All language subtitles for Um Himmels Willen - S19E03 Nervens+Ąge.deu

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Original subtitles

.

*Titelmusik*

Schwester Hanna

Wolfgang Wöller

Mit Untertiteln aus Deutschland

*Ruhige Musik*

(trocken) Super. Hat sich ja gelohnt, hierher zu fahren.

*Hund bellt.* Die reinste Zeitverschwendung.

Schwester Agnes kommt sicher gleich. Der Kartoffelsalat soll schmecken.

*Hund bellt.*

Kartoffeln vom Discounter tun's auch. Ich esse alles.

*Hund bellt.* Der Salat ist nicht für dich.

Der ist zur Einweihung vom neuen Löschzug.

Du glaubst doch wohl nicht, dass ich da hingehe.

Natürlich gehst du da hin. Wir beide gehen da hin.

Auf gar keinen Fall gehe ich da hin!

*Melancholische Musik*

Herr, unser Gott,

in unseren Sorgen und Nöten wenden wir uns an dich

und beten für alle,

die von Krankheit und Leid betroffen sind.

Macht es Spaû, mich so zu demütigen? - Wer demütigt dich denn?

Ich hoffe, du genieût es. *Er stöhnt auf.*

(unwirsch) Dreh ihn mehr her.

Weiût du, wie verletzend du bist? - Ich hab einen guten Lehrmeister.

...dass sie in den Pfarrgemeinden Menschen finden,

die ihnen zuhören.

Und sie verstehen.

Herr ... erhöre unser Gebet. Ja, Herr.

Bei dir sind wir geborgen, auf dich vertrauen wir

und preisen dich durch Christus. Amen.

(alle) Amen. Gehet in Frieden.

Ich hätte seit zehn Minuten den Hofladen öffnen sollen.

Ganz ruhig, du bist gerade mal die Halskrause losgeworden.

Darum hab ich schon so viel schleifen lassen.

Lela, weiût du, wo Claudia ist? Ihr ging's nicht gut.

Ich schätze, auf ihrem Zimmer. Ach so.

Merkst du nicht, wie du alles kaputt machst?

(laut) Ist dir das egal?

Ja, es ist dir egal. *Autotür knallt zu.*

Frau Obermaier. Was ist denn los?

Es tut mir leid, ich kann heute nichts hier einkaufen.

Aber was ist denn... - Entschuldigung.

Was soll das? Franziska... - Mach die Tür zu.

Ja... Hallo?

Franziska.

Franziska!

Herr Obermaier? Herr Obermaier, ich bin Schwester Hanna.

Ich weiû. Schönen Tag noch. Kommen Sie doch kurz hinein.

Nach Kaltenthal ist es ein ziemlich weites Stück.

Machen Sie uns doch die Freude.

Brotbeck, Sie sind doch nicht um Ausreden verlegen.

Die hab ich schon alle durch.

Sagen Sie, das Teil kommt aus Italien.

Und die machen dort, was weiû ich? Betriebsferien.

Es ist ein britischer Wagen. Tun Sie was.

Der Herr Huber ruft hier zweimal täglich an und fragt nach,

ob das Cabrio fertig ist.

Sie schaffen das schon.

Guten Morgen, Frau Laban.

Mit Ihnen hab ich heute gar nicht gerechnet.

Alex hat mich schon verplant.

Wieso das denn? Wir haben einiges zu tun.

Verstehe ich das richtig? Der neue Referendar schnipst und Sie tanzen?

Sie haben das Charity-Golfturnier.

Gerade dann brauche ich die Unterstützung meiner Sekretärin.

Sind Sie nervös? Wieso?

Sie haben schon etwas länger nicht mehr gegolft.

Schauen Sie, Golfen ist wie Fahrradfahren. Verlernt man nie.

Selbst der Lehmann kann es. Aber der hat Handicap 14.

Der hat ein anderes Handicap.

Falsche Partei.

Wird mein Kaffee noch was, oder muss ich den selber machen?

Ach so, schicken Sie Ihren kleinen Liebling vorbei.

Pronto. Capito. Da capo.

Und mein Handicap heiût "Wöller".

Grüû Gott, Chef. Ich dachte, Sie sind auf der Driving Range.

Und beschlagnahmten darum meine Sekretärin?

Die Marianne braucht klare Ansagen.

In Ihrer Abwesenheit, dachte ich, übernehme ich das.

Nicht so gut wie Sie, aber ich übe ja noch.

Fanden Sie im Gemeindearchiv Aufzeichnungen zur alten Burg?

Ja, es gibt Hinweise auf eine Art Burg.

Ah ja. Nichts Konkretes.

So eine Aufgabe ist doch unter meinem Niveau.

Setzen.

*Schelmische Musik*

Sind Sie verlässlich? Zu tausend Prozent.

Tausend? Ja.

Aber kein Wort zur Laban.

Dann geht es wohl um die Nonnen.

Auf meine Loyalität ist Verlass.

Die Nonnen planen einen Kultursommer.

Ich brauche alle Details.

Warum fragen Sie sie nicht einfach? Die wollen eh Fördergelder.

Ein Gegner darf nie wissen, woher der Schuss kommt.

Ich werde es mir merken.

Und jetzt zeige ich Ihnen das hohe C der Lokalpolitik.

(betont) Dort überleben nur die Besten der Besten.

Nee. Echt jetzt?

Noch einen Tee? - Danke, nein.

Vielleicht noch Brot? Selbstgebacken.

(gereizt) Nein.

Auch kein selbst angebautes Obst oder Marmelade.

(zittrig) Ich wollte Sie nicht belästigen.

Es tut mir leid.

Du hast Herrn Obermaier nicht belästigt, Agnes.

Er benimmt sich nur schlecht. - Wollen Sie in den Rollstuhl?

Wenn ich dann so bin wie Sie, lieber nicht.

Guten Morgen, Schwestern. Ach, Herr Metzler.

Von Herrn Huber an Sie persönlich. Danke schön.

Schönen Tag noch. - (alle) Tschüss.

Das darf ja wohl nicht wahr sein.

Was ist denn? *Sie schnappt nach Luft.*

Das ist die Abschlussrechnung von Huber-Bau.

In astronomischer Höhe.

Guten Morgen.

Morgen. - Verzeiht mein Fehlen bei der Morgenandacht.

Was war denn los? - Mir war nur so bisschen übel.

Aha. Möchtest du einen Tee? - Nein, danke.

Ich könnte heute ins Jugendzentrum.

Ich würde gern wieder da arbeiten.

Du siehst aber schon noch etwas blass aus.

Es geht mir gut, wirklich.

Guten Tag. Schwester Claudia. - Ein Scheiûtag, finde ich.

Ich bin ein Krüppel, ich darf so was.

Damit Kaltenthal Europas schönste, nachhaltigste Stadt werden kann,

müssen wir auch etwas dafür tun.

Und das kostet?

Ich spreche gerade von der Zukunft der Gemeinde.

Davon, dass unsere Kinder in Wohlstand leben können.

Endlich ein Politiker, der an uns denkt!

*Klatschen verklingt.*

Und Sie sind noch mal... - Alex Rauscher, seine rechte Hand.

Und klatschen drauflos wie in einer Talkshow mit gekauften Zuschauern.

Ich wandele Ihr destruktives Verhalten in positive Energie um.

"Destruktives Verhalten"? Störe ich? Sagt Bescheid.

Wo war ich? Du hast uns gerade mitgeteilt,

wie du die Gemeinde endgültig ruinierst.

Unterste Schublade. Nein, Lokalpolitik.

Ich marschiere mutig voran, und die Herrschaften

von der Opposition schmeiûen mir Knüppel zwischen die Beine.

Aber um dir deine kleinkarierte Angst vorwegzunehmen:

Die EU steht mit Fördergeldern hinter uns.

Also, wir müssen nur noch eine Überbrückung bezahlen.

Also müssen wir doch wieder investieren.

Ich sage nur: Leuchtturmprojekt.

Höre ich das Wort "Turm", denke ich an das Kloster und bekomme Zustände.

Es geht um Kaltenthal, Heinz. "Kaltenthal first".

Und das alles für im Moment läppische 300.000 Euro.

"Im Moment". Und was kommt dann?

Das sollte euch doch die sichere Zukunft unserer Kinder wert sein.

Dann hast du ja nichts dagegen, wenn wir festhalten:

Etwaige Entwicklungen dürfen nicht den Kauf des Klosters beinhalten.

Wenn's dich glücklich macht.

Uschi, ist das notiert? - Ja.

Ich schlage vor, wir schreiten zur Abstimmung.

Wer ist für den Entwicklungsetat?

Danke für Ihr Vertrauen.

Haben Sie mit Herrn Huber geredet? Hab ich.

Der meint nur, das ist alles richtig, er kann da nichts machen.

Und jetzt vermuten Sie... Herr Wöller steckt dahinter.

Oh, Schwester Hanna. Sie entschuldigen mich, ich hab zu tun.

Wie tief wollen Sie noch sinken?

Was werfen Sie mir wieder vor?

Herr Hubers Schlussrechnung zur Klosterturm-Sanierung.

Aha, Huber, Wöller. Ihnen ist schon bewusst, das sind zwei Personen?

Ja, zeigen Sie her.

Boah, ey, ganz schön stattlich. Das werden wir nicht bezahlen.

Hoffentlich haben Sie das Budget für den Anwalt.

Was Sie auch wieder geplant haben, damit kriegen Sie uns nicht klein.

Bitte. Muss mich umziehen. Was?

Ja, ich geh jetzt golfen. Tür ist offen.

Schwester Hildegard?

Schwester Hildegard, was machen Sie denn da?

(erstickt) Äh ... oh.

(auûer Atem) Entschuldigen Sie, Mutter Oberin,

aber Kopfstand soll helfen, auf neue Gedanken zu kommen.

Sieht man Dinge aus einer anderen Perspektive, kommen neue Ideen.

Nur... - Immer noch Schreibblockade?

Ich stecke fest. - An der gleichen Stelle?

Sie müssen sich was einfallen lassen.

Noch mal kann Herr Stolpe die Abgabe nicht verschieben.

Dessen bin ich mir bewusst. Das macht es nicht leichter.

Müssen wir den Vorschuss an den Verlag zurückzahlen,

sind meine Tage hier gezählt.

(stammelt) Aber ... was soll ich machen?

Selbst wenn ich mich auf den Kopf stelle...

Traf denn die Einladung des Weihbischofs ein?

Bis jetzt noch nicht.

(erbost) Es ist wirklich unglaublich.

Wie der mich brüskiert.

Klarer kann er nicht zeigen, dass er mich loswerden will.

Was wollen Sie jetzt machen?

Sie kannten doch den ehemaligen Assistenten Bischof Rossbauers gut.

Bruder... - Sibelius.

Er ist jetzt Weihbischof Landkammer unterstellt.

Ja dann...

*Ruhige Musik*

Ich habe heute geschlossen. Ah ja.

Ich war nicht mehr in der Lage, noch die Kunden zu bedienen.

Das ganze Geschwätz.

*Franziska schnieft.* Was ist denn los mit Ihnen?

Bei Andi und mir? Mhm.

Egal, was ich mache, es ist immer verkehrt.

Kann ich irgendwie helfen?

Was hat er gemacht, als ich gefahren bin?

Er war richtig sauer. Der Unfall hat ihn verändert.

Ihr Mann ist bei der freiwilligen Feuerwehr?

Ja.

Der Andi war immer sehr engagiert.

Auch als Dachdecker.

In der Feuerwehr spielte er sogar in der Kapelle.

Unser Freundeskreis war groû. Und jetzt nicht mehr?

Nee.

Hat sich abgekapselt.

Am Anfang haben sich die Kollegen noch bemüht, unsere Freunde.

Der Rainer verschaffte ihm 'ne Stelle in der Einsatzzentrale.

Aber das war auch nicht lang.

Und warum?

Er hat 'nen Einsatz vermasselt.

Weil er was getrunken hatte. Er hat ein Alkoholproblem?

Das war die Angst, es nicht zu packen.

Er trank am Abend vorher, macht er sonst nie.

Er hat kein Selbstbewusstsein mehr. Darum schlägt er so um sich.

Ich weiû nicht, wie lang ich das noch aushalte.

*Franziska schluchzt.*

Ich liebe den Andi.

Aber von ihm kommt überhaupt nichts.

Ich kann versuchen, ihn zu überzeugen,

ein paar Tage zu uns ins Kloster zu kommen.

Der Andi geht nirgendwo mehr hin. Ich kann es doch versuchen.

Ja, versuchen Sie es.

Ich melde mich dann. Danke.

Bis dann.

(verstellt) Kennen Sie die Eagles? - (Agnes) "Ja, klar."

Die hab ich gehört, als ich jung war.

"Hotel California" und so. Leben die denn noch?

Die Jungs sind putzmunter. - "Ach..."

Und Sie sind ihr Manager? - Konzertmanager.

Ich bin der, der die Tourneen organisiert, die Auftritte bestimmt.

Wenn ich sage, "Jungs, Anfang Juli: Gig in Kaltenthal"...

Sprechen die Eagles denn deutsch? - Hören Sie.

Bevor ich was in den Kalender schreibe,

muss ich wissen, was beim Kultursommer geplant ist.

"In welchem Rahmen sich das bewegt."

Ach herrje, da haben Sie ausgerechnet mich am Telefon.

Das Einzige, was ich weiû, ist, dass eine von meinen Mitschwestern

so einen Auftritt mit einer Kapelle plant.

Und irgendwas mit Röcken.

Mit Röcken? - (zögernd) Ja, oder ... einem Rock?

Rock? Sie meinen ein Rockkonzert? - (zögernd) Ja ... ich glaube.

*Es klopft.*

(stammelt) Ich habe Informationen zum Kultursommer.

So schnell? Ich hatte Schwester Agnes dran und ging aufs Ganze.

Die, die goldene Ritter sieht.

Ich weiû, wer Schwester Agnes ist.

Ich gab mich als Konzertmanager der Eagles aus.

Hören Sie mir zu, wenn ich was zu sagen habe?

Ständig. Dann lernen Sie, wie ein Politiker zu denken und zu reden.

Mhm. Sagen Sie nie etwas, worauf man Sie später festlegen könnte.

Ja. Zweitens: nie konkret werden.

Mhm.

Keine Fakten, die sich leicht nachprüfen lassen.

Lieber Behauptungen aufstellen.

Nie konkret werden, keine Fakten.

Benutzen Sie Phrasen und hängen Sie sie aneinander.

Phrasen benutzen und aneinanderhängen. Noch was?

Das... Na ja, gut. Das andere erkläre ich Ihnen mal später.

Was hat Schwester Agnes gesagt? Die Nonnen planen ein Rockkonzert.

Ein Rockkonzert... Ist das jetzt gut oder schlecht?

Das ist perfekt.

Ich bleib dran. Wird bald konkreter. Geben Sie Gas. Zack, zack.

Herr Obermaier? Agnes, weiût du, wo der Herr Obermaier ist?

Ich glaube, im Refektorium. Besonders nett ist der ja nicht.

Ich hoffe, das ändert sich. Ich gehe zu ihm.

Warte! Du errätst nicht,

wer sich hier gemeldet hat. Wer denn?

Die Eagles wollen bei unserem Kultursommer auftreten.

"Hotel California" und so.

Agnes, ich bitte dich. Doch!

Es hat sich so ein Manager gemeldet und gefragt,

wie wir uns den Kultursommer vorstellen.

Woher weiû denn der Manager der Eagles davon?

Das weiû ich nicht.

Aber er sagte, er überlegt sich, die Eagles bei uns auftreten zu lassen.

Hast du den Namen des Herrn? Leider vergessen.

Es war irgend so was Englisches.

Aber ich hab die Telefonnummer. Gib die mir mal.

Schön, dass Sie doch noch kommen konnten.

Was tut man nicht alles für einen guten Zweck.

Wann war deine Platzreife? Vor 20 Jahren?

Nimm dein Tee mit.

(Alex) Elitär, der Oppositionsführer.

So kenne ich ihn: Wasser predigen, Wein trinken.

*Handy klingelt.*

Alex Rauscher.

Der Referent des Herrn Bürgermeister.

(Alex) Hallo?

Hab ich's mir doch gedacht.

Aufgelegt. - Viel Spaû beim Suchen.

Danke fürs Durchwinken. Ja, gerne.

Herr Wöller.

Frau Winter. Schon gehört, dass Sie mitmachen.

Und schon begegnen wir uns. Ich suche meinen Ball.

Immer noch nachtragend?

Es war nichts Persönliches. Ging ums Geld.

Und die Zukunft meiner Gemeinde. (seufzend) Die existiert noch.

Das Wetter ist schön, wir spielen Golf. Lächeln Sie endlich.

Chef? Ich kann ihn nicht finden.

Werden Sie nun bestraft? - Lassen Sie ihn wieder auftauchen.

(stammelnd) Aber ich...

Da. Ist das nicht Ihr Ball?

Nein. Meiner ist hier.

Haben Sie den verloren?

(leise) Aber das wäre Betrug gewesen.

Wer war die Frau? (bedächtig) Eine alte Bekannte.

Herr Obermaier, wie geht es Ihnen?

Fantastisch. Sieht man das nicht?

Was halten Sie davon, wenn Sie heute Nacht hierbleiben?

Will meine Frau mich loswerden? Ihre Frau liebt Sie.

Auch wenn Sie es ihr grade schwer machen.

Ich sitze im Rollstuhl. Nicht sie.

Oder Sie, oder der liebe Gott. Also halten Sie mir keine Vorträge.

*Sie seufzt.*

Herr Hund, ab. *Hund brummelt.*

Warum schlieûen Sie Ihre Frau aus Ihrem Leben aus?

Definieren Sie "Leben".

Das hier ... ist keins.

Sie glauben also, im Rollstuhl kann man kein erfülltes Leben führen?

"Man" kann das vielleicht.

Ich nicht. Und warum nicht?

Ich bin nicht der vergeistigte Typ. Ich muss mich bewegen können.

Bei allem Respekt, Herr Obermaier,

aber finden Sie nicht, langsam wäre es Zeit,

sich nicht nur im eigenen Leid zu suhlen?

Sie können mich mal. Sie sind nicht allein auf der Welt.

Sie haben eine Frau, sind verheiratet.

Ja. Noch. Warum sagen Sie das?

Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sie mich verlässt.

Sie wäre eh besser dran ohne Krüppel.

Mit einem, der ihr zur Seite steht, wäre sie besser dran, ja.

Das werde ich leider nie mehr können.

Hören Sie auf, sich nur zu bemitleiden!

Das ist ja nicht zum Aushalten.

Das bringt niemanden weiter, am wenigsten Sie.

Und wenn ich gar nicht weiterkommen will?

*Sie seufzt.*

Vielleicht denken Sie noch mal in Ruhe darüber nach.

Wenn Sie dann doch irgendwie weiterkommen wollen,

dann sagen Sie mir Bescheid.

Ich würde Ihnen gerne helfen.

Zum Beispiel mit einem neuen Job.

Einen Job. Für mich.

Sie haben Angst, dass Sie es wieder vermasseln?

(Mann) Den sehr guten dritten Platz mit insgesamt 36 Punkten landet ...

Herr Lehmann, Glückwunsch. *Applaus*

Darf ich?

Bitte.

Wir leben ja in einem freien Land.

Ich hätte bei Ihnen bleiben sollen.

Nein, Sie haben damals mein Vertrauen missbraucht.

Sie lieûen mich dumm dastehen.

Und Sie glauben, durch diesen fallengelassenen Ball

ist das aus der Welt?

Ich wäre disqualifiziert worden, wenn sie das mitbekommen hätten.

Ein Bürgermeister Wöller hat auch eine sensible Seele? Richtig.

Sie haben mich im Gegenzug erpresst.

Nur, weil Sie mir keine andere Wahl lieûen.

Warum lassen wir die Vergangenheit nicht ruhen?

Bei all diesen Missverständnissen

war doch mehr zwischen uns als nur ...

Konkurrenzkampf.

Ja. Ich meine, es gab ja ...

wirklich richtig schöne Momente.

Warum konzentrieren wir uns nicht auf diese?

Was kann ich tun, damit Sie mir nicht mehr böse sind?

Wir könnten doch zum Beispiel gemeinsam ...

Golf spielen gehen.

Und so.

(grummelnd) Ja ...

Da könnten wir mehr als drüber nachdenken.

Und bis dahin wäre dann Frieden zwischen uns?

Sagen wir ... Waffenstillstand?

Darauf trinken wir.

*Sina und Lela singen.* # Oh, oh, oh! #

Die Musikanlage ist etwas klein.

Aber perfekt. Die Bühne bekamen wir auch billiger.

Sehr gut. Claudia, wie war's im Jugendzentrum?

(stockt) Gut. Ich kann wieder da anfangen. Entschuldigt.

Ist was mit meinem Essen? *Claudia verneint.*

Unsinn, ihr war heute schon übel.

Oje. - Vielleicht ist sie ja schwanger.

Nonne mit Braten in der Röhre.

Was schauen Sie mich so an?

Ich war es nicht.

Schwöre.

Ich bitte um Entschuldigung. Angenommen.

Glaubst du, da ist was dran, was der Obermaier gesagt hat?

Sag mal, spinnst du?

Ich...

Ich will ja Claudia nichts unterstellen, aber...

Dann ist ja gut.

Was passiert, wenn 'ne Nonne schwanger wird?

Wie, "was passiert"?

Muss sie den Orden verlassen, oder was?

Ja, was denn sonst?

Okay.

*Ruhige Musik*

Claudia?

*Musik endet.*

Ich muss dir eine Frage stellen.

Ich weiû es nicht.

Es könnte also sein? Ich...

Hast du keinen Test gemacht?

Ich hab mich nicht getraut, und es war nur diese eine Nacht.

Mit Kopf in den Sand stecken kommst du nicht weiter. Ich weiû.

Am besten, du machst einen Termin beim Arzt, so hast du Gewissheit.

Vielleicht sorgen wir uns umsonst.

Bitte schick mich nicht weg. Ich möchte bleiben.

Ich schicke dich doch nicht weg.

Ich ... hatte solche Angst. Wie du reagierst.

Angst? Vor mir?

Wie lange kennen wir uns?

Kopf hoch.

Der Herr sei mit Ihnen, Herr Obermaier.

Danke. Auch dafür, dass Sie mich überhaupt ertragen haben.

Und, äh ... Schwester Claudia?

Was ich gestern sagte, tut mir leid. - Passen Sie auf sich auf.

Irgendwie tut er mir leid.

Aber Mitleid braucht er jetzt nicht.

Guten Morgen, Herr Wöller. Ach! Ah, Kaffee.

Halt. Der ist eigentlich für Alex. Nein, der ist für mich.

Bevor er zuschlägt.

Ich hörte, das Turnier lief nicht so gut.

Was ist das denn? Cafe Latte.

Hätte ich Ihnen gleich sagen können. Machen Sie anständigen Kaffee.

Und dann verbinden Sie mich mit dem Weihbischof.

Bevor oder nachdem Sie mit Herrn Huber gesprochen haben?

Ist das Cabrio fertig? Isolde vermisst es.

Du kennst das. Nein, tust du nicht, sonst wär er längst fertig.

Auf Ersatzteile muss man eben warten.

Wenn ich mit dem nicht nach Monte Carlo komme...

Sie will mit mir Golf spielen.

Isolde? Nein, nein.

Die Jenny Winter. Die Winter!

Wir haben uns gestern getroffen. Wusste nicht, dass sie mitspielt.

Aber der hab ich's gezeigt. Mein lieber Scholli.

Die ist doch dein Kryptonit.

Fällt hier jemand noch mal auf jemanden rein, dann sie auf mich.

Sag nicht, das ist dein neuer Plan. Die Titanic hatte auch einen Plan.

Gemach, gemach.

Du bist zu gutgläubig. Du glaubst Frau Winter,

den Ersatzteillieferanten in Britannien,

der Werkstatt, und kriegst nur heiûe Luft.

Vergiss das mal. Das wird schon.

Versteh doch: ohne Cabrio keine Isolde. Du musst was machen!

Ja, ja, ich mach ja.

(laut) Frau Laban? Die Verbindung!

*Telefon klingelt.* Sekretariat.

Weihbischof Landkammer. Hier ist Wöller.

Herr Wöller, was kann ich für Sie tun?

In welcher Angelegenheit?

Herr Wöller? Ja, Exzellenz.

Ja, guten Tag.

Ich hab eine Anfrage von Kloster Kaltenthal

bezüglich eines Rockkonzerts.

(betont) Ein Rockkonzert?

*Mann pfeift.* Kann ich Ihnen helfen?

Ich bin auf der Suche nach einem Rainer Bär.

Der steht vor Ihnen. Ich bin Schwester Hanna.

Es geht um den Herrn Obermaier. Was ist mit ihm?

Seine Frau hat mir erzählt, Sie waren befreundet.

Ja, und? Sie kennen den Herrn Obermaier gut.

Sie haben mit ihm gearbeitet. (stöhnt) Der Andreas...

Das war einer unserer Zuverlässigsten.

Flink, mutig. Und er hat in der Kapelle gespielt.

Ich hab ihn ein paar Mal angerufen, eingeladen.

Er will sich nicht helfen lassen.

Herr Bär, ich wollte Sie bitten,

Herrn Obermaier noch eine Chance zu geben.

Wie soll die ausschauen?

Er könnte wieder in der Einsatzzentrale arbeiten.

Das geht nur mit Zustimmung des Oberhaupts der Feuerwehr.

Ja, und wer ist das? Der Bürgermeister.

Ach. Und hat der Herr Wöller ein Problem mit Herrn Obermaier?

Herr Wöller nicht, aber wir haben damit ein Problem.

Bei 1,2 Promille am ersten Tag.

Wir müssen uns aufeinander verlassen können.

Immer. Jeden Tag.

Das konnten Sie doch, früher.

*Er seufzt.*

Und wenn er wieder in der Kapelle spielt, ginge das?

Also, wenn der Andreas von sich aus hier seinen Arsch her...

'tschuldigung.

Sie verstehen schon. Käme er von sich aus, dann, aber...

Aber genau das fällt ihm so schwer.

Er braucht jemanden, der ihm die Hand reicht, einen Freund.

Was soll das sein? Ein OP? Ihr neues Büro.

Also, wenn das mein Büro sein soll, wo ist das Ufo?

Lassen Sie es einfach mal wirken. Büro 4.0.

4.0. Interaktiver Schreibtisch, Touchscreen-Systeme...

Und so was Altmodisches wie ein Stuhl, zum Beispiel?

Vorbei. Sitzen ist das neue Rauchen.

Herr Rauscher. Diese Dame, nur zum Beispiel,

die Sie gestern getroffen haben, diese Winter.

Solche Leute atmen die Moderne. Moderne.

Die wird hiervon beeindruckt sein.

Apropos.

Darf ich vorstellen? *Poltern*

Ihr Zimmergolf. Oder:

"Drauûen kann ja jeder."

Kommen Sie ruhig näher.

Damit können Sie jederzeit und bei jedem Wetter Golf üben.

Ich sage nur: Frau Winter.

Und ich: auf keinen Fall.

Neuer Anstrich, vielleicht. Neuer Schreibtisch. Aber...

Dieser Stuhl, auf dem ich sitze, bleibt.

Stuhl bleibt, kein neuer, auch nicht gar keiner. Aber so ein bisschen?

Herr Wöller? Ach, der Herr Rauscher.

Ich werde dann mal wieder.

Bleiben Sie doch. Das geht leider nicht.

Danke. Mein neuer Referent.

Darf ich Sie fragen, wie Ihr Referent dazu kommt,

sich Schwester Agnes gegenüber als Konzertmanager auszugeben

und sie über unseren geplanten Kultursommer auszuhorchen?

Danke. Bitte. Ja, ich weiû jetzt nicht, worüber Sie gerade reden.

Hören Sie doch auf. Das haben Sie ihm doch aufgetragen.

Ist doch Ihr Stil. Sie finden, ich hab Stil?

Jetzt hören Sie auf, abzulenken.

Sie bitten Ihren Freund Huber,

uns eine überteuerte Rechnung zu schreiben.

Ich? Ihr Termin beim Weihbischof...

Da muss man nur Eins und Eins zusammenzählen.

Sie wollen wieder das Kloster kaufen.

Ja, und warum soll ich das bitte schön tun wollen?

Das weiû ich nicht.

Aber das finde ich noch heraus. Im Übrigen:

Ich hab da so meine Zweifel, ob der Weihbischof es,

vorsichtig formuliert, goutieren würde, erführe er,

mit welchen Mitteln Sie zu Werke gehen.

Das könnte unangenehm für Sie werden.

Könnte, würde... Jetzt klingen Sie wie eine Politikerin.

Ich wäre aber bereit, das vorerst auf sich beruhen zu lassen.

Wenn Sie sich im Gegenzug für Herrn Obermaier verwenden würden.

Obermaier, der Feuerwehrmann, der im Rollstuhl sitzt?

Ja. Und der eine Perspektive braucht.

Und ich soll Ihnen helfen? Mhm.

Ja ...

Was tut man nicht alles für einen verdienten Feuerwehrmann.

*Elektronisches Knattern und Poltern*

(Franziska) Hallo.

*Poltern setzt sich fort.*

Können wir mal reden?

Schwester Hanna war heute beim Rainer.

Aha.

Machst du das bitte runter? *Poltern endet.*

Die Kapelle braucht noch einen Trompeter.

Der Rainer würde sich freuen, wenn du heute Abend beim Fest spielst.

(trocken) So.

Meint er das, der Rainer. - Das wäre eine Chance.

Den Quoten-Krüppel geben, wow.

(seufzend) Was soll das? Du bist ein sehr guter Trompeter.

*Er schnieft.* Das war ich mal.

Du bist ein bisschen aus der Übung.

Aber was hindert dich daran, wieder zu üben?

Wenn du wieder spielst,

schaffst du es vielleicht zurück dahin.

Vergiss es.

Andi? Ich kann nicht mehr.

*Traurige Musik*

Da haben wir ja doch noch was gemeinsam.

(schniefend) Ich muss ins Geschäft.

*Sie seufzt.* Das Fest beginnt um sieben.

Wenn du nicht kommst...

Was ist dann?

Dann ist es aus. - Ist es das nicht längst?

"Mit einem dumpfen Schlag fiel das Tor hinter ihr zu.

Und dann..." Guten Tag, Schwester.

Wie kann ich Ihnen behilflich sein?

Ich bin gekommen, um Ihnen zu helfen.

Herr Stolpe. Sind Sie verrückt?

Nicht so laut.

Sie haben Hausverbot.

Aber Ihre Verzweiflung am Telefon...

Als Ihr Agent musste ich handeln. Wie läuft's?

Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen.

Hiermit beflügeln wir Ihre Fantasie.

Nicht schon wieder.

Kündigen Sie mich bitte an. - Eure Exzellenz.

Ja, selbstverständlich.

Die Mutter Oberin erwartet Sie. - Danke.

So helfen Sie mir wirklich überhaupt gar nicht.

Sie wirken etwas angestrengt, wenn ich mir das erlauben darf.

Bitte, nehmen Sie doch Platz.

Es lag doch nicht am Empfang gestern?

Keine Sorge.

Der war doch gestern? - Sie waren verhindert?

Ich war nicht eingeladen.

Ein Missverständnis, vermutlich. - Vermutlich.

Aber darum sind Sie nicht hier. - Nein.

Der Anlass meines Besuchs ist in der Tat ein anderer.

Ich komme wegen des Kultursommers im Kloster Kaltenthal,

anlässlich dessen offenbar ein Konzert geplant ist.

Darf ich Sie fragen, ob Sie darüber informiert sind?

Aber selbstverständlich. - Und haben kein Problem damit?

Der Magdalenen-Orden versteht sich als weltoffen. Also nein.

Aber ich darf doch davon ausgehen, dass wir uns darüber einig sind,

dass eine derartige musikalische Veranstaltung,

bei aller Weltoffenheit, gewissen Regeln unterliegen muss.

Worauf wollen Sie hinaus?

Ich will darauf hinaus, dass Ihre Mitschwestern

die von Ihnen propagierte Weltoffenheit ausnutzen

und offenbar das Kloster missbrauchen wollen.

Exzellenz,

von welcher Art von Missbrauch reden wir hier?

Ich dachte, Sie seien informiert.

Ihre Mitschwestern planen ein Rockkonzert.

Sie verstehen?

Ich darf doch davon ausgehen, dass Sie sich der Sache annehmen,

und mit Nachdruck.

Exzellenz.

Gut. Sehr gut.

Dann darf ich mich empfehlen.

Ah, und übrigens:

Denken Sie daran, mir endlich Ihre Buchhaltung zukommen zu lassen.

Exzellenz.

Du weiût, wie oft ich auf Bischof Rossbauer schimpfte.

Du glaubst nicht, wie sehr ich ihn jetzt zurücksehne.

Was genau hat der Weihbischof vor? - Ich weiû es nicht.

Abgesehen davon, dass er erzkonservativ ist.

Argwöhnisch, misstraut jedem, selbst mir.

Wichtig für dich: Er telefonierte mehrfach mit Bürgermeister Wöller.

Das letzte Mal heute Morgen. - Ach ja?

Also besser, er sieht uns nicht zusammen.

Du hast recht. Danke, Sibelius. Gelobt sei Jesus Christus.

In Ewigkeit, Amen, Hildegard.

Und? - (Mann) Ja...

Sie verstehen mich, hm?

(mit englischem Akzent) Ich suche schon lange nach so einem Objekt.

Wo soll ich unterschreiben?

Mr. Masters! - Wie lange brauchen Sie?

Darf ich fragen, was Sie damit vorhaben?

Ich lasse es abtragen.

Wie meinen Sie das? - Ja, Stein für Stein.

Abtragen. Jeder Stein wird nummeriert.

Dann lasse ich es bei mir in Minnesota wieder aufbauen.

Wie lange dauert so was?

In spätestens einem Jahr wird nichts mehr daran erinnern,

dass hier ein Kloster stand.

Cheers. - Cheers, Mr. Masters.

Wie geht's dir heute? - Alles wieder gut.

Sicher? - Ja.

Ich hab dich heute Morgen im Bad gehört, nach dem Frühstück.

Ich muss dir was erzählen... - Grüû Gott.

Wissen Sie, wo Schwester Hanna ist?

Ja, im Büro. Einfach durch in die Küche, dann rechts.

Danke. - Gern.

Du wolltest was sagen?

Ja, ist gar nicht so wichtig.

*Sie murmelt vor sich hin.*

*Es klopft.*

Ja? Entschuldigen Sie, dass ich störe.

Bitte. Ich wollte mich nur bedanken.

Heiût das, Ihr Mann spielt... Nein. Er will gar nicht hingehen.

Wofür danken Sie mir dann? Weil Sie es versucht haben.

Ich hab wirklich um uns gekämpft.

Aber irgendwann...

Sie wollen sich trennen. Ja.

Danke für all Ihre Mühe, Schwester.

*Sie seufzt.*

So. Danke, dass Sie so schnell kommen.

Wo sind sie? In der Werkstatt.

Und? Ich will nicht rein. Die Frau macht mir Angst.

"Der Wagen ist so gut wie fertig." "Monte Carlo ist sicher, Isolde."

Ich schwöre dir, Wolfi... - "Mach dir keine Sorgen, Isolde."

Was macht ihr beide denn hier?

Da kommt ja dein Freund, auf den du dich voll verlassen kannst,

wie man sieht.

Warum beruhigst du dich nicht einfach einmal?

Wie denn, wenn meine groûe Liebe noch auf der Hebebühne steht?

Ich dachte, der Hermann ist das.

Ja. Nein. Was?

Ja, klar. Hermann ist meine groûe Liebe. Ich meinte das platonisch.

Du hast gesagt, der wird zeitig fertig.

Aber auch: Auf die Briten ist kein Verlass.

Wer weiû, welcher Gangster die Hand am längeren Hebel hat.

Der einzige Gangster, den ich hier sehe, der bist du.

Herr Brotbeck.

Als Gangster würde ich Sie nicht... (mahnend) Das Ersatzteil.

Welches? Für den Wagen.

Welchen? Mein Gott.

"Welchen Wagen"! Ach so, das.

Ja. Das, also ... dauert noch.

Bei Ihnen dauert das ja auch.

Sonst bewirken meine Angestellten und Mechaniker Wunder.

Aber bei den Briten sind selbst wir machtlos.

Also, Brexit und so. Chaos.

Ich meine, schöne Wagen sind so anspruchsvoll wie schöne Frauen.

Ich stehe nächste Woche wieder hier

und verlasse mit diesem Wagen die Werkstatt.

Egal, wie.

Hermännchen, wie soll das mit dieser Frau noch enden?

Mach das Auto fertig, den Rest überlässt du mir.

Die Reifen abzumontieren, war genial.

Sieht ja gleich viel dramatischer aus.

Was wollen Sie denn noch hier?

Hallo. Darf ich rein?

Ihre Frau war heute Vormittag bei mir und meinte,

dass Sie heute nicht zur Einweihung kommen.

Oder doch?

Nein. Warum nicht?

Sinnlos. Ich treffe die Töne nicht mehr.

Wie lange haben Sie geübt? *Er stöhnt.*

Entweder es geht, oder es geht nicht.

Sie geben zu schnell auf.

Haben Sie noch so 'nen tollen Ratschlag?

Schauen Sie, es ist doch nicht wichtig, wie Sie heute spielen.

Sondern, dass Sie spielen.

Wenn, dann mache ich es richtig.

Was ist denn daran falsch?

Nichts.

*Stimmengewirr*

(Mann) Wir segnen das Fahrzeug

und empfehlen es dem Schutz des Heiligen Florian.

*Kapelle spielt einen Tusch.*

Deshalb freue ich mich, als euer Bürgermeister, liebe Gemeinde,

den neuen Löschzug der freiwilligen Feuerwehr Kaltenthals

präsentieren zu dürfen.

Also, Wasser Marsch.

*Kapelle spielt.*

*Kapelle spielt fröhlichen Marsch.*

*Trompete sticht heraus.*

*Musik setzt sich fort.*

*Leises Stimmengewirr*

Im zweiten Teil hab ich mich verblasen.

Immer noch der alte Perfektionist.

Bist du jetzt wieder dabei?

Wenn ihr mich noch brauchen könnt.

Es tut mir leid.

Schön hast du gespielt.

Dass der noch mal die Kurve kriegt. Ja.

Manchmal braucht es wen, der an einen glaubt.

Oder an etwas. Ich, zum Beispiel,

ich glaube, dass Sie Ihr Versprechen halten.

Versprechen oder Versprecher?

Herr Wöller... Scherz.

Obermaier kriegt natürlich seine Chance in der Einsatzzentrale.

Aber wie wäre es denn mal, zur Abwechslung,

dass Sie mir auch mal was versprechen?

Wenn Sie wollen. Ich höre.

Also gut, dann verspreche ich Ihnen, dass ich,

sollten Sie mit dem Gedanken spielen,

unser Kloster zurückzubekommen,

das niemals zulassen werde.

Mhm, na gut. Mhm.

Das werden wir ja dann sehen. Mhm, werden wir.

Untertitel im Auftrag der ARD, 2020

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