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(Hupen)
Na? - Hallo!
Das ist nichts für mich. (Schimanski) Wenn du tot bist.
Ich meine die Taucher. Was suchen Sie?
Das Kind war in einer Tüte, daran hing ein Deckel.
Jetzt suchen wir den Korb. - Mensch, der ist längst in Emmerich.
Kommissar Schimanski, eine Frage. - Können wir das heute Abend machen?
Können ... - Ich weiß nichts.
Ich spreche kein Deutsch. Ich bin Holländer.
Hänschen! - Mensch!
Sprechen Sie Deutsch? - Ja.
Was ist passiert?
Mein Sohn sah den ...
Wie heißt das ...
Korbdeckel.
(spricht Holländisch)
Einen Korbdeckel.
Er sah einen Korbdeckel treiben und hat mit einer "pikhaak" ... äh ...
Was ist das? - Ein Bootshaken.
Wir haben das ... - (spricht Holländisch)
Also mit einem Bootshaken rauf gezogen. Darunter war ein Müllbeutel.
Als wir ihn auf das Deck zogen, platzte der Beutel.
Da sah ich das Beinchen. Dann haben wir Sie gerufen.
Sieh mal, weiße Nelken ...
Jemand hat das Kind sehr lieb gehabt. - Ja, sehr lieb.
Die Tat einer ledigen Mutter.
Wisst ihr ... Das ist kein Säugling mehr.
Kommissar Schimanski! - Ja?
Hier ist der Deckel vom Korb gerissen.
Vielleicht war es die Schiffsschraube. Durch die Luft im Sack ist er oben getrieben.
Armes Würstchen. - Wie lange dauert es noch?
Ich muss nach Koblenz. - Das kann ich nicht sagen.
Thanner!
Ich komme.
(sprechen Holländisch)
(Vater schimpft auf Holländisch)
Der sieht neu aus. Der war nicht lange im Wasser.
Woher kommt das? Aus China? - Hongkong? Taiwan?
Kommissar Schimanski? - Ja?
Danke. - Ich habe gesagt, heute Abend.
(leise) Alte Kuh.
Das ist nicht mein Fall.
Da sind mir ordentliche Kriminelle lieber.
Ich bin nicht Polizist, um Mütter zu verfolgen.
Wer schützt Kinder vor solchen Eltern? - Weiß ich nicht.
Lecker, Gulasch mit pappigem Reis. Mineralwasser bitte.
(Telefon klingelt) (Thanner) Vielen Dank.
(Telefon klingelt)
(Frau) Herr Schimanski, Telefon!
Mahlzeit. - Mahlzeit.
Was machst du denn da? - Süßstoff, ich muss abnehmen.
Ach so.
Warum so eilig? Wir essen gerade.
In zehn Minuten sind wir da.
Professor Kirsch erwartet uns. Das war die Pathologie.
Kirsch? Also, dann komm!
Nein, erst esse ich auf.
Das Kind ist drei Jahre alt, orientalischer Abstammung.
Es ist unterernährt.
Es leidet an einem Vitamin-D-Mangel.
Das Kind ist vor Kurzem nach Deutschland gekommen.
Vietnam, Korea ... irgendwo aus Asien.
Es starb am 23. August zwischen zwei und fünf Uhr.
Vorgestern. - Ja.
Es lag höchstens sechs Stunden im Wasser.
Warum dann die Eile, Herr Professor?
Bitte?
Wir kommen gerade vom Essen. Was ist daran so wichtig?
Das wollte Ihnen ja gerade erklären.
Mir kam der Inhalt von Magen und Darm verdächtig vor.
Deshalb habe ihn analysieren lassen.
Das Kind starb an Typhus.
Typhus? - Ja, Typhus.
Typhus ist eine ernste Angelegenheit.
Sind Sie sicher, dass es Typhus ist?
Hundertprozentig. Das Kind wartet, als man es ins Wasser warf.
Ach so ... Das Kind wurde nicht misshandelt?
Nein, aber verbrecherisch ist, dass die Eltern keinen Arzt aufgesucht haben.
Woher wissen Sie das?
Ein Arzt muss einen Typhusfall unverzüglich mitteilen.
Aber es ist kein Fall gemeldet worden.
Die Eltern ließen das Kind wissentlich sterben.
Wissentlich, darüber ließe sich streiten.
Aber warum? - Ja, warum?
Tja, das ist nicht mein Ressort.
Das müssen Sie herausfinden. Und zwar so schnell wie möglich.
Typhus ist noch immer eine Bedrohung für die Volksgesundheit.
Der Infektionsherd muss so schnell wie möglich lokalisiert werden.
Vergeuden Sie nicht zu viel Zeit mit dem Essen, Herr Kommissar!
Auf Wiedersehen.
Auf diese aufgeblasenen Korinthenkacker bin ich allergisch.
Das Kind wurde nicht einfach weggeworfen.
Es wurde liebevoll bestattet mit Blumen, Spielzeug ...
Aber warum wurde kein Arzt aufgesucht?
Weiß ich nicht. Vielleicht wurde es umgebracht.
Ich verstehe solche Eltern nicht. - Nerv mich nicht!
Sitzt du gut auf meinem Platz? - Ja, sehr gut.
Nein.
Was schreibst du?
Ware! - Ich verstehe die nicht.
Die haben eine andere Mentalität. (Thanner) Wer?
Ach komm, die Ausländer! - Wieso müssen die Eltern Ausländer sein?
Junge, weil ...
Ach so ...
Du meinst, adoptiert. (Thanner) Ja.
Es ist Mode, sich was niedliches Gelbes oder Schwarzes zuzulegen.
Passend zur Farbe der Couchgarnitur. - Hier.
In dem Bericht steht nicht viel.
"Nicht viel"? Das ist gar nichts.
Darf ich mal? Die Firma importiert chinesischen Chichi.
Danke. Komm mit!
Wohin? - Zum Chinesen.
Nicht jetzt. - Weißt du was Besseres?
Nimm Hänschen mit! - Komm!
Das macht Spaß, Schimmi. - Scheiße.
Das Rauschgiftdezernat sollte hier mal sauber machen.
Komm!
Hallo! Mein Name ist Schimanski.
Kriminalpolizei.
Ich habe ein paar Fragen. - Hoffentlich kann ich helfen.
An wen verkaufen Sie das Zeug? - Das Spielzeug?
An Spielwarengeschäfte.
An welche Geschäfte?
Ich weiß nicht ... - Darf ich? Danke.
Ich weiß nicht, ob ich das sagen darf.
Ach Junge, red kein Blech, erzähl was Sache ist!
Sie kennen das Gesetz besser als ich.
Ich muss Ihre Frage nicht beantworten.
Wir sind nicht vom Rauschgiftdezernat, sondern von der Mordkommission.
Mit Mord habe ich nichts zu tun. - Nee, aber mit Dealen.
Bei euch ist jedes Schlitzauge ein Dealer. - Nicht alles verallgemeinern!
Nicht jedes.
Oh, Pardon.
Aber du ganz bestimmt. Ich schicke das Rauschgiftdezernat her.
Die finden sicherlich was. Wetten?
Ihr wettet doch gerne. Hopp!
Ich wette nicht, Herr Kommissar.
Ich gebe Ihnen die Adressen. - Woher kommt das?
Aus Hongkong.
Warum nicht aus China? - Die sind mir zu teuer.
Bei wie vielen waren wir? - Fünf, sieben müssen wir noch.
Das ist zum Kotzen. Das bringt doch nichts.
Das kann Hänschen weitermachen.
"Herr Kommissar, ich habe noch nie ein asiatisches Kind gesehen."
Ach Mensch ...
Wir müssen abwarten, bis jemand an Typhus erkrankt.
Da kommt jemand. Schüttle ab!
Bei Typhus beträgt die Inkubationszeit zehn Tage.
Welche Zeit? - Inkubationszeit.
Das Kind hat sich in Asien angesteckt.
Auf nach Vietnam! - Hör doch zu!
Nehmen wir an,
Deutsche haben das Kind adoptiert und es kam zwischen dem 10. und 20.08. hier an.
Richtig? - Ja.
Dann müssen wir zum Jugendamt. - Mach du das, ich gehe nach Vietnam!
Hallo Schimmi! - Ein Bier und ein Wasser.
Und zwei Ufos.
Hast du deine Kritiken schon gelesen? - Nein, wieso?
Hier. - Mein Name ist richtig geschrieben.
"Schimanski tappt im Dunkeln." - "Tappt im Dunklen."
Du weißt doch, was du im Dunkeln zu tun hast.
Das ist ein schönes Foto von dir.
Woher wissen die das alles?
"Der Infektionsherd muss schnellstens isoliert werden ...
Typhus kann zu einer Gefahr werden. 'Was tut die Polizei?',
fragt unsere Reporterin." - Scheißtante.
Scheißtante?
Die hat recht.
Was tut ihr eigentlich? Hier rumstehen.
Aber wenn man falsch parkt, seid ihr ganz fix.
Wer pisst uns da ans Bein? Mischen Sie sich nicht ein!
Und ob ich mich einmische.
Nee, es geht um unsere Gesundheit. - Ja, okay.
Sei friedlich und trink!
Ich will mich nicht verseuchen. (Mann) Genau, die Seuchen.
Meine Frau geht nicht mehr auf die Straße. - Auf den Strich gehen ist sowieso verboten.
Dir poliere ich die Fresse. - Sie polieren gar nichts.
Lass mich runter!
Mensch, der ist doch kleiner als du. Was ist das?
Das ist Blut, oder?
Ach du Scheiße! Sieht nicht gut aus.
Tut das weh?
Du feige Sau!
(Mann) Hör auf!
Typhus lässt sich mit Antibiotika heilen.
Wir müssen nicht nähen. Das zieht das Pflaster zusammen.
Das wird eine schöne Narbe. Aufpassen muss man natürlich.
Kann übel werden. Tut es weh?
Eine Spritze? - Nein.
Die Symptome sind: hohes Fieber,
Kopfschmerzen, Übelkeit, schmerzhaft geschwollener Unterleib ...
Suchen Sie was Bestimmtes?
Und Verstopfung, der in grünen Durchfall übergeht.
Gefällt Ihnen das?
Schwache Nerven? Schlecht in Ihrem Beruf.
Die Ansteckung erfolgt indirekt über den Kot.
Hier gibt es kaum noch infiziere. Aber wenn so jemand
in der Lebensmittelbranche arbeitet, ist er eine Gefahr für die Bevölkerung.
Wie lange ist die Inkubationszeit? - Zehn Tage. Das glaubt er mir nicht.
Das stimmt auch nicht. So zwischen sieben und zehn Tagen.
Drückt es?
Falls Sie Fieber bekommen ... - Ja?
Gehen Sie weniger in Kneipen! - Sag' ich auch immer.
Sylvia?
Sylvia!
Sylvia!
Du bist schon hier? - Ich habe früher Feierabend gemacht.
Wo warst du? - Auf einer Konferenz.
Auf dem Surfbrett? - Witzig.
War dein Partner nett? - Ja. Was ist mit deinem Arm?
Das siehst du aber schnell.
Wenn du dich so aufführst ... - Wer war der Mann?
Unser Sportlehrer. - Wieso fährt er dich nach Hause?
Er ist höflich.
Wieso sitzt ihr stundenlang im Auto? - Hast du nicht Feierabend?
Ja. Wieso?
Weil du mitten im Kreuzverhör bist.
Du musst doch zugeben ... - Du musst eine ganze Menge zugeben!
Sylvia!
Tut es weh?
Wenn ich keine Anhaltspunkte habe, dann habe ich keine,
Herr Dr. Born. - Trotzdem.
Wir brauchen konkrete Ergebnisse.
Es ist egal, was die Zeitung schreibt.
Herr Dr. Born.
Was verschafft uns die Ehre? Haben Sie den Fall schon gelöst?
Selbst wenn ich es hätte, würde ich es Ihnen nicht sagen.
Was ist das? - Hänschen war in den Läden.
Habe ich Geburtstag? - Du? Immer.
Aber so ein Kuscheltier habe ich leider nicht gefunden.
Wir müssen den Fall lösen. "Kommissar Schimanski tappt im Dunkeln."
Auf diese Publizität können wir verzichten.
Sie sagten vorher: "So wie ich Sie kenne ..."
Ich kenne mich überhaupt noch nicht.
So gut möchte ich ihn auch nicht kennenlernen.
(Telefon klingelt)
Thanner. Ja.
Ja, Moment.
Rheinstraße 35. Ja, bei Feldkamp.
Ja.
Natürlich. Ich danke Ihnen.
Wir nehmen "anständige Deutsche" wie Sie wegen Diskriminierung fest.
Wir leben nicht im Jahre 1933, sondern im Jahr 1982.
(Thanner legt auf)
Dieser "Herr" hat auch Zeitung gelesen.
Vorige Woche hat sein Nachbar so ein "Kanakenkind" adoptiert.
Er meint,
dass wir die Pflicht haben,
anständige Deutsche vor diesem Abschaum zu schützen.
Dazu sind wir da. - Heil Hitler!
Wo leben wir? (Schimanski) Hast du die Adresse?
Ja.
Rheinstraße 36, bei Feldkamp.
Lass uns nachdenken! Also die Inkarnationszeit ...
Inkubationszeit.
In Ordnung, ja. Wenn wir die berücksichtigen,
dann ist das doch ein Anhaltspunkt.
Ja okay, dann komm! "Incubare" heißt schlafen.
Klar. Du Fremdarbeiter passt hier auf!
Jawohl, Herr Hauptkommissar.
Guten Tag, Kriminalpolizei.
Wir möchten Ihnen ein paar Fragen stellen.
Worüber?
Sie haben ein Kind adoptiert. Darüber wollen wir uns unterhalten.
Bin ich dazu verpflichtet?
(Schimanski) Nein, aber ... - Ist Ihre Frau da?
Sie ist nicht da. Kommen Sie später!
Wovor hat der Schiss?
Außerdem lügt der. Seine Frau ist sehr wohl zuhause.
Und nun? - Wir versuchen's nochmal.
(Schimanski) Mäh! (die Kinderlachen)
Ich habe mit dem Jugendamt telefonier.
Ich soll mich bei der Pflegeeltern-Beratungsstelle informieren.
Oder bei der internationalen Sozialservice
Abteilung Deutschland GmbH & Co. KG ... Was weiß ich, Mensch.
So eine Adoption ist etwas Monströses. Die Paare werden wie Kriminelle verhör.
Kein Wunder, wenn sie nicht über ihr intimstes Auskunft geben wollen.
Und sich an eine Organisation wenden, die keine Fragen stellt.
Vorausgesetzt, sie haben genügend Kohle.
Horst!
Horst!
Hallo!
Ja?
(Schimanski) Das ist doch ... Ach du Scheiße!
Moment mal! Waren Sie doch!
Thanner!
Sind Sie verletzt?
Aussteigen, Sie fahren mit uns!
Marina, was soll das? - Sie bleiben hier.
Halt dich fest!
Halt dich fest!
Frau Feldkamp! - Nein.
Bleiben Sie ...
Nicht weiter! Das bringt doch nichts.
Wir haben nur ein paar Fragen. Bitte.
Das Kind bleibt bei Ihnen. Das verspreche ich.
Ganz ruhig! Bitte ganz ...
Ganz ruhig!
Danke.
(Hr. Feldkamp) Ich habe damit gerechnet, dass Sie kommen.
Schön haben Sie es hier.
Wir wollten fliehen. - Setzen Sie sich!
Ich bin froh, dass es vorbei ist. Haben Sie Kinder?
Ich? Nein. - Und Sie?
Nein.
Wenn Sie selber keine Kinder bekommen können,
dann adoptieren Sie eins. Ist ja ganz einfach hier.
Erstens gib es nicht genug und zweitens die ganzen Fragen.
Die fragen die intimsten Dinge.
Das ist ja nicht nur böser Wille.
Das geschieht auch im Interesse des Kindes.
Ach ... - Wir waren verzweifelt.
Aber in Holland gibt es Vermittlungsbüros,
wo es ohne peinigende Prozedur geht.
Das ist teuer.
Was kostet eine illegale Adoption?
30.000 DM.
Exklusive Flug nach Hongkong.
Die Anmeldung als unser eigenes Kind ist natürlich strafbar.
Es war die einzige Möglichkeit, ein Kind zu bekommen.
Unsere Nachbarn waren immer ganz patent.
Aber was die plötzlich für Aggressionen entwickelt haben.
Da haben wir Angst bekommen, dass man uns "Mai" eines Tages wegnimmt,
weil sie illegal hierher gekommen ist. - "Mai" heißt du?
Das heißt Pflaumenblüte. - Das ist aber ein hübscher Name.
Woher ist das Kuscheltier?
Das hat sie in Hongkong bekommen. Für die lange Flugreise.
Wahre Menschenfreunde.
Wie ist die Adresse von dem Vermittlungsbüro?
"Mercy Service",
Reguliersgracht 48, Amsterdam. - Schreib auf!
Ja, und was geschieht mit uns?
Setzen Sie sich mit dem Jugendamt in Verbindung!
Es kommt sicher zu einem Prozess, aber das Kind bleibt bei Ihnen.
Das hoffe ich.
Wenn ich behilflich sein kann, rufen Sie an!
Sie haben ja meine Nummer. Tschüss.
Danke. - Warum immer er?
Komm!
Das ist sicher die Polizei.
Arschlöcher. - Ja.
Haben Sie angerufen? - Ja.
Ist das Ihr Wagen? - Ja.
Schön. Kostet ein paar Märker.
Falsch geparkt. - Papiere bitte!
Gibt's was Neues? - Ja, Spesen.
Wir fahren nach Holland. - Armes Holland.
Wir brauchen dich als Dolmetscher. (Hänschen) Dolmetscher?
Sprachlich bin ich Niemandsland.
Hier spreche ich mit holländischem Akzent und in Holland mit deutschem Akzent.
Das ist nicht das Problem, aber die Spielregeln.
Erkundigen Sie sich, was in Holland erlaubt ist!
Das weiß ich. Ist hier drin.
Wunderbar.
Dann lesen Sie mal nach, was in Deutschland erlaubt ist!
Ich kenne die Arbeitsweise der Holländer.
Bürokraten lässt man der Strafzettel für falsches Parken schreiben.
Und hier schreiben diese Leute Beurteilungen über ihre Untergebenen.
Gute Reise!
Affen, die hoch hinauswollen, entblößen ihren Arsch.
Pass auf, dass er dich nicht anscheißt! Weißt du, was in Holland erlaubt ist?
Wir dürfen alles, was jeder Bürger darf.
Ruf deine holländischen Kollegen an!
(singt) Wenn der Frühling kommt, dann schick ich dich ...
Das heißt dir. - schick ich dir Tulpen aus Amsterdam.
(Drehorgel spielt.. "Tulpen aus Amsterdam')
Ist das Ihrer? - Ja.
Hier ist nur für Polizeifahrzeuge. - Hänschen!
(sprechen Holländisch)
Was ist? - Parkverbot.
Das fängt ja gut an.
Hey!
(sprechen Holländisch)
Dijkhuis. - Thanner.
Schimanski. - Eine gute Fahr gehabt?
Einen "holländischen Jungen", meine Herren?
Das ist ein holländischer Brauch.
(sprechen Holländisch)
(Dijkhuis) Bitte. - Danke.
Bitte.
Nein, vielen Dank.
In meinem Magen ist nur Süßwasser, das würde dem Tierchen schlecht bekommen.
Naja ...
Nach Ihrem Anruf
haben wir uns den Fall angesehen. Aber es ist ziemlich kompliziert.
Wir wollen nur die Kartei des Vermittlungsbüros sehen.
Mehr ist doch nicht.
Das Vermittlungsbüro hat nichts Verbotenes getan.
Doch, Menschenhandel.
Ich kann Sie ja verstehen, aber wir können leider nichts tun.
Es gibt zwar einen Gesetzentwurf dazu, aber der ist noch nicht verabschiedet.
Nur bei bewiesener Urkundenfälschung ließe sich etwas machen.
Die haben ein typhusinfiziertes Kind eingeschleust.
Wer? (Thanner) Wer?
Das wollen wir herausfinden mittels der Kartei.
Verstehe, aber die "knuffelbeest" ... Wie heißt das auf Deutsch?
Kuscheltiere. - Leider sind die Kuscheltiere
kein Beweis dafür,
dass das Vermittlungsbüro eine strafbare Handlung verübt hat.
Wir haben nichts in der Hand.
Der Staatsanwalt hat nicht genug Beweise
für einen Hausdurchsuchungsbefehl.
Dieser leidige Papierkram ist ja fast wie in Deutschland.
Ich meine ...
Können wir das nicht irgendwie umgehen?
Ich fürchte nicht. Wissen Sie, Sie sind Deutsche.
Und ja ... Nehmen Sie es nicht übel,
aber wenn Sie hier eine Wohnung durchsuchen ...
Verstehen Sie mich nicht falsch!
Ich verstehe.
Scheiße.
Danke.
(sprechen Holländisch)
Hey!
Hey!
(nicht hörbar)
Sylvia ist beim Surfen.
Ich werde das nicht auf sich beruhen lassen.
Ich bin nicht hierher gefahren, um Häppchen zu essen.
Das ist bewiesener Menschenhandel, aber die holländische Polizei tut nichts.
Das verstehe ich nicht.
Was ist das eigentlich für ein Land hier?
Tja, ich habe auch nie verstanden,
warum die Deutschen Holland damals besetzen wollten.
(Thanner) Zahlen!
(Schimanski pfeift "Tulpen aus Amsterdam')
Ich hab's. Wir werden ein Kind adoptieren.
Also ... - Hör erst mal zu!
Wir gehen in das Büro als Kunden. Dann können wir der rumschnüffeln.
Vielleicht finden wir was. - Horst ...
Wir müssen was tun.
Keine schlechte Idee. Aber ihr seht nicht aus wie ein Ehepaar,
das unbedingt ein Kind adoptieren will.
An deiner Stelle würde ich eine Frau mitnehmen.
Sprechen Sie Deutsch? - Ja.
Darf ich? - Ja bitte.
Ich brauche eine Frau. - Gleich oder darf ich aufessen?
Mensch ...
Er schafft es ja tatsächlich.
Hör mal, sind in Holland alle Weiber so leicht zu ...
Wir sind eine hilfsbereite Nation.
Darf ich vorstellen, das ist Hänschen. Das ist Herr Thanner.
Marijke. - Marijke Scherpenzeel.
Wie?
Ja. - Sie möchte uns gerne ...
Sie hilft uns. - Bitte sehr.
(Hänschen spricht Holländisch) - Oh!
Hey ...
Na dann.
Warum haben Sie uns ausgesucht?
Freunde aus Deutschland haben Sie uns empfohlen.
Ihr Büro hat einen sehr guten Ruf.
Ja, gewiss. Das soll auch so bleiben.
Bitte Ihren Namen und Adresse.
Schimanski Horst.
Herr und Frau Schimanski. - Ja.
Die Adresse?
Remscheiderweg 87, Duisburg.
Deutschland? - Ja.
Haben Sie Telefon?
Telefon ist 45 ...
Die Vorwahl ist 0203 und dann 45187.
Wir arbeiten mit Bangladesch, Hongkong und Sri Lanka zusammen.
Welches Land soll es sein?
Äh ... Hongkong?
Tja, Hongkong ... Ja, Hongkong und Umgebung.
In Hongkong bekommen Sie Kinder aus allen Nationalitäten.
Können Sie uns Adressen von Eltern in Deutschland geben?
Dann setzen wir uns mit denen in Verbindung.
Vielleicht können die uns Tipps geben.
An besten wäre im Duisburger Raum.
Wir können Personalangaben nicht an Dritte weitergeben.
Diskretion ist die Basis unserer Tätigkeit.
Diese Broschüre wird die meisten Ihrer Fragen beantworten.
Bei Fragen ... - Das ist Holländisch.
Es steht auch auf Deutsch drin. Also, bei Fragen können Sie uns anrufen.
Diesen Fragebogen müssen Sie ausfüllen,
und mit diesem Vertrag, unterzeichnet an uns zurückschicken.
Sobald die Anzahlung von 10.000 DM überwiesen ist,
geht es los.
Noch Fragen? - Nein.
Äh ... Wieso ist das so teuer? - Weil wir solche Unkosten haben.
Wir leisten Entwicklungshilfe.
Was übrig bleibt, schicken wir an Kinderheime.
Wann fahren wir nach Hongkong?
Sie müssen uns ein bisschen Zeit lassen.
Es dauert neun Monate bis man ein Kind bekommt.
Alles Gute, meine Herrschaften und auf Wiedersehen!
Ja.
In neun Monaten haben wir ein Kind. Ist dir das klar?
Sollten wir da nicht etwas tun?
Ja, diesen Fragebogen ausfüllen.
Ich hasse Papierkram.
Was soll's sein? - Ein Schnaps.
Für mich ein Bier.
Ich möchte mich für deine Hilfe bedanken.
Ich mag deutsche Kommissare. - Wieso?
Woher kennst du sie? - Vom Fernsehen.
Das hat mit der Realität nichts zu tun. - Aber einer sieht aus wie du.
Der hat aber Glück gehabt.
Äh ... - Was?
Was machst du heute Abend? - Weiß ich nicht.
Vielleicht fällt mir was ein. - Vielleicht.
Ich muss telefonieren.
Eine Minute? - Ja.
Ich muss mal ... - Toilette?
Nein. Was heißt denn Telefon?
Telefon? Unten in der Küche.
Ist Herr Thanner im Haus?
Ja, er ist ein Deutscher.
Thanner, ich bin's. Wir sind auf der richtigen Spur.
Geh mit Hänschen hin! Ganz offiziell als Polizisten aus Duisburg.
Quatsch! Du kannst doch mal höflich anfragen.
Ach komm ... Hör mit dem Gemecker auf!
Irgendwas müssen wir doch tun. Geh doch vorbei!
Nee, nicht ...
Was willst du hören?
Wir trinken gerade ein Schnäpschen zusammen.
Vielleicht bleibe ich heute Nacht noch hier.
Ich wusste, dass so was kommt. Du kennst mich doch.
Hast du Sylvia angerufen? Ja und?
Ach, du Donnerwetter. Diesmal bin ich im Glück.
Okay, wir treffen uns im Hotel.
Bis dann. Tschüss.
(Musikbox spielt wehmütige Rockballade)
Entschuldigung, wo ist die Dame?
"Lieber Kommissar, ich werde immer an Dich denken.
Marijke."
Moment bitte.
Was kann ich für Sie tun? - Guten Tag.
Thanner, Kripo Duisburg. Ich möchte ein paar Fragen stellen.
Moment, ich hole meinen Chef. - Ja.
Hier im Westen kannst du alles kaufen. Sogar Kinder.
Was möchten Sie fragen?
Wir haben aus dem Hafen in Duisburg ein totes dreijähriges Kind gefischt.
Wir nehmen an,
dass Sie das Kind nach Deutschland vermittelt haben.
Warum glauben Sie das?
Bei dem toten Kind wurde so ein Kuscheltier gefunden.
Aber Herr Kommissar, davon gibt es Millionen.
Wahrscheinlich. Die Leichenschau hat ergeben,
dass das Kind an Typhus starb. Dann wurde es in den Hafen geworfen.
Wir brauchen die Adressen der Eltern.
Das ist ausgeschlossen.
Unsere Kinderwerden ärztlich untersucht. Wenden Sie sich an ein anderes Büro!
Wir gehen jeder Spur nach.
Deshalb brauchen wir Ihre Adressen.
Aber das darf ich leider nicht.
Wir arbeiten idealistisch. Wir helfen, helfen.
Sehr gut.
Für viele Kinder ist Adoption die letzte Lebenschance.
(Thanner) Ach so.
Die Kunden haben Vertrauen zu uns. Das wollen wir nicht verletzen.
Sie können sich auf unsere Diskretion verlassen.
Typhus ist eine Seuche.
Ich bedauere. - Ihr Verhalten ist verbrecherisch.
Überlegen Sie gut, was Sie sagen! Wir leben hier in einem Rechtsstaat.
Wenn Sie noch Fragen haben,
setzten Sie sich am besten mit meinem Anwalt in Verbindung.
Was soll das? - Ein Andenken an Sie.
Guten Tag.
"Wenden Sie sich an meinen Anwalt! Sie sind in einem Rechtsstaat."
Wenn der glaubt, dass ich aufgebe, hat er sich geschnitten.
Heute Nacht breche ich bei dem Menschenhändler ein
und klaue die Kartei.
Das mache ich.
Was ist so komisch? - Entschuldige bitte, du und einbrechen?
Das habe ich bei der Polizei gelernt. - Lass mich das mal machen!
Dijkhuis hat gesagt ... - Wenn wir uns Zutritt verschaffen ...
ist das Einbruch. Du wanderst in den Knast.
Dann bringt den Kuchen mit der Feile vorbei!
(nicht hörbar)
(Schimanski flüstert) 03.07. ... 17.08...
Nanu, Herr Schimanski?
Haben Sie etwas vergessen?
Oder gehören Sie zu Kommissar Thanner?
Richtig.
Clever.
Gehör Einbruch neuerdings zur Polizeiausbildung?
Wenn man einen Einbrecher auf frischer Tat ertappt,
ist das Notwehr. Nicht wahr?
Da haben wir den Salat.
(Schuss)
Horst!
Horst, ist alles klar?
Alles klar.
(Schritte)
Mensch, komm!
Gut, dass Sie kommen. Ich wollte Sie gerade anrufen.
Schimanski, Kripo Duisburg.
Haben Sie auch Papiere? - Ja.
Bitte.
(sprechen Holländisch) Was ist passiert?
Das ist eine lange Geschichte.
Rufen Sie Kommissar Dijkhuis an!
Jetzt komm! - Lass mich in Ruhe!
Nee, nee. Waren Sie bitte, ich rufe erst an!
(Polizist telefoniert) - Ist er tot?
Nein, aber ...
(Hänschen spricht Holländisch)
Was ist passiert? - Komm!
Einbruch, ein schwerverletzter Mann ... Wir stecken in der Patsche.
Zeig mal!
Komm mal her!
Setz die auf!
So. Lass sie auf!
Ja, was ... Was ist das denn?
Er hatte es ziemlich eilig mit dem Koffer. Ich öffnete ganz zufällig die Autotür.
Und er ist mir voll reingerannt. - Ja.
Mann, Mann, Mann ...
(spricht Holländisch)
Ach so.
Ja.
Ja.
Ja.
Er spricht mit dem Staatsanwalt.
Ja.
Natürlich.
Verdammt nochmal!
Da haben Sie uns was eingebrockt.
Was ist in Sie gefahren?
Amsterdam ist nicht Chicago. Das war der Staatsanwalt.
Das können wir nicht decken.
Das gibt einen internationalen Skandal. Machen Sie sich auf was gefasst, Schimanski!
In dem Job bin ich auf alles gefasst.
Das war ein Fehler. Was nun?
(Telefon klingelt)
Dijkhuis.
(spricht Holländisch)
Was sagt er? - Ware!
Jemand hat "Massel". - Ach so.
Jemand hat Schwein gehabt.
Okay.
Kommen Sie!
Zwei Kilo Heroin. Man gab den Kindern
ein Kuscheltier als Andenken mit. Die Tiere waren vollgestopft mit Heroin.
Hier wurden sie ausgetauscht gegen leere.
Sehr raffiniert.
Kommen Sie mal!
Haben Sie ein Schwein. Das macht den Einbruch wett.
Ich sage dem Staatsanwalt Bescheid.
Das ist der Gipfel!
Vorher war es ein Skandal, aber bei Heroin sagen sie danke.
(spricht Holländisch)
Hänschen, ich spendiere dir was. - Was?
Schönen kalten ...
Apfelsaft. - Übertreib doch nicht, Schimmi!
(spricht Holländisch)
Der Staatsanwalt sagt, Sie dürfen gehen.
Er wird mit dem Justizminister sprechen.
Er will erreichen, dass kein Verfahren eingeleitet wird.
Aber wir müssen Ihrer Dienststelle Meldung machen.
Ich wünsche Ihnen eine angenehme Reise zurück nach Dösburg.
Wohin? - Duisburg.
Ach so.
Ich möchte mich ...
Was? - Komm!
Ach so ...
(sprechen Holländisch)
(Thanner) Was machst du da? Das ist meins.
Leer. - Was hast du erwartet?
Ob der Meldung macht? - Logo.
Kripo Duisburg. - Haben Sie was zu verzollen?
Mensch, wir haben keine Zeit, wir müssen rüber.
Fahren Sie rechts ran!
Kommen Sie! - Aber ...
Guten Morgen.
Gute Reise gehabt?
Sie sind etwas spät.
Wir kommen aus Amsterdam. Wir haben nicht gepoft.
Ich habe gut gepoft. Darf ich mal?
Nehmen Sie meinen! - Danke.
Der Zoll hat uns durchsucht.
Verstehen Sie das, bei einem so vertrauenerweckenden Äußeren?
(Thanner) Nee.
(Born) Wie war es in Amsterdam? - Schön.
Wir sind ein ganzes Stück weitergekommen. - Wunderbar.
Darf ich mal?
Warum war der so freundlich? - Mir ist er sauer lieber.
Ob er schon das Telex hat? (Telefon klingelt)
Genau das ist es doch. Der will uns beweisen, was er gelernt hat.
Fakten sammeln, analysieren, Berichte schreiben ...
Alles rein sachlich, nicht persönlich. - Habt ihr gehört?
Ja, das Telex ... - Königsberg ist wieder da.
Was? - Hallo? (Freizeichen)
Was? Königsberg ist ...
Ich habe einen Schutzengel.
Der wird's schon richten. Horst, deine Sterne stehen günstig.
(Telefon klingelt) Hier Schimanski.
Karl? Mensch, ich freue mich ...
Ich bin gerade reingekommen. Königsberg.
Ich komme gleich rüber. Bis gleich, tschüss.
Ich muss zu Königsberg.
Grüß von mir! - Mensch.
Verdammt!
(Klopfen)
(Königsberg) Herein! - Karl, ich freue mich.
Tag.
Setz dich!
Ich habe hier ein Telex vom Justizministerium in Den Haag.
"Hat der Staatsanwalt aufgrund der Umstände beschlossen ..."
Meine Frau ist bei ihrer Schwester. Die haben Katzen.
"Hat der Staatsanwalt beschlossen,
keine Anklage gegen Kommissar Schimanski zu erheben."
Na, dann ist ja alles paletti.
Was?
Dann ist alles im Lot, alles okay.
Das ist eine schwerwiegende Angelegenheit.
Ich kann das nicht unter den Teppich kehren. Du bist doch nicht ganz dicht.
Ein Kommissar der deutschen Polizei ist in Holland zu Gast
und führ der eine Wildwestkomödie auf.
Mensch Karl, du musst doch nicht alles übertreiben.
Man muss abwägen.
Sie sind vom Dienst suspendiert, Herr Schimanski.
Auf Wiedersehen.
Raus!
Na, alles klar?
Ja. Bin suspendiert.
Bitte? - Ich bin suspendiert.
Aus, weg, vorbei.
Die Holländer lassen es nicht gut sein? - Doch, aber Königsberg nicht.
Und was ... - Mensch, das hätte ich fast vergessen.
Kannst den Fall alleine lösen. - Was machen wir jetzt?
Das hast du ...
Yong-Ian Tsai.
Busch, Wilhelmsallee 39, Duisburg.
Ich komme mit ... Ganz privat. - Bitte?
Und Königsberg? - Der erfährt nichts.
Na komm!
Horst? - Was ist denn?
Nun komm!
Wir haben Yong-Ian aus Hongkong geholt.
Ich war dabei.
Ich durfte mir mein Enkelkind selbst aussuchen.
Aber wenn wir das geahnt hätten.
Meine Tochter freute sich so. Aber sie wurde nicht damit fertig.
Sie hat sich immer ein Kind gewünscht, aber sie hat es seelisch nicht verkraftet.
Sie wollte zu schnell zu viel. Verstehen Sie?
Und dann die Angst vor Entdeckung. Sie stritt ständig mit ihrem Mann.
Sie war nicht sie selbst.
Sie hatte einen Nervenzusammenbruch und ist im Krankenhaus.
(Thanner) War das, als das Kind krank wurde? - Krank? Wieso denn krank?
Ja, Yong-Ian.
Komm her, mein Kleines!
Komm her, mein Schatz!
Sie nehmen Sie doch nicht mit?
Nein, wieso? Es liegt ja gar kein Grund vor.
Sie kann hierbleiben. - Sie müssen das Kind anmelden.
Ja. - Das Kind nimmt Ihnen keiner weg.
Ihr Schwiegersohn soll bei uns vorbeikommen.
Ich mochte Sie nicht weiter stören. Auf Wiedersehen.
Danke.
Hat alles gepasst: Hongkong, Ankunftszeit, Inkubationszeit.
Und das Kuscheltier - Nur ...
Nur was? - Das Kind lebt.
Kann ich noch was für dich tun?
(Thanner) Scheiße.
Wieder die Angst vor Entdeckung. Ich verstehe das nicht.
Warum ist die Adoption so schwer? Die Kinder leben hier viel besser.
Hör doch auf! Gib den richtigen Eltern die 30.000 DM!
Dann müssen sie ihre Kinder nicht verhökern.
Weißt du, was wir machen? - Nee.
Wir fangen von vorne an. - Ohne mich.
Ich bin vom Dienst suspendiert.
Raus!
Entschuldige ... - Raus!
Wollen Sie die Zeitung nicht bezahlen?
Schimanski! Da habt ihr ja eine Bombenpresse.
Wo warst du am Sonntag auf 08?
Wir haben wieder gewonnen.
Die Jungs haben sagenhaft angefeuert. Bald lösen wir den MSV ab.
Und, was ist jetzt?
Gratuliere, Schimmi.
Ah, da ist er: Der Held der niederländischen Justiz.
Arschloch! - Was?
"Klootzak"! - Wo hast du Holländisch gelernt?
Das Wort kann ich in allen Sprachen.
Ich bekomme von dir noch einen Apfelsaft. Einen Calvados bitte.
Hast du Zeitung gelesen?
Du weißt natürlich von nichts. - Was denn?
Ich bin out. Ich bin raus.
Suspendiert.
Born?
Königsberg. - "Klootzak"!
Ah, Herr Dr. Born.
(nicht hörbar)
Ah, er mischt sich unters gemeine Volk.
Ich habe mit Königsberg geredet. - Ich habe nichts anderes erwartet.
So geht das nicht. Schimanski, reden Sie mit ihm!
Menschenskind ...
Er hat mich beurlaubt. Das macht er nicht rückgängig.
Sie kennen Königsberg nicht. - Aber Sie?
Sie haben gesagt, Sie kennen sich selber nicht.
(Münzen fallen aus dem Automaten)
Sie haben Königsberg keine Wahl gelassen. Er musste Sie suspendieren.
Sie bauen Mist und erwarten, dass Königsberg es geradebiegt.
Sensibel wie ein Nilpferd. Ich hätte Sie auch rausgeschmissen.
Ich werde ihn zurückholen. Er muss mir nur die Gelegenheit dazu geben.
Ich fange an, Sie kennenzulernen.
Gehen Sie zu Königsberg!
Einen Doppelten für meinen Chef. - Ich trinke nicht im Dienst.
Aber ich.
In sechs Minuten können Sie zwei Doppelte servieren.
Auf meine Rechnung.
Hast du den Schund gelesen? - Ja, habe ich.
Peinliche Situation.
Die Revolverpresse jubelt dich zum Helden hoch.
Da ich keineswegs lebensmüde bin,
und merkwürdigerweise noch an meinem Job hänge,
weiche ich der öffentlichen Meinung und hebe die Suspendierung auf.
Leider.
Ich habe Scheiße gebaut. - Wie bitte?
Ich habe Scheiße gebaut. - Jawohl, Blödmann.
Ich lasse mich nicht von der Presse lächerlich machen.
Das sage ich dir:
Wenn mir noch ... Vorsicht!
(Schimanski) Entschuldige.
Wenn mir so was nochmal zu Ohren kommt, sorge ich dafür, dass du rausfliegst.
Wie weit seid ihr mit dem Fall?
Mit Typhus ist nicht zu spaßen.
Wir müssen wieder vorne anfangen.
Hast du Angst vor Hunden?
Trödle hier nicht rum!
Hier.
(Klopfen)
Kommen Sie! (Schimanski) Ah, Herr Busch!
Setzen Sie sich! - Nein, danke.
Hier.
Wie heißt du? - Ian.
Yong und Ian.
Zwillinge nicht?
Sind Sie endlich dahintergekommen. Ja, es waren Zwillinge.
60.000 DM haben sie gekostet. Hätte ich meiner Frau doch nie nachgegeben.
Was hatten wir davon?
Ein Kind stirbt. Meine Frau wird fast verrückt.
Die Nachbarn wollen mit mir nichts zu tun haben.
Ich stehe kurz vorm Herzinfarkt.
Schluss. Aus. Ich will das Kind nicht mehr.
Ich verstehe Sie nicht.
Was wollen Sie machen? Ich meine, was ...
Was soll geschehen? - Machen Sie mit dem Kind, was Sie wollen!
Schicken Sie es nach Hongkong zurück! Es passt nicht zu uns.
Ja, aber ...
Was machst du hier? - Kann ich bei dir schlafen?
Hat dich Sylvia rausgeschmissen? - Vom Dienst suspendiert.
Wir haben ein Kind.
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