All language subtitles for Um Himmels Willen 20x08 Pechvogel.deu

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Original subtitles

*Titelmusik*

Schwester Hanna

Wolfgang Wöller

*Musik verklingt*

*Nonnen singen*

(alle, singend:) "Und streck nun aus mein Hand

Greif an das Werk mit Freuden

In mein' Beruf und Stand"

Ich hab nachher einen Termin bei der Mutter Oberin.

Sie teilt mir mit, wie sie in deinem Fall entschieden hat, Lela.

(Agnes) Ich bete, dass du bei uns bleiben kannst.

Alles andere wäre auch echt beschissen.

Ich meine, von Gott so nicht gewollt.

Wir wollen alle nicht, dass Lela wer weiû wohin versetzt wird.

Aber du hast nun mal die Polizei belogen.

Ich muss die Konsequenzen tragen.

Kommen wir zum nächsten Problem.

Wir schulden Frau Krautstingl über 7.000 Euro.

Wir müssen zu Geld kommen. Ich habe so ein schlechtes Gewissen.

Eine für alle und alle für eine, Felicitas.

Wie bei den drei Musketieren. Und wir sind sogar zu fünft.

Agnes, Herr Köberl sucht eine Vertretung,

weil seine Frau krank geworden ist.

Wer ist das? Der betreibt den Schulkiosk.

Das wäre doch was für dich. Ja.

Ach, hallo, Herr Meier.

Frau Krautstingl hat wohl doch Anzeige erstattet.

Du musst dich verstecken. - Wo soll ich denn hin?

Ganz egal, nur nicht in den Knast.

Jetzt geht mal rein. Ich rede mit ihm, ja?

Guten Morgen.

Hi. - Hi.

Guten Morgen. - Morgen, zusammen.

Morgen. - *Lela räuspert sich.*

Ist alles in Ordnung?

Ach, das zu behaupten, wäre im Moment übertrieben.

Jetzt hab auch ich noch ein Problem. Ah ja.

Mich hat heute der Sohn eines Freundes besucht, Lars Lohmeier.

Ihm wurde der Transporter gestohlen, voll mit Paketen.

Du meine Güte. Aber Diebstahl ist doch Ihr Metier und nicht meins.

Ich suche diesen Transporter ja auch.

Aber Lars steht mit dem Rücken zur Wand.

Wie kann ich ihm da helfen?

Sie reden, aber du wirst wohl nicht verhaftet.

Ich dachte wirklich,

dass Frau Krautstingl mir das erlaubt hat,

dass ich auf ihre Kosten die Sachen bestellen darf.

Wir können ja die Sachen aus dem Shopping-Kanal weiterverkaufen.

Dafür bekommen wir doch nicht viel.

Besser als nichts. Wir stellen die Sachen heute noch ins Internet.

BlitzPak.

Der Name sagt mir was, liefern die nicht Pakete in Kaltenthal aus?

Lars arbeitet freiberuflich fürs Paketunternehmen.

Er brauchte einen Gründerkredit.

10.000 Euro lieh ihm die Gemeinde dafür.

10.000? Das muss man erst mal verdienen.

Vor allem bei den Gehältern von BlitzPak.

Sie wollen 7.000 Euro Entschädigung für die gestohlenen Pakete.

Und 30.000 Euro für den Transporter. Oh.

Aber... ist man in so einem Fall nicht versichert?

Lars hat wohl den Wagen mit laufendem Motor stehen lassen.

*Sie seufzt.* Schnell ausliefern und dann weiter.

Er ist pleite, bevor es losgeht.

Das bedeutet, dass er den Gründerkredit an die Gemeinde

in einem Rutsch zurückbezahlen muss.

Ich soll jetzt Herrn Wöller bitten, dass die Gemeinde das Geld stundet.

Das wäre ein Hoffnungsschimmer.

Wo ist eigentlich Hasso? *Rotorenlärm*

Auf dem Revier. Die Münchner Drogenfahndung holt ihn heute ab.

Ach, dann ist er auûer Gefahr.

Offenbar nicht. Er wird nur woanders hingebracht.

Na, da werden Sie ihn aber vermissen.

Sicher nicht. Er war zu allen nett, auûer zu mir.

*Rotorenflattern hält an.* Was ist denn los?

"Dort wurden die Probebohrungen durchgeführt

und das Lithium gefunden."

"Und das Waldgebiet gehört der Gemeinde?"

"So gut wie." "Was heiût das?"

"Formalitäten, deutsche Bürokratie."

"Sie sehen, der Standort ist bereits erschlossen.

Wasser, Abwasser, ja, Strom, also alles da."

"Was wird aus dem Kloster?"

"Reiûen Sie es ab.

Machen Sie 'ne Kantine draus."

Will der hier landen?

Was ist denn los, Hanna? Keine Ahnung.

Da sitzt doch Herr Wöller drin. Was? Wirklich?

Also, wenn der das ist, frage ich mich, was der wieder vorhat.

Äh, Herr Meier ...

Was passiert nun mit unserer Emma?

Zwölf Gramm Cannabis muss ich der Staatsanwaltschaft melden.

Tut mir leid. Na ja.

Niemand erwartet, dass Sie gegen das Gesetz handeln.

Sprechen Sie mit Lars Lohmeier? Natürlich.

Und... Mit Herr Wöller auch.

Ich weiû noch nicht wie, aber ich werde schon helfen.

Danke.

*Forsche Musik*

Frau Ting. *Er spricht Chinesisch.*

Frau Fu sagte, Sie kommen später. Leider zu spät für den Rundflug.

Das seh ich selbst.

Sind Sie unser Fahrer? - Wie bitte?

Sind Sie unser Fahrer? - Ja, also... nein.

Ich bin Alex Rauscher.

Ich bin das, was Sie für Frau Fu sind, für Herrn Wöller.

Verstehe.

Dann begegnen wir uns ja noch öfter.

Kim. - Alex.

Ihr Chinesisch ist nicht schlecht. - Wirklich? Danke schön.

*Sie spricht Chinesisch.*

Äh... - "Es genügt nicht,

zum Fluss zu kommen mit dem Wunsch Fische zu fangen.

Du musst auch das Netz mitbringen."

Ja.

Dann hoffen wir mal, dass sich die beiden bereits einig wurden.

Ich gehe davon aus, dass es nun keine offenen Fragen mehr gibt.

Kaltenthal ist wirklich eine sehr schöne Gemeinde.

Ja, ja, ja.

Kim, endlich. Sie haben einen wundervollen Rundflug verpasst.

Darf ich vorstellen, Bürgermeister Wolfgang Wöller.

Meine Assistentin, Kim Ting. - Freut mich.

Freut mich auch. Willkommen in Kaltenthal.

Wir sollten ein paar Vertragsklauseln besprechen,

vielleicht bei einem Abendessen?

Ich bestehe darauf, Sie einzuladen.

Als Gentleman fällt mir das schwer. Tun Sie mir den Gefallen.

Ich kenne da ein sehr schönes chinesisches Lokal in München.

Sie haben doch auch nichts dagegen, wenn mein Referent

Ihrer wunderbaren Assistentin die Schönheiten Kaltenthals zeigt?

Wie, äh... - Das Angebot nehme ich gern an.

Chef, ich hab heute schon was vor. Ich wollte mich mit...

Ich wäre ja dankbar, dürfte ich eine so hübsche Frau ausführen.

Andere würden alles dafür tun. Andere vielleicht.

Aber... Chef, mich macht sie nervös.

Mich nicht.

So, also wir beide freuen uns,

Sie heute Abend auszuführen.

Wir sind ganz für Sie da.

Gelle? Ja, ja.

*Türklingel*

Herr Lohmeier? Guten Tag, ich bin Schwester Hanna.

Tut mir leid, das war mein Bruder, er... Was kann ich für Sie tun?

Ich bin Schwester Hanna und möchte zu Herrn Lars Lohmeier.

Das bin ich. Worum geht es?

Um Ihren gestohlenen Transporter.

Die Reaktion an der Tür tut mir leid. Mein Bruder...

Er ist Autist. Ah.

Ach, danke.

Braucht Ihr Bruder denn Betreuung, wenn Sie arbeiten müssen?

Die Hausgemeinschaft ist gut. Die Nachbarin schaut mal nach ihm.

Und hier in seiner vertrauten Umgebung fühlt er sich sicher.

Wachtmeister Meier hat mir vom gestohlenen Transporter erzählt.

Ich stand so unter Zeitdruck.

Ich kriege 50 Cent pro Paket, liefere ich zu spät,

streichen sie mir die paar Cent auch noch.

Davon zahle ich den Kredit

und 600 Euro im Monat fürs Leasing des Transporters.

Ist das überhaupt zu schaffen? BlitzPak sagt, Ja.

Wenn man erst mal weiû, wie's läuft.

Aber ich, ich lass mir ja den Transporter klauen.

Ja, also, wenn Sie möchten, rede ich mit Herrn Wöller,

dass Sie den Kredit an die Gemeinde nicht sofort zurückzahlen müssen.

Lieb gemeint, aber der Gründerkredit ist nur die Spitze des Eisbergs.

Ich nehme jeden Job, aber es reicht nicht. Und jetzt noch die Schulden.

Geschieht kein Wunder, bleibt nur Privatinsolvenz.

Das wäre für uns das Schlimmste.

Vielleicht kann man ja auch Ihre Arbeitgeber...

BlitzPak. BlitzPak.

Vielleicht kann man die zur Vernunft bringen.

Ich meine, jeder, der ein Herz hat, sieht doch,

dass man mit Ihnen und Ihrem Bruder nicht so umgehen kann.

Guten Morgen, Frau Laban. Guten Morgen.

Die Post ist schon da? Nein, noch nicht.

Und das? Wird weggeschickt.

Ach so. Was ist so wichtig?

Eine Teetasse für Frau Fu. - Möchten Sie Frau Fus Herz erobern?

Aus der Ming-Dynastie. Herzen erobern...

Wir wollten nur eine kleine Freude bereiten, das ist alles.

Sobald die Tasse da ist, hüten Sie sie bitte, wie Ihren Augapfel.

Ich lasse sie nicht aus den Augen. Sehr gut.

Ich sollte es doch noch mal überarbeiten,

bevor ich es zum Lesen rausgebe.

Spannen Sie mich nicht so auf die Folter.

Auch ich bin nur ein Mensch.

Aber nur das erste Kapitel. - Ein Wort, Buchstabe, eine Zeile.

Hauptsache, was zu lesen. Über etwas mehr bin ich auch nicht traurig.

Gut.

Aber Sie sagen mir Ihre ehrliche Meinung.

Herr Stolpe. Kann ich damit rechnen, Ihnen hier nicht mehr zu begegnen?

Er hat nur was abgeholt. Er ist schon auf dem Sprung.

Ich bin eigentlich gar nicht da. - Ich wünschte, dem wäre so.

Wann hört das auf, Schwester Hildegard?

Mutter Oberin erwartet Sie bereits. - Danke.

Weihbischof...

...Landkammer. - Mutter Oberin.

Gelobt sei der Herr. - In Ewigkeit, Amen.

Bitte. Was kann ich für Sie tun?

Nach unserem letzten Gespräch, Kloster Kaltenthal betreffend,

bin ich noch mal in mich gegangen.

Sie haben sich in Rom erkundigt, ob meine Quellen recht hatten

und es weitere Bewerber für den Münchner Bischofssitz gibt.

Der Heilige Vater trifft die richtige Entscheidung.

Ich versuche bis dahin, meinen bescheidenen Beitrag zu leisten;

zum Wohle der Kirche.

Wie haben Sie sich beim Kloster entschieden?

Ihre letzte Forderung...

Da ist doch noch... etwas Spielraum?

Ich kann doch mit Ihrer Fürsprache rechnen?

Zumindest mit meiner Neutralität.

Also gut, der Orden bekommt 50 Prozent des Verkaufserlöses,

und Ihre Mitschwestern lebenslanges Wohnrecht.

Allerdings gebe ich zu bedenken,

dass aufgrund dessen die Summe wohl deutlich niedriger ausfallen wird,

als wir erwarten durften.

Wir sind uns einig.

Im Namen des Herrn, ja. - In Ewigkeit.

Grippe? Was soll das jetzt bitte heiûen?

Wie, Schnupfen, Halsweh, Kopf- und Gliederschmerzen.

Das ist keine Grippe. Ich brauche wirklich jeden Fahrer heute.

Dann kurier dich aus, und dann hol deine Papiere.

Dann in 20 Minuten an der Verladerampe.

Was kann ich für Sie tun? Guten Tag, Schwester Hanna.

Ich bin wegen Herrn Lohmeier hier.

Wissen Sie, wer den Transporter klaute?

Leider nein. Ich möchte nach einer Lösung für Herrn Lohmeier suchen.

Er zahlt uns, was er uns schuldet.

Er musste den Wagen ja nicht mit laufendem Motor stehen lassen.

Warum zahlen Sie so wenig für diese schwere Arbeit?

Ich zahle, was der Markt hergibt. Wem das nicht passt, geht.

Nur wohin? Sie sind der einzige private Paketdienst in der Gegend.

Und ich frag mich, warum.

Wissen Sie, ich finde es wichtig und toll, dass es Menschen wie Sie gibt,

Schwester... ...Hanna.

Aber ich muss mich jetzt um die Firma kümmern.

Nehmen Sie sich die Zeit.

Dann merken Sie, dass es sich hier um Menschen handelt. Guten Tag.

*Telefon klingelt.* - BlitzPak.

Marion Jessen, was kann ich für Sie tun?

Wo bringen Sie ihn jetzt hin?

Das darf ich leider nicht sagen.

Wir müssen vorsichtig sein.

Die Typen waren ihm schon auf der Spur.

Verstehe.

Seine Sachen. Im Futter sind manchmal Flocken, die mag er nicht.

Die Decke muss immer über dem Rand des Körbchens liegen.

(scharf) Hasso.

Und wenn Sie ihn lieb bitten?

Hasso. - *Hasso brummt.*

Was haben Sie mit ihm gemacht? - Ich mit ihm?

Eher er mit mir. In den Wahnsinn getrieben hat er mich.

Ich weiû nicht, warum er sich ziert.

Hasso, jetzt heiût es Abschied nehmen, ja?

Du fährst jetzt mit dem Kollegen in ein sicheres Quartier.

Das ist besser für dich. Ja, mein Freund?

Na, komm, hopp. Raus mit dir und rüber. Und ab.

*Hasso winselt und bellt ein Mal.*

Hallo, Frau Laban. Schwester.

Ist er da? Alex ist noch bei ihm, aber nicht mehr lange.

Ist er heute in einem Hubschrauber über unser Kloster geflogen?

Ja, um der chinesischen Delegation alles von oben zu zeigen.

Das glaubt keiner, dass die hier eine Fahrradfabrik bauen.

Ich weiû nicht, was los ist.

Aber wie die sich benehmen, ist es was Gröûeres.

Hallo, Frau Laban. - Hallo.

Danke. Nehmen Sie die bitte mit. - Ja. Eine Unterschrift.

Danke. - Danke. Ciao.

War der von BlitzPak? Ja, die sind immer so hektisch.

Ich sehe in der Gegend nur diesen einen privaten Paketdienst.

Ich weiû auch nicht. Und die Tasse ist immer noch nicht dabei.

Was für eine Tasse? Eine Teetasse der Ming-Dynastie.

Kostete ein kleines Vermögen. Von Herrn Wöller für Frau Fu.

Ah, will er sie bestechen?

Ich würde eher sagen bezirzen.

Hat er wieder sein Herz verloren. Sieht ganz danach aus.

Könnten Sie rauskriegen, was da los ist?

Sie interessieren sich für sein Liebesleben?

Nein, warum BlitzPak in Kaltenthal keinen Konkurrenten hat.

Schwester Hanna.

Ach, Herr Rauscher, warum flog Herr Wöller

heute mit dem Hubschrauber übers Kloster?

Ist er das? Ja.

Also, äh... Ich muss jetzt auch los.

Mhm. (grübelnd) Hm.

*Sie klopft.*

Schwester Hanna. Das Leben könnte so schön sein.

Aber bitte. Ähm...

Ich sprach eben mit Herrn Rauscher. Unglaublich, was Sie da planen.

Was geplant? Mit der chinesischen Delegation.

Darum flogen Sie doch heute übers Kloster.

Ja, eine Fahrradfabrik braucht Fahrradwege als Testgelände.

Die sieht man am besten von oben. Radwege?

Ja. Oder wissen Sie mehr als ich?

Herr Wöller. Ich finde schon raus, was Sie wieder vorhaben.

Bitte, verschwenden Sie Ihre Zeit.

Ich bin mitten im Wahlkampf. Wenn ich Sie also bitten dürfte...

Sagt Ihnen die Firma BlitzPak was?

Ja, die liefern Pakete. Und beuten ihre Paketzusteller aus.

Globalisierung, freie Marktwirtschaft.

Da kann ich nichts tun.

Die Gemeinde erteilt doch Lizenzen. Und?

Bei mehr Paketdiensten könnten unterbezahlte Zusteller wechseln.

Mhm, ist das so? Ja.

Darum müssen wir Herr Lohmeier helfen.

Ja, hab ich doch. Der bekam doch einen Gründerkredit.

Sein Transporter wurde gestohlen. Wa... Gestohlen?

Wann? Heute Morgen.

Weiû man, welche Pakete verschwunden sind?

Wir müssen Herrn Lohmeier helfen.

Einem Zusteller, der Pakete verliert, ist nicht zu helfen.

Sagen Sie ihm, er soll den Kredit zurückzahlen.

So schnell wie möglich. Der ist für Gründer, nicht für Pleitegeier.

*Sie seufzt.*

Hermännchen.

Sag mal, was hat dir denn die Stimmung so verhagelt?

Na ja, es ist alles nicht mehr so, wie es mit Isolde war.

Stimmt. Du hast wieder Freude am Leben.

*Er brummt mürrisch:* Es fühlt sich aber nicht so an.

Hast du alles vergessen, den Tofu-Terror und die Möhrchen?

Essen und Trinken ist nicht alles.

Das hab gehört. Bitte. Danke.

Siehst du, selbst die Erika versteht dich nicht. Tja.

Reden wir nicht drumrum. Deshalb bist du doch hier.

Was ist das. Scheck über 500.000 Euro.

Boah.

Hermännchen, wir sind kurz vorm Ziel.

Ich müsste dich noch um einen Gefallen bitten.

Heute Abend werde ich bei einem kurzen Tete-a-Tete mit Frau Fu

die ersten Modelle besprechen, fürs Akku-Werk und die Zufahrtsstraûen.

Weiût du, was das kostet? Nein, weil es dich nicht interessiert.

Ich kann nicht alles tun. Dazu hat man Freunde.

Weiût du, was ich dir als Freund sage?

Na? Lass die Hände von dieser Frau Fu.

Du warst nicht da, als wir im Hubschrauber nebeneinander saûen.

Also, diese Vibrations, diese Schwingungen.

Das waren die Rotorblätter, Wolfi. Ach so.

Wie konntest du dir einen Hubschrauber leisten?

Lieû ich auf deine Rechnung schreiben.

Ich kann das ja nicht von der Steuer absetzen, du aber schon.

Hermännchen. Du bist ein Guter. Ja.

Gelobt sei Jesus Christus.

In Ewigkeit Amen. Schwester Hanna, bitte. Danke.

Ich habe entschieden, Schwester Lela wird nicht versetzt.

Sie bleibt in Kaltenthal. Gott sei Dank.

Ich heiûe nicht gut, was sie getan hat.

Ich auch nicht, und Lela weiû, dass sie einen Fehler gemacht hat.

Ich möchte, dass sie, neben ihrer Arbeit in der Kita,

sich um die Obdachlosen in Kaltenthal kümmert.

Ja, ich werde ihr Bescheid sagen. Dann hätten wir das.

Kommen wir zu den weniger erfreulichen Dingen.

Weihbischof Landkammer?

Ich habe dem Verkauf des Klosters zugestimmt.

Mutter Oberin. Der Orden hat lebenslanges Wohnrecht.

Weihbischof Landkammer hat dem zugestimmt?

Er hatte keine Wahl. Wieso nicht?

Das weiû ich nicht.

Die Angst, nicht verkaufen zu können,

stand ihm ins Gesicht geschrieben.

Lebenslanges Wohnrecht für den Magdalenen-Orden

wirkt sich nicht positiv auf den Kaufpreis des Klosters aus.

Ich bin mir dessen durchaus bewusst, Frau Winter.

Aber mir sind derzeit diesbezüglich die Hände gebunden.

Ich setze da auf Ihr Verhandlungsgeschick.

Aber um einen kleinen Preisabschlag werden wir leider nicht herumkommen.

An welchen Betrag denken Sie da?

Ich würde den Preis um eine halbe Million auf zwei Millionen senken.

Zwei Millionen? - Um mindestens eine halbe Million.

Zwei Millionen und keinen Cent weniger.

*Sie seufzt.* Also, ich gebe mein Bestes.

Komme ich ungelegen? Nein, Herr Wöller.

Setzen Sie sich. Keineswegs. Danke.

Gut. Ja.

Gehen wir gleich in medias res.

Weihbischof Landkammer möchte eine neue Bedingung an den Preis knüpfen.

Aha, und die wäre?

Lebenslanges Wohnrecht für den Orden.

Was soll ich mit den Nonnen? Ihnen fällt sicher was ein.

Aber doch nicht zu dem Preis.

Ich habe mich bemüht, wirklich, aber er bleibt dabei.

Zwei Komma fünf Millionen Euro.

Ein kleiner Rückschlag.

Einen Mann wie Sie hält doch so was nicht auf.

Ich hätte jetzt gern die Anzahlung.

Einen Punkt müsste ich noch klären.

Aber dank mir ist doch bereits alles geklärt.

Also, ich möchte beim Kauf des Klosters

einen Strohmann meines Vertrauens.

Bevor noch mehr schiefgeht.

Muss ich Sie erinnern, warum so viele Dinge schiefgegangen sind?

Wollen Sie den Scheck oder nicht?

*Sie seufzt.* Also gut. Wer ist der Strohmann?

Herbert Wanninger, der Besitzer der Brauerei.

Ich kümmere mich um unseren Strohmann,

und Sie drücken den Preis.

Wie gesagt, ich gebe mein Bestes.

Ich hab mit Ihrer Chefin und mit Herrn Wöller gesprochen.

Mein Gefühl sagt mir, dass da eine Mauschelei am Laufen ist.

Das mag sein, aber es rettet uns nicht.

Bitte. Wie meinen Sie das?

Wir müssen die Wohnung verkaufen. Was?

Es geht nicht anders.

Sie ist von unseren Eltern. Und Ihr Bruder?

Was soll ich denn machen?

Wir verlieren sie eh, wenn ich Hilfe vom Staat beantrage.

So haben wir die Chance, wieder auf die Beine zu kommen.

Ich kenne jemanden im Rathaus, dem ich vertraue,

und der uns hilft, die Wahrheit herauszufinden.

Ich bin Ihnen dankbar, aber...

Jan, ist alles okay?

Sie waren schon mal da. Ja.

Die Wahrscheinlichkeit für ein Treffen

in unserem sozialen Umfeld liegt bei 5,5 Prozent.

Aha. Das ist wenig.

Jan hat ein Faible für Statistik. - Ich bin nicht dumm.

Ich weiû. Nur anders.

Jan, wir müssen wahrscheinlich unser Zuhause verkaufen.

Warum? - Mein Paketauto wurde gestohlen.

Ich muss den Schaden wieder gutmachen.

Die Wahrscheinlichkeit für Diebstahl liegt bei 1:10.000.

Wo sollen wir denn hin?

Wir leben hier. Schon immer... - Wir finden ein neues Zuhause.

Nur bis dahin bleiben wir vermutlich nicht zusammen.

Das darfst du nicht machen. - Es gibt eine WG.

Menschen, die sich um dich kümmern. - Das will ich nicht.

Ihr Bruder wird Sie besuchen...

Jan, bleib bei mir, sieh mich an.

Wir kriegen das hin, ja?

Ich lass dich nicht im Stich. Ich bin immer für dich da.

*Hund bellt.*

Na, Herr Hund, wie war dein Tag? Meiner nicht so...

Hanna, da bist du ja.

Stell dir vor, ich hab die Stelle bei Herrn Köberl!

Das ist 'ne gute Nachricht. Ja.

Ich war erleichtert, als du anriefst.

Ich kann wirklich bleiben? Ja. Aber:

Du kümmerst dich um die Kaltenthaler Obdachlosen.

Das mach ich gern.

Gelobt sei Jesus Christus. In Ewigkeit, Amen.

Zur Feier des Tages mach ich euch einen Schokoladenpudding.

Gute Idee.

*Er spricht Chinesisch.*

Guten Abend. Ni hao.

Frau Fu hat für uns beide einen Tisch reserviert.

Also nicht für mich und Sie, sondern sie und mich.

Gern. Folgen Sie mir doch bitte. Gern.

Herr Wöller. Frau Fu.

Ich freue mich. Die sind für Sie. Wunderschön, die Rosen.

Es freut mich sehr, dass Sie an unserem Abendessen teilnehmen.

Ja, ja, ich freue mich auch, meine Kollegen.

Bürgermeister-Kolleginnen und -Kollegen.

Ich sage Servus miteinander.

(alle) Servus.

Setzen Sie sich doch. Danke. Da?

Ich habe Sie alle hergebeten,

weil jede Ihrer Gemeinden

als Standort infrage kommt.

Vielen Dank für die netten Vorgespräche mit Ihnen.

Ein chinesisches Sprichwort sagt:

"Wenn du einen Riesen siehst,

prüfe erst am Sonnenstand,

ob es sich nicht bloû um den Schatten eines Zwerges handelt."

Ich suche den wahren Riesen unter Ihnen.

Aber vorher lassen sie uns gemeinsam essen

und uns näher kennenlernen.

Ich habe mir erlaubt,

einige Spezialitäten unseres Landes zu bestellen.

Das sind die Hühnerkrallen,

hundertjährige Enteneier

und gebratene Schweinenase.

Hahnenkämme und -füûe.

Das sind nur die Vorspeisen.

Guten Appetit. - Danke.

Kann ich ein Bier bestellen?

*Sie hustet unterdrückt.*

*Club-Musik*

(stammelnd) Susie? Ich kann heute Abend leider nicht.

Warum?

Äh... Herr Wöller braucht mich, heiûe Wahlkampfphase.

Da jagt ein Termin den nächsten.

Ja, ich... Tut mir leid.

Ich melde mich.

Na?

Also, ich... Ich hoffe, das ist okay so?

Ja, total.

Lass uns feiern. - (stotternd) Was denn?

Na, uns. Champagner, bitte.

In meinem Budget... - Zwei Gläser?

Eine Flasche. - Gern.

Alex, du siehst so gut aus.

D... danke.

*Club-Musik spielt weiter.*

*Traditionelle chinesische Musik*

*Sie würgt und spuckt.*

Tut mir leid, ich kann nicht.

Ich komm auch mit.

Kann ich etwas anderes bringen?

Also, ich muss Ihnen sagen,

es ist ja meine erste Schweinsnase, aber die schmeckt wirklich.

Es schmeckt Ihnen? Ja, so gut, ja.

Es gibt auch noch Nachtisch. Ja, esse ich auch.

Was gibt's, Mango oder so was?

*Laute Club-Musik läuft.*

*Sanfte Musik*

Oh.

Hm.

*Vogel zwitschert.*

*Handy klingelt.* *Wasser rauscht.*

*Mann stöhnt.*

(dumpf) Hallo?

Susie? Wo ich bin?

Äh...

Ich bin auf dem Weg ins Rathaus.

Warum fragst du?

Na ja, ich bin noch nicht direkt auf dem Weg, aber gleich.

Ich muss Schluss machen.

Alex?

Was soll das?

*Frau erschrickt.* Entschuldigung.

Ich... Ich war nie hier.

Gelobt sei Jesus Christ... Um Himmels willen, Agnes.

Wer soll das denn alles essen? Ich hoffe, die Schüler. Probier mal.

Darf ich? Ja klar.

Na dann...

Mmh... *Sie lachen.*

Fährst du mich damit in die Schule? Mhm.

Ihr glaubt es nicht! Was ist?

Unser Podcast kriegt einen Preis.

Was für einen? - Weiû ich auch nicht.

Aber die Verleihung ist übermorgen.

Und das sagen die erst jetzt? Die E-Mail ist im Spam gelandet.

Vor über einer Woche. Ich hätte sie fast übersehen.

Vielleicht bekommen wir ja ein Preisgeld.

Na, das wäre toll. Ja.

Du musst das probieren.

Emma.

Und, wie läuft's?

Ich hab die Sachen ins Internet gestellt.

Aber die Konkurrenz ist stark. Schau mal.

Der hier bietet krasse Sachen, originalverpackt.

Wie soll man daran noch was verdienen?

Warte mal, zeigst du mir die Teetasse noch mal?

Das soll 'ne Tasse aus der Ming-Dynastie sein, handbemalt.

Was soll denn die kosten?

Neun Euro. Kaufst du die für mich?

Sag dem Verkäufer, dass ich die persönlich bei ihm abhole.

Ja, okay, mache ich. Danke.

Jan? Es wird Zeit, aufzustehen.

Jan.

Jan?

Jan!

Felicitas. - Emma.

Schleich dich bitte nicht so an mich heran.

In meinem Alter kann das lebensgefährlich sein.

Ich hab nur was gehört...

Ich wollte dir nur sagen, dass ich für heute meine Sprechstunde beende.

Wo gehst du denn hin? - Ich erledige etwas in Kaltenthal.

Hallo, Frau Laban. Schwester.

Und? Sind Sie fündig geworden? Bin ich.

BlitzPak hat in Kaltenthal eine Art Monopolstellung.

Weil es nie eine Ausschreibung gab. Warum nicht?

Herr Wöller traf mit der Firma die Vereinbarung, für eine feste Summe

alle Pakete des Rathauses mit BlitzPak zu verschicken.

Und diese Summe ist sicher nicht allzu hoch.

Die Gemeinde spart viel Geld.

Ach, und die Zeche dafür bezahlen die Paketzusteller.

Ist er da? Nein, keine Ahnung, wo er ist.

Tür zu.

Was soll diese Heimlichtuerei? Hat dich jemand gesehen?

Nein, aber Erika hat gesagt, dass du hier wartest.

Ja, Erika kann schweigen. Ich hoffe, du auch.

Was willst du?

Kaltenthal vor einem windigen Teppichhändler bewahren,

der Bürgermeister spielen will.

Ich möchte es in eine glorreiche Zukunft führen.

Wolfgang, bitte. Mit dir an meiner Seite.

Als Vize-Bürgermeister.

Wir beide wären, politisch gesehen, in Kaltenthal ein Traumpaar.

Was willst du dafür?

Das Kloster.

Für eine Fahrradfabrik, die Chinesen bei uns bauen?

Such dir einen anderen Dummen. Warte doch mal.

Die Fabrik ist nur ein Vorwand. Aha.

Die Chinesen werden eine Akku-Fabrik bauen,

die in Europa ihresgleichen sucht.

Warum frag ich überhaupt. Hei...

Wir haben Lithium gefunden, im Klosterwald.

Deswegen brauchen wir das Kloster.

Und das mit dem Lithium, das ist sicher?

Ja, ich kann dir die Ergebnisse zeigen. Ist alles seriös.

Die Chinesen bauen eine Akku-Fabrik, und ich werde Vize-Bürgermeister?

Ja, du musst nur dafür sorgen,

dass deine Leute bei der nächsten Gemeinderatssitzung

für den Kauf des Klosters stimmen.

Das ist alles. So einfach.

Emma?

Ich hab die Tasse für dich gekauft. Sehr gut.

Hier kannst du sie abholen. - Schwester Hanna?

Tut mir leid, dass ich störe. Danke.

Herr Lohmeier.

Was ist? Jan ist weg.

Er verlässt sonst nie das Haus. Das ist seine Sicherheitszone.

Weiû Wachtmeister Meier Bescheid? Er sucht mit den Kollegen nach ihm.

Ich dachte, Jan geht zu Ihnen. Nein, hier ist er nicht.

Was mach ich denn jetzt? Tja...

Am besten fahren Sie heim und warten, ob er heimkommt.

Hoffentlich geht es ihm gut. Ja, das hoffe ich auch.

Soll ich sie Ihnen einbringen? - Nicht nötig.

Danke. Wir sehen uns morgen, ja?

Ja, ciao. - Vielen Dank, ciao. Hallo.

Und, wie ist es gelaufen? - Wunderbar.

Die Schüler waren ganz begeistert von meinen Sandwiches.

Für morgen muss ich mehr machen. - Sehr gut.

Und bei dir im Klosterladen?

Läuft alles wie geschmiert. - Gut.

Agnes? - Ja?

Hast du Geld aus der Kasse genommen?

Ich? Nein.

Für Sandwiches? - Nein.

Es fehlen 100 Euro. - 100 Euro?

Ich hab ein Geräusch gehört.

Ein Geräusch?

Ja. - (bang) Das war der Klostergeist.

Der Klostergeist? - Ja.

Das ist die einzig logische Erklärung.

Der Klostergeist.

(flüsternd) Er ist wieder da.

Oh Gott.

Oh Gott, oh Gott.

Was ist los?

(stammelnd) Wieso, was soll sein?

Wir sitzen hier, mitten am Tag.

Ohne dass Herr Wöller und sein Wahlkampf das Thema sind.

Irgendwas stimmt nicht.

Als hast du ein schlechtes Gewissen. - Ich?

(stammelnd) Äh, nein... nein, wieso?

Wie lief es? Du wolltest vorbeikommen.

Ja. Äh, nein. Ich...

Es... Es wurde spät. Ich bin gleich wieder da.

Wo gehst du hin? - Nur schnell aufs Klo.

*Handy piept.*

So, dann sind wir uns einig.

Bei der Gemeinderatssitzung sind wir ein Team.

Du kannst dich auf mich verlassen. Und du auf mich.

Servus. Servus, Wolfgang.

Erika? - Hm?

Wo ist meine Freundin? - Die ist gegangen.

Habt ihr gestritten? - Nein. Wieso?

Ich glaube, sie hat geweint. - Was?

*Er seufzt.*

Oh nein. Nein, nein, nein!

War gut, wie immer. - Freut mich.

Frau Laban. Das ist aber ein netter Zufall.

Darf ich? - (angetan) Herr Salm.

Ich sah Sie neulich beim Kuchenverkauf der Gemeindefrauen.

Wir haben für Obdachlose gesammelt.

Sehr löblich. Ein wichtiges Thema.

Sie waren sehr engagiert.

Sie wurden sogar den trockenen Kuchen von Frau Friedemann los.

Es war ja für einen guten Zweck.

Haben Sie dran gedacht, das beruflich zu machen?

Kuchen zu verkaufen? - Für mich zu arbeiten.

Ich soll im Fernsehen auftreten?

Ja, eine Frau mit Ihrer Präsenz und Ihrem Verkaufstalent

sollte in keinem Vorzimmer verkümmern.

Schon gar nicht bei einem Menschen wie Herrn Wöller.

Ich? - Mhm.

Sagen Sie nichts. Denken Sie mal darüber nach.

*Klingel*

Herr Kasulke? (unsicher) Ja?

Ich komme wegen der Teetasse aus der Ming-Dynasie, die ich...

Herr Kasulke! Stehen bleiben!

Stehen bleiben, Herr Kasulke!

Ich bin unschuldig! Ja, ja.

Fielen die Sachen zufällig vom Transporter, vom gestohlenen?

(Frau über Funk) "Bei BlitzPak steht ein Mann auf dem Dach

und will springen."

BlitzPak. Herr Meier, da müssen wir hin.

Meier übernimmt.

So, wir machen noch einen Ausflug.

Nach links.

Na? Alex!

Wie war der Abend mit Frau Ting?

Eine Vollkatastrophe.

Was, ich opfere zum Wohle der Gemeinde meine Magenwände,

und Sie kommen mir jetzt mit Vollkatastrophe.

(stockend) Ich... Also, wir...

Kim und ich... wir haben die Nacht zusammen verbracht.

Sehr gut. Sehr gut.

Das nenne ich Einsatz. Kaltenthal ist stolz auf Sie.

Das hätte nie passieren dürfen. Wieso?

Kim hat mich überrumpelt, diese Frau nimmt sich, was sie will.

Aber ich liebe Susie. Ja, und?

Sie ist mein Leben. Und ich werfe das weg.

Halten Sie den Ball flach.

Kopf einziehen, Zeit vergehen lassen.

Irgendwann wird alles so wie früher.

*Er schnieft.*

(Lars) Jan. Jan, bitte.

Holen Sie Ihren Bruder runter. Ich verklage Sie.

Nicht so aggressiv, das macht ihn nervös.

Mich macht nervös, dass einer bei mir auf dem Dach steht.

(Lars) Schwester Hanna. Anton.

Jan, kennst du mich noch?

Ich bin's, Schwester Hanna.

Wie war die Wahrscheinlichkeit, dass wir uns schon wieder treffen?

Wahrscheinlichkeiten ändern sich unter bestimmten Faktoren.

Mit Ihnen haben wir nur Probleme.

Sie beuten aus und ruinieren, da bleibt das nicht aus.

Jan... Wir haben die Pakete. Und den Transporter.

Und den Täter. - Ernsthaft?

Jan, bitte, bitte bleib ruhig.

Wir finden eine Lösung.

Jan, bitte mach jetzt keinen Scheiû.

Geben Sie mir Ihr Handy? Jetzt komm runter!

Bitte, Jan. Danke.

Sie haben sich mit Herrn Lehmann getroffen. Woher wissen Sie das?

Auf Herr Salms Website ist ein Video, das Sie zeigt.

Das hat doch nichts zu bedeuten. Es geht weniger um das Treffen.

Vielmehr, wie Sie sich von ihm verabschiedeten, und zwar so.

*Handy klingelt.*

Der Bruder von Herrn Lohmeier steht auf dem Dach von BlitzPak.

Könnten Sie herkommen? Wir brauchen Sie.

Nicht mich, sondern die Feuerwehr.

Der steht da, weil die Gemeinde es zulässt,

dass BlitzPak Mitarbeiter ausbeutet.

Schwester Hanna, ich habe jetzt Wichtigeres zu tun,

als Ihren haltlosen Anschuldigungen zuzuhören.

Wenn Sie mir jetzt helfen, helfe ich Ihnen mit Ihrer Teetasse.

Ach, Sie wissen, wo meine Teetasse ist?

Sie helfen mir und ich Ihnen.

Anton und ich kommen jetzt hoch.

Wenn ihr hochkommt, springe ich. Jan.

Wir machen uns wirklich groûe Sorgen um dich.

Mein Bruder schickt mich weg. Er will das nicht.

Aber sie zwingt ihn dazu. Niemand wird euch trennen.

Wir verlieren unser Zuhause. Auch das verhindern wir.

Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie Wunder vollbringen, ist Null.

Herr Wöller, Gott sei Dank!.

Sagen Sie Jan, sein Bruder hat nichts zu befürchten.

Er muss den Kredit nicht sofort zurückzahlen.

Ja, ich werde die Angelegenheit prüfen.

Und dann gibt's eine Ausschreibung, gegen das Preisdiktat.

Also, alles hat Grenzen. Auch Ihre Vereinbarung mit BlitzPak.

Die sind doch einzig zum Wohle der Gemeinde.

Herr Wöller. Gut, ich prüfe auch das.

Wohlwollend? Wohlwollend.

Sagen Sie das Ihrem Bruder. Jan.

Wir haben den Transporter. Wir behalten unser Zuhause.

Ich komme jetzt hoch.

Okay. - *Hanna seufzt.*

Krieg ich jetzt endlich meine Teetasse?

Mach so etwas bitte nie, nie wieder.

Herr Wöller sprach mit Frau Jessen.

Sie zahlen keinen Schadenersatz. Gott sei Dank.

Aber was die Preise für die Paketzustellung betrifft...

Ich suche was anderes, um uns über die Runden zu bringen.

Gut. Okay, Jan?

Einverstanden. Hauptsache, wir bleiben zusammen.

Alles Gute Ihnen beiden. Danke.

*Sie seufzt.* So filigran, handbemalt.

400 Jahre alt, Ming-Dynastie.

Frau Fu wird begeistert sein. Darf ich?

Vorsicht. Ja.

Und Sie verkaufen das online für neun Euro?

Weil's nicht mehr wert ist. Wieso?

"Made in China." Darf ich?

Und ich hab dafür ein Vermögen bezahlt.

Tja, Sie sollten aufhören, Dinge zu kaufen,

die Sie nur sinnlos Geld kosten.

Wenn Sie damit das Kloster meinen... Was denn sonst?

Das interessiert mich nicht mehr. *Sie lacht.*

Fragt sich nur wie lange, hm?

Untertitel im Auftrag der ARD, 2021

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