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Warum stinken die so?
Unglaublich! Die waschen sich nie.
Laut der Zeitungen haben 11% der Pariser Wohnungen kein Badezimmer.
Das überrascht mich nicht, aber man kann sich trotzdem waschen.
Die hier scheinen nicht einmal den Versuch zu machen.
Dabei ist das hier nicht mal die Auswahl der schlimmsten Stinker von Paris.
Die hier sind nur durch reinen Zufall zusammengekommen.
Man sollte lieber nicht annehmen, dass Leute am Gare de l'Est...
schlimmer stinken, als Leute am Gare de Lyon.
Trotzdem - welch Geruch!
Was ist das für ein Gestank?
Das ist Barbouze, Liebste. Ein Parfüm von Fior.
Es sollte verboten werden, die Welt so mit Gestank zu verpesten.
- Ich bin Zazie. Bist du mein Onkel? - Ja, tatsächlich - dein Onkel Gabriel.
- Du riechst toll. - Das ist Barbouze von Fior.
- Tropfst du mir was hinter die Ohren? - Es ist für Männer.
Hallo, Gabriel.
Danke, dass du auf das Kind aufpasst.
Du kannst beruhigt sein - eine Kleinigkeit.
Ich treff euch übermorgen wieder,
am 6.30 Uhr-Zug!
Wie geht es deiner Frau?
Gut. Kommst du uns besuchen?
Ich hab keine Zeit.
Die Familie zählt nichts mehr, wenn sie sich 'nen Mann angelacht hat.
Tschau, mein Liebling - Tschau, Gaby!
Sie ist weg.
Gut, gehen wir.
- Onkel, nehmen wir die Métro? - Nein.
Tatsächlich nein?
Ja: nein! Wir nehmen das Taxi von Charles.
Ich brenne darauf, ein Geständnis zu machen.
Ich werde nichts aus meiner Kindheit erzählen.
Ich sagte bereits, dass ich nicht frei bin.
Ich warte auf meinen Freund Gabriel.
Schaut - mein Freund Gabriel.
Hallo, Kleines.
Das ist eine alte Gammelkarre.
Wenn es dir nicht gefällt...
- Steig ein und sei kein Snob. - Snob? Ach, leck mich.
Die ist vielleicht charmant, deine Nichte.
STREIK
Schweine! Mir so was anzutun!
Sie tun es nicht nur dir an.
Ich scheiß drauf!
Ich will mit der Métro fahren.
Verflucht!
- Wann hört der Streik auf? - Weiß ich nicht, ich bin kein Politiker.
Es geht um Löhne, nicht Politik.
Würden Sie jemals streiken?
Natürlich - für höhere Fahrpreise.
Die sollten sie für diese Gammelkarre eher senken.
Paris - was für eine schöne Stadt!
Schau Zazie:
- Das Panthéon. - Was redet er als nächstes?
Stimmt es nicht?
Nein, nein und nochmal nein.
Was ist es dann?
Nicht das Panthéon.
- Wir fragen einen Passanten. - Alles Schwachköpfe.
Völlig richtig.
Ich hab's. Das ist die Madeleine.
Vielleicht, aber das ist doch längst Geschichte.
Schau dir dieses Beispiel großer Architektur an.
Das ist der Invalidendom.
Völlig daneben. Das sind die Kasernen von Reuilly.
Erzählst du mit Absicht Blödsinn, oder kannst du nicht anders?
Ich will dir helfen, dich zu amüsieren.
Manchmal ist es die Wahrheit, manchmal nicht.
Nehmt mich nicht auf den Arm, ihr alten Säcke.
- Hast du das gehört? - So ist eben die Nouvelle Vague.
Scheiß auf die Nouvelle Vague.
Also Zazie, wenn du den richtigen Invalidendom sehen möchtest
und den richtigen Sarg von Napoleon...
Napoleon - leck mich. Ein blöder Zwerg mit einem komischen Hut.
Was interessiert dich dann?
D-I-E M-É-T-R-O!
Da ist deine Métro!
Die Métro fährt unter der Erde!
- Das ist die Überirdische. - Also nicht die Métro.
Ich erklär's dir:
Manchmal fährt sie über der Erde, manchmal wieder darunter.
Geschichten! Du erzählst niemals die Wahrheit!
Die Wahrheit!
Als ob du wüsstest, was das ist.
Als ob irgendjemand wüsste, was das ist.
Es ist alles ein Haufen Quatsch.
Das Panthéon, der Invalidendom, die Kasernen, die Madeleine -
alles Quatsch!
Welch Schlamassel!
Und was ist das?
Das? Keine Ahnung.
Sag "Guten Tag" zu Mado.
Die ist aber niedlich.
Gefällt es dir, Paris und Monsieur Turandot kennen zu lernen?
Monsieur Charles, Sie sind ein Melancholiker.
Melancholie - leck mich.
Verdammt!
Ich will in diesem Hause
keine kleine Hure haben,
die solchen Schmutz von sich gibt.
Sie wird die ganze Nachbarschaft verderben.
In zwei Tagen
wird sie alle alten Böcke aus der Kundschaft aufgerissen haben.
Schwatzen, schwatzen, das ist alles, was du kannst.
Zu Tisch!
Ah, welch Mahlzeit!
Übertreib nicht.
Also, meine Kleine...
wir sind richtig müde, sollen wir nicht schlafen gehen?
Wer sind wir?
Du natürlich. Um welche Zeit gehst du zuhause ins Bett?
Hier und zuhause sind zwei ganz verschiedene Dinge.
Sagst du nur ja, oder meinst du es?
Albertine, hörst du,
wie sie bereits in diesem Alter argumentieren?
Warum soll man sie noch zur Schule schicken?
Ich gehe zur Schule, bis ich 65 bin.
Ja, als Lehrerin.
Kein schlechter Beruf - es gibt eine Pension.
Scheiß auf die Pension.
Na gut, weshalb willst du dann Lehrerin werden?
Um die Bälger zu terrorisieren,
die in 10, 100, 1000 Jahren in mein Alter kommen.
Ich werde ein Schwein sein.
Ich lasse Sie das Parkett ablecken,
Schwämme fressen, ramme Ihnen Zirkel in die Pobacken
und trete Ihnen
mit den Stiefel in den Hintern, an denen
ich Sporen trage, die die Haut zerschinden.
Laut der Zeitungen
sieht die moderne Erziehung anders aus. Man geht über zu Freundlichkeit,
Zuneigung,
Verständnis...
Steht es nicht so in den Zeitungen, Albertine?
Misshandeln sie dich in der Schule, Zazie?
Die sollen das mal versuchen.
In zwanzig Jahren wird es keine Lehrer mehr geben.
Sie werden durch das Kino, das Fernsehen
und anderes Elektronisches ersetzt sein.
So stand es gestern in den Zeitungen...
richtig?
Dann werde ich Astronaut.
Ich werde die Marsmenschen terrorisieren.
Das Kind hat Ideen!
- Lass uns ins Kino gehen! - Nein, ich muss ab 11 Uhr arbeiten.
- Die Tante und ich können allein gehen. - Das würde mir nicht gefallen.
Albertine geht niemals ohne mich aus.
Du hast aber weiche Haut.
Sie ist sofort eingeschlafen.
Aber morgen früh...
Sie soll mich nicht wecken.
Kinder stehen früh auf.
Du kennst mich, ich brauche
meine 10 Stunden Erholungsschlaf...
Schwatzen, schwatzen - das ist alles, was du kannst.
Schwatzen - leck mich.
Wiederhole doch mal, was du gesagt hast.
Ich sagte: Schwatzen - leck mich.
Was möchtest du damit andeuten?
Ich deute damit an, dass ich das Kind nicht hier haben möchte.
Ob du es möchtest oder nicht,
interessiert mich einen Scheiß.
Bald wirst du mich blamieren, weil du
wie deine Nichte redest.
Es sollte verboten sein, so unintelligent zu sein, wie du.
Du weißt, was "unintelligent" heißt, du dummer Kretin?
- Das reicht. - Und jetzt?
Du wiederholst nur einen Spruch.
Er beginnt mich zu verwirren.
Ich will so eine Kleine nicht in meinem Haus!
Ich will so eine kleine Hure...
Verdammt, wie soll man hier schlafen?
Was ist das für ein Zirkus?
Schwatzen, schwatzen -
das ist alles, was ihr könnt.
Ruiniert!
- Ich werde dir eine Andere geben. - Nett von dir,
aber doch keine aus Schweineleder, oder?
Was wäre dir lieber? Kalbsfell?
Schlangenhaut?
Russisches Leder?
Echsenschuppen?
Krokodil?
Das wäre teuer.
Aber praktisch und schick.
Deine Tante ist die Freundlichkeit in Person.
Was macht er hier?
Er ist unser Vermieter.
Ein ganz besonderer Vermieter, ein Kumpel,
die Freundlichkeit selbst.
- Freundlichkeit - leck mich. - Ich hab's gehört, das Leck mich.
Geh! Und lass diese schmutzigen Ausdrücke.
Ich war's doch nicht. Sie war's.
Du hast deinen Lippenstift vergessen.
Wo gehst du hin?
Ich will nicht mit diesem Mann gehen! Ich kenne ihn nicht!
Er hat Sachen zu mir gesagt.
Sie ist von Zuhause weggelaufen. Ich wollte sie zurück bringen.
Erzähl mir, was der böse Mann gesagt hat?
Ich will nicht.
Widerlich!
Was wollte er?
Darauf wäre ich nie gekommen.
Es gibt wirklich üble Sachen...
Ich verstehe nichts.
Nehmen Sie mich zum Beispiel.
Eines Tages kam mein Mann auf die Idee...
Noch nie steckte ich in solch einem Schlamassel.
Du bist ein schlechter Wachhund.
Letztendlich hat es dich nicht umgebracht.
Das Kind ist abgehauen.
- Sie haben mich zum Satyr gemacht! - Angst?
So habe ich nicht mal während der Luftangriffe geschlottert.
Ich hatte nie vor Luftangriffen Angst.
Als ich sah, dass es die Engländer sind,
wusste ich, dass sie nicht auf mich zielen.
Ich hatte auch keine Angst.
So habe ich nie etwas auf die Fresse bekommen.
Ich beobachtete das Feuerwerk:
Ein Treffer - und ein Munitionslager explodierte.
- Der Bahnhof pulverisiert... - Die Fabrik ein Trümmerhaufen...
Die Stadt in Flammen - ein Anblick für die Götter.
Eigentlich war es kein schlechtes Leben.
Mein Kind, was hast du für großen Kummer?
War es wirklich so schlimm?
Armes, armes Kind.
Erzähl mir, was los ist. Haben dich deine Eltern geschlagen?
Fürchtest du dich, dass sie dich bestrafen?
Du kannst mir alles erzählen. Keine Angst, vertrau mir.
Warum sollte ich?
Weil ich Kinder mag. Die kleinen Mädchen und die kleinen Jungs.
Du bist ein schmutziger alter Mann.
Absolut nicht.
Während des Krieges hat mir der Schwarzmarkt viel Ärger bereitet.
Ich bin ständig ausgeräumt worden.
Kontrollen, Konfiszierungen - ich wurde geplündert.
Zum Glück hatte ich diese Baracke geerbt.
Warum beklagst du dich? Dir geht's gut.
- Wo sind wir? - Auf dem Flohmarkt.
Der Ort,
an dem man billige Rembrandts findet
und an die Amis weiterverkauft.
Nicht nur Rembrandts: Lavendel, Nägel...
- Auch tolle amerikanische Sachen? - Ja!
Und sehr gute Pommes-frites-Buden.
Und Muscheln,
die dich nicht vergiften.
Auch amerikanische Bluejeans?
Hier gibt es jetzt alles. Kompasse...
Scheiß auf Kompasse. Aber Bluejeans...
Ich weiß, wie dein Spiel läuft.
Haben Sie Bluejeans für die Kleine?
SONDERANGEBOT
Garantiert ungetragen.
Nächstes Jahr wird sie herausgewachsen sein.
- Dann kriegen Sie die Geschwister. - Sie hat keine.
Das kann sich rasch ändern.
Das ist nicht lustig. Ihre arme Mutter ist tot.
Falls ich mich nicht täusche,
stammt diese Jeans aus Amerika.
Haben die Amis kleine Mädchen in ihrer Armee?
Natürlich - man braucht alles Mögliche, um einen Krieg zu führen.
Und wie viel kosten die?
Die gibt es umsonst zu jedem Paar Jeans.
Muscheln und Fritten
Hast du Hunger?
Muscheln? Fritten?
Beides.
Für mich einen Muscadet.
Mein Papa hätte inzwischen
10 davon getrunken.
Trinkt er viel?
Er trank. Er ist tot.
Warst du sehr traurig, als er starb?
Ich hatte keine Zeit dazu, weil so viel passierte.
Hey! Meine Muscheln...
Erinnerst du dich an die Schneiderin aus St. Moron,
die den Kopf ihres Mannes aufgeschnitten hat?
Liest du keine Zeitungen?
Traurig. Und der will sich mit mir unterhalten.
Die Schneiderin ist meine Mama.
Und der Ehemann war natürlich Papa.
Es wurde viel Dreck aufgewühlt.
Mama hatte einen Pariser Anwalt,
der anders spricht als wir.
Er erreichte einen Freispruch.
Die Leute applaudierten Mama sogar.
Sie trugen sie durch die Straßen.
- Interessiert? - Nicht besonders.
Du bist schon ein Kerl.
Ich werde dir meine Geschichte erzählen.
Ich hör zu.
Erst einmal konnte Mama Papa nicht ausstehen.
Also wurde Papa traurig und griff zur Flasche.
Kannst du mir folgen?
Also pass auf...
Es war letztes Jahr...
ein Sonntag im Oktober.
Ich erinnere mich gut,
ich kam vom Fußball zurück.
Papa war allein im Haus.
Er wartete, ganz allein.
Er wartete auf nichts Besonderes.
Er war ganz allein - und wartete.
Sinnlos zu erzählen, dass er sinnlos betrunken war.
Dann begann er mich zu küssen. Natürlich - schließlich war er mein Papa.
Da öffnete sich die Tür -
Mama sagte, sie wolle
einkaufen gehen.
Aber das war nur vorgetäuscht.
Sie kehrte zurück, öffnete die Tür und schlich hinein.
Papa dachte gerade an etwas anderes, als er diese Welt verließ.
Man sagte, es sei kein Verbrechen gewesen,
ihn auszulöschen.
Nicht schlecht, was?
Ich will nicht mit diesem Mann gehen!
Ich kenne ihn nicht. Er hat Sachen zu mir gesagt.
Kleine Diebin!
Eine Bluejeans! Aus meinem Geschäft gestohlen!
Hat ihr niemand beigebracht, dass Besitz heilig ist?
Was sagst du, wenn ich dich zur Polizei bringe!
Bedauern Sie lieber das Kind.
Sie ist für ihre Erziehung nicht verantwortlich.
Der Hunger hat sie zu dieser bösen Tat getrieben.
Waren Sie niemals hungrig?
Ich? Hungrig?
Ich wurde von der Wohlfahrt großgezogen!
Wir werden sehen, was deine Eltern zu sagen haben.
Onkel, da ist ein Polizist, der mit dir sprechen will.
Sie sind Polizist?
Nein, nur ein armer Händler.
Man nennt mich Pedro Surplus.
Glaub ihm nicht, er ist ein Bulle.
Sie macht Witze.
Sag kein Wort ohne deinen Anwalt.
Sie hält mich für einen Idioten. Diese Kinder von heute.
Kein Respekt vor Älteren.
Es macht mich krank, diesem Quatsch zuzuhören. Ich gehe.
Sie leben also von der Prostitution kleiner Mädchen?
Ja, Sie! Die Kleine bestellte den Flohmarkt.
Was ist ihr Beruf?
Künstler.
Die Kleine erzählte, Sie wären Nachtwächter.
Man erzählt Kindern nicht alles.
Welche Art von Künstler?
Spanische Tänzerin.
Ich trete als Frau verkleidet auf -
was ist dabei? Es ist gut für Lacher.
Sie verstehen, ein Mann von meiner Größe...
Tante Albertine, wie sehe ich aus?
Sieh an - homosexuell!
Was ist ein Homosexueller?
Ein Mann, der Jeans trägt.
Du machst dich lustig.
Zieh sie aus.
Es sind meine.
- Schmeiß ihn raus. - Einen Polizisten?
Vor dem muss man sich nicht fürchten.
Liebe kann in einem einzigen Augenblick geboren werden.
Ich würde Madame gerne einige Fragen stellen.
- Zum Beispiel? - Beruf?
- Hausfrau. - Das umfasst?
Das umfasst, zum Beispiel, den Müll rauszuwerfen.
Noch ein Beefsteak.
- Frühstückst du mit uns? - Das wollte ich eigentlich.
Ich erinnere dich nur.
Nicht nötig. Ich hatte es nicht vergessen.
Sagen wir, ich bestätige die Einladung.
Weshalb? Es war alles ausgemacht.
Beeil dich.
23 Minuten später...
- Was hat der Typ gesagt? - Nichts.
- Hat er mit Appetit gegessen? - Er war nicht wählerisch.
Womit hat er begonnen? Sardinen oder Tomatensalat?
Mit dem Gleichen wie du.
- Welcher Wein? - Rot.
- Wie viel? - Einen Halben.
Mein Teller!
Woran denkst du nur?
Ich denke an Charles.
Er ist zuverlässig,
mit einem soliden Beruf,
einem schönen Taxi
und nicht zu alt, nicht zu jung, gesund,
nicht zu alt, nicht zu jung, gesund und stark.
Er hat alles -
nur einen Fehler: Er ist zu romantisch.
Haben Sie einen Schnürsenkel?
Ich habe geschlossen.
Wo sind die Schnürsenkel?
Hände weg!
Sie weigern sich! Würden Sie auch einem Verhungernden Brot verweigern?
Versuchen Sie das nicht mit mir. Bulle! Satyr!
Das ist der Dank dafür, ein Kind seinen schrecklichen Eltern zurückzubringen.
Was soll schlecht an den Eltern sein? Los, erzählen Sie!
- Der Onkel ist ein... - Seien Sie still!
Sie haben mir nichts zu verbieten.
Gabriel ist ein ehrenhafter Bürger. Jeder mag ihn.
Eine Königin der Gosse.
Ich habe genug von Ihrer Arroganz. Ich wiederhole...
- Beweisen Sie es mir. - Einfach: Er ist verheiratet.
Na und? Henri III. war verheiratet.
- Mit wem? - Louise de Vandemont.
Das wüssten wir, wenn sie Königin von Frankreich gewesen wäre.
Was machen Sie hier in der Gegend?
Ich brachte ein verlorengegangenes Kind seiner Familie zurück.
Inzwischen bin ich es, der verlorengegangen ist.
Sie finden die Métro gleich da hinten.
Darum geht es nicht. Ich bin es, den ich verloren habe.
Versteh ich nicht.
Stellen Sie mir Fragen, dann werden Sie verstehen.
Vielleicht möchten Sie meinen Namen wissen.
Gut - Ihren Namen.
Den weiß ich nicht.
- Wie kommt das? - Ich habe ihn nie von Herzen gelernt.
Wer muss schon seinen Namen mit dem Herzen lernen?
Wie heißen Sie?
Sehen Sie, Sie wissen Ihren Namen mit dem Herzen.
Das ist wahr.
Das Schlimme ist, ich weiß nicht mal, ob ich einen Namen hatte.
Das ist nicht möglich.
Was soll das heißen, es ist nicht möglich.
Wie alt sind Sie?
Weiß ich natürlich nicht.
Schrecklich!
Wenn man mich nach meinem Beruf fragt,
ist es natürlich keine Böswilligkeit...
Ja, natürlich.
Die Métro - immer noch da hinten?
Wird dort nicht gestreikt?
Die Stadt ist großartig.
Ich frage mich, warum Paris immer als Frau dargestellt wird.
Ich wusste nicht, dass du hinterwäldlerisch sprechen kannst.
Das wollte ich auch gar nicht.
Das eine dieser Sachen, die einem zufliegen, ein Hauch von Genie.
Künstler sind so.
Paris wird immer Paris sein!
Schau, Zazie, wie schön es ist:
Das Panthéon,
der Invalidendom...
Die Métro!
Gott, mir wird schwindelig.
Es ist nicht so hoch.
Ich sehe mein Taxi!
Meine Brille!
Ich brenne darauf, mein Geständnis abzugeben,
das Geständnis meiner Geschichte.
Ich werde nichts von meiner Kindheit,
meinem Aufwachsen,
meiner Schulzeit erzählen.
Das ist gewiss.
Ich komme jetzt zu meinem Militärdienst.
Ich werde nicht darauf herumreiten.
Junggeselle von zartem Alter an,
machte das Leben aus mir, was ich bin.
Auf... und ab...
auf... und ab. Gehen... kommen...
so ist der Mensch, bis er verschwindet.
Gebracht von einem Taxi,
emporgehoben von einem Fahrstuhl.
Der Turm bleibt bestehen, und auch das Panthéon.
Paris - nichts als eine Illusion; Zazie - nichts als ein Traum.
Und die ganze Geschichte,
nichts als die Illusion eines Traumes.
Und die ganze Geschichte, nichts als die Illusion eines Traumes...
Hier war ich seit 20 Jahren nicht.
Wie alt bist du?
Was schätzt du?
Nicht jung. 25.
Zähl 10 hinzu.
Du siehst noch nicht so alt aus. Und Onkel Gabriel?
- 32. - Er sieht älter aus.
Erzähl ihm das nicht, er würde weinen.
Warum? Weil er homosexuell ist?
Wo hast du das her?
Dieser Typ sagte es zu Onkel Gabriel.
- Es ist nicht wahr. - Er hat es gesagt.
Aber es stimmt nicht über Gabriel.
Was heißt denn homosexuell? Dass er Parfüm benutzt?
Du hast es verstanden.
- Das ist kein Verbrechen. - Natürlich nicht.
Bist du homosexuell?
- Sehe ich wie ein Schwuler aus? - Nein, wie ein Chauffeur.
- Siehst du? - Nichts sehe ich.
Warum bist du nicht verheiratet?
Ich habe noch keine gefunden, die mir gefallen hat.
Du bist ja wählerisch. Würde ich dir gefallen?
- Du bist ein Kind. - Manche Mädchen heiraten mit 12.
- Würdest du mich nehmen? - Natürlich nicht.
- Manchmal hast du komische Ideen. - Ich frag mich, woher Sie kommen.
Dort drüben, weit entfernt,
sind die Gräber gefüllt
mit toten Parisern,
die Treppen hinauf- und hinabstiegen,
die Straßen entlang kamen und -gingen.
Die so viel taten,
dass sie schließlich verschwanden.
Ein Vergnügen brachte sie herbei,
ein Leichenwagen brachte sie fort.
Und der Turm rostet, das Panthéon bröckelt,
schneller als die Knochen der Toten.
Die Knochen verwesen im Humus
der Stadt, der mit Sorgen getränkt ist.
Aber ich bin am Leben.
Hier endet mein Wissen.
Von dem Taxifahrer und meiner Nichte,
300 Meter hoch in der Atmosphäre,
und von meiner Frau,
der schönen Albertine,
weiß ich nichts in diesem Moment.
Nur, dass sie so gut wie tot, weil abwesend, ist.
So gut wie tot, weil abwesend.
Durch ein Nichts wird alles herbeigeführt,
belebt
und fortgetragen.
Beeilt euch!
Was machst du da, Gabriel?
Was blödeln diese Gretchens herum?
Bist du ohne Wagen?
Ich fahre zur Saint-Chapelle.
Ich bin mit Charles hier.
Antworte mir.
Du stellst keine richtigen Fragen.
Stell ich doch. Du weißt nur die Antworten nicht.
Wo waren wir stehen geblieben?
Ich glaube, noch nicht bereit zum Heiraten zu sein.
Nicht viele Frauen stellen solche Fragen.
Frauen nicht, aber du bist bloß ein Kind.
- Ich fang gerade an. - Sei nicht so unanständig.
- So ist aber das Leben. - Schönes Leben.
In deinem Geschäft sieht man doch seltsame Sachen.
Wer sagt das?
Ich hab gelesen, jede Menge Sexualität passiert in Taxis.
Ach, nicht so schlimm...
Ist das alles, was du sagen kannst? Du musst zurückgeblieben sein.
Erzähl mir von deinen Komplexen.
Frauen machen dir Angst, was?
Immer das Gleiche...
immer die Sexualität... immer die gleichen Fragen...
Widerwärtige Kerle... Fäulnis...
Sie denken an nichts anderes.
- Wo gehst du hin? - Ich verschwinde.
- Und wir? - Nehmen die Métro.
Ich kann das Kind nicht länger ertragen.
Onkel, ich möchte auch ein Eis!
- Ich muss um sechs bei der Probe sein. - Lass uns ein Taxi nehmen.
Ein Taxi? In diesem Streik ein Taxi finden?
- Wieso ist Charles verschwunden? - Einfach so.
- Das ist kein Grund. - Er ist einfach gefahren.
- Sag mir warum. - Weil ihn euer Gespräch überfordert hat.
Was würdest du machen, wenn ich dich was fragen würde?
Versuchs.
Wenn ich dich fragen würde, ob du ein Homosexueller bist?
Der arme Charles!
Liebling, du tust dem armen Mann ja weh.
Du darfst Erwachsene nicht so schlecht behandeln.
Er will mir meine Frage nicht beantworten.
Das ist keine Entschuldigung, Liebling.
Gewalt muss in menschlichen Beziehungen vermieden werden.
Sie ist von eminenter Verdammungswürdigkeit.
- Wer hat dich nach der Zeit gefragt? - 4.15 Uhr.
Lassen Sie das Kind in Ruhe.
Sie scheinen
kein guter Erzieher für sie zu sein.
Hören Sie nur, wie sie redet.
Ich habe meine eigenen Vorstellungen über Erziehung.
- Und die wären? - Primo: Verständnis.
Wie steht's mit der Beantwortung meiner Fragen?
Seien Sie doch verständnisvoll.
Fertig damit, an meinem Onkel herumzufummeln? Er ist verheiratet.
Ich bin ein anständiges Mädchen,
außerdem verwitwet.
Ich schaffe es nie zu meiner Probe!
- Antwortest du mir? - Was soll er sagen?
Ob er homosexuell ist.
Daran gibt es doch keinen Zweifel.
Du bist nicht nett zu der Frau.
Man muss einem Kind jede Frage beantworten.
Sehr richtig. Ich will wissen, was das ist.
- Was? - Was ist ein Homosexueller?
Verdammte Scheiße! Mir so was anzutun!
Zu Hilfe!
Entführer!
Müde?
Nein, enttäuscht.
Ein Mann wurde entführt. Er sah gut aus.
Er ist mein Onkel.
- Und sie? - Sie ist nichts.
Wir nehmen meinen Wagen, verfolgen die Entführer!
- Sie ist gar nicht so dick. - Danke.
- Dafür nicht. - Es ist trotzdem nett.
- Reicht's jetzt! - Wer hat Sie gefragt?
Ist das nicht typisch für Frauen! Drehen einem das Wort im Munde um.
Kommen Sie jetzt?
Polizisten sind ja eine Sache - aber Richter... was für ein Gesocks.
Alles Schweine.
- Ich habe Sie schon mal gesehen. - Würde mich wundern.
Warum nicht?
Vielleicht hat die Kleine ihre Gründe.
- Vielen Dank, meine Liebe. - Dafür nicht.
Es war sehr nett.
Die machen mich verrückt.
Es ist hoffnungslos.
Einem klugen Beamten wie Ihnen muss doch etwas einfallen.
Natürlich innerhalb der Grenzen des Gesetzes.
Sie werden sehen, was Trouscaillon alles kann!
Er heißt Trouscaillon.
Ich heiße Madame Mouaque.
Mein Gott - meine Probe!
Er ist großartig. Findest du nicht, dass er ein toller Kerl ist?
Ich dachte, Sie wären hinter meinem Onkel her.
- Ist es noch weit bis Sainte-Chapelle? - Ein Juwel gotischer Kunst.
Ich will nichts von meiner harten Schulzeit erzählen...
Kommt, wir nehmen euch mit!
Kapitän Fédor Balanovitch begrüßt Sie an Bord.
Wir überqueren jetzt die Ebene des Trocadéro.
Unsere Höhe: 5 Fuß, 11 Zoll. Unsere Geschwindigkeit: 6 Knoten.
Zu unserer Linken: Das Ministerium für Soziales,
Höhepunkt unserer Zivilisation.
Fédor - beeil dich.
Ich nehme eine Abkürzung.
Welch Überraschung, Madame. Haben Sie sich verirrt?
Es waren der Wind und die Brise, die uns abgetrieben haben.
Sainte-Chapelle - ein Juwel gotischer Kunst.
Schnell,
bevor geschlossen wird.
- Er gefällt mir immer besser. - Sie ist völlig verrückt.
Es ist ein Vergnügen, Ihnen beim Fahren zuzuschauen, Madame.
Solltest du nicht um sechs zur Probe hier sein?
Die Staus! Meine Frau muss mir ein neues Kleid bringen.
Deine Frau? Das ist ja ein schlechter Witz.
Setz es auf meine Rechnung.
Die Nummer, die Sie gewählt haben, wird jetzt abgestellt.
Laverdure?
Gib mir Turandot.
- Lauf und sag Albertine... - Ich bin allein hier.
Dann schließ ab, wenn keiner da ist.
Charles ist hier. Er umwirbt mich.
Also hat er sich entschieden. Trotzdem, es ist wichtig...
Ja oder nein?
Ich habe so etwas nicht erwartet -
es ist ein Schock. Ich muss überlegen.
Also nein?
Es ist ja.
Hallo, Gabriel. Mado und ich
werden uns verloben.
Wir werden heiraten.
Es wird sich nichts verändern.
Nur wenn wir eine Nummer schieben, ist es jetzt legal.
Ich lade euch alle für heute Abend ein, um Verlobung zu feiern.
Aber jetzt sagt Albertine, sie soll sich mit dem Kleid beeilen.
Ist das Kind inzwischen zurück?
Hast du mich deswegen im Stich gelassen?
Das ist also deine Nachtarbeit:
In einem Club die Schenkel heben.
Du wirkst verzaubert.
Ich bin verlobt.
Bist du schwanger?
Im Moment nicht -
wir heiraten trotzdem.
Wir sollten feiern.
Magst du einen Tropfen Grenadine?
Du sprichst so nett.
Das ist doch nichts.
Du solltest nicht viel nehmen.
Ich werde vorsichtig sein.
Ich vergaß:
Gabriel möchte, dass du dich mit dem Kleid beeilst.
Er hat uns alle für heute Abend eingeladen...
In ihrem Alter.
Ich kann jetzt nicht. Ich bin in Uniform.
Ich bin doch verrückt.
Aber wer ist das nicht?
Da bist du ja.
Ihr seid lustig, der Polizist und du.
Für dich - für andere nicht.
Scheiß auf die Unlustigen.
Madame Albertine,
muss ich mir etwas anziehen?
Mich besonders herausputzen?
Ich kann Sie mir nicht nackt vorstellen.
Nur zwischen uns Frauen.
- Bist du allein? - Ja, ich gehe spazieren.
Das ist nicht die Zeit für ein Kind, allein spazieren zu gehen.
Ich warte bloß, bis wir alle zusammen
uns den Onkel beim Tanzen ansehen.
- Dieser Elefant tanzt? - Noch dazu im Tütü.
Stört es dich, wenn ich ein wenig mit dir gehe? Ich bin so allein...
Stört es dich, wenn ich ein wenig mit dir gehe?
Versuch einmal Erwachsene zu verstehen.
Wenn du nur wüsstest... die Liebe.
Noch mehr Schweinereien. Ich ruf einen Polizisten - aber einen anderen.
Wie grausam!
Arme Alte. Aber ein Polizist - das ist schon was.
So ist das nun mal. Aber wenn nun dein Onkel...
Hände weg! Er ist verheiratet
und meine Tante ist schöner als du.
Mein Trouscaillon wird mir reichen.
Ich leide... ach, die Liebe.
Red' mal über was anderes.
Für eine Verlobung
ist was Weißes üblich -
mit einem Hauch jungfräulichen Silbers.
Lass lieber das Jungfräuliche weg.
Warum trägst du nicht das Kleid, das du am 14. Juli getragen hast?
- Hast du es bemerkt? - Du warst hinreißend.
Das ist nett. Also bemerkst du mich doch manchmal?
Ich finde dich so schön.
Tatsächlich?
Ja, wirklich. Du bist großartig
und hast eine wunderschöne Figur.
Und bewegst dich mit solcher Eleganz.
Übertreib nicht.
Du bist wundervoll.
Warum sehen wir dich nicht öfter? Ich würde dich gerne öfter...
Ja, warum sieht man dich nicht öfter, wenn ich dich fragen darf:
warum?
Weil ich nicht zu der ausgelassenen Art gehöre -
und jetzt frag nicht weiter.
Warte! Schau dir das an...
Warum hast gerade für heute eingeladen?
Dein Beruf war immer geheim.
Bisher wolltest du uns nie deine Kunst bewundern lassen.
Was ist los, Gabriel?
Ich habe Lampenfieber.
Gabriel - auf die Bühne!
Ich habe Lampenfieber.
Bereite ich Ihnen Lampenfieber?
- Nein, Monsieur Pedro. - Wieso Monsieur Pedro?
So nannten Sie sich doch heute Morgen.
Ja? Habe ich vergessen.
Wollen Sie mich nicht fragen, was ich hier mache?
Nein, will ich nicht.
Das ist ja widerlich.
Nun gut - ich habe einige Fragen an Sie zu richten.
Fragen Sie, aber ich antworte nicht.
Sie müssen. Ich bin Inspektor Bertin-Poirée.
Hier meine Karte.
Gefälscht - das sieht man auf den ersten Blick.
Sie haben wohl nie einen Krimi gesehen.
Sonst wüssten Sie, dass Sie meine Privatsphäre verletzen.
Und vielleicht noch etwas anderes verletzen.
Ich habe ein Auge auf Sie geworfen.
An dem Tag, als ich Sie sah, schwor ich mir,
dass ich auf dieser Erde nicht ohne Sie wandeln möchte.
Je schneller, je besser - ich bin ungeduldig.
Das liegt in meiner Natur!
Bin ich verknallt!
Sie nehmen mich auf den Arm.
Sie sind ein falscher Polizist.
Glauben Sie, ein Polizist kann nicht verliebt sein?
Sie sind ein Trottel.
Manche Polizisten sind nicht sehr helle.
Aber mein persönlicher Charme...
Mein persönlicher Charme wird Sie nicht kalt lassen.
Sie scherzen.
Meine Verführungskünste...
Eine kurze Unterhaltung - und meine Verführungskünste werden wirken.
Und wenn nicht?
Dann springe ich Sie einfach an!
Und heute Morgen - das war Zazie.
Wenn sie so schön ist wie Sie...
- Wo sind die Anderen? - Sie langweilen mich.
Ich hol deinen Koffer.
Ich bin die flatterhafte Sorte.
Heute Morgen war es das Mädel vom Lande.
Mittags warst du es, meine Göttliche.
Heute Nachmittag erwischte ich einen alten Vogel,
Baroness Mouaque, eine Witwe.
Sie zog mich unter ihre Epidermis.
In fünf Minuten stand das Leben der Baronin Kopf.
Hältst du mich für einen Snob?
Bist du meinem Charme noch nicht erlegen, göttliche Albertine?
Bist du verkleidet?
- Angekleidet heißt das. - Das kannst du mir nicht erzählen.
Schau ins Wörterbuch.
Mal nachsehen... Kleiden, ankleiden...
das Kleid, gekleidet...
Vielleicht stimmt's ja!
Da steht's: ausziehen.
Dann zieh dich aus, meine Schöne. Schnell!
Gabriels Nummer ist einzigartig in Paris,
aber er erneuert sie leider nie.
Typisch für Künstler: Entdecken etwas und reiten es zu Tode.
Wir sind alle so, jeder auf seinem Gebiet.
Ich nicht. Ich ändere immer meine Nummer.
Weil Sie die richtige noch nicht gefunden haben.
Bisher scheinen Sie nicht viel Erfolg gehabt zu haben.
Sehen Sie sich an: Jämmerlich.
- Selbst in Uniform? - Kein Unterschied.
Es ist der Satyr von heute Morgen. Erkennt ihr ihn?
Was haben Sie mit Ihrem Schnurrbart gemacht?
Ich habe ihn zuhause gelassen.
Störung der Abendruhe,
den Mond anbellen...
Halt, ich bin auch Polizist. Schaut auf mein Abzeichen.
- Wo ist Albertine? - Verschwunden.
Zur Zwiebelsuppe!
Ich erkläre und proklamiere meinen lieben Gabriel
zum größten Tänzer von Paris.
Auf euer Liebesleben!
Einer verschwindet -
zehn tauchen auf! Sie sollten diesem Schurken nicht nachweinen.
Oh, die Zwiebelsuppe! Oh, der Muscadet!
Es sind die einfachen Dinge, die ich mag.
Zazie, du isst ja gar nicht deine Suppe!
Lasst sie schlafen, lasst sie träumen!
Ist die alte Kuh immer noch da?
Man sollte Mitleid haben, nicht wahr, altes Haus?
Sie sind nett, nicht wie sie. Kinder sind herzlos.
Wie lange wird sie uns noch quälen?
Sei nicht so hart - das alte Wrack ist unglücklich.
Kellner!
Mögen die Damen unser Sauerkraut nicht?
Eine Frechheit: Miese Ausländer, die unsere Küche kritisieren!
- Wissen Sie, was das kostet? - Und das mir, der vom Fach ist?
Das alte Mädchen unterhält den Laden!
Das schmeckt nicht schlecht, wisst ihr.
Du hast keine Autorität. Mit mir würden sie das nicht machen.
Alle Männer sind blöde Kriecher,
einschließlich du.
Was? Verlang ich etwas keine vernünftigen Preise?
Ein Löffel für Laverdure, ein Löffel für Mado...
Tod diesen Hunden!
Gott ist tot!
Für die Ehre!
Ich bin es, Harun al Radisch, Prinz der Welt.
Den, den ihr kennt
und manchmal nicht kennt.
Trouscaillon! Mein König!
Wie dumm.
Ich mit meiner Rente.
Polizist, einmal einfach,
einmal mit Spürsinn, Verfolger von Witwen und Waisen.
Es gefällt mir, Verkleidungen anzunehmen.
Geh ins Bett. Ich kümmere mich um das Kind.
Der Streik ist vorbei.
Wenn es so schlimm um ihn steht,
sage ich vielleicht nicht nein, aber ich laufe ihm nicht nach!
Auf Wiedersehen, Albert!
Auf Wiedersehen, Monsieur.
Hast du dich amüsiert?
Geht so.
Hast du die Métro gesehen? Was hast du dann gemacht?
Ich bin gealtert.
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