All language subtitles for Um Himmels Willen - S19E05 - +ťberraschungen.deu

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Original subtitles

Um Himmels Willen: Überraschungen

*Titelmusik*

Schwester Hanna

Wolfgang Wöller

*Lockere Musik*

*Hund grummelt.* Na, du?

(Felicitas murmelt) Führe uns nicht in Versuchung,

sondern erlöse uns von dem Bösen.

Schwester Felicitas?

Denn dein ist das Reich.

Entschuldigen Sie bitte. Erinnern Sie sich an mich?

In Ewigkeit.

Ist sie denn taub, Mama?

Sie war in ihre Andacht versunken. - Und was machen wir jetzt?

Weihbischof Landkammer will unser Kloster schnell loswerden.

Wir müssen also besonders auf der Hut sein.

Wovor? - Vor allem vor Herrn Wöller, oder?

(seufzt) Ja. Dass ihr immer auf ihm herumhackt.

Fakt ist, er will unser Kloster wieder kaufen.

Und das heißt nichts Gutes für uns.

Kriegt er den Weihbischof auf seine Seite...

Leute!

Maria Magdalena will uns supporten.

*Sie singt.* Maria Magdalena, die Sünderin.

Nein, das ist 'ne sehr krasse Influencerin.

Hat sie die Grippe?

'ne Influencerin ist eine Frau mit Einfluss im Netz.

Ich kenn die noch aus Berlin.

Sie hat krass Bock, unseren Blog zu supporten.

Was denn für 'nen Block? - Blog, mit g, Agnes.

Das digitale Tagebuch, das Sina im Netz führt.

Ja. Da kriegen wir dann Nachwuchs... äh, neue Novizinnen.

Hat sich schon wer gemeldet?

Nö. Aber das kommt noch.

Sind die Mädels erst hier, kann er den Klosterverkauf vergessen.

Da steht ein Auto im Hof.

Guten Tag.

Entschuldigen Sie die Störung.

Ich bin Anja Weber, und das ist mein Sohn Finn.

Wir warten auf Schwester Felicitas.

Kann ich Ihnen weiterhelfen?

Sie war auf der Säuglingsstation, wo ich entbunden habe.

Das ist aber schon Jahre her.

Ja. Im August werden es 25 Jahre.

Da müssen Sie aber sehr jung gewesen sein.

14.

Darum konnte ich mein Baby auch nicht behalten.

Ich gab meine Tochter zur Adoption frei. Jetzt suche ich nach ihr.

Darf ich fragen, warum jetzt?

Ich bin damals mit meiner Mutter aus Kaltenthal weggezogen.

Nun bin ich glücklich verheiratet, wir haben einen Sohn, Finn.

Und...

Was hast du denn? Muskelschwund und einen Herzfehler.

Er hat Becker-Kiener-Muskeldystrophie.

Eine Erbkrankheit.

Ich wusste nicht, dass ich dieses defekte Gen in mir trage.

(stammelt) Eine Erbkrankheit.

Also kann es sein, dass Ihre Tochter...

Ja, dass sie dieses defekte Gen auch haben könnte.

Und ich finde, dass sie das wissen sollte.

Guten Morgen, Frau Laban. Guten Morgen.

Das Übliche. Wie geht es Ihnen?

Kriege ich meinen Kaffee, sicher besser.

Haben Sie gut geschlafen? Sind Sie entspannt?

Wieso? Wer ist in meinem Büro?

Die Frage sollte nicht lauten wer,

sondern was.

Aha.

*Sie stöhnt.*

*Heitere Musik*

Schaffen Sie ihn her.

Sofort.

Jesus, den du, oh Jungfrau,

vom Heiligen Geist empfangen hast.

Jesus, den du, oh Jungfrau,

zu Elisabeth getragen hast.

Übertreibst du nicht etwas? Wir waren schon in der Morgenandacht.

Jesus, den du, oh Jungfrau,

in Bethlehem geboren hast.

Frau Weber bräuchte wirklich dringend deine Hilfe.

Entschuldige Herr, aber du siehst ja:

Man lässt mich nicht.

Ich würde Ihnen ja wirklich gerne helfen, aber...

Sie erinnern sich an gar nichts mehr?

Doch schon, ein 14-jähriges Mädchen,

das ein Baby zur Welt bringt,

das ist ja nichts Alltägliches.

Aber es ist so lange her.

Da kann man nichts machen. Trotzdem danke.

Haben Sie es schon beim Jugendamt probiert?

Dort sagte man mir nur, man dürfe mir keine Angaben machen.

Ich darf nicht mal einen Brief abgeben.

Vielleicht im Rathaus? Wieso im Rathaus?

Ja, man war damals bemüht,

Kinder, die hier geboren werden,

bei Adoptiveltern in der Gemeinde

oder sonst nahe in der Gegend unterzubringen.

Aber ob man mir im Rathaus weiterhelfen wird?

Ich hab kein Recht, sie zu kontaktieren.

Tja.

Was machen wir jetzt, Mama? - Wir fahren wieder heim, Spatz.

Ich lerne meine Halbschwester nie kennen?

Ich fürchte, nicht. Vielleicht geht es doch.

Wie lange bleiben Sie denn?

Finn und ich sind bis morgen im "Ochsen".

Wieso fragen Sie? Na ja, ich...

hab da so meine Beziehungen.

Herr Wöller, da sind Sie baff, was?

Allerdings.

Kaltenthal schreibt man mit th.

Das ist kein Problem, das ändern wir. Zack.

Was habe ich Ihnen gesagt, Rauscher?

Moderat, habe ich gesagt.

Und Sie? Sie machen aus meinem Büro ein Raumschiff.

Herr Wöller, eine effektive Schaltzentrale der Macht:

Bürgermeister 4.0.

4.0? 4.0.

Ihr Stuhl ist noch da. Wie versprochen.

Und als Nächstes optimieren wir Ihr Outfit.

Wenn ich das nächste Mal mein Büro wieder betrete,

ist alles so, wie es einmal war.

Aber... Sonst optimiere ich Ihren Rauswurf.

Das ist unmöglich. Wieso?

Ich wollte Geld sparen, und Möbel einlagern...

(nervös) ...kostet Geld.

Wo sind meine Möbel?

(stottert) Auf dem... Sperrmüll.

Sperrmüll.

"Sie las die biblischen Sätze und stutzte."

"Erste Mahnung"?

"Die verwelkenden Seelen im Rotlichtgebäude am anderen..."

Schwester Hildegard?

Ich störe nur ungern, aber können Sie mir erklären,

was die Mahnung von Huber Bau soll? Ich hab nie eine Rechnung bekommen.

Ich bin da auf Vermutungen angewiesen.

Das kann ich selber. Sicher hat es mit Schwester Hanna zu tun.

Ausgerechnet jetzt, wo der Weihbischof Druck macht.

Wieso ist der Rechnungsbetrag so exorbitant hoch?

Oder sind wir da auch auf Vermutungen angewiesen?

Letzteres.

Wir fahren nach Kaltenthal. - Sicher. Tut mir leid...

...dass Sie mit anderem beschäftigt sind?

Aber Sie sagten selbst, es ist äußerst wichtig,

den Roman fertig zu bekommen, und der Vorschuss...

Ja, gut. Sie haben ja recht.

Es tut mir leid.

Ich bin auch nur ein Mensch. Und manchmal etwas ungerecht.

Wie weit sind Sie denn?

Ich lese Korrektur, aber der Schluss...

Wird schon. Abfahrt in einer Stunde. - Wie Sie wünschen.

"Die verwelkenden Seelen im Rotlichtgebäude

am anderen Ende der Stadt kamen ihr in den Sinn."

"Die verwelkenden Seelen"?

Das hab ich doch schon mal irgendwo gelesen.

Hallo, Herr Meier. Gut, dass ich Sie treffe.

Haben Sie einen Moment? Ja. Worum geht's?

Ich mach mir Sorgen... um meinen Sohn.

Kevin? Was ist mit ihm? Er nimmt seit Kurzem...

Wa... ...Ballettunterricht.

Ach ja? Ja, und?

Na... Kevin?

Ballettunterricht? Hm?

Herr Meier, wo ist das Problem? Das Problem...

Könnte Kevin schwul sein?

Warum fragen Sie mich das?

Na, weil... Sie waren selbst... ...Tänzerin.

Genau. Und kennen sich aus mit Tänzern.

Ich kann Sie beruhigen. Das ist ein Vorurteil.

Nicht jeder Tänzer ist homosexuell.

Trotzdem.

(stammelt) Ich meine, es wäre für mich absolut und völlig in Ordnung,

wenn Kevin... auf Jungs stehen würde.

Dann ist doch alles in Ordnung. Aber ich, verstehen Sie, für mich...

Weil, er ist ja mein Sohn, und ich möchte es einfach nur wissen,

um mir zu überlegen, wie ich reagiere.

Warum fragen Sie ihn nicht einfach? Könnten Sie das nicht tun?

Ich? Nein, Herr Meier.

Nein, das müssen Sie schon selber machen.

Sie schaffen das schon.

(mutlos) Ja... Trotzdem danke.

(Laban) Er hat's nur gut gemeint.

Alex Rauscher ist ein Mensch gewordener Tsunami.

Sie verbannen ihn nicht wie Treptow.

Wenn ich das tue, springt mir sein Onkel ins Genick.

Er braucht 'ne Aufgabe möglichst weit weg von mir,

und trotzdem müsste er das Gefühl haben, eng mit mir zu arbeiten.

Gerade ich soll Ihnen dabei helfen?

Sie wollen ihn doch hierbehalten. *Es klopft.*

Hallo, Frau Lab... Wir sind hier!

Ah, ja.

Um Himmels willen.

Was ist denn hier passiert? Das wollen Sie nicht wissen.

Frau Laban, vielen Dank.

Schwester Hanna, fassen Sie sich bitte kurz,

ich möchte schnell hier wieder raus.

(stammelt) Ja... es geht um...

Frau Weber. Danke.

Anja Weber, sagt Ihnen der Name was?

Bin ich verwandt, verschwägert, Patenonkel?

Nein. Hab ich was vergessen?

Sie hat damals, mit gerade 14 Jahren,

hier in Kaltenthal ein Kind zur Welt gebracht.

Genau. Das war ein Riesenskandal damals.

Sie muss dringend mit ihrer Tochter sprechen.

Warum? Sie hat noch ein Kind bekommen.

Es heißt Finn. Er muss jetzt schon an Krücken gehen.

Ja, und? Frau Weber trägt einen Gendefekt.

Den gab sie an den Sohn, vielleicht auch an ihre Tochter weiter.

Darüber will sie sie informieren.

Lisa ist ja kerngesund, die ist sogar ziemlich sportlich.

Sie kennen die Tochter von Frau Weber?

Auch ich unterliege der Schweigepflicht.

Das verstehe ich. Nur, diese Lisa muss informiert werden.

Was, wenn sie Kinder bekommt? *Er seufzt.*

Hat sie schon welche? Nein, aber...

*Er stammelt.* Aber was?

Wie soll ich das sagen, es gibt Signale.

Ihr Freund rief zum Beispiel an, er möchte gern sein Motorrad

in einen gebrauchten Kombi von mir eintauschen.

So etwas tut ein Mann nur, wenn er einen Grund dafür hat.

Die beiden müssen informiert werden.

Bevor ich jetzt noch ein Wort dazu sage,

möchte ich mit Lisas Eltern sprechen.

Ich komm mit.

(Agnes) Schau, Herr Hund, das da könnte Schafgarbe sein.

(stöhnend) Ach, das ist doch keine Schafgarbe.

Lass uns besser zurückgehen. Komm.

*Knarren* Was war das denn?

Hast du das gehört? *Erneutes Knarren*

Wie alt der wohl sein mag?

Du warst sicher schon da, als ich noch gar nicht auf der Welt war.

*Ergreifende Musik*

Noch mal meine Bedingung:

Sie machen keine gemeinsame Sache mehr mit Lehmann gegen mich.

Dann sagen Sie mir, was Sie vom Weihbischof wollen.

Dasselbe wie Sie. Und was, bitte, ist das?

Wir wollen im Verkaufsfall nicht,

dass das Kloster in die falschen Hände gerät.

Schon, nur ob Ihre Hände die richtigen wären,

darüber hab ich meine Zweifel.

Sie schon, ich nicht.

Chef? Ja.

Das ist Karsten, einer meiner besten Mechaniker.

Seine Freundin Lisa. Das ist... ...Schwester Hanna. Hallo.

Wollen Sie zu meinen Eltern? Die sind in der Räucherei.

Das Angebot des Kombi, steht das? Steht.

Super. Wiedersehen. - Tschüss.

Ciao. *Lisa lacht.*

Grüß Gott. Grüß dich, Wolfgang. Max, Servus.

Wir haben grad Forellen rausgezogen. Ich komme nicht deswegen.

Sondern Schwester Hanna und ich,

wir müssten mit dir und deiner Frau was besprechen.

Weißt du, es war eine geschlossene Adoption.

Diese Frau hat kein Recht, Lisa kennenzulernen.

Lisa... - Wir bekommen ein Enkelchen.

Was ist das für ein Gendefekt? Eine Art Muskelschwund.

Was?

Ein Schulfreund hatte Muskelschwund.

Saß mit 14 im Rollstuhl, konnte die Arme kaum bewegen.

Mit Mitte 20 starb der arme Kerl.

Lisas Halbbruder zeigt ähnliche Symptome.

Versteht ihr, warum es wichtig wäre, dass Lisa davon erfährt?

Ja, aber das geht nicht. Was?

Wir können es ihr nicht sagen. Wieso?

Weil wir ihr nie gesagt haben, dass sie adoptiert ist.

*Hanna seufzt.* *Woller räuspert sich.*

*Gong schlägt mehrmals.*

Kevin! Kevin, hier!

Was machst du hier? - Ich dachte, ich hol dich ab.

Im Streifenwagen? - Früher fandest du das gut.

Da war ich im Kindergarten.

Jetzt steig schon ein, wir drehen 'ne Runde.

Wozu?

Um zu reden?

(genervt) Worüber? - Über dies und das.

Echt jetzt?

Jetzt mach deinem alten Vater die Freude, ja?

Und, wie läuft's in der Schule? - Gut.

Und sonst? - Was willst du, Papa?

(schnaubt) Ich will nur mit meinem Sohn reden. Das ist nicht strafbar.

Aber anstrengend. - Erzähl mir was.

Also, zum Beispiel das Ballett. Gibt's noch andere Jungs da?

Ja, noch einen. - Und, wie ist der andere Junge so?

Ganz okay.

Und... hat der andere Junge... vielleicht eine Freundin?

Wieso willst du das wissen? - Oder auch einen Freund.

Ich fänd, das wäre auch okay, oder?

Das wird mir zu creepy. Lässt du mich raus? Da ist Lukas, ich laufe.

Um sieben gibt's Abendbrot. - Ja. Tschüss.

Sorry, dass es gedauert hat.

Hallo, Frau Weber, störe ich? Nein.

Finn geht es nur seit ein paar Stunden nicht gut.

Sein Herz. Er hat immer wieder solche Phasen.

Haben Sie meine Tochter gefunden? Ja.

Sie lebt also hier in Kaltenthal? Ja.

Und? Geht es ihr gut?

Soweit ich das beurteilen kann, ja.

Ich konnte noch nicht mit ihr reden.

Ihre Eltern wollten das erst tun. Verstehe.

Ich weiß nicht, ob es so eine gute Idee war, herzukommen.

Die Reise war anstrengend.

Vielleicht fahren wir besser.

Warten Sie wenigstens, bis ich mit Ihrer Tochter spreche.

Du musst dich an die Pläne vom Feriendorf machen.

Hörst du mir überhaupt zu? Äh, was?

Du starrst nur aufs Handy. Wir sind keine Teenager mehr.

Ja, falls sie doch noch mal anruft. Wer?

Diese Frau liebt nur Autos. Es war trotzdem schön.

Ich fahr gleich zum Golfclub, treffe Jenny Winter.

Du gibst der Winter 'ne zweite Chance, und ich darf nicht?

Solange du dich nicht in Lenkrad oder Kühlerhaube verwandelst,

wird das nichts mehr.

Im Gegensatz zur Isolde, die nur Benzin verbraucht,

besorgt uns Jenny Winter Investoren für unser Projekt.

Die zieht dich doch über den Tisch.

Was anderes: Du musst mir helfen, meine Möbel zu retten.

*Handy klingelt.* 'tschuldige.

Ja, Frau Laban, was gibt's?

Was? Bin auf dem Weg.

Mein Gott. Alles muss man alleine machen. Was ist denn los?

Der Rauscher wartet bei mir im Büro. Mach's gut.

Sie bekommen so eine Rechnung, und sagen nicht Bescheid?

Ich wollte Wöller und Huber noch zur Vernunft bringen.

Wieso Herr Wöller? Ich bin sicher, er steckt dahinter.

Er will den Orden in Schwierigkeiten bringen.

Ich traue ihm ja einiges zu, aber auch er hat Grenzen.

Nicht, wenn es ums Kloster geht. Was hat er diesmal damit vor?

Das weiß nur der Herr. Sie müssen das herausfinden.

Worauf Sie sich verlassen können. Gut.

Lela, Sina, kommt ihr? Wisst ihr, was?

Wir performen doch auf dem Kultursommer

mit dieser geilen Emanzenband, das wird cool.

"Geile Emanzenband"? - Frauenband, die Toten Röcke.

Die Toten Röcke. Jetzt wird mir einiges klar.

Kommen viele junge Leute, bewerben wir so Kultursommer und Kirche.

Die meisten wissen nichts vom Kloster.

Einige coole Mädels haben sicher Bock, dem Orden beizutreten.

Weiß die Mutter Oberin schon, dass du schw...

Worüber sollte ich Bescheid wissen?

Und weiß es nicht?

(stammelt) Es, äh...

haben sich gewisse Veränderungen ergeben.

Ich... wollte deswegen zu Ihnen ins Mutterhaus kommen.

Was für Veränderungen? - Nichts Großes.

Eher etwas ganz Kleines.

Stellt euch vor, ich hab heute einen so wunderbaren,

einen so zauberhaften Baum gesehen,

ich bin noch ganz erfüllt davon.

Das ist schön, Schwester Agnes. Geht's Ihnen gut, Schwester Claudia?

Sie sind so schweigsam.

(erstickt) Es ist alles gut.

Erklären Sie mir, was hier los ist? *Hanna seufzt.*

Ja...

*Sie holt tief Luft.*

*Türöffnen*

Otto.

Wolfgang. Welch nette Überraschung.

Und? Wie läuft es so?

Ja, die Planungen, die laufen...

Nein, ich meine mit meinem Neffen. Ach so.

Du weißt, ich hatte Zweifel, ob er hierher passt.

In so einer kleinen Gemeinde wie Kaltenthal,

da stößt so ein junger Stürmer und Dränger wie Alex

nicht immer auf Gegenliebe.

Aber... ich habe vorhin mit ihm gesprochen.

Ah ja, und was sagt er?

Na ja, dass du mitziehst. Offen bist für Neues.

Bürgermeister deiner Generation kleben sonst am Eichenschreibtisch,

verteidigen ihn mit Klauen.

Aber die EU will eben in die Zukunft investieren.

(zögernd) Jetzt aber einmal unter uns Klosterschwestern:

Glaubst du, Alex hat das Zeug...

für die Politik?

Äh...

Also, dein Neffe, der Alex...

ist ein Riesentalent.

Der hat das Zeug zu Höherem. Für die ganz hohen Weihen.

(stammelt) Zu Höherem, was... Brüssel.

(lachend) Brüssel?

Leute mit diesem Talent, dafür wurde die EU erfunden.

(stottert) Ja, ja. Ja, ja, ich...

Ich denke drüber nach. Aber...

Du kümmere dich um die Bewerbung Kaltenthals

zur nachhaltigsten Stadt Europas.

Meine Mitarbeiter und ich arbeiten am letzten Schliff.

Ja. Das Leuchtturmprojekt, das leuchtet schon?

Noch nicht ganz. Es ist aber in trockenen Tüchern?

Ja, die Finanzierung ist auf der Zielgeraden.

(stammelt) Aber, wie gesagt, so mit 'ner kleinen EU-Förderhilfe...

Wolfgang, die Gemeinde hast du schon hinter dir?

Otto.

Wenn einer weiß, wie es geht...

Nichts anderes habe ich erwartet.

Ja.

Eine schwangere Nonne im Kloster.

Wie stellen Sie sich das denn vor? Ich weiß es nicht.

Ich weiß nur, es wäre zutiefst unchristlich,

Claudia in der Situation rauszuwerfen.

Sie haben sie doch erlebt. Sie ist völlig durcheinander.

Wenn Weihbischof Landkammer davon erfährt,

bedeutet das das Ende von Kloster Kaltenthal.

Sie geben uns noch etwas Zeit?

Na, Omi? - Ich geb dir gleich "Omi".

Du bist schwanger, das weißt du? - Mein Gott.

Was gibt's? Wir haben nicht viel Zeit.

Dürfen wir dich alleine sprechen?

Klar, dann geh... - Du bleibst hier.

Wir heiraten sowieso, ich hab keine Geheimnisse. Du?

Nein. Also... - Gut.

Du hast mal gefragt, warum es keine Fotos

von meiner Schwangerschaft gibt.

Ich sagte, die wären verloren gegangen.

Ich hab gelogen.

Ich war nie schwanger. - Was soll das heißen?

Dass wir dich adoptiert haben. Mit drei Monaten.

(seufzend) Gott, es tut mir so unendlich leid.

Du hättest es nie erfahren sollen. - Warum sagst du es mir jetzt?

Weil wir heute erfahren haben,

dass deine biologische Mutter einen Gendefekt hat,

den sie möglicherweise auf dich und euer Baby übertragen hat.

Was denn für 'nen Gendefekt?

Eine Erbkrankheit, die meist bei Jungen vorkommt.

Und was macht die? Also, die Krankheit?

Die Muskeln verschwinden. Das führt zu Körperbehinderung.

Das heißt... wir bekommen ein behindertes Kind?

Nein, das heißt es nicht... - Möglicherweise ja.

Das will ich nicht.

Was willst du nicht?

Ein behindertes Kind.

Soll ich es wegmachen lassen, oder was?

Hm?

Hallo.

Lisa...

Warum habt ihr nicht einfach gesagt, dass ich adoptiert bin?

Es war nie der richtige Zeitpunkt.

Und irgendwann, da... da war es dann zu spät.

Wir dachten, es wär nicht so wichtig.

Ihr habt mich mein ganzes Leben lang angelogen.

Wäre diese Krankheit nicht gewesen, hättet ihr es nie erzählt.

Ich hab keine Eltern, keinen Freund und vielleicht ein behindertes Baby.

Und alles, was euch dazu einfällt,

ist, zu sagen, es war nicht wichtig.

Es gibt die Möglichkeit, den Embryo untersuchen zu lassen.

Du solltest in Ruhe über alles nachdenken.

Papa und ich werden immer für dich da sein, immer.

Aber wir werden auch älter und...

Alleine mit einem behinderten Kind...

Wisst ihr was, lasst mich in Ruhe.

*Sie schluchzt und schnieft.*

Sagten Sie nicht, Sie wären Golf-Anfänger?

Anfängersglück. *Sie lachen.*

(Winter) Ah, unser Geschäftspartner.

Herr Wöller, schön, dass es noch geklappt hat.

Frau Winter. Darf ich vorstellen?

Eric Masters, Wolfgang Wöller, Bürgermeister von Kaltenthal

und Inhaber der Immobilie, an der Sie interessiert sind.

Nice to meet you. (mit Akzent) Grüß Gott.

Worum genau geht es? Weil Frau Winter,

so rührend sie ist, sehr geheimnisvoll tat.

Ich möchte das Kloster kaufen.

Ja, das Kloster ist leider unverkäuflich.

Hören Sie erst mal zu. Ja.

Er möchte das Kloster Stein für Stein abbauen

und nach Amerika transportieren.

Ja, hallo.

Ja, ich bin... I'm in Germany.

Yes.

Wenn Mr. Masters das Kloster kauft und nach Amerika transportiert,

ist das eine Win-win-Situation für uns beide.

Versteh ich. Aber wo ist der Haken? Es gibt keinen.

Wann hören Sie endlich auf, mir zu misstrauen?

Tue ich ja nicht. Aber es ist zu schön, um wahr zu sein.

Ich schlage vor, wir treffen uns bald beim Kloster.

Wieso dort? Haben Sie doch gehört.

Mr. Masters möchte das Kloster vor dem Kauf noch einmal ansehen.

Das ergibt doch doppelt Sinn,

wenn Sie dabei sind, als Eigentümer der Immobilie.

(stammelt) Als Eigentümer. (räuspernd) Selbstverständlich.

Prost.

Ich hab dir einen Tee gemacht. Agnes sagt, der beruhigt.

Jetzt beglucke sie doch nicht so.

Bist du eifersüchtig? - Nö. Ich hab noch nie Tee gekriegt.

Ich auch erst, seit ich schwanger bin.

Also dann erst machst du mir Tee?

Okay, ich bin raus, ja? Ganz bestimmt nicht.

Brauchst du sonst noch was?

Danke. Ich bin schwa...

...schwanger und nicht krank, ich weiß.

Aber ich mache mir trotzdem Sorgen.

Da bist du nicht die Einzige.

Hast du mit Jens gesprochen?

Er weiß also immer noch nicht, dass er noch mal Vater wird.

Tut mir leid, dass ich vorhin abgehauen bin.

Ich hab mich ganz schön scheiße gefühlt.

Ich brauche dich.

Ich bin doch da.

Ich bin da für dich.

Aber lass dich untersuchen. - Denkst du nur daran?

(stöhnt) Oh Mann... - Schau mal.

Ich hab recherchiert.

Man kann im ersten Trimester eine Chorionzotten...

Weißt du, wie gefährlich das fürs Baby ist?

Es gibt noch 'ne andere Möglichkeit, hier, Moment.

Das... 'ne Fruchtwasseruntersuchung ab der 15. Woche.

Da ist der Embryo... - Du redest von unserem Baby.

Es ist gerade mal zwei Zentimeter. - Weißt du, was?

Du willst kein behindertes Kind.

Und ich will nicht mit 'nem Mann wie dir mein Leben verbringen. Nee.

*Poltern*

Warum kaufst du dir keinen neuen Tisch, im Antiquitätenladen?

Weißt du, wie viele Entscheidungen an dem Tisch gefällt worden sind?

Ich muss ihn wiederhaben.

Chef!

*Wöller juchzt auf.*

Da bist du ja.

Reiß dich zusammen, das ist peinlich.

Der geht mit. Vorsicht.

Alles ins Rathaus, ja?

Nee, Stopp, nicht. Was?

Wir müssen die Möbel bei dir unterstellen.

Was? Du hast doch Platz im Büro.

Wie lange? Nicht lange.

Wie lange? So lange, bis Rauscher

unser Projekt bei der EU durchwinkt.

Ja, und dann gibt's Komplikationen,

wir improvisieren, und das geht auch schief.

Dieses Mal haben wir das Glück auf unserer Seite.

Jenny Winter bringt den Jackpot. Jenny Winter.

Sie sind aber früh auf, Lisa. Hm... Ich kann nicht schlafen.

(seufzt) Es ist so viel auf einmal. Kann ich irgendwie helfen?

Meine Eltern sagten, Sie sprachen mit meiner biologischen Mutter?

Es könnte mir helfen, mit ihr zu reden.

Frau Weber möchte Sie auch kennenlernen. Darum ist sie hier.

Nur... ging's dem kleinen Finn gestern nicht sehr gut.

Oh.

Wenn Sie wollen,

frage ich Ihre Mutter, also Frau Weber,

ob ihr ein Treffen recht wäre.

Ja, das wäre gut. Und falls ja, dann...

Kann ich Sie das fragen? Ich weiß nicht, wen sonst.

Also... ich will das nicht alleine...

Ich bin gern dabei.

Wenn Sie das wünschen. Das wäre gut.

(Alex) Als Nächstes ist dein Büro dran.

Mir gefällt mein Büro so, wie es ist.

Morgen, Herr Wöller. Morgen...

ist Dienstag.

Heute ist "Guten Morgen, Herr Wöller".

Ja.

Ist es nicht Zeit, sich beim Vornamen zu nennen?

Ich bin Ihre rechte Hand, hab das Büro erneuert.

Alex. Alex.

Meinen Onkel duzen Sie ja auch. Ihren Onkel.

(geduldig) Deinen. Deinen Onkel.

*Er seufzt.*

Wolfgang.

Du und ich, wir bringen's noch weit.

Wir belassen es vorerst beim Sie, ja?

Klar, natürlich. Sicher.

Sitzen Sie nicht da wie Salzsäure in einer Zuckerfabrik.

Machen Sie mir einen Kaffee, und dann...

*Er räuspert sich.* 'tschuldigung.

(leise) Dann besorgen Sie den Job, über den, Sie wissen schon,

wir gesprochen haben, ja?

Was für 'nen Job?

4.0. Die ganz große Karriere. Quasi.

Freut mich. Und dass Sie Ihr neues Büro doch cool finden.

Aber ich warte noch auf Informationen zur Burgruine.

Ja, ich auch. Was soll das heißen?

Ich habe von Ihnen gelernt zu delegieren

und einen externen Berater engagiert.

Er ist bei bayerischen Burgen eine Koryphäe.

Hat die auch einen Namen?

Professor Doktor Kiesewetter.

*Telefon klingelt.* Brotbeck, was gibt's?

Karsten ist unser bester Mann.

Der geht nirgendwo anders hin, klar?

Ich kümmere mich drum.

Alltag. Und Politik.

Wie konnten Sie nur. - Aber...

Sie haben das Ende abgeschrieben. - Ich wollte doch nur helfen.

Was passiert, wenn das rauskommt? - Vielleicht merkt es keiner.

Die Wahrheit kommt immer ans Licht, Herr Stolpe.

Und wenn wir Wörter umstellen? - Umstellen?

Oder wir könnten... - Es gibt kein Wir mehr.

*Ergreifende Musik*

(erschöpft) Ich bin müde heute. Tut mir leid.

*Er seufzt.*

Hallo, ich bin Finn. Bist du Lisa?

Ja. - Mama, jetzt komm doch.

Frau Philipps, ich...

Ich bin Anja Weber, Ihre... also...

Ja, Sie haben mich geboren.

Sie können... auch Du zu mir sagen.

Wenn Sie wollen. Ich bin Lisa. - Anja.

Gut.

Karsten! Oh! *Hupen*

Herr Wöller. Du kannst nicht kündigen. Du bist so gut.

Ich muss den Kopf frei kriegen. Da kann ich dir helfen.

Darf ich Ihnen was anbieten?

Komm lieber rein. Erzähl, was wirklich los ist.

(seufzt) Unser Baby, das... ...hat vielleicht einen Gendefekt.

Und? Ich will das nicht.

Was willst du nicht? Ein krankes Kind.

Das pack ich nicht. Du hast Angst.

Ich hab mir alles ganz anders vorgestellt.

Man kann nicht alles kontrollieren. Aber sich untersuchen lassen.

Lisa will das nicht. Aber das ist doch auch mein Baby.

Mann, das ist nicht richtig.

Wirklich falsch wäre, den Kopf in den Sand zu stecken.

Ich hab alles versucht... Unsinn.

Wir fahren zu ihr, klären das.

Hinterher reparierst du Herrn Kreindls Auto.

Was ist da wieder? Hat Benzin statt Diesel getankt.

Oh Gott. Für die Umwelt. Dümmer gehts nicht.

Und... also, wie...

ist es dann quasi...

Wie du gezeugt wurdest? *Sie bejaht.*

Es war in den Ferien, bei einem Zeltlager.

Ich kannte nur seinen Vornamen.

Wie dumm und naiv ich war...

Oder einfach verliebt.

Ja. Du hast da was an der Nase.

Ja, ist weg.

Mein Freund will das Kind nicht, wenn es krank ist.

Und deine Eltern? - (seufzt) Ja...

Die sagen, sie sind für mich da, wie ich mich auch entscheide.

Aber ich glaube, insgeheim wollen sie es dann nicht.

Was... würdest du machen?

Finn ist unser ganzes Glück.

Er genießt sein Leben, gerade weil er weiß, dass er krank ist.

Geht er zur Schule? - Ja.

Es ist alles noch ganz normal. Er ist jetzt in der zweiten Klasse.

"Noch".

Wahrscheinlich sitzt er in zehn Jahren im Rollstuhl.

Und wenn dann auch noch die Arme nicht mehr mitmachen,

was man nicht ausschließen kann...

Vielleicht wird er ganz auf meine Hilfe angewiesen sein.

Und die meines Mannes.

Aber sieh ihn dir jetzt an.

Diesen Moment gäbe es nicht, hätte ich mich dagegen entschieden.

Und es gibt viele Momente wie diesen.

Diese schwere Frage musst du beantworten.

Du musst entscheiden, ob und welche Untersuchungen du vornehmen lässt.

Und wie du mit der Antwort umgehst.

Darf ich mich mal draufsetzen?

Finn! Finn, komm bitte her.

Gleich, Mama.

Sie müssten mich hochheben, bitte. *Karsten stöhnt leise.*

Ich bin nicht so schwer. Ja, mach schon.

*Er ahmt Motorengeräusche nach.*

(Hildegard) Tut mir leid, uns in diese Lage gebracht zu haben.

Ich hätte nie gedacht, dass Stolpe so unfassbar dumm ist.

Einfach aus einem anderen Buch abschreiben.

Ich weiß nicht, ob ich das je verzeihen kann.

Sie sollten nicht so streng sein. Es war eine Notsituation.

Er hat es nur gut gemeint.

Nur ist das jetzt das Gegenteil von gut gemacht.

Ich hab mit dem Verlag telefoniert und dem Lektor gesagt,

ich kann das Ende jetzt doch nicht autorisieren.

Was hat er gesagt?

Eine Woche hab ich rausgeschunden. - An die Arbeit.

(Lisa) War es mit Finn so schlimm? - (Karsten) Nein.

Aber unser Baby willst du abtreiben?

Es ist nicht fair.

Beruhigt euch doch erst mal.

Karsten hat Angst vor dem, was auf ihn zukommt.

Das kann man ihm doch nicht übel nehmen.

Wie wahrscheinlich ist es, dass das Kind krank ist?

Also,

wenn Lisa das defekte Gen in sich trägt,

dann stehen die Chancen 50 zu 50. Und?

Willst du dich testen lassen?

Für mich?

Ich werde auf keinen Fall abtreiben. Geben Sie ihm 'ne Chance.

Er gibt dem Baby auch keine.

Das ist nicht fair. Du kennst mich doch.

Ich brauch immer etwas, um mich umzugewöhnen.

Du hast neun Monate.

Man kann einen DNA-Test machen. Der ist ungefährlich für dich.

Und... unser Baby.

Und wenn der Test positiv ist?

Dann ist es trotzdem noch unser Kind.

Lass mich, das ist zu schwer.

*Lela stöhnt.*

Hallo, Claudia. - Jens.

Schwester Lela. - Hallo.

Wie geht's?

Ganz gut, und dir? - Auch, danke.

Ich hab ein Angebot bekommen,

Partner in einer großen Kanzlei zu werden.

Gratuliere. - Danke.

Die Kinder sind schon aufgeregt. Noch ein Monat.

Warum denn aufgeregt?

Neue Kita, neue Freunde. Der ganze Umzug und so.

Die Kanzlei ist in Düsseldorf. - Oh.

Ja, ich...

Ich muss los. Meld dich, wir sprechen.

Ja, vielleicht... - "Ja, vielleicht"?

Das war die Gelegenheit.

Ich hoffe, du wirst mal klüger als deine Mama.

Claudia!

(Anja) Finn und ich wollten Danke sagen,

dass ich meine Tochter kennenlernen durfte.

Und wir uns wiedersehen werden.

Ich werde bald Onkel. Das ist noch keiner aus meiner Klasse.

Lisa ließ sich gestern im Krankenhaus untersuchen.

Ich hoffe so sehr, alles wird gut. (seufzt) Ja.

Wie ist es gelaufen?

Wir haben den Test nicht gemacht.

Aber wenn ihr noch Zeit habt... - Kommt ihr mit zu meinen Eltern?

Sind das die, die Forellen züchten? - Ja.

Oh, ich weiß nicht. - Ach bitte, Mama.

Also gut, du kleiner Erpresser.

Prima, dann fahrt uns alle nach.

*Sie seufzt.*

*Motorenlärm*

(Masters) Wow. (lachend) Ja.

Für die wenigen Nonnen, die hier noch leben,

ist der Abschied vom Kloster ein sehr emotionaler Prozess.

Very emotional. Wir sollten die armen Frauen nicht daran erinnern.

Ich verstehe. Aber was sage ich, wenn ich gefragt werde?

Überlassen Sie das mir. Sie können sich in Ruhe umschauen.

Sie werden begeistert sein.

Herr Wöller. Gott zum Gruße, werte Schwester.

Darf ich vorstellen: Mr. Masters from the United States of A.

Schwester Hanna. Es freut mich sehr.

Sie haben doch nichts dagegen, wenn er sich umschaut?

Doch. Wie?

Solange ich nicht weiß, was Sie wieder planen.

Vertrauen Sie mir. Herr Wöller...

Sie begrüßen mich mit "werte Schwester". Da ist was im Busch.

Ja, ja, ja. Sie können sich ruhig umsehen.

Ich müsste mit Sister Hanna noch etwas besprechen.

Ich hab ein Faible für Architektur. Aha.

So sind die Amerikaner, haben ein Faible für Europa, Kunst, Kultur.

Sie verstehen? Kein Wort.

Sie suchen doch Sponsoren für den Kultursommer?

Dort steht er, das heißt, dort geht er.

Eventuell. Er will's nicht publik machen.

Warum glaub ich das nicht? Sie sind ungläubig.

Wie kann man nur so viel Misstrauen an den Tag legen?

Wenn es um Sie und unser Kloster geht, Herr Wöller,

da bleibt mir keine andere Wahl.

Untertitel im Auftrag der ARD, 2020

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