Afrikaans
Akan
Albanian
Amharic
Arabic
Armenian
Azerbaijani
Basque
Belarusian
Bemba
Bengali
Bihari
Bosnian
Breton
Bulgarian
Cambodian
Catalan
Cebuano
Cherokee
Chichewa
Chinese (Simplified)
Chinese (Traditional)
Corsican
Croatian
Czech
Danish
Dutch
Esperanto
Estonian
Ewe
Faroese
Filipino
Finnish
French
Frisian
Ga
Galician
Georgian
Guarani
Gujarati
Haitian Creole
Hausa
Hawaiian
Hebrew
Hindi
Hmong
Hungarian
Icelandic
Igbo
Indonesian
Interlingua
Irish
Italian
Japanese
Javanese
Kannada
Kazakh
Kinyarwanda
Kirundi
Kongo
Korean
Krio (Sierra Leone)
Kurdish
Kurdish (Soranî)
Kyrgyz
Laothian
Latin
Latvian
Lingala
Lithuanian
Lozi
Luganda
Luo
Luxembourgish
Macedonian
Malagasy
Malay
Malayalam
Maltese
Maori
Marathi
Mauritian Creole
Moldavian
Mongolian
Myanmar (Burmese)
Montenegrin
Nepali
Nigerian Pidgin
Northern Sotho
Norwegian
Norwegian (Nynorsk)
Occitan
Oriya
Oromo
Pashto
Persian
Polish
Portuguese (Brazil)
Portuguese (Portugal)
Punjabi
Quechua
Romanian
Romansh
Runyakitara
Russian
Samoan
Scots Gaelic
Serbian
Serbo-Croatian
Sesotho
Setswana
Seychellois Creole
Shona
Sindhi
Sinhalese
Slovak
Slovenian
Somali
Spanish
Spanish (Latin American)
Sundanese
Swahili
Swedish
Tajik
Tamil
Tatar
Telugu
Thai
Tigrinya
Tonga
Tshiluba
Tumbuka
Turkish
Turkmen
Twi
Uighur
Ukrainian
Urdu
Uzbek
Vietnamese
Welsh
Wolof
Xhosa
Yiddish
Yoruba
Zulu
*
* beschwingte Musik *
♪ I used to play around with hearts
♪ that hastened at my call.
♪ But when I met that little girl I knew that I would fall.
♪ Poor little fool, oh yeah.
♪ I was a fool, uh-huh.
♪ Uh-huh, poor little fool.
♪ I was a fool, oh yeah.
♪ She'd play around and tease me with her carefree devil eyes.
♪ She'd hold me close and kiss me but her heart was full of lies.
♪ Poor little fool, oh yeah.
♪ I was a fool, uh-huh.
♪ Uh-huh, poor little fool.
♪ I was a fool, oh yeah.
♪ She told me how she cared for me and that we'd never part.
♪ And so for the very first time I gave away my heart.
♪ Poor little fool, oh yeah.
♪ I was a fool, uh-huh.
♪ Uh-huh, poor little fool.
* Musik spielt aus den Kopfhörern weiter. *
Hallo?
Frau Strohmeier?
I hätt was zum Unterschreiben.
* dumpfe Musik aus dem Haus *
Frau Strohmeier?
(aus dem Radio:) ♪ I was a fool, uh-huh.
♪ Uh-huh, poor little fool.
♪ I was a fool ...
Hallo?
Hallo?
* unheilvolle Musik *
Frau Strohmeier?
* unheilvoll-sphärische Musik *
* Musik wird eindringlicher. *
* lautlos *
* unheilvoll-sphärische Musik *
* Musik verklingt. *
Morgen. - Morgen.
Ah, guten Morgen.
Frau Chefinspektorin. - Morgen.
Guten Morgen. - Kollege.
I hoff, Sie haben eine angenehme Anreise g'habt.
Ja, danke.
Das ist der Bucher André, der hat die Dame g'funden.
I hab was zum Unterschreiben g'habt und ...
Sonst wär i ja gar ned rein'gangen.
Das hätt i ned tun sollen.
Das wird schon wieder, denk auf was Schönes.
Die Klagenfurter sollen die Frau Mag. Puhl
von der psychologischen Betreuung schicken.
Mag. Puhl. - Ja.
* Knarzen *
Morgen.
Sie ist völlig dehydriert und ausgetrocknet.
Und hat wahrscheinlich starken Durchfall g'habt.
Der Radiator ist auch noch g'laufen,
wie wir 'kommen sind.
Danke, Pauline.
Können wir uns schon ein bissl umschauen?
Tuts nur.
Die Spurensicherung ist schon durch. - Fangen wir unten an.
* abwartende Musik *
G'stohlen ist nix worden.
"Leo Fuhrmann, Immobilien"?
Der Fuhrmann kauft alte Häuser, richtet sie her oder reißt sie ab,
um Apartments zu bauen.
Irgendwie schirch, so herumzustirln.
Das bleibt also, wenn man stirbt.
5.2.
Das ist fast a Woche her.
Kurz davor ist sie wahrscheinlich g'storben.
Wann waren S' denn das letzte Mal da?
Letzten Freitag.
Aber g'sehen hat er die Dame damals nicht.
Naa, da hab i nur Reklame g'habt.
Die hab i dann vor die Tür g'legt.
Die alten Leut' freuen sich immer so, wenn sie was kriegen.
Dann geh'ma wieder, oder?
Mhm.
Pfiat di.
* Tür quietscht. *
* Hämmern *
Danke. - Danke.
* langgezogenes Quietschen *
Da ist's ned warm.
Auch wir müssen Energie sparen und die Zähne z'ammbeißen.
Wollts auch einen Tee?
Sehr gern. - Ja, bitte.
Frau Kollegin?
Bitte. - Danke schön.
Frau Kollegin.
Kommen S' amal bitte.
Also i hab Ihnen da unten jetzt ein Fachl ausg'räumt.
Ist für Sie.
Das mittlere, das ist die Martina.
Wir müssen jetzt grad alles in den Kühlschrank räumen,
auch die Nüsse,
weil wir grad ein Problem mit Lebensmittelmotten haben.
Das da oben, das bin i.
Falls amal wirklich a Hungersnot ausbricht,
können S' auch was von mir nehmen.
Aber bitte einen Zettel reinlegen und/oder nach Rücksprache ersetzen.
Okay.
Gut, dann hamma das geklärt.
Also, es sind sieben Leut' g'storben im letzten Monat.
Aber ned alle bei euch im Ort. - Naa, genau.
Rund um den See sozusagen.
Du hast am Telefon g'sagt,
es ist keine Fremdeinwirkung festg'stellt worden.
Sie waren alle schon älter.
Sie hängen auch ned zusammen.
Es kann sich um eine natürliche Übersterblichkeit handeln.
Also, wir haben g'habt: Herzinfarkt, Schlagerl, Altersschwäche.
So Sachen.
Ja.
Vielleicht hätt'ma Sie früher holen sollen, gell?
Aber Sie haben ja selber viel zu tun.
Die Martina kann mich immer anrufen.
Aber es gibt zwei, wo die Todesursache ned ganz so klar ist.
Und eben heute die Frau Strohmeier. - Genau.
Also, die erste Tote ...
.. ist vor ungefähr drei Wochen
von unserem Minigolfbetreiber g'funden worden, das war da.
Direkt am Ufer, bei seinem Minigolfplatz.
Sie ist bis heute nicht identifiziert worden.
Ja, das G'sicht ist komplett aufg'schwemmt g'wesen.
Da hat man nix mehr erkennen können.
Wir haben sie mit den Vermisstenanzeigen abgeglichen.
Sie geht niemandem ab.
Schaut die nur am Foto so klein aus oder könnt das ein Kind sein?
Kinder werden sonst schnell als vermisst g'meldet.
Außer sie ertrinken im Mittelmeer.
Die Gerichtsmedizin meint schon, sie ist über 75.
Gut, Herr Possnig, 170 zu 126, das ist zu hoch.
Kein Wunder, dass Ihnen dauernd schwindlig wird.
Hast das mit der Frau Strohmeier gehört.
Ja, freilich.
Haben S' die gekannt?
Ja, da kennen sich ja alle.
Ich schreib Ihnen was auf, aber Sie müssen schon selber was machen.
Kein Alkohol, keine Wurst, kein Schweinebraten.
Viel spazieren gehen. - I muss auch spazieren gehen.
Aber bei mir ist der Blutdruck zu niedrig.
Spazieren gehen ist immer gut.
Gut. Darf i?
* Schniefen *
Und in Zukunft den Tee ohne Schnaps, würd auch helfen.
Dann können S' losmarschieren und den Beamtinnen zeigen,
wo Sie die Leiche gefunden haben. - Danke, Wiederschauen.
Auf Wiederschauen.
Wiederschauen. - Wiederschauen.
* Krähenkrächzen *
* ruhige, abwartende Musik *
Da ist sie g'legen.
* Schniefen *
(lautlos:) Da.
* Plätschern *
War das Schlimmste, was i in meinem ganzen Leben g'sehen hab.
* Plätschern, ruhige Musik *
Die Wasserleiche war seit ewigen Zeiten nimmer beim Zahnarzt.
Deshalb gibt's keine aktuellen zahn- ärztliche Befunde zum Vergleichen.
Den genauen Todeszeitpunkt und die Todesursache wiss'ma ned.
Es kann sich wieder um einen natürlichen Tod handeln, ja?
Wir haben das Phantombild verteilt, es kennt sie niemand.
Das passiert oft.
Offenbar werden die Menschen unsichtbar im Alter.
Und es gibt noch einen ungewöhnlichen Fall im Ort.
Genau, ahm ...
Frau Dieringer.
Sie hat's vor zwei Wochen auf einer Bank beim Spazieren erwischt.
Sie war Diabetikerin.
Das Einzige, was sie zum Trinken dabei hatte,
war ein Energydrink.
Warum trinkt man so einen Schas bei Diabetes?
Vor allem, weil sie kein Insulin dabei g'habt hat, gell.
Vielleicht hat sie's vergessen.
Oder ned gedacht, dass sie so lang unterwegs ist.
Bei ihr daheim sind die gleichen Energydrinks gestanden.
Aber zuckerfrei.
Vielleicht hat sie's verwechselt, gell?
Durch den Zucker im Getränk ist der Blutzuckerspiegel ang'stiegen.
Sie kann's ned abbauen, müsst Insulin spritzen.
Hat sie aber ned dabei.
Es hat nix auf Fremdverschulden hing'wiesen, gell.
Frau Dieringer.
86.
Sie hat in einem Haus am Rand vom Ort g'wohnt, das war da.
Und ist von unserer Bootsverleiherin, von der Jenny, g'funden worden.
I war damals am Nachmittag spazieren. - Blutdruck?
* Plätschern *
Ja.
Und bei der Kirche hab i g'sehen, da sitzt wer auf einer Bank.
Dann hab i die Frau Dieringer erkannt, aber ...
.. irgendwas ist mir komisch vor'kommen.
Wie die g'sessen ist,
mit dem Kopf halt so ganz komisch auf der Seite irgendwie.
Komisch einfach.
Warst du dabei? - Ach so, naa.
Die Jenny hat's mir erzählt.
I hab dann versucht, Erste Hilfe, aber ...
.. hast vergessen können.
Und dann hab i die Rettung g'rufen.
Ah so, naa, vorher schon.
Aber leck, haben die Hund' ewig gebraucht.
Was heißt, 35 Minuten von Villach her.
I weiß ned, was die gemacht haben in der Zwischenzeit.
Ob die Wurstsemmeln kaufen 'gangen sind.
Bei uns heraußen können wir verrecken,
das ist denen in Villach so wurscht.
Bei uns geht alles ein. Wir haben Gasthäuser g'habt.
G'schäfte.
Alles weg, es gibt nix.
Ohne Auto bist aufg'schmissen.
Wollts einen Punsch?
Nein danke.
Na gut, dann pfiat euch. - Mhm. Danke.
(beide:) Wiederschauen. - Wiederschauen.
* sanftes Plätschern *
Ach, grüß euch.
Ja, Breaking News,
die Frau Strohmeier hat viele und sehr starke Abführmittel g'nommen.
Sind aber im Haus keine solche rezeptpflichtigen Mittel
gefunden worden, gell.
Das wollt ich euch sagen.
Jetzt bin i am Sprung,
die Frau Rauchenberger holt mich gleich.
Wer ist die Frau Rauchenberger? - Na, meine Frau.
I bin ja der Herr Rauchenberger. - Ah ja.
Stimmt.
* Hupen * Ah ja, da ist sie schon.
Schönen Abend, ihr Lieben.
* ruhige, melancholische Musik *
Hast irgendwelche besonderen Wünsche?
Hm, vielleicht ein Glasl Rotwein?
I hab keinen Alkohol.
Okay.
Dir geht's noch ned wirklich wieder gut, oder?
Die letzten Jahr' waren ein ziemlicher Schas.
I hab geglaubt, mit ...
.. Wein und Schnaps wird's vielleicht besser.
Sie haben mich in Krankenstand g'schickt.
Hab eine Therapie machen müssen.
Und wie bist am Ossiacher See g'landet?
Hat mir die Dating-App vorg'schlagen.
Und dann?
Hat funktioniert.
Bin hergezogen.
Bei ihm eingezogen, vor fünf Wochen ausgezogen.
Hm, das tut mir leid.
Wurscht.
Bitte, greif zu.
Ist vom einzigen Geschäft im Ort, alles bio.
I mag die Besitzerin sehr.
Schaut deine Mama auf die Kinder? - Mhm.
Mmh.
Und der Vater ist immer noch ned existent?
Doch.
Als Brieffreund.
Er hat jetzt aus Venezuela g'schrieben, es geht ihm gut.
Schön.
Sehr schön.
* angespannter, langgezogener Ton *
* Seufzen *
* düsterer Ton *
Ich war schon spazieren.
Und was ist jetzt das Problem mit dem Käsebrot?
* entfernte Vogelrufe *
Aha?
* sanftes Plätschern *
Ja, aber seit wann?
Okay, aber das kann die Oma nicht wissen, dass du jetzt vegan bist.
Sagst ihr halt, dass sie dir was anderes mitgeben soll.
* Scheppern *
* entfernte Vogelrufe *
* Tür quietscht und knarzt. *
Hallo!
Ja, da schau her!
Das freut mich aber, dass du kommst.
Hab ich ja versprochen. - Das hab i ned g'hört.
Koffeinfrei?
Ist wegen dem Magen, hat Dr. Jassim angeordnet.
Aha.
Aber ... aber Ute?
Kannst du so lieb sein und mir die Schulter machen?
Das kann i selber ned so gut. - Ja.
Das sieht aber schon gut aus.
Es tut aber immer noch weh.
Aber es heilt gut.
I hab da a bisserle was ausg'mistet.
Vielleicht kannst was brauchen.
Was sind das für Dinger?
Das sind alte Minigolfschläger.
I werd eh nimmer spielen.
Aber ...
.. das, Ute, das tät i brauchen.
Wieder Bier?
Handwerker.
Ah, da waren Handwerker? - Na ja.
Bei einem Haus ist immer was zum Richten, gell?
* Knarzen *
Ich mach uns jetzt einen Tee. - Ich kann leider nicht.
Mein Mann hat angerufen.
Der Strom ist ausgefallen, er kommt nicht an den Kasten ran.
Hm. Und was ist mit der Revanche? - Die muss leider warten.
* enttäuschter Laut *
Ein Spiel.
Frau Kritznig.
(leise:) Na komm, setz di her.
Eins.
* Lachen *
Ja.
Eines.
* abwartende Musik *
* Klacken *
Erst 4380 Schritte.
Wie viel musst du gehen jeden Tag? - 10.000.
* ruhige, abwartende Musik *
* Tür fällt ins Schloss. *
* ruhige, abwartende Musik *
Den Immobilienmakler besuch'ma auch einmal.
Okay.
* Musik verklingt. *
Ist das beim Possnig am Minigolfplatz?
Schaut ganz so aus, ja.
Das ist wahrscheinlich die Frau Dieringer.
Den Ring, den sie da am Foto tragt, den haben wir nirgends g'funden.
Weder bei ihr noch irgendwo im Haus.
Wer zwingt eigentlich alle, diese Masken zu kaufen?
Der Rauchenberger und seine Frau schnitzen die.
Den Erlös spenden sie einem Projekt in Mali.
Das ist Erpressung, oder? Oder Amtsmissbrauch.
Können wir bitte eine Alters-WG machen,
damit wir ned so vereinsamen?
Schau'ma mal, wie's die nächsten Tag' funktioniert.
Wobei, du hast ja Kinder, die sich dann um dich kümmern.
Die brauchen mich nur als Babysitterin,
wenn s' selber Kinder haben.
Ich seh's ja, wie's jetzt bei mir ist.
I pass gern auf deine Enkerl auf.
* Auslösergeräusch *
Grüß Gott.
Grüß Gott. - Wer sind Sie?
Leo Fuhrmann.
Acham, LKA Klagenfurt.
Morgen. - Guten Morgen.
Das Haus ist polizeilich versiegelt. - Ich fotografier nur von außen.
Drinnen liegt deine Visitenkarte. - Ich weiß.
Bei der Frau Strohmeier liegt auch eine.
Frau Strohmeier. Ah, das ist die ...
Das kleine Haus vom hinteren Seeende, oder?
Die Frau Strohmeier ist auch tot.
Tja, das tut mir jetzt leid.
Wir vermuten, dass es keine natürlichen Tode waren.
Ja, ich interessier mich nur für Häuser.
Nicht für die Damen.
Jetzt sind sie tot und ...
.. die Häuser werden versteigert oder leichter zu kriegen sein.
Gut für dich, oder?
I bin zwar Makler ...
.. aber i hab nix mit ihrem Ableben zu tun.
Kommen S' um 12 Uhr 30 zu uns auf die Inspektion?
Mach'ma einen DNA-Test.
Jawoll.
* unheilvolle Musik *
Konstantin, kannst du mal ganz tief einatmen für mich?
* Schnaufen *
So, danke, Konstantin. Super gemacht.
Er hat eine Bronchitis.
Ich schreib Medikamente gegen den Husten ...
.. und Fieber auf.
Er muss gut und viel schlafen. - Er hustet schon so lang.
Man muss den Schimmel weggeben.
Schimmel ist ganz, ganz schlecht.
Ja?
Aber das kriegen wir alles hin.
Sie gehen einfach mit ihm spazieren an die frische Luft.
Wirklich gut einpacken und schnell wieder ins Warme.
Sie schauen mal bei mir in der Ordination vorbei.
Ciao, Konstantin.
Keine Angehörigen bei der Frau Strohmeier.
Und bei der Frau Dieringer auch ned.
Das Gute ist, dass man niemanden informieren muss.
Ist die Frau Dieringer schon beerdigt?
Naa.
Die Gerichtsmedizin soll sich die Händ' anschauen.
Vielleicht hat ihr jemand den Ring vom Finger 'zogen.
Mach'ma. Und z' Mittag kommen die Leut' wegen den DNA-Proben.
Mahlzeit. - Mahlzeit.
* Handy klingelt. *
Hallo, Ute.
Hi, wie geht's?
Geht eh. Und bei dir? Wie läuft das Geschäft?
Geht, ja.
Das ist meine Kollegin aus Klagenfurt.
Chefinspektorin Acham. - Hallo.
Freut mich, ich bin Ute.
* Handy klingelt.
Hallo, Lisalein.
Ah ...
Nein.
Nein, die Oma ist nicht zu streng.
Ja, bei mir darfst du auch keinen Eierlikör ...
Mhm.
In ... neun Jahren.
Ja. Bussi, baba.
Danke schön. - Wie alt sind Ihre?
Zwölf und neun.
Die Ute hat auch einen Sohn. Konstantin.
Der ist erst fünf.
Da sind sie noch lieb.
Die Ute war die Erste, die ich kenneng'lernt hab
und die sich für mich interessiert hat.
Ich weiß, wie's ist, wenn man frisch wo hinkommt.
Bin auch Zugezogene.
Zugereiste - und trotzdem kennst du alle.
Ja.
Haben Sie die Frau Strohmeier auch gekannt?
Ah, ist die ... - Bucher hat sie g'funden.
Ich war vorletzte Woche noch bei ihr, da war sie gesund.
Wenn man das bei alten Leuten sagen kann.
Haben Sie mal Medikamente g'liefert?
Ich geh schon manchmal für die alten Leute zur Apotheke.
Aber bei der Frau Strohmeier kann ich mich nicht dran erinnern.
Mögen Sie? Herzlich willkommen.
* freundlicher Ton *
Das ist nett, danke schön.
* abwartend-monotone Musik *
(Ute:) Starkes Sodbrennen und heute Früh hat er erbrochen.
Er soll mir einfach die Mittel verschreiben,
die i immer 'kriegt hab.
Ich muss Sie leider untersuchen. - Ist der schwerhörig?
Der soll mir einfach das Mittel verschreiben.
Sagen Sie ihm das direkt.
Wer weiß, ob das überhaupt ein Mediziner ist.
Die haben keine Universität, dort, wo der her ist.
Bei mir können S' nicht ...
Greifen S' mi ned an.
* Uhrenticken *
Ich lass Ihnen was da, das die Magensäure neutralisiert.
Und vielleicht alles andere.
* Handy klingelt. *
Können S' das Klumpert ned amal leise stellen?
Ich bräucht die e-Card noch bitte. - Geben S' ihm die e-Card.
Tut mir leid, dass er so ist.
Sind wir einfach froh, dass wir beide nicht so sind.
* Ächzen *
Aha.
Die Gerichtsmedizin hat eine Sonderschicht eing'legt
und hat fremde Fingerabdrück'
auf dem Finger von der Frau Dieringer g'funden.
Allerdings noch nicht identifiziert.
Und sie glauben, dass der Dame tatsächlich nach ihrem Tod
der Ring vom Finger gezogen worden ist.
Und bei der Frau Strohmeier ist nix g'stohlen worden.
Passt ned zusammen, oder?
Muss der Possnig auch einen machen?
Müssen tut niemand, g'fragt werden alle.
Darf ich selbst? Danke.
Natürlich.
* Ploppen *
Sie müssen eh ned.
I möcht nur verstehen, warum Sie keinen machen wollen.
Weil ich nix verbrochen hab.
I will ja nix sagen,
aber es gibt eh nur eine Person, die was davon hat,
wenn die alten Weiber sterben. - Aha.
Ja, der Fuhrmann.
I zum Beispiel hab ja gar nix davon.
Du hättest einen Termin bei uns. - Den kann ich nicht wahrnehmen.
Worum geht's denn?
- Wegen der DNA-Probe.
* Schnauben *
- Tut mir leid, das hab ich vergessen.
Vielleicht findest du ja irgendwo ein Haar von mir.
* schnelles Tuten *
So ein Trottel.
Mach mir bitte den Mund auf.
Kommst du ang'soffen zum DNA-Test?
Ah so, zeigt der jetzt was Falsches an?
Komm, bitte, nimm ein Zuckerle.
'tschuldigung, i hab's ned g'wusst.
Danke.
Ja, das ist bei mir am Minigolfplatz.
Die Frau Dieringer, die war Stammgast bei uns.
Ist schon so lang her.
War i selber noch ein Kind.
Mmh, mah, Ute, die sind ein Traum.
Das freut mich.
Ihr findet meine DNA auf jeden Fall bei den Damen.
Ich war ja immer wieder da. - Waren Sie auch bei den Damen?
Bei der Frau Dieringer am 14. September vor einem Jahr.
Warum wissen S' das so genau?
Weil ich da von der Leiter g'fallen und seitdem gelähmt bin.
Hat die Versicherung gezahlt?
Wer so deppert ist, auf eine kaputte Leiter zu steigen,
kriegt nix.
Trinken S' mal einen Schluck.
Gut, dann ned.
* Schlürfen *
Ja, was ist?
Führt mich jetzt wer heim oder muss i den ganz Weg hatschen?
Der Herr Dr. Bartl hatte ein sehr eigenes Dokumentationssystem.
Aber irgendwelche Aufzeichnungen wird's wohl geben.
Schon wegen der Versicherung. - Ja.
Nur ich hab die Praxis erst vor zwei Monaten übernommen.
Mein Wartezimmer ist voller Grippe. Ich muss mich erst einlesen.
Gibt's jetzt Aufzeichnungen über die Frau Strohmeier?
Also ...
.. da steht was.
Aber was es heißt ...
Ob das Abführmittel bedeutet, da brauch ich Zeit.
Wie lang? - Kann ich nicht sagen.
Manchmal hat man Glück, dann geht's schnell,
manchmal scheitert man.
Rongorongo ist bis heute nicht entziffert.
"Rongorongo nennt man die einzig- artige Schrift der Osterinsel."
* Murmeln *
"... steht völlig isoliert
und ist mit keiner anderen Schrift vergleichbar."
"Bis heute ist es nicht entziffert."
Ist er von der Osterinsel? - Er ist aus dem Irak.
Seit der Dr. Jassim da ist, sterben alte Menschen.
Bitte.
Wieso? Darf i das ned denken?
Man kann nix ausschließen.
Schließlich hat er mit allen Kontakt.
Oder die Ute.
Die hat auch mit allen Kontakt.
Warum sollte sie ihre eigenen Kundinnen umbringen?
Wär ja völlig gaga.
* lockere Musik *
Guten Abend, allerseits.
Ist schon wieder was passiert? - Gott sei Dank ned.
Wir müssen nur Gregors DNA-Test wiederholen.
Da hat was ned funktioniert.
Super, bei dir funktioniert jetzt wirklich gar nix mehr.
Die Martina hat vermutet, dass Sie da sind.
Der Mario kennt die Frau Strohmeier übrigens besser.
I hab ihr den Abfluss repariert.
(spöttisch:) Den Abfluss.
Wann war denn das? - Pf, weiß i ned.
Heiß war's. - Das ist aber nicht sehr präzise.
Heiß ist es von Mai bis September.
Wollts einen Spritz? - Nein, danke.
Man muss das Leben genießen, meine Damen.
Bevor wir so elend zugrunde gehen, wie die alten Weiber.
Ist es ned immer so, dass der Gärtner der Mörder ist?
Das wird die Gerichtsmedizin schon rausfinden.
Mah, bitte, das war ein Scherz.
Wie soll der bitte jemanden umbringen, ha?
Der kann ned amal gehen.
Wenn man geistig dazu in der Lage ist,
kann man körperliche Gebrechen überwinden.
Umgekehrt ist's schwerer.
I kann ned amal einen Fisch umbringen.
Super, dann hätt'ma jetzt alle ein Alibi.
* Scheppern *
Ah.
Schönen guten Abend. - Leo, griaß di.
Servus. Bitte.
Danke. Danke!
Den köpf'ma gleich, oder? - Ja.
Mario, gib Becher her. - I trink kein Weiberwasser.
Brauchst eh ned.
Vielleicht gibt uns der Herr Fuhrmann
jetzt eine DNA-Probe? - I hab keinen Test mehr mit.
Ah so, der hat nix abgeben müssen, der G'stopfte?
Müssen tut niemand.
So typisch, der kauft sich die Gesetze einfach.
Jenny, wenn du wieder mal nach Tarvis willst, sag's nur.
Du brauchst da überhaupt nix.
I fahr nächste Woche mit der Jenny. - Du?
Du darfst ja gar ned. Das ist auch gut so.
Weil du kannst gar ned fahren.
So a Witziger! - Das klaubst jetzt wieder auf.
Er hat momentan keinen Schein.
Trunkenheit am Steuer.
Er ist mir ang'soffen ins Boot gefahren.
Bitte? - Das Boot war auf einem Anhänger.
(Jenny:) Das Boot ist leider noch ned fertig.
Aber bis Mittwoch schaff ich's. - Kein Stress.
I bin sowieso ned da. - Wo bist denn?
Das geht ja dich nix an.
Vielleicht brauch'ma was von dir.
Mein Handy funktioniert auch im Ausland.
Also, da drauf?
* nachdenkliche Musik *
* Musik spielt weiter. *
* Knall, Musik endet. *
* Nachdenkliche Musik setzt erneut ein. *
* Tür knarzt. *
* Poltern *
Gregor?
* Musik verklingt. *
Was ist los mit dir?
(haucht:) Ich kann nicht mehr.
* leises Stammeln *
Ich bin euch nur eine Last.
* ruhige Musik *
Bitte.
(leise:) Schau mich an.
Schau mich an!
Du bist Konstantins Papa.
Mein Mann.
Ich liebe dich.
Über alles.
* ruhige Musik *
Einen schönen guten Morgen, ihr Lieben.
Morgen. - Morgen.
Breaking News.
Die Frau Rauchenberger hat uns einen Reindling mit'geben.
Der ist für alle da, deswegen hab i mir gedacht,
dass ich ihn vorübergehend in Ihrem Fach unterbringe.
Ich hoff, das ist in Ihrem Sinn. - Jaja.
Bitte, greifts zu. - Danke, gerne später.
Du.
Bei der Frau Strohmeier ist nur eine zweite DNA g'funden worden.
Und die war auch bei der Frau Dieringer.
Ist das dieselbe wie auf den Händen von der Frau Dieringer?
Naa, das ist wieder a andere DNA.
Ja, bei den DNA, da muss man genau sein, gell?
I hab übrigens auch was rausg'funden.
Die Konten von der Frau Dieringer und von der Frau Strohmeier
sind die letzten 16 Monat' sukzessive ausg'räumt worden.
Und i hab mir die Aufzeichnungen
von den Überwachsungskameras von den Bankomaten kommen lassen.
Und?
Das wird dauern, bis i alles ang'schaut hab.
Aber die ersten Ergebnisse schauen so aus.
Man sieht halt ned genau, ob's ein Mann oder eine Frau ist.
Das ist ja die Holzmaske, die deine Frau schnitzt.
Ja, leider.
Ihre Frau könnt es nicht sein?
Naa, die Frau Rauchenberger is a bissl a Festere.
* Türglocke *
(Mann:) "Hallo? Wer ist denn da?" - Martina Schober.
"Kommen S' rauf."
* Türsummer *
* TV im Hintergrund *
Ist heut ned aufg'räumt.
Wollts euch hersetzen?
Wir können stehen und reden gleichzeitig.
Also, i hab überlegt, wo i war,
wann die ...
.. Damen umgebracht worden sind.
Aber ehrlich gesagt, i weiß es größtenteils nimmer.
Sie wissen ja gar ned genau, wann sie g'storben sind.
Das weiß nur der Mörder.
(Frau:) Mario!
Was ist denn?
Komm endlich frühstücken, sonst räum i ab.
Na räum ab.
Die Mama? - Mhm.
Wollts auch einen? I hab genug da.
Danke.
Sag ...
.. hast du bei der Frau Dieringer auch amal was repariert
oder ihr geholfen?
Naa.
Bei der Frau Strohmeier hab i amal Schnee g'schaufelt,
wo i bei der Gemeinde g'arbeitet hab.
Das ist bestimmt drei Winter her oder so.
Bei der Frau Dieringer nie?
Naa.
Da war i nie.
Wieso hast bei der Gemeinde aufg'hört?
War echt fad.
Und was machen S' jetzt?
Na im Moment ...
.. bin i grad zwischen zwei Jobs.
Wollts eine Zigarette?
Danke.
Danke. - Danke auch. Wiedersehen.
Tschüss.
* Tür fällt ins Schloss. *
Frau Patterer.
Herr Petuschnigg.
Da muss i persönlich kommen, wenn Sie nie abheben.
Wir haben doch vor zwei Monaten einen Zahlungsmodus vereinbart.
Ich weiß. - I kann Sie nimmer decken.
Sie sind bei einem Kredit fünf,
beim anderen sieben Monate im Rückstand.
Sie schulden der Bank über 20.000 Euro.
Bei uns hat's ins Dach geregnet, das musste repariert werden.
Deshalb konnt ich nicht zahlen.
Frau Patterer, da hätten S' mit mir reden können.
Dann hätt'ma umg'schuldet.
Und die Zinsen erhöht.
Ja, das müss'ma halt,
wenn Sie sich nicht an die Vereinbarungen halten.
Ich zahl alles zurück. - Sie haben keine Zeit mehr.
Kommen S' bitte nächsten Donnerstag zu mir.
Das müssen S' mir versprechen.
I möcht keine Polizei einschalten müssen, gell?
Wild schaust aus.
Das tut auch weh.
Das ist gestern noch passiert? - Gestern Nacht noch.
Ein Typ mit einer Maske.
Haben S' ihn erkannt? - Nein, Maske und Nacht.
Von der Größe her könnt es der Mario gewesen sein.
Warum hast das nicht gleich g'meldet?
Ich wollt dir nicht auf die Nerven gehen.
Dann hab ich diese Drohung gesehen.
Vielleicht hat das was mit den toten Frauen zu tun.
Schreibt man Fuhrmann ned mit H? - Ja.
Ist so was schon öfter vor'kommen?
Also ...
.. bei Baustellen gibt's manchmal kleine Sabotageakte.
Aber Drohungen noch nie.
Krieg ich keinen Polizeischutz?
Kann's sein, dass der Fuhrmann ein bissl auf dich steht?
I hab da was g'funden. Kommts.
Und bitte essts einen Reindling, sonst schnabulier i den allein.
Also.
Da gibt's ein anonymes Verkäuferprofil,
das bietet einen Ring an wie auf dem Foto von der Frau Dieringer.
Super.
Können S' eine Übergabe organisieren?
Sicher. Mah.
Deswegen arbeit' ich so gern am Computer,
da findet man immer was.
Shit.
Wir haben die DNA-Probe vom Fuhrmann vergessen.
Stimmt.
Aber i möcht eh noch Schritte machen,
i schau bei ihm vorbei.
Gehst du zum Mario? - Mach i.
* Klappern der Tastatur *
* Türglocke *
* Klopfen *
Ah, krieg ich jetzt doch Polizeischutz?
Danke.
Wollen S' einen Wein?
Ein Glasl gern.
Wer kann sich so was leisten?
Viele.
Sie brauchen nur einen Kredit aufnehmen ...
.. und 20 Prozent Eigenkapital mitbringen.
Manche müssen sich zwischen Essen und Heizen entscheiden.
Andere kaufen sich so was.
Die Schere geht immer weiter auseinander.
Danke.
Prost.
Wie sind Sie zu Ihrer Hütte 'kommen?
Wie zu allem.
Ich fahr herum
und such nach leerstehenden, heruntergekommenen Häusern.
Aber das war ein besonderer Glücksfall.
Für mich jedenfalls.
Für wen nicht?
Für das Ehepaar, das vorher hier gewohnt hat.
Die hatten keine Kinder
und haben mir das alte Haus auf Leibrente überlassen.
Kurz danach sind sie verstorben.
Das klingt jetzt komisch, aber es war ein Unfall.
Was ist passiert?
Es hat gebrannt.
Die armen alten Leute sind erstickt.
Das alte Haus war weg.
Dann hab ich neu gebaut.
* melancholische Musik *
* Musik spielt weiter. *
* Musik verklingt. *
Morgen. - Morgen.
Morgen.
Und? Waren S' schon spazieren? - Die DNA vom Fuhrmann.
Bitte sehr.
Bravo, bei uns testet die Chefin noch selber, gell?
Herr Rauchenberger, wissen Sie was über den Unfall von dem Ehepaar,
von dem der Fuhrmann seinen Grund hat?
Wissen Sie, i war ja damals noch ned auf der Dienstelle, gell.
Aber das war a Riesensache.
Weil der Großkopferte kommt und ...
.. mehr brauchst ned.
Es hat gebrannt, sie sind an einer Kohlenmonoxidvergiftung g'storben.
Also ein Unfall. - Das weiß man ned so genau.
Sie haben die Jahre davor auch 1000 Kerzen angezündet
und es ist nix passiert.
Das hätt i gern früher erfahren.
Hm, also ...
.. mit Butter ist er noch wunderbar.
Ah, da schau her.
Das Verkäuferprofil hat sich g'meldet.
Und schlägt a Übergabe heute Nachmittag vor.
Sehr gut. Zusagen.
Wer soll das machen?
Uns kennt er oder sie ja vielleicht.
* beklemmende Musik *
* Musik flacht ab. *
Na? - (Mann:) Nur schauen.
I muss schon wissen, wie schwer er ist,
damit i weiß, ob er echt ist.
Halt Polizei!
* Reifen quietschen. *
* Motorrattern *
* Keuchen *
* Ächzen *
Haben S' das auf die Wand beim Fuhrmann auch g'schrieben?
Und dann haben S' ihn verprügelt.
Das ist Drohung und schwere Körperverletzung.
* Ächzen *
Bitte, reiß dich zusammen, Mario.
Wie kommst du zum Ring von der Frau Dieringer?
Es war so, die Jenny hat mi ang'rufen.
Und g'sagt, dass sie die Frau Dieringer g'funden hat.
Und dass die Rettung ned kommt. Die war ganz Ding ...
Und nachher bin i halt hing'fahren.
I hab überhaupt nix mehr machen können.
Und der Ring?
Ja, i ...
I hab halt gedacht, sie schuldet mir eigentlich noch was.
Dann hab i halt den Ring g'nommen.
Aber ned amal für mi, sondern für die Jenny.
Aber die wollt ihn auch ned.
Und was war die Frau Dieringer Ihnen schuldig?
I hab ihr Auto verkauft, weil sie nimmer fahren wollt.
Trink einmal was.
Hätten S' lieber einen Energydrink?
Haben Sie der Frau Dieringer den Energydrink 'geben?
Naa?
Echt ned.
Sie haben aber dieselbe Sorte zu Haus im Kühlschrank.
* Ächzen *
Kann i bitte einen Anwalt haben?
* Schniefen *
Kommst du mal bitte?
Warum willst du unbedingt, dass der Mario schuldig ist?
Warum willst du, dass er unschuldig ist?
Ahm, ihr Lieben ...
Die Frau Kritznig hat angerufen, sie hört was vor dem Haus.
Wir sollen kommen. - Dann fahrts hin.
Was ist denn mit ihr los, ha?
Sie werden morgen nach Klagenfurt überstellt.
Dann macht sich der Untersuchungsrichter ein Bild
und wird wohl U-Haft verhängen.
Okay.
Darf i kurz telefonieren? - Sicher.
Aber i hör zu.
Hallo?
Hallo, i wollt nur sagen, dass i heut ned zum Essen komm.
Ja, frier's halt ein, ja.
Naa, über Nacht auswärts.
Das geht dich gar nix an!
Ja, okay. Passt, pfiat di.
Ich dich auch, Bussi.
* entferntes Bellen *
Frau Kritznig!
* Scheppern *
Hast das g'hört?
* Eulenschrei *
* leise, angespannte Musik *
* Schuss *
* düstere Musik *
Halt!
Polizei!
Tun S' die Waffe weg und geben S' die Hände rauf.
Verschwind, sonst erschieß i di!
Frau Kritznig, was machen S' denn für Sachen?
* Husten *
Jetzt schieß i.
Frau Kritznig, i bin's, der Rauchenberger von der Polizei!
So a Lump. - Frau Kritznig!
Erkennen Sie mich?
I bin die Martina Schober von der Gendarmerie.
Das ist mein Kollege Rauchenberger. - Martina, du zielst auf mich.
Entschuldigung.
Super, dass Sie uns ang'rufen haben, Frau Kritznig.
Es war wer im Garten.
I schau mir das an, gell.
Und wir gehen in der Zwischenzeit ins Haus, gut?
Es hat wer g'schossen.
Waren Sie das, Frau Kritznig?
Naa, i glaub ned.
Geben S' mir einfach die Waffe, ja?
Es ist alles gut, wir sind jetzt da.
Gut g'macht, Frau Kritznig.
(leise:) Halt die Goschen.
I schau mi amal um.
Erst hab i 'dacht, es sind Siebenschläfer.
Die machen oft in der Nacht so einen Krawall.
Haben S' das alles heut getrunken?
(lauter:) Haben S' das alles heut getrunken, Frau Kritznig?
Ah, das ist ned von mir.
Wer war denn das? - Hm.
Etwa gar die Siebenschläfer?
Was ich schon alles probiert hab.
Erst so Lebendfallen, dann Duftsprays und dann ...
.. der Kammerjäger war da.
Und erschießen ... - Woher haben S' denn die Waffe?
Der Vater war im Krieg.
Haben S' einen Schein dafür?
* Knarzen *
Einen Schein.
So.
Draußen ist natürlich nix, gell.
Wer ist denn der?
I bin der Herr Rauchenberger, Frau Kritznig.
Wie sind denn Sie jetzt rein'kommen?
War draußen ned zug'sperrt? - Naa, draußen war offen.
Wir machen dann zu, Frau Kritznig, passt?
Mahlzeit. - Danke.
* Handy klingelt. *
Hallo?
Ja, hallo, Lisalein.
Wahrscheinlich kann ich morgen schon nach Hause kommen.
* entferntes Bellen *
Das bringt nix, wenn Sie mir die Sachen nach sieben bringen.
Das ist zu spät fürs Abendessen. - Es ist sehr viel grade.
I hätt lieber ein Geld von Ihnen.
Ich hab alles mit der Karte bezahlt, Sie haben mir kein Geld gegeben.
Wie haben S' das g'macht?
Da ist nix mehr oben auf dem Konto.
Und der Überziehungsrahmen ist auch schon ausg'schöpft.
Aber ... - Nix aber.
Mein Bankberater hat mir g'sagt, dass i kein Geld mehr hab.
I hab ihm g'sagt, dass er spinnt.
I hab g'stritten mit ihm.
Aber er hat g'sagt, das ist so.
Sie haben mir mein Geld g'stohlen.
5478 Euro.
Ich kann Ihnen das erklären. - Können S' der Polizei erklären.
Bitte, Herr Spielberger.
Nix bitte. Oder haben S' das Geld da?
* angespannte Musik *
Nein, ich zahl Ihnen alles zurück, ich brauch ...
.. einfach nur ein bisschen Zeit.
I hab aber keine Zeit mehr.
I bin alt.
Sie haben mein Vertrauen missbraucht.
I werd Sie fertigmachen.
Bitte, es ist alles grade sehr schwer.
Für mich ist es auch schwer.
* Wähltöne *
Bitte, bitte.
* Telefon klingelt. *
Polizeiinspektion Sattendorf.
Ja, hallo.
Hallo, da ...
* Ächzen *
* dumpfer Schrei *
* lautes Poltern *
Herr Spielberger?
Hallo?
* entferntes Bellen, Knarren der Handbremse *
* Knarzen *
Herr Spielberger?
* Uhrticken *
* abwartende Musik *
* Musik wird angespannter. *
* Musik spielt weiter. *
Die Tür beim Spielberger war offen, oder?
Wo ist meine Wurst?
Die hab i gestern dem Mario 'geben.
I hoff, das ist okay.
Naa, es war okay.
Es war ein Notfall praktisch, gell.
Ein Zetterle warat schon nett g'wesen, aber wurscht.
Wenn irgendeine Chance besteht,
würd i heut gern mit der Frau Rauchenberger essen gehen.
Das geht sicher.
Da hab i meine Mutter abg'holt aus Villach.
Wann war das? - So um acht.
Sie hat noch g'schimpft, weil ich so spät komm.
Bis um zehn etwa.
Und die Ute?
Die war daheim.
Wo warst du zwischen acht und zehn?
Zu Hause.
Hast du den Spielberger gekannt?
I hab den im Leben vielleicht fünfmal g'sehen.
Da war er immer unfreundlich.
Ist sonst noch was?
Der Gregor war gestern bis um zehn bei mir.
Aber der Mario ned.
Danke, Jenny.
Der Mario hat nix mit dem Mord am Spielberger zu tun.
Gut schauen S' aus, Frau Kritznig.
Gut schauen S' aus, geht's Ihnen besser?
Ja, die Ute war schon da, wir haben sogar Kopf g'waschen.
Ja, aber dem Spielberger, dem geht's ned gut.
Der ist um'bracht worden.
Jaja, das wiss'ma schon.
Krieg i jetzt mei Waffe wieder?
Haben Sie den Herrn Spielberger gekannt?
Na freilich.
I wünsch niemandem den Tod, gell.
Aber sag'ma so,
es gibt größere Verluste.
Aha. Warum denn das?
Na weil der ned nett war.
I hab den öfter bedient, unten, beim Minigolfplatz.
Erstens hat der nie ein Trinkgeld 'geben,
zweitens hat mir der immer am Hintern 'griffen.
Heute greift mir niemand mehr am Hintern.
Gott sei Dank.
Wenn i mei Waffe ned krieg,
dann bringen S' mir zumindest ein Bier.
Dann kann i wenigstens schlafen.
Na?
I würd wieder was kochen, wann magst essen?
I würd gern noch meine Schritte gehen
und beim Spielberger vorbeischauen, mir selber ein Bild machen.
Dann fahr i vor.
Danke. I bring was Süßes mit.
Passt.
* Knarzen, Vogelzwitschern *
* entfernter Verkehrslärm *
* Taubengurren, angespannte Musik *
* Uhrenticken *
* Angespannte Musik spielt weiter. *
* Musik verklingt. *
Hallo. - Hallo.
Ich bräucht was Süßes.
Fahren Sie zu Ihren Kindern?
Naa, die Martina wartet mit dem Abendessen auf mich.
Ich bin für die Nachspeise verantwortlich.
Ahm ...
Ah, super.
13.2.
Ja, das ist das Abfülldatum, nicht das Ablaufdatum.
Ist noch drei bis vier Tage gut.
Ist das bei Suppen auch so? - Ja, wieso?
Beim Spielberger im Kühlschrank ...
.. ist eine Suppe von Ihnen mit dem gestrigen Datum.
Das heißt, Sie waren gestern dort.
* ruhige Musik *
Warum haben S' uns das ned erzählt?
* schweres Atmen *
Beruhigen Sie sich einmal, okay?
Es wird alles gut.
Wir reden jetzt einfach einmal, okay?
Ich ruf jetzt die Martina an.
Und dann fahr'ma gemeinsam auf die Wachstube.
Dann ...
.. besprech'ma mal alles in Ruhe, okay?
* ruhige Hintergrundmusik *
* angespannte Musik *
* ruhige Hintergrundmusik *
* Knarren *
* angespannte Musik *
* Schmerzlaut *
* angespannte Musik *
* Ächzen, düsterer Ton *
Was, Sie ...
* Ächzen *
Sie müssen sich jetzt erholen, ja?
Es wird alles wieder gut.
* angespannte Musik *
* Angespannte Musik spielt weiter. *
Ich hab gekocht.
Konstantin schläft.
Super, ich geh mir kurz die Hände waschen.
Ich hab mit Dr. Jassim gesprochen.
Er meint, ich sollt eine Reha beantragen.
Es geht vier bis sechs Wochen.
Das ist lang.
Aber er meint, er hat damit sehr gute Erfahrungen gemacht.
Ich weiß nicht, ich hab gedacht ...
.. ich könnte mal wieder was arbeiten.
Danach.
Und im Haushalt helfen.
Den depperten Treppenlift könnt'ma einbauen.
Schau, ich weiß, ich hab Scheiße gebaut.
Es tut mir sehr leid.
* ruhige Musik *
Hey.
Wir schaffen das.
Alles wird gut.
* ruhige Musik *
* Musik verklingt. *
"Das ist die Mailbox von Ilse Acham."
"Nachrichten bitte nach dem ..."
* Kameraauslöser *
* Knarzen *
* Taubengurren, Knarzen *
Ute?
* Knarzen *
* unheilvolle Musik *
Hallo?
* unheilvolle Musik *
* gedämpfter Schrei *
* Taubengurren *
* gedämpfte Laute *
* gedämpfte Laute *
Was machen Sie denn da?
* gedämpfte Laute *
* Schrei *
Hallo, Lisa, kann i bitte deine Mama sprechen?
I bin eine Freundin.
Und war sie gestern da?
Okay, danke, Lisa.
Sag ihr, sie soll dringend die Martina anrufen,
wenn sie heimkommt.
Manchmal ist sie schon daheim, sie muss halt arbeiten.
Okay, tschüss.
Sie war gestern Abend ned in Klagenfurt.
Beim LKA hab ich auch ang'rufen.
Nix.
* Telefon klingelt. *
Polizeiinspektion Sattendorf, Rauchenberger.
Ah, guten Morgen, Frau Kritznig.
Hören S' schon wieder Geräusche.
Ist grad a bisserle eng ...
Frau Kritznig, wir schauen dann später vorbei, ja?
Ja, später!
* Zischen *
* unheilvolle Musik *
* Motor startet. *
Servas, Jenny.
Hast du die Kollegin Acham g'sehen? - Naa.
Hast du den Fuhrmann g'sehen? - Naa.
Der hätt sein Boot jetzt holen sollen.
* leises Plätschern *
* Husten *
* Ächzen *
Wie geht's Ihnen?
Mir tut alles weh.
Ich krieg kaum Luft.
Wo sind wir?
Bei der Kritznig.
Im Nebengebäude.
(laut:) Hilfe.
* Ächzen *
Die Kritznig ist total derrisch.
Bitte?
Die Kritznig hört nix.
Deshalb nimmt uns die Ute auch die Knebel ab.
Was hat denn die Ute vor?
* Knirschen *
* unheilvolle Musik *
* Motor startet. *
Hat sie die alten Damen umgebracht?
I denk schon.
Und ...
Was?
Gestern Abend auch einen Herrn Spielberger.
* unheilvolle Musik *
Schöner Altbau am Südufer.
War gar keine Visitenkarte von Ihnen da.
* unheilvolle Musik *
* abwartend-ruhige Musik *
* lautlos *
* Musik endet. *
* Prusten *
* Husten *
Hast du Schmerzen?
* Ächzen *
Ute, bitte.
Ute, bitte. Hör mir zu.
I mach dir einen Vorschlag.
I kann ...
Ich kann dir Geld borgen, ja.
Sei still.
Vielleicht hab ich einen Job für den Gregor.
Als persönlicher Assistenz.
Ich brauch jemand für meine Termine. - Sei still!
Bitte, Ute.
Ute, der Herr Fuhrmann muss zu einem Arzt.
Die bringt uns jetzt sicher um.
Das macht sie nicht.
Das hat sie schon einige Male gemacht.
Hallo?
Ja halt die Goschen.
Leo?
Gehst du dort bitte in den Keller runter?
Die Martina findet uns.
Hoffentlich.
Sicher.
Auf die ist Verlass.
Hm. Verlass.
Sie hat mich verlassen.
Von einem Tag auf den anderen, ohne Vorwarnung,
ist sie ausgezogen.
* Ächzen *
Ihr habts zusammen g'wohnt?
Ja.
Sie hat mir nie erklärt, warum sie gegangen ist.
Sie müssen ein bisserl Geduld mit ihr haben.
Die Martina ist ein ganz besonderer Mensch.
Ich weiß.
Aber man kann doch alles besprechen.
Man muss doch nicht gleich einfach gehen.
Manchmal kann man ned sprechen.
War ihre letzte Beziehung so scheiße?
Sie hat einen lieben Menschen verloren.
Und ...
.. vielleicht glaubt sie, dass sie dran schuld ist.
Mhm.
Und alles andere fragen Sie sie selber,
wenn Sie sie wiedersehen.
Sie sind sehr optimistisch.
(leise:) Ja.
I kenn die Martina.
Sie haben ned amal g'wusst, dass wir zusammen waren.
* sanfte Musik *
* Musik kommt leise aus den Kopfhörern. *
* Klopfen *
Frau Kritznig?
* Knarzen, Klirren *
* Schuss hallt nach. *
Martina!
Weißt, was im Keller hängt? - Naa.
Unser Holzmaske.
Ja, da sieht s' ja keiner.
Weißt, was das Arbeit ist?
* Handy klingelt. *
Schober.
* angespannte Musik *
* verzweifelter Laut *
* gedämpfter Ruf *
* angespannte Musik *
Woher haben S' denn die zweite Waffe?
Mein Vater war in beiden Weltkriegen.
I frag gar ned, ob die registriert ist.
Wenn Sie 'kommen wären, hätt i ned schießen müssen.
Aber Frau Kritznig, Sie hören oft was und dann ist nix, oder?
Weil der Gregor nicht streiten wollte,
hat er die kaputte Holzleiter genommen.
Dann war er ein halbes Jahr im Krankenhaus.
* leise, angespannte Musik *
Währenddessen hab ich das Geschäft aufgemacht.
Mitten während Corona.
Alles mit dem Kleinen.
Frau Kritznig! - Diesmal war das Geräusch anders.
Wie anders?
Anders.
Sie haben grad auf einen Menschen g'schossen,
Sie könnten uns ruhig helfen. - Aber geh.
Hab ja nur die Schulter getroffen.
Fix, Frau Kritznig, jetzt werd i langsam grantig.
Der Herr Bucher hat starke Schmerzen!
* leise, angespannte Musik *
Dann hab ich angefangen, den alten Leuten Sachen zu liefern.
Medikamente hab ich gebracht, auch kleine Sachen im Haus repariert.
Dann hab ich angefangen, Geldsachen für sie zu erledigen.
* ruhige, angespannte Musik *
Dann hat der Ukrainekrieg angefangen.
Und alles ist so teuer geworden.
Dann hab ich begonnen, mir Geld zu borgen.
Aber ich wollt es zurückgeben.
Es waren Stimmen.
Zwei Frauen und ein Mann.
Was ... Wohin gehst du?
I geh nachschauen.
* angespannte Musik *
Ich hatte so Angst, dass mich jemand ...
* Schniefen *
.. erwischt.
* angespannte Musik *
Dann ist die Frau Jäger ertrunken, von alleine.
* angespannte Musik *
Ich hab das Geld nicht mehr zurückzahlen müssen.
Ich war die Einzige, die sie erkannte.
Die alten Leute haben mir alle vertraut.
Die Frau Kritznig, die ...
* angespannte Musik *
.. die hatte gar kein Geld.
Ich hab das Geld von den anderen Leuten genommen
und für sie eingekauft.
Die war noch rüstig,
die Frau Jäger ist immer schon zusammengefallen,
die hätt's nicht mehr lang gemacht, aber die hab ich nicht umgebracht.
Tschoja, wissen Sie, was das ist?
Tschoja, das ...
Das hat mir Frau Jäger beigebracht, Tschoja.
Das ist der Eichelhäher.
Sie hat nach den Vögeln geguckt.
Den Vogelwalzer, den hat mir die Frau Dieringer beigebracht.
* angespannte Musik *
So ist der Konstantin immer eingeschlafen.
* angespannte Musik *
Der Konstantin hat die Frau Strohmeier "Omi" genannt.
* angespannte Musik *
* Musik verklingt. *
Die haben mir alle vertraut.
* Seufzen, Handy klingelt. *
* lautes Schluchzen *
(laut:) Ich kann ... ich kann ... ich kann jetzt nicht!
Ich kann jetzt nicht!
Ich kann jetzt nicht!
Sei still.
Sei still. Es tut mir leid.
* Ächzen *
Es ...
Es tut mir leid.
(verzweifelt:) Es tut mir leid.
* Ächzen *
Ute, bitte, gib die Waffe weg.
* unverständliches Wimmern *
Gib die Waffe weg, bitte.
Hörst du mich?
Gib die Waffe weg.
Naa, naa, naa. Naa!
Mach das ned, bitte.
Bitte, wir finden eine Lösung.
Denk an den Konstantin.
Der Konstantin braucht dich, bitte.
* schweres Atmen *
Naa.
* Schluchzen *
* gepresster Schrei *
* sphärische Musik *
♪ Abwendig hängt der Mond im Dunst.
♪ Mein Herz geht durch die Feuersbrunst.
♪ Glasig harte Kälte ...
♪ .. von einer frühen Älte.
♪ Befallen sitz ich träg und krank
♪ auf der verlass'nen Bahnhofsbank.
♪ Und fürcht mich, aufzustehen.
♪ Was ist mir denn geschehen?
♪ Das denk ich immer vor mich her.
♪ Doch oben ist die Stelle leer,
♪ die das noch wissen sollt.
♪ Wie schwer wiegt das Verkohlte?
♪ Steinharte Dinger in der Brust.
♪ Noch gestern hab ich mehr gewusst.
♪ Es war so wie ein Messer.
♪ Der Schmerz ist heute besser.
♪ Und morgen ist er sicherlich
♪ nur mehr wie ein Nadelstich.
♪ Muss jetzt wohl schlafen gehen.
♪ Was ist mir denn geschehen?
♪ Abwendig sinkt der Mond im Wald.
♪ Bis in die Seele ist mir kalt.
♪ Abwendig sinkt der Mond im Wald.
♪ Bis in die Seele ist mir kalt.
* ruhige, sphärische Musik *
Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.