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Original subtitles

Mein Flammenschwert rächt jede Untat, also merkt euch meinen Namen: Zorro.

Gesucht: 500 Pesos für Ignacio Torres, 1.000 Pesos für Zorro.

Gut gemacht, Señor de la Vega.

Die täglichen Kämpfe werden mir fehlen. - Mir auch, Sir.

Sie haben mir die lange Fahrt versüßt. - Eure Flinkheit am Degen

dürfte Euch in Kalifornien sehr helfen. - Warum sagt Ihr das?

Wie lange wart Ihr weg? - Drei Jahre.

Es hat sich leider viel verändert, wenn Ihr nach Los Angeles kommt.

Nur noch Regeln und Vorschriften. Das Militär hat jetzt das Sagen.

Seit wann? - Seit einem Jahr, nachdem ein neuer Comandante ernannt wurde.

Ich enttäusche Euch nur ungern, aber ich habe das Gefühl,

Ihr werdet Euch bald wünschen, Ihr wärt in Spanien geblieben. - So schlimm?

Schlimmer. Aber Ihr werdet es selbst sehen.

Falls Ihr Wertsachen dabei habt, versteckt sie!

Die Soldaten im Zollhaus konfiszieren gerne mal Sachen, die ihnen gefallen.

Danke für die Warnung. - Wir ankern bald.

Ich verabschiede mich von Euch, wenn Ihr von Bord geht.

Du hast noch nicht gepackt? Wir gehen bald an Land.

Ja, Kalifornien ist wunderschön.

Wo hast du die Briefe meines Vaters? Ich möchte den letzten nochmal lesen.

"Mein lieber Sohn, ich bitte dich nur ungern,

deine Studien abzubrechen und nach Hause zu kommen,

aber es sind Dinge passiert, um die ich mich nicht länger alleine kümmern kann."

Weißt du noch, wie sehr ich darüber gerätselt habe?

Jetzt weiß ich, was er uns sagen wollte. Wir werden bald Ärger haben, Bernardo.

Nein, keine Indianer. Politiker. Ich habe gerade gehört,

dass in unserem Dorf ein Diktator wütet. Wir werden sicher durchsucht. Verbrenn ihn.

Keiner wird ahnen, dass mein Vater mich hergerufen hat.

Wir müssen diesem Tyrannen irgendwie das Handwerk legen.

Ein direkter Angriff? Nein, Bernardo.

Bei mächtigen Feinden muss man anders vorgehen.

Du kennst doch das alte Sprichwort: "Wenn du kein Löwe sein kannst,

sei ein Fuchs." Ich muss dafür sorgen, dass mich

der neue Comandante für völlig harmlos hält. Aber wie?

Ja, eine großartige Idee!

Statt als Mann der Tat aufzutreten, spiele ich ihnen einen Bücherwurm vor.

Einen harmlosen Gelehrten, der sich nur für Kunst und Wissenschaft interessiert.

Diese Bücher, die ich dem Pfarrer bringe, werden mein kostbarster Besitz sein.

Für diese schicken Medaillen und Trophäen hingegen...

ist in meinem Leben kein Platz mehr. Wirf sie über Bord.

Nein, Bernardo, werde sie los.

Hier. Das auch. Los.

Bernardo, jetzt ist nicht die Zeit für Sentimentalitäten. Wirf sie raus!

Und nun hol mir mein schönstes Jackett. Das goldbestickte.

Und meinen Gehstock. Das wird meine neue Rolle.

Du willst auch jemand anderes werden? Sehr gerne. Du wirst den Narren spielen.

Du willst so tun, als wärst du taub? Noch besser!

Du wirst mein zweites Paar Augen und Ohren. Von nun an

bist du nicht nur stumm, sondern kannst gar nichts mehr. Bravo, Bernardo!

Kutscher, warum halten wir?

Alles, was durch Los Angeles fährt, muss durchsucht werden.

Was für eine Zumutung! Wir waren doch schon beim Zoll!

Alle Taschen aufmachen! Halten Sie Ihre Pässe bereit!

Don Diego de la Vega!

Ich dachte, Ihr wärt noch in Spanien. - Wie Ihr seht, bin ich zurück.

Was soll der Unsinn mit der nochmaligen Durchsuchung?

Bei Euch nur eine reine Formalität.

Ich muss mein Gepäck also nicht nochmal öffnen?

Verzeiht bitte, aber Capitán Monastario erlaubt keine Ausnahmen.

Ist er der neue Comandante? - Seit über einem Jahr schon.

Bitte Señor. Er macht die Befehle. Ich führe sie nur aus.

Na gut, Sergeant. Dann nur zu. - Ja.

Was heißt das? - Ich sage meinem Diener nur, dass er das Gepäck runterholen soll.

Er ist taubstumm? - Seit seiner Kindheit. Aber er ist ein großartiger Hausdiener.

Na dann. Mit Eurer Erlaubnis, Don Diego,

sage ich dem Comandante jetzt, dass Sie hier sind.

Herein!

Verzeiht die Störung, mi Capitán. - Was ist?

Diego de la Vega, Sohn von Don Alejandro, ist gerade aus Spanien zurückgekommen.

Gut, Garcia. Er soll warten. Ich habe gleich Zeit. - Ja, Comandante.

Das gefällt mir nicht. Warum ist er so überraschend zurückgekehrt?

Was macht das schon, Licenciado?

Die de la Vegas sind die einflussreichste Familie in Südkalifornien.

Glaubt Ihr, Don Alejandro hat ihn gerufen? - Und wenn schon. Macht Euch keine Sorgen.

Wenn er Ärger macht, ergeht es ihm genauso wie den anderen.

Nichts wird mich davon abhalten, der reichste Mann Kaliforniens zu werden.

Capitán Monastario wird Euch gleich empfangen, Don Diego.

Gut, Sergeant. Könnt Ihr meinem Diener beim Gepäck helfen? - Natürlich.

Aus dem Weg! Macht die Straße frei!

Sergeant Garcia, das ist mein Nachbar, Nacho Torres.

Warum bringt man ihn her? - Wer weiß.

Der Comandante hat befohlen, ihn zu verhaften.

Moment! Warum wurde dieser Mann verhaftet?

Helft mir, Señor Alcalde. Ich bin unschuldig!

Was wirft man Euch vor, Don Nacho? - Verrat.

Aber es stimmt nicht. Ich habe nur meine Stimme gegen das Unrecht erhoben.

Mit dem Gefangenen zu sprechen ist verboten. Sperrt ihn ein!

Ich muss protestieren, Capitán! Dieser Mann ist kein Krimineller!

Señor Alcalde. Dies ist kein Zivilfall.

Verrat wird vor einem Militärgericht verhandelt.

Seid Ihr Diego de la Vega? - Zu Euren Diensten, Comandante.

Enrique Sánchez Monasterio. Verzeiht die Unannehmlichkeiten.

Nicht doch, Comandante. So konnte ich immerhin das letzte Kapitel beenden.

"Der Einfluss der maurischen Kultur auf die spanische Lyrik". Habt Ihr es gelesen?

Nein, habe ich nicht. - Dann muss ich es Euch leihen.

Danke. Ein andermal. Geht doch schon mal vor in mein Büro.

Ich werde Euch nicht lange aufhalten.

Hat er gesagt, warum er zurück ist? - Das werde ich schon herausfinden.

Aber von diesem verwöhnten Gockel haben wir sicher nichts zu befürchten.

Geht zurück ins Hotel. Man sollte uns nicht zusammen sehen.

Was machst du da oben? Du! Runter mit dir!

Willst mich ausspionieren? Dir zeig ich's. Was machst du da? Sag schon? - Verzeihung!

Dieser Mann kann Euch nicht antworten. Er ist taubstumm.

Ach wirklich? - Don Diegos Diener. Er hat ihn aus Spanien mitgebracht.

Bist du sicher, dass er taub ist? - Aber ja. Er... Seht her.

Du hast ein Gesicht wie ein Esel!

Du stinkst wie ein Bock!

Dein Vater...

Dein Vater war ein Pavian!

Weiter mit der Durchsuchung, Sergeant! Und zwar gründlich!

Weitermachen, Sergeant!

Ich weiß, dass Ihr nach Hause wollt. - Ja, es war ein anstrengender Tag.

Füllt bitte diese kurze Erklärung aus, wenn Ihr nichts dagegen habt.

Eure Rückkehr kam ziemlich überraschend, oder nicht?

Eurem Vater nach konnte man meinen, Ihr würdet noch ein weiteres Jahr studieren.

Ich entschied mich für einen Abbruch. Es wurde mir zuviel geturnt

und gefochten. Manche Studenten haben sich sogar duelliert.

Wirklich? - Ja. - Wie schön diese Toledo-Klinge singt!

Verzeiht, Don Diego. Euer Vater würde mir nie verzeihen, wenn Euch etwas passierte.

Sergeant Garcia meldet: Die Durchsuchung ist abgeschlossen.

Gut. - Ihr habt nichts gefunden, richtig? - Alles war nur voller Bücher.

Und zwar schweren. Was soll ich damit, Capitán?

Häng ihn in mein Zimmer, Vollidiot!

Du Qualle! Nun räum ihn schon weg!

Ich muss jetzt wirklich los, Comandante. Es war sehr nett.

Danke, Señor de la Vega.

Willkommen zu Hause, Don Diego! - Juan! Schön, dich zu sehen!

Ist das Pepito? Wie geht's meinem Vater? Habt ihr gut auf ihn aufgepasst?

Wir haben es versucht. - Juan, das ist Bernardo.

Er ist taubstumm. Aber wenn nötig, würde er für mich sterben. Zeig ihm mein Zimmer. - Ja.

Vater! - Mein Sohn.

Mein Herz geht auf, dich wiederzusehen. Ich schickte einen Jungen nach Spanien

und ein Mann ist zurückgekehrt. Diego, ich muss dir so viel erzählen.

Aber das kann bis nach dem Essen warten. Komm.

Dein altes Zimmer wartet auf dich.

Die Vaqueros haben das immer gesungen, wenn sie von der Arbeit nach Hause kamen.

Das Klavier muss mal gestimmt werden.

Interessierst du dich denn nicht für das, was ich dir erzählt habe?

Doch. Sehr sogar. Tut mir leid, dass die Lage so unangenehm ist.

Unangenehm? Sie ist unerträglich!

Die Steuern ruinieren die Rancheros. Wer nicht zahlt, landet im Gefängnis.

Die Indianer werden aus ihren Familien gerissen und versklavt.

Alles zu Gunsten eines einzigen Mannes: Capitán Monastario.

Ich bin dem Gentleman schon begegnet. - Gentleman?!

Ein niederträchtiger Schurke! Falls er an der Macht bleibt,

ist unser Land ruiniert. Wir müssen ihn loswerden. Dafür habe ich dich gerufen.

Jemand muss was unternehmen! - Du hast recht, Vater.

Ich schreibe sofort einen ausführlichen Beschwerdebrief an den Gouverneur.

Der kommt nie an. Monastarios Wachen fangen sämtliche Post in Monterey ab.

Unser Nachbar Nacho Torres wagte es, zu protestieren,

und wurde heute Morgen wegen Verrats verhaftet.

Hast du dich an das Gericht gewendet? Wir haben doch sicher auch Rechte.

Monastario ist das Gesetz! Er schleppte einen Winkeladvokat aus Mexico City an,

damit seine Verbrechen legal aussehen. - Dann weiß ich auch nicht weiter.

Aufstehen und ihn bekämpfen! - Beruhige dich, Vater.

Gewalt sollte unser letzter Ausweg sein.

So viel Umsicht hatte ich von meinem Sohn nicht erwartet.

Du bist müde, mein Junge. Leg dich hin und schlaf nochmal drüber.

Wir besprechen es morgen.

Wenn du erlaubst.

Bernardo, ich musste gerade etwas tun, auf das ich nicht stolz bin.

Mein Vater hält mich jetzt für einen rückgratlosen Schwächling.

Würde ich aber tun, was er möchte, wäre sein Leben in Gefahr.

Jetzt kann ich alleine handeln. Wie ich dir heute Morgen gesagt habe:

"Wenn du kein Löwe sein kannst, sei ein Fuchs."

Von nun an werde ich Zorro, der Fuchs sein.

Ich habe dich hergebracht, damit du unseren dritten Verbündeten kennenlernst.

Er kann Geheimnisse genauso für sich behalten wie du, Bernardo.

Er heißt Tornado. Ein alter Schäfer hat für mich auf ihn aufgepasst.

Als ich ging, war er noch ein Fohlen.

Tornado. Tornado...

Komm her, Tornado.

Na los, Junge. Komm her.

So ist's brav. Ich hab hier was für dich.

Komm her. Hier. Ich hab' eine Karotte für dich.

Braver Junge.

Ist lange her, was?

Kannst du die Tricks noch, die ich dir gezeigt habe? Du kannst noch knien?

Komm, zeig mal, ob du dich noch hinknien kannst.

Knie dich hin, Tornado. Knie dich hin.

Braver Junge. Das nenn ich ein Pferd, was?

Damit wäre meine zweite Mission erfüllt.

Nicht mal mein Vater würde dieses Pferd erkennen. Tornado,

wir beide werden heute Abend einen langen Ausritt machen.

Komm, Junge.

Zehn Uhr! Eine warme, ruhige Nacht. Alles ist gut.

Sergeant Garcia.

Zu Euren Diensten, mi Capitán. - Schließ das Tor, entlass die Wachen,

lass eine Patrouille im Einsatz und melde dich bei mir nach der Schlussinspektion.

Verstanden, Comandante. Schließt das Tor!

Wie lange müssen wir warten? - Eine halbe Stunde. Dann schlafen alle.

Und wenn etwas schief geht? - Seid Ihr eine Frau oder ein Anwalt?

Was soll denn schief gehen? Und hört auf, herumzulaufen.

Ihr macht mich noch nervös. Oder noch besser:

Wartet in meinem Zimmer, bis der Sergeant sich meldet. Und macht Euch keine Sorgen!

Na, Señor Torres, Ihr seid ja immer noch hier.

Habt es Euch für die Nacht ja richtig gemütlich gemacht.

Na dann, gute Nacht, Señor. Schlaft gut.

Alle anwesend und durchgezählt, mi Capitán.

Ist der Gefangene Torres sicher verwahrt?

Er ist ein gefährlicher Mann und äußerst gerissen.

Ich habe gerade persönlich seine Zelle inspiziert. - Ausgezeichnet.

Ich werde dich in diesem Bericht erwähnen, Garcia.

Danke, Señor Comandante.

Du kannst jetzt schlafen gehen. Leg die Schlüssel auf den Tisch.

Danke, Capitán.

Señor Torres.

Wer seid Ihr? - Ein Freund. Ich bin hier, um Euch zu helfen.

Gott schütze Euch. Aber wie? Ich bin angekettet wie ein Tier.

Wer hat die Schlüssel? - Sergeant Garcia.

Dann werde ich sie ihm mal abnehmen.

Ihr nehmt jetzt gleich die Schlüssel und lasst den Gefangenen frei.

Aber er wird es durchschauen. - Ihr wollt ein Anwalt sein?

Sagt ihm, Ihr habt seinen Fall geprüft und einen Fehler festgestellt.

Sobald er über den Hof läuft, schlagt Ihr Alarm.

Und ich werde genau hier warten.

Es steht schon in meinem Bericht: Gefangener bei Fluchtversuch erschossen.

Ein Ton, und es ist dein letzter. - Was wollt Ihr von mir?

Die Schlüssel! - Schlüssel? - Für die Zelle und für die Kette.

Die hat der Comandante. Ich habe sie ihm gerade gegeben.

Steh auf! Stell dich in die Ecke!

Ihr werdet mich doch nicht umbringen, oder?

Nur, wenn du dich bewegst. Ich stehe direkt hinter dir.

Gute Nachrichten, Señor Torres.

Ich bin hier, um Euch freizulassen.

Warum entlasst Ihr mich jetzt? Ihr habt doch die Anklage unterschrieben.

Ich habe eben entdeckt, dass die Anschuldigungen falsch sind.

Danke, Licenciado. Du hast gerade das Problem für uns gelöst.

Du schreist besser nicht.

Señor Torres, ich traue dem Anwalt nicht. Kettet ihn an die Gitterstäbe.

Und jetzt knebelt ihn.

Wir fliehen besser über die Mauer. Am Baum wartet ein Pferd. - Señor.

Wer seid Ihr? - Ein Freund des Volkes.

El Zorro!

Flieht, solange Ihr könnt!

Sergeant Garcia!

Sergeant Garcia!

Garcia!

Sergeant Garcia!

Ein frontaler Wandangriff! Das müsst Ihr mir nochmal zeigen.

Wenn Ihr jetzt bitte in die Zelle gehen würdet.

Los! An die Waffen! Unser Comandante ist in Gefahr!

Wer ist dieser maskierte Teufel? - Keine Ahnung. Er nennt sich El Zorro!

El Zorro? Wieso?

Garcia! Ich befehle dir: Heb dein Schwert auf und kämpfe!

Nein, Nicht, Señor! - Soldaten! An die Waffen!

Bitte nicht, Señor!

Kämpfe! - Nein.

Lasst ihn nicht entkommen! Ihm nach!

Auf die Pferde, ihr Idioten! Sie dürfen nicht entkommen!

Auf die Pferde!

Ihnen nach!

Öffnet das Tor!

Geht zur Mission San Gabriel. Padre Felipe wird Euch Asyl gewähren.

Ich weiß nicht, wer Ihr seid, Señor Zorro, aber ich verdanke Euch mein Leben.

Das vergesse ich Euch nie.

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