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Ich würde mich gerne wiedersehen, bevor ich wegkomme.
Es könnte eine Geschichte sein.
Welche Geschichte?
Eine Liebe-Story, die in Berlin endete.
Berlin?
Honeymoon-Trip into Death. Ich höre.
Well, wir sind aus unterschiedlichen Gründen.
Queens, Manhattan. Sie war Katholik, ich war Jew.
Sie ist polisch und ich habe deutsche Rechte.
Unsere Eltern waren nicht wirklich glücklich, uns verheiratet zu werden.
Aber ich will sie nicht gewinnen.
Shakespeare?
Etwas wie das, ja.
Ich will, dass du die Geschichte erzählst.
Okay, warum nicht? Morgen, nach dem Frühstück.
Und nun schlafe ich ein bisschen, Romeo.
Josh?
Dear Tata, wir sind in Südafrika jetzt, in Johannesburg.
Es ist ein wunderschönes Land, voll mit Geschichte und voll mit Menschen aus der ganzen Welt.
Es ist alles sehr interessant.
Aber was ich dir erzählen wollte, ist, dass du richtig warst.
Nicht über die Reise und den Gap.
Ich brauchte eine Pause, Papa.
Aber du warst richtig über das Leben.
Das Wissen des Lebens.
Das klingt ein bisschen mysteriös, ich weiß.
Ich werde es später erklären.
Und ja, unser Ort in Battery Park ist kein Ort für Kinder.
Kein Ort für Kinder.
Aber ich hoffe, es ist nicht alles in Schlampe.
Ich bin mir sicher, es ist nicht.
Ich vermisse dich, Tata.
Sophie.
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Spannungsvolle Musik *
Wart ihr nach Berlin?
* Spannungsvolle Musik *
* Spannungsvolle Musik *
* Spannungsvolle Musik *
Kommen Sie auf jeden Fall nach Kors, wir müssen weiter nach Kors.
Moment mal, wer sind Sie?
Ja, halt.
Was sagt denn die Polizei?
Nix. Gar nix.
Ey, Mann, wir müssen echt bald wegziehen.
Ich hab mich kennengelernt.
* Spannungsvolle Musik *
Wie ist es?
* Spannungsvolle Musik *
Warum?
Es wird ein langer Tag.
Right.
Was zur Hölle?
* Spannungsvolle Musik *
* Spannungsvolle Musik *
* Spannungsvolle Musik *
* Spannungsvolle Musik *
Hunger?
Nee, ich muss mich beeilen. Ich treff gleich Josh.
Ich weiß echt nicht, ob die Geschichte dir guttut, Rosa.
Ich weiß nicht mehr, ob sie mir guttut.
Gut, dann...
...kümmer mich mal um das, was mit meinem Auto noch übrig ist.
Und meinem Job.
Vielleicht machst du dir in der Zwischenzeit mal Gedanken,
was dir wichtiger ist.
Deine Geschichte oder ich.
Und letzte Nacht?
Ich bin mir mittlerweile nicht mehr ganz sicher,
ob du wirklich mit mir geschlafen hast.
Und mit einem deiner Gäste.
Die Berliner Allgemeine hat eine Liste mit 85 Fragen geschickt.
Zusammengefasst geht es darum, wie du dein Geld verdient hast.
Ja, natürlich.
Ich komme aus Ostberlin und bin in New York reich geworden.
Ich sehe dir ermunter.
Jetzt vergiss doch mal kurz den Ostenbodo, auch wenn es schwerfällt.
Finanzkrise, die Rettungszahlungen, darum geht es.
Entschuldigung, darüber haben wir tausendmal gesprochen.
Wir haben deutsche Banken gerettet.
Und sind damit reich geworden.
Alles sauber gelaufen.
Oh.
Wir haben nichts Illegales gemacht.
Illegal? Nein, nein, nein.
Aus heutiger Sicht bedenklich, aber vielleicht...
Ich stecke sie dir irgendwo hin.
Also, wie gesagt, diese Fragesteller von der Zeitung,
die machen, was sie machen.
Das sind normale Journalisten, die sind berechenbar.
Ich mache mir Sorgen um die...
um die Irre.
Hm?
Rosa Bernhardt.
Sie kennt meinen Schmerz.
Sie weiß, was mir wirklich weh tut.
Und was sollte das sein?
Das ist vor deiner Zeit.
Das ist vor deiner Zeit.
War vor deiner Zeit.
Ja. Whatever, Bodo.
Jeder Medienbericht über den Vorfall im Club,
das schadet ihm dir.
Selbst wenn er von einer Lokalzeitung kommt.
Wir sollten die Sache so schnell wie möglich eintüten.
Wir haben mit den Vaya-E-Typen geredet.
Die sind jetzt schon pisstbleibend für uns zu zieren.
Wir sollten es mal langsam zuschlagen.
Vor allem bei den Aktienoptionen, die sie uns geben.
Die Arbeit ist so elegant, in die Stadt einzureiten.
Das ist unser truanisches Pferd, hast du selbst gesagt.
Ich will eben, dass es gut aussieht, dieses truanische Pferd.
Das Pferd sieht auch mit drei Buchstaben gut aus.
Nicolette.
Wie kann denn das passieren?
Moment, stopp, stopp, Nicolette.
Ich sage nicht, dass du ein Gefängnis betreibst.
Ich habe bei deinen Preisen nur darauf gezählt,
dass du dich um deine Patienten kümmerst.
Scheiße.
* Spannungsgeladene Musik *
Hallo. - Hi.
Tut mir leid, dass ich so früh klingle.
Kann ich mit Tamara sprechen?
Du bist wer?
Paula.
Tamara?
Kommst du mal?
Das ist Paula für dich.
Paula.
Was machst du hier?
Alles okay?
Möchten wir reden?
Ja.
Klar, komm rein.
Tschüss, Mama. - Tschüss, Maus.
Tschüss. - Tschüss, Mama.
Viel Spaß in der Schule. Seid schön, ihr Lieben.
Tschüss, haben Sie mich gefreut.
Setz dich doch schon mal.
* Klappern *
Was ist los, Paula?
Ich will wissen, ob das unser Fehler war.
Was? Immer noch die Amerikanerin?
Ja, sie ist immer noch tot. Hätten wir sie retten können?
Es war ein Unfall.
Es war nicht deine Schuld.
Sie war eine erwachsene Frau. Wir sind ein Club für Erwachsene.
Wir alle wussten, was wir tun. - Ich nicht.
Doch, du auch, Paula.
Du bist kein kleines Kind mehr, nur weil dein Papier dich so behandelt.
Darum geht es doch überhaupt nicht.
Worum geht es dann?
Schönes Haus.
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Hundebellen *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
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* Musik *
* Musik *
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* Musik *
* Musik *
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* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
- Frau Bernhard, hier ist Tamara Jensen aus dem Reaktor.
Ich weiß, wir haben Ihnen gesagt, wir reden nicht mit der Öffentlichkeit.
Aber ich glaube inzwischen, dass uns Schweigen hier nicht mehr weiterhilft.
Wie soll ich sagen, Schmerz lässt nicht nach.
Mit anderen Worten, sehen Sie sich an, was Sie wollen.
Wir haben keine Geheimnisse.
Wir sind eine Insel der Freiheit.
Klingt ein bisschen pathetisch, ich weiß.
Aber manchmal muss man sich daran erinnern.
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
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* Musik *
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* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
Uh, what do you have?
Uh, red wine, whiskey.
I'll take the red wine.
Thank you.
Thank you.
Who sent the flowers?
Uh, my parents.
They couldn't make it.
You know, they came to Germany for this ceremony
to honor the neighbors of my grandparents.
And yet, my wife dies, they send flowers.
I don't give a fuck about self.
It's a shitty feeling when your family doesn't value the person you're with.
My mom always makes me feel like Mark isn't the right one for me.
She criticizes everything about him.
His origin, his ancestry, his job, his words.
So much that I almost start to believe in myself.
Not because he's not good enough, but...
I don't know.
Maybe I can't love him in the way that he wants to be loved.
So maybe I'm not the right one for him.
Well.
What?
You're still with your boyfriend even though you don't love him?
No, that's not what I said.
That's what you said. Not loving someone the way that he wants
means that you don't give him the love that he gives you,
which isn't fair, it's bullshit.
Why don't you just break up with him instead of waiting for him to leave?
(Sanfte Musik)
I'll finish getting ready.
(Sanfte Musik)
Man, die haben da 'nen ganzen Stadtautos abgefackelt.
Kolzberg, Mitte, Prenzlauer Berg. Allein fünf in Prenzlberg.
Ja, und unter diesen fünf war halt auch der Jeep.
Und dann brennt ausgerechnet das Auto vom Mann unserer Journalistin.
Du hast doch gesagt, ich soll mich um sie kümmern.
Was? Das ist doch alles ein Haufen Scheiße.
Pass auf, ich zieh dich von dem Fall ab.
Außerdem ist es ja kein Fall. - Moment, Moment.
Hat sich die Journalistin über mich beschwert?
Wer? - Ja, die Journalistin, Rosa Bernhardt.
Hat sie sich bei dir über mich beschwert?
Du glaubst doch wohl nicht im Ernst,
dass ich mich von so 'ner Zeitungstrohler einschüchtern lasse?
Ach so, und von wem denn dann?
Sagen wir jemanden, mit dem ich mich nicht anliegen kann.
Jemanden, mit dem du dich nicht anliegen kannst, Tom?
Das wäre jeder Zweite in dieser Stadt.
Neue Philosophie? - Sieht so aus.
Und wie nennt ihr die?
Glasnost? - Da musst du Tamara fragen.
Total Tamara? - Jep.
Gerne. - Es gibt keine Interviews.
Ah, so nur dann doch nicht alles. - Nee.
So.
Bitte schön.
So, schau. Das ist Josefine.
Sie nimmt den Amerikanern sogar die Drogen ab.
Geht gleich alles in den Müll.
Und von dem Moment an, wo unsere Gäste uns nicht mehr abknipsen können,
geht auch unsere Kamera aus.
Ja. Der Club ist ein geschützter Raum.
Kann ich noch mal die letzte Minute sehen vor dem Schutzraum?
Wenn's sein muss. Bitte schön.
Bitte schön.
* Musik *
* Spannungsgeladene Musik *
Ich dachte, du hast die Drogen mitgebracht.
* Spannungsgeladene Musik *
Pamela? Pamela? - Ja.
Kommen Sie bitte mit.
Hey, du. Warte mal.
Josef Bernard?
Wollen Sie noch mit der Nightmanagerin sprechen? Paula Reichenberg?
Ja, klar.
Wir fahren nicht weit.
Sie warten beim Reaktor.
Wieso vertrauen Sie als ausgerechnet in einer Journaliste?
Weil ich sonst niemanden habe.
Ich verstehe nicht, warum Sie kein Geständnis von mir wollen.
Meinen Sie, es gibt nichts zu gestehen.
Jemand ist gestorben. Ich hatte Nachtwache. Ich war verantwortlich.
Irgendwie scheint das Niemand zur Kenntnis zu nehmen.
Sie haben damit nichts zu tun.
Sie haben keine Straftat begangen. Es gibt doch keinen Fall.
Sie haben was gesehen.
Was Sie gesehen haben, können Sie Josef Bernard erzählen.
Ja?
So, da sind wir.
Es kotzt mich alles selber an. Das können Sie mir glauben.
Mein Chef hat mich von dem Fall abgezogen.
Das ist das Beste, was ich jetzt machen kann.
Und selbst das dürfte ich nicht.
Josef Bernard.
Freut mich, dich endlich mal kennenzulernen.
Ja.
Ich werde da mal wieder.
Machen Sie das Beste draus.
Danke.
Wie war Sophia denn am Ende in dieser Nacht?
Hat sie mit dir geredet?
Die Frau ist praktisch von meinen Augen gestorben.
Ich habe ihr dabei zugesehen.
Du glaubst, du bist schuld.
Das passiert, wenn niemand anderes die Verantwortung übernimmt.
Ich würde gerne verstehen, was sie hier gesucht hat.
In Berlin.
Glaubst du, Sophia war glücklich?
Weiß ich nicht.
Keine Ahnung.
Ich glaube, sie hatte Angst.
Mehr vor dem Leben, als vor dem Tod.
Vom nächsten Tag.
Den Erwartungen.
Von allem.
Redest du von dir selbst?
Nee, von meiner Mutter.
Da haben wir vielleicht die gleiche Mutter.
Nee, meine ist tot.
Aber für meinen Vater scheinst du dich ja auch sehr zu interessieren.
Wenn du wirklich was über diese Zeit schreiben willst.
Über ihn.
Dann musst du nicht nur hier suchen, sondern auch in New York.
Er flieht immer von einer Welt in die andere.
Mein Vater ist ein Geist.
Man weiß wahrscheinlich mehr über ihn als ich.
Ich weiß wirklich nicht, was er sich in Berlin zurückholen will.
Dazu müsste ich wissen, was er verloren hat.
Er hat das nie mir geteilt.
Er sagt mir nur das, von dem er glaubt, es mir zumuten zu können.
Das Gegenteil von meiner Mutter.
Ich fahre dir nach Hause.
* Musik *
Hey.
Du bringst mich um, wirklich?
Ja, tut mir leid.
Komm, morgen Frühstück.
Okay.
* Musik *
Okay.
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
We got to go back to work.
No, you don't.
Josh, I'm serious.
I don't think I can go back.
I can't go back with you.
I don't want this life with you anymore.
* Musik *
Ich weiß, es ist eine sterbende Lokalzeitung.
Wir haben nicht so viel Budget, aber ich will nach New York.
Die Geschichte hat angefangen und sie hört auch da auf.
Deine? - Auch meine.
Lange Geschichte, aber ich muss sie aufschreiben,
um endlich weitermachen zu können.
Ich will ja das so weitermachen.
Hätten Sie sich da fliegen?
* Musik *
Wieso lassen die sich überhaupt mit?
Eine Reporterin bei einer Beerdigung.
Weil ich Teil der Geschichte bin.
Teil der Reise.
Du weißt, es ist das Schlimmste, was passieren kann.
Guten Flug.
* Musik *
* Musik *
So als würdest du mich vermissen, alte Hafenmutter.
* Musik *
* Musik *
* Knurren *
* Musik *
* Musik *
Ich kann da, glaube ich, nicht mehr mithalten.
Mit deinen Geschichten.
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
War das der Todesgruß?
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
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