All language subtitles for 1964_Der Aufstand der Prätorianer.deu

af Afrikaans
ak Akan
sq Albanian
am Amharic
ar Arabic
hy Armenian
az Azerbaijani
eu Basque
be Belarusian
bem Bemba
bn Bengali
bh Bihari
bs Bosnian
br Breton
bg Bulgarian
km Cambodian
ca Catalan
ceb Cebuano
chr Cherokee
ny Chichewa
zh-CN Chinese (Simplified)
zh-TW Chinese (Traditional)
co Corsican
hr Croatian
cs Czech
da Danish
nl Dutch
en English
eo Esperanto
et Estonian
ee Ewe
fo Faroese
tl Filipino
fi Finnish
fr French
fy Frisian
gaa Ga
gl Galician
ka Georgian
de German
el Greek
gn Guarani
gu Gujarati
ht Haitian Creole
ha Hausa
haw Hawaiian
iw Hebrew
hi Hindi
hmn Hmong
hu Hungarian
is Icelandic
ig Igbo
id Indonesian
ia Interlingua
ga Irish
it Italian
ja Japanese
jw Javanese
kn Kannada
kk Kazakh
rw Kinyarwanda
rn Kirundi
kg Kongo
ko Korean
kri Krio (Sierra Leone)
ku Kurdish
ckb Kurdish (Soranî)
ky Kyrgyz
lo Laothian
la Latin
lv Latvian
ln Lingala
lt Lithuanian
loz Lozi
lg Luganda
ach Luo
lb Luxembourgish
mk Macedonian
mg Malagasy
ms Malay
ml Malayalam
mt Maltese
mi Maori
mr Marathi
mfe Mauritian Creole
mo Moldavian
mn Mongolian
my Myanmar (Burmese)
sr-ME Montenegrin
ne Nepali
pcm Nigerian Pidgin
nso Northern Sotho
no Norwegian Download
nn Norwegian (Nynorsk)
oc Occitan
or Oriya
om Oromo
ps Pashto
fa Persian
pl Polish
pt-BR Portuguese (Brazil)
pt Portuguese (Portugal)
pa Punjabi
qu Quechua
ro Romanian
rm Romansh
nyn Runyakitara
ru Russian
sm Samoan
gd Scots Gaelic
sr Serbian
sh Serbo-Croatian
st Sesotho
tn Setswana
crs Seychellois Creole
sn Shona
sd Sindhi
si Sinhalese
sk Slovak
sl Slovenian
so Somali
es Spanish
es-419 Spanish (Latin American)
su Sundanese
sw Swahili
sv Swedish
tg Tajik
ta Tamil
tt Tatar
te Telugu
th Thai
ti Tigrinya
to Tonga
lua Tshiluba
tum Tumbuka
tr Turkish
tk Turkmen
tw Twi
ug Uighur
uk Ukrainian
ur Urdu
uz Uzbek
vi Vietnamese
cy Welsh
wo Wolof
xh Xhosa
yi Yiddish
yo Yoruba
zu Zulu

Original subtitles

Personen und ihre Farben:

Valerius Rufus, Anführer der Prätorianergarde des Kaisers

Kaiser Domitian

Elpidion, Hofnarr

Artamnis, Geliebte von Kaiser Domitian

Ave, Cäsar.

Ave, göttlicher Domitian.

Ave, Cäsar.

Entbiete dem göttlichen Domitian deinen Gruß.

Ich denke nicht daran. - (Frau) Soterus beobachtet uns.

Vater!

Domitian ist ein Gott. Wer ihn nicht ehrt, muss sterben.

Domitian ist ein Tyrann. - Er behandelt uns wie Sklaven.

Wie lange soll das noch so weitergehen?

Verrat!

Aufruhr! Majestätsbeleidigung!

Gebieter, keiner von uns stellt sich gegen dich.

Ihr weigert euch, mich als Gott zu verehren.

Ihr steckt mit dem Feind unter einer Decke.

Das stimmt nicht. Verräter seid ihr, weiter nichts.

Unter euch sind Verschwörer, die mich stürzen wollen.

Aber täuscht euch nicht!

Jeder Verdächtige muss sterben.

Deshalb verurteile ich euch zum Tode.

Soterus, deine Gladiatoren werden das Urteil vollstrecken.

Und du bekommst eine Liste ihrer Mitläufer, die du festnimmst.

Führe die Verurteilten ab! Los, kommt!

Valerius Rufus, was sagst du zu meinem Urteil?

Cäsar ist ein Gott. Und Götter sind immer gerecht.

Ich will euch nicht mehr sehen.

Nachdem du die Köter zahnlos gemacht hast, kannst du sie laufen lassen.

Jetzt sind sie gezähmt und können nicht mehr beißen.

Wehe, du steckst mit ihnen unter einer Decke.

Tollwütige Hunde lässt man erwürgen. Überlass sie mir!

Ich habe kräftige Hände wie Herkules und erledige sie.

Geh jetzt!

Die Villa des Levitus wurde enteignet.

Willst du sie mir nicht schenken?

Betrachte sie von heute an als dein Eigentum, Artamnis.

Mir erschien heute Nacht im Traum die Göttin Isis.

Sie befahl, ihr in Rom einen Tempel bauen zu lassen.

Das würde dir Glück bringen.

Ich brauche keine ägyptische Gottheit, um glücklich zu sein.

Isis ist die Göttin der Liebe. Ihr zu Ehren werden Feste gefeiert.

Die schönsten Mädchen erscheinen, um ihr ein Liebesopfer zu bringen.

Der Isis-Kult wird von heute an am Hofe eingeführt.

Ich suche die jungen Römerinnen aus, die deiner Göttin Opfer zollen.

Ich war in Ägypten Isis-Priesterin.

Dort mussten die Jungfrauen mir ihren Schmuck zu Füßen legen.

Jetzt habe ich dich durchschaut, Artamnis.

Du bestehst auf dem Kult, weil der Schmuck der Mädchen dich reizt.

Aber auch mir gefällt die Sache. Ich werde deinen Wunsch erfüllen.

Werft sie drüben in das Grab zu den Sklaven.

Wir haben noch viel zu tun.

Es laufen noch zu viele Feinde des Kaisers herum.

Valerius, du solltest doch heute Nacht für den Kaiser etwas erledigen.

Ja, aber er überließ es Soterus und seinen Leuten.

Das kam dir wohl sehr gelegen?

Weder gelegen noch ungelegen. Warum fragst du, Sejan?

Ich habe zu gehorchen, weiter nichts.

Ich bin römischer Senator. Ihr dürft mich nicht verhaften.

Ich handele auf Befehl des Kaisers.

Dafür muss er sich vor dem Senat rechtfertigen.

Schnell!

Ihr kommt mit mir! Und ihr lauft da lang!

Sie sind über die Mauer geklettert. - Kommt!

Ihr beiden steigt rauf!

Wir laufen in den Hof.

Da sind sie!

Zurück, schnell! Da kommen auch zwei.

Kommt schon, wo bleibt ihr? Beeilt euch, vorwärts!

Schnell!

* Sie lachen. *

Danke, Valerius Rufus. Das hätte leicht schief gehen können.

Zum Glück konnte auch Lentulus entkommen.

Jetzt müssen wir schnell zu Fabius. Komm!

Valerius! - Wir machten uns Sorgen um dich.

Als Centurio der Prätorianer hast du viel gewagt.

Wenn es um das Wohl Roms geht, denkt Valerius nicht an sein eigenes Leben.

Er ist der Tapferste von allen. Diesmal hatten wir noch Glück.

Hat dich jemand erkannt? Nein, bestimmt nicht.

Aber nun müssen sich Nerva und Lentulus versteckt halten.

Wir nehmen Sie gern bei uns auf. - Ja, ihr bleibt bei uns.

Der Kaiser lud viele adelige Mädchen zu einem Fest der Göttin Isis ein.

Auch meine Tochter Lucilla.

Sollen unsere Töchter dem Kaiser bei den Vergnügen Gesellschaft leisten?

Lehnen wir es ab, geht er wahrscheinlich noch grausamer vor.

Fabius hat Recht. Die Mädchen müssen hingehen.

Willst du sie Domitian ausliefern? Er schreckt vor nichts zurück.

Ich verstehe eure Sorge.

Vergesst nicht: Auch Valerius ist im Palast.

Ich sorge dafür, dass den Mädchen nichts passiert.

Jetzt muss ich gehen, ich kann nicht so lange vom Hof weg bleiben.

Domitian darf uns nicht verdächtigen Dann wäre es aus mit uns.

Auf bald. Leb wohl, Valerius.

Flavius, ich habe Angst, bitte lass Lucilla nicht zum Fest gehen.

Ich habe das Gefühl, dass etwas Furchtbares geschieht.

Valerius.

Wir sehen uns im Palast auf dem Fest der Isis wieder.

Wenn du da bist, habe ich keine Angst.

Oh, große, allmächtige Göttin Isis!

Himmlische Gemahlin des Osiris, Göttin der Liebe.

Nimm im Kreise deiner Dienerinnen diese jungen Mädchen auf.

Sie haben nur einen Wunsch:

Dir, große Göttin, ihre Jugend und Schönheit zu weihen.

Erfülle ihre Herzen mit der Macht der Liebe.

Von nun an werden ihre Gedanken und Handlungen darauf gerichtet ...

Genug!

* stumme Szene *

Die Göttin wird mit den Opfern zufrieden sein.

Es sind die schönsten Mädchen.

Valerius!

Nun werdet ihr zu Ehren der Göttin Isis tanzen.

Spielt!

Worauf wartet ihr?

Ihr seid alle der Liebe geweiht, wie es der Wille der Göttin ist.

Reizend.

Lass mich! Lass mich los!

Nein!

Ich will nicht!

Lass mich los!

Na los, worauf warten wir?

* Frauen schreien. *

Der Wolf!

Ergreift ihn!

Ruft die Wachen. Stürzt euch auf ihn!

Vorsicht! Passt auf, die Statue!

Ihr Feiglinge!

Greift doch an!

Er ist in den Garten gesprungen. Verfolgt ihn!

* Schritte nähern sich. *

Oh!

Wachen! Versperrt alle Türen und Tore!

Degurio, lass jeden Winkel nachdurchsuchen.

Ihr habt ihn entfliehen lassen. Ich will ihn, lebend oder tot.

Er floh aus dem Palast und versteckt sich sicher in der Vorstadt am Tiber

Valerius, durchsucht jedes Rattenloch!

Wenn er da ist, finde ich ihn.

Und ihr durchsucht noch einmal gründlich den Palast.

Fleht die Götter an, dass sie euch beistehen.

Wenn ihr ihn nicht bringt, übergebe ich euch dem Henker.

Alles hat sich gegen mich verschworen.

Der Senat, die Patrizier, das Volk.

Auf meine Soldaten kann ich mich auch nicht mehr verlassen.

Hast du gesehen, wie leicht es ist, einen Anschlag auf mich zu verüben?

Meine Feinde dringen sogar bis zum Thronsaal vor.

Meine Gladiatoren können mich nicht schützen.

Verliere nicht den Mut. Wer könnte Domitian überwinden?

Warte auf den richtigen Moment.

Dann musst du zuschlagen und zeigen, wer der Herr ist.

Ja, ich werde nicht enden wie Julius Cäsar und Caligula.

Diese Hunde sollen vor mir zittern. So ist es recht, Gebieter.

Deine mächtige Faust soll sie wie der Blitz zerschmettern.

Elpidion, du darfst nicht von mir weichen, du bist mein Talisman.

Solange du bei mir bist, kann mir nichts geschehen.

Weißt du noch, wie wir früher kämpften?

Die Pfeile deiner Feinde ritzten nicht mal deine Haut.

Solange ich bei dir bin, hast du nichts zu befürchten.

Halt, stehen bleiben!

Nichts, Centurio. - Lass sie laufen!

Ihr 3 kontrolliert die Schenken am Fluss.

Ihr kämmt diese Gasse durch. Die anderen kommen mit mir.

Nehmt jeden fest, der euch verdächtig vorkommt.

Durchsucht die Häuser dieser Gasse. Ich sehe weiter oben nach.

Valerius!

Du hast bei deinem tollkühnen Unternehmen noch einmal Glück gehabt.

Aber das klappt nicht immer. Wir müssen dem Kaiser zuvorkommen.

Deshalb bin ich hier.

Lucilla und die anderen Mädchen müssen heute Nacht fliehen.

Versteckt sie auf Nervas Land.

Sie dürfen Domitian nicht noch einmal in die Hände fallen.

Ich verständige die anderen.

Zusa, mach dich bereit, Lucilla zu begleiten,und sag der Herrin Bescheid

Valerius, wann sehen wir uns wieder? Bald, verlass dich darauf.

Du musst dich noch ein wenig gedulden.

Ihr habt ihn nicht gefunden. Hat ihn die Erde verschluckt?

Entweder ihr seid unfähig, oder ihr wollt ihn nicht finden.

Ich sollte euch umbringen lassen. Vielleicht weiß ich es?

Ich dachte schon darüber nach.

Was weißt du? Ich versteckte mich im Garten.

Ich sah einen maskierten Mann.

Sprich weiter!

Als er den Wolfskopf absetzte, kam es mir vor, als ob ich ihn kenne

Wer war es? Ein phönizischer Ringkämpfer.

Er trat in der Vorstadt am Tiber auf Man muss ihn verhaften und umbringen

Ich würde abwarten.

Will er dich ermorden, versucht er es bestimmt noch einmal.

Dann entkommt er uns nicht.

Lasst mich jetzt allein.

Warum warten? Damit meine Feinde Zeit gewinnen?

Es muss etwas geschehen, bevor es zum offenen Aufstand kommt.

Ich lasse alle verdächtigen Patrizier und Senatoren verhaften.

Ich kenne sie nur zu gut:

Silvius Rutilius, Flavius Octavianus, Silius Quintilius.

Nenne lieber keine Namen. Hier haben sogar die Mauern Ohren.

Elpidion hat recht. Gib mir eine Abteilung Gladiatoren.

Ich werde ihnen schon sagen, wen sie verhaften sollen.

Aber es muss geheim bleiben.

Niemand soll schon vorher von der Überraschung erfahren.

Wunderbar, dein Vorschlag ist gut. Ich bin einverstanden.

Göttlicher Cäsar! Was denn?

Dürfte ich darum bitten, mich zu entfernen?

Wohin willst du denn?

Eine römische Matrone hat sich in mich verliebt, ein Zaubergeschöpf.

Geh nur! Danke, mein Kaiser.

Dann stimmt also das Gerücht, dass Elpidion ein begehrter Liebhaber ist

Elpidion soll ein ...?

Das ist doch nicht möglich.

* spannende Musik *

* leise Musik *

Verhaftet alle Personen, die Artamnis euch nennt.

Tötet sie und werft ihre Leichen irgendwo in den Tiber!

Morgen früh sind alle deine Feinde vernichtet.

Keiner wird mehr vom roten Wolf sprechen.

* Tür knarrt. *

Mach keine Witze! Steck dein Schwert weg!

Was willst du hier? Wer weiß noch etwas von uns?

Niemand weiß etwas. Ich verrate nichts.

Ich hasse Domitian, so wie du.

Ich will auch seinen Untergang und will dir helfen.

Wie denn? Sprich!

Eben schickte Domitian Artamnis mit einem Trupp Gladiatoren weg.

Sie sollen verdächtige Patrizier verhaften.

He, ihr da!

Was ist hier geschehen?

Die Gladiatoren verhafteten unseren Herrn.

Sie drangen hier ein und überrumpelten ihn und seine Freunde.

Die Patrizier wehrten sich, aber sie wurden abgeführt.

Wo ist Lucilla?

Sie verließ kurz vorher das Haus, mit den anderen Mädchen und Martia.

Wohin wurden Fabius und seine Freunde gebracht?

Sie gingen hinunter zum Fluss.

Als Bürger von Rom haben wir Anspruch auf einen ordentlichen Prozess.

Halts Maul, mit Verrätern wie euch machen wir kein langes Federlesen.

Schnell, lauf weg! Ergreift ihn!

Dieser verdammte Schuft! Sucht das Ufer ab!

Soterus, die zwei haben wir wieder eingefangen.

Redet! Oder die Folter geht weiter.

Na, wird es bald?

Sagt endlich, wer der rote Wolf ist! - Du erfährst von uns nichts.

Lieber wollen wir sterben.

* knarrende Streck-Folter *

Die beiden werden streng bewacht. Du bist für sie verantwortlich.

Ich brauche die Burschen noch.

Wenn sie wieder zu sich kommen, sage ihnen, sie haben 2 Tage Zeit.

Solange können sie überlegen, ob sie reden wollen.

* stumme Szene *

* Fanfare *

Unser göttlicher Kaiser Domitian hat angeordnet:

Die Senatoren Flavius Octavianus und Rutilius Numidius werden hingerichtet

Öffentlich auf dem Forum.

Es sei denn, der rote Wolf wird innerhalb von 2 Tagen ausgeliefert.

Wer etwas über den roten Wolf weiß oder zu seiner Verhaftung beiträgt,

erhält eine Belohnung von 10.000 Sesterzen.

Habt ihr gehört, was er sagte? 10.000 Sesterzen.

Wenn ich es wüsste, würde ich nicht verraten, wer der rote Wolf ist.

Endlich jemand, der dem verfluchten Tyrannen die Zähne zeigt.

Ich würde ihm am liebsten helfen, damit Rom wieder aufatmen kann.

Wer könnte der rote Wolf sein? Ein Senator, ein Patrizier?

Oder vielleicht sogar einer von uns?

* Schafe blöken. *

Vater, lieber Vater!

Salve, Freunde. Was habt ihr beschlossen?

Noch nichts, wir überlegen, was wir tun wollen.

Für lange Überlegung ist keine Zeit. Wir müssen zum Angriff übergehen.

Wir sind nur wenige, aber das Volk ist bestimmt auf unserer Seite.

Was hast du vor? - Vor allem brauchen wir Waffen.

Das Problem habe ich schon gelöst. Vor der Tür steht eine Wagenladung.

Außerdem müssen wir Flavius und Rutilius helfen.

Wir können sie nicht der Willkür des Kaisers überlassen.

Ein Überfall auf den Palast ist aussichtslos.

Was schlägst du vor?

Ich glaube, ich weiß, wie wir vorgehen müssen.

Die Wölfe greifen einen Bären nie mit dem gesamten Rudel an.

Der stärkste Wolf beginnt den Angriff und beißt sich fest.

Erst dann springt das Rudel den Bären an und macht ihm den Garaus.

Jetzt müssen wir die Waffen verstecken.

Wir brauchen sie bald.

Was Flavius und Rutilius betrifft: Die werden wir beide befreien.

Einverstanden.

Das beste Waffenversteck ist die Höhle des Catonius.

Dort findet sie niemand. Wir kommen leicht an sie heran.

Los, weiter!

Schneller!

Schlaft nicht ein!

Vorwärts!

Soll ich dir Beine machen?

Weiter, du Schlafmütze!

Halt!

Ihr 4 arbeitet dort, ihr auf der anderen Seite.

Vorwärts, marsch!

Los, an die Arbeit, ihr faulen Hunde!

Beeilt euch mit dem Ausladen, damit wir wieder wegkommen!

* bedrohliche Musik *

* Sie schreit. *

Hilfe!

Wachen, schnell!

Der rote Wolf hat unsere Herrin entführt.

Alarm, der rote Wolf!

Haltet ihn auf!

Mach keine Schwierigkeiten, sonst drehe ich dir den Hals um.

Halt, ergib dich!

Centurio, hierher!

Centurio, ich habe ihn! Komm schnell!

Folgt mir, schnell! Diesmal darf er uns nicht entwischen.

Los, weiter!

Wärest du wach gewesen, wie es die Pflicht einer Sklavin ist,

hättest du rechtzeitig Alarm geben und deine Herrin retten können.

Du brauchst dir um Artamnis keine Sorgen zu machen.

Sie wurde bestimmt entführt, um Lösegeld zu erpressen.

Sei still, du Narr!

Da geht jemand in meinem Palast ein und aus, als ob er zu Hause wäre.

Und du hältst kluge Vorträge!

Ich bin sicher, es ist jemand, der zur Hofgesellschaft gehört.

Das glaube ich auch, Cäsar.

Nur ein fähiger Soldat wie Valerius Rufus kann den roten Wolf erwischen.

Wenn du ihn fängst, ernenne ich dich zum Statthalter einer Provinz.

Danke, Gebieter, du kannst dich auf mich verlassen.

Dieser Verbrecher entkommt mir nicht. Ich bringe dir seinen Kopf.

Raus!

Ich habe alles vorbereitet, Nerva.

Der Geräte-Abstellraum ist das sicherste Versteck.

Er wird sie bewachen. Es darf ihr nichts geschehen.

Ihr Gesicht muss verhüllt bleiben, damit sie niemanden erkennt.

Es ist wichtig für eure Sicherheit. Ich halte mich an deine Anweisungen.

Lass mich los! Hier, nimm!

Du bekommst noch mehr. Morgen komme ich wieder.

Vorwärts, geh schon! Setz dich hin!

Ich führe nur meine Befehle aus. Nimm mir sofort den Schleier ab!

Damit du siehst, wer ich bin. Oder willst du am Kreuz sterben?

Lass mich frei!

Halt, hör mich an! Ich bitte dich.

Wenn du mich frei lässt, mache ich dich zu einem reichen Mann.

Das schwöre ich dir.

Ich habe die ganze Stadt durchsucht. In jeden Winkel bin ich gekrochen.

Ich war in den übelsten Kaschemmen am Fluss, ohne Erfolg.

Ich glaube, der rote Wolf ist ein Phantom.

Wir verhörten alle Maskenhändler. Es führte zu keinem Ergebnis.

Sie verkauften Hunderte von Wolfsmasken.

Wenn Artamnis nicht innerhalb einer Woche gefunden wird,

wird jeder Römer verhaftet, der so eine Maske besitzt.

Ich lasse sie hinrichten, wenn sie nicht sagen, wer der rote Wolf ist.

Alarm, Alarm!

Besetzt sofort alle Ausgänge! Der rote Wolf muss im Park sein.

Beeilt euch!

Er muss hier irgendwo in der Nähe sein.

Vorwärts, sucht ihn!

Wenn du die Senatoren Rutilius und Flavius hinrichten lässt,

töten wir Artamnis.

Und als nächster bist du an der Reihe.

Das Ansehen des Kaisers ist wichtiger als das Leben einer Frau.

Sollen sie Artamnis ruhig töten, wenn sie den Mut dazu haben.

Flavius und Rutilius werden ihrem Schicksal nicht entgehen.

Wer wagt es, dem göttlichen Cäsar zu drohen?

Die sollen ihn kennenlernen. Ich lasse sie alle töten.

Ganz Rom soll vor Angst zittern und winselnd zu meinen Füßen liegen.

Verdoppelt vor der Zelle der beiden Gefangenen.

Ich will keine neue Überraschung erleben.

Jawohl, Cäsar.

Soterus ordnete an, das Gefängnis auch von außen zu sichern.

Ihr beide bezieht hier Posten.

Hier ist alles in Ordnung. - Unten im Verließ auch.

Wir reichen aus, um das Gefängnis von außen und innen zu bewachen.

Bereite alles für die Hinrichtung vor.

* spannende Musik *

Los!

Wie war das möglich? Er hatte nicht mal Zeit zu schreien.

Flavius!

Rutilius!

Passt auf, ob jemand kommt!

He!

* Er stöhnt. *

Los, komm!

Geht in Deckung!

Wartet!

Steigt hinunter! Macht schon!

Keine Angst, ehrenwerte Senatoren. Ich bin ein Freund des roten Wolfs.

Ich führe euch unter den Palastmauern hindurch ins Freie.

Achtung!

Das konnte leicht ins Auge gehen.

Der Gang dort ist zwar trockener, aber er führt zurück ins Gefängnis.

Durch dieses Mauseloch gelangt ihr in die Kanalisation.

Was ist den beiden Herren lieber? Doch wohl die Kanalisation.

Hörst du mich?

Bist du noch da?

Was willst du?

Ich sterbe vor Durst. Hab Mitleid.

Gib mir etwas zu trinken.

Nimm mir den Schleier ab. Ich halte es nicht mehr aus.

Meine Augen brennen so.

Gefällt dir die Frau, die dem Kaiser gefällt, etwa nicht?

Ich wünschte, ich hätte dir den Schleier niemals abgenommen.

Dieser Schmuck hat einen Wert von 100.000 Sesterzen.

Jedes dieser Armbänder kostet mindestens 30.000.

Großer Jupiter, dafür könnte man sich Land kaufen.

Mit Haus, Viehherden und 100 Sklaven.

Du bekommst den ganzen Schmuck, wenn du mir zur Flucht verhilfst.

Wie stellst du dir das vor? Was soll aus mir werden?

Du fliehst mit mir.

Der Kaiser belohnt dich fürstlich und gibt dir einen hohen Posten.

Dann bist du reich und kannst sorgenfrei leben.

Wenn du mir nicht hilfst, erfährt der Kaiser, wer mich entführt hat.

Ich hole dir ein Pferd.

Ich bin bereit.

Verdammte Schweinerei! Die Gefangenen sind weg.

Das Fenstergitter ist herausgebrochen.

Der rote Wolf.

Geh zum Kaiser und berichte, was geschehen ist.

Ich verhöre inzwischen die Wachen.

Die Hinrichtung ist verschoben. Die Verurteilten sind entflohen.

Nein!

Entweder seid ihr Stümper oder gemeine Verräter.

Wenn ihr den roten Wolf nicht bringt, gebe ich euch dem Henker.

Wir haben alles Menschenmögliche getan, erhabener Kaiser.

Spar dir deine Ausreden. Ich will ihn lebend.

Sonst lasse ich euch alle ans Kreuz schlagen.

Prätorianer, Gladiatoren, Legionäre. Domitian!

Artamnis!

Venus hat wie immer gesiegt. Niemand kann ihr widerstehen.

Jeder streckt vor ihr die Waffen. Diesmal half mir mein Schmuck.

Ich bestach meinen Bewacher und kenne das Versteck der Verschwörer.

Weißt du, wer der rote Wolf ist? Das ist im Moment nicht so wichtig.

Meine Flucht wurde wahrscheinlich noch nicht entdeckt.

Wir heben das Verschwörernest aus und machen deine Gegner unschädlich.

Gib mir Leute, und ich führe sie hin.

Hast du gehört, Soterus? Ruf deine Gladiatoren zusammen.

Artamnis führt euch. Beeil dich!

Bringst du mir den roten Wolf, überhäufe ich dich mit Schmuck.

Na, du Spitzbube? Hiergeblieben!

Willst du mir nicht Gesellschaft leisten?

Wenn Jupiter zürnt, suchen die Hasen das Weite.

Jupiters Zorn ist verraucht.

Bald liegen alle seine Feinde vor ihm im Staub.

Dann werfen wir ihre Köpfe den Raben zum Fraß vor.

Leg mir den Mantel um die Schultern. Begleite mich ins Bad.

Valerius, schnell! Du darfst keine Zeit verlieren.

Was ist passiert?

Ich versuche seit 2 Stunden Domitian loszuwerden, um mit dir zu sprechen.

Artamnis ist geflohen. Sie kennt euer Versteck.

Sie ist mit Soterus und seinen Leuten dorthin.

Ich muss sie warnen.

Hoffentlich komme ich noch rechtzeitig.

Du musst es schaffen.

Weg da! Aus dem Weg!

Hoffentlich brichst du dir den Hals!

Schnell alle ins Haus! Ich muss mit euch sprechen.

Das war doch Nerva. Was will er?

Komm schnell, Herrin!

Artamnis gelang es, zu fliehen. Wir haben es erst jetzt bemerkt.

Dann weiß Domitian, wo wir sind.

Die Mädchen müssen weg, am besten in den Wald.

Zur Tarnung sollen sie einzeln laufen und sich am Hügel treffen.

Dort oben wird man sie nicht finden. Ihr 2 lauft mit den Mädchen mit.

Wenn ihr sicher seid, dass alles in Ordnung ist, gebt Bescheid.

Und was machen wir?

Wir reiten zum Versteck, um die Waffen zu holen.

Ohne Waffen sind wir aufgeschmissen. Los, beeilen wir uns!

Vorwärts!

Wer kein Pferd hat, fährt mit dem Wagen.

Die anderen reiten mit mir.

Hüa, hüa, hüa!

Folgt mir!

Los, du Tagedieb!

Wollt ihr wohl arbeiten? Vorwärts geht's!

Holt die Waffen aus dem Versteck! Macht schnell!

Beeilt euch!

Wir kommen schon.

* Pferd wiehert. *

Sieh mal!

Alarm!

Alles hierher!

Schnell, Soterus und seine Gladiatoren sind im Anmarsch!

Macht sie nieder!

Keiner darf entkommen!

Folgt mir!

Alles den Hang hinauf!

Au!

Wir müssen ihnen den Weg abschneiden.

Schnell, bevor uns die Halunken in den Rücken fallen.

Wir müssen uns verstecken.

Lentulus! Valerius.

Wo sind Nerva und die anderen?

Ich glaube, sie sind in Sicherheit.

Und Lucilla und die Mädchen? Die wollten ...

Lentulus.

Weißt du, wo Lucilla und die anderen sind?

Die haben sich im Wald versteckt. Na dann.

Ich bin sicher, sie haben sich im Wald versteckt.

Vorwärts!

Ihr durchsucht den Abschnitt und ihr den.

* dramatische Musik *

Da ist sie. Sie will den Hügel rauflaufen.

Folgt ihr! Wir schneiden ihr den Weg ab.

Halt! - Nein!

Nein, lasst mich!

Der rote Wolf. Diesmal entkommst du uns nicht.

Packt ihn!

Soterus, lass die Kleine nicht entkommen!

Vorwärts, lauft ihr nach! - Da ist sie.

Vorsicht, die Holzstämme!

Wir müssen uns verteilen.

Durchsucht die Büsche! Ich sehe da drüben nach.

Hier ist eine Spur. Kommt, schnell!

* Stöhnt schmerzerfüllt. *

Halt! - Nein, lasst mich los!

Wirst du wohl stehenbleiben? - Nein, lasst mich los!

Nein, nein!

(weinend) Nein, nein!

Hier, da liegt er.

Wir bringen ihn zum Kaiser. Er überschüttet uns mit Gold.

Wer ist das?

Kennt ihr ihn?

Das ist der Patrizier Marcus Quintilius.

Marcus Quintilius war der Mann mit der Wolfsmaske?

Was gibt es?

Deine Leute haben die Leiche des roten Wolfs hergebracht.

Den Göttern sei Dank. Endlich haben wir ihn.

Soterus, sag, was du davon hältst.

Wen habt ihr denn da? Das ist nicht der rote Wolf.

Den habe ich während des Kampfes am Arm verwundet.

Dieser Mann hat an keinem Arm eine Verletzung.

Der rote Wolf hat dem Toten seine Maske aufgesetzt.

Und dann machte er sich heimlich aus dem Staub.

Ihr habt wieder mal auf der ganzen Linie versagt.

Raus mit euch verdammten Narren!

Wir sind aber nicht mit ganz leeren Händen gekommen.

Die bezaubernde Lucilla.

Sei herzlich willkommen.

Ich habe eigentlich deinen Vater und Nerva mit seinen Freunden erwartet.

Lebend bekommst du sie nie!

Wenn du nicht sagst, wo sie sind, musst du sterben.

Bring mich ruhig um. Von mir erfährst du kein Wort.

Du bist zu schade für den Henker.

Deine Freunde erwische ich auch ohne deine Hilfe.

Werft sie in den Kerker und stellt vor ihrer Zelle doppelte Wachen auf.

Nein, Soterus.

Lucilla ist viel zu schön für den finsteren Kerker.

Sie ist ein Geschenk der Venus. Das müssen wir respektieren.

Du hast recht, wir geben ihr am besten das Gemach der Vestalin.

Da ist sie bestimmt gut aufgehoben. Ausgezeichnet, Soterus.

Gib ihr Dienerinnen und sorge dafür, dass sie gut behandelt wird.

Sie darf den Raum nicht verlassen. Du haftest persönlich dafür.

Du solltest dich um die Verschwörer kümmern.

Stattdessen verschwendest du die Zeit mit einer hübschen Larve.

Glaubst du, dass ich wegen eines Mädchens die Hauptsache vergesse?

Da kennst du mich aber schlecht.

Ich und Soterus haben bereits gewisse Pläne.

Wo ist eigentlich Valerius Rufus? Ich möchte ihm einen Auftrag geben.

Er jagt wahrscheinlich immer noch hinter dem roten Wolf her.

Ich finde, unser Freund ist in letzter Zeit etwas sonderbar.

Das Blut haben wir gestillt.

Mit dem Verband hältst du es bis zum Abend aus.

Ich kann den Arm nicht bewegen. Verdecke ihn mit dem Mantel.

Morgen täuschst du einen Sturz mit dem Pferd vor.

Und niemand wird sich über deine Verletzung wundern.

Hast du Lucilla wirklich gesehen? Sie macht einen gefassten Eindruck.

Komm. Ja, gut so.

Wenn ich ihr nur helfen könnte.

Da wird es wohl niemand finden.

Valerius, wo warst du denn? Ave, göttlicher Cäsar.

Ein Sklave gab mir einen Hinweis, wo ich den roten Wolf finde.

Aber es war umsonst. Ich bekam auch einen Hinweis.

Überwache das Haus des Fabius Lucillus.

Nimm eine Abteilung Prätorianer mit.

Lass das Stadtviertel und alle Zugangsstraßen beobachten.

Aber möglichst unauffällig.

Wir haben Fabius' Tochter.

Vielleicht kehren die Verschwörer zurück.

Um eine Verzweiflungstat zu begehen.

Hast du verstanden?

Auf diese Weise müsste uns der rote Wolf in die Falle gehen.

Dein Befehl wird ausgeführt, Gebieter.

Ich muss die Gefangene auf Gift durchsuchen, Befehl des Kaisers.

Nur Personen in Begleitung von Soterus dürfen den Raum betreten.

Fiel dir auf, dass Valerius den rechten Arm unter dem Mantel verbarg?

Er könnte der Mann sein, den ich im Kampf verwundet habe.

Valerius Rufus soll der rote Wolf sein?

Eines ist merkwürdig:

Valerius war nie bei uns, wenn wir auf den roten Wolf gestoßen sind.

Was Kühnheit, Kraft, Gewandtheit und Schlauheit betrifft:

Er ist der Einzige, dem ich zutraue, der Mann mit der Maske zu sein.

Das müssen wir herausbekommen, solange er Lucillus' Haus bewacht.

Den Göttern sei Dank. Wir sind auf der richtigen Spur.

Cäsar!

Gebieter, bis jetzt ist keiner der Verschwörer aufgetaucht.

Da ist die Wunde, die ich ihm beibrachte.

Er ist der rote Wolf. Nehmt ihn fest!

Ergreift ihn!

Ich will ihn lebend haben. Los, stürzt euch auf ihn!

Alles hierher!

* Hofnarr lacht. *

Haltet ihn!

Er darf nicht entkommen.

Da drüben. Kommt mit, schnell!

Valerius ist der rote Wolf?

Beim Jupiter: Kann man sich auf keinen verlassen?

Ich lasse ihn ans Kreuz schlagen. Ich besorge dir spitze Nägel.

Aber ich fürchte, er ist wieder über alle Berge.

He, Vorsicht! Da kommen Leute.

Wer seid ihr? Freunde.

Wir sind die Senatoren Flavius und Rutilius.

Willkommen, geht hinein. Ihr werdet erwartet.

Willkommen, Freunde. Der richtige Augenblick ist da.

Der Hass auf Domitian hat seinen Höhepunkt erreicht.

Wir müssen zum entscheidenden Angriff übergehen.

Ich habe 500 Mann. Sie können sofort auf Rom marschieren

Weitere Kampfgruppen sind in der Stadt.

Kommt es zum Aufstand, sind viele Senatoren bereit,

Sklaven freizulassen, die auf unserer Seite kämpfen.

Sehr gut, einverstanden.

Aber wir haben noch ein Problem: Lucilla.

* Sie weint. *

Vergesst nicht: Meine Tochter ist eine Römerin.

Wir lassen sie nicht im Stich. Unsere Freunde verstehen das.

Ich schlage vor, dass wir zuerst Lucilla befreien.

Richtig. Ich danke euch.

Auch ich möchte euch für eure Bereitschaft von Herzen danken.

Der Raum, in dem man Lucilla gefangen hält, hat eine Geheimtür.

Durch sie kommt man in den Palast und von dort in die Abwasserkanäle.

Wenn es Valerius gelingen würde, in Lucillas Zimmer zu kommen.

Existiert diese Geheimtür wirklich? Ich bin selbst schon durchgegangen.

Es gibt keine andere Möglichkeit, sie zu befreien.

Wenn man Lucilla verständigen könnte, würden wir entgegen kommen.

Aber wie sollen wir sie benachrichtigen?

Vielleicht kann Zusa uns helfen? Zusa?

Ich?

Meine Herrin hatte immer großes Vertrauen zu mir.

Ich muss sie nur unter 4 Augen sprechen können.

Dann finde ich bestimmt heraus, wo sich die Verschwörer verstecken.

Warum sollte dir Lucilla das verraten?

Um durch mich mit ihren Freunden in Verbindung zu treten.

Warum tust du das alles?

Du hast doch 10.000 Sesterzen als Belohnung ausgesetzt.

Hast du sie durchsuchen lassen? Ja, mein Gebieter.

Dann begleite sie in Lucillas Zimmer und halte selbst Wache davor.

Ich wünschte, die Sache wäre endlich zu Ende.

Man kommt ja zu nichts mehr. Nicht mal zu einem Liebesabenteuer.

Hast du etwas dagegen, wenn ich in der Stadt meine Freundin besuche?

Meinetwegen geh!

Zusa!

Geliebte Herrin, ich hatte solche Angst um dich.

* quietschende Tür *

Diese Tür führt zu einem geheimen Gang.

Er verbindet dieses Zimmer mit den Kellergewölben des Palastes.

Dort gelangt man in die Kanalisation und kann irgendwo in der Stadt

oder jenseits der Mauern an die Oberfläche steigen.

Und wann soll ich ...? - Diese Nacht.

Sobald deine Dienerinnen schlafen, machst du dich auf den Weg.

Valerius und seine Freunde erwarten dich unten.

Befreie dich von Lucilla. Du erfährst von ihr nie etwas.

Oder hat sie dich mit ihrer Unschuldsmine bereits eingefangen?

Eifersüchtige Frauen sind mir zuwider.

Die Falle hat funktioniert. Valerius befreit sie heute Nacht.

Und Zusa?

Meine Leute sorgen dafür, dass sie uns nicht unbequem wird.

Nun, wie steht die Sache? - Konntest du mit Elpidion sprechen?

Immer mit der Ruhe. Ich habe ihn gleich mitgebracht.

Es klappt alles. Zusa konnte mit Lucilla sprechen.

Domitian war zuerst misstrauisch. Aber dann konnte Zusa ihn einwickeln

Bis morgen besteht keine Gefahr. Und morgen ist der Vogel ausgeflogen

Wir teilen uns in 2 Gruppen.

Ich steige mit der 1. Gruppe in die Kanalisation, gehe Lucilla entgegen.

Du wartest mit deiner Gruppe am Ausgang auf uns.

Elpidion, kehr in den Palast zurück, damit keiner Verdacht schöpft.

Ich gehorche. Lass den Wagen vorfahren!

Gute Reise, Kleiner.

Viel Glück.

* gruselige Musik *

* fiepende Ratten *

Valerius!

Ergebt euch oder ich bringe euch alle um!

Stehen bleiben!

Ergib dich!

Jetzt haben wir dich.

Sperrt ihn in eine Einzelzelle und lasst ihn nicht aus den Augen.

Vorwärts! Ab mit dir, du Hund!

Nein, Lucilla nicht.

Bringt sie wieder in ihr Zimmer zurück.

Soterus, lass die Geheimtür vermauern.

Ich möchte, dass sie noch eine Weile mein Gast bleibt.

Nichts. Sie sind immer noch nicht zu sehen.

Nerva!

Flavius!

Nerva!

Wer ist da?

Wer? Ich natürlich.

Was machst du hier? Was ist geschehen?

Valerius geriet in eine Falle und wurde mit Lucilla gefangen genommen.

Lucilla.

Wir kehren sofort in unser Versteck zurück.

Dort überlegen wir, was zu tun ist.

Wir lassen Lucilla und Valerius nicht in der Gewalt dieses Wahnsinnigen.

Elpidion, geh wieder in den Palast und warte dort auf unsere Nachricht.

Hinein mit dir, du Verräter!

Valerius Rufus!

Sejan?

Warum hast du nie mit uns geredet. Wir hätten dir doch geholfen.

Ich habe dir nicht getraut.

Außerdem dürfen die Prätorianer den Kaiser doch nicht verraten.

Du irrst dich.

Wenn wir zwischen diesem Wahnsinnigen und dir hätten wählen müssen,

hätte keiner gezögert.

Wir gehen für dich durchs Feuer. Zu spät.

Aber ich danke dir, Sejan.

Noch ist nichts verloren. Wir haben beschlossen, dir zu helfen.

Dann wird vielleicht noch alles gut? Sag mir, was wir tun sollen.

Kennst du die Höhle an der Via Appia beim Mitra-Tempel?

Dort sind Nerva, Fabius und meine anderen Freunde.

Sag ihnen ...

Dumme Närrin!

Wärest du nur etwas nett gewesen, hätte ich dir das Leben geschenkt.

Und du hättest deinen Vater, Nerva und alle anderen gerettet.

Zittere nur. Damit rührst du mich nicht.

Zuerst lasse ich dich und Valerius umbringen.

Dann kommen dein Vater, Nerva und die anderen Verräter an die Reihe.

Aufmachen!

Auf Beschluss des göttlichen Domitian wurden Valerius und Lucilla,

die Tochter des Fabius Lucillus, zum Tode verurteilt.

Die Hinrichtung findet morgen in den kaiserlichen Gärten statt.

In Gegenwart des erhabenen Kaisers.

Die armen jungen Leute. Für sie gibt es keine Hoffnung mehr.

Sie sollen unschuldig sein.

Es wäre mir ein Vergnügen, Domitian den Schädel einzuschlagen.

Unverbesserlicher Raufbold. - Halt den Mund.

Ich denke nicht daran. Hier muss was geschehen.

Unser Geld haben sie. Die Kornspeicher sind zu.

Wenn es so weitergeht, verhungern wir.

Wir müssen einen Aufstand organisieren.

Die Prätorianer unterstützen uns, und das Volk steht hinter uns.

Jetzt ist der richtige Augenblick. - Auf nach Rom!

Glaubt ihr, dass ihr durch einen Aufstand Valerius und Lucilla rettet?

Domitian wird sie nicht verschonen. - Fabius hat recht.

Bei einer Revolte lässt er sie hinrichten.

Das kann ich mit den Prätorianern auch nicht verhindern.

Die Gladiatoren und Palastwachen sind uns zahlenmäßig überlegen.

Wir können die beiden nur retten, wenn wir es überraschend tun.

Dabei können wir vielleicht auch Domitian unschädlich machen.

Das wäre für das Volk das Zeichen zum Aufstand.

Du greifst erst ein, wenn alle Wachen in den Kampf verwickelt sind.

Wenn sie merken, dass ihr auf unserer Seite seid, verlieren sie den Mut.

Aber für unser Unternehmen brauchen wir mehr Leute.

Entschlossene Männer, die schnell denken und zuschlagen.

Ich weiß, wo ich sie finde. Ein Teil von euch kommt mit mir.

Die anderen halten sich bereit, um das Volk zum Kampf aufzurufen.

Können wir durch den Geheimgang in den Palast?

Nein, das geht nicht mehr. Der Kaiser ließ ihn zumauern.

Aber wir könnten von den Verließen aus eindringen.

Wie denn?

Das überlasst ruhig mir. Haltet euch für morgen Abend bereit.

Dieses Fest wird Rom so bald nicht vergessen.

Seid ihr alle da? Ja.

Und deine Helden? Da drüben.

Die Gaukler? Aber vielleicht hast du recht?

Hopp-hopp! 1, 2, 3, 4, 5, 6!

Wer ist das Mädchen? Das ist meine Tochter.

Soll die mitmachen? Ja.

Rabenvater! Weiter!

Was hast du in dem Sack?

Eine Überraschung für den Kaiser. Was hast du in der Hand?

Pfeil und Bogen. Wir jagen doch keine Fliegen.

Hierher!

Schnell weg, ihr beiden!

Weg da! Lasst mich durch, macht Platz!

Jetzt seht ihr, was ihr davon habt, dass ihr so groß seid.

Los!

Nicht da!

Halt!

Da kommt er.

Schnell, mach auf! Los, dreh den Schlüssel rum!

Endlich. Er hat es geschafft.

Und nun an die Arbeit.

Alarm, Alarm!

Hierher, schnell!

Befreit die Gefangenen und verrammelt die Tür!

(Zusa) Die Mädchen sind in Gefahr.

Versteckt euch! Da kommen noch mehr Wachen.

Zurück!

Weiter!

Bravo, Juvantes, fein!

Weiter!

Steh auf!

Steh auf, komm!

Ich glaube, Juvantes siegt.

Hast du es gesehen?

Da kommen unsere Ehrengäste.

Ah, Valerius und Lucilla.

Ihr durftet auf keinen Fall auf diesem Fest fehlen.

Wir feiern nämlich euren Abschied von dieser Welt.

Tja, meine Lieben, heute Abend müsst ihr sterben.

Wenn ihr wüsstet, wie ich auf diesen Moment gewartet habe.

Damit der Verräter Valerius für seine Verbrechen doppelt leidet,

beginnen wir mit Lucilla.

Du Schwein!

Da!

Ich habe vergessen, euch mitzuteilen, wie ihr endet.

Ihr werdet in flüssiges Blei geworfen.

Alarm, Alarm!

Na, habt ihr die Fliege gesehen?

Los, bringt ihn um!

Vorsicht, das Blei!

Valerius!

Packt ihn!

Schlag den Hund!

Diese Falltür führt direkt in die Gärten des kaiserlichen Palastes.

Kommt her, ihr zwei, hebt mich hoch.

Eine Frau? Das gefällt mir nicht.

Los, packt ihn!

Na, wie habe ich das gemacht? Los!

Auf ihn!

Wir müssen uns zu Valerius und Lucilla durchschlagen.

Eins, zwei!

Die sind erledigt.

Schnell, hol Verstärkung!

Mit der möchte ich nicht verheiratet sein.

Wo bleiben die Prätorianer? Holt sie!

Zurück, macht sie alle nieder! - Achtung, da kommt Verstärkung.

Zieht euch zurück!

Keiner der Verschwörer darf am Leben bleiben.

Schnell!

Hau ihn, Kleiner!

Hierher!

Wir müssen Lucilla befreien.

Los, helft Valerius!

Haltet ihn auf!

(Lucilla) Valerius!

Valerius!

Du stiftest kein Unheil mehr.

Bleib, wo du bist, oder ich bringe das Mädchen um!

Valerius! Bringt ihn um!

Sejan ist da.

Ergebt euch!

Weiterer Widerstand ist sinnlos.

Werft die Schwerter weg!

Nehmt den Palast!

Fabius, der Augenblick ist da, um das Volk aufzuwiegeln.

Sejan, lass die Tore öffnen. Widerstand wird niedergeschlagen.

Wo ist Valerius? Wir suchen ihn.

Verräter!

Ich werde dich mit meinen eigenen Händen töten.

Ich wurde schon mit ganz anderen Gegnern fertig.

Valerius!

Der Mann ist tot.

Er hat gesiegt!

Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.