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*Titelmusik*
Schwester Hanna
Wolfgang Wöller
*Heitere Musik*
*Sie stöhnt.*
Huch.
(Mann) Oh, das war sehr elegant.
Danke. Ich dachte schon, es gibt Rühreier zum Frühstück.
Wenn ich dich erwische, kommst du in den Suppentopf!
Kann ich helfen? - Ja, ich möchte zu Schwester Agnes.
Ich sage Bescheid. - Danke.
(Felicitas) Weiû jemand, wie lange Herr Wöller
noch Löcher in unseren Waldboden bohren will?
Sei doch froh, dass er unser Kloster vor dem Einsturz bewahren will.
Froh? Was immer Herr Wöller tut, er tut es nur für sich.
Und was ist das jetzt?
Ah, diese Deckchen, die kann man als Wattepads benutzen.
Ihr glaubt nicht, wie viel Plastik in einem Wattepads drin ist.
Wattepad. - Wattepad.
Morgen, eure Eier. Das Huhn habe ich nicht gekriegt.
Agnes, drauûen wartet jemand auf dich.
Ach, das wird der Herr Ehrlich sein. Vielen Dank.
Dann kümmere ich mich um das Huhn. - Ja, danke.
Weiût du, wo Hanna ist? - Sie wird geflüchtet sein.
Hier wird man verrückt. - Mir gefällt's.
Immer was los. - Was du nicht sagst.
Herr, wenn Agnes erfährt,
dass unser Kloster verkauft werden soll,
das bricht ihr das Herz.
Vielleicht geht auch noch die Mutter Oberin nach Rom.
Dieser ewige Kampf, der kostet so viel Kraft.
Manchmal weiû ich einfach nicht weiter.
*Bedrückende Musik*
Tom?
Wir kennen uns jetzt eine ganze Weile.
Ja, seit ich meinen Laden eröffnet habe. Warum?
Warum sagen Sie nicht, was mit Ihnen los ist?
Ich sehe doch, dass Sie etwas bedrückt.
Hm?
Ja ich... Ich habe Mist gebaut.
Ich...
Ich habe das Leben einer wunderbaren Frau zerstört.
Sie? Also, das glaube ich nicht.
Doch, ich...
war einfach dumm und eitel und...
Sie sind nicht eitel.
Kann man da nichts mehr machen?
Nee. Nee, es ist zu spät.
Was bin ich Ihnen schuldig? - Nichts.
Heute. - Das ist Quatsch, Schwester Agnes.
Äh, 65, wie immer? - Hm.
Keine Widerrede.
Okay. Danke. - Danke Ihnen.
*Knattern*
Warum soll ich heute zum Essen kommen?
Gut, wir müssen was besprechen.
Wie läuft's?
Es ist die letzte Bohrung. Gibt es Lithium?
Professor Gerlinger schickt uns eine Einschätzung.
Gut, ich sage den Nonnen Bescheid, dass alles in Ordnung ist,
bevor die neugierig werden.
Und wenn wir Lithium finden? Dann sagen wir es ihnen nicht.
Die Mutter Oberin würde sonst ein Vermögen verlangen. Aha.
Was sehen Sie?
Bäume? Aha.
Also, ich sehe Europas gröûte Akkufabrik,
Arbeitsplätze noch und nöcher, Gewerbesteuereinnahmen.
Eine goldene Zukunft für Kaltenthal. Und mich als alten
und neuen Bürgermeister.
*Verspielte Musik*
(Agnes) Hanna?
*Sie seufzt.*
Ach, Gott.
Ach, Hanna.
Du musst mir einen Gefallen tun.
Wenn es eine Idee ist, die Welt plastikfrei zu machen...
Darum geht es gar nicht. Es geht um Tom.
Tom Ehrlich.
Er hat doch diesen Laden in Kaltenthal.
Mit all den Sachen aus der Region. Ah ja.
Er hat mir erzählt,
dass er das Leben eines Menschen zerstört hat.
Was? Ja.
Was hat er denn getan? Das weiû ich nicht, aber...
Es belastet ihn schwer und...
*Ein Auto fährt vor.*
Könntest du nicht versuchen, mit ihm zu reden?
Du bist in solchen Situationen viel besser als ich.
Ich werde es versuchen. Danke.
Gott zum Gruûe, Schwester Hanna.
Wenn Sie so gut gelaunt sind, dann werde ich sofort nervös.
Ist mit dem Grundwasser alles in Ordnung? Alles bestens.
Dank meiner Bemühungen können Sie ruhig schlafen.
Gelobt sei Jesus Christus.
Agnes. Ja.
Entschuldigung, die Vorstellung, das Kloster wäre in Gefahr,
das könnte ich nicht ertragen.
Solange Wöller Bürgermeister ist, ist es immer in Gefahr.
Schwester Hanna, glauben Sie doch wenigstens ein Mal
an das Gute im Menschen.
Das ist befreiend.
Sie werden sicher mitteilen, dass wir unser Cafe eröffnen dürfen.
Das wäre auch sehr befreiend. Es ist so gut wie genehmigt.
Das heiût noch lange nicht, wann. Kommen Sie später ins Rathaus.
Dann besprechen wir die Details.
Wie ich dir immer sage,
man muss Herrn Wöller einfach nur vertrauen.
Sie sind die Einzige, die mich versteht. Amen.
Gibt es Neuigkeiten im Mutterhaus?
Es geht seinen gewohnten Gang. Sie haben Ihr Bewerbungsgespräch.
In der Kongregationsleitung darf man sich keine Fehler erlauben.
Dann haben Sie sich entschieden?
Es ist faszinierend hinter den Mauern des Vatikans.
Aber es sind eben doch Mauern, wenn Sie verstehen, was ich meine.
Ich bin sicher, Sie werden die richtige Entscheidung treffen.
Gelobt sei Jesus Christus. - "In Ewigkeit, Amen."
Weihbischof Landkammer erweist der Kirche einen groûen Dienst.
Dass er sich für Sie
so vehement eingesetzt hat, war mindestens genauso wichtig.
Weihbischof Landkammer?
(Meier) Hasso von Grafenberg,
wir müssen diesen Strafzettel da ans Auto.
Kommst du bitte?
Es ist unfassbar. Hasso, äh...
Hallo. Das ist Mobbing, was du treibst.
Wie machen Sie das? Ich mache nichts.
Trude ist mit den Nerven am Ende, Kevin will auswandern.
Und ich bin am Rande eines Burn-outs!
Was, wegen Hasso?
Er kann sehr, sehr, sehr eigensinnig sein.
Nein, der kann Sie gut leiden.
Der kann es nur nicht zeigen. Nicht?
Könnten Sie ihn ein oder zwei Tage nächste Woche nehmen?
Trude und ich haben Hochzeitstag.
Kevin ist auf einer Demo für den Klimaschutz.
Bringen Sie ihn nur vorbei. Wir passen gerne auf ihn auf.
Danke. Ja. Wiedersehen, Herr Meier.
Wiedersehen.
Herr Ehrlich? Schwester Hanna?
Was... Schwester Agnes schickt mich.
Gibt's Probleme mit der Abrechnung? Alles in Ordnung.
Sie macht sich Sorgen um Sie.
Ah, es tut mir leid, ich hätte meinen Mund halten sollen.
Schwester Agnes kann sehr stur sein.
Wollen Sie mir erzählen, was passiert ist?
Sonst lässt mir Agnes keine Ruhe.
Ja, bitte.
*Gefühlvolle Musik*
Die Frau, um die es geht,
Cordula, sie ist Bürgermeisterin von Riedberg.
Ja, ich kenne Frau Brenner. Sie ist verheiratet?
Ja, noch, sie hat sich vor einem halben Jahr von ihrem Mann getrennt.
Ich war nicht der Grund. Wir haben uns danach kennengelernt.
Auf einem Seminar über Klimaschutz. Wir haben Kontakt gehalten.
Uns geschrieben und...
Na ja, ineinander verliebt.
Das klingt nicht danach,
als hätten Sie das Leben eines Menschen zerstört.
Na ja. Doch, schon irgendwie, ich...
Es war eine unschöne Trennung, unter der ihr Sohn leidet und...
...da komme dann ich, deutlich jünger und...
Sie wollte es einfach langsam angehen lassen.
Verstehen Sie? Diskret.
Deswegen sollte diese Beziehung geheim bleiben?
Ja.
Sie hat vor ein paar Tagen zu einer Veranstaltung geladen.
Sie stellt sich zur Wiederwahl, und ich wollte sie überraschen.
Wir sind seit über drei Monaten ein Paar.
Ich dachte, sie hätte mit ihrem Sohn über uns gesprochen, aber nein.
Sie hat getan, als würde sie mich nicht kennen.
Und diese Heimlichtuerei ging mir so auf den Nerv, ich...
Ich habe sie geküsst. Und ihr Sohn hat das gesehen?
Nein, aber einer der Fraktionskollegen.
Und... es war ihr so extrem peinlich.
Was mich noch mehr geärgert hat, und ein Wort gab das andere, ja.
Ich habe einfach jegliches Vertrauen zwischen uns zerstört.
Sie ins offene Messer laufen lassen.
Ich verstehe, dass sie mir nicht mehr zuhören will.
"Das hier, das ist nicht irgendein Topf,
das ist ein wahres Wunderwerk der Technik.
Mit diesem Topf kochen Sie Kartoffeln so schnell,
dass Sie kaum Energie verbrauchen, und das schützt das Klima."
Das wird Agnes sicher gefallen.
Ihr gefällt alles, was das Klima schützt.
Er erklärt das aber auch so gut.
"Kartoffeln rein, Wasser dazu, Deckel drauf, fertig."
Würden Sie mir einen Gefallen tun und mir so einen Topf bestellen?
Ich sehe nicht mehr so gut.
Bestellen Sie gleich auch noch einen Topf fürs Kloster mit.
Mit dem Handy ist das ganz einfach.
Das wird Agnes aber freuen.
Ja, nur zu.
Sie tun doch so viel für mich.
"Gutes tun und dabei noch Gutes bekommen.
Was will man mehr?"
Eins muss man ihm lassen:
Kochtöpfe retten das Klima, auf so was muss man mal kommen.
Das reicht nicht, um Bürgermeister zu werden.
Ein Wöller kapituliert nicht vor Schnellkochtöpfen im Sonderangebot.
Je länger Sie warten, desto mehr Wähler überzeugt er.
Sobald wir bestätigt haben, dass es Lithium unterm Klosterwald gibt,
rücke ich ins Rampenlicht.
Und dann kannst du,
Möchtegern-Politiker, einpacken.
Und kein Wort zu Mata Hari.
Ach, ich will ja die Herren nicht beim Shoppen stören,
aber die Gemeinderatssitzung fängt an.
Was hat dich da nur geritten? Du bist noch verheiratet, Cordula.
Da machst du in der Öffentlichkeit mit einem jungen Mann rum.
Mein Privatleben geht niemanden etwas an, dich schon gar nicht.
*Er schnaubt spöttisch.*
Normalerweise nicht.
Aber du willst ja... Bürgermeisterin bleiben.
Eine Affäre mit einem jungen Mann.
Keine Affäre, mein Mann und ich sind getrennt.
Ach so.
Okay, was willst du?
*Klopfen* Schwester Hanna?
Die katholische Kirche persönlich, da will ich nicht stören.
Bitte. Haben Sie einen Moment für mich?
Ja, natürlich.
Wie kann ich Ihnen helfen?
Herr Ehrlich hat mir von Ihrer Beziehung erzählt.
Gott, als ob er nicht genug angerichtet hätte.
Der Herr, der gerade da war, Herr Stüberl,
ein Parteikollege, hat mich mit Tom gesehen.
Damit er schweigt, verlangt er Gefälligkeiten von mir.
Er erpresst Sie. Ja, das nennt man Politik.
Und deshalb wollen Sie diese Beziehung verbergen?
Mein Mann und ich hatten eine schlimme Trennung und Tom...
hat mir in der Phase gutgetan, geholfen, damit klarzukommen.
Und jetzt?
Und jetzt versuche ich, realistischer zu sein.
Tom ist jünger als ich.
Irgendwann wird dieser Altersunterschied ein Thema sein.
Wenn Sie wollen, könnte ich Herrn Wöller bitten,
dass er mit Herrn Stüberl spricht und Schadensbegrenzung betreibt.
Aber dazu müssten Sie sich klar werden,
wie sehr Sie Herrn Ehrlich lieben und ob Sie ihm vertrauen.
Und, ja, ob Sie dieses Risiko eingehen wollen.
Ja.
Hey, Nick.
Das ist mein Sohn Nick.
Nick, Schwester Hanna.
Schön, dich kennenzulernen. Hallo.
Wir sprechen ein andermal, ja? Danke.
Tschüss. Tschüss.
Ich habe Schule aus, wir können Mittagessen gehen.
Mensch, ich habe so viel zu tun. Vielleicht heute Abend Kino?
Okay.
Nick, warte mal. - Ja?
Hast du einen Moment? - Klar.
*Aufwühlende Musik*
Alles okay?
Ich habe einen Mann kennengelernt. Er heiût Tom und ist sehr nett.
Und dich deswegen von Papa getrennt? - Nein, den kannte ich damals nicht.
Die Bushaltestelle braucht ein Wartehaus.
Du kommst alle paar Monate mit demselben Antrag,
jedes Mal wird er abgelehnt.
Warum stimmen wir nicht wieder drüber ab?
Wer ist für ein Wartehaus an der Bushaltestelle?
Na, was habe ich gesagt?
*Schelmische Musik*
*Handy klingelt.* Entschuldigung.
Rauscher.
Tja, der Antrag wurde angenommen.
Professor Gerlinger, ich hoffe,
Sie haben gute Nachrichten, wir stehen am Abgrund.
Wir brauchen eine Brücke für den Radweg. Und die Verkehrsinsel.
Wer ist dafür?
Gegenstimmen?
Der Antrag wurde mit einer Gegenstimme angenommen.
Nur zu, weiter so.
Macht das in zehn Minuten kaputt,
was ich in 20 Jahren aufgebaut habe.
Kommen wir zum nächsten Punkt.
So, die Sitzung ist hiermit beendet.
Sie können sie nicht beenden. Ich kann, ich will und ich werde.
Vor der Schlangengrube,
die meine Parteifreunde waren, hätte ich fast kapituliert.
Herr Wöller, Sie werden sich der Mehrheit fügen müssen.
Ich muss nichts, Frau Denzer.
Aus diesem Grund gebe ich meine Kandidatur
als Bürgermeister von Kaltenthal bekannt.
*Denzer lacht.*
Ich werde Kaltenthal in eine neue Ära führen
und ihr könnt dann mit eurem Guru
Topflappen im Shopping-Kanal verkaufen.
Viel Spaû!
Hallo, Hildegard.
Hanna, die Mutter Oberin ist noch in Rom.
Hat sie sich schon entschieden? Sie sagt nein, aber ich glaube, ja.
Weiût du, was der Weihbischof mit unserem Kloster vorhat?
Nur, dass er das Geld aus dem Verkauf des Klosters
nach Rom schicken will.
Du musst den Verkauf verhindern. Keine Ahnung, wie.
Nur wer das Unmögliche fordert, wird das Mögliche schaffen.
Schau mich an.
Ach, schreibst du wieder? Ja, keine Krimis.
Das hat der Weihbischof verboten. Sondern?
Einen Liebesroman. Ui, lass hören.
"Was würde ich für eine Locke seines Haares geben.
Wie soll ich es ihm sagen?
Wie ihm meine Liebe gestehen?"
Zu schwülstig?
Na ja... Ich wusste es.
*Räuspern*
Ach, Herr Stolpe. Schwester Hanna.
Ui, chic.
Ich muss zurück nach Kaltenthal.
Gelobt sei Jesus Christus. Gelobt sei die Liebe.
Ist alles in Ordnung? - Ja.
Darf ich Sie heute Abend zum Essen einladen?
Mich? Warum?
Sagen Sie einfach Ja.
Also gut, ja.
Dann hole ich Sie ab? - (zögerlich) Pff, ja.
Ihre Rede gerade,
das war die Auferstehung des Phoenix aus der Asche.
Ah ja? Mhm.
Erheben wir das Glas auf Kaltenthals amtierenden
und auch zukünftigen Bürgermeister...
...Wolfgang Wöller.
Gemach, zuerst müssen die Chinesen nach Kaltenthal kommen.
Mal abwarten, wie groû das Vorkommen ist.
Ich habe der Partei den Fehdehandschuh hingeworfen.
Keine Zeit für Spitzfindigkeiten, sagen Sie Ihrem Onkel,
er soll seine Parteifreunde in der EU auf Vordermann bringen.
Und dann lernen Sie Chinesisch.
Chinesisch?
Ja, Sie müssen eins werden mit dieser Kultur.
Wenn die Chinesen kommen, sind Fehler nicht erlaubt.
In dem Sinne, cheerio.
Der Herr Wöller hat unser Cafe genehmigt?
Na ja, wie man's nimmt.
Genug gefeiert?
Entschuldigung. - Er weiû, dass es mich noch gibt?
Das gibt's doch nicht.
Das klingt nach Ärger.
Schwester Hanna, auch ein Gläschen? Zur Feier des Tages.
Immer, wenn ich denke, dass da drin ein Herz schlägt,
machen Sie so was.
Sie wollten eine Genehmigung, da ist sie.
Mit Auflagen, die uns ruinieren, bevor es losgeht.
Beschweren Sie sich nicht bei mir, sondern bei der EU.
Die Frau Laban hat mir erzählt, dass Sie doch kandidieren wollen.
Kampf gegen Windmühlen.
Wenn Sie mir einen Gefallen tun, denke ich darüber nach,
Ihnen bei der Bürgermeisterwahl zu helfen.
Ernsthaft? Mhm.
Okay. Cordula Brenner wird von ihrem Parteikollegen erpresst.
Wer macht so was? Herr Stüberl.
Was hat sie angestellt? Sich in einen Jüngeren verliebt.
Stüberl hat gesehen, wie sie sich geküsst haben.
Jetzt setzt er sie unter Druck. Sie soll sich trennen.
Hat sie schon. Wo ist das Problem?
Dass die beiden sich lieben.
*Er seufzt.*
Sie wollen einen Rat? Mhm.
Mischen Sie sich nicht ein.
Sie helfen mir also nicht? Habe ich doch.
Das hätte ich mir denken können.
Aber... was unser Hofladen-Cafe angeht,
da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen.
Bereit?
Nehmen Sie mir endlich dieses Ding ab.
Äh...
Was ist das denn alles? - Moment.
*Heitere Musik*
Meine Locke, hat mir meine Mama abgeschnitten,
als ich sechs war.
Ich weiû nicht, was ich sagen soll.
Sagen Sie nichts. Sie haben schon alles gesagt.
"Was würde ich für einen Kuss oder seine Locke geben?
Wie soll ich es ihm sagen?
Wie soll ich ihm meine Liebe gestehen?"
Woher wissen Sie, dass ich einen Liebesroman schreibe?
Das darf auf keinen Fall jemand erfahren.
Es sind nur Fragmente, das meiste habe ich weggeworfen.
Lecker!
Ein Roman?
Aber wie gefällt Ihnen, was ich geschrieben habe?
Mir? - Mhm.
Als Ihr Agent muss ich schon sagen, man glaubt Ihnen aber schon,
dass Sie verliebt sind.
Nicht ich, Lady Butterfly.
Wer? - Die Hauptfigur von meinem Roman.
Das ist aber alles lecker. - Wo die Liebe hinfällt.
(schwelgerisch) Hmmm.
*Verspielte Musik*
Ich hoffe, es schmeckt. Die Süûkartoffeln fehlen.
Und Brot. Die Süûkartoffeln sind das Brot.
Wenigstens Bier.
Es gibt keins.
Kein Bier? Nein.
Was macht sie mit dir?
Ich versuche, den Mann, den ich liebe, lange am Leben zu halten.
Damit?
Es ist gesund, vitaminreich und gut für den Cholesterinspiegel.
Ich hatte letzte Woche einen Check-up beim Arzt.
Einige Werte sind nicht optimal.
Deine Werte sind ein Desaster. Hermann muss kürzer treten.
Halt ihn in Zukunft aus deinen Ränkespielen raus.
Könnte ich noch von dem weiûen Zeug haben?
Tofu, ja, sehr gerne.
Wir hauen ab. Ich bin zu schwach.
Gestern gab's nur 'ne Karotte.
War nicht eine meiner besten Ideen, euch zu verkuppeln.
Erzähl mir was, dass ich abgelenkt bin.
Wir haben Lithium, die Chinesen reiten nach Kaltenthal.
Wer reitet nach Kaltenthal? Äh... der Hermann und ich.
Ernsthaft? Das ist aber schön.
Bewegung tut gut. Mhm.
Iss. Ja.
Darf ich mit dem Finger? Ja, nimm.
Mmhm, gut.
*Klassische Musik*
*Lachen*
*Lautes Lachen*
Ich freue mich auf die Dreharbeiten.
Dann bin ich eine richtige Nonne. - Eine richtige Nonne?
Also im Film, da in echt.
Ich bin sicher, du wirst eine tolle Novizin sein.
Agnes, jetzt komm mal her. Hanna?
Ja? Ich habe tolle Neuigkeiten.
Eine Interviewanfrage an dich.
An mich? Ja, von einem berühmten Blogger.
Haben wir nicht schon genug Ärger mit dem Weihbischof?
Gibst du auf? - Gott sei Dank.
Nein, aber wenn ich mich wieder so in Rage rede...
Ich habe mal ein Medientraining gemacht.
Wegen der ganzen Interviews, wie man etwas sagt.
Ich könnte dir das beibringen. Ja...
(Frau) Ja, finde ich gut.
Schön, wieder hier zu sein.
*Ruhige Musik*
Tom? - Sandy?
Hey, lass dich drücken. - Hey.
Wie geht's dir? - Gut, und dir?
Ja, auch. Bitte.
Wolfgang. Ja, ein Bier bitte.
Wo ist deine bessere Hälfte? Der isst Tofu und Gemüse.
Wie überlebt er das? Mir auch ein Rätsel.
Du hast diesen süûen Laden eröffnet. - Ja, ja, "Hoamad Daheim".
Und du? Noch Berlin?
Ich steige in die Firma meines Vaters ein.
Ach was.
Du hattest recht damals,
es hätte nicht funktioniert.
Was macht die Liebe? - Ja, ich bin verliebt.
Aber, na ja, wie es manchmal so ist, es ist kompliziert.
Und du? Was ist mit dir?
Dritter Monat. - Du bist schwanger?
Ja, inklusive coolem Papa.
Ich freue mich für dich. - Danke.
Wenn du wieder hier bist, sehen wir uns ja öfter.
Ich würde mich so freuen. - Ich mich auch.
Tom. - Sandy.
Pass auf dich auf. - Du auch auf dich.
*Dramatische Musik*
Hey, Mama. - Hey.
Können wir los? - Wohin?
Wir wollten zusammen ins Kino gehen. - Oh Mann, tut mir leid.
Das habe ich verschwitzt.
Ich habe mich jetzt kurz mit Tom verabredet.
Wir wollten noch mal sprechen.
(zögerlich) Okay. - Ist es echt okay für dich?
Okay. *Nachrichtenton*
Entschuldige.
Alles okay?
Ja, alles okay.
*Melancholische Musik*
Ich habe dich vom Fenster gesehen. - Hi.
Willst du mal? - Kiffst du?
Ein bisschen zur Entspannung, damit ich schlafen kann.
Wenn man Nonne ist... - Hm?
An was denkt man da so den ganzen Tag?
Gott? - (seufzend) Nein.
Oft, aber nicht ständig.
Ich denke oft an meine Mitschwestern.
An Sina und Claudia.
Sina ist die, die sich vor einem Gangster versteckt?
Mhm.
Und Claudia?
Claudia wird bald Mutter.
Als Nonne? - Sie war Novizin hier.
Ich habe mir euer Leben anders vorgestellt.
So verläuft das Leben im Kloster auch nicht, also... normalerweise.
Meine Mutter ist gestorben, da war ich sechs oder sieben.
Und dein Vater? - Nicht existent.
Also bist du im Heim aufgewachsen? - Ja. Und bei Pflegeeltern.
Bis ich abgehauen bin. Ich habe auf der Straûe gelebt.
Scheiûe gebaut. Da will ich auf jeden Fall nie wieder hin.
Schauspielerei ist das, was mir geblieben ist.
Hoffentlich geht da nichts schief.
Was soll schiefgehen?
Ich habe einfach wahnsinnige Angst. - Wovor?
Dass da noch was passiert.
Die sagen es ab, besetzen mich um, ich bin nicht gut genug,...
Ich weiû nicht, ob das hilft, aber könntest du für mich beten?
Ja.
Danke.
Wir machen jetzt zu. - Ja.
Sind Sie Tom? - Ja, bin ich. Ich... Passt so.
Ah, du bist Nick?
Halten Sie sich von meiner Mutter fern.
Ich kann dich verstehen, aber das hast du nicht zu entscheiden.
Meine Mutter hat sich so entschieden.
Dieser Blogger wird dich auf deine Ansichten
zum Zölibat-Dings ansprechen, und die Reaktionen darauf...
Die Beleidigungen, dass man mich als Hexe verbrennen sollte?
Den Shitstorm.
Ich werde ihm sagen, was es ist, ein Haufen...
Nee, wirst du nicht.
Du hast erlebt, was Spontaneität bringt.
Mächtig Ärger mit Weihbischof... ...Landkammer, ja.
Ich bin gleich wieder da.
So wird das nichts, wenn du abhaust. Ja, ja.
Herr Ehrlich. Haben Sie mit Frau Brenner sprechen können?
Na ja, wir wollten uns im "Ochsen" treffen.
Aber nur ihr Sohn ist aufgetaucht. Nick?
Mhm. Ich soll mich von seiner Mutter fernhalten.
Warum das denn?
Tja. Das sollten Sie Herrn Wöller fragen.
*Kecke Musik*
Frau Laban, sitzen Sie nicht da, wie ein Goldfisch ohne Aquarium.
Ich brauche einen Termin beim Weihbischof, dann einen Kaffee.
Bitte.
Ich kümmere mich erst um den Kaffee.
Ein Termin beim Weihbischof, das kann Jahre dauern.
Was? Nach dem, was passiert ist.
Ich erinnere mich nicht.
Nicht jeder ist ein Goldfisch, der alles vergisst.
Hindernisse sind dazu da, überwunden zu werden.
Wir stehen vor der Chinesischen Mauer.
Nein! Wa... Aua.
Ich mache das, bevor Sie alles völlig zerstören.
Pater Sibelus, Laban, Rathaus Kaltenthal.
Einen Moment.
Es ist Frau Laban, vermutlich im Auftrag von Herrn Wöller.
Fragen Sie sie, worum es geht. - Worum geht es?
Herr Wöller bittet um einen Termin beim Weihbischof.
Herr Wöller möchte allen Ernstes einen Termin.
Dann geben Sie ihm einen.
Heute noch.
Könnte nett werden.
Ja. Sie bekommen einen Termin.
(fragend) Der Weihbischof hat Zeit für Herrn Wöller? Heute noch?
Ja, danke, ich richte es ihm aus. Frau Laban, was habe ich gesagt?
Mich hält nichts auf, auch die Chinesische Mauer nicht.
Wir haben uns ewig nicht gesehen und dort per Zufall getroffen.
Sie hat sich verabschiedet und ist gegangen.
Dabei hat sich mich geküsst, freundschaftlich.
Ihr Freund saû keine fünf Meter von uns.
Herr Wöller hat das Foto trotzdem geschickt?
Ja. Cordula glaubt, dass ich sie mit einer Jüngeren betrogen habe.
Das bestätigt alle ihre Ängste.
Diese Freundin von Ihnen... Meinen Sie, die könnte uns helfen?
*Spricht Chinesisch.*
*Fernöstliche Musik*
Was lallst du so? - Ich übe.
Was denn? - Chinesisch.
Und wofür? - Ist der Chef da?
Ja.
Sind die Chinesen im Anflug?
Dank meinem Onkel besucht Frau Fu Fang Wo auch Kaltenthal.
Nur Kaltenthal reicht. Ein Akkuwerk ist eine Rieseninvestition.
Deswegen kämpfe ich.
Ich muss alles über Frau Fong Wang Wo wissen. Fu Fang Wo.
Ihre Vorlieben, Lebensgewohnheiten, Schwächen.
Auch der Chinese ist nur ein Mensch.
*Gongschlag* *Fernöstliche Musik*
Vorlieben. Schwächen.
Leichen im Keller.
Machst du mir eine Apfelsaftschorle mit wenig Apfelsaft?
Wo die Liebe hinfällt.
Herr Wöller. Schwester Hanna.
Frau Riegel und Herrn Ehrlich kennen Sie ja bereits.
Ja, gut, kennen?
Sie erzählen, dass ich was mit Tom hätte.
Ja. Was kompletter Schwachsinn ist.
Der Kuss war rein freundschaftlich.
Tut mir leid. Konnte ich ja nicht wissen.
Sie haben nicht gesehen,
dass sie nach dem Gespräch zu ihrem Verlobten gegangen ist.
Genau. Ich wollte Cordula nur einen Gefallen tun.
*Sie seufzt.*
Herr Wöller? Ja?
Könnten Sie nach Riedberg fahren?
Und das Ganze zurechtrücken? Mhm.
Mache ich.
*Telefon klingelt.*
Magdalenen-Orden, Schwester Hildegard.
Mutter Oberin. Wie ist es gelaufen?
Man hat mir die Stelle angeboten.
Ich habe eine Woche zum Entscheiden. - Ich gratuliere.
Das gilt auch für Sie, Schwester.
Ich hätte Sie gern bei mir.
Ich weiû, aber wir werden sehen.
Gelobt sei Jesus Christus. - In Ewigkeit, Amen.
Gratuliere, Schwester Theodora.
Es wird nicht leicht, aber ich bin sicher,
Sie werden viel bewegen bei uns im Vatikan.
Grazie, Eccellenza. Aber noch habe ich mich nicht entschieden.
Weihbischof Landkammer ist der Überzeugung,
dass Ihr Platz hier in Rom ist.
Ja, ja, in Rom.
Weit weg von München.
*Schneidende Musik*
Hat sie denn schon fest zugesagt?
Ah, noch nicht, ja.
Herr Wöller.
Hören Sie, ich werde alles dransetzen,
um Schwester Theodora zu überzeugen,
dass Gott ihr den richtigen Weg gewiesen hat.
Gelobt sei der Herr, Monsigniore. Bitten Sie ihn herein.
Gott zum Gruûe, Exzellenz. Herr Wöller.
Welche Freude, Sie nach so langer Zeit wiederzusehen.
Ganz meinerseits.
Bitte sehr. Ja, danke.
Was kann ich für Sie tun?
Leider haben sich unsere gemeinsamen Pläne,
was den Verkauf des Klosters betrifft, nicht ganz erfüllt.
Es endete im Desaster. So würde ich es nicht nennen.
Wie dann? Eine zweite Chance.
Es dieses Mal besser zu machen.
Ach. Ja.
Und zwar für sage und schreibe, halten Sie sich fest,
3,5 Millionen Euro.
Sie haben jetzt nur eine Frage. Und die wäre?
Wo muss ich unterschreiben? Aber auch da bin ich gerne behilflich.
Sie haben recht, ich bin willens, Kloster Kaltenthal zu verkaufen.
Ich habe einen Makler beauftragt.
Machen wir das nicht auf dem kleinen Dienstweg?
Ja, das geht leider nicht, weil ich mit dem Verkauf
eine Bedingung verknüpfe.
Ich verkaufe an jeden, nur nicht an Sie, Herr Wöller.
(Felicitas) Agnes, sieh mal.
Was ist das denn?
Ein Schnellkochtopf.
Ja, das sehe ich, aber...
Der rettet das Klima. - Und kostet sicher ein Vermögen.
Wo hast du den her?
Frau Kraustingl hat sich einen bestellt und auch einen für mich.
Also für das Kloster und für dich. - Einfach so?
Ja, nun freu dich doch, das war ein Schnäppchen.
Also, ich freue mich ja. Danke.
Hanna, das ist Kim Kardamom.
Ah, hallo.
Kommen Sie rein.
Ja, ich bin pretty busy.
Können wir anfangen? Setzen Sie sich.
Ich darf doch? Äh, ja.
Wo ist Schwester Hanna? Im Büro. Das geht jetzt nicht.
Wenn Sie Ihr Kloster retten wollen, lassen Sie mich rein.
(seufzend) Bitte. - Wieso "retten"?
Was heiût denn "retten"?
Vielleicht Probleme mit dem Grundwasser?
Lutscher68 schreibt, der Teufel hätte Sie geschickt,
weil Sie die Rolle der Frau in der Kirche auf links drehen.
Andere teilen die Meinung. Im Netz läuft ein Shitstorm.
Also erst einmal drehe ich nicht auf links.
Ich habe eine Diskussion angeregt,
mit offenem Ausgang, und der Shitstorm...
Ist genau das, was der Name sagt, ein Haufen.
Herr Wöller!
Ist doch egal, was diese frustrierten Verlierer absondern.
War es das jetzt? Wiederschauen.
Was soll das?
Dunkle Mächte wollen dem Kloster ans Leder.
Ganz kurz... "Dunkle Mächte"?
Ja, seine Exzellenz, Weihbischof Landkammer zum Beispiel.
Löschen Sie das.
Würden Sie bitte ganz kurz in der Küche warten?
Schwester Agnes macht Ihnen einen Kamillentee.
Und machen Sie das aus? Okay.
Danke schön, wir machen gleich weiter. Bis gleich.
Herr Wöller!
*Kecke Musik*
Möchten Sie eine Birne?
Der Weihbischof will das Kloster verkaufen.
Nicht, dass mich das interessiert. Ich bin nur Ihretwegen hier.
Um Sie zu warnen.
Ich weiû das bereits, Herr Wöller. Was, Sie wissen es?
Ja. Wieso haben Sie das nicht erzählt?
Das Kloster interessiert Sie nicht, oder doch?
Als Bürgermeister muss ich wissen, was sich in der Gemeinde abspielt.
Wozu? Lassen Sie das meine Sorgen sein.
Finden Sie lieber den Namen heraus vom Makler, der es verkaufen will.
Oh, den Namen des Maklers, den könnte ich Ihnen nennen,
aber haben Sie mit Frau Brenner gesprochen?
Nein, noch nicht. Hm.
Wollen Sie daraus eine Erpressung machen? Ja.
Ich sage nur... ..."Hofladen-Cafe"?
Genau. Sie helfen mir, ich helfe Ihnen.
Gemeinsam helfen wir Frau Brenner.
Ich wollte mich fürs Foto bedanken. Bei dem Foto gibt es ein Problem.
Herr Ehrlich hat nicht
aus Leidenschaft geküsst, sondern freundschaftlich.
Wenn das ein Spielchen ist, darauf habe ich keine Lust.
Nein, deswegen bin ich hier, damit nicht dieser Eindruck entsteht.
Meine Partei kann mich im Stich lassen,
ich lasse meine Parteifreunde nicht im Stich.
Na ja.
Dann hat er sich jetzt keine Jüngere gesucht,
aber vielleicht passiert das irgendwann, wer weiû.
Wenn man in der Liebe hundertprozentige Sicherheit will,
ist man wahrscheinlich den Rest des Lebens einsam.
Ja, jetzt sitzt mir der Stüberl im Nacken.
Und mir Schwester Hanna.
Den Stüberl, den überlässt du ruhig mir.
Ich habe keine Ahnung, ob so was funktioniert:
ältere Frau und dann mit so einem jungen Kerl.
Aber was hast du zu verlieren? Ich weiû nicht.
Ich habe Angst. Angst hat jeder.
Wird schon!
(Stüberl) Das ist der Wahnsinn.
Also, kannst nix mehr voraussagen. - Nee.
Friedemann.
Gott zum Gruûe.
Wolfgang.
Die Partei hat ihn fallen lassen.
Wir reden später weiter.
Ich habe gehört, was passiert ist. Was denn?
Kaltenthal ohne dich als Bürgermeister.
Das kann man sich nicht vorstellen. Du schon.
Da bin ich mir sicher.
Gratulation übrigens,
dass die neue Umgehungsstraûe
genau durch deine alte Obstbaumwiese führt.
Muss sich doch gelohnt haben, oder?
Ich weiû nicht, was du meinst.
Die Straûe hat mein Freund Hubert gebaut.
Wolfgang! Ja?
Ich weiû nicht, was er erzählt hat.
Genug, dass wir uns beide jetzt in aller Ruhe
über Leichen im Keller unterhalten können.
Genug.
Ich betone, es gibt keine dunklen Mächte.
Ja? Aber klar doch.
*Motorknattern*
*Gefühlvolle Musik*
Cordula? - Hi, Tom.
Nick. - Tach.
Im "Ochsen", dass ich da so wütend war, sorry.
Du hast deine Mutter verteidigt.
Wundert mich, dass du mir keine runtergehauen hast.
Kommt vielleicht noch.
Für den Fall, dass er wirklich Mist baut.
Heiût das, du gibst mir eine zweite Chance?
Wenn du uns eine gibst.
Ja, aber was ist mit Stüberl?
Der kann sich nicht an den Kuss erinnern. Blackout.
So was kommt vor.
Das heiût, du wirst kandidieren?
Mein Sohn meint, ich sollte das machen.
*Romantische Musik*
Das lassen wir jetzt sein, ja? Nee.
Nee? Lass. Wir haben nichts zu verbergen.
Amor hat seine Pflicht getan, Schwester Hanna. Sie sind dran.
Warum ist Ihnen der Name des Maklers so wichtig?
Weil ich das Kloster
davor bewahren möchte, in falsche Hände zu geraten.
Auûer in Ihre, hm?
Den Namen, Schwester Hanna. *Sie seufzt.*
Jenny Winter.
*Kecke Musik*
Jenny Winter?
Ganz genau, Ihre Jenny Winter. Ach!
Ja, und jetzt?
Sorgen wir dafür, dass das Kloster nicht in falsche Hände gerät.
Ja, da sind wir ja endlich mal einer Meinung.
Ja? Fragt sich nur, wie lange.
Untertitel im Auftrag der ARD, 2021
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