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FREAKS - MISSGESTALTETE
Wir haben nicht gelogen, meine Damen und Herren.
Wir sagten, bei uns g�be es echte lebende Monstrosit�ten zu sehen.
SCHWERTSCHLUCKER
Sie haben �ber sie gelacht und es schauderte Sie bei ihrem Anblick.
Trotzdem k�nnten auch Sie, wenn es der Zufall so gewollt h�tte,
so aussehen wie diese Kreaturen.
Es war nicht ihr Wille, geboren zu werden,
und trotzdem wurden sie geboren.
Sie haben ihren eigenen Kodex.
Wenn Sie einen von ihnen verletzen,
verletzen Sie sie alle.
Und nun, meine Damen und Herren, wenn Sie hier her�berkommen m�chten,
dann k�nnen Sie die unglaublichste,
die entsetzlichste lebende Monstrosit�t
aller Zeiten bestaunen.
Meine Freunde,
das war einst eine wundersch�ne Frau.
Ein Prinz hat sich aus Liebe zu ihr erschossen.
Man nannte sie den "Pfau der L�fte".
Das ist die sch�nste gro�e Frau, die ich je gesehen habe.
Aber, Hans, was redest du nur daher.
Da werde ich am Ende ja noch ganz eifers�chtig.
- Sei nicht albern. - Sei nicht albern?
Ich habe gesehen, wie diese Frau meinem Hans sch�ne Augen machte.
Nat�rlich bin ich nicht eifers�chtig.
Frieda, meine Liebe,
ich habe nur Augen f�r eine Frau,
n�mlich f�r die Frau, um deren Hand ich angehalten habe.
Fr�ulein Frieda?
Lachen Sie �ber mich?
- Aber nein, Monsieur. - Danke. Da bin ich aber froh.
- Wieso sollte ich das tun? - Das tun die meisten gro�en Leute.
Ihnen ist nicht klar, dass ich ein Mann bin und dieselben Gef�hle habe wie sie.
Vielen Dank.
Sehr freundlich, Monsieur.
- H�bsch. - Nicht.
Komm mich doch mal besuchen, dann trinken wir ein Glas Wein zusammen.
Danke, Fr�ulein Cleo.
Du wirst alt, Jean.
Vielleicht hast du gestern Abend zu schwer gegessen und deine Fantasie...
Aber Monsieur Duval, erst wollte ich meinen Augen nicht trauen.
Diese schrecklichen Dinger, die da krabbelten, wimmerten und lachten...
Ach, komm, Jean. Was hast du gestern Abend getrunken?
Nichts, Monsieur, ich schw�re es.
Es muss ein Gesetz geben, dass solche Kreaturen bei Geburt get�tet werden
- oder dass man sie einsperrt. - Na sch�n, Jean.
Sollte es so etwas auf meinem Grund und Boden geben, machen wir dem ein Ende.
- Kommt, weg hier. - Ihr alle! Tout de suite!
Weg hier! Alle!
Wissen Sie nicht, dass Hausfriedensbruch genauso schlimm ist wie Stehlen?
Es tut mir Leid, Monsieur. Ich bin Madame Tetrallini.
Diese Kinder treten in meinem Zirkus auf.
Kinder? Das sind Monster!
Ihr Zirkus. Ich verstehe.
Immer, wenn sich die Gelegenheit ergibt, Monsieur,
bringe ich sie an die frische Luft
und lasse sie spielen...wie Kinder eben.
Das sind die meisten von ihnen n�mlich.
Kinder.
Bitte vergessen Sie, was ich gesagt habe, Madame. Bleiben Sie ruhig.
Au revoir. Komm, Jean.
Tausend Dank, Monsieur.
Tausend Dank, Monsieur.
Sch�mt euch!
Wie oft habe ich euch gesagt, dass ihr keine Angst haben sollt?
Habe ich euch nicht gesagt,
dass Gott f�r all seine Kinder sorgt?
GEBR�DER ROLLO AMERIKANISCHE AKROBATEN
- Guten Abend, Madame Tetrallini. - Wie geht es Ihnen, Madame Tetrallini?
Ein gro�es Publikum heute Abend.
Da f�hrt sie sie wieder spazieren.
Kinderm�dchen von einem Haufen r�udiger Missgeburten.
"Die Kreaturen auf den Plakaten
"k�nnen Sie hier drinnen sehen.
"Echte lebende Monstrosit�ten.
"Josephine Joseph, halb Frau, halb Mann."
Eine Zigarre f�r dich, Joseph.
Du hast deinen Lippenstift fallen lassen, Josephine.
Ver�rgere sie nicht, sonst schl�gt er dir die Nase ein.
Na los, beeil dich. Guter Junge.
Du irrst dich. Ich hab das nicht getan.
Sollte das irgendwie komisch sein?
Du verstehst das einfach nicht.
Eine R�merin,
die von dem Bullen runtersteigt und sich kratzt.
Eine R�merin kann es doch auch jucken.
- Wieso badest du nicht mal? - Hab ich ja. Der Bulle sollte mal baden.
Ich glaube, sie mag dich,
aber er mag dich nicht.
Die Blumen, die du mir geschickt hast, waren wundersch�n.
Nicht so sch�n wie Sie.
Vielen Dank.
Und Hans, ich frage zwar nur ungern,
aber w�rdest du mir nochmal 1.000 Francs leihen,
bis ich mein Geld aus Paris erhalte?
- Mit Vergn�gen, Fr�ulein. - Danke.
Ich bringe es heute Abend in Ihren Wagen.
Ach, vergiss es.
- Vielleicht war's mir ja gar nicht ernst. - Nicht ernst?
"Komm, Kleines, ich m�chte f�r dich sorgen."
Und ich bin drauf reingefallen.
Ach, vergiss es.
Du willst mich also verlassen.
Ja?
Vielleicht ist es mir ja nicht ernst.
Mich verl�sst du nicht!
Vorher schmei� ich dich n�mlich raus!
Das nimmst du nicht mit. Das hab ich dir geschenkt.
Du kleinlicher...
Und komm blo� sp�ter nicht wieder heulend angerannt.
Ich hab genug davon, meine Zeit und mein Geld
an jemanden wie dich zu verschwenden.
Ja. Deine Zeit, aber mein Geld.
Undankbares Flittchen.
Auch gut.
Was starrst du mich so an?
Hast du noch nie eine Dame umziehen sehen?
Du hast wohl alles mit angeh�rt, was er gesagt hat.
So ist es doch.
Na los, lach schon. Ist doch witzig, oder?
Ja. Frauen sind witzig, oder etwa nicht?
Es sind alles Flittchen, oder nicht?
Ja. Au�er, wenn man Geld aus ihnen rausholen kann.
Also...
Wof�r h�ltst du dich eigentlich? So zu schreien?
Du redest hier mit mir, mit Phroso.
Nicht mit einem von diesen Schl�gern, mit denen du sonst rumziehst.
- Jetzt h�r mir mal zu. - Dich hab ich doch nicht gemeint.
- Ich musste mir einfach mal Luft machen. - Ja, ihr Frauen seid alle gleich.
Ihr seid unfair, ihr seid gemein
und ihr beklagt euch, wenn ihr kriegt, was ihr verdient.
Ganz ruhig, Kleine. H�r schon auf!
Es ist meine eigene Schuld.
Was mich wirklich w�tend macht, ist,
dass ich auf dieses Muskelpaket reingefallen bin.
Du hast es also endlich kapiert?
Das Ulkige an Frauen ist, dass die meisten nicht schnell genug kapieren.
Ihr braucht dazu ewig lange und irgendwann will euch keiner mehr.
Mich will ja sowieso keiner.
Du solltest froh sein, dass du ihn los bist.
Du siehst doch ziemlich gut aus.
Versuch's nochmal. Du schaffst das schon.
- Deine Chance kommt schon noch. - Nein, die hab ich verpasst.
Und jetzt sitzt du da und tust dir selber Leid.
Nein, tu ich nicht. Das darfst du mir nicht vorwerfen.
Ist ja schon gut.
Aber trink w�hrend du feierst nicht zu viel,
denn so was hat noch keinem gut getan.
Verstanden?
Ja.
Du bist ein guter Kerl.
Klar. Du h�ttest mich vor meiner Operation kennen lernen sollen.
- Hallo, Phroso. - Na?
- Morgen ist also der gro�e Tag, Daisy? - Ja, meine Schwester heiratet.
- Ich freu mich ja so. - Sie freut sich �ber alles.
- Roscoe ist ein guter Kerl. - Sie macht Witze.
Wenn sie ihn besser kennt, wird sie ihn schon m�gen.
Da f�llt mir was ein.
Schlie� die Augen, Violet. Na los, mach sie zu.
- Was hab ich gemacht? - Daisy in den Arm gezwickt.
Was h�lt man davon?
Die Stimme ihres Herrn erschallt.
Flirtest du etwa?
Ich seh's nicht gern, wenn jemand...
Na los, spuck's schon aus. Wir haben nicht viel Zeit.
Du hast also mit diesem billigen Clown geflirtet?
- Nein. - Er hat einen Versuch bei mir gestartet.
Halt du den Mund.
Ich heirate deine Schwester, nicht dich.
- Er ist dir zu nahe getreten. - Komm schon, Daisy.
Oh nein. Sie bleibt hier.
Nein, bleibt sie nicht. Ich muss gehen.
Das benutzt du immer als...
Alibi.
Wo gehst du denn hin?
Du siehst nicht oft nach Frauen, oder?
Oh doch. Ich hab dich gesehen.
Ach, so ist das.
Man muss dich dabei erwischen.
Und?
Komm rein.
Schenk dir was zu trinken ein.
Das ist gut.
M�chtest du etwas essen?
Immer.
Prosit.
Wie viele?
Ich bin nicht sehr hungrig. So etwa 6.
Wie findest du sie?
Nicht schlecht.
Du bist aber stark. Du dr�ckst mich ja tot.
Und es gef�llt dir.
Du raubst mir den Atem.
Du...
Hier hast du was f�rs Auge.
Aber Hans, mein Liebchen, du hast mir
�berhaupt nicht zugeh�rt.
- Hans? - Ja, Frieda?
- Du hast mir nicht zugeh�rt. - Doch, Frieda, das habe ich.
Was habe ich denn gesagt?
Du hast gesagt, dass... Was hast du nochmal gesagt?
Ich sagte, dass du heute Abend nicht so eine gro�e Zigarre rauchen sollst.
Bei deinem Auftritt klang deine Stimme gar nicht gut.
Frieda, bitte sag mir nicht, was ich tun soll.
Wenn ich rauchen m�chte, dann rauche ich.
Ich lass mir von einer Frau nichts befehlen.
Das ist das 1. Mal seit unserer Verlobung,
dass du so mit mir geredet hast.
Wieso nur?
Friedchen, es tut mir Leid. Ich...
- Da kommt unser Kaffee. - Hier, bitte.
- 5 St�ck Zucker pro Tasse. - Was? 5 St�ck?
Hat das der kleine Affe aus Paris kommen lassen?
Ja, aus Paris. Es l�uft wirklich gut.
Aber ich mag kein Obst.
Du solltest viel davon essen. Es ist gesund.
N�chstes Mal sag ich ihm, dass ich Champagner mag.
- Wer ist da? - Hans.
- Wer? - Hans.
Mein Lieber, dein Obstkorb war wundervoll.
Aber ich...nehme jetzt ein Bad.
- Komm sp�ter nochmal vorbei. - Ja, Fr�ulein.
Danke, mein Lieber.
Du wirst alles verderben, wenn er dich h�rt.
Was ist denn? Du singst gar nicht wie sonst.
Heute Morgen habe ich zu viel W�sche.
Wie geht's Hans?
Ich sagte, wie geht's Hans?
Hans geht es gut. Danke. Es geht ihm gut.
Frieda, da stimmt doch was nicht. Was ist los?
Nichts. Nur...
Diese Cleopatra... Mein Hans...
- Ich kann's nicht aussprechen. - Sie ist immer noch hinter Hans her, was?
Ja. Immer l�chelt sie ihn an.
Wenn sie einen von meinen Bekannten anl�chelt,
muss sie sich einen neuen Satz Z�hne kaufen.
Wieso m�ssen wir Frauen uns eigentlich immer Sorgen machen?
Das war schon immer so. Und es wird wohl auch so bleiben.
Ja. Ich finde, sie hat kein Schamgef�hl.
Immer dann, wenn ich es h�ren kann, sagt sie zu ihm:
"Danke f�r die Blumen, mein Lieber.
"Danke, mein Lieber" f�r dieses
und "Danke, mein Lieber" f�r jenes.
Immer f�r etwas, das er ihr geschenkt hat.
Mach dir keine Sorgen, Frieda. Er liebt sie nicht.
Dieses Riesenpferd.
Ja, aber sie ist st�ndig hinter ihm her.
Deswegen mach ich mir Sorgen.
Wieso keine rosa Strumpfhosen?
Mit lauter Pailletten. Dann kommt ihre Figur besser zur Geltung.
Nein. Keine Strumpfhosen.
Ganz ohne Strumpfhosen.
Dieses zarte, hauchd�nne Zeugs, wie auch immer es hei�t.
Wo man durchsehen kann.
Wieso nicht gleich splitternackt?
Ja, das w�r's! Und ich lass sie dann auf meinem Bullen reiten.
Dummkopf! Was habt ihr nur in euren K�pfen?
Schweizer K�se?
- Was ist denn, Cleo? - Ich habe mir die Schulter verzerrt.
Massier mich, ja?
Weiter unten.
Noch weiter.
Die andere Seite.
Ach, tut das wohl, massiert zu werden.
- Unsere Karten, meine Dame. - Wozu?
Wir 2 sind Masseure aus Berlin.
Letzte Nacht habe ich wundersch�n von dir getr�umt.
- Ach ja? - Ja.
Du trugst einen Badeanzug und standst auf einem Felsen. Wie ein Standbild.
Die Wind zerzauste deine Haare, die Wellen umsp�lten dich.
Und deine Figur. Die stach so richtig ins Auge. Es war wundersch�n.
Du hast wirklich eine tolle Figur.
Findest du?
- Aber ja. - Phroso.
Hast du den Sketch ausprobiert, von dem ich dir erz�hlt habe?
Ja. Und er kam au�erordentlich gut an. Komm hier rauf, Johnny. Ich zeig's dir.
Ich hab's ausprobiert, und alle lagen auf dem Boden vor Lachen.
Sieh her, Venus.
- Hallo, Venus. - Hallo, Johnny.
Phroso, was hast du noch alles getr�umt?
Dann hat sich der Traum ver�ndert. Wir waren in Paris.
- Paris? - Ja, in der Oper. Auf den besten Pl�tzen.
- Wir waren ganz fein gekleidet. - Was hatte ich an?
Hab ich vielleicht gro�artig ausgesehen. Alle haben auf mich gezeigt.
Sie sagten: "Das ist Phroso, der Clown."
War mir das vielleicht peinlich.
- Haben sie auch etwas �ber mich gesagt? - Klar.
- Was haben sie gesagt? - Schlag mich.
Na los. Schlag mich.
Auf den Kopf. Schlag mich.
Ach, du findest das nicht witzig.
Du findest es schlecht? Sie werden br�llen vor Lachen, so schlecht ist das.
Nein.
Wann? Kommt mit.
Komm schon, Venus. Die b�rtige Frau hat ihr Baby bekommen.
- Ist es nicht s��? Was ist es denn? - Ein M�dchen.
Das ist ja wunderbar. Und es wird einen Bart kriegen.
- Wie geht es dem stolzen Vater? - Gut.
- Was ist es? - Ein M�dchen.
Vielleicht hast du n�chstes Mal mehr Gl�ck und es gibt ein paar b�rtige Jungs.
Ich versuch's.
Ach, bitte, Violet, streite nicht mehr mit ihm.
Wenn er etwas sagen will, lass ihn einfach.
Lass ihn nicht 1 Stunde lang rumstottern.
Du wirst tun, was ich sage. Ich bin der Herr im Haus.
- Der halbe, meinst du wohl. - Bitte, Violet.
�brigens, ich will nicht, dass die Flittchen, mit denen du dich abgibst,
mit meiner Frau verkehren.
Ach, sei still. Mach uns lieber das Kleid zu.
Wenn's nicht ums Kleiderzumachen geht, wollt ihr irgendwas anderes von mir.
Und noch was. H�r gef�lligst auf, dich jeden Abend zu betrinken.
- Ach ja? - Ja.
Meine Frau wird nicht den halben Tag lang mit deinem Kater im Bett rumliegen.
Daisy, lass uns gehen.
Oh nein. Sie bleibt hier.
Na los. Ich muss gehen.
Das benutzt du immer als... Als Alibi.
Cleopatra ist nicht eine von uns.
F�r die sind wir doch nur Dreck.
Sie w�rde Hans bespucken, wenn er sie nicht beschenken w�rde.
Das soll sie nur mal versuchen.
Das soll sie nur mal mit einem von uns versuchen.
Du hast Recht.
Sie kennt uns nicht, aber sie wird schon dahinter kommen.
Hier, bitte.
Ich habe aus dem Augenwinkel gesehen,
wie Madame Tetrallini uns begutachtet hat.
Sie scheint zu wissen, dass ihre Nummer eine der besten ist.
Es ist nicht nur die Nummer, die die Leute fasziniert.
Wir haben Pers�nlichkeit. Wir wissen, wie wir uns verkaufen m�ssen.
In der letzten Stadt war es genauso. So einen Applaus hat es noch nie gegeben.
Ich sag dir was, was hier keiner wei�.
Mit diesem Zirkus �berbr�cken wir nur die Zeit.
Wir haben Gr��eres vor. Und das wird uns auch gelingen.
Sieh dir morgen mal unsere Nummer an. Wir haben was Neues.
Ach ja? Kannst du auch was mit deinen Augenbrauen machen?
Schlitze, was f�r ein h�bsches Kleid. Wie sch�n du darin aussiehst.
Du bist eine wahre Traumfrau.
Wei�t du, was ich meine? Dich meine ich.
Wenn du brav bist, kauf ich dir in Paris einen riesigen Hut,
mit einer langen, wundersch�nen Feder dran.
- Hallo, Elvira. - Hallo.
Hallo, Jennie Lee. Seht nur.
Tr�gt Schlitze nicht ein sch�nes Kleid? Ist es nicht h�bsch?
Wenn ich nach Paris komme, kauf ich ihr einen gro�en Hut mit einer Feder dran.
Und wenn ihr brav seid, kauf ich euch H�te mit noch l�ngeren Federn dran.
Aber, Schlitze, was ist denn?
Tut mir Leid, Schlitze.
Hast du ihn gesehen? Er war heute Abend wieder da.
Er ist dir nachgereist.
Ich wei�. Und wenn Eddie das bemerkt, gibt es eine Pr�gelei.
- Es ist nicht deine Schuld. - Hier, bitte, Frances.
- Ich dachte, du schl�fst schon. - Hallo, Rollo.
Hast du die Menge geh�rt?
Du hast sicher gedacht, das Zelt brennt nieder. War aber nicht so.
Die Gebr�der Rollo haben die Zuschauer nur mal wieder zum Rasen gebracht.
Aber das machen wir ja in jeder Stadt.
Wir sind so daran gew�hnt, dass es schon eint�nig wird.
Sieh dir doch morgen mal unsere Nummer an.
Vorsicht. Versch�tte nichts davon.
- Sieh nur, wie das glitzert. - Wie Ihre Augen.
Wie tanzende, lustige Perlen.
Das schmeckt wunderbar.
Wunderbar.
Er stammt aus den besten Lagen Frankreichs.
Und den hast du extra f�r mich kommen lassen?
F�r die sch�nste Frau der Welt.
Mein Lieber.
Hallo, S��e. Wo bleibst du denn?
Du bist wirklich witzig, Phroso.
- Manchmal bringst du mich zum Lachen. - Ach ja?
Ich bringe die Welt zum Lachen, weil ich meinen Grips anstrenge.
Ich denke mir witzige Nummern aus. Ich bringe die Welt zum Lachen.
F�r mich ist Clownerie eine Kunst.
Wieso tr�gst du einen Hut? Ist dir kalt am Kopf?
- Ich dachte, wir w�ren verabredet. - Das hatte ich ganz vergessen.
Jetzt sitze ich in der Wanne. Also bade ich auch fertig.
Dann beeil dich, bitte. Ich habe mich extra schick gemacht.
Tut mir Leid, Kleine. Ich kann jetzt nicht.
Wir gehen ein andermal aus.
Ach, komm schon.
Ich hatte da diese Idee. Das muss ich jetzt zu Ende bringen.
- Witzige Nummer, was? - Ja. Ich lach mich tot.
Ach, komm.
Liebling, komm schon.
Na, na.
So ist es viel besser.
Das war das 1. Mal, dass du das gemacht hast.
- Aber nicht das 1. Mal, dass ich es wollte. - Ach ja?
Ich wollte das schon ganz lange tun.
- Sind wir uns einig, Venus? - Ja.
- Wir sind uns einig. - Ja.
Bitte.
Willst du mich nicht gl�cklich machen?
- Ich wei� nicht, was ich sagen soll. - Sag einfach "Ja", Liebes.
Wirst du das tun?
- Ja. - Violet.
Wor�ber beschwerst du dich? Du hast eine gute Frau. Du bist gl�cklich.
Es geht um meine Schw�gerin.
Sie will die halbe Nacht dasitzen und lesen.
- Das ist �rgerlich. - �rgerlich? Du...
- Gute Nacht, mein Lieber. - Gute Nacht, Fr�ulein.
Cleo ist auf Di�t.
- Nett von Ihnen, dass Sie das sagen. - Ich wei�, dass Violet gl�cklich sein wird.
Da kommt Roscoe.
- Hallo. - Roscoe, das ist Mr. Rogers.
Nett, Sie kennen zu lernen.
- Violet und er wollen heiraten. - Ach ja?
Ja. Sie m�ssen uns mal besuchen kommen.
Danke.
Sie m�ssen uns auch mal be...
auch mal bei uns vorbeikommen.
Das werde ich. Vielen Dank.
Wer ist da?
Frieda.
Darf ich reinkommen?
Ja, Frieda.
Jetzt, wo ich hier bin, wei� ich nicht, wie ich es sagen soll,
wie ich es dir begreiflich machen soll.
Wenn du w�sstest, was ich dabei empfinde, Hans,
wegen ihr zu dir zu kommen.
Es tut mir schrecklich Leid, Frieda.
Ich will dir nicht wehtun, aber ich kann es nicht �ndern.
Wenn du dabei gl�cklich werden k�nntest, Hans,
w�re es mir ja egal.
Aber ich bin gl�cklich, Frieda. Noch nie war ich so gl�cklich.
Nein, Hans. Das denkst du nur.
Sie kann dir kein Gl�ck bringen.
Frieda, du hast doch keine Ahnung.
Doch Hans, habe ich!
Du denkst, weil sie so wundersch�n ist und ich nur...
Nicht, Hans. Bitte.
F�r mich bist du ein Mann.
Aber f�r sie bist du nur eine Witzfigur.
Der ganze Zirkus lacht �ber euch beide.
Lass sie lachen, die Schweine.
Ich liebe sie. Die k�nnen mich nicht verletzen.
Aber sie verletzen mich.
Frieda, ich bin ein Feigling gewesen.
Ich h�tte es dir gleich sagen m�ssen.
Bitte verzeih mir.
Ja, Hans, ich verzeih dir.
Ich will ja nur, dass du gl�cklich bist.
Du machst dir jetzt doch keine Sorgen mehr?
Nein, ich mach mir keine Sorgen.
Sch�n. Sehr sch�n.
Das ist Platin.
Woher mag diese kleine Kaulquappe das ganze Geld haben?
H�r ihn dir an. Wie direkt er wird.
Dir kann es doch egal sein, woher das Geld stammt.
Wie viel ist das wert?
Wir haben $500 f�r das Armband gekriegt, aber das sieht nach Tausenden aus.
N�chstes Mal nehme ich dann wohl einen Pelzmantel.
Der Affe hat bestimmte Vorstellungen, was dich betrifft.
- Eifers�chtig? - Wer, ich?
Den w�rde ich wie einen K�fer zertreten.
Da klopft er. Ich schaff ihn mir vom Hals. Schnell, verschwinde.
Herein.
Was willst du denn?
Es geht um Hans.
Und? Ich h�re.
Er wei� nicht, dass ich hier bin.
Alle lachen, weil er in Sie verliebt ist.
Weiter.
Ich wei�, dass Sie sich nur einen Spa� machen,
aber Hans wei� das nicht.
Wenn er dahinter kommt,
wird er nie wieder gl�cklich sein.
Wieso denkst du, dass ich mir nur einen Spa� mache?
Sie sind gro�. Und so wundersch�n...
Und Hans ist so klein,
so niedlich.
Vielleicht heirate ich ihn ja sogar.
Wenn Sie ihn heiraten, werden Sie alle auslachen und anstarren.
Wie sch�n! Es ist doch sch�n, wenn man anders ist.
Cleopatra,
die K�nigin der L�fte, verheiratet mit einem Zwerch.
- Einem Zwerg. - Einem Zwerch.
Es liegt Ihnen also gar nichts an Hans.
- Es ist das Geld. - Geld?
Du kleine Gedankenleserin.
Er hat Ihnen von dem Verm�gen erz�hlt, das er geerbt hat.
Er hat mir immer versprochen,
dass er es erst erz�hlen w�rde, wenn wir den Zirkus verlassen haben.
Ein Verm�gen?
Wie verwunderlich, dass du davon wei�t.
Nun, das kann ich ihm nicht �bel nehmen.
Nein. Das d�rfen Sie nicht.
Wart's nur ab.
Bitte. Das d�rfen Sie nicht.
Ein Verm�gen. Ich wette, der kleine Affe ist Milliarden wert.
Ein Verm�gen. Ist das zu fassen?
Ein Verm�gen. Und ich hab ihn in der Hand.
Cleverer kleiner Hans. War klug genug, seinen Mund zu halten.
Ich k�nnte ihn heiraten.
Ja, er w�rde mich heiraten.
Liliputaner sind nicht sehr robust.
Er k�nnte krank werden.
Wie?
Es w�re machbar.
Machbar. Ich wei� es.
Das Hochzeitsfest.
Komm, mein kleiner Schatz. Komm, lass uns trinken.
Ein gro�es Glas. Na, komm schon.
Ruhe! Ruhe bitte!
Hey, Koo Koo, lass auch mal jemand anderen.
Na sch�n.
Leg los, Professor.
Einen Walzer, bitte.
�berbiete ihn, Vulkan. Brenn ihn nieder.
Unsere Hochzeitsnacht.
Wie aufregend.
Ich h�tte nie gedacht, dass mir ein solches Gl�ck verg�nnt sein w�rde.
Gl�ck?
Ich bin hier die Gl�ckliche.
Mein kleiner Hans.
Meine Cleo ist gl�cklich.
- Gl�cklich. - Gl�cklich?
Ich bin ja so gl�cklich.
Ich k�nnte sogar dich k�ssen, du h�ssliches Riesentier.
Mein kleines gr�n�ugiges Monster.
Mein Ehemann ist eifers�chtig.
Er liebt mich.
Komm, mein kleiner Liebhaber.
Trink auf das Gl�ck deiner dich liebenden Frau.
Aufgepasst!
Wir machen sie zu einer von uns.
Das besiegeln wir mit einem Drink.
Wir akzeptieren sie als eine von uns.
Wir akzeptieren sie.
Als eine von uns.
Sie machen dich zu einer von ihnen. Was f�r ein Gl�ckstreffer.
Wir akzeptieren sie!
Als eine von uns!
Sie machen dich zu einer von ihnen, meine Liebe.
Ihr dreckigen,
schleimigen Missgeburten!
Raus hier!
Ihr da! Raus!
Verschwindet! Ihr habt sie geh�rt! Raus!
Ihr seid Abschaum!
Ihr wollt mich zu einer von euch machen?
Nun, was willst du tun?
Bist du ein Mann oder ein Baby?
Bitte. Du besch�mst mich.
Ich besch�me dich?
Um Himmels willen!
Was soll ich denn tun? Soll ich etwa mit dir spielen?
Soll Mama dich auf ihren Schultern reiten lassen?
Das ist es. Reiten.
Komm, mein kleiner M�ckenschiss.
Mama l�sst dich auf ihren Schultern reiten.
- Komm schon. - H�a! H�!
Vergiss es, Hans.
Es tut ihr Leid. Und mir auch.
Ich hab dir doch gesagt, sie war betrunken.
Wir haben uns nur ein bisschen am�siert.
Bitte.
Ich versteh schon.
- Alles. - Nein, tust du nicht.
Ich sage dir, zwischen mir und Cleo ist nichts.
Sei still.
Hast du nicht schon genug Schaden angerichtet?
Siehst du nicht, was mir da vorgeworfen wird?
Ich lasse mich nicht f�r was beschuldigen, das ich nicht getan habe!
Ich mache dir keine Vorw�rfe, Cleo.
Und ich mache Herkules keine Vorw�rfe.
Nur mir selbst.
Mir selbst.
Das klingt schon besser.
- Jetzt redest du wie ein Mann. - Du Narr.
Ich h�tte wissen m�ssen,
dass du mich nur auslachen w�rdest.
Mein S��er, lieber w�rde ich vom Trapez fallen und mir das Genick brechen,
als deine Gef�hle zu verletzen.
Begreifst du es jetzt? Es war nur ein Witz.
Unsere Hochzeit
ein Witz?
Jetzt wei� ich, wie witzig das ist.
Hans, der Zwerg.
Hans, der Narr!
Erz�hl das dem Scheidungsgericht. Die werden lachen.
�berall werden sie lachen.
- Du hast ihm zu viel gegeben. - Nein, hab ich nicht.
Ich wei�, was ich tue.
Los, heb ihn auf.
Doktor, was hat er denn?
Was ist die Ursache?
Gift.
Ein schlimmer Fall von Leichenvergiftung.
War es etwa falsch, Doktor,
dass ich ihm Senfwasser gegeben habe?
Nein. Sie haben ihm wahrscheinlich das Leben gerettet.
Er hat noch nie so viel getrunken,
aber sie hat ihn immer weiter dazu animiert.
Getrunken?
Cleo sollte dem Doktor sagen, was sie gestern in den Wein getan hat.
Wovon redest du?
Von dem Zeug, das sie in den Wein getan hat.
Du bist ja verr�ckt.
Ihr kommt damit nicht durch. Ich erz�hl's der Polizei.
Du w�rdest deine eigenen Leute verraten?
Meine Leute sind ehrliche Zirkusleute.
Keine Ratten, die einen Missgestalteten seines Geldes wegen ermorden w�rden.
Du dreckige kleine...
Deine Fantasie geht mit dir durch.
Ja, vielleicht.
Aber Polizisten haben keine Fantasie, hab ich geh�rt.
Zwing mich nicht dazu, dass ich zu denen gehe.
- Cleo. - Ja?
Seit 1 Woche
sind wir nun schon verheiratet.
Vor 1 Woche habe ich
- all diese Sachen zu dir gesagt. - Nicht!
Ich werde mir nie verzeihen, dass ich das alles gesagt habe.
Ich hab's l�ngst vergessen.
Jetzt ist nur wichtig, dass du wieder gesund wirst.
Du bist so gut zu mir, Cleo.
Ich muss jetzt deine Medizin richten, sonst komme ich zu sp�t.
Ich bin bald wieder zur�ck, mein Kleiner.
F�hl dich nicht einsam.
Ich werde dir nie vergessen, was du alles f�r mich tust, Cleo.
Es ist das, was ich m�chte, mein Liebling.
Und jetzt muss ich mich sputen.
- Cleo. - Ja?
L�sst du bitte die T�r offen?
Ja, mein Liebling.
- Heute Abend. - Alle sind bereit.
Gut. Kommt zu meinem Wohnwagen.
"Ich muss mich beeilen und deine Medizin richten, mein Liebling,
"sonst komme ich zu sp�t."
"Dreckige,
"schleimige Missgeburten."
- Er wartet schon. - Gut.
Bald geht's los.
- Deine Fantasie geht mit dir durch. - Nein.
Dann sagte Herkules zu Cleo: "Venus wei� zu viel."
- Herkules? Venus? - Ja.
Danke, Frieda.
Mein Kleiner, jetzt musst du aber schlafen.
Deine Freunde sollten jetzt gehen.
- Ich mag es, wenn sie hier sind. - Nein, Hans.
Sie k�nnen morgen wieder kommen.
Ich geb dir noch deine Medizin und dann schl�fst du.
Jetzt geht schon. Na los.
- Was ist das? - Gib mir die kleine schwarze Flasche.
Die Flasche.
Du hast dir diese Flasche mit Gift besorgt, um zu t�ten.
Phroso!
Raus hier, Venus!
Muss ich dir erst eine reinhauen, damit du endlich gehst?
Raus hier, Venus!
Hilfe!
Mrs. T!
Hilfe! Bitte helft mir!
Wie sie zu dem geworden ist, was sie ist, werden wir nie wissen.
Manche sagen, es war ein eifers�chtiger Liebhaber. Andere meinen,
es sei der Kodex der Missgestalteten gewesen.
Wieder andere denken, es war der Sturm.
Glauben Sie, was Sie wollen, hier ist sie.
Aber, Sir, sie bestehen darauf, empfangen zu werden.
In all den Jahren habe ich niemanden empfangen.
Hab ich dir das nicht gesagt?
- Schick sie weg. - Sehr wohl, Sir.
- Ich kann niemanden empfangen. - Sir, Sie k�nnen nicht reinkommen.
- Nein, Sir. - Wer will mich denn aufhalten?
Doch, du kannst es, Hansie, alter Junge.
Da ist jemand, den du einfach empfangen musst.
Wieso bist du gekommen?
Bitte, Hans. Sei nicht b�se.
Venus und Phroso sind so nett zu mir gewesen.
Bitte geh weg.
Ich kann niemanden empfangen.
Hans, du wolltest sie aufhalten.
Du wolltest ja nur das Gift.
Es war nicht deine Schuld.
Weine nicht, Hans.
Komm her zu mir, mein Liebchen.
Weine nicht.
Nicht weinen, Hans.
Nicht weinen.
Ich liebe dich.
Ende
German subtitles by SOFTITLER
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