Afrikaans
Akan
Albanian
Amharic
Arabic
Armenian
Azerbaijani
Basque
Belarusian
Bemba
Bengali
Bihari
Bosnian
Breton
Bulgarian
Cambodian
Catalan
Cebuano
Cherokee
Chichewa
Chinese (Simplified)
Chinese (Traditional)
Corsican
Croatian
Czech
Danish
Dutch
English
Esperanto
Estonian
Ewe
Faroese
Filipino
Finnish
French
Frisian
Ga
Galician
Georgian
German
Greek
Guarani
Gujarati
Haitian Creole
Hausa
Hawaiian
Hebrew
Hindi
Hmong
Icelandic
Igbo
Indonesian
Interlingua
Irish
Italian
Japanese
Javanese
Kannada
Kazakh
Kinyarwanda
Kirundi
Kongo
Korean
Krio (Sierra Leone)
Kurdish
Kurdish (Soranî)
Kyrgyz
Laothian
Latin
Latvian
Lingala
Lithuanian
Lozi
Luganda
Luo
Luxembourgish
Macedonian
Malagasy
Malay
Malayalam
Maltese
Maori
Marathi
Mauritian Creole
Moldavian
Mongolian
Myanmar (Burmese)
Montenegrin
Nepali
Nigerian Pidgin
Northern Sotho
Norwegian
Norwegian (Nynorsk)
Occitan
Oriya
Oromo
Pashto
Persian
Polish
Portuguese (Brazil)
Portuguese (Portugal)
Punjabi
Quechua
Romanian
Romansh
Runyakitara
Russian
Samoan
Scots Gaelic
Serbian
Serbo-Croatian
Sesotho
Setswana
Seychellois Creole
Shona
Sindhi
Sinhalese
Slovak
Slovenian
Somali
Spanish
Spanish (Latin American)
Sundanese
Swahili
Swedish
Tajik
Tamil
Tatar
Telugu
Thai
Tigrinya
Tonga
Tshiluba
Tumbuka
Turkish
Turkmen
Twi
Uighur
Ukrainian
Urdu
Uzbek
Vietnamese
Welsh
Wolof
Xhosa
Yiddish
Yoruba
Zulu
Um Himmels Willen: Ausgekocht
Titelmusik*
Schwester Hanna
Wolfgang Wöller
*Verschmitzte Musik*
Bitte, lieber Gott. Unser Kloster soll heute verkauft werden.
Hilf uns, das zu verhindern.
Oder, sollte dein Wille ein anderer sein, hilf uns, das zu überstehen.
Amen. (alle) Amen.
(Sina) Kann nur noch Gott helfen, ist die Lage wirklich verzweifelt.
Der Weihbischof ließ keinen Zweifel daran, dass er das Kloster verkauft.
Wie viel bot Bürgermeister Wöller? Drei Millionen.
Kann die Mutter Oberin nichts tun? Sie hat wirklich alles versucht.
Immerhin kannst du durch sie bei uns im Kloster bleiben.
Wie verrückt muss man sein, ein Kloster abzubauen,
um es am anderen Ende der Welt wieder aufzubauen?
Egal, wie der Tag ausgeht, wir lassen uns nicht unterkriegen.
Verteilen wir die Aufgaben für heute. Gott zum Gruße.
Herr Wöller.
Lasst uns mal fünf Minuten allein... (mahnend) Sina.
Was verschafft uns die Ehre? Noch ist das unser Kloster.
Und wenn tausend Jahre vollendet sind,
wird Satan aus seinem Gefängnis entlassen.
Bevor Sie mich teeren und federn... Hätten Sie fünf Minuten?
Sofort. Okay.
Wir sollten nicht wütend sein. Was sonst?
Kämpferisch und hoffnungsvoll.
Ah, Schwester Hanna. Herr Wöller.
Muss ich Sie nach verborgenen Waffen unterm Habit abtasten?
Sollten Sie es wagen, mich abzutasten...
Ja, falscher Moment für Scherze, tut mir leid.
Dafür ist das, was grad geschieht, zu dramatisch.
Wenigstens das sehen Sie ein.
Unser Kloster gehört hierher, nicht als sakrales Disneyland in die USA.
Doch nicht das Kloster.
Ja, was denn dann? Der "Ochse" ist geschlossen. Verhindern Sie's.
Ich? Ja.
Erika hat ihren Koch verloren.
Sie verkaufen das Kloster und denken an Schweinshaxe?
Wenn Sie glauben, Agnes kocht dort...
Die und Schweinshaxe, das funktioniert doch nicht.
Ralf hat eine Ehekrise, das ist es.
Herr Loderer? Seine Frau ist weg.
Deswegen will er hier weg. Sie als Kupplerin...
Kupplerin! Sie mischen sich doch sonst in alles ein.
Wieso zieren Sie sich jetzt? Weil Sie das Kloster zerstören.
Ich helfe Ihnen nicht. Diesmal nicht.
Was heißt denn "diesmal"? Ich helfe Ihnen immer.
Da komm ich ein Mal, und nichts.
Aber gut, ich bin's gewöhnt. Wen kümmert schon Erikas Schicksal?
Guten Tag, etwas Schreckliches ist passiert.
Der "Ochse" wurde geschlossen.
Wo findet jetzt die Benefiz-Gala statt?
Sie sagen es, Frau Dornfelder.
Ich sammle diesmal für die Renovierung des Obdachlosenheims.
Ich bat die Schwester, den "Ochsen" und die Gala zu retten.
Aber sie weigert sich. Er verdreht wieder die Tatsachen.
(eindringlich) Schwester Hanna, retten Sie den "Ochsen".
Genau. Retten Sie den "Ochsen", Schwester Hanna.
Also gut, ich werde es versuchen. Gott sei Dank.
Alex, wo warst du denn? - Ich?
Willst du verreisen? - Nein, wieso?
Wozu dann im Rathaus der Koffer?
(stammelnd) Äh, ich dachte...
besser, man hat einen als keinen im Büro.
Einen Koffer? - Ja. Warum nicht?
Ich bring ihn nur schnell weg, dann komm ich zu dir, ja?
Gut. - Gut, bis gleich.
Bis gleich.
*Klopfen* - Erika?
Mach auf. Mein Magen knurrt, ich hab Hunger. Erika!
Herr Huber.
Wenn Sie Schweinsbraten essen wollen, daraus wird nichts.
Wer weiß, warum. Der "Ochse" wurde geschlossen.
Ja, die Tür ist zu. Für immer.
Für immer? Ja.
Weiß das Wolfi? Der kam schon zu mir.
Aber das biegen Sie doch wieder hin, oder?
Wenn Sie mir sagen, wo Herr Wöller unsere Madonnenfigur versteckt hat.
Herr Huber, nie wieder Schweinsbraten im "Ochsen".
Schwester Hanna? Herr Meier.
Haben Sie zwei Minuten? Gleich.
Herr Huber... Wovon reden Sie?
Ich muss auch weg. Ich such mir was anderes.
(seufzend) Was gibt's denn?
(aufgeregt) Kevin. Er isst wieder Fleisch.
Das sollte Sie doch freuen.
Also, richtig viel Fleisch.
Und keine Rettung des Klimas mehr.
Oje, und was sagt Betty dazu?
Nicht viel. Sie sehen sich nicht oft.
Vielleicht ist das der Grund.
Er hat nur wegen Betty auf Fleisch verzichtet?
Hatten Sie noch nie Liebeskummer?
Könnten Sie nicht... Ich hab leider gar keine Zeit.
Klären Sie das mit Ihrem Sohn selber, ja?
Aber wie redet man mit seinem Sohn über Liebeskummer?
*Er seufzt schwer.*
Erika? Ach, Schwester Hanna.
So ein Schreck. Ich dachte, Sie sind Herr Huber.
Sie mussten den "Ochsen" schließen? Ich hab keinen Koch.
Findet sich denn kein Ersatz? Die guten Köche haben einen Job.
Und mit einer Notlösung ruiniere ich mich nur.
Obwohl ich schon so gut wie ruiniert bin.
Ja, Sie finden sicher als Kellnerin eine Arbeit.
Ich habe den "Ochsen" gepachtet, Schwester.
Ohne Nachfolger zahle ich weiter Miete.
Ich hab einen Kredit fürs Startkapital.
Die Raten sind fällig. So viel kann ich gar nicht verdienen.
Vielleicht überlegt es sich Ihr Koch noch mal. Ach, Ralf.
Der liebt seine Frau über alles.
Klar, dass er nicht hierbleiben will. Wo ihn alles an sie erinnert.
Kennen Sie den Grund der Trennung? Nein.
Das war mein Traum, den "Ochsen" zu pachten und Chefin zu sein.
Jetzt wird's mein größter Albtraum.
Hast du mal drüber nachgedacht,
deinen Vertrag als Referent vorzeitig zu verlängern?
Hier. - Danke.
Hab ich.
Aber mich zieht's in die große Politik.
Frau Laban, machen Sie mir Kaffee und mindestens drei Wurstsemmeln.
Vier. Der "Ochse" ist zu. Die sperren Ihr Wohnzimmer ab?
Ja, als Bürgermeister bin ich ja Notsituationen gewohnt. Kommen Sie.
Wir treffen gleich Frau Schächterle.
Ich stehe kurz vor der Vollendung meines Lebenswerks.
Unser Auftritt sitzt aber noch nicht.
Vergessen Sie den.
Mein Onkel kommt zur Gala. Ah ja?
Es gibt Neues zur EU-Ausschreibung
für die nachhaltigste Gemeinde in Europa.
Aha. Dauert doch nicht lange.
Mein Onkel wird begeistert sein von uns.
Ist die Madonna in Sicherheit? Ich hab sie sehr gut versteckt.
Was ist mit der Expertise? Eric Masters wartet drauf.
Kommt heute per E-Mail. Also alles nach Plan?
Sie haben mich grad noch erwischt.
In ein paar Stunden geht mein Zug nach Hamburg.
Dann bin ich weg. Hm.
Haben Sie schon eine neue Stelle gefunden?
Ich wollt erst mal nur so weit wie möglich weg von Kaltenthal.
Aber das wird schon. Es gibt nicht so viele gute Köche.
Ihre Frau hat Sie verlassen, stimmt's?
Darf ich fragen, warum?
Ich weiß es nicht.
Hat sie denn gar nichts gesagt?
Dass Schweigen herrscht, hat sie gesagt.
Dass der Mann, in den sie sich mal verliebt hat, ihr nun fremd ist.
Dass ich mein ganzes Leben im "Ochsen" verbringe.
Aber beim Kochen bin ich Perfektionist.
Da muss alles stimmen. Das kostet nun mal Zeit.
Erika hat gesagt, dass Sie Ihre Frau noch lieben.
Nur mit ihr kann ich mir vorstellen, alt zu werden.
(eindringlich) Dann reden Sie mit Ihrer Frau.
Finden Sie gemeinsam eine Lösung.
Marie verdient das Beste. Ich glaub, sie ist glücklicher ohne mich.
Ich geh jetzt.
(Mutter Oberin, schief singend) # Wenn es auch Nacht wird... #
(gedehnt) # ...geb ich dir mein Wort... #
(gedehnt) # ...geb ich dir mein Wort. #
Und?
Schwester Lela? - Ich?
Sie haben das Lied komponiert.
Ja, zusammen mit Sina.
Sina, dann du.
Ich, äh... hm.
(stammelnd) Ja, da waren gute Ansätze dabei.
Ja. - Ansätze?
Ja, richtig gut.
Meint ihr, ich könnte damit bei der Gala auftreten?
Was sagst du, Hildegard? - (stammelnd) Also...
(stockend) Mutter Oberin, das wird ein unvergesslicher Auftritt.
Ehrlich gesagt, hatte ich so meine Zweifel, aber... wenn ihr meint.
"Ein unvergesslicher Auftritt", Hildegard, echt jetzt?
Du hast ihr auch nicht die Wahrheit gesagt.
Und im Gegensatz zu dir habe ich nicht gelogen:
Es wird ein unvergesslicher Auftritt.
Für die, die das überleben.
Wir waren alle nicht gerade gut.
Und jetzt? - Einer muss ihr die Wahrheit sagen.
Ich kann das nicht. - Ich auch nicht.
*Sie seufzt.*
(Alex rappt) # ...Macher und Genie, niemand zwingt ihn in die Knie. #
# Ja! # # Weder Opposition noch Nonnenschar.
Für Wolfgang Wöller ist eines sonnenklar... #
(schief) # Wo ein Wöller, ist auch ein Weg. # # Ja. #
# Für meine Gemeinde geht's über jeden Steg. #
Stopp, stopp, stopp!
Herr Wöller. Ja.
Kein Rhythmusgefühl. Falsche Tonlage.
*Sie seufzt.*
Wo fang ich da bloß an?
Cognac, Frau Schächterle? Zur Konzentration?
Ich muss mich nicht konzentrieren. Geben Sie her.
Aber Sie sehen Licht am Ende des Tunnels?
Ich ahne, dass es eventuell
einen zarten Schein geben könnte.
Aber es gibt noch viel zu tun. Weiter.
*Verschwörerische Musik*
*Sie stöhnt.*
Also, ich bin immer noch sprachlos.
Wie eineiige Zwillinge.
Herr Stolpe, schön, dass Sie so begeistert sind.
Aber mir hat diese verblüffende Ähnlichkeit viel Ärger bereitet.
Schwester Hildegard, glauben Sie mir, das tut mir sehr leid.
Ihre Reue kommt spät, Frau Kuhn.
Schwester Hildegard... - Mutter Oberin.
Und... wer ist jetzt wer?
Ich bin Schwester Hildegard. - Ich bin Paula Kuhn.
Faszinierend. - Hab ich auch gesagt.
Wir müssen Weihbischof Landkammer davon überzeugen,
dass er die Falsche nach Brasilien schickt.
Ich möchte auch nicht nach Brasilien.
Sie sind wieder Sie. Es besteht also keine Gefahr.
Guten Tag. Ich suche Frau Loderer. Sie ist hier Krankenschwester.
Gleich hier oben. Station 3G. Danke schön.
Guten Tag, ich suche Frau Loderer.
Das bin ich. Schwester Hanna vom Kloster Kaltenthal.
Kann ich helfen? Es geht um Ihren Mann.
Der Ralf schickt Sie? (drucksend) Nicht direkt.
Hätte mich auch gewundert.
Ihr Mann liebt Sie, Frau Loderer.
Die Gewohnheit liebt er.
Er ist nicht bereit, für unsere Ehe zu kämpfen.
Ich glaube, doch.
Ich wollte mit ihm zu einem Therapeuten gehen.
Aber... Ralf lehnt das ab.
Und wenn ich ihn überzeuge, dass eine Therapie das Beste ist?
So als neutrale Instanz? Das ist zu spät.
Ralf hat längst gekündigt, er geht. Ja, aber noch ist er hier.
Ich kenne eine sehr gute Therapeutin, Frau Dr. Wohlschlegel.
Das funktioniert nur, wenn Sie auch wollen.
Sie lieben Ihren Mann doch noch.
Natürlich. Aber er ist ein echter Dickschädel.
Dann lassen Sie es uns versuchen.
*Telefon klingelt.*
Kloster Kaltenthal, Schwester Agnes.
Schwester Agnes, Laban hier. Ist Schwester Hanna da?
"Grüß Gott. Nein, Hanna versucht gerade,
die Benefiz-Gala zu retten, den 'Ochsen'..."
...und das Kloster.
Alex, beeilen Sie sich. Der Eric Masters wartet.
Ich bin in drei Minuten zurück.
Wann kommt sie zurück? - Das sagt sie doch nie.
(Weihbischof) Ja?
Exzellenz? Es gibt da ein kleines Problem.
Tritt Herr Wöller etwa vom Kauf zurück?
Auf ein Wort, Weihbischof Landkammer.
Wer ist das? - Herr Stolpe.
Wir kennen uns. - Ja...
Ja. - Ja, Sie sind doch dieser Agent.
Von Schwester Hildegard.
Die Lesungen waren meine Idee. - Was wollen Sie?
Schwester Hildegards Unschuld beweisen. Schwester?
Exzellenz.
Schwester Hildegard, und Frau Paula Kuhn.
Was für eine Scharade soll das sein?
Es gibt sie doppelt. Nein, natürlich ist sie einmalig...
Herr Stolpe. - Wie Sie sehen...
Ich verstehe das auch nicht, Exzellenz.
Ich meine, wenn ich mir die Bemerkung erlauben darf.
Also, das ist so: Ich bin Schwester Hildegard,
die echte Schwester Hildegard.
Und das ist Frau Kuhn.
Sie ist Schauspielerin und wurde meine Doppelgängerin.
Das war die Rolle meines Lebens.
Ich wusste nicht, dass sie weiter Lesungen in meinem Namen abhält.
Herr Stolpe wusste auch nichts davon.
Aber es geschah aus finanzieller Not,
und deswegen verzeihe ich Frau Kuhn.
Und Sie hoffentlich auch.
Bitte schicken Sie Schwester Hildegard nicht nach Brasilien.
Solange ich nicht weiß, wer wirklich wer ist,
verzeihe ich niemandem.
Ich bin Schwester Hildegard. - Und ich Paula Kuhn.
Sie schwören im Namen des Herrn, dass Sie nichts wussten?
Ja.
Und Sie schreiben nie wieder einen Kriminalroman?
Ja, das oder Brasilien.
(stammelnd) Äh, dann... so wahr mir Gott helfe.
*Sie hupt.*
Frau Laban. Ist was passiert? Wir haben doch gerade telefoniert.
Deswegen bin ich ja da.
Hanna ist noch immer unterwegs.
Wir müssen sie ganz dringend finden, Schwester Agnes.
Ist das etwa...
Die Madonna der Heiligen Magdalena, ja.
Oh mein Gott, Frau Laban.
Sina! Felicitas! Lela! Kommt schnell!
Ein Wunder, ein Wunder ist geschehen.
Soll das ein Scherz sein?
Gemach, gemach. Kein Scherz, nein?
Die Madonna ist im Frosch versteckt.
Ah. Klug.
Was ist das?
Mein zweiter Platz im Debattierwettbewerb...
Funktioniert bei Ihnen irgendetwas wirklich richtig?
Das kann nur ein Irrtum sein, sehen Sie doch.
Wir lösen das Problem, ja? Dann tun Sie das.
Dafür bezahle ich Ihnen jedenfalls keinen Cent.
Wie wäre es mit einem Vorschuss?
Damit Sie Ihren guten Willen zeigen können.
Sie versprachen ein Kloster und die Madonna der Heiligen Magdalena.
Beides bleiben Sie uns schuldig.
Das eine gibt es nicht ohne das andere.
Mit dem Geld für die Madonna kaufe ich das Kloster.
Es ist doch Ihr Kloster? Sicher. So gut wie.
Aber ich brauch das Geld für die Madonna.
Was ist hier los? - Ich bin so überfragt wie Sie.
Also, ich bin raus. Es reicht mir.
Was soll das heißen? Ja, no deal.
Sie können das Kloster ja jetzt schon abtragen.
Nie wieder, Herr Wöller.
Kommen Sie mir nie mehr mit dem Kloster.
Mr Masters! Und unsere Kreuzfahrt?
Rauscher? (stotternd) Es tut mir sehr leid...
Du bist wirklich gekommen.
Natürlich, ich will dich nicht verlieren.
Du lässt sofort alles stehen, willst nach Hamburg.
Weil ich es nicht ertragen könnte, dich hier zu sehen.
Warum besprechen Sie das nicht bei Frau Doktor?
Anstatt hier auf der Straße.
Wie kann man die Madonna nur in einem Frosch verstecken?
Was machen wir denn jetzt?
Wir können nur noch beten. Echt?
Ja. Dass die Madonna nicht den Nonnen in die Hände fällt.
Und wenn doch? Dann können wir nur dafür beten,
dass die Expertise ergibt, dass es eine Fälschung ist.
Warum? Das ist die einzige Chance,
das Kloster zu retten, damit Kaltenthal...
...nachhaltigste Gemeinde Europas wird?
*Er seufzt.*
Sieh sie dir an, Felicitas.
Wie sie strahlt.
Nun ruht doch alle Welt, und ist still,
und jauchzet fröhlich.
Weiß niemand, wo Schwester Hanna ist?
Wir müssen einen besonderen Platz für sie finden.
Ob ich ihr meinen Kraftbaum zeige?
Hallo. Erde an Nonnen von Kloster Kaltenthal.
Herr Wöller ist auf dem Weg zum Weihbischof.
Wollen wir den Verkauf verhindern, müssen wir sie finden.
(Marie) Was mir so zu schaffen macht, ist dieses Nebeneinanderher.
Ich weiß, dass ich in letzter Zeit viel zu viel arbeite.
Darum geht's doch gar nicht.
Worum denn dann?
*Sie stößt Luft aus.* Genau das meine ich.
Entschuldigung, aber ich...
Ich versteh kein Wort. - Herr Loderer.
Was Ihre Frau sagen möchte, ist,
dass es nicht immer nur um die pragmatischen Dinge geht.
Sondern um das Miteinander, das, was nicht ausgesprochen wird.
Wie soll ich wissen, worum es geht, wenn es nicht ausgesprochen wird?
Gut. Wir haben fast keinen Sex mehr, und das schon seit Langem.
Das stimmt doch gar nicht. - *Sie seufzt.*
Soll ich das letzte Mal sagen?
Das geht doch niemanden was an.
Aber deswegen sind wir doch hier, dass wir drüber reden.
Über Sex? - (seufzend) Ich geb's auf.
Weißt du, was?
Werd glücklich in Hamburg. Mit mir willst du das gar nicht mehr.
Frau Loderer, jetzt... - Marie...
Soll ich jetzt hinterher? - Das kann ich Ihnen nicht sagen.
Aber ich kann Ihnen dabei helfen, es herauszufinden.
Okay.
*Sie seufzt.*
Frau Loderer.
Wenn Ralf wirklich nicht aufgibt, dann ich auch nicht.
Aber jetzt brauch ich Zeit für mich, um mich zu beruhigen.
Marie. Wa...
Ich mache mal wieder alles falsch. Aber Sie haben es versucht.
Und Ihre Frau hat das positiv zur Kenntnis genommen.
Ja, aber das... reicht ja anscheinend nicht.
Warum kochen Sie ihr nicht ein romantisches Abendessen?
Und Sie glauben, das reicht? Nein.
Aber damit kennen Sie sich aus.
Und vielleicht hilft es Ihnen,
sich an Themen zu wagen, die nicht so Ihres sind.
Aber selbst wenn, wo soll ich das machen? Ich hab kein Zimmer mehr.
Sie übernachten im Kloster. Der Rest ergibt sich.
Na, kommen Sie.
(Lela) Hanna. - Hanna.
(alle) Gott sei Dank.
(überrascht) Frau Laban. Ich habe sie gefunden.
Die Madonna?
Ich weiß gar nicht, wie ich Ihnen danken soll.
Alex hatte sie versteckt. Seit Jahrhunderten verschwunden.
Später, Hanna. Du musst sofort mit ihr zum Weihbischof.
Herr Wöller fährt gerade hin. - Du brauchst ein Wunder.
Agnes, hilfst du Herrn Loderer, ein romantisches Essen zu zaubern?
Ja, gerne. Ich muss telefonieren.
Grüß Gott. - Hallo.
Wie lange dauert das noch?
Gemach, gemach. Es geht schon gleich los.
Eigentlich dürfte ich das nicht tun.
Ohne Grund mit Blaulicht fahren. Ja, aber es ist wirklich wichtig.
*Telefon klingelt.*
Rathaus Kaltenthal, Laban.
Ach, Herr Rauscher ist unterwegs, Herr Landeskonservator.
Wenn was mit seiner E-Mail-Adresse nicht stimmt,
schicken Sie sie ans Büro des Bürgermeisters.
Ich gebe Ihnen die Adresse.
Weihbischof Landkammer hat jetzt für Sie Zeit.
Was sag ich? Gehen Sie vor.
Danke, Herr Meier.
Wir hatten uns doch auf drei Millionen Euro geeinigt.
Ja, das hatten wir, Exzellenz.
(herumdrucksend) Aber leider hat uns...
der Gemeinderat... nicht ganz so viel bewilligt.
Und wie viel ist bei Ihnen "nicht ganz so viel"?
(gedehnt) In diesem Fall
leider nur... zwei Millionen.
Es ist besser, Sie gehen jetzt. - 2,3 Millionen. Wie wär's damit?
Sind Sie Unterhändler für Kaltenthal?
N... nein. Also.
Aber gut.
2,3.
Ich hielt Sie für einen seriösen Geschäftspartner.
Weihbischof Landkammer. Schwester Hanna, was gibt's?
Unterschreiben Sie bitte nicht.
Ich bedauere, wir sind uns bereits einig.
Drei Millionen. Ach, jetzt doch?
Unterzeichnen Sie. Das Geld haben wir nicht.
Wo ein Wöller, da ein Weg. Entschuldigen Sie.
(atemlos) Aber... wir haben...
die Madonna der Heiligen Magdalena gefunden.
Gefunden oder entwendet?
Wollen Sie sich streiten, wer sie entwendet oder gefunden hat?
Ich will doch nicht mit Ihnen
über eine Madonna, vielleicht "Made in China", streiten.
Nein, das ist keine Fälschung.
Sehen Sie nur die Verarbeitung,
die Details,
die spirituelle Energie.
Sie dürfen das Kloster nicht verkaufen. Mit der Reliquie...
...wird Kloster Kaltenthal zum Wallfahrtsort.
Lassen Sie sich bitte nicht von ihr beeinflussen.
Unser Landeskonservator kann sicher feststellen,
dass es sich um eine Fälschung handelt.
Rufen Sie ihn an.
Jetzt.
Rauscher hier. Ja, Bürgermeister Wöllers Assistent.
Ich muss den Landeskonservator sprechen. Wegen der Madonnenfigur.
Ja. Danke, Wiederhören.
Er hat schon Feierabend.
Dann rufen Sie ihm hinterher.
Die Kollegin sagte, es ging eine E-Mail ans Rathaus.
Lassen Sie nur. Meine Entscheidung ist gefallen.
Um kein Geld der Welt werde ich das Kloster Kaltenthal je verkaufen.
Das haben Sie sehr schön gemacht, Herr Loderer.
Das Meiste haben Sie getan. - Aber gekocht haben Sie.
Die Idee mit dem Rosmarin war nicht schlecht.
(Agnes) Grüß Gott. - Hallo.
Ralf, ich...
(stammelnd) Ich dachte, wir reden.
Ja, das tun wir ja auch.
Aber warum nicht bei gutem Essen?
Ich lasse Sie beide jetzt mal allein, ja?
Gelobt sei Jesus Christus. - Vielen Dank, ja?
Nimm Platz. Darf ich was abnehmen? - Geht schon.
(unsicher) Okay.
Danke fürs Mitnehmen.
(alle) Ciao, Schwester. Ciao.
Peace. (überrascht) Hanna.
Wer war das denn? Ist die Frau Loderer da?
Ja. Und Herr Loderer?
Ja, auch. Er hat sich sehr große Mühe gegeben.
Aber sag schon, was ist mit dem Kloster?
Ruf alle zusammen, dann sag ich nicht alles doppelt.
Jetzt komm endlich, Felicitas.
Du kannst mich doch nicht einfach beim Abendgebet stören.
Manchmal gibt's Dinge, die sind wichtiger.
Also...
Weihbischof Landkammer hat Kloster Kaltenthal...
nicht an Herrn Wöller verkauft.
Ist das wahr?
Er hofft wie wir, dass die Madonna echt ist
und wir zum Wallfahrtsort werden.
Der liebe Gott hat meine Gebete erhört.
Wird das Kloster ein Wallfahrtsort, kann Herr Wöller es nie kaufen.
Davon gehe ich aus.
Das war fantastisch.
Liebe geht durch den Magen.
Liebst du mich noch? - Ob ich...
Marie, ich liebe dich mehr als mein Leben.
Ich kann mir ein Leben ohne dich nicht mehr vorstellen.
Und bei all den Fehlern, die ich habe,
bitte ich dich, mir noch eine Chance zu geben.
Ralf, ich...
Ich geh mit dir zu Frau Doktor Wohlschlegel.
Ich arbeite weniger, bin mehr da. - Ralf.
Lass es uns... langsam angehen, okay?
Lass uns tanzen.
*Getragene Musik erklingt.*
Ernsthaft? - Ja.
Komm.
*Frank Sinatra singt "Strangers in the Night".*
*Sie reden durcheinander.* - Claudia, was ist denn?
Das Kloster ist safe.
Jens zieht heute nach Düsseldorf.
Oh, sorry. - Ist schon okay.
(Ralf) Guten Morgen, Schwestern. - Guten Morgen.
Setzen Sie sich doch. Danke. Bitte schön.
Ich hoffe, Sie haben nichts dagegen,
dass wir gestern Nacht im Kloster...
Ähm... - ...übernachtet haben.
Vielen Dank, genau.
Haben Sie sich versöhnt?
Wir versuchen es mit Dr. Wohlschlegels Hilfe noch mal.
Was den "Ochsen" betrifft,
Sie können Erika sagen, ich koche wieder für sie.
Schön. Die Gala findet im "Ochsen" statt?
Ja, ich sag gleich Erika Bescheid.
Dann macht sie auch Frau Dornfelder glücklich.
Die sucht noch nach einem Veranstaltungsort.
"...komme ich nach der Untersuchung der Madonna zu dem Ergebnis..."
Ist er da? - Nein.
Hat er sich gemeldet? - Verschwunden!
Bestimmt wegen mir. - Was ist denn los?
Ich hab die Madonna versteckt.
Jemand gab sie den Nonnen
und zerstörte den Traum der nachhaltigen Gemeinde.
Und es ist meine Schuld. - Das tut mir wirklich leid.
Ich geh zu Susie. - Ist es ernst zwischen euch?
Ich will sie heiraten. - Alex!
Nicht sofort. Aber so in zehn, fünfzehn Jahren.
Wer weiß?
Was soll ich denn jetzt tun?
Herr Huber. Schwester Hanna.
Was haben Sie Wolfi diesmal angetan? Er ist verschwunden.
Das Kloster wurde nicht an die Gemeinde verkauft.
Und es wird auch nie wieder verkauft.
Ist das wahr? Danach sieht es aus.
Sie wussten, dass er unsere Madonna versteckt hatte.
Einer meiner Mitarbeiter hat sie gefunden. Wie Sie vermuteten.
Und Sie erwarten Mitleid von mir? Sie sind eine Nonne.
Wissen Sie, was sie unserem Orden bedeutet?
Wissen Sie, was die Gemeinde Wolfi bedeutet?
Ich mach mir ernste Sorgen um ihn.
Ich bitte Wachtmeister Meier, dass er sein Handy ortet.
Einzig und allein dank meiner Geistesgegenwart
wurde Kloster Kaltenthal gerettet.
Und wird nun ein Wallfahrtsort.
Ich hoffe doch, Bischof Rossbauer wird das lobend in Rom erwähnen.
(heiser) Darum müssen Sie ihn bitten.
Schwester Theodora, wir wissen doch beide,
wem Bischof Rossbauers Ohr gehört.
Dass nicht verkauft wurde, ist einzig Schwester Hanna zu verdanken.
Sie hatte ihren Anteil, das will ich nicht bestreiten.
Sie klingen heiser.
Ja, ich habe etwas zu viel meinen Gesang geübt.
Da mir mein Glaube die Lüge verbietet,
kann ich Ihre Leistungen, was das Kloster betrifft,
beim besten Willen in Rom nicht loben.
Aber ich kann schweigen.
Und Ihnen das Feld überlassen.
Unter einer Bedingung. - Und die wäre?
Sie werden nie wieder ohne Rücksprache mit mir
in Erwägung ziehen, das Kloster zu verkaufen.
(leise lachend) Ist das alles?
Die Kirche wird sicherlich keinen Wallfahrtsort verkaufen.
Und Kloster Kaltenthal wird ein Wallfahrtsort.
Im Namen des Herrn.
Im Namen des Herrn.
(Glockengeläut)
(leise) Yes!
Schnick, Schnack, Schnuck.
Endlich, Claudia! - Tut mir leid.
Es ging drunter und drüber im Kloster. Hey.
Da war gar kein Möbelwagen.
Es ging schnell. Die sind schon weg.
Ihr müsst also auch gleich weg? - Leider.
Hey, erdrückt mich nicht.
Kommst du mit uns mit, bitte?
Ich kann nicht. - Warum nicht?
Ich muss hierbleiben, im Kloster.
Es gibt viele hier, die Hilfe brauchen.
Aber ich verspreche euch, dass wir uns ganz bald sehen. Okay?
Geht ihr schon mal raus? Jacken an, ich komm gleich.
Pass gut auf dich auf.
Du auf dich.
Ich muss los.
Sie bringen mich in Teufels Küche.
Die Gemeinde wird es Ihnen danken. Nicht unbedingt.
Viele können sich einen anderen Bürgermeister vorstellen.
Dein Vater sagt, du hast gestern acht Doppel-Cheeseburger gegessen.
Ist dir da nicht schlecht geworden? Und wie.
Was willst du Betty damit beweisen? Nichts. Essen tröstet.
Oje. Da musst du dich wohl sehr trösten.
Was läuft denn schief mit Betty und dir?
Ich langweile sie. Oh.
Ja... Vielleicht siehst du sie zu oft,
und bemühst dich zu sehr um sie? Manche Frauen schreckt das ab.
Laut Weltliteratur
gibt es kein Zuviel in der Liebe.
Im wirklichen Leben manchmal schon.
Ich hab Herrn Wöller gefunden. Sehr gut.
Mach dich rar. So kann sie dich vermissen.
Und das funktioniert? Ja, besser als acht Cheeseburger.
Die Koordinaten und die Adresse. Danke, Herr Meier.
Herr Wöller.
Schwester Hanna. Lassen Sie mich bitte allein.
Nehmen Sie Ihren Freund da oben mit.
Weil, mich so ins offene Messer laufen zu lassen...
Auch bei mir ist mal Schluss mit Nächstenliebe.
Sie haben unsere Madonna gestohlen. Ja, gut...
Ich wollte der Gemeinde eine sichere Zukunft schenken.
Die hat sie jetzt. Mit dem Kloster als Wallfahrtsort.
Na, bravo. Die Kirche scheffelt das Geld,
die Gemeinde räumt den Müll der Touristen weg.
Vielen Dank dafür.
Seien Sie nicht so negativ, zeigen Sie lieber Größe.
Tue ich ja die ganze Zeit. Aber keiner dankt es einem.
Wenn Sie bei der Benefiz-Gala auftreten,
wird Ihnen das jeder danken, vor allem Frau Dornfelder.
Kein "Ochse", keine Gala.
Der "Ochse" hat wieder geöffnet. Was?
Herr und Frau Loderer versuchen es noch mal.
Sagen Sie bloß, Sie haben das hinbekommen.
Ohne meine Hilfe? Ja.
Respekt. Sie sind mir was schuldig.
Ach, kommen Sie, zeigen Sie Ihrer Gemeinde,
dass sich ihr Bürgermeister nicht von Niederlagen aufhalten lässt.
Unter einer Bedingung. Wenn's nicht um unser Kloster geht.
Sie rappen mit mir und singen den Text vom Rauscher.
Und wenn ich den heute Abend sehe, dann gnade ihm Gott.
Unter einer Bedingung. (stöhnend) Bitte.
Sie verzeihen Herrn Rauscher.
Er gibt sein Bestes und verehrt Sie sehr.
We try.
Guten Abend. Ach, Schwester Hanna.
Wie soll ich Ihnen nur danken?
Dass Sie die Gala noch stattfinden lassen, ist Dank genug.
Ich kann die Einnahmen gut gebrauchen.
Und Herr Loderer? Kocht wie ein junger Gott.
Wir holen eine Hilfsköchin, für das Einfache.
Ich erledige die Einkäufe.
Und Ralf hat mehr Zeit für sich und seine Frau.
Klingt gut.
Jetzt komm, Herr Wöller wird dir schon nichts antun.
Lass uns lieber hier sitzen.
So, wo magst du sitzen?
Da sitzt Betty.
Sieht sie mich an? - Ständig.
Dann irrt die Weltliteratur, Schwester Hanna nicht.
Aha. Ich muss zum Mischpult. - Bis später, Papa.
Könnte man diese Benefiz-Gala nicht mit einem Gebet
oder wenigstens mit einer kleinen Andacht beginnen lassen?
(sehr heiser) Dann wäre es ein Gottesdienst, und keine Gala.
Tritt die Mutter Oberin nicht auf? Sie kann nicht.
Zu viel geübt. Sie ist heiser. Oje.
Nichts für ungut, aber... Gott sei Dank.
Drei Takte, und der Saal wäre leer.
Schwester Hanna. Frau Laban.
Ich muss Sie dringend sprechen. Ja. Kommen Sie.
Verehrte Damen und Herren, liebe Kaltenthaler.
Lange stand es auf Messers Schneide,
aber dank unserer wunderbaren Erika und ihrem tollen Koch Herrn Loderer
kann unsere Gala heute doch noch stattfinden.
Damit kommen wir jetzt auch schon zu unserem ersten Programmpunkt:
Begrüßen Sie mit einem großen Applaus unseren Tauben-Toni!
*Sie reden gedämpft.*
*Applaus, Jubelrufe*
*Dramatische Musik*
Es tut mir so leid. Wär auch wirklich zu schön gewesen.
Und jetzt?
Überbringe ich dem Weihbischof und den anderen die traurige Nachricht.
*Unverständlich*
Herr Wöller?
Sie haben Nerven, herzukommen. Irgendwas ist im Busch.
Ihre Kündigung liegt auf dem Tisch, nicht im Busch.
Frau Laban und Schwester Hanna haben sich unterhalten.
Die werden das feiern. Eben nicht.
Nicht?
Sah mehr nach Trauerstimmung aus.
Wo ist Ihr Onkel? Weiß nicht.
Der wollte doch zur Gala hier sein und bestätigen,
dass die Ausschreibung in trockenen Tüchern ist.
Ja, aber ohne Kloster fließen keine Fördergelder.
Rufen Sie ihn an, ich brauche die Bestätigung.
*Applaus, Jubelrufe*
Unsere nächste Darbietung ist wirklich eine kleine Weltsensation.
Einen großen Applaus bitte für unseren Bauchredner,
Rudi Spangenberg, und seine Begleitung.
*Applaus*
Claudia.
Warum kommst du nicht mit rein?
Jens und die Kinder fehlen mir jetzt schon.
Du bist nicht allein, Claudia. Wir sind bei dir.
Die Madonna ist eine Fälschung? Ja.
Der Landeskonservator kam zu dem Schluss,
dass es eine äußerst gelungene Kopie ist.
Ja, aber das darf nicht sein. Ein Bier, bitte.
Gott zum Gruße, die Herrschaften. Willkommen an unserem Stammtisch.
Darf ich Sie einladen? Nein, danke.
Darf ich indiskret sein und fragen: Wieso das konspirative Treffen?
Zum Wohl. Ja, danke.
Herr Wöller. Ja.
Sind Sie am Kauf noch interessiert?
(heiser) Wir hatten eine Vereinbarung!
Ja. Die unter Vorspiegelung falscher Tatsachen geschlossen wurde.
Jetzt bin ich ganz überrascht.
Wie kommt es zu diesem plötzlichen Sinneswandel?
Die Madonna unserer Heiligen Magdalena war eine Fälschung.
Was? Na, das hab ich ja gesagt. Aber mir glaubt ja niemand.
Ich glaube Ihnen ab jetzt jedes Wort.
Blind, wenn es sein muss.
Wir können den Verkauf des Klosters gleich beschließen.
Echt? Also, es freut mich natürlich,
dass am Ende die Vernunft gesiegt hat.
Tun Sie's nicht.
Wie viel sind Sie bereit zu zahlen?
Herr Wöller? Was gibt's denn?
Keine Fördergelder aus Brüssel. Was?
Die Ausschreibung wurde abgesagt.
Wieso das denn? Die externen Berater waren zu teuer.
Entschuldigung. Zurück zum Geschäft? Ja. 'tschuldigung.
Erst mal bedanke ich mich bei Ihnen herzlich
für dieses großzügige Angebot.
Aber...
ich verzichte dann doch auf den Kauf des Klosters.
Ja, aber ich...
Sie ließen mich richtig hängen. Ich ließ mich blenden.
Schwester Hanna und die Mutter Oberin
wollten unsere Gemeinde ins Unglück stürzen.
Also wirklich, Sie verdrehen die Tatsachen.
Am Ende zählt, was dabei herauskommt.
Bei mir ist das ein "Nein danke".
Und Ihnen wünsche ich viel Freude mit Ihrem Kloster. Das ist alles.
Das ist alles Ihre Schuld, Schwester Hanna.
(Mutter Oberin, krächzend) Also wirklich!
Die Wege des Herrn sind unergründlich.
Nachdem alles gesagt ist,
können wir uns jetzt der Gala widmen?
Hier, unser Auftritt wartet.
Und, Alex, Sie zerreißen diese Kündigung, okay?
Diesen Text soll ich singen? Nein, rappen.
Wir rappen? Wir rappen.
Das mache ich nicht. Sie haben's versprochen.
Wir können doch den lieben Gott nicht enttäuschen.
Oder? Ich brauche fünf Minuten.
*Basslastige Musik*
(rappend) # Wolfgang Wöller, ha!
Gott von Kaltenthal. #
# Wolfgang Wöller. # # Ja. #
# Die richtige Wahl, aha, ha. #
# Fels in der Brandung, Macher und Genie.
Egal wer es versucht, keiner zwingt ihn in die Knie.
Weder Opposition noch Nonnenschar.
Für Wolfgang Wöller ist eines sonnenklar... #
# Wo ein Wöller, da auch ein Weg. # # Ja. #
# Für die Gemeinde geht's über jeden Steg. # # Aha. #
# Ich bringe Opfer, hab keine Wahl. Ich geb alles für Kaltenthal. #
# Okay. Wolfgang Wöller. # # M-hm. #
# Gott von Kaltenthal. #
# Okay. # # Wolfgang Wöller. #
# M-hm. # # Die richtige Wahl.
Er hat für alle Sorgen eine Lösung und ist immer für uns da. #
# Ja, so bin ich. Und das ist wunderbar. #
(singend) # Er ist der Gott von Kaltenthal. #
# Ich bin der Gott von Kaltenthal. #
# O du mein Gott von Kaltenthal. #
(beide) # Wolfgang Wöller, Gott von Kaltenthal. #
*Pfiffe, Jubelrufe*
(mehrere Gäste) Zugabe! Zugabe!
Herr Wöller? Sie haben mich aufs Kreuz gelegt.
Dafür haben Sie mich öfter ans Kreuz genagelt.
Aber warum soll ich nicht auch mal Glück haben?
Dann ändern Sie nie wieder was daran.
Lassen Sie einfach alles, wie es ist.
Aber, ich meine...
Sie... und ich...
Das hört nie auf.
Um Himmels Willen: Ausgekocht
Wir haben vieles geschafft - wir schaffen das!
- Schließen Sie die Grenzen! Machen Sie Grenzkontrollen!
- Die Zahl der syrischen Flüchtlinge steigt täglich! !
- Du demontierst unser Land!
- Ich kann meinen Kurs jetzt nicht ändern.
Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.