All language subtitles for Um Himmels Willen 20x12 Selbstvertrauen.deu

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Original subtitles

*Titelmusik*

Schwester Hanna

Wolfgang Wöller

*Harmonische Musik*

(Felicitas) Äh, ich gehe dann mal... in den Behandlungsraum.

Sie macht wieder ein Nickerchen.

Das letzte Mal lag sie schnarchend auf der Liege.

Sie schläft sehr schlecht.

Kein Wunder, bei allem, was hier los ist.

Musst du nicht in der Schule sein? - Nein, das ist vorbei.

Frau Köberl ist zurück.

Dafür kann ich mich jetzt um unser Hofladen-Cafe kümmern.

Lohnt sich das noch? Das Kloster wird doch verkauft.

Weil der Orden pleite ist. So schnell geben wir nicht auf.

Was ist eigentlich mit dem Geld für Frau Krautstingl?

(Agnes) Moment.

*Sie schreit.* Fehlt schon wieder was?

Also, das...

Das sind doch über 2000, 3000 Euro.

Das kann nicht sein. Wir haben gestern erst Geld entnommen,

um eine Rate zu bezahlen.

Hanna, das war der Klostergeist. Ach!

Guten Morgen. Emilio?

Störe ich? Nein, du störst überhaupt nicht.

Agnes, erinnerst du dich noch an Emilio Sanchez?

Hola. - Hola.

Hola.

Ah ja, Sie waren vor vielen Jahren bei uns

auf der Benefiz-Gala, als Tänzer.

Ja, ich bin der Tanztrainer.

Hättest du fünf Minuten? Sicher, komm.

Wie kann ich dir helfen? Ich muss nach Barcelona fliegen.

Meine Mutter ist krank. Was Schlimmes?

Nein, nein. Sie ist eigentlich topfit, aber halt 77.

Sie hat Sehnsucht nach ihrem Sohn. Ja, deshalb fliege ich auch hin.

Aber ausgerechnet jetzt! Warum?

Der gröûte Hip-Hop-Tanzwettbewerb in Bayern!

Und wenn meine Tanzgruppe da eine gute Platzierung hätte

oder gewinnen würde, das würde sie animieren.

Und ich habe meine Anfängergruppe. Das Training muss weitergehen.

Ich habe von Hip-Hop keine Ahnung.

Ich komme vom klassischen Ballett. Du liebst jede Form von Tanz.

Die Choreo können sie von vorne bis hinten auswendig.

Sie brauchen Disziplin, 'nen Profi, der auf Synchronisation achtet...

Ist ja gut. Ich helfe dir ja.

*Kusslaut* Gracias.

Noch eine Sache. Ich habe eine neue Schülerin.

Sie ist 18, Martina Seidl, geht zur Handelsschule,

muss sich um den Haushalt kümmern, um die Mutter, die Brüder...

Was ist mit der Mutter? Mentale Probleme.

Seit der Mann sie verlassen hat. Das ist viel für eine 18-Jährige.

Ja, sie kompensiert das mit Essen. Ihr Arzt hat sie zu mir geschickt.

Damit sie sich bewegt. Aber Tanzen macht ihr Spaû?

Total, es ist tapfer von ihr, dass sie sich in die Gruppe gewagt hat.

Ihr Gewicht ist ihr peinlich.

Ich will, dass sie dranbleibt. Ich kümmere mich.

Super, dann muss ich mich nur um die leckerste Tempranillo-Flasche

für dich kümmern.

Versprochen, ja? Ja. Gehen wir die Choreo durch.

Ganz am Anfang ist es: Seven, eight, und...

*Kecke Musik*

Heinz, sieh mich an.

Bin ich nervös oder unsicher?

Ja, diese Katze hat mir die Frau Fu geschenkt.

Ja, so sind wir miteinander.

Zwischen uns passt kein Blatt Papier.

Die Chinesen werden die Akkufabrik in Kaltenthal bauen.

Das hast du übers Kloster auch erzählt: "Kein Problem".

Aber das Kloster ist ein Problem.

Ja, ihr von der Opposition seid so etwas nicht gewohnt.

Ihr lehnt euch zurück und sagt: "Macht mal!"

Wir leisten wichtige Arbeit auf der Oppositionsbank.

Das solltest du tun.

Hart arbeiten, aber mich in Ruhe lassen

und warten, bis ich alles zusammen habe.

Weiût du, was dein Problem ist? Jetzt bin ich aber gespannt.

In deiner Selbstherrlichkeit siehst du nicht, was passiert.

Und das wäre?

Herr Salm führt in den Meinungsumfragen deutlich.

Lass ihn führen. Bürgermeister werde ich.

*Er lacht.* Da bist du der Einzige, der noch daran glaubt.

Selbst Marianne überlegt, das sinkende Schiff zu verlassen.

Die Frau Laban? Niemals. Na...

Es heiût, Herr Salm hat ihr ein Angebot gemacht,

als Moderatorin für seinen Shopping-Kanal.

Der Windelverkäufer will Frau Laban ködern.

Das wird ihm nie gelingen. Da wäre ich nicht sicher.

*Klopfen* Die Chefin der Werbeagentur wäre da.

So, ich habe einen Termin.

Nimm das nicht auf die leichte Schulter. Werde ich nicht.

So.

Ich habe es dreimal nachgezählt, Hanna.

Es sind 3018 Euro und 45 Cent.

Unglaublich. Ich kann das nicht glauben.

Ich auch nicht. Der Hund hat Hunger.

Wo haben wir denn sein Futter? Felicitas? Sag mal, ähm...

Weiût du, warum plötzlich über 3000 Euro

in der Krautstingl-Box sind?

Welche Box? - Also bitte, Felicitas!

Du hast uns diese ganzen Schulden bei Frau Krautstingl eingebrockt.

Stimmt. Das hatte ich vergessen.

Aber wie kann man denn so was vergessen?

Du weiût, ich bin in letzter Zeit etwas verwirrt.

*Ein Auto fährt vor.*

Die Mutter Oberin. Oh Gott, auch das noch.

Für den Endspurt haben wir uns was Besonderes überlegt. Aha.

Bürger aus Kaltenthal erzählen, warum sie Wöller wählen.

Ja, und was ist mit mir?

Ich meine, mein Profil von rechts

ist doch markant und vertrauenswürdig, oder?

Na ja, jedes Wahlplakat sieht gleich aus.

Ein Foto von dem Kandidaten,

untermalt mit einem markanten Slogan.

Ihr Gesicht kennt jeder, nach all den Jahren als Bürgermeister.

Aber auf den letzten Metern brauchen wir was Neues.

Wir wollen sichergehen,

dass jeder Wähler an der richtigen Stelle ankreuzt.

Die bisherigen Plakate bleiben.

Mit so was kommt Salm nicht um die Ecke.

Damit wären Sie klar im Vorteil.

Also gut, ich meine, es geht ja um alles.

Mutter Oberin. Gelobt sei Jesus Christus.

In Ewigkeit, Amen. Gibt es Neuigkeiten?

Nein, ich habe noch mal mit Weihbischof Landkammer gesprochen.

Er wird das Kloster nicht an Herrn Wöller verkaufen.

Aber das heiût, wir verlieren unser lebenslanges Wohnrecht.

Ich bedauere das sehr, Schwester Hanna, das wissen Sie doch.

Wir könnten nach einer Lösung suchen.

Ich brauche meine Ruhe. Ich werde mich in die Kapelle zurückziehen.

Ihr geht es nicht gut.

Ja, sie leidet, aber wir verlieren unser lebenslanges Wohnrecht.

Ist Lela da? Ja.

Sie möchte mit ihr die Obdachlosen von Kaltenthal betreuen.

Hm? Frag mich nicht, warum.

Aber vielleicht ist es ihre Art, Buûe zu tun.

Ich bereue meine Habgier zutiefst.

Ich wollte Gutes tun und habe den Orden

an den Rand des finanziellen Ruins gebracht.

Meine Mitschwestern werden ihr Zuhause verlieren.

Herr, hilf mir.

Gib mir einen Rat und die Kraft, meinen Fehler wiedergutzumachen.

Ach, ich bin gleich fertig. Ja, das hat doch Zeit.

Vorhin haben Sie mir noch die Hölle heiû gemacht, wie eilig das ist.

Auch ein Wöller steht mal unter Druck und vergreift sich im Ton,

wofür ich mich entschuldige.

Warum lassen wir jetzt nicht einfach mal Arbeit Arbeit sein

und ich lade Sie zum Mittagessen ein?

Ähm, wollen Sie mich entlassen und mir das schonend beibringen?

Nee, im Gegenteil, ich wollte mich bedanken

für Ihren Einsatz in dieser schwierigen Wahlkampfzeit.

Bei Ihrem Lieblingsitaliener.

Könnten Sie mich kneifen? Wo denn?

Frau Laban, Ihre Fotokopien.

Hallo. Hallo. Wir kennen uns.

Emma leistet ihre Sozialstunden bei uns ab. Genau.

Ja, bis jetzt haben Sie mich nur im Habit gesehen.

Obwohl ich eigentlich keine richtige Novizin war oder bin.

Muss ich das verstehen? Nein, müssen Sie nicht.

Legen Sie die Kopien hier ab.

Und könnten Sie mich heute Mittag hier vertreten?

Ja, klar.

Hallo.

Entschuldigt, ich bin Schwester Hanna.

Emilio musste kurzfristig nach Barcelona zu seiner Mutter.

Heiût das, Sie trainieren uns? Ja.

'ne Nonne soll uns Hip-Hop beibringen?

Ihr vertraut doch Emilio. Ihr wisst, was er tut.

Ich tanze auch nicht mit. Besser als kein Training.

Nee, ich schaffe das nicht. Ich steige aus.

Spinnst du? Du machst das gut.

Schau, für mich ist die Situation auch ungewöhnlich.

Aber zusammen schaffen wir das schon.

Okay, wir ziehen das jetzt durch.

Das ist Martina, der Dani, die Johanna, die Jenny.

Und ich bin die Gaby. Okay, fangen wir einfach an.

Der Emilio, der hat mir gezeigt, wie die Choreo geht.

Also, ihr fangt mit einem Clap auf die Acht an.

Ist das richtig? Okay, starte mal.

*Hip-Hop* Fünf, sechs, sieben, acht.

Und eins und zwei und drei und vier.

Und Schritt und Schritt und tief, jawoll!

Eins und zwei und drei und vier und fünf

und sechs und sieben, acht.

Und eins...

Isolde, das ist Schicksal.

Was ist mit dir los? Bist du nicht mehr böse auf mich?

Groll ist was für Menschen,

die mit bloûen Händen anderen glühende Kohlen hinterherwerfen.

Hermann, ich verstehe kein Wort.

Ich habe viel gelernt von Kinzang, meinem Guru.

Wie, du hast einen Guru? - Mhm.

Darf ich dich auf einen grünen Tee einladen?

Grünen Tee? Du? - Ja.

Ja, okay.

*Hip-Hop* Sechs, tief, jawoll.

Und zwei und drei und vier, und groûe Arme.

Noch mal groû, und jetzt richtig tief.

Sieben, acht, und eins und zwei und drei und vier.

*Handy klingelt.*

Bounce, macht den schön groû.

Jawoll, so sieht es doch gut aus.

Martina, was ist denn? Sorry, meine Mutter.

Ja, was ist?

Es dauert nicht mehr lange, dann kann ich...

Mach mal aus.

Okay, dann komme ich jetzt.

Alles in Ordnung? Ich muss gehen.

Kann ich dir helfen? Nein, danke.

Du kommst morgen wieder?

*Gefühlvolle Musik*

Also gut. Noch mal von vorne.

Nach fünf Minuten Meditieren ist Wolfi schon abgehauen.

So findet er nie den Pfad der Erleuchtung.

Wolfgang ist durch und durch Geschäftsmann, wie Herbert.

Der beschränkt sich wenigstens auf die Brauerei.

Von wegen. Ich weiû zwar nichts Genaues,

aber neuerdings interessiert er sich fürs Kloster.

Was meinst du damit? - Könnte sein, dass er es kauft.

Um da irgendwas zu bauen.

Aber was soll der denn da bauen? - Interessiert dich das?

Wenn du willst, kann ich vermitteln, dass du den Auftrag bekommst.

Du bist hier der einzig nennenswerte Bauunternehmer.

Gut, dass du mich daran erinnerst.

Ich müsste kurz mit meinem Polier sprechen.

Wenn du mich ganz kurz entschuldigst.

*Handy klingelt.*

Salute, Frau Laban! Salute.

E grazie per le invito, Seniore Wöller.

Ah, e parle bene italiano.

Un poco. Complimenti.

Es wurde höchste Zeit, wirklich,

dass ich meine beste Mitarbeiterin mal zum Essen ausführe.

Auch wenn das nur ein ganz kleines Grazie ist.

Im Vergleich zu dem, was Sie wirklich tagtäglich für mich tun.

Das ist wirklich, wie soll ich sagen,

auûergewöhnlich nett von Ihnen.

Denken Sie daran, was wir beide alles durchgemacht haben.

Menschliche und politische Erdbeben.

Und nicht zu vergessen: ein richtiges.

Das werde ich nie vergessen.

Ich weiû überhaupt nicht, wie ich die Zeit ohne Sie

hätte durchstehen können.

Das meine ich ernst. Dafür werde ich ja bezahlt.

Frau Laban, wirklich,

Ihre Loyalität, die ist mit Geld nicht zu bezahlen.

Das kann man nur mit Herzblut.

Wir sind schon ein Spitzenteam.

Zum Wohl.

Mama, schläfst du?

Nein.

Ich versuche es. Aber ich kann nicht.

Was ist denn los?

Wieder diese Migräne.

Ich fühle mich furchtbar.

Du solltest keinen Wein trinken. - Lass mir doch wenigstens das.

Mit dem Wein kann ich ein bisschen dösen.

Ich habe wieder kein Auge zugemacht. - Wegen Papa?

Ich bete, dass du so was nie erleben musst.

Er müsste sich doch wenigstens um euch kümmern.

Wir schaffen das.

*Gefühlvolle Musik*

*Hip-Hop*

Mama geht es schlecht. Habt ihr was gegessen?

Hey, Felix, komm mal schnell.

Ein Video von unserer Schwester.

*Beide lachen.*

Mutig von dir, so rumzuhüpfen.

(Martina) "Schwabbel in der Bubble". - Ja, das ist so peinlich.

Die Mutter Oberin ist nicht im Haus.

Sie wird sich baldmöglichst bei Ihnen melden. Auf Wiederhören.

Gute Nachrichten, Schwester.

Mir ist es gelungen, die Rechte an Ihrem Liebesroman zu verkaufen.

Ehrlich? - Mhm.

Sie können sich nicht vorstellen, wie mich das erleichtert.

Leider habe ich nur 2000 Euro rausgeholt.

Ihnen ging es ja eh nicht ums Geld. - Absolut nicht.

Ich bin nur glücklich, dass ich dem Weihbischof einen Grund geben kann,

weshalb ich den Roman nicht fertigschreiben kann.

Ja, das hätten wir geschafft. Hier, der unterschriebene Vertrag.

Babes&Boobs GmbH?

Sie haben mein Werk an eine Erotikfilmproduktion verkauft?

Erwachsenenfilm.

Sie sagten, egal, wer die Rechte kauft.

Hauptsache, die Causa ist erledigt. - Das glaube ich einfach nicht!

Das können Sie dem Weihbischof selbst erzählen.

Ich muss jetzt arbeiten.

Gut, da reiût man sich zwei Beine aus,

um ihr zu helfen, und das ist der Dank.

Manchmal könnte man die Schwestern in den Himmel schieûen.

Huber mein Name. Ist Frau Laban nicht da?

Die ist gleich zurück. Ich vertrete sie.

Ich wollte nur zum Wolfi.

Tut mir leid, er ist nicht da. Die essen zusammen Mittag.

Frau Laban und der Wolfgang? - Mhm.

Wollen Sie warten? - Nein.

Können Sie mir Papier und einen Stift leihen?

Danke sehr.

Okay. Würden Sie das dem Wolfgang geben?

Ja, klar, mache ich.

Auf Wiedersehen. - Tschau.

*Kecke Musik*

Agnes, ist Hanna da? Es ist dringend.

Schwester Hanna. Hallo.

Beim Training ist was Gemeines passiert.

Ich komme damit zu Ihnen, weil der Emilio ist ja nicht da.

Ja, was ist denn?

Martina wurde gefilmt, und das wurde ins Netz gestellt.

Jetzt ist sie total verletzt und will nie mehr tanzen. Hier.

*Hip-Hop*

Ach herrje!

Reden Sie mit Martina? Ich fahre auf alle Fälle zu ihr.

Hat es Ihnen geschmeckt? - Sehr gut, vielen Dank.

Es werden jeden Tag mehr. - Können Sie laut sagen, heute 43.

Menschen in Not zu helfen ist meine Berufung.

Ich mag die Arbeit auch. Mittlerweile kenne ich die meisten.

Es ist groûartig, was Sie leisten. - Danke.

Allerdings, das Cafe könnte eine Renovierung gebrauchen.

Ja, Sie befinden sich hier im Luxusbereich unseres Heims.

Sie müssten mal oben die Zimmer oder die sanitären Anlagen sehen.

Der Eigentümer verhindert die Sanierung.

Er hat bei der Stadt eine Mieterhöhung durchgeboxt.

Durfte er das denn?

Na ja, juristisch schon.

Bürgermeister Wöller will wegen der Mieterhöhung das Heim schlieûen.

Wie bitte? - Ja, ich gebe nicht auf.

Wir haben noch drei Monate Zeit, hoffentlich ergibt sich was.

Wenn nicht, dann sind die meisten wieder auf der Straûe, oder was?

Da muss man doch was dagegen tun.

Mutter Oberin. - Hm?

Ja.

Auf jeden Fall.

Hermann. Ja, da bist du. Wo steckst du denn?

Wieso rufst du nicht zurück? Warum sollte ich?

Bist du nicht im Rathaus gewesen?

Ich habe eine Nachricht hinterlassen. Also...

Mein Handy... habe ich im Rathaus vergessen.

Auch egal. Der Wanninger kauft das Kloster.

Was? Das darf doch nicht sein.

Doch. Danke.

Hat Isolde erzählt.

Da ist die Winter dran schuld. Die ruft mich seit Tagen nicht an.

Kann ich dein Handy haben? Klar, hier.

Der Agent von Schwester Hildegard möchte Sie sprechen.

Es geht um den Roman? - Ja.

Möchten Sie für Schwester Hildegard

um das Honorar und die prozentuelle Beteiligung verhandeln?

Nein, das ist es nicht.

Meine Zeit ist knapp, Sie haben keinen Termin. Worum geht es?

Ich habe alle Rechte an dem Roman verkauft.

An einen Filmproduzenten. - Nicht Ihr Ernst!

Leider ja, deswegen wollte ich Sie so früh wie möglich informieren.

An wen haben Sie verkauft?

Ich bin zur Diskretion verpflichtet. - Reden Sie keinen Unsinn.

Als stellvertretender Leiter der Diözese

bin ich Schwester Hildegards oberster Dienstherr.

Den Namen der Firma bitte.

Ich rufe da sofort an.

Babes&Boobs GmbH. - Wie?

Babes&Boobs GmbH, also... das sind Erwachsenenfilme.

Herr Stolpe.

Sollten Sie es noch einmal wagen, in die Nähe

von Schwester Hildegard zu kommen, dann Gnade Ihnen Gott.

Jetzt raus mit Ihnen!

Gelobt sei der Herr. - Ja!

Er wird Sie direkt in die Hölle schicken!

*Orgelmusik*

Wunderbar. - Herr Wanninger.

Danke schön. *Handy vibriert.*

Schwester Hanna, was führt Sie zu mir?

Ich hoffe, ich störe nicht? Sie stören nie.

Sie wissen doch genau,

wie eng ich der Kirche und Ihrem Orden verbunden bin.

Demnächst noch etwas enger, wie ich hörte?

Wie meinen Sie das? Sie wollen unser Kloster kaufen.

Oder nicht? *Handy vibriert.*

Gehen Sie nur ran. Nein, das kann warten.

Kaufen Sie jetzt unser Kloster, ja oder nein?

Wie sagt man? Es ist nichts in trockenen Tüchern.

Sie wissen, welche Bedeutung der Verkauf für den Orden hat.

Ja, schon.

Deswegen wäre es fair, wenn Sie mir verraten würden,

wann der Vertrag unterzeichnet werden soll.

Damit wir wissen, wie viel Zeit uns noch bleibt.

Morgen um 13 Uhr soll der Vertrag unterzeichnet werden.

Im bischöflichen Palais. Danke, Herr Wanninger.

Wie hat der Vermieter reagiert?

Ich sagte, dass die Obdachlosen vor seiner Villa campieren,

wenn das Heim geschlossen wird, da klang er relativ einsichtig.

Essen ist fertig. - Warten wir auf Schwester Hanna?

Jetzt noch mit Herrn Wöller reden.

Ich bitte Schwester Hanna, mit ihm zu sprechen.

Sie ist wohl die Einzige, die ihn umstimmen kann.

Das könnte dauern, bis Hanna kommt.

Es hat sich ein Käufer fürs Kloster gefunden, sie recherchiert gerade.

Sie sind enttäuscht von mir, weil ich dem Verkauf zugestimmt habe.

Weihbischof Landkammer hat so entschieden.

Irgendwann muss dieses ewige Hin und Her um das Kloster

auch mal ein... ein Ende haben.

Das sieht man anders, wenn man sein halbes Leben hier verbracht hat,

Mutter Oberin.

Ich verstehe Ihre Gefühle. Sie haben recht, es tut mir leid.

Ich hoffe, Lela kann ihre Weihe hier ablegen.

Kloster Kaltenthal ist der perfekte Ort dafür.

Ich, ähm...

(Lela) Also...

Emma hat recht.

Ich würde gern mein Gelübde ablegen. - Lela, das ist ja wunderbar.

Gelobt sei Jesus... Christus.

(Lela) In Ewigkeit, Amen.

(Felicitas) Das wurde aber auch Zeit.

Ich weiû... Ich habe nicht immer alles richtig gemacht.

Sagen wir mal so, Ihr Weg im Orden verlief recht kurvig.

Und Sie sind sicher?

Klar ist sie das. Ich freue mich auf den Podcast darüber!

Emma!

Ja, ich wünsche mir von Herzen, mein Gelübde abzulegen.

Gut.

Ich spreche mit dem Weihbischof, dass wir bald einen Termin finden.

Danke. Das ist...

Vielen Dank.

Und jetzt essen wir was. - Ja.

Achtung, es ist heiû.

*Türklingel*

*Gefühlvolle Musik*

Frau Seidl? Ja.

Schwester Hanna. Ich möchte mit Ihrer Tochter sprechen.

Martina ist nicht da. Ach so.

Ich unterrichte sie vertretungsweise im Hip-Hop.

Sie können gerne auf sie warten. Kommen Sie.

Wie macht sie sich denn so, beim Tanzen?

Gut. Sie hat Talent.

Es ist eine unschöne Sache passiert.

Jemand hat sie beim Training gefilmt

und hat das Video online gestellt.

Wenn sie Talent hat, warum nicht?

Für Ihre Tochter ist das schlimm, weil...

Weil sie schämt sich für ihren Körper.

Es tut mir leid, dass ich meine Tochter so wenig unterstütze.

Mein Mann hat uns vor Kurzem verlassen.

Ich komme damit nicht klar.

Verstehe.

Aber Sie wissen, dass Sie nicht alleine damit klarkommen müssen.

Sie könnten sich professionelle Hilfe holen. Ach...

Die können mir auch nicht helfen.

Die kosten nur Geld.

Ich kenne eine gute Psychologin, die Frau Doktor Wohlschlegel.

Die Krankenkassen übernehmen diese Kosten.

Wenn Sie wollen, rufe ich für Sie an.

Ich weiû nicht.

Sie würden Ihrer Tochter sehr damit helfen.

Hallo, Martina. Kann ich dich einen Moment sprechen?

Ich habe eigentlich keine Zeit. Nur ganz kurz.

Ich weiû, warum Sie da sind. Aber ich werde nicht mehr tanzen.

Nur wegen dieses Videos?

Irgendwelche Typen machen sich darüber lustig,

wie scheiûe ich aussehe.

Du siehst nicht scheiûe aus.

Ich habe gesehen, wie viel Spaû dir das Tanzen macht.

Auûerdem, wenn du dich in deinem Körper nicht wohlfühlst

und du willst was ändern, dann ist Tanzen der beste Weg.

Ich kann nicht.

Wenn du trotz des Videos auftrittst, zeigst du,

dass du dich wegen so einem Mist nicht einschüchtern lässt.

Ich schaffe das nicht. Du würdest dir damit helfen.

Und allen anderen, die in einer ähnlichen Situation sind wie du.

Tut mir leid, Herr Wanninger ist auûer Haus.

Wieso steht dann sein Auto noch vor der Tür?

Seine Lebensgefährtin hat ihn abgeholt zum Essen.

Wieso drückt er meine Anrufe weg?

Das wird er Ihnen sagen, wenn er dann Zeit hat.

Sie sind sehr gut, aber Sie müssen noch viel dazulernen.

Herr Wöller...

*Verspielte Musik*

Ich habe Ihnen ja gesagt, er ist nicht da.

Richten Sie Ihrem Chef aus,

dass ich ihn und seine Komplizin durchschaut habe.

Okay? Mhm.

Herr Wanninger?

Da ist ja der Schlingel. Im hintersten Eck war er.

Ja, genau im richtigen Moment.

Ich gehe ins Bett, Liebes.

Bist du immer noch wegen diesem Video so wütend?

Sieh das nicht so negativ. Lass dich nicht unterkriegen.

Als ich so alt war wie du jetzt,

hatte ich auch ein paar Pfunde zu viel.

Dann lernte ich deinen Vater kennen. Dem war das egal.

Hattest du damals auch zwei Brüder und die gesamte Hausarbeit am Hals?

Und eine Mutter, die völlig... - Völlig was?

Neben der Spur ist?

Die zu viel trinkt? - Habe ich nicht gesagt.

Aber gemeint.

Du bist nicht die Einzige, die Papa vermisst.

Herr, bitte hilf mir, einen Weg zu finden,

dass wir in unserem Kloster bleiben können.

Amen.

*Pochen*

*Sanfte Musik*

Hier steckst du also nachts.

Ich habe mir so was schon gedacht. Bitte, Hanna.

Wir schulden der Frau Krautstingl noch so viel Geld.

Wie hätte ich... Lass uns das morgen diskutieren.

Geh wieder ins Bett. Wenn ich aus der Partie aussteige...

Du spielst auf gar keinen Fall weiter, hast du verstanden?

Oder soll ich die Mutter Oberin wecken?

Ich gehe ja schon.

*Harmonische Musik*

Brechen wir auf, Mutter Oberin? - Äh, ja.

Sie sprechen mit Herrn Wöller wegen des Heimes?

Ich versuche es. Und, Schwester Hanna...

Sie werden nicht mit Herrn Wöller

den Verkauf des Klosters an Herrn Wanninger torpedieren.

Ihre Anweisung ist eindeutig.

Es ist unsere letzte Chance, den Orden zu retten. Ja.

*Telefon klingelt.* Entschuldigung.

Schwester Lela? - Ja?

Kloster Kaltenthal, Schwester Hanna.

Wirklich? Das ist ja wunderbar. Moment, ich rufe sie.

Emma! Emma, komm schnell.

Komm.

Dein Filmproduzent. Es gibt gute Neuigkeiten.

Ja, Emma hier.

Was? Die Versicherung ist einverstanden,

dass ihr mir die Rolle wiedergebt?

Oh mein Gott, ich freue mich so.

*Stimmengewirr* Für meine Freundin bräuchte ich ein Autogramm.

Ja, das wäre?

Guten Morgen.

Guten Morgen, Herr Wöller. Was soll das?

Der Stand wurde angemeldet.

Meine Mitarbeiter haben es erlaubt? Da kommt Herr Wöller.

Ach.

Herr Wöller, das ist nett, dass Sie meinen Stand besuchen.

Wollen Sie einen Kugelschreiber, ein Autogramm oder ein Fähnchen?

Sie blamieren sich genug damit, Bürgermeister werden zu wollen.

Müssen Sie noch Kugelschreiber verteilen?

Und Sie Blumen, für mich? Der Unterschied zwischen uns:

Der eine hat Stil, der andere verteilt Fähnchen.

Ich versuche alles, um Sie vom Thron zu stoûen.

Es wird Ihnen nicht gelingen. Wir kennen die Umfragen.

Wir wissen, dass das passieren wird.

Schreibt er auch, oder verteilt er nur heiûe Luft, so wie Sie?

*Künstliches Lachen*

Guten Morgen, Frau Laban.

Kein "Sitzen Sie nicht da wie"? Haben Sie gesehen, dass Herr Salm...

Haben wir eine Vase? Ich hole eine.

Ja. Für wen ist der Strauû?

Für Sie selbstverständlich. Für mich?

Ja.

Plus Käsekuchen. Lassen Sie es sich schmecken.

Danke.

Die Uhr tickt, Alex.

Dieser Sockenverkäufer

hat jetzt seine Wahlkampfzelte vor dem Rathaus aufgeschlagen.

Was ist mit den Leichen in Weihbischofs Keller?

Es kann sich nur um Minuten handeln. Machen Sie Sekunden daraus.

Komm zu Potte. Mein Chef reiût mir den Kopf ab.

Mach hin, Rene! - Ey, chill mal.

*Klopfen* Hallo, Frau Laban.

Schwester. Ui, das sind ja schöne Blumen.

Von Herrn Salm, dass Sie bei ihm anfangen?

Nein, die sind von Herrn Wöller. Was?

Er hat Käsekuchen gekauft.

Wollen Sie auch? Danke. Was ist mit dem passiert?

Er hat mir beim Essen gesagt, wie sehr er meine Arbeit schätzt.

Es geschehen noch Zeichen und Wunder.

Ich überlege, ob ich Herrn Salm absage.

Würde nicht nur mich freuen, wenn Sie hierbleiben.

Ist er da? Ja.

*Klopfen*

Haben Sie eine Minute? Schwester Hanna.

Mein Herausforderer baut sich einen Stand vorm Rathaus auf.

Jetzt kommen noch Sie. So schlimm wird es nicht.

Also gut, gut, gut. Ich gebe Ihnen etwas und Sie mir.

Warum habe ich das Gefühl, dabei das schlechtere Geschäft zu machen?

Ich sage, was ich über den Verkauf weiû,

wenn Sie das Obdachlosenheim nicht schlieûen.

Das ist entschieden.

Der Zustand plus die Mieterhöhung, ich kann da nichts machen.

Ich könnte Ihnen aber sagen, wer der Käufer ist.

Weiû ich doch, der Wanninger. Oh.

Ja. Ist das alles, was Sie zu bieten haben?

Wissen Sie auch, wann der Vertrag unterzeichnet werden soll?

Nein, das weiû ich nicht.

Kommen wir auf das Heim zurück.

Ja, wenn Sie den Eigentümer davon überzeugen,

dass er den maroden Zustand reparieren lässt

und die Mieterhöhung zurücknimmt, sitze ich bei Ihnen im Boot.

Gut, sollte wider Erwarten der Kaufvertrag nicht zustande kommen,

müssen wir über die Auflagen für unser Cafe...

Jetzt vergessen Sie die Auflagen, ja?

Die Frage ist: wann? In weniger als zwei Stunden.

Im bischöflichen Palais. Das ist nicht viel.

Wieso läuft der Bürgermeister aus dem Rathaus,

als wäre der Teufel mit Groûmutter hinter ihm her?

Er bemüht sich um das Wohl der Gemeinde.

Was ist auf einmal mit dir los?

Na, ich versuche nur, freundlich und loyal zu sein.

Warum? Weil du ihn bald verlässt? - Wie kommst du denn darauf?

Dein Abgang zu Herrn Salm ist doch das Thema im Flurfunk.

Wolfgang hat es mit Fassung getragen und gesagt, es sei Unsinn.

Hast du ihn darauf angesprochen?

Mhm. - Wann?

Vor seinem Termin mit der Werbeagentur.

Sag Bescheid, wenn er wieder im Haus ist.

*Kecke Musik*

Hallo, Herr Salm. Marianne Laban hier.

Ich habe mich entschieden.

Ich würde gerne so bald wie möglich in Ihrem Sender anfangen.

Fünf, sechs, sieben, acht.

*Hip-Hop* Und eins, zwei, drei.

Vier, fünf, sechs.

Okay, jetzt ihr zwei, super.

Hüpf.

Ja!

Ja, super.

Und hinten groûe Arme, ja.

Sehr gut.

Ja.

Fünf, sechs, sieben, acht. Eins. Super!

Zwei.

Jawoll. Und steh.

Bravo, wirklich super, super.

Wenn ihr das heute Abend so macht, ist euch der Pokal sicher.

Können wir noch mal wiederholen? Klar.

Aber lass uns Pause machen, ja?

Okay.

Ähm... Julian?

Sag mal, weiût du, wer das Video von der Anfängergruppe gemacht

und ins Netz gestellt hat? Hashtag "Schwabbel in der Bubble"?

Schwabbel in der Bubble? Nee.

Ich finde ja, Bodyshaming ist das mieseste Mobbing,

es ist so verletzend für die Opfer, und sie können sich nicht wehren.

Wisst ihr irgendwas? Keine Ahnung.

Okay. Machen wir Pause.

Hola!

Ja, Emilio!

Hey.

Versprochen ist versprochen. Ah!

Una guapa para la mas guapa.

Danke. Wie geht es der Mama?

Ach, topfit. Sehnsucht, wie du gesagt hast.

Wir haben lecker gegessen, eine schöne Zeit gehabt.

Sag mal, was ist hier los?

Ähm, jemand hat von der Martina ein Video gemacht

und mit fiesem Kommentar ins Netz gestellt.

Oh...

Weiût du, wer es war? Die Gaby hat einen Verdacht.

Aber rede du mal mit denen.

Okay, Leute.

Ich habe vom Video erfahren. Toll ist es natürlich nicht.

Wenn niemand die Wahrheit sagt, tanzen wir nicht.

Voll unfair! Nach all dem Training. - Mobbing ist unfair.

Also, eure Wahl. Sagt die Wahrheit.

Sarah?

Ja, es war Julian.

Okay, dann ist Julian erst mal raus. - Ohne ihn haben wir keine Chance.

Das ist total egal. Das wisst ihr auch selber.

Ich komm gleich wieder. - Scheiûe.

Julian. Warst du das mit dem Video? - Wer behauptet das?

Bist du zu feige, um ehrlich zu sein?

Ja, ich war es, aber es ist nur ein Video.

Du bist aus dem Wettbewerb raus.

Jetzt mach nicht so ein Fass auf. Das war harmlos...

Ich will dich nicht mehr im Verein sehen.

Echt jetzt? Es ist für dich genauso wichtig, dass wir gut abschneiden.

Es gibt Dinge, die sind wichtiger. - Es war nur ein Witz.

Es tut mir leid!

Sagen Sie mir, dass Sie was für mich haben.

Noch drei Minuten. - "Drei Minuten."

Okay.

Gott zum Gruûe, Pater Sibelius. Ist er da?

Herr Wöller. Ja, sehr gut.

Ja, aber, Sie können nicht einfach so...

Schwester Hanna, könnten Sie noch mal mit Emilio reden?

Das würde wenig Sinn machen, dazu ist er viel zu wütend.

Du hast echt Mist gebaut, Julian. Ich weiû.

Es tut mir wirklich leid wegen Martina.

Ich habe nicht nachgedacht, was das für sie bedeutet.

Können Sie nicht helfen? Meinst du das ernst?

Ja, absolut. Ich würde mich gern bei ihr entschuldigen.

Ich weiû da eine Möglichkeit,

wie wir euren Auftritt vielleicht noch retten können. Komm.

Danke.

Ich muss mit Ihnen reden, Exzellenz.

Ich habe keine Zeit, ich werde erwartet.

Sie verkaufen das Kloster nicht an Herrn Wanninger.

Was ich mit dem Kloster tun werde, ist alleine meine Entscheidung.

Wenn man keine Leiche im Keller hat, aber falls ja,

sollte man so eine Entscheidung überdenken.

Ich weiû nicht, wovon Sie reden. Sind Sie sicher?

*Handy klingelt.* Ich muss Sie bitten zu gehen.

Ja? Landkammer hat das ganze Geld der Diözese nach Rom überwiesen.

Herr Wöller, bitte.

Sagen Sie, weiû Ihr Generalvikar,

dass die Konten der Diözese leer sind?

Sollte er wissen.

Die Gehälter müssen gezahlt werden, die laufenden Kosten.

Und die sozialen Projekte, die unterstützt werden.

Sobald das Kloster verkauft ist, wird das korrigiert.

Glauben Sie mir: Wenn das rauskommt,

hilft Ihnen ein Verkauf nicht mehr.

Frau Winter und Herr Wanninger. - Jetzt nicht!

Sie müssen sich noch ein wenig gedulden.

Die Gelder gingen an den Heiligen Vater für die Restauration

der heiligen Kunstwerke.

Glaube ich Ihnen. Aber es nützt nichts.

Also gut. Was wollen Sie?

Ändern Sie im Vertrag den Namen Wanninger in Wöller.

Auf das Wohnrecht der Nonnen verzichten wir.

Dann haben wir beide ein bisschen mehr Flexibilität.

Hm?

Ich kann mir das nicht erklären. - Das würde uns interessieren.

Was ist dem Weihbischof dazwischengekommen?

Nein... Gott zum Gruûe.

Wolfgang Wöller? Schönen Tag.

*Donner*

Können wir reinkommen? Ich will nicht mit ihm reden.

Dann hör dir wenigstens an, was Julian dir zu sagen hat.

Es tut mir leid, dass ich dieses Kack-Video gepostet habe.

Es war gedankenlos und uncool von mir.

Ich wollte dich nicht verletzen. - Hast du aber.

Scheiû doch drauf, dass du ein bisschen dicker bist.

Du bist 'ne gute Tänzerin, das weiût du.

Vielleicht können wir eine Duo-Show zusammen machen beim Wettbewerb.

Mit mir? - Ja, nur wir beide.

Also, wenn du meine Entschuldigung annimmst.

Nee, das traue ich mir nicht zu. - Du kannst das doch.

Glaub mal mehr an dich.

Wir machen das zusammen. Ich helfe dir.

(Emilio) Gut, sehr gut.

Sechs, sieben, acht. Emilio?

Hanna. Was machst du hier?

Bitte gib ihm eine Chance. Tut mir leid.

Diesmal kommt er nicht so einfach davon.

Ich habe mich bei Martina entschuldigt und ihr angeboten,

dass wir 'ne Show zusammen machen.

Und? - Sie überlegt es sich.

Sieht nicht so aus, dass sie kommt. Jetzt warten wir es ab.

Lassen wir Martina entscheiden. Wenn sie kommt, könnt ihr tanzen.

Okay, hier bin ich. Martina!

Dann zeig, was du draufhast. - Auf jeden Fall. Bist du ready?

Klar. - Wir sind ready.

Aha.

*Applaus, Jubel*

Yeah, yeah, yeah! Nürnberg, das war der Wahnsinn.

Und jetzt als Zwischeneinlage

ein Gruû aus der Hip-Hop-Küche,

um uns mehr Bock auf geile Moves zu machen.

Die Kaltenthaler Youngsters mit 'nem Special von Julian und Martina!

*Applaus, Jubel*

Ich bin froh, dass Ihre Tochter gekommen ist.

Und dass Sie sie begleitet haben.

*Hip-Hop*

(Junge) Julian ist der beste Hip-Hopper.

Martina hat es cool gemacht. - Ich bin stolz auf eure Schwester.

Ich habe mit Frau Doktor Wohlschlegel gesprochen.

Über eine Therapiesitzung. Das ist gut.

Ich glaube, das wird ein weiter Weg. Aber ich bin bereit.

Ihr helft ab jetzt mit, im Haushalt, beim Einkaufen.

Mama! - Keine Widerrede.

*Jubel, Pfiffe*

Was für eine Megashow.

Ob das noch zu toppen ist?

Vielleicht von der Rhythm Dance School?

Herr Wöller, was machen Sie hier? Ich überreiche den Siegerpokal.

So kurz vor der Wahl sollte man eigentlich jede Gelegenheit nutzen,

die jungen Wähler zu erreichen. Mhm.

*Hip-Hop*

Auûerdem musste ich noch ein Kloster kaufen.

Was? Ja.

Einen Wöller soll man nie unterschätzen.

Gut, also, wenn Sie jetzt unser Vermieter sind,

können wir unser lebenslanges Wohnrecht behalten.

Ja, nicht so ganz.

Sie können im Moment noch wohnen. Ja, noch.

Was soll das heiûen?

Weil es kein lebenslanges Wohnrecht mehr gibt. Aber...

Was, aber? Wie haben Sie das geschafft?

Das werden Sie nie erfahren, Schwester Hanna.

Herr Wöller, es ist noch nicht zu Ende.

Ist es das je zwischen uns?

Untertitel im Auftrag der ARD, 2021

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