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(Stella): In the sea of love
I will swim to you.
You are so beautiful
and you are in my heart for ever and ever.
(Karin): Stella, kommst du?
(Ruhige Musik)
Wahnsinns Kleider. - Das mit dem blauen Diamanten ist so schön.
Ja? - Das da auch.
(Durchsage): Bitte alle Läufer jetzt das Eis verlassen.
Hier ist gut. Setz dich. - Guck mal, das ist superschön.
Das aber auch. (Durchsage): Katja Westergren vom SKH, bitte.
(Moderne Popmusik)
Tolle Kreuzpirouette.
Echt lieb von dir. Echt nett.
Kreuzpirouette? Was ist das nochmal?
Die Drehung. - Ach so.
Mit überkreuzten Beinen. - (Frau): Wir machen Fotos.
Stella, nimmst du die mit? - Bis nachher.
Okay. - Wir warten hier.
Da ist kein Zucker drin. Auch schon gemerkt?
(Dramatische Musik)
Ich bin ja so stolz auf dich. - Ach, hör auf. Ich war nicht gut.
Unsinn. Du warst fantastisch. - Ich hab hammermäßig gepatzt.
(Lasse): Was hat Jacob denn gesagt?
Er war wohl ganz zufrieden, glaube ich. - Na, also.
Ich hab mich so oft verhauen. - Ich fand dich super.
Danke, war lecker. - Nein, nein, nein. Setz dich, los!
Was ist denn? - Wart's ab. Bleib einfach sitzen.
Warum? (Lasse imitiert eine Fanfare)
Nicht, Papa! Nicht verraten, hör auf! - Spinnst du jetzt?
Papa, hör auf! - Jetzt hör doch auf.
Hier, meine Süße.
Okay, danke. - Von Papa und mir.
Wow. Ihr seid wahnsinnig. Danke. - Gefällt's dir?
Das war bestimmt total teuer.
Mach dir keinen Kopf. Du warst so fleißig. Du hast es verdient.
Was hat es gekostet? - Das spielt keine Rolle.
Du bist echt toll. Jacob sieht das sicher auch so.
Also, gefällt's dir? - Ja, total! Danke.
Hauptsache, du freust dich. Ist doch nur... Achtung, die Kerzen!
Zieh mal an. Bin gespannt, wie's aussieht. - Sekunde.
(Düstere Musik)
(Trainerin): Und weiter. Auswärts, einwärts. Sehr gut.
Nimm das Kinn hoch, Stella. Auswärts, einwärts.
Einwärts, auswärts. Bravo!
Auswärts, einwärts. Weiter so.
Auswärts, einwärts. Und nimm das Kinn rauf!
Super, bravo. Mach so weiter.
Auswärts.
Einwärts.
Ja. Stoß dich ab, denk an die Arme.
Kreuz durchdrücken. Ja!
Körperspannung.
Gut, okay. Das war's für heute. Kommt alle her.
Ich bedanke mich bei euch. Ihr ward super, wirklich.
(Jacob): Arm nach vorn. Ja. Runter.
Locker, nicht so verkrampft.
Übersetzen. Halten. Und wechseln.
Dreier. Übersetzen, halten... Und wechseln.
Übersetzen. - Weg da!
Du kannst nicht einfach stehen bleiben! - Was machst du?
Alles in Ordnung?
Entschuldigung.
Okay? - Okay!
Alles klar.
Bei dir alles gut? - Ja.
Das Ganze nochmal. Dreier, übersetzen, halten, wechseln.
Ab mit dir!
Dreier, übersetzen, halten...
Hey. - Was machst du?
Lernen. Wir schreiben morgen Französisch.
Darf ich morgen mit dir joggen?
Das packst du doch nicht.
Natürlich. - Glaub ich nicht.
Wo war ich denn jetzt?
Das gibt's nicht. - Was?
Halt still!
Wieso...? - Du sollst stillhalten.
Du hast 'nen Schnurrbart!
Nein! - Doch.
Doch, ehrlich. Einen kleinen.
Guck doch selber.
Ich sehe aber nichts. - Doch, guck hin, da! Siehst du?
Da hast du lauter kleine Stoppeln. Fühlst du das?
Da wachsen bald Härchen. Die werden immer länger.
Bis man einen Bart hat. So fängt's an.
Können Frauen sowas kriegen?
Ja. Sie rasieren sich.
Damit es ja keiner sieht.
Was ist? - Ich mache doch nur Quatsch.
Du bist so blöd! - Wie du geguckt hast.
Du bist so fies!
Stimmt doch gar nicht. Selber fies!
Hör auf!
Komm schon, Stella!
Soll ich das auch versuchen?
Okay. Welches Bein?
Du stehst auf dem.
Und gebeugt, ja? - Ja.
Und zurück. Arm nach vorn.
Ui...
(Sie lachen)
Man braucht mehr Schwung. Trau dich, voll hoch zu springen.
Okay.
Ha! - Wow.
(Sie lachen)
Laufen wir jetzt weiter?
Nein, ich kann nicht mehr. - Ich muss aber noch ein Stück.
Ich muss los. Warte, wenn du willst.
Ich will nicht allein bleiben.
Komm schon. Dauert auch nicht lang.
Katja!
Nein, warte doch. Katja!
Katja, komm doch zurück!
(Ruhige Musik)
(Die Haustür wird geöffnet und geschlossen)
Wer hat mein Ei geklaut?
Wer hat's geklaut? Da stand Katja drauf.
Ich hab kein Ei genommen. - Warst du das?
Gib es zu!
Ich habe Katja drauf geschrieben. Hallo?
Ich schrieb Katja drauf, weil ich's essen wollte.
Warum bist du vorhin abgehauen? - Oh. Ich halt das nicht mehr aus!
Das Ei hat mir gehört. Ich will es essen. Jetzt!
Reg dich nicht auf. Koch ein neues. - Wir haben keine mehr.
Wir haben genug anderes da. Iss ein Brot... - Nein!
Ich schrieb Katja drauf, weil ich's jetzt essen wollte.
Du bist gemein. Wie kannst du mir das antun, blöde Kuh!
Ich helfe dir nie wieder. Musst du mir alles kaputt machen?
Ich helfe dir und du machst mir alles kaputt. - Entschuldige.
Ich fahre jetzt los und kaufe Eier. - Danke.
Scheiße, Stella.
(Die Haustür wird geschlossen)
(Es klopft)
Hey. Was machst du?
Katja hat irre viel Stress momentan.
Eislaufen und Schule kann manchmal einfach zu viel werden.
Und sie wird eine Frau. Da spinnt der Gefühlshaushalt. - Hör auf.
Der ist ja echt schön.
Ist der neu? - Hm.
Das könntest du eigentlich ein bisschen vertiefen.
Da gibt's doch den Verein, die Waldbiologen, oder?
Wär das nichts? - Nein. Ich mache lieber Eiskunstlauf.
Du musst damit ja nicht aufhören.
Ich will jetzt schlafen.
Na, dann schlaf schön.
(Lehrerin): ...und gestorben am 16. November 1632
in der Schlacht bei Lützen.
Auch ein Tag wurde nach ihm benannt.
Bekanntlich ist der 16. November der Gustav-Adolf-Tag.
Erst nach seinem Tod hieß er bei uns Gustav Adolf der Große.
Den Beinamen erhielt er, weil er als Feldherr
den Grundstein für eine neue Kriegsführung legte.
(Sie lachen)
Möchtest du uns etwas mitteilen, Iga?
Stella, weißt du, wer Gustav Adolf II. auf den Thron folgte?
Sowas sollte man wissen.
Es war Königin Kristina,
die einzige Regentin, außer Margareta.
Blättert um, dann seht ihr ein Bild von Königin Kristina.
(Schülerin): Die ist potthässlich. Sieht aus wie ein Typ.
(Lehrerin): Was findest du so hässlich?
(Schülerin): Sie hat eine spitze Nase und einen Schnurrbart.
Und das Kinn geht so nach oben. Es ist total spitz und abartig.
(Lehrerin): Sie wurde wirklich öfter für einen Mann gehalten.
(Schülerin): Außer von Blinden.
(Lehrerin): Frauen haben manchmal auch einen kleinen Schnurrbart.
Und jetzt?
(Iga): Stell dir vor, es ist der Mund von dem Typ,
in den du verknallt bist.
Du küsst dann die Tomate.
Ehrlich? - Ja.
(Iga lacht)
Lach doch nicht so doof. - Du lachst doch genauso.
Hallo.
Was macht ihr da? - Was wohl? Tomaten essen.
Sagst du Mama und Papa, dass ich bei Elin bin und da esse? - Okay.
Mit dir ist doch was. - Zisch ab.
Macht euch einen schönen Abend.
Bis morgen, Schatz. - Okay.
Ruft an, wenn was ist.
(Die Haustür wird geschlossen)
(Fernsehen): Jetzt hör doch mal. - Lass mich in Ruhe, Schlampe.
Lass das. Sie ist keine Schlampe. - Doch, eine voll üble.
Sie verarscht uns. Checkst du das nicht?
Du bist genauso blöd.
Du ist ja gar keine Chips.
Nein.
Seit wann denn das?
Wenn man auf meinem Niveau trainiert, isst man keine.
Ich schmeiße sie weg. - Wieso? Du isst doch total gern Chips.
(Klappergeräusche)
(Katja spuckt)
Was machst du da? - Aufräumen.
Kannst du nicht auch mal die Küche sauber machen?
Jetzt darf ich in der Nacht deinen Dreck wegmachen.
Du hast die Chips gegessen. - Was?
Natürlich nicht.
Du hast sie mir alle weggefressen.
Wer sich vollfrisst, sollte seinen Mist wegmachen.
Oder bin ich dafür zuständig?
Überall dreckiges Geschirr.
Das hast du doch benutzt, oder nicht? - Hm.
Ehrlich, Mann!
(Es klirrt)
Zum Beispiel die Schlüssel und den Löffel, ja?
Warum hast du die nicht abgespült?
Was glotzt du so blöd?
Ich bringe den Müll raus, der quillt über.
(Die Haustür knallt zu)
(Die Zimmertür wird geöffnet)
Blitzblank ist die Küche.
Hier, Frühstück für dich.
Danke.
Ich fahr jetzt in die Halle. Ciao, Süße.
(Ruhige Musik)
(Die Musik klingt aus)
(Iga): Was machst du da?
Wer ernsthaft Eislaufen will, darf nicht viel essen.
Wer trainiert, muss viel essen. - Beim Eiskunstlauf nicht.
Beim Eiskunstlauf nicht. Echt, du bist voll öde geworden.
Vielleicht nur reifer.
He, nicht hingucken, aber Hendrik und Anders glotzen uns an.
Nicht gucken. Spinnst du? Tu so, als wären sie dir egal.
Ich brauch nicht so zu tun. Die sind zu jung für mich.
Wieso? Sie sind älter als wir. - Ein Jahr.
Wie alt muss einer sein, dass er in Frage kommt?
35.
Echt jetzt?
(Jacob): Brauchst du 'ne Pause?
Mir ist ein bisschen schwindelig.
Ich weiß auch nicht. Geht gleich wieder.
(Trainerin): Herhören. Das war ein super Training.
Na, seid ihr gespannt? (Schülerin): Ja, schon.
Für die Prüfung haben sich diesmal qualifiziert:
Isabell. (Isabell): Ja!
Ähm, Victor.
Ähm. Elin... und Ina.
Ihr bekommt noch einen Brief mit dem genauen Datum.
Wieso werde ich nicht angemeldet?
Weil du den Dreier noch nicht gut packst, Stella.
Ich hab total viel trainiert, wirklich.
Das weiß ich. Du läufst super. Beim nächsten Mal, okay?
Ihr kriegt noch einen Brief, in dem das genaue Datum steht.
Und ihr müsst eine Stunde vor der Prüfung da sein, okay?
Bitte sehr, bitte. Bist super gelaufen.
(Schülerin): Danke.
(Trainerin): Und für dich. (Victor): Danke.
(Victor): Macht's gut. (Schülerin): Du auch.
(Trainerin): Kopf hoch.
Sagen wir zehn Minuten, ja? - Hm.
Ähm... Können wir mal reden?
Okay. Was gibt's?
Nicht jetzt.
Es ist ein Geheimnis.
Erzähl es doch gleich. Hier hört uns keiner. - Geht nicht.
Kann ich morgen vor der Schule kommen?
Ja... Also, ich hab gerade ziemlich viel um die Ohren.
Bitte. - Vielleicht hab ich morgen kurz Zeit. Ähm...
So gegen acht vielleicht?
Ja, acht. - Okay?
Okay.
Bis dann. - Bis dann.
Kiss your lips.
And move my hips.
Oh. - Kannst du nicht anklopfen?
Was hast du da? - Hab mir die Haare weggemacht.
Hä? Hast du dich rasiert? Was soll der Quatsch? - Geh raus!
Was ist denn? - Stella rasiert sich.
Und wo? - Im Gesicht. Über der Lippe.
Das ist doch nicht normal. Tu was dagegen.
Das ist harmlos. Sie experimentiert nur rum.
Ich weiß nicht. - Das machen alle Mädchen.
(Lautes Motorengeräusch)
Stella, ah. Ähm...
Entschuldige, ich hab's verschwitzt.
Ich hab jetzt einen Termin, ähm...
Kannst du es mir jetzt schnell sagen?
Ich wollte mit dir über Katja reden.
Nimm doch mal die Hand vorm Mund weg.
(flüstert): Katja ist komisch drauf.
(Eine Tür schlägt zu)
Hey, Morgen! Ich komme sofort.
Ich hab dich nicht verstanden. Tu doch die Hand weg.
Können wir nicht in dein Zimmer gehen? - Wie bitte?
Können wir nicht in dein Zimmer gehen?
Nein, du musst es mir schon jetzt sagen.
Und nimm bitte die Hand vom Mund.
Kann ich nicht.
Äh. Also, ich muss jetzt los. Mach's gut.
Bis dann.
(Eine Tür wird geöffnet)
Hey!
Weinst du?
Ja. Siehst du doch.
Wieso? Was ist denn?
Ich weiß auch nicht.
Sei nicht traurig, Katja.
(Katja schluchzt)
Ich will nicht, dass du traurig bist.
Bitte.
Lässt du dir Fett absaugen?
Hier liegt so ein Flyer.
Nein, bestimmt nicht.
Was hast du da gemacht? - Wo denn?
An deiner Oberlippe.
Ich hab mir den Schnurrbart wegrasiert.
Du hast gar keinen Bart.
Ich hab dich nur verarscht.
War nur Blödsinn.
Och, Stella. Tut mir leid.
Nicht böse sein, Stella.
Bin ich doch gar nicht.
Hör einfach nicht auf mich.
Wie ist Jacob so als Trainer?
Naja, gut. Aber ziemlich streng.
Wieso läuft er keine Turniere mehr?
Wegen einer Knieverletzung.
Wieso fragst du? - Einfach nur so.
Einfach nur so, ja?
Einfach nur so. (Katja lacht)
Mir kommst du ziemlich interessiert vor.
Nein.
Was ist denn da? - Mein Arm.
Wieso genierst du dich?
(Beide lachen)
Wo bleibt ihr? Wir müssen los!
Ist ja gut, wir kommen. Los, Katja.
Papa, ich muss zum Training. Stella hat keine Lust. - Nichts da.
Das sagte sie eben. Was sollen wir da?
Sie kriegt schon Lust. - Nein, sie ist mies drauf.
Hör jetzt auf. - Und wenn schon.
Dann trainierst du eben morgen.
Würde ich bei jedem Meeting so ein Gezicke veranstalten...
Warum müssen wir in dieses Restaurant fahren?
Ihr wisst, dass ich kein Fleisch esse. - Hör jetzt auf!
Bitte, ich schaff's sonst nicht. - Wir feiern Stellas Geburtstag.
Ihr seid gemein.
Immer dieses Theater. Rein mit dir, los!
Wir wollen fahren. - Mach die Tür richtig zu.
Immer der gleiche Mist.
(Schnelle Musik)
Nein, nur kaputt. - Projektleiterin ist ein Knochenjob.
Wenn es ein Witz war, ist er nicht lustig.
Das war ehrlich gemeint.
Ich weiß, dass ich zu oft weg bin.
Musst du mir nicht reinreiben. - Tu ich nicht. Es war ernst gemeint.
Ah ja.
Ist das gut? - Hm.
Und deins? Schmeckt's dir?
Toll, dass sie es extra gemacht haben.
Ich hätte Lust zur Hütte zu fahren.
Alle zusammen. Ist doch eine tolle Idee.
Wieso jetzt? Du weißt, dass ich gerade nicht kann.
Was soll das? - Er würde dir guttun.
Ah. Du bist ja so einfühlsam.
Wollen wir nicht mal auf das Geburtstagskind anstoßen?
Ja, natürlich. Los!
(Alle): Skol!
Und rein damit. - Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag.
Was nimmst du als Nachtisch? Eierlikör mit Früchten?
Limettenkuchen mit Whiskycreme?
Ich muss mal.
Tarte aus 85 prozentiger Bitterschokolade.
Kein Dessert für Kinder. Nur so überkandideltes Zeug.
Äpfel mit Kognak flambiert... - Ich muss auch mal.
Du könntest auf der Hütte arbeiten.
(Katja hustet und würgt)
(Katja übergibt sich)
Hör auf, Katja! Komm raus!
(Toilettenspülung)
Mir war total schlecht. Irgendwas war mit dem Essen.
Nein, ist gar nicht wahr.
Doch. Das Essen war nicht okay, glaub mir.
Warum steckst du dir den Finger in den Hals?
Hab ich gar nicht. - Doch.
Nein, stimmt nicht. - Doch. Ich sag's Mama.
Warte, Stella. Stella!
Jetzt hör mir zu. Bitte, du darfst ihr nichts sagen.
Halt, Stella! Stella, Stella!
Nein, bitte sag nichts. - Doch!
Nein, bitte. Du darfst ihr nichts sagen.
Du darfst es nicht sagen, hörst du?
Sagst du ein Wort, erzähle ich den Eltern
von deinen Sex-Gedichten, und dass du auf Jacob stehst.
Dann weiß es jeder. - Du hast meine Gedichte gelesen?
Alle glauben, dass er pädophil ist. Weiß du, was das heißt?
Jacob kommt ins Gefängnis. Willst du das?
Soll ich's gleich erzählen? - Nein, du darfst nichts sagen.
Bitte! Ich...
Was meinst du, was Papa sagt, wenn er es erfährt? He?
Dass seine Kleine so versaut ist?
Ich verrate dich nicht. Verrate auch nicht mich.
Schwörst du es? - Ja, ich schwöre.
Versprichst du es? - Ich verspreche es dir.
Na gut.
Stella, komm!
Komm doch.
Das hat ja ewig gedauert. Komm, setz dich hin.
Los!
Also, sitzt du gut?
Okay.
Und, hoch soll sie leben. - Spinnst du?
Hoch soll sie leben, hoch soll sie leben - leben,
dreimal hoch!
Und alt soll sie werden, alt soll sie werden,
alt soll sie werden - werden, dreimal alt!
Und jetzt ein vierfaches Hoch auf unsere kleine Stella.
Sie lebe: Hipp-hipp. - (Alle): Hurra, hurra, hurra, hurra!
Oh! Toll, was?
Oh, und aus! - So, lass es dir schmecken.
Dass es noch Eis gibt, hättest du nicht gedacht. - Extra für dich.
(Ruhige Musik)
(Trainerin): Konzentriert euch! Victor!
Stella, Arme rauf zur Decke!
Wer keine Lust mehr hat, kann runter gehen.
Na also, geht doch. Körperspannung!
Nicht aufs Eis gucken, Stina!
Wenn du ständig aufs Eis guckst, fällst du auch drauf.
Nicht aufs Eis gucken!
Kinn hoch, Isabell!
(Jacob): Nach oben schauen, ja.
(Kellner): Echt gut, die Kleine, was?
Das ist meine Schwester.
Bist sicher stolz auf sie.
Sie ist hübsch.
(Musik der Kür im Hintergrund)
Was ist denn los? - Sie ist ohnmächtig geworden.
Hier, bitte sehr. - Danke.
Geht's? - Ja.
Du wirkst angeschlagen. Was ist los?
Nichts, alles bestens. - Alles bestens, wirklich?
Ja. - So ganz nehme ich dir das nicht ab.
Ich glaube, irgendwas stimmt nicht mit dir.
Was soll nicht stimmen? Ich bin nur müde.
Es ist so ein Virus. Der geht gerade in der Schule rum.
In meiner Klasse sind alle krank.
Ich weiß gar nichts von einem Virus.
Katja wollte es dir nicht sagen. Ähm...
Sie wollte unbedingt trainieren.
Hm...
Hoffentlich steckst du dich nicht an.
Da kann man wohl dran sterben. Stand heute in der Zeitung.
Oh! Naja, ähm...
Katja wird sicher nicht gleich daran sterben, aber...
Du solltest unbedingt zum Arzt gehen. Du musst dich schonen.
Du machst 'ne Trainingspause, okay?
Was ist mit dem Wettkampf? - Erst musst du gesund werden.
Wenn du dich morgen noch schlapp fühlst,
solltest du dich untersuchen lassen.
Wollt ihr mitfahren? - Au ja!
Nein, wir gehen zu Fuß.
Bis dann! - Bis dann!
Nein, am Montag geht bei mir gar nichts.
Am Abend auch nicht?
Ich bin gleich nach der Arbeit zum Badminton. - Aha.
Der Dienstag ist auch komplett dicht. - Danach wird's bei mir eng.
Ich weiß. Ich hätte es aber gern vor den Feiertagen erledigt.
Das Wetter soll übrigens richtig mies werden.
Das schmeckt gut?
Hm. - Hm.
Ist irgendwas, Katja?
Ganz sicher?
Was ist in dem Salat drin?
Avocado, Limette, Olivenöl, Koriander und Tomate.
Da ist Koriander drin? - Ja.
Ich hasse den. Er schmeckt widerlich. - Du mochtest ihn immer.
Nein, hab ich nicht. - Doch.
So widerlich! - Katja, lass das bitte. Sei so gut.
Ich mag Koriander nicht. - Was ist Koriander?
Du musst ihn ja nicht essen.
Warum hast du Koriander reingetan?
Ihr wisst, dass ich den nicht ausstehen kann.
Der ganze Salat ist versaut. - Ich dachte du magst ihn.
Ich mache dir neuen Salat. - Nein.
Nein, Lasse.
Ich könnte Elisabeth fragen,
ob wir am Donnerstag ihr Auto nehmen.
Darf ich aufstehen?
Nein.
Ich will hier nicht mehr sitzen. - Nein.
Du stehst nicht auf. Wir essen gemeinsam zu Abend. - Warum?
Es ist das einzige Mal am Tag,
an dem wir zusammen sind. Das ist wichtig für die Familie. - Ja.
Vielleicht will ich euch nicht sehen. - Sag mal, Katja! He!
Katja!
Lass mich in Ruhe! - Warte, was ist denn los?
Was machst du denn?
(Eine Tür knallt) Was hat sie bloß?
Schmeckt's dir denn? - Hm.
Das freut mich.
(Katja keucht)
Ich hab dir ein Brot gemacht. - Nein, danke.
Du darfst nicht trainieren. Weiß Mama das?
Lass mich doch in Ruhe.
Jacob hat's extra gesagt.
Hör auf. Das darfst du nicht. - Scht!
Jetzt nerv nicht. Ich kann trainieren, wann ich will.
Würde dir übrigens auch nicht schaden.
Das ist genau das, was Mama sagt.
Du hast null Disziplin.
Das ist der Unterschied zwischen uns. - Stimmt gar nicht.
(Katja keucht)
(Dramatische Musik)
(Eine Tür wird geöffnet)
Was machst du denn hier?
Du sollst doch nicht trainieren.
Hast du mich bei Jacob verpetzt?
Was? Nein!
Hab ich nicht. Wirklich nicht. - Wieso schickt er mich nach Hause?
Ich... Ich hab bloß das mit dem Virus gesagt.
Wieso hast du mein Kleid an?
Zieh es sofort aus! - Ich hab sonst nichts dabei.
Zieh es aus! Es gehört mir. Es ist maßgeschneidert.
Zieh es aus.
Du hast Jacob verraten, was los ist, oder?
Ich hab nichts verraten, glaub mir doch.
Ich erzähle ihm von dir und den ekligen Gedichten.
Bitte nicht. Bitte, Katja.
Du hast mich auch verpetzt. - Ich hab kein Wort gesagt, echt.
Zu spät. Ich hab's ihm schon erzählt.
Jetzt zieh das Kleid aus, sofort! - Nein!
Du sollst es ausziehen. - Okay, okay.
Jetzt mach doch endlich, Mann!
(Stella schluchzt)
(Die Tür schlägt zu)
(Mädchen): Oh Gott, voll peinlich.
(2. Mädchen): Echt? Wie, gerade meinst du?
(Dramatische Musik)
Kommt sonst keiner mehr? - Nein, nur wir.
Wollt ihr ein Bier? (Iga): Klar.
Ich trinke nicht. - (Iga): Sei nicht so langweilig.
Ich bin nicht langweilig.
Doch ein Bier?
Nein. - Sei doch ein bisschen normal.
Du hast noch nie Bier getrunken.
Tu nicht so obercool. - Wie wär's mit ein paar Chips?
Nein, danke. - Und Erdnussflips?
Nein.
(Iga): Mach mal ein Foto.
Sieht voll behindert aus. - Woher weiß du das?
Ohne Brille siehst du doch gar nichts.
Stella, willst du 'ne Limo?
Okay. - Komm!
(Iga): Das ist auch total lustig.
Ups!
(Er rülpst)
Entschuldigung. Ist mir rausgerutscht.
(Stella rülpst)
(Handyton)
Mama fragt, was wir gerade machen.
Sag ihr, dass du Bier trinkst. - Gute Idee.
Hast du Lust auf einen Telefonstreich?
Okay. Bei wem? - Bei einer Bekannten von mir.
Die hat voll den Schaden.
Was soll ich sagen?
Dass sie im Grab landet, wenn sie nicht bald was isst. - Okay.
Hier Katja.
Du landest im Grab, wenn du nichts isst.
Mach gleich nochmal. - Und was soll ich diesmal sagen?
Ähm. Sag ihr, dass sie voll übel nach Kotze riecht. Hier.
Hallo, wer ist da?
Du stinkst nach Kotze, du Psycho!
Blah...
Wie kam's dazu? - Stella hat Jacob erzählt, Katja hätte einen Virus.
Da hat er ihr eine Trainingspause verordnet.
Sie wollte trainieren. Da hat er ihr Hallenverbot erteilt.
Warum hat sie uns das nicht gesagt?
Sie hatte wohl Angst, dass wir ihr das Eislaufen ganz verbieten.
Ich weiß nicht, was ich davon halten soll.
Stella! Du kommst aber spät.
Hab ich doch gesagt.
Papa hatte heute ein Gespräch mit Jacob. - Weswegen?
Jacob hat Katja heute Hallenverbot erteilt.
Er meinte, du hättest erzählt, Katja hätte irgendeinen Virus.
Was sagt Katja? - Gar nichts. Sie weigert sich, mit uns zu reden.
Kannst du uns verraten, was hier los ist?
Stella, hast du die Wahrheit gesagt?
Ich lüge doch nicht.
Das warst du mit diesen Anrufen, Stella.
(Katja weint)
Du musst unbedingt Mama alles erzählen.
Nein, das mach ich nicht.
Und du darfst ihr auch nichts sagen, Stella.
Ich bringe mich um, wenn du das machst.
Das ist mein Ernst. Ich schlucke Tabletten.
(Katja schluchzt)
Es ist so peinlich.
Sowas von ekelhaft.
Ich halte das nicht mehr aus.
(Dramatische Musik)
(Lehrerin): Wo willst du hin? - Ich muss aufs Klo.
(Lehrerin): Dann ändert sich noch dieser Wert.
(Die Tür schlägt zu)
(Dramatische Musik)
(Rektorin): Was hast du auf dem Herzen?
Hm. Was macht man, wenn man glaubt,
dass einer nicht mehr essen will und sich oft übergibt?
Dann sollte man zu mir kommen. Vor allem, wenn's jemand von hier ist.
Und was machen Sie dann?
Ich nehme Kontakt mit der Person auf und prüfe nach, ob das stimmt.
Kennst du jemanden, von dem du glaubst, dass er ein Problem hat?
Ja, kann sein.
Und wer ist das?
Meine Cousine, aber... Aber die wohnt in Eskilstuna.
Du solltest deine Eltern ins Vertrauen ziehen.
Es ist wichtig, dass man Essstörungen früh anspricht.
Sie können lebensbedrohlich werden.
Was passiert dann?
Naja, wenn man sich zu sehr anstrengt,
zum Beispiel viel Sport treibt und nichts isst,
dann kann es sein, dass das Herz das alles nicht mehr schafft.
Was passiert dann?
Dann kann man sterben.
Warte mal!
Ich hab hier was für dich. Lies es zuhause in Ruhe durch.
Dann kommst du morgen zu mir und wir reden darüber.
Okay? - Okay.
Ich bin morgen den ganzen Tag da.
(Stella atmet schwer)
Stella! Schwänzt du auch?
Nein.
Bist du traurig?
Sicher?
Warte!
(Dramatische Musik)
(Stella weint)
(Dramatische Musik)
(Lehrerin): Ich erlebe dich immer
als sehr aufmerksame, muntere, interessierte Schülerin.
Aber seit einiger Zeit wirkst du abwesend im Unterricht
und kommst nicht mehr richtig mit.
Siehst du das auch so, Stella?
Schatz?
(Dramatische Musik)
Ist denn irgendwas passiert?
Nicht, dass wir wüssten.
Vielleicht hast du zuletzt wirklich zu viel gearbeitet.
Hör mal, wir wollen doch alle nur helfen.
(Dramatische Musik)
Warum hast du den Spiegel zerbrochen?
War jemand gemein zu dir?
Jetzt sprich doch mal mit mir.
Hast du ihn mit Absicht kaputtgeschlagen?
Bitte, du musst mit uns reden.
Es geht nicht, dass wir zum Gespräch in die Schule kommen
und du machst den Mund nicht auf.
Was ist los? - Ist was Schlimmes passiert?
Komm, sag's uns.
Katja ist magersüchtig.
Ach. Quatsch!
Wie kommst du denn darauf?
Sie lügt. Sie trainiert, obwohl sie nicht soll.
Sie isst nichts mehr. - Woher weißt du das?
Weil ich's gesehen hab. Und sie kotzt.
Was? Wann hast du das gesehen?
Sie steckt sich den Finger in den Hals.
Mama, ihr müsst was machen. Was ist, wenn sie stirbt?
Nein... Nein, Schatz, nein. Warte!
Oh, meine Kleine.
Ich will nicht, dass Katja stirbt.
Aber... - Warum hast du denn nichts gesagt?
(Die Haustür schlägt zu)
Katja, kommst du mal her?
Ich muss zum Training. - Komm, bitte.
Wir möchten mit dir reden.
Was ist denn?
Katja, wie geht's dir in letzter Zeit?
Gut.
Ja? - Ganz sicher?
Ist das wahr?
Ja, wieso? - Uns fällt auf,...
dass du in letzter Zeit stark abgenommen hast.
Tja. - Ich hatte den Virus und keinen Hunger.
Erzähl bitte keine Geschichten, Katja.
Wir wissen, was los ist.
Natürlich hatte ich... - Hey, Katja.
Ich muss zum Training. - Nein, bleib sitzen.
Setz dich hin. Wir wissen, dass du dich übergibst.
Du brauchst nicht zu Stella zu sehen. Wir wissen's.
Wir wissen, dass du dich übergibst. - Stimmt gar nicht.
Hör zu, so kommen wir nicht weiter.
Morgen werden wir drei einen Termin bei einem Arzt machen,
der sich bei solchen Dingen gut auskennt
und dir helfen lassen.
Ich brauche keinen Arzt. - Du brauchst Hilfe.
Mir geht's gut.
Dir geht's nicht gut und deshalb gehen wir zum Arzt.
Nein! - Doch, ganz bestimmt!
Setz dich! - Hör gut zu. Wir müssen zu einem Fachmann, der uns hilft.
Papa und ich kennen uns nicht aus. Wir machen einen Termin.
Ich will nicht zum Arzt.
Im Krankenhaus sind sie auf die Sachen spezialisiert.
Sie sind sehr gut. - Sie checken dich und reden mit dir.
Dann überlegen wir, wie wir das hinkriegen.
Du musst zum Arzt.
Es ist nicht angenehm, aber was sollen wir machen?
Ich werd... - Du weißt, dass es das Beste ist.
Ich esse wieder und werde gesund. Ich versprech's euch.
Glaubst du, du schaffst das? - Natürlich schaff ich's.
Du kriegst es hin? - Ich mach's noch nicht lang.
Wirklich nicht? - Nein, wenn ihr helft,
pack ich das. - Wie sollen wir dir helfen?
Ihr müsst nichts machen,
außer mich zuhause gesund werden zu lassen.
Komm, bitte! Ich schaff das.
Du glaubst wirklich, dass... Wir können's einige Tage probieren.
Dann sehen wir, ob dein Appetit zurückkommt
und du normal isst und ob's dir besser geht.
Ja, bestimmt. - Damit ist nicht zu spaßen.
Aber ausflippen muss man auch nicht gleich. - Schätzchen!
(Katja weint)
Okay. Wir warten ein paar Tage mit dem Arzt
und sehen, wie's läuft.
Es wird schon wieder.
Worauf hättest du mal Lust? Du darfst es dir aussuchen.
Fisch wäre gut. - Klar, besorgen wir.
Irgendeinen bestimmten?
Nein, ist mir egal.
Okay. Fällt dir sonst noch was ein?
Vielleicht Brokkoli. - Brokkoli?
Ja? Von mir aus gern. - Schön, kann ich immer essen.
Irgendwas Besonderes zu trinken? Irgendeinen Saft oder so?
(Dramatische Musik)
Hier so. - Ja. - Supertrick, oder?
Guck her.
Mach schon. - Nein, warte. Das ist total verdreht.
Nimm du die kurzen Seiten. Los!
Ah, nicht! - Was ist denn?
(Dramatische Musik)
Du mogelst ja! - Nein.
Wohl! - Nein. Quatsch! - Doch! Doch!
Bitte. Ha! Den hat keiner mehr.
Wieso hast du noch vier Karten?
Mist! Moment, ich opfere den Zweier. Das geht immer.
Ich sag's ja. - Du kriegst noch 'ne Karte, mach!
Ich darf umdrehen, ja? Ist doch richtig? - Ja.
Doch nicht? Was ist? - Doch. - Du musst sie weglegen.
Meinetw... - Reingefallen!
(TV): Hierher kommen Taucher aus aller Welt,
denn mit seinem warmen Wasser und seiner reichen Fauna
ist es ein Paradies für die Freunde dieses Sports.
Warum glotzt du so?
Tu ich nicht.
Du starrst auf meinen Oberarm. Warum?
Beachte sie nicht, Katja. - Ich hab sie nicht angestarrt.
Ich hab nur kurz geguckt. - Hör auf, Stella. Lass gut sein.
Was war da? Was hast du an meinem Arm gesehen?
Dein blöder Arm ist mir egal. - Ist er dick?
Ich hab ehrlich nicht geglotzt.
Kein bisschen. - Hast du eben doch!
Das stimmt nicht. - Reg dich ab, Stella.
Ich hab aber nichts gemacht!
Ich hab nichts gemacht!
Wirklich gar nichts. - Was macht sie da drin?
Übergibt sie sich? - Nein, ach was. Wir sind doch hier.
Katja, was machst du da drin?
Katja?
Sagst du mir bitte, was du da drin machst?
Katja! - Lass mich in Ruhe!
(Karin rüttelt am Türgriff)
Mach die Tür auf!
Ich will wissen, was du da drin machst! - Karin.
Mach jetzt sofort auf, Katja.
Ich will wissen, was du machst. - Lass mich in Ruhe!
Du spionierst mir auf dem Klo hinterher!
Du tickst nicht richtig. Lass mich!
Da drin stinkt's nach Erbrochenem. Kommst du mal?
Beruhige dich. Es bringt nichts, ihr auf die Pelle zu rücken.
Du kapierst rein gar nichts.
Echt, du darfst sie nicht so anstarren.
Ich hab nichts gemacht.
Ich weiß, aber Katja ist zu Zeit sehr empfindlich.
Ich hab nichts gemacht, echt!
(Katja und Karin schreien sich an)
Hau ab!
Ich lasse mich hier nicht einfach abwimmeln.
Nur ein bisschen, bitte, Schätzchen.
Ein kleines Stückchen wenigstens.
Ich weiß, dass du's kannst, Katja.
Wir bleiben sitzen, bis du was gegessen hast.
Lass dir Zeit.
Nur ein Stückchen. - Ich kann nicht.
Tja, das haben wir zur Genüge gehört.
Wenn du nichts isst, wirst du nicht mehr trainieren können.
Ich höre mit dem Eiskunstlauf auf. - Warum denn das?
Was man lange macht, wirft man nicht einfach hin.
Hat doch keinen Sinn mehr.
Mit der Einstellung erwartet man nicht viel vom Leben. - Genau.
Aber die Stunden, die du ins Training investiert hast. - Karin.
Ja? - Ich finde das zu hart. - Was?
Ich bin nicht hart. - Nicht du. Dein Ton ist hart.
Willst du lieber Müsli?
Ich werde doch meine Meinung sagen dürfen. - Natürlich.
Willst du mir vorschreiben... - Du könntest einfühlsamer sein.
Ich bin sehr einfühlsam. - Naja, weiß nicht.
Es ist nicht hilfreich, wenn du mir ständig in den Rücken fällst.
Eine Scheiße hier!
Katja, komm. Probier wenigstens mal ein Stückchen.
Ich kann nicht.
Trink einen Schluck Milch. - Ich kann nicht.
Beiß nur einmal ab.
(Stella knallt die Tür zu)
(Katja und ihre Eltern schreien)
Aber so wird es doch immer nur schlimmer.
So schnell passiert nichts. Wenn wir am 24. hinfahren,
checken sie dich erst durch und sagen, wie wir dir helfen können.
Nein. Mir kann keiner helfen. (Katja weint)
Wir brauchen jemand, der uns sagt, wie wir dir helfen können.
Gute Nacht.
(Katja weint)
Gute Nacht! - Schrei doch nicht so, Stella.
Ich will nicht hierbleiben. Ich will heim.
Wieso heulst du denn die ganze Zeit?
(Katja schluchzt)
(Dramatische Musik)
(Die Musik wird lauter)
Hier Schätzchen, komm.
Das sind nur Apfelstückchen. (Die Musik klingt aus)
Oder ein bisschen Banane? Hm, was meinst du?
Ich kann nicht. - Aber ja doch.
Ich esse auch. - Ich schaff's nicht.
Hör mal zu... - Warum solltest du das nicht schaffen, hm? Wieso?
Ich schaffe es nicht.
Du musst was trinken. Du hast tagelang nichts zu dir genommen.
Ich kann nicht trinken.
Hör mir...
Scheiße, lass mich. Es geht einfach nicht.
Da, nur ein Stückchen. Das kann doch nicht so schwer sein.
Hier, abbeißen wir du doch können. - Ich verstehe das nicht.
Versuch uns zu erklären, warum das so schlimm für dich ist.
Komm jetzt, trink wenigstens einen Schluck, mein Schatz.
Nur einen kleinen, bitte, Katja.
Nimm den Kopf hoch, Süße.
Ich helfe dir doch. - Ich kann nicht. Lass mich!
Bitte, trink jetzt. Nur ein Schlückchen.
Mh-mh. - Lasse, hol bitte ein Glas Wasser.
(Katja schluchzt und stöhnt)
Danke. Hier. Das ist sauberes, klares, ganz normales Wasser.
Los, probier! Probier nur ein bisschen.
Hilf mir doch mal!
Du kannst was anderes haben. - Versuch's.
(Katja stöhnt gepresst) Du musst trinken.
Jetzt schlucken! Schluck's runter, Katja.
Mund auf, Mund auf! Los!
Mach den Mund auf! - Nimm jetzt den Kopf hoch!
Aufhören! - Los!
Aufhören!
Schluck runter! So, jetzt trink! Du trinkst jetzt. - Es reicht!
Spinnt ihr? Hört auf! - Lasst mich!
(Katja schreit und weint)
(Karin weint)
Sie ist weggelaufen.
Ich kann nicht mehr!
(Karin schluchzt)
(Dramatische Musik)
Katja!
Katja!
Es tut mir leid!
Katja!
Katja!
Katja! - Katja!
(Laute dramatische Musik)
(Hektische elektronische Musik)
Katja!
Katja? - Katja?
(Verkehrslärm)
(Stella keucht)
(Es klingelt)
Hey. - Hallo.
Weißt du, wo Katja ist? - Nein.
Ist sie verschwunden?
Hm. Na, komm erst mal rein.
Setz dich.
Jetzt erzähl. Was ist mit Katja?
Wir wissen nicht, wo sie ist.
Habt ihr in der Eishalle nachgesehen?
Ich bin an allem Schuld.
Woran bist du Schuld?
Katja isst nichts mehr. Sie ist krank.
Und ich bin an allem Schuld. Und vielleicht...
Wieso denn? Es ist nicht deine Schuld.
(Stella schluchzt)
Du kannst nichts dafür, okay?
Hey. Alles wird gut, ja?
Sie taucht wieder auf.
Mach dir keine Sorgen. Hey!
Was machst du denn da, Stella?
Wissen deine Eltern, dass du hier bist?
Ich ruf sie lieber mal an, okay?
Stella!
Hey, Stella, jetzt lauf nicht weg!
Stella!
(Hektische elektronische Musik)
(Stella keucht)
(Kratzen der Schlittschuhe)
Hör auf!
Hör auf!
Jetzt lass doch den Scheiß!
Stirb doch, wenn du sterben willst.
Es ist mir scheißegal! Ich hasse dich!
Hörst du? Ich hasse dich!
(Katja stürzt)
Katja! Katja!
Bitte, Katja!
Katja!
Katja!
Katja!
Bitte, Katja, bitte!
Katja!
Katja, bitte!
Bitte, Katja, bitte! Bitte!
(Stille)
(Leise Fahrgeräusche)
(Leise Hintergrundgeräusche)
(Krankenschwester): Hallo Lasse, hallo Karin.
Das ist Stella, Katjas Schwester. - Hallo.
Lerne ich dich auch kennen. Kommt! - Danke.
Geht's Ihnen gut? - Ja.
Sie waren zuhause, Karin?
Ich hab frische Klamotten geholt. - Okay.
Und Sie haben eine kleine Reise gemacht?
Ja. - Wo waren Sie?
Wir waren in Rom. - In Rom? - Hm.
Warst du auch mit dabei, Stella? In Rom?
Toll. - Nur Stella und ich.
Das ist doch schön. - Ja, es war wirklich schön.
Bis später dann, Wiedersehen.
Wiedersehen. - Wiedersehen. (Anklopfen)
Na? - Hallo.
Hier. Für dich. - Danke.
Hallo. - Hallo.
Soll ich dir die abnehmen? - Ja.
Stella, du kannst deine Jacke auf den Sessel legen.
Ah, du hast unsere Karte bekommen. - Mh-hm.
War's denn schön? - Ja, sehr schön.
War's auch warm? - Nein, nicht besonders. Aber trotzdem schön.
Guck mal, ich hab ihn gefunden. - Ah, cool. Danke.
Was hörst du da? - Einen neuen Song, den ich entdeckt hab.
Aha. - Mh-hm.
Darf ich mal hören? - Mh.
(Leise Musik)
(Ruhige Klavier- und Geigenmusik)
(Es klopft)
(Ärztin): Guten Tag. - Guten Tag.
Darf ich Sie mal kurz sprechen? Passt es?
Sicher. - Natürlich.
Wir kommen gleich wieder, Stella.
Hallo. - Hallo. -Hallo.
Die checken echt gar nichts.
Mama weint manchmal.
Papa auch.
Hast du die Prüfung geschafft?
Nein. Ist mir aber auch total egal.
Ich hab's nur gemacht, weil ich auf Jacob stand.
Aber jetzt stehe ich nicht mehr auf ihn.
Ich bin jetzt reifer.
Wirklich? - Ich hab ihn geküsst.
Das ist nicht dein Ernst. - Doch ehrlich. Ich hab ihn geküsst.
Du spinnst ja komplett.
Er ist nicht pädophil. Er fand's nicht cool.
Wahnsinn!
Was hat er zu dir gesagt?
(nachäffend): Was machst du denn da, Stella?
Ist das geil.
Du spinnst echt.
Ich fass es nicht, dass du dich das getraut hast.
Du musst morgen auch wieder kommen.
Das geht leider nicht.
Aber ich kann nächste Woche ja nochmal kommen.
(Beschwingte Klaviermusik)
Mach's gut.
Mach's gut.
(Beschwingte Klaviermusik)
(Gespräch ist nicht zu verstehen)
UNTERTITELUNG: Globe tv GmbH, Saarbrücken, 2016
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