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*Titelmusik*
Schwester Hanna
Wolfgang Wöller
*Heitere Musik*
(freundlich) Hallo!
Na? Oh, ich hab heute leider nichts für dich.
*Felicitas juchzt.*
Claudia hat uns geschrieben.
Danke. (Sina) Ooh!
*Alle lachen.*
(Agnes) Wie schön! - (Sina) Lustig!
"Ihr Lieben,
hier vergeht kein Tag, an dem ich nicht an euch denke.
Aber vor lauter Arbeit komme ich nicht dazu, traurig zu werden.
Und weil meine Tante sehr krank ist, wird das wohl noch lange so bleiben.
Es grüût euch mit Gott
eure mittlerweile kugelrunde Claudia aus dem Schwarzwald."
(flüstert) Zeig mal.
"Kugelrund". *Sie lacht leise.*
Und in ein paar Wochen kommt ein neuer Mensch auf die Welt.
Ich werde einen Steckling von meinem Kraftbaum abschneiden
und ihn in unserem Garten fürs Baby einsetzen.
Ein Brief aus dem Bauamt.
*Kecke Musik*
'tschuldigung, ich bin etwas früher da.
(Agnes) Das macht doch nichts, Frau Steiner.
(Sina) Hast du das selber gemacht? - Ja, wir müssen sehr sparen.
"Darum müssen wir Ihnen mitteilen, dass wir Ihnen die Genehmigung
für ein an den Hofladen angeschlossenes Cafe
nicht erteilen können."
*Sie seufzt laut.*
*Sie schnaubt."
Anne!
Hanna! Schön, dich zu sehen.
Ärger? Ach, nicht der Rede wert.
Herr Wöller. Der ändert sich nie.
Du hingegen strahlst. Wir können endlich den Töpferladen kaufen.
Das freut mich.
Sehr teuer, aber wir schaffen das. Ja, ihr schafft das.
Basti führt den Betrieb seines Vaters weiter
und hilft mir bei den Kursen am Wochenende und abends.
Und wir heiraten!
Und wir richten euch eine tolle Hochzeit aus.
*Mehrfaches Hupen*
*Laute Musik aus dem Autoradio*
Bastian. - Na, was sagst du? Hammer, oder?
Woher hast du den?
Sagen wir, gemietet.
Erst mal. Mach die Augen zu.
Okay.
Augen auf.
Oh mein Gott.
Gefällt es dir? Hast du im Lotto gewonnen?
Ja. Ernsthaft?
Sechs Richtige! Eine halbe Million!
Ich kann's selbst noch gar nicht richtig glauben.
Und du gibst sie für so was aus. - Lass uns einfach mal ... leben.
'nen coolen Junggesellenabschied feiern.
Und was heiût das? - Kein Picknick.
Lasst das Ganze erst mal sacken.
Ein Mal, Anne. Bitte.
Lass es mich ein Mal so machen, wie ich es möchte.
Es tut mir leid, ich weiû auch nicht, wo er bleibt.
Ich richte es ihm aus.
Frau Laban, machen Sie mir bitte einen starken Kaffee.
Ihre Fraktionskollegen warten seit über 30 Minuten.
Die wollten die Sitzung, nicht ich.
Ich würde das nicht auf die leichte Schulter nehmen.
Wieso? An der Basis brodelt es.
Was brodelt? Das weiû ich nicht.
Trinken Sie Ihren Kaffee lieber nachher.
Wichtige Neuigkeiten, Chef.
Was denn für Neuigkeiten?
In mein Büro!
Herr Wöll... Fünf Minuten.
Mein Onkel arbeitet doch bei der EU. Ja, ich weiû.
Er hat mir erzählt, dass bald eine Delegation aus China kommt.
Das ist nichts Neues.
Sie wollen investieren, und zwar richtig.
Alle können sich um den Standort bewerben.
Standort? Wofür? Eine Akku-Fabrik.
Ein Riesenteil.
"Röstkartoffeln und Leberkäse". Das ist der neue Speiseplan.
Äh, tut mir leid. Ich drucke den Kostenplan gleich aus.
Was ist denn los mit Ihnen?
Nichts. Ich bin nur etwas unkonzentriert.
"Etwas" ist gut.
Grüû Gott! Schwester Hildegard. Mutter Oberin.
Weihbischof Landkammer. Das ist ja eine Überraschung.
Wieso Überraschung? Wir haben einen Termin. In exakt einer Minute.
Stimmt was nicht? - Doch, doch. Alles in Ordnung.
Gehen Sie schon mal vor. Ich komme gleich.
Mutter Oberin, entschuldigen Sie bitte, aber ich...
Sagen Sie mir lieber, worum es in dem Termin geht.
Oh, tut mir leid, aber das weiû ich nicht.
Dass Sie uns wieder eine Stunde warten lassen,
ist ebenfalls inakzeptabel.
Liebe Frau Denzer... Es hat sich ausgedenzert.
Die Bürgermeisterwahl kommt.
Ich habe oft bewiesen, dass ich der Richtige bin.
Haben Sie ein Wahlkampfkonzept? Wo ein Wöller... da ein Wahlsieg.
Leute kennen mich. Die älteren Stammwähler vielleicht.
Aber die jungen Wähler? Lassen Sie das meine Sorge sein.
Unsere Umfragewerte sind ein Desaster. Desaster?
Wenn wir Sie als Kandidaten aufstellen sollen,
muss da mehr kommen, Herr Wöller.
Wer soll es denn sonst machen?
Wir finden einen Kandidaten.
Um weiterhin den Bürgermeister zu stellen,
brauchen wir Antworten darauf,
wie wir Kaltenthal in eine nachhaltige Zukunft führen.
Nachhaltig?
Alex, erklären Sie doch bitte mal den Herrschaften,
woran wir schon seit Monaten arbeiten.
*Alex räuspert sich.*
Der Elektromobilität gehört die Zukunft.
Wer Teil dieser Zukunft sein möchte,
der hat zukünftig einen Lithium-Ionen-Akku unter der Haube.
Und woher stammt dieser Akku?
Sie wissen es nicht? In zwei Jahren schon.
Dann weiû jedes Kind die Antwort auf diese Frage.
Sie lautet... ...Kaltenthal.
Ein Brief! Aus Rom.
Wie Sie vielleicht wissen, ist dort kürzlich
die Leitungsposition der Ordenskongregation vakant geworden.
Davon habe ich gehört, aber... - Ein beruflicher Aufstieg.
Das Schreiben ist von Monsignore Pisani.
Er denkt, ich sei für diese Aufgabe...
Und nicht nur er denkt so.
Natürlich müssen Sie sich offiziell bewerben,
aber bei jemandem mit Ihren Qualifikationen...
Also, ich... ich fühle mich sehr geschmeichelt, aber...
Rom braucht Sie, Mutter Oberin.
Mir ist klar, dass Sie sich überrumpelt fühlen.
Ich verlange auch keine sofortige Antwort.
Nein, nein.
In drei Tagen bin ich in Rom.
Wenn ich dann Ihre Entscheidung dem Monsignore überbringen könnte...
In drei Tagen?
Nun, in sieben hat Gott die Welt erschaffen.
*Piepsen*
"Vergesst den Kartoffelsalat. Wir feiern mit Kaviar und Schampus."
Du schmeiût einfach hin? - Papa.
Hast du nicht gehört? Ich hab eine halbe Million gewonnen.
Ja, und? Wir haben uns hier was aufgebaut.
Nein, du! Du hast dir hier alles aufgebaut!
Darf man fragen, was der Herr stattdessen machen will?
Weiû ich noch nicht.
Beeindruckend.
Was ist denn hier los?
Sag du's ihr.
Ich hab gekündigt. - Wieso das denn?
Weil ich gemerkt habe, dass ich... Ich will so nicht leben.
Dir ist das Geld zu Kopf gestiegen. - Wirf nicht dein ganzes Leben weg.
Das Leben, das ihr euch für mich ausgedacht habt!
Sogar meinen Hochzeitsanzug hast du für mich ausgesucht.
Ich muss los, der DJ ist da.
*Traurige Musik*
(Kevin) Der Müll kann hier nicht bleiben.
Das Zeug verrottet doch.
In vier- bis fünfhundert Jahren, du Spack! Also los!
Kevin, hallo!
Schwester Agnes. Keine Sorge, wir machen hier sauber.
Warum braucht ihr so viel Plastik? - Plastik ist nicht nur doof.
Papiertüten herstellen braucht doppelt so viel Energie
plus Belastung durch Stick- und Schwefeloxide.
Klingt ganz schön kompliziert.
Vor allem bei Produkten aus Natur- und Kunststoffen.
Wie Ihr Habit vermutlich. - Mein Habit?
Da ist sicher Kunststoff drin.
Wie soll man denn da durchblicken?
Wenn Sie wollen, helfe ich Ihnen. - Das würdest du?
Klar. Schlieûlich müssen wir mit diesem Dreck hier überleben.
Ja, das stimmt.
Mann, Mann! Wie die Fraktion an meinen Lippen klebte!
Vielleicht hab ich doch das Zeug zum Politiker.
Wir überzeugen die Chinesen, bauen die Fabrik und...
Alex, eine Akku-Fabrik in Kaltenthal ist ein Hirngespinst.
Wieso haben Sie dann...
Wir haben die Meute erst mal gefüttert und ruhiggestellt.
Es gibt kein Lithium bei uns, also keine Akku-Fabrik.
Vielleicht ja doch. Finden Sie erst mal welches.
Wir müssen die Zeit nutzen
und der Fraktionsfurie den Wind aus den Segeln nehmen.
Verstehe.
Aber... Aber was?
Apropos... Apropos was?
Zu diesem Thema. Welchem?
Jugend. Wie?
Dass die Sie nicht kennen. Das stimmt schon irgendwie.
Und auch sonst... Sonst was?
So ein bisschen mehr ...
... Präsenz. Kümmern Sie sich drum.
Ich? Ja.
Presse, Rundfunk, Fernsehen, Internet. Bin für alles zu haben.
Hallo, Frau Laban. Schwester.
Ist er da? Ich würde da jetzt nicht reingehen.
Wieso? Seine Parteigenossen sägen an seinem Stuhl.
Ach.
Was soll das? Sascha Salm.
Moderiert bei einem Shoppingkanal. So einer steht in der Zeitung?
Der verkauft Krempel im Fernsehen, ich regiere Kaltenthal.
Irgendwas stimmt doch da nicht.
Schwester Hanna. Grüû Gott und auf Wiedersehen.
Ich hab genug Ärger. Ich sehe, was ich tun kann.
Wiedersehen. Sie können jeden Freund brauchen, Herr Wöller.
Wie ich höre, sind Sie momentan nicht sehr beliebt in Kaltenthal.
Sind wir denn Freunde?
Der liebe Gott lehrt mich, alle zu lieben, auch Sie.
Glauben Sie nicht alles, was verbreitet wird.
Dann ist das hier sicher auch ein Irrtum.
Ihre Baubehörde genehmigt unser Hofladen-Cafe nicht.
In dem Fall bin nicht ich das Problem.
Wahrscheinlich haben Sie nicht alle Bauvorschriften eingehalten.
Gesetz ist Gesetz.
Sind Sie mal wieder auf unser Kloster aus? Gott behüte!
Den alten Kasten fasse ich nicht mal mit der Kneifzange an.
Dann verstehe ich's noch weniger. Ich bin unschuldig.
Gruû an die Betschwestern. Ja, ja.
*Er äfft Ihren Ton nach.*
Und Sie sind sicher, dass diese Feier heute stattfindet?
Ich hab es mir noch mal bestätigen lassen.
Aber ich kann auch noch absagen.
Nein. Herr Wanninger spendet unserer Kirche ja groûzügig.
Auûerdem veranstaltet er eine Tombola
zugunsten des Klosters Kaltenthal.
"Tod in der Tombola"...
*Reifen quietschen.*
Schwester Hildegard! Was ist denn los mit Ihnen?
Entschuldigen Sie bitte.
Aber seit der Weihbischof mir das Schreiben verboten hat,
drehen sich meine Gedanken im Kreis.
Was für Gedanken, wenn ich fragen darf?
Hauptsächlich geht es um Mörder. - Um Mörder?
Ja. Vorhin, als der Weihbischof bei Ihnen war,
da habe ich mir vorgestellt,
wie Sie ihn erdrosseln, also, Sie glauben, ihn getötet zu haben,
und wollen die Leiche beseitigen.
Wenn es Ihnen so fehlt, dann schreiben Sie doch.
Aber der Weihbischof!
Er hat Ihnen untersagt, Kriminalromane zu schreiben,
aber es gibt noch andere Genres, zum Beispiel ... ein Liebesroman.
Aber von Liebe habe ich überhaupt keine Ahnung.
Aber vom Morden schon?
*Stimmengewirr* *Wummernde Musik*
(Bastian) Ich dachte, ich mache es einfach.
(Frau) Steht dir auch gut. - Danke.
Steht dir übrigens mit der Jacke, passt voll.
Hey.
Ich hole uns einen Schampus.
Laura.
Anne. Hätte auch gern einen Millionär als Mann.
Ja, das sehe ich. - Kommt, lasst uns anstoûen.
Danke.
Ich freue mich, dass du hier bist. Cheers.
Cheers. Ich lasse euch mal.
Was soll das, Bastian?
Bist du genervt wegen Laura, weil wir zusammen waren?
Es geht nicht um Laura. Was ist mit dir passiert?
Freu dich einfach für mich. - Würde ich gerne.
Aber so geht das nicht. - Kommst du mit rein?
Bastian, ich...
Bastian... Bastian!
Das war ein Putschversuch von der Denzer.
Ich werde meinen "Parteifreunden" zeigen,
wozu ein Wöller fähig ist, dann ist schnell wieder Ruhe.
Noch eins, Erika. Nein, wir müssen los.
Ich esse noch. Wir müssen zu Wanningers Gartenparty.
Ich kann den nicht ausstehen.
Das ist kein Grund, auf ein Freibier zu verzichten.
*Reifen platzt.*
*Düstere Streichmusik*
Scheiûe.
Oh, so ein...
Klarer Fall von Kunststoff. - Hä?
Den haben wir erst seit zwei Jahren, Kevin.
Was soll ich damit jetzt machen? - Behalten.
Also, für die Umwelt ist es besser,
Kunststoffgegenstände weiter zu verwenden,
statt wegzuschmeiûen oder Neues zu kaufen.
Agnes, gelobt sei Jesus Christus. - In Ewigkeit, Amen.
Ist Hanna fertig? - Die habt ihr verpasst.
Ja, wie? Fährt sie nicht mit uns zu Herrn Wanningers Gartenparty?
Ich glaube schon, aber sie musste noch schnell weg.
Fahrgemeinschaften bilden ist sehr vorbildhaft.
Für Leute Ihrer Generation. - Wie meinen Sie das?
Mutter Oberin, wissen Sie,
ob in unserem Habit Plastik verarbeitet ist?
(Felicitas, wütend) Agnes!
Darf ich mal fragen,
was das hier soll?
Die Spritzen sind aus Plastik
und damit schädlich für die Umwelt, oder, Kevin?
Wissen Sie, wo ich Sina finde?
Ja, die arbeitet am Computer an ihrem Block.
Das heiût Blog, mit "g".
So wie Agnes, Agnes.
Also, da ist Polyester drin.
Ah ja.
*Ruhige Klaviermusik*
*Hanna seufzt.*
Ich konnte kein Flickzeug finden.
Macht nichts, wir haben zu Hause welches.
Hast du mit Bastian gesprochen?
Soweit das möglich war.
Er feiert wieder mit seinen alten Freunden, dabei war es das,
was er hinter sich lassen wollte.
Schau mal, er weiû von diesem Gewinn erst seit ein paar Stunden.
Das wirft einen aus der Bahn. Er hat die Arbeit hingeschmissen.
Der Töpferladen interessiert ihn nicht mehr.
Drei Jahre sind wohl zu wenig, um jemanden kennenzulernen.
Wir fahren jetzt zu ihm. Komm, steig ein.
Test, Test. *Schnalzen*
Störe ich? - Nein, du störst nie.
Wir nehmen gerade einen Podcast auf. - Zu welchem Thema?
Ich habe gedacht an so was wie:
Soll der nächste Papst eine Frau sein?
Sina!
Theodora, wir könnten jemanden wie dich
im Vatikan gut gebrauchen, eine starke, kluge Frau,
die diesen ganzen alten Mief da mal ordentlich rausputzt.
Du könntest wirklich was verändern.
Ich bin davon fest überzeugt. Willst du nicht mal?
*Elektronische Musik*
*Stimmengewirr*
*Unverständlich*
Wo ist die Presse? Presse? Das ist eine Gartenparty.
Auch wenn es regnet. Ja, aber mit Lokalprominenz.
Es ist nicht gut, wenn sie dir eine Kamera ins Gesicht halten.
Die Zeiten ändern sich.
Ohne Medienpräsenz bist du heute ein Nichts, ein Nobody.
Oh, oh. 'tschuldigung.
Das gibt's nicht. Gibt's alles.
Immer mit der Ruhe. Wolfgang. Hermann.
Isolde. Wegen dem hast du mich verlassen?
Hermann, was habe ich dir gesagt?
Ich trinke mal ein Bier. - Hermann.
Jetzt lass uns doch... Isolde, lass uns doch einfach...
Du, sag mal, du und der Wanninger, wieso erfahre ich das nicht?
Warum sollte ich dir davon erzählen?
Du hast meine Beziehung zerstört.
Du beschwerst dich? Der Neue hat schönere Oldtimer.
Ich weiû nicht, was du andeuten willst,
aber ja, und demnächst kommt sogar noch ein Adelstitel dazu.
Ein Adelstitel?
Aha.
Sind dir die Cabrios nicht mehr gut genug?
Der Titel war Herberts Idee.
Er muss vorher einen Benimm-Kurs bestehen.
Einen Benimm-Kurs?
Eine der Bedingungen für die Adoption
durch Bertram Fürst von Mühlenbach-Holz.
Glutenfreies Bier, Mann, wem fällt so ein Schwachsinn ein?
Den Mist will man nicht mal pinkeln, oder, Bertram?
Ja, und wann ist es so weit?
Der Fürst zögert die Adoption hinaus.
Hat dein Neuer nicht genug Geld? Kannst du aufhören mit "dein Neuer"?
Jedenfalls legt der Fürst groûen Wert auf Bildung und gute Manieren.
Ich meine, nicht jeder ist ein Wöller.
Bei Herausforderungen halte ich es mit Eleanor Roosevelt,
die gesagt haben soll: "Eine Frau ist wie ein Teebeutel."
Wie ein Teebeutel?
"Man merkt erst, wie stark sie ist,
wenn man sie ins Wasser wirft."
"Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist freundlich,
sie ereifert sich nicht, sie prahlt nicht..."
Paulus, Erster Korinther, Vers 13.
Das Hohelied der Liebe? - Ja.
Ich suche nach Inspiration, aber eine Nonne und die Liebe...
Im Grunde genommen weiû ich überhaupt nicht, was das sein soll.
"Lasst uns einander liebhaben, denn die Liebe ist von Gott.
Wer liebt, der ist aus Gott geboren und kennt Gott."
Erster Johannesbrief, aber...
Die andere Liebe.
Also zwischen Mann und Frau, oder zwischen Frau und Frau,
oder zwei Männern, oder Menschen.
Also, die ist doch was anderes.
Ja, ein Unterschied ist vermutlich, dass wir uns sicher sein können,
dass Gott uns liebt.
Bei Menschen kann man sich dessen oft nicht sicher sein.
Man ... ist eifersüchtig... - Eifersüchtig...
Wird verletzt, enttäuscht. Das kann ein Drama werden.
Enttäuscht. Ein richtiges Drama, das ist gut.
Wenn er wieder trinkt... Vielleicht haben wir uns nur was vorgemacht.
Als wir uns kennenlernten,
hatte er 'ne schwere Zeit, hat sich weggeschossen.
Er wollte sich ändern.
Das hat er auch, in diesen Bastian habe ich mich verliebt.
Ich dachte, wir sind glücklich.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass du dich so in ihm getäuscht hast.
Schlaf darüber. Morgen sieht die Welt anders aus.
Fahr mit einem Fahrrad von uns nach Hause.
Aber versprich mir, dass du mit ihm redest.
Ein Los, der Herr? Ja, was kostet ein Los?
50 Euro. Okay, Moment.
Ist auch für einen guten Zweck. Ich nehme zehn.
Alles klar. Wem kommt dieses gute Geld zugute?
Kloster Kaltenthal. Ah, Mutter Oberin.
Ich danke Ihnen für Ihre Unterstützung.
Herr Wöller? Ja, Schwester Hanna. Mutter Oberin.
Darf ich Sie jemandem vorstellen?
Mutter Oberin, darf ich Ihnen Fürst Mühlenbach-Holz vorstellen.
Es freut mich, Sie wiederzusehen. - Die Freude ist auf meiner Seite.
Die Herrschaften kennen sich? Von Empfängen bei Bischof Rossbauer.
Wolfgang, ja... Du solltest dich um deinen Freund Hermann kümmern.
Der will ein Fass Bier ganz allein austrinken.
Du hast ihm ja die Liebe seines Lebens entführt.
So ein Schmarrn! Ja.
Was willst denn du vom Fürst?
Ich? Gar nichts. Gar nichts?
Ich kümmere mich um meinen Wahlkampf.
Ich empfehle dir, du solltest dich um die Isolde kümmern.
Man kann ja nie wissen.
Meinst du wirklich? Freilich.
Also, wenn du das sagst, also...
Und wie geht es Gala?
Ja, langsam, langsam etwas besser. Ihre Frau Gemahlin?
Gott sei Dank. Nein.
Ein englisches Vollblut, eine Stute.
Wer sind Sie, wenn ich fragen darf?
Tja, ein Vollblutbürgermeister. Wolfgang Wöller.
Im Ehrenamt oder ... hauptberuflich? Lebensaufgabe.
Sie entschuldigen mich. *Schelmische Musik*
*Popmusik im Radio*
*Motor und Musik verstummen.*
Guten Abend, Verkehrskontrolle. Führerschein, Fahrzeugpapiere.
Viel Spaû damit. - Haben Sie Alkohol getrunken?
Herr Mitterhammer?
(lallend) Nur 'n bisschen. - Steigen Sie bitte aus.
Frank? Ich dachte, es sei Bastian.
Ist er nicht heimgekommen? - Ich habe versucht, anzurufen.
Hat er sich bei dir gemeldet?
Was ist in ihn gefahren? Das alles hier!
Ich habe mich für ihn krummgelegt. Er reiût zum Dank alles ein!
Er kommt schon zur Vernunft.
Gib ihm 'ne zweite Chance. - Gibst du ihm denn eine?
*Handy klingelt.*
Steiner.
Wachtmeister Meier, was...
Haben Sie seinem Sekretär gesagt, dass wir seit der Party
gute Freunde sind, der Fürst und ich?
Habe ich, allerdings hat es ihn wenig beeindruckt.
Sitzen Sie nicht da wie ein Kaninchen, wenn es donnert.
Versuchen Sie es weiter. Bevor Sie mit Kündigung drohen,
ich zitiere: Fürst Mühlenbach-Holz lässt ausrichten,
er kenne keinen Provinzbürgermeister Wöller.
Aber gibt sich mit einem Bierbrauer ab,
der sich wie ein Brauereigaul benimmt.
Essbare Tischkärtchen.
Frau Steiner hat sich wirklich sehr groûe Mühe gegeben.
Frau Steiner. Gefällt es Ihnen so?
Die Hochzeit findet nicht statt. - Was?
Habt ihr nicht miteinander gesprochen?
Dazu hätte er nach Hause kommen oder ans Handy gehen müssen.
Aber ihm ist doch nichts passiert?
Er ist nur seinen Führerschein los. Woher weiût du das?
Wachtmeister Meier hat angerufen.
Er hat Bastian und seine Ex betrunken beim Autofahren erwischt.
Seine Ex?
Er hat ihn in die Ausnüchterungszelle gesteckt.
Ich könnte ihn abholen. Den Teufel werde ich tun.
Und was willst du jetzt tun?
Keine Ahnung. Ich ...
brauche erst mal 'ne Auszeit.
Ich packe das mal wieder zusammen. Anne.
Komm, jetzt... Jetzt warte doch mal.
Ich weiû, du meinst es gut, aber bei mir ist 'ne Grenze überschritten.
Ich hole das morgen ab.
Was machen wir denn jetzt, Hanna?
*Ein Auto nähert sich.*
Herr Wöller. Schwester Hanna, Gott zum Gruûe.
Ja, die Hochzeit findet am Nachmittag statt...
Sie findet überhaupt nicht statt.
Überhaupt nicht? Nein, die Braut hat abgesagt.
Das tut mir leid.
Ich weiû, obwohl, des einen Leid ist manchmal des anderen Freud,
und dabei wären wir schon bei dem Grund meines Besuchs.
Ich wollte Ihnen Freude machen.
Ich hab mich beim Bauamt erkundigt, ob es nicht eine Möglichkeit gäbe,
dass Sie Ihr Cafe eröffnen können.
Auf einmal? Einfach so? Ja, ja, man tut, was man kann.
Was wollen Sie dafür? Nichts, also, nichts Groûes.
Mhm. 'nen kleinen Gefallen.
Die Quartalsabrechnung mit den Monatsberichten unserer Klöster
und Ihr Terminkalender.
Es scheint Ihnen besser zu gehen. - Deutlich besser.
Ihr Rat hat mir geholfen. - Sie schreiben wieder?
Vorerst bin ich in der Recherchephase.
"In schwülheiûen Nächten, wenn die Schweiûtropfen in seinem Nacken
wie kleine Diamanten glitzern..."
Oder so ähnlich.
Verstehe. *Telefon klingelt.*
Magdalenen-Orden, Schwester Theodora.
Schwester Hanna?
Ein Termin für Herrn Wöller? Bei Fürst Bertram?
*Heitere Musik*
Hallo. Schwester Hanna.
Ist der Herr Mitterhammer noch da? Versuchen Sie Ihr Glück.
Oje.
*Sanfte Musik*
Ich hole einen Kaffee. Für Sie auch? (freundlich verneinend) M-mh.
Bastian? (leise) Was?
Bastian, hallo!
Schwester Hanna. Mhm.
Wie spät ist es? Ach, Gott sei Dank, die Hochzeit.
Die Hochzeit findet nicht statt. Anne hat alles abgesagt.
Dann ist es eben so. Sollte nicht sein.
Ist das dein Ernst?
Ich hatte den Wunsch, dass ein Mal nicht alles nach Annes Willen geht.
Was ist mit dir los? Du hast deinem Vater gekündigt.
Die Hochzeit, eure Pläne, das interessiert dich nicht mehr?
Die beiden zerren nur an mir rum.
Und ich dackle immer brav hinterher. Ich habe keine Lust mehr.
Und das Geld, das du gewonnen hast?
Das hat damit nichts zu tun? Doch, es hat einiges damit zu tun.
Ich habe kapiert, dass ich auch noch wer bin.
Wenn ich nicht gewonnen hätte,
würde ich noch Wände anmalen und zu Töpferkursen rennen.
Und müsste es auch noch toll finden. Aber warum hast du nie was gesagt?
So.
Vorsicht, es ist heiû.
Nach dem Tod meiner Mutter baute ich viel Mist.
Und dann kam Anne, und ich habe die Kurve gekriegt.
Von da an wollte ich alles richtig machen, perfekt sein.
Und dann hast du vergessen, was du wirklich willst.
Ich liebe sie doch.
Und mein Vater war immer für mich da.
Was ist mit mir und meinen Träumen? Ja, frag das nicht mich.
Du musst mit Anne reden und mit deinem Vater.
*Sanfte Musik*
Ah! Hermännchen. *Poltern*
(leidend) Nicht so laut. Habe ich gestern was verpasst?
Wolfgang Fürst von Mühlenbach-Holz. Wie klingt das?
Was hast du vor? Ich lasse mich adoptieren.
Dafür bist du zu alt.
Ja, ich opfere mich zum Wohle Kaltenthals.
Weil mit so einem Namen
bin ich die Nummer eins in der Promipresse.
Das mit der Presse hat bei dir nie funktioniert.
Mit so einem Titel kann ich die Wahl nicht verlieren.
Die Denzer kann einpacken.
Na ja, die Sache hat nur einen Haken.
Eine Adoption ist nicht ganz billig.
Wolfi... Nimm 'nen Schluck, dann geht's dir besser.
Du hast mich schon oft überredet, aber diesmal nicht.
Ich soll dir einen Gruû ausrichten. Du gehst ihr nicht aus dem Kopf,
seit sie dich auf der Gartenparty wiedersah.
Sie hat mich verlassen wegen Wanninger!
Frauen und die Liebe sind wie Fähnchen im Wind.
Und wenn du mich fragst:
Die Windrichtung ändert sich. Meinst du?
Als alter Experte für Frauen und Liebe weiû ich doch alles.
Wenn der Wanninger aber das Rennen um den Adelstitel gewinnt,
weht der Wind wieder von einer anderen Richtung.
Ist der auch scharf auf den Titel?
So kam ich auf die Idee der Wiederwahl.
*Handy klingelt.* Entschuldige.
Schwester Hildegard. Ja, wann?
Und wo? In der... In der Loge.
Ja, danke Ihnen.
So, Hermann, jetzt denk mal drüber nach,
was dir die Liebe zu Isolde bedeutet.
Ich muss dem Fürsten meine Aufwartung machen.
Adel verpflichtet.
*Ruhige Gitarrenmusik*
Könnten Sie mitkommen? Das schaffst du alleine.
Ja, aber Diplomatie ist nicht meine Stärke.
Na gut. Komm!
Ah, der Herr Sohn gibt sich die Ehre.
Ich will mit dir reden, Papa, und habe Schwester Hanna gebeten,
dabei zu sein, damit wir uns nicht streiten.
Hallo, Herr Mitterhammer. Schwester Hanna.
Du ziehst mit Laura um die Häuser? - Ich ziehe nicht um die Häuser.
Es war nur ein Junggesellenabschied.
Wie lange nehmen sie dir den Führerschein ab?
Kannst du nicht einmal aufhören, mir Vorwürfe zu machen?
Herr Mitterhammer. Bitte.
Papa...
Es tut mir leid, aber die Firma, das ist einfach nicht mein Ding.
Das fällt dir jetzt ein?
Nein, ich wusste das eigentlich vorher.
Ich... Ich habe mich nur nicht getraut, was zu sagen.
Ich habe alles dafür getan, damit du einen soliden Kundenstamm hast,
damit dir der Start so leicht wie möglich fällt,
ihr euch eine Zukunft aufbauen könnt.
Ich kann verstehen, wenn Anne sagt: So einen Mann will ich nicht.
Papa, ich...
Ich bin dir dankbar für alles, wirklich.
Aber das hier, das ist dein Leben, und nicht meins.
Hör auf, mir das ständig einzureden.
Raus hier. Verschwinde.
*Angespannte Musik*
Herr Mitterhammer. Ich habe gesagt, was zu sagen war.
Scheiûe, Mann! Fuck! Ich wusste, dass das nicht funktioniert.
Du hast alles richtig gemacht. Ein bisschen spät, aber richtig.
Und Anne, rede mit ihr.
Sag ihr, wer du bist und was du willst.
Na, komm.
Fürst von Mühlenbach-Holz, wenn Sie gestatten?
Entschuldigung, kennen wir uns?
Wolfgang Wöller. Gartenparty beim Wanninger.
Und dann die Mutter Oberin.
Ach ja, bitte setzen Sie sich. Danke, sehr freundlich.
*Stimmengewirr*
Herrlicher Ausblick. Was kann ich denn für Sie tun?
Ja, wir haben ja vieles gemeinsam.
Ich meine, Ihr Groûvater war ja ein groûer Politiker,
ich bin auch einer.
Sie sind Bürgermeister.
Einer kleinen Gemeinde. Ja, gut, es gibt kleinere.
Als Bürgermeister habe ich natürlich gute Kontakte
zu meinen Münchner Parteifreunden.
Schön, schön.
Ja, wenn jetzt der Name von Mühlenbach-Holz durch mich
wieder die politische Bühne betreten würde,
könnte das ja von gegenseitigem Interesse sein.
Wenn ich Sie richtig verstehe ... Ja.
... sind Sie an einer Adoption meinerseits interessiert?
Es sei denn, ein Bierbrauer mit Kraftausdrücken ist Ihnen lieber.
Sie haben eine reizende Frau an Ihrer Seite?
Was hat jetzt das damit zu tun?
Sehen Sie, in der heutigen Zeit kann ich als Junggeselle
schlecht einen alleinstehenden Herrn...
Verstehe, verstehe. Ja, ja.
Dann wäre da natürlich noch die materielle Seite. Aha.
Nur damit Sie sehen, in was für einer Gröûenordnung
wir uns da in etwa bewegen.
Sind das jetzt sechs Nullen vor dem Komma?
Am kommenden Dienstag ... Ja.
... gebe ich eine Abendeinladung
im kleinen Kreis, zu dem auch Herr Wanninger zählt.
Wenn Sie sich da einführen möchten? Ja, ich meine...
Nichts würde ich lieber tun.
*Gefühlvolle Musik*
*Sie seufzt.*
Wolfgang? Ja.
Hör mal. Ja.
Was machst du hier? Reiner Zufall.
Ich bin wieder auf dem Sprung.
Herbert wollte sich unbedingt mit dem Fürsten treffen.
Da bleibt mir nur der Champagner.
Äh...
Ich habe dem Hermann deine Grüûe ausgerichtet. Und?
Weiû nicht, ob ich es sagen soll, aber ich sag's dir einfach.
Der Hermann ist ja mein bester Freund.
Der ist noch schwer verliebt in dich.
Warum hat er sich dann nie mehr bei mir gemeldet?
Er wollte nicht verletzt werden. Wenn er mir zuhören würde.
Das kann ich doch übernehmen. So als Art seelischer Botschafter.
Würdest du das tun? Ja, wozu hat man Freunde?
Ich werde ein Rendezvous für euch zwei Hübschen organisieren.
Wie wäre Dienstag nächste Woche? Ja! Nee...
Was heiût "nee"? Da gibt der Fürst eine Gesellschaft.
Was ist, wenn bei deinem Herbert etwas dazwischenkommt?
Wolfgang! Ja.
Was hast du vor? Nur das Beste, Isolde.
Was anderes kommt mir nicht in den Sinn.
Hm. Hm.
*Leises Rattern*
Bastian.
Wie hast du mein Fahrrad gefunden? - Läuft wieder.
Kann man von uns ja nicht behaupten. - Hey...
Mit Laura... Wir hatten nichts.
Spielt keine Rolle mehr. - Für mich schon.
Ich will dich nicht verlieren. Und ich liebe dich.
*Gefühlvolle Musik*
Das hat gestern anders geklungen.
Weiût du,
als es mir damals schlecht ging, da warst du für mich da,
gabst mir Halt, und dadurch wurde auch mit Papa alles wieder besser.
Aber an einem bestimmten Punkt,
da ist das aus dem Ruder gelaufen, ihr habt über mein Leben bestimmt.
Aber das hat keiner von uns gewollt. - Ja. Ich weiû.
Ich mache niemandem einen Vorwurf. Höchstens mir.
Keine Ahnung, es ist halt einfach so passiert.
Hey, ich ... möchte mit dir zusammenleben, Anne.
Aber der Töpferladen, das ist dein Ding.
Nicht meins. - Und was ist dein Ding?
Eine Ausbildung zum Sozialarbeiter?
Oder ich erfülle mir meinen Traum.
Das Musikcafe, von dem du sprachst.
Ja.
Vom Gewinn könnten wir beides machen und uns unterstützen.
Füreinander da sein.
Ich habe dich nie gefragt, ob du das alles willst.
Das tut mir leid.
Und ich habe nie gesagt, was mir wichtig ist.
Aber du bist mir wichtig.
Und ich liebe dich, das ist das Wichtigste überhaupt.
*Gefühlvolle Musik*
Ich liebe dich auch.
Und jetzt?
"Drum prüfe, wer sich ewig bindet."
Ach, du mit deiner ewigen Unkerei, Felicitas.
Das ist keine Unkerei, das ist Schiller.
Ich dachte, die wären verknallt.
"Der Wahn ist kurz, die Reu ist lang."
Die Anne Steiner hat angerufen. - Ja, und?
Findet die Hochzeit jetzt doch statt?
Aber nur im kleinen Kreis. Na dann, Kommando zurück.
Öh... *Sina stöhnt belustigt.*
Oh mein Gott!
*Heitere Musik*
Liebes Brautpaar,
nichts hält ewig, das musste ich selbst erfahren
bei meiner letzten Gemeinderatssitzung.
Aber man darf die Hoffnung nie aufgeben,
den Glauben an sich und den Erfolg nie aufgeben.
Deshalb frage ich dich, Bastian Mitterhammer,
bist du freien Willens bereit... Ja.
Ich frage auch dich, Anne Steiner, bist du... Ja.
Ja... *Alle lachen.*
Und hiermit erkläre ich euch zu Mann und Frau.
Ja, ihr dürft euch küssen.
(Vater) Bastian, ich...
Anne hat mit mir gesprochen. Es tut mir leid.
Das weiû ich, Papa. Mir tut's leid, dass ich ein Idiot war.
Jetzt wird erst mal gefeiert.
Wir schauen, wie wir die Kurve kriegen.
Ich freue mich, dass du da bist.
Schwester, auf ein Wort?
Solange Sie mich nicht um das Ja-Wort bitten.
Nein, was die Genehmigung für Ihr Hofladen-Cafe betrifft,
da gibt es ein Hindernis.
Herr Wöller! Nur eine Kleinigkeit.
Aber eine Hand wäscht die andere. Was ist es diesmal?
Sie begleiten mich nächste Woche auf eine Abendveranstaltung.
In Zivil. In Zivil?
Ja, und ich schlage mich dafür
mit dem Bauamt herum, bis wir alles durchhaben.
Das soll ich glauben?
Ja, Vertrauen ist die Basis einer guten Beziehung.
Und wir beide führen eine gute Beziehung?
Ja, vielleicht keine gute, aber die beste,
die Sie in der Situation kriegen können.
Untertitel im Auftrag der ARD, 2021
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