und mit deiner Ex verstehst du dich? - Ja. Hab sie zwei Jahre nicht gesehen.

Aber wenn du die Mädchen holst... - Da haben wir ein System entwickelt.

Am Anfang der Woche, wo ich sie habe, bringt sie die Kinder zur Schule.

Und ich hole sie von da ab. Auf die Art umgehen wir jeden Kontakt.

Was ist bei euch schiefgegangen? - Ich wollte raus, ich war gelangweilt.

Im Laufe der Zeit hätte sie sich bestimmt auch nur noch gelangweilt.

So ist das Leben.

Claude, ich kann bei dir nicht schlafen. Die blöde Bettdecke, die piekt so.

Du kriegst 'ne andere. - Pauline, hallo, Pauline.

Ich bin's, Papa.

Papa. Ganz wie die Mutter.

Ja?

Ja, ich komme schon. Komme schon. Ja.

Nicht so laut. Nicht so laut, bitte.

Nicht so laut.

Wer ist da? - Daniel.

Daniel? Scheiße. - Du rätst nicht, was passiert ist.

Doch, ich ahne es. - Das Leben geht komische Wege.

Stell deine Sachen da ab. - Ich war auf Tour, bin fertig.

Ist es sehr spät? - Allerdings.

Dann gute Nacht. - Da ist jemand. Nicht da rein.

Ach, echt? - Sind 'n paar Freunde.

Hier hast du ihn hingestellt. Super. Leihst du mir morgen ein T-Shirt?

Nimm das Sofa, wenn du willst. - Gute Nacht.

Verrückt, ich war gerade um die Ecke... - Morgen, morgen.

Zum Schluss kam diese Panne der Avenue um die Ecke von hier.

Schon irre, nicht? - Warum hast du kein Taxi genommen?

Ach, weißt du. Nathalie ist diese Woche zur Weiterbildung. Da habe ich gedacht,

ich wohne einfach bei dir. Wie früher, sozusagen. Nur wir zwei.

Ich habe meine Schwiegereltern im Haus. Aber ich will dich nicht überfallen.

Fühl dich wie zu Hause. Geh nur nicht an den Anrufbeantworter.

Ich erwarte 'ne wichtige Mitteilung. - Ist gebongt. Ich bleib ihm fern.

Claude, hast du nicht milderes Shampoo, das weniger brennt? Nicht für mich,

aber für Pauline. - Ja. Ich geb ihr ein Spezialshampoo.

In Ordnung.

Kaffee? - Mit Vergnügen.

Also du bist Serge? - Ja.

Sag mal, kennen wir uns nicht? - Nein, du verwechselst mich.

Du hast Streit mit deiner Frau? - Nein, überhaupt nicht.

Wieso sagst du das? - Na, ich weiß, was los ist.

Ich hab deine Sachen im Flur gesehen. - Aber nein, es ist nicht so.

Du hast viel Fantasie. - Wir müssen nicht darüber sprechen.

Man kann nicht über ein Thema sprechen, das keins ist. Also...

Deine Fantasie geht mit dir durch. - Ja, schon gut.

Claude, wer ist Vicky? - Niemand, lass gut sein.

Das glaub ich dir nicht. Sag schon. - Lasst das. Es geht euch nichts an.

Guck mal, hopp, dein Kopf ist weg. - Nein, nicht.

Ich fresse den Kopf auf. Ich fresse ihn auf.

Ich kann dir nur sagen, eine Pause ist nicht schlecht für eine Beziehung.

Es ist wichtig, die Routine zu durchbrechen.

Na ja. Wie lange seid ihr verheiratet? - Drei Wochen.

Ah! Verstehe.

Klar.

Ich denke schon...

Ja? Ja.

Vielleicht so in...

Ach? - Ja, Verzeihung. Ich bin zu spät dran.

So, Pauline, der Freund von Papa ist da. - Wie geht's, Pauline?

Der Vater hat uns Ihre Nummer für den Notfall genannt. Sie ist müde.

Ja. Ich bin vorgewarnt worden. Ihr Vater ist auf einem Seminar.

Vielen Dank. - Keine Ursache.

Und Justine? - Erst 16.30 Uhr.

Ist gut. Danke. Vielen Dank. - Pünktlich. Auf Wiedersehen, Pauline.

Auf Wiedersehen. Claude. - Was?

Na schön.

Das Ist nur eine Reizung der Bronchien. Überhaupt nichts Schlimmes. So.

Huste bitte mal kräftig.

Noch mal.

Und noch mal.

Ich schwöre. Alles im grünen Bereich. Absolut keine Anomalie festzustellen.

Aber wenn ich huste, brennt es in beiden Lungenflügeln so. Ich frage mich,

ob das der Auftakt zu einer Pneumektomie ist.

Oder eine Nasenschleimhautentzündung. - Offenbar sind Sie ein Experte.

Haben Sie mal Ihren behandelnden Arzt gefragt?

Welchen? Sie müssen wissen, ich habe mehr als einen.

Suchen Sie weiter.

Fünf Minuten Pause.

Von der Versicherungsgesellschaft "La Bordelaise". Gemeinsam...

offensiv auf dem Versicherungsmarkt. - Kennst du das neueste Gerücht?

Nein. - Es soll einen neuen Finanzchef geben.

Riecht nach Umstrukturierung. - Tja, vielleicht. Ich muss gehen.

30 Punkte Morbillant, 42 Punkte Alpes-Maritimes.

32 Punkte... - Gemeinsam offensiv...

Möchten Sie einen Kaffee, Veronique? - Oh, den möchte ich gerne. Serge, Ja?

Serge, genau. - Und für Sie, Sylvie?

Warum nicht? - Eben. Sie sind aus Montpellier, hm?

Ich liebe Montpellier. Wohnen Sie bei der Place de la Comedie?

Nicht weit davon weg. - Fühlt ihr euch verloren in Paris?

Zwei Montpelliererinnen in der Freiheit. Ihr seid zum 1 . Mal auf einem Konvent?

Doch, sonst würde ich mich erinnern. - Ich komme zu euch.

Tut mir leid. Ich war zuerst da. Offensiv, mein Freund.

Ja, aber gemeinsam. - Nein. In dem Fall ganz allein.

Aber es sind doch zwei. - Der meinte so 'ne Kapitänsbinde.

Allein. - Wir sind neu. Unser erstes Jahr...

überhaupt bei "La Bordelaise". - Sehr schön.

Krieger und Kriegerinnen. Aufstellung der Teams zu den Kämpfen.

Ab morgen werdet ihr den Markt aufrollen. Wir sind erstens...

Einen Schritt voraus.

Zweitens: - Ein Team besser.

Drittens: - Sieger!

Dann wollen wir baden gehen. Ist das nicht wunderschön?

Da ist Maman. Da ist Maman. Lass mich runter, los.

Schnell! - Maman!

Hallo, meine Süßen. - Hallo, Maman.

Na, komm her, Justine. Hallo, Pauline.

Na, geht's gut? - Los, komm. Wir gehen rutschen.

Also Sie sind der berühmte Onkel Claude. Ich habe schon viel von Ihnen gehört.

Glauben Sie nichts. Sie sind Sophie? - Vielen Dank für den Arztbesuch.

Das hat Spaß gemacht. Nein, nein... - Das Geld für die Medikamente...

Die meisten sind für mich. Moment. Das ist für Pauline.

Vielen Dank. - Statistisch ist erwiesen:

In Frankreich enden zwei von drei Ehen mit der Scheidung. Ich hatte kein Glück,

der Dritte zu sein. Also verheiratet, geschieden. Ihr kennt die Geschichte.

Oh ja. - Davon können wir ein Lied singen.

Ich versuch's wieder bei meinem Freund. Ich weiß gar nicht, wo der steckt.

Claude, ich hab dreimal drauf gesprochen. Was machst du denn?

Ich habe wenig Zeit. Ich rufe zurück. - Sei nicht blöd, mein Alter.

Ich hab hier was am Laufen. Mit zwei Süßen. Zwei. Also, komm her.

Ich bin in dem Hotel gleich an der Ausfahrt Rivisy. So 'n Kasten.

Das findest du. - Da komm ich später nach. Wer ist da?

Zwei süße Schnecken. Supernett, du wirst sehen. So umwerfend.

Ich weiß nicht, welche ich nehmen soll. - Ich muss mich entscheiden?

Das wirst du schon hinkriegen. Also, komm nach. Ich warte. Beeil dich.

Ich bitte um Verzeihung, aber... - Du musst die Karte richtig legen.

Da braucht man Spielpraxis. - Sie wollen zu Ihrer Freundin.

Es ist spät. Ich muss sie hinlegen. - Nein, bitte. Das mache ich noch.

So, Mädels. Ins Bett. Na los, komm, du Gauner. Ab ins Bett mit dir.

Und, Veronique? Was ist deine Meinung zu dieser speziellen Frage?

Meine? Ganz im Ernst? - Ja.

Weißt du, es klingt vielleicht wie ein Klischee, aber das ist mir egal.

Ja. - Ist doch ganz egal.

Also, was ich brauche, um es überhaupt zu machen, und um Sex zu genießen,

ist vor allem, dass ich verliebt bin. Und ich muss ihn ein Weilchen kennen.

In etwa wie lange? - Nach meinen bisherigen Erfahrungen...

Ja? - An die sechs Monate ist das Minimum.

Das sind meine Erfahrungen. Das war bisher das Minimum.

Siehst du, der Punkt ist, ich bin fest überzeugt, um jemanden zu kennen,

braucht es Zeit. So ist das. - Aber nach 6 Monaten ist das der Fall.

Ja, aber ich finde... - Und du, Sylvie?

Wie siehst du die Sache? - Also, bei mir ist das völlig anders.

Ich verstehe Veronique. Aber wir sind Gott sei Dank alle verschieden.

Ich brauche Sex. Oft. Und regelmäßig. - Ach, wirklich?

Ich mag Sex. Es ist mir nicht peinlich, das zu sagen. Ich liebe die Lust.

Ich liebe meinen Körper. Man braucht mich nur kurz zu berühren,

und... - Und?

Und es gibt kein Halten mehr. Ich lasse mich total gehen.

Fragen werden nicht mehr gestellt... - Das Ist wunderbar.

Das kenne ich. Ich bin vom Typ her ziemlich ähnlich, ein bisschen wie du.

Das haben wir gemeinsam.

Ah, Freund Claude. Ich hol ihn gleich her. Ich brenne auch.

Du willst wohl, dass sie glauben, wir wären Flittchen.

Blödsinn, wir sind in Paris. - Jetzt bin ich da.

Deine ist die mit der weißen Bluse. - Hast du entschieden?

Du wirst sehen, die ist heiß. Veronique ist ihr Name.

Meine Damen, ihr gestattet. Claude. - Sehr erfreut. Angenehm.

Veronique, wie gesagt. Die weiße Bluse. Und das ist Sylvie.

Hallo. - Das reicht. Keine Zeitverschwendung.

Stimmt's? Wäre schade. - Ich will nicht die Stimmung töten.

Aber ich habe inzwischen echt Hunger. - Es gibt ein Restaurant in der Nähe.

Echt Pariser Atmosphäre. Wisst ihr was? Ich lade euch ein.

Super. Vielen Dank. - Bitte, nach dir.

Für dich die weiße Bluse. - Hab ich verstanden. Ich weiß.

Der Kebab für dich. Guten Appetit. - Danke. Lecker.

Schon wahr. Das ist typisch Paris hier. Anders kann man es nicht sagen.

Ja, find so 'n Spitzenlokal mal in Montpellier.

Das ist vielleicht etwas übertrieben. Spitzenlokal.

Was?

Super. Aber ich mag nicht mehr, danke. - Nein, nein. Laby.

Ja? - Guck dir das an. Der will nicht mehr.

Warum? Warum willst du nicht mehr? - Mensch, iss.

Na, komm. Iss. - Das kann nicht sein.

Das klappt. Das sagt mir mein Bauch. - Meiner gluckert bloß.

Lass mich nur 'n bisschen in meiner Ecke arbeiten.

Und du kümmerst dich um Veronique. Ich glaub, dass du ihr Typ bist.

Im Ernst? - Kleine Überraschung.

Oh, das ist ja nett. Danke. - Der Nachtisch ist unsere Einladung.

Das bekommt mir nicht so gut. - Jetzt entspann dich mal 'n bisschen.

Hab vielen Dank. Komm, wir gehen. - Wo gehen wir hin?

Kebab und Schlagsahne passen prima. Das ist sehr gut für die Verdauung.

Gehen wir nach Hause? - Du wirst schon sehen.

Einsteigen, bitte. Los geht die Fahrt.

Hey, Claude. Claude! - Wie war's?

Eine Sensation. Also, wirklich klasse. - Ich vertrag so was nicht so gut.

Gehen wir lieber ins Spiegelkabinett. - Komm mit. Ich möchte es versuchen.

Nein. - Nun sag schon ja.

Bitte. - Ja, du bist so süß.

Fährt das sehr schnell? - Hallo. Du hast Schlagsahne da.

Du gestattest, dass ich... So! Ciao, Leute.

Ist 'n bisschen steif, unser Claude. Na ja. Er hat bloß wenig...

Ich kann sie sehen. - Oh, da sind sie ja.

Ziemlich schnell.

Mir ist flau im Bauch. - Ach, komm schon.

Ah!

Ah!

Ah!

Na, siehst du. Das macht ihm Spaß.

Ah!

Serge!

Serge!

Eine sehr nette Frau, Veronique. - Serge!

Tief atmen, Claude. Atmen, nicht aufregen. Ich komme wieder.

Nicht die Waffeln waren's, sondern der Kebab. Ich schwör's.

Hier, rieche.

Ja, und? Alles in Ordnung? - Er will immer noch nicht raus.

Er denkt, er stirbt gleich. Er entschuldigt sich wegen des Mantels.

Ach was, der kommt in die Reinigung. Dann ist es schon vergessen.

Hör zu, Serge. Wir nehmen uns ein Taxi. - Der Abend fängt doch erst an.

Hey, hallo. Wird der mal fertig, Ihr lustiger Freund?

Hängt seit 'ner Stunde aufm Thron. - Ja, Ja. Ich weiß.

Hey, Mann. Ich kriege Beschwerden von den Kunden.

Ja, ja. Ich kümmere mich darum. Noch nicht gehen. Zwei Minuten.

Zwei Minuten?

Tut mir sehr leid. Ich weiß nicht, wie ich es wiedergutmachen kann.

Ach, hör schon auf. Das nervt langsam. Ruh dich lieber aus.

Triffst du Sylvie wieder? - Ich empfinde mehr für Veronique.

Ach was! - Ja. Während du dich auskotzen warst,

hat sich ein Gespräch entwickelt. Und dann war alles klar.

Und wenn sie mir gefällt? Die Frage stellst du dir gar nicht.

Ruhig. Darüber reden wir später. Na schön. Ich rufe dich morgen an, hm?

Komm wieder auf die Beine. Dann gute Nacht.

Serge!

Bleib, bis ich eingeschlafen bin.

Ja, mein Claude. Ja.

Guten Tag, Veronique. Hier ist Claude Mendelbaum.

Ich wollte mich entschuldigen. Es tut mir schrecklich leid.

Ach was. Reden wir nicht mehr davon. Hör zu. Es ist nett, dass du anrufst.

Aber ich habe ganz wenig Zeit. - Ich hab an dich gedacht,

und ich habe mir gesagt, wir sollten uns wiedersehen, hm?

Wer weiß. Wir könnten Kaffee trinken, bevor du abreist.

Ja, ja. Warum nicht. Später mal. - Ja, ist gut. Dann eben später mal.

Heute Abend, oder morgen zum Beispiel? - Schön, dass du an mich denkst...

Ist normal. - Es tut mir leid, aber...

Wie sag ich's? Es wäre mir lieber, wenn wir Freunde blieben. Ja.

Bitte.

Also Freunde.

Rufst du mich an?

Gut, abgemacht.

Was wollen wir hier eigentlich? - Ich muss vorher zu meiner Mutter,

um ihr frische Wäsche zu bringen. - Trinken Sie 'n Schlückchen mit uns?

Lass das!

Ja? Ah, immer rein. Immer rein. Ich werde abgeholt. Fantastisch.

Wie geht's? - Maman, wo willst du hin?

Wie? Wo will ich hin? Raus natürlich. Ich gehe, verstehst du?

Nicht aufregen. - Nein, ich will nicht hierbleiben.

Nicht aufregen. Alles ist gut. Serge. Ich habe dir von ihm erzählt.

Ah ja. - Angenehm, Madame.

Ganz meinerseits. Sie waren der Gendarm.

Nein, ich muss passen. - Ach was. Ich war sicher, der Gendarm.

Maman? Was soll das Grüngemüse? - Ach. Das ist so was von unmöglich.

Nur Schokolade und rote Sachen. - Ja. Ich rede mit der Schwester.

Bleibst du bei ihr? - Ja, nur Schokolade.

Dann nehmen Sie Platz, General.

Ich bin der Sohn von Mme Mendelbaum. Was sehe ich? Sie geben ihr Grüngemüse.

Grüne Bohnen. Sie verabscheut das. Sie wissen, das steht mit auf der Liste.

Verreisen Sie? - Ja.

Ein Rendezvous habe ich. Ich lebe nicht ewig, wissen Sie?

Das ist auch gut so. Denn ich fange an, mich ein bisschen zu langweilen. Und...

Es gibt hier nur Alte. Es gibt so viele Alte.

Ich bin bereit. - Ah, das ist gut.

Wenn ich nicht mehr bin, hat er nur noch Sie.

Darf ich Sie um etwas bitten? - Aber natürlich.

Lassen Sie ihn nie im Stich.

Ich lasse ihn nie im Stich. Ich verspreche es.

Bei Ihnen ist er in guten Händen.

Das ist sehr beruhigend. Ich kenne doch meinen Sohn.

Obwohl, seit Sie da sind, erkenne ich ihn nicht wieder. Er ist wundervoll.

Ja. Er macht Fortschritte.

Nie Grüngemüse, nie Speisestärke. Habe ich das nie gesagt? Unglaublich!

Jetzt so was! Los! Sehen Sie selbst! Sehen Sie sich den Teller mal an!

Sehen Sie mich an!

Wie alt ist er da? - Ich habe einen Cousin in Narbonne.

Er war Brigadier, glaube ich. Haben Sie ihn gekannt?

Hm?

Michel. So 'n Großer mit Locken. Mit so einem kleinen Oberlippenbärtchen.

Ähnlich Ihrem. - Michel? Michel, selbstverständlich.

Geht es ihm gut? - Das will ich doch von Ihnen wissen.

Ich freue mich, deine Mutter zu kennen. Sie war wohl 'ne fabelhafte Frau.

Das ist sie auch heute noch.

Als sie dich bekam, wie alt war sie? - 45.

Der Arzt meinte, als Spätgebärende bekäme sie 'n Genie oder 'n Schwachkopf.

Stimmt. - Was?

Nein, nein. - Oh, sehr witzig. Also wirklich.

Hast du was mitgebracht? - Ja. Hier, Makronen.

Super. Damit fliegen dir die Frauen zu. - 'n guten Abend wünsche ich.

Wie geht's? - Ich bin gut drauf. Ich lade dich ein.

Oh nein, kommt nicht infrage. - Wie immer also, M. Serge?

Sie folgen mir? - Genau, gerne.

Du sollst nicht immer zahlen. - Du bist immerhin der geniale Sohn...

deiner Spätgebärenden Mutter.

Verzeihen Sie, ich bin etwas schüchtern. - Ich habe leider kein Wort verstanden.

Ich bin Schlosser mit Spezialisierung. - Schlosser oder Schlosserin?

Ich will auf keinen Fall Kinder. Ich hab schon vier zu Hause.

Ich mache Marathon und Halbmarathon. Ich laufe zwei Marathons pro Jahr.

Gut.

Das verträgt sich mit meinem Beruf. Wie gesagt, Schlosser.

Schlosserin. - Die Strecke hat 42,195 km.

Und, zum Beispiel, der von Paris, der beginnt auf den Champs-Elysées,

geht quer durch Paris über die Concorde. - Mögen Sie vielleicht?

Lieber nicht. Ich bin in der Phase der Stabilisierung. 10 Pfund sind weg.

Dann eine Schleife im Bois de Vincennes, weiter bis zum Bois de Boulogne...

Zieleinlauf ist bei der Avenue Foch. - Eine Makrone?

Nein, danke. Davon muss ich furzen.

Ich möchte Ihnen das schenken. Ich hoffe auf ein Wiedersehen mit Ihnen.

Das ist aber nett von Ihnen. Was ist das? Batterien?

Dich kenne ich doch.

Ja, ja, ich Sie auch. Ich weiß nicht, woher. Aber ja.

Du besuchst mich gelegentlich. Das "Cleopatra".

Das was? - Das "Cleopatra".

Das "Cleopatra". - Ja.

Nein, ich glaube eher nicht. - Dann das "2 + 2".

Ich kenne mich nicht aus mit Restaurants und Bars, noch nie gehört, tut mir leid.

Ach, du kennst dich nicht aus? Dann kennen wir uns doch nicht.

Ich sehe dauernd neue Leute.

Halt. Du bist die Frau von Mathias. Claude Mendelbaum.

Ich arbeite mit ihm bei "Investek Technologies". Was machst du hier?

Serge. Komisch, dich hier zu treffen.

Latifah.

Ich freue mich. Das muss bedeuten, du hast dich wieder im Griff.

Ach, komm. Fang nicht so an, Latifah. Und du? Was machst du hier?

Du brauchst mich nicht für die Mädchen? - Das macht ein Freund.

Sie vergöttern ihn. Also... - Ich bin nicht mal mehr wütend.

Ich empfinde mehr Mitleid. - Müssen wir das jetzt diskutieren?

Es ist weder der Moment noch der Ort. - Du hast mich vor 2 Monaten verlassen.

Du brauchtest Zeit für dich. Ich dachte, das stimmt.

Und jetzt treffe Ich dich hier. Du bist armselig, Serge.

Du wirst einsam enden, viel Glück.

Ja, richtig. Das trifft es genau. - Ich höre auf für heute.

Was ist mit dir? - Ich warte im Auto auf dich.

Willst du 'ne Makrone? - Nein.

Na?

Komisch, dass Verheiratete mitmachen. - Ist komisch, ja.

Nimm dir. - Nein.

Trinken wir noch was? - Nein, ich fahre dich nach Hause.

Stopf dich nicht voll damit. - Ich mochte Latifah.

Ich habe ihre Nummer.

Das war ein Scherz.

Hier. - Was ist das?

Ein kleines Geschenk. - Warum?

Na, pack's aus.

Jetzt weiß ich nicht mehr, was ich sagen soll.

Macht nichts. Sag nichts.

Soll helfen, die Traumfrau zu finden.

Idiot.

Gehen wir jetzt was trinken? - Ja. In Ordnung.

Nach meinem Bericht sind Ihre Treffen nicht sehr erfolgreich verlaufen.

Offenbar verheimlichen Sie Sachen. Vereiteln dadurch eine Unterhaltung.

Und somit eine mögliche Beziehung.

Aber keine Sorge. Wir haben auch für Kandidaten wie Sie eine Lösung.

Bekomme ich einen Tadel? - Aber nein, M. Mendelbaum.

Wir sind doch nicht in der Schule.

Nein, wir möchten Sie einfach bitten, einmal in den Kreis zu treten.

In den Kreis?

Brad Pitt. - Keanu Reeves.

George Clooney. - Warren Beatty.

Bruce Willis. - Eddy Murphy.

Matt Damon. - Johnny Depp.

Und nun treten Sie in den Kreis.

Na, los. Sie auch.

Unser Leben wird sich ändern.

Unser Leben wird sich ändern.

Mitmachen, M. Mendelbaum. - Tue ich doch.

Sie müssen's lauter sagen. Ich höre nichts.

Unser Leben wird sich ändern. - Gut.

In dieser Art wird fortgefahren. - In dieser Art wird fortgefahren.

Entschuldigung.

Bleiben Sie in Bewegung. Ganz locker. Und doch schön konzentriert, nicht wahr?

Sehr gut, sehr gut.

Oh, oh.

Leider bewegt. - Ich habe mich kein bisschen bewegt.

Hier, Johnny Depp war es. Mit dem Fuß.

Eliminiert. - Eliminiert.

Eliminiert. - Weiter geht's. Schön bewegen.

Ganz locker. Und dennoch konzentriert. Jetzt tanzen Sie wie eine Katze.

So aufgekratzt, M. Mendelbaum?

Leider bewegt, M. Mendelbaum. Wie kindisch.

Jeder Stuhl ist eine Frau. Jede Frau ist ein Stuhl. Im Kreis gehen.

Ja, ich weiß, es tut weh. Es geht weiter. Alle schnell aufstehen.

Und in Gemeinsamkeit richten wir die Krawatten. Und Konzentration.

Veronique, ich habe an dich gedacht. Ich habe dir ein Geschenk gekauft.

Ach, überhaupt nichts Großes. - Oh, aber Serge, du bist verrückt.

Das musst du doch nicht machen.

Ist doch bloß 'ne Kleinigkeit. Ich hoffe auf ein Wiedersehen mit Ihnen.

Wie bitte? - Nichts.

Achten Sie auf unsere Sonderangebote.

Na, los. - Komm mit, Pauline.

Entweder du bewegst deinen Arsch oder es passiert nichts. Verstanden?

Ich mache viel. Warum sagst du das? - Sagen Sie bitte, der Aktionspreis...

für Wurstwaren, wie lange geht der noch? - Ich arbeite nicht hier.

Du musst dich mehr engagieren. Hör auf, so 'n Gesicht zu ziehen.

Das ist wahr. Ich hatte doch... Pauline! Welches Müsli essen die?

Nimm das da mit Schoko für Pauline. Und die Smacks für Justine.

In Ordnung. Es braucht schon ein Minimum an Initiative.

Meine Karten waren von Anfang an mies. - Hör endlich auf mit deinen Karten.

Die Chancen sind für alle gleich. Was macht man bei 'nem schlechten Blatt?

Herrgott, man blufft, verflucht. Und holt den Sieg, wenn möglich.

Du knickst ein noch vor der Schlacht. Du bist nichts als ein Feigling, Claude.

Mag sein. Aber ich hatte vier Treffen über Germain seit Sharon Stone.

Alles Nieten. Also, entschuldige bitte. Aber ich finde das langsam lächerlich.

Wie oft soll ich es dir noch sagen? Denk nicht dauernd so viel nach.

Sonst bist du raus. - Ich sehe keine Honig-Pops.

Ja, es gibt Lieferschwierigkeiten.

Komisch. Warum fragen alle dich? - Das ist normal. Das war immer so.

Ich bin's gewohnt. Ich beschwere mich nicht. Bei meiner letzten Arbeit...

wurde ich noch 1 1/2 Jahre, nachdem ich weg war, bezahlt.

Ach was, warum denn? - Die bemerkten meinen Weggang nicht.

Liegt daran, dass ich aussehe wie viele. - Wie viele? Guck dir den Mantel an.

So was trägt ein provinzieller Geschichtsprofessor.

Die Farbe ist so was von daneben. Du siehst aus wie viele? Blödsinn!

Nein, wenn du was erreichen willst, musst du deinen Stil ändern. Kapiert?

Stimmt doch. - Pauline, Justine. Kommt zu mir.

Er ist nicht daneben, nur grau. - Er ist grau. Und voll daneben.

Jetzt übertreibst du etwas. - Stilvoll, hattest du gesagt.

Aber man muss immer auch diskret sein. - Niemand bemerkt mich, hieß es doch.

Ja, schon gut. Beruhige dich. Es sollte kein Vorwurf sein.

Aber du musst zugeben, das ist heftig. - Ich bin etwas nervös.

Hör zu. Du schlenderst an den Tisch, wirfst 'nen Blick auf den Block...

mit den Einladungen, suchst dir einen, von dem du den Vornamen lesen kannst...

und gehst rein. Direkt. Und dann trinken wir erst mal 'n Cocktail.

Guter Treffpunkt ist immer der Tisch für Singles. Sollte dich jemand fragen:

Ich bin der Cousin von dem Typ, der mit der Mutter der Braut arbeitet.

Na, bestens. Es klappt. Du wirst sehen.

Ist das dein Geschenk? - Das ist mein bewährtes Raclette.

Türöffner für offizielle Anlässe. Ich lasse es an der Garderobe,

wo ich es später abhole. Ich hab's schon seit vier Jahren.

Hat schon manche Feier überdauert. - Ja.

Na, schön. Also, Attacke.

Dann los.

Was hast du denn? - Ich kann das nicht. Das tut man nicht.

Ich fühle mich mit Einladung nicht gut. - Deinetwegen sind wir hier.

Ich fühle mich unwohl.

Guten Tag. - Serge. Serge. Ich schaff's nicht.

Komm, Mensch. Gib dir 'n Ruck. Sieh dich um, du Idiot.

Vertrau mir. Es wird schon glattgehen. Na, los. Jetzt komm. Na, los jetzt.

Ich gehe vor. - Guten Abend.

M. Jean-Yves Trubain, Sie sitzen am Tisch St. Nectaire. Viel Vergnügen.

Monsieur und Madame Carlus de Leveque. Ihre Tischkarte. Einen schönen Abend.

Guten Abend, Monsieur. Ihr Name, bitte.

Der Cousin. Ich bin der Cousin. Der Cousin von dem Typ,

der zusammen mit der Braut arbeitet. Nein, nein, der vor der Hochzeit...

Ich bin der Cousin meiner Mutter. - Pardon?

Mendelbaum, Claude.

Tja, Ich...

Ich bedauere, aber ich finde Sie nicht. Augenblick. Haben Sie gesagt,

De La Motte, Jean-Claude? Noch viel Spaß, Monsieur. Guten Abend.

Sie habe ich gesucht. Erkennen Sie mich? - Nein.

Ich bin der Großonkel von Manon. Sie konnten keine Bessere finden.

So, hier. Und meinen Glückwunsch. - Vielen Dank.

Heiße Kaliber am Start. - Ich habe mich noch nicht umgesehen.

Komm, entspann dich jetzt. Flirte. Das Schwerste ist erledigt.

Jetzt bist du ein offizieller Gast. - Das ist von einem, der dachte,

ich wäre der Bräutigam. - Klar, er sieht einen weißen Anzug.

Du kannst heute Abend richtig absahnen.

Hallo, Jean-Pierre. - Hallo, Serge.

Wie läuft es heute? Wird serviert? - Es wird serviert.

Ach ja. Und wie viele Cocktails? - Jeder 15.

Jeder 15. Das ist ja nicht schlecht.

Jeder 15. Das musst du nutzen. - Vielen Dank.

Auf gutes Gelingen. - Du bist doch noch hergeflogen.

Ich bin's, Tante Muguette. Sehe ich so verändert aus? Es ist ewig her,

weiß ich ja. - Selbstverständlich erkennt er Sie.

Geht. Und amüsiert euch. Wir treffen uns am Tisch für Draufgänger.

Pardon, Verzeihung. Entschuldigen Sie.

Hallo, du kleines Kerlchen. Verzeihung. Entschuldigen Sie.

Verzeihung. Entschuldigung. Manon!

Manon, Manon, Manon.

Ich möchte dir meinen Neffen vorstellen. Er kommt den weiten Weg aus Argentinien.

Er ist der von dieser großen Bank aus Buenos Aires.

Glückwunsch. Sie sehen traumhaft aus. - Vielen Dank.

Guten Abend. - Guten Abend.

Sie sind ein Freund von Manon, oder? - Mein Glückwunsch.

Mit 25 habe ich meine Frau getroffen. Mit 30 war ich verheiratet...

Mit 40 geschieden.

Der typische Werdegang eben.

Tja, was soll's. Für Sorgen sorgt das Leben.

Sorgenbrecher sind die Reben. Meine Damen, ich lade gleich nach.

In jungen Jahren hatte ich viel von dir. Ich war schüchtern, verklemmt,

jämmerlich frisiert. Mit Hautproblemen. Damals hättest du mich sehen sollen.

Ich sag's dir. - Alles super, wie ich sehe.

Ach, sei still. Entschuldigst du uns? - Ja, gewiss doch. Geht nur.

Die Frau ist zu viel. Ich kenne ihre ganze Familiengeschichte.

Die ist wie meine Mutter am Anfang. Ich habe noch mehr Umschläge bekommen.

Fantastisch. - Ich will raus.

Nein, nein. Jetzt noch nicht. Wir haben da 'ne super Runde. Komm mit.

Nein, halt. Sekunde. - Da ist er. Er kommt aus Argentinien.

Und das ist Julia Marquez. Eine Cousine zweiten Grades.

Ich lasse euch allein. - Bis dann.

Guten Abend. - Guten Abend.

Also, wie ist Buenos Aires? - Wer's mag. Ich mag's.

Das stimmt genau.

Ich bin auch gerne fröhlich.

Gefällt Ihnen die Feier? - Ja.

Absolut. Sehr sogar.

Oh. Und Sie... Das Brautpaar auf dem Hundeschlitten fand ich schön.

Eine typische Idee von Philippe. Er neigt zur Übertreibung.

Gefällt Ihnen die Feier? - Ich nehme gar nichts richtig wahr.

Es ist heute der schönste Tag meines Lebens, glaube ich.

Für mich auch.

Entschuldigen Sie bitte, Monsieur. Wer genau sind Sie?

Wie bitte?

Ja, aber ich finde, immer zu wissen, ob man die richtige Wahl getroffen hat,

ist ziemlich schwer. - Für mich ist das Leben wie Poker.

Ich liebe das Risiko. Ich habe alles auf eine Karte gesetzt, wenn Sie wollen.

Meinen Sie, das war richtig? - Nein. Doch, doch. Ich weiß nicht.

Vielleicht schon. Warum fragen Sie mich? Ich kenne mich da nicht aus.

So, Monsieur. Hier geht es lang. - Aber Moment noch mal.

Ich habe doch eben gesagt, ich bin... - Der Typ, das mag sein.

Ist egal. Sie sollten sich schämen. Sie müssen gehen. Der Ausgang ist da.

Skandalös. So eine Frechheit.

Hm, danke. Ganz köstlich. - Zufallsauswahl.

Die Jungs sind echt tolle Caterer. Hab vielen Dank, Claude.

Mein gutes Raclette. Es hat gefühlsmäßig Wert für mich.

Ich hab's schon lange.

Erfolgreich gewesen? - Ja, ich glaube schon.

Es fühlt sich komisch an. - Ist wohl was Ernstes. Die Spanierin?

Die Freundin deiner Tante Muguette? - Julia? Nein, die gefällt mir nicht.

Hier, guck. Ich habe aber ihre Nummer.

Ah. Gut. Das finde ich gut. Du machst Fortschritte.

Wer ist es? - Brünett, mittelgroß.

Und Augen wie im Märchen.

Ich weiß nicht. - Hübsches Kleid, völlig weiß.

Weißes Kleid? Ich komme nicht drauf.

Es ist die, die auf dem Schlitten reinkam.

Oh nein. Das ist ja verrückt.

Serge.

Ich weiß nicht, was mit mir ist. Ich denke nur noch an sie.

Ich bin wie gefesselt. In meinem Kopf dreht sich alles.

Du bist verliebt, mein Freund. Du bist völlig verrückt vor Liebe.

Darf ich das behalten? - Na klar, sicher doch. Ich bekomme die.

Wenn du willst. - Du hast sie nicht alle.

Also... Zu Ihnen. - Ja.

Entschuldigung, aber haben Sie auch Fotos von der Braut? Von ihr allein?

Ja, müsste ich haben. Sie gehören zur Familie?

- Ja, ich gehöre zur Familie. Übrigens zur engsten Familie.

Ich bin der Neffe von Tante Muguette. Sie verstehen?

Ja, ja.

Das sind sie. - Schön, die nehme ich dann.

Alle. Ich nehme alle. - Alle?

Alle. Ja.

Sieh einer an. Trinken wir 'n Schluck? - Was wolltest du bei meiner Frau?

Was? - Hör auf, verarsch mich nicht.

An Sophie hast du Interesse, richtig? - Wie kannst du so was auch nur denken?

Ich habe ihr gezeigt, wie Bridge geht. Und ihr die Mädchen gebracht.

Zuerst dachte ich, du wärst schüchtern, aber du bist mies. Von wegen Bridge.

Das ist kompletter Blödsinn. Und die Kinder haben einen Vater.

Einen Vater, haben sie den? - Wie bitte?

Du bist lächerlich. Lächerlich. Ich weiß nicht, wer von uns mieser ist.

Ach, wirklich? - Gib mir keine Ratschläge in Moral.

Glaub nicht, ich wüsste nicht von Veronique und dir. Das war dir egal.

Und dabei war ich bei ihr fast am Ziel. - Fast am Ziel. Wie bei dieser Braut?

Da warst du auch fast am Ziel. Hm?

Weißt du was? Ich gebe dir Recht. Deiner Frau wäre es langweilig geworden.

Aufgrund deiner Art habe ich wenig Lust auf die Fortsetzung unseres Kontaktes.

Die Fortsetzung unseres Kontaktes? Arme Sau.

Ah, Daniel.

Gut. Ich wollte dich sprechen. - Ich bin wieder im Reinen mit Nathalie.

Ich ziehe wieder bei uns ein. Ich bin so froh, ich habe keine Worte.

Umso besser.

Du musst los? - Ja, Ja. Ich rufe dich an.

Eva. Das ist eine freudige Überraschung. - Am Telefon klangst du furchtbar.

Bist du wieder in Form? - Ja, in Topform. Ich fühle mich spitze.

Vielen Dank fürs Kommen. - Darf ich? Ich habe die Medikamente.

Ja, ja.

Hast du genug getrunken? - Ich fürchte, nein.

Tut das gut?

Wer ist das?

Serge.

Vielen Dank. Die im Brautkleid. - Manon.

Manon Puchavant. - Eine Freundin von dir?

Was ist los, Claude? - Ich kann nichts dafür.

Nur fünf Minuten. Aber ich kann sie nicht mehr vergessen.

Ich will dich nicht enttäuschen. Aber...

Wie soll ich sagen, sie ist offenbar vergeben.

Ja. Ja, sie ist die Frau eines anderen.

In meinem Fall sind Frauen immer die Frauen von anderen.

Was erzählst du denn da, Claude?

Wie soll ich's bloß anfangen? Ich schaff's nicht. Was wollt ihr?

Ich weiß. Ich bin allein. Aber ich bin nicht schuld dran.

Nein, das bist du nicht. - Lasst mich bloß in Frieden.

An mir liegt's nicht. Lasst mich in Frieden.

An dir liegt's ganz bestimmt nicht. Wirklich nicht. Das weiß ich.

Schon gut, Claude. Na los. Das wird wieder.

Halt, Vorsicht. Vorsicht. Maman. - Entschuldige bitte, Francis.

Maman, nenn mich nicht Francis!

Hast du eine kleine Freundin? - Nein, ich hab keine kleine Freundin.

Hör auf damit. Du nervst. - Bitte, Gendarm...

Nein, nein. Schluss jetzt. - Gut.

Serge ist überhaupt nicht Gendarm. - Dann leb wohl.

Ich komme nie wieder.

Sean Penn. - Anthony Hopkins.

Jean Claude Van Damme. - Jackie Chan.

Joe Pesecli. - John Travolta.

Meine Herren. Treten Sie in den Kreis.

Habt eine schöne Zeit. - Ja, Maman.

Ich wünsche dir auch eine schöne Zeit.

Das ist ja 'ne hübsche Überraschung. - Guten Tag.

Was willst du, Serge? - Was hast du ihm erzählt?

Wem?

Dem Papst. Du weißt, wer gemeint ist. Na, sag schon.

Deshalb bist du gekommen? Muss dich ja sehr beschäftigen.

Ich hab gesagt, dass du ein Lügner bist. Ein Feigling und Dreckskerl. Ein Egoist.

Die Wahrheit, nichts weiter. - Egoist? Hast du das wirklich gesagt?

Ich hab zwar nicht mehr viel Respekt vor dir, aber gleich zu denken,

ich würde über dich herziehen vor jemandem, über den ich wenig weiß,

das wäre, als würdest du behaupten, du wärst weg, weil's zu langweilig war.

Das ist doch nicht deine Art. - Nein.

Ich werde dir was sagen, Serge. Du vertraust keinem. Das ist es.

Verzeihung.

Du wirst einsam enden, Serge. - Ich brauche keine Predigten.

Ach, es ist nichts gewesen mit deinem Freund. Ich hätte gedacht,

das wolltest du wissen, aber gut. Salut, bis in zwei Jahren.

Bitte. Jetzt gibt es ein super leckeres Raclette.

Was ist los, Justine. Warum machst du so 'n Gesicht?

Ach, diese Frauen.

Was soll das? Wir sind nur zu dritt. - Vielleicht kommt Claude noch.

Nerv mich damit nicht jeden Tag. Und setze dich bitte.

Raclette kann man auch zu dritt gut essen.

Ja, was? Irgendwelche Beschwerden? Sag bloß, du fängst jetzt auch noch an.

Da!

Beim Menü gibt es Apfel-Weizen-Parfait zum Nachtisch, kriege ich stattdessen...

ein doppeltes Carpaccio? Danke. - Ich weiß nicht. Ich frag mal.

Jeder sagt mir, dass das verrückt ist, dass ich noch Single bin.

Meine Kollegin, eigentlich ist sie meine Assistentin, meinte neulich:

"Julia, du bist nicht nur intelligent, du bist genial. Wie machst du das?"

Wie du dir sowieso denken kannst, lieben mich alle im Büro.

Das ist wie mit meinem Ex. Ich sagte: "Geh zurück zu deiner Mutter."

Nichts zu machen. Dabei habe ich genug. Sein Mundgeruch am Morgen.

Dann die Sonntage bei seiner Familie. Ganz zu schweigen von seinen Freunden.

Alles bloß Gehirnamputierte. - So was kommt wohl vor. Das ist...

Ich stelle da eben gewisse Ansprüche. Langweile ich dich auch nicht?

Nein. Ach was. Überhaupt nicht. - Und diese Hochzeit, auf der wir waren,

so eine Farce. Das ging mit Mühe mal zwei Wochen. Ich und Manon...

telefonieren fast täglich. Sie wohnt jetzt in New York. Angeblich,

um da zu arbeiten. Und auch, um Abstand zu gewinnen. Na ja, wer's glaubt.

Für mich wäre das nichts. Heiraten. Und dann wieder alles hinzuschmeißen.

Ein Eheversprechen, das ist was Wichtiges. Das gibt man nicht...

einfach so, nicht nur fürs Amüsement, warum dann? Wollte Sie was beweisen?

Wollte sie allen zeigen, dass sie schön und glücklich ist. Und danach...

Ich hab's mir überlegt, Claude.

Ich will weiterhin dein Freund bleiben.

Hier.

Dein Flugzeug geht in 'ner halben Stunde. Sie arbeitet...

Broadway 750, Ecke 49. Straße. Ich habe dir alles aufgeschrieben.

Dein Hotel liegt nur 200 m entfernt. Daniel hat zwei Anzüge mitgeschickt.

Deine Augen funkeln, wenn du von ihr redest.

Warum machst du das für mich? - Ich jagte 15 Jahre lang Frauen nach.

Seit wir uns kennen, ich weiß nicht, da fühle ich mich weniger allein.

Und weniger wie 'n Idiot.

Alles Gute. Rufst du mich an? - Ja, Ja.

Erzähl mir alles. - Ich gehe jetzt.

Klar. - Ich rufe dich an.

Rufe mich bald an.

Am besten noch 'n Kaugummi.

Ich weiß nicht. Nein, ich arbeite nicht hier. Ich bin kein Amerikaner.

Das kann doch nicht wahr sein. Sogar hier.

Scheißding.

Claude?

Claude!

Du bist es tatsächlich. Das ist ja unglaublich.

Ja.

Tja, guten Tag.

Und was machst du hier? - TJa... Hast du Zeit für einen Kaffee?

Aber ja. - Gut.

'N völlig verrückter Zufall, was”? - Ja. Ja, Ja.

Weißt du, ich habe oft an unser Gespräch gedacht.

An deine Bemerkung, dass du alles auf eine Karte setzt. Ich liebe Poker.

Mit meiner Reise spiele ich auf volles Risiko.

Aber dein Aufenthalt in New York ist privat. Oder musst du arbeiten?

Sagen wir mal privat. Aber ich arbeite an einer Sache,

die mich sehr oft beschäftigt. Seit vielen Jahren.

Seit vielen Jahren, heißt... - Fast 35.

So viele? - Ja.

Es geht um eine Frau. Habe ich Recht? - Vielleicht.

Es ist spät. Ich muss gehen. Aber wir sehen uns wieder. Morgen?

Heute Abend? - Warum nicht.

Kennst du das "Vegis"? Zwischen Broadway und Lexington, zwei Blocks von hier.

Fabelhaft. - So gegen acht?

Super. In Ordnung. Ich freue mich drauf. - Bis nachher.

Yes.

Hallo! Hallo, Serge? Hörst du mich? Schläfst du? Ich bin's.

Ich weiß gar nicht, wie Ich dir danken soll. Es läuft sehr gut.

Es funktioniert. Ich höre dich fast nicht.

Bist du nicht zu Hause? - Hast du sie gefunden? Trefft ihr euch?

Natürlich treffen wir uns. Ich habe eine Verabredung am Broadway.

Stell dir vor, am Broadway. - Erhoffe nicht zu viel.

Hör zu, ich habe ihre Cousine Julia gestern wiedergesehen.

Serge? Hallo? Hallo? - Hallo?

Ich kann nichts verstehen. Zu viel los. - Hallo?

Ich muss jetzt gehen. Ich rufe dich an. Ich ruf dich an und erzähle dir alles.

Noch mal danke. Vielen Dank. - Hallo?

Scheiße.

Ich habe mich beeilt. - Schön, dich zu sehen.

Es tut mir sehr leid. - Aber was soll's?

Wir werden es überstehen. Unser Leben wird sich ändern.

Du hast Recht, Claude.

Unser Leben wird sich ändern.

Untertitel: www.vicomedia.de 1 1/2006

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