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*Titelmusik*
Schwester Hanna
Wolfgang Wöller
*Fröhliche Blasmusik*
(Agnes) Heiß, heiß, heiß.
Agnes, wie viele Wraps machst du?
Na ja, ich habe gedacht, so 150.
So viele? Schaffst du das allein?
Seit ich jeden Tag zum Baum gehe, erschüttert mich nichts mehr.
(empört) Ein Baum als Freund.
Hanna, da solltest du wirklich mal einschreiten.
Das ist heidnisches Zeug.
Solange es ihr damit gut geht, hat Gott nichts dagegen.
Hoffentlich stört uns der Weihbischof nicht.
Er ist morgen in Rom und kommt mit der letzten Maschine zurück.
Grüß Gott. - Guten Morgen.
Entschuldigen Sie die Störung.
Kennen Sie mich noch? Ach...
Doch, doch, doch.
Lutz Artmann. Genau.
Sie waren auf einem der Seminare. Ja.
Haben Sie eine Minute? Wir gehen nach draußen.
Kommen Sie.
Seid fröhlich in Hoffnung
und geduldig in Trübsal.
Amen.
Mmh. Gut.
Wie ist es Ihnen ergangen? Sie wollten nach Frankreich?
Ich habe bei Bordeaux ein Weingut mit aufgebaut.
Aber ich will zurück und eine Weinhandlung eröffnen.
Ach, schön. Und meine Tante Uta lebt noch hier.
Ich wollte sie besuchen, kam aber nicht durch.
Wie meinen Sie das?
Es gibt da eine Freundin von ihr.
Eine Frau Niebuhr.
Die schon länger bei ihr wohnt.
Sie kennen sich von einer Schiffsreise.
Sie sagt, Tante Uta sei gesundheitlich angeschlagen.
Und da ist noch was.
Ich erfuhr vom Familienanwalt,
dass Uta beabsichtigt, ihr Testament zu ändern.
Meine Tante hat ein großes Haus mit großem Grundstück.
Ja, vielleicht will Ihre Tante dieser Frau etwas vererben,
weil sie sich um sie gekümmert hat.
Und ich nicht?
Ja, das habe ich nicht gesagt.
Ich versuche nur, nicht das Schlechte in allem zu sehen.
Ich bin nicht scharf auf ihr Erbe. Geld habe ich selbst genug.
Könnten Sie es vielleicht mal versuchen?
Wenn diese Frau Niebuhr nicht mal eine Nonne vorlässt,
dann stimmt doch da was nicht.
Ja, also, ich kann das gern versuchen, ja.
Danke. Hier ist meine Karte.
Ich bin jederzeit erreichbar. Gut.
Ich melde mich bei Ihnen, ja? Danke.
Wiedersehen. Wiedersehen.
Claudia?
Was ist denn?
Wiedersehen. - Wiedersehen.
Ich habe Jens getroffen, direkt nach dem Frauenarzt.
Hast du ihm erzählt, dass er Vater wird?
Er verlässt Kaltenthal, hat eine Stelle in Düsseldorf.
Du musst ihm von der Schwangerschaft erzählen.
Aber es fällt mir so schwer.
Er ist der Vater.
*Klopfen* Schwester Hildegard?
Schwester Hildegard?
Ich will Sie nicht stören,
aber Weihbischof Landkammer taucht jeden Moment auf.
Er möchte den Businessplan mit nach Rom nehmen.
Haben Sie ein neues Ende geschrieben?
Ohne das neue Ende müssen wir den Vorschuss zurückzahlen.
Ohne den Vorschuss kann ich ihm nicht den Businessplan aushändigen.
(Hildegard) Belügen Sie ihn.
Tun Sie das nie wieder.
Ich musste einfach ein paar Schritte gehen.
Haben Sie ein neues Ende geschrieben?
Wohnt Herr Stolpe noch vor dem Mutterhaus?
Ich kümmere mich darum. Das soll Sie nicht belasten.
Ich weiß einfach nicht mehr, was ich tun soll.
Lügen ist keine Option. - Ja, das weiß ich.
Ein Moment der Verzweiflung.
Und die Renovierung, die Rechnung für die Renovierung...
Schwester Hildegard. Schwester Hildegard.
Sie konzentrieren sich nur noch auf das Schreiben.
Alles andere mache ich.
Ja. - Viel Glück.
Der Bürgermeister hat mich gezwungen, ihn hereinzubitten.
Rücksichtslos, wenn Sie mich fragen.
Sie haben mich ja nicht mit Frau Beinholt telefonieren lassen.
Ich finde es sowieso besser, persönlich miteinander zu reden.
So von Mensch zu Bürgermeister.
Sie braucht Ruhe. Fassen Sie sich bitte kurz.
Also, die Gemeinde würde gerne
einen kleinen Teil Ihres Grundstücks kaufen.
Aber ich brauche meinen Garten.
Den nimmt Ihnen niemand weg.
Ja, nur ein kleines Stück, so zum Wohle der Gemeinde.
Wofür? Zum Wohle der Gemeinde.
Ich höre noch sehr gut. Aha.
Okay.
Wir überlegen uns das in Ruhe, hm?
Ja, wollen Sie das nicht selber entscheiden, Frau Beinholt?
Entscheide du das, Marie-Louise.
In zwei Tagen bekommst du alle Vollmachten.
Was für Vollmachten?
Für meine Bankgeschäfte. Aha.
Marie-Louise meint, das wäre in meinem Alter besser.
Ohne sie würde ich schon gar nicht mehr leben.
Dann soll ich mich also besser an Marie-Louise halten?
Ja. Mache ich.
Wir melden uns bei Ihnen, Herr Wöller.
Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen.
Welche Summe ist Ihnen das wert?
Ich meine, der Frau Beinholt. *Türklingel*
300.000 Euro.
300.000 für ein kleines Stückchen Garten?
Sie kommen wegen des Stückchens Garten extra her.
Ja, wie Sie sehen.
Ich weiß nicht, wozu Sie es benötigen,
aber mein Gefühl sagt mir, es ist Ihnen das Geld wert.
Guten Tag. Schwester Hanna?
Was machen Sie hier?
Ja, ich habe immer ein offenes Ohr für meine Kaltenthaler Bürger.
Könnten Sie sich draußen unterhalten?
Frau Niebuhr? Die Wohnung kühlt aus.
Ich möchte Frau Beinholt sprechen. Geht nicht.
Wer ist denn an der Tür? - Niemand.
Schwester Hanna vom Kloster Kaltenthal.
Kommen Sie ruhig rein.
Wird Ihr amerikanischer Freund uns beim Kultursommer unterstützen?
Ja, er denkt gerade noch drüber nach.
Ich finde heraus, was es mit diesem Herrn Masters auf sich hat.
Was jetzt? Rein oder raus?
Rein. Raus.
*Mann niest.* Herr Stolpe?
Sie campieren seit Tagen, das muss ein Ende haben.
Schwester Hildegard will mich nicht sehen, aber ich bin zur Stelle.
Kommen Sie.
Ich harre aus. - Ins Mutterhaus.
Sie sind durchgefroren. - Wirklich?
Sie nähern sich ihr nicht. - Nein.
Kein Mensch darf Sie sehen, dafür gibt's Tee und was zu futtern.
Danke.
Ihnen geht es nicht so gut? Ach, das ist nur das Alter.
Biete unserem Gast einen Kaffee an.
Das lohnt sich nicht.
Du musst dich ausruhen, Utalein.
Ich soll Sie herzlich von Ihrem Neffen grüßen.
Lutz? Mhm.
Er ist hier? - Er hat einmal angerufen.
Als du den Schwächeanfall hattest.
Der Arzt sagte, du darfst dich nicht aufregen.
Deswegen habe ich nichts gesagt. Ihr Neffe würde Sie gerne besuchen.
Es tut ihm leid, dass er sich nicht gemeldet hat.
Denkt er, weil es ihm gerade in den Kram passt, öffnen sich alle Türen?
Als es Uta schlecht ging, meldete er sich nicht, nur ich war da.
Wir entschieden, ihn nicht mehr zu empfangen.
Weißt du noch? Die Enttäuschung war zu groß.
Du hast dich aufgeregt.
Irgendwas war damals, aber ich weiß nicht mehr, was.
Irgendwann erinnerst du dich
und erzählst es mir.
Ich vergesse viel in letzter Zeit.
Uta ging es nach dem Unfall schlecht.
Wenn sie Lutz etwas bedeuten würde, wäre er damals gekommen.
Jetzt braucht er nicht mehr aufzutauchen.
Ich finde es wichtig, dass beide sich aussprechen.
Wir werden sehen. Die Gesundheit geht vor.
Das ist Ihr Problem, Bruder Sibelius.
Ich will nicht mit Hinz und Kunz am Gate anstehen.
Ja.
Schwester Hildegard? - Herr Stol...
Oh, Exzellenz, guten Morgen. Sie sind ja schon da.
Wo ist Schwester Hildegard?
Schwester Hildegard, die ist auf ihrem Zimmer.
Sie fühlt sich nicht wohl.
Ja, bitte.
*Niesen*
Meine Nase, Entschuldigung. Bitte.
*Räuspern* Bitte.
Ich hoffe, diese Aktenlast bedeutet,
dass ich nicht umsonst gekommen bin
und Ihren Businessplan auf meinem Flug nach Rom studieren kann.
Äh, selbstverständlich.
*Räuspern* Nun?
Entschuldigung, ich habe einen Frosch im Hals.
*Schelmische Musik*
Etwas besser, ähm...
Ja, nun, ich denke, ich werde Ihnen reinen Wein einschenken müssen.
Mutter Oberin, ich wollte...
Oh. - Oh, Exzellenz.
Ihnen scheint es tatsächlich nicht gut zu gehen.
Ja, also, ich... - Ich stimme dem Weihbischof zu.
Sie sehen aus wie ein Gespenst und...
sollten sich umgehend hinlegen.
Exzellenz.
Sie wollten mir reinen Wein einschenken?
Es ist noch ein bisschen früh für Alkohol, finden Sie nicht?
Der Businessplan.
Viel Spaß bei der Lektüre. - Danke.
*Klopfen*
Professor Kiesewetter, kommen Sie rein.
Wer ist Professor Kiesewetter?
Sie jedenfalls nicht.
Geht es dabei um Ihre neuen Pläne unser Kloster betreffend?
Es gibt keine neuen Pläne.
Darf ich? Ja, wenn Sie müssen.
Erzählen Sie mir, was Sie bei Frau Beinholt wollten.
Ein Bürgermeister besucht seine Schäfchen, und?
Bei dieser Ausrede weiß ich, dass was im Busch ist.
Dann erzählen Sie, was Sie dort zu suchen hatten.
Dieser Herr Artmann, das ist der Neffe von der alten Dame.
Er hat den Verdacht, Frau Niebuhr könnte eine Erbschleicherin sein.
Da kümmert sich jemand rührend um eine alte Dame,
und diejenige gerät dann sofort unter Generalverdacht.
Frau Niebuhr hat sich wirklich seltsam verhalten.
Ich weiß nur, dass der Junge sich nie um seine Tante gekümmert hat.
Könnte er der Erbschleicher sein? Der hat genug Geld.
Das behauptet er. Haben Sie es überprüft?
Nein, haben Sie nicht.
Ich wäre auch froh, wenn man so viel Vertrauen in mich hätte.
Er war die letzten Jahre im Ausland.
Oder im Gefängnis. Haben Sie das überprüft?
Mal abgesehen von Herrn Artmann:
Frau Niebuhr versucht,
sämtliche Freunde und Verwandte von Frau Beinholt fernzuhalten.
Dem muss man nachgehen.
Tun Sie, was Sie nicht lassen können.
Ich gebe es auf, Sie davor zu warnen,
sich in das Leben anderer einzumischen.
Professor Kiese... Ja.
Jetzt heißt es Abschied nehmen. Wiedersehen.
Wiedersehen. Tür zu.
Frau Laban.
Rufen Sie Kiesewetter an, ich treffe ihn in der Stadt.
Wieso nicht hier? Zu heiß.
Neugierige Nonnen gehen ein und aus,
und verräterische Vorzimmerdamen pressen ihr Ohr an die Tür.
Niebuhr sagt mir nichts.
Frau Beinholt hat ein Gartengrundstück,
von dem Herr Wöller einen Teil kaufen möchte.
Was will er damit?
Eine Umgehungsstraße soll gebaut werden.
Eine Umgehungsstraße? Wofür?
Um seinem Freund Huber einen lukrativen Auftrag zuzuschanzen.
Ich ziehe wieder nach Hause. Es ist besser so.
Aber wieso denn?
Ich habe alles für dich getan.
Ich war da, als sich keiner um dich gekümmert hat.
Dann kommt diese Schwester Hanna daher,
benimmt sich mir gegenüber unmöglich,
und du sagst kein Wort.
Aber sie war nett und... - Weil sie eine falsche Person ist.
Ich wollte dich nicht verletzen. Ich weiß doch, was du für mich tust.
Bitte.
Bleib.
Dann lass uns die nächsten Tage ganz ruhig verbringen, ja?
Professor Kiesewetter, stand da eine Burg,
wo heute das Kloster steht, oder nicht?
Ällin. Ällin?
Ällin, die Zarte, war die Geliebte von Heinrich dem Löwen.
Es interessiert mich weniger, was hinter den Mauern geschah,
sondern vielmehr, standen da Mauern, wo ich sie vermute?
Heinrich der Löwe soll hier in der Nähe
eine Burg für seine Geliebte Ällin gebaut haben.
Also, wo heute das Kloster steht, war früher sein Liebesnest?
Ja, das würde erklären, warum es keine Ruine oder Überreste gibt.
Das wurde sozusagen überbaut. Ganz genau.
Dann ist ja alles in Ordnung. *Er lacht.*
Sobald die Vermutungen einer Prüfung standhalten.
Ja, gut. Sie prüfen, ich baue die Burg.
Ich habe mich nicht getäuscht.
Danke.
Also, ich denke, es ist das Beste, dass Sie nicht lockerlassen
und weiter den Kontakt zu Ihrer Tante suchen.
Und wie? Ich kann nur mit der Niebuhr sprechen.
Wenn die sich weigert, dann war's das.
Mhm.
Ihre Tante möchte ein Stück Garten an die Gemeinde verkaufen.
Herr Wöller, der Bürgermeister, der war vorhin deswegen bei ihr.
Uta liebt ihren Garten.
Sie hat ihn selbst über Jahrzehnte angelegt.
Ich glaube nicht, dass sie verkaufen will,
das wird ihr eingeredet.
Ja, die Frau Niebuhr ist in der Tat die Verhandlungsführerin.
Wenn ich nicht alles versuche, lasse ich meine Tante wieder allein,
wie nach dem Unfall.
Wer weiß, was dann passiert.
Herr Artmann?
Gibt es da irgendwas, das Sie mir verschweigen?
Was meinen Sie damit?
Sie sagen, dass Sie lange im Ausland waren
und ein Weingut besessen haben.
Halten Sie mich für einen Lügner?
Ich frage nur.
Es gab eine Zeit, da war ich kein Engel.
Ich will einfach für Uta da sein, meine Fehler korrigieren.
Danke, dass du gekommen bist.
Die Kinder fragen nach dir.
Ich vermisse die auch, aber sie werden drüber hinwegkommen.
Wenn ihr in Düsseldorf seid, dann gibt es da so viele neue Eindrücke.
Claudia, was ist los?
Die Situation ist nicht einfach, aber du bist so distanziert, kalt.
Nichts. Wirklich, ich, äh...
Wir waren uns mal nah.
Ich erwarte ein Kind von dir.
*Gefühlvolle Musik*
Das ist wunderschön.
Oh, bitte...
Äh...
Ich... - Claudia, ich, ähm...
Ich bin für euch da.
Bitte lass mich nicht außen vor.
Hallo, Herr Meier. Schwester Hanna.
Und? Haben Sie was herausgefunden?
Ich habe mich sofort hingesetzt, nachdem Sie angerufen haben.
Herr Artmann hat bis vor Kurzem ein Weingut besessen.
Bei Pauillac, in der Nähe von Bordeaux.
Dann sagt er also die Wahrheit.
Danke. Und haben Sie mit Ihrem Sohn gesprochen?
Ich habe es mehrfach versucht, aber ich weiß immer noch nicht,
welchem Geschlecht mein Sohn zugeneigt ist.
Aber ich verliere die Nerven immer vor der entscheidenden Frage.
Sie machen sich zu viele Gedanken.
Lassen Sie ihn Ballett tanzen. Warten Sie ab.
Könnten Sie beim Unterricht vorbeischauen? Sie sind Profi.
Das ist so lange her, dass ich Ballett getanzt habe.
Den Blick dafür verlernt man nie. Na ja.
Ich mache mir einfach Sorgen um Kevin.
Na gut. Gerne.
Aber ich frage Ihren Sohn nicht nach seinem Liebesleben aus, ja?
Pa!
Hallo. Er ist nicht da.
Wissen Sie, wo er steckt?
Worum geht's? Frau Beinholt.
Es muss möglich sein, dass ihr Neffe mit ihr reden kann.
Aber sie wird von Frau Niebuhr bewacht.
Irgendwann muss jeder das Haus verlassen.
Ja, schon. Nur wann? Kaffee?
Oh ja, gerne.
Wenn sie zum Beispiel einen Termin hätte?
Wie?
Ich könnte der Frau Niebuhr sagen,
dass Herr Wöller sie wegen des Grundstücks sprechen möchte.
Das wäre ja so was von gelogen.
Wenn jemand flunkert, dann ich und nicht Sie.
Herr Wöller wird sie in jedem Fall sprechen wollen.
Tja, morgen um halb elf spielt er Golf.
Ich bin sicher, ich werde sie hier eine Stunde festhalten können.
Also, wohl ist mir dabei nicht.
Erika, Schweinsbraten und ein Bier.
Hat Hermann schon bestellt.
Keiner kennt mich so gut wie du.
Hast du hier jemals Schwertfisch bestellt?
Warum lächelst du? Gute Nachrichten?
Kloster Kaltenthal wurde auf den Überresten einer Burg
von Heinrich dem Löwen gebaut.
Das Gemäuer war so eine Art Liebesnest.
Ist das wahr?
Laut Kiesewetter steht das so gut wie fest.
"So gut wie".
Wie weit bist du mit der alten Dame?
Ohne die Straße durch ihren Garten kannst du dein Feriendorf vergessen.
Gemach, das Grundstück habe ich so gut wie in der Tasche.
Schon wieder "so gut wie", warum nicht "es ist in trockenen Tüchern"?
Es ist in trockenen Tüchern.
So gut wie.
(Frau) Brava.
(Lehrerin) Developpe. Jambe a la bar.
Arm hoch.
En avant.
Kevin, anderer Fuß, und hoch.
Und wir gehen en arriere, und wir schauen schön in den Arm.
In den Arm, Kevin. Und hoch.
Zur Seite.
Und wir dehnen dann zur Seite.
Und hoch.
*Klatschen* Jeder sucht sich eine Partnerin.
Machen wir zusammen?
Ja. Sorry.
Was machen Sie hier? Sehen, wie du tanzt.
Dein Vater hat mir erzählt, dass du angefangen hast.
Und, wie war ich?
Na ja, du bist noch nicht so lange dabei.
Schwester Hanna, ich stehe für immer tief in Ihrer Schuld,
aber bitte trainieren Sie mich.
Bitte, ich schaffe das nicht allein.
Na gut. Sie unterrichten mich?
Wir schauen, wie weit du kommst.
Schönen Feierabend. Gleichfalls, Wiedersehen.
Servus.
*Harmonische Musik*
Ich glaube, das sind genug Luftballons.
Okay, dann räume ich auf.
Nee, ich mache das schon. Ruh dich mal aus.
Du klingst ja schon wie Lela.
Ich frage Agnes, ob ich helfen kann.
Keine Widerrede, heute wird ein langer Tag.
Check, eins, zwei, drei.
Das hat doch nichts mehr mit einem besinnlichen Kloster zu tun.
Das ist Gotteslästerung!
Felicitas.
Agnes, das sieht aber lecker aus.
Man kann sie schöner in den Körbchen verkaufen als an einem Stand.
Ja, viel besser als ein Stand.
Ich muss jetzt noch mal los, ich muss diesen Herrn Artmann treffen.
Ihr kommt klar? (beide) Klar.
Gut, ich bin so schnell wie möglich zurück.
(Sina) Ciao, ciao.
*Klopfen*
Guten Morgen. Sie müssen Frau Niebuhr sein.
Richtig, guten Morgen. Ich habe einen Termin beim Bürgermeister.
Ja, Herr Wöller hat gerade angerufen, er steht im Stau.
Ich habe nicht ewig Zeit.
Ja, er auch nicht, aber es wird bestimmt nicht lange dauern.
Wollen Sie eine Tasse Kaffee? - Sehr freundlich.
Bitte.
Und jetzt? Ich gehe hintenrum.
Durch den Garten. Okay.
Oh, ich warte dann im Auto, ja?
Danke.
*Verspielte Musik*
Tante Uta?
Ich bin's. - Wer sind Sie?
Was machen Sie in meinem Garten?
Ich bin Lutz. Dein Neffe.
Marie-Louise?
Tante Uta...
Weißt du nicht mehr?
# Superkalifragilistisch- expialigetisch #
Darf ich vorstellen? Mary Poppins.
*Sanfte Streichmusik*
# Ich komme Wenn der Wind sich dreht #
Weißt du nicht mehr?
Und die Bilder, die Bert gemalt hat, der Schornsteinfeger,
Mary Poppins' Freund?
Superkalifragilistisch- expialigetisch.
(lachend) Oh.
Oh, Lutz.
Wie konnte ich das jemals vergessen? Du...
So lange Staus gibt's nicht.
Der Herr Bürgermeister kommt jede Sekunde zur Tür rein.
Das sagen Sie seit 40 Minuten.
Möchten Sie noch einen Kaffee? - Ich hatte bereits drei.
Ich habe meine Golfschläger vergessen. Was machen Sie hier?
Wir haben einen Termin. Das kann nicht sein.
Sie haben mich herbestellt.
Habe ich? Ich habe Ihnen gesagt, halb elf.
Frau Niebuhr wartet seit 30 Minuten auf Sie.
Mich warten zu lassen, während Sie golfen.
Ja... Eine Frechheit.
Missverständnis.
Sobald der Gemeinderat zustimmt, eine Formsache,
können wir den Vertrag unterschreiben.
Der Preis hat sich erhöht, Herr Wöller.
Es ist ja jetzt schon Wucher, was Sie verlangen.
Manchmal verstehe sogar ich die Welt nicht mehr.
Ach, ich habe manchmal so Aussetzer. Ich weiß auch nicht, warum.
Ich werde wohl alt.
Es tut mir leid, dass ich nicht da war nach deinem Unfall.
Marie-Louise war ja bei mir. Sie hat mir sehr geholfen.
Allerdings kann sie manchmal herrisch sein.
Ich werde wieder mehr für dich da sein, versprochen.
Kann es sein, dass Marie-Louise deinen Garten verkaufen will?
Nein, das tun wir nicht.
Und kannst du ihr da trauen? - Na, selbstverständlich.
Ich erteile ihr eine Generalvollmacht,
dann kümmert sie sich um alles.
Ich weiß nicht, ob das so eine gute Idee ist.
Du hast mich doch gerade erlebt.
Mein Kopf will einfach nicht mehr so wie früher.
Ich weiß, Herr, es ist nicht in Ordnung,
dass ich bei so einem Komplott mitmache.
Ich wusste keine andere Lösung.
*Klopfen* Was machen Sie denn hier?
Äh...
Stecken Sie hinter dem Termin beim Bürgermeister?
Nicht direkt, Frau Niebuhr.
Es tut mir sehr leid,
aber der Herr Artmann wollte seine Tante sehen.
Er ist hier?
Ja, geben Sie den beiden doch ein paar Minuten.
Das letzte Mal hat er seine Tante in ein paar Minuten bestohlen.
Das glaube ich nicht. Ach, glauben Sie, was Sie wollen.
Du musst deine Tabletten nehmen, Utalein.
Sie können nicht so hier hereinplatzen.
Er ist ein Dieb, das hast du selbst gesagt.
Unsinn, Marie-Louise. Ist das wahr?
Ja.
Mit zehn habe ich 6 Mark gestohlen für eine Fußballpumpe.
Ja, aber ich habe dich erwischt. - Oh ja, das hast du.
So, ich gehe, wenn der Wind sich dreht.
Und das ist unser Wetterhahn.
Passen Sie gut auf meine Tante auf.
Ich werde nämlich ab jetzt auf Sie aufpassen.
Das ist doch nicht schlimm, wenn ich mit meinem Neffen...
Wir hatten eine Abmachung.
Du behandelst mich wie einen Fußabtreter.
Louischen, du kannst mich doch nicht einfach hier so sitzen lassen.
Marie-Louise!
Dachten Sie, ich bestehle meine Tante?
Ich weiß nicht, was ich denke.
So viel Misstrauen ist nicht meine Welt.
Aber oft genug die Realität. Ja.
Uta will Frau Niebuhr eine Generalvollmacht ausstellen.
Dann kann sie über die Konten verfügen.
Dann sollten wir die Polizei rufen.
*Beschwingte Musik*
Haben wir es so eilig?
Bin ich zu schnell? Haben Sie den Pilotenschein?
Wir heben gleich ab. Habe ich nicht.
Dafür aber eine Mordswut.
Sie haben mich belogen. Das würde ich nie tun.
Was ist das? Ein Auszug aus dem Grundbuch.
Das erklärt Ihren Fahrstil.
Das Kloster gehört Ihnen nicht. Das ist nur eine Phase.
Finden Sie das lustig?
Sehen Sie mich lachen?
Meinen Sie, Mister Masters gibt sich mit einem "Vielleicht" zufrieden?
Es läuft alles nach Plan.
Ja, Sie und Ihre Pläne. Ich kriege die Krise.
Ich habe meinen Ruf zu verlieren.
Machen Sie Witze? Sehen Sie mich lachen?
Der Weihbischof verkauft das Kloster an die Gemeinde.
Ist das sicher? Ja gut, wenn...
Ich fasse es nicht. Wo ein Wöller, da ein Weg.
Sagen Sie mir nur, wann.
Masters möchte mit dem Abtransport des Klosters beginnen.
Ja, er kann die Lkw jetzt schon mal anmieten.
Ich kann mir keinen Reinfall mehr leisten.
Ja, meinen Sie, ich? Wir sitzen im selben Boot.
Vielleicht ist es besser, dass ich jetzt fahre?
Sie kaufen das Kloster, ich erledige den Rest.
Strafe muss sein.
Hallo. Entschuldigung. Wiedersehen.
Schwester Hanna. Herr Meier.
Kevin sagt, dass Sie ihm Ballettunterricht geben.
Man kann ihm schlecht was abschlagen.
Wieso?
Er hat ein Auge auf eine Schülerin geworfen, daher sein Interesse.
Ach so.
Herr Meier, ich hätte da mal eine Frage.
Ich höre.
Eine Frau Niebuhr will einer alten Dame,
die sie pflegt, ihren Willen aufzwingen.
Sie verhindert, dass sie Kontakt mit ihrer Familie hat.
Hat das mit diesem Herrn Artmann zu tun?
Genau, das ist ihr Neffe.
Will sie an das Erbe?
Ja, keine Ahnung, aber ich befürchte es.
Erbschleicher gehen geschickt vor. Die kennen ihre Opfer ziemlich gut.
Es könnte doch sein, dass diese Frau Niebuhr
deswegen schon mal aktenkundig geworden ist.
Sie wollen, dass ich im Polizeicomputer nachschaue?
Ich darf Ihnen da nichts sagen.
Aber Sie haben quasi einen Hinweis auf ein Verbrechen gegeben.
Danke, Herr Meier. Niebuhr mit "h", Marie-Louise.
Ich muss dann los. Bis nachher zum Konzert.
Äh, Schwester...
Tja.
Dann nachher.
Schwester Hildegard, Herr Stolpe meldet sich, sobald er was erfährt.
Dass Sie ihm so schnell verziehen haben...
Barmherzig ist der Herr, geduldig und von großer Güte.
Ich werde kein Wort mehr mit Herrn Stolpe sprechen.
*Räuspern*
Herr Stolpe, was hat der Lektor gesagt?
Meine Damen, es tut mir furchtbar leid.
Kein Wort mehr.
Der Lektor liebt das Ende.
*Er lacht schallend.* Die erste Druckfahne, da.
Gelobt sei Jesus Christus.
Ich kann verstehen, dass Sie mich nicht mehr sehen wollen, aber...
Im Gegenteil, ich habe mich noch nie so gefreut, Sie zu sehen.
"Der Weihbischof schlich durch den Garten..."
Das ist Hähnlein. -"...und telefonierte."
Frau La...
Wo ist sie? Die Frau Laban?
Nein, die Königin von Pisa. Die holt Käsekuchen.
Frau Laban, nicht die Königin von... Pisa.
Dessen bin ich mir durchaus bewusst.
Wobei... andersrum wäre es mir lieber.
Einen Käsekuchen könnte ich jetzt gebrauchen, golfen macht hungrig.
Der Käsekuchen, der ist für uns.
Wie? Also, für Frau Laban und...
Ich habe das Gefühl, dass ich dankbar sein muss,
wenn ich noch mein Büro betreten darf.
Hat der Kiesewetter sich schon gemeldet wegen...
Der Expertise? Genau.
Sie haben ihn erst getroffen.
Zeit ist Geld, und in der Politik zweimal.
Ich rufe ihn morgen an. Jetzt.
Ich muss jetzt zum Konzert im Kloster.
Was für ein Konzert?
Über das ganz Kaltenthal redet. Nur mit mir nicht.
Sie können ja mitkommen. Ich habe Besseres zu tun.
Alex, Kuchen.
Ich gebe Ihnen die Hälfte ab. Wie großzügig.
Ich habe ihm die Hälfte vom Kuchen versprochen.
Herr Wöller.
Ja, verbinden Sie mich mit dem Weihbischof.
Weihbischof Landkammer weilt in Rom. "Weilt". Woher wissen Sie das?
Von Schwester Hanna. Aha.
Deswegen findet das Konzert heute statt.
*Stimmengewirr*
Sie bitte auf die linke Seite, Sie auf die rechte.
Sie bitte links.
Ein Stempel.
Darf ich in die Tasche schauen?
Es gibt auch was zu essen.
# Oh, oh Siehst du den Mond dort scheinen
Oh, oh Kannst du ihn sehen... #
Lela, Marie von der Band ist am Telefon. Kommst du mal?
Was ist passiert?
Schwester Hanna. Ja?
Sie hatten den richtigen Riecher. Wie?
Frau Niebuhr wurde schon mal angezeigt wegen Erbschleicherei.
Die Geschädigte, eine ältere Dame, hat ihr Haus verloren.
Wirklich? Frau Niebuhr gewann den Prozess.
Aus Mangel an Beweisen.
Das scheint sich ja zu wiederholen. Das müssen wir verhindern.
Sie brauchen auf jeden Fall Beweise.
Die Band hat abgesagt. Was?
Ich gehe zu den Jungs. Ja.
Die haben Sushi gegessen. - Fischvergiftung.
Was machen wir jetzt? Keine Ahnung.
Kannst du nicht trotzdem dein Lied singen?
Ich allein auf der Bühne? Nein.
Sina gibt dir DJ-mäßig Unterstützung, und du legst auf.
Nee, die Zeiten von DJ Glo sind vorbei, das war superego.
Das wäre aber nicht superego, das wäre in seinem Sinne.
Und sollen wir allen sagen: "Fahrt nach Hause, das war's?"
Vor allen Dingen den jungen Leuten nicht.
Der erste Kontakt mit der Kirche, dann das.
Wir brauchen das Geld. - Ja, okay.
Okay, ja. Gut.
Aber dann... Also, weiter.
Dann los, komm.
Exzellenz. Hallo, Exzellenz!
Herr Wöller. Dass das noch geklappt hat.
Das kann nur Gottes Fügung sein.
Gottes Fügung? Ja.
Sie riefen an, als ich beim Papst war. Was ist so wichtig?
Ein Rockkonzert.
Herr Wöller, ich verabscheue Rockkonzerte.
Und... Im Kloster Kaltenthal.
Wie bitte? Jetzt.
Jetzt? Jetzt.
Dann fahren wir.
*Ruhige Gitarrenmusik*
# Wie ein zu schnell verlorener Traum
Wo oh oh oh
Der in Sekunden mir zerrinnt
Yeah
Ich gebe Zweifel keinen Raum
Woah
In meiner Seele bin ich Kind
Wir auf beiden Augen blind#
*Elektromusik* Wow!
# Siehst du den Mond dort scheinen Oh oh
Kannst du ihn sehen von hier Oh oh
Es gibt keinen Grund zum Weinen
Ich reich dir meine Hand
Come on
Wenn es Nacht wird Wenn es auch Nacht wird
Geb ich dir mein Wort Yeah
Geb ich dir mein Wort Come on
Geb ich dir mein Wort Ha
Geb ich dir mein Wort #
*Jubel, Applaus*
So, jetzt geht's weiter. *Popmusik*
*Jubel, Pfiffe*
Zwei Wraps, bitte. - Zwei. Hier.
Du auch einen? Ein Euro.
(Agnes) Hanna.
Ja? Wir brauchen gleich Nachschub.
Gut, ich hole welchen. Danke.
Dass ich so etwas erleben muss...
Als Bürgermeister... Sodom und Gomorra.
Dem ich ein Ende bereiten werde.
Ich werde für Sie beten.
*Fetzige Elektromusik*
Herr Weihbischof.
Stopp, nicht so schnell. Stempel?
Wie bitte? - Eintrittstempel?
Ich trete hier jetzt ein. - Ohne Stempel...
Machen Sie den Weg frei. - Entschuldigt.
Es wäre besser, wenn wir diesen Mann einfach passieren lassen.
Wer ist denn das? - (Meier) Der Chef von allen.
*Fetzige Elektromusik*
Lassen Sie mich durch.
Exzellenz? Was geht hier vor?
Ich verteile Wraps. Möchten Sie?
Ich möchte Antworten. Was ist hier los?
Wir folgen Ihren Worten und öffnen unsere Tore für die Jugend.
Meinen Worten? Bei diesem Krach?
Der Krach ist die Sprache der Jugend. Darauf kommt es doch an.
Spiritualität, der Glaube an Gott, muss sich nicht anbiedern.
Alles in Ordnung?
Ja, ja, alles in Ordnung.
Wir biedern uns nicht an, wir feiern.
Jesus feierte mit seinen Jüngern und einer großen Gesellschaft
und machte aus Wasser 100 Liter Wein.
Diese Veranstaltung wird sofort abgebrochen.
Ich bitte Schwester Sina, Ihnen ein Mikrofon zu geben,
dann können Sie die Leute nach Hause schicken.
Allerdings wird es dann heißen,
die Kirche ist mal wieder ein Spielverderber.
Die sind wirklich lecker.
Sie haben ein Gelübde abgelegt, im Namen Jesu.
Das wird ein Nachspiel haben, Schwester Hanna.
*Jubel, Applaus*
*Musik klingt aus.*
(Sina) Das kann nicht wahr sein, Agnes hat die ganzen Wraps gemacht?
Nee, das haben wir eingenommen?
Ja. - Geil.
Das machen wir nächste Woche wieder.
Aber mit Band, ich habe es nur einmal gemacht.
Daraus wird nichts, der Weihbischof war gestern hier.
Während des Konzerts? Er hat alles mitbekommen.
Ich dachte, der ist in Rom.
War er auch, aber irgendjemand muss ihm vom Konzert erzählt haben.
Da ist er früher zurückgekommen.
Es gibt auch gute Nachrichten.
Fünf Frauen haben sich auf Sinas Blog erkundigt,
wie man Nonne wird, das ist doch was.
Wir füllen das ganze Kloster mit Novizinnen,
dann wird diesem Weihbischof die Kinnlade runterfallen.
Dann kann er das Kloster nicht mehr verkaufen,
wenn so viele junge Frauen zu uns kommen und...
Und eins werden mit ... mit Gott.
Ihr habt ihn nicht erlebt.
Hätte nicht viel gefehlt und er hätte uns alle exkommuniziert.
Ihr könnt froh sein, dass es keine Hexenverbrennungen mehr gibt.
Aber keine Sorge, ich habe für euch mitgebetet.
Mir tun jetzt noch die Knie davon weh.
Ach.
Macht ihr hier alleine fertig? Ich muss los wegen der alten Dame.
Ja, alles gut. - Klar.
(seufzend) Gut. Also ... danke.
Aber vorher knöpfe ich mir den Herrn Wöller vor.
Schwester Hanna.
Falls Sie Asyl beantragen wollen,
in Auingen ist sicher Platz für ein paar Nonnen.
Genießen Sie den Ruhm Ihres Plans, es kommen auch noch andere Zeiten.
Ich weiß nicht, wovon Sie reden. Wie immer die Unschuld vom Lande.
Wie immer zu Recht.
Sie veranstalten wilde Partys
hinterm Rücken des zutiefst gläubigen Mannes, nicht ich.
Das war keine wilde Party, und Sie lassen mir keine andere Wahl.
Sie weigern sich, den Kultursommer zu unterstützen.
Weil eine warme Suppe für einen Obdachlosen
oder Spielzeug für ein krankes Kind wichtiger ist als Ihre Partys.
Aber Geld für eine Umgehungsstraße, die niemand braucht, haben Sie.
Zum zweiten Mal weiß ich nicht, wovon Sie reden.
Oh, was für eine Überraschung. Ja.
Aber eines sollten Sie wissen.
Frau Niebuhr, mit der Sie verhandeln, ist kriminell.
Dafür habe ich Beweise. Also.
Wenn Ihnen an der Umgehungsstraße etwas liegt,
dann helfen Sie mir, ihr das Handwerk zu legen.
(Theodora) Schwester Hildegard, das ist großartig.
Und das Ende, das ist sehr, sehr spannend.
Ich hätte nie gedacht... *Telefonklingeln*
...dass der Hausmeister zur Mafia gehört.
Mafia? - Exzellenz. Ich verbinde.
Eine Rave-Party.
Fürchterlicher, gotteslästerlicher Lärm.
Auf dem Klostergelände. Haben Sie davon gewusst?
Ich wusste von einem Konzert.
Schwester Hanna hat mir erzählt, dass sie improvisieren musste.
Die Band hat kurzfristig abgesagt.
Ich denke, Schwester Hanna hat Sie von Anfang an nur belogen.
Mit Sicherheit nicht.
Dann tragen Sie die Verantwortung für alles.
Sie haben Ihre Mitschwestern nicht unter Kontrolle.
Das muss und wird Konsequenzen haben.
Aufgelegt.
Ich fürchte, er hält nicht viel von Vergebung.
Danke.
*Türklingel*
Sie schon wieder. Was machen Sie hier?
Wir hätten gern Frau Beinholt gesprochen.
Geht nicht.
Sie kommen sowieso nicht mehr rein. Doch, doch. Das wird sie.
Hallo, Frau Beinholt. Guten Tag zusammen.
Ich bin der Bürgermeister.
Wolfgang Wöller. Eckstein, Doktor Eckstein.
Das ist Hausfriedensbruch. Dann rufen Sie die Polizei.
Ich habe mich von der Rechtmäßigkeit der Dokumente überzeugt.
Frau Beinholt ist im Besitz ihrer geistigen Kräfte.
So wie Frau Sommer?
Sie standen schon mal vor Gericht.
Als Erbschleicherin, nicht wahr? Ich wurde freigesprochen.
Weil die Beschuldigungen der Familie
so absurd waren, wie die Ihren es jetzt sind.
Ah ja?
Sind Sie damit einverstanden,
dass Ihr Garten an die Gemeinde verkauft wird?
Natürlich nicht. Ich...
Frau Niebuhr hat aber einem Verkauf zugestimmt.
So ist es.
Sobald Sie dieses Papier unterschreiben,
wird Frau Niebuhr Ihren Garten an die Gemeinde verkaufen.
Und alles andere.
Ist das wahr? *Türklingel*
Das wird Herr Artmann sein.
Utalein, ich kann dir das alles erklären.
Gut, dass Sie da sind. Kommen Sie.
Tante Uta. Hallo. - Lutz.
Ich habe doch gesagt, dass wir das Grundstück
auf keinen Fall verkaufen.
Die Gemeinde bräuchte nur einen Teil...
Nein! ...von dem Grundstück.
Nein.
Du wirst schon noch sehen, was du davon hast.
Ich gehe davon aus,
dass die Beglaubigung der Vollmachten damit beendet ist.
Schreiben Sie den Namen meines Neffen
auf alle Vollmachten: Lutz Artmann.
Uta.
Weißt du...
Ich träume so oft von Mary Poppins.
Und irgendwann werde ich ganz in dieser Welt versinken.
Das spüre ich.
Und dann...
# Chim chiminey, chim chiminey Chim chim cher-ee
(beide) Der Mann auf dem Schornstein Der hat was für sie
Er bringt ihnen Glück Und die Liebe dazu #
Sie hätten ja bei Frau Beinholt
ein gutes Wort für die Gemeinde einlegen können.
Als Dank für die Rettung.
Sagen Sie, wozu Sie die Umgehungsstraße brauchen.
Ich weiß nicht, wovon Sie reden. Wieder einmal.
Ja, wieder einmal.
Aber ich weiß, dass Sie scheitern werden.
Das wissen Sie? Ja.
Ja, schauen wir mal.
Dann sehen wir schon.
Untertitel im Auftrag der ARD, 2020
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