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Original subtitles

Manche Frauen sind von Natur aus schön

für sie ist es ein Kinderspiel.

Aber die meisten Frauen müssen lange und hart

an ihrem Aussehen arbeiten.

Und dann gibt's da noch die,

die jede Hilfe gebrauchen können

so wie ich.

Mein Mann nimmt mich heute Abend

zu einer schicken Party mit.

Also werde ich alles Erdenkliche tun, um gut auszusehen.

Manchmal muss man halt alle Register ziehen.

Wieder einmal eine tolle Miniserie

eine Adaptation eines Liebesromans

der amtierenden Königin der Romantik

Ihrer Majestät Mary Fisher

Im zarten Alter von 34

hat sie bereits über 30 Romane geschrieben.

Diese heißen, millionenfach verkauften Geschichten

gestatten Mary ein Leben

um das sie selbst ihre reichste Heldin beneiden würde.

In ihrem luxuriösen Palast in Long Island

lebt Mary im Überfluss.

Leidenschaft!

Spannung!

Ich finde, das ist in einer langen Beziehung wichtig

und genau das finden Frauen in meinen Romanen.

Sie finden Mittel und Wege

damit ihre Männer sich wichtig

und wohl fühlen

damit sie wissen, dass sie

die Hosen anhaben

damit keine Verwirrung herrscht.

Als pflichttreue Tochter

findet Mary immer Zeit, ihre Mutter zu besuchen

die im Pflegeheim Golden Twilight

stilvoll rekonvalesziert

Mrs. Francine Fisher ist die stolze Matriarchin

des Fisher-Clans.

Champagner, Kaviar und schneidige Männer

Zurücklehnen!

Mary Fisher...

äußert sich kurz über ihre Schreibphilosophie.

Mr. Patchett...

Ihre Frau ist auf Leitung drei.

Hallo Ruth.

Oh, hallo Schatz.

Wie geht's meinem Lieblingsbuchhalter heute?

Oh, ich ertrinke. Meine Sekretärin hat gekündigt

49 Ich dreh durch

Ich muss eine neue einarbeiten.

Ich wollte dir nur sagen

wie sehr ich mich auf die Party heute Abend freue.

Ruth, ich muss dich warnen. Es wird bestimmt langweilig werden.

Ich kenne einige dieser Leute kaum.

Ich will nur neue Kontakte knüpfen

Und neue Kunden auftreiben.

Ich denke...

Es ist wirklich nicht nötig, dass du in die Stadt fährst.

Mach ich doch gern.

Wir sind schon so lange nicht mehr ausgegangen.

Okay, Ruth. Sag nicht, ich hätte dich nicht gewarnt.

Ich muss auflegen, Schatz.

Tschüss.

Tschüss, Bob.

Wie lief's denn so?

Ich habe die Concorde genommen. Es war ein wenig eng.

Oh, das tut mir Leid!

Oh Gott!

Sie sind's!

Ich fasse es nicht!

- Oh, es tut mir so Leid! - Sie haben mein...

Ruth, was machst du da?

Bob, ich habe meinen Wein verschüttet...

auf die berühmte Schriftstellerin Mary Fisher!

Ich habe alle ihre Bücher gelesen!

- Das ist sehr nett. - Ruth, warum holst du nicht...

etwas Salz und Sprudel, zum Fleckenentfernen?

Schnell, Schatz. Schnell.

Salz und Sprudel. Ein Mann...

der sich im Haushalt auskennt.

Das gefällt mir!

Meine Frau verschüttet dauernd was.

- Sie ist etwas tollpatschig. - Das ist Ihre Frau?

- Wie schade. - Ja...

Zu spät.

Der Fleck ist schon eingetrocknet. Warum verstecken wir ihn nicht?

Ich bestehe darauf, die Reinigung zu bezahlen.

Tut mir Leid.

Sehr galant von Ihnen.

Jetzt brauche ich nur noch einen Drink, Mr...?

Patchett, Bob Patchett.

Mr. Patchett.

He, könnte ich etwas Salz und Sprudel kriegen?

Ich hab Mary Fisher mit Wein übergossen.

Die berühmte Autorin.

Und was sind Sie von Beruf, Mr. Patchett?

- Ich bin Finanzberater. - Wirklich?

Ja.

Oh, ich bewundere...

Männer, die mit Geld umgehen können.

Ich komm nicht mal mit Schecks klar.

Kümmert sich darum nicht Ihr Buchhalter?

Sollte er das etwa?

Die guten schon. Wissen Sie, Miss Fisher...

Ich wechsle bald zum Künstlermanagement über.

Ich habe gerne kreative Menschen um mich. Das finde ich sehr anregend.

Ein angeregter Buchhalter...

hört sich interessant an.

Erzählen Sie mir mehr, Mr. Patchett.

Ich werde nichts weiter über mich preisgeben,

bis Sie mich Bob nennen.

In Ordnung.

Solange Sie mich

Mary nennen.

All diese Familien

Mütter und Väter mit

ihren lieben kleinen Kindern,

die brav im Bett liegen.

Die Glücklichen.

Wirklich nett, dass Sie mich nach Hause bringen.

Überhaupt kein Problem.

Also Ruth...

Ich lass dich hier raus, okay, Schatz?

Sollten wir sie nicht bis zur Tür begleiten?

Ist schon okay. Wir wohnen nur einen Block weiter.

Es macht ja keinen Sinn wieder umzudrehen, nicht wahr?

Und wir haben noch eine lange Fahrt vor uns.

Noch eine Stunde bis zu...

den Hamptons.

Alles in Ordnung?

Ja, sicher.

Macht es Ihnen sicher nichts aus?

Natürlich nicht. 120 km sind ein Klacks.

Tschüss, Schätzchen.

Nett, Sie kennen gelernt zu haben, Miss Fisher.

Ja, nett.

Tschüss, Schatz. Fahr vorsichtig.

Mary Fisher.

Mary Fisher ist hübsch und reich

und schlank!

und schreibt Bestseller über die Liebe.

Zum Glück

kann ich meinem Mann vertrauen.

Puh! Gott, das ist ja fantastisch.

Sie sollten meine Stromrechnung sehen.

Würd ich gern.

Haben Sie etwas Zeit?

Garcia!

Ich hab auf dich gewartet.

Das war nicht nötig, grazie. Geh ruhig schlafen.

Es wird die ganze Nacht dauern.

Ja, Ma'am.

Möchten Sie was trinken?

Aber gerne.

Gute Nacht.

Oh ja, gute Nacht.

Buenas noches!

Mann. Hier könnten Sie allerhand fürs Heimbüro absetzen.

Ich weiß nicht, was Sie damit meinen.

Cognac?

Gern.

Ich meine damit, dass alles in diesem Zimmer

Vom Boden bis zur Decke

einschließlich Courvoisier

von der Steuer absetzbar ist.

Ist das...

Gut?

Ja! Das ist toll.

Geldangelegenheiten liegen mir nicht.

Ich finde es einfach so furchtbar...

Verwirrend.

Ich versuche, nur schöne Gedanken zu haben,

weil ich glaube, dass die Schönheit

sich dann in meinem Schaffen ausdrückt.

Ihr Leben muss sehr glamourös sein, Mary.

Ich glaube schon, Bob

Manchmal, wenn ich hier sitze

Tag für Tag

und in die Tasten haue...

Das Schreiben kann so...

einsam sein.

Sie müssen eine lebhafte Fantasie haben,

um diese Liebesromane zu schreiben, nicht?

Ja, die habe ich.

Aber ich betreibe auch sehr viel...

Forschung.

"Sie umschlang ihn mit ihren Gliedern

"wie Efeu, der sich um eine dicke Säule schlingt.

"Als sein Liebesnektar verausgabt war,

verfielen sie in einen glückseligen Schlaf."

Vielleicht hatte er einen Unfall und hat Amnesie.

Sei kein Idiot.

Hätte er das Gedächtnis verloren

würden die im Krankenhaus in seine Brieftasche sehen.

Und wenn er von der Straße abkam

und nur noch blutige Fetzen von ihm übrig sind?

Hört auf, so zu reden!

Andrew, hol das Tier vom Tisch!

Dein Vater fuhr jemanden nach Hause.

Er hatte wohl einfach eine Reifenpanne auf der Schnellstraße.

und es wurde spät...

Bob!

Bist du das?

Komm, Fuzzy.

Hallo Schatz.

Wo warst du?

Das glaubst du mir nie.

Ich fahr auf der Schnellstraße und...

Bum! Der Hinterreifen ist hin.

Als ich den Reifen endlich gewechselt hatte,

war es so spät...

dass ich in einem Motel abstieg.

Ich wollte nicht am Steuerrad einschlafen.

Wie geht's, Großer?

Wieso hast du nicht angerufen?

Hätte ich etwa um 4.30 Uhr euch alle aufwecken sollen?

Also bitte.

Morgen, Prinzessin.

Morgen.

Junge, hab ich Kohldampf.

Du bist aber gut gelaunt.

Ich habe übrigens gute Neuigkeiten

Ich hab Mary Fisher als Klientin gewonnen.

Und das ist erst der Anfang.

Mit Mary Fisher als Starklientin

bin ich kein Buchhalter mehr, sondern

Businessmanager.

Daddy...

Werden wir reich?

Bald, Prinzessin!

- Super! - Super!

Mein Mann hat eine Affäre mit Mary Fisher.

Ruth, wie kannst du das behaupten?

Ich war immer völlig ehrlich zu dir.

Du bist meine beste Freundin.

Meine Beziehung zu Mary ist geschäftlicher Natur.

Ich würde dir und den Kindern nie wehtun.

Bitte, Schatz.

Vertrau mir.

Mary Fisher, ich hoffe, dein pink Palast versinkt im Meer.

'Ich hoffe, deine zarte, weiße Haut kriegt lauter Pusteln

und dein glänzendes blondes Haar fällt aus.

Aber bis dahin...

halte ich die Augen auf

und warte ab.

Ich beschäftige mich und kümmere mich um das Haus.

Ich versuche, meinem Mann zu gefallen.

Bob durchlebt nur eine Phase,

und wenn die vorbei ist, werde ich da sein.

Und auf ihn warten.

Mary Fisher, du bist nur ein kurzes Auflodern,

der Reiz des Neuen, eine Betörung.

Bob liebt dich nicht.

Ich liebe dich.

Ich kenne meinen Mann besser, als du es je tun wirst, Mary Fisher,

und ich weiß, was ich tun muss, um ihn zurückzugewinnen.

Den Mann zurückzuerobern ist ein Klacks

mit diesen kostengünstigen, sexy Rezepten.

"Der Trick bei Königinpastete...

ist feiner Blätterteig.

Die perfekte Vorspeise für dieses Gericht

ist eine verführerische Champignoncremesuppe.

Ekelhaft!

Euer Vater mag Champignonsuppe.

Wir aber nicht.

Und wir müssen auch was essen.

Ja, aber heute Abend wollen wir euren Vater glücklich machen.

Wieso?

Damit er zu Hause bleibt?

War das...

gerade Wirklichkeit oder nur ein Traum?

Wenn das ein Traum ist

möchte ich nie wieder aufwachen.

Wow...

Ich weiß.

What are you doing now?

Was machst du da?

Was machst du...?

Ich muss nach Hause.

Schon?

Ja. Meine Eltern kommen zum Abendessen.

Ich wusste nicht, dass du noch so auf Familie machst.

Mary, irgendwann muss ich nach Hause gehen.

Nein.

Nein, das musst du nicht.

Du musst überhaupt nicht mehr zurückgehen, Bob.

Wir haben uns verliebt. Dafür kann keiner was.

Es ist nicht deine Schuld. Es ist nicht meine Schuld.

Ich weiß, als du Ruth geheiratet hast...

hast du es aus Nettigkeit und Mitleid getan.

und dafür liebe ich dich ja.

Aber, Bob, sei jetzt bitte, bitte

mal nett zu mir.

Sei hier mit mir, bleib bei mir leb mit mir.

Mary...

Mary, das möchte ich ja. So einfach ist das nicht. Ich habe Kinder.

Die haben eine Mutter.

Ruth ist mit diesen Kindern gesegnet.

Sie sind ihr ganzer Stolz.

Es ist einfach nicht fair.

Und was hab ich?

Mein Leben ist so leer.

Sag so was nicht. Du hast doch mich.

Ich bin es leid, dich mit ihr zu teilen.

Bob...

Ich glaube nicht, dass ich es noch lange ertragen kann.

Ich will dich ganz...

Ich weiß.

Oh Mann, ich weiß.

Hey, Daddy ist zurück.

Hallo Daddy.

Hallo Prinzessin.

Bleibst du heute Nacht hier?

Natürlich, Schätzchen.

Deine Großeltern kommen. Heute ist Familienabend.

Das ist mal was anderes.

Ruth, wird das Essen rechtzeitig fertig sein?

Ja, wird es.

Du hättest vor einer Stunde kommen sollen.

Ich hätte Hilfe gebraucht.

Tut mir Leid. Das Meeting hat länger gedauert.

Ich spring unter die Dusche.

Oh, Menschenskind!

Ruth!

Was zum Teufel treibst du da?

Oh, bitte...

Fang nicht damit an.

Meine Eltern werden bald hier sein.

Ich fange gar nichts an.

Ich wiege mich nur.

Ja!

Kein Wunder, dass du unglücklich bist.

Nichts ist fertig.

Und sie sind schon da.

Sie sind früh dran.

Sie sind immer früh dran.

Käse und Cracker? Sonst nichts?

Die Muschelpastetchen sind in zehn Minuten fertig.

Ich tu, was ich kann, Bob.

Bitte blamier mich nicht vor meinen Eltern.

Was machst du da unten, Sohn?

- Meine Wüstenmaus ist weg. - Wirklich?

Opa hilft dir beim Suchen.

- Herbie! - Irgendwo muss er stecken.

Oh, da ist sie ja.

Ich hab ihn, Schatz.

- Bist du in Ordnung, meine Liebe? - Was ist los mit dieser Frau?

Herbie, steckst du da unten?

- Total tollpatschig. - Hast du deine Periode?

Herbie?

Ich geh wieder in die Küche.

Kann ich was helfen?

Entspann dich.

Ruth hat alles unter Kontrolle. Nicht wahr, Schatz?

Andy, hast du ihn?

Diese Liebesromane gefallen allen.

Verkaufen sich wie warme Semmeln.

Frauen... kaufen sowas.

Frag Ruth.

Sie hat sie alle gelesen.

Nicolette, räumst du bitte die Salatteller ab?

Muss das sein?

Ihr Männer versteht das nicht.

Es bleibt immer an der Frau hängen,

die Romantik am Leben zu erhalten.

Ruth liest sie als Inspiration,

nicht wahr, Ruth?

Wir brauchen keine Bücher.

Wir haben eine wunderbare Beziehung.

Daran wird sich nichts ändern.

Wir haben auch Probleme,

aber man muss geben und nehmen.

Hat man das begriffen,

kommt die Romantik von ganz allein.

Bob, du bist ja plötzlich so einfühlsam!

Ruth, ich wusste nicht, dass er einfühlsam ist.

Oh Gott!

Herbie!

Ich muss kotzen.

Ruth, was ist nur mit dir los?!

Ich hol ein Sieb.

Das ist ein totes Nagetier!

Nimm's vom Tisch!

- Beruhige dich. - Beruhigen?

Die Frau ist eine wandelnde Katastrophe!

Soll Mary Fisher doch für dich kochen!

Ruth, ich warne dich!

Sie ist seine Geliebte.

Sei still, Ruth.

Siehst du, was ich ertragen muss?

Dieses Benehmen vergeb ich dir nie!

Sei nicht so gemein zu ihr.

Gemein? Sie macht mir das Leben zur Hölle.

Ich hätte sie nie heiraten sollen.

Bob, die Kinder!

Nicolette und Andy, auf eure Zimmer. Sofort!

Bobby, Bobby, wenn du sie nicht liebst, hättest du sie nicht heiraten sollen.

Ja, sie war schwanger. Du hast mich dazu gezwungen!

Eine Ehe ist niemals einfach.

Mit Ruth ist sie unmöglich.

Komm Brenda, wir gehen essen.

Gute Idee, da euer Abendessen auf dem Boden liegt!

Ich hatte die Absicht, diese Ehe aufrechtzuerhalten.

Hör mal zu, Ruth.

Das Leben besteht aus Aktiva und Belastungen.

Ich habe vier Haupt-Aktiva.

Erstens ein Haus, das meine Burg ist,

zweitens eine Familie, die mich innig liebt,

drittens eine erfolgreiche Karriere, für die ich hart arbeite,

und viertens die Freiheit, die Früchte meiner Arbeit zu ernten.

Belastungen hab ich nur eine.

Nämlich dich, Ruth!

Ich lass nicht zu, dass du zerstörst, wofür ich so hart gearbeitet hab.

Du bist eine schlechte Mutter

eine lausige Ehefrau

und eine miese Köchin.

Außerdem...

Hast du dich in letzter Zeit mal im Spiegel betrachtet?

Ich glaube nicht mal, dass du überhaupt eine Frau bist.

Weißt du, was du bist?

Du bist eine Teufelin!

Mary Fisher.

Mary Fisher lebt in einem Palast am Meer.

Sie ist hübsch und reich und schlank

und in meinen Mann verliebt, ihren Buchhalter.

Ich habe meinen Mann geliebt...

und ich hasse Mary Fisher.

Bobs Aktiva 1. HAUS

2. FAMILIE 3. KARRIERE

4. FREIHEIT

Wow.

Und da war es dann.

Gott im Himmel!

Mom, was ist passiert?

Tja...

es gab einen kleinen Unfall.

Und unsere Kleider?

Fort.

- Und meine Spielsachen? - Fort.

Und meine Kassetten?

Fort, alles ist fort.

Wo fahren wir hin, Mom?

Mom?

Ja?

Ich bin Mrs. Ruth Patchett.

Die Kinder möchten gerne ihren Vater sehen.

Oh. Bitte treten Sie ein.

Warum geht ihr nicht euren Vater suchen?

Durch die Tür, nach rechts.

Das Haus ist echt cool!

Andy!

Ich hab ihn gefunden!

Hallo, Daddy.

Wer hat euch reingelassen? Garcia?

Ruth, was glaubst du, was du hier machst?

Andy, Nicolette, das ist euer neues Zuhause.

Ihr werdet bestimmt sehr glücklich sein.

Ruth, du bist wirklich mies.

Jemand soll diese Geistesgestörte rausschmeißen.

Garcia!

Passt auf euch auf, Kinder.

Und vergesst nicht, egal was passiert,

ich liebe euch beide

Sehr.

Ruth!

Ruth...

Wenn das ein Witz sein soll,

finde ich ihn nicht lustig.

Gibt's hier eine Parabolantenne?

Ruth!

Ruth, nimm die Kinder mit nach Hause.

Das geht nicht.

Wenn du reden willst, treffen wir uns zum Lunch.

Aber die Kinder gehören zu ihrer Mutter.

Du verstehst das nicht. Es gibt kein Zuhause mehr.

Was soll das heißen?

Das Haus ist weg. Abgebrannt.

- Nur noch Asche übrig. - Das glaube ich dir nicht.

Ruf doch den Schadenregulierer an.

Ruth!

Ruth!

Okay...

Okay, Ruth!

Ich gebe dir ein paar Tage.

Dann musst du die Kinder abholen kommen.

Wie kann ich dich erreichen?

Ich komme nicht zurück.

Hier bei dir haben sie ein viel besseres Leben.

Jetzt warte mal, Ruth. Wo gehst du hin?

Ich weiß nicht. Meiner Zukunft entgegen.

Ruth!

Ruth!

Ruth!

Verdammt noch mal! Ruth!

Hör auf damit!

Ich muss mich ans Alleinsein gewöhnen.

Es ist nicht leicht für eine Mutter,

von ihren Kindern getrennt zu sein.

Ich wette, die Mutter von Mary Fisher sieht das genauso.

Vielleicht kann ich der alten Mrs. Fisher helfen,

ihre Tochter wieder zu sehen

Kaufen Sie eine Rose?

Eine schöne Rose für eine schöne Dame.

Aber zuerst...

Brauche ich einen neuen Namen.

Die Alten sind alle gleich.

Keinen Unfug dulden. Hart durchgreifen.

Nicht vergessen, sie sind wie Kinder.

Haben Sie Erfahrung mit Kindern, Ms. Rose?

Ja.

Dann werden Sie sich hier wie zu Hause fühlen.

Eines möchte ich besonders betonen.

Melden Sie feuchte oder riechende Betten sofort.

- Meinen Sie damit... - Inkontinenz!

Bettnässer haben in diesem Heim

nichts verloren!

Hier entlang, bitte.

Sind sie ruhig gestellt?

Unsere Engel schlafen lieber, als wach zu sein

und sich zu fragen, warum sie abgeschoben wurden.

Das verstehen Sie bestimmt, Miss. Rose?

Natürlich.

Guten Tag, Mrs. Trumper.

Schwester Hooper, das hier ist Vesta Rose.

Unsere neue Pflegerin.

Hallo.

Es ist Zeit für ihre Tabletten.

Schwester Hooper mag klein sein, ist aber treu ergeben.

Arbeitet seit Jahren für mich.

Sie sagt Ihnen, was Sie zu tun haben.

Jetzt helfen Sie ihr.

Ja, Mrs. Trumper.

So ist's gut. Braves Mädchen.

Sehr gut.

Bitte sehr. Ganz weit aufmachen.

Gut!

Okay, Mrs. Fisher,

ganz weit aufmachen.

- Sehr gut. - Wie geht es Ihnen, Mrs. Fisher?

Sie sehen heute sehr hübsch aus.

Okay, jetzt, Mrs. Palmer.

SEDATIV

MaxiLIFE

Die Mutter von Mary Fisher hatte lange ungestört geschlafen.

Es wurde Zeit, sie aufzuwecken.

Komm schon!

Ran an den Ball!

Ja!

Los!

Machen Sie, Mrs. Walinsky.

Vesta! Was ist denn hier los?!

Ist es nicht wunderbar?

Ich weiß, was Sie tun!

Die Vitamine, das Training.

Das verstößt gegen die Regeln.

Ich erstatte Mrs. Trumper Bericht,

und dann wird es Ihnen Leid tun.

Oh, das glaube ich aber nicht.

Ich habe mich mein ganzes Leben lang entschuldigt.

und wie's scheint, Sie auch.

Also machen Sie doch, was Sie wollen.

Aber es ist schade, Hooper.

Ich dachte immer, dass Frauen wie wir

zusammenhalten sollten.

Los geht's!

Ran an den Ball!

Ihr Körper war ihm vertraut, als kenne er ihn seit einer Ewigkeit.

Mit einer ihnen bisher unbekannten Leichtigkeit

berührte er ihren...

Hmm.

Kern...

Nein.

Liebes...

Knopf...

Nicolette!

Nicolette...

Nicolette!

Nicolette!!

Nicolette!

Nicolette!

Ich ruf dich später zurück.

Du brauchst nicht zu schreien.

Ich habe dich gebeten...

sicher schon 10 oder 15 Mal...

Dieses Ding nicht so laut zu stellen.

Dein Vater und ich sind dagegen, dass du an der Strippe hängst.

Sonst gibt's hier nichts zu tun.

Hallo.

Mary, hallo. Was ist denn bei dir los?

Ich habe mit deiner Verlegerin gesprochen. Sie kam nicht zu dir durch.

Ich weiß.

Die kleine Nicolette...

Hat den ganzen Tag telefoniert!

Paula ist sehr aufgebracht.

Dein neues Manuskript sei seit zwei Monaten fällig.

Du hast keine Ahnung, womit ich mich hier herumschlagen muss.

Der Krach, die Zankerei, die ständigen Unterbrechungen.

Ich kann mich kaum konzentrieren.

Und schon gar nicht schreiben.

Mary, die Kinder haben emotional sehr viel durchgemacht.

Sie brauchen Zeit, sich an ihr neues Leben zu gewöhnen. Du bist ihre Stiefmutter. Sie sollen sich wie zu Hause fühlen.

Hilf ihnen.

Ja, ich weiß.

Andrew!

Andrew, was machst du da?

Andrew!

Andrew, lass die liebe Juliet in Ruhe.

Mary, was ist los?

Dein Sohn und die Promenadenmischung belästigen meinen Pudel.

Andrew, hast du nicht gehört?

Andrew...

Andrew, wirf sofort den Stock weg.

Sofort!

Mary...

Mary!

Mary!

Zeit für Ihre Tabletten, Mrs. Fisher.

Das ist der dümmste Schund, den ich je gelesen habe.

Wie geht es Ihnen heute, meine Liebe?

Wie zum Teufel seh ich aus?

- Besser, meine Liebe, viel besser. - Ich bin zu Tode gelangweilt.

In so 'ner Anstalt könnte man glatt verrückt werden.

Wie wär's mit einer schönen Rindergraupensuppe?

Sie wissen doch, ich hasse diesen Brei.

Könnten Sie mir ein Bier reinschmuggeln?

"Mary Fisher". Sind Sie verwandt?

Meine Tochter.

- Oh, wie schön. - Sie ist eine Schlampe.

Das Miststück steckt mich in diesen Zwinger...

und sie lebt ein fürstliches Leben

In Ihrer verdammten Villa!

Das klingt aber nicht fair.

Ich sollte sie mal besuchen.

Das würde sie zu Tode erschrecken!

Sie haben Rechte.

Man kann Ihnen nicht verbieten, Ihre Tochter zu besuchen.

Ich bin zu alt.

Sie sind eine reife und dynamische Frau.

Lassen Sie sich bloß nichts anderes einreden.

Ja?

Vielleicht könnte ich ja am Sonntagnachmittag gehen.

Ich bring Sie eigenhändig zum Zug.

Ich ruf auch an, damit der Butler weiß, dass Sie kommen.

Butler?

Die haben bestimmt ein Techtelmechtel.

Es gibt nur einen Weg, das rauszufinden!

Okay, jetzt.

Okay!

Heben!

Heben!

Gib ihr Saures! Gut so!

Mach sie fertig! Los!

Ja!

Noch mal!

Wirf dich auf sie drauf!

Los! Ja!

So ein Schweinestall!

Andrew!

Nicolette!

In diesem Haus wird nicht im Wohnzimmer gegessen.

Das ist meine Bluse! Du hast meine Bluse an.

Ich hab nichts Sauberes.

Dann wasch doch.

Dein kleiner Bruder wird dir sicher dabei helfen wollen.

Ich weiß nicht wie.

- Ach ja? - Andrew!

Hau mich bloß nie wieder!

- Genug! - Komm zurück.

Genug! Geht nach oben und räumt eure Zimmer auf.

Das soll das Hausmädchen machen.

Scheiße...

- Scheiße! - Ute! Ute!

- Scheiße! - Ute!

Ute, die Kinder...

Die Kinder haben nichts Sauberes zum Anziehen.

Könnten Sie vielleicht...

Fuzzy hat gerade den Teppich voll geschissen.

Das könnte Ms. Fisher beseitigen, während Ute

die Wäsche wäscht?

Nein, nein, schon gut.

Wo ist Garcia?

Im Swimmingpool. Wo sonst?

García!

García!

Was zum Teufel machst du da?

Da bin ich mir nicht so sicher.

In letzter Zeit konnte ich meinen...

üblichen Service nicht ausführen.

Naja!

Du bist trotzdem noch der Butler.

Also komm da raus und mach dich an die Arbeit.

Der Butler bin ich vielleicht,

aber ich bin nicht das Hausmädchen.

Würde bitte jemand aufmachen?

Würde bitte jemand aufmachen, verdammt noch mal!

Scuzzy...

Fuzzy.

Geh weg, geh weg. Pfui.

- Mutter. - Hallo, gnädige Hoheit.

Bezahl mal die Taxe.

Was machst du hier?

Schickimicki!

Oh, der ist vielleicht süß.

Wie viel zahlst du ihm?

Sie müssen sich bestimmt jeden Penny hart erarbeiten, was?

Wo sind die Kinder?

Sie machen sich fertig.

Kinder, Essen ist fertig!

- Schrei nicht bei Tisch. - Tut mir Leid.

Da sind sie ja.

Oh, siehst du nicht...

Was ist mit deinen Kleidern?

Du hast die Wäsche gewaschen.

Oh ja.

Die Waschmaschine muss defekt sein.

Da kommt sie ja.

Wo zum Teufel ist die Essensschlange?

Guten Abend, Mrs. Fisher.

Andy, setz dich woanders hin.

Danke, Gomez.

Ich heiße Bob.

Egal. Warum hat mich niemand zum Essen gerufen?

Wir dachten, du würdest ein Schläfchen machen.

Wir wollten dich nicht stören.

Schläfchen? Ich war eine halbe Stunde am Klo.

Ich leide an akuter Verstopfung.

Oh, die ist ja 'ne Nummer.

Ja...

Tja.

Hier sitzen wir also zusammen.

Ein Abendessen mit der Familie.

Oh ja.

Echt fein, was, Kinder?

Was ist das?

Potage crème de cresson.

Was ist das denn?

"Hundekotze" auf Französisch.

Es ist eine Suppe...

Brunnenkressencreme-Suppe

Also, es ist köstlich.

Mrs. Fisher, ich muss Ihnen sagen,

wie wunderbar Ihre Tochter ist.

Die haben Sie wirklich gut großgezogen.

Schwer zu glauben, so, wie sie mich behandelt.

Die "berühmte Schriftstellerin".

Man sollte meinen, eine 41-jährige Frau

würde ihrer Mutter dankbar sein.

Man sollte meinen, eine Mutter würde

für das teure Heim dankbar sein,

das die Tochter bezahlt.

Mary, ich...

ich dachte, du seist 34.

Sie ist 41.

Ich kann's beweisen, ich hab die Geburtsurkunde.

Hör nicht auf sie.

Sie ist senil.

Schwachsinn! Ich vergesse nichts.

Ich weiß noch, als du ein Teenager warst...

Es interessiert niemand, was du noch weißt!

Sei still!

Du kannst den ersten Gang abservieren, Garcia.

Wie schmeckt's, Hooper?

Es geht, danke.

Nehmen Sie sich eines.

Eine Frage, Hooper.

Wie lange arbeiten Sie schon hier?

- 22 Jahre. - Wirklich?

Es muss Ihnen hier ja wirklich gefallen.

Naja, ich...

das würde ich nicht behaupten.

Aber ich habe mich wohl daran gewöhnt.

Nun ja, man kann sich an alles gewöhnen, wenn man muss.

Aber ich werde nicht ewig hier bleiben.

Nicht ewig.

Hooper, das sind über 55.000 Dollar.

Naja...

Ich habe fast keine Ausgaben.

Fast mein gesamter Verdienst geht aufs Bankkonto.

Was haben Sie mit dem vielen Geld vor?

Darüber hab ich noch nicht viel nachgedacht.

Hooper, Geld ist nichts wert, wenn man nichts damit macht.

Was würden Sie mit so viel Geld tun?

Oh, da würde mir schon was einfallen.

Hooper! Vesta!

Das ist Langzeitnässen.

Wie lange geht das schon so?

Ich wollte nichts sagen.

Die arme Mrs. Fisher...

Keine Entschuldigungen. Sie sind gefeuert!

Hooper, säubern Sie das Bett mit Desinfektionsmittel.

Sofort!

Also, wo ist Mrs Fisher?

Mutter, dein Zug geht um 15 Uhr. Solltest du nicht packen?

Willst mich wohl loswerden?

Sei doch...

nicht paranoid.

Wie geht es Ihnen?

Ich bin begeistert... dass das People Magazine

einen Artikel über mich bringen will.

Oh, das ist längst überfällig, Ms. Fisher.

Nennen Sie mich Mary.

Danke.

Chris würde gerne ein paar Fotos

von Ihrem herrlichen Haus machen.

Aber selbstverständlich. Garcia, was ist das?

Teezeit, wie üblich, Ma'am.

Nein... nein, nein, nein.

Zum Anfang eine ganz harte Nuss.

Manche Kritiker behaupten, Ihre Bücher seien

nichts anderes als Softpornos

für gelangweilte Hausfrauen.

Diese Kritiker sind meistens Männer.

Wirklich albern.

Die Bücher spiegeln meine eigenen Erfahrungen

mit der Liebe wider, so heilig und wunderschön.

Etwas...

Besonderes...

das man teilen und in Ehren halten muss.

Hey!

Telefon!

- Entschuldigen Sie mich bitte. - Sicher.

Es geht hier um Blasenschwäche.

Ich zahle extra für Ihre Unannehmlichkeiten.

Inkontinenz ist mehr als nur eine Unannehmlichkeit.

Ihre Mutter ist hier nicht mehr willkommen.

Und was soll ich mit ihr machen?

Was ich schon seit zehn Jahren mache.

Sich mit ihr herumschlagen!

Aber ich bin...

keine Krankenschwester.

Sie braucht keine Pflege. Sie braucht LVZ.

Was ist das? Ein neues Medikament?

Liebevolle Zuneigung.

Etwas, das Sie ihr als Tochter

bestimmt geben können.

Auf Wiederhören, Ms. Fisher.

Soll das heißen, sie hatte viele Partner?

Partner?

Sie war 'ne Teenie-Schlampe. Sie konnte nicht genug kriegen.

Sie trieb's mit jedem, egal wo und wann.

Mit 16 wurde sie schwanger.

Wirklich?

Konnte es aber nicht behalten.

Sie musste den süßen Jungen zur Adoption freigeben.

Ein Junge?

Chris!

Komm mal her!

Soll das heißen, es gibt einen verschollenen

Thronfolger der Fisher-Dynastie?

Dynastie, als ob!

Ihr Vater war ein koscherer Fleischer aus Hoboken.

Ein wunderbarer Mann.

Also, wo waren wir stehen geblieben?

Tja.

Erzählen Sie mir von Ihrem Sohn.

Miss Fisher...

Bitte lächeln!

Meine Arbeit im Heim war getan,

also ernannte ich Mrs. Walinsky zum Captain des Fußballteams

und wünschte ihnen allen viel Glück.

Es war an der Zeit, die nächste Phase meines Plans auszuführen.

Rose!

Stopp!

Vesta!

Stopp, stopp! Bitte anhalten!

Danke.

Was soll das?

Keine Ahnung.

Ich dachte,

Sie hätten vielleicht einen Plan.

Ich hatte wirklich einen Plan,

und ich war über Hooper als Partnerin froh.

Sie war fleißig, loyal, ehrlich

und wollte ihr Geld dort investieren,

wo es wirklich gebraucht wurde.

Na los. Schalten Sie doch mal Ihre Fantasie ein.

Hier!

Fenster zur Sonnenseite, wunderbare Aussicht.

Damit könnte ich ein Vermögen machen.

Das Viertel ist total angesagt.

Aber Sie scheinen sehr nett zu sein.

Könnte die Hand einer Frau vertragen,

deshalb kriegen Sie's zum Sonderpreis.

Na? Was meinen Sie? Na?

GEBÄUDE ZU VERKAUFEN ODER VERMIETEN

Ich eröffnete eine Stellenvermittlung für die Ungeliebten und Unerwünschten

Frauen wie Hooper, die die Welt abgeschrieben hatte.

Und ich wusste genau, wo sie zu finden waren.

EIN JOB, DEN SIE VERDIENEN! KOMMEN SIE ZU VESTA ROSE

Diese Frauen brauchten nur etwas Unterstützung

und Ermutigung, um ihr Leben zu verbessern.

Sie wurden zu meiner persönlichen Armee.

Einsatzbereit, wenn ich sie brauchte.

Mein Mann hat mich verlassen,

und ich habe drei Kinder.

Ich hatte noch nie einen richtigen Job.

Auf drei Kinder aufzupassen, klingt wie ein richtiger Job.

Ja...

Sie haben sicher keine Stelle für jemanden wie mich.

Ich wusste nicht, wo ich sonst hinsollte.

Also dachte ich...

Was soll's.

Haben Sie Büroerfahrung?

Nein.

Aber ich führte zu Hause die Bücher für meinen Mann.

Na also!

Wir werden sicher was für Sie finden.

Seien Sie morgen früh pünktlich um 8.30 Uhr hier.

Danke!

Vielen, vielen Dank!

Willkommen bei Vesta Rose.

Fühlen Sie sich nutzlos?

Denken Sie, Sie haben nichts zu bieten?

Waren Sie die mit den geringsten Erfolgsaussichten?

Dann sind Sie bei uns genau richtig.

Ob Sie wieder ins Berufsleben einsteigen

oder erst anfangen

Mit ihrem Job unglücklich sind,

oder sich einfach eine Veränderung wünschen.

Vesta Rose ist die richtige Agentur für Sie.

Denn wir von Vesta Rose

Wir glauben,

dass Menschen mehr sind als nur ihr Job.

Blühen Sie mit uns auf.

Es gibt Dinge, die sich nie ändern.

Mit Bob ging es wirklich bergauf.

Aber wie jeder Leiter eines expandierendes Geschäfts

suchte er immer nach qualifizierten Mitarbeitern.

Tja, Bob...

Lass dir das eine Augenweide sein.

Hallo, ich brauche einen Assistenten mit Buchhaltungserfahrung.

Jemanden, der Köpfchen hat,

sich mit Profit- und-Verlustrechnung

und mit Computern auskennt.

Ich hätte nichts gegen jemanden...

der sehr attraktiv ist.

Wäre Ihnen ein Mann oder eine Frau lieber?

Pff, einen Mann...

Natürlich eine Frau!

Okie dokie...

Jetzt brauche ich nur noch Ihren Namen und den Ihrer Firma.

Ja! Robert Patchett, Patchett Organization.

Ja. Danke.

Um eine Vermittlung erfolgreich zu führen,

ist es wichtig, die richtigen Arbeitgeber

und Arbeitnehmer zusammenzubringen.

Männer werden verrückt, wenn sie meinen Namen hören.

Ich heiße Olivia Honey.

Die finden ihn total niedlich.

Ist er ja auch, oder?

Wie schon in meinem Lebenslauf steht,

bin ich eine gute Buchhalterin und Dateneingeberin.

Und mein Ziel ist es,

für einen mächtigen, erfolgreichen Mann zu arbeiten,

er viel Geld verdient,

und ihn zu heiraten.

Olivia war zu gut, um wahr zu sein.

Sie würde es Mary Fisher in gleicher Münze heimzahlen.

Aber hallo.

Hallo.

Ich bin Olivia.

Die Vermittlung schickt mich für den Buchhalterposten.

Sie sind engagiert.

Hallo! Paula!

- Oh, Schätzchen! - Mary...

Wie geht es dir?

Entschuldige die Verspätung. Ich saß im Stau fest.

- Der Verkehr war verrückt. - Entspann dich.

Bitte das Übliche, Henri.

Was?

- Was ist los? - Deine Haare.

Ein Gummibärchen.

Also...

Jetzt sag mir, wie sehr du meinen neuen Roman magst

und wie viel Geld wir damit verdienen werden.

Ich weiß nicht, wie ich's sagen soll, Mary.

Wir haben den Termin für dein Manuskript

immer wieder geduldig hinausgeschoben,

und dann lieferst du "Liebe im Spülgang" ab.

Heißt das, du magst es nicht?

Mary, die Liebesszenen sind wunderbar.

Aber deine Heldin hat zwei Kinder...

und einen Ehemann namens Bob.

- Ich verstehe nicht. - Schatz!

Wozu dieses Kapitel über die Wäsche?

Das ist eine Metapher, Paula.

Eine was?

Eine Metapher!

Die Wäsche bleibt immer an den Frauen hängen.

Meine Leser identifizieren sich damit.

Mary, im Schnulzengeschäft

bist du immer nur so gut wie dein letzter Roman.

Fans sind unberechenbar.

Enttäusch sie, und sie fühlen sich betrogen.

Du wirst sie verlieren...

Erzähl mir nichts über meine Leser!

Bringst du es nun heraus oder nicht?

Nicht wie es ist.

Gut.

- Weißt du, Mary... - Gut.

- Wir machen das nur... - Gut!

Ich habe ja das Recht,

mir einen anderen Verlag zu suchen.

Mary...

Warum denkst du nicht erst mal darüber nach?

Du siehst müde aus.

Geh zur Gesichtsmassage.

Stimmt was nicht?

Was...

fällt dir ein,

mich so gönnerhaft zu behandeln!

Und übrigens,

finde ich...

dass Bob ein

wunderschöner Name ist.

Taxi!

Taxi!

UNERFREULICHE GEHEIMNISSE - DIE MUTTER SPRICHT -

Bitte! Bitte! Taxi!

ENTTHRONUNG DER KÖNIGIN DER ROMANTIK

ENTTHRONUNG DER KÖNIGIN DER ROMANTIK

Mary Fisher.

Mary Fisher lebt in einem Palast am Meer.

Aber ihr Leben ist nicht mehr märchenhaft,

da der Märchenprinz jetzt jeden Abend Überstunden macht.

Bob?

Bob...

Bob.

Bist du da?

Nimm bitte ab.

Schatz, bitte, bitte, bitte nimm ab.

Bob?

Bob?

Bist du das?

Liebling?

Ich habe dich dauernd angerufen.

Wo warst du denn?

Tut mir Leid, Schatz.

Der Keilriemen vom Jaguar platzte unterwegs.

Ich bin hundemüde.

Weißt du, was ich mir überlegt hab?

Ich hab mir überlegt...

die Heimfahrt aus der Stadt ist so lang...

Es wäre besser, wenn ich

ein paar Nächte

im Büro schlafen würde.

Was meinst du?

Dass du dir das hier ansehen solltest.

Menschenskind!

Wir verklagen den Mistkerl!

Moment, wen willst du verklagen?

Deine Mutter?

Nein.

Ich dreh ihr den mageren, kleinen Hals um.

Okay, okay, sehen wir die Sache mal positiv.

Auch schlechte Publicity ist gute Publicity.

Wir werden alle Hilfe brauchen,

wenn "Liebe im Spülgang" rauskommt.

Was...

wenn ich fragen darf

willst du damit sagen?

Ich hab das Manuskript gelesen. Offen gesagt, ich hab Angst.

Wieso? Wieso?

Wieso wenden sich auf einmal alle gegen mich?

Zuerst will Paula es nicht herausbringen.

Jetzt sagst du mir, dass du es hasst!

Ich hasse es nicht.

Ich weiß nur nicht, warum du das Strickmuster geändert hast.

Weil ich...

falls du es noch nicht weißt,

eine Künstlerin bin!

Und seit du in meinem Haus lebst,

mit den Kindern, hat sich mein Leben verändert.

Und das muss ich beim Schreiben widerspiegeln.

Mary...

Bitte übertreib nicht die Bedeutung deines Schreibens, okay?

Es geht hier nicht um Kunst, sondern um ein Produkt.

- Ein Produkt?! - Ja.

Was weißt du schon von Literatur, Kunst oder Kreativität?

Schließlich bist du nur...

ein Buchhalter.

Ja, aber Buchführung kann sehr kreativ sein.

Oh ja, oh ja ganz bestimmt!

Ja!

Wenn ich nicht auf den Gewinn achten würde,

könnten du und deine Freunde sich nicht mal 'n Pisspott leisten!

Du bist so grob.

So grob.

Was fällt dir ein!

Meine schönen Freunde zu beleidigen.

Weil das die Realität ist, Mary.

Also wach auf und sieh den Tatsachen ins Auge.

Nein!

- Nein! - Gute Nacht.

Schatz, wo willst du hin?

Nein!

Nein! Nein! Nein!

Die arme Mary Fisher.

Sie lernt, dass Männer, die scharf auf ihre Geliebte sind,

schnell das Interesse verlieren, wenn die Geliebte die Ehefrau spielt.

Oh, Bob!

Oh Schatz.

Oh, ja.

Oh, ja.

Ich liebe dich...

Ja, ich liebe dich...

Wirklich.

Oh Gott!

Er ist ein unglaublicher Liebhaber.

Es steckt mehr dahinter als nur Sex.

Sie wissen ja nicht, wie nett er ist.

Klingt nach Liebe.

Ich weiß nicht.

Ist er verheiratet?

Das war er.

Aber sie brannte durch und ließ ihn mit den Kindern sitzen.

Das muss man sich mal vorstellen.

Das klingt schon, als wäre die eine totale Spinnerin.

Muss schwer für ihn gewesen sein.

Ja.

Jetzt lebt er mit einer zusammen, aber da klappt nichts mehr.

Wenn ich nur wüsste, was er für mich empfindet.

Haben Sie es ihm gestanden, diesem... wie heißt er?

Bobby.

Haben Sie Bobby gestanden, was Sie fühlen?

Das kann ich nicht.

Ich meine, so ist es nicht.

Er ist so...

Ich weiß nicht...

Wichtig!

Aber, Olivia, das sind Sie auch.

Sie sollten ihm Ihre Gefühle eingestehen.

Meinen Sie wirklich?

Sie wollen doch nicht, dass er denkt,

dass Sie sowas ständig machen.

Nein!

Nein! Aber ich kann doch nicht einfach sagen:

"Ich liebe dich, Bobby." Ich meine...

Was, wenn ich ihn damit verscheuche?

Oh, also jetzt hören Sie mir gut zu, Olivia.

Einem Mann zu gestehen, dass man ihn liebt...

Wie sollte ihn das denn verscheuchen?

Oh, Bobby!

Fang mich doch!

Wo willst du hin?

Komm schon her!

Komm. Rauf auf den Schreibtisch.

Auf den Schreibtisch.

Ich hab 'ne Idee.

Wir machen eine Tour!

Auf zum Fotokopieren!

Oh prima!

Bitte recht freundlich!

Oh, Bobby!

Du bist so lustig.

Und süß, weißt du?

Das ist mehr als nur eine Affäre für mich.

Was?

Ich liebe dich, Bobby, wirklich.

Ich liebe dich von ganzem Herzen.

Ich sagte, dass ich ihn liebe, und dann feuerte er mich.

Er warf mir vor,

ich wolle mich nach oben schlafen.

Das klingt als hätte er sich wirklich ausgenutzt.

Ja!

Man gibt ihnen, was sie wollen,

und dann wollen sie es nicht mehr.

Wie konnte ich ihm nur vertrauen!

Vielleicht waren Sie ja etwas naiv.

Aber er schien so ein netter Mann zu sein, ein ehrlicher Geschäftsmann.

Ehrlich? Das ist doch nicht Ihr Ernst.

Er betrügt seine Klienten.

Wirklich?

Inwiefern?

Er veruntreut die Zinsen von ihren Einlagen

und überweist sie in die Schweiz.

Agh, so ein Ekel!

Das ist nicht fair.

Männer können sich alles erlauben.

Für eine Frau scheint es keine Gerechtigkeit in dieser Welt zu geben.

Ich fand schon immer,

die Gerechtigkeit dient nur denen, die sich selbst bedienen.

Arme Olivia.

Sie hatte eine Lektion in Sachen Leben und Liebe erhalten.

Wichtiger war jedoch,

dass sie den geheimen Zugangscode zu den Konten von Bobs Klienten hatte.

Leute, die Bob vertrauten...

Blind vertrauten.

Wie viel soll ich überweisen? 20.000 Dollar?

Mehr.

40.000?

More!

100.000?

Okay!

Heben wir...

200.000 Dollar ab!

Und überweisen es aufs Konto von Robert Patchett,

Banque Suisse, Zürich.

Eigentlich hängen wir Bob ja nichts an.

Wir machen seinen Diebstahl nur etwas... offensichtlicher.

Manchmal muss man einfach übertreiben,

damit die Menschen die Wahrheit erkennen.

Schlecht, peinlich...

Fürchterlich, schrecklich schlecht...

Sogar diese Worte werden Mary Fishers neuem Roman

nicht gerecht.

Bei diesem Buch setzt das Gehirn schon aus,

bevor man Kapitel eins beendet hat.

Dieser Roman ist eine Verschwendung von Zeit,

Papier, Farbe und Regalraum.

Der Kritiker würde keine Träne vergießen,

wenn er ein Exemplar von 'Liebe im Spülgang'

im Müllschlucker finden würde.

Ich sage nicht gern, dass ich Recht hatte.

Aber...

das hast du doch gerade.

Hallo.

Nichts als Rechnungen.

Oh, hier ist etwas, das dich aufheitern dürfte.

Sieht aus wie ein Fanbrief.

Weißt du, woran ich gerade denke?

Wir sollten Urlaub machen, nur du und ich.

Uns amüsieren, die Inseln besuchen...

Sowas halt.

Ein paar Coco Locos, Pina Coladas.

Entspannen, neue Kräfte auftanken. Gott, das wäre toll!

- Was meinst du, Mary? - Du Mistkerl!

Mary!

Mary!

Mary, komm wieder zurück!

Bitte!

Du bist die einzige Frau, der ich je treu war!

Ute, wo wollen Sie hin?

Ich habe diesen Job angenommen, weil ich für

eine Person und einen Hund kochen und saubermachen sollte.

Dann kamen die Mutter, der Liebhaber,

seine Kinder und ihr Hund dazu!

Miss Fisher!

Dieses Chaos lass ich mir nicht länger bieten.

Ich kündige!

Nein, nein, nein, nein, nein!

Aufhören!

Aufhören!

Ich sagte, aufhören!

Lass deine dreckigen Hände von ihr, Garcia.

Du bist gefeuert!

Verlass sofort mein Haus!

Ich hasse dich.

Auf dein Zimmer, junge Dame, und zieh mein Kleid aus.

Du bist nicht meine Mutter.

Bewegung, aber schnell!

Und du, junger Mann...

Mutter, setz dich hin!

Geh auf dein Zimmer und bleib da!

Du hast Hausarrest.

Was ist hier los?

Bob!

Ich übernehme wieder die Kontrolle über mein Leben, Bob!

Solange ihr unter meinem Dach wohnt,

tanzen alle nach meiner Pfeife

und zwar ab sofort!

Mary Fisher hat beschlossen, Regeln aufzustellen.

Keine schlechte Idee.

Ja, die Nummer für das Finanzamt, bitte.

Danke.

Um einige Angelegenheiten sollten sich aber

die entsprechenden Instanzen kümmern.

- Martin. - Mary!

- Tolle Party! - Danke.

- Steven, ich wusste, du würdest kommen. - Gut, dich zu sehen.

Mary...

Du siehst toll aus!

Danke!

Mary...

Wie schön, dich zu sehen.

Ein voller Erfolg, Schätzchen. Man amüsiert sich köstlich.

Ich möchte nur, dass du weißt...

Du bist immer noch auf Bewährung.

Also sei nett

zu meinen Freunden.

- Hey! Wie geht's? - Hallo.

- Noch ein Glas? - Nein, danke.

- Amüsieren Sie sich. - Danke.

Es läuft gut!

Ihre Aufmerksamkeit bitte!

Ruhe, bitte.

Ich möchte einen Toast ausbringen.

Auf die wunderbare Frau,

die diese tolle Party organisiert hat.

Sie weiß nicht, wie viel sie mir bedeutet.

Und das ist meine Schuld,

weil ich es ihr nicht oft genug sage.

Deshalb werde ich es ihr jetzt sagen,

im Beisein aller Anwesenden.

Mary, komm her.

Ein bisschen Musik, Leute.

Na los. Ein stürmischer Applaus für sie.

Mary...

Mary, du bist die Allerbeste,

und ich bin der größte Glückspilz in diesem Raum.

Das Leben ist toll

und kann nur noch besser werden.

Auf dich, Schatz.

Robert Patchett, ich habe einen Haftbefehl.

Weswegen?

Betrug und Unterschlagung.

Das kann ich nicht glauben!

Das ist eine private Party.

Sie können nicht einfach... Gehen Sie!

Da muss ein Irrtum vorliegen.

Es liegt kein Irrtum vor. Kommen Sie jetzt bitte mit?

Tut mir Leid, Ihre Party zu ruinieren.

Auf Wiedersehen, Bobby!

Ruf Larry an.

Kopf einziehen, Sir.

Sei tapfer, Schatz!

Das wäre eine tolle Story für ein Buch.

Wie steht die Lage, Larry?

26 Fälle von Betrug und Veruntreuung.

Das wird um 200.000 bis 300.000 Dollar Strafe kosten...

Das ist viel Geld.

- Das schaffen wir schon. - Plus...

Zwei bis fünf Jahre Gefängnis.

Das ist verrückt, Larry!

Du musst was unternehmen.

Mary!

Bob!

Die Lösung eures Problem besteht aus zwei Worten.

Bestechungs... gelder?

No, Bob!

Richter Phillips.

Richter Phillips.

Richter Phillips wird deinen Fall verhandeln,

und das sind wirklich gute Neuigkeiten.

Er ist nicht nur der Golfpartner meines Vaters,

sondern tendiert auch dazu, viel...

Verständnis für Wirtschaftskriminalität zu haben.

Kriminalität? Wer redet denn davon?

Larry, ich bin kein Krimineller!

Natürlich nicht, Bob.

Nur mit der Ruhe!

Also, wir wissen,

dass ein hoher Geldbetrag deiner Klienten

irgendwie auf dein Privatkonto

in der Schweiz überwiesen wurde.

- Ja. - Unsere Verteidigung wird behaupten,

dass dein Computer einen Virus hatte,

der die Überweisung verursachte.

Wir verkaufen das Ganze als Softwarepanne.

Das finde ich toll!

Nachdem wir ihnen eingehämmert haben, dass es ein Versehen war,

beweisen wir, dass die höchste Überweisung

von Marys Konto stammt...

Und wir wissen alle, dass das ein Fehler war, nicht?

Genau.

Mach dir bloß keine Sorgen.

Und dann werde ich ein paar Runden

Golf mit dem Richter spielen.

Bist du sicher, das Computervirus wird ziehen?

Bob, ich berechne keine 350 Dollar die Stunde, um schlechten Rat zu geben.

Okay!

Mary, du warst großartig.

Wie kommt's, dass ein Penner wie ich

so eine wunderbare Frau wie dich hat?

Rühr mich bloß nicht an!

Glaubst du, ich bin von vorgestern?

Hey, hey! Was ist denn los?

Schlimm genug, dass du deine Klienten bestiehlst,

aber dass du auch von mir stehlen musstest!

Du hast doch gehört, was Larry sagte. Es war der Computer.

Computer haben keine Schweizer Konten, Bob.

Mary!

Ich bin froh, dass das passiert ist.

Jetzt sehe ich endlich deine wahre Natur...

Du gieriger Scheißkerl!

Verschwinde aus meinem Leben!

Oh, und gefeuert bist du auch.

Patchett... Patchett..Patchett.

Ah...Richter Phillips.

Sicher geht das.

Überhaupt kein Problem.

Für Sie, jederzeit.

Ja!

Ja, der Job ist wirklich toll.

Einfach wundervoll.

Ich kann Ihnen nicht genug danken.

Oh, das freut mich aber, meine Liebe.

Wiederhören.

Der Richter liebt den Luxus. Isst und trinkt gern.

Sag mal, gäbe es einen Interessenkonflikt...

Ich frage dich als Anwalt.

Könnten wir Ihn danach zum Essen ausführen?

Tja, es müsste schon bei Peter Luger sein.

Gut, ich lade ihn ein.

Wunderbar.

Erheben Sie sich!

Wie seh ich aus?

Du siehst toll aus. Wie fühlst du dich?

Gut!

Bitte nehmen Sie Platz.

Aktennummer 6484, das Volk gegen Patchett.

Richterin Brown präsidiert.

Es ist wahr, dass der Angeklagte nicht vorbestraft

und ein geachtetes Mitglied der Gemeinde ist.

Aber Tatsache ist, dass der Angeklagte seine Klienten

um hohe Summen bestohlen hat.

So hat Mr. Patchett nicht nur

seine Vertrauensstellung missbraucht,

sondern auch das Vertrauen

der Gesellschaft in Buchhalter erschüttert.

Das Gericht verhängt deshalb eine Geldstrafe

über 250.000 Dollar

sowie eine Gefängnisstrafe

von 18 Monaten.

Sie...sie scherzt, oder?

Du hattest es doch versprochen.

Tut mir wirklich Leid, Bob. Wäre es Richter Phillips...

Kein Problem!

Hey, warum spielen du, Richter Philipps,

ich, wir alle zusammen nicht mal eine Runde Golf?

Ich komm ja in 18 Monaten raus!

Was?

Was?

Ganz ruhig.

- Sachte. - Hey, Moment!

Ruth! Ruth, bist du das?

Ruth!

Das ist meine Frau!

Ruth! Wo warst du?

- Kommen Sie, los! - Du musst mir helfen!

Das ist Ruth! Hilf mir!

Ruth!

Hilf mir!

Armer Bob.

Fast hätte ich Mitleid mit ihm gehabt.

Fast!

Mary Fisher hat genug von ihrem Palast am Meer.

Und meinen Mann liebt sie auch nicht mehr.

Und dieser Tage

ist Bob einen ganz anderen Lebensstil gewohnt.

Hey, was brennt da an?

Meine Lasagne!

Oh, Scheiße!

Was jetzt schon wieder, Patchett?

Ich begreif's nicht. Sie war nur 20 Minuten im Ofen!

Du Trottel!

Der Ofen hat 280 Grad, dabei sollten es nur 180 sein.

Das tut mir wirklich Leid.

Patchett! Besuch für dich.

Hau schon ab.

Hey, Daddy!

Da ist Daddy!

Nicolette, Andy - kommt her!

Hab ich euch vermisst!

Oh, hab ich euch beide vermisst!

Wie geht es euch?

Oh, ich zähle die Tage.

Hallo Ruth.

Hallo Bob.

Danke, dass du die Kinder mitgebracht hast.

Siehst toll aus.

Danke, du aber auch.

Mir geht's wohl ganz gut.

Ich habe sehr viel Zeit.

Du und die Kinder habt euch bestimmt viel zu erzählen,

also lass ich euch.

Tschüss, Ruth. Noch mal danke.

Schon gut, Bob.

Hey, Ruth!

In ein paar Monaten komme ich raus.

Ich könnt euch besuchen, für euch kochen.

Das wäre nett.

Hey!

Ich hab Kekse für euch gebacken.

Probiert mal.

Seid ehrlich, wie schmecken sie?

- Die sind lecker, Dad. - Wirklich?

- Ja... - Das ist euer Ernst?

Ich hab befürchtet, ihr würdet sie nicht mögen.

Menschen ändern sich.

Deshalb darf man sie nicht aufgeben.

Sogar Mary Fisher.

Wir sind hier mit... Mary Fisher.

Sie ist die frühere Schnulzenautorin.

Mary hat ein neues Buch geschrieben,

und diesmal ist es was ganz Untypisches.

Es heißt "Vertauen und Vertrauensbruch"

und hat den Untertitel

"Ein Dokumentarroman über Liebe, Geld und Misstrauen".

Vielen Dank, dass Sie heute Morgen bei uns sind.

Danke, Sally. Ich bin froh, hier zu sein.

Also, rekapitulieren wir...

Vor etwa anderthalb Jahren

kam Ihr letzter Roman raus,

- Und er war... - Der totale Flop.

Ja.

Seien Sie ruhig unverblümt.

Aber das neue Buch bekam

fabelhafte Rezensionen.

Mmm, ja, stimmt, ja.

Und von den ernsten....

Kritikern.

Das ist ein ganz neuer Ansatz für Sie,

eine Abkehr von allem, was sie gemacht haben.

Ja, Menschen ändern sich.

Natürlich darf man keine Wunder erwarten.

- Danke, Ms. Fisher. - Gern geschehen.

Würden Sie es bitte Douglas widmen?

Für Douglas.

Vielen Dank...

Mary Fisher.

Wem soll ich es widmen?

Schreiben Sie bitte...

"Für Ruth"

Für Ruth.

Vielen Dank...

Mary...

Fisher.

Danke.

Könnten Sie es bitte Alain widmen?

Bien sur!

Ihre Beherrschung der postmodernen Metapher

ist wunderbar, Mrs. Fisher.

Oh, nein, nein, nein.

Miss Fisher!

Bitte...

Nennen Sie mich... Mary.

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