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Original subtitles

*Titelmusik*

Schwester Hanna

Wolfgang Wöller

*Heitere Musik*

Haben Sie nur dieses eine Paket?

Ich hatte noch was bestellt. - Das kommt sicher morgen.

Schönen Tag noch.

Entschuldigung? Wissen Sie, wo ich Schwester Hanna finde?

Moment, ich komme gleich.

Was sagte Schwester Hildegard?

Die Mutter Oberin muss heute zu Weihbischof Landkammer.

Er will über eure Strafe reden, wegen eures Cannabisbesitzes.

Kriege ich Ärger, ist das okay. Aber Schwester Lela wollte nur helfen.

Ich wollte die Mitschuld übernehmen.

Ich versteh dich. Aber ihr habt nun mal gelogen.

Also müsst ihr mit den Konsequenzen leben. Egal, wie sie ausfallen.

Claudia meinte am Telefon auch,

die Mutter Oberin hält eher zu uns als zum Weihbischof.

Wie geht's ihr denn, da unten im Schwarzwald?

Dem Baby geht's gut. Bei den Tritten im Bauch vermisst sie uns kaum.

Das ist eine gute Nachricht.

Und auûerdem: Die Mutter Oberin hat uns den Workshop erlaubt.

Nun muss nur noch alles klappen.

(Felicitas) Hanna? Ja?

Hanna, der Herr Bauer möchte dich sprechen.

Hallo. (Lela, überrascht) Martin.

Martin Bauer, mein ehemaliger Kita-Mitarbeiter.

Hallo, die Damen. Worum geht's?

Also, ich brauch nur schnell einen Rat.

Oder jemand mit einem Ohr zumindest.

Ach du groûe Güte!

*Agnes seufzt.* - Was hast du denn?

Ich hab keine Scheren. Für meinen Workshop, für das Wachspapier.

Ich hab noch Scheren.

Bei mir in der Kita. Ich kann die nachher bringen.

(atemlos) Ja, bitte. Danke.

Kommen Sie, wir gehen ins Büro. Das wäre meine Rettung.

Da haben wir Ruhe. Kommen Sie. Danke.

Wo ist mein Geld?

Das wurde bereits in unsere gemeinsame Zukunft investiert.

Gemeinsame Zukunft? Mir kommen gleich die Tränen.

So finanzierst du deinen Wahlkampf?

Ich kümmere mich nicht nur um die Gemeinde. Auch um dich.

Ich will mein Geld oder Isolde, so einfach.

Ja, Isolde liegt doch bereits in deinen Armen. Vertrau mir.

Die haben vielleicht ein Gewicht.

Kein Wunder, der Deckel ist aus Silber.

Silber? An wen schicke ich die Rechnung?

Tja, die Chinesen kommen nach Kaltenthal.

Wir drücken jedem Chines deinen Bierkrug in die Hand.

Die fahren damit zurück nach China, und was passiert dann?

Jetzt kommt so eine schwindlige Geschichte, um abzulenken, oder?

Überhaupt nicht. Jeder kennt dann dein Bier.

Dann trink eine Milliarde Chinesen hektoliterweise am Tag dein Bier.

Die vertragen keinen Alkohol. Das hält doch niemanden ab.

Da hast du auch wieder recht.

Ich versuche gerade, dich steinreich zu machen.

Steinreich bin ich doch schon.

Aber nicht dein Freund.

Der einzige Grund, dir nicht an die Gurgel zu gehen, heiût Isolde.

Hast du verstanden? Jedes einzelne Wort.

Ich weiû nicht, wo ich anfangen soll.

Ich wollt immer schon mal...

Blut spenden... gehen.

Vor ein paar Wochen hab ich's gemacht.

Dabei kam heraus, dass ich...

Ich bin HIV-positiv.

Ich bin Erzieher, Schwester Hanna.

Ich arbeite mit Kindern.

Der Arzt meint zwar,

das kann man medikamentös behandeln, und dann ist das problemlos.

Aber ich hab so 'ne Riesenangst.

Vor allem wegen Elsie.

Wir sind seit Kurzem zusammen.

Und... *Er seufzt.*

Ihre Tochter Rosa,

die ist vier Jahre alt.

Und die wird von mir in der Kita betreut.

Und weiû Ihre Freundin davon?

Ich weiû es ja selbst erst seit ein paar Tagen.

Ich weiû.

Ich weiû, dass ich es ihr sagen muss.

*Er stöhnt auf.*

*Sie seufzt.*

Bruder Sibelius?

Warum bestellt er mich her, wenn er keine Zeit hat?

Tut mir leid, dass es so lange dauert.

*Sie seufzt erneut.*

*Er stöhnt leise.*

*Er stöhnt lauter.*

Hallo. (nachdrücklich) Hallo!

Kann mich jemand hören? Herr Wöller, was ist denn?

Ich hab Rücken. Hexenschuss, ja. Oje. Sie Armer.

Ich brauche Schwester Agnes' Wundersalbe, bitte.

Und ich die Genehmigung für unser Hofladen-Cafe.

Ohne ruinierende Auflagen. Das ist nicht Ihr Ernst.

In meiner Situation. Ich kann da nichts mauscheln.

Wie sieht denn das aus, im Wahlkampf?

Sie spielen auf Zeit, und ich wüsste gern, warum.

Ich will das Kloster retten, damit Frau Winter es nicht

an irgendeinen windigen Investor verhökern kann.

Schwester Agnes, lieb von Ihnen. Was haben Sie denn?

Höllische Rückenschmerzen.

Aber Schwester Hanna lässt mich am ausgestreckten Arm verhungern.

Also wirklich, Hanna.

Ist jemand in Not, muss man helfen. Ja, da hören Sie es.

Wenn ich Sie nicht hätte.

*Er jammert.* Meine Wundersalbe wird Ihnen helfen.

Kommen Sie. Ja, Moment. Vorsicht.

*Er seufzt.*

Und ich dachte schon, ich werde in meinem Auto beerdigt.

Nachdem mich Schwester Hanna dort hat sitzen lassen.

Sagen Sie, könnte ich so ein klein bisschen von der Salbe haben?

Das tut mir leid, Herr Wöller, aber das war der letzte Rest.

Aber sobald ich neue hab, geb ich Ihnen welche, ja?

Sie sind mein Stern am Firmament.

Ja. Ja.

Das Licht in der Dunkelheit.

*Felicitas räuspert sich.* Ja.

Anna? Die Sachen sind wunderschön.

Möchten Sie einen Kaffee? *Telefon klingelt.*

Eigentlich hatte ich gehofft, Sie melden sich.

Ach, Exzellenz, ich wollte Sie jetzt gerade anrufen.

Wie steht es um die Verkaufsgespräche?

Sehr gut.

Aber Sie wissen ja, ein Sakralbau ist schon ein Spezialfall.

Da schaut man sich die Klientel genau an.

Wir können uns nicht leisten, wählerisch zu sein.

Ich möchte den Verkauf so schnell wie möglich über die Bühne bringen.

Ich mache ja schon alles... *Handy vibriert.*

Moment, ein Anruf auf der anderen Leitung.

*Handyvibrieren endet.*

Ich bin wieder da. Verzeihen Sie, Exzellenz.

Ich hab tatsächlich einen potenten Käufer.

Allerdings möchte er noch anonym bleiben.

Ist er solvent? - Was denken Sie, natürlich.

Also gut. Wenn der Käufer nicht Herr Wöller ist.

Was ihn betrifft, waren Ihre Bedingungen eindeutig.

Auf Wiedersehen, Exzellenz. *Sie seufzt.*

*Handy klingelt.*

Frau Winter, was verschafft mir die Ehre und Freude Ihres Rückrufs?

Ja, ich kann auch sehr menschliche Züge zeigen.

Was darf ich für Sie tun? Also, nichts Konkretes.

Aber warum nicht wieder in guten alten Zeiten schwelgen,

bei einer köstlichen Mahlzeit?

Also, mit hervorragenden Speisen, exzellenten Weinen.

Ich seh kurz in den Terminkalender. Lassen Sie mich schauen.

Wie wäre es mit... Dienstag in sechs Wochen?

Ah, nein, in sieben, tut mir leid.

Also, ich dachte eher an heute oder morgen.

Herr Wöller, also wirklich.

Man findet doch immer eine Lücke, wenn man will.

*Sie seufzt.* Ja, dann lassen Sie mich mal sehen.

Ah, es hat sich ein Kundentermin auf morgen verschoben.

Ja, wunderbar. Dann würde ich sagen heute Abend.

"Im A Deux, 20 Uhr." Gut, ich freue mich.

Ist der Kaffee fertig? Heute gibt es Tee.

Sie sehen, ich hab Rückenschmerzen. Tee hilft.

Ich... Der wird jetzt getrunken.

Ich bemühe mich seit einer Woche um eine perfekte Teezeremonie.

So, bitte.

*Sanfte fernöstliche Musik*

*Er stöhnt.* *Musik verklingt misstönend.*

Ist alles in Ordnung, Chef? Hexenschuss.

Schon wieder? Ja.

Soll ich loslegen? Lassen Sie mal hören.

*Er spricht Chinesisch.*

"Wir freuen uns sehr, Sie bei uns zu begrüûen."

Für Sie hab ich auch ein paar Worte vorbereitet.

*Er spricht gebrochen Chinesisch.*

*Gongschlag*

Mhm. Das müssen wir noch etwas üben. Hao.

Was heiût das? Gut.

Sehr gut. Gut.

Hallo, ihr zwei. - Hey.

Hi. - Hallo, Mama.

Na, hattet ihr einen schönen Tag, ja?

Elsie, ich... Ich muss was mit dir besprechen.

Okay.

Das ist nicht so leicht...

Wenn es aus ist... - Nein, nein, im Gegenteil.

Was war die letzten Tage mit dir? - Darum müssen wir ja reden.

Elsie.

*Er seufzt.* Ich weiû es seit ein paar Tagen.

Aber ich bin HIV-positiv. - Mama, ich hab Durst.

Ähm... Ja klar, Schatz.

*Martin seufzt.*

Äh, ich verstehe das nicht.

Ich hatte letzten Sommer ungeschützten Sex. Eine Affäre.

Ich kannte sie nicht und hab sie nie mehr gesehen.

Da hab ich mich wohl angesteckt.

Was ist das? - Ein Schnelltest.

Damit weiût du in Minuten, ob ich...

dich angesteckt hab.

Elsie, HIV-positiv zu sein, das bedeutet nicht,

dass ich akut krank bin oder eingeschränkt.

Das heiût heute nicht mehr, was es früher tat.

Ja, selbst wenn wir miteinander schlafen...

Das ist gerade das Letzte, woran ich denke.

Entschuldige, ich... - Ich muss das erst mal verdauen.

Rosa, komm, wir müssen los.

Tschau.

Mutter Oberin.

Exzellenz. - Entschuldigen Sie die Wartezeit.

Da es Ihnen offenbar Befriedigung verschafft,

mich warten zu lassen, hab ich sehr gern gewartet.

Kommen wir gleich zur Sache. - Wie Sie wünschen.

Ich nehme an, dass Frau Graf geht und Schwester Lela versetzt wird.

Ich schicke Schwester Lela für ein Jahr nach Köln.

Frau Graf wird zur Vorbereitung der Rolle eh nur noch kurz bei uns sein.

Sollte sie noch mal gegen eine Regel verstoûen, verlässt sie uns sofort.

Und Schwester Felicitas?

Ich untersage ihr jeglichen Besuch von Wahlkampfveranstaltungen.

Sie denken ernsthaft, das genügt? - Ja.

Das Kloster läuft völlig aus dem Ruder.

Und nicht erst seit gestern.

Allein dieser unsägliche Podcast. - Der sehr erfolgreich ist.

Eben weil offen gesprochen wird.

Genau deswegen gehen die Menschen doch wieder zur Kirche.

Wir sind wieder einmal völlig verschiedener Meinung.

Auch der Verzicht auf Rom war ein Fehler.

Sie stimmen doch wenigstens zu, dass das Kloster verkauft wird?

Unter zwei Bedingungen: Der neue Besitzer gibt den Nonnen Wohnrecht.

Und 50 Prozent der erzielten Kaufsumme flieûen unserem Orden zu.

50 Prozent?

Ja, die Gemälde und Reliquien des Vatikans sind erhaltenswert.

Aber das Geld kann nicht nur dafür ausgegeben werden,

während auf der Welt entsetzliches Elend herrscht.

Aber Rom rechnet fest mit finanzieller Unterstützung.

Der Heilige Vater...

Von dem Sie sich die Ernennung zum Bischof erhoffen?

Also, das ist eine Unterstellung. - 50 Prozent.

Als Leiter der Diözese bestimme ich, was mit dem Geld geschieht.

(gedehnt) Ich hatte während meines Romaufenthalts Gelegenheit,

mit einigen der engsten Vertrauten des Heiligen Vaters

über die Neubesetzung des Bischofsamts zu sprechen.

Das ist mir neu. - Sie brauchen jeden Verbündeten.

Gelobt sei der Herr.

Herrgott noch mal.

Anstatt Lavendeltinktur, danke, Hanna,

Öl und Blüten,

kann man natürlich auch Kokos- oder Arganöl

fürs Haarshampoo verwenden.

Oder zum Beispiel Kräuteressenzen

aus frischem Rosmarin oder Salbei.

Und das Wichtigste ist immer

die Grundlage von 250 Milliliter Seifenlauge.

Bei jedem Shampoo.

*Er räuspert sich.* Hallo.

Herr Bauer, Scheren! Vielen Dank. - Ja, gern.

Jetzt kann es losgehen.

Dürfte ich Sie noch mal sprechen? Ja, natürlich.

Haben Sie mit ihrer Freundin gesprochen? Ja.

Und ich fürchte, das ist das Aus meiner Beziehung.

Was hat sie denn gesagt? Dass sie erst mal verdauen muss.

Das ist doch verständlich, oder?

Ich liebe Elsie. Wir wollten zusammenziehen, und jetzt?

Geben Sie ihr Zeit.

Ich hab 'ne Riesenangst.

Schwester Hildegard? Ich warte immer noch auf die Quartalsabrechnungen.

Wie? Ach so. Ja, sofort. - Wo sind Sie mit Ihren Gedanken?

Liegt es am Liebesroman, den Sie schreiben?

Herr Stolpe meldet sich seit Tagen nicht, geht nicht ans Telefon.

Ich war besorgt, aber nun glaube ich, den Grund zu kennen.

Welches Fettnäpfchen war es diesmal?

Er hat mich zum Picknick am See eingeladen.

Und da hat er mir das hier...

geschenkt.

Eine gerahmte Haarlocke. Hm.

Ich fürchte, er missverstand etwas, was meinen Liebesroman betrifft.

Er hielt wohl mich für seine holde Maid.

Und sich... - ...für den Prinz auf dem Schimmel?

In einem meiner Schreibversuche kam eine Haarlocke vor.

Dann fahren Sie zu ihm. - Aber ich kann doch nicht...

Tun Sie, was ich Ihnen sage.

Das nächste Mal zeig ich allen Teilnehmern,

wie man Plastik bei der Haustierhaltung vermeiden kann.

Die sind jetzt schon überfordert. Lass es ruhiger angehen.

Hast du mit der Mutter Oberin gesprochen?

(seufzend) Ja.

Und?

Dir ist jegliche Teilnahme an Wahlkampfveranstaltungen untersagt.

Auch Veranstaltungen mit Herrn Salm?

Wenn ich du wäre, würde ich der Mutter Oberin gehorchen.

Und Lela und ich? Als Gast bestraft sie dich nicht.

Solltest du noch mal gegen eine unserer Regeln verstoûen,

musst du auf der Stelle unser Kloster verlassen.

Du, Lela, musst leider in unsere Ordensniederlassung in Köln.

(Alle) Was? - Nein.

Aber nur für ein Jahr. Das geht vorbei.

Das tut mir so schrecklich leid.

Du verlierst meinetwegen dein Zuhause.

Hanna hat recht.

Hätte schlimmer kommen können. (seufzend) Ja... Komm her.

Wollen Sie das Kloster oder nicht? Wollen ist das eine.

Dürfen das andere.

Vielleicht gibt es einen Weg,

wie Sie trotz der Bedingung des Weihbischofs dazu kommen.

Wie? Ich verkaufe über einen Strohmann.

Sie zahlen eine Extra-Provision. Wie viel schwebt Ihnen vor?

Sie bekommen das Kloster für 2,5 Millionen.

Und ich bekomme 500.000 extra. *Er seufzt.*

Sie brauchen es, und ich bin die Einzige, die es beschaffen kann.

Aber das bewilligt mir der Gemeinderat nicht.

Das heiût, ich muss den Kauf privat organisieren.

Und ehrlich gesagt, so viel kann ich im Moment nicht auftreiben.

Ein Drittel sofort.

Der Rest ist bei Unterschrift unterm Kaufvertrag fällig.

Okay.

Tja.

*Spitzbübische Musik*

*Es schellt.*

Ah, guten Morgen. Guten Morgen.

Schwester Hanna? Hedwig Krautstingl, Vera Krautstingls Tochter.

Ja, ich kenne Ihre Mutter. Es gibt ein Problem.

Setzen wir uns? Gern.

Was kann ich für Sie tun?

Das Konto meiner Mutter ist mit 7340 Euro belastet.

Fast alle Ersparnisse. Alles Einkäufe beim Shopping-Kanal.

Oje. Sie erinnert sich nicht, so viel bestellt zu haben.

Das glaube ich ihr. Weil ich nur einen Teil der Ware bei ihr fand.

Und haben Sie mit diesem Shopping-Kanal Kontakt aufgenommen?

Darum bin ich da. Laut denen ist die Lieferadresse Kloster Kaltenthal.

*Kinderstimmen*

Hi. - Hey. Hey.

Ich habe Greta gebeten, heute nach Rosa zu sehen.

Ah.

Hallo. - Hallo.

Komm. - Tschüss, mein Schatz.

Hast du... den Test gemacht? - Er war negativ.

Du hast mich nicht angesteckt. - Gott sei Dank.

Aber ich geh zur Sicherheit noch mal zum Arzt.

Und sonst? Was sollen wir Rosa sagen?

Ich weiû noch nicht. Ich muss jetzt auch erst mal los.

Gibt's Probleme?

Nee. Nicht, dass ich wüsste.

Komm, wir gehen rein.

Ich weiû was über Martin. Hat er meiner Mama erzählt.

Was ist denn mit den beiden? - Er hat einen Pfau.

Was?

Das ist der Vogel mit den Augen auf den Federn.

Martin hat einen H I V.

HIV?

Felicitas?

Hedwig Krautstingl war gerade bei mir.

Muss sie wieder verreisen?

Ich könnte heute zu ihrer Mutter gehen.

Vom Konto ihrer Mutter wurden die letzten Wochen 7340 Euro abgebucht.

Mit Einkäufen bei einem Shopping-Kanal.

(gedehnt) Über 7000 Euro? Ja.

Und viele der Waren wurden angeblich zu uns geliefert.

Hast du etwa das ganze Zeug bestellt?

Die Sachen waren ungeheuer günstig.

(seufzend) Oh, Felicitas.

Das ist ein kleines Vermögen.

Was hast du dir dabei gedacht?

Sie hat es mir erlaubt.

Was, die Frau Krautstingl? Ja.

Sie hat gesagt, ich könnte jederzeit mit ihrem Handy Sachen bestellen.

Aber doch nicht auf ihre Kosten.

Es tut mir leid. *Hanna seufzt.*

Aber... das war wie ein Drang.

So ein Sog.

Herr Salm hat immer wieder betont,

wenn man nicht sofort zuschlägt, ist alles weg.

(beherrscht) Wo sind die Sachen? (stammelnd) Im Schrank.

Oh, das glaub ich nicht.

Wie sollen wir Frau Krautstingl das ganze Geld zurückbezahlen?

*Es klopft.* - Herein.

Du wolltest mich sprechen? - Ja, ich hab da was gehört.

Ich frag dich einfach, nimm es mir nicht krumm, wenn es Unsinn ist.

Bist du HIV-positiv?

Ich darf das nicht fragen, du musst auch nicht antworten.

Aber bitte sag, das ist ein Missverständnis.

Soweit ich weiû, ist das kein Grund, nicht als Erzieher zu arbeiten.

Also stimmt es?

Ja. Ja, ich bin positiv, ja. - Warum hast du's mir nicht gesagt?

Ich weiû es erst kurz. Wer hat... - Das spielt keine Rolle.

Ich muss dich unter diesen Umständen sofort beurlauben.

Bis das abgeklärt ist. - Ich bin kein Risiko.

Wenn du dich verletzt und blutest? - Ich bitte dich...

Die Eltern müssen es trotzdem erfahren. Ich kann nicht anders.

Obwohl du, ich zitiere aus der letzten Beurteilung,

nicht ohne mich auskommst und meine Fähigkeiten ungemein schätzt?

Trotzdem muss ich meiner Verantwortung

gegenüber Kindern und Eltern gerecht werden.

Danke für das Gespräch. *Sie seufzt.*

*Es klopft.* - (Meier) Herein.

Frau Graf, was steht an?

Hi.

Ich möchte meine Aussage widerrufen.

Lela hat gelogen, um mich zu schützen.

Wie?

Das Cannabis war meins, alles meins. Lela hat nichts damit zu tun.

(stockend) Also, erst behaupten Sie das eine, dann das andere.

Was soll ich denn nun glauben? *Hund bellt.*

Und du wusstest das, oder was willst du sagen?

Hallo, Frau Flossberg. Schwester Hanna.

Ich bring die Scheren zurück, die uns Herr Bauer geliehen hat. Bitte.

Ja, danke. Ist er da?

Nein, tut mir leid. Herr Bauer ist vorläufig vom Dienst freigestellt.

Warum das denn? Darüber kann ich nichts sagen.

Hat er denn mit Ihnen über sein Problem gesprochen?

Bitte, Schwester Hanna.

Kita-Angestellte sollen meines Wissens keine Nachteile haben,

wenn sie HIV-infiziert sind.

In der Regel ja. Aber bei uns ist das noch anders geregelt.

Was? Mir sind die Hände gebunden.

500 000 Euro. Das ist ein Anruf für dich bei der Bank.

Du versprichst oft was, aber die Zeche bleibt an mir hängen.

Weiût du, woran das liegt,

dass du nur noch negativ bis? Am Wasser.

Du musst Bier trinken, Schweinsbraten essen.

Isolde bringt dich um. Sie meint es nur gut.

Aber du leidest doch wie ein Hund. Ja...

Ich liebe sie, aber es ist ein hoher Preis, den ich zahle.

Aber wie komme ich da wieder raus? Hör auf mich.

Schick Isolde allein zum Empfang der Chinesen ins Rathaus.

Du hast Migräne oder Fleckfieber, was weiû ich.

Um den Rest kümmere ich mich schon.

Versprochen.

Die Nachricht von meiner Beurlaubung geht ja schnell um.

Ich hätte nicht mit Ihnen reden sollen. Dann wär alles noch gut.

Sie denken, Elsie hat Sie verraten? Sie wollte wohl einen Schlussstrich.

Alles konsequent hinter sich lassen. Das ergibt doch gar keinen Sinn.

Das wäre doch ein Schock für die kleine Rosa.

Spielt doch keine Rolle mehr.

Ich hab meinen Job verloren und meine Liebe hat mich verlassen.

Ich spreche mit Herrn Wöller.

Der ist ja bekannt für seine liberale Haltung.

Herr Bauer.

Ich kann Ihre Verzweiflung verstehen, aber bitte...

bitte geben Sie jetzt nicht auf.

Herr Stolpe? - Schwester Hildegard.

Darf ich? - (brummend) Sicher, ja.

Herr Stolpe, warum kommen Sie nicht mehr ins Mutterhaus?

Oder rufen wenigstens an?

Ich will nicht bei Ihrem Liebesroman stören.

Wenn er fertig ist, bin ich vielleicht zur Stelle.

Kann es sein, dass Sie meine ersten Schreibversuche

vielleicht ein bisschen anders interpretiert...

also... falsch verstanden haben? - Nee, sicher nicht.

Herr Stolpe... - Kommt nicht mehr vor.

*Sie seufzt.* Ich bin Ihr Agent.

Ich hätte mit all dem viel professioneller umgehen müssen.

Könnten wir nicht da weitermachen, wo wir vor unserer...

also vor diesem Liebesroman standen?

Das heiût, Sie besuchen mich wieder im Mutterhaus?

Ich bin gespannt, was Sie zu meinem ersten Kapitel sagen werden.

Sie haben ein Kapitel? - Sie werden begeistert sein.

Darf ich? - Bitte.

Auf unseren Liebesroman.

(nuschelnd) Auf unser Baby.

*Chinesisch vom Band* - *Er spricht Chinesisch nach.*

Ich habe keine Zeit. Die Chinesen sind im Anflug.

Sie sagen immer noch, sie wollen hier eine Fahrradfabrik bauen?

Ich sage gar nichts. Solange das, was Sie planen,

nichts mit unsrem Kloster zu tun hat, ist alles gut.

Warum sind Sie hier?

Kennen Sie sich mit HIV aus? Was?

In Kaltenthal existiert immer noch diese antiquierte Regelung,

dass HIV-Kranke nicht in städtischen Kitas arbeiten dürfen.

Ich habe jetzt einen ganz wichtigen Termin.

Dieses Gesetz müssen Sie unbedingt abschaffen.

Ich würde gern, aber mir sind die Hände gebunden.

Ich hab keine Lobby im Gemeinderat.

Frau Denzer und der Seelenverkäufer aus dem Fernsehen

wollen mich politisch entmachten.

Wenn Sie Rückenschmerzen haben, helfen wir Ihnen doch auch.

Schwester Agnes, Sie nicht. *Sie seufzt.*

Also, wenn Sie mir jetzt nicht helfen,

wird Ihnen Schwester Agnes' Wundersalbe nie wieder helfen.

*Chinesisch vom Band*

*Er spricht Chinesisch.*

*Sie spricht Chinesisch.*

*Er spricht Chinesisch.*

*Er stöhnt auf.* Mein Kreuz...

Ich lieûe mich an Stelle deiner Freundin mit keinem Aidskranken ein.

Der ist nicht aidskrank. Er trägt nur den Erreger in sich.

Und wenn er sie doch ansteckt?

*Es klopft.* - Herein.

Ah, guten Tag, ich bin Schwester Hanna. Frau Kern?

Kann ich Sie sprechen? Es geht um Herrn Bauer.

Ja. Bringst du die runter ins Vermessungsamt?

Die warten darauf. - Klar.

Setzen Sie sich doch. - Wiedersehen.

Danke.

Worum geht's denn?

Herr Bauer wurde ab sofort von der Kita freigestellt.

Wie haben die denn davon erfahren? Das wollte ich Sie fragen.

Also, ich habe es keinem erzählt. Absolut niemandem.

Wer kann es erzählt haben? Na, ich nicht. Ich liebe den Mann.

Wie geht's Martin denn jetzt? Wie soll's ihm schon gehen?

Ich war auch schockiert, bis ich mich damit beschäftigt hab.

Sie haben jetzt keine Angst mehr? Also, nervös bin ich.

Es wird nicht leicht, vor allem, wie wir's Rosa sagen.

Wissen Sie, Frau Kern...

Sie sollten ihm unbedingt sagen, dass Sie zu ihm stehen.

(Meier warnend) Hasso, du wartest hier.

Herr Meier.

Frau Graf war auf dem Revier:

Das Cannabis sei allein ihr Besitz gewesen.

Und Sie hätten sie nur vor der Strafe schützen wollen.

Was?

Möchten Sie vielleicht Ihre Aussage korrigieren?

Äh...

Nein.

Ich bleib dabei. - *Er stöût die Luft aus.*

Sie machen es mir nicht leicht.

Warum hast du das gemacht?

Lela. - Wachtmeister Meier war grad da.

"Du sollst nicht lügen."

Du musst vielleicht weg, und riskierst so deine Traumrolle.

*Lela seufzt.*

Du bist Schauspielerin. Das ist das Wichtigste für dich.

Das hier ist wichtiger.

Wäre ich Schuld, dass du gehen musst, damit könnte ich nicht leben.

*Es klingelt.*

Elsie, was... - Darf ich?

Ja, sicher, komm.

Meine erste Reaktion auf deine Krankheit war...

Ich war einfach überfordert.

Du wirst deine Gründe haben, es meiner Chefin zu sagen.

Das war ich nicht.

Ich will doch nicht, dass du deinen Job verlierst.

Und woher weiû sie es dann? - Keine Ahnung.

Es ist ein Unding, dass sie dich deshalb rausschmeiûen will.

Nimm dir einen Anwalt.

Ich kenne da einen guten. - Nein.

Ich arbeite nirgendwo, wo ich nicht erwünscht bin.

Und wenn die Eltern gegen mich sind? - Nee, das glaube ich nicht.

Vielleicht einige wenige, aber sicher nicht die Mehrheit.

Wenn du es ihr nicht erzählt hast:

Wofür willst du dich entschuldigen? - Weil ich scheiûe reagiert hab.

Hey.

Du bist mir tausendmal wichtiger als so ein blöder Virus.

Ich steh hinter dir, egal, was die Leute sagen oder denken.

*Er seufzt.*

(aufgelöst) Ah, Hanna. Agnes? Wo willst du denn hin?

Der Herr Wöller, der braucht meine Salbe, meine Wundersalbe.

Er sagt, die Zukunft von Kaltenthal hängt davon ab. Was?

Das musst du dir mal vorstellen, meine Salbe!

Warte mal, Agnes, warte mal.

Gib mir die Salbe. Mit dem Auto geht das schneller.

(seufzend) Ah, Schwester Agnes, endlich.

Gott sei Dank.

Sie?

Man sieht sich immer zwei Mal. Schön wär's. Haben Sie die Salbe?

Aber selbstverständlich. Sie rufen, ich eile.

Ja, Gott sei Dank. Dann reiben Sie mich ein.

Was, ich? Ja, wer sonst?

Ist ja sonst niemand da.

Also bitte, die Chinesen kommen.

Ich mach das. Aber bevor wir dazu kommen...

Schwester Hanna.

Wissen Sie, wie der Erzieher heiût? Welcher Erzieher?

Der wegen der antiquierten Regeln die Arbeit verliert: Martin Bauer.

*Er seufzt.*

Au. Was wollen Sie? Schaffen Sie diese Regelung ab.

Die existiert nur noch hier. Die ist ja nicht von mir.

Die stellte der Gemeinderat auf. Aber gut.

Ich tue alles in meiner Macht Stehende,

damit dieser Bauer, oder wie, wieder in der Kita arbeiten kann.

Aber jetzt, bitte, cremen Sie mich endlich ein.

*Bayrische Volksmusik*

Möchten Sie chinesischen Tee? - Danke, ich hab noch.

Und du?

Sehr gern.

Sie vielleicht? - Ich bin doch nicht krank.

Niemand möchte einen chinesischen Tee.

Es wird Zeit für die wahren Kenner.

Ich fürchte, die sind ganz scharf auf sein Bier.

Er sollte endlich kommen. Sie sind jeden Moment da.

Vorhin jammerte er über seinen Rücken.

Schaust du bitte noch mal nach ihm? - Kein Problem.

Ich wollte ihn sowieso umbringen.

(stöhnend) Oh, das tut gut. Oh!

Ich will ja nicht stören,

aber die chinesische Delegation ist gleich da.

Ja, ja, ja. Ich bin gleich so weit.

Und?

*Er seufzt wohlig.*

Ja.

*Asiatische Klänge*

*Er spricht Chinesisch.*

Die Freude ist ganz unsererseits.

Sie sprechen Deutsch. Ich hoffe doch.

Ja, und sehr gut.

(Wanninger) Ni hao. So sagt man doch in China, oder?

Herbert Wanninger, Besitzer der Brauerei.

Ich möchte Sie zur Begrüûung

mit einem kühlen Hellen überraschen. Die Krüge sind extra für Sie.

Zu liebenswürdig, aber Frau Fu bevorzugt Tee.

Oder ab und zu Wein. Frau Laban?

Danken Sie Gott, dass sie kein Bier mag.

Prosit, Herr Bürgermeister. Prosit.

*Blasmusik*

Worauf wartest du? Hermann ist nicht da, das ist deine Chance.

Jetzt? Ja, wann denn dann?

*Wanninger seufzt.*

Vielleicht hast du auch recht. Ja.

Damit hab ich mir doch meine Wahlkampfspende verdient.

Wir reden später. Okay.

Frau Fu. Schön, Sie zu sehen.

Dito. Ja.

Sie haben sich viel Mühe gegeben, uns zu beeindrucken.

Ja, dabei fang ich ja erst an. Wo ist Ihr Mann, weil...

Ich bin Witwe. Ach. So sehen Sie gar nicht aus.

Wie sieht eine Witwe Ihrer Meinung nach aus?

Ja, jedenfalls nicht so wie Sie.

Isolde. - Herbert.

Du hier? - Überrascht dich das?

Ich dachte, du räkelst dich lieber mit deinem Neuen in den Laken.

Oh, Herbert, bitte. - Ich vermisse dich.

Den ganzen Tag denke ich an nichts anderes. Weiût du, du und ich...

Wo haben Sie Deutsch gelernt? In der Volkshochschule.

Ah ja. Entschuldigen Sie mich? Kein Problem.

Hermann, was machst du hier? Du sollst doch zu Hause bleiben.

Ich will wieder essen, das kann Isolde ruhig sehen.

Und ich denk mir, du und ich, wir...

Hermann. Was machst du denn da? - Essen.

Ich kann keine Möhrchen mehr sehen.

Aber das Zeug rettet dein Leben. - Aber ein recht freudloses.

Vielen Dank. Jetzt hab ich mich endgültig zum Trottel gemacht.

Wart's doch ab. (Isolde) Hör mal.

Bin ich keine Freude für dich?

Das ist die Frau, nach der du dich zurücksehnst.

Sei still, sonst dreh ich dir wirklich den Kragen rum.

Hermännchen, alles in Ordnung?

Mir ist so schlecht. Ich hatte sechs Leberkäs-Semmeln.

Und ich hab...

Ich hab die Liebe meines Lebens gefunden.

Du weiût doch, wie das bei dir endet.

Dieses Mal nicht, Hermann.

Dieses Mal nicht.

Dieses Mal kommt die Liebe aus dem Land des Lächelns.

Ich hoffe, wir haben uns verstanden. Noch Fragen?

(Hildegard) Entschuldigen Sie die Störung.

Aber Emma Graf möchte Sie gerne sprechen.

Sie sagt, es sei dringend. - Wir sind fertig.

Guten Tag. Entschuldigen Sie den Überfall...

Ich habe wenig Zeit. Ich hoffe, Sie haben einen guten Grund hierfür.

Das Cannabis war meins.

Lela hatte nichts damit zu tun. Sie wollte auch nichts rauchen.

Sie wollte mich schützen, damit ich nicht vor Gericht muss.

Hätte ich mir ja denken können.

Es ist voll ungerecht, dass sie nach Köln muss.

Wenn das stimmt, hat Schwester Lela gelogen.

Ja, aber für mich. - Lüge bleibt Lüge.

Es ist ein Unterschied, ob man aus Eigennutz oder Selbstlosigkeit lügt.

Nächstenliebe ist doch bei euch Christen das A und O.

Sie kennen sich ja sehr gut aus in der Christenlehre.

Was erwarten Sie von mir? - Können Sie Lela nicht...

begnadigen?

Nur 'ne kleine Strafe. Aber nicht Köln!

*Telefon klingelt.* - Entschuldigen Sie mich.

Ja, Schwester Theodora. Moment bitte.

Ich werde darüber nachdenken.

Bevor ich zum Ende meiner Ansprache komme,

möchte ich noch mal allen danken.

Ihnen, liebe Frau Flossberg,

die Sie mit Kompetenz und Leidenschaft die Kita leiten.

Aber auch allen anderen

für die groûartige Arbeit, die Sie leisten.

Aber vor allem Martin Bauer.

Er ist seit Gründung der Kita Teil der Familie.

Kaltenthal steht für Toleranz und Offenheit.

Und hier in der Kita lernen unsere Kinder, was das ist.

Ich würde gern etwas zu der Rede sagen.

Ich danke euch für den Applaus und euer Vertrauen.

Aber genau aus dem Grund solltet ihr wissen,

dass bei mir vor Kurzem...

festgestellt wurde, dass ich...

HIV-positiv bin.

Und dann arbeiten Sie noch hier? Es ging um Toleranz und Offenheit.

Aber hier geht es um unsere Kinder.

Das Risiko einer Ansteckung ist heute gleich null.

Das stimmt. Aber die wenigsten wissen das.

Aber wir im Rathaus, wir wissen das.

Ich als Bürgermeister ginge nicht das Risiko ein,

dass den Bürgern etwas zustöût.

Schon gar nicht den Kindern.

Wie ihr wisst, sind Martin und ich ein Paar.

Ich hab am Anfang genauso reagiert wie ihr.

Bis ich mich damit beschäftigt habe.

Wenn Martin regelmäûig seine Medikamente nimmt,

dann sind die Kinder nicht in Gefahr.

Und wir bleiben natürlich zusammen.

Wollen wir in einer Welt leben,

in der Nächstenliebe und Toleranz keine Rolle mehr spielen?

Wir könnten ein Zeichen setzen.

Wer ist dafür, dass Martin Bauer eine Chance bekommt?

Ich.

Ich will auch, dass der Martin bleibt.

Ich mag Martin auch. Ich will, dass er bleibt.

Ich auch. - (alle) Ich auch.

Ich will das. - Ich auch.

Was ist mit den Eltern? Ich bin auch dafür.

Fast einstimmig. Gratuliere.

Ich danke euch sehr.

Ich danke euch.

Das war eine tolle Rede. Ja, gelernt ist gelernt.

Dagegen kann der Teppichverkäufer vom Shopping-Kanal einpacken.

Wie geht's Ihrem Rücken? Sehr gut.

Dank Schwester Agnes' Wundersalbe.

Vielleicht liegt es aber auch dran, dass Sie was Gutes getan haben.

Ich frage mich allerdings, was Sie als Nächstes geplant haben.

Nur Gutes, Schwester Hanna.

Nur Gutes. Hm.

Untertitel im Auftrag der ARD, 2021

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