All language subtitles for Um Himmels Willen - S18E06 - Liebe auf Bew+Ąhrung.deu

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Original subtitles

Um Himmels Willen: Liebe auf Bewährung

*Titelmusik*

Schwester Hanna

Wolfgang Wöller

(Leila) Unglaublich, dass Wöller uns wieder im Kloster wohnen lässt.

Dass er es überhaupt so lang mit uns ausgehalten hat!

(ruft) Frühstück! Felicitas!

Der Erzbischof hat mir geschrieben!

Ernsthaft? Was denn?

Er ist jetzt ein "Foll-ower".

"Foll-ower" war richtig, ne?

(empört) Hanna!

Gib mir mein Handy wieder!

Erstens ist das Sinas Handy, ja?

Und zweitens höre ich von dir nur noch: "Später!", "Gleich!"...

Ich muss dem Erzbischof schreiben.

Die Welt geht nicht unter, wenn du das später tust.

Lass mich wenigstens das Foto für den Hofladen hochladen.

Das heißt doch so, ne? - Ich halt mich da lieber raus.

Wann können wir den Hofladen eröffnen?

Ich warte auf den Bescheid für die Fördergelder.

Die Mutter Oberin versucht, die Turmrenovierung zu finanzieren.

Da können wir für den Laden nicht viel erwarten.

(flüstert) Ja, hallo! Ja, hallo!

Ich hab ein Problem mit dem Sommerfest.

Der DJ ist krank. Können das die Jugendlichen nicht machen?

Ich kann das! - Ehrlich?

Ich... äh... hab schon öfter auf Hochzeiten und...

auf dem Schützenfest hab ich auch schon aufgelegt.

Frau König wartet draußen. Oh.

Sie möchte dich sprechen. - Die Sozialarbeiterin aus der JVA.

Ja... Fangt schon mal ohne mich an, ja?

Schaut mal, wie viele Kräuter ich gefunden hab.

Die können wir für den Hofladen brauchen.

Und die Kamille. Die riecht richtig gut.

Herrlich, hm?

Okay, vielleicht ist ja 'ne Nonne als DJane ganz lustig.

Cool.

Erinnern Sie sich noch an Tom Blaskovic?

Der war bei mir in der Seelsorge.

Ich lernte ihn in der JVA kennen.

Ich hab da eine Theatergruppe. Wir sind verliebt.

Ist er noch in Haft?

Er wurde wegen guter Führung entlassen.

Aber auf Bewährung. Er hat Einbrüche begangen, oder?

Ich hab viel mit Häftlingen zu tun. Ich weiß, was ich tue.

Ja, dann... Dann freue ich mich für Sie und Herrn Blaskovic.

Aber warum sind Sie hier?

Tom ist Elektriker. Ein sehr guter.

Aber er findet keinen Job. Egal, wie sehr er sich bemüht.

Er machte sich selbstständig. Da war es ebenso.

Wegen der Vorstrafen. Das gibt ja niemand zu.

Und was kann ich jetzt tun?

Die elektrischen Leitungen im Rathaus sollen saniert werden.

Und Tom hat sich beworben? Mhm.

Aber man ließ ihn wissen,

dass er sich keine Hoffnungen machen braucht.

Es ist so wichtig, dass Tom Arbeit findet.

Sie haben Angst, dass er wieder rückfällig wird?

Ich rede mit Herrn Wöller. Wird nicht leicht.

Im Zweifelsfall helfen wir ihm auf andere Weise.

Jeder verdient eine zweite Chance. Danke.

*Telefonklingeln*

Rathaus Kaltenthal, Wöller. *Telefon klingelt weiter.*

Rathaus Kaltenthal, Wöller.

Die Frau Laban wird sich bei Ihnen melden. Die ist in Urlaub.

Sagen Sie mir Ihren Namen.

*Es tutet.* Hallo?

*Telefonklingeln*

Treptow? *Telefonklingeln*

*Telefon klingelt mit anderem Ton.* *Er seufzt.*

Rathaus Kaltenthal.

Bürgermeister Wöller ist nicht da.

Um alles muss man sich selber kümmern.

Treptow! Wozu hab ich Sie?

Ich gebe mein Bestes. Allein, es reicht nicht.

Stehen Sie nicht da wie ein Briefbeschwerer.

Machen Sie Kaffee und bringen Sie dieses Chaos in Ordnung.

Und halten Sie mich in Sachen Auingen auf dem Laufenden.

Jawohl.

Kann doch nicht so schwer sein, die Laban zu ersetzen.

*Mehrere Telefone klingeln.* Wer geht jetzt wo hin?

Irgendwas stimmt nicht mit Sina.

Was meinst du damit? - Weiß nicht, das ist so ein Gefühl.

Erst das Tattoo und jetzt DJane?

Ich war Oberfeldwebel, bereit, zu schießen.

Und jetzt sieh mich an. - Auch, wie sie redet.

Und wir wissen nichts von ihr. - Sie kennt die Mutter Oberin.

(Agnes) Sina! - Ja?

Hast du die Kekse aus diesem Korb ins Mutterhaus geschickt?

Ja, gestern schon. - Ach je! Das sind die falschen.

Die sind mit ganz wenig Butter. Der Bischof mag aber viel Butter.

In seinem Alter ist weniger Butter besser.

Lass das, bitte. Die sind für den Hofladen.

Du bist wirklich unmöglich.

Gott zum Gruße. Könnten Sie mich zur Mutter Oberin durchstellen?

Ich glaube kaum, dass sie im Moment Zeit hat.

Worum geht es denn? Ich habe gute Nachrichten zum Kloster.

Könnten Sie das näher erläutern?

"Sobald ich die Mutter Oberin am Telefon habe."

Herr Wöller. Gott zum Gruße, Mutter Oberin.

Gute Nachrichten?

*Klappern*

Äh, d... Treptow!

Das gilt nicht für Sie. Verzeihung.

Dank meines unermüdlichen Einsatzes

konnten Ihre Mitschwestern ins Kloster zurückkehren.

Wofür wir Ihnen danken. Ich warte noch auf die guten Nachrichten.

Die würde ich gerne von Angesicht zu Angesicht mitteilen.

Wenn Ihnen das passt. Ach, Herr Wöller.

Tun Sie mir den Gefallen.

Sie wissen gar nicht, was es für eine Mühe kostet,

dass das Bauamt die Füße stillhält.

Gut, dann kommen Sie morgen. Schwester Hildegard meldet sich.

Gelobt sei Jesus Christus.

Das war eine unverhohlene Drohung, eine Erpressung.

Aber vielleicht erfahren wir so, warum er das Kloster kaufen will.

Ist Ihr neuer Krimi genauso spannend wie der letzte?

Ich weiß nicht, ob er nicht zu ausgedacht wirkt.

Darf ich mal lesen? - Würden Sie das tun?

Ja.

Hallo, Frau Laban... Herr Treptow.

Ich habe überhaupt keine Zeit.

Sie sehen ja, was hier los ist. Ja...

Ist er da? Ja, ja.

Könnten Sie dem Herrn Bürgermeister einen Kaffee mitnehmen? Bitte!

*Es klopft.*

Egal, was Sie von mir wollen: Ich habe zu tun.

Dann gehe ich besser wieder. Moment!

Mein Kaffee bleibt. Herr Wöller!

Uns gibt es nur im Doppelpack. Na gut. Fassen Sie sich kurz.

Danke. Der Herr Blaskovic ist Elektriker.

Und er hat sich für die Sanierung der Leitungen im Rathaus beworben.

Bevor Sie weiterreden: Ausschreibung ist Ausschreibung.

Und in meiner Gemeinde wird nicht gemauschelt.

Das sagen ausgerechnet Sie. Ja. Weil dem so ist.

Die Einzige, die an meiner Integrität zweifelt,

sind Sie. Herr Wöller.

Herr Blaskovic war im Gefängnis.

Danke. Bitte.

Und er braucht Hilfe, um wieder auf die Beine zu kommen.

Und ich soll deswegen Betrüger werden?

Sie sollen nur sein Angebot prüfen und nicht gleich aussortieren.

Sie und Ihre Sozialromantik!

Wir sind ein Rathaus!

Im Weißen Haus legen auch keine Betrüger die Leitungen.

Er hat seine Strafe abgesessen und sich neu verliebt.

Das Einzige, was ihm fehlt, ist Hoffnung auf eine Zukunft.

Tut mir leid. Ich kann Ihnen da nicht helfen.

Guten Tag. Frau Winter!

Gelobt sei Jesus Christus.

Ich weiß zwar nicht, was ich mit Jesus Christus zu tun habe, aber...

Ja. Äh...

Schwester Hanna?

Wir sind uns schon mal im Klosterwald begegnet.

Erinnern Sie sich? Ja, ja.

Damals wollten Sie mir sagen,

was Herr Wöller mit dem Kloster plant.

Das wollte Frau Winter ganz sicher nicht.

Dass Sie für Ihre Machenschaften

jetzt auch noch Gottes Sohn einspannen,

das ist mir ein bisschen... Frau Winter.

Damals im Klosterwald... Also gut.

Damit Ruhe herrscht:

Ich verspreche Ihnen, das Angebot zu prüfen.

Ganz unvoreingenommen? Versprochen. Auf Wiedersehen.

Auf Wiedersehen.

Wiedersehen.

Ich danke Ihnen sehr, Schwester Hildegard.

Ich habe leider schlechte Nachrichten.

Wegen der Baukosten für die Schule in Nigeria?

Ja. Sie sind höher als erwartet. Und dann noch Kloster Oldenburg.

Sind diese Kekse wirklich aus Kloster Kaltenthal?

Agnes hat sie extra geschickt. - Hm.

Dazu der Klosterturm, der dringend renoviert werden muss.

Ich habe lange darüber nachgedacht,

aber es gibt keine andere Möglichkeit,

als das Kloster zu verkaufen. *Er räuspert sich.*

*Er hustet.*

Was sind denn das für Kekse, die einen fast umbringen?

Schwester Agnes hat wohl ein neues Rezept ausprobiert.

Geht es wieder? - Ja, danke, danke.

Sie wollen das Kloster wirklich an Herrn Wöller verkaufen?

Auf gar keinen Fall.

Ich habe ein Angebot von einer Münchner Maklerin.

Sie bietet deutlich mehr als Wöller.

Was hat sie mit dem Kloster vor?

Der Käufer, den sie vertritt,

will eine Seniorenresidenz daraus machen.

Das finde ich viel besser als ein Atommüllendlager.

Ich dachte, das war eine Zeitungsente.

Bei Herrn Wöller weiß man nie.

Jede Wohnung bekommt einen Garten oder eine Terrasse.

Ja, aber da unten wächst doch nichts.

Heutzutage ist vieles möglich.

Hier wäre der Wellnessbereich.

Mit einem künstlichen Sternenhimmel.

Das sieht alles sehr aufwendig und teuer aus.

"Groß denken, um Größeres zu erreichen", das sagten Sie doch.

Aber es muss auch bezahlt werden.

Es gibt viele Menschen, für die Geld keine Rolle spielt.

Allerdings müssen wir denen bei der Präsentation mehr bieten

als nur ein paar Pläne und ein Pappmodell.

Äh... Mir würde das reichen.

Haben Sie 100 Millionen Euro in bar? Nicht ganz.

Eher weniger. Also... deutlich weniger.

Deshalb brauchen wir ein animiertes 3-D-Computermodell.

Damit die Kunden in den Räumen virtuell herumlaufen können.

Was kostet so was? Ach, ich habe Kontakte.

Wir bekommen das quasi geschenkt.

Geschenkt klingt gut. 10.000 Euro.

10.000? Mhm.

Euro? Mhm.

Heute findet in München eine Wohltätigkeitsveranstaltung statt.

Da sind nicht nur Reiche, sondern auch Superreiche.

Wie kommen wir da hin? Ich nehme Sie mit.

Ja, gut, aber ich meine, ist das nicht teuer?

Ach. 5000 Euro pro Karte. Und dann noch mal 10.000...

Sie werden sich großartig unterhalten.

Holen Sie mich ab? Um halb acht? Da.

Das ist meine Adresse.

Bis bald.

Wiedersehen. Wiedersehen.

Treptow? Ja.

Bringen Sie meinen Smoking zur Reinigung.

Smoking. Jawohl.

Das müssen Sie sich ansehen. - Was soll ich damit?

Die Fotos. DJane Gloria.

"Ladypower hinter dem Deyji-Pult". - Das ist Schwester Sina.

Sie heißt Gloria und ist DJane.

Das hat sie nie erzählt. - Ich hatte recht.

Sie gibt vor, jemand anders zu sein.

Die Mafia ist hinter der her!

Das bleibt unter uns.

Wir müssen erst herausfinden, wie das zusammenhängt.

Schwester Sina, die Mutter Oberin, der Hauptkommissar...

Die Mafia. - Vergessen Sie mal die Mafia.

Denken Sie nicht immer das Schlimmste.

Das ist meine Natur.

Ich sehe sie das Mutterhaus stürmen, Ihr Büro und... rattatata...

Exzellenz! Herr Stolpe, also wirklich.

Was ist denn hier los? - Äh, nichts.

Ähm... Ich muss eh gerade gehen.

Exzellenz, alles in Ordnung? - Er hat nicht getroffen.

Und Sie glauben diesem Bürgermeister?

Es ist ein erster Schritt. Ja.

Der als Enttäuschung enden wird. - Nicht so negativ.

Du hast jetzt wenigstens eine faire Chance,

den Auftrag zu bekommen.

Faire Chancen gibt es nicht.

Zumindest nicht für Leute wie mich.

Wenn es mit dem Auftrag im Rathaus nicht klappen sollte,

finden wir eben etwas anderes.

Sie dürfen nur die Hoffnung nicht aufgeben.

Wir schaffen das schon.

Also, ich lasse Sie beide jetzt mal alleine, ja?

Ich melde mich, sobald ich etwas Neues weiß.

Danke.

Ich dreh schon nicht durch, wenn es schiefgeht.

Ich liebe dich.

Ich hab einfach Angst, dass... - ... ich wieder Brüche mache?

Danke.

Genau das brauche ich. - Ich unterstütze dich.

Aber wenn du negativ bist, bringt das nichts.

Tut mir leid.

Hi, Tommy. Willst du mich nicht vorstellen?

Ich bin Malte, ein alter Freund von Tom.

Ja... Und was machst du hier?

Bin auf der Durchreise. Wollte was essen.

Vielleicht übernachten. Und dann seh ich dich hier!

Willst du mich nicht begrüßen? - Ja, klar, sicher.

Und woher kennt ihr euch? - Von früher.

Wir waren Nachbarn.

Du warst im Gefängnis?

Ja. Ich wurde vor ein paar Wochen entlassen.

Aha.

Und Sie sind...

Carolin König. - Na!

Dann will ich wohl mal nicht länger stören, was?

Meld dich.

Ich verlass mich drauf. - Ja, ja, kannst du.

*Charts-Musik spielt.*

Grüß dich. Ein rotes, bitte.

Ich frag mich langsam, was da läuft. - (laut) Was?

Herr Lehner. Sie redet ständig von ihm und seinen Kindern.

Sie findet ihn halt ein bisschen nett.

Ich hoffe nur, nicht zu nett.

So. Bitte sehr.

Ein Schweinsbraten und für dich eine Haxe.

Wie hast du das geschafft, dass er wieder isst?

Freunde müssen einen zur Vernunft bringen

und auf den rechten Weg.

Ohne Haxe kann ich die Welt auch nicht retten.

Aber vom neuen Weg komme ich nicht ab.

Wenigstens muss ich mir keine Sorgen mehr machen.

Aber ich mache mir Sorgen wegen der Umweltsauerei für dieses Fleisch.

Jetzt fängst du schon wieder an.

Das stinkt ja gen Himmel. Ich hör ja schon auf.

Ich kauf mir vielleicht 'n anderes Auto.

Da bist du bei mir richtig.

Ich hab einen Diesel auf dem Hof stehen.

Zum Freundschaftspreis...

Oder 'nen Benziner, hochwertig, Mittelklasse.

Diesel? Da kann ich mich gleich umbringen.

Wer kennt sich mit Autos aus, du oder ich?

Na, du. Ja, eben.

Ich hab aber Skrupel. Was willst du dann?

Ein Elektroauto. Mit 800 Metern Reichweite?

Wegen deiner Skrupel? Und ich hab keine? Genau.

Dass Kinder im Kongo nach Kobalt graben

und wie die Fliegen sterben, weil wir Akkus aufladen wollen...

Das interessiert dich nicht? Ja, das muss man regeln.

Im Kongo? Ja, irgendwann.

Die Kinder sterben aber jetzt. Dann ein Hybrid.

Auf jeden Fall will ich weniger Auspuffgase produzieren.

Wenn du ein Auto kaufen willst, kaufst du es bei mir.

Aber wenn du Kinder im Kongo umbringen

und Fake News nachlaufen willst,

dann lass mich in Ruhe.

Und jetzt guten Appetit.

Jetzt schmeckt mir die Haxe nicht mehr.

Mir auch nicht.

*Türklingel*

*Er seufzt.*

Hey, hey, hey!

Sag, was du zu sagen hast. Dann hau ab.

Jetzt gehst du auch noch unter die Köche.

Was willst du?

Ich dachte, du rufst an, wenn du draußen bist.

Danke, dass du mich nicht verraten hast.

Ich hätte das Gleiche für dich getan.

Ich kann dir helfen.

Damit dein Start ins neue Leben leichter wird für dich.

Egal, was du planst...

such dir jemand anderen.

Autohaus Wöller.

Die Kohle, die da zu holen ist, verschafft dir etwas Luft.

Bis du Aufträge bekommst als Elektriker.

Finger weg. Du krümelst alles voll.

Da kann nichts schiefgehen. - Ich sagte Nein.

Ich hab das Autohaus beobachtet, war drin.

(brüllt) Verpiss dich, Mann!

Malte.

*Vogelgezwitscher*

Und? Sag mal, trinkst du jetzt zwei?

Der ist doch für dich. Danke.

Was sagst du? Schick!

Ich meine die Pläne. Ach so.

Äh, ja, aber...

Wie soll denn unterirdisch was wachsen?

Mit Infrarotlicht.

Wir simulieren sogar Tag und Nacht.

Das ist teuer! Wer soll denn da einziehen?

Die Superreichen natürlich. Die Superreichen in Kaltenthal?

Ich bitte dich. Deshalb haben wir Jenny im Boot.

Die kennt die richtigen Leute. Dann soll sie die Sache finanzieren.

Ich investiere da nichts.

Ich meine... Im Vergleich zu dem, was du daran verdienst,

ist es nur ein Minibetrag, den ich jetzt kurzfristig von dir benötige.

Wie viel? Zwei Mal zehn.

Du spinnst. 10.000 für die Computeranimation der Bunkeranlage.

So was kostet sonst ein Vielfaches.

Wer hat denn das erzählt? Ich kenn mich aus.

Du? Jetzt lenk nicht ab.

Wofür brauchst du die anderen zehn?

Eintrittskarten. Für die Stones?

Schau dir das doch mal an. Das ist wirklich was Großes.

Da muss man Opfer bringen.

Wieso immer ich? Schau mich an.

Ich laufe doch nicht zum Spaß so rum.

*Musik* *Jugendliche kreischen vergnügt.*

Schau mal, wie die zwei miteinander tanzen, Claudia und Herr Lehner.

Ja und?

Wir haben uns für ein Leben im Orden entschieden, mit Gott.

Gott verbietet uns nicht das Tanzen.

Es geht um das Wie, wie sie miteinander tanzen.

Lass Claudia einfach ein bisschen Spaß.

Das Gleiche gilt für Sina. Oder hast du auch was gegen sie?

Ich hab nichts gegen sie.

Aber es wirkt nicht, als würde sie ab und zu bei 'ner Party auflegen.

Es wirkt irgendwie zu professionell.

Vielleicht hat sie einfach nur Talent.

Toll, wenn jemand wie sie sich für ein Leben im Orden entscheidet.

Hat sie sich wirklich dafür entschieden?

Lela! Mach dir nicht so viele Gedanken.

Genieß den Tag, lass uns feiern und Spaß haben.

Was ist los, Carolin?

Dein Freund, was wollte der hier?

Sich verabschieden. - Der sah wütend aus.

Das ist sein Problem, nicht meins.

Wenn das mit uns funktionieren soll, müssen wir uns vertrauen.

Ich vertraue dir blind.

Aber du mir anscheinend nicht.

Ich lieb dich, Tom, aber... - Dann vertrau mir auch.

Liebe ohne... ohne Vertrauen, das funktioniert nicht.

*Heitere Musik*

*Gläserklirren* *Gemurmel*

*Unverständlicher Dialog*

Äh...

Vielleicht bin ich etwas zu elegant angezogen, kann das sein?

Bei Charity-Veranstaltungen trägt niemand mehr Smoking.

Außer den Angestellten. Aber Sie sehen fantastisch aus.

(leise) Wirklich? Ja.

Schauen Sie mal, der Herr an der Säule.

Der mit der roten Krawatte. Ein Reeder. Sehr betucht.

Die Dame rechts von ihm

wird auf ein Privatvermögen von 280 Millionen Euro geschätzt.

Da gehört sie zwar nicht zu den Superreichen,

aber als Kundin für uns kommt sie infrage.

Ich werde sie Ihnen vorstellen.

Herr von Bommeln! Herr von Bommeln, wie schön, Sie zu sehen.

Frau Winter! Wie schön, Sie hier zu sehen.

Bringen Sie uns doch bitte zwei Glas Champagner.

Heute noch, wenn möglich.

Zwei Glas Champagner wären wirklich wunderbar.

Sehr wohl, der Herr. Danke.

*Spannende Musik*

*Er stöhnt auf.*

*Operngesang*

Herr Wöller?

Das ist jetzt nicht Ihr Ernst.

Ja, ich, ähm... Sie wollten ohne mich in die Bar?

*Beide lachen.*

Wann haben Sie das Autohaus betreten?

23:20 Uhr, würde ich meinen.

Ich hab kurz davor auf die Uhr geschaut.

Beim Lichteinschalten bemerkten Sie niemanden?

Da war niemand. - Sie haben nichts gesehen?

Irgendwas Auffallendes?

Doch, ein Auto. Es stand direkt vorm Autohaus.

Schräg auf dem Gehsteig.

Wissen Sie Marke und Farbe? - Alt war's halt.

Ah...

Aber ich hab mir das Kennzeichen gemerkt.

KAL T 867. - Gutes Gedächtnis.

Tut mir leid, dass ich Sie zum Kellner machte.

Selber schuld, wenn man Smoking trägt.

Aber in dem Moment war es besser, das nicht aufzuklären.

Es hat ja nicht wehgetan.

Das bewundere ich an Ihnen: Sie lassen sich nicht unterkriegen.

Ja, wo ein Wöller, da ein Weg. *Beide lachen.*

Danke. Es war ein schöner Abend.

Fand ich auch.

Ich habe übrigens wichtige Kontakte knüpfen können.

Wir übernehmen die Computerpräsentation,

dann sollten die ersten Käufe stattfinden.

Ich regle morgen die Probleme mit dem Kloster,

und dann...

steht uns nichts mehr im Weg.

Wo ein Wöller... *Beide lachen.*

Ich muss jetzt los. Morgen wartet noch sehr viel Arbeit auf uns.

(zärtlich) Gute Nacht, Herr Wöller. Gute Nacht... Frau Winter.

*Heitere Musik*

Können Sie mir denn wenigstens sagen, wann?

So ungefähr?

Gut, dann rufe ich morgen wieder an.

(unwirsch) Ja, auf Wiederhören.

Unser Förderantrag wurde immer noch nicht bearbeitet.

Möchtest du einen Kamillentee? Der beruhigt.

Die wussten noch nicht mal, wann das entschieden wird.

Hanna... Ja, aber so kann man doch nicht planen.

(aufgebracht) Ich fass das nicht!

Schwester Hanna? - Ist was passiert?

Tom wurde festgenommen.

Was? Was? Warum?

Angeblich Einbruch ins Autohaus Wöller.

Ausgerechnet bei Wöller.

Was sagt Tom dazu? Er wird gerade verhört.

Ich soll nachher auch auf dem Revier aussagen.

Glauben Sie, Tom war es?

Gestern tauchte ein Freund von ihm auf. Angeblich von früher.

Das glauben Sie nicht? Ich kenn diese Typen.

Aber Tom wird nicht gerade jetzt einen Einbruch begehen.

Und dann noch in Kaltenthal. Bei Herrn Wöller.

(erregt) Ja! Und wenn doch?

Schauen Sie erst mal, was Tom dazu sagt.

Ich hab so keine Lust, da jetzt hinzugehen.

Ich...

Ich kann da nicht hingehen.

Soll ich Sie begleiten? Auf die Wache?

Das würden Sie tun? Natürlich.

Gibt es denn schon konkrete Pläne für die Seniorenresidenz?

Wir würden unsere Pläne gerne

in Abstimmung mit dem Orden entwickeln.

Sie beziehen uns ein!

Durch einen Verkauf verliert man nicht allen Einfluss.

Wir wollen auf Ihre Erfahrung nicht verzichten.

Aber Ihre Investoren haben nichts zu verschenken.

Nein, aber mit etwas gutem Willen werden wir einen Weg finden:

eine Seniorenresidenz für jeden aus der Gesellschaft.

Für Reiche ebenso wie für etwas weniger wohlhabende Menschen.

Ich sehe mir das in Ruhe an.

Wir haben schlechte Erfahrungen gemacht

mit Umwandlungen des Klosters.

Ja, ich habe davon gehört.

Es gibt da diesen Bürgermeister. - Ja, Herr Wöller.

Er wurde mir bereits vorgestellt.

Ich las dann in der Zeitung, er möchte das Kloster

in ein Atommüllendlager verwandeln.

Ich traue ihm einiges zu, aber das halte ich für eine Falschmeldung.

Jedenfalls scheint Herr Wöller selten etwas Gutes im Sinn zu haben.

Da muss ich Ihnen leider beipflichten.

Darum müssen Ihre Investoren garantieren,

das Kloster nicht an die Gemeinde zu veräußern.

Kein Problem.

Ich maile Ihnen gleich eine Absichtserklärung.

Es bleibt bei den 3 Millionen? - Selbstverständlich.

Wir suchen allerdings parallel dazu nach Alternativen.

Das soll Sie nicht unter Druck setzen.

Ich sage das nur wegen der Transparenz.

Sie werden sehr bald von mir hören, Frau Winter.

Mit guten Nachrichten, hoffe ich. - Es sieht so aus.

Ich frage noch mal: Sind Sie letzte Nacht ins Autohaus eingebrochen?

Nein. Ich sage es gern noch mal: Bin ich nicht!

Warum stand dann Ihr Auto dort?

Keine Ahnung. Es wurde wohl aufgebrochen.

Das können Sie selber gemacht haben, um von sich abzulenken.

Hab ich aber nicht. - Wo ist das Auto jetzt?

Weiß ich nicht.

Irgendeinen Verdacht, wer es gestohlen hat?

War's das? - Sie sind vorbestraft.

Und damit schuldig.

Sie sollten sich einen Anwalt besorgen.

Sie bleiben, bis Ihr Alibi überprüft wurde.

Kurt. Abführen.

Aufstehen, bitte.

Sag denen, dass du gestern Abend bei mir warst.

Ich war das nicht!

Sag denen das. Bitte.

Frau König? Danke, dass Sie so schnell gekommen sind.

Sie wollte nicht alleine kommen.

Kein Problem. Erst mal... Ich weiß nicht... Nehmen Sie Platz.

Wann verließen Sie seine Wohnung? - Kurz nach halb elf.

Haben Sie auf die Uhr gesehen? - Ja.

Der Einbruch war später. Er hat also kein Alibi.

Das ist aber kein Beweis für seine Schuld.

Es ist aber ein seltsamer Zufall,

dass sein Auto zur Tatzeit am Tatort gesehen wurde.

Was ist mit diesem Mann, der plötzlich aufgetaucht ist?

Was für ein Mann? - Ein Jugendfreund von Tom. Malte.

Herr Blaskovic hat ihn nicht erwähnt.

Was passiert mit ihm? - Er kommt vor den Haftrichter.

*Hanna seufzt.*

Ich kenne da einen guten Anwalt.

Der wird Tom helfen.

Ich sag Ihnen Bescheid, wenn ich etwas vom Anwalt weiß, ja? Okay.

Seien Sie froh, dass Sie im Trockenen sind.

Bei mir wurde eingebrochen, im Autohaus.

50.000 Euro sind verschwunden.

Es gab Verletzte. Und warum das Ganze?

Weil Sie nie auf mich hören.

Das wird sich alles aufklären.

Hat es schon. Sie tragen die Verantwortung.

Ich? Ja, dass man mir so übel mitgespielt hat.

Warten Sie erst mal die Ermittlungen ab.

Sie können warten. Mein Urteil steht.

Wie heißt der? Blaskovic.

Der baut keine einzige Steckdose ins Rathaus.

Das sage ich Ihnen. Der sitzt ja eh die nächsten Jahre im Knast.

Und wenn er's doch nicht war? Das ändert nichts.

50.000 Euro, Schwester Hanna.

Plus die 20.000, die noch im Safe lagen.

Die kriege ich nicht ersetzt.

Woher das Geld wohl war... Spielt keine Rolle.

Es ist ja eh verschwunden.

Herr Blaskovic soll vor den Haftrichter.

Eine neue Haft wäre ein schrecklicher Rückschlag für ihn.

Glauben Sie an seine Unschuld? Warum sollte er einbrechen?

Kennen Sie ihn? Er ist vorbestraft.

Er ist kein schlechter Mensch.

Gottvertrauen, was?

Die Beweislage ist dünn und dürfte für eine Inhaftierung nicht reichen.

Ich spreche mit dem Haftrichter. Danke. Danke, vielen Dank.

Bedanken Sie sich bei Schwester Claudia.

Sie hat mir mit den Kindern geholfen.

Ich freue mich, was zurückzugeben.

Wird sie denn weiter babysitten?

Wenn es sie nicht von den Aufgaben im Kloster abhält.

Die Kinder lieben sie.

Und Sie?

Entschuldigen Sie, aber... Ich mag Claudia.

Sonst würde ich ihr meine Kinder nicht anvertrauen.

Sie verfügen über eine rege Fantasie, Schwester Hildegard.

Halten Sie die Geschichte für realistisch?

Mich überrascht,

dass Ihre Heldin sich als Novizin im Kloster versteckt.

Ich hab das geschrieben, als Sina in den Orden eintrat.

Dann ist Sina das Vorbild für Ihre Heldin?

Ich denke nicht... Was denken Sie?

Ich denke, das Manuskript sollte noch in der Schublade bleiben.

So... Sollte es das?

So ein Werk muss reifen. Wie ein guter Rotwein.

Sicher. - Gut, dann sind wir uns ja einig.

Mein Manuskript.

Ich habe nur das Exemplar. - Es ist in guten Händen.

*Nachrichtenton*

"Absichtserklärung. Verkäufer: Magdalenenorden.

Makler: Winter Immobilien."

Das wird Hanna gar nicht gefallen.

*Türklingel*

Du hast mein Auto geklaut.

Du hast die Schlüssel mitgenommen, als du gegangen bist.

Ich wollte den Wagen wieder zurückstellen.

Es konnte keiner ahnen, dass der Security-Typ da auftaucht

und den Helden spielt.

Du gehst zur Polizei und sagst, was wirklich passiert ist.

Hast du verstanden? - Spinnst du?

Entweder du tust es... oder ich mach es.

Jetzt komm mal wieder runter.

Die können dir doch nix beweisen.

Was soll ich damit? - Das ist dein Anteil.

Da waren 70 Riesen im Tresor.

Ich will deine Kohle nicht, Mann!

Ich will mein Leben zurück!

Nimm es doch. Die können dir doch gar nichts beweisen.

Darum geht's doch gar nicht.

Ich krieg keinen Auftrag mehr.

Und Carolin... Carolin wird...

Die verlässt mich doch dann!

Okay.

Wenn du mich verpfeifst, sage ich, der Überfall war deine Idee.

Deshalb hatte ich auch deinen Wagen.

Du bist echt das größte Arschloch.

Und dann ist deine Bewährung flöten.

Und du kriegst ein paar Jahre extra. - Verschwinde.

Das mach ich.

Mich siehst du nie wieder. Aber: schön Mündchen halten.

(leise) Scheiße!

Fuck!

Ja, Trude, ich... war's noch mal.

Meld dich mal, wenn du die Nachricht abhörst.

Hallo, Herr Meier. Schwester Hanna, Frau König.

Herr Blaskovic ist frei. Ihr Anwalt hat ganze Arbeit geleistet.

Frau König hat einen Verdacht wegen des Einbruchs.

Ich bin ganz Ohr.

Der Schlüssel für Toms Wagen hängt immer an so 'ner Hand.

Hand? - So 'ner Gipshand. Im Flur.

Und als gestern dieser Malte gegangen ist...

Ich bin mir sicher, da war der Schlüssel nicht an seinem Platz.

Sagen Sie das, um Ihren Freund zu schützen?

Hat Tom mit dem Einbruch zu tun, muss er bestraft werden.

Ich würde nie für ein Verbrechen lügen.

Aber wenn nicht, müssen wir die Wahrheit rausfinden.

Der Einzige, der infrage kommt,

ist der ominöse Freund, der da aufgetaucht ist.

Herr Blaskovic hat nichts davon erwähnt.

Tom ist ein Mensch, den man manchmal vor sich selber schützen muss.

Ich wünschte, ich hätte das getan. Herrn Blaskovic schützen?

Nein! Meine Trude. *Er schnaubt unwillig.*

Was ist jetzt mit Herrn Blaskovic?

Er muss erst eine Aussage machen.

Und wenn Sie mal versuchen, was über den Freund rauszubekommen?

Herr Meier, bitte.

(seufzt) Wie heißt er denn? - Malte. Malte Krömer.

Diese Kreuzfahrt war ein Riesenfehler.

Wenn ich Trude mal erreiche, hat sie nie Zeit.

Ausflüge, Kapitänsdinner, Ball der einsamen Herzen...

Wenn sie ein einsames Herz hat, dann weil sie nicht bei mir ist.

Gönnen Sie ihr doch die Kreuzfahrt.

Sie haben sicher keinen Grund zur Eifersucht.

*Er brummt zweifelnd.*

Ach so: Enter.

*Er seufzt.* Malte Krömer...

Drei Jahre wegen Einbruchs.

Ich hatte so was von recht. - Womit?

Eine Schießerei in Glorias Bar.

Ein Toter: der Bruder von Gloria, alias Sina.

Die Polizei verdächtigt die organisierte Kriminalität.

Also jetzt wirklich die Mafia? - Sie müssen hier weg.

Unsinn. Niemand weiß, wo Sina ist oder wer sie wirklich ist.

Und die Mutter Oberin?

Sie hat das Manuskript gelesen. - Dann weiß sie, was wir wissen.

Ja, aber wir beide sind wohl im Moment das geringste Problem.

Ich als Ihr Agent kann das nicht zulassen.

Ich muss für Ihre Sicherheit sorgen. - Also tun Sie am besten nichts.

Den Rest erledigt die Polizei.

Gott zum Gruße. Guten Tag, Herr Wöller.

Und auf Wiedersehen, Herr Stolpe.

Bitte sehr. Im Grunde ist ja alles gesagt.

Jetzt fehlt nur die Unterschrift.

Dann gehört das Kloster wieder der Gemeinde.

Und Sie sind eine riesengroße Sorge los.

Das Kloster ist bereits verkauft.

Ist das ein Scherz? Bei Geschäften scherze ich nie.

Aha. An wen?

Ein Immobilienunternehmen, das es in eine Seniorenresidenz umwandelt.

Aha.

*Knacken des Türschlosses*

Danke, dass du gekommen bist.

Ich hab damit nichts zu tun. Ich schwöre...

Das hast du schon gesagt.

Du deckst Malte, oder?

Warum? *Er seufzt.*

Weil er mir gedroht hat.

Dass er dann aussagt, dass das alles meine Idee war.

Ich verliere meine Bewährung.

Und krieg noch ein paar Jahre obendrauf.

Egal, wie ich mich entscheide: Am Ende verliere ich alles.

Mich nicht.

Wenn du die Wahrheit sagst.

*Gefühlvolle Musik*

Sind Sie sicher, dass er drin ist? Er hat sein Zimmer nicht verlassen.

Es gefällt mir nicht, dass Sie da alleine reingehen.

Sie warten ja direkt hinter der Tür.

Im Notfall rufen Sie sofort um Hilfe! Natürlich.

*Sie atmet tief durch.*

*Er schnieft.*

Herr Krömer?

Eine Nonne? Darf ich reinkommen?

*Tür knallt zu.*

Gehört sich das denn?

Eine Nonne im Zimmer eines fremden Mannes...

(anzüglich) Hmmmm?

Solange Sie sich benehmen, habe ich damit kein Problem.

Nehmen Sie doch Platz. Danke, danke, ich stehe lieber.

Warum sind Sie hier?

Wollen Sie 'ne Spende? Ja, ja, ich hätte gern eine Spende.

Über 70.000 Euro. Und ein Geständnis.

Ich glaube nämlich nicht, dass Tom der Einbrecher war, sondern Sie.

Haben Sie auch Beweise? Raus jetzt.

Ich habe keine Beweise, aber vielleicht die Polizei.

Polizei! Aufmachen!

Die Polizei hat vielleicht Beweise.

Herr Meier, Herr Meier! (Meier) Aufmachen!

Herr Krömer! Herr Krömer, Sie bleiben!

Wohin so eilig?

Wenn Sie hier runterspringen, landen Sie im Krankenhaus.

Sie sind vorläufig festgenommen.

*Sie atmet schwer.*

*Türklappern*

Herr Wöller!

Das ist schlecht. Ich habe gleich einen wichtigen Termin.

Können Sie den nicht verschieben?

Im Moment sind Sie mein Strohhalm.

Meine einzige Hoffnung. Was ist passiert?

Das Kloster wurde verkauft. Ach. Wie ärgerlich.

Aber wir lassen uns nicht unterkriegen. Wo ein Wöller...

...da ein Weg. Genau.

Jetzt bauen wir die Bunkeranlage woanders auf, wir beide.

Wir schaffen das. Sie sind echt ein Stehaufmännchen.

Solange ich Träume habe, hält mich nichts auf.

Äh, ja... Es gibt da nur ein kleines Problem.

Ich habe eine Rosenallergie.

Ja, es... es tut mir leid.

Herr Krömer hat gestanden. Abführen.

Wollen Sie jetzt nicht endlich auch die Wahrheit sagen?

Deshalb sind wir ja hier. *Sie seufzt erleichtert auf.*

Sina? - Was ist jetzt schon wieder?

Der Erzbischof antwortet nicht mehr. - Seit wann?

Schon seit drei Minuten.

Dann hat er vielleicht mal drei Minuten was anderes zu tun.

Aber er ist online.

Gib mir jetzt das Handy, das reicht. - Das geht jetzt nicht.

Der Erzbischof kann jeden Moment antworten.

*Sie stöhnt genervt.*

Hanna! Was ist denn, Agnes?

Hildegard hat angerufen. Es ist dringend.

Du wolltest mich sprechen?

Die Mutter Oberin will das Kloster verkaufen.

Was? *Sie seufzt.*

Das darf doch wohl nicht wahr sein.

An Herrn Wöller? Nein, eine Immobilienfirma.

Es soll eine Seniorenresidenz daraus werden.

Eine Maklerin namens Jenny Winter hat das organisiert.

Winter? Die war bei Herrn Wöller im Büro.

Stecken die unter einer Decke?

Er hat heute von dem Verkauf erfahren.

Ich glaube nicht, dass er in die Pläne eingeweiht ist.

Aha. "Es tut mir so leid, Hanna."

Gelobt sei Jesus Christus. In Ewigkeit. Amen.

Hanna? Ja, Agnes, was ist denn?

Herr Wöller ist draußen. Er sieht gar nicht gut aus.

Aha?

*Heitere Musik*

Gratuliere, Schwester Hanna.

Sie haben einmal mehr all meine Träume zerstört

und die Zukunft Kaltenthals platzen lassen.

Und, äh...

die Liebe meines Lebens in die Flucht geschlagen.

*Schwermütige Musik*

Ich hab überhaupt nichts getan.

Dann eben die Mutter Oberin.

Das läuft auf dasselbe hinaus.

Was ist denn passiert?

Jenny, also die Frau Winter, und ich

wurden von Ihrer werten Mutter Oberin

aufs Glatteis gelockt und um alles geprellt.

Es wurde nicht an mich verkauft.

Sondern an Frau Winter.

Wie bitte?

Sie hat unser Kloster gekauft,

um daraus eine Seniorenresidenz zu machen.

Ich hab das auch eben erst gehört. Das gibt's doch nicht.

Da... Da glaubt man an das Gute eines Menschen...

Die ist ja offenbar zu allem fähig.

Tja... Nur nicht zum Guten.

Ich bin nicht glücklich über die Entscheidung,

aber zumindest wurde das Kloster einer guten Sache geopfert.

Als neues Zuhause für ältere Menschen.

Schwester Hanna, wer einen Pakt mit dem Teufel eingeht,

der bekommt selten das, was auf der Packung steht.

Wie? Ach, Sie meinen,

eine Seniorenresidenz wird gar nicht gebaut?

In tausend kalten Wintern nicht.

*Beide seufzen.*

Und jetzt? ...müssen wir das Kloster zurückholen.

Wir? Mit vereinten Kräften.

Herr im Himmel, es geschehen doch noch Zeichen und Wunder.

Untertitel im Auftrag der ARD, 2019

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