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Capitaine Adrien Wohndraut.
Einer meiner Männer wurde ermordet.
Florian Bonnet.
Er wurde wegen Mordes verhaftet.
Ich muss jetzt jemanden finden, der ihn in Kapstadt abholt?
Ich bin keine Kriminalbeamtin mehr.
Ich verlange ja nicht, dass du zurückkommst.
Ich bitte dich um einen Gefallen.
Lieutenant Aurélie Mercier.
Wir haben uns die Besatzungsliste angesehen.
Sind nicht gerade alles Unschuldslammer?
So könnte man es ausdrücken, ja.
Ich hab Thorsten nicht getötet.
Sie müssen mir glauben.
Sie können ihre Version hören, sofern sie von der des Kapitäns abweicht.
Thorsten hat sich auf mich gestürzt.
Hast du recht zu suchen?
Geriet ich in Panik. Also ging ich zurück.
Irgendwer muss nach mir gekommen sein und ihn erledigt haben.
Meine Aufgabe ist es, sie in die Schweiz zu bringen.
Ich bleibe an Bord.
Meine Freundin. Sie war an Bord dieses Frachters.
Julia ist etwas zugestoßen.
Die kommen doch nur wegen dieser Mordgeschichte.
Die werden nicht gleich das ganze Schiff durchsuchen.
Die Sache ist für uns wirklich von ganz besonders hohem Wert.
Sie haben keine Ahnung, wer ich bin.
Und was ich weiß.
Die sein, Sie sind eine Frage.
Die Vereinigt sind ein Bord.
Ich gehe, Sieciu.
Das ist doch, wie Sie noch Doctor ketten.
Mikaer?
Wie gehts?
Gut soweit im Tical.
Wie ihr gehts?
Wie gehts'?
Michael?
How are you doing?
Good to meet you.
Good to meet you.
It's so weird to see you.
I didn't think you were really coming.
I promised you.
I promised you.
I have a cabin, now I'm there.
I need your pass.
Of course.
I'll be back soon.
I'm the passenger for the interlager.
Of course.
Okay?
Yes, I'll be back.
I'll be back.
I'll be back.
I'll be back.
Okay?
Yes, I'll be back.
Okay?
Yes, I'll be back.
I'll be back.
Okay?
Okay, come on to me.
Will you come?
ORCHESTRA PLAYS
Als ich nach Genf zurück bin, ging sie in Istanbul an Bord.
Vielleicht doch einen Tag später.
Na schön, aber wo ist sie jetzt?
Das weiß ich nicht. Wie gesagt, es muss was passiert sein. Ich bin nur ihretwegen hier.
Wir müssen loslöden.
Nein, nein, warten Sie. Nach Istanbul habe ich mehrere Tage nichts mehr von Julia gehört.
Ich habe mir nichts dabei gedacht, weil ich das von ihr kenne.
Dann rief sie eines Abends an. Die Verbindung war schlecht.
Und sie wirkte panisch. Sie sagte, sie sei auf einem Frachtschiff, der Interlaken, und dass ich sie so schnell wie möglich in Rio de Janeiro treffen sollte.
Das ergab alles keinen Sinn.
Aber anhand des Namens des Frachters war es leicht, den Namen der Reederei rauszufinden.
Nein. Zuerst wollte ich einen Platz als Passagier buchen, aber es gab nur zwei Kabinen.
Und die waren besetzt.
Als ich sah, dass sie eine Küchenhilfe für denselben Frachter suchten, und zwar ausgerechnet ab Rio,
habe ich nicht mehr lang drüber nachgedacht und mich beworben.
Und die haben sie eingestellt?
Ja, beim ersten Versuch.
Sie schienen sehr dringend, jemanden zu brauchen.
Jemanden, der weiß, wie man Omelette macht.
Ich dachte einfach, Julia würde mir an Bortschen alles erklären.
Der Koch bereitet gerade die Suppe vor.
Bring deine Sachen in die Kabine und dann direkt in die Küche.
Noch Fragen?
Hey, noch Fragen?
Nein.
Äh, doch.
Sind Frauen an Bord?
Also wirklich, mein Freund, da bist du hier falsch.
Der Karneval von Rio findet außerhalb des Hafens statt.
Aber eine gibt es tatsächlich.
Du hast Glück.
Lass dich nicht von ihrem Aussehen täuschen.
Neben der bin ich ein Chorknabe.
Also, gehen wir.
Gaspard, guck mal, wer hier ist.
Na dann, los, in die Küche.
Der Abwasch wartet.
Guys, let's welcome Florian.
The new kitchen boy.
Welcome.
Welcome.
Es ergab überhaupt keinen Sinn, dass ich zu ihr stoßen sollte, sie dann aber nicht mehr da war.
Also ehrlich gesagt, die ganze Geschichte ergibt keinen Sinn.
Sie verstehen nicht, was ich Ihnen sage.
Julia ist auf diesem Frachter verschwunden.
Sie war unter einem Fake-Namen an Bord.
Einem Fake-Namen?
Ja.
Emily Becker.
Eine falsche Identität, die sie von ihrer NGO gekriegt hat.
Sirenz.
Herein.
Störe ich Sie?
Bitte, kommen Sie herein.
Und?
Haben Sie schon etwas rausgefunden?
Ähm, eine Schlägerei hat er zugegeben, aber nicht den Mord.
Lächerlich, die Fakten sind offensichtlich.
Nehmen Sie öfter Passagiere mit?
Ja, die Reederei schickt uns regelmäßig welche.
Das ist wohl in Frachtschiff-Kreuzfahrten.
Und wie läuft das genau ab?
Die Passagiere registrieren sich online für kurze oder lange Aufenthalte.
Sie gehen spazieren, manche lesen Bücher, andere machen Selfies am Deck.
Mir egal, solange sie die Arbeit der Crew nicht stören.
Haben Sie derzeit außer Phamke Viber noch andere Passagiere?
Nein, die zweite Kabine ist leer.
War zufällig eine gewisse Emily Becker in den letzten Wochen hier an Bord?
In der Tat, ja.
Die junge Frau stieg in Istanbul zu und verließ uns in Dakar wieder, aber wieso fragen Sie das?
Haben Sie eine Akte?
Kapitän, diese junge Frau heißt nicht Emily Becker.
Ihr Name ist Julia Morand.
Sie ist Florian Bonnells Freundin.
Er wollte sich hier an Bord mit ihr treffen.
Außerdem behauptet er, Julia sei auf diesem Frachter etwas zugestoßen.
Ich bitte Sie, nein.
Wie gesagt, die junge Frau ist in Dakar von Bord gegangen.
Das steht jedenfalls im Logbuch.
Das können Sie überprüfen.
Ich erinnere mich.
Ich persönlich habe ja noch am Vortag Ihren Pass ausgehändigt.
Offenbar ein gefälschter Pass.
Okay.
Aber was hat das alles mit Thorsens Tod zu tun?
Mit Verlaub, Kapitän, das werden die Ermittlungen offenlegen.
Was?
Welche Ermittlungen?
Ich erinnere Sie daran, dass wir Punkt 1500 Anker lichten.
Maché, wie läuft's da drüben?
Komplizierter als erwartet.
Der Beschuldigte will nicht von Bord.
Scheiße.
Du weißt, dass er das Recht hat, sich an der Auslieferung zu widersetzen?
Darum geht's gar nicht.
Er behauptet, seine Freundin sei auf dem Schiff gewesen und er sei nur ihretwegen an Bord gekommen.
Und was hat das mit dem Norweger zu tun?
Weiß ich noch nicht.
Ihr Name ist Julia Morand.
Aber sie reist unter falschem Namen und mit einem gefälschten Pass.
Émilie Becker.
Sie soll für eine NGO in Genf arbeiten, Sirenz.
Und ich weiß, dass ihre Eltern an dem Tag, als Florian mir entkommen ist, auf der Suche nach ihr waren.
Irgendwas stimmt hier nicht.
Ich schau mal, ob wir was über Sirenz rausfinden können.
Ich brauche weitere 24 Stunden.
Oh nein, nein, nein.
Die Reederei wird durchdrehen.
Verlass dich nie auf den ersten Eindruck.
Das habe ich von dir.
Ich übernehme jetzt Mercier.
Tu mir den Gefallen und halte dich an dem Plan.
Du kommst mit der Leiche und dem Jungen zurück.
Ist das klar?
Klar.
Gute Rückreise, Lieutenant.
Gute Weiterfahrt, Kapitän.
Wenn wir jetzt von Bord gehen, erfahren wir nie, was passiert ist.
Monsieur Bonnell, gehen Sie weiter.
Adama, gehen Sie nach vorn.
Der Rucksack kann hinten rein.
Sollen wir losfahren, Liadnau?
Sie wollen wirklich an Bord bleiben?
Sie wollen wirklich an Bord bleiben?
Sie wollen wirklich an Bord bleiben?
Sie wollen.
Captain, Monsieur Bonnell lehnt seine Auslieferung ab.
Und wie Sie wissen, ist das sein gutes Recht.
Wir bleiben also bis zum nächsten Hafen an Bord.
Das gibt uns Zeit zu überlegen, wie wir weiter vorgehen.
Ihnen ist klar, dass das aus dem Ruder laufen kann, Lieutenant?
Das ist mir durchaus bewusst, glauben Sie mir.
Schweizer Frachter, Schweizer Recht.
Wohin fahren wir als nächstes?
La Reunion. In fünf Tagen.
Gentlemen, this man is under protection of the Swiss police.
Thank you for your understanding.
Everybody go back to work. Move!
Und jetzt erzählen Sie mir mehr über Julia.
Was hatte sie hier an Bord als Emily Becker vor?
Das weiß ich nicht.
Fragen Sie Ihre NGO, die können Sie Ihnen sagen.
Das klären wir bereits.
Die entscheidende Frage ist doch nicht, warum sie an Bord gegangen ist,
sondern warum sie nicht mehr hier ist.
Auch das wird geklärt.
Um eines klarzustellen.
Sie sind weiterhin in Haft.
Dieses Modell verwenden wir in Südafrika.
Kennen Sie es?
Okay, alles klar.
Sicher, dass Sie das Richtige tun?
Ob es das Richtige ist, weiß ich nicht.
Aber es muss getan werden.
Ohne Zweifel.
Es war mir eine Ehre, mit Ihnen zu arbeiten.
Ich fühle mich gleich 100 Jahre alt, wenn Sie sowas sagen.
Sie haben das Zeug für diesen Job.
Wissen Sie?
Und ich fühle mich jetzt wie zehn.
Glauben Sie wirklich, er ist unschuldig?
Hätte Florian den Norweger getötet, hätte er genommen, was er zur Hand hatte.
Vermutlich ein Küchenmesser mit einer Schneide.
Aber kein Dolch mit zwei Schneiden.
Viel Glück, Lüthner.
Da geschält.
Da schmerBig, Lüthner.
Thank you.
We're at sea. Goodbye, Cape Town.
Goodbye, Interlaken. Safe travels.
We're at sea.
Dimitri Morer, stellvertretender Direktor.
Brigadier, nicht Kommissar.
Hat man Ihnen Wasser oder Kaffee angeboten, Brigadier?
Hat man.
Gut. Das mit dem Mord an Bord ist schrecklich. Thorsten war einer unserer Besten.
Erzählen Sie mir von dem Küchengehilfen.
Ich wüsste nicht, was ich Ihnen da erzählen soll. Wir hatten ihn gerade erst angeheuert.
Der Junge hatte weder Erfahrung in der Küche noch in der Seefahrt.
Doch, doch. Küchenerfahrung hatte er. Er war Koch beim Militär.
Sie, Sie müssen das verstehen. Die Stelle war seit Monaten unbesetzt.
Die Arbeitsbedingungen in der Handelsmarine sind hart. Lange Fahrzeiten, niedrige Löhne.
Wir konnten es uns nicht leisten, wählerisch zu sein. Noch dazu ist der Schweizer.
Haben Sie sich nie gefragt, weshalb er angeheuert hat?
Alle Seeleute fliehen vor irgendetwas.
Da wäre noch etwas. Ich möchte wissen, wer an Bord der Interlaken reist.
Sie meinen die Passagiere?
Ja, damit meine ich die Passagiere.
Brigadier, das ist Patricia Chambersy, unsere Generaldirektorin.
Gut, dass Sie gekommen sind, Brigadier. So kann ich Ihnen die Situation verdeutlichen.
Die Situation verdeutlichen? Sie meinen...
Die, in der wir uns befinden, weil Ihre Kollegin an Bord meines Frachters ist.
Ich sag es mal so, wenn sie uns auch nur einen Tag kostet, bin ich gezwungen, der Stadt Genf die Strafe in Rechnung zu stellen.
Einen Dollar pro Tonne und pro Tag. Und wir reden von 25.000 Tonnen.
Moment. Wer ist an Bord?
Du gehst mir echt auf die Nerven.
Du hast mich doch hergeschickt, Brigadier.
Du hast mich wie ein Idioten dastehen lassen.
Das tut dir mal ganz gut. Ich hab mir das gut überlegt.
Der Junge ist in mein Leben gestolpert. Ich muss rausfinden, was passiert ist.
Du hast nicht mal einen Gerichtsbeschluss?
Noch nicht, aber du wirst sicher dafür sorgen, dass ich einen bekomme.
Ich hoffe wirklich, du weißt, was du tust.
Ich auch.
War das die Kabine von Julia Morand?
Wer?
Äh, Emily Becker.
Ah ja, hat mir der Kapitän gesagt.
Sie sind heute Abend zum Essen mit dem Kapitän angeladen.
Das ist sehr nett, aber ich bin jetzt schon seit 20 Stunden auf den Beinen. Ich muss mich erst mal ausruhen.
Ist ein guter Kapitän, wissen Sie?
Ja, was ist ein guter Kapitän?
Das lässt sich nicht verallgemeinern, aber er schafft eine gute Balance zwischen Menschlichkeit und Protokoll.
Sie sollten seine Einladung annehmen. Das ist am ersten Abend an Bord so üblich.
Na schön. Ich möchte das Protokoll ja nicht brechen.
Um 20.00. Seien Sie pünktlich.
0.00.
Hey, wie geht's?
Ich hab deine Flugzeiten gecheckt. Ich hol dich vom Flughafen ab.
Ich bin auf der Suche nach einem schwarzen Kätzchen, aber bisher hat sich nichts ergeben.
Haben wir irgendwo noch Strohhalme?
Ähm, unterste Schublade neben den Plastikschüsseln.
Guillaume?
Es gab eine Planänderung.
Guillaume, hörst du mich?
Es ist nicht so gelaufen wie geplant.
Ich musste an Bord des Frachters gehen.
Der nächste Halt ist in fünf Tagen.
Maman! Maman!
Hier, mein Schatz. Sag Maman Hallo.
Wann kommst du nach Hause?
Maman!
Warte, mein Schatz.
Wir sind zu weit draußen.
Jetzt schon?
Nach einer Stunde ist Schluss.
Auf offener See gibt's keinen Empfang.
Markovic.
Kriminalpolizei.
Sie werden verstehen, dass ich Sie nicht mit offenen Armen empfange.
Kein Problem.
Sie sind, ähm, Maya Leutenecker und leiten die lokale Zweigstelle von Sirenz.
Ich verstehe.
Man kennt uns also schon.
Keine Sorge, ich liebe die Linken.
Sie sind zwar dumm wie Brot, aber sie bringen die Welt voran.
Ich suche Julia Morand, eine Mitarbeiterin von Ihnen.
Da sind wir schon zwei.
Vier.
Mit ihren Eltern.
Ich hab gerade erfahren, dass Sie letzte Woche eine Vermisstenmeldung aufgegeben haben.
Sie hatte sich einen Monat Urlaub genommen.
Gestern hätte sie wieder im Büro erscheinen sollen.
Wir können sie nicht erreichen.
War sie im Urlaub Urlaub oder war sie wirklich im Urlaub?
Sie hatte keine Mission, wenn Sie das wissen wollen.
Dennoch ging sie an Bord eines Frachters der Schweizer Handelsmarine, für dessen Aktivitäten sich ihre NGO interessiert.
Würde Julia recherchieren, könnten wir sie erreichen.
Bei Sirens kommunizieren wir über ein verschlüsseltes Netzwerk.
Das ist verboten.
Nicht mal wir dürfen das.
Soll ich Sie jetzt bemitleiden?
Okay.
Also, dass Sie an Bord eines Frachters der Schweizer Handelsmarine als Emily Becker angeheuert hat, ist Ihr Privatvergnügen?
Ja.
Hoffe ich zumindest.
Wissen Sie, Ihr Projekt, wie heißt es noch?
EA.
EA.
Das finde ich interessant.
Wirklich.
Danke.
Und ich habe genügend Kapital, um langfristig denken zu können.
Die Idee, ja, die Idee reizt mich durchaus.
Aber ich werde nicht investieren.
Zumindest nicht jetzt.
Ich verstehe nicht.
Jetzt ist der beste Zeitpunkt.
Ich will offen mit Ihnen sprechen.
Die Schweizer Handelsmarine verliert seit einigen Jahren an Fahrt.
Seit das Parlament ihr die Garantien entzogen hat.
Tatsächlich war das auch Ihr einziger Vorteil auf dem Markt.
Und Sie haben dennoch, trotz allem, im letzten Jahr eine Umsatzsteigerung von 20 Prozent verzeichnet.
Ja und?
20 Prozent?
Nein.
Ich bin immer vorsichtig, wenn etwas zu sehr glänzt.
Ich bin immer vorsichtig, wenn etwas zu sehr glänzt.
Ich bin immer vorsichtig, wenn etwas zu sehr glänzt.
Ich komme mal vorsichtig, wenn es zu sehr glänzt.
Ich bin immer vorsichtig, wenn etwas zu sehr glänzt, dass es da ist.
Ich bin immer vorsichtig, wenn etwas zu sehr glänzt.
Das war mein Problem.
Eigentlich war niemandem in der Schweiz wirklich klar, welch guten Ruf wir hatten.
In jenen Jahren drehte sich alles um die Uhrmacherei und die Skipisten.
Aber glauben Sie mir, die Schweizer Handelsmarine war damals etwas Besonderes.
Wir waren zwar nicht viele, aber wir gehörten zu den Besten.
Are you nostalgic?
It was the Wild West. The ships were wounded.
We solved problems like hitters, even the Swiss.
As a young man, I saw many unusual things.
But it's over.
This Julia...
...hadte sich in unseren Chefmechaniker verguckt.
Glauben Sie mir, sie war nicht die Erste.
Und als dann Florian an Bord kam...
...und hörte, dass sie bereits gegangen war und dachte, Julia hätte ihn verlassen...
Lassen Sie mich raten.
Tötete er Thorsten aus Rache.
Ich werde tun, was ich kann, um Ihnen zu helfen, Lieutenant.
Liegt schließlich auch in meinem Interesse.
Aber ich erwarte von Ihnen, dass Sie mich nicht übergehen.
Die Hierarchie auf einem Schiff ist was Besonderes.
Schiff
I don't know.
I don't know.
Here, Sie müssen was essen. Ein knurrender Magen macht es nur noch schlimmer.
Hätten Sie vielleicht eine Cola?
Ich habe Tonic Water. Chinin ist das Beste für den Magen. Und es kommt aus der Schweiz.
Guten Morgen, Lieutenant. Haben Sie gut geschlafen?
Kapitän, Sie sagten mir gestern, ich könne einen Blick in das Logbuch werfen. Das würde ich jetzt gerne tun.
In Dakar waren Sie wann?
Dakar. 23. Mai. 21.07. Departure. Passagier Emily Becker hat das Schiff verlassen.
Zufrieden?
Haben Sie sie von Bord gehen sehen?
Ich nicht, aber mir wurde berichtet, dass sie nicht mehr an Bord ist. Das ist meine Handschrift.
Wer hat Ihnen das berichtet?
Ehrlich gesagt, kann ich mich nicht mehr erinnern. Ich hatte Wichtigeres im Kopf.
Sie wollen also sagen, Sie wissen nicht, wer die junge Frau am 23. Mai in Dakar vom Frachter gehen sah?
Nein, weiß ich nicht. Macht das einen Unterschied?
Ob das einen Unterschied macht oder nicht, entscheide ich, denn ich leite diese Ermittlung.
Apropos Ermittlung. Haben Sie einen Gerichtsbeschluss, der Ihnen erlaubt, nach der Freundin eines Kriminellen zu suchen?
Ich habe hier das Sagen. Denken Sie daran.
Sie haben überhaupt nichts zu sagen. Dieses Schiff läuft unter meinem Kommando.
Kapitän, bei allem Respekt. Unter Ihrem Kommando wurde ein Mann ermordet.
Michael, ich sehe mal nach, wie es Konstantin geht.
Gut. Verstanden.
Wie kann ich mich mit der Kriminalpolizei in Genf in Verbindung setzen?
Das geht nur über Satellit. Dafür müssen Sie sich mit der Zentrale verbinden.
Kann ich irgendwo vertraulich sprechen?
Ja, in einer Kabine im Heck.
Aurelie, wie geht's dir?
Wie läuft's an Bord?
Ich habe guten Grund zur Annahme, dass Julia Morand diesen Frachter nicht verlassen hat.
Naja. Und was macht sie da? Durch die Flure geistern?
Damit hast du vielleicht nicht ganz Unrecht. Ich brauche deine Hilfe.
Okay. Hör zu. Ich habe da was für dich. Julia Morands Arbeitgeber vermisst sie auch.
Die NGO, für die sie arbeitet, hat die Schweizer Handelsmarine im Visier.
Außerdem hat sie alles daran gesetzt, den Fall C&M Marine Carriers anzunehmen.
Das würde erklären, weshalb sie hier an Bord war.
Siehe dich vor, Aurelie.
Es tut mir leid, dass ich dich damit reingezogen habe.
Übrigens habe ich dir einen Gerichtsbeschluss besorgen können. Du hast also freie Bahn.
Sehr gut. Ich rufe zurück, sobald ich was weiß.
Da sie schon mal hier sind, fangen wir doch mit ihnen an.
Was wissen Sie über die Beziehung zwischen Florian und Thorsten?
Nichts. Ich weiß gar nichts.
Florian war nicht besonders gut in der Küche.
Er hat gemacht, was er sollte, aber eher schlecht.
Ich meine, wenigstens hat er es gemacht, aber Motivation, irgendwas selbstständig zu machen, hatte er nicht.
Thorsten, er hatte genug von diesem Job.
Er wollte ihn hinschmeißen.
Den Gedanken haben alle irgendwann.
Einfach nur noch nach Hause.
Wissen Sie, jetzt wo er tot ist, sagen alle, mein Freund Thorsten.
Aber in Wirklichkeit konnte ihn keiner leiden.
Ständig hieß es, Chef, darf ich eine Pause machen?
Darf ich an die frische Luft?
Hier an Bord sieht man selbst die, die man hasst öfter als Frau und Kind.
Selbst wenn man sie nicht ausstehen kann, muss man zusammenarbeiten.
Ich bin ja nicht rassistisch, aber Schweizer arbeiten nicht gut.
Das steht in meinem Bericht ganz oben.
Wieso glauben Sie, waren Florian und Thorsten zu dieser Zeit im Laderaum?
Ich glaube, Sie hatten sich verabredet, um diese Sache zu klären.
Aber dann ist es eskaliert.
Wieso ging er auf Florian los?
Vielleicht wegen des Mädchens?
Wenn die anderen eine Frau sehen, wollen Sie sie vögeln.
Sie haben keine Ahnung von Frauen.
Thorsten war ein richtiger Frauenheld.
Die kleine Emily hat ihn ganz schön heiß gemacht.
Die kleine Emily.
Man muss sagen, dass sie sich nicht gerade diskret verhalten hat.
Ich habe mich ein wenig mit ihr unterhalten.
Dumm war sie nicht gerade.
Sie war viel zu intelligent für ihn.
Hat sie Ihnen gefallen?
Sagen wir, Florian wäre eher mein Typ.
Ich hatte Sie zu einer Befragung vorgeladen.
Wenn Sie was von mir wollen,
dann müssen Sie zu mir kommen.
Wieso sind Sie auf diesem Frachter?
Was hat das mit Thorstens Tod zu tun?
Ich stelle hier die Fragen.
Ist Ihnen auf der Fahrt von Istanbul nach Dakar Emily Becker begegnet?
Auch eine Passagierin und Aktivistin?
Ich kann mir vorstellen, dass wenn man auf einem Frachter
mit einer Legende des bewaffneten Widerstands wie Ihnen zusammensitzt,
dass man da nur mein Selfie betrachtet, oder?
Ja.
Wir haben tatsächlich unsere Visitenkarten ausgetauscht.
Ist das gegen die Kälte?
Oder die Meeresluft?
Seid schade der Haut.
Das ist Fischfett.
Man schmilzt es und mischt es mit etwas Zitrona.
Ich war auf Mission in Peru.
Die Fischer dort machen das auch.
Ich habe Sie erkannt.
Darf ich fragen, was Sie auf diesem Frachter tun?
Nein.
Und Sie?
Eine Kreuzfahrt.
Ich fahre schon einige Monate auf diesem Schiff
und habe schon viele Touristen gesehen.
Sie sind völlig anders.
Wir haben ein Problem.
Ich habe mir die Bilanzen der letzten Jahre detailliert angesehen
und ziemlich viele Unregelmäßigkeiten entdeckt.
Manche Fahrten bringen viel mehr ein als andere,
obwohl die Güter von gleicher Art und gleichem Volumen sind.
Das nennt man kaufmännisches Handeln, Dimitri.
Treue Kunden bekommen Rabatt.
Hast du das in Amerika nicht gelernt?
Es ist teilweise das Doppelte.
Die Beträge sind astronomisch.
Fast, als hätten wir einigen Kunden zu viel berechnet.
Das ergibt keinen Sinn.
Seit Gründung der Reederei hat dein Vater das Geld verwaltet,
das rausgeht, und ich das Geld, das reinkommt.
Wenn es dir recht ist, würde ich es gern dabei belassen.
Aber doch nicht, wenn...
Apropos treue Kunden.
Du musst mich jetzt allein lassen.
Bitte, Dimitri.
Monsieur Morair.
Sie sollten wissen, dass uns Ihre Präsentation neulich sehr gut gefallen hat.
Ach, Sie waren da?
Wunderbar.
Es gibt noch Reste des Kuchens, falls Sie interessiert sind.
Die Kuchenbranche interessiert uns nicht, tut mir leid.
Verstehe.
Dann lasse ich Sie allein.
Ich will nicht lange um den heißen Brei reden.
Ich brauche dieses Geld.
Stellen Sie sich mal vor, wir bezahlen Sie,
und die Ware kommt überhaupt nicht in Sri Lanka an?
Zum Beispiel war die Polizei rein zufällig an Bord unsere Kiste entdeckt.
Hören Sie, es gab einen Streit unter Seemännern, der schlimm ausgegangen ist,
und wir haben einen Mann verloren.
Aber diese Polizistin ist nur an Bord, um die Leiche und den Täter abzuholen.
Das hat nichts mit uns zu tun.
Wir sind etwas enttäuscht, Madame Jean-Bercy.
Wie soll ich es sagen?
Sie scheinen die Situation nicht richtig einschätzen zu können.
Der zweite Offizier hält das Ruder öfter in der Hand als der Kapitän.
Aber der Kapitän ist die Seele des Schiffs.
Hatten Sie Kontakt zu Emily Becker?
Sie wollte alles über den Frachter wissen, alles verstehen.
Anfangs hat mein Vater sie empfangen, aber er hatte bald genug davon.
Da habe ich dann übernommen.
Was heißt das?
Wir haben den Frachter mehrmals besichtigt.
Sie hat sich für alles interessiert.
Konnten Sie sich von ihr verabschieden, als sie in Dakar von Bord ging?
Nein, wir haben uns verpasst.
Officer, dem Küchenjunge ist etwas zugestoßen.
Florian, was ist los?
Die Schweine wollen mich vergiften.
Er muss sofort auf die Krankenstation.
Das entscheidet der Kapitän.
Nein, er untersteht meiner Verantwortung.
Helfen Sie mir.
Jemand muss ihm Brechmittel ins Essen gemischt haben.
Es ist gefährlich.
Zu viel davon und du kotzt dich zu Tode.
Wozu haben Sie Brechmittel an Bord?
Nimmt ein Matrose etwas Giftiges zu sich.
Ist es wichtig, dass er sofort erbricht?
Ich hatte Sie gewarnt, dass es keine gute Idee ist, ihn an Bord zu lassen.
Wer hat ihm das Essen gebracht?
Trion.
Ich muss ihn befragen.
Sobald er seine Schicht beendet hat.
Jemand hat versucht, Florian zu vergiften, aber das scheint sie nicht zu beunruhigen.
Wissen Sie, was ich denke?
Er simuliert.
Trion!
What the hell have you been doing?
Cleaning the rust is your job.
There was water in the hole.
All over.
That was more urgent.
Listen, I'm telling you what is urgent and what is not.
Okay?
Hello, Trion.
Captain.
We'll speak later.
Go now.
What's the matter with you?
I said you should go with us.
But then it's always a goal when I say.
Du siehst es vielleicht nicht, aber Iggy weiss es.
Respekt bekommst du nicht, indem du zusammenscheissest.
Wenn ich es so sehe mit ihnen, dann habe ich ein Problem.
Wir brauchen das absolute Vertrauen von diesen Mannen.
Anushka, schläfst du schon?
Nein!
Ja?
Geh jung, tut mir leid wegen gestern.
Auf offener See gibt es keinen Empfang.
Bist du nicht mehr an Bord?
Doch, doch, aber wir fahren die Küste entlang.
Wie geht's euch?
Wie ist es gelaufen?
Ähm, ich hab's überlebt.
Nächstes Jahr übernehme ich.
Und du?
Wie geht's dir?
Alles bestens.
Maman, Maman!
Maman, Maman, wo bist du?
Viele Küsse zum Geburtstag, meine Große.
Ich wollte dir eine gute Nacht wünschen.
Und dir sagen, wie sehr ich dich lieb hab.
Ich hab dich auch lieb, Maman.
Oh nein, der Empfang ist gleich weg.
Anushka, sei so lieb und gib mir Papa.
Ja?
Ich liebe dich, Guillaume.
Ich dich auch.
Pass auf dich auf, ja?
Komm schnell zurück.
Pass auf dich auf dich auf, ja.
rum
Thank you.
Who's in there?
Julia, are you there?
Truong, show me this place.
Thank you.
Thank you.
Thank you.
Thank you.
Thank you.
Thank you.
Thank you.
Thank you.
Thank you.
Thank you.
Thank you.
Thank you.
Thank you.
Thank you.
Thank you.
Can't find what you're looking for?
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