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Original subtitles

EINE NETFLIX ORIGINAL SERIE

Ein Schüler weniger wirkt sich finanziell aus.

Jørgen bleibt als Jugendschüler hier.

Erst Rasmus, nun Jørgen. Wer zieht noch bei dir ein?

Wenn dir jemand in solchen Momenten guttut, dann Rita.

Ich wohne auf einer Couch, bin arbeitslos. Ich bin ein wandelndes Klischee!

- Ich will etwas beitragen. - Das kannst du.

- Guten Morgen. - Unser neuer Hausmeister.

- Wie läuft die große Weltreise? - Die letzten fünf Monate mit ihm

waren die tollste und wildeste Zeit meines Lebens.

- Hast du Alex Hansen gesehen? - Er hat heute ausgecheckt.

Alex, was ist los? Was meinst du damit, dass ich nicht so weit bin?

- Jeppe? - Mein Freund hat mich verlassen.

Das wird schon wieder. Komm.

Komm.

Schweden.

Ich sehe, du hast alles.

Ja.

Rita?

Hjørdis.

Du könntest aufgeregter wirken vor einer aufregenden Exkursion.

Es sind Steine.

Wenn es nur Steine wären, wäre es nicht die fünftgrößte Attraktion in Skåne.

Es ist Ales Stenar.

Es sind 58 Steine.

Jeder wiegt mehrere Tonnen.

Tapfere Eisenzeitmenschen haben sie aufgestellt.

Und jetzt, 2500 Jahre später, können wir ihr...

...Blut, Schweiß und Tränen schmecken...

Hjørdis, du weißt, was ich von Schweden halte.

Wir werden dort nur 24 Stunden sein. Rita, das schaffst du.

Ja.

- Ja. - Sollen wir?

Ja.

So, Kinder, steigt in den Bus. Die Steine warten.

Ja, und ich habe für den ganzen Tag

spannende Aufgaben und Rollenspiele eingeplant.

Hi.

- Fehlt jemand? - Nein.

Was? Das ist ja Niels.

- Dein Exmann? - Ja.

Und Jeppe.

- Warte mal. - Klar.

Was tust du hier?

Ebenfalls hallo.

- Ach ja, hallo. Warum bist du hier? - Ich bringe unseren Sohn.

- War er nicht bei dir in London? - Ja.

Er schien ok zu sein, also fuhr ich ihn zum Flughafen.

Da saß er mit leerem Blick auf einer Bank.

Rita, es ist nichts Ernstes.

Es sind nur...

...Gefühle, oder?

- So eine Scheiße. - Ja.

Aber ich fliege nachmittags zurück nach London.

Du könntest auch etwas bleiben und sehen, wie es mit deinem Sohn so ist.

Ich fahre mit 14 Kindern nach Schweden.

Ich habe keine Zeit. Weißt du, wie viel Arbeit ich habe?

- Läuft wieder was mit Rasmus? - Halt dich raus. Nein.

Bin in zwei Minuten da.

- Hi. - Hi.

Schätzchen...

Das ist blöd, hm?

Ich muss mit den Kindern nach Schweden. Ich komme morgen wieder.

Rasmus ist hier.

Ok. Ich hab dich lieb.

Wir folgen dem Weg drum herum.

- Hallo. - Hallo.

Willkommen am Ales Stenar.

Vielen Dank. Wir haben uns darauf gefreut.

Wir wollen den ganzen Tag bleiben, wenn das ok ist.

Ja, bleibt so lange, wie ihr wollt.

Vielen Dank. Kommt, Kinder.

Oh, hier darf man nicht rauchen.

Oh, tut mir leid.

- Danke. - Danke.

Steine.

Steine können vieles sein.

Grabsteine, Felsbrocken, Hinkelsteine.

Ich war mal als Feuerstein verkleidet, man hielt mich aber für einen Nagel.

Steine sind mit die schönsten Dinge, die in der Natur vorkommen,

aber auch faszinierende Werkzeuge.

Sind diese Steine hier Teile eines Hauses? Eines Spielplatzes?

Sind sie ein Schiff oder...

...ein Kalender?

Ja.

Während der Sommer- und Wintersonnenwende

steht die Sonne genau über den Steinen in der Mitte.

Gleichzeitig zeigt der Bug in Richtung Sonnenuntergang,

und das Heck Richtung Sonnenaufgang.

Hi, Schatz.

Ich wollte nur wissen, wie es dir geht.

Aber... ähm... Ja.

Ruf deine Mama an, ok?

Wenn wir zurück sind, bauen wir es vor der Hütte nach, exakt...

Entschuldigung.

Ich hab doch gesagt, hier ist Rauchverbot.

Ach, stimmt. Tut mir leid. Wir sind draußen, da vergesse ich das.

Es dauert fünf Jahre, bis sich ein Stummel zersetzt.

Diese Steine sind hier seit 1 500 Jahren.

Sie verdienen was Besseres, als Ihren Rauch einzuatmen.

Ich mache sie aus, aber den Steinen ist es egal.

Ja...

Hey.

Sorry, das war ein Fehler, wirklich.

Sie sind sehr respektlos.

Möchten Sie mit Zigarettenstummeln beworfen werden?

Gut...

Tut mir leid, dass ich dich zugequalmt habe, lieber Stein.

Ich hoffe wirklich, dass du keinen Krebs bekommst.

Meine Mutter hatte Krebs.

- Das tut uns sehr leid. Wir hoffen, sie... - Sie ist tot.

Finden Sie das etwa lustig?

Nein, verdammt... Aua, scheiße!

Natürlich finde ich es nicht...

Ich mache das weg, ok?

Ok, halt. Zurück mit euch.

Alle verlassen diesen Bereich. Alle zurück.

- Können wir es vorher messen? - Nein.

Schaut beim Gehen geradeaus.

Verschwindet von hier. Na also.

Ja, aber...

...es war ein Notfall.

Ich bin heute Abend zurück in London.

Ja. Das ist cool. Bis dann.

Im Moment fühlt es sich so an, als würde es nie vergehen.

Aber das wird es.

Es tut weh, aber es vergeht immer.

Ich bin froh, dass du hier bist.

Ich weiß, er ist mit mir hergekommen,

aber er will mich loswerden.

Sag das nicht. Ich glaube, so ist es nicht.

Niels redet nie über Gefühle.

Oder überhaupt mit mir.

Er konnte es nie.

Aber ich habe mich daran gewöhnt.

Man ist nur enttäuscht, wenn man auf jemand zählt.

- Oder? - Ja.

Aber so ist es.

Ich habe Mama.

- Soll ich das halten? - Ja.

Hey!

Ach du Scheiße.

Was für eine Stümperei. Soll ich nicht mit anpacken?

Fliegst du nicht?

Hey, ich habe meinen Flug umgebucht.

Auf morgen, so haben wir beide Zeit füreinander.

Das hört sich super an.

- Hi, Uffe. - Hi, Pil.

- Ich sammle Kastanien. - Richtig, es ist ja Kastanienzeit.

Oh, hallo. Das ist bestimmt Reinulf?

Er ist etwas schlecht drauf, wir haben Mr. Teddy Bear vergessen.

- Mr. Teddy Bear ist sein Teddybär. - Ja, der Name verrät es.

- Ich flechte jetzt aus Korb. - Oha.

- Was ist das? - Ein Vogelhaus.

Für einen kleinen oder mittelgroßen Vogel.

Der Vogel wird es lieben.

Vielleicht flechten wir mal zusammen?

Ja... flechten... zusammen.

Sicher. Das wäre nicht seltsam.

- Na dann... - Man sieht sich.

Ja. Oder... ok.

- Wir sagen jetzt Tschüs. - Tschüs.

Was machen wir jetzt?

Wir sollten am besten...

Fahren wir zur Hütte und überlegen dort weiter.

- Ja. - Ja.

Hört zu, Kinder. Es wird trotzdem super.

Wir haben ein tolles Programm geplant.

Wir? Was haben wir geplant?

Hast du nichts geplant?

Ja, ich habe viel geplant.

Aber mit den Steinen. Die Kinder sollten sie messen,

dann vor der Hütte zeichnen und abends mit den Sternen vergleichen.

Ok, ihr seid enttäuscht, das verstehe ich.

Aber es gibt jetzt Würstchen im Schlafrock für alle.

Super!

Nein.

Aber...

- Hi. - Hi.

- Kann ich helfen? - 20 Würstchen im Schlafrock, bitte.

- Ok. - Gehst du mit der Wurst spazieren?

Sie schon wieder?

Wir tolerieren keine sexuelle Belästigung.

Meinen Sie das ernst? Es war nur ein Witz.

Ist für Sie alles nur ein Witz?

Ja? Sind Sie nicht zu alt? Er ist 20. Wie alt sind Sie? 50?

50?

Was, wenn ein 50 Jahre alter Mann so was zu einer 20-jährigen gesagt hätte?

Es war aber nicht so, oder?

Hätte ich ihn sexuell belästigen wollen,

hätte ich sein Würstchen in meinem Rock bestellt.

Jetzt fühle ich mich als Objekt behandelt.

Sie werden das sicher überleben, oder?

Es ist viel schlimmer, nie als Objekt behandelt zu werden.

Das kennen Sie sicher.

Lassen Sie das einfach.

Nein, jetzt fühle ich mich unsicher. Das ist mein Arbeitsplatz.

Wie du dich fühlst, ist nicht das Wichtigste auf der Welt.

Und jetzt entspannen wir uns. Es war ein Witz.

Seine Gefühle sind Ihnen also egal?

Ich will nur die 20 Würstchen.

Security!

Ich muss Sie bitten mitzukommen.

Ich weiß nicht warum,

man tut sie da einfach drauf.

Also...

Jetzt ist Pause.

- Das könnten wir machen, oder? - Ja.

Setzen wir uns doch und reden darüber, wie wir uns fühlen.

- Jeppe. - Danke.

Prost!

Oh ja.

Also gut, dann fange ich an.

Also...

Ich habe das Gefühl, es läuft gut.

Ich habe spannende Projekte.

Herausforderungen.

Jetzt du.

- Was? - Ja, du bist dran.

Erzähl von deinen Gefühlen.

Gut, das kann ich tun.

Es ist kein Geheimnis, dass ich es schwer hatte.

Aber jetzt arbeite ich hier.

Und ich habe ein Kind mit Helle, die mich nicht mehr will.

Das war... echt hart für mich.

Ich war eine Weile sehr traurig.

Ja, es war eine Achterbahnfahrt.

Jeppe, du bist dran.

Papa...

Sag einfach...

...was du fühlst.

Jeppe...

Du bist unglücklich.

Du hast dein Geld für eine Weltreise ausgegeben

und wurdest verlassen.

Das kam für dich unerwartet, und nun bist du hier.

- Erzähl doch... - Hi.

- Hi, Uffe. - Hallo.

- Hi, ich bin Hjørdis' Freund. - Ok.

- Ich hole Mr. Teddy Bear ab. - Bitte.

Was macht ihr?

Wir trinken nur ein Bier.

Und reden über unsere Gefühle.

Nun, wir versuchen es.

Wir teilen intimste Gedanken ohne Angst.

Ich habe mit jemand geflirtet.

Pil.

Ja. Alles klar. Prima.

Uffe...

Kannst du das weiter ausführen?

Papa...

Deine Untreue.

Richtig. Nun, es war keine Absicht. Es ist einfach passiert.

Und wir haben schon zweimal geredet.

Ihr habt zweimal geredet?

Über Korbflechterei.

Das kann schnell sexuell werden.

Ich weiß nicht, was ich mir dachte.

Na ja, doch: Ich dachte an Pil.

Ich fühle mich jetzt mies.

- Papa, hör auf. - Dann denke ich an Hjørdis.

Und fühle mich noch mieser.

Ich habe Angst, alles zu ruinieren, was wir haben.

Du hast noch nicht viel ruiniert.

- Findest du? - Nein.

Er hier...

...wohnt bei seiner Ex.

Und Jeppe wurde während einer Weltreise verlassen.

Du bist derjenige, der am wenigsten am Arsch ist.

Papa?

- Jeppe, es tut mir leid. - Was tust du da?

Du sollst wissen, dass du mit mir reden kannst.

Kann ich nicht.

- Doch, kannst du. - Wie denn? Du warst nie da.

Denkst du, an einem Nachmittag

kommen wir uns näher und ich sage dir alles?

Weil du einen auf Therapeut machst?

- Ich will dich nur halten. - Was?

Du verstehst nichts.

Alles ist anders, oder?

Wenn man Vater wird? Ja.

Ich vermisse Reinulf immer bereits nach fünf Minuten.

Ich will keine Scheidung.

- Du kriegst keine. - Ok.

Ich werde von meinem Kind weg sein.

Helle fehlt mir nicht mehr, mein Kind jetzt schon.

Und Rita?

Nein, wir sind nur Freunde.

- Mit ihr bin ich durch. - Rita?

Mit ihr ist man niemals durch.

- Ihr seid ewig geschieden. - Ja, aber es ist Rita, verdammt.

Sie ist zu viel, aber man will mehr.

Geht es Jeppe gut?

Frag jemand, der ihn kennt.

Ich bin von Jeppe weg, seit er klein war, also...

Keine Ahnung.

Ja, aber du bist immer noch sein Vater. Auch wenn du weg bist, bist du noch...

Oh, Reinulf.

Komm zu Papa. Hallo.

Oh, Papa hat dich so vermisst.

Ich hielt Jeppe nie so.

- Klar doch. - Nein, ich war immer woanders.

Ich hielt mein Kind nie.

- Schon gut, kleiner Rein. - Hallo.

Ganz ruhig, kleiner Mann.

- Kann ich gehen? - Nein.

Erst wenn ich das ganze Video durchgesehen habe und sicher bin,

dass Sie keine Gefahr sind.

- Sie waren vor Ort. - Aber so sind die Regeln.

Gut...

Ok.

Es bleibt bei einer Verwarnung.

Diesmal.

Danke.

Als ob ich Ihre politisch korrekte Quasi-Diktatur je wieder besuche.

- Wie bitte? - Nichts.

Wo ist sie?

- Wir finden sie schon noch. - Hjørdis.

Da ist sie. Wo hast du gesteckt?

- Wir dachten, es sei was passiert. - Nein.

Ich wurde nur kurzzeitig festgehalten, weil ich etwas gesagt hatte.

Und die Würstchen?

Sie sind hungrig und müde. Wir sollten jetzt zur Hütte gehen.

Es tut mir leid, Kinder. Hört zu.

Jeder bekommt einen Schein.

- Kauft euch, was ihr wollt. - Nein!

Dann haben wir keine Kontrolle.

Es wäre schlimmer, wenn ich wieder reingehe. Geht nur.

Jawoll! Würstchen im Schlafrock!

- Ist doch ok. - Ja.

- Es war nur ein Witz. - Hast du schon gesagt. Mehrmals.

Ja.

Nächstes Mal fahren wir woandershin.

Wie sieht's aus, Kinder? Habt ihr was zu essen?

Wir gehen jetzt zur Hütte. Ich zähle durch: eins, zwei, drei...

Wo ist Peter? Peter fehlt. Wann habt ihr ihn zuletzt gesehen?

Wir waren alle im Laden. Und plötzlich war er einfach weg.

Und wenn er entführt wurde?

Er wurde nicht...

...entführt?

Und wenn er ertrunken ist?

Oh Gott.

- Melde ihn als vermisst. - Nein, ich suche. Melde du ihn.

Wo waren wir?

Der Kiosk. Er war nicht da.

- Birna, sorg dafür... - Da.

- Hey, Peter. - Hi.

Wo warst du?

Ich wollte nur die großen Steine sehen.

Wenn du das nächste Mal irgendwohin gehst, sag uns Bescheid, ok?

- Soll ich Rita holen? - Ja.

Dann können wir... Nein, warte!

Moment mal.

Ich weiß, ich wollte nie wieder in Ihr kleines Büro zurückkehren.

Ich glaube, Sie sagten: "politisch korrekte Quasi-Diktatur".

Allerdings vermissen wir ein Kind.

Als was sieht sich das Kind?

Wie bitte?

Als Junge, als Mädchen, nicht-binär oder...

Nicht-binär?

Als Junge, nehme ich an.

Sie nehmen an?

Sucht ihn einfach!

Es kann traumatisierend sein, falsch kategorisiert zu werden.

Er ist aus Vietnam oder Burma.

Vietnam oder Burma?

- Er wurde adoptiert aus dieser Ecke... - Vietnam, Kambodscha,

Laos, Thailand und Burma Schrägstrich Myanmar.

China hier oben, dazwischen Tausende Kilometer.

- Nehmen Sie das in der Mitte. - Wie eurozentrisch.

Als würde man sagen, ein Franzose sieht aus wie ein Finne.

Sie sehen sich ähnlich.

Ich will sagen, Peter ist Asiate.

Sie rauchen, sind sexuell gestört und eine Rassistin.

- Und dazu noch Lehrerin. - Hören Sie mal.

Ein Kind wird vermisst.

- Gut, ich lasse nach ihm fahnden. - Danke.

Scheiße.

GRILL - EIS

Er kann nicht einfach verschwinden, wie ein Schlüssel.

- Hat er kein Handy? - Nein.

Wer gibt seinem Kind kein Handy?

- Peters Eltern sind nicht schuld. - Das weiß ich, verdammt.

Wäre er nur verantwortungsvoll im Laden geblieben,

wäre das nie passiert.

- Exakt. - Oder...

Hättest du die Kinder nicht hingeschickt, hätten wir sie im Auge behalten.

Ok, Hjørdis. Es tut mir leid.

Ich hätte auf dich hören sollen. Meine Schuld.

- Wolltest du das hören? - Ja.

- Also bitte. - Danke. Peter ist am Bus.

- Ist alles in Ordnung? - Ja, wir haben Peter gerettet!

Rita, du musst nicht nur entweder du oder sie sein, ok?

Du kannst auch ein breiter, vernünftiger Mittelweg sein.

Wie lange ist Peter schon am Bus?

Es muss nicht "Rita oder Schweden" sein.

Was dann? "Hjørdis oder Chaos"?

Mitteilung an alle:

Die Dänen sind weg.

Du hast also eine Gitarre?

Ja. Ich habe sie gerade geholt.

Moment.

Also gut.

Du weißt es vermutlich tief in dir drin

Anne Linnet natürlich.

Auch wenn ich selten große Worte benutze

Du weißt, du bist der Einzige Und du warst es immer

Der in meinem Herzen zu hören ist

Bis ans Ende meiner Tage

Das Herz tickt wie eine Uhr

Und all die Zeiten, in denen wir weinten

Verschwinden an einem Frühlingstag

Ich war nie wirklich ein Vater, der...

...singt und tanzt.

Und über Gefühle redet.

Schon ok.

Du hast es... versucht.

Vielleicht etwas zu spät.

Also etwa 20 Jahre zu spät.

Wir sind halt...

...sehr verschieden.

Ja...

- Stimmt. - Das macht nichts.

Ich erwarte auch nichts.

Darum bist du...

...nicht enttäuscht?

Wir wussten, wir driften auseinander

Du musst was erwarten.

Ich weiß, auf Axel war kein Verlass.

- Alex. - Ja.

Auf mich soll Verlass sein.

- Papa... - Du kannst auf mich zählen.

Was wird das?

Du weißt es vermutlich tief in dir drin

Ich halte meinen Sohn.

Auch wenn ich selten große Worte benutze

Ich halte meinen Sohn.

Der in meinem Herzen zu hören ist

Ich halte meinen Sohn!

Große Worte!

Du weißt, du bist der Einzige Und du warst es immer

Der in meinem Herzen zu hören ist

Schneller!

Du weißt es vermutlich tief in dir drin

Hjørdis?

Ich wollte...

...mich für diese Exkursion entschuldigen.

Ich weiß, du hast viel Arbeit reingesteckt.

Und dann sehen die Kinder einen Kiosk und einen Ausraster.

Es war dumm und trotzig und wahrscheinlich noch mehr.

Schweden war nicht schuld.

Nicht nur.

Danke.

Es ist nicht nur das.

Ich bin die Direktorin.

Du warst einverstanden.

Das funktioniert nur, wenn du mich respektierst.

- Ich respektiere dich. - Nein.

Du ignorierst alle Regeln, tust das Gegenteil von dem, was ich will.

Na ja, vielleicht könntest du es etwas deutlicher sagen oder...

Nein.

Ich sage es nur einmal. Und auf meine Art.

Und es ist dein Job, es zu hören.

Ok.

- Hi, Jeppe. - Hi, Hjørdis.

Hi, Schatz.

Hi, Mama.

Wie geht's dir?

Besser.

Hat Rasmus auf dich aufgepasst?

Und Papa.

- Bitte? - Er ist geblieben.

Er ist im Garten.

Mit jedem Monat, den ich älter werde, glaube ich, nichts kann mich überraschen.

Und dann schafft es mein Exmann, dass mein Sohn wieder lächelt.

- Ich habe auch Kaffee gemacht. - Hör auf.

Ich dachte, wenn...

...Jeppe wieder nach London will,

könnte er bei mir wohnen.

Hör auf, Niels. Ich ertrage keine Überraschungen mehr.

Ich hielt ihn.

Ich hielt meinen Sohn.

Ich frage ihn.

Hey, meine zwei Lieblingsmänner.

Hi!

- Du hast uns gefehlt. War es gut? - Ja. Wow.

Hey, Mamas Lieblings-Tollpatsch.

- Hast du Mr. Teddy Bear gefunden? - Ja, er war in der Schule.

Du hast wirklich Mittagessen gemacht?

Ja, Reinulf hat viel geholfen.

Warum wirfst du das weg?

- Das war für einen kleinen Vogel. - Ja.

Das? Na ja.

Ich wollte mich doch auf solidere Dinge konzentrieren.

- Ok, also... - Komm, mein Baby.

- Gehen wir spielen. - Jetzt wird gespielt.

Schau, da sind die Bälle.

Jeppe?

Gut, also...

- Ich mache mich auf den Weg. - Ja.

Danke für die Einladung, nach London mitzukommen.

Willst du?

Ich bleibe lieber.

Aber ich bin froh, dass es die Möglichkeit gibt.

Na ja,

es war wohl eine blöde Idee.

Nein.

Keineswegs.

- Was tust du? - Ich halte meinen Vater.

Du weißt es vermutlich tief in dir drin

Auch wenn ich selten große Worte benutze

Du weißt, du bist der Einzige Und du warst es immer

Der in meinem Herzen zu hören ist

Was?

Nichts.

- Hab ich was zwischen den Zähnen oder... - Nein.

Warum starrst du dann?

Ich starre nicht.

Das Herz tickt wie eine Uhr

Und all die Zeiten, in denen wir weinten

Also, die Couch ist besetzt, aber du könntest den Wohnwagen nehmen.

Im Ernst?

Und all die Zeiten, in denen wir weinten

Verschwinden an einem Frühlingstag

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