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Original subtitles

X, O, T...

F, D, E...

Nächste Tafel?

P, N, E...

- E, R, Z... - Eunice?

Ja, Dr. Avery?

Welche Buchstaben können Sie tatsächlich sehen und welche haben Sie sich eingeprägt?

Ich kann sie alle sehen, Dr. Avery!

- Eunice. - Okay.

Nur die letzten beiden habe ich mir gemerkt.

- Wird mein Führerschein nicht erneuert... - Sie müssen Kontaktlinsen tragen.

Kontaktlinsen kann ich nicht tragen und von Brillen bekomme ich Kopfschmerzen.

Dann ändern wir das Rezept, aber das Straßenverkehrsamt wird Sie dennoch testen.

Deren Tafeln habe ich mir auch eingeprägt.

Frau Conrad hat angerufen und ihren Termin für morgen abgesagt.

Bill Warren möchte wissen, ob er Sie sehen kann, bevor er zur Arbeit geht.

- Sie müssen also um acht hier sein. - Okay.

- Okay, um acht? - Ja.

Roger hat angerufen, als Sie einen Patienten behandelt haben.

Er sagte, wenn Sie um zwei den Abschlag verpassen, zahlen Sie das Bier.

Ich zahle sowieso das Bier.

Und Daniel hat gestern eine Nachricht auf der Mailbox hinterlassen.

- Was hat er gesagt? - Er ruft zurück, er sei in Frankreich.

Er hörte sich gut an.

Ich meine, wie kann man sich auch nicht gut anhören, wenn man in Frankreich ist.

Hat er diesmal eine Nummer hinterlassen?

Nein.

Jeder auf dem Planeten hat ein Handy, nur mein Sohn nicht.

Die Welt, wie Daniel sie sieht.

Bis dann!

Oh, nein!

Ich zeige dir, wie es ein richtiger Arzt macht.

Ist Tom etwa keiner?

Die Augen sind das wichtigste Organ des Körpers.

- Vielleicht in deinem Alter, Tom! - Sie sind das Fenster zur Seele.

Wie könnte Roger das wissen? Er hat keine.

Sieht für mich wie ein Kunstfehler aus.

- Schummele nicht, Phil! - Du hast auch geschummelt, Roger.

- Gut, ungefähr 21 Meter? - Plus drei zur Fahne.

- So wird es gemacht. - Geht schon.

- Guter Schlag. - Meiner liegt da drüben.

Ja. Gleich dort. Willst du gefahren werden?

- Ich bin alt und müde. - Alt und faul.

Ich sehe dich auch nicht über den Platz laufen.

Das ist meins und es kann warten.

Los, ja!

- Ein Chip ist nicht schlecht. - Ich komme gleich nach.

- Hallo? - Hallo? Hallo?

- Ja, hallo? - Könnte ich Mr. Tom Avery sprechen?

Tut mir Ieid. Ich spreche kein Französisch.

Captain Henri Sebastian von der Gendarmerie in Saint-Jean-Pied-de-Port in Frankreich.

- Stimmt etwas nicht? - Sind Sie der Vater Daniel Averys?

Ja, bin ich.

Es tut mir Ieid, Ihnen mitteilen zu müssen, dass Ihr Sohn umgekommen ist, Sir.

Was?

Was meinen Sie? Daniel?

Daniel ist etwas passiert?

Er ist in einen Sturm geraten. Auf dem Jakobsweg.

- Wo? - In den französischen Pyrenäen.

Er war auf Pilgerfahrt.

Tom my!

Wo willst du hin?

Tom my!

- Mein Beileid für Ihren Verlust, Tom. - Danke, Vater.

Ich reise nach Übersee, um Daniel nach Hause zu holen.

Wollen Sie mit mir beten, Tom?

Wofür?

Alle Informationen für Ihre Reise sind hier drin.

- Ich habe Ihre Termine abgesagt, also... - Er wollte die Welt sehen.

Und das hat er.

- Du solltest mit mir fliegen. - Was?

- Du solltest mit mir fliegen. - Ja, genau.

Pack einen Koffer. Nimm deinen Pass. Vergiss deine Golfschläger.

Eine Vater-Sohn-Reise. Es wird Spaß machen.

Wann kommst du wieder?

Ich weiß nicht.

Also hast du keinen Plan.

Du wolltest mich nicht belehren, wie ich mein Leben ruiniere,

wenn du mich zum Flughafen bringen darfst.

Ich habe gelogen.

Die meisten können nicht einfach Iosziehen und alles zurückzulassen.

Ich bin nicht "die meisten Menschen".

Und wenn ich deinen Segen nicht habe, ist es auch okay.

Aber urteile nicht über mich.

Mein Leben hier mag für dich nicht besonders sein, aber ich habe mich dafür entschieden.

Man entscheidet sich nicht für ein Leben, Vater.

Man lebt eines.

Meine Damen und Herren, in wenigen Augenblicken

erreichen wir Saint-Jean-Pied-de-Port.

Versichern Sie sich vor dem Aussteigen,

dass Sie nichts an Ihrem Platz vergessen haben.

- Monsieur Avery? - Ja.

Wir haben telefoniert. Captain Henri Sebastian.

Ja, natürlich.

LEICHEN HALLE

Seltsam, aber ich dachte, dort würde etwas anderes stehen.

Ist dasselbe Wort wie im Englischen. Hätte ich nicht gedacht.

- Mr. Avery, wenn Sie noch Zeit brauchen... - Nein.

Es ist in Ordnung. Nein, ist es nicht. Aber mir geht's gut.

Bringen wir es hinter uns. Bringen wir es einfach hinter uns.

Das sind Daniels persönliche Sachen.

Danke.

Das ist alles was er bei sich hatte, als wir ihn fanden.

Was ist passiert?

Ein Unfall. Das Wetter in den Pyrenäen ist bekannt für seine Unberechenbarkeit.

Ich bin sicher, Daniel wäre von den Einheimischen gewarnt worden.

Sie standen ihm nicht nahe?

Nicht seit dem Tod seiner Mutter, muss ich gestehen.

Was hat er da draußen gemacht?

Er war auf Pilgerfahrt auf dem Camino.

Auf dem Weg nach Santiago de Compostela.

Menschen unterschiedlichster Herkunft, unterschiedlichsten Glaubens

und Alters sind den Weg von hier nach Santiago gelaufen,

800 Kilometer an der Nordwestküste Spaniens, seit über 1000 Jahren.

Wir glauben, dass die Überreste des heiligen Jakobus, des Apostels Jesu,

dort begraben sind.

Also begeben wir uns auf Pilgerfahrt. Das hat auch Ihr Sohn Daniel getan.

Warum war er alleine?

Viele Leute entscheiden sich dafür, den Weg alleine zu gehen.

"Der Weg" ist eine sehr persönliche Reise.

Die Muschel.

Das Symbol des Pilgers, der den Weg geht.

Und das hier ist Daniels Pass für den Camino.

Er muss an jedem Stop auf der Strecke

durch Spanien gestempelt werden.

Und den ersten Stempel bekommt man hier, in Saint-Jean.

- Buen Camino. - Merci.

Wenn Sie am Ende ankommen, sollte der Pass so aussehen.

Ich bin den Camino zum Atlantik dreimal gegangen.

Hin und zurück.

Und ich werde ihn an meinem 70. Geburtstag noch einmal gehen.

So Gott will, natürlich.

Daniel war mein einziges Kind.

Wir können auch eine Einäscherung anbieten,

falls das angenehmer für Sie ist, die Überreste nach Hause zu transportieren.

- Ich spreche kein Französisch. - Darf ich mich setzen? Sonst ist nichts frei.

Hi.Joost. Ich bin aus Amsterdam.

- Tom. - Hi, Tom.

Ich war heute Morgen mit Ihnen in dem Zug aus Paris.

Wir waren im selben Zug.

Sie sind kein Pilger, oder?

Ein Pilger? Ein Wanderer? Ein Peregrino?

Sie gehen nicht nach Santiago de Compostela?

Ich bin aus familiären Gründen hier.

Das ist auch nicht für jeden was, wissen Sie.

Diese Woche ist jemand auf dem Weg gestorben. Nach nur einem Tag.

Ja, so eine Tragödie.

Ja.

Aber es ist kein Geheimnis, warum ich diesen Weg gehe.

Sehen Sie diesen Bauch?

Mein älterer Bruder heiratet in Rotterdam im Dezember

und ich will in meinen alten Anzug passen.

- Kaufen Sie doch einen neuen. - Er heiratet zum dritten Mal.

Aber Hochzeit hin oder her.

Ich könnte schlanker sein.

Würde meinen Arzt und meine Frau glücklich machen. Nicht?

Danke.

Das gibt Energie.

Hör zu.

Meine Doktorarbeit.

- Ich werde sie nicht beenden. - Nicht in diesem Jahr, meinst du?

Niemals, meine ich.

Ich kann an der Uni nichts über die Welt lernen.

Wann bist du das letzte Mal ins Ausland gereist?

Und ich meine nicht geschäftlich. Ich meine, bevor Mom krank wurde.

Nepal. Marokko. Indien. Papua-Neuguinea. Europa.

Ich muss da einfach überall hin!

Captain.

- Mr. Avery. - Ich möchte den Leichnam einäschern.

Capitaine.

Monsieur.

Gute Nacht.

Ich werde den Camino nach Santiago gehen.

Mr. Avery, Sie sind nicht auf diese Wanderung vorbereitet.

- Sie haben keine Ausrüstung, oder... - Ich habe Dannys Sachen.

Aber Sie sind untrainiert.

Und bei allem Respekt, Sie sind über 60 Jahre alt.

- Dann brauche ich halt etwas länger. - Mit Glück zwei Monate!

Dann lege ich besser los.

Wir reisen morgen früh ab.

'Wir"?

Wir beide.

Okay.

Los geht's.

Sind Sie gekommen, um mich noch mal zu motivieren, Captain?

Ich bin gekommen, um Ihnen einen "Buen Camino" zu wünschen.

Und um Ihnen das zu geben.

- Ein Glücksbringer? - So etwas in der Art.

- Sie werden wissen, was damit zu tun ist, wenn Sie da sind. - Wo?

Cruz de Ferro. Es ist auf dem Camino. Sie werden in einem Monat dort sein.

Sie können darüber im Reiseführer lesen.

Es ist ein Ort von großer Bedeutung.

Mr. Avery, wissen Sie, warum Sie "den Weg" gehen?

Ich nehme an, ich mache es für Daniel.

Man geht den Weg nur für sich selbst.

In dem Fall habe ich keine Ahnung, Captain.

Mr. Avery, ich habe auch ein Kind verloren.

Ich wünsche Ihnen einen "Buen Camino". Genießen Sie beide Ihre Pilgerfahrt.

Danke.

Tom!

Da entlang.

JAKOBSWEG

SPANIEN

Peregrino!

Entschuldigung!

- Sind Sie Amerikaner? - Ja.

Amerikaner kommen immer zu spät.

- Sie sprechen Englisch? - Sie doch auch.

Ich bin zum ersten Mal in Spanien.

Nicht einfach in Spanien. Sie sind im Baskenland, in Navarra.

Nun, gibt es ein Zimmer im Baskenland, in Navarra?

- Ein Zimmer? Sie meinen ein Bett? - Ja, ist doch dasselbe.

- Ich bin sehr müde. - 15 Euro für ein Bett und Essen.

Aber Essen gibt's nicht mehr. Es wird nicht mehr gekocht.

- Kein Essen, aber trotzdem 15 Euro? - Ja.

Schuhe hier.

Bad hier.

Sie schlafen hier.

Willkommen in Roncesvalles. Gute Nacht.

Entschuldigen Sie, Sir. Haben Sie Dijon-Senf?

Ich bin derselben Route gefolgt wie Sie,

aber dann habe ich eine Umleitung genommen.

Und deswegen kam ich hier ein paar Stunden vor Ihnen an.

In meinem Reiseführer stand nichts von irgendwelchen Umleitungen.

Weil Sie nicht den holländischen Reiseführer haben!

- Den holländischen Reiseführer? - Ja.

Wir Holländer finden immer den schnellsten Weg zur nächsten Party.

Denn Sie wissen, was man sagt: 'Wenn es nicht holländisch ist, ist es nicht viel."

- Hat die alte Frau Ihnen zu essen gegeben? - Nein.

Glück gehabt. Die Mahlzeit war so grauenhaft wie die Betten.

- Hier, nehmen Sie. - Das kann ich nicht annehmen.

Doch, können Sie.

- Danke. - Gern.

Pamplona in ein paar Tagen. Hemingway? Stierrennen und das alles?

- Ich glaube, ich bleibe... - Peregrinos!

Keine Drogen hier! Ich weiß, was ich hier rieche! Ich hole die Polizei.

- Ja! - Die Polizei!

'Ja! 'Ja!

- Ja, ja.

- Was meinte sie mit Drogen? - Oh, nichts.

Nun, nichts nach holländischen Maßstäben.

Nur eine kleine Tabak-Aufbesserung. Für einen guten Schlaf.

- Wollen Sie was, Tom? - Nein, danke.

- Sicher? - Ja, sicher.

Hier!

Ich habe auch solche Möglichkeiten.

Ambien, Ohrstöpsel.

Sie stehen doch auf holländische Männer.

In deinen Träumen, du Hund!

- Sind Sie mal den Camino gegangen? - Nein.

Als ich jung war, hatte ich zu viel zu tun,

und jetzt, da ich älter bin, bin ich zu müde.

Buen Camino!

Wir sollten hier einen Kaffee trinken, bevor wir gehen. Um warm zu werden, ja?

Nur ein schneller Kaffee!

Sieh mal! Ein Käsemacher, Tom! Frischer Ziegenkäse!

Na los! Sie haben nicht gelebt, bevor Sie nicht Ziegenkäse von hier gegessen haben.

Hallo?

- Schaffen Sie es, dicker Mann? - Keine Sorge, alter Mann!

HGV, Tom!

Als wir uns kennenlernten, sagten Sie nichts davon, pilgern zu wollen.

Ich wollte auch nicht auf Pilgerfahrt gehen.

- Und dennoch sind wir hier. - Ja.

- Sie sagten, es wären familiäre Gründe. - So ist es.

- Aber Sie haben die volle Ausrüstung für den Weg nach Santiago. -Ja.

Tom, die Box mit der Asche...?

Mein Sohn.

HERBERGE

Für heute reicht es mir,Joost. Ich bleibe heute Nacht hier.

Hier im Dorf?

- Ja. - Aber Pamplona ist nur einen Steinwurf entfernt.

Meine Füße bringen mich um. Ich muss aus diesen Schuhen raus.

Tut mir Ieid, aber ich nicht, Mann.

Pamplona ruft.

Es hat mich gefreut, Tom.

Buen Camino.

Ich spreche kein Spanisch.

- Wir haben Sie erwartet. - En/vartet?

- Sie sind ein Pilger, oder? - Ja.

Wir erwarten immer Pilger. Kommen Sie.

Wir haben genug Betten und Ihr Essen ist noch warm.

Die Amerikaner sind hier!

Los, kommen Sie.

Die Wahrheit der Geschichte ist ven/vorren.

Charlemagne hatte andere Ideen, um sein Reich zu vergrößern.

Er überquerte die Pyrenäen, aber nichts lief, wie beabsichtigt.

Das ist Spanien! Das ist das baskische Spanien!

Er folterte die Basken von Pamplona,

und erlaubte seinen Männern zu viel Erholung mit unseren Frauen.

Als die baskischen Hirten, die hier in der Umgebung lebten,

hörten, was in Pamplona geschehen war,

schlichen sie in die Wälder und wir Basken töteten seine Männer.

Entschuldigung, Monsieur, aber nach dem, was hier steht,

ist das kompletter Schwachsinn. D'accord?

Sie werden nicht viel Wahrheit in diesem Buch finden.

Charlemagne. Roland, nicht "Rolan", Roland.

Das ist Teil der französischen Geschichte! Nicht der baskischen!

Die Franzosen wollen nicht zugeben,

dass Rolands Tod aufgrund von Charlemagnes

unchristlichen Absichten geschah.

AIIez! Gute Nacht!

- Einen Moment, einen Moment. - Gute Nacht!

Sefior. Ich dachte, die Araber haben Roland getötet?

Einer derJungs sagte, Sie seien Kanadierin.

Sagen Sie es nicht weiter.

Und wie geht es Ihnen unterwegs, Boomer?

Ich bin Tom.

Wissen Sie, wie "Baby Boomer".

Sie haben all die schrecklichen Anzeichen dieser verzweifelten Generation,

die ihren letzten Atemzug nimmt, und versucht, uns ein letztes Mal zu verarschen.

Fehlt nur der Pferdeschwanz, und James Taylor auf Ihrem iPod.

Ich mag James Taylor. Aber ich habe keinen iPod.

Ziemlich erstaunlich, was?

Kein iPod, kein Handy oder Computer, um dran zu bleiben?

Steht nicht irgendwo im Kodex der Baby Boomer, dass man

von allem, was Steve Jobs herstellt, einen gewissen Prozentsatz besitzen muss?

Also was ist es? Auf Pilgerfahrt, um Ihr Leben zu ändern?

So was in der Art.

Sagen Sie nichts! Üble Scheidung und sie hat alles mitgenommen.

Oder vielleicht sind Sie hier, um ein paarjunge Dinger aufzureißen?

Ich habe genug von diesem Unsinn gesehen.

Ich hab's! Sie tun Buße dafür,

dass Sie die Pensionäre Ihrer Firma bei einem Börsenskandal verarscht haben?

Sie klingen zornig.

Ja, bin ich auch.

Ich muss damit aufhören.

Und ich bin sehr, sehr zornig deswegen.

Und wenn wir in Santiago ankommen,

ist alles vorbei für dich, mein kleiner Freund. Es ist aus.

Das Ende des Camino ist das Ende meiner Sucht.

So spricht eine echte Abhängige.

So spricht jemand, der zehn Tage gebraucht hat, um so weit zu kommen.

In dem Tempo kommen Sie erst Ende des Jahres an.

Er hat unseren Plan durchschaut!

Aber...

Wissen Sie...

Danke. Danke.

Ich wollte Stierkämpfer werden.

Mein Vater wollte, dass ich Anwalt werde.

Kaffee ist im Gemeinschaftsraum.

Hallo Amerikaner!

- Ich dachte, Sie blieben mindestens noch ein paar Tage. - Witzig.

Diese Europäer haben angefangen, ein wenig vertraut zu werden.

Ich will hier weg, während sie noch ihren Kater ausschlafen.

Ich brauche keine Anhängsel, also...

Passen Sie auf sich auf.

Sie auch, Boomer.

- Viel Glück beim Aufhören. - Ja.

Viel Glück bei dem, was auch immer Sie hier tun.

- Ich habe doch ein Handy. - Tja, nun...

Ich auch.

Und einen iPod.

Entschuldigung, dass ich gestern so ein Arsch war.

Ich bin hier draußen, um vor allem zu fliehen, und Sie haben...

Sie daran erinnert. Ich verstehe schon.

Nun.

Sie sind in Ordnung, Boomer.

Auch wenn Sie James Taylor mögen.

Sagen Sie all meine Termine für den Rest des Monats ab, Doreen.

Oh, nein!

- Buen Camino! - Buenos dias!

Tom!

Tom, ich bin's!

3003:'. Aus Amsterdam'.!

Das ist Cordero.

Spanien ist berühmt für sein gebratenes Lamm.

- Hier. Mal probieren? - Nein, danke.

Leider ist Pamplona nur eine normale Stadt, wenn die Stiere nicht rennen.

Soviel dazu, dass es eine Party-Stadt ist.

Aber ich habe gebucht, um im Juli hierher zurückzukommen,

während der Woche der Fiestas. Die San Fermines!

Ich würde gerne einen Toast ausbringen. Das lieben wir Holländer.

Darauf, dass wir uns im Juli hier treffen,

um wie echte Männer mit den Stieren um die Wette zu rennen.

- Wie echte, verrückte Männer. - Ich werde zurückkommen.

- Wein-Shots, was? - Ja!

Was sind Ihre Pläne?

Schnell durch Pamplona zu kommen.

So lange ich hier sitze, kann ich auch ein paar Tapas bestellen. Sefior!

Sie heißen Pintxos.

Es tut mir Ieid,Joost. Hier in Pamplona sind es 'Tapas...

Das habe ich gerade gelesen. Anders als im holländischen Reiseführer,

der Sie zur nächsten Party bringt, ist der amerikanische so konzipiert,

dass Sie nicht wie ein Clown dastehen, wenn Sie "Pintxos" bestellen,

obwohl Sie "Tapas" meinen. Sefior!

Seher? Noch etwas?

- Tapas, bitte. - Tapas? Hier heißt es nicht 'Tapas...

- Nicht Tapas? - Nein, nein.

Tapas sagt man mehr in Madrid, im Süden.

Hier sind wir in Navarra, in Navarra heißt es Pintxos.

Tapas und Pintxos sehen gleich aus, aber sind es nicht.

Tapas kommen auf einem großen Teller.

Pintxos kommen auf mehreren Tellern, sind kleiner,

das Anrichten erfordert mehr Arbeit.

Wir möchten den Leuten einen Eindruck von unseren Traditionen geben.

- Möchten Sie Pintxos? - Nein.

Oh, sieh mal! Tom Quijote und Sancho Pansa.

- Und das macht Sie zu Dulcinea. - Buen Camino, Mit-Pilger.

Buen Camino. Mein Name ist Joost. Ich bin aus Amsterdam.

Niederländisch, ja? Haben Sie Drogen?

- Ich mag dieses Mädchen. - Das geht schnell vorbei.

- Ihr kennt euch? - Irgendwie.

- Wonach suchen Sie? - Etwas zum Schlafen.

Ich hatte Probleme beim Schlafen in den, ich weiß nicht, letzten paarJahren.

Könnt ihr diesen Drogenhandel unterwegs abschließen?

Ich habe ein bisschen Ambien. Oder etwas Stärkeres, wenn Ihnen das gefällt.

- Ich mag diesen Typen. - Das geht schnell vorbei.

Kommen Sie mit uns.

Tom, warte!

Ich habe einmal versucht, aufzuhören. Aber dann dachte ich, warum?

Meine Großmutter trank und rauchte. Sie wurde 103 Jahre alt.

- Also, was sagt Ihnen das? - Dass jeder, der versucht, aufzuhören,

immer einen alten Verwandten hat, den er vorschiebt.

- Das macht mich dann wohl zum Klischee. - Das sagten Sie.

Ich höre ja auch nicht auf.

Ja, aber wenn wir in dem Tempo weiterrennen,

ist nicht das Aufhören, sondern das Überleben das Problem.

Hält dieser Typ nie an, um an den Blumen zu riechen?

- Das ist kein Wettrennen. - Nein, ist es nicht.

Warum ärgert es mich dann so, nicht gesehen zu haben,

dass er anhält, um eine Pause zu machen?

Warum macht mich etwas, das inspirierend sein sollte, so sauer?

Es ist vollkommen irrational.

Könnte man über die gesamte Reise sagen.

- Ich frage mich, wie alt er ist. - Älter als wir.

HGV, Tom!

Denken Sie, ich werde so aussehen, wenn wir in Santiago ankommen?

Ja, sicher!

Iss nur weiter das Cordero.

Nichts hilft so gut beim Abnehmen, wie ein paar Pfund Lammfleisch.

Das gehört zum Camino-Erlebnis!

Man kann nicht nach Spanien kommen, ohne deren Lamm zu probieren.

"Donde se cruza... Donde se..."

'Wo der Weg des Windes den der Sterne kreuzt."

Was ist der Taillenumfang von diesem Typen? 81 cm?

Eher 63 bis 66 cm.

Man darfja träumen!

Man kann auch mit dem Rad fahren?

Warum zum Teufel laufen wir?

Das ist lächerlich!

Probier mal, Super-Skunk. Haut voll rein.

Sie rauchen doch Hasch?

Hey, ich bin Frank. New York.

Tom, Kalifornien. Schön, Sie kennenzulernen, Rabbi.

Oh, eigentlich bin ich ein Priester.

- Sie verstehen meine Verwechslung? - Ja, den Fehler machen viele.

Gehirntumor. Die Operation hat eine Narbe hinterlassen.

Ich trage diese Kippa, um sie zu verdecken.

Sie haben nicht alles rausbekommen, wissen Sie? Den Krebs.

Sagten, er wird vermutlich zurückkommen.

Wer weiß schon von solchen Dingen? Nur Gott!

Jedenfalls sagt man, dass auf dem Jakobsweg Wunder geschehen.

Glauben Sie an Wunder, Vater?

Ich bin Priester. Es ist irgendwie meinJob.

Sind Sie Katholik?

Kein Praktizierender. Nur Weihnachten und Ostern... Das war es.

Hier. Nehmen Sie das.

- Nein, ich kann nicht Ihren Rosenkranz nehmen, Vater. - Bitte!

Viele abtrünnige Katholiken hier auf dem Camino, mein Sohn.

Außerdem...

Danke.

Hallo Pilger! Willkommen!

Kommt, kommt.

Auf Carlo!

Viva!

Achtung!

Oh meine Güte!

Tut mir Ieid!

Tut mir Ieid! Oh, mein Gott!

Ich wollte nicht! Oh mein Gott!

- Ich dachte, ich wäre hier draußen ganz allein. - Sie dachten falsch.

Ja.

Hallo! Ich bin Jack aus Irland. Ich bin Jack aus Irland.

Wie lange sind Sie schon hier, Jack aus Irland?

Tja... Schwer zu sagen.

Hier, oder... Auch schwer zu sagen.

- Aber ich glaube, dieser Ort bedeutet etwas. - "Bedeutet was"?

Dieser Ort ist randvoll mit Bedeutung! Das ist das Problem mit diesem ganzen Weg.

- Problem? - Metapher, Mann!

Du läufst hier alleine, und plötzlich

siehst du einen Hundekampf in der Nähe einer Käserei.

Was bedeutet dieser Hundekampf?

Und trotz aller Schlichtheit ist die Vorstellung einer Pilgerreise

auf diesem Weg eine Goldgrube für Metaphern.

Freunde, der Weg selbst gehört zu unseren ältesten Sinnbildern.

Der rechte Weg und der einfache.

Der lange und beschwerliche. Der einsame. Der Königsweg.

Der offene Weg und der private. Es gibt den Weg zur Hölle.

"Tobacco Road". Den krummen, den direkten, den schmalen.

Der Weg, der sich in die Unendlichkeit erstreckt, gesäumt von filigranen Nebeln,

bevorzugt von sentimentalen Dichtern.

Es gibt den ehn/vürdigeren Weg von Herrn Frost.

Und für die Yankees gibt es alle vierjahre den Weg ins Weiße Haus.

Es gibt den richtigen Weg. Und den Weg, der mich heute am meisten beunruhigt...

Der falsche Weg. Den ich, wie ich befürchte, genommen habe.

Nun,Jack, vielleicht ist ein Hundekampf nahe einer Käserei eben nur genau das.

Okay.

Das ist gut.

Das ist sehr gut.

Vielleicht sollte ich eine konservativere Einstellung annehmen,

anstatt aus jeder Biegung des Weges eine Bedeutung herauslesen zu wollen.

Oh, Gott!

Ich hatte seit Monaten keinen kreativen Gedanken mehr.

Schreibblockade.

- Wissen Sie, was das ist? - Okay, also...

Der Grund, weswegen ich den Camino gehe. Schreibblockade.

Ich schätze,je eher wir den Smalltalk aus dem Weg schaffen, desto besser.

Toll.

Mailbox voll.

Sie haben 35 nicht abgehörte Nachrichten.

Alle von meinen Verlegern. Die denken, ich trinke wieder.

Was keine schlechte Idee ist.

Oh! Kann ich eine von denen Schnorren, bitte?

Ja, sicher. Sicher.

Danke.

Also, worum geht es in Ihrem Buch,Jack?

- Um den Camino, natürlich. - Natürlich.

- Was ist mit Ihnen? - Was soll mit uns sein?

Warum gehen Sie den Camino?

Die meisten Pilger sagen, sie gehen den Weg aus

religiösen, kulturellen oder geschichtlichen Gründen.

- Sie machen eine Umfrage? - Ja, eine inoffizielle.

Ich habe die meisten Pilger, die ich auf dem Weg getroffen habe, befragt.

Bisjetzt sagten weniger als 15 Prozent, sie täten es für die Gesundheit.

Weniger als fünf Prozent suchen nach einem Wunder.

Wunder sind rar heutzutage!

Wenn es Ihnen nichts ausmacht, beziehe ich Sie gerne in meine Umfrage ein.

Es macht mir was aus. Viel sogar.

Wäre es in Ordnung, wenn ich ein wenig mit Ihnen gehe?

- Was mit denen ist, weiß ich nicht... - Oh, verstehe...

- Aber für mich geht das klar, Mann! - Wirklich?

Ja, klar. Ich bin Joost. Ich bin aus Amsterdam.

Joost! Richtig! Hi!

Ich bin nicht hier wegen Gott oder Wundern oder so.

Ich bin nur ein dicker Holländer, der abnehmen will.

Also machen Sie es aus gesundheitlichen Gründen?

Ja, Ja! Mehr oder weniger schon.

Nun, wäre es in Ordnung, wenn ich Sie in meiner Umfrage

unter der Kategorie "gesundheitliche Gründe" einordne?

- Ja, Mann, klar. Was auch immer. - Echt?

Joost.

Holländer.

Gesundheit.

Ja, danke.

Wollen Sie mal ziehen? Ist türkisch.

Soll gut gegen Schreibblockaden sein.

- Könntest Recht haben, Joost. - Ja, Mann.

Tom!

HGV, Tom!

- Alles in Ordnung? - Ja, klar.

Also, was ist ihre Geschichte?

Tom traf sie in einem Hostel.

Geht den Camino, um mit dem Rauchen aufzuhören. Mehr weiß ich auch nicht.

Sie ist sexy, aber kompliziert.

Er wirkt wie ein Langweiler.

Ich habe ihn in Saint-Jean getroffen. Er ist ein Ophtha...

- Ein Augenarzt aus Kalifornien. - Ein Ophthalmologe.

Er ist nicht wegen der Pilgerfahrt gekommen. Anscheinend eher zufällig.

Ich habe meine Pilgerfahrt in Paris begonnen.

Vor drei Monaten.

Und wenn ich nur eine Gewissheit über den Jakobsweg habe,

dann, dass niemand ihn aus Zufall geht. Niemand.

Er trägt die eingeäscherten Überreste seines Sohnes bei sich.

Er geriet in einen Sturm in den Pyrenäen, am ersten Tag des Weges.

Oh, du machst Witze.

Nein.

Er hat die Box in seinem Rucksack.

Er hinterlässt kleine Aschehäufchen überall am Camino.

Das ist brillant. Ich meine, tragisch, natürlich. Aber brillant.

Glauben Sie, er würde mit mir darüber sprechen wollen?

Ich glaube, er würde Ihnen eher den Wanderstab in den Hals stecken.

- Sie sind krank. - Was?

Der Grund, aus dem Sie hier sind. Sie sind krank und sterben.

Nicht mal annähernd.

In Ordnung. Aber ich werde es herausfinden.

Nein, werden Sie vermutlich nicht.

Nächste Stadt ist Torres del Rio.

"Türme am Fluss".

Ihr Spanisch ist ziemlich gut.

Die Reiseführer betonen: Lerne so viel wie möglich von

der Sprache, bevor du dich auf den Weg machst.

- Ich dachte, Sie hätten gesagt, Sie wollten keine Anhängsel? - Hab ich.

Wenn man 15 Kilometer mit Ihnen läuft, ist es aber, als sei man allein. Also...

Aber wenn Sie wollen, dass ich abschwirre, trennen wir uns in der nächsten Stadt.

Aber es gibt keine 1000 Wege nach Santiago.

Also werden Sie eventuell immer mal wieder auf einen von uns treffen.

Das werde ich riskieren. Torres del Rio, also.

- Er hat schlechte Laune. - Er hat schlechte Laune, seit ich ihn kenne.

Nun, das macht der Tod mit einem.

Was meinen Sie, "der Tod"?

Sie weiß es nicht?

Sie weiß was nicht?

Was weiß sie nicht?

Sie weiß was nicht?

Diese Stadt leidet an solch einer Wasserknappheit,

dass man es im Winter für den Sommer einlagert.

Ich lese hier nichts über Bars.

Es gibt eine Herberge, die Casa Santa Barbara heißt.

Oh ja. Es ist die Einzige, aber sie hat fünf Sterne.

Es ist mir egal, wie viele Sterne sie hat, solange sie ein Klo hat.

Ja?

Hola!

- Wg“? ' S“.!

Hallo, willkommen. Bienvenidos.

- Hola! - Hola!

- Hola! - Ich bin EI Ramon.

Ich bin Joost. Ich bin aus Amsterdam.

Schön. Gut. Gut. Kommt, kommt. Kommt mit mir.

Kommt, bitte!

- Pässe? Bitte, Pässe. - Jetzt?

Pässe, jeder. Ja, danke.

Pässe. Pässe, bitte. Ich brauche Pässe.

Gibt es hier ein...

Das ist mein eigener, besonderer EI-Ramon-Stempel.

Sie werden einen Stempel wie diesen nirgendwo sonst auf dem Camino finden.

Kann ich mal auf die...

Das ist der Ramon-Stempel.

Ich werde Ihre Pässe mit dem Ramon-Stempel stempeln.

Der Ramon-Stempel.

Perfekt.

Das ist der Beweis, dass Sie bei EI Ramon waren.

- Ja, wie ich schon sagte, könnte... - Sie haben Hungenja?

Ja.

Ja, Sie sind müde, natürlich.

Aber Sie sind zum besten Refugio ganz Spaniens gekommen!

- Gibt es ein Bad, das ich benutzen könnte, bitte? - Ja! Sicher!

Da ist es.

Es ist ein bisschen was Ernsteres, sagen wir.

Moment!

' Gut? 'Ja...

- Gut. - Gut.

Ich glaube, wir sind die einzigen Pilger hier.

Die einzigen lebenden.

Tom. Sollen wir bleiben?

Hier gibt es ein Bett, eine Mahlzeit und ein paar Stunden Schlaf.

- Offensichtlich haben wir etwas unterbrochen. - Nun!

Das war interessant.

Ein bisschen kalt da draußen. Wer ist der Nächste?

Vielleicht sollten wir bleiben.

Was verlangt er für die Nacht? Mehr als ein paar Euro wäre zu viel.

- Meine Meinung. - Ja.

Wenn er wieder runterkommt, werde ich ihn nach dem Preis fragen.

Aber ich glaube nicht, dass wir eine direkte Antwort von EI Ramon bekommen.

Könnte etwas dauern.

Okay.

Ich geh hoch und frag ihn. Frage sie.

- Ich komme mit. - Ja, gehen wir alle.

- Wie alt seid ihr? Fünf? - Nein, wir haben nur Angst.

Oh, Mann. Es sind vier Stunden bis zur nächsten Herberge.

Wirklich? Nun, wir müssen heute Nacht ein Lager aufschlagen.

- Auf keinen Fall. - Es wird dunkel.

Hey, Boomer. Tom?

Wir werden campen.

Also, das ist ein echtes Pilger-Erlebnis.

Ein Prost darauf. Auch wenn ich campen als Junge gehasst habe.

"Ein echtes Pilger-Erlebnis'? Was meinen Sie damit?

Ich rede von Tradition im wahrsten Sinne.

Ein wahrer Pilger geht den Camino mit nichts.

Er muss sich von der Natur ernähren.

Er muss die Freundlichkeit annehmen, die ihm entgegengebracht wird,

und er muss seinen Besitz auf dem Rücken tragen.

Ein Pilger ist arm und muss leiden.

Sehr extrem, zu sagen, dass man nur ein echter Pilger sein kann,

indem man die Vorstellung von einem solchen imitiert.

Sollte ein Pilger sich wie ein Bettler verkleiden?

Ehren wir die Armen, indem wir sie imitieren?

Ich glaube nicht, dass Pilger vor 500 Jahren

die Annehmlichkeiten des Weges mehr ignoriert haben, als wir es jetzt sollen.

Was ist mit Fahrrad-Pilgern? Oder welchen, die reiten?

Nein, die Tradition würde zumindest Radfahrer ausschließen.

Auch Reiten erfordert weniger Leiden.

Warum soll man es sich schwerer machen, als es ist?

Dann ist man ein falscher und kein wahrer Pilger.

Wenn Sie ein Mann wären,

würde ich Sie zu einem Pistolenduell bei Sonnenaufgang herausfordern.

Was meinen Sie, Boomer?

Endlich! Ein Amerikaner ohne Meinung. Mach ein Foto.

Guten Morgen, Sonnenschein!

Hey!

Wo sind die Jungs?

Ein paar Vorräte von den örtlichen Bauernhöfen sammeln.

- Wie "echte" Pilger? - Ja.

Also, hätten Sie sich nicht einmal verabschiedet, Boomer?

Tja, nun...

Was machen Sie hier, Tom, außer einem sehr langen Spaziergang?

Warum interessiert Sie das?

- Joost hat mir erzählt, Sie seien Arzt? - Ja.

- Was praktizieren Sie? - Ich bin Ophthalmologe.

- Augenarzt? - Ja.

Also helfen Sie Menschen, die Welt ein bisschen besser zu sehen.

Ja, so kann man es auch sagen.

- Ich mach das. - Nein! Nein!

Ich...

Tut mir Ieid!

Dreimal hoch auf die "echten Pilger"! Warmes Brot und Kaffee für alle!

Orangen, Äpfel, sehen Sie? Wir ernähren uns vom Land! So soll es sein.

- Hey, Tom. - Hey.

- Gut geschlafen? - Ja.

- Kommt,Jungs. - Haben wir Messer?

Brauchen wir nicht. Reiß' es einfach auseinander.

- Orange, Tom? Orange? - Nein, danke.

- Wir werden den Kaffee unterwegs trinken. - Alles okay, Tom?

Ja, alles okay.

Tom?

Das Letzte, was Sie wollen, ist wohl ein Gespräch mit mir.

Das stimmt wohl.

Tom, Ihr Sohn...

Joost hat es mir erzählt.

Es tut mir so Ieid. Ich hatte keine Ahnung.

Joost hat es Ihnen erzählt, hm? Das war klar.

Ich weiß nicht, was ich sagen soll, aber...

Als Sie meinen Arm gegriffen haben, da...

In meinem anderen Leben, meinem Leben vor dem Camino, war ich verheiratet.

Und ich war schwanger. Mein Erstes, mein Einziges.

Aber mein Mann war...

...kein netter Mann. Ich trieb ab. Wurde mein kleines Mädchen los.

Der Arsch sollte uns nicht beide verprügeln.

Manchmal höre ich ihre Stimme. Mein Baby.

Ich weiß, es hört sich verrückt an, weil sie nie geatmet hat, aber...

Ich stelle mir den Klang ihrer Stimme vor.

Und manchmal höre ich sie, Tom.

Ich schwöre, ich höre sie.

Das mit Ihrem Baby tut mir Ieid.

Das mit Ihrem tut mir Ieid.

Mein Sohn war fast 40.

Aber er wird immer Ihr Baby sein.

Nun...

Pilger, wir sind angekommen. Ich werde uns eine Flasche holen. Oder drei.

Hey, dafür brauchst du noch Hilfe.

Hola!

Tom. Ich möchte mich noch mal entschuldigen.

Können wir über etwas anderes reden? Bitte?

Aber ich habe Sie mit aller Kraft geschlagen und Sie haben es hingenommen.

Meine Mutter brachte mir bei, dass nur ein Feigling eine Frau schlägt.

Wie hat sie das gemacht?

Sie verprügelte mich jedes Mal, wenn ich meine kleine Schwester schlug.

Irgendwann habe ich die Botschaft verstanden.

Mein Ex hätte was von Ihrer Mutter lernen können.

- Rauche sie, wenn du sie schon hast. - Ich werde hier überall rauchen!

Die ganze Welt da draußen ist bereit, dich zu verprügeln.

Dafür musst du dir nicht noch Menschen suchen.

Gut, dass du Augenarzt und nicht Psychologe geworden bist.

- Die erste Konsultation ist umsonst. - Es werde Wein!

Lasst das Trinken beginnen!

„Wohingegen Paolo Coelho das Spirituelle auf dem Camino untersuchte,

und hinterher inspiriert war, sein erstes Buch zu schreiben.

Ich sagte dem Verlag:

"Das Letzte, das Sie veröffentlichen wollen,

und das Letzte, was ich bereit bin zu schreiben,

ist ein weiterer verfluchter Reiseführer über den Camino."

Wie befolgt man den Codex Calixtinus überhaupt?

Den was?

Codex Calixtinus. über Sancti Jacobi.

Anhänger des 'Wegs" sehen in ihm den ersten Reiseführer.

Das ist richtig. Er ist die Quelle.

Aus den Schriften von Papst Callixtus II aus dem 12.Jahrhundert.

Ein Wunden/verk, unterteilt in fünf Teile.

Buch I, Anthologia Iiturgica.

Buch II, De miraculis SanctiJacobi.

Buch III übersetzt die Schriften des heiligen Jakobus.

Buch IV, beschreibt Charlemagnes Vision vom

heiligen Jakobus, der ihn anweist, die Mauren zu vernichten.

Aber es ist Buch V, Teil fünf, welches uns am meisten betrifft.

Historiker glauben,

dass es das erste Buch über die Pilgerfahrt überhaupt ist.

Also, ist mein Dilemma...

Du bist ein Langweiler.

Entschuldigung?

Ein arroganter Langweiler.

Ich glaube, dieses Rudel ist dabei, einen der ihren zu zerfleischen.

Genau das ist es,Jack aus Irland.

Du bist keiner von uns!

Du denkst, du bist besser als wir, weil du ein Buch schreibst.

- "Echter Pilger"! - Okay, Tom.

Was weißt du schon!

Womit hast du diesen Wein bezahlt?

Wie viele Kreditkarten hast du dabei, Jack aus Irland?

Wie viele "echte" Pilger haben ihre Kreditkarten benutzt,

um im Mittelalter einer echten Klemme auf dem Camino zu entkommen?

Du Idiot aus Irland.

Du bist ein echter Betrüger. Das denke ich von dir.

Betrüger!

Alle hierher! Dieser Mann ist ein Betrüger! Polizei!

Hierher, meine Herren! Sperren Sie diesen Betrüger ein!

- Tom, wir reden doch nur! - Ja, wir reden nur.

Im Reden bist du gut, Holländer!

Steht in deinem holländischen Reiseführer etwas darüber, Anstand zu haben?

Den Mund zu halten über private Angelegenheiten anderer Menschen?

- Was meinst du? - Das weißt du genau,

Joost aus Amsterdam.

Oder vielleicht hast du so viel gekifft und so viele Pillen eingeschmissen,

dass du nicht mehr weißt, was du sagst oder tust?

Hey, was hältst du jetzt vom Boomer, Sarah?

Wer auch immer du bist.

So!

"Freunde"...

Die Frage ist:

Was muss jemand tun, um ein echter Pilger auf dem Camino zu werden?

Ist das richtig, Jack?

Wie wäre es mit dem Tod?

Wie wäre es damit, auf dem Camino zu sterben?

Würde das jemanden zu einem echten Pilger machen?

Wäre das was für dein dummes Buch?

Tom, das ist mein Rucksack!

Tom!

Tom, das ist mein Rucksack!

Weg von mir!

Lassen Sie mich!

Ich spreche Amerikanisch!

Sagt der amerikanischen Botschaft, ich wurde entführt!

Gott segne Amerika!

Alle! Gott segne Amerika!

Amerika, Land, das ich liebe!

Was heißt "Es tut mir Ieid" auf Spanisch?

"Lo siento".

- Lo siento, Sefior. - Buen Camino.

Gracias.

Adios.

Ich erinnere mich nicht an viel.

Das ist vielleicht gut so.

Danke, dass du die Kaution gestellt hast.

Du kannst meiner Kreditkarte danken.

Ich beabsichtige, dich zu entschädigen.

Du stimmst zu, mich die Geschichte in meinem Buch ven/venden zu lassen

- und wir sind quitt. - Keine Chance.

Ich könnte sie auch so einbauen. Mit anderen Namen.

- Das würdest du nicht tun. - Das würde ich.

Die Anekdote ist eine der besten meiner Reise.

Meine Freunde, meine Patienten. Sie werden dein Buch lesen...

Die bekommen einen falschen Eindruck.

Glaubst du wirklich, deine Kumpels vom Country Club

verschwenden ihre Zeit mit meinem Buch?

Gutes Argument.

Wie war dein Sohn?

Daniels Geschichte hat nichts damit zu tun.

Ich muss erklären, warum du auf dem Camino bist, Tom.

Ich kann keinen verrückten, betrunkenen Amerikaner vorkommen lassen,

- ohne ihm eine Motivation zu geben. - "Verrückter, betrunkener Amerikaner"!

Ich kann seinen Nachruf injedem Internetcafe auf dem Weg lesen.

Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es irgendwie erhellen würde,

wer er war, oder was er dir bedeutet hat.

Er war mein Sohn. Was hat er mir wohl bedeutet?

Daniel war dir sehr ähnlich.

Klug. Selbstbewusst. Stur.

Ist mir viel auf die Nerven gegangen.

Darf ich?

Danke.

- Sarah! Hey! Wie geht's? - Hola!

- Hey! Ciao, bella. - Hallo, Jack.

Hola!

- Tom! - Pater Frank!

- Sind Sie gerade in Burgos angekommen? - Gerade eben.

Sie müssen mindestens einen Tag bleiben.

Die Kathedrale besichtigen. EI Cid ist dort begraben.

Der Chuck Heston Film.

- Lassen Sie mich Ihnen einen ausgeben. - Kaffee mit Milch, bitte.

- Hat sich als nützlich enNiesen. - Das tut er üblichenNeise.

Vielleicht ein paar Tapas?

Dieser spanische Kaffee ist sehr stark, nicht wahr?

- Ja, ich weiß! - Ich kann ihn nachmittags nicht trinken.

Sonst schlafe ich keine Sekunde. Egal, wie weit ich gelaufen bin.

- Ist das Wetter nicht schön? - Er spielt das Banjo.

Der hat meinen Rucksack gestohlen!

Der hat meinen Rucksack gestohlen!

Hey!

Komm her, du Fuchs!

- Ich gehe von Tür zu Tür, wenn ich muss. - Nein, Tom. Nicht hier.

- Warum nicht? - Es sind Zigeuner, Tom.

- Zigeuner-Wohnungen. - Na und?

Du wirst vielleicht nicht glücklich sein mit dem, was du hinter den Türen findest.

Dein Rucksack ist dann dein geringstes Problem.

- Dann müssen wir Anzeige erstatten. - Nein.

Polizisten hassen Zigeuner. Sie wollen nichts mit denen zu tun haben.

- Nicht in Amsterdam, nicht hier, nirgendwo in Europa. - Tut mir Ieid.

Kannst du mich hören, Kleiner? Ich weiß, du bist hier!

- Gib mir nur die Box! - Tom!

Du kannst den Rest behalten! Gib mir nur die kleine Box!

Du kannst jetzt nicht aufgeben, Tom.

Es ist eine große Stadt. Wir können dir eine neue Ausrüstung besorgen.

Ich fahre morgen nach Madrid und fliege nach Hause.

Komm schon, Tom!

- Diese ganze Sache war dumm. - Scheiß diebische Zigeuner!

Ich verstehe Ihren Zorn, Sefior.

Mein Name ist Ishmael Villalobos.

Mein Sohn stahl Ihr Eigentum.

Er möchte es zurückgeben und sich entschuldigen.

Es ist alles, wie es war.

Alles ist da.

Alles.

Mein Sohn hat sich selbst entehrt...

Seine Familie...

Und Ihre auch.

Darin liegt das Problem, wie Europäer Zigeuner sehen.

Als Diebe und Bettler.

Ihr Sohn hilft Ihrer Sache nicht.

E vero.

Es ist ein sehr schwarzer Tag für mich.

Ich möchte Ihnen und Ihren Freunden die Einladung aussprechen,

heute Abend in meinem Haus meine Gäste zu sein. Ich bestehe darauf.

Im engsten Freundeskreis. Sie werden nicht enttäuscht sein.

Das nennen Sie "im engsten Freundeskreis"?

Nach QMM-Maßstäben schon.

Zu einer Gitano-Hochzeit kommen manchmal 2000 Gäste.

- Alles nahestehende, gute Freunde? - Tatsächlich, ja.

Sie bringen die Überreste Ihres Sohnes nach Muxia?

Nein. Nach Santiago de Compostela.

Man geht zur Kathedrale in Santiago zur Pilgermesse und für den Segen.

Sie müssen weiter durch Galizien zum Meer.

Dort ist eine Pilgerstätte in Muxia.

La Virgen de Ia Barca.

Gehen Sie dorthin, streuen Sie die Überreste Ihres Sohnes ins Wasser.

Es ist für ihn und für Sie.

Ishmael, ich bin kein sehr religiöser Mann.

Religion hat damit nichts zu tun.

Gar nichts.

- Ishmael, bitte. Ich kann den jetzt nehmen. - Er trägt ihn zur Stadtgrenze.

- Nicht einen Schritt weniger. - Er konnte nicht wissen, was im Rucksack war.

Sollten Sie nicht ein wenig nachsichtig mit ihm sein?

Was, wenn es Ihr Sohn wäre?

Stehlen ist schlimm genug und falsch.

Aber was mein Sohn getan hat,

- hätte der Gemeinschaft mehr als nur Schande bringen können. - Oh ja!

- Sie meinen einen Fluch? - Bitte!

Schon die Erwähnung...

Sei vorsichtig.

Es tut mir Ieid.

Unsere Kinder. Sie sind das Beste und das Schlimmste von uns.

Ishmael.

Tschüss. Und danke.

Buen Camino!

Nein, kein ehrenhafter Pilger würde jemals in einem Luxushotel bleiben!

Die Dekadenz dessen ist absolut schockierend.

Geht auf mich.

Wirklich?

Für uns alle?

- Hola! - Hola!

Wenn Sie es einfach da hinstellen würden.

Ja.

Ich möchte ein bisschen Wäsche abholen lassen.

Ein wenig Kleidung muss gewaschen werden.

Eine frische Morgenluft, die meine akute Einsamkeit noch verstärkt.

Auf dem Camino ist heute viel los. Pilger stehen Schlange,

um die besorgniserregende Verfassung eines Schriftstellers zu bezeugen,

der... der vom Weg abgekommen ist.

Das Kind, einjugendlicher, noch kein Mann, auch kein Kind mehr,

hätte nicht wissen können, dass er von all den Rucksäcken,

die sich ihm anboten, er sich geschickt den zu eigen machte,

der die wertvollste Fracht von allen beinhaltete:

Die Überreste von Toms Sohn Daniel.

Wir alle haben ein Bestreben: Sarahs ist klar, Toms wird klar, aberJoost,

für den Freundlichkeit ein Instinkt ist,

ist weiter weg davon denn je.

500 m...

Hi.

Hi.

Wirst du mich hereinbitten?

Klar.

- Ich konnte nicht schlafen. - Ich auch nicht.

Wo istJoost, wenn man ihn braucht?

Mach es dir bequem.

Ich wusste nicht, dass du jemanden erwartest.

Das tue ich nicht.

Hi. Könntest du mich zur nächsten Herberge führen?

Oh, ich störe wohl...

Bitte, komm rein.

- Wenn man vom Teufel spricht. - Und da ist er!

Ich habe etwas Likör aus Orujo mitgebracht. Er ist aus Galizien.

Er wurde aus 18 verschiedenen Kräutern hergestellt,

die so geheim sind, dass sie von blinden Mönchen ausgepresst werden müssen.

Danke.

Gott segne die Königin und ihre faschistische Herrschaft!

- Ist noch was frei bei euch? - Ihr nehmt mich auf den Arm!

Oh, hallo! Oh, schön! Es ist meinem Zimmer so ähnlich.

- Bitte sehr. - Danke.

Gern geschehen.

Buen Camino!

- Buen Camino! - Buen Camino!

Oh Herr!

Möge dieser Stein, ein Symbol meiner Anstrengungen auf der Pilgerfahrt...

ein Symbol meiner Anstrengungen...

Oh, Herr, möge dieser Stein, ein Symbol meiner Anstrengungen auf der Pilgerfahrt,

den ich zu Füßen des Kreuzes des Erlösers lege,

das Gewicht zugunsten meiner guten Taten an dem Tag beeinflussen,

an dem über die Taten meines ganzen Lebens gerichtet wird.

Lass es so sein. Amen.

Eine schöne Kirche, Jack. Sieh sie dir an.

Wo ich herkomme, bleibt einem die Kirche viele Antworten schuldig.

Tempel der Tränen, Tom.

Ich geh da nicht mehr rein.

Du hast dir viele Notizen gemacht.

Stimmt.

Ende der Schreibblockade?

Danke.

Schön, dass ich helfen konnte.

Du wirst uns doch gut behandeln, wenn das Buch an den Verlag geht?

Weißt du,je düsterer es ist, desto höher die Verkaufszahlen.

- Das wird der Verlag sagen. - Ich verstehe.

Weißt du, als ich Student am Trinity College in Dublin war,

wollte ich W.B. Yeats sein. Oder James Joyce.

Aber gute Schriftsteller sterben gewöhnlich pleite,

also habe ich nach der Uni für Reisemagazine geschrieben.

Dachte, ich mache das eine Weile, lege Geld beiseite, und widme mich dann dem Roman.

Hier bin ich, 20Jahre später, und schreibe immer noch für Reisemagazine.

Ich bemitleide mich nicht.

Es ist das Leben, das ich mir ausgesucht habe.

Jack, schreibe, was auch immer du willst, über das alles.

Was du gesehen hast, was du fühltest. Schreibe so, wie es passierte.

Schreibe die Wahrheit.

Ich gebe mein Bestes.

Und nach Santiago? Nach Hause?

- Zurück in die echte Welt? - Wenn man so will,ja.

Ishmael hat gesagt, dass ich nach Santiago Daniels Asche nach Muxia bringen soll.

- Was hältst du davon, Boomer? - Weiß nicht.

- Ihm schien es wichtig zu sein. - Das ist alles Zigeuner-Hokuspokus!

Du bist auf dich allein gestellt, Tom.

Weiter als Santiago wird der Holländer nicht gehen.

Ich auch nicht, Mann. Ich war drei Monate weg. Ich muss zurück.

Santiago de Compostela war es für mich, Tom.

Es ist auch für mich das Ende des Camino.

Und am Fuße des heiligen Jakobus werde ich die ein für alle Mal weglegen.

Wie bitte?

Ich schwöre!

Dann mal viel Glück!

- Wir kriegen eine Urkunde. - Urkunde?

Ausgestellt von der Stadt.

Wir lassen unsere Pässe als Beweis stempeln und kriegen eine Bestätigung.

- Hola! - Hola, Sefior.

Englisch.

Kann ich Ihren Pass haben, bitte?

Ja, sicher, sicher.

- Und Ihr Name? - Joost Michael DeWitt.

Sarah Marie Sinclair.

- Jack Emerson Stanton. - Thomas Avery.

- Wo haben Sie den Camino begonnen? - Saint-Jean.

- In Saint-Jean-Pied... - Saint-Jean-Pied-de-Port, okay.

- In Paris, an der Notre Dame. - Wirklich?

Kanada.

- Sind Sie den ganzen Weg gelaufen? - Ja, sind wir. Bin ich.

Leiderja.

Aus welchem Grund sind Sie gepilgert?

Was sind Ihre Gründe, diese Pilgerfahrt gemacht zu haben?

Ich meine, haben Sie eine Art spirituelle oder religiöse Motivation?

Eine religiöse,ja.

Ich meine...

Kobolde. Ich war auf der Suche nach Kobolden am Ende des Weges.

Ich musste abnehmen.

Tja, nun...

Auch, weil meine Frau nicht mehr mit mir schlafen wollte, weil ich zu dick bin.

Ich...

...dachte, dass ich...

...mehr reisen sollte.

Ich war Schriftsteller.

Konnte nicht mehr schreiben.

Und jetzt schreibe ich wieder.

Ihr Pass, mit dem offiziellen Stempel der Kathedrale.

Und das ist Ihre Compostela.

- Sie ist auf Latein. - Latein, weil sie aus dem Mittelalter stammt.

Es tut mir Ieid.

Ich habe Ihnen den falschen Namen gegeben.

Aber ich habe ihn schon eingetragen.

Das sehe ich, aber könnten Sie ihn bitte ändern?

Wie Sie wünschen.

Name?

Daniel Avery.

Okay, bitte.

Okay. Vielen Dank.

Ach, wenn man schon mal hier ist...

Es ist der Säulengang des Himmels.

Das ist er. Der heilige Jakobus.

"Die Tradition verlangt, dass Pilger sich der Statue auf Knien nähern.

EI Cid, der heilige Franziskus, van Eyck, Könige, Königinnen

und Millionen von Pilgern fielen alle aus Dankbarkeit auf die Knie."

Schriftsteller.

Wollen immer das letzte Wort behalten.

Aber das hier...

Es ging nie darum, mit diesen Dingern aufzuhören.

Das wusstet ihr.

Ich brauchte eh einen neuen Anzug.

C E\Nl DM EI' M EIN EM G ROSSVATER

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