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Original subtitles

Travaux, on sait quand ça commence... (2005) dTV - TV5MONDE Europe - 3. Juni 2013

RENOVIERUNG

Ich verlange daher eine 6-monatige Haftstrafe

sowie ein dreijähriges Verbot, ein Unternehmen zu leiten.

Monsieur Poncin ist ein ehrenwerter Geschäftsmann.

Er beging den Fehler, in diese Länder Lkws zu liefern.

Nichts in dieser Akte bringt ihn mit diesem Fall in Verbindung.

Dieser Mann weist eine gut verborgene Sensibilität auf.

Denken Sie an die Rufschädigung, würde er zu Unrecht verurteilt.

Meine Herren...

Ich fordere für meinen Mandanten Freispruch.

Ich traue Frauen sonst nicht, aber Sie imponieren mir.

- Wo essen wir? - Ich esse nie zu Mittag.

- François! - Nein, ich heiße Pierre.

- Und der Berthier-Prozess? - In der Berufung verloren.

- Grüß deine Frau schön. - Wir sind geschieden.

- Wiedersehen. - Sie müssen doch etwas essen.

Jetzt müssen Sie nur noch Ihren Ausweis abholen.

- Ausländeramt, Büro für Sonderfälle. - Vielen herzlichen Dank.

Gern geschehen. Ja?

Ich habe den Bericht über die Rue des Florentines durchgearbeitet.

Das ist Eduardo Buenaventura.

Er ist Architekt aus Kolumbien.

Monsieur Poncin freut sich sehr.

- Sehr verbunden. - Willkommen in Frankreich.

- Überall Polizei! - Nirgendwo Gerechtigkeit!

- Überall Polizei! - Nirgendwo Gerechtigkeit!

GEGEN ABSCHIEBUNG!

FÜR DAS RECHT AUF LEBEN!

- Papiere... - Für alle!

- Papiere... - Für alle!

DIE RUE DES FLORENTINES MUSS LEGALISIERT WERDEN

Solidarität mit illegalen Einwanderern!

So... So... Solidarität mit illegalen Einwanderern!

In Frankreich verlässt man sich auf den Staubsauger,

aber in China reinigt man Häuser mit Klängen.

- Gehen Sie mit einem Glöckchen... - Alles klar, Mamika?

...oder einem Tamburin, insbesondere in Ecken und dunklen Bereichen.

Ich bin da!

- Kinder! - Guten Abend, Schatz.

Guten Abend, Mama.

Ich sagte gerade zu Lotus, dass ich etwas über Feng Shui lese:

Also Lebensart

in Harmonie mit seinem Umfeld, gemäß chinesischen Traditionen.

- Lotus ist aus Kambodscha. - Ach, Kambodscha.

- Darauf kommt man nie. - Was soll der Slip?

Quatsch, das ist eine Jeans. Die hat Papa mir gekauft.

Sie hat meine Beine.

Er ist da.

Ja?

Bitte lass deine Sachen

in deinem Zimmer. - Mama! Meine CDs!

Tür zu!

Riecht's da nicht nach Gras?

Beim Qi geht's um die Energie.

Übrigens weiß ich nicht, ob man "Ki" oder "Chi" sagt.

Die Harmonie hängt von diesem Qi ab.

Guten Abend, Lotus.

Eine Eingangstür nach Süden ist gut für den Ruf.

Aber in demselben Raum zu schlafen und zu arbeiten ist nicht Qi.

Chantal?

- Chantal? - Ja.

Bist du da?

Wir wollten uns verabschieden.

Das ist lieb. Und die Miete?

Ja. Deshalb ziehen wir ja aus.

Aber wir schicken sie dir: März, April und Dezember.

- Mama sieht hübsch aus. - Danke.

Schade, dass du Geld von uns willst. Das Zimmer ist toll.

Wiedersehen.

Ich habe zwei Lieben Meine Heimat und Paris...

Die haben dich schön verarscht.

Richte dir da oben dein Zimmer ein.

- Das wäre dann sehr Qi. - Keine Zeit.

Das wäre sehr hübsch.

Bitte, Mama, hör auf damit.

Vögelst du oft genug, Schatz?

ABENDESSEN?

- Guten Abend. - Guten Abend, Monsieur Poncin.

- Waren wir verabredet? - Ich hab einen Tisch reserviert.

- Hast du verloren? - Montags plädiere ich nicht.

Hallo, Mädels.

Weißt du was, Mama? Ich würde total gerne

in die Dienstbotenzimmer ziehen, jetzt, wo sie frei sind.

Das wäre ein Zimmer so buen.

Ist dein Zimmer denn nicht buen? Bischofssohn, beeil dich.

Das heißt, dass ich mit Inlinern zum Klo fahren muss.

Beeil dich!

Hast du verloren?

Beeilung, ihr müsstet schon weg sein.

Ist ja gut.

Beruhige dich mal.

Allein ist mir langweilig.

Ich bin's, Frankie.

- Du bist ja süß. - Guten Morgen.

Wer will Eier?

Ich mache euch ein Omelett à la Frankie.

Das muntert auf.

Das muss ich mal reparieren.

Hast du keine anderen Pfannen?

Alles klar, Häschen?

Also hast du gewonnen.

Eure Mutter ist der Hammer.

Habt ihr sie mal plädieren sehen? Wie Virenque bei einer Bergetappe.

Sie hat mich gerettet.

Mensch, haben wir gestern gepichelt! Ich musste sie doch verwöhnen.

Nächstes Mal gehe ich einkaufen.

Ich bin da!

- Wir auch. - Wir haben eine Xbox!

Häschen, ich lasse keine Frau gleichgültig.

Ich bin ein angenehmer Mensch.

Hast du nicht gerade Pause? Ich bin unten.

Von Monsieur Poncin.

Nein.

Guten Tag.

- Wir müssen reden. - Geht's dir nicht gut? Setz dich.

Wenn du Probleme hast: Ich bin doch da.

- Nicolas, zwei Kaffee. - Okay, Frankie.

Zwei Kaffee mit Liebe gemacht!

Ich liebe deine Lippen, Häschen.

Wer macht seinem Häschen ein Omelett?

Du kannst nicht bleiben.

Ich hab nachgedacht. Wir sind füreinander geschaffen.

- Du kannst nicht bleiben. - Wieso nicht?

Nach meiner Reise nach Russland tun wir's.

- Du kannst nicht bleiben. - Wieso nicht?

Ich renoviere.

Wir bekommen eine monumentale zweistöckige Wohnung.

Ich mache dir etwas Tolles daraus, etwas ganz Seltenes.

Ich brauche einen KVA.

Ich will ein Schlafzimmer, ein Bad und ein Büro.

Wenn das fertig ist,

brechen wir die Wand der Kinder durch.

Natürlich. Chantal, ich möchte mich um deine Wohnung kümmern.

Weißt du was?

Wie wär's mit einem Whirlpool?

Das entspannt nach der Arbeit.

Was machen Sie denn da?

Eduardo!

Du wolltest doch streichen. Das ist doch ganz dreckig.

Entsetzlich!

Ich habe Donner gehört.

- Was ist? - Keine Sorge.

Mein Architekt, Eduardo Buenaventura, Madame de la Joliette.

Meine Nachbarin.

Es dauert nicht lang.

Kleine Renovierungsarbeiten. Ja?

Keine Sorge, alles wird gut.

Baum fällt!

War niemand im Weg?

Aufgepasst, Luís!

Bring die Damen nicht um!

Das Haus ist total verrottet!

Mensch, sei professionell!

Du bist doch der Architekt!

Tut mir leid.

Das ist nur ein kleines Problem. Anfangsschwierigkeiten.

Ich bin nicht dein Häschen.

Ich bin da!

Häschen... Es wäre so schön,

wenn du mitkämst. Sind meine Blumen da?

Gleich schreit sie.

- Häschen, bist du das? - Es passt gerade nicht.

- Es würde mich freuen. - Genau.

- Russland ist wunderschön. - Gute Reise.

Häschen hat dreimal angerufen.

Sag ihm doch nett nein, statt ihm fies ja zu sagen.

Lotus hat einen Steingarten gemacht.

Das sind nur Anfangsschwierigkeiten.

Das wird schön.

- Wollen Sie mich verarschen? - Nein, gar nicht.

Mama?

Wo ist mein Fußballtrikot?

- Aber... - Ich kann's nirgends finden.

Martin, sieh selbst nach. Ich wollte eine Treppe.

Was ist das denn? Machen Sie das wieder zu!

- Unmöglich, das weißt du. - Egal wie!

Du machst dir keine Vorstellung, Chantal.

Für das Raumgefühl ist das ganz wunderbar.

Achte auf diesen Lichtschacht.

Du hast großes Glück mit dieser Wohnung.

Guten Morgen. Ich heiße Condé, ich bin die Verstärkung.

Du machst dir keine Vorstellung.

Ich hab die ganze Nacht an dich gedacht.

Ich hab dir eine Brücke ausgearbeitet,

wie ein Mobile von Calder.

- Ich will eine kleine Treppe. - Die bekommst du auch.

Das Licht wird Spaß haben.

Es wird an den Säulen spielen

und in die überdachte Terrasse scheinen, wo dein Büro hinkommt.

- Und diese Wand muss dann auch weg. - Nein!

Aufhören!

Sehen Sie, was Sie mit dem Klavier gemacht haben.

Die haben gerade erst die Plastikplane gebracht.

- Wo sind die Bilder? - Gut verstaut.

- Stimmt's, Luís? - Sí, sí.

- So geht das nicht weiter. - Ich helfe dir mit dem Kaffee.

- Nicht nötig. - Ich hab dir Skizzen gemacht.

- Guten Morgen, Mama. - Guten Morgen, Schatz.

- Ist dir nicht kalt? - Nein. Guten Morgen.

Geh dich anziehen.

- Sieh mal. - Was ist das?

Deine Wohnung. Das ist der Steg.

Wie schön der ist. Toll.

Den Entwurf brauchst du nicht zu bezahlen, nur das Material.

Danke.

Das Zwischengeschoss, gestützt von 6 schlanken aber starken Säulen.

Wie Gazellenbeine.

Entschuldigung, darf ich Wasser für den Kaffee aufsetzen?

Bedienen Sie sich.

Die Tassen sind im Schrank. Und was ist das?

Die lange Wand im Flur haue ich raus

und mache dir eine neue Eingangstür.

So filterst du die Außenwelt, das ist besser.

- Was ist das? - Der Kamin.

Ohne Türen, die sind zu hässlich.

Da spielt sich Zusammenleben ab.

Ich weiß nicht, ob du dafür Geld hast.

Oben und unten

gehen aufeinander ein.

Das ist Harmonie, die alle umfängt.

- Das ist echt der Hammer. - Danke.

- Und ich habe keine Tür? - Nein. Keine Türen.

Alle dürfen rein.

Es geht nicht ums Dürfen.

Ich will nur nicht im Badezimmer schlafen.

Kein Thema. Dein Wunsch ist mir Befehl.

- Wo ist das Arbeitszimmer? - Hier, auf dem Steg.

- Der mit den Gazellenbeinen. - Genau.

Es reicht, Martin.

- Hallo, ich bin Pulchérie. - Wie geht's?

Das ist toll.

- Was ist das denn? - Der Raum für deine Mutter.

Der helle Wahnsinn.

Pulchérie, das ist eine ernste Sache.

Wieso hältst du dich zurück?

Wände abreißen ist nicht viel teurer.

- Das stimmt. - Eduardo.

Es sieht klasse aus, aber es ist zu teuer.

Wieso?

Ich hab nicht genug Geld. Rhabarber oder Orange?

- Rhabarber, Madame. - Ich mache dir ein Angebot.

Yes, Pacho. Danke.

Hallo, Mama. Mist! Der Champagner.

- Sie hat die Küche getauft. - Lasst bloß die Küche, wie sie ist!

Ihr Leben wird sich ändern.

Ich bin da!

Wie, "buenas noches"?

Kinder?

Ich bin aus Marseille.

Hast du gestern das Spiel gesehen?

Guten Morgen, Madame Chantal.

Ich mache Kaffee.

Diese Studie belegt,

dass der Bleigehalt in der Rue des Florentines zumutbar ist.

Das beeindruckt mich nicht.

Sie dramatisieren das.

Fänden Sie es zumutbar,

dass Sie Blei im Körper haben,

das sich zu 80% in Ihren Knochen anlagert,

Ihr Nervensystem, Ihre Leber, Ihre Nieren angreift?

Würden Sie es hinnehmen, dass Ihre Kinder

bleibende Schäden davontragen? - Sie haben keine Beweise.

Wetten?

Entschuldigung, Madame Chantal.

Danke.

Schon gut, danke.

Das wird schön!

Siehst du, Chantal? Den doppelten Kamin lasse ich.

Du kannst in deiner Badewanne Spaghetti essen.

Du kannst am Kaminfeuer Champagner trinken. Schau.

Keine Tür?

Wozu eine Tür?

Ich brauche Privatsphäre.

Privatsphäre? Ich rede hier von Genuss, Vergnügen, Wohlbehagen.

Aber keine Sorge.

Um die Toilette mache ich ein Schilfdach.

Das reicht nicht.

Oder eine Japanese screen, eine japanische Wand.

Das reicht nicht. Das stille Örtchen muss still sein.

Wie traurig!

Ihr Franzosen habt vor allem Angst.

Dein Wunsch ist mir Befehl.

- Mist! - Kann ich helfen?

- Meine Frau ist dicker als Sie. - Es geht schon.

Sie isst viel, wie ich.

- Nicht runterfallen. Ich komme rauf. - Ich brauche die Akte da.

- Welche denn? - Dahinten die. Rosa.

- Lesen Sie viel? - Ja. Von Berufs wegen.

- Ganz hinten. - Geben Sie mir die Hand.

Als ich Marxist-Leninist war, hab ich lesen gelernt.

Ich war bei der Guerilla.

Ich ging mit meiner Frau zum Angeln.

Wir fingen so große Fische.

Die grillten wir dann. Lecker.

Die rosafarbene Akte da.

Am meisten fehlt mir, zum Strand zu gehen.

Wir gehen auf die Wiese in Reuilly, aber das ist nicht dasselbe.

- Er hilft mir. - Ja, natürlich.

- Gehen wir runter? - Ich liebe Frankreich.

- Wird Ihnen schwindlig? - Ja.

Dann helfe ich Ihnen.

Nicht runterfallen.

Ich sollte sehr früh kommen.

Vorsicht, das ist heiß. Name?

Betamax.

Medellín?

Was bist du von Beruf?

Klempner? Wasserhähne?

Electricitad? La pintura? La plombería?

Money.

- Guten Morgen, Mama. - Zieh dich an.

- Hallo. - Hola.

Pulchérie, geh dich anziehen.

Entschuldigung.

Ich fange auf dieser Seite an. Nicht so hart.

Hola, amigo.

- Suchen Sie etwas Bestimmtes? - Norden.

Ach, da ist er ja!

Sie sind sehr schick.

So werde ich weniger von der Polizei kontrolliert.

Wirklich?

In meiner Jugend gab es weniger Schwarze in Paris.

Man sah damals nicht so viele.

Gewöhnen Sie sich daran. Die werden immer mehr.

Ich brauche einen Kostenvoranschlag.

Ich hab dir die Sicht freigemacht. Das bringt Wertsteigerung.

Ja, aber das ist kein Kostenvoranschlag.

Was ist das?

Pacho bringt die Farben zum Singen.

Er ist Mathematikprofessor an der Uni Medellín,

Fachbereich Geometrie.

Nicht Fliesenleger?

Vielseitig einsetzbar.

Verstehe. Fassen Sie nichts mehr an.

Marokkanische Zellige-Fliesen! Die sind teuer.

Keine Sorge. Das erledigen wir.

Was ist das denn?

Vielleicht haben Sie das aus Versehen gemacht.

Klar, ich habe nachts ohne Wasser gebadet.

Haltet ihr mich für bescheuert? Die muss weg.

Aber die ist sehr schwer.

Wir ermäßigen den Preis dafür. Ein bisschen.

Die Ermäßigung ist für den Architekten.

- Das riecht gut, Martin. - Schon gut.

- Hola, Jesús. - Hola, la Pulcherina.

Gratuliere. Du hast hier Großes vor.

Was ist das für eine Öffnung?

Ein Lichtschacht. So entsteht ein tolles Volumen.

Kann ich dir helfen?

Den Schreibtisch in die Küche?

- Was? - Chantal.

Ich wollte dir gerade diesen Vorschlag machen.

Das Büro wird winzig. Da erstickt jede Inspiration.

Die Küche ist zu weit weg, da musst du viel laufen.

Die Einkäufe, die Müdigkeit... Das ist nicht ergonomisch.

Mit Verlaub:

Dein Architekt hat recht.

Palast 3 für Ruhm nicht mit Palast 5 für Partnerschaft mischen.

Sag ich ja. Nicht dort arbeiten, wo man Sex hat.

Mir sind das alte China und abgebundene Füße schnuppe!

Ich meine: Kommt nicht in Frage.

- Ich hab kein Geld. Nein. - Gut!

Darf ich nach oben?

Bitte schön.

- Chantal... - Guten Tag, Mamika.

Hallo, Schatz.

Hola, Lotus.

Das Qi muss in sich ruhen.

Nein. Der Ski kommt in den Keller, nicht ins Zwischengeschoss.

Sie fahren Ski?

Macht nichts. Ich kaufe Ihnen Pflanzen und rosa Blätter.

Nach dem Ski kommt Aprés-Ski. Ab auf die Piste.

- Welchen findest du am besten? - Bei dir wissen wir es.

Ich finde Pacho gut.

Und du, Mama?

Ich finde sie alle sehr sympathisch.

- Wann kommt Häschen wieder? - Interessiert mich nicht.

- Ohne Schnäuzer sieht er besser aus. - Hat er den abrasiert?

Ja, sein Hypothalamus versinkt in Luliberin.

Was ist denn Luliberin?

Luliberin ist ein Hormon,

Flüssigkeit, die bei Verliebtheit in den Hypothalamus fließt,

den Schwerpunkt des Körpers.

Dann schwimmt der in Luliberin.

Und man selbst schwimmt mit. Man ist verliebt.

- Jeder? - Ja, jeder.

Gute Nacht, ihr Pampelmusen.

Buenas noches.

- Gallina. - Ach ja, ein Huhn.

- "Huhn". - Gack gack. Huhn.

- Verputzen die? - Noch nicht.

Das wird noch lustig.

Ich hab ein tolles Team. Alles läuft super.

Meiner Nachbarin wurde das Abwasserrohr gebrochen.

Ostern schwamm sie drin.

Sind Sie versichert?

Als mein Cousin sein Badezimmer renovieren ließ,

hat er 2 Monate bei mir gewohnt.

Man weiß, wann das Renovieren anfängt,

aber nicht, wann es fertig ist.

Ich sehe überall Babys.

Das wird schnell zur fixen Idee.

Ja.

Oh Gott!

Ich bin nicht da.

- Hallo, Leute! - Hallo.

Machst du mir einen Espresso?

Gut, dass ich Sie treffe. Ich hab etwas für Ihre Chefin.

- Testen Sie mal. - Ja.

"Ich kann ohne deinen kleinen feuchten Körper nicht mehr leben.

Unterzeichnet: Michel Strogoff."

- Das ist... gut. - Gut, was?

Danke.

Ich muss los. Ich will sie nicht verpassen.

- Was schulde ich dir? - 1 Euro.

- Sauerkraut? - Ist das Tagesgericht.

Da kann ich ja nicht anders.

Aber schnell. Im Stehen.

Sie wird von den Handwerkern über den Tisch gezogen.

Aber ich hab diesen Eingeborenen gesagt:

"Ihr bringt ratzfatz eine neue Badewanne."

Renovieren, das ist nichts für Frauen.

Ich kenne eine mit einer Baustelle.

Wir auch.

- Wo ist sie überhaupt? - Beruflich unterwegs.

Sie freut sich sicher, dass ich wieder da bin.

Die Chefs sind da.

- Ciao, negro. - Sag das nie wieder, klar?

Uno, dos.

Ich bin da!

Guten Abend, Madame Chantal.

Hallo, Mama.

Was macht der da?

Aufhören!

Wie gesagt:

keinen Schutt im Aufzug. Sonst kriege ich Ärger!

Ich hab's ihm schon 1000 Mal gesagt. Er nervt!

Keine Sorge.

Wenn du ihn nicht magst, wird er ersetzt.

Tu das. Ich hab die Faxen dick von seinem Mist.

- Ich mache das. Sei ohne Sorge. - "Ohne Sorge"...

Raubüberfall.

- Was ist los? - Guten Tag.

Ihre Tochter stiehlt

und hat den Sicherheitsmann vergast. - Rastest du jetzt total aus?

Was ist in dich gefahren?

Hab's nicht extra gemacht.

Er ist zwei Tage arbeitsunfähig.

- Was hat sie denn gestohlen? - Haarspangen.

Haarspangen, Kondome, Zehen-Socken.

Eine ganze Liste.

- Minderjährige überwacht man. - Sie ist die Erziehungsberechtigte.

Von wem hat sie das Tränengas?

Sie wurde mal überfallen, sie ist traumatisiert.

Und wir haben uns letzte Woche scheiden lassen. Der Schock.

Tu das nie wieder, ja? Sie tut es nie wieder.

Spinnt ihr? Was soll ich mit 3 Euro?

Wir mussten es tun. Er schaut noch.

- Von wem hast du das Tränengas? - Mamika.

- Und die Kondome? - Die sind für Wasserbomben.

- Kaffee und Kuchen? - Keine Zeit, ich muss arbeiten.

- Ich auch. - Bis bald.

Komm, gehen wir Kuchen essen.

Du kannst toll lügen.

Immer noch nicht fertig? Komm.

- Ach, Madame Chantal. - Guten Tag.

Das wird Ihnen nicht gefallen. Das Wasser wurde abgestellt.

Das ist ungesetzlich. Aber das machen wir uns zunutze.

Nach der Kontrolle vom Gesundheitsamt muss alles neu gemacht werden.

Hallo? Danke für den Rückruf. Ich renoviere.

Ich hab ein Problem mit Zellige-Fliesen.

Ich weiß, dass das diffizil ist. Darum brauche ich einen Fachmann.

Kann ich Sie später anrufen? Es passt gerade nicht.

Danke, bis bald.

Entschuldigung.

Jeder hat eigene Sorgen.

- Bitte. - Danke.

Guten Tag, Slimane.

- Nehmen Sie doch Platz. - Danke. Guten Tag.

Einen Tee.

Warum hustet der Junge denn?

Der Doktor von Ärzte der Welt hat eine Krankenliste erstellt.

Ja, die habe ich. Aber ich will sicher sein,

dass sie vollständig ist.

Ich brauche sehr viele Unterschriften.

Um zu zeigen, dass wir es ernst meinen,

müssen alle unterschreiben. Das ist wichtig.

87 Personen, ja?

Es sind noch Verwandte dazugekommen.

So?

Danke.

Was machen wir jetzt?

Haben Sie zu Hause Platz?

Wenn die Verwaltung sie findet, sind wir geliefert.

Dann werden alle verhaftet.

Ich hab eine gute Anwältin.

Ich hab eine gute Anwältin.

Die sind für Wasserbomben.

- Wieso lachst du? - Niesen bringt Sorgen.

- Nein, alles in Ordnung. - Ja?

Die Pampelmusen sind süß. Wie lange passe ich auf sie auf?

Eine Weile halt.

Mit Martin klappt's.

Aber Pulchérie will zu dir. Ich weiß nicht, was sie hat.

Ich weiß, was sie hat. Aber ich entscheide.

Die sind doch gern bei dir. Ich hab ihre Taschen gepackt.

Deine Malier haben die bissigste Anwältin von Paris.

Das ist lieb, danke.

Was machst du in der Wohnung?

Eine Treppe zum Obergeschoss und die Zimmer vergrößern.

Und alles mal wieder auffrischen.

Auffrischen? Dafür gehen andere zum Friseur.

Blödmann.

Weißt du was? Ich übernehme die Kinderzimmer.

Gerne, danke.

Komm, ich lade dich zum Essen ein. Ich hole ihre Taschen danach.

Du renovierst, um einen Dicken loszuwerden,

und plötzlich hast du 6 Typen bei dir.

Aber es funktioniert.

Wo ist die Verlängerungsschnur?

Guten Abend, Häschen.

Ein hübsches Baby.

Ihr solltet ihn nicht reinlassen.

- Er sagt, Sie seien sein Häschen. - Ich will ihn nicht sehen.

Na gut.

Machen Sie einen Weg frei, damit ich nicht wie eine Klobürste aussehe.

Morgen Abend muss ich zu einem wichtigen Abendessen.

Keine Sorge, Madame Chantal.

- Ich hab den Kostenvoranschlag. - Aha.

Abriss, Wiederaufbau, electricidad, pintura.

43.810 Euro? Das ist ein Vermögen!

Farbe ist teuer.

Von Farbe war nicht die Rede.

- Wer möchte ein Brot? - Ich.

Zwei Brote für Pacho. Er ist Vater. Sein Sohn wurde Dienstag geboren.

- Herzlichen Glückwunsch! - Mit dem, was du uns gibst,

können wir ihn holen.

Ich verdiene ein bisschen mehr Geld. Er wohnt bei mir.

Und er zahlt?

- Ich muss ihn doch ausbeuten. - Aber nicht zu viel.

Ich sehe schlimme Dinge.

Ich ließ das Hotel des Mietwucherers schließen.

20 Euro pro Person, 8 Mann auf einem Zimmer.

- Danke. - Wie geht's, Condé?

Sie sehen schlecht aus.

Mein Hotel wurde geschlossen, und mein Cousin war weg.

- Wer will noch ein Brot? - Ich.

- Ich hab nachgedacht. - Chantal?

Ich kandidiere nicht für die Anwaltskammer.

- Chantal? - Ich möchte gehört werden.

Wenn es liefe, wie ich es wollte,

wäre das vorbei.

Genau. Ich wollte dir einen Vorschlag für die Küche machen.

Eduardo, bitte!

Ich kann's dir mit den Handwerkern für 5.000 Euro machen.

- Küchenprofis nehmen das Doppelte. - Ich folge Ihrem Rat.

- Hast du den Plan gesehen? - Sehr gut.

Herzlichen Dank.

Keine Ursache. Dein Wunsch

ist mir Befehl.

Eduardo, wolltest du etwas?

Super, wir machen die Küche!

Eduardo!

Eduardo wird im Badezimmer verlangt.

Scheiße!

Ja, ich warte.

Ruhe!

Ich will absolute Ruhe.

Keine Bewegung!

Guten Tag, Herr Minister.

Ja, so ist es.

Es geht um die Rue des Florentines.

Alle Studien sagen dasselbe.

Wie Sie wissen,

führt Bleigehalt im Blut

zu unheilbarer psychomotorischer Retardierung.

Ich verlange eine Überprüfung durch das Gesundheitsamt.

Und nur Sie können sie jetzt noch veranlassen.

Es geht um Menschenwürde.

Pardon, Herr Minister.

Danke, Herr Minister.

Das ehrt Ihre Berater sehr.

Bis bald, Herr Minister.

Herzlichen Dank, Herr Minister.

Geht's noch? Vorsicht con el Beton.

Du bist sehr beweglich. Du brauchst das große Büro.

- Einen Tropfen Milch? - Ja, danke.

Noch etwas Kirschkuchen, Monsieur Jesus?

- Ja, Madame de la Jolie. Danke. - "Joliette".

Entschuldigung.

Ich danke Ihnen für den Riss.

Das hätte die Taufe meines Enkels Arthur verdorben.

Keine Ursache, Madame de la Jolie. Aber gerne doch.

"Joliette".

Hallo, Marie-Louise.

Wir haben einen Abschiebungsbefehl bekommen.

Deshalb bin ich hier.

Ich hab mit dem Minister telefoniert. Halten Sie durch.

Alles wird gut.

So... So... Solidarität mit illegalen Einwanderern!

So... So... Solidarität mit illegalen Einwanderern!

Wir wollen eine Gesetzesänderung!

Diese Mistkerle!

Hola, Madame Chantal.

Freust du dich?

- Das darf er nicht. - Du freust dich nicht.

Wer hat euch das erlaubt?

Wieso tut ihr mir das an?

Was hab ich euch denn getan?

Nichts. Warum tut ihr mir das an?

War das nicht dein Wunsch?

Leckt mich doch am Arsch mit meinen Wünschen!

Seht doch, was ihr gemacht habt!

- Ich hatte nein gesagt! - Bist du sicher?

Ihr seid Hornochsen!

Ihr macht die Küche neu!

Es gab ein Missverständnis. Setzen Sie sich.

- Setzen Sie sich, Madame Chantal. - Alles wird gut, Madame Chantal.

Wo frühstücken wir denn jetzt?

In einer Stunde muss ich in der Conciergerie sein.

Ich muss heute Abend tadellos aussehen.

Keine Sorge.

Ich stelle noch einen ein.

Nein, keinen mehr.

Doch. Einen sehr Starken, um den kleinen Betamax zu ersetzen.

Ach nein, nicht den Kleinen. Der ist doch so klein...

Den sollst du nicht feuern.

- Wir machen dir den Weg frei. - Wo denn?

Ich bin fertig.

Ich fahre Sie hin. Wir legen Plastik im Laster aus.

- Soll ich Ihnen helfen? - Nein...

- Ich helfe Ihnen. - Danke.

Danke. Es geht schon.

- Sie sind schön wie eine Statue. - Danke, Luís.

Danke.

- Ich fand den Abend wunderschön. - Ich auch.

Diese Schlampe!

Sie waren bezaubernd heute.

Der Präsident der Anwaltskammer war hin und weg.

Ich konnte nur 10 Sekunden mit ihm reden.

Außer Betrieb.

Er mag Sie.

Diese Sau.

- In meinem Wohnzimmer sind 6 Kerle. - Wirklich?

Die meisten davon halbnackt.

Diese Hure.

Stellen Sie sich vor, 6 junge Frauen ziehen sich bei Ihnen aus,

machen alles kaputt und ziehen sich wieder aus.

- Das ist unerträglich. - Ich könnte mich daran gewöhnen.

Ich hätte Sie gern zu mir eingeladen...

Aber ich renoviere gerade.

Miststück!

Ich rufe Sie an.

Gute Nacht.

Das mit Ihrem Hotel tut mir leid, Condé.

Machen Sie deswegen mein Bett?

- Nein, danke. - Das ist Kolumbianer.

Meinst du, der macht eine Terrasse?

Wenn du nicht darum bittest, dann bestimmt.

Nein, im Ernst. Das mit Ihrem Hotel tut mir leid.

Das haben Sie ja nicht mit Absicht gemacht.

Ich hab mich so dafür eingesetzt.

Kennst du "Der Bär und der Gartenliebhaber"?

- Nein. - Die Fabel von La Fontaine.

Ich erzähle sie dir.

Ein Bär lebte in den Bergen

und ein alter Mann in seinem Garten.

Der Bär hatte keine Freunde, er war ja ein Bär.

Sie treffen sich, und der alte Mann bietet ihm an zu bleiben.

Sie bleiben zusammen. Es läuft total gut.

Eines Tages schlief der Alte fest,

da kam eine Fliege immer wieder.

Sie hinderte den alten Mann am Schlafen.

Der Bär verjagte sie, aber vergeblich.

Da war er verzweifelt.

Also nahm er

einen großen Stein und tötete die Fliege.

Und seinen alten Freund.

Ist der blöd, oder was?

Nein. Um Gutes zu tun, muss man schlau sein.

Ich bin blöd.

Danke.

Im Ernst, Lega...

Lega...

Legalisierung ist super.

Was ist das für eine Araber-Arbeit?

Das ist Kolumbianer-Arbeit.

Diese Zellige-Fliesen sind herrlich.

Ein Geschenk meines Exmannes, aus Marokko.

Mein Assistent ist Marokkaner. Was muss noch gemacht werden?

- Die Küche vielleicht? - Die Küche?

Nein, mache ich nicht. Der Auftrag ist zu klein.

Ich bin teuer. Ich muss den Assistenten bezahlen.

Ich brauche einen Fachmann.

Ich bin Fachmann. Ich arbeite in Schlössern.

Ich mache alte Kamine.

- Der da ist kaputt. - Was habt ihr jetzt wieder gemacht?

Ein Unfall. Das kann man kleben.

Ich bin Künstler

und will diesen Auftrag nicht. Die Bezahlung ist sicher schlecht.

Wo ist mein Kaffee?

- Der Architekt kommt gleich. - Gut.

Hallo, Betamax. Schön, dass du wieder da bist.

Wir sind auch Künstler und arbeiten hier.

Ach ja?

Das Kabel kommt von dort nach da. Das dauert 2 Tage länger.

- Pech. - Elektrik ist kompliziert.

Der schmeckt nicht.

- Ich nehme den Auftrag nicht an. - Nicht?

- Das ist schade. - Finde ich auch.

Luis, gehen Sie nach Hause.

Wenn Condé bleibt, bleibe ich auch. Ich bin der Firmenchef.

Wir sind doch gut vorangekommen.

Ich möchte schlafen.

Dunkel?

Ein kleines Problem.

Elektrik ist kompliziert.

Das geht so nicht! Aufgepasst!

Sie bringen die Fliesen zum Vibrieren!

Nehmen Sie doch gleich einen Presslufthammer!

Fliesenleger, kümmere dich um deine Fliesen!

Halt's Maul!

Halt du dein Maul! Lass uns arbeiten, sonst komme ich rauf!

Ich kann auch runterkommen. Fliesenlegen ist diffizil.

Halt's Maul!

Hat jemand meinen Kalender gesehen?

Wo ist mein Kalender?

Die Tiefkühltruhe kommt in die Küche. Das wird super.

- Ich habe keine Tiefkühltruhe. - Doch, hast du wohl.

Mi pequeño Kalendro.

Wo ist mein Kalender?

Ich bin ein Genie.

Hallo. Wo ist mein Kalender?

Diese Pappnasen! Was haben die da gemacht?

Verdammt!

Die bauen nur Mist.

Die machen alles kaputt. Das Klavier ist hinüber.

Hör auf!

Das macht man ein Zimmer nach dem anderen.

- Sieh dir mal die Wohnung an. - Die tun, was sie können.

Ich mache in 3 Monaten Abi. Wo soll ich denn lernen?

Bei Papa hab ich auch kein Zimmer. Du alte Egoistin!

Martin, Schluss jetzt!

Du heuerst unterbezahlte Nieten an. Du kaufst dir ein gutes Gewissen.

Die haben keine Papiere, oder?

Weißt du immer noch nicht,

dass ein Einwanderer heilig ist? - Blöde Kuh!

- Wir üben Spanisch. - Betamax, hast du keine Arbeit?

Ich denke, ein Einwanderer ist heilig!

Ich muss dir etwas sagen.

Das passt jetzt nicht. Ich muss zur Bank.

Du solltest vielleicht besser ins Hotel ziehen.

Das entscheide ich.

- Da ist Häschen. - Was macht der denn hier?

Mich entschuldigen.

Das mit dem BMW musste ich einfach tun.

- Holt ihn raus! - Ich hab das Rad dabei.

Häschen! Komm raus, Häschen.

- Bitte. - Nein. Ich will nicht raus.

Häschen!

- Raus da. - Finger weg.

Das ist zerbrechlich, Rachid.

Na, Rachid? Nicht zu müde?

Wenn ich nicht singe, fühle ich die Fliesen nicht.

Singen Sie, Salvatore.

Gut, dann singe ich.

Sie liebt mich. Sie weiß es nicht,

aber sie liebt mich. - Ganz ruhig, Häschen.

Loslassen. Ich hab ihn!

Ich hab deinen Kalender!

Ich hab ihn gefunden!

Mein Häschen!

Ich hab sie!

Ich fange dich auf.

Chantal?

Alle Weiber sind Nervensägen.

Fliesenleger, ich verbiete dir, so zu reden!

Dich hat keiner gefragt!

Sie meinte ich nicht damit.

Sie erkennen ja die Arbeit eines Künstlers.

Aber meine Frau ist eine Schlampe.

Luís, gehen Sie doch nach Hause.

Nein. Wenn Häschen wiederkommt,

wird die Callas Sie sicher nicht beschützen.

Sie braucht keinen Leibwächter, sondern einen Elektriker.

Sie warf mich raus, damit ihr Lover kommen kann.

Ich kenne einen Elektriker, teuer, aber gut.

Schnauze! Lass uns schlafen.

Wenn du mir dumm kommst, singe ich.

Schnauze!

Für ein Darlehen brauche ich

den Auszug aus dem Handelsregister der Firma.

Aber...

Ich verstehe das, aber ich kann nichts tun.

Die Firma Gebrüder Gomez hat's nie gegeben.

Auf Wiedersehen.

Meine Badezimmer sind doch hübsch, oder nicht?

Wer möchte noch Nudeln?

- Pacho sagt, dass Franzosen stinken. - Das finde ich nicht.

Sie riechen fade, wie rohes Huhn.

Sie singen schlecht, weil sie nicht oft genug duschen.

Rachid heiratet in zwei Wochen.

Wir sammeln für ein Geschenk für den Assistenten.

- Ja, du riechst nach Madame Chantal. - Ich bin da.

Ja, Herr Minister.

Der kleine Betamax soll nicht gefeuert werden.

Fuego!

- Bleiben Sie nicht hier. - Ich wohne hier.

- Was ist denn los? - Ein Brand in der oberen Etage.

Die Elektrik. Es ging mit Löschpulver.

Das ist nur Pulver.

Guten Abend.

War wohl ein Kurzschluss.

Prüfen Sie die Elektrik. Sie ist sicher defekt.

- Mir reicht's. - Guten Abend.

Hola, Madame Chantal.

Ich will euch nicht mehr sehen!

Ihr seid sicher nicht versichert. Was soll ich jetzt machen?

Ich bin zu nett. Ich dulde euren Mist.

Deshalb werde ich hier nach Strich und Faden verarscht!

Ihr macht alles kaputt. Der Brand. Fehlt nur noch ein Wasserschaden.

Ihr seid gefeuert! Ich bin eine tolle Frau,

aber ihr seid gefeuert!

Meint ihr, das mache ich nicht? Ich bin auch ein ganzer Mann!

Ja, genau!

Seht euch doch an, was aus mir geworden ist!

Wo ist der Auszug aus dem Handelsregister?

Sie haben mich angelogen, Luís. Ich kann Sie nicht bezahlen.

Ich will mein Geld. Ich kann nichts dafür.

Du hältst dein Maul.

Keinen Pfennig mehr! Verschwindet!

Das ist unfair. Madame Chantal ist Kapitalistin.

Ich bin ein großer Fliesenleger, der jetzt geht

und euch "leck mich!" sagt!

- Das ist nicht nett, Madame Chantal. - Raus!

Rachid, Kopf einziehen.

Guten Morgen.

Ich hab eine gute Nachricht. Der Kopierer ist kaputt.

Ich sagte dem Präsidenten der Anwaltskammer, Sie seien gestürzt.

Die Mandanten finden Sie voll super.

Bitte.

Häschen, Häschen.

Madame Chantal hat den Prozess gewonnen.

Prozess!

Ich hab eine gute Anwältin.

Chantal?

- Madame Chantal hat gewonnen. - Wir haben gewonnen!

Prozess!

- Madame Chantal hat gewonnen. - Prozess!

- Bitte, corazôn. - Danke.

- Möchten Sie ein Sandwich? - Ist gut.

Ich esse sehr gern. Und meine Frau isst auch sehr gern.

Als wir in der Guerilla waren,

fing ich mit 16 an.

Und sie war 15.

Wir hatten oft Sex.

Warum sind Sie nach Frankreich gekommen?

Ich sollte einen armen Bauern töten,

der die Revolutionssteuer nicht bezahlt hatte.

Weil er kein Geld hatte.

Der Ärmste schrie: "Töte mich nicht!"

Da bin ich mit ihm geflohen.

Die Männer der Guerilla sagten:

"Wenn du die Guerilla verlässt,

töten wir deinen Sohn in der Armee."

Da töteten sie meinen Sohn.

Ich sprang vom Lastwagen.

Dabei brach ich mir den Arm.

Sehen Sie mal.

Ich rannte und rannte...

Ich holte meine Frau und meine Töchter im Dorf.

Wir gingen auf ein Schiff und kamen nach Frankreich.

Wegen des Arms

trank ich aguardiente. Als ich in Paris ankam,

war ich total besoffen.

Und mein Arm war ganz schwarz,

wie Condé.

Aber im Krankenhaus wurde er gerettet.

Er wurde nicht amputiert.

Deswegen liebe ich Frankreich, Madame Chantal.

Weißt du,

du hattest Recht, uns anzumotzen.

- Möchten Sie einen Kaffee? - Ja, Madame Chantal. Danke.

Ich hab den dreckigen Spiegel zerschlagen.

Ich kaufe Ihnen im Baumarkt einen schönen neuen.

Der war nicht dreckig. Er war aus dem 18. Jahrhundert.

Das nennt man Pfeilerspiegel. So etwas wird nicht mehr hergestellt.

Hola, Madame Chantal.

Wenn der Betonmischer sprechen könnte,

würde sie sagen: Weine nicht, schöne Kundin

schöne Kundin

Du bist schön wie eine Rose

Das Leben ist kurz

Keine Sorge, bald sind die Handwerker fertig

Komm, lach mit uns

Keine Sorge, Madame Chantal.

Die Überstunden bezahle ich.

Gracias.

Ich warne Sie, das ist mein letzter Brand.

Meine Arbeit darf nicht umsonst sein. Inspiration muss man respektieren.

Finger weg.

Ich bin stolz. Mein erster Auftrag in Europa.

Ich mache Fotos für meinen Presseordner.

- Meine Frau erwartet eine Familie. - Gratuliere.

Ich fungiere gern als Showroom,

aber die Wohnung muss fertig werden.

Die kleine Bank hab ich gar nicht gesehen. Ist ja nett.

Was ist das denn?

Das Waffenlager.

Was soll ich denn damit?

Man weiß nie.

Bist du da, Baby?

Ich besorge Ihnen ein Maschinengewehr.

Vertragen wir uns doch wieder.

Ich hab leckere Wurst, Schmalz nach Hausfrauenart und Rotwein

mitgebracht.

Ich bin auf eurer Seite. Ich war nicht immer steinreich.

Mein Häschen...

Monsieur Poncin, bitte gehen Sie wieder.

Dein Feuerlöscher bringt Unglück.

Den würde ich behalten.

Die haben sicher keine Papiere.

Ich habe Beziehungen.

Raus.

Pass auf.

Ich kann sie auch wieder zum Titicacasee schicken.

Es gibt Brände, die kann man nicht löschen.

Vergiss das nicht.

Ach ja?

Wir sind Künstler.

- Alles klar, Mama? - Ja.

In Tulas Zimmer brennt's

Holt schnell die Feuerwehr

Ich glaube, Tula will, dass wir ihr Feuer löschen

"Elektrik ist zu kompliziert."

Ich fahre immer noch mit Inlinern zum Klo.

Das ist die Geilheit!

Wie groß ist denn dein Zimmer?

Vorsicht.

Meins ist zwei Räder groß.

Was ist denn jetzt?

Pacho ist besser als Matheprof als als Elektriker.

Mama...

Jetzt haben wir große Zimmer, aber sind ganz allein.

Keine Sorge, die kommen wieder.

Finger weg!

Wie geht's, Rachid?

Ich kann nicht lange bleiben, ich heirate morgen.

Wenn Sie nicht wollen, dass ich hier schlafe,

muss ich mit meiner Frau tanzen.

- Der Hai dort. Ach, Titina! - Bitte, Salvatore.

- Sie hat eine 2+ in Spanisch. - Prima.

Chantal, das ist Margarita, meine Frau.

- Möchtest du tanzen? - Ja.

Schrille Farben.

- Ich hab Sonne reingebracht. - Oh ja.

Mag der keine Farben?

Dienstag fliege ich nach Bogotà. Da sehe ich mein Baby.

Das freut mich für Sie.

- Noch Schnaps, Madame de la Jolie? - Gerne, Monsieur Jesus.

Der Punsch ist himmlisch.

Mal was anderes als der Ball der Anwaltskammer.

Hey, Condé! Tauschen wir?

- Ist die schön! - Und sie hat eine tolle Wohnung.

- Sie tanzen gut. - Oh ja! Ich tanze sehr gerne.

- Ich muss mit Ihnen sprechen. - Ja?

Komm.

Chantal...

Yo te quiero.

- Ich doch auch. - Ich liebe Sie.

Ich auch. Aber Sie sind beschwipst. Morgen geht's besser.

- Doch, ich liebe Sie. - Mama, die Bullen!

Herrschaften.

- Sind Sie die Eigentümerin? - Ja. Sind wir zu laut?

Martin! Mach die Musik aus!

Wir feiern Hauseinweihung.

Die Nachbarn wissen Bescheid.

Trinken Sie mit?

Sie haben illegale Einwanderer angeheuert.

Wie bitte?

Ersparen Sie sich Komplikationen. Wir wurden informiert.

- Dieser Schuft. - Bitte?

Ach, nichts.

Ihre Papiere, bitte.

Sie haben keinen richterlichen Beschluss.

Doch.

- Ich bin legal hier. - Ihre Papiere.

Ich hab den Auszug.

Bitte. Ich arbeite im Kulturministerium.

Die musste ich zuletzt vor 60 Jahren zeigen.

Und das ist keine schöne Erinnerung.

Danke, Madame. Alles in Ordnung. Ihre Papiere, Monsieur.

Tut mir leid, mein lieber Wushi.

- Madame. - Mademoiselle.

- Sie gehen selektiv vor. - Ihre Papiere.

Ich bin seit 30 Jahren französischer Staatsbürger.

Ich bin Fliesenkunsthandwerker und mache ruhig meine Arbeit.

Hör auf, Titina. Ich zeige meine Papiere nicht.

Entweder hier oder auf der Wache.

- Aua! - Wer ist das denn?

Das ist mein Assistent.

Hat er Papiere?

Nein, aber er heiratet morgen eine Französin.

Dann ist er französischer als Sie. Vive la France!

Moment!

- Der hat keine Papiere! - Hinterher!

Nicht da hoch! Dann fallen Sie runter!

Polizei überall, Gerechtigkeit nirgendwo!

Polizei überall, Gerechtigkeit nirgendwo!

- Was soll das? Mama! - Entschuldigung.

- Wir sind schwanger. - Entschuldigung.

Er ist ein guter Assistent.

Faschisten!

Rachid, komm mit!

Wenn Sie jemanden verhaften wollen, dann mich!

Nur die Ruhe.

Nur über unsere Leiche.

Chef!

Rachid, komm mit!

Die fliehen übers Dach!

Es stürzt ein!

Halt dich fest!

Spring!

Rachid, nicht rauskommen!

Schnapp ihn dir!

- Gib mir die Hand! - Spring!

Halten Sie ihn!

Helfen Sie mir doch.

Rachid, nicht rauskommen.

Das reicht. Mitnehmen.

- Mist! - Meine Schöpfung!

Moment! Ich bin Anwältin, er ist mein Mandant.

Scheuerlappen!

- Ich komme mit. - Auf gar keinen Fall.

- Und jetzt? - Es muss sein.

Ich begleite ihn. Ich bin der Firmenchef.

Nicht nötig, Luís. Ich erledige das.

Das darf doch nicht wahr sein!

Bitte. Stellen Sie den Haupthahn aus.

Wo sind die anderen?

Hat keiner einen Engländer?

Bravo!

Ihr Vater wollte mich nicht mal kennenlernen.

Wie soll es werden, wenn ich am Hochzeitstag im Knast bin?

Was soll er dann denken?

Dass ich wegen der Papiere heiraten wollte.

Aber das stimmt nicht. Ich liebe Nancy.

Aber jetzt ist alles aus. Alles im Eimer.

Auf keinen Fall. Wo findet die Hochzeit statt?

In Pantin.

Aber ohne Anzug kann ich doch nicht.

Sie schaffen das.

Ràpido, ràpido. Das Parkett wird nass.

Das Parkett wird nass.

Sind Sie nicht versichert? Das wird ein Nachspiel haben.

Dafür kommen Sie auf. Sie haften dafür.

Liebe ist ein gesellschaftlicher Stabilitätsfaktor, Herr Kommissar.

Wer verliebt ist, findet Arbeit, zahlt Steuern,

kauft Geschenke, lädt seine Perle zum Essen ein.

Rachid ist verliebt.

Lassen Sie ihn heiraten und Franzose werden,

das ist für uns alle von Vorteil.

- Entschuldigung, Mamika. - Schon gut, Thierry.

Eduardo schläft in meinem Bett.

Macht nichts.

Fragen Sie Salvatore, aber das wird zu teuer.

Fragen Sie

Salvatore, aber das wird zu teuer.

Schon gut. Hauen Sie ab.

Ich gehe nicht ohne Rachid.

- Un, dos, tres! - Rachid.

Un, dos, tres!

Madame de la Jolie, por favor.

Das machen wir in die Wand, um Flüchen vorzubeugen.

Das machen wir für die Santería.

- Machen Sie Hexerei? - Ja.

Ein Huhn in der Wand entspricht nicht dem Feng Shui.

Aber ich war schon immer für kulturelle Mischung.

Guten Abend.

Kaffee?

Nein, den trinke ich lieber bei mir.

Hauen Sie ab mit Ihrem Schützling.

- Schmeckt mein Kaffee? - Eigentlich nicht.

Auf Pfeilern wohnen war echt geil.

Eduardo, eine Freundin will ihr Landhaus renovieren.

Das wäre mein 2. Auftrag in Europa.

Ich bin frei.

Wir aber nicht.

- Ab wann? - In 4 bis 6 Wochen.

- Er ist teuer. - Ich bin sehr teuer, ja.

Leberwurst oder Hasenpastete?

Hast du keine Käsepastete?

Wir brauchen Matheunterricht fürs Examen.

Wozu?

Chantal!

Chantal, wo ist mein Assistent?

Der heiratet gerade.

Rachid!

Calmos, calmos.

Ich muss los. Ich bin Rachids Hauptzeuge.

Lasst mich durch.

- Meine Freunde. Ciao! - Ciao!

Auf Rachid!

Auf Rachid.

- Habt ihr das Huhn aufgegessen? - Wir? Nein.

Ihr Lügner, ihr habt den Pimmel aufgegessen.

Was hab ich gesagt?

- Hab ich einen Fehler gemacht? - Das übersetzen wir nicht.

Du siehst fit aus.

Kaffee?

Ich leihe dir mein Häschen.

Es sei denn, du brauchst es.

- Danke für alles. - Nicht die Kolumbianer vergessen.

Chantal!

- Si! - Danke. Ciao.

Gute Nacht, meine Pampelmusen.

Buenas noches.

Entschuldigen Sie die Störung. Ich bin Ihr neuer Nachbar.

Ich wollte nur Bescheid sagen,

dass es etwas laut wird.

Ich renoviere.

- Kommen Sie doch rein. - Danke.

Ich habe kleine Fische mitgebracht.

Das ist ja nett.

That's beautiful.

That's beautiful.

Für alle diejenigen, die kommen, um uns zu bereichern.

Untertitel: Sabine Lenz Eclair Group

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