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Zeit dich auszuruhen, Liebling. Legen wir das weg.
Versteck dich.
Maxim!
Ja, Mutter?
Ich habe ein Geschenk für dich.
Iwan hat dieselbe.
-Gefällt sie dir? -Ja!
Das ist das Symbol unserer Familie.
Geh und lern von deinem Vater. Werde ein toller Jäger.
Und fang mir Abendessen.
Worüber bist du so glücklich? Ich habe dich gewinnen lassen.
Ich weiß.
Petro!
Petro!
Was hältst du davon?
Gute Qualität, was?
Scharf.
Stark.
Ja. Toll.
Ja...
Wir gehen nach dem Fest jagen.
Richtig. Nächstes Mal.
Ja.
Sie töten nicht nur meine Schafe.
Meine Pferdeställe wurden niedergebrannt.
Diese Gesetzlosigkeit darf nicht weitergehen.
Tugar Volk...
...muss unser Land verlassen.
Ich kann Tugar Volk nicht ins Exil schicken,
ohne ihn zu unserem Ratstreffen zu rufen
und anzuhören, was er zu sagen hat.
Er wird niemals erscheinen.
Er denkt, er steht über uns.
Ich weiß, dass ihr beide nicht aus Tuchlia seid,
aber du hast an der Seite dieses Mannes in Kolka gekämpft.
Wieso kannst du nicht zu ihm durchdringen?
Das war vor langer Zeit.
Er ist nicht mehr derselbe Mann, der er damals war.
Maxim!
Ja, Vater?
Tugar Volk braucht einen Führer, um einen Bären zu jagen,
den er in der Nähe seines Anwesens gesehen hat.
Du führst die Jagd an und nutzt sie,
um ihn zu unserer nächsten Bürgerversammlung zu bitten.
Mach es auf eine Weise, bei der er zustimmt zu kommen.
Aber, Vater, ich bin ungeeignet für diese Aufgabe.
Wieso schickst du nicht Iwan? Er ist wortgewandter als ich.
Dann ist es entschieden.
Du reitest morgen früh los.
Es heißt, Tugar Volks Tochter ist wunderschön.
Ja, aber wenn sie nach ihrem Vater kommt,
hat sie vermutlich ein Gesicht, das Wölfe verscheucht.
Dann passt ihr zwei ja perfekt zusammen.
Iwan!
Du redest zu viel.
Du wirst mit ihm gehen.
-Wir werden es wohl herausfinden. -Halt den Mund.
Wer auch immer du bist, du hast viel stärkere Hände als mein Ehemann.
Ist das so?
Er fragt andauernd, wann er mit dir jagen gehen kann.
Ich weiß.
Er ist noch nicht groß genug, aber das wird er bald sein.
Ich gehe morgen wieder.
Bachchan wird traurig sein.
Vielleicht bringe ich ihm ein Geschenk mit.
Mir bringst du nie Geschenke.
-Ich dachte, ich wäre Geschenk genug. -Da hast du falsch gedacht.
Hab ich das?
Wirst du ihn fragen?
Wirst du ihn fragen?
Vater stellt dich auf die Probe.
Das ist seltsam. Sie erkennen Ihre Herrschaft nicht an,
aber sie sind bereit, mit Ihnen auf die Jagd zu gehen?
Es gibt keine Einheit. Keine Geschlossenheit mehr unter uns.
Ich bringe ihnen bei, wie ein echter Gebieter anführt.
Ab hier gehen wir am besten zu Fuß.
Wenn wir auf ein Biest treffen, könnte das die Pferde erschrecken.
Sieh mal.
-Auf dem Stamm. -Bärenspuren.
Sag es den Männern.
Hier entlang.
Ein Gesicht, das Wölfe verscheucht, was?
Geh! Ich hole die anderen.
Geht es dir gut?
Ja.
Wie heißt du?
Maxim.
Und du?
Miroslawa.
Du bist der Jagdführer, der meinem Vater hilft.
Ich bin eigentlich hier, um meinem Vater zu helfen.
Tugar Volk soll zu unserer Bürgerversammlung kommen.
In Tuchlia.
Tuchlia?
Maxim!
Es ist alles in Ordnung, Iwan.
-Du zuerst. -Nein, ich bestehe darauf.
Maxim.
Danke.
Myro!
Miroslawa!
Wo ist meine Tochter?
Myro!
Es geht schon. Mir geht's gut.
Nimm deine Hände von ihr!
Bitte, helft ihm!
Lass sie. Komm schon, gehen wir, die Jagd ist vorbei.
Maxim hat mir das Leben gerettet.
-Wer? -Er.
Sein Name ist Maxim.
Maxim?
Und was möchte Maxim als Belohnung?
Ich tat es nicht für eine Belohnung.
Gut. Lass uns nach Hause gehen.
Warte. Er will doch etwas.
Natürlich will er das. Was willst du?
Ich frage Sie als Mann,
als Krieger,
beim nächsten Vollmond nach Tuchlia zur Bürgerversammlung zu kommen.
Die Einwohner möchten ihre Anliegen ansprechen.
Warum sollte ich zu einem bürgerlichen Treffen kommen?
Wir sind freie Menschen, genau wie Sie.
Wenn Sie denken, dass Sie im Recht sind, dann kommen Sie und beweisen Sie es.
Sie müssen sich nicht verstecken.
Ich werde dich verprügeln lassen, du frecher kleiner Bastard.
Vater!
Ich komme zu eurem Bauerntreffen.
Weil ich es so will.
Also,
die Jagd ist vorbei.
Nach Hause.
Manchmal glaube ich, Gott hat mir einen Sohn geschenkt.
Gard!
Ein großer Aufwand, nur um ein Mädchen zu beeindrucken.
Aber gut gemacht.
Tugar Volk kommt zur Versammlung.
-Gut gemacht! -Das war alles Maxim.
Bereitet die Festlichkeiten vor!
-Meine Liebe. -Sachar.
Also, wie war es?
Er hat die Bojaren-Tochter kennengelernt.
Wie heißt sie?
Miroslawa.
Er ist verliebt.
Von allen Mädchen da draußen,
bist du der Tochter von Tugar Volk verfallen.
-Hallo, mein Geliebter. -Na hallo!
Du magst sie.
Das ist egal. Iwan hat recht.
Sie ist die Tochter des Bojaren. Wir bedeuten denen nichts.
Wirklich? Weißt du noch, was passiert ist,
als Iwan Heiratsvermittler zu Rosanas Vater geschickt hat?
Als Zor ihn ins Gesicht schlug?
-Genau! -Natürlich!
-Er konnte eine Woche lang nicht kauen. -Das war echt lustig.
Aber sieh ihn dir jetzt an.
Manchmal ist es das Risiko wert.
Wo in Gottes Namen willst du hin, junge Dame?
Ich wollte Beeren pflücken.
Dafür hast du Diener.
Ich wollte sie selbst pflücken.
Auf keinen Fall!
Du lässt mich nie irgendwo hingehen.
Ich war noch nicht einmal in... Tuchlia. Ich glaube, so heißt es.
Diese Leute sind nicht so, wie du sie beschreibst.
Myro.
Diese Leute streiten mit mir um unser Land.
Sie haben keinen Respekt vor mir.
Und wenn man diesen Leuten den Rücken kehrt,
stechen sie dich ab.
Wieso hat mich dann einer von ihnen gerettet?
Keine meiner Töchter wird Beeren pflücken!
Jetzt such dir eine andere Freizeitbeschäftigung.
Geh ins Bett, junge Dame.
Geh ins Bett.
Hab dich lieb.
Nein, nein, nein! Ich bin's! Maxim!
Tut mir leid, Miroslawa.
Hast du den Verstand verloren? Mein Herz ist aus der Brust gesprungen!
Ich wusste nicht, wie ich sonst an deinen Dienern vorbeikommen soll.
Komm runter.
Es gab keinen anderen Weg rein.
Miro! Ist alles in Ordnung?
-Was ist passiert? -Nichts!
Ich habe eine Ratte gesehen.
Dann öffne die Tür. Gard kümmert sich darum.
Nein, nein. Sie ist weg. Ich gehe ins Bett. Gute Nacht!
-Sicher, dass alles in Ordnung ist? -Ja, ganz sicher!
-Gute Nacht. -Gute Nacht!
-Was machst du hier? -Ich lade dich zu den Festlichkeiten ein.
Heute Abend.
Festlichkeiten?
Ja, eine große Feier zu Ehren von Perun.
Das ist unser größtes Fest.
Es wird gesungen und getanzt.
Und es gibt viel Honigbrand und leckeres Essen.
Und es gibt dieses riesige Feuer, das...
Du musst es mit eigenen Augen sehen. Man kann es im gesamten Tal sehen.
Du hast dich in mein Zimmer geschlichen, um mich dazu einzuladen?
Ich weiß nicht, was ich mir dabei gedacht habe.
Entschuldige die Störung.
Ist dieses Kleid in Ordnung?
Ja.
Vielleicht lässt du die Klinge hier.
Gut.
Das heißt, dass du kommst?
Wie willst du uns hier rausbringen, ohne dass mein Vater uns sieht?
Mutter, Vater, das ist Miroslawa.
Miroslawa, das ist meine Mutter Rada.
Sehr erfreut.
Ebenfalls. Du bist hier herzlich willkommen.
Danke.
Und das ist mein Vater Sachar.
Schön, Sie kennenzulernen. Ihr Sohn hat mir das Leben gerettet.
Nun, dann gibt es drei Dinge, für die wir den Göttern danken können.
Maxims Heldentaten, unser Festessen
-und dein Leben. -Sie hat den Bären getötet.
Und das hier ist Onkel Korun.
Ist mir eine Freude.
Sie ist wunderschön.
Ja, sie ist wunderschön, Onkel Korun. Genau wie du.
Ja. Wieso holst du dir nicht etwas mehr Honigbrand?
Ja! Honigbrand!
Okay...
Mein Bruder ist hier irgendwo. Hast du Geschwister?
Ich wünschte, es wäre so.
Da ist er.
Ich erinnere mich an ihn, von der Bärenjagd.
Er ist manchmal hart zu mir, aber er meint es gut.
Ich wüsste nicht, was ich ohne ihn tun würde.
Das ist wie die Feier, die mein Vater für meine Mutter veranstaltet hat,
als ich klein war. Alle haben gesungen und getanzt.
Meine Eltern müssen die ganze Nacht getanzt haben.
Meine Mutter hatte ein weißes Kleid an und eine Blume im Haar.
Was ist mit ihr passiert?
Tut mir leid.
Nein, nein. Schon gut. Ich wollte dir nicht...
-...Unbehagen bereiten. -Hast du?
Habe ich was?
Tanzen gelernt?
Komm.
Genießt du den Abend?
Ja, sehr.
Sei lieb zu meinem Jungen.
Es ist wunderschön.
Das sind Geschenke an unseren Beschützer,
den Wachfelsen.
Siehst du?
Das ist eigentlich ein Riese, der unser Tal beschützt.
Ein Riese?
-Das besagt die Legende. -Wie lautet die Legende?
Nun, vor langer Zeit,
als gütige und weise Riesen dieses Land durchstreiften,
hat die böse Göttin des Todes Morana es verflucht.
Sie ließ alles im Wasser sterben
und machte die umliegenden Gebiete vollkommen leblos.
Keine Tiere, keine Bäume,
nur kahle Felsen.
Der mächtige König der Riesen sah das, und er nahm seinen riesigen Hammer
und schlug mit voller Wucht auf den Talkessel ein,
so dass die Felswände zerbrachen, und er hob den bösen Zauber auf.
Und das gesamte Gebiet wurde sofort lebendig.
Natürlich war Morana wütend.
Sie stieß einen schrillen Schrei aus
und verwandelte den König der Riesen zu Stein.
Aber egal wie sehr sie es versuchte oder was sie tat,
sie konnte das wunderschöne Leben, das erblühte, nie rückgängig machen.
Deshalb haben sich meine Vorfahren dazu entschlossen, hier zu leben.
Das kann ich mir vorstellen.
Und wenn Morana je zurückkehren sollte,
wird der König aus seinem Schlaf erwachen
und uns wieder vor ihrem bösen Zorn beschützen.
Du hast so viel Liebe für diesen Ort.
Ich verstehe wieso.
Ich muss zurück.
Pass auf dich auf.
-Iss das Brot, bevor es alt wird. -Werde ich.
Es war schön, dich zu sehen, Onkel Korun.
Eine sichere Reise zurück in dein Dorf. Viel Glück mit deiner Schwester.
Sie redet ja gerne während diesen Reisen.
-Das habe ich gehört. -Keine Sorge.
Ich hab genug Honigbrand, um meine Ohren zu besänftigen.
Es war schön, euch alle zu sehen!
Hast du Maxim gesehen?
Da kommt er.
-Mutter, entschuldige die Verspätung. -Hattest du einen schönen Abend?
Bachchan, verabschiede dich von deiner Mutter.
-Auf Wiedersehen, mein Geliebter. -Richte ihnen meine Grüße aus.
-Kümmere dich um deinen Bruder. -Werde ich.
Gute Reise.
Wir sehen uns bald.
Auf Wiedersehen!
Ja?
Was?
Oh! Ja, ja, jagen. Ja, wir gehen.
Ja.
Nein, ich bin nicht hungrig.
Nein, ich war beschäftigt.
Beschäftigt.
Ja, seine neue Dame zu unterhalten.
Da ist nichts. Komm schon.
Oosta! Hör auf! Was machst du da?
Ich bin's, Maxim.
Alles gut.
-Maxim? -Ja, ich bin's.
Alles ist gut.
Es geht dir gut. Du bist in Sicherheit.
Was ist passiert?
Dämonen.
Dämonen auf Pferden.
Wie "Dämonen"? Was ist mit den Anderen?
Wir sind in Koruns Dorf angekommen.
Sie haben es niedergebrannt.
Es ist nichts mehr übrig.
Ich konnte entkommen und habe nicht gesehen,
was mit eurer Mutter oder Rosana passiert ist.
Tut mir leid.
Schaffst du es zurück nach Tuchlia?
Geh und finde unseren Vater, und sag ihm, was du uns erzählt hast.
Verstanden?
Los. Jetzt geh.
Onkel Korun!
Iwan!
Eure Mutter...
Rosana...
-Sie haben sie mitgenommen. -Wer hat sie mitgenommen?
Nein. Wir haben keine Zeit, um die Leichen zu begraben.
Die Götter werden es verstehen.
-Worauf warten wir noch? -Hab Geduld.
Zwei Wachen patrouillieren das Gelände.
Wir gehen von Osten rein.
Nur Klingen.
Schnell und leise.
Na los, entscheide dich.
Wer wird sterben? Du? Ich?
Ich als Nächstes.
Hab keine Angst.
Bist du schon mal gestorben? Das kann man nur ein- oder zweimal.
Du bist es.
Du hast mich besiegt. Du hast gewonnen.
Gut gemacht.
Komm schon, kleiner Mann. Mach schon. Na los.
Lass sie in Ruhe!
-Rosana, beschütze die anderen. -Du bist dran!
-Lass sie nicht... -Nein! Rada!
Aufhören! Bitte!
Ruhe!
-Wir haben nichts getan! Aufhören! -Ruhe!
Maxim, geh Mutter nach.
Petro und ich holen Rosana und die anderen.
Los!
Los geht's.
Komm her.
Komm.
Hey! Ich hab eine Herausforderung für dich.
Ich will dir etwas sagen.
Magst du Herausforderungen?
Ihr Mongolen habt versucht, mich umzubringen,
und ihr habt alle versagt.
Du könntest es sein. Du könntest Glück haben.
Mach schon, Petro!
Komm schon, nimm die Herausforderung an!
Töte mich zuerst! Töte mich!
Na los! Komm schon!
Es ist schwach, eine Frau zuerst zu töten. Schwach!
Sei ein Mann!
Geh mit Petro. Bring alle in Sicherheit.
Geht!
Nimm sie an!
Nimm sie an!
Los! Mach schon!
Mutter!
-Komm schon. Mich auch. -Tut mir leid.
Hol mich hier raus!
-Geht's dir gut? -Holt mich...
Hey! Hier!
-Kommt schon! -Gut.
Nein!
Mutter!
-Mutter, geht es dir gut? -Wir müssen die Anderen holen!
-Komm schon! -Sie sind bei Petro.
Wurde ja auch Zeit!
-Komm schon. -Halt den Mund!
Maxim!
Los!
-Lass mich sehen. -Nein!
Wir haben keine Zeit. Wir müssen hier weg.
Bring Mutter denselben Weg zurück. Ich verschaffe euch etwas Zeit. Geht!
-Wir treffen uns in der Höhle. -Geht!
-Ich bleibe bei dir. -Geht!
Wir sind fast da.
Weiter!
Folge meiner Familie! Ich bin direkt hinter dir!
Hey!
Komm!
Was machst du da?
Ich schnappe mir ein paar Mongolen.
Was meinst du damit? Es sind zu viele, das ist Selbstmord.
Ist mir egal.
Ich habe noch eine Rechnung offen.
Wenn du da rausgehst, bringst du alle in der Höhle in Gefahr.
-Junge, du kannst mich nicht aufhalten. -Bitte!
Maxim, komm schnell, es ist deine Mutter.
Komm!
Maxim!
Was ist passiert?
Ich kann die Blutung nicht stoppen.
Nein...
Nein...
Als wir angekommen sind, war er bereits tot.
Es tut mir so leid, mein Khan.
Lasst mich alleine.
Lass Veles die Bäume heilen,
damit sie für dich weinen können.
Lass die Große Mutter,
Mokosch,
heftigen Regen bringen,
damit auch sie für dich weinen kann.
Behüte die Seele von Rada,
während sie diese Welt verlässt
und in die nächste geht, in der größere Götter auf sie warten.
Merke!
Finde heraus, wem das gehört.
Ich weiß, dass ihr euch alle um euer Leben und euer Land sorgt.
Aber wir haben uns versammelt,
um unseren Streit mit Tugar Volk zu klären
und uns mit ihm und seiner Armee zu verbünden,
um standhaft gegen die Mongolen zu sein.
Er wird sich nicht zeigen.
Ich habe es dir gesagt. Er denkt, dass er über uns steht.
Was machen wir jetzt?
Hab Vertrauen, alter Mann. Sieh.
Riecht ihr das? Der Gestank von heidnischem Schwein.
Einwohner von Tuchlia!
Ich bin heute hergekommen,
nicht weil ihr mich gerufen habt.
Ich bin aus eigenem freien Willen hergekommen.
Nichtsdestotrotz wissen wir deine Ankunft zu schätzen.
Ich würde sagen, es ist schön dich zu sehen, Sachar.
Aber wir wissen beide, dass das eine Lüge wäre.
Ja, das wäre es.
Seht her! Das ist die Urkunde, die mich zu eurem Anführer ernennt.
Euer Bojar über all diese Ländereien.
Glaubst du, dass wir dich respektieren, nur wegen dieses Pergaments?
Du zwingst uns zu einer Vereinbarung, bei der wir kein Mitspracherecht hatten!
Denkst du nicht, dass es falsch ist,
wenn ich ohne deine Erlaubnis,
dein Schwert nehme und es meinen Söhnen gebe?
Die mongolische Armee rückt uns zu Leibe.
Ich bin hier,
um deine Leute zu beschützen.
Auf eine Weise, auf die du nicht einmal deine eigene Frau beschützen konntest.
Also überlasse ich euch eurem eigenen Schicksal.
Und den mongolischen Horden.
Lass die Götter entscheiden.
Wenn du gewinnst,
kannst du in Tuchlia bleiben,
und wir werden deine Herrschaft anerkennen.
Du erkennst meine Herrschaft an. Aber...
...deine Söhne auch.
Deine Söhne werden in meinem Haus dienen.
Aber wenn wir gewinnen,
reitest du nach HalMY-SUBSch, um deine Männer zusammenzutrommeln.
Um Schulter an Schulter mit uns zu kämpfen.
Gegen die Mongolen, auf Augenhöhe.
Einverstanden?
Einverstanden.
Gard!
Vater, ich weiß, dass du Iwan vorziehst, aber bitte wähle mich.
-Bist du dir da sicher? -Lass die Götter entscheiden.
Bleib tief. Nutze seine Größe gegen ihn.
Dann ist es geklärt.
Nichts ist geklärt.
Ich habe Blut vergossen in diesem Land,
in über zwanzig Schlachten.
Und du glaubst, ich werde eine bürgerliche Vereinbarung ehren?
Der Krieger, den ich einst kannte,
würde es nicht wagen, seine Ehre zu verlieren.
Bist du ein Lügner?
Und ein Feigling?
Der Krieger, den ich einst kannte,
würde nicht in Dreck und Scheiße wühlen wie ein Bauer.
Ich bringe euch eine Armee aus HalMY-SUBSch,
und wir werden Schulter an Schulter kämpfen.
Wenn du das noch kannst, alter Mann.
Steh auf!
Danke.
Vorräte einsammeln!
Und genug Essen für all meine Männer!
Macht schon, und dann nichts wie weg!
Nicht so beeindruckend wie einen Bären zu besiegen,
aber du hattest meine Hilfe nicht, also...
-Du warst die ganze Zeit hier? -Ja.
Ich habe von deiner Mutter gehört.
Es tut mir so leid.
Ich bin froh, dass du sie kennengelernt hast.
Deine Mutter war wie meine.
Gütig und herzig.
Bringt mir mein Pferd!
Ich sollte gehen, bevor mein Vater mich sieht.
Wir sehen uns bald.
Soweit wir wissen, ist der sicherste Weg nach Westen
dieser hier oder der hier.
Aber dann müssen wir ohne Nachschub und Verstärkung auskommen.
Das Gebirge ist für uns schwer zu überqueren.
Wenn wir jedoch durch das Tal gehen,
werden wir nicht auf Widerstand stoßen.
Wir glauben, dass das Amulett
von jemandem aus einem der Bergdörfer stammt.
Wir werden über die Berge gehen.
-Merke! -Ja, mein Khan.
Nimm deine Männer.
Durchsucht diese Dörfer. Findet die Verantwortlichen.
Ich liebe es, Schweine zu jagen.
Heute...
...seid ihr Schweine.
Wem gehört das?
Ich schwöre, das habe ich noch nie gesehen.
Tu ihm nicht weh.
Wieso tut ihr das?
Sucht!
Tugar Volk.
-Was ist passiert? -Mongolen sind aufgekreuzt.
Tugar Volk und Miroslawa wehren sich, aber nicht mehr lange.
Wie viele?
Etwa zwanzig. Vielleicht weniger.
-Miroslawa... -Hol deinen Bruder und geh.
Wo sind denn alle?
Sie waren hier, als ich gegangen bin. Sie müssen drinnen sein.
-Miro... -Wie konntest du ihm sagen, die Kette gehört Maxim?!
Diese Narren haben den Sohn des Khans getötet.
Ich sagte ihm, was er wissen wollte, und jetzt überleben wir.
Maxim und seine Familie sind deinesgleichen!
Wie kannst du sie so verraten?
Ich habe ihm eine Familie ausgeliefert. Ich habe Tausende gerettet.
Das macht ein wahrer Anführer.
Du hast versprochen,
an der Seite der Dorfbewohner zu kämpfen.
Sei derjenige, der uns gegen die Mongolen vereint.
Törichtes Kind.
Du bist ein törichtes Mädchen.
Du hast keine Ahnung, welches Opfer ich gebracht habe.
Du redest davon, diese Leute zu vereinen.
Sie haben keine Ahnung davon!
Deine Mutter...
...hat es nie verstanden.
Meine Mutter hat alles geopfert für die Menschen, die sie liebte.
Und wo warst du?
Du bist ein Feigling.
Iwan! Es sind zu viele!
Zum Haus!
Hinein! Schnell!
Ins Haus!
Los! Los! Los!
Bohun, hör auf! Das ist Iwan!
In Deckung! Maxim, Petro! Zu den Fenstern!
Wenigstens haben wir bequeme Bänke zum Sterben.
Du strebst nach echter Macht.
Aber du wirst sie nie finden.
Deine Leute können sich nicht vereinen.
Unser großer Dschingis hat uns das beigebracht,
dieses Verlangen nach Einheit.
Und im Gegensatz zu euch
kämpfen wir, um unser Überleben zu sichern.
Um uns zu ernähren.
Euch sind eure Leute...
...offensichtlich egal.
Der Tod dieser Dorfbewohner, dieser Mörder,
wird allen eine Lektion erteilen.
Brennt sie nieder!
Das ist mein Zuhause!
Es hat mich überrascht, dass man dich zum Bojaren dieses Landes gemacht hat.
Der feige Mann, der vor mir gekniet hat, anstatt zu sterben.
Ich fühle mich heute großzügig.
Geh. Ich gebe dir die Chance, dein Zuhause zu retten.
Da kommt jemand!
Hört mir zu!
Ihr seid Krieger!
Und ihr habt euch bewährt.
Aber ihr habt das Leben des einzigen Sohns des Khans genommen.
Er wird nicht aufhören,
bis ihr tot seid.
Opfert euch selbst.
Und ihr werdet eure Familien retten.
Ich flehe euch an.
Das hier ist müßig.
Ich schwöre euch.
Ich werde die Bürger von Tuchlia beschützen.
Begrüß deinen Tod, Verräter!
Brennt sie nieder.
Sie werden uns ausräuchern.
Hey, der Wind steht zu unseren Gunsten.
Wir nutzen den Rauch als Deckung und greifen sie direkt an.
Maxim hat recht.
Macht euch bereit!
Was soll das? Du bist einer von uns!
Ich bin keiner von euch Bauern.
Aufhören!
Das reicht!
Bor, du und deine Männer seid aus Tuchlia.
Kämpft an unserer Seite.
Maxim...
Maxim!
-Iwan... -Bist du verletzt?
Deine Axt.
Komm schon.
Maxim, nein!
Meine persönlichen Pfeile.
Diese Männer! Tötet sie alle!
Tugar.
Nimm die Bogenschützen. Bringt mir die Köpfe dieser Mörder.
Ja, mein Khan.
Folgt mir!
Schießen!
Halt!
Wir haben die meisten von ihnen umgebracht, mein Khan.
Und die zwei Brüder?
Ich bringe meine gesamte Armee zum Gipfel der Karpaten.
Ich brenne alles nieder, was dir wichtig ist.
Du wirst uns führen.
Vielleicht verschone ich erneut dein wertloses Leben.
Mein Kind...
Tugar Volk hat sich mit den Mongolen verbündet.
Sie sind nicht weit hinter uns.
-Schnell! -Iwan!
Bringt ihn ins Haus.
Er ist vergiftet worden.
Rosana... Bachchan...
Petro! Hol Rosana und Bachchan! Los, los, los!
Es tut mir so leid, mein Sohn.
Schon gut, Vater.
Die Götter heißen mich willkommen.
Es war mir eine Ehre, kleiner Bruder.
Leb dein Leben.
Es ist deine Zeit.
Was ist passiert?
Iwan.
Nein, nein...
Alles ist gut, meine Liebe.
Alles gut.
Ich bin hier.
Ich verlasse dich nicht.
Ich verspreche es.
Ich werde dich wiedersehen, in der nächsten Welt.
Bachchan.
Weine nicht, mein Sohn.
Weine nicht.
Sei stark.
Beschütze deine Mutter und unsere Familie.
Nichts ist wichtiger.
Alles ist gut.
Ich werde immer über dich wachen.
Nein!
-Maxim! -Wie?!
Wie konntest du dein ganzes Leben nicht wissen, wer dein Vater wirklich ist?
Wie soll ich dir vertrauen?
Vor Jahren kam ein Mann zu unserem Haus in HalMY-SUBSch.
Er machte meinem Vater Angst, wie ich es noch nie zuvor gesehen habe.
Ich konnte es damals nicht verstehen, aber heute,
als ich seinen furchtbaren Gestank in meinem Zuhause roch,
wusste ich es.
Ich wusste, dass er es war.
Burunda Khan.
Unsere Mütter haben mehr verdient.
Mein Bruder würde wollen, dass du das bekommst.
Er war ein Ehrenmann.
Deiner Familie soll nicht dasselbe widerfahren wie meiner.
Du hast genug getan. Deine Familie braucht dich.
-Geh nach Hause. -Nach Hause?
Ich habe kein Zuhause.
Meine wunderschöne Frau
und meine sieben Jahre alte Tochter
speisen bereits mit den Göttern.
Also, bevor ich zu meiner Familie gehe,
werde ich das hier in Ordnung bringen.
Wir werden das in Ordnung bringen.
Meine lieben Dorfgenossen
und respektierten Nachbarn.
Wir haben sehr wenig Zeit.
Unsere Späher haben bestätigt,
dass die gesamte mongolische Armee auf uns zureitet.
Sie werden nicht aufhören, bis sie jeden von uns ermordet haben.
Sie sind uns zahlenmäßig tausendfach überlegen.
Wir müssen fliehen.
Nur so können wir überleben.
Selbst wenn wir jetzt fliehen, werden ihre Pferde uns einholen.
Und was dann?
Ich habe eine mögliche Lösung.
Wir können alles mitnehmen
und Tuchlia über die Rückseite des Berges verlassen.
Und sobald wir alle durch sind,
bringen wir den Wachfelsen zum Einsturz.
Wir zerstören den Damm
und erschaffen eine Flussbarriere zwischen uns und den Mongolen.
Und wie verschaffen wir uns genug Zeit?
Sie sind bereits zu nah.
Einige von uns werden sie aufhalten.
Der Eingang nach Tuchlia ist schmal.
Wenn wir all unsere Kämpfer an dieser Stelle versammeln,
können wir die gesamte mongolische Armee aufhalten
und Zeit gewinnen, damit der Rest von euch fliehen kann.
Ihr müsst jetzt entscheiden,
ob ihr den Menschen neben euch aufgebt und nur euch selbst rettet
oder ob wir uns vereinen und uns gemeinsam beschützen
und für etwas Sinnvolles kämpfen!
-Wir kämpfen! -Wir kämpfen!
Wir kämpfen!
Wir kämpfen!
Kämpfen!
Wir kämpfen!
Ich habe dir nie gedankt.
Wofür?
Dass du mein Leben gerettet hast.
Zum zweiten Mal.
Ich glaube, du hast mir gar nicht für das erste Mal gedankt.
Das stimmt.
Danke.
Myro,
seit ich dich das erste Mal sah...
Es ist einfach. Man macht es so.
Hoch! Ja!
Unser großer Hüter.
Du, den unsere Vorfahren als Beschützer ansahen.
Brich noch einmal Moranas böse Macht.
Zerstöre mit deiner großen Kraft
diesen grausamen Feind.
Die Mongolen werden um Mittag hier sein.
Es ist ein Privileg, ehrenhaft zu sterben.
Und wenn wir heute sterben, sterben wir wie Krieger!
Ich würde mit Freude für euch sterben.
Ja!
Auf mein Kommando!
Ziehen!
Tötet diese Mörder!
Aufreihen!
Schießen!
-Wir halten sie nicht mehr lange zurück! -Ich sehe zu, dass Tuchlia verlassen ist.
Los!
Kommt schon!
Rückzug!
Rückzug!
Bohun!
-Haben wir schon gewonnen? -Ich dachte, du wärst tot.
Dachtest du, diese kleinen Mongolen könnten mir wehtun?
Mein Khan!
Jeder Dorfbewohner kämpft mit der Kraft von zehn Männern!
Wir müssen unseren Plan ändern, uns vom Berg zurückziehen.
Tugar.
Nimm die Männer.
Ich will dieses Dorf vor der Abenddämmerung zerstören.
Wir sind bereit.
Sag den Anderen, dass wir den Damm vorbereiten.
Der letzte Dorfbewohner hat Tuchlia gerade verlassen!
Wir sind bereit!
-Maxim! -Geht!
Geht!
Nimm sie mit. Los!
Bitte geh!
Zerstört den Damm.
Alles klar.
Versammelt euch, Jungs. Für Maxim.
Ich werde jeden finden, der dir nahesteht.
Du wirst zusehen, wie ich sie wie Vieh schlachte.
Und dann
werden wir beide denselben Schmerz teilen.
Merke!
Brenn alles nieder!
Nimm meine Leibwache und reite voran.
Sieh nach, wie viele Dorfbewohner noch da sind.
Ziehen!
Ziehen!
Lasst nicht zu, dass diese Dorfbewohner diesen Felsen abreißen.
Tötet diese Tiere!
Angreifen!
Ziehen!
Ziehen!
Ich komme wieder.
Angreifen!
Hey!
Auf den Felsen! Los!
Komm!
Du warst das!
Warte!
Sieh!
Sachar! Wir wollen sicheres Geleit!
Dann verschone ich deinen Sohn!
Miroslawa, gib mir deinen Bogen.
Töte ihn!
Vater!
-Vater... -Sohn...
-Ich wusste, dass du es schaffst. -Nicht sprechen.
Unsere Leute sind in Sicherheit.
Deine Mutter ist so stolz auf dich.
Und ich auch.
Miroslawa.
Kümmere dich um meinen Sohn.
Mutter und Iwan warten auf dich.
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