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*Titelmusik*
Schwester Hanna
Wolfgang Wöller
Guten Morgen, Herr Hund. Na? - *Er bellt.*
Weißt du, wo Schwester Hanna ist? - *Er bellt.*
Diese Frau Winter wirft uns in ein paar Tagen raus.
Beruhige dich, Agnes, sonst kriegst du noch einen Herzinfarkt.
Bürgermeister Ederer bot uns Zuflucht in Auingen.
Lela. Die will aus unserem Kloster Luxusbunker für Superreiche machen.
Da können wir doch nicht einfach nach Auingen ziehen.
Das werden wir nicht.
Hanna, bist du sicher, dass Herr Wöller uns hilft?
Oder ist es wieder ein Trick?
Er meint es ernst.
Kümmern wir uns erst mal um heute. Ich muss ins Jugendzentrum.
Und ich treffe gleich Frau Armbruster.
Sie hat uns angeboten,
ihren Stand auf dem Wochenmarkt zu benutzen,
um Gemüse zu verkaufen, solange unser Hofladen zu ist.
Agnes, ich komme mit. Du willst Agnes helfen?
Ja, warum nicht? Gibt es sonst noch was?
Lela? Nein. Ich...
Schwester Hanna? (erstaunt) Sophie.
Tut mir leid, wenn ich störe. Tust du nicht.
Haben Sie zwei Minuten? Sicher, komm.
Ist wirklich alles in Ordnung?
Ja. Wieso? - Du warst so komisch gerade.
Nein, aber... vielleicht ist ja etwas mit dir?
Mit mir? - Ja.
Bedrückt dich vielleicht was?
Nein. Es ist alles in Ordnung. Ich muss nur jetzt gehen.
Gelobt sei Jesus Christus. Bis später.
Läuft das Cheerleader-Training? Gut.
Das hat riesigen Spaß gemacht, euch zu trainieren.
Aber deswegen bist du nicht hier, ja?
(bedrückt) Nein.
Es geht um Andi, meinen Freund.
Morgen ist ein Fußballturnier.
Auingen gegen Kaltenthal. Es geht um den Aufstieg.
Herr Wöller macht ihnen irren Druck.
Vor allem Andi als Torhüter.
Er ist ja ein wenig der Star der Mannschaft.
Ich hab Angst, er packt das nicht. Wie meinst du das?
Seit Kurzem verkriecht er sich, wenn er vom Training kommt.
Er spricht nicht mit mir, und schläft die meiste Zeit.
Weil ihm das alles zu viel wird? Ja.
Gestern brach er im Flur zusammen.
Und was sagt der Arzt dazu? Ich wollte einen rufen.
Aber da wurde er wütend.
Er ruiniert seine Gesundheit. Für ein Fußballspiel.
Herr Wöller soll nicht mehr alle verrückt machen.
Er weiß nicht, was er anrichtet. Können Sie mit ihm sprechen?
Heute ist Abschlusstraining.
Da taucht Herr Wöller sicher wieder auf.
Na dann, treffen wir uns dort. Einverstanden?
Danke.
Wir brauchen jeden Fan im Stadion. Auf jeden Fall.
Das ist jetzt nicht Ihr Ernst.
Ein Fan-Schal von Auingen?
Angenommen, dass Sie nach einem Kaltenthaler Sieg
die nächste Zeit ins Büro stolzieren,
bin ich lieber Auingen-Fan.
Da ziehe ich gnädig meine Kündigung zurück,
und das ist der Dank?
Nicht Sie. Ich kündigte Ihnen.
Wie auch immer.
Sagen Sie alle Termine heute und morgen ab.
Ich muss mich derzeit aufs Wesentliche konzentrieren.
Legen Sie den bitte ab.
Ich dachte, wir fangen noch mal bei Null an, Sie und ich.
(müßig singend) Ole, ole, ole, ole, Kaltenthal, ole.
Waren Sie schon mal in einem Stadion, Treptow?
Ehrlich gesagt, noch nicht.
Dann lassen Sie es gleich sein.
Denn Stimmungskanonen wie Sie sind die Totengräber des Fußballs.
So, bitte. Ich habe ein Konzept entwickelt.
Für die ersten Kaltenthaler Ritterspiele.
Basierend auf einem Theaterstück von mir,
aus Geldmangel noch nie aufgeführt.
Vergessen Sie die Ritterspiele.
Wenn die Spiele die Gemeinde retten sollen,
müssen sie stattfinden,
wo sie vor tausend Jahren schon mit der Lanze losritten.
Auf dem Klostergelände? Richtig. Ohne Kloster keine Ritter.
Aber eins nach dem anderen. Und was jetzt?
Erst werden wir mal die Winter los.
Möglichst diskret und schnell.
Loswerden? Was stellen Sie sich vor?
Mit den klassischen Mitteln der Politik.
Die da wären?
Wir verbreiten Fake-News, spannen Intrigen,
graben in ihrer Vergangenheit,
bis wir Leichen finden, die sie zum Schweigen bringen.
Also, ich möchte alles über diese Frau erfahren,
vom Moment ihrer Geburt bis zum Moment, wo sie mich betrog.
Und die Gemeinde an den Rand...
Eines hat sich nicht geändert, und wird es wohl auch nie.
Das Schweigen herrscht, sobald ich eintrete.
Verstanden, Treptow?
Hanna? Lela.
Was ist los?
Was konntest du vor den anderen nicht sagen?
Du hast gemerkt... Ja, sicher.
Es geht um Claudia, ich...
Aber das muss unter uns bleiben.
Ich hab gesehen, wie Herr Lehner und Claudia sich geküsst haben.
*Sie seufzt.*
Hast du mit Claudia gesprochen?
Ich hab es versucht, aber sie wollte nicht.
Was machen wir denn jetzt? Tja.
Wir müssen warten, bis Claudia von sich aus erzählt.
Warten? Ja.
Du willst tun, als wäre nichts? Wir sind keine Richter.
Vielleicht war es was Einmaliges oder ging von Herrn Lehner aus.
Claudia muss entscheiden, wie sie damit umgeht.
Dass ihre Liebe einzig Gott gehören sollte, weiß sie.
Wie konnte ich so blauäugig auf Frau Winter reinfallen?
Sie ist eine gute Verkäuferin.
Was man als Immobilienmaklerin auch sein muss.
Sie ist vor allem eins. Skrupellos.
Sie hat mir mehrmals schriftlich versichert,
das Kloster in eine Seniorenresidenz umzubauen.
Sie log mir ins Gesicht, ohne rot zu werden.
Unternehmen Sie etwas dagegen.
Ich sprach mit unseren Anwälten.
(seufzend) Wir haben keine Chance.
Frau Winter kann die Luxusbunkeranlage bauen,
solange sie das Ganze Altersruhesitz oder Seniorenresidenz nennt.
Das Kloster hat eine sehr wechselvolle Geschichte.
Da wurden Vereinbarungen getroffen.
Wir müssen nur die alten Verträge finden.
Meines Wissens befinden sich die Papiere
irgendwo in den Katakomben.
Unter dem Vatikan.
Auf den ersten Blick ein schier unmögliches Unterfangen,
das gebe ich zu.
Aber es gibt den einen oder anderen Freund und Kollegen in Rom,
der mir einen Gefallen schuldig ist.
Exzellenz.
Sie glauben an so ein Wunder?
Wer, wenn nicht wir, Mutter Oberin,
sollte niemals die Hoffnung auf ein Wunder verlieren?
Los, Jungs, letztes Training, bevor wir es Auingen zeigen.
Hallo, Sophie. Hallo.
Wo ist Andi? Ich weiß es nicht.
Er müsste hier sein. - Martin, Spannung!
Hopp jetzt. Ganz rüber.
Andi?
Alles okay? - Was machst du hier?
Schwester Hanna. - Ich hab erzählt, was passiert ist.
(stotternd) Was? Warum, warum... - Weil ich mir Sorgen mache.
Du darfst das nicht leicht nehmen.
Ich nehm es nicht auf die leichte Schulter.
Wir müssen jetzt gewinnen.
Aber doch nicht auf deine Kosten.
Können wir bitte danach reden?
Ohne, dass jemand dabei ist. Sorry, Schwester.
Andi, jetzt komm schon!
*Pfiff* Karl, etwas mehr Einsatz.
Wir sind nicht beim Kaffeekränzchen!
Jupp, wo ist Andi? Keine Lust? Der Andi...
Ja. Keine Ahnung. Der war grad noch da.
*Applaus*
Auf die Art wird das nichts. Aber hallo.
(Jupp) Andi, Vollgas.
Sei kein Mädchen. Herr Wöller.
Finger weg vom Tormann. Er braucht Konzentration.
Beten Sie für einen Sieg. Ich bete für Kranke und Bedürftige.
Ein Fußballspiel überlasse ich Ihnen.
Warum sind Sie dann da? Ich arbeite an Jenny Winter.
Uns läuft die Zeit davon.
Solange Sie Zeit haben, meine Spieler aufzuhalten,
hab ich keine Eile, Ihnen zu helfen.
Erst mal der Sieg gegen Auingen. Was erwarten Sie sich denn davon?
Es entscheidet nicht über die Eingemeindung.
Da geht es um bessere Zukunftsperspektiven,
Finanzhaushalte, oder wer mehr Arbeitsplätze bietet.
Aber nicht, wer aufsteigt. Fertig?
Ja. Erstens geht's ums große Ganze.
Um Prinzipien,
und gegen Bürgermeister Ederer, mein natürlicher Feind.
Da heißt es, den Feind muss man erst mal besiegen.
Kreuzen, Jungs!
Wenn man vom Teufel spricht. Mhm.
Ts... Was tun wir jetzt?
Andi stellt stur, und Herr Wöller hört nicht zu.
Der hört selten zu.
Einen von beiden bringen wir noch zur Vernunft.
Sehr gut, Jungs!
Gleich geht ihr auf die zweiten Bälle!
(mit englischem Akzent) Mr. Ederer.
Was für eine Ehre.
Ist die Angst vor der Niederlage so groß,
dass der zukünftige Bürgermeister a.D.
zum Spionieren kommt?
Uns reicht ein Unentschieden. Das sollte no problem sein.
Was den zukünftigen Bürgermeister a.D. angeht,
Sie sehen mich lächeln. Ja...
Immer siegessicher.
Bis zur Niederlage. Apropos Niederlage.
Ich würde Sie gern einladen.
Ah ja? Zu unserer Bunkerpräsentation.
Morgen, gleich nach dem Spiel.
Frau Winter wird, zusammen mit mir natürlich,
Auingens Vision einer neuen sicheren Zukunft präsentieren.
Auch Mitglieder von Bayerns Regierung kommen,
die entscheiden, welche Gemeinde das Zeitliche segnet.
Kaltenthal oder Auingen. Ja.
Ich meine, Frau Winter hat meine Idee,
Luxusbunker in Kaltenthal zu bauen, geklaut.
Sie haben keine Skrupel, dabei mitzuwirken,
persönlich noch dazu.
Es wird Kaltenthal bald nicht mehr geben.
Und außerdem, who cares?
So lange es Kaltenthal noch gibt,
gibt es keine Baugenehmigung für Zufahrtsstraßen, Parkplätze
und Hubschrauberlandeplätze.
Nicht für den Teil auf unserem Gebiet. No way.
Das lassen Sie mal alles meine Sorge sein.
Ich mach mir mehr Gedanken über Ihren Torwart.
(Jupp) Andi, was ist denn? - Mein Herz.
Krieg keine Luft. - Ruhig atmen.
Wir brauchen einen Arzt!
(Frau) Ist es wirklich alles Bio? - Ja.
Im Kloster ist alles biologisch, dynamisch einwandfrei.
Dann zwei Kilo von denen hier. - Ja, gern.
Ich dachte, du wolltest uns helfen?
Das tue ich doch.
Du hast noch keinen einzigen Kunden bedient.
Du stehst nur da und siehst dich um.
Wonach suchst du denn? - Nach nichts.
Tschuldigung.
Felicitas, wo gehst du denn hin? - Wer arbeitet, muss auch pausieren.
Warum tun Sie mir das an?
Geben Sie mir die Schuld? Ja. Wem sonst?
Der Ball lief rund, und plötzlich tauchen Sie auf.
Würden Sie mehr an die Spieler denken,
dann wär das nicht passiert.
Es geht um mehr als nur Einzelschicksale.
Ich weiß, ums Wohl der Gemeinde.
Ach!
Er kann bald wieder nach Hause. Doktor, kann er wieder spielen?
Aus ärztlicher Sicht, ja. Es sind keine organischen Ursachen.
Sondern? Das fällt unter die Schweigepflicht.
*Piepen* Wenn Sie bitte entschuldigen.
(seufzend) Gott sei Dank, nichts Ernstes.
Was sagt der Arzt?
Herr Wöller. Alle wollen dem Torhüter helfen.
Das steht ja außer Frage.
Ich als Präsident des Vereins muss halt wissen, was los ist.
Laut Dr. Brendel hatte Andi 'ne Panikattacke.
Wieso Panik? Es könnte immer wieder passieren.
Andis Gesundheit hat Vorrang.
Da muss Fußball mal hinten anstehen.
Sagen Sie ihm einen schönen Gruß.
Wir sind bei ihm, und gute Besserung.
Hab ich das grad richtig verstanden?
Herr Wöller zeigt so was wie Empathie?
Es geschehen noch Zeichen und Wunder.
Gelobt sei Jesus Christus. - Grüß Gott.
Sie schreiben draußen, dass man ein Handy umsonst bekommt?
Ja, bei Vertragsabschluss. - Und das kostet wirklich nichts?
Die ersten vier Wochen. Danach schon.
Aber vier Wochen lang nichts? - Nein.
Keinen Cent? - Sag ich doch.
Wo muss ich unterschreiben?
Warum hast du mir nichts gesagt?
Weil es halb so wild ist.
Und die Panikattacke? - Ein Kreislaufproblem.
Ich hab wohl zu wenig getrunken. - Das stimmt nicht.
Zu Hause hattest du auch die Symptome.
Sie sollten mit jemandem reden, der sich mit so etwas auskennt.
Zuerst das Spiel. Ich kenne eine gute Psychologin.
Die kann Ihnen vielleicht helfen. Das hat mir noch gefehlt. Danke.
Andi, bitte. Liegt dir wirklich was an mir, tue es für mich.
Geh da hin. Ich komm fast um vor Sorge um dich.
*Gefühlvolle Musik*
Erika, noch 'ne Schorle, bitte.
Servus, Wolfgang.
Dein Freund trinkt Apfelschorle und ist gut gelaunt?
Bring mir ein Bier, ich bin schlecht gelaunt.
Wolfi, da bist du ja. Ja.
Wo warst du denn? Amtsgeschäfte.
Ja, jetzt vergiss die mal, und genieße das Leben.
Kaltenthal steht am Rande des Abgrunds.
Ich kämpfe einsam gegen Ederer und seine Vasallen.
Fällt dir nichts Besseres ein?
So, bitte sehr. Bier und Apfelschorle.
Apfelschorle, hast du sie noch alle?
Denkst du, ich will meinen Lappen abgeben?
Dann bezahl für den Spaß. Du hast mir den Wagen geschenkt.
Verdirb mir nicht die Laune. Und wer denkt an mich?
Was ist denn so schlimm? Hm?
Dass dich Frau Winter belogen und betrogen hat?
Eine Bunkeranlage ist ein Klotz am Bein.
Wenn Auingen Kaltenthal eingemeindet, mein Gott.
Dann bist du endlich frei, kein Bürgermeister mehr.
Gib mal die Autoschlüssel.
Das Cabrio pustet dir das letzte bisschen Hirn weg.
Nur über meine Leiche. Noch bin ich Bürgermeister.
Solange ich das bin und die Kapelle noch spielt,
gibt ein Wöller nicht auf.
Wenn du es dir anders überlegst, ruf mich an, ich hol dich ab.
Herr Scheurer, wie fühlen Sie sich, wenn Sie morgens aufwachen?
Geht schon.
Manchmal fühl ich mich schuldig.
Ein bisschen hoffnungslos. - Schuldig? Wofür?
Keine Ahnung, das ist einfach da.
Woran, denken Sie, liegt das?
Das Spiel morgen ist extrem wichtig. Ich denk da ständig dran.
In der Arbeit läuft's grad nicht so gut.
Was arbeiten Sie? - Ich bin Automechaniker.
Was läuft da nicht so gut?
Ich mag meinen Job wirklich gern.
Aber es macht mir einfach grad keinen Spaß.
Mein Chef stresst die ganze Zeit rum.
Es wird mir alles zu viel.
Kann ich gehen?
Meine Freundin wollte, dass ich herkomme.
Das hab ich ja gemacht.
Es wird nicht aufhören, Herr Scheurer,
das Gefühl der Last auf den Schultern,
die Sie nach unten zieht.
So wird schlimmer, wenn Sie nichts unternehmen.
Kann ich morgen spielen? Ja oder nein?
Das ist Ihre Entscheidung.
Gut, dann sind wir uns einig. Danke, Frau Doktor.
Und? - Alles okay.
Wirklich? - Ich habe getan, was du wolltest.
Wiedersehen.
Was passiert, wenn Andi morgen spielt?
Ich fürchte, er steht kurz vor einem Burn-out.
Und eine Niederlage
würde diesen Prozess vermutlich beschleunigen.
Hoffen wir auf einen Sieg.
Das allein wird nicht reichen.
Jupp. Wolfgang.
Wir machen weiter, taktische Feinheiten.
Damit der Ball morgen rollt. Ich verlass mich auf dich.
Mit Andi alles okay? Ja, so weit, so gut.
Aber wir sollten noch mal
über die Aufstellung von morgen reden.
Hallo. - Herr Lehner.
Schwester Lela. - Kann ich Sie sprechen?
Na klar. Worum geht's? - Ich würd gern über Claudia reden.
Claudia.
Hat sie... - Ich weiß Bescheid.
Claudia hat sich entschieden, ihr Leben Gott zu widmen.
Jetzt geht's ihr sehr schlecht.
Abstand wäre das Beste. - Abstand?
Ja. - Meinen Sie...
Ähm...
Ich wollte nicht, dass...
Ich wüsste einen tollen Ersatz als Babysitterin.
Kann ich Claudia sprechen? - Nein.
Das möchte sie nicht.
*Bedrückende Musik*
Okay, ähm...
Sagen Sie ihr, es tut mir leid... - Ja.
Ich wollte sie nicht in diese Situation bringen.
Sage ich ihr.
Gelobt sei Jesus Christus.
Pia, komm!
Herr, steh mir bei. - Oskar!
Felicitas, wo warst du denn?
Wieso?
Weil wir fast alles verkauft haben. Schau dir das an!
Siehst du, wie gut es war, dass ich dabei war?
Lieber Gott, kannst du mir nicht einen Rat geben?
Oder irgendein Zeichen?
Damit ich weiß...
Hanna.
Entschuldige. Ich wollte nicht stören.
Tust du nicht. Hast du einen Moment? Natürlich.
(stockend) Herr Lehner und ich, wir...
Wir haben uns geküsst.
Jetzt weiß ich einfach nicht mehr, was ich denken soll.
(leise) Komm mal.
Hast du dich in ihn verliebt?
Meine Entscheidung, Nonne zu werden...
Mein Leben mit und für Gott zu leben,
war nicht nur eine Laune.
Ich hab mir das überlegt. Das weiß ich.
Trotzdem kann man in so eine Situation geraten.
Ich hab es selber erlebt.
Du hast dich für Gott entschieden.
Und ich hab es nicht bereut.
Obwohl ich oft an Leon denke.
*Sie seufzt.*
Ich mag Jens.
Sehr sogar.
Dann nimm dir Zeit,
in Ruhe über deine Gefühle klar zu werden.
Über deine Liebe zu Gott,
und wie sehr du Herrn Lehner liebst.
Beides geht nicht?
Nein.
Claudia...
Niemand verurteilt dich.
Wir sind immer für dich da, vergiss das bitte nie.
Gelobt sei Jesus Christus.
In Ewigkeit, Amen.
Sophie?
Was ist passiert? Heute war Taktiktrainig.
Herr Wöller warf Andi aus dem Team.
Wie bitte? Offiziell sorgt er sich um Andi.
Aber dem Team erzählte er von Andis Panik.
Das Risiko sei zu groß, so jemanden ins Tor zu stellen.
Wie hat Andi darauf reagiert?
Er verkriecht sich in der Wohnung. Es geht ihm sehr schlecht.
Sag Frau Doktor Wohlschlegel Bescheid.
Sie soll mit Andi reden. Ich rede mit dem Bürgermeister.
Erzählen Sie keinen Unsinn.
Es muss was im Leben der Winter geben,
um diese skrupellose Verräterin unter Druck zu setzen.
Sie scheint nicht zu existieren.
Was? Bevor sie in Ihr Leben getreten ist.
Was soll das heißen? Es gibt Hinweise aufs Münchner Büro.
Ja. Sonst fand ich nichts über sie.
Also, ihr Leben davor scheint ein großer schwarzer Fleck zu sein.
*Es klopft.* Hallo, Frau...
Jetzt hätte ich fast einen Herzinfarkt bekommen.
Wenn Sie da stehen, ist er da. Treptow ist da.
Das hält mich nicht auf. Was hat er gemacht?
Er stürzt einen Mann ins Unglück aus Angst vor Auingen.
Für Fußball. Typisch.
Die Winter ist eine real existierende Person,
da sind wir uns einig?
Äh, ja... *Es klopft.*
Wir legen gerade der Winter das Handwerk.
Warum musste Andi aus dem Team? Gleich.
Wenn Sie nichts finden, fangen Sie von vorn an.
Da muss es etwas geben. Bitte. Jawohl.
Ja. Schwester Hanna... Also, Andi... Bitte sehr.
Andi aus der Mannschaft zu nehmen, war die Entscheidung des Trainers.
Er ist doch der beste Torwart, den die vierte Liga je sah.
Das sind Ihre Worte. Das ist er.
Im Besitz seiner körperlichen und geistigen Kräfte.
Wir konnten ihn nicht aufstellen. Es geht ihm schlecht.
Ja, ja. Ja.
Anstatt ihm zu helfen, machen Sie alles nur schlimmer.
Im Gegenteil. Wir müssen den Spieler schützen.
Indem Sie dem Team von der Panik erzählen?
Wir mussten denen ja den Grund nennen.
Wenn Sie Andi helfen wollen,
muss die Mannschaft hinterm Torwart stehen.
Machen Sie ihm Mut, überzeugen Sie ihn,
sich bei Doktor Wohlschlegel Hilfe zu holen.
Seien Sie mal menschlich.
Vielen Dank, Frau Armbruster. - Bitte.
Felicitas, jetzt hilf doch mal. - Ja!
Wo läufst du denn schon wieder hin?
Ich schließe Sie in die Gebete ein. - Sehr schön.
Wiedersehen. - Wiedersehen.
Wo ist Felicitas hingegangen? - Ich glaube, in ihr Zimmer.
Claudia? - Lela, ich muss los.
Ich nehme heute Jens' Kinder.
Claudia, warte mal bitte.
Herr Lehner holte Oskar und Pia aus der Kita ab.
Das war so ausgemacht.
Ich, äh...
Ich soll dir sagen,
dass ihm das wirklich alles sehr leid tut,
aber...
Was?
Er sucht sich eine neue Babysitterin.
*Gefühlvolle Klänge*
Warum?
Er sagt, dass ein gewisser Abstand,
also zwischen euch, grad besser wär.
Und dass ihm das alles sehr leid tut und er dir sehr dankbar ist.
Ich möchte mit ihm reden. - Das würde ich nicht tun.
Herr Lehner möchte keinen Kontakt.
Wir sind mit dem Verkauf kaum hinterhergekommen.
Die haben mir das Gemüse aus den Händen gerissen.
Das zeigt, dass wir mit dem Hofladen
die richtige Idee hatten.
Wenn nur Frau Winter nicht wäre.
Ja. Was hat Herr Wöller denn nun gesagt?
Der hat immer noch keine Idee, wie wir sie aufhalten.
Aber er bemüht sich.
Das reicht nicht, dann musst du einen Weg finden.
Wo sind eigentlich die anderen? Frag mich nicht.
Irgendwie herrscht hier eine komische Stimmung.
Aber mir sagt keiner was.
Ich bin immer die Letzte, die was erfährt.
(Lela) Barmherzig und gnädig bist du, oh Herr.
Geduldig und von großer Güte.
So hoch der Himmel über der Erde ist,
so lässt du deine Gnade walten über jene, die dich fürchten.
Vergib mir, Herr.
Bitte vergib mir.
Meine Schuld ist groß.
*Melancholische Klänge*
Schwester Hildegard, bitte bringen Sie Tee und Gebäck.
Nun. - Was ist das?
Die Kopie eines Vertrages,
dessen Original bereits auf dem Weg ins Mutterhaus ist.
Auf dem Weg von wo? - Dem Vatikan.
Das heißt, Sie sind fündig geworden?
Ich möchte es so ausdrücken... Gott war uns gnädig.
Und mit ein bisschen Glück
wird diese schreckliche Luxusbunkeranlage nie gebaut.
*Schnelle Schritte* *Lautes Rasseln*
*Sie jubelt.* Agnes, wo sind die anderen?
Ich weiß es nicht. Aber wir müssen los!
*Lautes Hupen* Du kommst wirklich nicht mit?
Nein. Es geht mir nicht so gut.
Soll ich Felicitas Bescheid sagen? - Nein.
Ich brauch einfach nur meine Ruhe.
Bitte, Lela.
*Lela seufzt leise.*
Egal, wie düster das Leben manchmal scheint,
der liebe Gott ist immer an unserer Seite.
Du bist nie allein.
(Agnes) Felicitas!
Was ist? *Es klopft.*
Wir müssen los. - Wohin?
Zum Fußball! - Was soll ich dort?
(seufzt) Es geht um den Aufstieg. Los, komm.
*Sie seufzt.*
Wo ist Claudia? Es geht ihr nicht so gut.
Also... dann bleibe ich hier.
Jemand muss auf sie aufpassen. - Ich bleibe auch gern bei ihr.
Nach dem Spiel kommt Frau Winter mit Herrn Ederer,
um Kunden die geplante Bunkeranlage vorzustellen.
Wollt ihr euch das antun?
Wir könnten Schlimmeres verhindern. Wir können die nicht aufhalten.
Trotzdem. - Dann fahren nur wir beide?
Ja. Wir können auch zu zweit anfeuern.
Ach, das ist doch schade.
Ich hatte mich gefreut, wir alle... Ja, ein nächstes Mal.
Ja, wenn es dann unser Kloster und Kaltenthal noch gibt.
Nun guck doch mal freundlich.
Die Sonne scheint, gleich sehen wir ein Spiel.
Nur, wenn wir gewinnen. Die Welt geht schon nicht unter.
Du gibst gleich das Auto zurück. Wo sitzen wir?
Wie immer. Ich geh ja schon.
So. Bitte, die Dame. - Danke schön.
Oh, der Wöller ist auch schon da. - Was?
Muss das sein? - Also, absolut.
Er muss sehen, dass wir eine Einheit sind
und nach vorne schauen.
Schau dir den Ederer an. Bedienung?
Null Schamgefühl.
Sag mal, wer ist die Frau?
Irgendwie kenne ich die. Das ist Jenny Winter.
Sie hat mich ausgenutzt und betrogen.
Du kennst sie von der Tombola im Ochsen.
Ja? Woher denn sonst?
Das ist ja verrückt.
Irgendwoher kenn ich die, aber ich weiß nicht, woher.
Wolfgang? Bürgermeister Wöller?
Du bleibst hier und denkst drüber nach.
Gut. Ich komm gleich.
Was ist jetzt kurz vorm Spiel? Es gibt keinen Torwart.
Da sitzt er doch. Servus, zusammen. (alle) Servus.
Rainer hat sich beim Duschen die Hand verstaucht, der Depp.
Das macht man nicht vorm Spiel, sondern hinterher.
Dann stell den Ersatzmann vom Ersatztorwart auf.
Noah!
Tschuldigung.
Sein Vater bezahlt die Trikots.
Na gut, dann hol eben Andi.
Der ist nicht da.
Hol ihn! Er redet nicht mit mir.
Wieso? Weil ich ihn rausgeworfen habe.
Alles bleibt an mir hängen. Du bist der Präsident.
Soll ich zum Schluss noch die Tore schießen?
Also, Jungs, haut rein.
Hoch und weit... - (alle) Bringt Sicherheit!
Wir machen's wie immer. Drei Durchgänge, dann läuft das.
Sophie?
Schwester Hanna. Wie geht's Andi?
Nach dem Gespräch mit Frau Doktor Wohlschlegel gestern
wollte ich mit ihm reden.
Aber der hat sich nur vergraben.
Ich dring nicht durch. - Aber wir brauchen ihn.
Er hält unseren Kasten sauber.
Sophie, ruf Andi an. Er soll schnell herkommen.
Warum? Weil er unser Torwart ist.
Jetzt doch? Ich habe es mir zu Herzen genommen.
Hier steht ein geläuterter Präsident vom FC Kaltenthal.
Was steckt dahinter? Der Ersatztorwart ist verletzt.
Der dritte Torwart Noah kann nichts. Deshalb sind Sie geläutert.
Ich gebe zu, wir haben im Tor einen gewissen Engpass.
Wegen Ihnen schaffen wir den Aufstieg nicht.
Sie haben Mist gebaut. Was diskutieren wir dann?
Schaffen wir Andi her.
Frau Doktor und ich haben es versucht.
Andi macht dicht, redet mit niemandem.
Ja, dann müssen Sie das machen.
Ihnen verdanken wir das alles. Mir?
Seit Sie mitmischen, hängt er durch.
Ich wollte helfen. Und ich darf Scherben aufkehren.
Ich versuche, ihn zu überzeugen. Geht doch.
Wenn... Wenn?
Wenn Sie ihm sagen, dass Sie sich in solchen Situationen Hilfe holen.
Ich? Sonst noch was?
Herr Wöller. Lassen Sie mich.
Andi braucht das Gefühl, nicht alleine dazustehen.
Dass es auch andere trifft. Und das bin ich?
Ihre Entscheidung.
Also gut.
Wir müssen uns aber beeilen.
Bald ist Anpfiff. Tretet ihr länger auf?
Damit wir Zeit gewinnen? Wir können's versuchen.
Ihr könnt ja langsamer tanzen, hm?
Armer Andi.
Aber ohne ihn sind wir wirklich vollkommen aufgeschmissen.
Andi! Hier ist Schwester Hanna!
Die Feuerwehr kann die Tür aufbrechen.
Das geht auch weniger brachial. Aber die Zeit läuft uns davon.
Das hätten Sie sich vorher überlegen müssen.
Lassen Sie die Kirche im Dorf.
Ich habe nur zum Schutz der Mannschaft Bedenken geäußert.
Gott sei Dank.
Andi...
Wir haben uns um dich gesorgt.
Was wollen Sie hier? Die Mannschaft braucht dich.
Die wissen Bescheid, dank Ihnen. Ja.
Warum sprichst du nicht mit Sophie oder mit Frau Doktor,
wenn es dir schlecht geht?
Was soll das bringen? Hier läuft doch was schief.
Du kannst dir nicht selber helfen.
Jetzt komm, heute geht's um alles. Nicht für mich.
Ja, wir tun alles.
Für dieses entscheidende, letzte Spiel.
Die Jungs brauchen dich. Die können nur mit dir gewinnen.
Klar können die ohne mich gewinnen. Wenn nicht?
Kannst du damit leben? Es ist nur ein Fußballspiel.
Für Andi geht's um mehr.
Wir sind beide Siegertypen, wir brauchen Erfolgserlebnisse.
Wenn ich das verpatze... Wirst du nicht.
Wenn doch, steigen wir eben später auf.
*Er stöhnt.* Du musst auf die Beine kommen.
Lass dir helfen. Ich hab mir auch helfen lassen.
In solchen Situationen.
Sie? Ja. Wöller ist auch nur ein Mensch.
Mutter Oberin.
Gelobt sei Jesus Christus. - In Ewigkeit, Amen. Was ist los?
Herr Ederer und Frau Winter wollen die Luxusbunkeranlage vorstellen.
Wo ist Schwester Hanna? - Mit Agnes beim Fußball.
Wo? - Für den Aufstieg in die 3. Liga.
Herr Ederer und Frau Winter sind auch beim Spiel.
Dann haben wir ja alle Beteiligten beisammen.
Um den Spuk zu beenden.
Es wird also keine Luxusbunkeranlage geben?
Nicht, wenn ich es verhindern kann.
Geben Sie Gas, Schwester Hildegard.
Langsam... Bitte. Langsam, Schwester Hanna.
Sie wollen echt mit da rein?
Damit Sie nicht wieder Unsinn erzählen.
In der Umkleide sind Männer, die spielen nackt oder halbnackt.
Da kommt eine Nonne rein... Das traumatisiert sie.
Am Ende verlieren sie. Sehr witzig.
Bleiben Sie brav hier. Ich kümmere mich darum, wie immer.
Ja, was ist denn mit euch los?
Wir sind doch nicht auf einer Beerdigung.
Das Team misstraut dem Torwart. Wie bitte? So ein Schwachsinn.
Wir müssen uns auf ihn verlassen können.
Ihre Worte, Herr Wöller. - Gut.
Wenn ihr nicht wollt, dann lass ich's.
Tust du nicht. Du ziehst dich um und spielst.
Jeder hat mal 'nen Durchhänger. Selbst ich, kaum zu glauben.
Lässt mich da meine Gemeinde im Stich? Nein.
Die haben mich gewählt.
Und ich vertraue Andi zu hundert Prozent.
Da könnt ihr das auch, okay? (Jupp) Er hat recht.
Fußball ist reine Kopfsache.
Also haut sie weg. Ja!
*Laute elektronische Musik*
*Jubel, Applaus*
Wir machen es langsam.
*Buhrufe*
(Sophie) Eins und zwei und drei!
*Nonnen jubeln.*
*Jubel*
Es geht los! Es geht los!
*Lautes Tröten* Oh!
*Tröten* - (Jupp) Über die andere Seite!
(Agnes) Jetzt! Gut! - Nicht durchlassen!
Ja! Herrgott noch mal.
(Jupp) Weiter! Kommt!
Hau ihn um! Du schaffst das! Agnes...
Wer ist wer?
Rot Auingen, blau Kaltenthal.
Was ist das für ein Schiedsrichter? Sieht der nichts?
(Huber) Das muss der pfeifen!
Ist 'ne Pfeife. Ja.
Links soll er! - (Jupp) Kreuzen!
Agnes. Agnes. Ist gut, Agnes.
Sehen Sie mal Schwester Agnes an.
Links, links! - Ich weiß.
Fußball, ich war auch überrascht.
(Jupp) Verschieben! Lass ihn nicht durch.
Nimm ihn eng!
Rüber da, absichern! Ey! Oh nee.
Was war das denn, Schiri! Das war doch nichts.
*Alle rufen durcheinander.*
Das gibt's nicht. - (Jupp) Was ist los da?
Den hab ich ja besser gesehen! Kann doch nicht wahr sein.
Andi, den hast du, das ist deiner!
Hoffentlich war das kein Fehler. - Der schafft das.
Geht der rein, war's das. Musst du das jetzt sagen?
Wir haben noch zwei Minuten.
*Lauter Jubel*
Andi, du bist es! Ich liebe dich! Ich liebe dich!
Er hat ihn gehalten. - Das Null zu Null reicht uns.
Auingen steigt auf
und Kaltenthal verschwindet in der Versenkung.
Na, Herr Wöller?
Schaut nicht so gut aus, was? Gewöhnen Sie sich dran.
Lass dich nicht provozieren. Ich bleib ruhig.
Muss der Kleinkrieg mit Herrn Wöller sein?
Das ist nur eine Spielerei unter Männern.
Was macht denn die Mutter Oberin da?
*Jubel*
*Enttäuschte Rufe*
Bravo! - Das waren wohl die Falschen.
Gratuliere. - Danke schön.
Sehr gut, Männer! Aufstieg!
Sei nicht sauer. Nicht sauer, ich bin enttäuscht.
Fahren wir in den Ochsen und trinken ein Bier.
(Spieler) Sauber, Jungs! - Super. Danke.
Alles okay?
An dir lag's nicht. Du hast super gespielt.
Tut mir leid, dass wir dir misstraut haben.
(Spieler im Chor) Dritte Liga! Hey, hey, hey!
Es tut mir so leid.
Na ja, hat halt nicht gereicht.
Auingen steigt auf. Kaltenthal verkraftet es.
Wie fühlst du dich?
Müde. Leer.
Kein Wunder nach dem Spiel.
Mit dem Spiel hat das nichts zu tun.
Bitte lass dir helfen.
Was hast du denn zu verlieren?
Du hast doch Herrn Wöller gehört. Ihm hilft es.
Also gut.
Versprochen? - Versprochen.
Ich bin stolz auf dich.
(Agnes) Hanna! Ja?
Die Mutter Oberin ist da.
Hier auf dem Platz? Ja.
Ähm, alles Gute euch beiden, ja?
Danke. Auch Herrn Wöller. Ich richte es aus. Wiedersehen!
Nächstes Jahr schaffen wir den Aufstieg bestimmt.
Versprochen! Danke!
(Jupp) Alles gut.
Sie können die Kopie des Vertrages gerne behalten.
Das ist ein Witz.
Die Vatikansverwaltung macht keine Witze.
Das Waldstück über der Bunkeranlage gehört dem Bistum.
Sie müssen mit Bischof Rossbauer darüber verhandeln.
Ich würd mir kaum Hoffnungen machen. - Und was heißt das jetzt?
Die Bunkeranlage darf nicht gebaut werden.
Ohne die alte Anlage ist das Projekt nicht zu finanzieren.
Das nennt man Pech.
Der FC Auingen steigt zwar auf,
aber die Gemeinde Auingen ist gerade im freien Fall.
Sie hören von meinen Anwälten. - Ich habe nichts anderes erwartet.
Frau Winter.
Ich bin mal gespannt, wie Sie das der Staatsregierung beibringen.
Die warten nämlich schon. Keine Sorge.
Meine Connections zur Regierung sind first class.
Habe die Erika. Ja. Aber America.
*Hanna seufzt.* Das Kloster gehört also wieder uns?
Es wird kein Luxusbunker gebaut.
Und das Kloster ist noch im Besitz der VETUS-Immobilien.
Also Frau Winter.
Kaufen Sie es bitte wieder zurück, bevor es Herr Wöller tut.
Ich glaube nicht, dass Herr Wöller nach allem noch Interesse daran hat.
Bei ihm weiß man nie. Einen Moment.
Über Ihre Kriegsbemalung reden wir noch.
Unter vier Augen. - Ja.
...zwischen Heinz Heilmann... Frau Winter?
Ich ruf wieder zurück. Moment.
Denken Sie nicht, es ist jetzt vorbei.
Ich komme in Frieden. Was, Sie?
Was hab ich mit den Verträgen zu tun?
Da müssen Sie zur Obernonne. Was wollen Sie?
Erfahren Ihre Anleger davon,
laufen sie alle davon, und Sie sind pleite.
Also gut, ich höre. Zum Glück trage ich nichts nach.
Ich kaufe Ihnen das Kloster ab. Warum das denn?
Ganz egal. Sie haben ein Problem, ich die Lösung.
Gut, vier Millionen. Zwei Millionen zu viel.
Ich wurde belogen und arglistig getäuscht.
Sie verwechseln da was. Sie waren das.
Ich hatte Investitionen. Vier Millionen Euro.
Vor Gericht dauert das dann Jahre. Jahre...
Die Sie nicht haben. Ich aber schon.
Einigen wir uns auf drei? Was?
Dreieinhalb *Sie schnappt empört nach Luft.*
Herr Wöller? Ja?
Sie haben ihr ein Kaufangebot für unser Kloster gemacht?
Und wenn, was geht es Sie an? Oh, sehr viel.
Ich werde es herausfinden und es dann verhindern.
Aha. Schwester Hanna, schauen Sie mal.
Einige Dinge schaffen selbst Sie nicht.
Aber es gibt nichts, was mich aufhalten kann.
Untertitel im Auftrag der ARD, 2019
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